Feierabendbier Open Education

Markus Deimann @mdeimann und Christian Friedrich @friedelitis sprechen bei einem Feierabendbier über Bildung, Technologie und Open Education. Seit Mai 2017 sind wir stolzes Mitglied von edufunk.fm. Feedback am besten über feierabendbier-open-education.de Alle Feierabendbiere sind CC-BY 4.0 lizensiert.

https://feierabendbier-open-education.de

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episode 76: Techno-Panik und Sisyphos [transcript]


Wir sprechen in Episode 76 über CDs, Kabelfernsehen und die Uni. Außerdem: Der Teufelskreis von Technology Panic: 1) Panic Creation, 2) Political Outsourcing, 3) Wheel Renvention, 4) No Progress; New Panic. Parallelen zu real existierenden Begebnissen sind reiner Zufall.

Was wir trinken

Wulle Vollbier

Was wir gemacht haben

Markus

Überarbeitung Artikel für HFD-Sammelband – HFD-Kernteam Treffen – HFD-Summerschool – Merton-Magazin Kolumne: Die neue Normalität – VDI/VDE-IT: weiter mit Volldampf

Christian

Kultur im Digitalen mit mediale pfade für das Goethe-Institut – Hochschulinformationstage im Netz für HS Stralsund und HS Neubrandenburg – Podcast Workshops: 2 x FU Berlin, HAW Hamburg, Uni Jena – HFD Summer School – Podcast mit dem Projekt EDDi 

Was wir gelesen haben

The Atlantic: Are Universities Going the Way of CDs and Cable TV? – The Sisyphean Cycle of Technology Panics: Perspectives on Psychological Science (PDF) – Maha Bali: Un-Invent EdTech – Bonnie Stewart, Redesign for online: 3 easy steps to questioning everything you do as an educator

Was wir tun werden

Aufräumarbeiten (Markus und Christian) und Urlaub (Christian)


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 2020-07-08  1h25m
 
 
00:00  Christian
Moin, moin zum Feierabendbier Open Meducation, mit Markus Daiman.
00:04  Markus
Und Christian Friedrich.
00:07  Christian
Guten Abend Markus.
00:08  Markus
Hallo Christian, schön dich wieder zu hören oder schön mit dir wieder einen Podcast aufnehmen zu können.
00:14  Christian
Genau, wir sitzen wieder ähm neunzehn kompatibel mit ausreichend Sicherheitsabstand bei offenem Fenster, zusammen einem Raum und zeichnen auf, zu hören, vielleicht auch daran, dass ihr ab und zu Hubschrauber vorbeifliegen und der Nachbar,
00:28
oder die Nachbarin,
00:30
noch Willens ist ein Regal oder ähnliches anzubringen, aber das werden wir alles geflissentlich ignorieren, um diesen Podcast einzusprechen, denn wir sind ein bisschen später dran. Es ist nämlich der siebte Julei.
00:42
Zweitausendzwanzig.
00:43  Markus
Genau, das sind wieder einige Wochen her, seit dem letzten.
00:48  Christian
Und wir trinken beide in deiner Wohnung, in die du ähm umgezogen bist. Herzlich willkommen nochmal in Berlin.
00:53  Markus
Genau. Ja, jetzt endgültig.
00:56  Christian
Letztendlich alle dein manchen Besitztümer in einer Wohnung, in der ich hier sitze und ähm wir trinken zusammen zum Einzug ein Bullebier in Folge hell.
01:08  Markus
Ja, danke nochmal fürs mitbringen.
01:11  Christian
Gerne. Und wir haben äh Eingangs überlegt, ob wir Feedback bekommen haben, aber es war Flaute, glaube ich, oder? Also im Blog habe ich nix gesehen. Der Website? Nein. Nein, kein Feedback.
01:21  Markus
Ich hab auch nochmal geguckt, nein. Sommerloch oder wie man dazu sagt.
01:26  Christian
Das letzte ist äh lässt es ja zu, dass wir es zum Anlass nehmen, die Menschen nochmal darauf hinzuweisen, dass wir gerne Feedback haben möchten, wenn sie sich irgendwie angesprochen fühlen oder auch nicht, auch das ist ja Feedback wert.
01:37  Markus
Ja, wenn ihr uns zufrieden seid, seid ihr könnt immer da drüber reden oder Christian ist immer so dominant beim Podcast, lasst doch den Markus auch mal mehr zu Wort kommen. Ich war so Kommentare, freuen wir uns natürlich auch sehr.
01:51  Christian
Genau, wir freuen uns da sehr drüber. Ähm aber es gibt uns auch die Möglichkeit, die Feedback-Rubrik schnell zu überspringen. Markus zu bitten, eine Kapitelmarke zu setzen und ihn gleichzeitig zu fragen, was er denn so in der letzten.
02:05  Markus
Also jetzt bin ich aber überfordert, aber ich glaube, die Kapitelmarke habe ich jetzt gesetzt.
02:09  Christian
Stark. Was hast du gemacht.
02:12  Markus
Also, was ich gemacht habe, ich habe einige AfD-Bezogene, Aktivitäten, nämlich zum einen die Überarbeitung meines Artikels für den Sammelband, da ging's ja, das habe ich in einer der letzten Folgen
02:26
schon mal erwähnt und auch den Artikel im als Pre-Print zu Kommentar,
02:32
veröffentlicht und da gab's auch einige Kommentare dafür nochmal vielen Dank. Also bei dem Artikel geht's da drum Entwicklungslinien, Digitalisierung, Bildung, zwanzig, zwanziger Jahre, ich hab das ganze Thema dann eher von hinten raufgerollt, indem ich mich eher
02:47
ausführlich mit E-Learning und Mooks, also eher mit der Vergangenheit beschäftigt habe und dann zum Schluss jetzt nochmal ähm auch dank der Kommentare der,
02:57
Gutachter innern, nochmal äh Covic neunzehn und die Auswirkungen aufgegriffen habe, weil es war damals somit heißer Nadel gestrickt und jetzt ist doch äh die Lage etwas klarer,
03:10
was so Covic neunzehn betrifft, das habe ich jetzt nochmal überarbeitet und
03:15
bin jetzt auch glaube ich innerhalb der Zeichenbegrenzung und kann das jetzt in unser paar Formelle Sachen machen, kann das dann auch bald ja nächsten Tag dann nochmal zurückmelden,
03:27
und einreichen. Genau, die Veröffentlichung ist dann geplant für erstes Quartal einundzwanzig, falls Open Access,
03:36
Band bei Springer erscheinen.
03:39  Christian
Okay. Und die meinen das auch so richtig, als ob man mit dem ich habe neulich gesehen, irgendwo, ich habe bei diesem KI Campus oder was das war, dass er irgendwie mit.
03:45  Markus
Ja. Wo der Lizenz.
03:48  Christian
Lizenzen hantieren und selber noch nicht so ganz kapiert haben, was für Lizenzen.
03:54  Markus
Offen sind, um welche nicht.
03:55  Christian
Ja. Aber ähm Einreichungen sind jetzt schon durch. Also noch Werbung einzubauen, etwas für den Sammelband. Äh ein zu.
04:03  Markus
Nee, das ist schon lange durch. Äh genau, jetzt so die, die Phase, der überarbeitet, man hat das Review bekommen.
04:13
Und sollte auch nochmal zeigen, mal drauf eingeht, äh also darauf antwortet,
04:18
und dann reicht man den Artikel mal ein, die machen da nochmal so ein Lektorar, kriegt man sie mal zurück und sind eigentlich ganz gut im Zeitplan,
04:27
und wollen dann nächsten Quartal erstes Quartal einundzwanzig veröffentlichen.
04:33
Dann gab's ein Sonderkernteamtreffen, so ein außerplanmäßiges, wir hatten ja im Mai war das, glaube ich, eins,
04:42
wo es drum ging, auch was soll's anders sein. Das Thema nämlich äh Corona und da war so der Bedarf hoch, dass äh es doch wieder
04:52
in und also außerplanmäßig, planmäßig, wenn ihr mich im Herbst und das war viel zu spät, deswegen haben wir es jetzt mal letzte Woche gemacht, genau.
05:03
War dann eher eine kleine Gruppe, wo man auch nochmal so diskutiert hat, so was passiert jetzt so, ja, strategisch, was, welche Rolle kann das HFT spielen, auch so politisch, war ganz spannend die Diskussion, weil auch,
05:16
intensiv geführt,
05:18
also dass man versucht, also ich gebe jetzt ja nur weiter wieder Diskussionslage, war das jetzt nicht meine persönliche Meinung. Äh sondern es geht ja dadrum, hm, ja, das Thema schon voranzubringen und dafür braucht man natürlich Geld und äh.
05:32  Christian
Das Thema.
05:33  Markus
Digitalisierung, nachhaltige Verankerung von digitalen Tools, Formaten, ne? Also die Gefahr ist ja, dass man wieder zurück,
05:42
in die Zeit kommt und sagt ja diese ganzen Zoomeetings, die haben uns nur so viel Nerven gekostet und jetzt machen wir wieder die gute alte Vorlesung,
05:51
mit diesem LMS oder was das ist, ja dann laden wir ein paar PDFs hoch und gut ist, ne? Aber dass man die halt nicht,
05:59
strategisch äh integriert, auch im Sinne von guter Lehre,
06:03
da sind sie gefahren, da brauchst du eben finanzielle Mittel, auf Personal, so ein mediendidaktisches Stellen, Medienberatung und so weiter und so fort und da ähm,
06:15
auch zu zeigen, dass die Hochschulen was machen jetzt und dann aber,
06:20
zu fordern, es braucht aber auch etwas Geld dafür, um äh da weiter transformativ tätig zu sein, also nachhaltig verankert.
06:31  Christian
Also den Qualitätspakt Digitale Lehre oder was.
06:35  Markus
Ja, du da,
06:36
das ist ja ein anderes Thema, also da gibt's ja diese neue Förderorganisation, ne? Die das ist aufgegriffen. Also ganz klar, das ist eine berechtigte Einwand von dir, ganz klar war das nämlich tatsächlich nicht,
06:47
in der Diskussion, ne? Also, weil ich habe dann zum Beispiel so eingeworfen, die AfD, was ist das, Mandat? Und wer spricht, also für wem sprechen die,
06:55
ganz viele sind formell Mitglieder, weil sie sich mal reingeklickt haben, aber Committen, die sich da auch dazu, ne
07:05
schaffen, anderen war das dann wieder zu lange, sagen wir, wir müssen jetzt auf die Politik und uns eher so,
07:12
pragmatisch, ne, mal ansprechen, die die bildungspolitischen Sprecher der Fraktion und mit den Gesprächssuchen, also ist ne, so ging's da,
07:22
Kreuz und quer.
07:25
Ja, genau, äh war, ja, habe man weiter gemerkt, ähm dass dem dem HFD, also dem dem Veranstaltern, den Organisation, das dann gleich noch ein bissel zu,
07:38
pragmatisch waren, mal ja, wir sprechen ja intern auch und wir sind ja auch vom BMWF gefördert und,
07:44
auszubremsen überleiten,
07:52
ne? Und dann gibt's jetzt im Herbst dann, ja, September dann nochmal ein Treffen
07:58
und da soll dann das Thema nochmal aufgegriffen werden, aber so die Dynamik ist natürlich jetzt raus, ne? So wie es dann äh,
08:05
bei der Maissitzung Waffen, Dinge, ja, müssen wir jetzt die äh Sommerzeiten nutzen, um äh sich irgendwie auf das Wintersemester vorzubereiten, weil das wird ja auch ein digital Semester sein,
08:17
ne, so, also da hat man das schon ganz gut, da wird er viel geredet,
08:22
dann fällt's wieder so in diese alte Logik zurück, ne? Erstmal abwarten und gucken, was ja auch nicht verkehrt ist, aber ja, von Gefühl her,
08:30
glaube ich, hat man sich doch da was ähm anderes erwartet.
08:34
Das klingt jetzt wahrscheinlich der, was ich da sage oder mich. Aber ähm so als Stimmungsbild ist das vielleicht ganz interessant. Was ich auch noch ähm,
08:42
interessant Fahrer so ganz deutliche Meinungsbeiträge dabei, wo gesagt, ja, diese ganzen Strategien, also Digitalisierungsstrategien, auf Landeseben,
08:51
oder KMK-Strategie oder BMWF, dass man die,
08:57
dass dass alle überarbeiten muss, weil jetzt hatten wir ja eine andere Situation und damals noch war ja immer so ja oder so mit viel Worthülsen, ne, oder so, das,
09:07
skizziert und idealistisch wie es aussieht, aber war ja mehr der Vater oder.
09:12  Christian
Betrifft inzwischen alle Lebensbereiche.
09:14  Markus
Ja, genau. Und der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und so weiter. Äh aber ich fand es ja schon immer so ein bissel schräg, dass das ähm,
09:24
ja so zu Top down, also klar muss die Hochschulleitung auch was vorgeben, aber du hast ja gemerkt, es es gibt halt so Paralleluniversen
09:34
parallelgesellschaften. Äh wie jetzt äh auch Mitte offener Brief zur Verteidigung der Präsenzlehre deutlich wurde, ne,
09:41
die sich da nicht so mitgenommen fühlen durch die Digitalisierungsanstrengung und ich finde auch mal diese diese Jobbezeichnung, ne?
09:51
Informativ. Das klingt immer so Militärisch, ne.
09:53  Christian
Was habe ich in deinem, in deiner Mertung Kolumne gelesen, ja. Bin ich drüber gespalpert, weil das ja eigentlich, dass er eher so ein Corporate-Ding als ein militärisches Ding, ne? Aber ähm.
10:09
Ja. Ja? Kulturellen. Ja? Weiß ich nicht. Ist das nicht ich dachte immer, das wäre so ein Unternehmensding, aber ich habe mich nicht drauf vorbereitet. Okay. Ähm.
10:18  Markus
Ja, okay, dann ähm bevor wir jetzt hier noch auf dünnes Eis.
10:24  Christian
Ich frage mich nur, weil weil die diejenigen, die da irgendwie.
10:30
Die die der solche also die die Fahrtsbeiträge schreiben, dass in der keine Menschen die du mitnehmen kannst, wer so meine Behauptung, also die
10:38
Die kannst du vielleicht überreden, den Mund zu halten, indem du irgendwie mit Geld bewirfst oder so, aber das ist irgendjemand, der den irgendwie konstruktiv in die,
10:47
eine Digitalisierungsgeschweige in einer anderen Strategie irgendwie einbeziehen kannst, oder?
10:53  Markus
Das stimmt. Vielleicht geht's auch gar nicht dadrum, die die Formulierung der Strategie aufzunehmen, sondern das sind mal die Praxis veränder,
11:02
bin da, glaube ich, hoffnungsloser Idealist.
11:05
Glaube, ja, das gehört auch zum äh pädagogischen Ethos eines jeden leerenden dazu, zu sehen, ah da tut sich was. Ah, das könnte ich doch mal in meiner Lehre aufnehmen
11:15
um damit die Studierenden vielleicht besser zu betreuen, anders dazu erreichen, anders da anzusprechen, andere Wege zu gehen.
11:22  Christian
Da bin ich vielleicht so zynisch hier, aber ich glaube einfach nicht, dass ich Profs in der Art und Weise on gro, um ihre Lehre kümmern. Also die.
11:28  Markus
Naja, es ist auch so. Also gerade an Universitäten ist die.
11:31  Christian
Die diesen Fall schreiben, die die geschenkt sich noch einen Scheiß um die Lehre, die sie machen. Aber.
11:37  Markus
Ja, ist so. Okay. Ja, genau. Ähm dann habe ich ich würde jetzt weitergehen.
11:44  Christian
Mhm. Du darfst.
11:45  Markus
Dann habe ich ähm meine Begutachtung abgeschlossen für die Summer School, die ja dieses Jahr in digitalen stattfinden wird, da bist du ja auch eingebunden.
11:59  Christian
Genau, ich darf auch was machen.
12:01  Markus
Dann kannst du das ja dann nochmal erzählen.
12:03  Christian
Ja, mache ich gerne.
12:04  Markus
Also wir haben sehr viele Bewerbungen bekommen, über hundert.
12:07
Und äh die, genau, ähm, gibt auch mehr mehr Plätze als sonst, klassischerweise gab's ja dreißig, also fünfzehn für lehrende,
12:18
fünfzehn Einrichtungen, über drei Tage, an einem Ort geht jetzt nicht und deswegen ist es ein anderes Format.
12:29
Ich weiß gar nicht ob ich diese Merton Kolumne beim letzten Mal schon drin hatte, deswegen habe ich es jetzt hier okay, dann würde ich sie jetzt hier noch aufnehmen, genau. Ich habe.
12:38
Mit Link äh auf jeden Fall. Das äh reiche ich nach. Das ist äh selbstverständlicher Dienst an den sehr geschätzten Hörerinnen.
12:49
Okay, dann ähm der letzte Punkt, wer dann bei meiner neuen Arbeitsstelle bei VDVDE, da äh nee, die läuft noch,
13:00
halte ich mich auch Kritik zurück. Nein, ähm da, das läuft alles weiter sehr gut, äh weil äh Corona bedingt hier auch, äh ist viel Dynamik drin, viele spannende Themen, wo man,
13:14
reintaucht, einsteigen kann. Waren jetzt zum Beispiel eine Begleitforschung.
13:20  Christian
Mhm. Okay.
13:21  Markus
Also, richtig.
13:24
Wir beforschen ja Hochschulen auf so einer mittleren Ebene, also Landeseinrichtung, Landespolitik, die Auswirkungen von Chorona, wie sie sich daran abgearbeitet haben, ja.
13:36  Christian
Mhm. Okay.
13:38  Markus
Genau. Dazu wird's bald mehr geben. Ja. Bleibt äh.
13:47  Christian
Ja cool. Bin ich da schon dran?
13:54  Markus
Da muss ich jetzt eine Kapitelmarke setzen und dann würde ich an dich übergeben.
14:02  Christian
Während deine Nachbarinnen und Nachbarn im Hintergrund Akkordeon spielen.
14:06  Markus
Ja, das, was wir gesagt haben, im Vorgespräch, ne? Das heißt, das auch mal. So, viel schöner, als.
14:11  Christian
Ist eigentlich ganz schön.
14:12  Markus
Ja, das ist.
14:13  Christian
Genau, ist mir lieber als das Bohren von von den Nachbarn über dir. Die angeblich nicht zu Hause sind, aber na ja ähm.
14:22
Ich fange mal an. Ich habe abgeschlossen.
14:26
Die ganze Workshopreihe äh Arbeitstitel, Kultur im Digitalen, mit den medialen Faden zusammen, die wir für das Institut angelegt haben. Da waren Kulturmanagerinnen weltweit mit an Bord, in äh sechseiligen Workshop
14:41
Geschichte, also sechs aufeinanderfolgende Workshops sind zwei nee in ein Wochenrhythmen.
14:47
Die wir gehalten haben, alles von, wie mache ich eine Videokonferenz interessant und spannend bis zu, was sind denn kleine, große Bühnen im Netz und wie bespiele ich die Hybride-Formate des Lernens? Ähm ähm solche, solche Sachen haben wir letztendlich gemeinsam bearbeitet, immer in jeweils
15:01
dreistündigen Workshop.
15:04
Also so auch nach meiner Erfahrung so ziemlich die Höchstgrenze dessen, dass man in einem online Workshop irgendwie machen kann am Stück. Ähm aber auch dann schon mit mit Pause.
15:13
Was da bei mir am meisten hängengeblieben ist, weil was was ich persönlich irgendwie am witzigsten fand und alle energetisiert hat,
15:19
war die Pause zu nutzen, um eine gemeinsame Spotify-Liste zu erstellen und die wiederum über die Videokonferenzsysteme in die Lautsprecher und Kopfhörer der jeweils anderen während der Pause zu spielen.
15:31
Das heißt, alle haben äh fünf Minuten vor Beginn der Pause ihre Lieblingstitel in Chat geworfen oder selber in Spotify verlinkt oder was auch immer,
15:39
und dann haben wir eine Spotify-Liste erstellt und haben die wiederum abgespielt und über in dem Fall Zoom dann auch über den über den in die Videokonferenz letztendlich gespielt,
15:49
sodass alle dann die Pause nutzen konnten,
15:52
und wirklich weggehen konnten und über Laptop-Lautsprecher oder was auch immer, die Musikplaylist, die von ihnen selber war abspielen konnten. Und dann auch wussten, die Musik ist zu Ende,
16:02
Ich müsste mal langsam wiederkommen, weil das Problem, dass mit diesem Pausen bei Onlinekonferenzen ganz oft hast, dass er das nicht alle gleichzeitig sozusagen merken, ah, jetzt müssten wir wieder in Anführungszeichen in den Raum kommen. Und das hat echt ganz gut funktioniert. Also, das war so, dass das Mikrolearning das Ganze.
16:18
Ich hab gemeinsam mit den Teams an der Hochschule an den Hochschulen der Brandenburg, beziehungsweise in Stralsund, also Hochschulinformationstage im Netzveranstalter.
16:29
Ähm in Stralsund, das war auch in einem YouTube Livestream verfügbar, den kann ich auch hier nochmal verlinken, bin das interessiert, das war,
16:36
hat glaub ich ganz gut funktioniert und war irgendwie auch deswegen interessant, weil's ja wie soll ich sagen so so diese Hochschule in Studieninformationstage sind ja immer so so,
16:45
Joint Affairs der gesamten Hochschule in der jeder Fachbereiche oder Prof, alle die die Studierendenwerke alle präsentieren sicher,
16:54
und das war deswegen ganz spannend, weil die sich ja auch hier wiederum auf sowas wie ein gemeinsames Online-Programm einigen mussten, dass sie dann noch gemeinsam umsetzen und bespielen. Ähm,
17:02
mit mehr oder weniger Unterstützung und das das war eigentlich ganz gut. Und es hat gut geklappt. Ähm,
17:10
grad weil sie eben auch so ein bisschen ihren eigenen Kram gemacht haben und dann nicht irgendwie eine Agentur reinmarschiert ist und gesagt hat, wir streamen jetzt mal für euch und dann sieht das so und so aus,
17:18
das fand ich irgendwie ganz charmant. Ähm ich habe noch insgesamt vier Podcasting-Workshops in diesem Monat gegeben.
17:28
Das waren so die habe ich zweigeteilt, die waren teilweise ursprünglich als eintägige Veranstaltung vor Ort geplant, die dann eben auf Online-Workshops umgestellt wurden. Und die habe ich dann zweigeteilt, das heißt, ich hatte den ersten Teil,
17:42
wo ich relativ viel Input gemacht habe, also dreiviertel Stunde Stunde mit aber Diskussion, Kommentaren, Fragen schon,
17:48
wie geht denn Podcasting überhaupt? Was ist denn das? Wie funktioniert das technisch? Ähm so so die Basics damit alle so ein bisschen über das Gleiche sprechen,
17:56
und dann in so eine gemeinsame Konzeptionsphase zu gehen. Also dabei haben wir dann Teams gebaut in von drei bis fünf Menschen, die gemeinsam,
18:03
ein Podcast konzipieren, der dann auch im Idealfall von mindestens einem Team Mitglied im Anschluss an die Workshops umgesetzt wird und auch in so einer ein bis zweiwöchigen Arbeitsphase bis zum nächsten Termin nochmal weiterentwickelt und bearbeitet wird vom Team,
18:15
und dann auch gegenseitiges Feedback geben unterwegs und so, das war hat überraschend gut funktioniert, ich weiß ein bisschen skeptisch, weil,
18:23
meine Erfahrung mit diesem Podcast Workshop einfach ist, dass die Leute gewisse also.
18:30
Ich hab's auch regelmäßig, dass ein Podcast Workshop jemand kommt, der oder die eigentlich schon keine Ahnung, Campus Radio gemacht hat oder ähm irgendwie mal so einen offenen Kanal bespielt, hatten eigentlich viel mehr Kenner hat, was so Audioproduktionen hat als ich, aber trotzdem in meinen Workshop kommt.
18:45
Und am anderen Ende des Spektrums hast du Menschen, die noch nie einen Podcast gehört haben. Und eigentlich auch nicht noch nie ein Mikro gesprochen haben und nicht genau wissen, wie sie sich dem annähern sollen. Und deswegen.
18:56
War ich ein bisschen skeptisch, dass das irgendwie so ein bisschen auseinanderfliegt, aber es hat dann relativ gut funktioniert, dass die Leute sich auch untereinander in den Teams wirklich gut unterstützen, so anhand der aufgearbeitet. Das war eigentlich immer ganz ganz gut.
19:07
Genau, das habe ich für die FU hier in Berlin gemacht. Ich hab's äh einmal für die HW und einmal für die Uniener gemacht. Das war eigentlich ganz, ganz schick,
19:15
HFD Summer School, hast schon gesagt, da sind wir jetzt, glaube ich, einen Schritt weiter, sowas den den Ablauf angeht und ich glaube, man kann's auch schon in Mikrofone sprechen, was da passieren wird, oder? Es hatten, du wirst jetzt.
19:26  Markus
Ich bin da für alles of.
19:28  Christian
Als Mitglied des Kernteams kann man das glaube ich kannst du jetzt hättest du dein Veto.
19:30  Markus
Ich habe da keine, ich habe da keine und genau wie zur Gewalt.
19:34  Christian
Grüße ans AfD, das das Pressembargo ist hier mit aufgehoben,
19:38
Nein, das ist wird zwei Auftakttermine geben, denn ein eher so organisatorisch einführend kennenlernen, wie wie läuft das hier jetzt ab? Wie machen wir überhaupt eine online? Wie wie funktioniert das,
19:49
das wird Ende Juli sein und dann wird die Summer School,
19:53
direkt am nächsten Tag weitergehen nochmal mit neunzig Minuten Termin, indem wir das so eins Elemente kollegiale Beratung,
20:01
einführen und dann eben auch Teams bilden, in denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander beraten. Da wird's auch eine so eine Art,
20:11
Kommunikationsinfrastruktur vergeben, ähm,
20:14
die die da dann eben auch zu zur Hilfe genommen werden kann, um sich untereinander abzustimmen, um Dateien auszudauern, den ganzen anderen Kram. Und dann gibt es regelmäßige Check-ins, wo wir wirklich als große Gruppe jenseits von der Teamarbeit ähm zusammenkommen über den den Sommer,
20:29
bis wir dann im September Ende September fertig sind,
20:32
und wirklich unterwegs auch wirklich die die Fälle der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Teams bearbeitet und diskutiert wurden, um die auch gemeinsam weiterzuentwickeln und ein Stück weit lösungsorientiert sich gemeinsam ja zu beraten zu coachen und zu gucken, dass das irgendwie,
20:46
so eine so 'ne Art Lerncommunity, Community of Pact, dass wir auch immer das nennen möchtest, irgendwie entsteht.
20:52  Markus
Und diese Check-Ins sind für alle, das sind ja aber ziemlich viele, ich weiß gar nicht, wo es jetzt die Teilnehmerbegrenzung.
20:58  Christian
Ich glaube, dass wir unter hundert insgesamt bleiben wollten und da wahrscheinlich auch noch sauber drunter bleiben wollten, um es wirklich auch ein bisschen für uns auch kommunizierbar zu machen.
21:11  Markus
Sagen wir mal achtzig.
21:13  Christian
Um den Dreh, ja.
21:14  Markus
Und dann willst du mit achtzig Leuten in einem online Raum und dann so jeder zu Wort kommen oder nur der, der will und.
21:22  Christian
Da müssen wir uns noch was einfallen.
21:23  Markus
Und die nicht wollen. Ich wollte jetzt hier nicht irgendwie äh aufs.
21:27  Christian
Ne, na, alles gut, weil was was ähm du hast da eben schon gesagt, es war jetzt Bewerbungsschluss und ihrem Kernteam habt ihr jetzt geschaut, ähm können gemeinsam mit dem Team vom AfD,
21:38
wie wenn welcher Konstellation setzt man denn die Teilnehmen äh in der zusammen,
21:43
und unserer Bissbewerbungsschluss, nicht klar, wie immer, bei sowas kommen die meisten Bewerbungen zum Schluss. Ähm, man hätte mich vor drei Wochen gesagt, hätte ich gesagt, na, vielleicht werden sie nur zwanzig, dreißig Leu.
21:53
Und jetzt wissen wir, es sind ein paar mehr und die sollen auch irgendwie teilhaben können und dann müssen wir uns irgendwas einfallen lassen,
22:01
damit wir so ein Check-in so gestalten können, dass ähm vielleicht nicht jeder ein Mikrofon spricht,
22:07
aber dass jeder und jeder eine Chance hat, sich in irgendwie eine Art und Weise,
22:11
bemerkbar zu machen, auf persönlichen, direkten Weg, aber vielleicht auch innerhalb der Gruppe innerhalb des Teams, aber eben auch in diesen Check-Ins, die dann eben die Termine sind,
22:20
du auch nochmal übergeordnete Fragen adressiert werden können. Ne, also was bei der Summer School vor Ort ja immer hast, ist, du hast so alle drei, vier, fünf Stunden, sind die Leute gemeinsam in einem Raum,
22:29
wenn irgendwo sich ein, zum Beispiel ein Missverständnis oder eine Ungereimtheit herauskristallisiert, die sich in dieser Teamarbeit in der Kollegialenberatung zum Beispiel ergeben hat,
22:37
oder wird das Gefühl haben, nochmal ähm, dass das manche Dinge ähm vielleicht falsch von uns auch kommuniziert wurden, als als Team.
22:45
Um das eben richtig zu ziehen,
22:47
und so eine E-Mail oder eine Nachricht in irgendeinem Metamuskanal, wird auch ab und zu mal überlesen und hat auch eine ganz andere Art der Ansprache, eine ganz andere Art, der emotionalität und so weiter,
22:59
und deswegen war's uns wichtig, Termine zu haben, an denen alle.
23:06
Synchron auch sich sich abgleichen können und schauen können, haben wir alle noch das gleiche Verständnis von von dem, was wir hier gerade tun.
23:13  Markus
Ja, das ist gut.
23:14  Christian
Und.
23:16
Bedingt nicht unbedingt, dass alle was zu sagen haben im Sinne von ich spreche in ein Mikro. Ähm wir werden uns aber Sachen überlegen müssen äh und Mechanismen überlegen müssen, die.
23:27
Das nicht zu einem klassischen, ich schalte meine Kamera aus und schalte mein Mikro aus und eigentlich trinke ich hier Kaffee, wenn ich da drin bin und dann dreht mit meinen Kolleginnen Termin wird. Also das ist ein bisschen äh wie sagt man in.
23:40
Das, was ich da gerade beschreibe, aber da müssen wir uns tatsächlich nochmal Gedanken zu machen. Das ist noch nicht trockenen Tüchern. Ja. Ja.
23:47  Markus
Aber ist auf jeden Fall ein schöner Versuch
23:53
das auch mal konsequent digital, also auch wenn's jetzt so eine Zwangsdigitalisiert ist, aber
23:59
Nein, nein, also, die man du hast ja auch so viel Erfahrung mit so äh Geschichten, mit und kollaborativ und auch über einer Längsschnittliche, äh Perspektive, also über mehrere Stationen, da wurde jetzt nicht der ein Online-W,
24:14
und dann guckst, dass die
24:16
eben noch das gleiche Verständnis haben, aber ich glaube allein, wenn man das auch so thematisiert, ne und nicht so sehr dann äh auf Inhalte, ne? Und also werden jetzt beide ein Seminarkontext, ne? Das sagt so, ich muss einfach gucken, dass Stoff durchzukriegen, egal wie
24:31
Na dann verlierst du natürlich, glaube online, unheimlich viel, ne.
24:34  Christian
Und dazu kommt noch die die ganz egal ob das hinter siebzig, achtzig oder neunzig Leute werden, die Leute, die da in dieser Summercool teilnehmen, das sind ja keine, also das sind ja keine ähm keine Menschen, die gerade das erstmal vom, von, von einem Browser sitzen und irgendwie in UL eintippen
24:48
Leute, die äh sich intensiv schon mit vom und der Kommunikation der Kollaboration online beschäftigt haben,
24:57
da wird's mit Sicherheit auch noch umschwenken. Möglichkeiten geben, ne? Der erste Check läuft so, wir kriegen Feedback, guckt euch doch mal das an oder wie wir es denn damit und dann waren wir das vielleicht irgendwie ein und versuchen da irgendwie auch darauf drauf reagieren zu können,
25:12
da bin ich auch wirklich auf die Auftakttermine gespannt, weil das sind diejenigen, das sind die Termine, die wir relativ gut unabhängig von der teilnehmenden Zahler planen können, wenn die anderen Termine dann ja auch wirklich so auch mal so ein bisschen basierend auf dem,
25:24
entstehen können, was was dann wiederum bei den Auftakt passiert.
25:28
Ja, aber so vielleicht so Summer School, die läuft dann, wie gesagt, bis Ende September und ist dann fertig bis zu dem wir haben es jetzt genannt.
25:37  Markus
AfD University, Future Festival.
25:41  Christian
Genau, dem vorläufigen Abschluss, glaube ich, auch, dass das HFD ist, bevor es dann vielleicht in irgendeiner Form auch in in der nächsten Runde geht.
25:52
Ähm.
25:53
Ich habe ein Hoffen Podcast aufgezeichnet, von denen auch demnächst wieder mehr veröffentlicht werden, aber veröffentlicht wurde in diesem Monat nur ein, ne? Ähm und das ist ein, auch ein Experiment gewesen,
26:05
dieser After-Work-Reihe für Hamburg hat ein normalerweise einfach mit Leuten auf so einer mini Blühen und vor Publikum,
26:13
und zeichnet beim Podcast auch so, dass wir dann auch wirklich fragen, das Publikum ist und Diskussionsanregung, das Publikum ist mir darauf nehmen können. Und das haben wir diesmal online gemacht.
26:23
Äh zu fünft, das war auch so ein bisschen für mich persönlich so ein bisschen die Höchstgrenze, was du irgendwie online äh an Podcasts, Gästen, auch hintereinander Chris, also wir haben insgesamt fünf Menschen, die alle über Zoom verbunden waren und dann gleichzeitig lokal aufgezeichnet haben und.
26:39
Doch so, was die Moderation angeht, war das so ein bisschen so aus nach meinem Empfinden, zumindest die Grenze dessen, was was in einem Podcast irgendwie gut hörbar möglich ist. Feedback wird mich dazu total interessieren, Episode ist auch verlinkt, es ging um das Projekt Eddy. Ähm
26:53
keine Uni ohne Acronym.
26:56
Und da geht's im Prinzip um das Einbremsen eines fiktiven vielleicht gar nicht so fiktiven Augsburgs einer Epidemie in Hamburg.
27:07
Und den eben zu verstehen, ähm also hochaktuelles Thema eigentlich,
27:12
Begrifflichkeiten über Napi, die Miefung funktioniert das, wie bremse ich die einen als Praktiker in in der Medizin oder in der Gesellschaft? Und das in einem Spiel zu spielen und ich habe mit den,
27:26
mit einem Epi, die Medologen, einer Gesundheitswissenschaftlerin und zwei Spieleentwicklern darüber gesprochen, wie sie gerade in diesem Projekt zusammenarbeiten und was das so mit ihnen macht.
27:35
Und im Anschluss hat man dann wiederum in diesem dieser Onlinekonferenz dann die Möglichkeit,
27:40
auch ähm also es haben Leute zu uns dabei praktisch zugeschaut und zugehört wie wir den Podcast eingesprochen haben. Konnten parallel schon Fragen über den Chat eingegeben werden, die ich dann aufgegriffen habe,
27:50
und wir haben im Anschluss noch ein bisschen diskutiert und gesprochen, nach der Aufzeichnung sozusagen so diesen informellen Teil gehabt. Das hat glaube ich auch ganz gut funktioniert. Wollen das auf jeden Fall nochmal machen, dann im,
28:02
August. Termin steht noch nicht komplett fest, aber vielleicht Podcast haben wir nochmal, dann spreche ich ihn hier auch nochmal ins Mikrof.
28:09  Markus
Und das Spiel gibt's schon oder wird noch entwickelt.
28:11  Christian
Wird noch entwickelt, ähm Projektdauer ist bis Ende des Ende des Jahres die Plan,
28:19
vorsichtig optimistisch so im Oktober, November, so einen ersten Release zu haben, ähm den wurde den du danach spielen kannst.
28:27
Und dann eben mit mit Dokumentationen berichten drüber und so ein Projektbericht und so weiter bis Ende des Jahres soweit zu sein.
28:32  Markus
Mhm.
28:34  Christian
Sowohl der Code des Opens Hours und gut dokumentiert, als auch die ganzen Lernszenarien und Spielszenarien, die's da so gibt.
28:41  Markus
Ja, so schrecklich pädagogisiert und detaktisiert. Was ist für den Nichtspielerinnen? Wann gibt's den Netflix-Serie?
28:49  Christian
Sowas nicht schon. Ich habe neulich gibt's nicht sogar diesen diesen Film ja guck den einfach.
28:57  Markus
Ja, aber das ist auch zwanzig Jahre alt. Ich habe die. Es gab nicht.
29:00  Christian
Ich glaube, die, die haben, die haben, die haben die Grundregeln der LPD Melonie bestimmt eins A aufgenommen. Ich würde, ich würde das einfach gucken, das reicht. Aber nicht ohne Mund, Nasenschutz.
29:10  Markus
Es gab aber mal eine Serie zu Überschwemmungen, also aus dem Naturkatastrophen, wenn die Deiche brennen. Ja, Brandbrennen äh brechend nicht brennen.
29:18  Christian
Wenn das nicht didaktisiert haben möchte, so ein bisschen flacher, dann ist das genau dann.
29:21  Markus
Ja. Ja, fürn nach dem Feierabend.
29:23  Christian
Das ist gar nicht so didaktisiert, wie's klingt, ehrlich gesagt. Also ich hab's spät natürlich auch noch nicht.
29:26  Markus
Ah, hier mit Lernen, Szenarien und dann wahrscheinlich nur mit lernen Zielen.
29:29  Christian
Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee.
29:31  Markus
Orientierung.
29:32  Christian
So ne die die Game Designer, die wirk.
29:35  Markus
Und.
29:37  Christian
Ich nehme die jetzt einmal in Schutz unter das Spiel gesehen zu haben. Die ich glaube so ein Spiel ist es nicht,
29:43
Also, das ist genau die Art von Spiel, über die auch die Game-Entwickler, die Spieler entwickler da ähm durchaus den ein oder anderen Rand da gelassen haben, so du Gamifizierst etwas mit genau diesen Badges und hier noch einen iken und dann auch was und überhaupt das dann hinterher, dass er ein Spiel.
29:58
Das, das meinen die explizit nicht, son.
30:00  Markus
Lernen tust du da auch nichts, sondern du lernst ja nur wie die irgendwelche Highscore kriegst, ne?
30:03  Christian
Du lernst zumindest wie das Spiel das Spiel funktioniert, ne.
30:08  Markus
Aber du lernst ja nicht das, was man eigentlich lernen sollte.
30:11  Christian
Genau. Da habe ich ja auch mit Andreas Hedrich mal vor einem Jahr Folge drüber aufgezeichnet über diesen diesen,
30:18
diesen Mythos des Gämefizierten lernens. Ähm suche ich nochmal gerne raus und verlinke das hier,
30:24
die Game-Entwickler hier, die Spielerentwickler hier. Ähm haben auch explizit so diese Sorte Spiel aufs Korn genommen gesagt, sowas wollen wir nicht bauen. Wir wollen tatsächlich gute Spiele bauen.
30:34
Und.
30:35  Markus
Andere Logik, als wenn jetzt hier diese krampfhafte Pädagogisierung stattfindet.
30:40  Christian
Nee, nee, genau, nee, das ist hier was anderes. Ich merke, ich treffe mich oder dieses Game Ding hat bei dir so ein, so ein man musste sowas oder spielen, irgendwie. Ich weiß noch, ich weiß meine.
30:49  Markus
Erhoben, dann zeige ich.
30:51  Christian
Ein schneller, ein schneller Schrank aus meiner Jugend ist, dass meine Eltern ähm wie soll ich sagen, durchaus fundamental christlich orientiert waren. Und das einzige Computerspiel, dass ich so mit zwölf Jahren Sp.
31:01
Fürchtern, es war so ähnlich. Ähm.
31:05
Das war, ich durfte Tetris spielen, aus welchem Grund auch immer. Und ich durfte ein Spiel spielen, das ähm weiß gar nicht, ob ich das ja doch, ich erzähle jetzt mal, ist ja ähm ist der Sommer. Sommer, Pause ist immer noch, ich durfte ein Spiel spielen, das hieß Exotus.
31:19  Markus
Exotos.
31:20  Christian
Genau. Und du äh dein Avatar war Moses,
31:23
du musst es mit Moses ein Weg aus Ägypten suchen. Und das war dann so ein Labyrinthspiel und du hast dann irgendwie so dein dein Volk hinter dir, das hier hinterher kam, aber du musst es so Kästen verschieben und dann noch was suchen und hier noch so.
31:37
Genau, das war aber so ein 2D-Packman Lewig und muss es irgendwie so Labyrinthe dir zusammenbauen, wenn ich mich richtig erinnere. Und es war fürchterlich, ich habe danach nie wieder ein Computerspiel angefasst, bis ich irgendwie zwanzig war, weil ich einfach.
31:50  Markus
Traumatisiert.
31:50  Christian
Sind so, es war wirklich schlimm und alles nur wegen wegen diesem Fundamentalkristenspiel, das war wirklich.
31:57  Markus
In der kirchlichen Jugendgruppe wurde das Verte.
31:59  Christian
Das war Björn kirchliche Jugendgruppe, das war wirklich, aber ich erinnere also das wäre eine eigene Podcastfolge, glaube ich, über meine,
32:09
Schlimm. Darüber wollen wir aber nicht reden. Wir wollen darüber reden, was wir so gelesen haben.
32:16  Markus
Ja, ich muss eine Kapitelmarke setzen, du darfst mich nicht so unter Druck setzen.
32:20  Christian
Während du die Kapitelmarke setzt, nochmal der Hinweis an die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass wir natürlich wie ein vernünftiger Podcast mit Kapitelmarken arbeiten, die, wenn die Zuhörerinnen, einen vernünftigen Podc,
32:31
benutzen, wiederum auch angezeigt werden, was den Zuhörer innen wiederum ermöglicht. Innerhalb dieses
32:38
Podcast dieser Podcast Episode zwischen den Kapitel zu springen,
32:42
Wer also nicht hören möchte, ja, dafür dieses Hetze spät, was wir so gemacht haben, sondern gleich in das springen möchte, was wir gelesen haben, denjenigen sei die Kapitelmarke ans Herz gelegt. Die Markus und zwischen Gesetz hat.
32:54  Markus
Ja, habe ich Vorwitzlich.
32:57
Der erste Artikel, den wir gewiesen haben, ist aus dem Magazin, die Atlantik, das hat mir, glaube ich, hier auch schon öfter mal,
33:06
und zwar heißt der Artikel,
33:14
Unter Titel liket die Entertainmentindustrie, Services in,
33:22
vom zweiundzwanzigsten Juno zweitausendzwanzig, wenn man den Titel lest und in Untertitel denkt man, ah, nicht schon wieder, ne? Kennt man,
33:30
schon, also so zum Hintergrund geht da drum, was ist denn wie ich finde auch nicht immer so passenden Vergleich zwischen Hochschulen, Universitäten und der Medienindustrie zu ziehen,
33:41
aber wir haben trotzdem mal aufgenommen, weil ähm ja.
33:45  Christian
Bild auch in einem Park locker rumhängende Studierende, die Prinzromane lesen und einer hat auch einen Ordner aufgeno.
33:50  Markus
Ja, sieht's ja natürlich aus. Überhaupt nicht gestellt.
34:02
Also es geht dadrum, dass jetzt durch äh Chorona, Virus, das äh Hochschulleben oder auf dem Campus,
34:11
nicht mehr so ist, wie es mal war, also deswegen wahrscheinlich auch dieses Bild, ne, wo du mit deinen Kommilitonen zusammen bist und ja euch, leiden,
34:21
über Literatur austauscht und Bücher lest, ist jetzt alles online.
34:27
Und dadurch geht ihr auch ganz viel von äh der Experience neudeutlich gesagt,
34:33
verloren. Und die Frage ist, die sind dann am Anfang aufwerfen ist, ob man also gerade natürlich jetzt eine amerikanische Perspektive, das müssen wir nochmal für Deutschland konte,
34:43
sieren, aber es geht eben da drum
34:45
ob man bereit ist, weiterhin so viel Geld auszuzahlen, also Geld im so eine Studiengebühren und gerade für die teuren Colleges, das sind USA, um dann jetzt irgendwie nur so ein ja online,
34:59
streamen zu,
35:00
bekommen. Also wir haben hier dann das Beispiel mit dem Konzert, da wo du eben viel Geld für erste Reihe und kriegst jetzt aber hier den Livestream,
35:10
oder YouTube. Und ja, das, das ist eben so,
35:15
so der Einstieg ähm auf ähm auf dieses Thema, also wie auch die rechtfertigen Hochschulen, dass das jetzt eine Einschränkung da ist, in der Experience, sage ich mal,
35:28
dass dass ähm.
35:30
Na aus gesundheitlichen oder klinischen Gründen, man nicht mehr in die Hochschule hinein darf und dadurch geht auch viel verloren und wir wissen ja auch, in Deutschland auch, wie, wie schwer man sich da auch tut mit,
35:41
Betreuung, ne, also das, dass man da einen großen Teil überfordert ist, da Modelle zu finden.
35:47
Um äh die Studierenden auch online digital eben so zu betreuen. Und und Präsenz ist es hier alles aus
35:57
ja über Jahrhunderte ja gewachsen, dass dass du eben da an die Hochschule gehst, hast du ja die Vorlesung aller gestens Seminar, das ist ja auch sehr stark formatiert, auch so durch die Architektur und,
36:10
ja die die Praktiken, ne? Die die werden auch nicht mehr hinterfragt, also beziehungsweise die werden jetzt auch,
36:15
oder wurden immer hinterfragt jetzt als aufkam oder andere digitale Angebote wie weit es noch zeitgemäß ist, ne, dass sich alle dann so eine Vorlesung setzen, wenn sie einen ganzen Inhalte doch auch irgendwie online geht und,
36:28
dann äh so passiv zu sein und nur zu konsumieren und zuzuhören. Na, das ist oft auch ein bissel schräg, weil ähm.
36:37
Ähm die die andere Perspektive ja morgen zu sehen, was ist eine Vorlesung, ähm das ist eben auch so die Leistung ist, da
36:44
ganz eine gute Vorlesung ist, was natürlich wieder eine Anforderung ist oder anspruchsvoll ist, dass es eben ein Wissensgebiet sehr gut verdichtet, auch didaktisch, ne,
36:54
Thema redaktisch aufbereitet, die Leute mitnimmt und durchführt. Und es ist so, einfach so Qualität.
37:01  Christian
Aber.
37:02  Markus
Zu
37:03  Christian
Ja? Wobei vielleicht tag ich zu früh ein, aber ist das ich hab den Artikel, also die.
37:10  Markus
Es war so eine Abschweifung. Ja. Genau, also eigentlich geht's im Artikel was anderes. Aber ich dachte, wenn man beim Thema sind, um Kamera kann man ja auch den Bogen,
37:19
also es geht,
37:23
da äh dann eben da drum, obwohl die haben in einem Absatz, nämlich jetzt grade hier aufgerufen ist, ist ja auch dieses ähm,
37:31
stabile, der ähm sehr Hochschulen, ne, seit, wir haben hier fünfzehnhundertzwanzig, also genau das, was ich ihm gesagt habe, so diese,
37:39
Formatierung oder diese diese Praktiken, die die na du bist Student oder Studentin,
37:45
dann machst du das einfach und dann kaufst du dann eine Bücher oder letzte jetzt gleich auf dein iPhone oder Tablet drunter und gehst daran die Vorlesung geht an die Bibliothek, ne? Schreib seine Hausarbeiten, kriegst irgendwann dein Abschlusszeugnis,
37:58
traditionell und eben sehr zeitstabil über die Jahre. Und dann kommt jetzt hier in einem Artikel, damit ich nicht zu sehr abschweife,
38:06
geht's eben da drum, dass jetzt ähm online Anbieter kommen, also jetzt Kanakademie oder Mook Plattform,
38:15
die eben dann kommt man wieder bei dem beliebten Narrativ des Innovation, ne? Also das ist so ein bissel zerschlagen,
38:23
dass man ähm sagt, ähm ja die Angebote sind jetzt einfach attraktiver, auch für die Lernenden, ne, als,
38:32
ist nicht mehr so angestaubt und ähm das wird das jetzt eben so auseinanderreißen.
38:40
Und dann kommt heben hier auch so dann der, der Vergleich, dass die ähm Medienindustrie, also die ja ganz viel verloren haben, also CD-Verkäufe an Spotify und so,
38:52
und die Hochschulen beide haben sich so auf den Endes hier Overkonfidences äh Overkonfitenz, also so über,
39:01
oder zu hohes Zutrauen auch in die.
39:04  Christian
Überschätzung auch, ja.
39:05  Markus
Überschätzung, so du hast es ja ähm äh Overprising, äh das heißt also zu hohe Preise, also gerade in USA und,
39:13
diesen äh diese, also eine zu starkes Vertrauen oder aufbauen, auf Businessmodelle, die auf der physischen Welt aufbauen. Und jetzt kommt eben digital oder digitale Transformation und dann ändert sich das.
39:29
Und dann kommt dann auch noch so dieses Beispiel, dass eben
39:34
die äh Abschlüsse dann auch nicht mehr so ähm hochgehängt werden. Das heißt
39:40
dass ähm Unternehmen ja wie Google oder Amazon dann, na ja, Google, hauptsächlich anfangen, auch nicht Akademiker zu uns einzust
39:50
also dass das, was immer so als wertvoll ist, nämlich die die Zertifikat, Zeugnis, Abschluss, Titel,
40:00
dass die
40:01
einfach dann nicht mehr so ähm wertvoll sind, weil Problem ist ja dann auch immer, dass du gar nicht weißt, was können die. Also äh Absolventinnen, also diese Entkopplung
40:10
der Hochschulwelt von den äh Bedürfnissen, Anforderungen des Arbeitsmarkts.
40:15  Christian
Hm
40:22
OK. Aber die ich hab's jetzt also wenn du erzählt hast, ich hab auch nochmal durchgeschaut ist da irgendwo 'n.
40:33
Kam dir da irgendein Argument vor, dass unter, dass das irgendwie dich überrascht hat.
40:39  Markus
Ne, so so jetzt nicht, also natürlich ist viel, gerade so diese, dieser Vergleich,
40:47
Medien äh mit mit Netflix, uns und Spotify,
40:52
das ist alles schon mal da. Ich fand's jetzt nur nochmal äh bezeichnend, dass es immer wieder hochkommt, sondern dass es eigentlich auch so prominent platziert wird, ist ein Magazin jetzt auch so als äh der Meinungsbeitrag in der Krona Krise,
41:05
sehr starkes ähm Narrativ ist. Da sind wir da bissel zwischen den Zeilen liest, dann kam mir das doch, also ein anderen als jetzt so diese
41:15
üblichen,
41:18
die, die da, also es ist so sehr dann drauf rumreiten, wie es ist so eine ja schon von so Netflix und und so.
41:28  Christian
Im
41:28  Markus
Dass das ist da jetzt nicht, das ist ein bissel ausgewogener.
41:32  Christian
Weil was ich, also das, das Markt daran liegen, also dass dass das ein bisschen ausgewogen, also es mag daran liegen, dass der Typ, der das geschrieben hat, man gilt dies mit. Ähm.
41:41
Ist ja auch Professor für Information Technologie und Marketing an der Carnige Melan, also eine durchaus renommierte Uni. Ähm,
41:49
Aber da kommen wir ja auch später mit dem, was ich heute noch so Last Minute gelesen habe und ins Bett geworfen habe zu. Ähm dass er zumindest wenn ich die hier richtig verstanden habe,
41:59
ein ein zentrales Ding, was Hochschulen ja wirklich können und was Netflix und Spotify und ähm.
42:06
Die, die alle nicht können, ist so eine du hast es eben über die Daktisierung genannt, aber ähm das meine ich nicht, sondern so eine eine Art,
42:16
ermöglichen und schaffen von Lernräumen, die tatsächlich nochmal anders gebaut sind und anders irgendwie auch bedacht sind, um Lernen, vielleicht auch eine andere strukturierte ähm Bildungspersönlichkeitsbildende,
42:30
ähm Art und Weise irgendwie ermöglichen, ne? Also das ist ja das, was auch die Carnecademies dieser Welt nicht geschafft haben und noch nie schaffen wollten. Die wollten einfach Content online rotzen. Aber die.
42:43
Dass das ähm also ich finde irgendwie jedes Argument, dass ich eben die die Zukunft der Hochschule und Lehrern lernen dreht, dass das nicht mit einbezieht, ist ja zumindest mal Unfallständig, oder?
42:54  Markus
Also dieses diese Leistung, ne, die äh so lernräume, lerngelegenheiten, Bildungsanlässe zu schaffen, ja? Also die Frage ist ja, wirtschaften sie das noch im digitalen Räumen?
43:07
Und da da, ich glaube, das ist das.
43:09  Christian
Dass auch seinen Punkt meinst du.
43:10  Markus
Ja, ja, also und ohne dass jetzt genau äh nochmal belegen zu können, aber das das wäre jetzt eigentlich so die direkte Antwort da, auch so deine äh.
43:19  Christian
Weil das ja auch mehr als Service ist, ne, also er spricht ja hier auch von von Servicen, das ist ja dann vielleicht muss man dann noch so ein bisschen,
43:25
Die amerikanisch US-amerikanische Leser hat da irgendwie ein bisschen rausfiltern oder den das da rausziehen, aber.
43:32
Das ist ja auch, wie soll ich sagen, in dem Moment, wo du von Uni seit Service, sprichst du ein bisschen auch nicht mehr weiter von von Studis als Customer zu sprechen, was nur durchaus amerikanische Sichtweise von von Bildung ja auch ist,
43:44
Also von von Kunden als Studentin ähm aber das ist ja dann zumindest das hat ja zumindest nichts mehr da mit mit dem zu tun, was wir ganz oft meinen, wenn wir sozusagen, wenn wir auch allein schon die Vokabeln, du eignest dir etwas an, du erarbeitest dir etwas,
43:59
Ne, also so, damit hat das ja nichts mehr zu tun.
44:01  Markus
Genau. Also es geht eben auch eben auch um diese Illusion, also dass eben ähm,
44:11
das spricht ja hier von Elitekoalition, sondern dass Hochschulen generell, das hast du ja auch angesprochen,
44:19
dass sie eben helfen, Menschen Persönlichkeitsentwicklung zu betreiben oder pathetisch ges,
44:26
so bisher hier steht ihren Weg gehen,
44:32
aber durch die hohen Preise, also für Studiengebühren ähm ist es eine Illusion, weil die Realität sieht aus, dass sie in Schulden ertrinken, dass dass du am Ende,
44:43
verschuldet bist, dann durch Wirtschaftskrise, schlechte Karten hast, einen Job zu bekommen.
44:49
Dass dieser dieser diese Eintrittskarte in in die Arbeitsweltern einfach nicht mehr funktioniert.
44:59
Also da ähm da rechnet ihr das noch ein bissel ab, also auch so hier, wenn das schreibt, ähm das Turm geht, äh divers Diversität, auf dem Campus, ähm zu fördern, äh,
45:12
aber die Realität sieht eben dadurch durch hohe Selektivität äh aus, dass man nur die privilegierten Wenigen erreicht, ne? Und.
45:21  Christian
Verstärker von ist, ne. Genau, das, das, genau, ich.
45:26  Markus
Und der Wunsch ist dann, äh, weitermachen darf, ist eben, dass ähm ob nicht, also was wäre, wenn,
45:36
neue Technologien helfen könnten, besser die verschiedenen Hintergründe, also soziale.
45:43
Ethnische politische und so weitere Hintergründe und und auch Learning Styles, der Studierenden, ne? Also diese Diversität dann auch hat sich zu erreich,
45:52
und das eben dann im Material, auch Custom Meister,
45:56
kann man davon halten, was man will, weil es schnell so in dieser Personalisierungsecke ist, aber das so bedarfsorientierung stattfindet. Ne, um das, dass man.
46:05
Auch ähm die äh Bildung, weil die Lerninhalte dann so vermittelt, wenn der Bedarf da ist.
46:14
Dass du wirklich auch so, was du glaube auch gemeint hast, so einen Dienstleistungsanspruch hast, ne? Also das ist natürlich
46:19
nicht so, dass jetzt sagst, ja ähm heute Abend gucke ich Netflix dieses Serie, morgen Abend das und es ist ja alles da, ich muss nur die Fernbedienung in Hand nehmen und dann kann ich mir selber zusammenstellen, was ich gucken will, sondern,
46:32
und und Netflix macht nichts anderes als dann irgendwie Algorithmen drüber laufen zu lassen und gibt sie dann irgendwelche personalisierte Recorman Dations und da die Hochschule hätten ihr dann die Aufgaben eben das,
46:45
mit ihrer Kompetenz, das, was du hier meinst, somit lernen angelegen, Wärmegelegenheiten zu schaffen oder,
46:52
in kritischen Diskurs zu treten, Reflektion anzureden, ne? Das wäre dann das ideal,
46:57
Also, dass du, was weiß ich, E-Mail Reflection Proms oder äh Vielfalt, also im Sinne von guck dir doch auch mal eine andere Dokumentation an, wenn du dich jetzt für Thema XY interessierst, ne? Oder guck dir mal eine andere Perspektive an, ne? Weil
47:11
dadurch entsteht ja aus Bildung, ne? Also wenn du also und das ist natürlich ähm schwierig, dann, weil da bisher bei diesem ganzen Thema Personalisierung und du,
47:21
guckst du nur das an, also bei YouTube ist es sehr gut belegt, ne? Wie diesen.
47:27  Christian
Wenn man extremer wird, aber.
47:28  Markus
Genau, genau, was immer extremer wird,
47:30
richtig, genau. Und und da da äh hätten ja Hochschulen eine ganz andere, ne, Aufgabe. Aber diese Frage ist, wie kann man sowas, ne, bewerkstelligen, ne? Wie kann man sowas realisieren, ne.
47:44
Und darum geht's so ähm glaube ich so im im Kern.
47:48  Christian
Ja, ich finde die, was was zu wenig gemacht wird und es so, ich will ja auch einfach nicht äh wie soll ich sagen? Ja, nicht schon wieder, hier der der miese Peter sein, der einfach ähm.
48:01
Immer nur nörgelt, aber irgendwie, ich finde die.
48:07
Dieser Art von von, mal ist es ein Professor für Marketing, dieser Art von Alleinstellungsmerkmal, sich mal rauszunehmen und zu sagen
48:13
wir als Hochschulen sind vielleicht an vielen Stellen nicht vorbereitet auf das, was uns hier gerade getroffen hat oder was auch immer und dass er gerade nur sah auch so dieses die die ähm.
48:23
Twit Edo Twitter, USA, gerade so High Twitter, schreibt ja gerade auf, dass ihr irgendwie alle sagen soll, übrigens im Oktober, September, Oktober, und ihr kommt bitte alle auf unseren Campus und,
48:35
ähm und dann machen wir das hier, weil ihr habt dafür ja viel Geld bezahlt, jetzt kommt ihr bitte auch mal, weil uns äh habt ihr ja vielleicht sogar noch Regressansprüche oder was auch immer. Ähm,
48:45
Also so diese Art, die die von von Hochschule, die trifft uns ja hier zu lande, zumindest nicht ganz so hart, also so diese diese Art von von Modus Hoperan, die auch nicht, aber.
48:57
Was er sowohl daran sichtbar ist, als auch an diesem Artikel, ist das,
49:00
ganz häufig anscheinend in Hochschulen nicht verstanden wird, dass es eigentlich auch ähm jetzt die die verfluchte Aufgabe jeden Hochschule ist, dafür zu sorgen, eben diese Prozesse, um diese Lernprozesse irgendwie zu ermöglich.
49:13
Ne? Und das ist ja hier ein ganz gutes Beispiel, wenn jemand einfach mit Kindle Librarys und Netflix argumentiert, aber ein Profi ist, dann ah da halt einfach die letzten fünfzehn Jahre des Kurs verpennt und das ist eigentlich schade
49:25
Also so das ist dann irgendwie ein sehr aufschreiben einer antiquierten Meinung, die eigentlich.
49:35
Wo man eigentlich weiter sein könnte oder bin ich dazu.
49:38  Markus
Dann aber auch
49:46
also legt schon den Finger in die Wunde, aber die äh Lösungsvorschläge, das machen kann, die sind natürlich sehr wagen. Und
49:53
mit Diskurs verpennt, ne? Also was ist was ist da schon, was es da schon gibt oder
49:59
man muss sich da mal mit auseinandersetzen. Und ich glaub in Deutschland steht er jetzt heißt ähnliches, aber es steht auch
50:09
was an, was in die Richtung geht, nämlich, dass äh durch dadurch, dass das Wintersemester ja auch ein Digitalsemester sein wird, davon
50:16
ausgehen aber dann schon doch die Erwartung mitschwingt, dass man da jetzt kein Notfallprogramm macht, also kein Ima
50:24
sondern vernünftige Lehre im digitalen Raum, ne? Unter den Bedingungen der Digitalität, was
50:32
auch das heißt, genau, das ist ja genau die Frage, dass viele das nicht wissen, für die ist es dann eben zu, oder Lernplattform.
50:39  Christian
Ja, aber das ist ja auch okay. Also so die ähm.
50:44
Dass das im Wintersemester besser klappt mit als im Frühjahr, wäre jetzt einfach auch meine Erwartungshaltung, dass da viele Leute auch sagen werden, ich habe das draus gelernt und mache das jetzt anders. Ähm,
50:54
aber ich weiß nicht, ich habe an der TU Hamburg als ich gearbeitet hab, da gearbeitet habe, ich weiß nicht, ob ich ihn persönlich nennen darf, aber die meisten haben vielleicht eine Ahnung, erst gesagt haben könnte ähm,
51:03
das das dauert halt einfach Zeit. Das ist Organisationsentwicklung und in der Änderung der der Arbeitskultur auch. Und jetzt kann man können können viele irgendwie aufschreien und sagen, na, damit hätten die ja schon in den Neunzigern anfangen können, haben sie auch teilweise. Da gab's ja schon ein paar Schübe.
51:18
Das dauert jetzt einfach zehn, fünfzehn Jahre, ähm bis das wirklich irgendwie angekommen ist, war zumindest damals die Argumentation und,
51:26
dass das irgendwie, also es wäre traurig, wenn das im Frühjahr oder im Herbst, nachdem manche Lehren, die ja wirklich auch das erste Mal,
51:34
Zwanghafts zwangsweise mit diesen unter diesen Bedingungen arbeiten mussten, dass irgendwie gleich Raketenwissenschaft bei rauskäme, ne,
51:41
so und das ist ja dann auch okay, wenn wenn das jetzt ein bisschen besser wird als im Frühjahr und dann wieder ein bisschen besser wird und dann wieder ein bisschen.
51:47  Markus
Ja aber ja, aber genau das, das ist ja so der Punkt, also für dich ist vielleicht so okay, aber ich weiß nicht, wie's für andere ist. Also, gibt ja so ein äh Erwartungsspektrum, also von, jetzt muss es.
51:59
Richtig digital, ne und und gut und und und irgendwie strategisch weitergehen, an der ja, ist wird schon,
52:07
irgendwie, aber wir lernen daraus und dann wird's ja auch automatisch besser. Also das ist, glaube ich, noch nicht so eine klar, also weil der war der Diskurs einfach noch nicht so da ist. Na so,
52:18
das ja mit über Hochschulform, Digitalisierung zum Beispiel, aber das ist ja eben auch eher eine Nische, weil da kommen wir überzeugungstäter innen
52:27
ne, die die ähm die die diskutieren dann auf 'n
52:32
ein Niveau, ne? Äh auch gut und oder grade so ein Summer School, die letzten Jahre immer sehr, sehr toll, was was da so an an Diskussion und so, da merkst du auch schon, man ist irgendwie auf einem Level, ne
52:45
Also war jedenfalls meinen Eindruck immer, ne, dass man klar jeder zu seine Spezialthemen, aber irgendwie war doch so dieses gemeinsame da, ne? Wir wollen was bewegen und wir setzen uns ein und wir haben,
52:57
ein gemeinsames Verständnis und das ist jetzt halt jetzt nicht mehr so da.
53:03  Christian
Ja, aber das ist ja auch okay. Also so, ich weiß noch nicht, als ich zum Beispiel jetzt mit den Hochschulen in der Brandenburg Stralsund gearbeitet habe, warum es lange gegibt, bis ich Stralsund nicht mehr Strahlsund sage. Ähm,
53:14
Da waren auch Leute dabei, die haben irgendwie vor sechs Wochen zu dem Zeitpunkt ihre erste Videokonferenz veranstaltet.
53:22
Und den muss ich dann erklären, wie XY und Set irgendwie funktionieren oder die haben sich das untereinander beigebracht. Ähm.
53:30
Und das kann man natürlich scheiße finden, dass das so ist. Man kann aber andererseits auch sagen, ach guck mal, da waren jetzt auch zumindest mal von denen, die das zum ersten Mal gemacht haben, siebzig, achtzig Prozent dabei, die gesagt haben, dass wir jetzt alles gar nicht so fürchterlich. Jetzt gucke ich mal, was ich damit machen kann.
53:46  Markus
Das ist ja auch gut, man will ja auch keine äh Ausschließen, ne? Ich meine, nur, das ist aber hier jetzt Zeit braucht, um äh so eine Diskussion,
53:54
so ein bisschen nicht so gut aber so vernünftig, ne? Weil oft wird der mit so,
54:01
gearbeitet, ne? Und dann kommt wieder diese reflexhafte Verteidigung der Präsenzlehrerin. Darum geht's doch gar nicht, ne?
54:10
Sondern das, was du ist, durchreise auch dieses sich selber aneignen und seine Erfahrung machen. Darum geht's doch.
54:16
Ja und da kann man auch nicht so äh Vorgaben machen von wegen ja in in nächsten oder übernächsten Spitzen spätestens muss alles voll digital sein, ne? Und.
54:27  Christian
Ja, was, was heißt das überhaupt?
54:28  Markus
Genau, was heißt das, ne? Wo wollen wir hin, was sie die Ziele, was sind die Grenzen.
54:31  Christian
Ja, aber genau, das.
54:36
Das ist ja dann eigentlich doch der Moment, wo's interessant wird, aber das ist dann vielleicht auch für das Medium, dass er also Atlantic ähm er hat ja schöne, tiefe Beiträge, aber dass er dann zumindest keine Leserinnen schafft, die,
54:47
scharf auf die Antwort ist, weil das irgendwie zu tief drin ist, wahrscheinlich auch, ne?
54:52  Markus
So ist es.
54:55
Aber wir haben es mal behandelt und diskutiert und ich würde jetzt, ich merke schon, dass du bereit bist, für dich das Nächste, dann würde ich die Gelegenhei.
55:05  Christian
Auf hier, ja.
55:06  Markus
Dann würde ich die Gelegenheit ergreifen.
55:08  Christian
Setzt man die Marke und ich sage vielleicht kurz für das Ding heißt, weil danach musst du wieder erzählen, worum's überhaupt geht. Ja. Oder?
55:13  Markus
Ja. Ja, gerne.
55:15  Christian
Ähm und ich habe keine Ahnung wie das Ding heißt, beziehungsweise wie man es ausspricht. Ähm im.
55:25
Also der Psychologin.
55:34
Aus zwanzig zwanzig unter Sissi bei NC sogar veröffentlicht,
55:39
und mit haben wir ja auch in die kann man nochmal nachgucken die ist wohl an der,
55:51
und es geht, wenn ich das richtig verstanden habe, um Panik, im Kontext von Transformationsprozessen.
56:01
Die insbesondere mit technologischem Fortschritt oder Weiterentwicklung zusammenhängen, oder?
56:06  Markus
Genau, also ist ein Artikel, auf dem bin ich äh gestoßen über eine Zeitungsmeldung. Da hatten die dann auch besprochen, da habe ich mir den mal im Original angeguckt und,
56:18
fanden sehr gut und wir haben ja nicht so oft Artikel in unserem Podcast
56:25
aber ich dachte kann ja jetzt hier auch nochmal äh an die akademische Interessierten Zuhörer erinnern, adressiert sprechen und da äh immer mal einen längeren Turnalartikel,
56:40
äh versprechen.
56:42  Christian
Ich find die, das muss ich kurz reinrufen, danach halte ich wieder in den Mund. Ich bin gerade auf Seite vier und hab eine Grafik vor,
56:49
in sich geschlossener Kreis ist beginnt mit also,
56:58
zwei Politiker, also in irgendeiner Art und Weise wird diese Panik ausgesourced an an irgendwen, der das Problem vermeintlich löst, so wie ich das hier verstehe, dann wird irgendein Rad neu erfunden,
57:09
Teil drei und dann kann Fortschritt nur Panik, Teil vier. Okay.
57:15  Markus
Also das ist der Kern, da wollte ich jetzt auch tatsächlich gerade,
57:18
einsteigen sich eben mit immer wieder kehrenden Mustern, man könnte auch sagen immer wenn
57:27
eine neue Technologische Innovation kommt oder Medieninnovation, wie Comic Bücher, Radio, Fernsehen, Walkman,
57:35
Internet, Social Media, Tic Talk, Unamit, dann kommt es zu immer gleichen Mustern, ne? Die hast du jetzt gerade äh geschrieben.
57:44  Christian
Habe ich äh vollgespoilert jetzt.
57:45  Markus
Genau, du hast Folge Spoiler, aber das macht ja nichts, so viel sind mehr da. Also, das ist jetzt auch nochmal zur klären. Also es ist ähm die die,
57:55
Problematisierung überhaupt dieses ähm Kreislaufes,
57:59
Finde ich sehr gut und auch die Metapher mit der griechischen Methologie, also Sissi Force, ne? Kennen wir ja äh vielleicht noch aus der Schule,
58:07
der Arme, das Arme Wesen, ne? War dazu verdonnert, immer einen Stein, den Berg eine herzoguchsieren hinaufzuwuchten,
58:19
kaum oben ist das Ding wieder runtergerollt und es hat wieder von vorne angefangen, ne? Und dieses, das ist ein wirklich eine sehr gute Metapher, weil eben diese Anstrengung da ist, die die Aufwendungen, die betrieben werden müssen.
58:32
Und sich das einfach wiederholt, um mal nichts draus lernt. Und,
58:36
darum geht's dann. Also da könnt ihr sagen, ja, ich baue mir irgendeine Maschine oder ich ich lasse es einfach. Ne, also wenn ich schon die Aufgabe habe, mir den Stein nach oben zu schaffen,
58:46
kann man irgendwie Werkzeuge machen oder ne, Gleichgesinnte oder warum allein, aber ne, genau darum geht's, dass man nichts draus lernt. Und das jetzt übertragen auf diese Medienevolution, das ist auch da eigentlich immer gut belegt, dass
58:59
eben immer die gleichen Muster entstehen,
59:02
ähm dass äh und zwar, also es ist ja für den Bereich Psychologie, da geht's jetzt um besonders um Kinder und um Jugendliche
59:11
und da beschreibt sie am Anfang ist Artikel auch nochmal so wie überhaupt diese Gruppe als bemerkenswert oder besonders zu bedacht,
59:19
bedenkende Gruppe ähm konstruiert wurde, ne? Also
59:22
waren gesehen, Kinder sind mitgelaufen im Haushalt und hat sich keiner so drum gekümmert, da gab's ja irgendwie so neunzehnhundert, das ja oder diese Wunder des Kindes, gab's also ein berühmtes Buch, da wurden Kinder überhaupt also was Besonderes angesehen,
59:36
und jetzt ist eben so dann die ähm Logik oder das Kinder, Jugendliche, besonders geschützt werden müssen, vor den bösen Einflüssen der Medien und der Technik,
59:47
ist es entsteht dann immer so eine Sorge, dass die Medien und Techniken, die Jugend, die Kinder verrohen. Ne, also dies das geht dann schon in die Richtung Panik, das.
59:57  Christian
Man sie Exodus spielen und alles ist.
59:59  Markus
Genau, also Exodus wäre genau auch so ein Beispiel, ne? Oder ähm Nintento Gameboy und so weiter. Also egal was, ne? Immer wenn irgendwas Neues ist, was vor allen Dingen auch Kinder und Jugendliche, so wie dich damals ähm anzieht,
1:00:13
dann entsteht diese Panik, im Sinne von, oh Gott, oh Gott, die Jugend verrot. Äh es geht bergab, die Moral geht zu Grunde und so weiter. Dadurch,
1:00:24
fühlt sich dann eben die Politik angesprochen, ne? Weil die Politik ist ja dafür da, der Staat ist dafür da, zu sorgen, dass es ruhig bleibt, in ruhigen Bahnen, klar läuft, dass es keine Revolution gibt, dass alle
1:00:36
zur Arbeit gehen und dass die Jugendlich repelliert, sondern ähm ihre ihr zugeschriebene Funktion erfüllt,
1:00:44
und dass die Politik kann das aber nicht alleine machen, deswegen sollte es aus, nämlich an die Wissenschaft,
1:00:51
die Wissenschaft ist aber jetzt so dran gekoppelt, dass sie ähm Aufträge von der Politik bekommt. Also macht mal Studien zum schädlichen Einfluss von Smartphones oder Social Media,
1:01:05
dann gibt's dafür viel Forschungsgelder und die beschäftigen sich damit. Und die große Kritik ist daran nämlich an der Wissenschaft, dass dies nicht schaffen eine übergeordnete oder tiefer liegende theoretische oder auch,
1:01:19
kulturelle Erklärung zu schaffen. Was passiert da? Überhaupt, sondern die arbeiten sich an einer bestimmten Technik an einem bestimmten Medium ab.
1:01:27
Dann machen sie ihre Studien.
1:01:29  Christian
Gar nichts neues, sondern das haben wir ja schon gehabt oder was auch immer dann.
1:01:32  Markus
Die die Empirische Evidenz beruhigt, die Politik und sagen, ja, wir müssen das machen, hier ist unser Masterplan, ne? Fünf Stufen, ne?
1:01:41  Christian
Unsere KI-Strategie.
1:01:43  Markus
Genau, oder da kommt Seehofer und sagt, man muss äh Gaming, äh Szene äh besser beobachten, stärker beobachten und dann müssen halt irgendwas machen, irgendwie regulieren, ne? Aber die haben halt irgendwie so ein Proof durch die Wissenschaft,
1:01:56
Die Wissenschaft kriegt ihre Forschungsgelder, hat ihrer Veröffentlichung freut sich.
1:02:01
Aber ähm man hat natürlich nichts an dem tieferliegenden, tiefer Verwurzeln, ein Problem geändert, nämlich, warum ist die Jugend aggressiv? Ähm weil eben das Bildungssystem zu ungerecht ist.
1:02:13  Christian
Überhaupt aggressiver, als sie vor fünfzig Jahren war.
1:02:16  Markus
Genau, das wir ein anderer Punkt, aber du innerst dich vielleicht auch noch, Anfang der nuller Jahre gab's ja diesen schrecklichen Amoklauf in Erfurt, ich habe damals da auch gearbeitet, ich habe das,
1:02:25
da noch besonders Erinnerung Robert Steinhäuser ein Mastercar angerichtet hat im Gutenberg Gymnasium zu Erfurt und da war halt immer so ja, er hat Helmetal gehört und ne? Videospiele gespielt, ne.
1:02:38  Christian
Ein sehr guter Freund auch Psychologe ähm forscht unter anderem dazu, wie oder hat dazu geforscht, weiß ich nicht, aber es immer noch tut. Ähm wie der Einfluss von.
1:02:49
Games auf eben Gewaltverhalten und dergleichen ist. Aber ja, Entschuldigung.
1:02:54  Markus
Also Einfluss, genau das ist der Punkt des Artikels, der auch kritisiert. Also es wird sehr schnell ein ähm Zusammenhang hergestellt. Also Medienkonsum.
1:03:07
Führt zu aggressiven Verhalten oder ne Smartphone führt zu Einsamkeit.
1:03:16
Ion. ADHS,
1:03:20
Ne, also es wird immer ein Kausaler Zusammenhang hergestellt. Weniger ist andere Faktoren, also so so eine so eine Mediatorenanalyse, also was welche variablen vermitteln überhaupt den Zusammenhang,
1:03:34
und auch wenn's nur eine Kochredaktion ist, ne,
1:03:36
Also es wird ein sehr schnellen Kausaler zusammengestellt, ist für die Politik natürlich sehr attraktiv, ne? Die wollen wissen, was macht die aggressiv? Eier, die die Comicbücher, Eier, dieses Fernsehen, also was man mal verbieten kontrollieren, da wird alles gut,
1:03:51
wird aber natürlich nichts gut, äh aber die Politik beruhigt sich, die Wissenschaft hat irgendwie was gezeigt, dann,
1:03:58
ist man in einer Scheinzufriedenheit, weil im Untergrund traut sich ja was Neues zusammen, nämlich
1:04:04
neue technologische Innovation, ne? Dann kommt eben jetzt der nächste heiße Scheiß, ne? Nach Radio kommt dann irgendwann Fernsehen und dann geht
1:04:13
das gleiche Spiel von vorne los. Also wirklich die gleichen Muster und ich sag auch in dem Artikel immer die gleichen Forschungsfragen.
1:04:23
Und es gibt halt keine lineare Perspektive, wo du sagst, ja, Forschung, damals zu Radio, Fernsehen,
1:04:32
Internet, ne, dass man das mal irgendwie als als Framewerk zusammenführt.
1:04:38
Und vor allen Dingen halt die drunter liegenden kulturellen Faktoren. Das ist ja das eingespannte. Warum Gesellschaft so,
1:04:44
reagiert. Wie es immer reagiert, ne? Oder auf die tieferliegenden Probleme eingehen, ne? Bildungsumgerechtigkeit und so weiter. Man Leistungs zu brutale Leistungsorientierung, ne,
1:04:55
Also das wird sehr detailliert, auch wirklich sehr, sehr überzeugend auseinander genommen und ähm auch mit wirklich viel Kritik an der eigenen Disziplin.
1:05:05
Und zum Schluss also das ist wirklich so ein Teufelskreislauf,
1:05:10
dass ich immer gegenseitig, also wo sich gegenseitig bestärkt, ne? Also und dass die Wissenschaft dann sich einfach komplett instrumentalisieren lässt.
1:05:17
Von der Politik, du fühlst dich natürlich gut, wenn die Politik sagt, hier nochmal eine Studie, du bist jetzt der Experte und dann laden wir dich ein, Expert Panel und so weiter, ne? Und du erklärst jetzt, warum gehen so brutal sind, was man machen können, dann kommst du im Fernsehen und so weiter, ne,
1:05:32
das ist natürlich schon für Wissenschaftler inne, nicht unattraktiv.
1:05:37  Christian
Aber ähm sie hat ja auch, also ich ich habe gerade nur angelesen, den den Conclusion,
1:05:44
ihre ihre Conclusio. Sie sieht wenig Chancen, dass sich da an dieser Logik der Arbeit was ändert, also auch an dieser Saison,
1:05:54
An diesem Zusammenspiel von verschiedenen Tür innen, aber.
1:05:59  Markus
Ja, also es.
1:06:00  Christian
Wie man da ausbrechen kann, aus.
1:06:03  Markus
Ja, genau, also es hat sie, das ist vor der vor der Conclusion tatsächlich schon drin. Also da geht's da drum, dass man sich von bestimmten Überzeugungen und Vorstellungen löst. Also, zum Beispiel ist es ja so, dass,
1:06:16
die Techniken ja sehr schnell sich in der Gesellschaft verbreiten. Als,
1:06:21
Smartphone. Und wenn du dann anfängst ähm Studien da in Auftrag zu geben, die dann den Negativen Einfluss ermitteln
1:06:30
dann brauchen die ja eine Weile und bis die Veröffentlichung sind, ist das Ding, also Smartphones schon so etabliert, dass du eigentlich gar nichts mehr machen kannst,
1:06:37
Das heißt, haben sie empfiehlt, auch der Politik, sondern er konstantes Monitoring zu machen. Das heißt, du musst es schon auf dem Schirm haben, aber da nicht so, von wegen, jetzt mach mal eine Studie und dann hat man hier,
1:06:50
böse identifizieren, dann machen wir irgendwelche Regularien, weil das ist wirklich kompletter Käse,
1:06:55
sondern du beobachtst es ständig und hast halt eben ähm guckst, also Forst weiter und was das so soll kontinuierliches Monitoring,
1:07:07
und ähm eben dann hat sie das auch nochmal so vorgeschlagen, wie man dann die Forschung,
1:07:13
angehen kann, also dass du verschiedene Gruppen, die er anguckst, ne? Oder Mediatorenanalyse machst, also andere, ne,
1:07:20
also es hier auch verschiedene spezifische Gruppen, die anguckst, ne? Wenn wenn du da eine Clemens machst,
1:07:28
und ähm also das spezifizierst, ne.
1:07:29  Christian
Mhm. Mhm.
1:07:31  Markus
Oder äh langs Langzeitstudien machst, ne? Nicht nicht einmalig, äh wo dann pauschalisiert oder generalisiert wird, ne? Und sagt, ja, das war jetzt eine Studie, ne? Und äh da tut sich ja drum herum noch ganz viel, ne,
1:07:47
Ja, genau, also da da gibt's wirklich schon paar gute Punkte
1:07:50
um um diesen Circle ähm zu zu sprechen, ne? Also die sind los zu durchbrechen, ähm sich von der, was du ja gerade auch angesprochen hast von dieser Logik, die eben sehr dominant ist
1:08:04
zu zu lösen. Also das erfordert also, weil das ja schon so etabliert ist, ist,
1:08:12
Ja, wahrscheinlich die die Kraft, die du brauchst, sehr groß, ne? Weil das einfach immer so läuft, ne? Dass du,
1:08:20
als als kann er jetzt nur von der Wissenschaft sprechen, dann hast du dich auf bestimmte Phänomene, die jetzt auch gesellschaftlich virulent sind, da stürzt mit der Hoffnung auch auf,
1:08:31
Forschungsgelder einfach, ne? Weil die.
1:08:32  Christian
Über Aufmerksamkeit.
1:08:34  Markus
Aufmerksamkeit, ah super Thema hier jetzt, was weiß ich, KI oder sowas, ja, hier mach,
1:08:40
Automatisch Geld, ne? Also weiß man ja auch so, manchmal Fette anträgen, dann lässt man bestimmte Basswarts fallen.
1:08:47  Christian
Ja, das ist ja jetzt gerade, also ob's den, aber ja, es ist so, also ich ja, ja, was was will ich sagen? Ich glaube, ich möchte sagen, dass.
1:09:04
Ich wünschte, ich lebe dir in einer Welt in der Politik und Wissenschaft von diesen logiken frei werden, aber mir fehlt irgendwie auch die Lösung für das für die richtige Analyse.
1:09:17  Markus
Ja, aber lass mich für dich was sagen,
1:09:19
es gibt Hoffnung. Also äh doch es ist nicht so ganz negativ, wie man jetzt denken könnte.
1:09:28
Äh sondern es ist tatsächlich ähm ja, also ich finde äh nicht so Hoffnung so. Ich finde das wirklich bemerkenswert und wie ein sehr, sehr guten.
1:09:39
Weil genau ein Phänomen mal schonungslos unter die Lupe nimmt, was mich auch schon viele Jahre beschäftigt und wo viele Leute einfach so gefangen genommen werden, ne, sondern so ein Zyklus reingesteckt werden,
1:09:52
und also ich habe das zum Teil selber erlebt, ähm wie man da, also auch in der Psychologie der pädagogischen Psychologie vor vielen Jahren,
1:10:00
Also hier mal so Dinge abgearbeitet hat und ob ich gesagt habe, was ist da jetzt der größere Nutzen? Und was bedeutet das? Und so. Also auch äh immer nur auf die nächste Veröffentlich,
1:10:10
ng und dann eine Mini Variable variiert und äh ja fand ich dann irgendwann ermüdend.
1:10:16  Christian
Okay. Verstehe. Aber gutartige, vielen Dank dafür. Ähm.
1:10:22  Markus
Also ich würde jedem nicht mehr gehabt, ich würde jedem unserer geschätzten Hörerinnen und Hörer empfehlen, den Artikel, zumindest mal quer zu les
1:10:32
äh diese Grafik, der auf Seite vier, die ist eingängig, da ist auch eine Erklärung drunter, schaut euch die mal an und dann wird es eben in den verschiedenen Kapiteln ausgearbeitet, auch wirklich sehr,
1:10:45
taliert und sehr gut geschrieben, aber das dieses diese Kreislauf da, die Grafik, das erklärt das sehr gut.
1:10:55
Damit würde ich jetzt übergehen zum nächsten Artikel.
1:10:59  Christian
Ja, der gar keinen Artikel ist, sondern.
1:11:01  Markus
Muss eine Kapitelmarke setz.
1:11:03  Christian
Genau und ich erzähle einfach nochmal, weil das ist das dritte in Folge. Äh Hattrick sozusagen. Feiern wir für den Dalmann,
1:11:11
denn er hat den den dritten Beitrag auch sich rausgesucht, den er besprechen wollte. Und das ist ein Tweet von Mahabali.
1:11:19
Der wie folgt lautet, dass man zwei wählen kann. Also ein etwas.
1:11:32
Unerfinden, dass in ähm.
1:11:35  Markus
Zurückerfinden, oder?
1:11:36  Christian
Rücker finden, unerfinden, ähm was in in also in Bildungskontexten genutzt wird. Ähm und zwar in Vorbereitung für ihre Keynote bei der am fünfzehnten Neon.
1:11:50
Die auch online zu finden ist. Ja und das hat ein paar Retreats und vor allem Kommentare bekommen.
1:11:57  Markus
Ja, also ich wollte ja jetzt nicht alle Kommentare vorlesen, sonder,
1:12:03
ich fand einfach den den großartig also so auch als Aufruf da wo ich immer so als Ideenanregung, also das,
1:12:15
wäre das hier jetzt hört uns um diese Uhrzeit noch oder wär's so lange durchgehalten hat, ähm sich selber mal Gedanken machen, ne? Was ist, was das wären können? Da kann man ja mal,
1:12:26
durch die äh durch die Punkte, die da genannt werden, aber ich finde die Perspektive wirklich toll. Damals, ja, was also ist
1:12:35
welche Technik sollte man wieder rückgängig oder technologische Innovationen in der Bildung sollte man mal rückging, also als Gedankenexperiment aus finde ich eigentlich immer gut.
1:12:45  Christian
Ja. Genau und sind so ein paar Sachen, die immer wiederkehren, ne? Also sowas wie Turnit, also so Palagiatz, äh die Textion Software ähm,
1:12:55
was er auch irgendwie einen Haufen Skandale drum gab, gerade in in der letzten Zeit, aber auch ähm,
1:13:02
Wir hatten doch ab und zu haben wir uns doch hier schon mal auch lustig gemacht über na, wie ist das Ding nochmal? Ähm Panoptiko.
1:13:11
Das dieses ähm Survalens Tool, das grad bei Prüfungen, äh Panaptikum. Ja. Nee. Ja, es ist dann nochmal, der ich meine, nicht, dass.
1:13:22
Ja, genau, aber wir hast in der wir müssen ja auch.
1:13:26
Nee auch nicht. Ich komme vielleicht gleich drauf, aber der ähm äh nach eben dem Mann noch ein bisschen kommen nannte, äh Texervice, der ist letztendlich ermöglicht.
1:13:37
Äh Studierende bei der Prüfungs ähm äh beim beim Prüfungen ablegen, zu überwachen. Vielleicht kommt er ja hier. Ähm.
1:13:46
Also solche Sachen kommen immer wieder. Äh einen fand ich noch interessant von Gabi Witthaus, eine Antwort. Ähm, Cois-Design the Prioritas Content. Also, jeder Art von Kurs, die sein, dass sich äh nur um Inhalte schert.
1:14:01
Und ähm äh letztendlich so diesen simplen Shift. Äh wir müssen das jetzt online machen, okay, dann haben wir halt hier sowas wie eine Vorlesungsaufzeichnung oder irgendwie sowas, äh dass dass wir jetzt einfach online haben, ne? Genau. Mhm.
1:14:12  Markus
Genau. Ja, also wirklich sehr schöne Idee.
1:14:17  Christian
Mhm.
1:14:20
So ein bisschen manche Antworten sind natürlich auch ein bisschen sehr äh kann man zumindest nicht so viel mit anfangen.
1:14:30
Aber sind auch ein paar Interessante dabei. Ja.
1:14:35  Markus
Genau, kann man mal durchscrollen oder auch auf Deutschland, übertragen.
1:14:44  Christian
Ja. Ja. Okay, cool. Heißt das, wir springen schon weiter.
1:14:46  Markus
Ja. Ja, das war nur ein kleiner Einzug.
1:14:50  Christian
Cool. Das heißt, nach diesem kleinen Einschub, es ist deine Aufgabe schon wieder eine Kapitelmarke zu setzen. Soll ich mal kurz erzählen, äh worum's in den nächsten geht, weil den habe ich ja ähm wie so meine Art ist, wie du schon angemerkt hast. Ähm.
1:15:06
Relativ spät reingehauen.
1:15:07  Markus
Ja, dann als the Flow ist hier was.
1:15:10  Christian
Danke, es handelt sich um einen Beitrag, einen Blogbeitrag von die ähm.
1:15:21
Eigentlich perfekt, äh perfektes Klickbate hier produziert hat, nämlich in mit der, mit der Headline, Rede sein Foronline, Steps zu questioning, you douvers and Adiucater,
1:15:33
Also so die ähm drei, fünf, sieben äh Check des äh Headline ähm simulierend.
1:15:42
Dass wenn du dein äh dein deine Lernen,
1:15:45
Szenarien dann deine Lehre auf Anleihen umstellen möchtest, dass es einfach drei einfache Schritte gibt und dass du diesen Blogpost lesen mögest und dann sei dir geholfen. So zumindest so Geräte ist die Headline. Ähm wenn ich das aber jetzt schon so aufbaue in der.
1:16:00
In der Art und Weise im Witz das wahrscheinlich feststellen, dass sie es ein bisschen komplizierter macht. Sie fängt aber an mit dem berühmten Muliengips Zitat von August dreiundneunzig von Wien,
1:16:14
wie gesagt, von ihren Gipsen. Und sie macht dann.
1:16:22
Im Verlauf des Blogposts den Punkt, dass das eigentlich auch für die Gegenwart gilt. Also auch die Gegenwart ist schon da, weil irgendwie,
1:16:31
die Gegenwart, mancher ja die Zukunft von anderen und andersrum. Ähm gerade wenn's darum geht, nicht gleich verteilt zu sein und ähm.
1:16:42
Spricht letztendlich über den Prozess, den wir eben eigentlich auch hatten, ne? Das war so ein bisschen das, worauf ich hinaus wollte, bei dem ganzen Atlantikding,
1:16:50
ähm dass äh.
1:16:54
Sie hier eigentlich was anspricht, was für alle Geld und selbst der Profis wie sie, der seit über zwanzig Jahren wirklich kreatives, interessantes ähm Design online macht oder oder online leere, online lernen irgendwie ähm,
1:17:09
verfolgt, ähm dass nämlich immer wieder neue Sachen dazu kommen, dass du nie perfekt bist, sondern das ist immer so ein Weg ist, auf dem du nämlich begibst und einfach immer wieder was Neues tust und dich auch immer wieder in neuen Kontexten befindest, um darauf zu reagieren,
1:17:21
und sie zieht das auf anhand der Beobachtung, dass sie und ihr Mann, den wir ja auch schon mehrfach hier bei uns im Podcast hatten, nämlich DFC.
1:17:31
Ähm während sie sozusagen äh relativ ähm.
1:17:37
Ja, also so fast in so so eine Art nicht Fleckma, aber so so ihre kreativen Prozesse in Bezug auf anderen Lehrern wurden nicht unbedingt angefacht durch die äh Krise
1:17:46
acht neun zehn, zwölf Stunden am Tag hinsetzt und irgendwelche Tutorials und Key Ideas to online Learning, wie wir sie auch besprochen haben,
1:17:56
sondern sie dann tatsächlich irgendwie erstmal sagt, ich muss mich erstmal zurückziehen und da auf so einer Mieter eben darüber nachdenken und ich habe noch nicht so den konkreten Handlungspunkt, aber dann später dazu kommt,
1:18:06
auch.
1:18:08
Neue Arten, wie sie eben ihre Lernumgebung designt irgendwie anzugehen, ähm auch beschreibt und da eben von diesen Inkrimentellen Veränderungen immer widerspricht und wie sie die Visier einbaut.
1:18:18  Markus
Mhm.
1:18:20  Christian
Ähm und da sind so ein paar Sachen, die für,
1:18:27
sie die eigentlich immer relativ freundlich formuliert, zumindest empfindlich das immer so, wenn ich sie lese. Ähm hier relativ auch für eine Kanadierin oder auch für so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so nordamerikanisch geprägte Kommunikationskultur relativ ähm, muss er sagen,
1:18:41
auf die Nase sind, ähm,
1:18:43
zum Beispiel, also eigentlich was, was immer wieder gesagt wird, ähm achte darauf, dass deine Studierenden deine Lernenden,
1:18:54
ähm tatsächlich auch sich zu Menschen entwickeln, die selber auch was schaffen können und nicht nur konsumieren.
1:19:00  Markus
War ja so, was äh bei dem Witter ausgeantwort hat, ne? Nicht auf Content zu fokussieren, weil Content ist gleich Konsum,
1:19:09
vorgegebener Content, sondern eben, dass sich da was entwickeln kann. Genau.
1:19:15  Christian
Genau. Und dann kommen also zum nächsten Punkt, da geht so ein bisschen Richtung Macht und Kontrollverlust. You have to be welling to let's dot and work. Ivan we wert Mandy challenge hippen.
1:19:29  Markus
Wenn das deine Autorität.
1:19:31  Christian
Untergräbt, genau.
1:19:32  Markus
Könnt.
1:19:33  Christian
Also die Art und Weise, dass du,
1:19:38
sagen Ecke als ich habe etwas allein geschaffen, verstehst, das ist ja eigentlich das, wo sozusagen gerade Prüfungsszenarien heute hinten, sondern eben die die reale Welt, Kordernquote eben in der Lage, Kollaboration und Kommunikation zu ermöglich.
1:19:52  Markus
Das ist wirklich ein guter Punkt, weil es ist äh glaube ich immer, dass es so, dass dass diese studentischen Arbeiten nicht so geteilt werden, oder nicht so tempisiert werden, ne? Sondern du reist es ja ein und kriegst dann deine Note und das war's.
1:20:06
Und und da sagt's hier, soll man,
1:20:09
ähm gesehen oder auch besprechen, ne? Also, sich darüber austauschen, weil das sind ja die Lernprodukte, ne? Und auch für die Kompetenzentwicklung wichtig.
1:20:19  Christian
Nächster Punkt ist,
1:20:32
denkt drüber nach, sowas wie Meter Guideleins, Meta, Bewertungskriterien auch anzulegen, gerade wenn du nicht mehr von allen den,
1:20:39
eintausend Wort Esse oder die zehn Seiten Hausarbeit, ein Feuer, das die ja wahnsinnig vergleichbar auch untereinander sein werden, sondern schau auch drauf, dass du sowas wie Guidelines,
1:20:48
anlegst, die funktionieren für keine Ahnung, jemand schickt dir ein Audio, jemand schickt ein Video, jemand schickt dir irgendwas, was auch immer,
1:20:55
und du sollst das in irgendeiner Art und Weise vielleicht bewerten und vielleicht sogar eine Noto draufkleben,
1:20:59
wie bewertest du denn sozusagen auf dem gleichen Raster, dass geschriebene und das Audi und das Video,
1:21:06
und wie, wie machst du das und dann in Krammer dahinter direkt ähm,
1:21:10
Seid aber irgendwie, also sei da irgendwie auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, auch, wie soll ich sagen äh großzügig und und nicht bestrafen, sondern,
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kenne auch an, dass das alles Dinge sind, die du selbst weiterentwickeln musst und tue das im besten Fall auch gleichzeitig gemeinsam mit deinen Studierenden. Also wirklich ein paar,
1:21:28
gute Punkte, die sie auch glaube ich nochmal von denen unterscheiden. Wir hatten ja die Kreier Ideas, glaube ich, von Dave Comed im letzten oder vorletzten Podcast. So online Learning. Ähm die sie auch nochmal so in Nuancen, glaube ich, ganz gut unterscheiden und irgendwie.
1:21:44
Vielleicht nicht ganz so, wie sie sagen, nicht ganz so extnippeln, nicht ganz so ähm sind, dass du, dass du sofort daraus sagen kannst, okay, das hänge ich mir jetzt über den Schreibtisch einen Handle danach, aber die trotzdem ganz gute.
1:21:56
Regeln sein können oder ganz gute Logiken sein können, an denen du dich orientierst. Sie bringt auch nochmal ein Beispiel von einem eigenen äh von der eigenen Weiterbildung, wie sie selber gegeben hat und wie sie da jetzt sozusagen im nächsten Schritt auch wiederum etablieren würde,
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und so weiter und so weiter und das fand ich dann irgendwie ganz ähm ganz schick. Ja.
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Und auch gut geschrieben und gut erzählt. Also ich finde, das ist ähm ja auch was ähm,
1:22:25
was was ich selber bei Blogpost auch gerne können würde, nämlich so in so eine Geschichte, als damit du drauf kommst.
1:22:30  Markus
Ja, das stimmt.
1:22:31  Christian
Da, was dein Argument, also wie wenn man das so aufbaut, wirklich gut.
1:22:34  Markus
Übung machte Meister, Ollimeisterin, aber sehr Einstiegs scheint ja gewesen sein sich wenn man bestimmte Fragen zu stellen, ne? Und diese Gedankengänge dann auch so schreiben, weil das finde ich ja ungeheuerlich sehr gut.
1:22:47
Ja, also danke, dass es reingenommen hast.
1:22:50  Christian
Jo. Ist das schon der Punkt, wo wir eine Marke sitzen? Hätte ein Mann.
1:22:56  Markus
Ich glaube, ihr tun wir das.
1:22:58  Christian
Na dann. Und sprechen drüber, was wir tun werden. Willst du anfangen oder soll ich.
1:23:04  Markus
Ähm ich kann gerne anfangen, also bei mir steht an, Aufräumarbeiten, wie du äh auch heute gesehen hast, du bist ja bei mir zu Gast.
1:23:15
Und ähm der Umzug ist vollbracht, aber noch nicht das Feintuning. Das heißt, es müssen nur noch kleinere Arbeiten aufräumen, arbeiten, wegräumen, aber
1:23:28
beiden, um organisieren, arbeiten, stehen an, mit denen werde ich mich beschäftigen und natürlich arbeitstechnisch werde ich euch habe, im Gegensatz zu dir keinen Urlaub,
1:23:40
und werde eben brav weiterarbeiten.
1:23:44  Christian
Vorbildlich. Ähm bei mir geht's auch relativ schnell. Ich habe ähm endlich mal zwei Wochen Urlaub, fast am Stück, ähm mit Ausnahme der Summer School mache ich nichts, ab nächster Woche,
1:23:54
und,
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werdet das auch entsprechend feiern und genießen. Muss aber vorher noch so ein paar Sachen abschließen, ein paar Sachen zu Ende abarbeiten, dass sie irgendwie so ein so ein
1:24:04
so eine soll Bruchstelle erreichen, wo ich dann nochmal loslassen kann und dann im August irgendwann weitermache
1:24:10
Das heißt auch, dass wir uns wahrscheinlich im Julei nicht mehr hören, sondern erst im August und dann ähm.
1:24:18
Kann ich, glaube ich, auch wieder ein bisschen mehr erzählen, von dem, was ich gerade so im beruflichen mache.
1:24:24  Markus
Daraus sind wir gespannt.
1:24:26  Christian
Aber so richtig.
1:24:28
Ich würde dann noch einmal darauf hinweisen, dass wir sehr gerne auch inhaltlich interessiert sind an Feedback was also nicht nur an Feedback, sondern eigentlich an einer fortlaufenden Diskussion zu den Sachen, die wir hier besprochen haben.
1:24:42  Markus
Genau.
1:24:45  Christian
Und das geht am besten ähm
1:24:49
kann man ja auch nochmal sagen, über unsere Website, die haue ich auch nochmal in die Show Notes, äh Feierabend, wir minus Open Minus Education Punkt DE, da einfach auf die neueste Episode klicken und in die Kommentare schreiben
1:25:01
oder gerne auch bei Twitter unter dem Hashtag FOE Podcast. Feierabendbier Open Education Podcast. Ein sehr,
1:25:09
merkwürdiger Hashtag wie ich finde, aber wir haben in irgendwann mal genommen und bleiben jetzt.
1:25:14  Markus
Müssen wir damit leben.
1:25:15  Christian
So ist es. Äh Pfadabhängigkeit in digitalen Z.
1:25:20  Markus
Macht sich bemerkbar,
1:25:22
Wir danken allen Zuhörerinnen und Zuhörern für das Zuhören, falls wir viel zuhören, ja. Also bleibt uns treu, schickt uns gerne Kommentare, Anregungen, Feedback, wie Christian.
1:25:36  Christian
Bis dahin, tschüss. Tschüs.
1:25:38  Markus
Tschüs.