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episode 3: Radio Roggermann 3 [transcript]


Folge 3


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 2020-11-25  1h18m
 
 
00:03
Hallo nochmal und herzlich willkommen bei Radio Rogermann. Es ist Mittwoch achtzehn Uhr und wie alle vierzehn Tage senden wir live.
00:12
Aus dem Stream Day City Studio, wie das neue Türschild jetzt besagt. Wir sind ja hier zu Gast in der Parkkultur.
00:18
Auf der Oststraße direkt gegenüber vom Schumacher, der leider im Moment wegen Corona nicht ganz so im Betrieb ist, deswegen können wir nach der Sendung nicht so ein Absackerbierchen trinken, wie wir sonst manchmal machen, aber egal. Ähm
00:32
Ich habe heute.
00:34
Ganz wunderbaren Gast, ein Düsseldorfer Urgestein darf man das so sagen und zwar Thorsten Abels, hallo.
00:43
Ja, vielen lieben Dank für die Einladung. Schön, dass du da bist. Ausnahmsweise heute im Studio, die beiden letzten Sendungen haben wir remote dazugeschaltet und jetzt waren wir ganz einfach mal so frei und haben uns hier.
00:55
Zu zweit im Studio mit einer großen schützenden Plexiglasscheibe zusammengefunden. Ganz Corona Safe. Ne? Absolut. Absolut genau.
01:05
Ja, schön, dass du da bist. Ich hab dich heute auf Facebook schon mal kurz angekündigt mit einem alten Zeitungsausschnitt, den ich aus deinem eigenen Facebook-Account rausgeklaut habe. Ja, da hast du den Ernst.
01:19
Ähm so eine schöne Aliteration der Disco, einer der Discodinos. Ich musste so ein bisschen an äh Bauersuchtfrau denken.
01:27
Das ist ja dann auch immer irgendwie der freche Franz.
01:31
Ja. Vor allem Disco Dino, wenn man bedenkt, dass das Ding jetzt schon fast zehn Jahre alt ist. Ja. Ne? So, was bin ich denn dann? Jetzt
01:38
oder? Wir alle, ja. Aber es ist tatsächlich schon zehn Jahre her und ähm damals haben wir versucht, was was Neues aufzubauen. Ja. Äh
01:46
ein bisschen alter Musik, aber äh es war auf jeden Fall ein schöner, eine schöne Erinnerung, die du nochmal geteilt hast. Ich musste so schmunzeln, weil in dem äh äh Text stand auch drin, obwohl er jetzt schon fast zehn Jahre alt ist, dass endlich mal Musik für Menschen unseres Alters auch.
02:01
Üpft. Ich meine, wie alt sind wir denn jetzt? Also.
02:04
Also wir dürfen nur noch Klassik hören wahrscheinlich. Ja also es es ging damals und eigentlich geht's jetzt immer noch darum so ein bisschen alte Funk und Zoosachen zu spielen und die wieder ein bisschen aufleben zu lassen, weil ähm.
02:16
Zum Beispiel auch in der Zeit groß geworden bin hier in Düsseldorf und alle immer gesagt haben, oh mach was in der Richtung. Ja. Und ähm ja, du versuchst dann irgendwas anzutreiben und ähm.
02:28
Findest dann aber irgendwie nicht so viel Response, das ist so ein bisschen das Problem, alle schreien eigentlich, mach was, mach was. Mhm. Und wenn du was machst, dann kommen nicht so viele und das ist dann so immer so ein leichter Neckbreaker, ne? Mhm. Mhm.
02:39
Aber du bist äh schon so lange in der Eventbranche und du legst auch schon so lange Musik auf und du warst auch schon so gut wie in allen Locations in Düsseldorf
02:48
äh zu Gast oder hast Veranstaltungen gemacht, also diese.
02:52
Wie es jetzt aktuell heißt No-Show-Rate, das wird ja glaube ich auch immer mehr, dass man, dass Leute sich zwar online irgendwo anmelden, dass sie irgendwo hingehen.
03:02
Aber dann äh ganz einfach doch nicht kommen. Ich meine, Corona hat dieses Problem jetzt mehr oder,
03:06
gerade erledigt, also ähm es gibt keine Veranstaltung, deswegen kommt auch keiner und äh wir können uns ähm auf andere Sachen wie
03:15
konzentrieren, wie zum Beispiel Radiosendung. Wunderbar. Wir haben nämlich in der kurz in der Vorbesprechung auch gesagt, wenn jetzt äh eine Zeit ohne Corona wäre, hättest du wahrscheinlich heute Abend gar nicht Zeit gehabt,
03:25
äh hier mein Gast zu sein. Das ist äh durchaus möglich, aber ich
03:30
umso umso äh froher war ich, dass du mich eingeladen hast, damit ich äh einfach mal wieder rauskomme aus meinem Homeoffice. Wo würdest du denn mittwochsabends sonst auflegen in der Theorie?
03:41
Ja, also Mittwoch ist generell in Düsseldorf schwer, da ist eigentlich nicht mehr nicht mehr viel los, ne? Also ich ich,
03:46
würde wahrscheinlich jetzt fängt so die Zeit an, wo ich schon in Weihnachtsfeiern drin wäre zum Beispiel. Ach so, Mitte November. Anfang die ersten Weihnachtsfeiern an und so.
03:55
In der Woche clubmäßig hast du in Düsseldorf einem Mittwoch zum Beispiel relativ wenig Auswahl und das ist dann.
04:02
Eher elektronisch, das ist nicht ganz so mein Ding. Hm, es gab ja so vor fünfundzwanzig Jahren ungefähr die Wolke glaube ich, so was in der Richtung, ne? So in der Altstadt, da war dann mittwochs, äh, glaube ich, da auch noch ein bisschen
04:16
mehr los
04:17
Ja, also mittwochs mittwochs war zum Beispiel auch die Ratinger natürlich äh das Maß aller Dinge. Ja. Das hat's äh leider auch in den letzten zehn, fünfzehn Jahren äh massiv abgenommen, ne? Ja. Ähm.
04:28
Also als ich klein war, war mittwochs für mich war, war die Backwaren halt auch äh eine ganz wichtige Anlaufstation, ne. Aber es ist halt auch schon vom von dreißig Jahre her. Mein Gott, ja
04:38
Du wirst, wenn ich sagen darf, du bist letztes Jahr fünfzig geworden. Richtig
04:43
Und ich hatte das große Vergnügen auch auf deiner Party im Shutorix dabei sein zu dürfen. Mhm.
04:48
Und wir haben eben auch schon so in Erinnerung geschwelgt, wann war denn eigentlich das letzte Mal, dass man irgendwie einen Vollrausch hatte, wann hat man das letzte Mal getanzt? Also es ist jetzt nicht ganz ein Jahr her, aber es ist äh tatsächlich schon lange her, dass man.
05:01
Irgendwie mit Tanz, mit 'nem Getränk irgendwie entspannt zusammen sein konnte.
05:07
Wir haben dich nicht, wir haben dich noch gar nicht so richtig vorgestellt, also du bist wahrscheinlich ganz vielen auch als DJ Torty, ein Begriff, Thorsten Abels legst schon seit ja dann.
05:20
Sind es dreißig Jahre, ist es länger? Ich bin schon fast länger dabei, ja. Tatsächlich, ja. Du legst schon sehr lange auf, bist als DJ unterwegs
05:28
ist aber auch in den letzten Jahren hast du dich vermehrt
05:31
quasi der Eventbranche auch zugetan, ähm bist seit zweitausendsechzehn Projektleiter der Cycling World hier in Düsseldorf einer der größten Fahrradmessen in Europa.
05:41
Da kommen wir nachher nochmal drauf zu sprechen. Ähm.
05:44
Du hast natürlich passend zu deiner Laufbahn oder zu deinem, zu deiner Leidenschaft der Musik, hast du uns auch richtig viel schöne gute Musik mitgebracht und ich werde vorschlagen, wir spielen einfach mal das erste Stück. Sehr, sehr gerne. Ich habe hier eingeloggt jetzt äh Love of your one,
05:58
Möchtest du was dazu sagen? Das ist einfach ähm gerade so die Musik, die die ich äh in den Corona-Zeiten entdeckt habe, so ein bisschen ähm alter Sound auf auf frisch und neu gemacht. Ähm
06:14
Musik hat mich tatsächlich so ein bisschen über die Corona Zeit äh hinweg getröstet und äh das so ein eins der äh Lieder, die mich äh ziemlich gepackt hat, ja, definitiv
06:23
Okay, dann hauen wir rein. Bin gespannt.
06:30
So, da sind wir wieder und haben jetzt so einen kleinen Vorgeschmack äh schon auf deinen aktuellen Musik äh Geschmack bekommen.
06:39
Wird uns so ähnlich äh die nächsten anderthalb Stunden so begleiten, oder?
06:44
Hab ich mal so rausgepickt tatsächlich ja um einfach mal so das zu zeigen was so in den letzten Monaten rausgekommen ist. Ja. Ähm.
06:54
Weil ich einfach
06:55
mal was anderes hören wollte. Du bist mein erster Gast, der sich wahrscheinlich viel mehr Gedanken zur Musik der Sendung macht, als meine anderen Gäste, ohne jetzt jemanden schlechtreden zu wollen. Hast du selbst uns selber ausgesucht die Musik? Nee, nicht. Nein. Nein, nein, nein, nein, ich hab's mir ganz einfach gemacht und lass meine Gäste die Musik aussuchen
07:14
Recht so. Also es äh
07:16
Kitzel dann natürlich auch meine musikalische Toleranz, aber so lerne ich auch immer wieder mal was Neues kennen. Und ich finde, man lernt Menschen auch sehr gut kennen.
07:25
Je nachdem welche Musik er mitbringt oder welche Stories auch er dann zu den verschiedenen Stücken zu erzählen hat. Aus der Musik kannst du definitiv
07:34
in den Leuten lesen, ganz klar. Ja, ja. Ich finde Fans auch
07:37
selber total schwer zu sagen, äh Silke bring mir mal zehn deiner Lieblingssongs mit, da wüsste ich auch gar nicht, wo ich anfangen soll. Keine Chance. Also ich hatte jetzt tatsächlich mal die Mög
07:47
das zu, was ich an Lieblingssongs in den letzten Monaten mir so rausgepickt hab zu spielen
07:54
für mich der so viel mit Musik lebt ist es völlig illusorisch zu sagen, so das ist das Nonplusultra Lead, was mich immer kickt. Mhm. Gibt's nicht, ne
08:04
Wir machen eine Zeitreise zurück. Oh ja, dreißig Jahre, vierzig Jahre
08:10
fünfzig Jahre? Nein. Geboren in Düsseldorf, neunundsechzig. Genau, neunundsechzig geboren in Düsseldorf. Äh wunderbar, so wie ich auch, endlich mal ein gebürtiger Düsseldorfer, wunderbar. Ähm,
08:22
du ähm wir springen mal überspringen mal die Schulzeit, äh aber du hast an der Heinrich-Heine Uni hast du.
08:29
Unter anderem Sport studiert und auch Philosophie und Medienwissenschaften,
08:34
Das klingt für mich wie eine Garantie zu einem Taxischein. Ganz schön wild, ne? Das ist sehr wild. Ja. Das war ähm damals ähm.
08:44
Ich wollte eigentlich in Köln auf der Sporthochschule Sportpolizistin studieren. Mhm. Dafür musst du dich aber sporttauglich melden. Ich habe ja schon sehr, sehr viele Jahre relativ äh leistungsbezogen, Sport gemacht und hatte tatsächlich das Problem
08:56
dass ich operiert werden musste am Knöchel, um Sport tauglich zu sein, meine Bänder zu lang fahren. Was hast du gemacht,
09:01
Ähm ich habe äh Tennis gespielt, also natürlich habe ich fünfzehn Jahre Fußball gespielt bis in SV Wersten nur vier Kreisliga. Mhm. Ähm aber habe dann dabei noch Tennis, äh wo relativ gut gespielt und ähm,
09:14
hab dann somit fünfzehn, sechzehn angefangen Baseball zu spielen. Mhm. Und das sind so drei Sachen, die du dann halt dann ziemlich intensiv gemacht hast und ich bin halt sehr, sehr oft umgeknickt und äh bei diesem Sportärztlichen Test war ich einfach nicht sporttaug,
09:26
Mhm. Musste operiert werden und habe mich dann halt tatsächlich eingeschrieben. Ich wollte halt in den ähm Bereich Journalismus gehen
09:33
und hat halt die Wahl Sportmedienwissenschaften als Nebenfächer, Medienwissenschaften war damals auf der Heinrich-Heine-Uni ganz neu.
09:39
Und äh wollte halt was mit der deutschen Sprache machen, aber dann halt Germanistik oder Philosophie. Mhm.
09:45
Warum auch immer, ich habe Philosophie genommen. Ähm es war eine eine sehr spannende Zeit und ich habe dann halt parallel neben dem Studium dann halt ähm diverse journalistische Tätigkeiten gemacht, ne, habe dann ähm.
09:56
Für die NRZ Lokalsport gemacht, habe ähm für den WDR gearbeitet und habe dann halt auch durch Baseball dann äh in späteren Jahren ein ähm.
10:06
Magazin.
10:07
Herausgegeben als Chefredakteur ähm führe für Baseball Deutschland sozusagen. Das war so meine journalistische Sache, die ich dann halt nicht im Studium bewältigt habe, sondern halt als als freier Journalist. Okay. Habe mich halt sozusagen selbst weitergebildet. Ja.
10:21
Das heißt, du warst schon immer auch ähm selbstständig, frei, beruflich unterwegs. Also du hast nie mit dem Gedanken gespielt. Ich gehe jetzt in irgendeine ganz sichere Festanstellung ähm und äh
10:35
Bis zur Rente ist alles sicher. Nee, weil zu dem Zeitpunkt, wo ich studiert habe, war ich halt sehr, sehr intensiv auch mit Sport beschäftigt. Mhm.
10:43
Und da stellte sich für mich die Frage gar nicht und ähm während dieser Zeit habe ich mich dann so mit Mitte zwanzig bin ich dann halt in die Selbstständigkeit tatsächlich gerutscht durch ähm im Endeffekt durchs Auflegen, ne? Ich habe sehr sehr früh aufgelegt, habe dann halt selber veranstaltet
10:57
und ähm durch dasselbe Veranstalten bin ich halt auch angesprochen worden von dann potentiellen Kunden, dass ich dann halt äh Events mache und ähm.
11:06
Auch meine eigenen Events, die wir dann gemacht haben, wurden halt auch immer größer.
11:10
Was hast du gemacht in den Neunzigern? Wo warst du da unterwegs? Ähm also zum einen äh habe ich Baseball Bundesliga gespielt. Ja.
11:18
Also in Düsseldorf Ende der Neunziger dann in in äh Bonn und Köln. Du warst äh viermal deutscher Vizemeister. Bayer Leverkusen ist,
11:27
tatsächlich, aber dann leider erst äh in der in der Zeit nach äh nach Düsseldorf. Also wir mussten uns damals äh leider zurückziehen in der Ende der Neunziger, weil wir keinen richtigen Baseballplatz mehr hatten. Mhm. Dann war ich ein Jahr in Bonn, ähm habe da das erste Jahr dann die Vizemeisterschaft errungen und bin dann zu meinen ganzen anderen Düsseldorfer Jungs zurückgegangen, die dann in Köln gespielt haben
11:46
und das war eine bombastische Zeit, dass zwei so um die Zweitausender.
11:51
Wo ich dann auch parallel noch angefangen habe, Mannschaften in den unteren Ligen zu trainieren, hab dann in der zweiten Mannschaft sozusagen
11:57
zweiten Liga 'ne Mannschaft trainiert in der ersten Liga gespielt, also das heißt das war 'ne Zeit wo ich sechs, sieben Tage die Woche auf dem Platz gestanden hab, da war auch nicht viel mit DJ
12:06
da hab ich dann halt sehr selber veranstaltet, ne? Da war auch nicht regelmäßig im Clubleben war nicht machb.
12:12
Wollte ich dich auch gerade fragen, wie wie geht das zusammen? Ja, das das ging gar nicht. Du kannst nicht äh freitags bis fünf Uhr morgens äh auflegen und dann äh nach Berlin fahren und dann sechs Stunden am Platz stehen. Finde ich sehr schlecht.
12:23
Und ähm als ich das aber dann äh wieder ein bisschen entspannt habe, äh hat äh hatte ich halt das große Glück ähm.
12:29
Im Lesall auflegen zu dürfen noch im alten Lisa. Ja. Und hab da halt den Funky Friday gemacht. Ja.
12:36
Und wie gesagt, ja in den in den Neunzigern habe ich dann angefangen mit meinem Partner Christian Erdmann äh unter dem Namen Groove Company halt ähm große ähm.
12:47
Location-Partys zu machen, das heißt also Silvester, Halloween, ähm, Tanz in den Mai sind wir halt in so Locations gegangen wie die Köhlgalerie, Stielwerk, ähm
12:57
Die alte Akademie Modedesign und solche Sachen, die wir halt einfach innerhalb äh von einem Tag umgebaut haben als Location und daraus dann die Veranstaltung gemacht haben, am nächsten Tag,
13:06
Vierundzwanzig Stunden später waren wir wieder raus. Das war so unser unser Ding. Ja. Und das alles äh noch vor Facebook Zeiten, ne? Und vor Internet also
13:16
so, so gerade mal, ne? Also. Das war noch dauernd. Na ja, schon lange. Ja. Da vorher ja, zweiundneunziger. Habt ihr noch Flyer gedruckt, ne? Ja. Flyer gemacht. Natürlich. Ja.
13:25
Haben uns damals sogar entschieden, extra schwarz-weiße Flyer zu machen, weil alle so bunt waren noch, ne? So, den Asset und Hauszeiten. Und wir haben Schwarz-Weiß-Flyer gemacht, weil die einfach rausgestochen haben und ähm.
13:35
Das war halt alles Self Made, ne? Also,
13:37
selbstverkauft, da gab's noch kein Online-Ticketing und so weiter, aber es war dann halt auch ein Schnipsen und die Leute haben zu dem Zeitpunkt darauf gewartet, dass wir was machen, ne? Sie hatten ich glaube, äh Stillewerk waren zweieinhalbtausend Gäste und das war schon eine bomben Silvesterparty, ne? Ja
13:51
ja. Vermisst du das? Die alten Zeiten? Sind die guten alten Zeiten? Wie man schön sagt. Super. Kannst du aber äh jetzt gar nicht mehr auch.
14:01
Was du an Auflagen bekommen hast, das war auch der Grund, warum wir halt mit den äh externen Veranstaltungen aufgehört haben. Es hat halt irgendwann keinen Spaß mehr gemacht, weil du ähm ich kann mich erinnern, wir haben irgendwann mal äh Tanz im Mai.
14:13
No Club in der alten Halle Mensch gemacht, an so einen Flingern. Ja. Ähm.
14:19
Tanz im Mai mit tausendfünfhundert ausverkauften Karten und du bist bis eine halbe Stunde vorher noch mit dem TÜV dran und musst irgendwelche Rampen basteln und sonstige Sachen. Da verlierst du dann irgendwann den Spaß. Aber generell waren das natürlich.
14:31
Bombige Sachen, das hat echt Spaß gemacht, weil äh
14:34
sehr, sehr gutes Team auch hatten, ne? Mhm. Ja und du bist halt nicht untergegangen zwischen den anderen Tausenden von Veranstaltungen, die mittlerweile parallel irgendwo stattfinden und alle Leute sich.
14:45
Überall anmelden, aber dann doch nirgendwo hingehen. Nee, nee, die da war auch nichts mit anmelden. Entweder hast du Karten bekommen oder es war ausverkauft, dann hast du gar keine Karten mehr bekommen. Insofern äh.
14:56
Brauchtest du auch. Also ich mein Facebook ist halt anmelden ist ja auch ein bisschen das Verteilen dieser Nachricht, dass was stattfindet ist ja auch ganz nett, ne? Ja. Ähm.
15:05
Das war damals tatsächlich, wir hatten alles ausverkauft immer, ne, auch im Großmarkt und was auch immer wir gemacht haben. Mhm. Und ähm.
15:12
So ein so ein Selbstläufer macht dann natürlich auch enorm Spaß, weil du hast dann irgendwann dein dein komplettes brauchst, ist ein Fingerschnipsen und hast dein Team da, du hast deinen Support da. Wir haben äh.
15:22
Unsere Sponsoren da direkt gehabt und das äh wenn du dir das so Step by Step über Jahre erarbeitest
15:27
macht's natürlich auch immer einen Spaß natürlich, ne? Ja klar, du hast ja eine Reputation und das geht dann über die Empfehlung ganz einfach, ne? Ja. Ja. Ja, jetzt mittlerweile ist ja so, dass äh einige Partys dann auch unter der Hand.
15:40
Wieder kommuniziert werden, wo du dann online nichts zu finden bist sozusagen. Aber ähm na ja, andere Zeiten im Moment mit.
15:48
Entspannen wir uns alles. Ja. Und freuen uns aufs nächstes Jahr, wenn's wenn's irgendwie wieder weiter geht hoffentlich. Natürlich. Ähm wir spielen nächsten Song. Mhm. Du hast mitgebracht,
15:58
Ja. Erzähl was dazu.
16:02
Das ist Melvobaptist, das ist ein DJ, der Complilations macht, äh, im Bereich Glitterbox, das ist New Disco, als ich das Lied gehört hab innerhalb eines Sets.
16:12
War ich schockverliebt, weil ich das alte Lied noch kannte.
16:16
Und äh musste wochenlang warten bis das rausgekommen ist und das war wirklich eins meiner Must-haves in der Sendung. Okay.
16:30
So, kleine Zeitreise, hast du gesagt. Ja, irgendwie. Ich bin direkt, ja. Ähm.
16:38
Du hast in deinen Notizen, die du mir geschickt hast zu deinem Werdegang.
16:44
Worüber ich gestolpert bin, weil ich weiß, dass so ganz viel machst und ganz viele verschiedene Dinge machst.
16:51
Steht hier auch ein Künstlermanagement beziehungsweise du hast Künstlermanagement gemacht für Nightwash. Mhm. Ähm, ich hab die tatsächlich auch vor.
17:01
Da muss ich dran denken, dass es bestimmt auch schon zwanzig Jahre her, kann das sein? Waren die im Savoy? Und.
17:09
Da habe ich zum ersten Mal Carolin Kebekus.
17:13
Tatsächlich gesehen. Das ist der NightWash Club gewesen, das war genau einer der Gründe, weswegen ich damals da angefangen habe. Ah, okay. Also wir ich habe ähm.
17:21
Angefangen ganz normal halt indem ich die die Künstler betreut hab,
17:24
Ja. So wirklich mit denen mitgefahren bin, unter anderem noch äh mit Mario Barth vor zweihundert Leuten in Cast aufgetreten in der in der Aula oder so.
17:32
Und hab mich dann darum gekümmert, also Nightwash als als Comedy Format, im WDR war ja aus einer, aus 'ner Waschküche heraus. Mhm.
17:40
Und wir haben dann damals sozusagen den äh Nightwash Club installiert
17:44
Und da ich damals schon hier mit Stefan Jürgen vom Savoy, äh wir hatten damals auch da Partys gemacht
17:49
Ähm wo hast du eigentlich noch nicht Party gemacht? Das ist nach paar Sachen, die habe ich noch gehabt. Aber ähm.
17:55
Und da war dann halt das Savoy auch einer unserer ersten Ansprechpartner für einen fest installierten Nightwash Club und ich glaub den gibt's tatsächlich immer noch.
18:02
Mhm. Ähm das habe ich so zwei Jahre gemacht und da war tatsächlich auch das äh war eine harte Zeit für mich, als als Woodyslower, ich war kurz davor, nach Köln zu ziehen. Oh mein Gott. Weil die Leih mir irgendwann äh.
18:15
Nicht mehr so äh abging, aber äh schlussendlich
18:18
war's ganz gut. Also ich habe unheimlich viel gelernt, war mit ganz, ganz vielen tollen Künstlern unterwegs, mit denen ich dann halt auch im nach
18:25
Gang noch hier in Düsseldorf auch äh so Mix-Shows gemacht habe, also unter anderem im Lesall oder in der Mühle liebevoll. Mhm.
18:33
Hab dann so meine eigene Mix-Shows gemacht, so ein paar Jährchen noch
18:38
Das war eine sehr sehr spannende Zahl, weil ich sehr, sehr viel unterwegs war, auch mit dem Ausbilder Schmidt in einem alten Bundeswehr äh Wagen und in Sarajevo und habe da die Truppen besucht und solche Sachen. Es war eine sehr äh intensive Zeit und eine sehr lustige Zeit
18:52
und ich hab immer noch sehr sehr viel Kontakt zu vielen von diesen Künstlern. Ja. Mhm. Das ist auch spannend dann zu sehen welche Entwicklung die Wahnsinn legen. Ja ja.
19:01
Cool. Ähm ich ich springe einfach mal hier so ein bisschen. Na ja. Ja.
19:06
Weil das ist so, also äh Thorsten ist irgendwie ähm du, du warst für mich immer als DJ irgendwie konntiert's im Hinterkopf, okay, Torsten,
19:16
DJ legt Musik auf, macht auch Events. Und jetzt seit vier Jahren die äh Fahrradmesse, die Cycling World.
19:23
Aber als dann deine Nachricht kam, was du alles schon gemacht hast, das war so okay, ja ähm ich verstehe. Ähm ich bin so ein klassischer Anschieber, ne. Ich mache gerne Sachen und gebe hier und gerne wieder in in äh gute Hände ab,
19:35
Ja. Ähm.
19:36
Ich immer wieder auch neue Herausforderungen gerne angenommen und gesucht. Dir wird dann schnell langweilig wahrscheinlich auch, ne? So, mir langweilig, also ich kann, also jetzt zum Beispiel die Recycling World könnte ich noch die nächsten zweiundfünfzig Jahre machen. Das weiß ich jetzt schon.
19:51
Aber es es gibt so ein paar Sachen, wo ich einfach auch nur äh für mich so ein, so einen temporären Sinn drin sehe. Und da helfe ich dann auch gerne, also.
19:59
Manchmal bleibt man dann auch länger, als man denkt. Ähm und manchmal klappt's halt auch nicht, aber äh also ich bin halt wirklich so und so jemand, der gerne ähm.
20:08
Auch neue Sachen irgendwie versucht zu anzuschieben, zu bereichern. Ähm,
20:13
Und wenn die dann gut laufen, dann laufen die halt gut. Das reicht mir dann auch, ja. Gibt es so, weil weil du ja,
20:20
dann aus beruflichen Gründen quasi nonstop Party machst, also in Anführungsstrichen. Mhm. Weil du halt nonstop äh unterwegs bist und äh auf Veranstaltungen auch auch rumspringst und aktiv bist ähm.
20:33
Gibt es so einen Moment, dass du oder so Momente, dass du denkst so, okay, ich habe jetzt wirklich schon alles gesehen, ich habe schon alles gemacht.
20:42
Und wird es irgendwann.
20:46
Also gibt es so Momente, wo du sagst, das wird jetzt für mich zu einer Pflicht, dass ich das machen muss, gerade was jetzt so Party und Auflegen angeht. Ne, also ich als Gast.
20:57
Geh natürlich ganz bewusst in den Club oder gehe bewusst in irgendeine Lokalität und habe einen schönen Abend und muss dann,
21:03
Aber auch dann phasenweise dran denken, okay, die Menschen, die dort arbeiten, für die ist das dann halt auch deren Job, wo die ihr Geld mit verdienen.
21:11
Und du musst trotzdem den Spaß und die Atmosphäre transportieren.
21:16
Um die Leute auch mitzunehmen, also du hast ja auch eine Verantwortung für die Stimmung des Abends. Definitiv. Fällt dir das schwer.
21:23
Es ist so Tagesformabhängig. So. Als Tagesform willst du bei mir überhaupt nicht? Nee. Witzigerweise, nee, also ähm du weißt dann, also.
21:32
Schonend irgendwie die das Publikum zu lesen.
21:35
Ja. Äh es ist vielleicht auch eine gewisse Art von Routine sich auf die Leute dann auch einzustellen und ähm ich bin einfach jemand, der.
21:44
Nicht sein Set runterspielt, zum Beispiel musikalisch, sondern ähm den Leuten,
21:49
Gerne auch das gibt, was sie was sie möchten und da bin ich dann auch gerne in in dem Bereich dann auch Dienstleister und dann wenn Spieler sich die Leute tanzen und das äh macht mir sehr viel mehr Freude als mich in meiner Musik komplett fallen zu lassen und.
22:03
Ein Blick auf die Tanzfläche zu haben, ne? Also du bist ja nicht böse, wenn man sich mal übers Pult lehnt und dir einen Wunsch zu zuruft
22:11
auf die Art an Wünsche, ich glaub glaub mir, also Wünsche habe ich wirklich alle schon gehört, also ich glaube nicht, dass ich irgendeinen Wunsch noch nicht gehört habe. Ähm.
22:22
Es ist A, es ist vom DJ glaube ich auch eine eine gewisse Art und Weise darauf einzugehen und äh auch Sachen abzuweisen.
22:30
Was du aber halt merkst, ist gerade jetzt in den neuen Zeiten der Spotify-Playlisten ähm die Kunden, Gäste,
22:39
die sich was wünschen wollen einfach oder sie die haben einfach.
22:45
Im Kopf, dass alles abrufbar ist. Ja. Also als ich früher zum Beispiel aufgelegt habe, so meine ersten DJ-Sachen waren auf Vinyl natürlich. Ja. Äh die ersten Jahre, da hatte ich meine vier Cases dabei, da waren hundert Schallplatten drin, die waren unglaublich schwer.
22:59
Und das heißt ich hatte vielleicht fünfhundert Lieder.
23:03
Ja? Und da gab's auch nichts mit Wünschen und mal kurz noch runterladen oder was auch immer. Es war auch später mit CDs noch nicht machbar. Du hast halt deine Sachen dabei gehabt. So mittlerweile
23:13
Ja, wieso hast du das nicht? Ja, dann spielst du auch über YouTube ab oder ich habe mein Handy dabei, was auch immer, mache ich halt nicht, ne. Und ähm da
23:20
gibt's halt DJs glaube ich, die ein paar Probleme haben, sich da zu äh.
23:25
Zu äußern, sich klar zu positionieren, die dann halt auch vielleicht dann etwas kohlbauen Ton anschlagen und dann halt dann auch äh,
23:33
sagen ne, ich will dich nicht und.
23:36
Mir ist das relativ egal eigentlich, ne? Also es geht halt im Endeffekt eigentlich nur darum, wie respektvoll derjenige zu dir kommt und äh den Wunsch äußert. Mhm. Legst du denn noch äh analog auf, also nimmst du wirklich nochmal irgendwo Platten mit und äh.
23:51
Du weißt, wo meine letzten Schallplatten sind. Sehr gern. Sie sind bei deinem Männer zu Hause.
23:56
Hier habe ich ihnen anvertraut, das das sind, das sind, das ist mein, mein letztes Case mit meinen aller, allerletzten Schätzchen. Das das Klima, wir haben äh auch Privatkontakt, ja. Ähm nee, das ist tatsächlich, ich habe ähm.
24:10
Irgendwann bin ich umgezogen mit zehntausend Schallplatten, haben meine Jungs gesagt, Junge, wenn du hier rausziehst, sind wir nicht mehr dabei. Als ich da rausziehen wollte, hatte ich zwanzigtausend Schallplatten. Und,
24:20
Dann hab ich zu dem Zeitpunkt aber auch das Fahrheiz wo Mitte der Neunziger, wo ich halt auch sportbedingt nicht mehr so viel aufgelegt habe, hab viel meiner Schallplatten abgegeben, ähm, an Freunde, die damit noch was frickeln konnten, auflegen konnten im Hip Hop Bereich zum Beispiel, vieles verkauft und hab dann halt.
24:35
Auf CDs umgesattelt, mittlerweile habe ich auch nur noch ein paar.
24:39
CDs. Ähm, alles ist auf dem Rechner. So. Ja. Ne? Also mein Rechner ist sozusagen eine große, eine riesengroße Jukebox.
24:48
Und das macht mir auch Spaß, weil ich immer absolut Genre übergreifend irgendwo herkomme und alles aufsauge, was mich interessiert, wo eine gewisse Melodik drin ist. Mhm. Ne, also ähm.
25:01
Klar hast du einen gewissen Werdegang, äh, wo du mit angefangen hast, aufzulegen und wie du dich in welche Sachen bewegst, aber ich hab halt auch äh völlig unterschiedliche Formate aufgelegt und ich,
25:14
glaube auch, dass dass ich relativ flexibel bin. Also ich lege ja auch im Karneval auf. Hm, ich hab den Kram
25:20
den mache ich dann nach Karneval wie ein Haken hinter, ist auch alles gut. Aber das ja, weil das ist gar nicht so eine eine Schmerzbefreiheit, sondern es ist einfach die Lust, die Leute zum Tanzen zu bringen. Ja. Und die Leute, den Leuten Spaß zu vermitteln. Mhm.
25:34
Und ich hab's irgendwann mal waren wir mal in einem sehr, sehr lustigen Augenblick mit ein paar anderen DJ-Kollegen und da haben wir mal so zusammengerechnet.
25:42
Was du zum Beispiel in den zwanzig Jahren an an Publikum hattest, die tanzen.
25:47
Auf deine Musik, die auf deine Musik getanzt haben, gefeiert haben und jetzt über die, sagen wir mal dreißig Jahre hinweg, kannst du halt auch noch irgendwann mit Stolz sagen, boah, ich habe
25:56
mal wahrscheinlich über eine Millionen Leuten einen guten Abend bereitet. Boah! Und ich finde, das ist äh eigentlich ein schönes Ding, um das mal so auf den Punkt zu bringen. Ja. Geht auch gar nicht für mich nie, hat es ist nie da rumgegangen, mich selbst darzustellen, beim Auflegen. Mhm. Ich wollte einfach nur Spaß haben.
26:11
Und den Leuten Spaß bringen und ähm das wird auch weiterhin so sein. Das wäre sehr sehr gut. Vermisst du denn äh also du hast jetzt zu Hause gar kein Vinyl mehr?
26:21
Möchtest du also ist das wirklich so? Das ist tatsächlich so, ja. Ist dir das schwer gefallen? Witzigerweise
26:27
gar nicht. Also es ist ähm es gibt immer mal wieder so ein paar Lieder, wo ich gedacht habe, dann osch, hätte ich mal die Platte nicht abgeben. Die habe ich mir dann halt aber auch ich habe.
26:37
Die Musik, ich habe sie jetzt, natürlich ist ein Knistern, schöner zum Abspielen und authentischer und ähm,
26:43
Es ist auch eine ganz andere Art aufzulegen, ne? Sind Sachen vorzuhören, als dass du es halt visuell auf dem Rechner vor dir hast und so.
26:50
Ganz unterschiedliche Arten und natürlich.
26:54
Wieder mal mit Schallplatten aufzulegen. Ähm ich habe da auch noch so eine ganz kleine Sache im Hinterkopf, aber ähm,
27:01
ist für mich ist jetzt ein DJ nicht unbedingt jemand, der mit Vinyl auflegt. DJ ist für mich der halt einen Abend gut mischt und,
27:09
mit den Leuten kann. Mhm. Ähm da gibt's äh ganz viele verschiedene Perspektiven glaube ich mir, so ein DJ dann halt auch äh.
27:18
Positioniert. Muss ja fast so eine Glaubensfrage. Wahrscheinlich. Ja. Ja.
27:23
Wir spielen Musik, würde ich sagen, wo wir so viel über Musik sprechen. Was haben wir denn? Ähm, wir haben jetzt hier Blindface of Tones Remix. Ja.
27:32
Soll ich einfach mal loslegen oder möchtest du was dazu erzählen? Ich kann nur sagen, hört auf die Stimme. Iso Fix Roy hat eine begnadete Stimme, ich liebe dieses Lied, ist ganz neu.
27:46
Wir sind natürlich grad wieder ins Quatschen gekommen. Neben der Musik und ähm da hast du von deinem ersten etwas größeren,
27:57
Von einer ersten etwas größeren DJ-Aktivität gesprochen,
28:00
Ja, es ist äh was einem alles einfällt dann auch, ne? Also es ist tatsächlich so, es gab mal Woneponetime ein riesengroßes Schiff an der Rheinterrasse, das war der Blauwal
28:10
Und ähm die die Story war eigentlich dahinter, sich da irgendwann vorgespielt habe, da war ich halt äh das muss kurz nachm Abi gewesen sein, also achtzehn.
28:20
Ähm und äh halt diese ganzen alten Funk und Sohl Sachen, ne, die damals zu Disco äh mäßig noch waren. Elfmeter, cool in the Gang
28:28
Und habe halt vorgespielt, es war alles äh ein super Abend und ähm dann wurde mir gesagt, ich soll eine Silvester auflegen, habe ich halt gesagt, ah ich komme Silvester erst äh ausm ausm Skiolog wieder.
28:37
Wenn dann was später hat er gesagt, okay, hm, ist noch eine zweite Person da. Und als ich da ankam, äh wurde ich sofort empfangen mit der Torsten super, dass du da bist, der andere DJ wurde.
28:47
Umgehend gefeuert, weil irgendwie nur Latino-Musik im Lief, was ich gar nicht so schlimm fand, als Warm-up für Silvester, aber anscheinend äh nach drei Stunden allen auf den Nerv ging,
28:56
Ja und ähm dann stand ich da, das war so wirklich einer äh meiner ersten
29:01
Riesenjobs, weil der Blauwall war halt wirklich ein ein zweigeschossiges äh Containerschiff umgebaut, als als Party-Location mit im Durchlauf von dreihunderttausend Leuten. Mhm.
29:11
Das war eigentlich so mit einer der ersten Jobs, ähm, wo ich dann halt regelmäßig glaub ich hab dann über drei Monate sollte das Schiff liegen, wie jeden Freitag gemacht.
29:20
Und äh dann hat das nochmal ein, zwei Mal verlängert und das war schon äh war schon so ein Schub, ne? Also Ende der Achtziger war ich halt ähm,
29:28
so ein, so ein Tanzpalast, Junkies. Ja. Damals im Tanzpalast, erst im Flairhof und dann im, im, im Hafen. Ähm das war meine Welt damals ähm und natürlich das Checkers. Und ähm.
29:41
Der Blauwahl war für mich so ein Schritt raus, weil ich da dann halt auch äh,
29:46
gebucht wurde halt auch über Düsseldorf hinaus, weil äh da einfach ein etwas größerer äh größer Kreis noch dranhängen.
29:54
Mit den Veranstaltungen, den Firmen, die das äh Schiff betrieben haben. Okay. Okay.
29:58
Du hast mir auf Facebook glaube ich so ein ganz altes Foto auch gepostet, weil die Turntables, die hingen unter der Decke. Ja, das war äh klar, du hast ein Schiff, ähm du hast ein Schiff auf Planken.
30:09
Das heißt, in den ersten Malen jedes Mal, wenn jemand ein bisschen schneller an mir vorbeigelaufen ist, sind äh die Schallplatten halt gehüpft. Dann ähm kamen die auf die glorreiche Idee, dieses Ding oben an der Decke anzubringen, was soweit auch ganz cool war, nur wenn schlechte Luft war.
30:23
Wurde dann auch noch diese Decke angehoben. Das heißt, ich hatte dann bei äh etwas wärmerer äh Temperatur waren dann so die.
30:32
Schalldortenspieler so auf auf Brusthöhe. Ach, das ist ja schon spannend. Aber zumindest sind sie nicht gesprungen. Hat alles funktioniert. Also deshalb, ich ich bin bei solchen Sachen völlig schmerzfrei. Ich habe äh.
30:42
Hab da auch keinerlei Sachen die ich anfordere wenn ich auflege. Ich hab jetzt wirklich alles von ganz klein bis ganz riesig gemacht und
30:51
Du kannst. Ja, eigentlich schon. Gibt es, gibt es eine Lieblingsstory? Ähm.
30:59
Aus deiner Zeit, wo du wirklich noch also wo du wo du viel aufgelegt hast, gibt's dann irgendwelche gibt's eine Geschichte, wo du sagst, da erinnere ich mich äh dran, weil die
31:08
weil die so schön war oder weil die so krass war oder weil diese unfassbar war ähm gibt es da irgendwas? Es, es gibt eigentlich so äh ich habe.
31:18
Vor ein paar Jahren hast das große Glück gehabt, da bin ich angesprochen worden und durfte auf Kreuzfahrten auflegen. Was für mich nie eine Idee gewesen wäre, also für mich selber als Urlaub und ähm ich hatte halt.
31:28
Grandiose Zeit über äh ich glaube drei oder vier Touren, die ich gefahren bin, ähm bis nach Grönland zu kommen und ähm bis ans Nordcup, also das waren äh war eine bombastische Zeit ähm
31:43
mit unglaublich viel Natur. Mhm.
31:45
Wo ich äh einfach äh davon profitiert habe, was ich mir in den Jahren vorher als DJ aufgebaut habe. Ja. Klar gibt's dann auch ein paar so DJ-Abende, die dir äh in Erinnerung bleiben, aber ähm,
31:57
habe ich jetzt so äh abrufbar ehrlich gesagt nicht, ne
32:00
aber du erinnerst dich noch dran. Es hat keine anderen Gründe, warum du dich nicht erinnerst. Ich kann mich an unglaublich viele Abende erinnern. Also als DJ, also tut mir leid, also der DJ gibt's keinen Absturz
32:11
Also ich habe alle Abende durchgearbeitet und äh kann mich äh eigentlich auch immer an alles erinnern. Also ich weiß, daran checke ich das meistens, weil ich am am nächsten Morgen aufwache.
32:21
Und immer noch ganz viel Musik im Kopf hab vom Abend davor und,
32:25
Insofern also ein Abend zu Ende bringen, hat immer funktioniert und wird auch immer funktionieren. Besser ist das, ja, ja.
32:32
Du warst auch mal am Nürburgring aktiv in deiner Tätigkeit als äh als Eventmanager?
32:40
Grüne Hölle steht hier. Grüne Hölle, richtig. Möchtest du drüber sprechen? Ja, es war sehr sehr spannend. Ich bin damals angesprochen worden und zwar wurde.
32:50
Das ist jetzt auch schon fünfzehn Jahre her am Nürburgring halt ein Eventdorf gegründet
32:55
Zwar von Lindner hier aus Düsseldorf mit äh einer Firma, die hier in Düsseldorf saß, die halt das Marketing äh organisiert ist, war in Oberkaschel
33:03
Und ähm damals wurde dieses Eventdorf halt gebaut. Zusätzlich hat Lindner da noch einen äh Feriendorf gebaut und dazu gehört dann halt ähm drei, vier verschiedene Restaurants.
33:14
'ne große riesige Disco, denn Eifel Stadel.
33:17
Und äh nochmal ein Hotel und das war halt im Endeffekt ähm Luftlinie hundert Meter von der Startziellinie vom Nürburgring entfernt. Und ähm ich bin leider einen Tick zu spät dazu gekommen. Das war schon relativ viel Marketing, technischem Laufen.
33:32
Und war für mich total spannend, weil äh meine Anforderung war, du hast da jedes Wochenende am Nürburgring ähm ein ein anderes, einen anderen Grand Prix, ein anderes Rennen, also sei es ein Oldtimertruck,
33:41
äh Motorrad Grand Prix und meine Aufgabe war es im Endeffek
33:46
um jedes Wochenende herum ein äh ein Rahmenprogramm zu gestalten, also musikalisch, das heißt, Bands zu buchen in den drei, vier Locations, daraus dann halt ein komplettes Ding zu bauen. Mhm. Rockgangring, äh ne, immer da das
33:58
immer noch Leute neben der Veranstaltung am Ring, sie im Rennen selber dann halt noch abends dahin kam. Ja. Zusätzlich halt noch die äh.
34:07
Diese Disco mit aufzubauen, mit der ganzen Infrastruktur, du bist da in der Eifel am Ende der Welt, um da Leute äh samstags hinzubringen, musst du halt Pendelbusse machen und so, es war mega, mega spannend. Wir haben sehr, sehr viel gelernt. Mhm. War dann aber leider so, dass äh
34:21
Firma das Marketing dann halt an den Nürburgring verlegen wollte und das war für mich nicht machbar. Nee, ähm also.
34:30
So, so schön es in der Eifel ist, sind die Frage, ob man da dann auch leben. Ja, also tatsächlich einer, einer unserer damaligen Mitarbeiter, der ist äh hat sich da auch komplett äh
34:40
verliebt und ist da auch geblieben. Ah okay. Und äh also es war für mich halt undenkbar. Ja. Aber es war total spannend. Also ich habe da Sachen gemacht, von denen ich im im Nachlauf noch äh Jahre profitiert habe
34:51
also,
34:53
Das war dann sehr, sehr viel auf äh ganz, ganz äh heißer Flamme und äh das war schon sehr spannend unter so einem Druck, äh solche Sachen halt auch umzusetzen. Du musst viel improvisieren, ne? Also du bist äh du kannst dich wahrscheinlich auch.
35:08
Abende teilweise gar nicht vorbereiten, weil du weißt nicht was passiert. Das, das zum einen, aber wenn du halt so Sachen hast wie ähm ne, also die ganze Gastronomie war zum Beispiel dort halt in österreichischer Hand.
35:19
Und wenn du halt im Juli, August gesagt bekommst, ja, wir wollen aber Oktober ein Oktoberfest feiern, wir brauchen hier noch ein paar äh Kirmesgeräte und was auch immer. Mhm. Dann äh ist das natürlich eine Herausforderung, wo du,
35:30
äh nie mit gerechnet hättest, wo du warst halt keine Ahnung von äh äh vom rollenden Geschäft, vom Fahnengeschäft und ähm.
35:38
Auch diese ganzen Booking Sachen mit den ganzen Coverbands und was ich da alles anderen Leuten kennengelernt hab und so. Es ist einfach eine eine andere Welt gewesen
35:47
Aber das mache ich halt, genau das ist es halt, ne? Ich hab unglaublich profitiert, sehr, sehr viel gelernt, nehm das mit und dann ist dann auch wieder ein Haken hinter. Mhm. Okay,
35:57
Wir spielen Musik. Schon wieder. Ja, du hast schon wieder, äh du hast ja, du hast ja Träumen so viel. Du hast ja Tonnen mitgebracht, ja. Deswegen muss man irgendwie durchkommen. Oh, ich sehe es auch wieder ganz neu.
36:07
Kennt aber jeder. Ich sage sonst nichts, oder? Nö, im Moment nicht. Nee. Also das Gefühl, genau.
36:14
Music.
36:20
Jamiro Quay. Ey, hast du erkannt,
36:24
Ja, aber ich finde, ähm das ist eine eine spannende Art halt so ein Lied neu zu remixen ohne irgendwie äh
36:34
zu machen. Ja. Also dementsprechend von Parace kann ich nur empfehlen wunderbarer Remixer. Mhm. Unser Mirico hat's ja auch so vor.
36:42
Zwanzig Jahren, ich meistes alles auch schon. Einundneunzig ist tatsächlich das Erste. Nein, Quatsch. Ja, ja. Da habe ich damals im Studio dreiunddreißig auf der Wallstraße gearbeitet. Ich weiß es noch, wie
36:52
Auswahl. Koch Wichtungsweisen. Wir sind alte Leute. Sagen lange. Oma und Opa erzählen vom Krieg. Genau.
37:00
Damals in Adena. Ja, heute war alles besser.
37:03
Alles das, was du machst, was du kannst, deine Fähigkeiten, deine Talente, deine äh Jobs, deine Berufe.
37:13
Die sind jetzt durch Korona mal schön ausgebremst worden. Also es gibt keine Events, es gibt keine Partys, es gibt keine Weihnachtsfeiern, es gibt kein Karneval
37:25
Ich will euch jetzt nicht schlechte Laune machen da draußen, aber ähm du bist in der glücklichen Lage, dass du jetzt aktuell trotzdem nicht,
37:35
Hartz vier beantragen musstest, weil du in einem Projekt äh oder ein Projekt mitgegründet hast,
37:43
also bitte bitte korrigiere mich, wenn das jetzt äh nicht richtig ist. Wir sprechen über die Cycling World Düsseldorf
37:50
hast du die Messe damals mitgegründet mit initiiert? Die Idee kommt von einem ganz ganz alten Schulfreund von mir, vom Stefan Mali
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Mhm. Der ähm mit dem habe ich lange Jahre schon den Run for Ideas gemacht, einen Firmenlauf. Ja. Ähm den wir dann in Bar irgendwann äh abgegeben haben.
38:11
Im Verlaufe
38:13
dieser Zusammenarbeit kam Stefan dann auf mich zu, alles klar war das der Tour de France Start zweitausendsiebzehn hier in Düsseldorf war, dass er halt eine Location hätte, in der er sehr sehr gerne eine Fahrradmesse machen möchte. Stefan ist der ehemalige Gründer des Leserals. Mhm.
38:27
Und hat dann auf dem Gelände dort auch einen Fahrradladen gehabt und später auch in Flingern. Mhm,
38:33
ist also absolut fahrradaffin, mit mit Stefan habe ich früher selber Baseball gespielt, bis er äh armtechnisch nicht mehr Baseball spielen konnte und hat angefangen, Triathlon zu machen, also er ist komplett in dieser Sportszene drin. Ähm,
38:45
und durch dieses ganze Organisatorische äh kam er halt an mich ran und sagte so, er hätte halt äh diese Vision, er würde das gerne machen. Ähm.
38:55
Aber bräuchte halt jemanden, der ihm da halt äh in der Kommunikation mit den Ausstellern halt äh hilft und äh.
39:01
Dann war das für mich ziemlich schnell klar, der hat dafür mega gebrannt. Ich fand das Thema sehr, sehr interessant, obwohl ich nah da, also wirklich gar nichts mit Fahrrädern zu tun habe eigentlich und das auch.
39:11
Weiterhin auch unseren Ausstellern gegenüber nach außen transportiere. Dies wollen wir gar nicht mit Ritzeln kommen oder sowas. Ähm,
39:17
Aber das hat sich dann halt so einfach ergeben, also generell ist es das Cyclingworking ist tatsächlich Stefans Idee.
39:25
Mittlerweile stehen wir halt beide dafür da, weil es ist.
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Wir sind beide immer unterwegs auf auf Messen europaweit und akquirieren und schauen uns andere Sachen an. Ähm also die Cycling-Ruhr sind wir beide, aber Stefan ist halt eigentlich der Ideengeber, ne? Aha. Okay.
39:40
Und die findet seit zweitausendsechzehn in den Böhlerwerken statt. Zweitausendsiebsechzehn. Nee, siebzehn. Siebzehn wäre das erste Jahr für diesem Jahr siebzehn war das erste Jahr, weil er war Tour de France.
39:51
Achtzehn neunzehn zwanzig dieses Jahr ausgefallen. Mhm. März nächsten Jahres dann unser fünfjähriges jawohl. Ja
39:59
Wahnsinn. Ähm ich hab's tatsächlich leider noch nicht hingeschafft, weil ich jetzt auch nicht der riesen Fahrradnerd bin, aber gibt viel zu sehen. Aber ja. Das ist halt äh wir haben bei bei dieser ganzen Sache halt ein bisschen Wert drauf gelegt, dass es halt keine keine Schnödel äh Fahrradveranstaltung wird, wo wir sind viel, viel rumgefahren, äh waren ähm
40:18
bis äh in die Staaten äh haben wir uns äh Veranstaltungen und Aussteller angeguckt, haben akquiriert, ähm das Ganze ist ein bisschen ausgerichtet auf.
40:28
Ein bisschen mehr auf Design. Mhm. Wir haben halt schöne hochwertige Sachen zeigen wollen und das halt in
40:36
unglaublich starken Location, die du halt in der Fahrradindustrie eigentlich nicht hast, ne? Das ist der Real Böhler und vor allem jetzt die Schmiedehalle und die Kaltstallhalle, die wir jetzt mittlerweile auch noch nutzen
40:46
ähm sind für die Fahrradindustrie halt komplett Neuland, ne? Die kennen entweder Outdoor Messen, mit mit Zelten oder Indoor in einer ganz klassischen Messehalle. Mhm. Und das
40:56
diese dieses etwas andere
41:00
hochheben auf auf Design und schöne Location und das ein bisschen hochwertiger und auch anders zu verkaufen
41:07
Also wir brauchen halt keine vierzig Fahrräder in Reihe, sondern lieber zehn, die schon dargestellt werden. Mhm. Ähm hat uns,
41:13
ganz, ganz schnell, also wir haben im ersten Jahr angefangen mit etwas mehr als hundert Ausstellern. Dieses Jahr werden schon über dreihundert Aussteller da gewesen
41:22
hat uns unglaublich schnell nach vorne gebracht. Ähm, wir finden jetzt mit der Messe neben noch zwei, drei anderen Messen die größte in Europa. Mhm,
41:30
und ähm ja und dann kam halt leider Corona, also wir haben tatsächlich zwei Wochen vor der Messe dieses Jahr im März dann halt äh absagen müssen.
41:39
Haben die ganze Zeit noch versucht das aufrechtzuerhalten, hatten dann aber tatsächlich das Glück, dass es halt offiziell abgesagt wurde.
41:45
Und ähm was was geht da in einem vor? Man ist da so in einem in eine Panik,
41:50
Modus entdeckt, so das kann doch nicht sein, oder? Gar nicht. Also das Schlimmste war eigentlich, dass du in einem Zeitpunkt ähm oder im Zeitraum, wo du.
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Hundert Mails und hundert Telefonate am Tag gehabt hättest, äh, plötzlich zwei Telefonate und zwei Mails hast.
42:06
Und denkst, was ist denn hier gerade passiert? Mhm. Und ähm und aus diesem.
42:12
Informationsloch tauchst du auch erst wieder auf, nachdem du dich selber mal ein bisschen durchgeschüttelt hast. Mhm. Und alles mal
42:18
geguckt hast, wie du es halt jetzt äh managst, dieses ganze Ding, ne? Und ähm wir haben halt so zum Glück äh.
42:25
Sehr, sehr gutes Verhältnis zu unseren Ausstellern, dass die halt auch gesagt haben, hier ähm pass auf, lass einfach stehen für nächstes Jahr. Mhm. Ähm.
42:33
Weil wir natürlich auch schon diverse Sachen investiert und Vorarbeit geleistet haben. Ähm aber die sind sehr sehr entspannt mit uns umgegangen,
42:39
Und ähm dann haben wir jetzt im August, als es gerade mal wieder möglich war, nochmal eine kurze äh Ordermesse dort gemacht. Mhm. Kleine Sache, um einfach zu zeigen, dass es geht.
42:50
Haben parallel dazu dadurch, dass im Endeffekt die Aussteller von von diesem Jahr für nächstes Jahr haben stehen lassen, die Märzmesse fertig. Mhm.
43:00
Und ähm wollten uns aber irgendwie nicht geschlagen geben bei dieser ganzen Corona Sachen. Und äh wollten progressiv nach vorne denken und haben dann zu einer völligen Unzeit eigentlich die Idee einer B2B-Messe, also ein eines Branchentreffs gemacht. Ja.
43:14
Und die halt auch nach außen getragen und witzigerweise war das Feedback ähm.
43:20
Der Fahrradindustrie, die natürlich dieses Jahr ein mega Jahr hatte, muss man dazu sagen. Mhm. Ähm
43:25
sehr, sehr gut. Natürlich können die sich im Moment nicht festlegen, aber das Interesse ist riesig. Mhm. Äh dass wir hier in Düsseldorf an einem an einem infrastrukturell hervorragenden Standort äh sowas aufbauen
43:39
Das Feedback kommt sehr, sehr gut und jetzt hoffen wir natürlich, dass sich das alles ein bisschen wieder verändert und verbessert
43:48
Und dann bauen wir da demnächst zwei Cycling Worlds draus, ne? Einmal die Cycling World im März für offenes Publikum zum Testfahren, für mit
43:56
Dreihundert Aussteller und die B2B-Messe wird dann halt eine Ordermesse, eine reine Business-Messe, die noch größer sein soll. Ähm die wird dann im August. August, ne? Genau. Ja.
44:08
Das ist ja das irgendwie, dass das Schizophrene einerseits bremst dich Corona aus, andererseits gibt es durch Korona halt nochmal Schwung für diese Branche
44:17
Ne, ich musste gerade dran denken, äh in in meinem alten Leben war ich mal bei der Messe Düsseldorf. Mhm.
44:22
Und die haben wir jetzt auch im Sommer oder im Spätsommer die Caravan Messe gehabt. Wie lief ja? Äh ne, genau, die lief ja und ähm es war so okay, Messen sind nicht mehr so im Moment so möglich wie vor Corona, aber es ist halt.
44:35
Thema, was im Moment durch die Decke geht. Caravan Urlaub, ne? Ist ja genauso. War auch machbar. Ja. Ich war auf der Messe, habe mir die auch angeschaut.
44:44
Ich bin auch absolut der Meinung, dass 'ne Messe mit 'nem vernünftigen Publikum und 'n vernünftigen Konzept absolut durchführbar ist. Ja. Wir haben's wie gesagt ja auch als B2B Messe gemacht natürlich mit Abstrichen. Mhm. Aber,
44:58
ich bin der festen Überzeugung, dass es äh nichts zu regulieren gibt, also nichts zu verbieten gibt, wenn du es nicht erstmal versucht hast. Mhm. Man muss Sachen laufen lassen, um die dann anzupassen und zu optimieren,
45:11
statt Sachen zu komplett zu canceln und zu sagen, geht nicht
45:16
Nicht gibt's nicht. Also gerade für Eventler ist das ist jeder immer auf der auf der Idee äh sich zu verbessern und und Sachen wieder nach vorne zu bringen und ähm.
45:27
Gerade jetzt auch in der Gastronomie und in diesem Eventbereich, wenn ich das sehe
45:32
Was da jetzt gerade brach liegt jetzt zum Beispiel alle meine Zulieferer im im Messebereich, sei es mein mein Messebauer, mein Messetechniker, der Caterer, die ähm
45:41
haben Firmen mit zwanzig, dreißig Mitarbeitern, haben keine Ahnung, Technik gekauft, mit Krediten und äh weil sie wissen, da läuft so und so viel Geld rein. Mhm. Und dann kommt nichts mehr rein
45:51
Und äh das trifft extrem hart und ich glaube, das wird noch ein bisschen länger dauern, bis äh viel äh in der Wirtschaft dann halt auch kaputt geht, ne? Ja. Ja, ist halt richtig scheiße. Glaube ich gar nicht richtig übersehen. Nee
46:04
Also wir wir sind ja in auch in einer Situation, wo man glaube ich erst in fünf Jahren vielleicht rückwärts versteht.
46:11
Ob das richtig war, was man gemacht hat oder nicht, ne? Also im Moment, also ich möchte jetzt auch nicht tauschen mit so einer.
46:17
Angela Merkel oder mit einem Länderchef, also in der Position möchte ich jetzt auch nicht sein. Ähm.
46:24
Weil keiner weiß, wie es richtig funktioniert. Nee, dat die das Wissen fehlt einfach und muss sich positionieren und muss dabei bereit sein, nach zwei Wochen, dann das, was du vor zwei Wochen rausgegeben hast, auch wieder äh zu revidieren. Das fehlt vielleicht gerade ein bisschen
46:38
ansonsten.
46:41
Hab ich um mich herum viele viele vernünftige Menschen mit denen man halt auch sehr sehr gut umgehen kann und es hat also auch funktioniert. Mhm.
46:48
Aber es gibt halt immer wieder Brennpunkte, wo du's, wo es halt nicht funktioniert hat, weil's einfach keinen interessiert. Ja, sind auch genug Vollidioten da draußen leider, ne? Ist ja so. Aber bei einer Fahrradmesse ist es ja auch so, wie jetzt, um nochmal ähm so als Beispiel die Caravan vielleicht auch zu nehmen
47:05
du hast ja die Möglichkeit.
47:07
Auch viel freie Fläche offen zu gestalten. Du hast nicht diesen geschlossenen Standbau, dass so viele geschlossene, kleine Räume und verwinkelt irgendwie hinstellen musst, deswegen du kannst mit der Fläche spielen, du kannst ganz einfach
47:19
den den Abstand äh gewährleisten und selbst wenn jetzt nächstes Jahr im März der Impfstoff immer noch nicht sich so durchgesetzt hat
47:27
wird es mit Sicherheit eine eine großartige Veranstaltung werden und die unser Jubiläum aus aus diesen Gründen haben wir es halt auch dieses Jahr für nächstes Jahr verlängert, also es wird dann noch ein Freitagabend dazu geben, auch einfach um
47:39
Publikumsgeschehen bisschen zu entzerren natürlich auch. Ja. Aber wir wollen dann schon äh ein bisschen mehr ähm noch ein bisschen feiern und ähm dazu gibt's ja noch ganz viele
47:48
Events und äh wir haben ja noch und Fixi Rennen und ganz viele Ausfahrten. Ist halt viel zu sehen. Und auch für jemanden, der nicht so fahrradaffin ist wie du und davon habe ich auch ganz viele äh von von meinen Freunden, die da waren. Äh wir haben ja auch
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gibt's Fashion, da gibt's ganz viele Sachen zu sehen und es ist halt auch ähm wir nennen uns ja selber Ausstellung für feine, feinste Radkultur. Das hat.
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Keine Messe, also wir wir stellen Sachen aus, da gibt's halt auch ganz viel zu sehen, wo du und das ist halt auch der äh im Moment eigentlich schon die Art, wie wir akquirieren. Mhm. Also.
48:22
Ich akquiriere nicht einfach irgendwo und gehe an irgendwelche Stände, weil ich Aussteller suche, sondern mittlerweile können wir uns halt auch sagen so, das ist jetzt so ein Ding, da habe ich selber verstehen, das möchte ich unseren
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zeigen. Mhm. Und daraus ergibt sich halt auch eine ganz andere Qualität so einer Messe. Das ist ja auch ein sehr emotionales Thema. So so Fahrrad. Es ist halt es ist es ist Design, es ist.
48:43
Es ist äh Umweltschutz, es ist äh Umweltspur, wie auch immer. Also äh es ist ja eine riesen Welt, die sich da auftut und es ist nicht so, dass es jetzt eine,
48:53
Fachmesse ist, wo äh keine Ahnung äh äh Draht und Kabel äh an die an die Fach äh auch ans Publikum vertrieben. Schon tatsächlich auch. Also ich ich habe so aus ein Bild aus dem einen der ersten äh
49:08
zwar das erste Jahr Recycling World, da hast du so einen diesen ganz klassischen Hipster. Mhm.
49:13
Mit seinem Fixirad, also Fixi ist Fahrt, mit einem Gang. Ähm, der halt sich mit einem Rentner, lass den mal Mitte siebzig sein oder so.
49:22
Völlig entspannt über eine Sache unterhält, wo du denkst, so ja, das ist halt genau das, was wir da hinbringen wollen, die Freude am an der Fahrradkultur, am Fahrrad.
49:32
Völlig Generationenübergreifend und auch äh,
49:36
Du hast in der Fahrradindustrie halt, ne? Da gibt's den Mountainbiker, den Rennradfahrer, den E-Biker und unsere Sachen. Ähm wir haben uns zum Beispiel komplett dagegen entschieden, ähm das Ganze aufzuteilen in irgendwelche äh Genres.
49:49
Es gibt nicht die Cargo-Bike-Ecke und da ist der der Fashion-Bereich, sondern du hast halt auch als als Zuschauer bei uns einfach von Stand zu Stand.
49:58
Völlig unterschiedliche Aussteller von einem ganz großen Zunge, ganz klein, ähm so dass du einfach nicht gelangweilt wirst. Ja. Finde ich total wichtig. Ja.
50:07
Das war uns ganz wichtig, weil wenn du irgendwann so eine Fashion-Ecke hast und den dritten Stand mit äh Gürteln aus Fahrradschlauch hast, dann stummst du irgendwann ab, wenn aber alle zwei Stunden mal wieder was Neues in der Richtung auftaucht.
50:19
Und das war halt so eins unserer Konzepte, wo wir halt sehr, sehr hoch äh für gelobt wurden, was wir natürlich auch so beibehalten wollen. Mhm.
50:25
So mittlerweile hat sich halt auch ähm das Gelände auf dem Areal massiv äh noch verbessert. Die haben ja unglaublich viel investiert und äh eine Halle nach der anderen noch als Eventlocation äh verbaut.
50:37
Kommt ja jetzt auch das neue Lesall hin. Ja, ich habe davon gelesen. Ja, es ist alte, ist ja ein altes Firmengelände vom vom Stahlkochen und das alte Lisa.
50:46
Das neue Design kommt sozusagen in die äh ins alte Schwimmbad, also dann damals die Stahlarbeiter schwimmen gegangen. Okay. Das wird jetzt aufgebaut, aber sollte jetzt gerade ja aufgemacht werden.
50:57
Wird ein bisschen schwierig. Nächstes Jahr. Also ja nächstes Jahr unsere Kalender werden glaube ich gut gefüllt sein. Wollen wir hoffen, dass sie alle noch im Dezember das Weihnachtsgeschäft mitnehmen können
51:06
Ja. Wo sind sehr viel Gastronomie in Düsseldorf freuen? Das wäre sehr schön, wenn sich das halbwegs wieder normalisiert.
51:13
Passend zum Thema Emotions, Gefühle, Emotionen. Teilen, ne? Ich sollte zum Radio gehen
51:20
Teufel Disco geschrieben. Ja. Habe ich mir gedacht. Turble Discomoschine ist äh ein wunderbarer Remixer, hat jetzt auch schon äh.
51:28
Paar Hits gemacht, ich glaub das was ihr jetzt hört werdet ihr schon kennen und ist 'n alter alter Sample von Emotions drin, deshalb Emotion.
51:38
Mal gucken, ob er ihn raushört.
51:40
Music.
51:45
Wir haben eben über das Lesall gesprochen. Mhm. Das ist ja theoretisch wieder aufmachen soll auf den Areal Böhler.
51:54
Wirst du dann da auch auflegen, so wie früher? Das glaube ich nicht. Nein. Okay. Also ähm.
52:01
Noch gar nicht drüber geredet, also ich kenne natürlich den Michael Kuchenbäcker sehr, sehr gut, aber ähm.
52:08
Habe ich mich selber nicht eingebracht, das ist überhaupt nicht mein Ding und äh
52:12
der soll erstmal den Laden ins Laufen bringen und gucken, was das, was sich wie entwickelt. Wenn du da die Fahrradmesse hast, hast du doch abends total viel Zeit. Das ist ich hätte also die Idee wäre natürlich tatsächlich an einem der Abende da landen eine Party zu machen
52:26
tatsächlich hab ich auch noch 'ne Hochzeit für nächstes Jahr wo ich dort gebucht bin schon.
52:32
Aber ich weiß gar nicht wie fern da was angedacht ist lasst man erstmal entwickeln. Ja ja. Es kann sein, dass er da auch komplett elektronisch fährt. Ich weiß es gar nicht, was das wird.
52:45
Der Name ist natürlich auch so emotional aufgeladen, ne? Das alte Leseil, also es ist natürlich dann auch ein Erbe irgendwie das oder beziehungsweise,
52:53
dass du's transportierst auf einen neuen Ort, ist wahrscheinlich auch schon. War war schon eine spezielle Zeit. War schon eine sehr spezielle Zeit und es ist halt einfach schwierig, tatsächlich die Leute wieder einzufangen, ne. Also ähm wird da mit Sicherheit auch ein neues Publikum äh hinbringen müssen
53:08
es ist einfach nicht so einfach zu schnipsen und zu sagen, ich bin wieder da, weil er hat ja vorher auch schon ähm weiter gemacht
53:15
Ja und ähm hat die Mode gemacht und da ist jetzt nicht so, dass der Laden voll war mit alten Desall-Leuten. Du kriegst die alten Zeiten halt auch nicht zurück, ne? Nee, aber alle, alle jammern und alle wollen's halt, ne? Das ist das, was ich ganz am Anfang gesagt hatte. Und wenn du halt was machst.
53:30
So wenig wie Spons bekommst, dann ist es halt schwierig, dass dann halt auch äh weiter.
53:35
Beizubehalten, ne? Wir sagen, boah Thorsten, mach doch mal wieder alten Funky Sound, den hörst du hier in Düsseldorf nirgendswo alles nur für unsere Altersklasse. Mhm. Ähm.
53:45
Hast du gerade gesagt, ich bin alt? Nee, ich habe, ich habe, du hast das nicht gesehen. Ich habe gerade im äh dass das in Anführungsstrichen gesetzt. Ähm so,
53:54
wollen aber,
53:55
Wenn du's dann machst, dann sind's halt die Babysitter gerade krank oder die Kinder oder du selbst und oder warst zwei Wochen vorher mal aus und also man muss sich noch zwei Wochen erholen. Ja. So. Mhm. Insofern ähm
54:07
haben wir es dann halt, wir haben's damals ja mal versucht mit den Discodinos.
54:11
Im Monkey's Club damals auf der Kühe. Ja, es fehlt nochmal aus. Super schön. Von der Zeit. Mhm. Super schöne kleine Laden, den ich damals vorher gar nicht groß wahrgenommen habe
54:21
Aber
54:22
Das ist halt das Problem. Du hast dann halt an so einem Abend dann zweihundert Leute da, die aber nicht gleichzeitig, sondern immer nur so tröpfelweise und die dann wieder gehen, sagen wir aber nicht richtig voll.
54:33
Und du musst halt manche Sachen wachsen halt von alleine und wenn du halt einen Club einfach aufmachst, dann kannst du nicht erwarten oder vielleicht erwarten viel, dass er direkt voll ist,
54:42
aber ähm das ist halt so eine gewisse Ungeduld dann auch und das war dann so eigentlich so mit einer der letzten Male.
54:49
Wir hatten so einen, so ein DJ-Team, das nannte sich Fantastic vor, das ist leider gesprengt worden durch äh den Tod von Bruce. Mhm. Ähm wo wir halt genau diese diesen Sound auch äh hätten total toll abdecken können.
55:02
Aber ja, vielleicht kommt das ja noch irgendwann mal wieder, wer weiß es? So
55:07
Wir haben eben auch schon über Theo Fizers äh gesprochene Gespräch, also die alten Recken sind alle noch aktiv irgendwie, ne? Also der vierte im Bunde war noch der Michael, der hat ganz viele Jahre die Milchbar gemacht. Ja. Das Quartier wohin.
55:20
Ja, ja, auf jeden Fall. Also Theo mehr denn je. Ich glaub also Theo wird wohl einer der meistgebuchtesten.
55:26
DJs oder wie man's auch immer nennen mag, äh in Düsseldorf sein. Ja, eine momentan auf jeden Fall, weil der einfach äh äh überall ist, ein äh und sich äh darauf.
55:38
Nee, für nichts zu schade ist falsch gesagt, der ist, der bringt sich halt sehr, sehr gerne ein und hat ganz tolle Ideen. Ja. Also wirklich ganz ernst gemeint. Und ähm.
55:48
Ja sonst ja Musik verliert dich nicht und du verliert die Musik nicht, ne
55:54
also ob ich auflege oder nicht, also Musik wird immer ein ganz wichtiger Bestandteil sein. Ich würde tatsächlich auch wünschen, dass in der Musikrichtung wieder mehr passiert und äh äh das ist ja nun mal leider so, je älter man wird, desto vielleicht ist man auch
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desto engstirniger in Anführungsstrichen wird man mit seinem Musikgeschmack. Ja,
56:14
Ich meine, okay, du, du, du hast zwei Töchter, du bist wahrscheinlich mit aktueller Musik auch. Ich kann konfrontiert. Ich kann ja die Kopfbands, kann ich die benennen. Aber ähm ich kenne BTS
56:25
Ja, das übrigens äh nicht zu unterschätzen. Ja. Tatsächlich nicht. Ich weiß. Schätze. Ähm ich habe das Glück gehabt, dass ich in der in der ähm
56:34
guten Zeit der Corona, äh, Epidemie, äh, in Hamburg war es im August oder September, da war ich auf 'n Konzert, das ist.
56:42
Baltic Soul Weekender ist das ein ähm Konzert beziehungsweise ein Festival, was einmal im Monat einmal im Jahr stattfindet äh oben an der an der an der Ostsee
56:52
Und wir waren in Hamburg auf einem Open Air Konzert und da hast du ähm eine unglaubliche Schnittmenge an Leuten gehabt, die alles, was so ein bisschen.
57:03
Seele hat in der Musik,
57:05
Mhm. Gehört haben. Das heißt, also da da lief nicht nur Soul und Fang, da lief ein auch ein bisschen Hip Hop, da lief ein bisschen so so Soulful House und was auch immer. Und da hast du einfach gemerkt, dass du.
57:15
Die Musik verbindet halt und das ist halt,
57:19
doch sehr breit gefächert gewesen und alle waren einfach nur froh äh nach fünf Monaten mal wieder laute Musik zu hören. So und das sind so Sachen. Äh da bin ich echt froh, dass ich in der in der komischen Zeit dann nochmal gerade nochmal zwei Wochen rausgekommen bin
57:32
Ja. Ja. Und ähm das, das vermisse ich halt, ne? Konzerte habe ich dieses Jahr einige nicht sehen können und ähm.
57:38
Ja. Ich hatte auch, also seit seit Weihnachten hängt bei uns zu Hause am schwarzen Brett. Ich äh oute mich jetzt. Ähm wäre am einunddreißigsten zehnten gewesen in Köln.
57:49
Aha, Hunting High Endlow. Ach ja.
57:53
Ja, aber aus der gleichen Zeit, ich wäre, es musste März und April gewesen sein zu meinen damaligen Megafavoriten gegangen nach Köln, äh zu Heaven Sevenjean. Ah
58:03
Ja. Und das war so damals meine, meine Musik, Anfang der Achtziger. Äh ich habe die geliebt. Ähm und damit fing das halt an und dann wollte ich äh Ende April, Anfang Mai wollten wir halt zu diesem Baltic Soul Weekend an die Ostse
58:14
Mhm. Da habe ich auch Tickets für Überraschungen. Verrückt. Grandios. Musst du dir auf jeden Fall mal anschauen. Und ähm ja, alles alles durch, ne? Und ähm.
58:25
Zum Glück hatte ich dann ähm als es ein bisschen sich geöffnet hat, haben wir an der Rheinterrasse war ja dieser.
58:31
Am Rheinpark dieser Beach, da habe ich ein bisschen gearbeitet und auch ein bisschen aufgelegt und einfach mal wieder unter Leute gekommen. Ja. Ähm
58:38
Das war auch ziemlich hart, wenn du das war so nach drei Monaten, äh wo ich komplett Homeoffice gemacht habe oder auch alleine im Büro war und ich keinen Kontakt hatte
58:46
Ich hab tatsächlich die ersten beiden Wochenenden nicht schlafen können, weil ich im Bett lag und nur Gesichter auf mich zukommen habe gesehen, weil das war so dieser dieser absolute Social,
58:56
äh Output, ne? Ja. Also. So, fünfhundert Leute, die mit dir geredet haben,
59:01
So viel habe ich in meinem Leben. Ja, bevor ihr wahrscheinlich gar nicht geredet. Ähm das waren schon sehr, sehr lustige Sachen, weil erst so nach dem zweiten Wochenende kam, kam ich überhaupt darauf, warum das so war. Ja. Äh
59:11
weil da war zu viel Socialing
59:13
Ja. Ich bin schon leising. Ich bin mal gespannt, was das mit uns macht auch so, ne? Also ähm ich merke das ja auch, dass man weniger Kontakt hat oder
59:21
was macht das mit dem Hirn? Gibt es Langzeitschäden? Während wir das noch in zehn Jahren merken. Ich habe keine Ahnung. Ich glaube, der Deutsche hat ja eh schon eine gewisse, also viel viel mehr Distanz als viele, viele andere. Ja. Ja. Also wir sind halt keine Südeuropäerin. Ein bisschen leichter. Ja.
59:36
Aber ähm,
59:37
Das ist halt im Moment kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen, durch ein knackevolles zu tapern und die tanzen da alle. Nee, wäre gerade schlecht. Ja. Ah, deshalb lassen wir mal schön schon äh bei.
59:48
Ähm.
59:49
So musikalisch so zum Auflegen. Also ich biete mich gerne an für Hintergrundmusik im Moment äh ich war einfach gerne Musik, ob ich die dann für mich höre oder für noch ein paar Gäste
59:59
Ja. Breit, deshalb als auch die Überlegung tatsächlich hier in Stream Day demnächst eine Musiksendung zu gestalten. Da werden wir gleich nochmal äh draufkommen ähm
1:00:10
Ich schmeiße aber erstmal nochmal einen Riemen auf die Orgel. Antune, ein Tune.
1:00:15
Gregory Porter. Magst du, hast du gesagt. Mag ich sehr. Äh haben wir uns eben kurz drüber unterhalten, weil ich mag natürlich auch sehr gerne ähm wenn es sich viel um guten Gesang dreht.
1:00:27
Du bist dann mehr so der Verfechter von, es muss aber mehr groven, es muss ein guter Beatstart sein. Ja, ich mag halt so ein Basslauf, ist für mich essentiell. Ja.
1:00:36
Und die Stimme ist für mich halt ein Instrument, ne? Also ich muss da auch gar nicht groß hören oder oder verstehen, was da gesungen wird. Also.
1:00:44
Es geht einfach generell darum, dass dass diese Stimme halt auch zu dieser Art von Musik passt, dass es im Hip Hop genau das Gleiche für mich. Mhm. Und ähm.
1:00:53
Bei ihm ist es einfach so, dass für mich das Tempo, bei bei den Abtemposachen, so die Stimme ein bisschen.
1:00:59
Verschmilzt mit der Musik, dass mich einfach mehr in den Wald bringt. Ja. Okay, bringen wir dich mal jetzt in Weih. Der ist Flo.
1:01:11
Gregory Porter mit Groove im Arsch. Mal ein bisschen anders. Ja, sehr gut. Ja. Dankeschön. Ähm diese Kopf.
1:01:20
Deckung, die er trägt, weiß man da mehr drüber.
1:01:24
Reporter? Kann ich dir nichts zu sagen, aber muss man auch nicht. Ich habe auch immer eine Kopfbelegung auf. Und ich muss mich auch nicht immer erklären.
1:01:32
Ja, aber ich bin ja dann neugierig und muss immer recherchieren, aber ich habe irgendwie ähm ich musste gerade dran denken, als ich hier sein Gesicht wieder auf dem Bildschirm gesehen habe.
1:01:40
Hatte immer einen Kopf bedeckt. Ja, der hat der hat halt so wie so eine schwarze Wollmütze dir. Ja. Unter dem Käppi trägt oder fast wie so eine durfte heiß werden. Ja.
1:01:51
Also ich vermute mal, dass es gesundheitsbedingt ist, warum auch immer. Also vielleicht muss er das äh.
1:01:56
Leicht es ist alles Spekulation. Müssen wir mal recherchieren. Aber es trägt ja mit zur Legendenbildung bei, was? Wenn man mit dem Mann mit dem Thorsten Sträter genau. Ja.
1:02:07
Wir haben eben schon,
1:02:09
Kurz angerissen, dass du dir vorstellen könntest, mal in Zukunft auch wieder mehr in anderer Konstellationen irgendwo neu aufzulegen. Mhm. Ähm.
1:02:20
Wir haben hier im Stream D ähm in unserem Radiosender haben wir ja alle Möglichkeiten der Welt,
1:02:27
weil wir können hier einfach machen, was wir wollen. Wahnsinn. Also solange das Gesetz das zulässt, sagen wir mal so. Natürlich,
1:02:36
Und ähm eigentlich sind wir auch,
1:02:39
Ende letzten Jahres so in die Planung gegangen, als wir äh den Verein gegründet haben, dass wir äh uns vorgenommen haben an den Wochenenden live aus den verschiedenen Düsseldorfer Clubs auch zu streamen, die Musik, DJs
1:02:55
und so weiter. Schwer umsetzbar momentan. Ein tolles ja und dann kam Corona. Mhm. Ja. So wie wie so vieles. Deswegen ähm haben wir am,
1:03:05
Du und ich und Michael und noch ganz viele andere Leute, einfach mal so Freestyle vor sich her, gedacht, gequatscht und äh äh einen Hirnsturm.
1:03:14
Irgendwie aufs Paglet gebracht und haben so überlegt, dass wir doch eigentlich mal eine regelmäßige.
1:03:21
Musiksendung mit DJs, mit Livecharakter machen könnten. Mhm. Und ähm du hast sofort hier geschrien
1:03:31
Also finde ich, finde ich äh ja, weil ich habe so die Idee, also klar, du fängst ja in deinem Kopf an zu rotieren. Also erstmal habe ich ja hier mit äh mit Theo gesprochen. Ähm.
1:03:42
Dass man da vielleicht zusammen was macht. Mhm. Und irgendwas Düsseldorf-Spezifisches macht. Meine Idee wäre für sowas tatsächlich ich habe,
1:03:51
So viele DJs im im Kopf, so viele Bekannte, die auflegen, die alle tolle Geschichten zu erzählen haben. Und irgendwie so eine, so eine,
1:04:01
Zwei Drittel, Musik, ein Drittel
1:04:03
Interviewgeschichte mit äh interessanter Musik und wo ich mir dann einfach zu jeder Show einen DJ einlade. Wäre eine interessante Sache, glaube ich. Die äh vorzustellen im musikalischen Werdegang und dann noch ein paar Anekdötchen
1:04:18
kann man sich durchaus vorstellen? Ja. Und ähm war auch mit einem Grund, warum ich natürlich herzlich gerne hier zugesagt habe, um mir das hier alles mal anzuschauen und ähm
1:04:27
Machbar ist das auf jeden Fall. Ja. Und ähm es würde mich freuen, wenn wir da so in in der nächsten Zeit was regelmäßig auf die Beine stellen. Ja
1:04:35
Auf jeden Fall, wir haben hier ja unten in der Park, in der Parkkultur, ich hab ja eben schon kurz darüber gesprochen, wir sitzen ja hier direkt gegenüber vom Schuhmacher
1:04:44
Das ist das äh kleine Parkhaus, das zweigeschossige, das zur Zwischennutzung im Moment von der Parkkultur, von einem Kulturverein benutzt wird
1:04:52
Wir als Stream D sind hier ähm Mieter mit unserem kleinen Pop-Up-Studio.
1:04:58
Und haben aber hier im Erdgeschoss äh hinter großen Schaufensterscheiben die Möglichkeit eigentlich auch alle möglichen,
1:05:06
ähm ja Events möchte man jetzt im Moment noch gar nicht sagen, weil ohne Zuschauer, ne, aber dass man im Moment dann hier mit eins, zwei, drei Leuten mal zusammenkommen kann. Mhm,
1:05:16
hat in den letzten Wochen und Monaten auch schon hier viel stattgefunden, Live-Konzerte und auch Lesungen.
1:05:22
Und dementsprechend könnte ich mir das super vorstellen und ähm Musik immer gerne, vor allem wenn's Alternativen sind zu bestehenden Radioprogrammen, die ich wirklich,
1:05:34
also ich möchte jetzt hier kein Bashing betreiben, aber ich höre seit
1:05:38
Jahren kein reguläres Radio mehr. Also ähm ich ich kann sehr anstrengend. Witzigerweise das reguläre Radio erhöre ich mir gar nicht wegen der Musik an, sondern wegen
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nicht wegen der Musik nicht an, sondern sondern wegen der Moderation, weil ich das zum Teil ganz katastrophal finde.
1:05:57
Musiktechnisch bin ich gerade im Auto auf WDR vier umgestiegen, weil ich da völlig im im Flashbackrausch bin der Sechziger und Siebziger.
1:06:06
Das geht. Ähm generell höre ich aber auch nie äh nicht selbstbestimmte Musik.
1:06:13
Also ich mache äh wenn ich im Auto bin, höre ich die Musik, dann packe ich mir meine Musik rein. Ja. Und wenn ich zu Hause bin, höre ich meine Musik.
1:06:20
Mir fällt's zum Beispiel sehr sehr schwer halt im Hintergrund irgendein Radiogedudel zu hören. Mhm. Und ich meine Musik ist immer.
1:06:28
So wie ich sie gerade brauche. Mhm. So. Aber ähm ich ich hoffe, dass man man hier einfach auch äh.
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Genau das halt darstellen kann, dass du halt nicht hier ähm die Charts runterspielen kannst. Ich kann wunderschöne musikalische Themenabende machen und äh darauf werde ich einfach
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sehr, sehr viel Spaß. Ich habe mich in den letzten Monaten massiv mit Musik, neuer Musik, mit alter Musik beschäftigt, nochmal zusätzlich zu dem, was ich eh schon habe und ähm.
1:06:56
Ist fair.
1:06:57
Echt schade, das nicht zu teilen, also vor allem auch was, was dieses Jahr rausgekommen ist und was was an den Leuten vorbeigeht, weil sie es einfach nicht in den Diskotheken und Clubs hören können. Und was sie dementsprechend dann auch nicht in die Charts
1:07:08
bringen, weil's, weil du es halt nicht gehört hast. Stimmt, habe ich jetzt auch noch gar nicht drüber nachgedacht. Ja.
1:07:14
Stimmt, wenn du jetzt eine Platte rausbringst, ich meine, okay, du kannst kein Konzert machen, du spielst nicht in den Clubs, oder? Genau.
1:07:21
Das ist ganz schön Scheiße. Und davon habe ich leider, also dieses Jahr werden wunderbares Jahr für Uni, für New Disco gewesen, alte Sachen, neu gemixt, ganz schöne funky Sachen
1:07:31
Er hat leider kaum einer gehört und da äh so Sachen ähm möchte würde ich gerne einfach auch äh spielen und vielleicht machen wir auch mal hier wirklich eine eine Nacht durch oder so. Mal gucken. Ja, lass uns das machen auf jeden Fall.
1:07:42
Großartig. Großartig.
1:07:45
Material ist da, auf jeden Fall kann ich dir sagen. Ja, wir haben ja eben festgestellt, äh da du ja keine Platten mehr hast und äh bist du auch nicht mehr natürlich nicht mehr limitiert in dem, was du.
1:07:57
Mitschleppst und wir sind ja hier auch also muss ich auch schon mal dran denken wie hätten wir sowas vor.
1:08:05
Vor dem Internet hättest ja sowas auch gar nicht gegeben, da gab's halt Radio, du hast deine Frequenzen gehabt, wo jemand gesendet hat und dass du jetzt halt streamen kannst, dass im Endeffekt äh jeder eigentlich Radio machen kann.
1:08:18
Ist gut.
1:08:20
Je nach Inhalt vielleicht auch schlecht, aber äh hey. Nee, lass uns das auf jeden Fall machen. Also ich habe total Bock drauf und äh würde mich sehr freuen und äh wer weiß, wo da die Reise äh hingeht
1:08:31
Ja, vielleicht bekommen wir ein bisschen Feedback über die Sendung und dann hören wir uns das mal an, was die Leute dazu sagen. Genau, schreibt der Zuhörer. Ja, schreibt an. Hallo.
1:08:40
At Stream D Punkt DE eine E-Mail. Ähm hier oh Stefan Schmidt schreibt.
1:08:50
Gregor Reporter trägt die Mütze in Kombination mit einem Schlauchschal ursprünglich nach einer Operation, ist dann als Markenzeichen etabliert.
1:09:01
Er schreibt auch sicher ist das aber nicht, kann auch eine Ersatzantwort sein, weil er in jedem Interview danach gefragt wird. Wahrscheinlich
1:09:09
kreisrunde Haarausfall oder welche Operation, wie auch immer. Gut. Vielleicht hat er eine dicke Narbe und mag die, die nicht zeigen. Ja, du brauchst nur irgendwas, äh vielleicht hat er auch drei Ohren, weiß man ja auch nicht, ne? Ja, also gespannt, was dritte wäre. Ja.
1:09:22
Ich glaube, wir spielen Musik, damit wir irgendwie wieder äh auf die Spur kommen. Guck mal, was haben wir denn da.
1:09:28
Murphy? Kann man mit leben, ne? Ja. Ein Murphy, ehemalige Sängerin von Moloko. Ja. Könnte man kennen.
1:09:35
Neues Album irgendwie sich nochmal ein bisschen neu erfunden, ein bisschen schräg die Dame, aber das Lied ist wirklich wunder, wunderschön.
1:09:54
Murpurphy, ich habe noch im Regal zu Hause die CD von Moloko, die Sweater
1:10:03
Also ich äh feier die Frau auch schon sehr lange und die ist richtig schön verrückt. Und es ist für mich eine äh eine typische Künstlerin. Ich habe vor ein paar Wochen oder ich weiß gar nicht, wann das war, vor zwei Monaten oder so. Habe ich ein Video.
1:10:18
Ich meine auf Facebook gesehen, wo sie einen neuen Song rausgebracht hat und selber.
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Auf Ibiza glaube ich ein Musikvideo selber gedreht hat, wie sie über ihr.
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Grundstück durch den Pool springt, hüpft, singt, performt.
1:10:36
Also herrlich durchgeschossen? Ja, absolut. Und auch äh völlig schmerzfrei, was äh in ihrer Selbstdarstellung ist, aber er ist genauso ist sie. Das ist äh wunderbar. Ja. Ja. Ja. Großartig.
1:10:48
Ähm,
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Ich muss die ganze Zeit überlegen, du hast ja schon so gut wie in allen Düsseldorfer Top Locations aufgelegt oder Events gemacht oder du hast wahrscheinlich auch schon alles gesehen, gemacht, gehört, getan.
1:11:02
Hast du jemals mit dem Gedanken gespielt, deinen eigenen Club aufzumachen, wo nur deine Musik gespielt wird, wo du bestimmen kannst, wie der aussieht
1:11:11
Ähm wie die Atmosphäre ist. Für mich selber habe ich tatsächlich nie selber den Gedanken gehabt. Ähm ist aber tatsächlich ein paar Mal an mich herangetreten äh getragen worden und ähm.
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Ist natürlich sehr reizvoll
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Aber ähm ich habe immer so ein bisschen Problem, mich komplett vereinnahmen zu lassen von solchen Sachen und das ist dann halt so eine Sache, wo du nichts anderes mehr machen kannst. Dafür habe ich zu viele andere Interessen
1:11:37
und ähm oftmals ist dann halt auch äh vielleicht die Zeit nicht die Richtige, ne? Also es gibt so Sachen, ähm.
1:11:44
Ich war zum Beispiel bevor das Kanu aufgemacht hat, ne? Also die ehemalige Rheintreue an der Rheinterrasse.
1:11:51
Waren wir eigentlich zu dem Zeitpunkt dran und waren kurz davor, dass als Eventlocation viel zu mieten
1:11:58
Ähm gibt immer so Punkte, wo du sagst, so ähm könnte interessant sein, du musst dich natürlich auch ein bisschen damit auseinandersetzen. Ähm.
1:12:07
Club wäre gar nicht so mein Interesse. Ich hätte viel viel mehr Lust auf eine lebendige äh Musikkneipe
1:12:15
Tatsächlich. Live-Auftritten. Vielleicht auch. Das zählt wirklich. Ja. Sowas mit ein bisschen Anspruch in der Musik. Ähm
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mit mit live und leben und nicht stylisch und unterkühlt, sondern
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Gerne auch einfach, wo du reinkommst und durchatmest und sagst, ach.
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Kann nicht sein, hier werde ich sein. So stelle ich mir ja so ein bisschen meine meine persönliche Rente vor, so ein kleiner, dreckiger Jazzclub mit so kleinen runden Tischen. Mhm. Mit Lämpchen drauf.
1:12:46
Und ich stehe dann mit achtundsiebzig noch im engen Glitzerkleid auf der Bühne und haue ins Mikrofon, also das wäre dann meine Zukunft und ähm vielleicht wunderbar. Ein Techniker für Playback Naschspiel nass im Haus, läuft. Genau.
1:13:00
Nee, ich kann mir das gut vorstellen, wenn du in in Düsseldorf unterwegs bist oder du bekommst ja auch unheimlich viel mit an Off-Locations, an interessanten
1:13:08
Gebäuden, äh, irgendwas, was brach liegt, wo du sagst, so, ey, boah, das ist, das ist so geil dieser Ort, aber
1:13:16
Du bist auch Realist genug, äh weil du so lange schon im Geschäft bist, dass du weißt, welches Risiko damit natürlich einhergeht, wie viel Geld du in die Hand nehmen musst.
1:13:25
Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung, die Leute sagen natürlich immer so, ja geil, macht das super, wir kommen alle und wir sind alle am Start und es wird super
1:13:35
Und du bist der einzige, der
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quasi dann ins finanzielle Risiko äh geht und wollen wir. Ja ja. Es läuft dann nicht ganz so wie gewünscht. Ähm deswegen kann ich das gut verstehen. Also.
1:13:46
Ja, das ist äh das ist die, die eine Sache, aber es ist auch ähm du bist so äh limitiert.
1:13:54
Bei so einer Sache, ne? Also klar, was du sagst, so einen so einen kleinen Jazzladen, also finde ich total schön, das ist dann wie so ein Wohnzimmer, ne? Also, du bist da,
1:14:03
dann Gäste kommen oder nicht, aber die Gäste sind eigentlich deine Freunde, finde ich natürlich eine ganz, ganz schöne Idee, ne. Aber ähm das ist noch ein paar Jahre hin.
1:14:12
Gucken wie sich noch was entwickelt bei der ganzen Sache. Ja. Ja. Und wir sind ja froh, wenn wir überhaupt dann wieder irgendwohin können. Ne, deswegen ähm wird wird alles gut. Ja.
1:14:22
Wir spielen einfach nochmal kurz bevor wir uns aus der Sendung verabschieden äh spielen wir nochmal ein Stück? Ja. Mountains.
1:14:31
Ja, die Stimme trifft mich total, wollte ich nochmal angespielt haben, ganz ganz tolles Lied, ähm Joey Nidro Remix, der Mann macht ganz, ganz tolle alte Sachen neu und macht auch neue Sachen neu und ähm das ist.
1:14:46
Ein Blend von ihm. Wunderbar.
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Herrlich. Wir sind in the mood, wir haben gegrooved, der Arsch hat gewackelt und äh wir haben beschlossen, dass wir in Zukunft viel mehr.
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Solche Musik auch spielen? Du kommst mal vorbei mit deinem Topf voll musikalischem Gold und lädst den hier im Studio ab. Das äh habe ich gerade tatsächlich äh irrsinnigerweise so angeboten, ja.
1:15:16
Aber ähm ich habe wirklich Lust an diesem Projekt. Ich habe Lust an dem äh Ding, was ihr hier macht.
1:15:22
Und äh würde euch damit tatsächlich auch gerne unterstützen. Fände ich total geil, dass wir irgendwie regelmäßig mindestens einmal im Monat äh.
1:15:29
Sendung haben, wo ein DJ auflegt, wo wir wirklich um uns um gute Musik irgendwie kümmern. Genau. Und da ist aber auch breit gefächert, keine Angst. Ihr müsst jetzt nicht denken, da kommt nur das eine oder das andere. Ich habe ganz viele verschiedene Genre übergreifende DJs im Pot.
1:15:44
Und dann machen wir eine echt witzige Sache. Das klingt echt spannend. Ja äh die zwei Stunden sind vorbei. Schwupps, verrückt. Wahnsinn. Wahnsinn.
1:15:54
Vielen vielen Dank, dass du hier warst. Thorsten Abels. Oh, wenn eine Freude. Ähm es war äh ein inneres Blumenpflücken, sagt man ja immer so schön. Dankeschön. Und äh ich würde mich freuen, wenn wir äh in Zukunft gemeinsam Dinge aushacken, hier musikalisch Radio, wie auch immer.
1:16:10
Wenn man dich buchen möchte,
1:16:13
als Eventmanager, als DJ, als eierlegende Wollmilchsau. Wie erreicht man dich am besten? Einfach dich anschreiben, du hast meinen Kontakt. Wie jetzt bin ich jetzt dein Manager oder? Nein. Also ähm du findest mich,
1:16:26
Googlet mich, findet mich. Es gibt ganz viele Möglichkeiten in Kontakt zu kommen. Okay, du möchtest keine E-Mail-Adresse nennen? Das macht ja nicht,
1:16:34
Nö. Nein. Alles klar. Also wer wer wirklich mit mir geht alles. Ja. Genau. Ähm auch nochmal zu uns. Stream D, wir sind euer neues Radio aus und für Düsseldorf. Ihr erreicht uns über Facebook, über Instagram.
1:16:48
Über WWW Stream D Punkt DE und über die E-Mail Adresse hallo at Stream D Punkt DE. Schreibt uns gerne
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Ob's euch gefallen hat, ob's ihr, ob euch, ob ihr es ganz schrecklich fandet, äh nehmen wir auch gerne entgegen, aber ich freue mich auf jeden Fall ähm schon mal auf.
1:17:08
Vierzehn Tage, in vierzehn Tagen ist die nächste Live-Sendung. Mit langsam mit ja,
1:17:13
Wenn ich das wüsste. Ach, weißt du noch gar nicht. Spannend. Ja, ich mach's immer ein bisschen spannend, ne? Vielleicht habe ich schon eine Ahnung, aber ich verrate es ganz einfach nicht. Damit äh du stehst heute im Mittelpunkt. Deswegen möchten wir nicht über
1:17:24
andere Menschen sprechen. Denn sehr ne
1:17:26
So, ähm wir spielen raus mal rausschmeißer Song, das ist eigentlich ein falsche Bezeichnung für das Stück. Ja. Aber du hast ja als letztes Stück hast du dir ähm oder hast du mitgebracht, hast du dir gewünscht, Iha, Music in the Streets.
1:17:40
Louis Vega Unlimited Touch. Du hast deine kleine Story dazu. Wer das ist oder woher es stammt? Ja, das also ähm das ist ein Remak.
1:17:50
Mal wieder. Ich meine, wir haben heute Karneval, Helau und äh Musik in der Straße wollen wir alle hören
1:17:57
hoffentlich bald und das ist tatsächlich ein altes Lied, ähm die Band, die das singt, ist äh das ehemalige Background-Orchester von Berry White.
1:18:07
Und das nochmal neu aufgelegt durch einen wirklich hervorragenden äh DJ, der auch seit zwanzig, fünfundzwanzig Jahren solche Sachen auflegt, ähm finde ich als äh.
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Letzte große Station dieses tollen Abends äh sehr angebracht.
1:18:22
Wunderbar, ich danke dir. Das war Radio Roggermann mit dem heutigen Gast Thorsten Abels. Wir wünschen euch noch einen schönen Abend. Tschüss. Tschüss.