UA Pod Berlin

Am 1. März 2018 hat der Deutsche Bundestag einstimmig einen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz eingesetzt. Der Ausschuss soll den Anschlag und seine Hintergründe aufklären. Interessant sind hierbei besonders die Versäumnisse der zuständigen Behörden. Die Macher des Podcats begleiten die öffentlichen Sitzungen des Ausschusses und wollen den Verlauf des Ausschusses für die Hörer dokumentieren und kommentieren. UApod

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episode 36: UApod.berlin – Folge 036 vom 18.06.2020


Nach der Geheimen Sitzung und der Anhörung des Zeugen C., der im Laufe des Tages häufig Thema war, hörte der Ausschuss die Zeugen R.W. vom mobilen Einsatzkommando des LKA 62, den Ersten Kriminalhauptkommissar T.M. vom BKA und den Leiter des Schaustellerverbandes Michael Roden.
R.W. äußerte sich zum Polizeieinsatz bei der Wohnung des C. und klärte auf, dass es sich nicht um eine Gefährderansprache sondern um eine legendierte Kontrolle gehandelt habe. Das bedeutet, dass die BeamtInnen unter einem Vorwand den Gefährder C. aufsuchten.
Herr Roden organisiert seit 32 Jahren den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und wurde zu seinem Erleben am Tatabend befragt. Roden sagte aus, dass er der erste war, der den LKW sichtete und den leblosen Fahrer fand. Die Schausteller hatten nach seinen Aussagen die Aufräumarbeiten des Marktes übernommen nachdem der Platz freigegeben war.
Im Anschluss folgt ein Statement von Benjamin Strasser (FDP) zum Sitzungstag

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 2020-06-19  n/a