Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

http://www.dw.de/didAktuelles?maca=de-DKpodcast_lgn_de-2288-xml-mrss

subscribe
share



 

23.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bolsonaro verbittet sich Einmischung des Auslands Die schweren Waldbrände im Amazonas-Gebiet sorgen für internationale Spannungen. Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro warf dem französischen Kollegen Emmanuel Macron eine "kolonialistische Mentalität" vor, weil dieser die Feuer zum Thema des G7-Gipfels in Biarritz machen will. Macron wolle eine "innere" Angelegenheit Brasiliens und anderer Staaten im Amazonasgebiet "instrumentalisieren", um "persönlichen politischen Profit" daraus zu schlagen. Macron hatte die verheerenden Brände als "internationale Krise" bezeichnet und erklärt, die "Lunge unseres Planeten" stehe "in Brand". USA setzen Verhandlungen mit Taliban in Katar fort Die USA verhandeln in einer neunten Gesprächsrunde in der katarischen Hauptstadt Doha mit den radikalislamischen Taliban wieder über Wege zum Frieden in Afghanistan. Das teilte ein Sprecher der Taliban über Twitter mit. Kurz vor Gesprächsbeginn hatte der US-Chefunterhändler Zalmay Khalilzad getwittert, man werde versuchen, die verbliebenen Themen nun abzuschließen. Die USA und die Taliban sprechen seit Juli 2018 über eine politische Lösung des bald 18 Jahre dauernden Konflikts. Dabei geht es vor allem um Truppenabzüge und darum, dass Afghanistan kein sicherer Rückzugsort für Terroristen wird. Kreml-Kritiker Nawalny kommt frei Nach 30 Tagen im Gefängnis ist der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny freigelassen worden. Dies teilte seine Sprecherin Kira Jarmisch auf Twitter mit. Der prominente Kreml-Kritiker war auf Grund des Vorwurfs festgenommen worden, er habe gegen das russische Demonstrationsrecht verstoßen. Nawalny hatte zu Protesten im Moskauer Stadtzentrum gegen den Ausschluss von Oppositionskandidaten von der Kommunalwahl im kommenden Monat aufgerufen. Bei den Protesten waren Hunderte Menschen festgenommen worden. Das Vorgehen der Polizei wurde international kritisiert. Von Deutschland geförderte Kliniken in Syrien getroffen Seit April seien sechs von Deutschland unterstützte Gesundheitseinrichtungen in der letzten großen Rebellenhochburg Idlib getroffen worden, erklärten das Auswärtige Amt und das Entwicklungsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Sie wurden beschädigt oder zerstört. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes wurden zudem vier Krankenwagen und zwölf Zentren der Rettungsorganisation Weißhelme bombardiert. Die Region um die Stadt Idlib im Nordwesten Syriens ist das letzte große Gebiet unter Kontrolle von Rebellen. Dominiert werden diese von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham. Medienberichte über Tote und Verletzte bei Konzert in Algier Am Rande eines Musikkonzerts in der algerischen Hauptstadt Algier sollen beim Einlass mindestens fünf Menschen im Gedränge zu Tode gekommen sein. Mehr als 20 Menschen seien verletzt worden, berichtete das Medienunternehmen TSA unter Berufung auf Klinikpersonal. Demnach ereignete sich das Unglück an einem Eingang zu einem Stadion, in dem ein Konzerts des Rappers Soolking stattfand. Augenzeugen zufolge wurden die Besucherströme nicht richtig gelenkt. Der Song "Die Freiheit" des Rappers wurde häufig bei den regierungskritischen Protesten der vergangenen Monate in Algerien angestimmt. Baltenstaaten, Polen und Rumänien erinnern an Hitler-Stalin-Pakt Zum 80. Jahrestag des Hitler-Stalin-Pakts betonen die Außenminister der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gemeinsam mit Polen und Rumänien in einer Erklärung wörtlich: "Schmerz und Ungerechtigkeit werden niemals in Vergessenheit geraten. Wir werden uns erinnern". Am 23. August 1939 hatten Nazi-Deutschland und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt geschlossen und in einem geheimen Zusatzprotokoll ihre Einflusszonen in Ostmitteleuropa aufgeteilt. Es ebnete dem NS-Regime den Weg für den Überfall auf Polen und gab der Sowjetunion freie Hand für die Besetzung der Balten-Staaten. Frühere Trump-Sprecherin wechselt zu Fox News Die frühere Sprecherin des US-Präsidenten, Sarah Sanders, wird künftig als Expertin bei Fox News auftreten. Sanders werde in Zukunft Kommentare und Analysen für die Berichterstattung des US-Senders liefern, teilte Fox News mit. Ihr erster Auftritt sei für den 6. September in der Sendung "Fox & Friends" geplant. Die 37-Jährige war Ende Juni aus dem Amt der Sprecherin des Weißen Hauses ausgeschieden. Sie war wegen ihres oft konfrontativen Auftretens gegenüber Journalisten eine höchst umstrittene Figur.


share





   9m