Mensch, Frau Nora!

Mein Name ist Nora. Und irgendwie fühlten sich Menschen in meiner Umgebung schon immer veranlasst, mich „Frau Nora“ zu nennen. In den unterschiedlichsten Gemütszuständen. Das kann ein „Mensch, Frau Nora!“ sein wie in: Schön, dass du da bist, lange nicht gesehen. Oder ein „Mensch, Frau Nora!“ wie in: Das ist ja mal ein dickes Ding. Oder ein „Mensch, Frau Nora!“ wie in: Was hast du denn da schon wieder angestellt?! Es gibt da aber noch den anderen Teil in mir. Den Definitionsteil. Wer bin ich eigentlich? Und auch darauf kann ich nur im Dreiklang antworten: Mensch. Frau. Nora. Heißt im Klartext: In erster Linie bin ich ein Mensch – mit allen Vor- und Nachteilen, die das Menschsein so mit sich bringt. Dann bin ich biologisch betrachtet eine Frau. Das kann ich mit einiger Gewissheit wohl sagen. Für manche Menschen ist das wichtig, für andere weniger. Letzten Endes bin ich aber vor allem ich: Nora. Und das, was aus mir raus kommt: Gedanken in Texten und Tönen.

https://www.mensch-frau-nora.de

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episode 11: "Ich wollte nie als unfair behandelt gelten."


Gespräch mit der Journalistin Rebekka Endler über Feminismus

Ein vierjähriges Mädchen steht in der Küche und jammert: "Warum?". Es ist Wanda, die Tochter von Journalistin Rebekka Endler - und die hat gerade einen Trailer im Radio gehört. Darin wird die Situation von Frauen vor 100 Jahren beschrieben: Nicht wählen, nicht studieren, nicht selbstbestimmt Berufe ausüben. Tja, und dann erklär mal einer Vierjährigen, warum das damals so war, warum das heute nicht mehr so ist - und was das mit Feminismus und kämpfenden Frauen zu tun hat.

Ein Gespräch über die Entdeckung des Feminismus, warum es bei Rebekka Endler und Nora Hespers so lange gedauert hat, bis der Groschen fällt und was das Mutter werden damit zu tun hat.

Bonustrack am Ende: Wandas Hymne zum Weltfrauentag


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 2019-03-08  1h1m