Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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05.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Reform des EU-Türkei-Pakts soll kommen Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat eine Reform des Flüchtlingspakts zwischen der Türkei und der EU gefordert. Zugleich rief er die türkische Regierung auf, sich an ihre Zusagen zu halten und "die Migrationswelle in der Ägäis zu kontrollieren". EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos kündigte eine "politische Initiative" zu einem weiteren Ausbau des Abkommens an. "Griechenland wird nicht allein gelassen", sagte er nach Gesprächen mit Mitsotakis und Bundesinnenminister Horst Seehofer in Athen. Dieser sicherte Griechenland deutsche Unterstützung zu. US-Vize Pence in Ukraine-Affäre unter Druck Die US-Demokraten haben bei ihrer Untersuchung der Ukraine-Affäre Vizepräsident Mike Pence unter Strafandrohung zur Herausgabe von Dokumenten aufgefordert. Sollten diese nicht bis zum 15. Oktober vorliegen, werde dies als Behinderung des möglichen Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsident Donald Trump betrachtet, hieß es. Es gehe darum, die Rolle des Trump-Stellvertreters und seiner Mitarbeiter im Umgang mit der Ukraine zu klären. Trump wird vorgeworfen, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen seinen Rivalen Joe Biden und dessen Sohn Hunter gedrängt zu haben. U-Bahn in Hongkong stillgelegt Aus Angst vor neuen gewalttätigen Ausschreitungen ist das U-Bahn-Netz in Hongkong weiterhin stillgelegt. Die Bahnen waren schon am Freitagabend aus Sicherheitsgründen gestoppt worden, weil radikale Demonstranten Brände gelegt und Stationen demoliert hatten. Auch viele Einkaufszentren und Geschäfte in der chinesischen Sonderverwaltungsregion blieben geschlossen. Eigentlich waren an diesem Wochenende kaum Proteste geplant, doch die überraschende Verhängung eines Vermummungsverbotes hatte die Spannungen wieder verschärft. Anti-Terror-Ermittlungen nach Messerangriff in Paris Nach der tödlichen Messerattacke im Hauptquartier der Pariser Polizei haben Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen. Grund seien die bisherigen Erkenntnisse in dem Fall, teilte die Staatsanwaltschaft in der französischen Hauptstadt mit. Ein Mitarbeiter der Dienststelle hatte am Donnerstag vier Menschen erstochen. Bei den Opfern handelt es sich um drei Männer und eine Frau, die ebenfalls im Polizei-Hauptquartier arbeiteten. Der 45 Jahre alte Angreifer wurde nach der Tat von einem Polizisten erschossen. Iranische Hacker zielten auf US-Wahlkampf Aus dem Iran sollen hunderte Cyber-Angriffe auf Ziele in Verbindung mit dem US-Präsidentschaftswahlkampf 2020 unternommen worden sein. Die Hacker hätten binnen 30 Tagen mehr als 2700 Versuche gestartet, sich Zugang zu E-Mail-Konten von Journalisten, Regierungsmitarbeitern und einem Wahlkampfteam zu verschaffen, teilte der Softwarekonzern Microsoft mit. Hinter den Attacken stehe eine Hackergruppe mit dem Namen "Phosphorous", hieß es. Sie seien technisch jedoch nicht sehr ausgeklügelt gewesen. Ankara lässt Deutsch-Türkin festnehmen In der Türkei ist erneut eine deutsche Staatsbürgerin festgenommen worden. Es handelt sich um eine 58 Jahre alte Deutsch-Türkin aus Hamburg, wie die Kurdische Gemeinde in Deutschland mitteilte. Demnach war die Frau vor zwei Wochen zu einem Familienbesuch in die Türkei gereist. Als sie ihren Rückflug von Diyarbakir nach Hannover habe antreten wollen, sei sie von der Polizei abgeführt worden. Möglicherweise habe ihre Festnahme mit dem Engagement ihres Mannes, der Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Hamburg ist, oder mit Postings auf ihrem Facebook-Account zu tun, heißt es. Im Iran inhaftierte Australier sind wieder frei Zwei im Iran inhaftierte australische Reiseblogger sind wieder freigelassen worden. Das teilte die australische Außenministerin Marise Payne mit. Den aus Perth stammenden Jolie King und Mark Firkin war Spionage vorgeworfen worden. Die iranische Justiz hatte sie beschuldigt, mit einer Drohne militärische Anlagen fotografiert zu haben. Das Paar hatte seine Reise durch mehrere Länder in den vergangenen zwei Jahren in Internetbeiträgen dokumentiert. Nach Beiträgen aus Kirgistan und Pakistan vor rund drei Monaten riss die Kommunikation ab.


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 2019-10-05  6m