Kapitalismus mal anders

Wirtschaft muss nicht trocken und unverständlich sein. Alle zwei Wochen schauen wir uns wirtschaftspolitische Entwicklungen an, erklären wissenschaftliche Modelle, geben alternative Interpretationen wieder und finden heraus, was Kapitalismus mal anders bedeutet.

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Folge 13: Der Markt politischer Beteiligung


Diese Folge beschäftigen wir uns mit den Kosten von Direktdemokratie und den Anreizen für Parteien sich ausschließlich an der politische Mitte auszurichten. Zum Abschluss stellen wir einen Ansatz vor, wie Parteien wieder zu einer breiteren thematischen Aufstellung angeregt werden könnten.

Für Parteien lohnt es sich, bei mangelnder Konkurrenz ihr inhaltliches Profil so zu reduzieren, dass es Wähler „der Mitte“ anspricht. Ihre Kernwählerschaft hat schließlich keine Ausweichmöglichkeiten und muss sie trotzdem weiterhin wählen. Bei mehr Konkurrenz auf dem Parteienmarkt verlieren Parteien in der Mitte jedoch viele ihrer traditionellen Zielgruppen. Dabei versuchen Populisten Wähler abzuwerben, denen die Parteien trotzdem noch zu sehr an der Mitte ausgerichtet erscheinen.
  • Das Abstimmungsparadoxon, das Unmöglichkeitstheorem und die Theorie zum Medianwähler finden sich in Mankiw/ Taylor: “Grundzüge der Volkwirtschaftslehre” im Unterkapitel “Politische Ökonomie”.
  • DIW – Wochenbericht Politische Beteiligung. 42, 2013.
  • Über den direktdemokratischen Ansatz und andere Probleme der Piratenpartei: “Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei – Versuch der Erklärung eines politischen Internetphänomens” von Sascha Lobo und Christopher Lauer
  • Angela Merkel nimmt Wahlkampfattacke von Herausforderer Schulz sehr gelassen.


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 2017-08-15  37m