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episode 1: StreamD Interview mit der OB-Kandidat der Partei Die Linke Udo Bonn [transcript]


Sönke Willms-Heyng sprach für StreamD mit dem Oberbürgermeisterkandidaten der Linkspartei Udo Bonn über seine Pläne für Düsseldorf zur Wohnungspolitik, zur Verkehrspolitik und zur Wirtschaftspolitik.


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 2020-07-30  59m
 
 
00:09
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, mein Name ist wir sprechen heute,
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mit Udo Bonn, dem Oberbürgermeisterkandidaten der Linkspartei. Guten Tag Herr Bonn,
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Hallo, schönen guten Tag. Herr Bonn, sie kandidieren zum Oberbürgermeister dieser Stadt. Vielleicht stellen sie sich einfach mal kurz den Hörerinnen und Hörern vor,
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ja, mache ich gerne. Ja, ich bin im Moment ein bisschen heißer, das liegt hier draußen an. Und ja, an der, an der Klimageschichte. Also, ich heiße Udo Bonn, ich bin äh noch sechsundsechzig Jahre alt,
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ich ähm habe mein Leben lang unabhängig gearbeitet, das unterscheidet mich von allen anderen,
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Kandidatinnen und Kandidaten. Ich habe mich auch mein Leben lang für meine Kolleginnen und Kollegen.
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In den Betrieben, entweder als Vertrauensmann oder als Betriebsratbetriebsratsvorsitzender ein Gesetz. Mhm. Und habe daneben auch ähm Gewerkschaftsarbeit gemacht und als ich dann aufführen konnte,
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Mhm. Zu arbeiten. Er ist in Altersteilzeit und dann in Rente. Mhm. Habe ich mich dann verstärkt. Ich war vorher schon Mitglied, habe ich mich dann verstärkt,
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hier in Düsseldorf, in der Partei die Linke. Mhm. Engagiert. Warum die Linke? Es gibt ja auch andere Möglichkeiten, sich zu engagieren,
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warum die Linke? Ich bin über die katholische Jugend, Messdiener.
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So an die Kirche der Befreiung gekommen. Mhm. Ähm ernährst du Kardinal? Ähm den habe ich auch später in Nicaragua getroffen. Ich habe nämlich in der Zwischenzeit ein halbes Jahr in der Fabrik in Nicaragua gearbeitet,
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Wann war das? Das war äh neunzehnhundert, ich krieg's nie so genau hin, fünfundachtzig, sechsundachtzig, also während der Revolution
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während der Revolution. Ja, ja, spannende Phase. So, war spannend. Ähm, ich bin da leider krank geworden, sonst wäre ich ja wahrscheinlich noch länger. Da lieben,
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aber es war sowieso nur ein Projekt für ein Jahr, wo ich so eine Windmühle,
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ähm entwickelt habe und gebaut habe. Ja. So, das war, weil die Amerikaner damals ähm.
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Ihre äh Lizenzen zurückgezogen haben und ähm damit die Pharma dann da Wasser ziehen konnten, um hier viel zu bewirtschaften und die Felder zu habe ich dann dieses Projekt da gemacht.
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Und existiert das heute noch. Ich glaube nicht, ich glaube nicht. Mhm. Und ich habe danach auch ein bisschen den Kontakt ähm dazu verloren. Mhm. Dann habe ich mich eben wieder hier,
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im normalen Alltag zu suchen. Ja, ja, ja. So. Das ist ja spannend. Also, sie haben in einer Phase der Revolution da mitgearbeitet und mitgeholfen. Ja. Dann hat's ja.
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Vier Jahre später in Deutschland auch eine Revolution gegeben. Wie haben sie die erlebt? Ich habe die äh in einem doppelten Sinne erleb
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Mhm, also ich habe die erlebt, als eine tatsächlich eine politische Revolution. Mhm. Äh in dem Sinne, dass ähm dieses bürokratische Regime äh der SED, mit dem ich nie was,
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am Hut gehabt habe. Ich habe sie eher von Links kritisiert. Mhm. Als Gängelungsregime,
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also das das habe ich auf der einen Seite erlebt und habe das auch als positiv erlebt. Auf der anderen Seite habe ich es erlebt, als äh,
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einmarsch der deutschen Industrie in der DDR, wo viele Sachen, die überlebensfähig gemacht,
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überlebensfähig gewesen sind. Mhm. Äh systematisch dem Einkauf freigegeben worden sind. Also insoweit war das immer äh,
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äh eine Ambivalente.
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Geschichte. Ich brauche mich deswegen auch nicht ähm zurechtfertigen. Nein. Äh nee, ich meine, ihnen ihnen gegenüber nicht. Nein, nein, ich meine jetzt, ich meine jetzt politisch. Ja. So, ähm weil ich da immer eine kritische Distanz ja. Dazu gehabt hab.
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Ich äh war und bin auch nach wie vor ähm jemand, der für eine demokratischen Sozialismus eintritt.
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Sowie die Sozialdemokraten auch. Äh die sozial für die Sozialdemokraten ist es ähm.
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Mit dem Gutesberger-Programm eigentlich nur zu einer.
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Ideologischen Phrase geworden. Ich bin tatsächlich der Meinung, dass äh.
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Die Gesellschaft hier, gerade auch unter dem notwendigen, ökologischen Aspekt. Es nur verträgt, wenn die.
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Starke Beeinflussung des Marktes. Mhm. Durch große Konzerne in einem enormen Maße zurückgedrängt werden muss. Das ist sozusagen für mich zurückgedrängt werden muss, heißt, was Enteignung oder,
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was heißt das genau? Entei, also Enteignung in unterschiedliche, neue Gesellschaftliche Formen.
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Ich ich gebe ihnen ein Beispiel. Ich liebe ein Beispiel, wo ich glaube, da sind wir auch gar nicht so weit davon entfern.
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Welche gesellschaftliche Form das annimmt, äh, weiß ich nicht. Es gab so, es gab, glaube ich, in Berlin, so eine, so eine, so eine kleine Gruppe, so eine kleine Fake-Gruppe,
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die hat ähm unterschiedliche Konzerne angeschrieben. Mhm. Ähm äh wie sie jetzt in dieser Situation mit Korona.
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Versuchen wollen, da rauszukommen und ob da nicht ähm der Staat in einem höheren Maße eingreifen muss, auch.
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In deren, in deren Planung, in deren deren Wirtschaftspolitik. Und interessanterweise war das so.
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Das auf dem also fast oberen Management, nicht beim CIO, sondern so sozusagen knapp darunter. Mhm. Äh.
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Menschen, die eher aus dem Ingenieursbereich gekommen sind, also eher aus einem technischen Bereich gekommen sind. Mhm. Ähm dem aufgeschlossener.
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Gegenüberstanden, während die Menschen, die aus dem volkswirtschaftlichen Bereich gekommen sind, dass Strick abgelehnt haben. Hm, also die, die, hm, das also.
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Habe ich jetzt nur so gelesen, so in der, in der Analyse und ähm ich habe es auch bei der IG Metall mitbekommen, also vor neunundachtzig, hat es ja.
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Äh eine intensive Diskussion gegeben, um die Transformation der Automobilindustrie. Also jetzt noch vor Klimakatastrophe und äh Klimawandel war's, war es eine Diskussion,
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kann das so weitergehen, wie es bisher äh gelaufen ist.
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Und ähm ich kenne das auch, äh ich habe ja mein ganzes Leben lang in Köln gearbeitet. Ich kenne das auch, dass.
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Gibt's ja auch im größeren Automobilkonzern da, äh dass insbesondere die ähm in dem Sinne auch gewerkschaftlich organisierten Ingenieure.
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Großes Interesse daran hat.
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Also ihr Wissen dafür zur Verfügung zu stellen, in einer Art und Weise zu produzieren, dass nicht mehr sozusagen dieser Profitlogik folgt, sondern eine bedürfnisorientierte Produktion mach.
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So und wir haben gerade so, also von von Ende der Sitzer Jahre, wo es ja die erste Krise in Folge der Ölkrise gegeben hat.
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Haben wir ähm in gerade in einem industriellen Bereich viele Diskussionen geha.
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Zu einer Transformation der klassischen Industrie, auch unter einer größeren Beteiligung der Beschäftigten kommen kann. Ja, so.
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Was ja heutzutage, wo wir ja eine extrem große Shareholder.
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Mentalität haben in allen Konzernen und wo gesagt wird, wir müssen, wir müssen die Aktionäre.
07:43
In ihrer vielfältigen Form ähm befriedigen, dass diese Diskussion damals überhaupt keine Rolle gespielt hat.
07:51
Und ich glaube, dass ähm wir da wieder ähm zurückkommen müssen,
07:58
dahin zu sagen, wir müssen die Interessen der Menschen und die Notwendigkeiten für die Menschen in Vordergrund stellen und nicht wie das schnelle Geld gemacht wird,
08:08
Also, das kann auch dann ja im Rahmen von genossenschaftlicher Produktion gehen,
08:13
also da stellt sich jetzt natürlich ganz konkret die Frage nach ihrer Haltung zur sozialen Marktwirtschaft,
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denn unabhängig davon, wie die Wirtschaft organisiert ist, kann man immer nur Gewinne machen, wenn man an den Bedürfnissen,
08:26
der Menschen, beziehungsweise des Marktes, was ja das Gleiche ist, sich orientiert, nur dann kann man Gewinn machen, wenn man sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Denn sonst kaufen die Menschen das ja nicht, was man anbietet,
08:37
j
08:39
Das ist, es ist vollkommen richtig. So wie heute produziert wird, wird zuerst produziert und dann guckt man, ob das die Bedürfnisse oder die Scheinbedürfnisse der Menschen.
08:49
Äh befriedigt. Weil sonst würde nach wie vor et nicht zur Überproduktion in bestimmten Bereichen hören. Ich glaube.
08:58
Wir bewegen uns ja jetzt schon sehr weit von Oberbürgermeister Geschichte. Ja.
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Ich habe das an verschiedenen Punkten da, wo ich gearbeitet habe. Das war jetzt eine mittelgroße Firma mit maximal sechshundert Leuten, aber ein riesen Konzern mit über vierzigtausend äh Beschäftigten.
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Ich hab das mitbekommen, wie versucht wird, exakt zu planen.
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So, also jetzt wirklich auf die Schraube hinzuplanen. Es gibt ja da auch die entsprechenden Systeme, eins der großen System, Häuser.
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Ist ja das von Deutschland. Es ist hier in Deutschland für SAP. Ähm also es gibt,
09:41
heute und das unterscheidet jetzt die äh äh Situation in in der DDR oder in der Sowjetunion oder in China, von von den zwanziger, dreißiger, vierziger Jahren, fünfziger Jahren eklatant. Mhm.
09:54
Es gibt heute auf ähm betrieblicher Ebene auf Konzerneebene.
09:59
Über die Digitalisierung, wo ja ihre Partei so ähm auch in äh in einem hohen Maße Fan ist.
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Ähm gibt es Steuerungsinstrumente.
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Also, wie produziert wird, in welchen Takten produziert wird, äh, äh, wie, wie, äh, Material rangeschafft wird und so weit.
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Ich sage, warum soll das nicht auf gesamtgesellschaftlicher Ebene auch möglich sein.
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Also warum soll auch nicht Bedürfnisabfrage? Und das in den Plan gegossen, zu einer hören.
10:34
Effizienz führen, aber ist doch eine grauenhafte Vorstellung, die Bürokratie eines Konzerns zu übertragen zu wollen, auf die Vielfältigkeit einer Gesellschaft.
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Das ist so eine eine Vision, also kann ich mich nicht mit anfreuen. Äh aber.
10:52
Das das verstehe ich nicht. Also da, das verstehe ich real nicht, weil ein Konzern, egal welcher, egal, wie man dazu steht.
11:00
Möchte ja oder ist gezwungen auch, ne? Mhm. Seine Produkte ähm unter den möglichst günstigsten Bedingungen.
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Herzustellen, damit möglichst wenig Verschwendung. Ja, gar nicht selber stattfinden. Ja. Ne? Also die die Frage von ja. Spielt eine riesen Rolle. Ne,
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So und die Ressourcen richtig einzusetzen. Mhm. Das ist ja ein positiver Ansatz. Mir, notwendige Ansätze. Ja, genau. Mhm. Warum soll das nicht auf der, auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene st.
11:34
Fremdbestimmung und der Selbstbestimmung berührt das ja auch, ne? Aber aber wer, wer ist fremd und wer ist selbstbestimmt.
11:43
In diesem ganzen, in diesem Menschen. Aber was heißt, welche, welche Menschen jetzt ganz konkret? Ja, jeder einzelne Bürger.
11:50
Ne, wenn wir, wenn er einer übermächtigen Bürokratie gegenüber steht, die ihm sagt, äh du musst so und zu leben und handeln,
11:59
dann hat das mit Demokratie ja nichts eigentlich nichts mehr zu tun und Konzerne organisieren sich auch gar nicht demokratisch,
12:05
Ja, das ist, das ist richtig. Und das ist der Unterschied von meinem Gedanken. Also diese Bedürfnisabfrage. Ne, was braucht man wirklich? Und das als gesellschaftlichen Entscheidungsprozess selber zu machen,
12:16
das ist ja das neue Element. Gut, das ist ja das neue Element. Mhm. Also, ich meine, jemand, jemand, der,
12:25
oder die, am Computer, egal in welcher Form und egal, wie man dazu steht, Internetbestellung und so weiter. Ich finde es problematisch, ne? So, aber ähm,
12:35
jemand, der in der Lage ist, über dieses Instrument.
12:40
Zu sagen, ich bestelle mir das. Ja, ne? Ja. Drückt also ein Bedürfnis aus. Ja klar. Ne? So. Der oder die drückt ja in der, in der jetzigen Situation, ein Bedürfnis aus, in der Regel. Gegenüber Produkten.
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Die schon hergestellt sind,
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es gibt in England, es ist gar nicht so mein Thema. Ich nicht. Ich nehme das. Total ab. Ja. Ich nehme das immer so als Schnipsel da auf, ne? Ja. Es gibt in ähm äh in London, glaube ich, so so kleine Start-ups.
13:11
Da können äh Leute sich Klamotten bestellen, die noch gar nicht hergestellt sind. Also die können, die können ja sagen, ich möchte beispielsweise ein Kleid haben, so, so. Genau, genau.
13:22
Und dann wird das irgendwie konfiguriert, konfiguriert, gestellt und so. Kann man ja mit Autos aufmachen. Ja, genau. Also die die technischen Möglichkeiten sind.
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Dafür total vorhanden. Ja. Wenn man jetzt mal von von einer ideologischen Diskussion weggeht, ne, so.
13:39
Und sagt ähm wie kommt man dazu auf einer praktischen Ebene.
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Verschwendung zu reduzieren, möglichst sozusagen im Detail, auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu können.
13:52
Ja, dann braucht man solche Instrumente und dann ist man eigentlich schon in einem hohen Maße in einer anderen Art und Weise des Wirtschaftens, wie das heute ist.
14:01
Vielleicht ein bisschen Zukunftsmusik. Okay, okay. Ja, schließen das jetzt einfach mal ab, weil wir wollen ja eigentlich heute über ihre Oberbürgermeister reden,
14:11
Sie haben damit einen beschreiben. Ja, stimmt, ja? Weil es mich auch interessiert. Ja. Ja. Wir können das aber jetzt nicht, weil die Hörer müssen auf die Bedürfnisse der Menschen annehmen. Ja. Und deswegen gehen wir jetzt über die Oberbürgermeisterkandidatur. Ja. Düsseldorf ist ja jetzt.
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Jeder weiß, wer kandidiert, von welcher Partei? Sie sind es für die Fraktion der Linken? Warum tun sie sich das an? Die Chance gewählt zu werden, ist ja jetzt nicht.
14:34
So groß, aber,
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Das ist ja mit großem Aufwandsengagement Arbeit verbunden. Warum tun sie sich das an? Die erste Sache ist äh ich war noch nie faul. Okay. Die zweite Sache ist, ich spreche gerne mit Leuten. Ja. So. Und ähm.
14:51
Kann man natürlich am besten äh dann, wenn man sagt, ich stehe da und dafür,
14:55
so. Und wenn dann, Leute sehen, ja, mhm. Ähm, der ist da auf dem Plakat da drauf und ähm, der, der labert nicht nur, sondern ähm der steht dann auch für eine Sache. Ja, so,
15:07
Das ist sozusagen meine meine persönliche,
15:10
Mhm. Ähm Motivation da in dem Zusammenhang auch was zu tun. Selbst wenn ich nicht kandidieren würde, würde ich ja Wahlkampf machen. Ja, ich also so, das äh in insoweit ähm ist das nicht so viel Unterschied, außer.
15:22
Dass ich natürlich äh eine ganze Reihe von Termineneinladungen habe, so wie jetzt hier bei ihnen. Ja. Oder oder auch ein anderer Form, erste Gespräche und so. Ja.
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Ich selber empfinde das nicht als Last. Okay, so muss ich, okay, muss ich sagen. Okay. Hat einen Anfang, hat ein Ende. Und was, was treibt sie an? Was wollen sie? Für Düsseldorf.
15:41
Bewegen, verhindern. Was soll dich in Düsseldorf verändern, wenn sie jetzt gewinnen? Doch,
15:46
Wir wollen jetzt nicht verraten, die Kleinen reden. Sie haben ja die Chance, gewählt zu werden. Die Leute können ja sagen, naja, die wir wollen, die in Bonn haben, als Oberbürgermeister. Ja. Was werden sie dann machen,
15:55
es gibt zwei Hauptthemen, die finden sie wieder auch bei den anderen Parteien,
16:00
Ja, das ist nämlich das Thema Wohnen. Und das Thema äh Verkehr, Mobilität, sage ich mal. Mhm. Ich glaube, dass ähm das Angebot ähm ist da bei den anderen Parteien unterschiedlich. Äh also äh von Inhalt unterschiedlich.
16:15
Und ich würde gerne die Sachen.
16:19
Stark machen, die mir aber uns insgesamt am Herzen liegen. Das ist bei der Wohnungsfrage.
16:26
Nicht die Frage bauen, bauen bauen, sondern für wen wird gebaut? Ja. Und zu welchen Bedingungen wird gebaut? Und ähm da unterscheiden wir uns.
16:36
Tatsächlich auch von der Sozialdemokratie und von den GRÜNEN erst recht jetzt von der FDP und von der CDU, weil wir sagen und da kommen wir wieder an ein ähnliches Thema.
16:49
Wenn man die Frage äh des Wohnungsbaus.
16:55
Ähm den Immobilienkonzernen überlässt, werden sie so bauen. Das ist ihre Logik. Mhm. Dass da eine möglichst große Rendite.
17:06
Chaos entsteht. Keine Frage. So. Wenn die Stadt ähm aber für die Menschen in der Stadt Einfluss.
17:15
Darauf nehmen will. Wer hier alles noch wohnen kann, muss die Stadt selber als ähm Akteur.
17:25
Auftreten. Mhm.
17:27
Und unsere Meinung ist und da unterscheiden wir uns tatsächlich, äh, äh, von der SPD und von den GRÜNEN, dass wir sagen, die städtische Wohnungsbaugesellschaft, SWD. Ja.
17:38
Muss über das Maß, was sie bisher hat, drüber hinaus zu einem ähm aktiven Bestandteil,
17:45
zu einem Akteur. Er ist ja aber er ist mit fünf Prozent am Markt,
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zu schwach. Mhm. Ähm um eine ähnliche Politik. Ich ziehe das immer ran, äh wie in Wien,
18:01
ähm selber zu machen, also um da auch wirklich ähm Markt bestimmen zu sein. Auf dem auf der ersten.
18:10
Wo ich ja kurz nach meiner meiner Wahl dran teilnehmen durfte von der IHK,
18:15
hat, auch der Herr Geisel gesagt, mit dem Glasmacherviertel. Mhm. Also, ne? Mhm. Das war falsch gelaufen. Äh die Stadt hätte sich dieses Stück da.
18:28
Selber ähm aneignen sollen. Die Möglichkeit hätte es ja gegeben. Mhm. Und entwickeln soll. Ja. Und dann verkaufen sollen. Ja. So, wobei ich dann dem letzten Schritt nicht folge, es wäre tatsächlich die Möglichkeit gewesen.
18:43
Mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, da ein großes Projekt selber zu machen, wo ähm dann auch,
18:51
in einem hohen Maße öffentlich geförderter Wohnungsbau dafür die Bevölkerung äh hätte bereitgestellt werden können. Mhm. So. Also das ist sozusagen erstmal unsere Idee. Mhm. Ne? Mhm.
19:03
Das ist ja so der Bereich Bauen. Okay, also das mit dem Glasmacherviertel, das ist ja jetzt schon über zehn Jahre her. Ja. Der Entscheidung ist ja längst äh vorbei. Ja. Das ist ja vergossene Milch von gestern. Aber die Zukunft ist zum Beispiel Bergisches Viertel
19:17
da plant ja, da planen ja auch SPD, FDP, CDU, Grüne, ja, leicht auch Linke, das weiß ich nicht, planen ja, das zu übernehmen und dann zu entwickeln,
19:26
Ja, ja, ja. Da sind wir auch dafür,
19:29
Also, man kann ja aus historischen Fehlern lernen. Ja. Ja, ja, ja, ja. Ich, ich, ich habe, ich habe diese Sache nur noch deswegen genannt. Mhm. Ähm,
19:37
ist vielleicht nicht so klar geworden. Ich habe dir deswegen genannt, weil der Herr Geisel gesagt hat, wir hätten das entwickeln sollen. Ja. Und dann verkaufen sollen,
19:45
Das ist sozusagen immer noch die Haltung. Ach so, ja. Das verkaufen da das teilen sie nicht
19:49
Ja, nein, das, da, da bin ich der Meinung, das hätte in städtischer Hand bleiben sollen. Mhm. Und dann die Stadt selber, also nicht die Stadt, sondern die Wohnungsbaugesellschaft, da eigentlich aufbauen sollen. Mhm. So. Okay. Äh
20:00
ähnliches würde aus meiner Sicht auch ähm für die bergische Kaserne gelten. Mhm. Wobei da.
20:07
Ähm glaube ich, muss man mit den anliegenden Gemeinden auch in der engere enge Kooperation.
20:15
Eintreten, Mettmann. Ja, ja, so, also was jetzt dazu gehört, Schulenneubau, Straßenneubau, ähm, äh, Verwaltungsgeschichten und so weiter.
20:25
Also was kann jetzt sozusagen von Mettmann übernommen wird, also ohne jetzt dieses, dieses Teil dazu verkaufen? Mhm. Ne, aber wenn man, wenn man sowas entwickelt, so. Mhm. Muss man das muss man's, glaube ich, heutzutage auch in Kooperation ent.
20:39
Also man muss die Verkehrsinfrastruktur stärken. Ja, äh die muss als eigentlich als erstes da sein. Ganz genau. Aber das, das unterscheiden sie sich nicht von allen anderen. Ja, ja, nein, alle anderen Parteien fordern, dass.
20:49
Also da da würde ich auch nicht sagen, das,
20:51
sozusagen der entscheidende Punkt. Der entscheidende Punkt ist, die Stadt muss selber bauen, über die SPD. Mhm. Um als dominanten Faktor dazu dazu kommen, dann äh muss Schluss sein, ähm mit, ich sage dazu Scheinriesenpolitik,
21:05
Mhm. Kennen sie Augsburger Puppenkiste vielleicht noch? Ja klar. Also genau. Dran kommt, desto kleiner wird der Scheinriese. Ähm das ist hier mit der Zweckentfremdungssetzung, äh die ja letztes Jahr.
21:16
Im Rat die Mehrheit gefunden hat. Ja. Ähm der Fall, weil sie ist nicht wirksam.
21:22
Sie ist deswegen nicht wirksam, weil kein Personal bei der Stadt eingestellt worden ist. Doch schon.
21:28
Also man hat hier beide bei der bei der ist selber gesagt worden, wir haben zu wenig Personal. Ja. Um eigentlich die Anforderungen, die aus der bestehenden Zweckentfremdungssatzung entstanden sind, auch wirklich äh umsetzen zu können.
21:42
Ja okay, das ist eine technische Frage. Diese Satzung wird ja evaluiert in sechs Monaten. Oder wahrscheinlich ist noch früher, wird evaluiert, da wird man sehen, gibt es da noch Sachen, wo man verbessern muss, ne, nachbessern,
21:54
ja, diese Sache ist ja jetzt essen nochmal, ist ja erst nochmal verschoben worden, so. Mhm. Aber die ganze Argument, die ist die ganzen Argumente, die wir von Anfang an gebracht.
22:03
Ja, also vor einem Jahr. Ich weiß ja, Herr Pfundner hat das immer im Bundesausschuss auch gesagt. Ja, war ja auch im Wohnungsausschuss. Ja. Ja. So, also ähm,
22:12
das deswegen sage ich Scheimriese, ne? So, weil, wenn ich, wenn ich ein Auto kaufe, mhm, setze ich voraus, so, dass das auch fährt. Dann nutzt mir eine Evaluierung, nach sechs Monaten oder nach einem Jahr gar nichts,
22:26
Okay, also sie sagen, das ist eine, äh, ein zahnloser Tiger. Ja. So, ein zahnloser Tiger,
22:32
und worüber ich mich persönlich also richtig aufgeregt habe, weil da da ist nicht mein Ansatz von Politik. Mhm. An dem Tag, wo das im Rad verabschiedete. Ja. Werden sollte und auch dann worden ist. So.
22:45
Hatten wir vorher nochmal so darauf hingewiesen, dass ähm unsere Sache besser ist, beziehungsweise das Bündnis hierfür wohnen. Ä.
22:54
Hatte darauf hingewiesen und dann habe ich mit einigen Leuten, ich war auch dabei, sprechen können, äh mit einigen Rat,
23:03
Herren, in dem Fall waren's nur mehr und habe sie dann nochmal auf die Differenzen dieser beiden ähm Zweckentfremdungssatzungen da hingewiesen. Ja.
23:12
Und da kam dann dieses O. Habe ich gar nicht gewusst. Und als ich dann gesagt habe, da steht aber bei euch da so und so drin.
23:22
Ja, habe ich nicht gelesen. So, wer war das? Da sage ich keinen Namen dazu. So.
23:28
Aber das ist ja dieser, das ist ja nicht wahr. Bitte? Also, das ich glaube ich ihnen, dass sie das. Aber das kann ja wohl nicht wahr sein. Ich glaube, ihnen das, dass derjenige das gesagt hat, aber jemand, der im Rat sitzt,
23:38
und darüber abstimmt, dass der dann sagt, oh, habe ich ja gar nicht gelesen. Das ist ja, das ist ja ein Hammer,
23:45
Deswegen die Frage der ich habe danach, ich habe danach gefragt. Danach gefragt, also unsere Leute, sag mal, ist das normal? Weil ich bin ja nicht im Rat und so, ne? So. Ja.
23:54
Habe das von außen her äh betrachtet. Und ähm dann ist gesagt worden, da sind wir wohl die einzigen, weil, weil bei uns,
24:04
wird das ja alles nochmal breit und langatmig der erweiterten Fraktion nochmal durchgekauft und und zum Teil Texttextlich dann nochmal durchgekaut. War bei uns genauso? Ja. Ja. Mhm. Okay.
24:15
Äh da wird gesagt, da gibt's dann die Leute die Ausschussvorsitzenden. Mhm. So, die sagen dann.
24:22
Wir sind dafür, dass das so und so abgestimmt wird. Mhm. So, das ist die richtige Position und dann geht's gar nicht da drum,
24:29
machen, obwohl ja alle Ratsmitglieder die Texte haben. Ja, aber dann ist das ja tatsächlich eine Vernachlässigung von Pflichten, denn das ist ja die Aufgabe der Mannschaft. Ja.
24:39
Gucken, das sehe ich auch so. Auch wenn es viel Arbeit, es gibt vielleicht, es gibt vielleicht Sachen, wo ich auch selber sagen würde, wenn ich da vierhundert Seiten für so eine Sitzung hab.
24:50
Nein, nicht die jetzt insgesamt finden. Ja. Ne? So, die Satzung war ja kürzer. So, ne.
24:57
Wo ich sagen würde, da gucke ich mal drüber und so, aber wenn man, wenn man so sehr elementare Sachen hat, die, die ja auch, äh, Auswirkungen haben, auf die Stadtentwicklung.
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Dann gucke ich da natürlich drauf. Muss man ja, ne? Ja gut, aber dann wäre es ja Aufgabe der Partei, die Linked gewesen auf diese Widersprüche in der öffentlichen Kommunikation hinzuweisen.
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Haben wir versucht. Ja, habe ich nicht gehört. Ja. Ja. Doch. Haben wir, haben wir versucht, also ähm es hat auch nochmal eine.
25:26
Glaub, das ist damals. Aber was ist jetzt genau die Kritik an der Satzung? Was ist jetzt genau die Kritik? Also nicht die, der Pauschalsatz, die ist unbewirksam, ist ja nicht, weil ähm es werden ja Bereiche definiert, die äh Zweckentfremdung sind. Ja. Und es gibt Sanktionen,
25:41
Also, was ist genau die Kritik dieser Satzung,
25:44
Also, es ist zu wenig Personal eingestellt worden, um diese alle, alle Sachen, die in der Satzung nicht drin sind,
25:52
können geändert werden und der erfundener hat ja auch, ich weiß es nicht, drei oder vier Punkte für die, ich weiß gar nicht, welche Sitzung es gewesen ist,
26:01
beantragt. Das ist aber jetzt verschoben worden, ähm was noch in die Satzung reinkommen sollte. Ja. Um sie selber verschärft zu machen.
26:09
Okay, wir bin ja selbst beteiligt, deswegen diese Diskussion jetzt an diesem besonders interessant,
26:14
was wir wollten, von unserer Partei her, wir wollen den Missbrauch bekämpfen, also wenn,
26:20
Wohnraum im großen Stile, also wenn Wohnhäuser zu Hotels umgewidmet werden. Ohne, dass das eine Genehmigung ist. Ja. Von großen Wohnungsunternehmen. Oder von großen ausländischen Unternehmen oder,
26:31
ne? Dann ist das zu sanktionieren und das tut dieser Satzung auch. Wenn aber Leute,
26:36
ihr Einkommen, ihre Rente aufbessern, weil sie da noch eine Einligawohnung haben oder ein Zimmer für Messegäste. Das wollten wir ausdrücklich ausnehmen. Wir,
26:45
So. Da stand auch in unserer Satzung nicht drin. Also Zimmer, ne? Ja. So äh wenn wenn das Wohnungen davon liebt ja auch diese Stadt, von der Gastfreundschaft,
26:56
der Bürger. Von der Gastfreundschaft, dass die Leute sagen, ich habe hier einen Unterbringungsmöglichkeit. Du kannst zur Messe gehen und kannst bei mir wohnen. Das ist ja ein Teil dieser rheinischen Lebensart auch,
27:04
Naja, heute wird nicht einfach, also also das hier jedenfalls. Ja, das, das finde ich, das finde ich ähm Widersprüchliche, äh, Argumentation, weil wir haben hier in Düsseldorf Hotels,
27:16
Ja, ja. So, ne? Ja. Die selber, ne, waren ja im Hotelverband. Die haben gesagt. Freust du das? Ja, schmeißt die raus,
27:25
ne? Ja. Schmeiß die wollen das. Wir wollen das nicht. So, ne? Das stimmt ja auch. Also da ist, da gibt's ja auch eine ernsthafte Argumentation, egal wie man hier zu Hotelnau äh steht.
27:39
Wir haben, wir haben Beschäftigte in den Hotels. Ja. Die, äh, äh, Servicekräfte sind, ganz genau, die, die für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Ja. Pipapo? Ja, ganz nett, so,
27:49
ähm das wird alles durch diese Art und Weise, also ich sage jetzt Airbnb Unwesen, so,
27:55
ähm wird das kaputt gemacht. Ja, es gibt jetzt eine Konkurrenz. Also es wird nicht kaputt gemacht, sondern es gibt zwei Bereiche,
28:02
Es ist ja ein Unterschied, ob eine Hotelzimmer nimmt oder ob einer Messezimmer nimmt. Das ist einfach ein unterschiedlicher Handgehensweise.
28:10
Man hat den engeren Kontakt zur persönlichen Gastgeber oder man ist eben,
28:15
redet nur mit dem Mann an einer Rezeption. Also das ist ja was ganz anderes. Also ich kenne, ich kenne viele junge Leute, also die mir sympathisch sind, die jetzt nicht aus der Partei, ich glaube, die Diskussion haben wir bei uns durch, aber jetzt so aus meinem, aus meinem weiteren Bekanntenkreis.
28:30
Ähm die machen Airbnb. Regelmäßig, ne? Manch äh ich ich finde das, wenn jemand, wenn jemand nach Thailand fährt und irgendwo im Dschungel über Airbnb irgendwas macht, dann ist das problematisch, weil das führt nicht zur Vertreibungsgeschicht.
28:44
Ne?
28:46
Ich habe das erlebt, ähm zu welchen Auswirkungen das in Portugal geführt hat in Porto und in Lissabon. Ja. Wo ganze Flächen? Ja,
28:55
ne? Auf einmal über Airbnb. Genau. Ja. Da sind wir uns ja einig,
29:03
Die Frage ist und und äh diese Sache, der der, der kleinen Zimmer oder Mini eingelegt über Wohnung, war ja gar nicht sozusagen die Kontroverse,
29:12
als das letztes Jahr im Rat verabschiedet worden ist.
29:16
Sondern die Kontroverse war, wie hoch sind die Strafzahlungen? Also diese Abgaben. Und wir dürfen natürlich nicht vergessen, Leerstand. Ja.
29:26
Ähm ja, aber was ist denn in der Zwischenzeit passiert? In Auftrag, das zu machen.
29:33
Aber was ist der Verwaltung mitgegeben? Also die Verwaltung stellt nicht ein, sondern die, für die Verwaltung, für Einstellung, in die Verwaltung, ne? Müssen, muss ein Personalbudget freigegeben werden.
29:46
Das hat übrigens ja auch die CDU gefordert. Da sind sie ja, also ganz nah bei der CDU. Ja, ich glaube, weiß ich nicht, ob, ob ich da programmatisch bei der CDU.
29:56
Die Mitglieder der CDU sind ja selber nicht menschenfeindlich und manchmal manchmal sind die auch ganz helle. Ja.
30:04
Ähm da da will ich ja gar nicht ähm drauf rumhacken.
30:08
Also, ich denke mal, wenn es da bei der ähm Fremdungssetzung letztes Jahr eine eine geheime Abstimmung gegeben hätte.
30:16
Hätte man ja beantragen können, ja,
30:18
Hätte die Linksfraktion, ja. Möglicherweise war das ein Fehler. So, wäre das Ergebnis möglicherweise anders ausgegangen. Mhm. S,
30:27
Mhm. Äh Kooperation oder Koalition? Ja. Genau, wenn sie jetzt im März bildenden Funktionen sind, bei den Stadtratsfahnen. Ja. Das heißt, Rot-Grün braucht,
30:38
ein Partner, die FDP sagt, möglicherweise nein, ja, aus irgendwelchen Gründen. Ja,
30:44
dann stehen sie zur Verfügung. Dann gibt es einen gesellschaftlichen Druck. Was ist dann wichtiger? Die Prinzipien oder die Realpolitik? Nein, die Ehren, ich bin für prinzipielle Realpolitik. Und das heißt, das ist in, das ist eine Willy-Brandt-Antwort.
30:59
Äh
31:00
Äh er er ist mir sozusagen in einem historischen Sinne, äh sympathisch. Ja. So. Als alter SAP-Kämpfer.
31:10
Gegen die Nazis. Ja, was ich damit meine ist folgendes.
31:14
Und wir haben es ja auch schon in der Vergangenheit praktiziert. Wenn es positive Sachen im Rat zu beschließen gibt,
31:21
würden wir uns dem nicht erzählen. Ja okay, so. Das haben wir auch versucht in der, in der vergangenen Periode zu machen. So. Ja. Und äh man kann auch, also ich kenne das, ne, wenn wenn ähm.
31:33
Wenn die ähm Sachen beraten werden für für die Anträge. Mhm. So,
31:38
ähm da würde ich sagen, Zustimmung, Zustimmung, Zustimmung, Ablehnung, Enthaltung und so weiter und so weiter,
31:46
ähm das heißt, über die Inhalte, so haben sich äh die Leute in der erweiterten Fraktion und auch ähm in der Ratsfraktion immer Gedanken gemacht,
31:56
und haben gesagt, dass es gut für die Menschen in der Stadt oder das leben wir ab. Ich, ich selber würde sagen, bei den vielen Versprechungen, ähm, die die SPD,
32:08
jetzt in ihrem Programm gemacht hat. Mhm. Ähm da das da viele Übereinstimmungen gibt. Mhm. Und ähm wenn man im Rahmen einer losen Kooperation, also ohne sich gegenseitig Versprechungen zu machen
32:22
also ohne einen Vertrag, ohne einen Vertrag, handelt,
32:26
müsste, wenn man, wenn, wenn tatsächlich sozusagen die Programmatik der Grünen und die Programmatik der SPD der Ausgangspunkt ist. Mhm, ne? So,
32:36
müsste man schnell zu einer gemeinsamen Praxis kommen.
32:39
Aber dann mit wechselnden Mehrheiten. Das kann sein. Das kann sein, weil ich glaube, die äh Sozialdemokratie.
32:48
Und dieses Antischamprieren des äh ähm OB-Kandidaten der Grünen in Richtung äh Wirtschaft und damit der CDU,
32:57
Wachstum für Wirtschaften, Bäume, genau. Ja, genau, so, so. Ähm, das ist kein Widerspruch, sagt er, es ist eine ist ja auch nicht, muss ja auch nicht sein.
33:07
Wenn man jetzt meinen Hund zu ja, ja, ja, wenn man, wenn man Wirtschaft als Kneipe versteht, dann ist es tatsächlich keinerlei Sport. Genau, äh, wenn man aber unter Wirtschaft, äh, die heutigen kapitalistischen Verhältnisse,
33:22
selber versteht, ähm äh muss man viel dafür tun, dass es kein Widerspruch bleibt.
33:29
Aber okay. Mhm. Ist jetzt ist jetzt eher so so ein bisschen Flughafen. Ähm also.
33:36
Ich bin dafür, äh, diese diese ähm gemeinsame Kooperation vertragslos zu machen. Ich wäre dafür, das zu machen, weil es gibt viele Ansatzpunkte, die gut sind.
33:47
Ja gut, aber dann, dann passt dann, ist ja die Möglichkeit, dass ähm die SPD sagt, das reicht und das ist uns zu ihnen stabil. So eine Zusage ist zu instabil,
33:58
dann machen wir mit der CDU einen Vertrag. Das ist ja naja, die Alternative. Ja, dann, dann sitzt die SPD aber nicht ihr Programm um.
34:04
Das das äh darf es gibt ja Überschneidung von CDU und SPD durchaus,
34:09
ja, aber aber in den großen, in den großen Zügen, also was jetzt Wohnungspolitik und was äh Mobilitätswende angeht, nicht,
34:16
Ja, so. Macht aritmethisch. Also ich kann mir das gut vorstellen, dass die SPD dann sagt,
34:24
das ist uns zu unzuverlässig, ohne Vertrag.
34:29
Kann ja sein, also ich würde das als äh politische Handeln da so auch bewerten, ohne Vertrag ist das, ist das eine hinstabile Geschichte. Dann gehe ich zur CDU und mache mit den Vertrag, dann weiß ich, was ich die nächsten fünf Jahre machen kann und was nicht.
34:42
Haben sie das Gefühl, dass die personifizierte FDP.
34:48
Hier in Düsseldorf. Sich an alle Vereinbarungen der Ampel durchgängig gehalten hat,
34:54
Ja, an welche nicht? Ja, ich, ich frage. Ja. Ich frage. Ja. So, weil ich kenne die Vereinbarung nicht. Die ist aber überall äh im Internet. Ja. Nein, ich sage nicht, dass das ein Geheimregiment ist oder so.
35:06
Ich selber kenne sie nicht. Ja. Ja, so. Also nach meiner Beobachtung haben sich eigentlich alle Partner.
35:12
Äh jetzt vielleicht nicht zu hundert Prozent, das geht aber auch gar nicht, in sechs Jahren, dass man immer sich an alles hundertprozentig, dann gibt es auch Auslegungsunterschiede,
35:21
ja? Es gibt den Passus, den die Ampelkooperation beschlossen hat, dass man haushaltsrelevante Sachen nur gemeinsam beschließt.
35:28
Davon ist mehrfach abgewichen worden. Von verschiedensten Sachen aus. Ja. Ne? Das ist manchmal so in der Politik.
35:35
Aber im Großen und Ganzen die großen Grundzüge durchaus hat die Ampel das gemacht, was sie,
35:40
sich am Anfang vorgenommen hat. So würde ich das jetzt bewerten. Aber darum geht's ja, hier geht's nicht um die. Nee, nee, nee, nee. Nein, nein, ich ich meine jetzt nicht. Ja. Das war jetzt so zusammen eine Rutsche ähm ähm auf ihrer Argumentation. Mhm,
35:54
Äh. Okay. Jetzt verstehe ich das. Ach klar. Das heißt für die SPD zu unsicher ist. Ja, ja, ja. So, also ich habe das in einem NRZ-Beitrag vorgestern.
36:04
Habe ich das, habe ich das genannt, wo wo ich auch gefragt worden bin, äh auf Bundesebene, wie wir zu einer Zusammenarbeit mit der SPD und die GRÜNEN auf Bundesebene. Ja, ja, ja,
36:15
und ähm zum Schluss habe ich gesagt, um so ein, ist das Archie im Medischer Hebel.
36:22
Weiß jetzt nicht. Also eine Idee. Ja. Die Idee sozusagen, was, was der Ausgangspunkt sein könnte,
36:28
So und dann habe ich den Ausgangspunkt genannt und das halte ich auch nicht verfalsch. Mhm. Der Ausgangspunkt war ähm zwanzig dreißig äh Klimaneutralität und soziale Gerechtigkeit. Mhm. Was immer das ist.
36:42
Beide sagen nicht. Ja, ist. So. Ja. Also Klimagerechtigkeit heißt, würde in dem Sinne heißen Klimaneutralität.
36:52
Bundesrepublik. Mhm. So,
36:55
soziale Gerechtigkeit ist das, so wie ich das jetzt auch im Zusammenhang mit dem Wahlkampf, aber eigentlich vorher schon wegen wegen Korona äh äh definiert habe,
37:04
niemanden zurücklassen. Mhm. So, also wir müssen irgendwie gucken, dass die Gesellschaft ähm alles dafür tut,
37:12
die Menschen zu schützen und ähm dafür müssen bestimmte Anstrengungen gemacht,
37:16
Wenn man, wenn man in der Lage ist, auf der Ebene der Kommune, sowas ähnliches zu definieren.
37:24
So, also was muss getan werden, dass die Kommune zwanzig dreißig klimagerecht ist,
37:29
glaube äh an dem Punkt unterscheide ich mich auch äh von der Klimaliste, weil ich glaube zwanzig fünfundzwanzig, wie sie das selber vorschlagen,
37:37
ist organisatorisch technisch gar nicht möglich, äh äh das selber umzusetzen, aber ich denke mal, mit mit großen Anstrengungen, zwanzig, dreißig ist möglich.
37:47
Wenn man das zum Ausgangspunkt nimmt und von daher,
37:51
Handlungsstränge, auch für die Kommunalpolitik entwickelt. Was ist dafür alles sozusagen äh äh zwingend.
37:59
Dann kann man an der Achse möglicherweise eine Vereinbarung machen über diese Schritte. Mhm,
38:06
Ja, das ist ja so. Das ist was anderes als ein Koalitionsvertrag. Mhm. Ne, so. Das wäre eher eine handlungsverabredung,
38:16
Ja. Ne? Ja. Und das wäre, glaube ich, ein spannender Prozess, wenn man ihn auch ähm öffentlich kommunizieren würde.
38:26
Also alle, alle Sachen, weil weil.
38:29
Persönlich empfinde diese Sachen, was jetzt passiert ist, mit Korona ähm was ja nicht zu Ende ist, das wissen wir ja alle. Ja. Und dann nochmal in der Verbindung mit,
38:39
der verschärften Wirtschaftskrise, die sich ja vorher schon angeläutet hat und der Klimasituation, da kann man nicht so tun, als konnte man einfach so weitermachen. Ja, so. Also, ich glaube.
38:52
Ich habe das damals mitgekriegt, ähm hautnah mitgekriegt ähm mit der äh Finanzkrise,
38:59
Immobilien, Finanzkrise und dann und dann Wirtschaftskrise, zu welchem katastrophalen Folgen das geführt hat, in der Fabrik, wo ich gearbeitet habe. Sind die Aufträge weg? Ja. Ja. So, da waren nichts mehr, da waren nichts mehr davon da. Ja. So.
39:12
Und was das dann natürlich für die Menschen, die da arbeiten, äh, für eine Bedeutung hat. Ja, ne? So. Ja. Ja. Und ich glaube, dass das, was jetzt passiert, viel tiefer ist, viel tiefer geht.
39:25
Und deswegen auch die Antworten, in dem Sinne,
39:28
Also wenn man radikal äh äh auch dann in dem Sinne nicht als ideologischen Begriff nimmt, sondern an die Wurzel gehen. Mhm. Äh selber versteht,
39:37
ähm dann sind solche radikalen Maßnahmen äh glaube ich notwendig. Es gibt ja, es gibt ja äh äh alle Politiker sagen, das schöne Düsseldorf.
39:46
Wenn man das so sieht, ne? So, dann muss man das auch versuchen zu erhalten.
39:51
So und dafür braucht, braucht es besondere Anstrengungen. Ja, das spricht ja jetzt die konservative Klienteler.
39:59
Was schönes wollen wir erhalten ist ja eine konservative Aussage,
40:03
aber jetzt ich äh keine Kritik. Nein, nein, nein. Also ich äh einer einer der großen Autoren, der der sich leider auf der Flucht vor den Nazis ähm umgebracht hat, äh,
40:16
beim Übergang nach Spanien,
40:18
Sein Name fällt mir jetzt gerade nicht ein. Ah, er hat sich auch so als Kritischmarxisten, aber ohne organisiert zu sein, selber verstanden, hat gesagt, die Revolutionäre haben immer gesagt, die Revolution ist die Lokomotive der Geschichte, hat Karl Marx gesa.
40:32
Ja? Hat das auch gesagt.
40:36
Und er hat, er hat gesagt, ich glaube, wir sind in einer Situation, wo wir die Bremse anziehen müssen. Das hat er für die gesamte gesellschaftliche Entwicklung,
40:45
selber gesagt, weil er meinte, dass also dieser Beschleunigungsprozess, ne? Alles ändert sich in immer kurzen Umschlagzeiten. Ja.
40:54
Das hat er in den Dreißigerjahren gesagt, ne? So. Dieser Ideologie oder dieser Vorstellung, ne? So, ähm können wir nicht mehr folgen, weil das zerstörerische Element. Ähm,
41:08
viel, viel größer wird. Also das, was irgendwann mal Fortschritt.
41:12
Gewesen ist. So, was auch merkt spürbar gewesen, was Fortschritt entwickelt sich zur Bremse. In dem Sinne, in dem Sinne ist meine Betrachtung tatsächlich ähm,
41:25
konservativ geworden, der Anspruch, die Natur beherrschen zu wollen, der geht nicht komplett auf.
41:31
Weil da gleichzeitig Natur zerstören bedeutet. Ja, so. Ähm das, äh, für Düsseldorf, heißt das ja, äh Düsseldorf gibt es ja eine ähnliche Diskussion, die einen sagen, bauen, bauen, bauen, die anderen sagen, wir wollen aber.
41:46
Unsere Grünflächen erhalten. Was ist wichtiger? Ich denke, das, was an Grünflächen vorhanden ist,
41:53
sollte nicht zerstört werden. Ja, das ist beispielsweise so.
42:00
Da geht's ja weniger um die Grünfläche, so wie ich es verstanden habe, sondern eher um die Klimaschneise, um ja auch. So.
42:07
Da finde ich ähm muss mit,
42:11
Dachbegrünung, Dachgärten, ähm also hier dieses innerstädtische Klima. Ja. Zu verbessern, versucht werden, sozusagen eine, eine Gegenbewegung selber zu erzeugen. Ich bin auch der Meinung, dass äh diese,
42:26
Parkplatz ähm als flattierungsgeschichte zurückgebaut werden muss.
42:32
Welche Parkplätze. In Düsseldorf, überall da, wo Parkplätze sind. So, freie Parkplätze sind, sind sie durchgängig asphaltiert.
42:42
An den Straßen, die Parkplätze. Ja.
42:44
Also nicht nur an den Straßen, sondern auch die größeren Parkplätze, Parkin Ride Geschichten und so weiter. Ja. So. Wir haben damals äh eine lange Diskussion in der Firma gehabt, wo ich am Arbeiten bin, ne? So. Ja. Ob diese Art und Weise von Parkplätzen.
42:58
Da durchgeführt werden soll oder ob man nicht und das ist teurer, nach wie vor einen offenen Boden hat, wo dann die Steine so angebracht sind, dass zwar die Autos ordentlich.
43:07
Rasengitterstein. Ja. Also ja. In in vielfältiger Form. Ja gut. Also das ist so eine Sache, die muss hier in Düsseldorf auch breiter Ebene evaluiert werden,
43:17
Es gibt auch so Sachen, die, ich glaube, Common Sense sind, also, ähm, ja, da hat die Frau Strockzimmermann gesagt, finde ich auch.
43:25
Okay, also wenn auf Aldi aufgestockt wird und da dadrauf gebaut wird, habe ich nichts dagegen. Finde ich, finde ich okay, ich finde auch Nahverdichtung. Ja. Hier in der Stadt, vernünftig.
43:37
Ich. Ja, was sagt die FDP, genau? Ja. Also da das das finde ich auch ähm. Ja. Alles. Gut. Gut an Elementen so. Aber das Bergische Kaserne, da gibt's ja tatsächlich auch die Anwohner, die sagen, nein, wir wollen hier nicht,
43:51
das hier großartig gebaut wird. Ja. Das Thema Olympisches Dorf. Wie stehen sie dazu? Es ist ja auch äh ein Gedanke,
43:59
ähm was die Stadtverwaltung verfolgt, das Olympische Dorf möglicherweise auf dem Gelände der Bergischen Kaserne um tatsächlich. Ja. Also jetzt mal egal, unabhängig davon, wie man zu Olympia steht, so. Wie stehen sie dazu? Ich ähm.
44:10
Halte das ähm also ich sage mal so, ich mag Sport. So, ich finde alle Leute toll, die die Sport machen.
44:19
Ich finde diese Olympischen Spiele, zu denen sie geworden sind, äh, eine reine, ich will jetzt gar nicht auf die Drogengeschichten eingehen, in der, in der reine Commerzveranstaltung. Deswegen ähm
44:30
bin ich auch dagegen, ähm da sich bei Olympia zu bewerben. Mhm. So. Also.
44:39
Auch bei uns in der Partei Sportenthusiasten, die sehen das vielleicht anders. So, aber ich bin der Meinung, ähm das ist so, wenn wenn ich mir angucke, was was da.
44:50
Für die Städte.
44:51
Die sich erfolgreich für Olympia beworben haben und wo die Olympischen Spiele auch durchgeführt worden sind, was da hängen geblieben ist. Mhm. Würde ich,
45:00
im Durchschnitt negativ bewerten. So. Ich bin aber jetzt interessant, weil ähm also gucken sie sich das an in Athen,
45:07
Mhm. So. Da wohnt niemand. Das ist ja damals auch gesagt worden. Da könnten dann später Leute wohnen. Mhm. So. Da da passiert nichts.
45:18
Lio de Janeiro. Was? Also Brasilien. Da ist auch nichts passiert. Da ist unheimlich viel Geld reingeflossen, da ist ähm.
45:28
Auch.
45:30
Will ich gar nicht hier auf Deutschland selber beziehen, aber zumindestens in Brasilien, die Baumafia ähm Regel zum Zug gekommen und warum so dann da keiner.
45:40
Weil es nicht richtig für die Bevölkerung entwickelt worden ist. Okay, weil offensichtlich es ist so zugebaut worden ist. Ja, na klar. Also gut, das muss ja hier nicht passieren. Nein, es ist aber, aber hier ist es, hier ist es so,
45:53
Sie wissen, wann die Olympischen Spiele hier geplant sind. So, also in den zwanzig, dreißiger Jahren, so. Das bedeutet, das würde ja dann bedeuten.
46:03
Diesen Raum freizuhalten. Ja. Von heute aus gesehen, über einen Zeitraum von vierzehn Jahren, glaube ich, ne? Genau. Ist richtig? Äh,
46:11
zehn, ja ungefähr zehn, zwölf Jahre, ja. Ja. Ich ich hab's nicht so ganz genau. Ja.
46:16
Also, ich glaube, zwar zweiunddreißig oder vierunddreißig, ne? Mhm. Also dieses Gelände so lange frei zu behalten oder diese möglicherweise vorgesehen, vielleicht so,
46:26
Und das ist auch das Argument der FDP. Äh da kritisch zu sein, trotzdem muss man ja sagen, dass ähm.
46:32
Die olympische Spiele eigentlich immer, vielleicht vielleicht jetzt äh haben sie negativ Beispiele auf dieser, war eigentlich immer eine positiven Sprung nach vorne, was die Verkehrsinfrastruktur und die Uninfrastruktur gebracht hat.
46:45
Gebracht hat. Also die olympische Spiele haben immer jede Menge Investitionen in die Städte geholt und die Straßen das Netz ausgebaut, den öffentlichen Personennahverkehr ausgebaut,
46:54
die Wohnungsangebote ausgebaut, eigentlich immer nur der positive Auswirkung gehabt. Außer jetzt, sie haben jetzt Negativbeispiele. Ja, offensichtlich sind viele Dinge falsch gelaufen. Aber also jetzt nur sozusagen von ihrer Betrachtungsweise. Mhm. Ne.
47:09
Die Betrachtungsweise, ich habe mir das nochmal durch durchgelesen und ich ich fand's auch okay,
47:14
was die SPD Ende letzter Woche, glaube ich, präsentiert hat, da als Neubau, also Erweiterung von Straßenbahnen, die in den Bussen und, und, und so weiter,
47:24
das ist sozusagen ein Projekt, wo gesagt worden ist, wir wollen die Stadt zu uns so entwickeln, deswegen brauchen wir das und das, also vor allen Dingen,
47:32
die Randvernetzungen der einzelnen Außenbezirke nicht mehr nur sternförmig in die Innenstadt, sondern weiterhin.
47:38
Haben wir schon vor zehn Jahren gesagt, es ist schön, dass es das auch geht wirklich als Gedanken gibt. Wenn, wenn dann jemand von Olympia sag.
47:49
Dann bräuchten wir noch das. Mhm. Darüber kann man diskutieren, wenn man äh sich für Olympia interessiert. Was wir jetzt brauchen.
47:59
Ist auch bei der Mobilität jetzt eine Entwicklung. Ja klar.
48:04
Die sozusagen für die Leute, die hier wohnen und für die Leute, die hier reinkommen, Lösungen anzubieten. Und dann ist Olympia möglicherweise eine Sache on the top,
48:15
ich mache mir doch das ganze Jahr über, keine Gedanken darüber, was ich Weihnachten esse.
48:21
Ja, so, wenn ich, wenn ich sozusagen von Tag zu Tag esse.
48:26
Ne? Und dann nutzen wir das auch nicht sozusagen. So eine so eine Planung zu machen. Also ich, also,
48:32
unter unter jetzt wirklich rationalen äh äh Verständnis. Ist das aus meiner Sicht kein richtiger Ansatz? Okay so.
48:41
Gut, also diese Haltung kann man jedenfalls einnehmen. Was haben wir denn noch werben? Das Thema Corona nur kurz gestreift. Corona, da haben wir jetzt,
48:50
dieses große Ereignis, was diskutiert wird in der Arena, mit dreizehntausend Menschen, wie stehen sie dazu? Ich bin noch skeptisch. Ich bin da skeptisch, ähm, also trotz trotz aller Anstrengungen.
49:03
Das zum jetzigen Zeitpunkt. Eine sinnvolle Sache ist, weil es auch Diskussionen an anderen Stellen aufwirf.
49:12
Mhm. So. Also, ich weiß, ich weiß, ich weiß nicht, ob das kla.
49:17
Ne? So, ich bin da skeptisch. Mhm. Also ähm ähm da dreizehntausend Menschen da zusammenzubringen. Das sind jetzt Bands, die jetzt nicht irgendwie zum Enthusiasmus automatisch führen. So, es ist auch eher ein älteres Klientel,
49:31
Also ich höre sowas nicht an. So. Ähm aber es ist okay. Mhm. So. Aber sofort ging ja die Diskussion los um Fußball.
49:41
Ja. Wenn es, ja. Wenn es so ein Konzert gibt, so, wieso dürfen dann die Vereine? Die Bundesligavereine. Ja. Da nicht da nicht spielen.
49:51
Ja, so. Und, und, und, und.
49:55
Ich finde, das ist zu früh. Damit ich finde, das ist zu früh damit loszulegen. Und ich muss wirklich sagen, ich jetzt persönlich nicht für mich, ne? So, aber wenn hier nochmal eine eine zweite Welle kommt,
50:09
wie man dann hiermit umgeht. Ne, und auch, was das wirtschaftlich bedeutet und auch was, was das äh ähm sowieso keine Frage. Ja, so.
50:19
Unabhängig davon, von diesem Großereignis, ist das natürlich dann.
50:23
Ist das, ja, dann natürlich eine reale Gefahr. Ja, also ich, ich bin der Meinung, ähm, das ist wie, wie beinahe, wie bei einer normalen äh äh Krankheit, Erkältung oder so. Ja, obwohl es,
50:35
Wenn man krank ist, kann man nicht mehr rauskommen. Ja, genau, geht man nicht mehr zur Arbeit. Ja, genau, da muss man das aushal.
50:41
Und und man braucht auch sozusagen eine bestimmte Zeit, um zu überprüfen. Ja. Ob das zu Ende ist und nicht erst dann, wenn nicht nicht dann, wenn man keine Halsschmerzen hat, dann stört man schon wieder am Band. Ja, so,
50:53
und das, was, was jetzt gemacht wird, ist aus meiner Sicht zuvor eilig.
51:02
Sie werden da vorsichtiger. Ja, das das hat bei mir nichts mit dem Alter zu tun. Also äh auch auch die ganzen jüngeren Leute, mit denen ich da spreche, die sagen.
51:13
Macht uns doch nicht unsere Zukunft kaputt, indem ihr sozusagen zuvor schnell die Sachen in Gang setzt. Ja.
51:20
Okay, ähm gut, jetzt habe ich noch eine Frage, ähm das Thema Fahrruth Bang.
51:28
Wie stehen sie dazu? Das ist ja auch heiß diskutiert worden für anderthalb Wochen. Das ist die Diskussion ja wieder zu Ende. Aber einfach nochmal über das in Erinnerung zu rufen.
51:37
Ähm der Oberbürgermeister hat verrückt den Rapper gebeten auf die Zielgruppe der Leute, die da an der, an der Rheintreppe sitzen, einzuwirk.
51:48
Und deshalb zur großen Diskussion geführt, weil dieser Rapper eben umstrittene Texte und Lieder gemacht hat. Wie stehen sie dazu? Ich,
51:55
habe das, da habe ich mich auch immer geäußert, äh für eine falsche Aktion. Mhm. Äh von dem Oberbürgermeistergehalt äh gehalten. Ich habe da auch gesagt, da stehe ich nach wie vor auch dazu. Er hätte sich besser, beispielsweise bei den Leuten vom Zack.
52:09
Danach erkunde ich, welcher äh lokale ähm.
52:12
Musiker, Musikant ähm das gleiche Publikum. Mhm. Ähm ansprechen könnte, wo aber ähm die Performance äh der Leute kuschern ist. Mhm.
52:27
War aus meiner Sicht ein Schuss in Ofen und ich glaube auch, dass es auch eine.
52:34
Gewisse Diskriminierung gegenüber dem Publikum, was da angesprochen werden sollte, selber ist, ihnen jemanden,
52:43
da als Vorbild zu präsentieren
52:46
der ja durchgeht. Also diese Sache mit mit Antisemitischen Äußerungen war ja aus meiner Sicht einmal, also so, ne? Ja. Aber diese Art und Weise von von Rap-Geschichten ist ständig
52:58
geladen von sexistischen Geschichten, homophoben Geschichten und zu meinen damit dieses Publikum ansprechen zu können,
53:07
ist auch gleichzeitig eine Diskriminierung des Publikums.
53:10
Mhm, okay, weil das letzte Jahr voraus ähm die finden das toll. Ja, so. Ja. Im Zweifelsfall ist es ambivalent. Ja. Ne? Ja. So.
53:20
Ähm das äh äh.
53:24
Fand ich dämlich und ähm auch äh ebenfalls seine Störerische Haltung. Äh ähm dazu.
53:32
Was auch einer der Kritikpunkte ist, die ich äh äh an dem Herrn Geisel halte. Ich ich finde, er hatte in der Vergangenheit.
53:41
Sich immer klar antifaschistisch antirassistisch ähm geäußert, nicht nur gesprochen, er war auch auf auf Kundgebung, ne? So. Ja. Er ist auch nochmal äh hier bei der feierlichkeit, zu dem Anschlag,
53:56
ja, vor knapp einem Monat,
53:58
nochmal von einer Betroffenen hervorgehoben worden, dass er der einzige Oberbürgermeister gewesen ist, der da auch versucht hat, Politik zu entwickeln.
54:07
Friedenspolitik ist er auch aus meiner Sicht äh auf einem guten Weg, aber diese Alleingänge, die eher wahrscheinlich gelernt hat, als Manager äh sowas zu machen, sind nicht gut und sind auch nicht gut für seine eigene Partei,
54:20
Also das, die Frage ist ja, ob das Amt nicht an sich, das Amt des Oberbürgermeisters, so wie es verfasst ist,
54:26
dazu führt. Man kann das ja diese Tendenz ja bei allen ehemaligen Oberbürgermeistern,
54:32
von Erwin an, sehen, dass diese diese Gefahr der verselbständigung und der Alleingänge ja eigentlich jeder dann gemacht hat.
54:40
Das, das, das ist, das ist tatsächlich durchaus dann das Problem, kann sein, dass äh das Amt die Persönlichkeit mitformt, ne? Ja.
54:50
Ähm das das ist richtig. Es ist trotzdem besser, also diesen diesen dieses Amt, ähm weil früher, bevor ja diese Sachen mit Oberstadtdirektor und und Oberbürgermeister zusammengelegt worden ist,
55:04
war ja der Oberbürgermeister oder die Oberbürgermeisterin häufig nichts anderes wie ein linker Onkel oder Winkeltante,
55:11
Genau. Also, Repräsentant, der Vorsitzende des Rates. Ja, genau. Ja, genau. Ähm, aber sozusagen Politik ohnmächtig und äh ich kenne es von Köln. Ja. So.
55:21
Äh im Hintergrund.
55:23
Ne, die eigentlich mächtigen Leute war dann der Oberstadtdirektor. Ja. Ähm der dann seine seine Mageleien, ne? Und seine Durchzockereien dann sozusagen hinter dieser Fassade des Oberbürgermeisters gemacht hat. Ja,
55:38
Insoweit finde ich das richtig, dass das zusammengelegt wird.
55:43
Und was auch dazu führt, ne? Ja, ist natürlich der Oberbürgermeister in einem stärkeren Maße zur Rechenschaft gezogen werden kann. Ja, also da finde ich.
55:54
In meiner Bilanz ist das schon ein stärker demokratischeres Element. Ja. Was da, was wir eingeführt worden ist,
56:02
und natürlich auch die Direktwahl. Die Direktorin. Ober des Oberbürgermeisters, das finde ich auch prima.
56:08
Was mich auch jetzt so während des ganzen Wahlkampfs ähm so ein bisschen gestört hat.
56:16
Ist, dass auch von außen der Oberbürgermeister, also auch,
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in meiner Person häufig der oder die eingeladen ist, zu Veranstaltungen, äh du musst also sozusagen in allen Bereichen einigermaßen fit sein.
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Äh wo wobei die vielen guten Kandidatinnen und Kandidaten, äh die da antreten, ähm für für den Stadtrat vollkommen in den Hintergrund gerückt werden. Das ist so, ja.
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Und das finde ich ein antidemokratisches Element. Äh in dieser ganzen Sache und das hat schon fast was, wie mit Präsident Präsident. Ja. Äh, äh, Demokratie, ähm, selber selber zu tun. Mhm. Ähm.
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Das gefällt mir überhaupt nicht. Hm, so, also das, was sie jetzt sagen, das Amt ist es.
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Findet dann aber häufig in der,
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in der Interesse oder in der Veröffentlichten Meinung, so eine Wiederspiegelung. Ja. Ja. So. Da müsste man auch nochmal äh da drüber nachdenken. Also
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als als ich mich da beworben habe, habe ich den Wahlkampfleiter nochmal gefragt, äh der unseren Wahlkampf organisiert hat, zwanzig vierzehn. Ja,
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wie das denn so gewesen ist mit den Veranstaltungen so bei den Einladungsgeschichten. Und dann hat er nochmal nachgeschaut und hat gesagt, das war fifty fifty.
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Also unser damaliger OB Kandidat ist zu fünfzig Prozent eingeladen worden und die anderen Kandidatinnen und Kandidaten sind die anderen fünfzig Prozent eingeladen worden.
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Das finde ich okay. Was? Was jetzt.
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Was ich jetzt erlebe ist ähm, dass im Jugendbereich erfreulicherweise Einladungen an unsere Jüngsten.
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Kandidatinnen äh ergehen. Das finde ich toll. Ähm weil das natürlich auch ein Blick dadrauf wirft.
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Auch junge Leute mit sechzehn Jahren. Ja. So haben die Möglichkeit äh sich aktiv an der Kommunalwahl dran zu beteiligen. Ja, richtig, ne?
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Äh die andere Sache finde ich, wie gesagt, da bin ich skeptisch, ne, ob da das der richtige Weg ist. Ja gut, das ist ja, die Kandidaten haben alle die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Das machen sie ja auch in den sozialen Medien.
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Und jeder in seinen Sprengeln, ne? Jeder hat die Möglichkeit in seinem Wahlkreis äh Aktion zu machen, sich zu zeigen,
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und Dinge nach vorne zu bringen und die Diskussion anzufeuern. Also das können sehr, ist ja nicht verboten. Nee, nee, nee, nee, also das ist ja sozusagen, was die selber machen. Ja. Das ist ja auch bei uns kein Problem, also,
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die die Spitzenkandidaten für die Bezirksvertretung äh haben eigene Videos gemacht und,
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äh. Ja. Die eingespeist werden, wenn die in die sozialen Medien, aber das ist sozusagen, ich bin aktiv. Ja. Das machen sie ja auch im Straßenwahlkampf. Ja. Ja, so.
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Aber sozusagen, wo Anforderungen von außen kommen. Alles klar, das das ist ganz anders.
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Gut, Herborn, Udo Bonne, ganz herzlichen Dank für dieses Gespräch, das ist länger geworden, als ich gedacht habe, ja.
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Ähm wir sprachen mit Udo Bonn, dem Oberbürgermeisterkandidaten der Linksfraktion, der Linkspartei. Tschö. Tschüss, vielen Dank.