Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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16.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Demokraten kritisieren Israels Einreiseverbot für Abgeordnete Die US-Demokraten haben Israels Einreiseverbot gegen die muslimischen US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar scharf kritisiert. Das Vorgehen sei "ein Zeichen der Schwäche, nicht der Stärke", erklärte der Fraktionschef im Senat, Chuck Schumer. Die Senatorin Elizabeth Warren sprach von einem "beschämenden, beispiellosen Schritt". Israel wollte den Besuch eigentlich erlauben, entschied sich jedoch um, nachdem US-Präsident Donald Trump dazu aufgerufen hatte, den Frauen die Einreise zu verweigern. Tlaib und Omar gelten als scharfe Kritiker der israelischen Palästinenser-Politik. Chinesische Staatszeitung droht Hongkongern China hat seine Warnung an die Demonstranten in Hongkong verschärft. Peking wolle die "Aufstände" in Hongkong nicht gewaltsam unterdrücken, aber Peking stehe diese Option eindeutig zur Verfügung, heißt es in einem Leitartikel der staatlich kontrollierten "Global Times". Die Übungen der Bewaffneten Volkspolizei in Shenzhen, das direkt neben der Sonderverwaltungszone Hongkong liegt, seien eine deutliche Warnung an die "Randalierer". Nordkorea provoziert mit neuen Raketentests Das nordkoreanische Militär hat erneut zwei Raketen abgefeuert. Die beiden noch nicht identifizierten Projektile seien aus der Provinz Kangwon an der Ostküste des Landes gestartet worden, teilte der südkoreanische Militärstab mit. Nordkorea hat damit bereits zum sechsten Mal innerhalb von drei Wochen mehrere Raketen abgefeuert. Seoul wertet die Raketentests des Nachbarn als "Machtdemonstration". Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wolle gegen die Militärmanöver protestieren, die Südkoreas Streitkräfte derzeit mit dem US-Militär abhielten. Einzelne Migranten der "Open Arms" gehen in Lampedusa von Bord Fünf Migranten haben aus Gesundheitsgründen das spanische Rettungsschiff "Open Arms" verlassen dürfen. Mit ihnen konnten vier Angehörige vor der italienischen Insel Lampedusa von Bord gehen. Die übrigen rund 130 Flüchtlinge dürfen das Schiff allerdings nicht verlassen. Die Menschen sind zum Teil seit zwei Wochen an Bord. Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini hatte der "Open Arms" die Einfahrt in italienische Gewässer verboten. Ein Gericht kippte dieses Dekret. Sechs EU-Länder, darunter Deutschland, haben sich bereit erklärt, Migranten von der "Open Arms" zu übernehmen. Regierung und Opposition in Venezuela planen Gespräche In Venezuela wollen Regierung und Opposition wieder miteinander verhandeln. Nach geplatzten Gesprächen vergangene Woche teilte Außenminister Jorge Arreaza mit, dass der Dialog mit der Opposition nicht aufgekündigt sei. Präsident Nicolás Maduro hatte geplante Verhandlungen mit dem selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zunächst abgesagt und mit diesem Schritt auf die harten Wirtschaftssanktionen der US-Regierung gegen das südamerikanische Land reagiert. Regierung und Opposition liefern sich seit Jahresbeginn einen Machtkampf. Millionen Menschen haben Venezuela bereits verlassen. Frankreich weist deutschen Reporter aus Die französischen Behörden haben vor dem G7-Gipfel in Biarritz einen Mitarbeiter des deutschen Radiosenders Radio Dreyeckland aus Freiburg des Landes verwiesen. Das Innenministerium in Paris teilte mit, gegen den Deutschen liege seit Juli ein Aufenthaltsverbot vor. Der linksalternative Freiburger Sender protestierte gegen die Ausweisung. Der Journalist sei auf dem Weg zum G7-Gipfel gewesen. Er sei "ohne Bescheid unverzüglich ausgewiesen" worden. Als Begründung sei ihm mitgeteilt worden, er sei verdächtig, beim G20-Gipfel in Hamburg im Sommer 2017 Straftaten verübt zu haben.


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