Museum für Hamburgische Geschichtchen

Seit Oktober 2013 können Hamburger und Nicht-Hamburger bei einer Tasse Kaffee auf dem Sofa in der 24m²-Wache Platz nehmen und ihr ganz persönliches, Hamburgisches Geschichtchen erzählen. Schon zahlreiche Gespräche wurden aufgezeichnet und archiviert. Das Museum empfing zudem bereits prominente Hamburger Persönlichkeiten wie die Sängerin Anna Depenbusch und die Pastorin der St. Michaelis Kirche, Julia Atze. Im Museum wird nicht nur erzählt, sondern auch gesungen und gelacht. Auch wenn sie neben dem großen Hamburg Museum ein wenig einsam und unscheinbar wirkt, so hätte sich die kleine Wache keinen besseren Start in der großen Museumswelt wünschen können. Mit einem vollen Terminkalender blicken die Mitarbeiter gespannt auf die kommenden Monate und sind gespannt auf zahlreiche neue Geschichtchen.

http://toepfer-stiftung.de/museum-fuer-hamburgische-geschichtchen/

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Im Zeichen des alten Handwerks – Die Feinsattlerei


In unserer neuen Reihe wollen wir besondere, außergewöhnliche und manchmal schon fast vergessene Handwerksberufe vorstellen. Unser erster Erzähler in dieser Reihe ist Christin Dahlmann. Sie erzählt lebhaft und begeistert von ihrem außergewöhnlichen Beruf. Sie ist mit Leib und Seele Feinsattlerin. Diese Kunst ist weltweit fast ausgestorben und kann heute nicht mehr als Lehrberuf erlernt werden. Die Werkzeuge für Ihr Handwerk muss Sie selbst herstellen. Kaufen kann man diese heute nicht mehr.In einer Gesellschaft in der wieder vermehrt auf Nachhaltigkeit und Individualität wert gelegt wird gewinnt auch dieser Beruf wieder an Bedeutung. Frau Dahlmann trifft mit Ihrem außergewöhnlichen Handwerk genau diesen Trend. Sie verarbeitet nur Produkte aus Kleinbetrieben die selbst auf Nachhaltigkeit und biologische Tierhaltung achten. Dabei entstehen außergewöhnliche Produkte.Sie berichtet wie Sie selbst zu Ihrem Beruf gekommen ist, was Sie selbst inspriert und wie Sie heute junge Studierende der Kunst und des Designs neu für dieses Handwerk begeistert. Produkte nicht nur am Computer zu entwickeln sondern selbst anzufertigen ist etwas ganz Besonderes. Jedes Stück ist ein Unikat. Und bei aller künstlerischen Freiheit, die dieses Handwerk mitbringt, die Machbarkeit und die Benutzbarkeit nicht aus dem Auge zu verlieren will ebenso vermittelt werden. So entstehen wunderschöne, einzigartige, alltagsfähige Kunstwerke.


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 2019-02-16  17m