Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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17.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump: "Impeachment ist eine Schande" US-Präsident Donald Trump hat das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn erneut scharf kritisiert. Es sei "eine Schande", sagte Trump nach Beginn des Impeachments im Senat. Den Anklagevertreter des Repräsentantenhauses, Adam Schiff, bezeichnete er als "korrupt". Die Demokraten beschuldigen Trump, er habe den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen den möglichen Herausforderer bei der US-Präsidentenwahl im November, Joe Biden, gedrängt. Trump habe die Freigabe von Militärhilfen für die Ukraine von entsprechenden Zusagen abhängig gemacht und damit seine Macht missbraucht. Guatemala kappt Beziehungen zu Venezuela Guatemalas neuer Präsident Alejandro Giammattei bricht die diplomatischen Beziehungen zu Venezuela ab. Dessen Botschaft in Guatemala-Stadt werde geschlossen, sagte Giammattei. Er distanziert sich damit demonstrativ von Venezuelas amtierendem Staatschef Nicolás Maduro. Dieser liefert sich einen Machtkampf mit Parlamentspräsident Juan Guaidó, der sich vor knapp einem Jahr zum Interimspräsidenten erklärt hatte. Der konservative Giammattei war am Dienstag als Staats- und Regierungschef Guatemalas vereidigt worden. Zu der Zeremonie kam auch eine Delegation Guaidós in das mittelamerikanische Land. Taliban reden mit den USA über Truppenrückzug Die radikalislamischen Taliban haben weitere Gespräche mit den USA bestätigt. Bei den Verhandlungen im Golfemirat Katar gehe es um die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen beiden Seiten, twitterte Taliban-Sprecher Suhail Schahin. Die Islamisten verlangen den Abzug der internationalen Truppen. Im Gegenzug fordern die USA Garantien, dass von Afghanistan aus keine Terroranschläge mehr ausgehen. Die Gespräche sollen in innerafghanische Friedensverhandlungen münden. Bislang weigern sich die Taliban, mit der Regierung in Kabul zu sprechen, die sie als "Marionette" Washingtons betrachten. Heftige Regenfälle unterstützen Feuerwehr in Australien Starke Gewitter mit heftigen Regenfällen sorgen in den australischen Buschbrandgebieten für etwas Entspannung. Der Niederschlag werde die verheerenden Feuer nicht löschen, aber etwas eindämmen, sagte Einsatzleiter Rob Rogers im Fernsehen. Laut Vorhersage soll der Regen in den Bundesstaaten Victoria, New South Wales und Queensland, die am stärksten betroffen sind, noch das ganze Wochenende anhalten. Seit September wüten in Australien Buschfeuer, bei denen bisher 29 Menschen ums Leben kamen. Eine Fläche in der Größe von etwa einem Drittel Deutschlands wurde zerstört. Chinas Wirtschaft kühlt ab Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts mit den USA ist die chinesische Wirtschaft 2019 weitaus schwächer gewachsen als im Vorjahr. Nach offiziellen Zahlen betrug der Zuwachs der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt 6,1 Prozent. Dies ist die niedrigste Wachstumsrate seit fast drei Jahrzehnten. 2018 lag der Wert noch bei 6,6 Prozent. Am Dienstag hatte der chinesische Zoll mitgeteilt, dass der Handel mit den USA 2019 um 14,6 Prozent zurückgegangen sei. Google-Mutter ist eine Billion Dollar wert Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat einen Börsenwert von einer Billion Dollar - umgerechnet knapp 900 Milliarden Euro. Der Kurs des US-Internetriesen stieg an der New Yorker Wall Street auf ein Rekordhoch, wodurch die symbolisch wichtige Marke geknackt wurde. Alphabet ist erst das vierte US-Unternehmen, das die Billionengrenze überschritt - nach Apple, Microsoft und Amazon. Google-Chef Sundar Pichai hatte im Dezember bekanntgegeben, dass er auch im Mutterhaus die Chefrolle übernehmen wird. Die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin ziehen sich von der Alphabet-Spitze zurück. Wieder Massenproteste in Frankreich Trotz neuer Zugeständnisse der Regierung sind in Frankreich wieder Zehntausende Menschen gegen die Rentenreform auf die Straße gegangen. Proteste gab es in Paris, aber auch in anderen Städten wie Toulouse, Marseille oder Rouen. Nach Schätzungen des Innenministeriums demonstrierten in ganz Frankreich rund 187.000 Menschen, davon 23.000 in der Hauptstadt. Landesweit legten etwa 30 Prozent der Lokführer die Arbeit nieder. Der Vorsitzende der Staatsbahn SNCF, Jean-Pierre Farandou, sagte, die Einbußen durch den Streik beliefen sich inzwischen auf 850 Millionen Euro. Er kündigte einen Sparplan an.


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 2020-01-17  8m