CommunityD – Lehrerporträt | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Deutsch lehren – ein spannender Job. Warum unterrichten Lehrer und Lehrerinnen in aller Welt die deutsche Sprache? Wie gestalten sie ihren Unterricht? Was lesen sie selbst gerne, was mögen sie an Deutschland? Lehrer und Lehrerinnen aus Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen und Mittleren Osten erzählen von ihren Erfahrungen und geben den einen oder anderen Tipp.

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Milan aus Serbien


Der studierte Literaturwissenschaftler Milan ist begeistert von den Werken Thomas Manns – ganz besonders von den „Buddenbrooks“. Typisch deutsch sind für ihn Ordnung und das Einhalten eines Zeitplans. Name: Milan Land: Serbien Geburtsjahr: 1962 Beruf: Deutschlehrer an einer Grundschule in Kikinda Ich unterrichte Deutsch, weil … in dem Dorf, in dem ich gelebt habe, auch Deutsche wohnten. Außerdem habe ich in der Schule Deutschunterricht gehabt. Das ist typisch deutsch für mich: Die Ordnung – und sich immer an einen Zeitplan zu halten. Meine Lieblingsstadt in Deutschland: München – besonders der Stadtteil Schwabing. Denn hier hat Thomas Mann mit seiner Familie gelebt. Mein deutsches Lieblingsessen: Frühlingsrollen. Mein deutsches Lieblingswort: Es ist eher eine Redensart: „Das schaffen wir.“ Mein deutsches Lieblingsbuch: „Buddenbrooks: Verfall einer Familie“. Während meines Studiums der Literaturwissenschaften habe ich mich sehr viel mit den Werken Thomas Manns befasst. Der Roman schildert nicht nur den Verfall einer Familie, sondern gibt auch Einblicke in das bürgerliche Leben der damaligen Zeit. Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer: Dass ich während der Balkankriege in den 1990er Jahren, als Serbien international isoliert war, mit meinen Schülerinnen und Schülern doch Klassenfahrten nach Deutschland machen konnte.


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 2015-12-17  2m