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Sportbusiness: Transferrekord, CSR-Sponsoring & Trash Talk


Heute in den 99 Sekunden Sportbusiness kompakt von und mit Prof. Dr. Gerhard Nowak von der IST-Hochschule für Management: Wie der Report der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zeigt, beliefen sich die Transferausgaben der europäischen Elite im Sommer auf die Rekordsumme von knapp vier Milliarden Euro. Diese Rekordsumme bedeutet einen Anstieg von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Weltverband FIFA gab Transferzahlen bekannt: Die Klubs der fünf europäischen Topligen sorgten für 75,7 Prozent der weltweiten Transferausgaben. Die Hamburg Towers setzen als Aufsteiger in die easyCredit Basketball Bundesliga auf die Zusammenarbeit mit einem Experten auf dem Gebiet der Abfallentsorger und Energieversorger: Veolia. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Hamburg steigt zum Umweltpartner der Wilhelmsburger auf. Die Partnerschaft, die auf Premium-Level geschlossen wurde, beinhaltet, dass Veolia die Wischer-Kinder ausstattet und Mülleimer basketballspezifisch brandet. Die Veolia-Gruppe beschäftigt mehr als 171.000 Menschen auf fünf Kontinenten, stellte 2018 weltweit die Trinkwasserversorgung von 95 Millionen Menschen und die Abwasserentsorgung für 63 Millionen Menschen sicher. Der Jahresumsatz betrug 2018 25,91 Milliarden Euro. In Partnerschaften mit Kommunen ist Veolia in D für mehr als 13 Millionen Menschen tätig. In der neuen Eishockey-Saison können Fans vor dem TV-Bildschirm den "Trash-Talk" auf dem Eis direkt miterleben. Bei den Livespielen am Donnerstag wird TV- und Medienpartner MagentaSport jeweils einen Spieler pro Team mit einem Mikrofon ausstatten, die Kommentare der Spieler bekommt der Zuschauer direkt überliefert. Die sogenannten "Cable Guys" sind nicht neu, 2012 wurde das Format in der DEL erstmals eingesetzt. Die weniger guten Nachrichten sind, dass bei den 14 DEL-Vereine im Durchschnitt die günstigste Stehplatz-Dauerkarte 379,23 Euro beträgt, rund elf Euro mehr als im Vorjahr. – Ein Schreck bedeutet der angekündigte Rückzug von Mäzen Thomas Sabo bei den Ice Tigers. Drei Jahre nach dem Aus der Hamburg Freezers könnten in Nürnberg die Lichter ausgehen. Sabo, der 2009 eingestiegen war und den Klub vor der Insolvenz gerettet hatte, schoss seitdem einen zweistelligen Millionenbetrag zu.


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 2019-09-19  4m