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Die sanfte Besessenheit


Im Interview erzählt Robert Menasse von seiner Sicht auf die Rolle der Studierenden in der EU, wie Realität die Fiktion einholen kann und was Schreiben eigentlich für ihn bedeutet.

Nach der Lesung zu “Die Hauptstadt” haben wir Robert Menasse getroffen und im Interview mit ihm gesprochen.

Wie bereits in der Lesung hat man dem Autor auch im Interview angemerkt, dass ihn mit dem Thema EU sehr viel verbindet. Darüber spricht er mit einer Mischung aus Begeisterung, Besorgnis und einer gewissen Abgeklärtheit. Die bringt er im Interview gerade in Bezug auf die studentische Rolle zum Ausdruck. Er spricht auch davon, wie sein Buch im EU Parlament selber aufgenommen wurde und wie die Parlamentarier reagiert haben. Schließlich war es der erste EU-Roman in dieser Form. Zudem kam sein Anspruch, eine möglichst realistische Geschichte mit wahren Begebenheiten zu erzählen. Eine traurige Realität hat ihn dabei in seinem Buch sogar eingeholt. Geändert hat das an der Geschichte für ihn allerdings nichts. Über die Schriftstellerei erzählt er, dass er nie etwas anderes habe machen wollen.

Das Interview führten Oliver Schaub und Julia Weiß.

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 2018-01-26  14m