Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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13.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland erreicht Rekordmarke Die Zahl der neu registrierten Corona-Fälle in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Im Vergleich zum Vortag meldete das Berliner Robert-Koch-Institut 23.542 Neuinfektionen, das sind knapp 150 mehr als der bisherige Höchstwert vom vergangenen Samstag. Damit wurden in Deutschland seit Beginn der Pandemie rund 751.000 Corona-Infektionen registriert. Die Zahl der mit dem SARS-CoV2-Virus in Verbindung stehenden Todesfälle stieg auf 12.200. Heute stellt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einen Zwischenbericht zur "Konzertierten Aktion Pflege" im Kampf gegen die Corona-Krise vor. Frankreich lockert Corona-Maßnahmen nicht Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hält Frankreich an seinen strengen Ausgangsbeschränkungen fest. Es wäre "unverantwortlich", die Regeln schon jetzt zu lockern oder aufzuheben, erklärte Premierminister Jean Castex. Der Druck in den Krankenhäusern sei extrem hoch. Einer von vier Todesfällen im Land werde derzeit mit COVID-19 in Verbindung gebracht. Für Anfang Dezember stellte der Premier immerhin eine mögliche Öffnung des Einzelhandels in Aussicht. Er machte aber deutlich, dass Restaurants oder Bars auch dann vorerst weiter geschlossen blieben. Gedenken an Opfer der Pariser Anschläge von 2015 Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen wird an diesem Freitag in Paris an die Todesopfer der islamistischen Anschläge vor fünf Jahren erinnert. Die offizielle Gedenkzeremonie findet wegen der Corona-Pandemie nur in kleinem Kreis statt. Am 13. November 2015 hatten Terrorkommandos der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" das Fußballstadion Stade de France, den Konzertsaal Bataclan sowie Bars und Restaurants in Paris überfallen. Sie töteten 130 Menschen, mehrere hundert wurden verletzt. Die Anschläge gelten als der schwerste Angriff in Frankreich zu Friedenszeiten. "Keine Belege" für Wahlbetrug in den USA Mehrere US-Behörden haben von Präsident Donald Trump weiterverbreitete Gerüchte zurückgewiesen, wonach die Präsidentschaftswahl durch den Einsatz von Computersoftware manipuliert worden sei. Es gebe keine Belege dafür, dass ein Abstimmungssystem Stimmen gelöscht oder verändert habe, heißt es in einer Erklärung, die von der US-Agentur für Cybersicherheit und hochrangigen Vertretern der Wahlbehörden herausgegeben wurde. Führende US-Demokraten riefen die Republikaner auf, Trumps Wahlniederlage endlich anzuerkennen. Trump verbietet bestimmte Investitionen in China US-Investitionen in chinesische Unternehmen, die die Regierung des amtierenden Präsidenten Donald Trump mit dem Militär der Volksrepublik in Verbindung bringt, werden verboten. Das Weiße Haus veröffentlichte ein entsprechendes Dekret, das am 11. Januar in Kraft treten soll. Die chinesische Führung nutze US-Kapital, um das Militär des Landes und den Sicherheitsapparat auszubauen und zu modernisieren, heißt es darin. Dies stelle letztlich eine "direkte Bedrohung" für die Vereinigten Staaten und die US-Streitkräfte im Ausland dar. Zahl der Todesfälle durch Masern stark angestiegen Mangelnder Impfschutz hat laut den Vereinten Nationen zu einer starken Ausbreitung der gefährlichen Masern geführt. Mehr als 207.000 Menschen starben im vorigen Jahr an den Masern, wie die Weltgesundheitsorganisation in Genf mitteilte. Damit ist die Zahl der Todesfälle durch die Infektionskrankheit seit 2016 um rund die Hälfte gestiegen. Besonders betroffen waren Länder in Afrika. Die UN-Organisation äußerte sich besorgt über die Folgen der Corona-Pandemie für Impfkampagnen gegen Masern. Millionen Menschen könnten aufgrund der Corona-Krise derzeit keine Impfung erhalten. Deutscher wird Richter am UN-Gerichtshof Der deutsche Völkerrechtler Georg Nolte ist als Richter an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag gewählt worden. Für den 61-jährigen Jura-Professor sprachen sich in der UN-Vollversammlung in New York 160 von 193 Staaten aus. Noltes Wahl sei ein "Vertrauensbeweis für Deutschland und die deutsche Völkerrechtswissenschaft", so Bundesaußenminister Heiko Maas. Der IGH ist die höchste Rechtsinstanz der Vereinten Nationen und für Streitigkeiten zwischen UN-Mitgliedstaaten und Verstöße gegen UN-Verträge zuständig.


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 2020-11-13  9m