Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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09.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weißes Haus verweigert Kooperation Das Weiße Haus schließt eine Kooperation mit dem US-Kongress bei der Untersuchung zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump kategorisch aus. Der Anwalt der Präsidentschaft, Pat Cipollone, schrieb in einem Brief an die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, das Vorgehen der oppositionellen Demokraten entbehre jeglicher legitimen verfassungsrechtlichen Grundlage. In der Untersuchung geht es um Trumps Bestrebungen, sich aus der Ukraine möglicherweise kompromittierendes Material über seinen innenpolitischen Rivalen Joe Biden zu beschaffen. Proteste in Ecuador lassen nicht nach Ecuadors Präsident Lenín Moreno hat angesichts der heftigen Unruhen nun auch eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Sie gilt in der Nähe wichtiger öffentlicher Gebäude. Zuvor hatten sich vor dem Parlament in der Hauptstadt Quito Regierungsgegner und Polizei wieder gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Demonstranten gelang es, kurzzeitig in das leere Parlamentsgebäude einzudringen. Die seit Tagen anhaltenden Massenproteste in dem südamerikanischen Land richten sich gegen die gestiegenen Spritpreise nach dem Ende der staatlichen Subventionen für Kraftstoff. Ein Drittel weniger Parlamentarier in Italien Das italienische Parlament hat mit großer Mehrheit eine Verringerung der Zahl der Abgeordneten und Senatoren beschlossen. Laut der Verfassungsreform soll es künftig ein Drittel weniger Parlamentarier geben, um die Staatsausgaben um 100 Millionen Euro jährlich zu senken. Die Zahl der Abgeordneten soll demnach von 630 auf 400 sinken, die der Senatoren von 315 auf 200. Das Vorhaben ist ein Wahlversprechen der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung, die in einer Koalition mit der sozialdemokratischen PD regiert. Große Geldsorgen bei den Vereinten Nationen Den Vereinten Nationen geht wegen der schlechten Zahlungsmoral ihrer Mitgliedsstaaten nach den Worten von Generalsekretär Antonio Guterres das Geld aus. Die UN riskierten, in den November zu gehen, ohne die Mitarbeiter bezahlen zu können, warnte Guterres in New York. Man erlebe die schlimmste finanzielle Krise seit fast einem Jahrzehnt. Die USA, größter Beitragszahler, schulden der Staatengemeinschaft mehr als eine Milliarde Dollar. US-Präsident Donald Trump spricht von einem unfair hohen Beitrag zum UN-Budget und fordert eine umfassende Reform. Timmermans verspricht Klimagesetz Der designierte EU-Vizekommissionspräsident für Klimaschutz, Frans Timmermans, will innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit ein Klimaschutzgesetz vorschlagen. Darin soll das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 in der EU-Gesetzgebung verankert werden. Bei seiner Anhörung vor dem Europaparlament in Brüssel erklärte der Sozialdemokrat weiter, er wolle umgehend damit beginnen, ehrgeizigere Ziele für die Zeit bis 2030 zu erarbeiten. Konkreter wurde Timmermans nicht. So blieb auch offen, was neben dem Neutralitätsziel im Klimaschutzgesetz stehen soll. Kabinett will Klimaschutzpaket beschließen Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch über das geplante Klimaschutzprogramm beraten. Das Dokument enthält unter anderem die Einführung eines CO2-Preises, der fossile Brenn- und Kraftstoffe wie Heizöl, Benzin und Diesel teurer macht, sowie finanzielle Anreize für umweltfreundliches Verhalten. Um die zusätzlichen Belastungen auszugleichen, sollen unter anderem die Pendlerpauschale und das Wohngeld erhöht werden. Die Bundesregierung will mit den Maßnahmen die deutschen Klimaziele bis 2030 erreichen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Deutschland nicht mehr so wettbewerbsfähig Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit hat im Vergleich zu anderen Ländern nachgelassen. In der neuen Rangliste des Weltwirtschaftsforums fällt die Bundesrepublik von Platz drei auf den siebten Platz zurück. Überholt wird Deutschland von Hongkong, den Niederlanden, der Schweiz und Japan. Auf den ersten beiden Rängen liegen Singapur und die USA. Schlusslichter sind der Kongo, Jemen und Tschad. Schlecht schneidet Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern bei der Informationstechnologie ab, wie zum Beispiel bei Internetverbindungen über Glasfaserkabel oder mobilen Breitbandanschlüssen.


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 2019-10-09  7m