Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

Katrin Rönicke und Alexandra Tobor färben graue Theorie mit persönlichen Erfahrungen ein. In jeder Folge unterhalten sie sich über ein Thema, das ihnen am Herzen liegt – so finden Anekdoten und wissenschaftliche Evidenz auf unterhaltsame Art zueinander.

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ae18 Hoffnung


Hoffnungen können groß und klein sein. Sie richten sich auf gute Vorsätze oder die Erfüllung von Herzenswünschen, aber auch auf die Heilung schlimmer Krankheiten oder den möglichen Weltuntergang. Jeder hat seinen eigenen Begriff von der Hoffnung. Diese Bedeutungsoffenheit riecht nach Wohlfühlfloskel, wäre die Hoffnung als das Helle nicht immer auf das Dunkle bezogen. Denn Hoffnung spielt erst dann eine Rolle, wenn die Aussichen alles andere als rosig sind. In dieser Folge stellen wir uns die Kantsche Frage, worauf wir eigentlich hoffen dürfen. Gibt es eine vernünftige Weltsicht zwischen illusorischem Optimismus und destruktivem Pessimismus? Was macht die Hoffnung so ambivalent?


Shownotes:

    • Max Frischs Fragebuch online
    • Wikipedia: Pandora-Mythos
    • taz: Schopenhauer: Von der Hoffnung genarrt
    • Slavoj Zizek: Mut zur Hoffnungslosigkeit (Fischer)
    • FAZ: James Bridle – New Dark Age: “Im Dunkeln denkt es sich besser.”
    • DIE ZEIT: Film “Lourdes” – Einmal Wunder und zurück
    • Wikipedia: Gabriel Marcel (Christlicher Existenzialismus)
    • BR: Yuval Noah Harari, „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ (Youtube) und Buch: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (C. H. Beck)
    • IMDb: Hope for Hurting Hearts (2013)
    • Margot Käßmann: Das Zeitliche segnen. Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben.
    • Positive Psychologie der Hoffnung: Das Hoffnungsbarometer
    • MELISSA FLEMING: Doaa – Meine Hoffnung trug mich über das Meer (Droemer Knaur)

 


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 2019-01-20  n/a