Muttis Kopfchaos

Es geht nicht nur um Alltagswahnsinn mit Knirpsen, sondern um grenzenlose Verwirrung, um Theorien zu Babypflege und Erziehung, um die Angst alles falsch zu machen und die Frage was in aller Welt richtig ist. In meinem Kopf und im Podcast streiten Alma und Franka, die eine Mutter erzieht bedürfnisorientiert, das Baby lebt an der Brust und ist mit Mama zur Zweieinheit verschmolzen, die andere steht für Struktur, klare Verhältnisse und Konsequenz. Ring frei für Bauch gegen Verstand, gesellschaftspolitischer Auftrag als moderne Mutter gegen archaische Naturgewalt aus Urinstinkt und Hormoncocktail.

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episode 2: Kurzgeschichte: Wo ich bin


erschienen im Verlag smartstorys.at

Mit 13 Jahren zog ich das erste Mal aus mich selbst zu finden und von da an Begann eine Jahrelange, rastlose Suche. Wo könnte ich bloß stecken? Ich war nirgends zu entdecken. Weder mit zehn Räucherstäbchen vorm chinesischen Ahnenaltar, noch am Ganges mit Rauch und Mantra-Gesängen, auch nicht beim Picknick auf Gräbern mit mexikanischen Mamas. Ich schloss mich Diamantwegbuddhisten an und meditierte auf einen 13. Karmapa, der mir so fremd blieb wie die Ernährung von Licht meiner Yogalehrerin. Bewusstseinerweitert suchte ich nicht nur mich und Gott, auch die große Weltenseele und den großen Zusammenhang, die Suche wurde größer statt kleiner. Dann, aufeinmal war ich da, als wäre ich nie weggewesen. Ich hielt mein Kind in der Hand und spürte die Verbindung zu allem was ist und allem was war.  Auch Gott erfuhr ich. Nun bin ich befreit für die Abhängigkeiten des Alltags. 


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 2020-11-02  13m