Trail Running Podcast

Seit 2016 ist der Trail Running Podcast ein Teil der deutschen Podcastszene und hat sich mit über 150 veröffentlichten Episoden zu einer festen Größe im deutschsprachigen Raum entwickelt. Anfangs noch rau und ohne Rücksicht auf Audioqualität, sind die ersten Episoden unter anderem beim Laufen auf dem Trail entstanden. Seit 2017 erscheinen die Episoden des Trail Running Podcast aus dem heimischen "Tonstudio", was der Audioqualität wirklich gutgetan hat und ein weiterer Schritt in Richtung "echtem" Podcast bedeutete. Bei der im Februar 2020 entstanden Show #TrailTypen erzählen spannende Läufer:innen in lockerer Atmosphäre von ihrer Leidenschaft fürs Laufen und dem Ausdauersport, ganz ohne das sonst übliche Frage-Antwort-Spiel. Echte Gespräche eben. Seit Anfang 2021 bereichert Franzi besser bekannt als FrauLaufstrumpf den Trail Running Podcast mit Themen wie Vereinbarkeit von Laufen, Familie und Beruf sowie Zeitmanagement mit Familie oder den Laufanfängen mit Junghund. Egal ob Umweltschutz, Läuferbefindlichkeiten, spannende #TrailTypen oder der eine oder andere Rant; der Podcast ist und bleibt direkt und ehrlich.

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episode 109: #TrailTypen - Martin Schedler, Team Salomon Germany [transcript]


Martin Schedler zu Gast bei den #TrailTypen. Dank Corona mussten wir uns alle Anfang des Jahres recht deutlich einschränken was Wettkämpfe und Veranstaltungen anging. Viele von uns haben sich dann virtuell mit anderen gemessen und sind ihren Wettkampf@home gelaufen. Martin Schedler, Salomon Athlet und Ultraläufer war wohl auch auf der Suche nach einer Aufgabe und dachte sich, warum nicht einfach mal das Heimatbundesland umrunden?

Die Saarlandumrundung

Im Juni 2020 lief Martin Schedler dann den 273 Kilometer langen Saarlandrundweg, einmal rund herum durch die Orte seiner Kindheit. Wie er im Gespräch immer wieder betont, ist das Saarland für den Saarländer der liebste Ort und so war der Lauf nicht nur sportlich sehr erfolgreich, sondern eben auch emotional durch und durch ein „mega Projekt“.

Wir sprechen aber nicht nur über sein Herzensprojekt Saarlandumrundung, sondern auch wie aus dem ehrgeizigen und ambitionierten Straßenläufer (Marathonbestzeit 2:31 Stunden) Martin der lockere, entspannte aber dennoch nicht weniger ambitionierte Trail und Ultraläufer Martin wurde. Darüber wie viel Freiheit uns das Laufen gibt und auch über Trail Running als Wettkampfsport.

Als Abschluss beantwortet Martin eure zuvor per Instagram eingeschickten Hörerfragen. Vielen Dank für die Einsendungen geht an, Sascha, Marc, Daniel und Petra!

(C) Florian Freundt
Martin beim Heidelberg Gelita Trail-Marathon.

Dieser Beitrag wurde am 2. Dezember 2020 veröffentlicht und zuletzt am 22. November 2021 von Sascha aktualisiert


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  • Martin Schedler, der Trail Runner
  • Strava Runner Profile | Martin Schedler — Strava
  • Martin Schedler — facebook.com
  • Trailsaare — instagram.com
  • DUV Ultra Marathon Statistics — statistik.d-u-v.org
  • Saarlandumrundung
  • Saarland-Rundwanderweg – Wikipedia — de.wikipedia.org
  • Martin Schedler und die Saarlandumrundung — SR.de
  • weitere Links zur Episode
  • engelhorn sports und Salomon präsentieren: Trailcup 2019 — engelhorn Journal
  • GELITA Trail Marathon Heidelberg — GELITA Trail Marathon Heidelberg | 6. Oktober 2019
  • engelhorn sports PfalzTrail | Start — pfalztrail.de
  • Strahlenburgtrail — strahlenburgtrails Webseite!

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  • #TrailTypen - Tom Wagner, Team Salomon Germany
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"#TrailTypen - Felix Weber und die Stempeljagd im Harz" erscheint am 24. Februar 2022 um 06:00 Uhr und hat 7 Kapitelmarken, unter anderem "Der Tree-Athlete e.V.", "Wie motiviert sich Felix wenn es schwer wird?", "Auf was kann Felix unterwegs nicht verzichten?" .

Episodenlänge: 1:02:34
Aufnahmedatum: 28.01.2022
Gastgeber: Sascha Gast: Felix



Der Beitrag #TrailTypen - Martin Schedler, Team Salomon Germany - TRP109 erschien zuerst auf TrailRunnersDog.de.


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 2020-12-02  1h58m
 
 
00:32  Sascha
Ja hallo und herzlich willkommen zum Training Podcast
00:35
Es geht jetzt Schlag auf Schlag, denn ähm ja, ich habe den nächsten Trailtypen hier in der Leitung. Ähm es scheint so, dass äh viele Menschen in der Korona Zeit mehr Zeit haben für andere Sachen, ne. Das hatten wir gerade eben schon ganz kurz im Vorgespräch. Und ähm dementsprechend,
00:49
freue ich mich heute mal einen hm ja, einen sehr schnellen Läufer bei mir zu haben. Ähm.
00:57
Mal so ein bisschen geschaut äh wie ja.
01:02
Wie die wie die wie die Tempodistanz, nein, wie äh der Unterschied im Teppo ist äh von uns beiden und da ist mir was, was,
01:08
ganz lustiges aufgefallen, ähm das werde ich euch aber gleich verraten. Ähm, ganz speziell an einem, ja, an einem Wettkampf, den wir beide gelaufen sind, allerdings äh nicht im gleichen Jahr
01:17
und ähm ja mein Gast kommt aus dem Saarland. Ähm man hört's auch ein klein wenig, muss man sagen. Ähm was gar nicht schlimm ist,
01:27
und ist Läufer für das Team Salomon Deutschland, ist sechsfacher Sieger des ähm.
01:33
Hard-Füßler-Trails viele werden den kennen, das ist dieses heiße, steinige Ding, das man da laufen kann im Saarland. Ähm, da habe ich auch schon selber ein Jahr lang sehr gelitten oder an einem Jahr sehr gelitten. Ähm,
01:48
Den Hubortierende Gegend ist auch schon zweiter geworden. Sieger, Alger, Ultra, Sieger, Zut, Sieger, IRTF. Ähm.
01:56
Ja, ich könnte jetzt hier, glaube ich, noch eine ganze Weile weiter erzählen, was er denn schon alles gewonnen hat. Ähm ich begrüße hier in meinem kleinen Podcast,
02:05
Martin Schädler, hallo.
02:07  Martin
Hallo zusammen, hi.
02:09  Sascha
Ja, lange Einleitung äh bist du ein bisschen selber schuld, wenn der mal so schnell läufst.
02:16
Äh schön, dass es, dass es ähm funktioniert hat heute. Ähm wir planen das jetzt schon
02:23
Ja, ein paar Tage, sage ich jetzt mal. Ähm und du bist mir mal wieder empfohlen worden, einer der Hörer hat, hat sich gewünscht, dass du mal hier in dem Podcast kommst. Ähm und da konnte ich natürlich nicht nein sagen und dich einfach mal anfragen.
02:37
Wie geht's dir heute?
02:40  Martin
Ja, also momentan ist natürlich ja eine komische Zeit, ne? So ein komisches Gefühl momentan glaube ich bei uns allen, wenn man net ähm.
02:48
Dann gar nicht wissen, wo wir so richtig dran sind, ne? Weil das jeder.
02:51
Das war eine komische Saison, es war ein komisches Jahr und momentan sind wir wieder quasi alle so in in der Phase, wo alles nochmal runtergefahren wird jetzt aktuell und ähm.
03:00
Ja, gerade die Wettkämpfe, die man vielleicht noch gehofft hat, wo man gedacht hat, man könnte noch irgendwie Silvesterlauf oder irgendwie so an Nikolaus irgendwas machen.
03:06
Jetzt auch alles weg. Ähm, das heißt.
03:09
Ja, dieses Jahr wird da nichts mehr stattfinden, ne. Das äh man kann dann so ein bisschen äh den Jahresabschluss ja so persönlich machen. Klar,
03:17
Aber das das ist ein komisches Gefühl jetzt momentan. Auf der anderen Seite ähm es ist es ist wie jedes Jahr die Zeit, in der man sowieso normalerweise nicht so viel macht, in der man so ein bisschen runter kommt und äh,
03:28
Für mich ist das immer die Zeit, wo ich so ein bisschen Pause mache, die mache ich dieses Jahr genauso, ob das jetzt Corona ist oder nicht. Ähm weil mein Körper das einfach braucht auch äh,
03:37
sogar also nicht nur vom vom vom Körperlichen her, auch vom geistigen her einfach so, dass man dann so bisschen runterkommt und einfach immer diesen Druck hat, wenn man dann sagt, okay, jetzt ist die Zeit,
03:46
wo man auch nicht unbedingt mehr die großen Wettkämpfe hätte normalerweise und wo man dann einfach so bisschen einfach mal läuft,
03:53
ohne ohne jetzt zu müssen, ne? Einfach einfach so äh trainiert, wie man grad Lust hat, ohne dass man eben ein Ziel hat,
04:01
So hatte ich sie jedes Jahr gemacht und äh das Überraschende war aber jedes Jahr eigentlich, dass ich da äh in dieser Phase eigentlich immer noch,
04:06
drauf war. Ich glaube der Körper hat mir dann immer so ähm,
04:10
gesagt, okay, super, wir fahren jetzt bisschen runter, aber irgendwie äh,
04:14
Das tut mir ganz gut, ne? Und so dass ich eigentlich meistens so im Dezember äh ganz gute Wettkämpfe noch hatte, wenn ich da so paar reingestreut habe. Ähm.
04:21
Dieses Jahr ist es, ist es ähnlich. Ich fühle mich ähnlich gut und äh nur, dass ich halt nicht unter Beweis stellen kann.
04:28  Sascha
Ja, das ist natürlich dann immer ein bisschen schade, gell? Ähm ich habe jetzt aber gerade schon rausgehört, also meine ich, dass ich rausgehört habe, dass du ähm deinen Rhythmus gar nicht wirklich geändert hast dieses Jahr, ne?
04:40
Wenn du jetzt quasi so 'ne, so 'ne Off-Season bist, aktuell.
04:45  Martin
Ja, nee, also ja, das ist, das ist genau das Problem, was viele hatten, ne? Weil ähm man ist ja ins Jahr gestartet mit mit Zielen und mit mit Plänen und und hat.
04:54
Man hat das ganze Jahr so ein bisschen auch äh.
04:57
Ja, vom Training her schon so gestaltet und ähm man hat dann angefangen, auf ein Ziel hinzutrainieren und hat dann im Mär,
05:03
März fing das dann langsam an. April, wo man dann die ersten Ziele dann,
05:06
ja wo die weggeschwommen sind, weil man ja einfach dann weil die Wettkämpfe abgesagt wurden. Die ersten wurden verschoben.
05:12
Aber irgendwie hatte man niemand die Form. Es war ja so, ich hatte ja, ich hatte ja im Januar meistens man fängt so nach Weihnachten richtig an.
05:20
Soll sich auf die ersten Wettkämpfe dann langsam vorzubereiten, das fängt mit mir ganz langsam an, dass ich so mit den ersten kurzen Crossläufen starte, ich starte anfangs des Jahres immer mit so kurzeren Läufen mit.
05:30
Tempo,
05:32
steiger mich dann langsam mit den Kilometerzahlen und die Wettkämpfe werden dann noch immer schwerer. Also es ist dann so, dass ich dann die ersten Trails kommen im Februar, wo man dann so ein bisschen dann langsam startet, auch im Training, wo man dann,
05:42
mehr Höhenmeter nochmal einbaut und äh auch mehr Kilometer einbaut und das hatte ich dieses Jahr genauso gemacht und dann dann ist kam dann die Absagen und trotzdem ähm.
05:51
Habe ich mich dann einfach, habe ich ja gesagt, okay, muss ich ja irgendwie gucken, was machst du dann, ne?
05:56
Kamen so dann Ideen, habe ich dann gesehen, okay, es gibt ein FKT im Saarland, da bin ich den Anfang Mai angegangen,
06:02
Topform gelaufen, also wirklich eine gute Zeit gelaufen. Im Nachhinein muss ich sagen, das war war glaube ich sogar eine eine der besten Phasen, die ich dieses Jahr sogar hatte,
06:10
von vom Leistungsstand her äh war dann schade, dass ich denen richtig bei einem Wettkampf noch nicht unter Beweis stellen konnte. Ich hatte dann bei uns im Saarland gab's ein FKT, es gab, es gab dann auch so so Geschichten mit Rock the Block hieß das, das da ging's da drum, so möglichst viele Höhenmeter zu sammeln äh,
06:24
auf 'ner Strecke innerhalb von fünf Kilometern, da hab ich mich auch dann ein bisschen unter Beweis gestellt. Man hat sich halt dann über diese Geschichten versucht, ähm, fit zu halten und hat dann,
06:33
Auge dann auch gehabt, zunächst einmal im Juni, ne, hat dann gedacht, okay, im Juni geht irgendwas, dann sind vielleicht nochmal Wettkämpfe. Das ist dann auch nochmal so ein bisschen enttäuscht worden, weil dann im Juni auch net die Zugspitze, alles wurde nacheinander abgesagt. Man ist dann die virtuellen Läufe, die ja eigentlich.
06:47
Ein Aussagewert hatten auch gelaufen. Aber das dann dann fing sie ja dann doch irgendwann dann im Juli, August dann so richtig an. Also da fingen dann die ersten und dann war dann Pitstal,
06:57
Ging dann doch über die Bühne und sodass ich dann doch mich dann irgendwann auch dann darauf vorbereitet habe. Eben, denn irgendwann muss man auch sagen, okay ähm ich habe mich dann immer weiter vorbereitet, ich habe die Form dann aufrechterhalten und Pizza lief dann super. Also.
07:10
Es ja.
07:12
Ja war dann schon, also es war Pitstahl war super, dann kam der Hardphysler dieses Jahr war ich in einer Topform beim Hartwüssler, also es war einer der stärksten Hartphüser, die ich dieses Jahr gelaufen bin im August auf hundert von der Zeit da war es die zweitschnellste Zeit, die ich auf der Strecke gelaufen bin,
07:26
ich war natürlich ausgeruht aufgrund der Wettkämpfe, wenigen Wettkämpfe. Ja, dann war so und dann war, kam, dann habe ich gedacht, okay, jetzt Innsbruck, dann äh.
07:35
Ja, Innsbruck musste mich entscheiden, am gleichen Tag bei Meyerhofen, ich hoffe, beide Wettkämpfe gemeldet.
07:39
Hab mich dann für Innsbruck entschieden, wollte unbedingt die Hundert laufen, weil ich gesagt habe, komm, die Möglichkeit werde ich sonst nie mehr haben, wenn's im Mai ist, ähm laufe ich normales im Mai noch keine hundert, weil ich da einfach die Vorbereitung net net schaffe übern Winter äh da schon einen hundert Kilometer Lauf im Mai zu laufen, einfach Mai,
07:53
habe ich gesagt, jetzt nutze die Chance, ja, Innsbruck ist da leider in die Hose gegangen, ich hatte dann wohl wie so wie sie im Nachhinein rausstellte, im Endeffekt.
08:00
Ähm und muss dann Lauf geben. Das war dann einer der ja, wenn nicht sogar der erste und einzige äh das natürlich äh meiner Karriere.
08:08
Aber es war, es war einfach, war net machbar. Ich habe gemerkt, am ersten ersten großen Anstieg, es ging ne.
08:13
Ja, das war so der der Rückschlag, dann habe ich mich nochmal nochmal ein bisschen gesammelt. Ich habe gemerkt im Training, es läuft trotzdem mal gut. Ich mein Körper ist relativ schnell und erholt.
08:21
Und hab dann äh in Heidelberg dann Anfang Oktober wirklich gut durchgestartet, einen sehr guten Wettkampf gemacht. Ja, leider wer dann normalerweise hätte dann Salzburg angestanden, da wäre ich auch, da war ich letztes Jahr war ich in den letzten Jahren immer in Topform nochmal. Das war so das.
08:35
Ausklingen lassen von der Saison, ne? Man man geht hin. Ich bin dann immer so ab September mache ich dann, wenn ich das ganze Jahr über so lange Strecken hatte.
08:44
Fang ich dann an ab September so langsam runterzufahren. Ich mache weniger Kilometer, mache dann aber nur mehr mehr Qualität als Stadtquantität.
08:52
Das hat dann ähm das hat das ist er hat richtig gut geklappt jedes Jahr, wo ich dann so meistens im Oktober so eine richtig gute Form auf auf so Strecken bis Halbmarathon erreicht hatte.
09:02
Und das ist letztes Jahr in Salzburg sehr gut gelaufen, da hatte ich also wirklich Leute geschlagen, die ich sonst nie das ganze Jahr über net dran gekommen bin, ne?
09:08
Das war dann wirklich leider, schade. Es war dieses Jahr, ich hatte die, hatte eine ähnliche Form wie letztes Jahr, so von den Trainingswerten her und Salzburg ist dann leider auch ausgefallen und so,
09:18
Bin ich da noch nichts mal in den Genuss gekommen jetzt einen schönen, einen geplanten Abschluss zu machen, sondern es ist einfach einfach dann nix mehr gekommen, ne.
09:25  Sascha
Na, das ist schade. Das ja.
09:28
Da geht's uns allen irgendwie so, die sich ähm ja für Wettkämpfe anmelden wollen. Ähm was ein blödes Jahr.
09:35
Du hast gerade eben von von langen Strecken gesprochen, vielleicht ähm erzählst du den Zuhörern mal ähm um was für Distanzen, also von was was Distanzen wir hier sprechen, gerade wenn du sagst, lang und kurz und schnell und.
09:47  Martin
Also es ist ähm es ist so natürlich, dass ich bin so ein ähm eigentlich so ein Hybridläufer, ne? Also es ist ähm ist nicht so, dass ich der, ich bin net der klassische Ultraläufer, der der auch schon sehr früh mit ultra Distanzen angefangen hat. Ähm,
09:59
Bin vom vom vom Straßenlauf gekommen früher, bin also klassischer Straßenläufer gewesen, noch Bahnläufer.
10:05
Dann irgendwie dann auch irgendwann dann mit mit einundzwanzig meinen ersten Marathon gelaufen. Hab das aber dann Marathon war damals schon Wahnsinnsstrecke. Das war unvorstellbar für mich mehr wie Marathon sollen. Ich habe das auch gelächelt,
10:16
ich hab damals jeden Ultraleufer gesagt, das ist verrückt, die Leute, die mehr wie Marathon, weil die haben alle einen klatschen, ne? Das ist, wie kann man sowas machen, ne.
10:24
Ja, das ist ähm habe dann aber auch äh dann mit der Zeit auch irgendwann, habe dann auch Spaß an den Bergläufen gefunden. In der Pfalz war das bei uns in der Nähe. Da gab's auch die, gab's da so kleinere Bergläufe und da habe ich da so ein bisschen ähm,
10:36
irgendwie hat man quasi, nachdem man so einen Marathon sich so ein bisschen die Zähne ausgebissen hat an den Zeiten, ne.
10:41
Sowie sehr vielen Läufern geht. Vielen Straßen, wenn wir die irgendwann merken, boah jetzt irgendwann ist so eine Grenzerreichung, wo man immer weiterkommt.
10:48
Dadrüber hab ich mich dann so bisschen hab neue neue Reize gesetzt über die Bergläufe und bin dann bin dann irgendwann über die Bergläufe halt auch quasi zum Trail Running gekommen, das kam ja dann auch erst zweitausendneun, zweitausendzehn kam das erst so auf. Ich bin dann wirklich mit dem mit dem Berglauf,
11:02
quasi damals auch.
11:05
Hab da reingeschnuppert und bin da wirklich mit dem Berglauf und mit dem Beruf ins Train Running dann groß geworden, ne? Philipp Breiter damals angefangen, weil da auch die Anfangszeit, ne, wo die, wo sie, wo wo so Transapin erst anfing und da bin ich da so reingewachsen und hab damals.
11:18
Auch dann gemerkt, okay, lange Strecken. Das ist irgendwie cool, ne? Das ist irgendwie äh so ähm,
11:24
Das ist ja net reines, das ist nur so, dass Ultralaufen, wie ich es kannte als Straßenläufer, wo ich dann nur gesehen habe, es gibt vierundzwanzig Stunden Leute, es gibt hundert Kilometer Läufe auf der Bahn, es gibt hundert Kilometer auf der Straße, das waren für mich und hier habe ich gesehen, nee, was man läuft in der Landschaft, man läuft und
11:38
da habe ich dies das erst drüber entdeckt.
11:40
Quasi diese und habe dann gesagt, okay, eigentlich ist es ganz, könnte ich mir sogar vorstellen, doch mehr als Marathon zu laufen, wenn man einfach mehr Zeit hat, das zu genießen, wenn man noch mehr Landschaft aufsaugen kann, dann ist dieser Wechsel, dieses Umdenken im Kopf einfach gekommen bei mir.
11:54
Dieser Prozess, dass ich dann auch ähm weniger ähm.
11:58
So verbissen wurde, ne? Vorher war man als Straßenläufer verbissen auf die Zeit. Man war enttäuscht, wenn man nicht die Zeit erreicht hat. Es gab auch nur ein Ziel beim Start.
12:06
Einfach eine Zeit laufen, ne? Das war das Ziel. Und dann habe ich halt irgendwann gemerkt, nee, es gibt was anderes als als äh als rein auf die Zeit laufen, hier bei dem Trailrunning oder beim Berglauf oder,
12:16
im Gelände. Da zählt halt eben nicht nur die Zeit, weil die Zeit kann man auch nicht vergleichen und es ist,
12:20
zählt auch mehr das Erlebnis, wenn man ins Ziel kommt, alleine schon ist das auch ein Erfolg, wenn man nämlich extreme Strecke läuft mit wahnsinnigen Höhenmetern, mit unglaublichen mit Felsen drin und alles Mögliche, was was es ja am Trail Running gi.
12:32
Dann wird, dann wird quasi der alleine schon das Bewältigen der Strecke zum Erfolg, ne.
12:36
Und so bin ich dann da wirklich reingewachsen, hab auch meine Mentalität komplett geändert, ne? Während der ganzen Zeit und bin dann auch wirklich ins ultra Trail Running äh auch reingewachsen, ne.
12:46
Hab dann hab dann auch gemerkt dass ich jetzt mit zunehmendem Alter das ist natürlich auch 'n Prozess. Man merkt natürlich man kann ich meine ich bin jetzt vierzig Grad, erst vierzig geworden,
12:55
man merkt natürlich, man kann in einem gewissen Alter immer mithalten mit den ganzen Jungen, wenn man mit einem Zwanzigjährigen kann man dann immer auf den Kurzstrecken auf zehn Kilometer mithalten. Es ist klar, dann fehlt die Spritzigkeit einfach, ne? Und ähm man merkt aber auf der anderen Seite und das habe ich dieses Jahr beim Hartfüßler gemerk,
13:10
merkt halt, dass man auf diesen langen Strecken einfach von seiner Erfahrung profitiert, ne? Und das ist ein ganz interessanter Aspekt, ne? Man man kann Schwächephasen ganz anders umgehen, wenn man sowas kennt.
13:20
Man läuft auch ganz anders an, weil man ja eine Erfahrung hat, man man
13:25
man guckt sich die Strecke im Vorfeld, man bereitet sich ja anders auf den Wettkampf vor, wenn man dann genau weiß, okay, man guckt nach man legt, man legt ja einen Wert zum Beispiel da drauf, dass man guckt, wie ist die, wie sind die Höhenmeter beschaffen, wo kommen die Anstiege, wie ist so die ganze Strecke, man
13:38
und
13:39
Das kann man als junger Läufer guckt man sich jetzt natürlich, da läuft man einfach, da steht man am Start, läuft los, ne? Und dann irgendwann merkt man dann halt, okay, ob jetzt äh irgendwie habe ich noch was falsch gemacht, ne? Diese Erfahrung hat mal, hat jeder gesammelt, ne,
13:50
Und das und das Interessante war halt bei diesen Ultras, als ich angefangen hab zu laufen. Also mein erster Ultra war der äh,
13:57
Alpin, ne, den ich damals im Jahr zweitausendzwölf gemacht habe mit dem Partner,
14:02
Spontan bin ich da eingesprungen, weil da einer ausgefallen ist. Ein ein Freund von mir und dann ähm dann haben wir damals auch im Rahmen dieses Transatin sogar einen fünfzig Kilometer Lauf gehabt und da habe ich dann quasi zum ersten Mal ein Ultra gemach.
14:13
Ähm und habe gemerkt, einfach das ist total geil. Also das ist ganz klasse, das macht macht total Spaß und.
14:19
Hab dann auch mit der Zeit gemerkt, als ich dann ähm immer mehr von diesen Läufen gemacht hab.
14:24
Das ist total interessant, das ist ähm, weil, weil es gibt, was während diesem Ultra immer Höhen und Tiefen.
14:30
Es gibt fast keinen Ultra, wo du sagst, du läufst los und bist komplett auf der Höhe und,
14:35
hat keine Tiefs. Es kommt immer irgendwie ein Punkt, wo du.
14:38
Innen Tal fällst, wo du dann denkst, boah ja, ist vielleicht Mitte der Strecke, hast noch so viel vor, dir hast noch Anstiege vor dir.
14:45
Dann hat dann wird das Ganze zu Kopfsache, ne? Dann musst du dieses Tal durchreiten, ne? Und das und das ist das Interessante, du.
14:52
Ist möglich, während dem Ultra, das ist mir immer so gegangen, dieses Teil zu durchschreiten und dann plötzlich irgendwann kommt eine Phase, wo du Nummer fliegst, ne, wo du dann, äh, wo du dann denkst, was ist jetzt los? Die Beine werden frei, ne? Du Feuer, wo du dann wirklich denkst, jetzt komm, jetzt durchbeißen.
15:06
Nervenbauer, Nerven bewahren, das ist jetzt hart, das wird
15:09
Du musst dich jetzt durchkämpfen und irgendwann kommt eine Phase, wo plötzlich die Beine aufgehen, dann ist so wie sehr der Knoten geht nochmal auf irgendwann und du merkst plötzlich, boah, es geht wieder. Boah, Wahnsinn, ne,
15:18
zusammen, dass man äh an der Verpflegung zum Beispiel dann nochmal langsam macht, dass man sich gut verpflegt, dass man da, dass man denkt, okay, jetzt trinke ich mal genug, jetzt nehme ich die Geld, jetzt nehme ich da noch eine Banane, Orange, Melone,
15:28
man da auch mal kurz stehen bleibt und sich da mal vielleicht nochmal kurz bisschen aufhält und dann sein Tempo danach versucht, ähm, nochmal konstant zu halten. Und das sind.
15:38
Das ist halt alles Erfahrung, das ist das Interessante und das ist das Schöne an diesem Trail Running, an diesem ultra äh Ultradistanzen,
15:44
einfach da ganz viele Möglichkeiten hat unterwegs auch nochmal auch Fehler gut zu machen,
15:48
Ne, wenn man, wenn man auf der Straße läuft, ein zehn Kilometer Rennen, wenn man da zu schnell angeht und man ist irgendwann, man hängt in den Seilen, dann ist das Rennen vorbei. Ne, dann kommt man zwar ins Ziel, aber dann ähm da nochmal zurückzukommen, ist unmöglich, aber bei einem Ultra kann man immer wieder zurück.
16:01  Sascha
Ja, wenn du bei einem Zehner mal eine halbe Minute verlierst, dann bist du gleich runter vom Treppchen unter Umständen, ne.
16:06  Martin
Dann bist du weg, ne, dann wendet den Anschluss verloren hast. Hier kann aber ganz, ganz viel passieren. Das ist interessante, du kannst da vorne im Rennen nie sagen, wie ein Rennen verläuft, jedes Rennen ist anders,
16:15
es gibt auch vorher, du kannst noch so große Favoriten am Start haben, da können alles über einen Haufen geworfen werden, ne? Das ist ähm das ist das Interessante einfach, dass in diesen an diesen Geschichten.
16:27
Wobei, was man jetzt auch zum zum Ultra-Trail Running war ganz wichtig ist.
16:32
Man braucht net unbedingt, man muss net Ultra laufen, um jetzt ein Trail Runner zu sein oder äh Trail Running heißt nicht Ultra.
16:37
Und und man kann, man kann auf einer zehn Kilometer Trailstrecke genauso,
16:41
haben, wie auf einer Ultrastrecke, ne? Also, das, das soll jetzt nicht.
16:45
Für die, wie für alle bedeuten, dass sie jetzt sagen, ist das Wahre ist nur der Ultra. Weil das ist die Gefahr, die ich momentan auch feststelle,
16:52
dass jeder meint, er müsste jetzt einen Ultra laufen oder einen Marathon ist für viele zählt ja ein Marathon schon gar nicht mehr. Jeder, also es ist zu normal geworden. Früher, als ich, als ich als Schüler habe ich immer das bewundert, habe gesagt, Marathonunvorstellbare Distanz, ne? Und dann,
17:05
wo man einfach denkt, ähm, das ist ja schon was Besonderes für die Leute, wo jeder, wo wo Leute sich drauf vorbereitet haben für einen Marathon extra. Und momentan ist das so, dass dann jeder sagt, oh ja, so ein Marathon, den nehme ich einfach so mit, ne? Das ist, er hat ja nichts mehr zu bedeuten, ne.
17:18  Sascha
Da geht man eben so am Wochenende. Ja.
17:20  Martin
Das stimmt ne? Das dürfen man darf das nie aus den Augen verlieren, das für so ein Ultra auch für einen Marathon ganz ganz viel Vorbereitung,
17:27
ganz viel Erfahrung. Man kann net einfach sagen, ich fange jetzt mal an zu laufen und ich laufe dann direkt mal einen Marathon oder ich ich gehe da direkt mal auf die Ultradistanz. Ich denke, wir wären Trail-Running da erstmal anfängt, der sollte erstmal Erfahrung auf den kurzen Distanzen sammeln,
17:40
Wenn er dann merkt, okay, jetzt bin ich bereit, ne? Dann dann kann man ja langsam das Training dann auch dann dauernd reinkommen. Man kann da reinschnuppern langsam. Aber das sollte man, sollte immer Respekt haben vor diesen langen Strecken.
17:51
Das ist das ist aber auch eine Gefahr, die momentan ganz, ganz viel entsteht, dass sich Leute äh ja relativ schlecht vorbereitet an solche Distanzen wagen.
18:00
Dass dann auch gefährlich wird, ne? Weil ähm
18:03
Ich mein man kann auf der Straße, wenn man da in den Seil hängt und so weiter, dann quält man sich irgendwie ein sehr geht man halt und aber wenn man irgendwo im Gelände drin hängt, ne? Besonders im hochalpinen Gelände
18:13
dann ist das halt nicht mehr so einfach da runter zu kommen, wenn man jetzt dann eine technisch schwierige Passage bergab hat und man hängt komplett in den Seil, man ist komplett am Ende, ne? Wie kommt man da runter.
18:22
Das ist halt dann immer so einfach, da da spielt so viel eine Rolle, ne? Und deswegen, das.
18:27
Das will ich auch jedem eigentlich mit auf mit auf den Weg geben oder ähm auch jedem raten,
18:33
auf jeden Fall Respekt zu haben und nicht einfach Ultra zu laufen und nicht zu meinen Ultra wäre das einzig wahre, ne? Deswegen.
18:40  Sascha
Das geht ja in der Ultraszene, geht das ja auch noch weiter, so ein Fünfziger ist ja schon nichts mehr, weil das ist ja nur knapp über Marathon, so ein Hunderter, ja, man kann auch hundert Meilen laufen. Ähm.
18:50
Ja und der neueste Trend ist ja dann irgendwie, dann laufen wir halt mal zweihundert Meilen oder halt jetzt so ein Wegformat, ne, wo es dann auch an die zweihundert Meilen geht,
18:56
Ähm das ja.
18:58
Wo das noch hinführt, weiß ich auch nicht so genau. Ähm ich bin auch mal ganz kurz ganz kurz dem erlegen, habe ich mir gedacht, ah, jetzt so als nächstes hundert Meilen laufen. Ähm dann bin ich erstmal die hundertvierzig beim Kobold gelaufen und habe gemerkt, oh, Vorsicht.
19:11
Das ist schwer. Ähm das ist sehr schwer, ne.
19:15
Habe ich enorm Probleme mit dem Schlafen bekommen und so Scherz, weil ich ja auch kein, kein Schnellerläufer bin. Ähm das das unterschätzt man dann halt auch einfach und äh ja, das ist.
19:24
Das ist gut, dass das ein, dass das äh ja, so ein guter Läufer wie du auch mal auch mal klarstellt, ne?
19:29
Finde ich ganz wichtig. Ähm, weil da haben wir auch, haben wir auch die Langsamen und die Schnellen, ähm, bei so einem Ultra auch definitiv Gemeinsamkeiten oder bei einem langen Lauf. Es muss ja kein Ultra sein, müssen ja auch drei oder vier Stunden sein, irgendwo, wo du die Chance hast, dass es dir zwischendurch mal schlecht geht. Ähm, das kann ja auch schon bei zwei Stunden passieren, ne?
19:44
Grundsätzlich ähm dass es,
19:47
dass es uns allen irgendwann mal schlecht geht und wir alle diese diese Phase durchmachen können und dass das auch irgendwie ähm zu dem Sport dazugehört
19:54
Das ist das, was mir so was mir so gefällt, dieses sich selber kennenlernen
19:57
Und wenn man wirklich mal nicht mehr gehen kann, wenn man das Gefühl hat, hier geht einfach gar nichts mehr. Ähm und man holt sich dann irgendwann, warum auch immer, ne? Ganz plötzlich, das ist einfach ein gutes Gefühl. Ähm ist dann aber auch die Erfahrung, wie du schon gesagt hast.
20:10  Martin
Genau, ne, aber das, das ist auch ähm das finde ich auch das Coole, dass ähm,
20:14
Ich glaube, das bringt's, das ist auch sind auch Sachen, die man dann ähm im Leben auch so ein bisschen lernt, ne, so die mit dem man auch übertragen kann, das normale Leben, das ist das das Coole einfach, ähm, weil man ja
20:23
Man kann sich ja durchkämpfen, man lernt seinen Körper kennen und auf der anderen Seite man man lernt auch Grenzen zu überwinden, die man vorher vielleicht gar nicht denkt, dass man das mal so schaffen kann, ne,
20:32
wo man dann auch Sachen schafft
20:33
ganz stolz drauf sein kann oder auch dass man sich durchspeisen kann. Man lernt, man lernt sich auch durch so weisen Situationen, die vielleicht aussichtslos erscheinen,
20:42
Dann trotzdem nochmal äh auch auch nochmal nochmal hochzukommen,
20:46
zu überwinden und auch durchzubeißen. Also man man glaubt ja vorher gar nicht wie seine Grenzen auch sind und wie wie weit man gehen kann, dass man, dass man manchmal viel mehr schaffen kann als man vielleicht glaubt, ne? Und das ist das äh
20:57
ich auch gelernt hab und wo ich dann auch gesagt hab OK das das hilft mir auch im alltäglichen Leben ne? Wo man dann auch mal Situationen hat wo vielleicht auch mal
21:06
Wo es blöd läuft und man einfach denkt, boah, äh wie soll ich das alles nur schaffen, ne, aber als Läufer, glaube ich, kann man gut kämpfen, auch im Alltag, ne?
21:13  Sascha
Ja, ja, das stimmt. Ähm du hast gerade eben erzählt ähm,
21:20
Das Duo natürlich auch irgendwann mal einen Marathon gelaufen bist und dann auf die Trails gewechselt. Das ist ja oder auf die auf die längere Distanz. Das ist ja ich man könnte fast sagen, so ein so ein klassischer Werdegang, ne? Dass man
21:30
wie von der von der Straße endlich wegkommt, klingt immer so böse
21:35
und dann in die Natur darf und da das da das auch mal genießen. Ähm, hast du deine Marathon-Bestzeit im Kopf? Weißt du das noch? Ist das noch wichtig für dich.
21:43  Martin
Also die war, die war zum damaligen.
21:46
Wichtig, weil gut, sie lag bei zwei einunddreißig. Ich habe mir damals ähm.
21:51
Zähne ausgebissen so bisschen. Das war eigentlich schon. Ich habe mehrere drei Versuche gemacht unter zwei dreißig zu kommen. Hatte das auch eigentlich von den Trainingswerten her alles drauf.
22:00
Aber äh das hat dann irgendwie nie geklappt, so bisschen und dann ist Hamburg gekommen, das war die zweiunddreißig, wie sie in Hamburg gelaufen. Ähm damals war's, war's so wirklich top vorbereitet und Hamburg lief dann von Anfang an irgendwie.
22:12
Nicht so gut. Also es ist so, Hamburg habe ich die Strecke ein bisschen falsch eingeschätzt, da ging's nämlich irgendwo dazwischen mal so bisschen hoch, so leicht und ich habe das Tempo da, glaube ich, am Anfang relativ hoch gehalten und da habe ich irgendwie Magenprobleme bekommen
22:24
extreme Magenprobleme musste mich da irgendwie durchkämpfen und bin da bin da irgendwie zurückgefallen, sie lag am Anfang Kurs locker unter zwei dreißig, ne? Und dann,
22:34
bin ich damals ähm zurückgefallen und dann da gab's eine coole Situation eigentlich ein sehr cooles Erlebnis. Ich bin damals ähm zurückgefallen,
22:42
wurde von einer Tempomachergruppe, von der ersten Frau, von der besten deutschen Läuferin.
22:47
Eingeholt. Das war damals die Ulrike Maisch und Julia Maisch, die ist erst später.
22:52
Bei den Europameistern, das war nämlich die Europameisterschaftsqualifikation, die sie gelaufen ist und.
22:58
Ja, die ist ist dann mit ihrem Team quasi mit ihrem, mit ihren Tempomachern dann zu mir aufgeschlossen und ich in dem Moment ist dann bei mir wieder dieser Kopf.
23:07
Habe ich irgendwie einen Schalter umgelegt und habe gedacht, boah, irgendwie hat mich das dann so fasziniert, dass die Gruppe dann dauert zu mir aufgeschlossen ist und Kameras waren natürlich dabei, die waren neben mir und alles. Und ich habe gedacht, hängst du hier einfach mal dran. Jetzt guckst du mal dann jetzt, komm und irgendwie.
23:22
Wenn du nur Kurzes schaffst mitzugehen, vielleicht hilft dir das ja nochmal ins Rennen zu kommen, ne? Und ich bin dann,
23:27
Die ganze Gruppe komplett mitgelaufen, die ganze Zeit, alle Tempomacher haben sich mittlerweile bis zum Schluss verabschiedet. Ich war nur noch alleine mit der Hurike Maisch
23:33
Kameras und alles waren dann wirklich neben mir, also die haben der Kameramann, also oder der der Reporter im Fernsehen. Das wurde ja im Hamburg wurden ja auch live übertragen und er hat dann gesagt, oh, sie hat noch einen Tempomacher bei sich, aber war ich ja gar nicht der offizielle Tempomacher und äh,
23:47
war dann bei ihr bis auf die Ziellinie und da durfte ich dann quasi,
23:50
ich habe ja dann versucht noch Getränke zu reichen und so weiter und so. Sie hat das aber glaube ich so gar nicht, sie war so im Tunnel, sie hat das gar nicht so richtig wahrgenommen, hat mich da auch noch hier am Ziel auch gar nicht wahrgenommen, also
23:58
gab da noch irgendwie gar kein Wort oder des Dankes oder irgendwas oder ich bin da lange vor ihr und zum Schluss äh äh auf der letzten Kilometer hatte ich so viel dann so viel Adrenalin, dass ich dann abgezogen bin und hab's dann wirklich geschafft, so eine
24:10
Eigentlich noch eine Top-Zeit zu laufen, obwohl ich da dazwischen so einen Hänger hatte, ne? Aber ich habe, deswegen Marathon, ich hab's dann danach auch noch einmal, glaube ich, versucht.
24:19
Aber das ist dann, hat dann nie so geklappt, ne? Unter zwei, dreißig zu kommen und äh habe dann das das Unternehmen Straßenmarathon eigentlich aufgegeben für mich dann, wo ich gesagt habe, was bringt dir das, was nützt dir das, ne? Im Nachhinein muss ich jetzt sagen, ne, ob du jetzt zwei siebenundzwanzig läufst. Zwei achtundzwanzig, drei neunundzwanzig,
24:33
hört sich gut an, aber es ist letztendlich das Print, ja nichts, ob du zwei einunddreißig läufst, weil siebenundzwanzig, es wird, es wird in Deutschland, deswegen wirst du nicht mehr wahrgenommen.
24:42
Du hast äh du zählst in Deutschland im im Marathonbereich, wenn du jetzt zwei fünfzehn rennst oder so weiter, dann nimmt dich jemand wahr, klar, dann sagst du okay, das lohnt sich, das sind Profis, aber in dem Bereich,
24:51
zwischen zwei fünfundzwanzig, zwei einunddreißig, das sind, das sind Zeiten, das sind top Zeiten, das sind das sind Läufer, die die das sind das sind Amateure, die extrem viel aufwenden müssen für diese Zeiten.
25:02
Du musst sehr viel trainieren, aber das.
25:05
Das steht dem Aufwand einfach nicht gegenüber, ne? Das das ist das lohnt sich einfach nicht. Äh dass ihr irgendwie gesagt habt, ich habe da so viel trainiert, so hart. Ich habe ganz hartes Bahntraining gemacht, ne. Und dann habe ich eben gesagt, das lohnt sich eigentlich nicht für so eine Zeit und es interessiert letztendlich niemanden, ob du diese Zeit nachher läufst.
25:20
Ich hab's jetzt endlich sogar dann nachher über die Bergmarathons dann, ich hab mich dann ja Richtung,
25:25
Bergläufe dann auch zu den Bergmarathons bin ja dann sogar Weltmeisterschaften mitgelaufen, Bergmarathon. Wir haben sogar die Bronzemedaille mit der deutschen Nationalmannschaft dann auch geholt zusammen in in Unterlagen beim Jungfrau Marathon.
25:37
Im Rahmen des Unfallmeierns und damals bin ich ja Top-Zeiten, also da gab's natürlich dann einen Topmarathonrennen, einen Bergmarathon. Wenn man das so vergleicht von den Zeiten her, war das mit Sicherheit schneller als ein Straßenmarathon unter zwei dreißig. Und ich bin damals hin, dann Johnnyson White, den viele ja noch kennen,
25:52
der der für 'ne gewisse Zeit lang für ein Jahrzehnt den Berglauf bestimmt hat in auf der Welt quasi der einer der Westen wirklich der beste Bergläufer war,
26:02
noch einen Bergmarathon alles gewonnen hat, was man nur gewinnen konnte, ne? Und der, das war in Lichtenstein im Rennen, Bergmarathon,
26:08
Da bin ich angegangen, war komplett unbekannt, niemand hat mit mir gerechnet und
26:12
waren top Leute am Start, Tschechien und äh der der Johnson White war halt am Start, es waren Schweizer am Start.
26:18
Ganz stark besetzt, ne? Und ich bin dann und hab mich dann während dem Rennen auf Platz zwo vorgeschoben in die international super.
26:24
Festbesitzen rennen, bin dann hin dann schon, sie meinten, habe noch Lust sogar noch auf den letzten fünf Kilometern Zeit gut gemacht gegenüber ihm, ne? Und war dann wirklich als zwoter kam dann sensationell, als Zwoter ins Ziel bei diesem Top-Rennen und ähm ja, das war, also das war mit Sicherheit,
26:38
Muss ich sagen, im Nachhinein ein sogar einer der besten Rennen meines Lebens, glaube ich, weil ich da wirklich geflogen bin. Ich bin da zum Schluss. Es ging ja nur berghoch,
26:45
ich bin zum Fluss immer schneller geworden. Ich war so im Tunnel und so und ich hatte so einen Adrenalinkick, das ist das war Wahnsinn, also das war vom Gefühl her war das ein Wahnsinnsrenn.
26:52
Deswegen so viel zum Thema Marathondistanz. Also ich hab glaub ich meine dann berichte ich die Marathonsdistanz die Topzeiten dann nachher eher ein Bergmarathon gelaufen.
27:02  Sascha
Das kennen vielleicht kennen vielleicht viele gar nicht so diese, also bei uns hier in der Pfalz, ne? Hier in der Mosel oder sonst gibt's ja diese Bergläufe des, der typischen. Ähm bei uns gibt's glaube ich keinen Bergmarathon, aber so bis zehn, fünfzehn Kilometer, ne, wo es dann eigentlich von Anfang an bergauf geht
27:16
das ist eine, ja, eine Punktzupunktstrecke, ne? Da geht's nur bergauf.
27:20
Das gibt's in in manchen Bundesländern gibt's das glaube ich gar nicht. Zumindest wüsste ich davon nicht. Ja, das ist so ein ganz eigener Sport.
27:27  Martin
Berglaufszene gab's, gab's oder diese diese klassischen Bergläufe, die gab's zwischenzeitlich ähm
27:33
Ja, aber das war, das war so, ich glaube, der der Höhepunkt der Berglaufgeschichten, wo es, wo es wirklich diese reinen Bergläufe gab, das war das war glaube ich alles so, so.
27:40
Jahr Mitte zweitausend, ähm so zweitausendfünf bis zweitausendfünfzehn sagen wir mal so, das war die Blütezeit, wo dann wirklich überall da gab's sogar saalische Berglaufmeisterschaften bei uns, da haben wir dann.
27:51
Damals ähm gut, da ich ja dann einen Berglauf wirklich auch erfolgreich waren, eingestiegen haben, die im Saarland gesagt, komm, wir machen da gab's ein paar kleinere Bergläufe, die dann auch ausgehoben wurden, Schaumberglauf, um Schaumberg hoch, bei uns den
28:01
den markanten Berg im Saarland sozusagen gab's dann auch einen Lauf. Gab's dann drei, gab's sogar eine Berglaufserie im Saarland,
28:07
nachempfunden nach der Felser Berglaufserie, die es ja in der Pfalz gab. Ja, da gab's damals, ich weiß, damals gab's auch in Bad Ems, gab's doch auch so einen so ein Event und zwei Tagesberglaufevent
28:17
das das sind so überall die Bergläufe gekommen, so kurze, kurze Strecken, ne.
28:21
Das hat sich dann glaube ich mittlerweile alles so ähm ja.
28:26
Irgendwann was, was interessant. Das war, war so für die für die, für die Straßenläufer war das eine Geschichte und das hat sich jetzt aber alles in den Spide-Running verlagert, ne. Das ist jetzt ähm Bergloff ist ja, ist ja war ja letztendlich nichts anderes als Trail-Wunning, aber ist ähm nur, dass es halt nur berghoch ging,
28:40
Die Bergläufer haben damals so bisschen das Wasser pönt bergunter zu rennen damals,
28:44
damals war, hat man gesagt, dass wir jetzt ist es gefährlich und das macht, man macht sich die Knie kaputt und das geht gar nicht, man darf nur hochrennen und runter muss man dann mit dem Auto fahren oder mit der Bergbahn.
28:54
Ja, aber das ist ganz witzig eigentlich, was damals diese Szene. Ja, da gibt's auch heute noch die, also die Berglows, die existiert immer noch, aber ich glaube, die ist jetzt so ein bisschen ja, in der in der Trail-Running-Szene ein bisschen untergegangen, ja.
29:04  Sascha
Wir haben hier in Brodenbach, es sind zwei Dörfer weiter, haben wir auch noch so ein, so einen Berglauf. Ähm das das weiß ich noch, der ist dieses Jahr dann halt auch leider ausgefallen. Ähm dabei ist sogar mal Zweiter.
29:12  Martin
Sei dieser Malberglauf gibt's dann noch irgendwo oder ne.
29:14  Sascha
Ja das das ja auch in der Gegend genau richtig.
29:17  Martin
In der Nähe, aber der, der ist auch ausgefallen oder oder wird glaube ich auch so ein Trail, so ein Trail jetzt zukünftig werden, so wie ich's gesehen habe, ja.
29:23  Sascha
War das für dich sogar eigentlich schade, weil die die das noch eine eigene Kategorie so ein Berglauf, das ähm fand ich ganz spannend. Ist ein bisschen was anderes.
29:31
Da hat mich äh mein Hund mal auf den zweiten Platz gezogen, allerdings in der Altersklasse. Äh äh ja, da habe ich dann ganz äh überraschenderweise stand ich auf dem Treppchen mit dem Hund.
29:41
Ähm ja vielleicht nicht ganz fair, aber ich hatte vorher gefragt, ob ich den Hund mitnehmen darf, die so ja, mach das, nimm, nimm den ruhig mit, solange er nicht im Weg steht, nee, wir standen nicht im Weg, wir standen vorne.
29:52
War auch nicht so toll, weil sie kann schneller laufen als ich und na ja, als jetzt mehr genossen wahrscheinlich. Ja
30:01
Ja, Berglauf ist äh finde ich, finde ich eine spannende Sache. Und sich, das ist äh kurz, hart und schmerzvoll meistens.
30:07  Martin
Ja, nee, also war damals auch ähm es ist, war da wirklich auch sehr, sehr hart auch so von von man ist dann oben angekommen und äh die Lunge war also also auch,
30:16
Also es ist so so ein vom Gefühl her du standst dann standst dann oben im Ziel und warst äh erstmal hast hast Minuten gebraucht bist überhaupt,
30:24
wieder zu zu atmen und um überhaupt mal reden konntest, ne? Das war so komplett, man ist eigentlich komplett rumgefallen direkt, wenn man erstmal man hat gedacht, man
30:30
kriegt überhaupt keine Luft mehr, wenn man so wirklich, wenn man so richtig die steilen Dinge hochgerannt ist. Also äh es gab auch Bergläufe, da war so wirklich dunkel und plus die Skipiste mit über dreißig Prozent Steigung, so wirklich so komplett das Ding wurde dann hochgewuchtet, bis noch irgendwie fast auf allen Vieren hoch bist, ne,
30:44
ganz extreme Dinge. Ja, war eine lustige Geschichte und es ist eine gute Ergänzung. Ich denke mal, man sollte es mittlerweile auch so sehen, dass das ähm Trail Running,
30:53
dass es da verschiedene Arten gibt und ähm äh ja, ich meine, letztendlich kannst du ja sagen, es gibt gewisse schwierige Crossläufe, die ja auch, die man mittlerweile auch in durchaus nur als Trail Running bezeichnen könnte,
31:04
Es ist halt ähm moderner, vielleicht Trail Running zu sagen, weil Crosslauf ist so veraltet, ne? Das ist so ja, Roslauf denkt man so an früher, ne? Das ist so.
31:13
Traderung ist irgendwie viel cooler, ne? Deswegen wir haben auf sind auch viele hingegangen und haben halt ihre Läufe dann umbenannt, ne? Also eigentlich so bestehende Läufe und haben dann eigentlich das Warenvorher
31:22
es gab auch mittlerweile auch dazwischenzeitlich gab's mal so einen Trend, wo dann alle mit so einem Panoramaläufer angefangen haben, wo dann alle gesagt haben, jetzt, das war, vorher war das so ein Volkslauf, ne? Wo dann einfach so, wurde so ein, so ein und dann hast du dann ein Landschaftserlebnis, Panorama Lauf draus gemacht oder sowas, ne? Und dann,
31:37
wolltest du damit halt vermitteln, dass der Lauf halt,
31:39
so die normalen Volksläufe
31:45
zwischenzeitlich mal sogar auch so die Tiefs hatten oder auch. Es ist momentan auch, glaube ich, schwierig, ne? Die Zeit für Volksläufe ist auch ein bisschen schwieriger geworden. Die die Teilnehmerzahlen schwinden und dann
31:54
wird irgendwie muss irgendwie was Interessantes bieten, ne, damit mehr Leute auch nochmal angesprochen werden, ja?
32:01  Sascha
Die Alten aus dem Verein sterben halt auch irgendwann leider, ne? Die das früher noch organisiert haben und die Jungen, für die ist das nicht hip genug, so ein fünf Kilometer Dorflauf zu organisieren oder überhaupt Vereinsleben so an sich, ne?
32:13  Martin
Gut, das ist das ist auch jetzt das werden wir quasi auch so wissen bei dem Thema ja Trailrunning und und.
32:20
Ja, Verband und und Vereine und und passt das zusammen und sowas, ne? Glaube ich, wir äh fällt mir jetzt so spontan ein, weil wir das ja.
32:28
Ja, also die klassischen Vereine, die die Volksläufe und alles und dann.
32:31
Trailbunning gibt's das ja oder gab es, gab es zum Teil ja noch gar nicht so die Zähne, ne? Viele Trail, Trail Running Events ja auch, sind ja gut Vereine, ist schon ein Vereinsorganisiert, aber es gibt auch viele große Events,
32:43
die dann auch von professionellen Veranstaltern sind und irgendwie der kommt jetzt auch so die Phase, also so die letzten Jahre.
32:50
Wo ich so da bisschen dazwischen äh stehe und äh so bisschen mir auch Angst habe oder Gedanken mache, wie wir das weitergehen, ne.
32:57
So die die ganze Geschichte mit OTMB und das ist ja auch die letzten Jahre immer mehr verstärkt worden und kommerzialisiert worden, ne
33:07
wo dann,
33:08
ja, mit, wo es wurde jeder Veranstalter meint, er müsste jetzt dann auch dann Qualifikationsrennen werden für die Punkte zu kriegen, ne und ähm und das ist dann der rechtlich geschützte Name, man muss Geld bezahlen an die UT, an UTMB.
33:21  Sascha
Ja, ja, das stimmt wohl.
33:21  Martin
Alles bisschen wird alles schwieriger, ne.
33:23  Sascha
Das das schwierig, aber das interessant, dass du das ansprichst und ähm auf der anderen Seite für einen für einen Sportartikelhersteller läufst. Das finde ich interessant.
33:33  Martin
Ja gut, es ist,
33:34
da gab's auch zwischenzeitlich auch ja.
33:39
Unterschiedlich unterschiedliche Meinungen auch auch von Sportartikelnherstellern,
33:44
wie sieht's, wie sie dazu stehen, ne? Zu den zu den Läufen, ne? Wir haben ähm ich bin ja Urgestein ins bei Salomon auch, ne? Ich bin seit zweitausendneun bei Salemon, ne.
33:54
Damals ging das so an, damals war die Anfangszeit ähm Trail Running. Wir hatten damals haben wir sogar als ich angefangen hab
34:00
wir als Team Salamon haben wir damals als an den olympischen Sport und an das olympische Komitee haben wir damals irgendwie so ein so eine so eine Petition eingereicht, dass das Trailer olympisch werden sollte,
34:11
haben ja damals unterschrieben und haben das dann offiziell überreicht im Münchner Olympiastadion. Ähm damals fing das damals haben wir quasi dann schon äh die Idee gehabt, ja das Trailing ja mal
34:20
olympisch werden könnte, ne? Dann hat sich das aber alles so bisschen dann verlaufen, ne. Damals war damals kam, am Anfang kam schon die Idee auf Verband, ne, wie ist das? Kann man sowas machen,
34:28
dann hat sich das aber dann ein bisschen verlaufen und jetzt ist dann im Nachhinein ist das immer mir dann wieder gekommen. Ähm.
34:34
Aber der, der, ich glaub, die Hersteller stehen, sie sehen das unterschiedlich, ne? Ich weiß nicht, ist, ich will jetzt auch nicht,
34:40
Salemon sprechen oder jetzt Salem und Werbung, da gibt's auch keine offizielle glaube ich Vorgehensweise das ist ähm.
34:48
So ein Sportartikel der ändert ja auch ständig auch so bisschen ähm.
34:52
So bis in die Phasen, also ich habe ja sehr viel mitgemacht die letzten die letzten äh elf Jahre. Saleman hat sich ja immer weiterentwickelt, ne? Da da am Anfang.
35:00
Auch von von der von der Produktpalette her und von auch von.
35:04
Was Salemon will oder wo Salemon hin will. Ich es gab zwischenzeitlich auch mal so die Idee von den City Trails, ne, wo dann dieses urban Trail Running auch aufgekommen ist. Da war.
35:14
Da war so und so eine Geschichte, das hat sich mittlerweile auch nochmal so bisschen bisschen verlaufen. Ähm ja, das ist, ich glaube, das sind immer so Phasen, die dann kommen, aber ich ich bin mal net mit sicher, ob die, ob die Sportartikelhersteller, ob die alle jetzt unbedingt ähm,
35:27
großes Interesse daran haben, dass jetzt ein Verband entstehen würde. Ich, also ich glaube net, also weil also ich würde, würde mal sagen, ähm.
35:35
Ich ich bin da sehr sehr gespalten, weil ich ich bin ja auch ähm Nationalmannschaft.
35:40
Gelaufen, auch im Trailing. Wir haben auch noch die Bronzemedaille Ultra Dreh damals geholt in in Portugal zweitausendsechzehn.
35:46
Mit dem Tina, dass Nationalmannschaft, da bin ich ja mitgelaufen, habe, habe mich da auch quasi ja auch ähm.
35:52
Angeschlossen habe er gesagt, okay, ich ich laufe für die Nationalmannschaft. Auf der anderen Seite ähm ist es schon schwierig, wenn sie jetzt einen Verband in Österreich zum Beispiel ist dann ein eigener Verband entstanden, in Deutschland gibt's eigentlich jetzt keinen Verband.
36:04
Der jetzt der jetzt Meisterschaften organisiert in dem Sinn, sondern es ist eigentlich es ist in die Leichtathletik integriert worden. Die haben also es gab diese deutsche Ultramarathon-Vereine, die duf.
36:15
Hat das Ganze, die hat dann die Meisterschaft und Landschaft zuerst äh deutsche Landschaftsmeisterschaften.
36:20
Ja ähm entsprechend veranstaltet und das hat sich dann weiterentwickelt zu Trail Running, aber nur im Bereich Ultra,
36:27
Dann gab's ja zwischenzeitlich mal ich mein Trail Magazin. Dennis hat ja dann die Idee aufgebracht, ähm wieso ist ähm Trail Run gesendet eine Ultra? Wir machen jetzt die inoffiziellen deutschen Meisterschaften äh über eine Halbmautodistanz oder,
36:38
da gab's ja den den Lichtenstein.
36:40  Sascha
Lichtenstein, ja. Mhm.
36:41  Martin
Durchgeführt. Ja und dann kam so ein bisschen.
36:44
Das ist ja schon auf die Diskussionen sind glaube ich noch nicht abgeebnet, also da da geht's immer wenn man so beim Trail Magazin und überall guckt ähm es ist es stehen wieder immer neue Diskussionen, es ist gut.
36:54
Dass das so ein Verband wäre das vielleicht gut fürs Trail Running an sich,
36:59
Ich weiß es nicht. Also ich ich bin ja eigentlich ich bin ähm ja von der Leichtathletie, die klassischen Leichte, die ja weggegangen. Ich bin ja halt von von Straßenlaufen und somit von der klassischen Leistung und diesen verbissenen, diesem, diesem leistungsorientierten,
37:12
bin ich eigentlich weggegangen und jetzt bin ich beim Trail und ich bin ja deswegen beim Trail Running und gelandet, weil ich gedacht habe, hier, da geht's einfach nicht nur um Zeiten und nicht nur um den Erfolg. Natürlich bin ich,
37:21
ambitioniert, natürlich bin ich Leistungssportler, natürlich bin ich bin ich auch ehrgeizig, ne? Aber das das steht nicht mehr im Vordergrund
37:28
und da gibt's auch äh und deswegen weiß ich jetzt,
37:31
das jetzt so toll ist, ob ich das so toll finden würde, wenn das jetzt genauso wäre wie bei einer Leichtathletik, ne? Wenn jetzt
37:36
Wenn wir jetzt quasi, äh, wir hatten regelmäßig Meisterschaften, es gäbe Verband, äh, es gibt Vereine, reine, es gibt jetzt Train Running Vereine, ne? Und äh ich weiß nicht, ob das so toll wäre, das weiß ich nicht. Also, wir sind ja doch alle
37:48
Sportler, die sich in der Trail Running ist eine besondere Szene. Und ich bin stolz eigentlich, dass diese Szene anders ist, ne? Anders als die klassisch leichterledigt. Man steht nämlich am Start.
37:57
Und man muss ja nur mal in den Startbereich gucken, man muss auch nur mal in Vorjahr gucken, wie die Startnummernausgabe ist und nach dem Lauf und nach während dem Lauf.
38:07
Ich ich habe das Gefühl, ich laufe nicht nur, ich bin, wir sind nicht nur Konkurrenten, sondern wir sind wir ähm wir sind Sportler, die uns alle in der Natur bewegen und gemeinsam.
38:16
Auch, dass das Erleben, ne? Und dieses gemeinsame Erlebnis haben. Du hast ja vorhin auch angesprochen, wir haben einen Trail oder im Ultra-Dray-Bereich, egal ob man jetzt schnell oder langsam läuft.
38:25
Ähnliche Erlebnisse, ähnliche Erfahrungen, ne? Ruhigen Tiefen und so weiter. Und wir haben auch die Möglichkeit hier, wir wir laufen ja auch gar, egal welche Leistungsklasse wir starten alle gemeinsam, wir laufen alle in einem Lauf,
38:36
und das ist irgendwie, das ist das Besondere, es gibt und es gibt ja, ich habe nur das Gefühl, dass es da abgehobene Läufer gibt jetzt, also die so Leistungsuntie, die dann sagen, ich bin jetzt hier der Beste und äh äh alles andere rund um nee, irgendwie sind wir doch alle,
38:49
merkt man ja gar nicht so, dass dass die Leute, die wenn man jetzt am Startbox steht, dass jetzt einer besser als sich besser als der andere fühlt oder jetzt sagt, ich bin jetzt jede Top-Athlet und wenn man man sieht das ja gar nicht,
38:59
Man merkt das auch irgendwie nicht so, ne?
39:01
Irgendwie alle stehen so zusammen und man unterhält sich mit jedem, jeder unterhält sich mit auch vom Staat und und auch ich habe während dem Lauf, man hilft sich gegenseitig, man man man quatscht. Es ist so witzig, man
39:13
Ich habe oft schon gehört, also äh ich bin, bin auch ich unterhalt mich während Läufen auch auf ganz oft auf während Ultra-Läufen mit den,
39:19
mit der Konkurrenz, ne? Wir man muss ja irgendwie Zeit an ähm man ist ja lange unterwegs, man man genieße die in den Turm, man fängt dann an, sich zu unterhalten, also ich habe auch mit.
39:28
Ähm.
39:29
Mit diversen Läufern auch schon, mit Topathleten, wo wir vorne waren, auch bei Deutsch auch bei Deutschen Meister, wo wir beim beim Zut oder so gelaufen sind, wo wir dann Max Kirschbaum zum Beispiel, kennst du wahrscheinlich auch, ne? Der, der Max.
39:40
Wirklich cool und äh habe ganz, ganz tolle Gespräche mit dem geführt.
39:44
Auch auch mit dem mit dem Flo Reichert und so weiter, wo wir dann in der Spitzengruppe mal waren und so Geschichten, wo wir dann einfach dann, ja, also ganz viel ähm und das war, das war nie, man hatte nie das Gefühl, das ist jetzt der Konkurrent neben dir.
39:57
Der ist dann irgendwann klar, einer von uns war dann irgendwann stärker, ne? Dann hat man irgendwann der eine musste abreißen lassen, dann hat man sich noch verabschiedet, gesagt, okay, kämpft nicht durch, komm und ne, aber das ist beides nicht irgendwie so ne. Man hatte.
40:08  Sascha
Bis dahin und unterstützt man sich halt auch, ne? Weil es läuft sich zu zwei zu dritt, läuft sich's einfacher, ne? Ja.
40:14  Martin
Wann hat man äh ist ja nicht so, dass man jetzt dann mit seiner Erfahrung sogar und während während dem Lauf dann teilt, dass man dann sagt, am Ende, wenn der eine die Strecke vielleicht sogar kennt, sagt er jetzt, ah ja, jetzt, jetzt
40:23
kommt gleich eine schwierige Phase oder schwierige Passage. Man man erzählt dann auch davon, dass man dann sagt, komm jetzt hier, ich kenne die Strecke und ähm wir haben Birgit Meistern die jetzt erstmal gemeinsam.
40:32
Das das und das ist und das ist das Besondere, ne am Trailing, dass ich das Gefühl habe, äh es ist anders, ne? Anders als als diese klassische Straßen und und leicht erledigt, ne.
40:42  Sascha
Wo du jetzt gerade den den Max äh Kirschbaum ins Gespräch gebracht hast. Mit dem habe ich auch so mein
40:47
mein Erlebnis, ähm, er wahrscheinlich nicht mit mir, sondern nur ich mit ihm. Ähm, bei in der Pfalz, beim Pfalztrail, äh, als ich den einmal gelaufen bin, dann kam ich irgendwann ins Ziel und dann saß da so ein, so ein,
40:58
Hagerer, langhaariger und hat aus einem großen Glas äh sein Weizenbier getrunken
41:04
also aus seinem Pokal, der saß dann da und hat er getrunken und getaner gemacht und der war tatsächlich noch da, als ich ins Ziel kam und stellte sich raus an dem Tag hat er das Ding gewonnen. Ähm der war da einfach noch in der, in der Party Area danach und
41:16
war einfach da. Und war mit den Leuten und ja
41:19
Das äh fand ich dann sehr sympathisch, das sieht man bei Straßenläufen ganz oft einfach nicht. Ne, dann ballern die ihren Zehner durch und dann sind die weg. Ähm ganz oft sind sie noch nicht mal bei der Siegerehrung dabei, weil.
41:30
Dauert ihn zu lang oder wie auch immer, keine Ahnung und das das habe ich so in der Trailszene habe ich das tatsächlich auch neulich erlebt, ja. Genau, das sind alle sehr, sehr freundlich in der Regel.
41:39  Martin
Ne, das ist, ist genau die Erfahrung, also ich bin auch oft so
41:42
dass ich vielleicht sogar je nachdem, wenn ich mich dann äh nach dem Laubgut man läuft, sich als als Trailer eigentlich nicht unbedingt genau aus, ne? Also das sind,
41:49
beim Straßenlauf, das man dann noch zehn Kilometer ausläuft oder was ich um die Muskulatur dann noch. Also ich meine, man sitzt im Ziel und fertig, aber man steht im Ziel ganz o,
41:55
also man dann, wenn
41:56
zum Beispiel kommen ja die unterschiedlichen Strecken in gemeinsam ins Ziel, ne? Da kommt jetzt jemand, der eine Strecke dann gelaufen wird überholst, ein oder ein Ziel äh stehst in Zielen in äh äh bist sich am Verpflegen oder und dann und dann kommen ja andere Läufer von anderen Läufen noch ins Ziel und man kommt dann,
42:11
oder auch unterwegs kommt mal ins Gespräch, weil man plötzlich merkt, oder ist einer vor dir und dann kommt Leute zu ihm auf oder jemand anderes, vor einer kurzen Strecke läuft's zu dir auf und dann kommen wir auch ins Gespräch,
42:19
oder im im Zielkanal, äh später, wenn man dann äh oder wenn man dann am, am Essen ist, am Trinken, man sitzt sich hin und kommt dann auch,
42:25
Dazu oder man, ich, ich bin auch, wenn ich dann ähm mal entgegengegangen bin, anderen Läufern dann nochmal kurz oder bin ans Auto gegangen und bin dann über die Laufstrecke und dann habe ich die Leute auch angefeuert, ne? Die dann auch kamen. Weil die sich dann gefreut haben. Man freut sich ja selbst über jeden, der dann noch irgendwie dann noch ein ein
42:39
nettes Wort für einen hat, der dann auch sagt, komm letzte Kilometer und so oder jetzt ein Meter quäl dich nochmal durch, ne? Grad ähm ja,
42:46
Deswegen, wir haben auch, wir haben ja auch oft dann gerade beim ist das ja auch so Tradition, ne, dann auch hinzugehen auf die Letzten auch anzufeuern und gerade wenn's dann die die dann lange, die hundert Kilometer dann so bloß ins Ziel kommen, wenn man dann,
42:58
während der Party quasi schon dann noch hingeht und und dann sagt, jetzt kommt der Sprecher, sagt dann, jetzt kommen die nächsten Zimmer, geht dann hin und feuert mit an. Das ist cool, ne? Und dann.
43:06
Kriegst du wirklich selber auch. Auch selbst wenn du dann immer läufst, selbst als Zuschauer dann noch oder als als als jemand, der schon im Ziel ist, kriegst du trotzdem Gänsehaut, wo du denkst, boah.
43:15
Der jetzt ins Ziel kommt, der war ja viel länger unterwegs und dann ähm der der hat viel länger noch gelitten als du. Für den war das noch eigentlich noch schwerer, weil der einfach der,
43:24
der den ganzen Tag unterwegs war, ne, denn dann man muss das, ich glaube, man hat ganz anderes Verständnis dafür im Trail-Munding, auch für den anderen, ne?
43:30
Beim Straßenlauf würde ja dahin gehen, wenn da in einer Sido ja klar kommt, jetzt kommen die langsam ins Ziel, wo dann irgendein, ich glaube, die Topläufe, die hätten da kein Verständnis dafür, wenn da jetzt ein langsamer ins Ziel kommt, ob der jetzt da ne, länger unterwegs war, da würde niemand noch ein großes Wort noch an den äh ne,
43:45
Richten, ne, weil hier.
43:46  Sascha
Stunden ist kein Marathon, ne? Genau, so dieses typische.
43:48  Martin
Und hier denkst du halt und hier weißt du genau,
43:50
die Leute, die die ganze Nacht unterwegs sind, die am nächsten Morgen ins Ziel kommen, die sich da durchgekämpft haben.
43:56
War das viel schwieriger als für dich, ne? Du warst tagsüber, du warst bei bei Taglicht unterwegs, ne? Und äh,
44:03
bist ja viel kürzer, das heißt du brauchst ganz, du musst dich ganz anders verpflegen. Ähm, du hast ja viel kürzere Zeiten, ne? Und die anderen sind länger unterwegs, die müssen viel mehr noch zu sich nehmen.
44:13
In der Nacht wird's dunkel, kalt oder es, es fängt später an zu regnen, die werden dann plötzlich nochmal nass müssen, die müssen ja ganz anders von den Wechselklamotten und alles dabei haben, ne. Das und das, das ist man schießt schon. Also ich bin mir das bewusst.
44:25
Also das, das, dass es Leute gibt, die die äh die die länger unterwegs sind und die, die eigentlich eine Wahnsinnsleistung vollbringen, ne, damit. Und äh dass ich das auch anerkenne, ne.
44:36  Sascha
Das schön zu hören. Aber wie gesagt, das deckt sich auch mit mit so meiner Erfahrung. Da da bist du ähm keine keine Seltenheit von den schnellen Läufern, sondern alle, die ich bis jetzt kennengelernt habe, ähm die sind halt einfach schnell, aber das war's dann halt auch, ne? Also das ist,
44:50
sind trotzdem genauso genauso Menschen. Klingt jetzt blöd, aber ne, und und so sehen die meisten sich dann halt auch einfach auch.
44:57
Das ist ein Teil der so sympathisch ist an an der an der Tradering-Szene. Auch heute noch, finde ich. Auf jeden Fall, schön.
45:07
Dieses Jahr ist ja wie wir schon festgestellt haben ein sehr besonderes Jahr und wir hoffen mal, dass das nächstes Jahr alles besser wird. Ähm du warst,
45:16
nicht der einzige, der sich neue Ziele gesucht hat für dieses Jahr, ähm ja, Solo, Ziele, Ziele ohne Wettkampf, ohne ohne echte Ziellinie und ohne ja, ohne Konkurrenten auf der Strecke. Ähm.
45:28
Wir haben vorhin schon erwähnt oder ich habe erwähnt, dass du ja aus dem Saarland kommst.
45:32
Ähm die Zuhörer kennen bestimmt, Saarland ist ja so eine Maßeinheit, ne? Ähm ich weiß gar nicht, also Saarland oder Fußballplätze ist so das, äh womit man quasi alles auf dieser Welt irgendwie vermessen kann. Ähm.
45:45
Ist ganz lustig. Ähm du hast zu deinem du bist gebürtiger Salen da, ne?
45:51  Martin
Genau, ich bin Ursaarländer. Bin auch stolz drauf, also deswegen, ich glaube, also wirklich so ein, so ein ähm ja, Saalen da sind ja sind ja schon besonders. Also in ihrer Art und Weise auch so. Sehr heimatverbunden, ne?
46:05  Sascha
Und war das auch der Grund, warum sie dann dein Projekt ausgesucht hast im im Sommer einfach dieses Heimat.
46:14  Martin
Ja, also das ist, das ist genau das, ähm, was, was, was auch so, ich glaub ähm,
46:19
Ich war ja auch schon in meiner äh im Studium und in der Ausbildung war ich so, die ist ja außerhalb vom Saarland auch mal ähm so wie jeder Saarländer eigentlich ähm,
46:27
wenn er quasi mal ein bisschen länger Zeit weg ist vom Saarland merkt er einfach nochmal wie sehr er das schätzt einfach im Zahne zu wohnen das ist irgendwie das Besondere, wir wollen immer zurück. Wir Saalender und wir fühlen uns zu Hause einfach am am am wohlsten ne und klar ich war,
46:42
war schon überall unterwegs und und und auch auf Wettkämpfen war ja auch dieses so die kuriosen Dinge, was ich auch schon erzähle, habe, wo ich auch schon mal gesagt habe, ich war ey
46:51
ich war auch schon Namibia, ich war in in Marko im Atlasgebirge und so Geschichten und äh Madeira und,
46:58
weit weg und das ist wirklich die schönsten Inseln und alles, wo du dir denkst, boah, das ist eine traumhafte Landschaft, auch in den Bergen, ich liebe die Berge, ne. Aber trotzdem.
47:07
Habe ich irgendwie dieses Heimatgefühl, habe ich hier zu Hause irgendwie, auch wenn ich hier auch meine Trainingseinheiten mache, ne, wenn ich da auch.
47:15
Gewisse, das ist ja auch das,
47:17
Wenn's auch mal regnet und und man läuft an seiner seine Hausstrecke und hat so eine besondere Atmosphäre. Oder im Sonnenau Sonnenuntergang. Im Sommer, wenn's warm ist, wenn's abends lange hell ist. Man läuft um abends um neun Uhr vielleicht dann auch irgendwo übers Feld.
47:29
Guck dann so über sein, sein Ort, guckt Richtung Haus oder irgendwie läuft er übers Feld quer einfach so durch und dann ist es schon ein geiles Gefühl irgendwie und das und das ist irgendwie.
47:39
Jetzt habe ich hier im Sauna schon was und irgendwie kommt das immer wieder auf, ne, so bei den Läufen, auch wenn ich dann und da habe ich mir immer schon überlegt, da auch was.
47:48
Mein Saarland quasi so bisschen mit einzubauen und da irgendwas draus zu machen, auch was Besonderes und,
47:53
man ist als Saalender auch immer als Kind ja auch dann irgendwie unterwegs im Saarland mit den mit den Eltern und so weit wie es war bei mir so wer ich meine ich hatte drei drei Schwestern, trage ich mir Wand zu viert, ne? Und da war bei uns halt ähm.
48:05
War es halt so, ich meine, wir sind nie, wir konnten nie weit weg in den Urlaub fahren mit vier Kindern und so ist immer schwierig, wir sind net geflogen, also ich bin ich bin äh äh.
48:13
Als Kind in der Familie, damit wir sie nie irgendwo hingeflogen, wir sind immer mit dem Auto mit. Es war toll, wenn wir in den Schwarzwald gefahren sind oder so Geschichten, ne. Und dann äh was hat man gemacht in den Ferien, in sechs Wochen? Man hat halt im Saarland was gemacht, ne? Man ist im Saarland dann halt,
48:27
Wir haben die Sehenswürdigkeiten dann gefahren. Wir sind zur Saarschleife gefahren, wir sind dorthin gefahren und das sind dann alles so Geschichten, wo man dann,
48:33
jetzt, wenn ich das Ganze laufend erkunde und wenn ich dann mal wieder auf Strecken zurückkomme, wo ich denke, da warst du mal, ne? Da warst auch vielleicht mit der Schule,
48:40
hast das besichtigt oder so und da kommen dann schon sehr emotionale Gefühle, wo du denkst, dir, als Kind, da warst du mit deinen Eltern oder so da unterwegs und äh.
48:49
Das ist schon cool und dann irgendwie hatte ich dann auch immer die Idee, das alles mal miteinander zu verbinden und irgendwie dann mal so eine große Geschichte draus zu machen, wo ich so die.
48:57
Erlebnisse, die Sehenswürdigkeiten, alle, alle soeben miteinander verbinden, ne? Ja,
49:03
war das die und dann ich weiß nicht, soll ich, soll ich's erzählen oder jetzt oder willst du noch eben wieder ähm also.
49:08  Sascha
Gerne, du bist, bist da gerade so schön dabei, du äh schwächst da gerade in Erinnerung, das ist äh sehr schön.
49:12  Martin
Also deswegen, also das war und dann dann hatte ich dann immer schon die Idee, dann einfach diese Geschichte dann zu machen und zu sagen, hier ich ich will das Saarland eigentlich umrunden, ja,
49:20
Das ist deswegen, wie du schon sagst, Saarland, Maßeinheit und so weiter, ich mein das hat natürlich die Möglichkeit damit jeder in einem Bundesland, ne? Ich meine, ich kann schlecht Bayern umrunden, dass ich meine, das wird mit Sicherheit auch, äh, dann könnte man das aber nicht nach kurzer Zeit. Ich hab mir dann gesagt, komm.
49:33
Über Jahre schon hatte ich das immer so ein bisschen im Kopf. Ich wusste, es gibt einen Weg, es gibt auch eine Saarland-Rundwanderweg, ne, einen offiziellen, sogar offiziell ausgeschilderten Weg,
49:43
und deswegen musste ich da auch nicht jetzt selber da planen, musste da jetzt irgendwie dann genau an der Grenze da irgendwie neue Strecken konzipieren, ne? Aber trotzdem habe ich dann gesagt, irgendwann mal muss ich das mal in Angriff nehmen und da kam jetzt natürlich Corona kam dann natürlich,
49:56
Gelegentlich habe das dann relativ kurzfristig entschieden, als es dann im März so alles seinen Lauf nahm. Habe ich dann gedacht, komm, boah, äh irgendwie war da noch was, ne?
50:04
Jetzt irgendwie, ich glaube, wenn du die Zeit jetzt nicht nutzt, dann weiß ich nicht, ob sie's irgendwann mal nochmal kriegst, die Gelegenheit, ne? Weil irgendwann.
50:11
Man wird ja nicht jünger und man weiß auch nicht, wie das so familiär und alles, wie man das so läuft, ob man irgendwann mal die Zeit hat, ähm das so zu machen oder mal vielleicht körperlich überhaupt noch in der Lage ist, das irgendwann zu machen und dann habe ich gesagt, weil jetzt nutze ich die Chance, ich gehe das Projekt an, ne.
50:24
Als ich das dann vorbereitet habe, Saarland zu Hormonen ist mir dann auch dabei erstmal bewusst geworden in der Streckenvorbereitung, was das alles bedeutet, was es, was es auch emotional bedeutet, ne für mich und das, deswegen also mehr bei diesem ganzen Projekt.
50:38
Stand also net im Vordergrund. Ich wollte jetzt, deswegen habe ich ja bewusst auch nicht irgendeine Zeitvorgabe gemacht, also Zeitvorgabe, in denen sie schon, ich habe gesagt, ich muss, ich will das natürlich jetzt in einer Woche machen.
50:48
Oder jetzt jeden Tag nur paar Kilometer oder so, sondern ich will das schon in einem relat,
50:53
Zeitraum ist, ist das also schon es sollte für mich schon eine Herausforderung darstellen,
50:57
Aber ich wollte jetzt keine FKT, ich hätte ja auch sagen können, ich mache jetzt diesen Weg,
51:02
Ich laufe da eine eine Bestzeit und die die jetzt Bestand haben soll, ne? Ich würde jetzt da irgendwie einen neuen Rekord aufstellen. Ich wollte auch, ich habe ja gesagt, ich will jetzt nicht nachts durchlaufen, nach net Zelten irgendwie oder so ist man, man kann das ja komplett durchlaufen, ne? Und ich weiß.
51:14
Natürlich für die extremen oder die Hardcore-Ultra-Ranner, ne, die jetzt irgendwie auch Projekte, dieses Jahr gab's ja ganz viele Projekte.
51:22
Da ist das Saarland Projekt mein Saarland Projekt ist das mit Sicherheit nicht das spektakulärste Projekt, ne? Es gibt Leute, die haben, die haben die zweihundert Kilometer zusammenhängend gelaufen. Gut, bei mir waren's jetzt um die dreihundert. Das hätte man ja natürlich auch als
51:34
komplett durchgehenden Lauf, ich weiß nicht, ob ich das geschafft hätte oder ob ich das
51:37
mir fehlt ja auch die Vorbereitung jetzt zu sagen, ich ich meine ich habe mich da drauf net vorbereitet, sondern ich habe im März, März entschieden, mit der bestehenden Vorbereitung, das anzugehen.
51:46
Und ich wusste auch nicht, ob ich das, ob ich das überhaupt in so kurzer, ich habe dann gesagt, okay, vier Tage.
51:51
Ob ich das auch wirklich, ich ich jeden Tag in Ulta und jeden Tag in jeden Tag siebzig bis achtzig Kilometer laufen, das war für mich erstmal unvorstellbar. Aber trotzdem stand das halt mit im Vordergrund, sondern ich wollte dieses erleben. Ich habe gesagt, boah, das ist ich ich habe.
52:03
Gänsehaut bekommen, wenn ich nur dran gedacht habe. An diesem Tag einfach auf den Weg nicht auf den Weg zu machen,
52:10
Saarland und meine Heimat am Arum zu laufen und ich wusste das sind ganz viele Sehenswürdigkeiten und Begegnungen,
52:15
von früher und ähm als ich dann noch gemerkt habe, mein mein Freund zum Beispiel mein bester Freund, der wohnt,
52:22
An dem Saarland Wohnwanderweg quasi, wir laufen an seinem Haus vorbei, da habe ich gesagt, gut, da muss ich die Strecke so, da muss ich die Etappen so konzipieren, dass ich bei ihm halt ankomme. Ne und dann bei ihm übernachte,
52:32
so hat sich das dann ergeben, dann habe ich die erste Nacht dann quasi bei ihm, habe dann die erste Strecke so gestaltet, dass ich bei ihm ankomme, habe die nächste Strecke wiederum zu einem anderen Freund gemacht und dann äh und die die dritte Etappe ging dann zu mir nach Hause sogar. Ne, also das war dann
52:45
also vier Kilometer entfernt von von zu Hause,
52:48
Das war natürlich dann ganz emotional, wo ich gewusst hatte, ich laufe sogar zu an meiner neuen Heimat jetzt halt quasi vorbei, wo ich jetzt seit ein paar Jahren wohne, wo wir hier ein Haus gebaut haben.
52:56
Und so wurde das Ganze dann im Vorfeld schon für mich so ein.
53:00
Ganz emotionales Projekt, wo ich dann wirklich dann auch nachts auch fast schon schlafen konnte und tagelang auch drüber siniert habe, was kommt da alles auf dich zu? Und das Ganze wurde dann natürlich noch spektakulärer, weil's halt dann,
53:13
weil's ja dann medial aufbereitet wurde, ne? Also ich glaube, dass deswegen mein Ansinnen für dieses Projekt war nicht.
53:21
Besonderen Rekord aufzustellen, mit irgendwas zu machen, was noch nie einer gemacht hat oder jetzt irgendwie war, ne? Das sondern es ging darum, um diese.
53:29
Diese Heimatverbundenheit zu zeigen und zu sagen, hier, ich stelle mein Saarland vor, ich präsentiere es auch für für andere, die es dies vielleicht noch nicht kennen und ich, ich mach's für mich selbst, um um auch dieses Emotionale zu schaffen, dieses an diesem Tag,
53:43
einen Lauf von Freunden zu machen, zu Freunden zu machen und ähm.
53:49
Ja, dass das halt in den Vordergrund zu stellen, glaube ich, das war das Wichtigste für mich halt dieses,
53:53
diese Geschichte. Und dass das dann natürlich solche Züge genommen hat, weil dann hat man dann es war natürlich Corona Zeit. Es war, es gab keine Wettkämpfe rund rum, es gab äh keine Sportveranstaltungen zu dem Zeitpun.
54:05
Das heißt, da ist natürlich alles medial auf mich eingebrasselt, ne? Da haben natürlich alle sobald diese Meldung draußen war und hat die haben die Medien natürlich gemerkt, hier ist was.
54:14
Wo einer was macht. Wir haben was zu berichten, ne? Und da sind die alle richtig drauf geflogen, da kamen natürlich dann Fernsehsender und alles, die dann ähm das Ganze dann.
54:23
Natürlich verfilmen wollten, die dann auch mich bekleidet haben. Hat für mich natürlich auch ein bisschen Stress bedeutet während dem Lauf, ne? Das heißt, ich bin dann.
54:30
Ich musste für ein Filmteam ich weiß nicht ob ich's erwähnen darf ich will ja keine war dann ein probater Fernsehsender der dann.
54:39
Der.
54:41
Der dann auch gefilmt hat und dann äh die die haben natürlich spezielle ja Vorstellung gehabt, wie das dann aussehen sollte. So dass ich dann den einen Berg auch durch einmal dreimal hochlaufen musste, bis das dann mit der Kamera dann äh auch äh tolle Bilder war, ne.
54:54  Sascha
Okay.
54:56  Martin
Es war toll, also es war es war eine unglaubliche Geschichte an dem Tag. Ich wenn ich jetzt zurücktrinke, ich habe jetzt auch gerade, ich meine, du merkst es wahrscheinlich, ist.
55:04
Wenn ich so erzähle von bin ich halt extrem auch ähm jetzt begeistert auch immer noch davon, ne? Und äh ich glaube es ist auch ein cooler Zeitpunkt jetzt, dass wir da drüber sprechen.
55:13
Zu dem Projekt und ich kann jetzt,
55:20
Ich glaub danach oder unmittelbar danach hätte ich jetzt glaub ich net so darüber erzählen können wie jetzt mit so diesen ich hab jetzt auch Zeit gehabt das zu verarbeiten und dadrüber nachzudenken was ist da passiert.
55:30
Es war natürlich für mich ein äh ähm ja es waren ganz tolle Tage in diesem Jahr in dieser schwierigen Zeit.
55:38
Dann trotzdem noch sowas zu machen, was mich was mich glaube ich über die nächsten Jahre auch immer nur.
55:44
Zurückdenken lasst an dieses tolle Ereignis, ne? Das ist irgendwie, was mich immer wieder beschäftigen wird. Das war, es war einfach, es waren so ich bin da diese vier Tage in einem.
55:54
Zustand gelaufen, wo ich dann einfach so, es war einfach toll, es war, es hat mich nix.
55:58
Beeindrucken können, es weichbar ist, es lief auch so gut, so sportlich einfach auch, das war das Überraschende. Ich habe das, ich habe das so gut überstanden, diese vier Tage. Ähm es liefen ja auch das, das kam auch noch dazu,
56:10
ich ich habe natürlich das Problem gehabt, Corona, ich konnte ihn jetzt natürlich nicht normalerweise hätte ich dazu aufgerufen und hat gesagt, cool, Leute, ihr könnt mit mir laufen, ne, so wie der Flo, dass Neuschwan da jetzt zum Beispiel das vor kurzem bei einem Projekt gemacht hat, ähm,
56:20
ich ich habe ja Tabellen aufgestellt, ich habe Zeitpläne erstellt für die Presse auch und für meine Begleitperson, ich muss ja unterwegs verpflegt werden, ne,
56:27
hab also wirklich wie bei der Tour de France Roadbooks erstellt, wo ich wirklich genau den schnellsten Schnitt im mittleren Schnitt und den langsamen Schnitt erstellt hab und quasi alle fünf Kilometer in Ortsangabe hatte, ne? Ein ein Punkt.
56:38
Ich hab ich hab wirklich ich glaub ich hab zwei Wochen jeden Abend oder fast Nächte lang Pläne erstellt.
56:44
Und dann das existiert ja, das hätte ich alles veröffentlichen können, hätte ich auch gerne gemacht, aber das konnte ich natürlich Corona bedient nicht machen. Ich hätte ja nicht dazu aufrufen können, zu einem Lauf der ich meine, die Leute waren ja alle heiß, die hatten ja keine Wettkämpfe.
56:55
Und ähm ich hätte ja, es wäre für mich eine kontrollierbar gewesen, jetzt zu sagen, ähm ich wusste ja nicht, wie viele Leute da kommen. Ne, wie viel Leute mit.
57:03
Sodass ich dann gesagt habe, Leute, ihr dürft mich anschreiben. Ich gebe euch die Pläne, aber ich veröffentliche sie net. Sondern ich mache grob, veröffentliche nur wann ich wann ich wo laufe,
57:12
auf Nachfrage habe ich dann wirklich die Pläne übersandt und dann waren auch wirklich sehr viele Leute, die da mitgelaufen sind. Also was heißt sehr viele, also eine kontrollierbare Zahl.
57:19
Das heißt, es kontrollierbar war, ist ja nun mal das Motto bei Corona, dass wir alles kontrollieren können, dass wir, dass wir nicht unkontrolliert, ähm, Leute, die mitlaufen, ne? Das sind,
57:28
Aber da waren waren dann auch sehr viele Freunde, die sich spontan erklärt haben, auch noch kurzfristig, wo dann wirklich auch noch während dem, wo dann Erna noch am Tag vorher, Mensch, ich würde gerne morgen mit dir mitlaufen, wann bist du denn wo?
57:38
Und dann äh das Lustigste war dann auch, es gab sogar Leute, die dann wirklich gewusst haben, ich ich habe ja gesagt, ich starte morgens um sieben die Zeit und die haben die Pläne nicht gehab,
57:46
Die sind dann einfach, die haben auch gewusst, okay, ist er läuft im Saarland Rundwanderweg, die dann morgens einfach von von der anderen Seite in mir entgegenkommen quasi gelaufen sind und so lange gelaufen sind, bis sie mich dann quasi ähm aufgesammelt hat.
58:00
Also lustig, also es waren, waren schon ein paar Leute, die mitgenommen sind und umso emotionaler war die Geschichte dann halt auch dann, dass wirklich Freunde auch mit mir mitgelaufen sind, ähm.
58:09
Die ich grade Corona bedingt, auch eine Messung natürlich so treffen konnte, ne? Ich meine, wir hatten ja dann.
58:15
Wir konnten uns ja alle, wir vorher hat man sich auf Läufen oder man hat sich bewahrt, irgendwo getroffen, weil es irgendwelche Feiern gab oder man ist zusammen weggegangen. Das gab's ja alles nicht, ne? Das war ja dann schon nach dem Lokdown im im März Februar, also im März, äh im März April.
58:29
War das ja alles die Kontakte waren komplett abgebrochen.
58:32
Da war man natürlich und da war das halt toll, wenn wenn dann im Juni dann plötzlich doch ein paar Freunde nochmal an der Strecke aufgetaucht sind und äh mitgelaufen sind, ja.
58:40  Sascha
In einem sicheren Umfeld, ne? Draußen war ja, war ja schon immer okay, Wetter war ja gut. Ähm da passt das ja auch, ja.
58:47  Martin
Also natürlich klar, alles Bete haben auch dann alles unter, deswegen,
58:51
alles unter Corona Bedingungen, also wir haben uns an die Regel gehalten, natürlich im Rahmen dieses Lauf. Gut, es war ja sowieso die saarländische Staatskanzlei dabei, also offiziell quasi sogar die ähm,
59:00
Die Saarlandvertretung war dann quasi mit dabei, deswegen habe ich musste ich die Strecke in der Hinsicht ein bisschen abändern. Ich bin ähm das habe ich dann von mir aus auch gemacht,
59:08
weil zu dem Zeitpunkt war äh noch die Grenze nach zu Frankreich geschlossen.
59:13
Und ich äh die Strecke ging eigentlich offiziell, wäre die eigentlich sogar noch äh ähm ein bisschen über die französische Seite gegangen an einer Stelle in Saarbrücken,
59:21
das wäre auch eigentlich recht cool gewesen, weil das dann zu so auch so bisschen so.
59:28
Wären da auch gewesen, wo dann auch äh Kriegsgeschichten auch stattgefunden haben. Früher wäre es normal so rübergegangen.
59:35
Ich glaube, es hätte wahrscheinlich auch es wäre net schlimm gewesen, aber ich wollte äh da ich ja so im Fokus stand, wollte ich natürlich kein Risiko eingeben, habe gesagt, jetzt ähm laufe ich net über die Grenze, sondern habe den Strecke verändert, in der Hinsicht, dass ich auf das, auf der, auf der deutschen Seite geblieben bin, ne.
59:49  Sascha
Ja, Saarland und Frankreich haben ja auch lange Geschichte, ne? Ja.
59:53  Martin
Genau, gut, das ist das, deswegen, das war dann, das das kommt bei diesem Projekt ja quasi noch hinzu, dass man natürlich auch,
59:59
auf auf den Spuren der Geschichte gelaufen ist, gerade im Bereich Saarbrücken war es so, dass man natürlich entlang der Grenze gelaufen ist, wo dann wirklich auch wo man viele Kriegsgräber oder oder Kriegsdenkmäler noch hatte.
1:00:10
Das habe ich mir dann im Vorfeld ja auch bei der Vorbereitung der Etappen auch zum Teil dann auch angeguckt, wo ich dann auch äh,
1:00:15
gesehen hab, was ist das für ein Punkt? Was steckt da dahinter, ne? Ich ich bin auch geschichtlich interessiert und hab dann auch mir dazwischen auch mal auch angeguckt, wo laufe ich darüber, über was was sind das für für Gedenkstätten, was steckt dahinter, was hat da stattgefunden, ne.
1:00:30
Dann auch nochmal dann interessanter natürlich, ja klar.
1:00:33  Sascha
Das das fand ich jetzt bei dem ähm kam jetzt ja vor ein paar Tagen der Film äh vom Philip Reiter über den Grenzlauf, ne? Kam ja raus
1:00:40
Laufen und laufen auf der Geschichte. Tatsächlich wortwörtlich sogar auf dem Grenzstreifen. Ähm
1:00:47
das fand ich auch eine Aussage so spannend mit ja wo wo ich jetzt hier laufe ne? Da bist du eigentlich früher erschossen worden für,
1:00:54
und das einfach Geschichte, ne? Und wie wie viel Freiheit wir jetzt auch haben oder du jetzt in dem Fall, wenn Korone nicht gewesen wäre, ähm mal einfach ebenso nach Frankreich rübergehen,
1:01:04
und dann auch wieder zurückkommen unversehrt, äh vor allem äh das finde ich finde ich schon sehr spannend und da ähm ja ist es einfach eine tolle Zeit, wo,
1:01:14
Grenzen im Grunde ja zumindest innerhalb Europas keine Rolle mehr spielen. Das ähm finde ich finde ich ganz toll, wenn man das auch laufend mit eigener Kraft erkunden kann. Ähm so die Heimat erkunden.
1:01:25
Aber ich kann mich da so ein bisschen, kann ich mich reindenken in die ganze Geschichte. Ich bin ähm zweimal den Finama gelaufen, das ist ein Laufe in Karlsruhe. Vielleicht kennst du den, den Nachtlauf.
1:01:35
Kilometer und ich bin ja gebürtiger Karlsruher und,
1:01:39
Ja, da bin ich überall da lang gelaufen, ja wo ich halt meine Jugend verbracht habe, ne, die ganzen Bergdörfer quasi dann da runter und dann,
1:01:46
in die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, äh, in die, in die leere Stadt, wo ich mir überlegt hab, ja vor zwanzig Jahren, bis sie hier eigentlich noch betrunken, äh, durch die Straßen getorkelt. Ähm und jetzt läufst du da mitten in der Nacht,
1:01:59
total verrückt, ja? Ähm, was ein dieses Laufen, was einem dieses Laufen dann auch bringen kann und zeigen kann und und einen erleben lassen kann. Ja.
1:02:08  Martin
Hier sind genau die Erlebnisse, also deswegen, das ist also es ist schon toll, was das glaube ich, das, das merkt man ja einfach auch, äh.
1:02:15
Was was laufen, was dieses Trail Runner auch bedeuten kann, dass das, ist ja einfach mehr. Ich ich sage mal, es ist mehr als laufend. Es ist äh es ist auch.
1:02:24
Es hat ja auch was mit Mentalität, mit dem Lebensgefühl zu tun und man äh es ist schon ganz besonderes, was man da erlebt, was man durchmacht, ne? Wenn man.
1:02:33
Und wie gesagt, wenn man dann noch jetzt auf den Spuren quasi seiner Vergangenheit auch unterwegs ist, ist das noch noch emotionaler, ne? Und.
1:02:42
Auch diese Geschichte wenn man in den Bergen unterwegs ist auch nochmal zu gewissen Punkten kommt. Es gab gute Philipp hat die Geschichte jetzt gemacht, das war die dieser Alpwantrail.
1:02:54
War die Geschichte, wo wo ja auch wo man eg.
1:02:56  Sascha
Die ganz neu, ja. Ja.
1:02:57  Martin
Oder die Geschichte mit den mit den Men.
1:03:01
Teilte Deutschland, also das quasi zwei Beispiele, die es für die Geschichte gibt, wo man da einfach rum wo wir jetzt laufen können und und besonders,
1:03:09
Das Tolle ist ja bei diesem, bei diesem Trail oder Ultra. Es gibt, gibt's gibt für uns in dem Sinne ja ähm keine Grenzen, weil wir
1:03:16
wir wir können die Distanz, wir können, wir können sehr viel Distanz aneinander auf einmal laufen
1:03:22
und und auch die Grenzen auf auf Wegen laufen, die halt net einfach nur Straße einfach festgelegt ist, sondern es sind halt äh kleine Pfade, ne? Es sind wir, wir können uns überall bewegen, ne? Es gibt, es gibt in der Hinsicht keine Grenzen, ne.
1:03:37  Sascha
Das, ja, ja, hast du recht. Das äh äh so genau habe ich da noch gar nicht drüber nachgedacht, aber im Prinzip ähm wenn du dich mal von der von dem Gedanken gelöst hast, dass du nur auf der Straße laufen kannst und
1:03:50
Ähm, dann ziehst du deine Schuhe an und dann läufst du dahin wo du hin möchtest. Und egal und wenn kein Weg ist, dann ist das auch nicht schlimm, weil den Weg finden, suchst du dir.
1:04:00
Haben uns eine schöne Sportart ausgesucht.
1:04:04  Martin
Klar.
1:04:06  Sascha
Ja, jetzt hast du gerade eben gesagt, es lief alles wunderbar einfach bei der Saarlandumrundung.
1:04:11
Das ist ja eigentlich schon fast ein bisschen schade. Wenn wenn du musst es also sportlich hast du gesagt, war alles gut, ähm, emotional war, war alles, war alles toll.
1:04:22  Martin
Für gutes, das hört sich jetzt so einfach an mit dem Sportlichen, hört sich, hört sich, also das Puh einfach an. Es gab natürlich äh also ich habe,
1:04:28
nach dem ersten Tag der erste Tag war super, ne? Das war so der, wenn klar, der erste Tag läufst du, da waren's glaube ich letztendlich, waren's ja auch fast achtzig Kilometer,
1:04:37
Ähm also es waren es waren immer natürlich, es war immer ein bisschen mehr als geplant. Das liegt dann immer daran, so wie das immer ist. Ähm
1:04:43
erstens die Strecke ähm ja manchmal ist sie nicht so ausgeschildert, manchmal GPS, man verliert das so ein bisschen oder man kann dann auch Feuer bei der Planung und dann das ja alles macht, ähm auf einer Karte sieht das immer,
1:04:54
jetzt zieht, ja das Programm zieht ja auch nochmal Linien und das heißt man man weiß eigentlich, das habe ich auch eingeplant, man es wird letztendlich meistens länger als man das so auf der Karte sieht, ne? Wenn man das nie so im Original so ablaufen kann, wie es auf der Karte ist, ne.
1:05:06
Und äh der ersten Tag achtzig Kilometer, da habe ich auch gewusst, ich muss mich zurückhalten, ne? Das war ja dann so die ähm ja, ich wusste ja erstmal, ich wusste, er hat mit vier, vier Tagen jeweils Ultra,
1:05:16
war jetzt schon vom von der Planung her, aber ich hatte, wie willst du das schaffen, ne? Wie normalerweise läufst du Ultra oder bist du am nächsten Tag ins, du läufst den Ultra durch und dann weißt du genau, okay, wenn du ein Ziel kommt, ist rum, ne?
1:05:26  Sascha
Du bist ja auch kein Etappenläufer, ne? Wenn man so sich dein dein deine Rekorde anguckt, dann.
1:05:31  Martin
Also ich hab schon, ich hab schon 'n paar Etappenläufer, also ich da hab ich sogar ganz gute Erfahrungen gemacht, in so drei, drei Tageslaufen so keep on wanning, was es da gab, ähm, die Geschichte gab's in Mainz an Wendel bei uns oder auch Trans Alphain gut.
1:05:43
Da habe ich auch, also ich habe eigentlich schon geschafft, dass ich so Ortur durch Tirol habe ich auch. Meistens war ich sogar am zwoten, dritten Tag sogar besser wie am ersten.
1:05:50
Weil ich's meistens geschafft habe vom Kopf her, ähm, war ich am Anfang nie so drin. Ich komme meistens erst so zweiten, dritten Tag komme ich vom Kopf her, da bin ich erst richtig in dem, in dem Laufen drin.
1:06:00
Aber trotzdem ist es natürlich hier, war so, ähm, ich, ich war mir bewusst, ähm, dass ich die erste Etappe schon an die nächsten. Man muss quasi während der Etappe schon an die nächsten Tage denken.
1:06:09
Normales Denkmal bei einem Wettkampf ja einfach so äh von vom vom Staat bis zum Ziel und weiß genau, okay, gut jetzt zum Schluss, letzte Verpflegung nehmen sie Mitarbeiter.
1:06:17
Du denkst halt, während Lauf noch nicht so äh ist ja dann egal, wenn du ein Ziel bist, wenn du dann platt bist, ne, musst du musst ja nichts an die Nummer laufen, na klar. Und hier musst du halt während dem Lauf dran denken. Was wie geht's weiter, ne? Und ähm deswegen war ich ja auch, war mir bewusst, ich musste ganz.
1:06:32
Langsamer, viel langsameres Tempo angehen, als ich vielleicht konnte, ne? Das war das ja schon schwierig, das so sodass ich dann natürlich wusste am ersten Tag komme ich ins Ziel, da muss ich mich gut fühlen,
1:06:42
Wenn ich alles andere wäre schlecht, ne? Wenn ich mich am ersten Tag so schlecht fühlen würde, äh da hätte ich ein Problem, ne,
1:06:46
sodass ich da ins Ziel kam, habe gedacht, ja super klar, gut, das war jetzt so wie so ein Wettkampf, ne? Achtzig Kilometer, okay, das hast du jetzt gut überstanden, ne, aber jetzt am nächsten Tag wird's schwer und dann habe ich dann am Morgen auch schon.
1:06:56
Zwote Tag war dann auch schon wesentlich schwerer, weil da waren die Hasse dann schon die Beine langsam gemerkt, also schon gemerkt, okay, das war dann Tag vorher, ich meine achtzig Kilometer, die merkst du, ne.
1:07:06
Dann losgelaufen, aber da kam dann wieder das Gefühl, so nach den ersten Kilometern, okay, jo, gut bist du drin, ne? Okay, die Beine sind fühlen sich gut an. War okay, hast dich gestern also dann.
1:07:16
Wird abgeschossen komplett, ne? Und dann war der zwote Tag lief in auch recht gut, wobei beim zweiten Tag war sogar so, da habe ich dann.
1:07:25
Überlegt OK die haben für Samstag das war also am Freitag und der Samstag war angekündigt schwüles Wetter da haben die Unhamm ab Mittag.
1:07:33
Hitzegewitter mit Sturm und Hagel und alles gemeldet, ne? Und da habe ich ja, okay, ich gehe, wenn er da jetzt reinkommt, ne? Und da habe ich dann freitags an dem zweiten Tag entschieden, weil ich mich wirklich gut gefühlt habe,
1:07:43
Ich verlängere die Etappe sogar, ne? Ich war da ursprünglich waren's glaube ich nur sechzig Kilometer, die zweite Etappe. Ich hatte das nämlich so oder mir überlegt, dass ich gesagt habe, zum Moto, dritte Etappe sind so ein bisschen kürzer,
1:07:52
anfangen und Ende sind sehr lang, sodass ich quasi die zwote und dritte Etappe wollte ich nutzen um so bisschen ähm ja bisschen mich zu erholen in Anführungszeichen. Kling.
1:08:02
Aber trotzdem, wo ich gerade sind sie ein bisschen weniger Kilometer, aber dann habe ich einen verlängert.
1:08:08
Und ich musste dann aufgrund der Geschichte mit mit Filmteam und so weiter sowieso dann näher rennen als ursprünglich geplant.
1:08:13
Hab ich da auch glaub ich unterwegs auch verlaufen dann auf der zwoten Etappe und hab dann aber trotzdem nachher fünf bis sieben Kilometer verlängert. Dann zur Schwurzabend sogar später.
1:08:22
Das war dann in der Hinsicht auch durchs Filmteam, wo es dann nachher später, das war dann auch blöd mit meinem Begleitross mit meiner Familie. An dem Tag war echt schwierig. Also da war mit meiner Frau ein Kind, war dann auch, die waren dann auch die Nerven ein bisschen plan
1:08:33
weil da einfach äh an dem Tag, das wurde unwahrscheinlich viel längerer Tag als ursprünglich geplant. Und ähm habe aber trotzdem gedacht, okay, das kann sich trotzdem auszahlen,
1:08:43
weil weil der dritte Tag ja wie gesagt sehr schwül will, wenn du da auch,
1:08:47
und hab dann auch am dritten Tag geplant früher zu starten, weil ich gedacht hab, wenn das so 'ne lange Distanz dann vor dir hast und der dritte Etappe wusste ich das war und war sehr viele Höhenmeter drin.
1:08:57
Also deswegen hatte ich mich zwote Etappe gut gefühlt, aber zum Schluss war es dann doch, weil ich dann länger gelaufen bin als ursprünglich geplant, wurde es dann doch sehr zäh und ich habe dann zum Schluss auch gemerkt, da hatte ich auch nicht mehr so viel Verpflegung und ich bin dann echt so ein bisschen,
1:09:09
Der zweite Tag war das lustige. Mein, mein Freund, bei dem ich übernachten hatte, der hatte einen einen Physiotherapeut besorgt, der hat einen Freund aus einer äh also der war auch offiziell ähm.
1:09:20
Von Beruf, also der war in dort in dem Ort äh äh war der auch in den ähm das war eine Rehaklinik und eine Geschichte dort auch so ein äh wo der auch gearbeitet hat und.
1:09:30
Hat dort dann hat dann am Abend dann eine Stunde Massage. Das war natürlich Wahnsinn, ne? Und,
1:09:36
Mein Freund hat sich nicht luken gelassen, der hat an dem Abend ein Grillbuffet gemacht, was ich ähm was quasi oder der hat oder gesagt, ich sorge dafür, dass du alle,
1:09:43
alles auffüllen kannst und der dann dem Abend für mich gesorgt, also da hatte ich echt einen tollen Abend, hat mich richtig gut verpflegt mit mit Massagen, war dann auch wieder gut drauf, ne?
1:09:55
Da habe ich dann aber selber schon nach einer Massage ging's mir natürlich schon dann wesentlich besser. Vor der Massage habe ich da habe ich, habe ich, hatte ich das erste Mal das Gefühl, huh.
1:10:04
Wie komme ich da am nächsten Tag weiter, ne? Wie, also die Beine fühlen sich extrem schwer an. Jetzt merke ich einfach, zwei Ultras hintereinander. Die Beine sind komplett down, ne? Da habe ich.
1:10:13
Also da hat ein guter nach der Massage ging's nochmal ein bisschen besser. Trotzdem war das aber schon so, dass ich nur noch.
1:10:18
Das ist schon so eine Art so ein bisschen gerumpelt bin, ne? So ein bisschen, wie man halt so nach einem Ultra so langsam, dass man immer so locker geht. Man hat so schon so einen schweren Schritt, ne. Dann am nächsten Morgen losgelaufen und dann habe ich gedacht, boah, die ersten Kilometer und es ging auch von Anfang an berghoch erstmal.
1:10:33
Boah, dann habe ich da also wirklich und dann hat sich die ersten zehn Kilometer waren extrem zäh.
1:10:38
Ich werde mich dann aber im Laufe des dann im Lauf, das das war dann besondere wieder an dieser dritten Etappe, die war am Anfang sehr schwer vom Beinen her, aber es ging ja in meine Heimat, es ging nach Hause an dem Tag.
1:10:49
Das wiederum hat dann wiederum Kräfte freigesetzt. Ähm die dazu geführt haben, dass ich dann, als ich sie jenähe habe, ich nach Hause kam.
1:10:58
Und dann wurde bei mir nochmal was freigesetzt, ne? Und dann zum Plus waren da nochmal Freunde dabei,
1:11:04
Von der Heimat quasi, die dann noch mit mir gelaufen sind und die haben ich habe sie dann zwischenzeitlich auch mal verflucht. Die haben nämlich, die waren natürlich alle schön locker drauf, ne? Die sind dann eingestiegen und haben dann ein Tempo angeschnitten,
1:11:15
haben sich dann alle, wir haben uns dann alle unterhalten, haben beim Unterhalten aller eigentlich das Tempo eigentlich vergessen und ich habe dann irgendwann mal gesagt, hey Leute, macht mal ein bisschen langsamer. Ich bin hier jetzt die dritte Etappe, ich bin ein bisschen platt. Ja und dann aber dann haben wir dann nachher sogar einen Wahnsinnsschnitt gelaufen,
1:11:27
Aber da bin ich dann wirklich ins Ziel und habe gesagt, boah.
1:11:31
Ich weiß nicht mehr, wie ich am nächsten Tag starten soll. Da war ich wirklich so ein bisschen verzweifelt, ne, wo ich dann gedacht habe, ich habe mich dann hier zu Hause in die Badewanne gelegt.
1:11:38
Ich konnte aber aus der Badewanne selbstständig gar nicht mehr aufstehen. Meine Frau musste mich rausziehen. Ich habe da habe ich gedacht, boah, wie willst du am nächsten? Ich bin dann aber.
1:11:47
Gegessen, gut, ich mein, meine Tochter, meine Frau waren dann an dem Tag, ich war ja, hat zusammen.
1:11:52
Also die Tage vorher habe ich net zusammen übernachtet mit der Familie, weil meine Frau meint heute sind immer nach Hause gefahren äh um quasi in der gewohnten Umgebung,
1:11:59
zu übernachten und mit den Stress sich anzutun, da irgendwo bei Freunden noch zu übernachten und auf der Couch zu übernachten. Das wollte ich dann meinen meiner Familie nicht antun, dann sage ich das, ich selber kann da übernachten und aber ihr fahrt schön nach Hause. Ja, aber dann äh
1:12:12
dann war ich ja wirklich zu Hause, das irgendwie hat es aber zu Hause dann auch nochmal zur Genesung beigetragen, ne? Und ich dann dann am nächsten Morgen am Start.
1:12:19
Und wir sind wir sind überraschenderweise dann nochmal in Schnitt gelaufen. Da war ich ja dann auf meinem Hometrails quasi die ersten Kilometer unterwegs und das hat dann wirklich nochmal dazu geführt, dass ich da.
1:12:30
Nochmal gut reingekommen bin. Wobei,
1:12:32
Die letzte Etappe wurde dann auch nochmal längst viel deutlich länger als als als gedacht. Es waren glaube ich fünfundsiebzig oder was angesetzt. Es wurden nachher über achtzig, zweiundachtzig waren's, glaube ich. Und da waren die letzten drei Kilometer, habe ich wirklich geflucht. Also da war ich wirklich da, da
1:12:45
Das sind wir durch so Schrebergärten durchgelaufen. Das war, ich war schon in Saarbrücken und war auf dem Weg zum deutsch-französischen Garten, da war es tog sich einfach hin und her. Es waren an dem Tag ganz viele, es war tolles Wetter und es war,
1:12:55
waren viele viele Spaziergänge unterwegs und die waren halt alle unterwegs und die sind dann im Weg und ich musste Schlangenlinie laufen, dann an denen vorbei und das hat mich dann alles aufgeregt irgendwann,
1:13:05
wann kommt dann endlich dann? Also da wurde die letzten drei, vier geben, also war dann richtig so, das war dann nur noch so eine Quälerei, ne. Also deswegen insgesamt.
1:13:15
Es war, es war ein äh.
1:13:18
Wirklich ist es toll verlaufen, also von von Körper her, viel, viel besser wie erwartet, aber natürlich das ist Kampf. Na natürlich ist das ist das äh war das eine extreme Herausforderung, ne?
1:13:31  Sascha
Hast du, hast du das Problem mit dem Verlaufen sonst auch, weil ähm du hast ja deine Strafaktivitäten, ist ja, steht ja überall drin, inklusive Verlaufe, also bei allen vier. Ist das sonst auch dein Problem?
1:13:44  Martin
Ja gut hier, hier war es natürlich so, ich ich habe die zwar auf äh gut einer Strecke von zweihundert offiziell zweihundertfünfundachtzig Kilometern auf die Uhr zu ziehen, ist natürlich auch schwierig, ähm dass der Weltair verkürzt, der der.
1:13:57  Sascha
Nimmt die Punkte raus, ne.
1:13:57  Martin
Einfach der Darstellung von den Punkten führt natürlich dazu, dass die Strecken dann extrem und die Beschilderung war nicht überall so toll. Also es gab zwar eine offizielle Beschilderung dieses Weges, aber manchmal war wirklich kilometerlang gar keine Verschilderung, ja? Und dann war ich auf meine Uhr angewiesen. Und ähm als Trail Runner bist du es gewohnt.
1:14:13
Äh
1:14:14
Du kannst eigentlich überall laufen, ne? Oder du bist, du rechnest mit allem, ne? Du läufst an den Wege rein, wo du denkst, na ja gut, das ist ein Faden, kannst du laufen, ne? Und du denkst, stellst du irgendwann fest, na ja, das ist zwar ein Fahrt, aber das ist der oft Weg, ne? Und dann musste ich dann irgendwann durch Gebüsch schlagen, wo man dann ähm
1:14:26
Du rechnest ja als Drail Runner, gibt's ja, gibt's ja keinen keinen Weg, den du nicht laufen kannst, ne.
1:14:30  Sascha
Hatten wir ja gerade eben schon.
1:14:31  Martin
Rasen über würdest du wahrscheinlich sagen, ich bleibe jetzt hier auf der Straße, das kann ja gar nicht recht abgehen, ne?
1:14:37
Aber deswegen das war ähm und aber verlaufen gehört grundsätzlich, das muss ich auch, das sagen, äh, erzähle ich auch den Läufen ganz, äh, den Leuten ganz oft.
1:14:45
Gehört schon dazu. In gewisser Weise auch, wenn man ein bestimmtes Tempo läuft, hat man natürlich auch ähm.
1:14:51
Manchmal net so den genauen Blick für den äh für die manchmal man übersieht dann Schilder, wenn man dann halt einfach vielleicht so ein bestimmtes Tempo drauf hat,
1:15:00
was auch passiert bei Ultra Läufen, man ist halt auf alle unterwegs, die Konzentration längst das irgendwann nach, ne? Das heißt, man irgendwann ist man auch im Tunnel, was einem hilft,
1:15:08
Ne, der Tunnel äh Tunnelblick oder auch, dass man so in sich kehrt und dann auch das Ganze dann das führt natürlich dazu, dass nicht Strecken gut bewältigen kann. Das ist ein leichter fällt. Auf der anderen Seite schaltet man dann aber auch bisschen ab.
1:15:20
Dadurch übersieht man manchmal auch Markierungen.
1:15:23
Ist mir schon öfters passiert, aber noch nie im großen Rahmen, im großen Stil, ne? Also wenn man man weiß, natürlich ist es ungeschriebene Trailgesetz, wenn man nach fünfhundert, fünfhundert Metern.
1:15:33
Keine Markierung mehr sieht oder auch spätestens nach dem Kilometer sollte man dann auf die Idee kommen mal umzukehren, ne? Und das macht mich auch, ganz klar. Also das,
1:15:41
und dann äh dann dann läuft man halt soweit bis zu dem letzten bekannten Punkt und es hat bisher immer hingehauen, dass man dann so mal gefunden hat.
1:15:48
Oder man oder man sieht mit den neuen Uhren, sieht man ja okay, guter Weg, du bist jetzt ein Pam, du bist jetzt ein fünfzig Meter, hundert Meter neben dran.
1:15:56
Sich dann läufst, dann links und irgendwann bist du auf der aus der auf der Strecke, ne? Also große Verlaufer gab's nie bisher, also kleinere Geschichten.
1:16:05
Klar, aber dass wir nochmal zurücklaufen musst, du musst abbremsen, musst du mal kurz stehen bleiben, kurz gucken, ne. Das sind alles so Geschichten. Alles, was dieses stehenbleiben, dieses Abstocken oder hin und her, dieses Zurücklaufen, das das bringt dich natürlich schon aus dem Rhythmus, ne.
1:16:18
Dann schon so, aber ich ich sehe das alles mit Humor und mit äh also ich habe mich da nie mit großartig verlaufen, da da so aufgeregt, also es gibt ja da viele denn so Geschichten, wo es dann auch.
1:16:29
Hatte ich auch schon alles erlebt, wo es dann äh also wie ich habe noch nie diskutiert oder habe das dann eben Veranstalter da angelastet oder habe dann gesagt, hier äh falsch markiert und schlecht markiert, gar net, ne. Also das ist ähm.
1:16:41
Als Trailwunner läuft man in der Natur und äh man erwartet, ich erwarte gar nicht, dass das so markiert ist wie ein Straßenlauf, sondern als Trailer bist du ja auch in gewisser Weise bisschen autonom. Du bist doch selbstverantwortlich, ne? Du hast viel mehr Verantwortung für die Strecke und ähm.
1:16:56
Bist du auch bei dem Umweltaspekt zum Beispiel auch als Trailwunner? Denkst du ja auch an an die Umgebung, die du willst ja auch nicht, dass da alles verschandelt wird mit mit Markierungen und alles Mögliche, ne? Sondern äh es soll ja die Natur soll ja auch erhalten bleiben und du willst äh äh und und deswegen
1:17:10
rechnet man auch damit, dass man sich auch bisschen selber durchschlagen muss, ne?
1:17:13
Also deswegen auch. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man, dass man net äh alle fünf Kilometer in der Verwegungsstelle hat, sondern dass man viel im Rucksack dabei hat, dass man selber dafür verantwortlich ist, ne.
1:17:22  Sascha
Ja grad bei so einem so einem achtzig Kilometer Ultra irgendeiner muss die Markierung und die Schilder auch wieder einsammeln,
1:17:28
das ist ja nicht wie bei so einem zehn Kilometer Straßenlauf im Ort, der fünfmal um den Dorfplatz führt. Ähm, das deutlich mehr Aufwand, klar, logisch, ja. Hm,
1:17:38
Ich bin auch so ein Spezialist, der sich gern verläuft. Ähm aber wie du sagst, wenn da fünfhundert Meter keine Beschilderung kommt, gerade wenn du auf unseren Wanderwegen unterwegs bist,
1:17:47
da ist das also spätestens alle fünfhundert Meter ist irgendeine Markierung und wenn nicht, dann bist du falsch. Das ist wohl wahr.
1:17:56  Martin
Denk das sollte sich jeder bewusst sein und,
1:17:58
deswegen ist, es gab da schon mal so, ich habe da so Diskussionen da schon mal gesehen, wo dann bei Läufen ähm sich dann äh Leute beschwert haben, beim Veranstalter, wo es dann offizielle, wo dann, wo dann an die, an die Pinnwand vom Veranstalter geschrieben wurde und dann zur Stellungnahme aufgefordert wurde. Ich meine, das wird natürlich dann schon,
1:18:12
bisschen kritischer, wenn's dann der derjenige ist, der führt,
1:18:15
der sich dann verläuft und nachher nicht mehr nicht mehr Erster ist oder der sich ein Sofa Lauf verlaufen hat, dass er dann nachher quasi nicht mehr ins Ziel kommt oder äh ja oder nachher als Dritter ins Ziel kommt, dass Stadt als Erster,
1:18:25
Da gibt's halt die Diskussion, wobei wir da sagen, grundsätzlich. Also den Veranstalter trifft in den seltensten Fällen äh äh die Schuld und selbst wenn dann äh muss man das dem Veranstalter nachsehen bei so einer langen, bei langen Distanzen. Deswegen, also ich.
1:18:38
Ich lasse noch nie im Verlag rum genommen oder wenn da auch nur mal Mut du musst ja auch so sehen das ist nämlich auch ganz wichtiger Aspekt wir bewegen uns da in der Natur, da sind auch andere Menschen unterwegs, ähm, da sind Spaziergänger, da sind auch,
1:18:50
Leute dabei, die uns das ähm Ganze vermiesen wollen, weil sie einfach, äh, weil sie denken, das ist meine Strecke, die immer gehe und was habt ihr Läufer da verloren oder ich bin jetzt hier äh,
1:18:59
Ich bin jetzt hier der Bauer Weinbauern, habe ich auch schon mal oder Bauern, der das ja jetzt sagt, das ist jetzt mein Grundstück und ihr lauft da jetzt darüber oder was macht ihr da ähm und ich entferne da mal die Markierung. Gibt's ja alles, ne? Also, gibt's ganz, ganz oft in den Alpen überall, auch bei uns in der Region,
1:19:14
Neider und äh Leute, die einfach auch äh uns das nicht gönnen und dies dann einfach entfernen. Ja. Gibt's halt einfach. Damit muss man auch rechnen. Keine Veranstalter nix dafür, können wir nichts dafür.
1:19:25  Sascha
Ja, genau und im Zweifelsfall hat halt auch der zweite und der Dritte, dasselbe Problem, ne? Ähm wenn er nicht gerade zu dem Zeitpunkt dran vorbeiläuft, wo die Markierung gerade abgenommen worden ist, aber.
1:19:34  Martin
Mittlerweile. Wir haben doch alle Uhren.
1:19:36
Den GBS, das funktioniert ja mittlerweile. Ich habe ich bin ja auch schon dieses Jahr auch diesen FKT, den ich dieses Jahr angegangen bin, das war der erste Lauf, den ich mal komplett im Wettkampf, also den ich komplett gelaufen bin nur mit Uhr, weil der FKT war net ausgeschildert, sondern das war eine Strecke,
1:19:49
man konnte sich bei im Internet ja vorher angucken auf der Karte, aber in die Realität sieht das nochmal äh natürlich nochmal ein bisschen anders aus,
1:19:57
das war das erste Mal, dass ich eine komplette Strecke nur mit Uhr gelaufen bin,
1:20:01
Hat auch funktioniert, klar, ich habe mich auch ein paar Stellen nochmal bisschen verfranst, aber trotzdem, geht, geht alles und es ist, macht das Ganze nochmal ein bisschen mehr nochmal interessanter. Nur mal abenteuermäßig, ne? Es ist nochmal, es macht das ganze nochmal,
1:20:12
viel schöner eigentlich, wenn man weiß, okay, man man man läuft jetzt auf einer Strecke, man muss sich da so ein bisschen auch selber durchkämpfen und selber auch äh äh so konzentriert sein,
1:20:22
man die Strecke auch selbst findet, ne?
1:20:24  Sascha
Mit welchem nur kurze, ganz kurze Zwischenfrage, mit welchem Modell läufst du? Welche Marke dürfte er eigentlich klar sein?
1:20:31  Martin
Also so und du, ich bin, ich habe noch nie eine Ant-Uhr gehabt, also so und also als Straßenläufer damals, was hatte ich da? Was gab's denn da für U und damals noch im im.
1:20:39  Sascha
Wahrscheinlich.
1:20:40  Martin
Casio, da gab's da irgendwie so, da gab's noch so so Uhren, wo man dann äh so so reine Stoppuhren waren das dann, wo man dann am Arm hatte, die haben net viel mehr gemacht als Zeitmessen und äh ja, da gab's gab's nicht viele Funktionen,
1:20:52
dann bin ich irgendwann so und du klar und ich bin wupp, ich mein ich bin auch niemand jetzt auch heute der jetzt ich will keine Werbung machen für irgendwas oder so, ich bin mit dem.
1:21:02
Äh zufrieden,
1:21:03
bin davon überzeugt, es gibt mit Sicherheit auch andere Uhren, die die auch entsprechend ihren Zweck erfüllen und die auch gut sind. Ähm da muss ja jeder für sich selbst herausfinden, ich komme zu Untersuper zurecht. Ich habe da die ganzen Modelle, die jetzt äh nacheinander kommen, alle getestet und.
1:21:17
Finde das klasse, also besonders ich, ich bin Höhenmeterjunkie, ne? Ich bin so ich ich sammle auch zu Hause auch gerne, ich analysiere das gerne so bisschen, das gehört ja auch immer dazu, danach ist Training immer zu gucken, Mensch und dann bist du irgendwie stolz, das gehört dazu,
1:21:30
dann äh wenn du jetzt sagst, draufguckst, das ist ja das Schöne, was man jetzt, früher hat man das ja nicht so gehabt mit den Uhren, lebt man ja alles hoch, man hat dann so ein quasi virtuelles Trainingstagebuch, wo man dann alles hochlädt und man sieht dann immer, was man gemacht, wenn man jetzt dieses vor Augen führt.
1:21:44
Macht das ja einen auch zufrieden, wenn man dann und dann, wenn man dann natürlich sieht, wow, heute hast du wieder so viel Höhenmeter gemacht und das ist irgendwie toll, also ich finde, gerade so Höhenmeter, das ist irgendwie cool, wenn man so möglichst viele Höhenmeter macht, ne.
1:21:55
Da ist natürlich eine Uhr, die ähm ein gutes gutes Barometer hat, wie ihr zu Unto ist in dem Bereich sehr gut, finde ich von der, von der Höhenmessung her.
1:22:03
Und deswegen so unter. Ja, komm, ich hab die neuen, jetzt, also die neueste, ne, die ist unter neun,
1:22:08
die Siebener ist zwar jetzt rausgekommen, neu, aber die Siebener hat zwar auch schon bunte Karten und alles Mögliche, also die ist von da,
1:22:15
die ist noch ein bisschen besser, hat aber einen schlechteren Akku. Ich denke, da müssen wir warten, bis da das Nachfolgemodell kommt, ähm bis da da der Akku noch besser wird und dann wird die auch interessant.
1:22:24  Sascha
Dieses Jahr mehr Smartwatch, ne, das ja dieses dieses Whey-Ost, dieses ähm ja, Betriebssystem quasi drauf.
1:22:29  Martin
Also ich glaube, die müsste man, die müsste man jedes Jahr jeden jeden Tag glaube ich aufladen, wenn man also als Unterläufer könnte man sie gar nicht benutzen, weil sie glaube ich während Ultra dann ausfallen würde. Man muss irgendwie noch irgendwas mitnehmen. Ja war das diese Undo-Neun ist da schon auch vom Akku von der Akkuleistung her su.
1:22:42  Sascha
Stimmt. Mit der laufe ich auch. Ja, glaube ich auch super zufrieden. Das ist ja wie du schon sagst für Ultra Läufer ist eine der Haupt äh Funktion ist ja die lange Akkureichweite
1:22:51
da scheiden dann einfach auch schon viele andere aus. Wenn man mal mehr als vierundzwanzig Stunden oder vierundzwanzig Stunden Akkureichweite haben möchte.
1:22:59
Dann wird's schon eng irgendwo auf dem Markt, ja, das wohl war.
1:23:02  Martin
Was ich auch äh coole, cooles
1:23:04
ähm ein cooles Feature quasi finde, ist halt diese ähm das Profil, das so das Profil auf der Uhr siehst, ne, dass du siehst, äh okay, ich befinde mich jetzt bei Kilometer so und so und ich bin jetzt mitten im Berg oder so, ich mitten im An,
1:23:14
ne? Ich du siehst ja das Höhenprofil und siehst genau wo du dich in diesem Höhenprofil auf der Uhr befindest.
1:23:20
Dann äh oder der Zeit geht dann auch an, du hast jetzt so viele tausend Höhenmeter noch vor dir, ne? Ist beides kann motivieren, kann auch natürlich
1:23:25
bisschen demotivieren, wie man sieht, ne, aber ähm das ist das finde ich eine coole Funktion. Das schalte ich halt oft um
1:23:32
wobei ich dann weiß, okay, ich bin jetzt mit einem Anstieg und dann sieht man dann so kurz, man ist kurz vor der Spitze, dass dann denkt man, okay, komm, jetzt komm die Spitze, die schaffst du noch und dann dann geht's ja erstmal länger runter und das ist halt schon äh,
1:23:43
ja
1:23:43
und die Navigation natürlich, Navigation ist natürlich auch mittlerweile. Vorher habe ich nie gedacht, dass ich, dass ich Navigation so wichtig wird, aber ähm das ist schon aus so einer Uhr eigentlich für mich fast unerlächt, unerlässlich jetzt, ne.
1:23:55  Sascha
Ja, das äh nette, kleine Features, die man da so am am Arm trägt. Äh ist ganz gut. Ja, das war dann in Saarlandumrundung,
1:24:06
sehr, sehr erfolgreich, sehr schön vor allem, ähm wie du darüber erzählt hast. Finde ich, finde ich gut und du hast am Anfang gesagt, das ist nicht so das mega Projekt, da gibt's vielleicht ähm.
1:24:16
Größere, tollere Projekte, aber das würde ich noch nicht mal sagen. Wie du schon sagst, das ist ähm wenn man durch seine Vergangenheit läuft. Ähm Dinge sieht, die man als Kind, die einem als Kind wahrscheinlich.
1:24:26
Und unmöglich weit weg vorkam. Ähm und die man jetzt mit seinen Füßen erlaufen kann.
1:24:33
Äh das ist auch immer was, was mich so wunderbar fasziniert an dieser Lauferei, dass das die Distanzen einfach so zusammenschmelzen. Ähm.
1:24:43
Sei es auch nur, geht auch gut im Kleinen, so diese fünf Kilometer zum nächsten Ort, ne? Oder oder sonst irgendwas, das,
1:24:49
War früher als Kind war das so un- und unmöglich lange ähm konntest du nur, wenn Mama, Papa nicht gefahren hat oder du ein Fahrrad hattest. Und heute fünf Kilometer, ne? Oder,
1:25:00
Halbe Stunde laufen oder sonst irgendwas, das sind Sachen, wo du denkst hier, ja.
1:25:04  Martin
So mache ich mal schnell.
1:25:05  Sascha
Was ja keine Gedanken drüber, ne.
1:25:06  Martin
Zeit, mache ich, laufe ich gerade, ne?
1:25:09  Sascha
Das ist äh das ist unheimlich ähm wie sich die, wie sich die Grenzen verschieben. Und das fängt halt auch schon im Kleinen an.
1:25:15
Und da muss man gar nicht, muss man gar keine Ultras zulaufen. Ja ähm ich hätte noch ein paar Hörerfragen.
1:25:22
Ich hatte heute ähm im Vorfeld mal über Instagram aufgerufen, wer noch irgendwas über dich wissen möchte, beziehungsweise irgendwas von dir wissen möchte und ähm da habe ich ein paar Fragen eingesammelt,
1:25:33
unter anderem unter anderem auch von ähm vom Trailrunning Dad. Das ist der, der ähm dich vorgeschlagen hat quasi.
1:25:41  Martin
Ja?
1:25:42  Sascha
Ähm es hört sich so an, als würdest du ihn kennen.
1:25:46  Martin
Nee, ist also,
1:25:48
jetzt so ich hab ganz viele Namen die die ich bei Instagram und überall ähm die haben jeder hat ja auch so ein bisschen so die die Spitznamen unter äh ich hab ich hab die meisten wahrscheinlich schon alle gesehen aber eben auf dem Lauf aber ich kann nicht natürlich immer alles alles zu.
1:26:03  Sascha
Ja. Das hat gerade so wie du reagiert, das habe ich gedacht, Ali kennst du, aber egal. Spielt ja, spielt ja keine Rolle. Ähm äh er fragt, ob du Tipps hast, wie man als Train You B, er läuft seit März zwanzig zwanzig, also,
1:26:15
quasi gerade erst angefangen. Ähm für den achtundfünfziger Hardfreestler Trail am besten sich vorbereiten kann. Ähm.
1:26:22
Wahrscheinlich meint er dann nächstes Jahr oder ob er lieber, ob er es lieber bleiben lassen soll äh und die dreißig Kilometer anvisieren, die vierzehn ist er schon gelaufen. Ähm und im Training läuft er auch den ein oder anderen Halbmarathon. Ähm den Hardflüster Trail
1:26:35
Dürftest du ja kennen, wie deine Westentasche.
1:26:37  Martin
Ist ja mein äh absolutes Heimrennen, wo hier wirklich, da kenne ich jeden Stein, ne. Aber ein ganz ähm ein nicht zu unterschätzender Lauf, ne? Das ist ähm
1:26:47
rein, man denkt halt bei uns in der Gegend, okay, das ist jetzt nicht vergleichbar mit den Alpen, ne? Das ist ja alles alles machbar. Na ja, die Anstiege sind auch nicht so, wenn man dann guckt, insgesamt die Höhenmeterzahl ist natürlich nicht so, die Summe
1:26:59
zur Vergleichung mit dem, was man in den Alpen hier kennt, ne, aber ähm.
1:27:03
Ja, das ist schon eine recht schwierige Lauf. Also da ist ist schon eine Vorbereitung, also jemand ähm ich würde schon sagen, jetzt ähm ja ist.
1:27:12
Gleich die achtundfünfzig, auch gut, wenn er die vierzehn auch schon gelaufen, klar. Ähm ist schon, ist schon, ist schon eine Hausnummer, ne? Also da muss man schon.
1:27:20
Einiges dafür, denke ich mal, sich vorbereiten und braucht man einiges an Erfahrung. Ähm das Besondere beim Hartfüßler ist, ähm was dann rundum noch dazu kommt.
1:27:28
Der Hardwiesler ist äh liegt in einem Sommermonat,
1:27:31
Ende August. Wir haben oft noch im Spätsommer, wo wir dann auch natürlich das Temperaturen dann kannst kann schon mal dieses Jahr war es war's extrem äh waren die Temperaturen glaube ich so niedrig wie noch nie und es waren top Bedingungen, deswegen war auch meine Zeit echt extrem gut, weil ich da.
1:27:45
Dadurch viel besser durchgekommen bin, aber du hast oft Temperaturen so von ja fast so bis zu dreißig Grad noch oder fünfundzwanzig Grad und so weiter. Wenn du dann morgens startest und ähm kommst dann bist länger unterwegs, kommst dann in die Mittagshitze rein, weil die Sonne,
1:27:59
weil du hast halt einen großen Teil der Strecke ist auch gerade hinten raus
1:28:03
wenig geschützt, ne. Da hast du keine Bäume, da läufst du mitten auf diesen Halden und diese Halden sind ja die, das sind so ein Kleid so so Stein, so schwarzes Gestein und sowas. Das lädt sich natürlich alles auf, ne? Ähm und das ähm ist dann der Sonne wird das extrem heiß.
1:28:16
Und dann sind diese kleinen, winzigen Anstiege auf die Halden, was heißt winzigen? Das ist ein, es sind schon härtere Anstiege.
1:28:23
Die ziehen sich halt unwahrscheinlich und man unterschätzt das Ganze. Ich glaube, was man bei der Strecke machen kann ist halt, ähm, man kann sich.
1:28:29
Kann da ganz viel falsch machen, wenn man sich da nicht richtig an, wenn man da, wenn da die Erfahrung fehlt und ähm klar, da kommt, da kommt der Untergrund dazu, die halten,
1:28:38
die nicht einfach sind und es kommt die, es können die Bedingungen dazukommen. Und deswegen ist so ein Achtundfünfziger, kann dann schon mal,
1:28:45
viel, viel schwerer werden, als man ursprünglich gedacht hat, dass man denkt, in unserer Region, als es möglich ist. Deswegen der Hartwieser ist schon, ist schon eine Hausnummer.
1:28:53
Also, deswegen Vorbereitung. Ähm ja, man sollte schon äh da ein bisschen im Vorfeld da einiges an Erfahrung sammeln,
1:29:00
auch mit mit längeren Strecken. Natürlich, man sollte schon gucken, Halbmarathon und so weiter natürlich da sollte man schon mehrt. Also ich denke man sollte schon Dreißiger,
1:29:09
Es ist halt immer schwierig für mich einzuschätzen, weil ich selbst,
1:29:12
es kommt nicht nur auf die Kilometerzahl an. Ich denke man muss auch im Training dann testen, ähm auch mehrere Stunden unterwegs zu sein, ne? Auch immer so so drei, vier Stunden, auch mal vier, vier Stunden Läufe unterwegs zu sein ähm.
1:29:23
Und ähm hier müsste man natürlich auch gucken, was die Anstiege sind net ohne, dass man dann schon vielleicht versucht, auch mal so,
1:29:31
Ja anhalten oder irgendwo mal so so Geröllanstiege auch mal zu laufen. Äh dieses Jahr war sogar so, die hatten neue ähm da waren sogar ein ein neuer äh.
1:29:41
Drin, also die Downhills sind manchmal auch nicht so ohne wenn's da, wenn's über dieses Stein runtergeht,
1:29:46
Besonders da in Göttelborn, die eine halte, das ist die ähm das war das Himmelstor, wo es da dieses äh Highway to Hell äh oder Highway to heven, heißt, glaube ich, weiß ich nicht irgendwie, wo sie dann, wo es dann im Fancrash fast runtergeht über diese Halde.
1:29:58
Also das sind auch schon ganz ganz coole Dinge, also ja, deswegen also ich ich weiß nicht ob er, ob er vielleicht erstmal die dreißig testen will, ähm um da einfach nochmal mehr Erfahrung noch zu kriegen.
1:30:09
Ich denk das sollte man auf jeden Fall schon ein paar Kilometer oder auch mal Läufer haben wo man mehrere Stunden unterwegs ist,
1:30:15
das mal zu testen, auch man muss, man muss natürlich auch, was da auch interessant wird bei diesen langen Strecken, da muss natürlich auch ernährungstechnisch dann testen vom Vorfeld, ne? Dass an dem Tag.
1:30:25
Sollte man net unbedingt testen, ne? Da sollte man sollte vorher schon öfters mal ausprobiert haben, wie ist das mit so viel Stunden unterwegs zu sein, wann muss ich was verpflegen? Was muss ich zu mir nehmen,
1:30:34
da musste man muss man testen. Ja reicht es da aus nur Getränke zu nehmen, gerade bei einem Ultra ähm ja Gels und so weiter. Ich meine, das ist ähm es gibt auch net das Erfolgsrezep.
1:30:44
Äh da ist es bei mir so, dass ich äh also wenn ich jetzt sage, ich mache das und das heißt das nicht, dass ein anderer.
1:30:50
Das genauso macht und dann äh und dann damit genauso erfolgreich ist oder damit äh genauso gut klarkommt, ne. Gerade Ernährungstechnik muss man vorher vorher auch äh äh dessen, ob man mit bestimmten Gelsen mal dazu Recht kommt, ob man vielleicht sogar feste Nahrung da unterwegs, ob man das verträgt.
1:31:05
Leute, die ersten da unterwegs ähm Brot, Salami ähm oder was auch immer, was man da essen kann.
1:31:12
Ich greife halt eher äh äh auf Gels zurück. Banane ist immer bei mir wichtig und äh und halt viel zu trinken,
1:31:18
Bei so einem Ultra ist auch wichtig, die Ausrüstung, auch im Vorfeld schon mal testen, ne, das heißt, man muss ja dann im Gegenteil von vierzehn Kilometer,
1:31:24
oder auch dreißig, weiß ich nicht, ob man damit dreißig auch schon Laufbuchsack auf jeden Fall, die mit sich damit beschäftigen, achtundfünfzig würde ich auf jeden Fall einen Laufrucksack mitnehmen, weil die verpflegen Stellen sind nicht so,
1:31:35
dass man da ohne Laufrucksack auskäme, dass man da nicht selber Verpflegen mitnehmen müsste, weil gerade wenn's warm, wenn's heiß wird,
1:31:41
Man da ganz schön in in in Unterzuckerung kommen, ne? Grade bei warmem Wetter. Auf jeden Fall Laufrucksack, das im Vorfeld muss man testen,
1:31:49
Wie man damit raus, ob man da, zum Beispiel, man kann eine Trinkblase hinten reinmachen, man kann auch Fläschchen. Ich habe bin lange Zeit mit Trinkblase gelaufen.
1:31:57
Fand das angenehmer, mittlerweile finde ich die Flächen sogar besser. Wenn ich mir die Softwares vorne hinstecke
1:32:01
und dann quasi kann ich die sogar besser auffüllen, ne? Die nehme ich im Vorbild schon die Flaschen raus, kann dann das muss aber jeder für sich herausfinden. Wenn da einmal die lauft, die die Trinkblase hat auch ihre Vorteile, ne
1:32:11
Denke ich, wichtig ist nur im Vorfeld testen. Man äh beim Hardfüßler würde ich jetzt net unbedingt jetzt, wenn man zum Beispiel Thema Thema Stöcke noch,
1:32:18
noch erwähnt, Stücke sind jetzt unbedingt nicht erforderlich, würde ich jetzt sagen, bei uns in der Region, bei uns in den Gefilden muss man nicht unbedingt mit Stöcken. Ich bin in alten, durchaus mit Stöcken unterwegs, weil man dann halt,
1:32:28
noch länger und noch steiler unterwegs ist. Natürlich wäre das an den Halten. Durchaus von Vorteil, wenn man gewisse Halten da auch mit Stöcken hochgeht, aber da muss man
1:32:36
ist auch Bierspieler auch wieder Erfahrung im Vorfeld eine Rolle, wenn man öfters mit Stücken läuft, kann man das vielleicht machen. Ähm, jetzt müsste man im Vorfeld da testen, wie kommt man damit zurecht, aber ich will's, ich glaube, man braucht's bei uns, also für Hardwissler würde ich,
1:32:47
unbedingt als erforderlich ansehen. Aber wie gesagt, Trinkblase testen vorher was trinken, was kann man essen, muss nimmt man Obst,
1:32:54
Oder oder ein Riegel oder oder kann man vielleicht sogar was was Nahrhaftes unterwegs ähm dann zu sich nehmen, dass man da vielleicht sogar ein Brot oder Schokolade, was es gibt.
1:33:04
Auch mal so trocken, Trockenobst oder äh ja was ist was alles geboten wird, ne? An den Verpflegungsstellen. Damit sich mal auseinandersetzen, ne?
1:33:12
Ja und wie gesagt Training müsste man auf jeden Fall da mal gucken, dass man da schon längere Distanzen grad. Hartfüßler ist schon, ist schon ein Event, aber ist natürlich auch,
1:33:21
ein cooler Lauf, wenn man sich dann auf größere Sachen auch mal vorbereiten will, ne? Und man dann auch mal man kann sich beim Hardwiesler ja auch,
1:33:28
zum Beispiel auch über die dreißig erstmal dann nochmal ranschnuppern, langsam Richtung Ultra, Richtung längere Distanzen und auch mal auf äh schwierigem Gelände auch mal bewegen, ne, dass man dann sich langsam mal da an an schwerere Trailstrecken rantastet, ne.
1:33:42  Sascha
Ja, da, das kann ich, kann ich bestätigen. Der Hardwiesler ist
1:33:45
Ähm er mag zwar mit seinen achtundfünfzig Kilometern relativ kurz und machbar aussehen, wenn man mal so in die Ultraszene geht. Ähm das gibt da einem aber dann auch gerne mit der Temperatur und im Untergrund alles wieder zurück.
1:33:58
Das stimmt
1:33:59
Es ist äh definitiv kein leichter Lauf der Hardfreestyle. Auf jeden Fall. Ähm nächste Frage, Mark S, fragt, beziehungsweise hat festgestellt, dass du zweitausendneunzehn am Trail-Tub teil
1:34:11
Trail Cup teilgenommen hast. Ähm, in der Regel aber längere Distanzen läufst und fragst, wie dir das Format Spaß gemacht hat. Dieses Kapformat und ähm auch wie du mit den kürzeren Strecken zu euch gekommen bist.
1:34:23  Martin
Also der Trade Cup in äh das war die Geschichte in Heidelberg, also dass ähm ähm da gibt's ähm den den Full Strail. Dann gibt's den äh Gelita Trail Marathon in Heidelberg und ähm dann gab's noch äh was waren dann, das.
1:34:38
Drei Stück waren das drei und es wurden zwei gewählt, glaube ich, waren da kamen noch Strahlenburgträhe dazu.
1:34:43
Waren die drei Geschichten. Und das war der Trailcup, ja, genau, da habe ich letztes Jahr, letztes Jahr habe ich so teilgenommen, war auch war auch dritter in der Gesamtwertung,
1:34:51
das waren alles kürzere Distanzen, genau der Trailcup erzählte nämlich zum Beispiel Heidelberg, mit die Ultradistanz dazu, sondern nur der Hafttrail, der ja in Heidelberg um die dreißig Kilometer liegt, ne? Und ähm,
1:35:03
Ja, ich bin deshalb gut. Äh es ist ein Salemon-Trail-Cup. Ich bin über Salemon da dran gekommen. Eigentlich habe den dann ins Auge gefasst mal. Letztes Jahr,
1:35:11
ersten Mal und äh fand das der Hinsicht interessant, das habe ich vorhin mal kurz angedeutet. Das liegt der Trail Cup liegt halt Ende der Saison. Und ähm.
1:35:21
Ist in der Hinsicht interessant, weil ich meine ähm Wettkämpfe so gestalte, dass ich Ende der Saison so ein bisschen abbaue und ähm bisschen äh kilometermäßig da auch auf kürzere Distanzen gehe,
1:35:31
ich find's auch interessant. Man muss ja unterschiedliche Anreize setzen, ne? Ich bin, ich bin, wie ich gesagt hat, ich bin nicht der klassische Ultra-Läufer, der nur ultra läuft, läuft. Ich brauch auch manchmal diese kürzeren Distanzen, ich mache mir zum Beispiel jetzt auch.
1:35:43
Werden jetzt wahrscheinlich auch nicht stattfinden über jetzt gerade im Dezember, Januar, Februar, mache ich normales auch kurze Kursläufe, ne, die bei uns in der Region sind, ähm dann da äh ähm und das macht auch mal Spaß,
1:35:53
So Mann, ich ich quasi die Worte von von da zu zu benutzen, mal zu ballern, einfach mal und da mal zehn Kilometer mal einfach mal so richtig rauszuhauen, ne? Oder oder
1:36:03
oder mal, wenn's noch fünf, sechs Kilometer sind oder dieser Trailcup, der was, der hat mir richtig gut gefallen, also das war dieser Fallstrail. Es war halt wirklich Ende der Saison,
1:36:11
und ich habe wirklich da nach einer Ultra-Saison bin ich dann einfach, habe ich dann mal ein bisschen weniger gemacht, habe dann mehr auf die Qualität Wert gelegt.
1:36:20
Und das ist genau aufgegangen das Konzept halt. Ich habe da Ende der Saison äh richtig gut aufgedreht beim Fallstrail. Das war genau meine Strecke ich bin da wirklich so gut gelaufen,
1:36:30
auch gegen andere, die die vielleicht sogar vom Papier her ähm äh auch viel schneller waren, also die ganz andere ähm,
1:36:38
Ja, Voraussetzungen hatten, weil sie auch von der Straße her kam, aber trotzdem war ich so richtig gut, also ich habe mich so.
1:36:44
Irgendwie, das ist, hat irgendwie genau gepasst, die Saisonplanung. Und ja, da war Heidelberg ist super gelaufen, Strahlburg, Trail war zum Schluss ein richtig, da habe ich mich mit dem Janosch Guwalci,
1:36:54
Wahnsinnsläufer ist auch momentan Riesennachwuchshoffnung, ne? Wie er in Deutschland ist.
1:37:00
Und der äh mit dem habe ich mir ein Duell geliefert. Also bis auf die letzten Meter, also ich glaube, die haben die letzten vierhundert Meter vom Ziel waren wir immer noch zusammen und wir haben zum Teil dann dreier Schnitt. Ja, also wir haben Lust zum Teil unterm Dreierschnitt dann, weil's ein bisschen bergab ging, wo wir dann auf den Trail da,
1:37:15
gefighted haben über das war eine Distanz von waren sechzig Kilometer. Wir haben geballert ohne also es war unglaublich und aber deswegen ein geiles Konzept.
1:37:23
Ist wirklich also sehr zu empfehlen für für Leute, die dann sagen am Ende der Saison Mensch äh bei uns in der Region, ich muss dann so weit weg und es äh es waren tolle Strecken, also die auch durchaus anspruchsvoll waren, aber von den Distanzen her machbar,
1:37:35
der Cup war dann halt eine schöne Herausforderung, wenn's da drei Läufe waren. Es gibt eine extra Wertung. Ja, also,
1:37:41
Echt eine coole Sache, ja. Und auch deswegen, ich bin, ich bin auch wieder andere Systanzen da, auch durchaus offen, ja?
1:37:48  Sascha
Das ist gut. Der Fall ist ähm ja auch eine der Veranstaltungen, die ihren, die einen achtzig Kilometer Ultra irgendwann mal gestrichen haben, ne? Äh das hatten die früher mal, die sind da wieder zurück auf äh kürzere Distanzen.
1:38:00  Martin
Was vielleicht gar nicht so verkehrt war, wo ich ja am Anfang auch gesagt habe, musste Ende de Mar Ultra oder musst du net immer weiter weiter weiter werden, sondern man kann ja auch sagen, man nimmt ja jetzt die äh
1:38:09
man muss ja net mit mit alle immer auf den Zug aufspringen zu sagen, man muss immer alles länger machen und noch schwerer machen, ne
1:38:16
sondern einfach so sagen, vielleicht ist eine kurze Distanz, vielleicht sogar interessanter, einfach will's dann, wenn man ein anderes Publikum erreichen, wenn wir wollen den Leuten auch sagen, ihr müsst nicht immer Ultra laufen. Vielleicht war es auch einfach äh die Resonanz dann vielleicht ähm weil dann
1:38:28
Man muss ja mal sehen, achtzig Kilometer ist natürlich ein Riesenaufwand, war dann für den Verein vielleicht auch dann dort ähm,
1:38:34
Zu viel Aufwand, achtzig Kilometer dazu markieren und alles Namen, die vielleicht gesagt, vielleicht ähm ja, war die Teilnehmerteilnehmer so hoch, dass es sich gelohnt hat, ne? Kann, weiß ich nicht, was die Grüne waren, warum sie denn gestrichen haben, ja.
1:38:44  Sascha
Solange die Strecke schön bleibt, ähm soll uns das aber eigentlich recht sein, denke ich, ne. Und äh ich ich fand die Gegend ähm das Leinigerland, das ist schön zu laufen.
1:38:55
Da drüben, ja. Gut, zwei Fragen haben wir noch. Ähm,
1:38:58
Ich liebe liebe Instagram-Namen. Ähm AAB Hero fragt wie viel Kilometer du in der Woche läufst und ähm wie du dein Training so strukturierst. Grob.
1:39:12  Martin
Also es ist ähm ist überraschend, wird jetzt viele überraschen. Also habe ich auch öfter schon erzählt, ich bin ähm.
1:39:18
Also als Straßenläufer hatte ich Trainer und alles hatte ich Trainingspläne, habe mich ganz genau dran gehalten. Ich war immer Trainingsweltmeister auch. Ich habe immer mehr trainiert noch als ich sollte und ganz hart trainiert und da waren ja wirklich dann auch komplett äh waren ja auch die,
1:39:32
Bahntraining war ja alles genau konzipiert, ne? Da bin ich dann ja irgendwann davon abgekommen, weil ich es einfach nicht mehr wollte, weil ich ja, ich habe Bauchwege gehabt zum Teil vom vorm vor dem Tempotraining, weil ich einfach nicht mehr nicht so Angst davor hatte, einfach diese diese Quälerei, ne? Das ist, wir haben dann, wir haben.
1:39:46
Wahnsinnstempo da auf da. Ähm und dann bin ich ja deswegen habe ich mich da so ein bisschen bin dann auch in die Trail Running Szene gekommen,
1:39:53
damals auch schon Trainer, also wird jetzt getrennt äh im Ärger oder so, sondern ich habe ja dann neue Wege gegangen. So mal der Trainer war halt ein Trainer, der ähm der Wert auf auf Straßen und Bahnläufe gelegt hat und ich habe mich dann irgendwann ja,
1:40:05
einfach auf auf einen ganz anderen Weg in eine ganz andere Richtung bewegt und hab das dann ohne Training ohne Trainer weitergemacht, wobei ich ja auch entsprechend natürlich auch so viel Erfahrung hab, dass ich das vielleicht am Ende mehr brauchte, ne? Und und ähm ich hab jetzt, ich trainiere nicht nach Trainingsplan.
1:40:19
Ich trainiere also nach eigenem Gefühl eigentlich mehr oder weniger und wobei das nicht heißt, dass ich mich nicht speziell auf Wettkämpfe vorbereite, aber,
1:40:27
ich habe nicht mehr diese, ich ähm.
1:40:32
Ich lebe wirklich von ich ich trainiere von Tag zu Tag dann wirklich. Ich weiß genau, es gibt ein Grundkonzept, ich meine, wenn ich jetzt ein äh in ein paar Wochen einen Ultraf über hundert Kilometer oder ich meine, ich ich brauche natürlich eine gewisse Zeit,
1:40:42
Die ich da drauf dimiere, ich kann jetzt sagen, ich laufe in drei Wochen und wie viel Kilometer laufen bin auf dem Stand, äh habe nur äh fünfzig Wochenkilometer gemacht, ne? Oder die längsten Leute, die ich gemacht habe. Nee, ich meine klar, da muss ich natürlich,
1:40:53
Ähm die Vorbereitungszeit über Winter gestalte ich hier schon so, dass ich weiß, okay, das sind die ersten Wettkämpfe, die dann kommen, dann muss ich im Vorfeld so viel lange Läufe machen. Also die,
1:41:02
Art der langen oder die Anzahl der langen Läufe und die Langläufe, die Kilometer, die ich dafür brauche
1:41:07
das orientiere ich ja schon an den Wettkämpfen, was ich vorhabe, wenn ich im Frühjahr mit Innsbruck zum Beispiel als ersten großen alten Wettkampf starte, je nachdem welche Distanz ich dort laufe, da richte ich natürlich schon mein Training dann drauf aus,
1:41:17
dann gucke ich schon, dass ich da Februar vielleicht dann zum Beispiel dann wenn wenn Innsbruck zum Beispiel Ende Ende April, Anfang Mai ist,
1:41:24
sich dann schon im Februar dann immer mit den ersten längeren Distanzen und mich langsam steigere.
1:41:29
Und das mache ich dann meistens natürlich am liebsten am Wochenende, so wie jeder, der halt berufstätig ist, der schafft halt während der Woche nicht unbedingt die Ultra äh oder die die langen Läufe, ne? So dass ich dann dann meistens sonntags oder samstags so einen langen Lauf einbaue, das ist so das Grundkonzept.
1:41:42
Und ähm versuche dann natürlich schon ein bis zwei Mal so, dass was jeder natürlich schon was weiß ich, was man auf den Straßen, ob man früher auch kennt, dass man natürlich schon so versucht, so bisschen,
1:41:52
Tempoläufe einzubauen, zweimal in der Woche, ähm, die ich dann aber.
1:41:57
Ja, net an festen Tagen immer hart. Man muss als Läufer auch, das habe ich ja auch gelernt, man muss auch nach einem Gefühl gehen. Ich meine, wenn man, wenn man A berufstätig ist und wenn man Stress hat und,
1:42:05
Familie und alles in Verpflichtungen und dann kann man net, ähm, muss man auch manchmal von Tag zu Tag planen und dann muss man sagen, okay, heute.
1:42:12
Heute fühle ich mich nach der Arbeit richtig gut oder ich manchmal merke ich's auch während Laufen.
1:42:15
Trainiere, hab, hab gesagt, okay, ich fang jetzt ich trainiere jetzt heute, mach 'n Trainingslauf, ne? Weiß jetzt noch nicht genau, wie lang.
1:42:23
Merke aber nach den ersten ein, zwei Kilometern, boah, es geht mir richtig gut heute, ne? Und heute könnte ich 'n, äh, dann weiß ich, okay, gut, es ist, ist jetzt Dienstag zum Beispiel, boah, da kann ich heute einen Tempolauf jetzt machen, machen Fahrtspiel, bau das jetzt ein und sagen, dann komm jetzt.
1:42:36
Haust du richtig rein, machst es, machst so, ich mach das oft als als Pfadspieler, also ähm.
1:42:41
Dass ich dann während dem Lauf dann auch mal anziehe, so verschiedene und dann so Tempowechsel und einbaue und sowas. Aber das.
1:42:47
Ja, es gibt noch Tage, wo es mir schlechter geht, wo ich sage, heute boah, heute geht gar nichts, ne? Dann weiß ich noch, okay, komm jetzt mache ich, ich ziehe das Training dann aber einfach so durch. Aber.
1:42:56
Ich mache dann jetzt auch oder wenn ich, es gibt auch Tage, wo ich dann vielleicht vorgenommen hätte, ich wollte heute einen langen Lauf machen, der so viele Kilometer hatte, ich merke, aber es geht heute nicht so. Das Wetterbedingungen sind schle.
1:43:05
Dann verkürze ich das Ganze auch mal, ne? Man muss auch dann, man darf auch nicht irgendwie Maskrampfort durchziehen, das habe ich immer gelernt. Auch in meiner ganzen ähm Erfahrung, die ich jetzt mitbringe.
1:43:13
Du darfst das Training nicht immer ähm du darfst das nicht alles als als äh ja im Vorfeld.
1:43:22
Dich genau an dem Plan halten oder einen Trainingsplan und Trainingsplan musst du manchmal auch verändern,
1:43:26
Wenn du dich, wenn du dich schlecht fühlst, den musst du auch anpassen und so genauso musst du hier auch, du darfst nicht alles knallhart durchziehen, sondern du musst dich nach Mustern dann manchmal nach dem Gefühl gehen, nach auf deinen Körper hören. Wenn dein Körper dir sagt, heute geht nichts,
1:43:36
dann bringt es nix, wenn du heute versuchst, krampfhaft irgendwas durchzudienen, was du dir vorgenommen hast, ne? Du musst das anpassen, es gibt ein Grundkonzept, was ich habe und äh,
1:43:45
Aber ansonsten mache ich das aus zum Teil spielerisch. Und das ist genau das Schöne, was ich mag, was ich daran jetzt mag. Ich ich habe nicht mehr diesen Druck, dass ich irgendwas machen muss,
1:43:53
Ich weiß natürlich schon, wenn ich gewisse Wettkämpfe plane und dass ich dann schon was machen muss, aber ich ich trainiere auch viel, viel weniger Wochenkilometer als die meisten denken,
1:44:01
Ich hab früher, ich hab als als Bahn und Straßenläufer hab ich auch mal Wochen drin gehabt, wo ich zweihundert Kilometer und zweihundert, ich hatte da mal auch zweihundertfünfzig Kilometer, damals hatte ich mir Urlaub, hatte ich Urlaub genommen auf der Bahn und aufm, um dann richtig das durchzuziehen, war nachher total platt nach dem Training, weil ich viel zu viel gemacht hab.
1:44:16
Und ähm ich es gibt bei mir Wochen, wo ich auch mal äh vor fünfzig, sechzig Kilometer so habe, ne, oder wenn ich dann gut, wenn ich einen langen Lauf mit drin habe, der dann jetzt, wenn ich mal vierzig, fünfzig Kilometer Lauf drin habe am Wochenende, wenn ich jetzt speziell mich auf ein Ultra vorbereite.
1:44:30
Dann sind, dann hat man natürlich auch schnell mal über hundert Kilometer drauf, ne. Aber es gibt bei mir definitiv keine Wochen, wo ich jetzt mal hundertfünfzig, hundertsechzig Kilometer und mehr laufe, gibt's net.
1:44:39
Hat's bei mir in den letzten Jahren nicht mehr gegeben und ich hab trotzdem die Erfolge gegeben ja Recht, dass ich trotzdem anscheinend ja nicht so viel falsch zu machen scheine, ne.
1:44:48
Trotzdem mal ganz gut klappt und äh ich mag diese und das ist beim beim Floh Neuigman der glaube ich auch eine ähnliche Geschichte der ähm der ja auch,
1:44:57
Net unbedingt ein ein festes Konzept hat, ne, der auch oft das dann auch mal sagt, ja, heute ballere ich mal, ne? Und heute mache ich da mal äh ja, ist losgelaufen, hat er plötzlich entschieden, mal einen Marathon im Training zu laufen, den da mal dann zwei vierzig mal abläuf.
1:45:10
Es ist total durch, es ist ein durchgeknallter Typ, aber der, der auch dadurch auch sympathisch wird, weil er einfach so unverkrampft ist, ne? Und so locker ist und
1:45:18
Bei mir geht das ähnlich, ne, weil ich dann einfach dann,
1:45:21
immer dieses krampfhafte Training und immer da hinterher herrschen. Ich habe zwischenzeitlich dann als ich Strafer für mich entdeckt hatte oder irgendjemand mal gemerkt hat, warum melde dich mal bei Strabe an und so, habe ich mich dann nochmal,
1:45:30
kurzfristig mal in die Straßen verbissene Straßenlaufzeit zurück, ist ja versetzt gefühlt, dann habe ich leider da so ein bisschen reinbringen lassen, weil ich dann ähm diesen Segmenten manchmal so hinterher gelaufen bin.
1:45:40  Sascha
Ja.
1:45:41  Martin
Dann vor Ort hat, wo man dann.
1:45:43
Man man erwischt sich dabei, dass man denkt, boah komm heute und dann äh dann macht man das plötzlich und dann ist man später noch ähm doch so verbissen und macht sich da eigentlich platt,
1:45:52
Blödsinn ist in der Segment hinterher zu laufen. Ähm mittlerweile mache ich da deswegen Leute, die mich bei Strafer verfolgen, die werden sehen, ich lade net, jede Distanz bei Strafa hoch oder je,
1:46:02
lade sie schon hoch, aber manchmal setze ich auf private, weil ich ihn auch nicht haben will, dass da jetzt jedes Segment da, ob ich da das Segment jetzt laufe und breche und ob ich da schneller bin und,
1:46:11
langsamer ist mir eigentlich man ist manchmal auch egal, ich will dann hat's dann Leute gegeben, die dann sich angesprochen gefühlt haben, weil ich das im Ende jetzt da gebrochen hatte und ich habe da gar nicht dabei gedacht
1:46:19
Und da ein Kampf da ausgebrochen ist, äh, von Leuten, die sich da äh ja angegriffen fühlten und dann dahinten da Gegenangriff,
1:46:27
haben und alles. Deswegen mache ich, weil da ich das nicht will,
1:46:31
Mache ich's manchmal dann auch während einer Woche sieht man eigentlich wenig Training von mir, manchmal lade ich so auch am Wochenende besondere Läufe hoch, wenn ich da mal irgendwo in der Gegend unterwegs war, auch mal Wanderungen, was man auch sieht von, wo ich dann mal unter, wo ich dann einfach mal was hochlade.
1:46:44
Aber ich lade nicht immer alles, ich will auch nicht, dass jeder, äh, es muss ja nicht jeder komplett mein ganzes Training sehen, ich manchmal ist es ja auch mein Erfolgsrezept, wenn ich so bisschen lockerer, wenn ich dann das sage, hier, ich mach ihnen die Läufe, es muss ja nicht jeder alles erkennen können, was ich mache, ne?
1:46:58
Persönliches Gespräch erzähle ich jeden gerne was, aber manchmal jede, ich will ja nicht mein komplettes Erfolg zu verraten.
1:47:04  Sascha
Das ist besser so. Schön. Gut, eine letzte Frage habe ich noch
1:47:09
Ähm von Petra, auch von Instagram, wie gesagt, äh ob du Vitamine oder irgendwas Besonderes vor und während dem Laufen nimmst, damit äh ja deine Beine, diese, diese mega Leistung bringen können. Also hast du irgendwie dein Geheimrezept.
1:47:23  Martin
Ja, also da da ist auch so Thema Nahrung.
1:47:26
In der Ernährung ist ein grundsätzliches Thema. Habe ich auch vor ein paar Jahren geändert, komplett grundsätzlich geändert. Früher war das so als Student und was weiß ich auch als Straßenläufer, hat man sich extrem ungesund ernährt. Muss ich jetzt im Nachhinein sagen, damals war so die als Straßen, da warst du immer gesagt, boah, Nudeln und Aro Kohlenhydrate und Spachteln und ganz viel Hauptsache große Mengen und,
1:47:43
ganz viel Kohlenhydrate, ne? Da ist man ja mit der Zeit immer mehr abgekommen, ne? Genauso wie man auch mit dem Training ganz andere Methoden hatte. Ähm, ich, ich bin da ganz alternativ geworden und hab da,
1:47:53
lege viel mehr Wert auf Ernährung, ne? Auch selber persönlich, so wie ich koche, was ich esse, was ich ähm das die Qualität ist ja ganz wichtig für mich.
1:48:01
Und äh ich packe zum Beispiel seit seit Jahren, habe ich, habe ich, packe ich mein Brot selbst alles mit hier auch Pizza, wenn ich Pizza mache, ich habe noch nie, ich habe.
1:48:10
Haben wir jetzt, ich glaube, bestimmt sieben, acht Jahre keine Tiefkühlpizza mehr gegessen. Nie, gibt's net, gibt's, werde ich nie machen und ich koche alles selbst äh mit frischem Gemüse und alles und äh
1:48:20
Und das kann man ja manchmal ganz vorher war ich mir das gar nicht bewusst, wie einfach das manchmal geht, ne? Wo man dann immer denkt, äh oh, man müsste da großartig kochen und es würde sehr viel Zeit kosten. Nein, ist gar nicht, wenn man wenn man das ähm manchmal kann man mit einfachen Zutaten ein tolles Gericht zaubern und ähm.
1:48:35
Ich bin auch so, äh ich bin, ich bin kein Veganer oder Vegetarier, ne? Grundsätzlich, aber äh ich bin ähm,
1:48:41
Ich achte schon drauf, was ich esse und es gibt nicht jeden Tag Fleisch und gibt auch ganz selten Fleisch, net so oft und und ähm da lege ich dann auf.
1:48:48  Sascha
Kann das der Saarländer überhaupt ohne seinen Schwenkgrill und.
1:48:50  Martin
Äh ja gut mit Fleisch und so weiter genau mit der mit der Geschichte. Ähm,
1:48:54
Ja, aber das ist äh als Saarländer kann man das natürlich Schwenker und so ist natürlich ganz wichtig, klar, das gibt's schon bei mir, das ließe ich mit aus, aber ähm ähm ich mach's erstens nicht mehr so oft und ähm Fleisch ist ähm ich merke selber, dass es auch in großen Mengen,
1:49:07
da auch gar nicht so so gesund für mich ist und mir so gut tut. Also ich bin mit allem ist es so, dass es halt ähm glaube ich ähm dass man, dass man nie zu viel von allem haben darf, ne.
1:49:17
Aber ich glaube, es ist noch da, bist noch.
1:49:19  Sascha
Mhm. Ich führe noch da, ja.
1:49:20  Martin
Äh ja das ist ähm ich ich versuche halt bei bei ähm von allem net zu viel zu essen und und so eine gesunde Mischung zu haben, ne,
1:49:28
so viel Kohlenhydrate, da da ist ja auch da ich denk da,
1:49:33
ja, also die die riesen Patienudel, die man dann vorher vorm Wettkampf da reingehauen hat und äh auch dann ermöglicht noch dann, dann waren das meistens noch so Weizennudeln und alles Möglich.
1:49:42
Hab zum Beispiel auf Dinkel für mich entdeckt, dass ich da auch mal oder ganz andere Geschichten, da sind wir auch äh äh andere ähm äh,
1:49:50
dass mein Buchweizen oder so Geschichten auch mal für sich entdeckt. Nicht nur die, das ist vom vom vom reinen Weizen von, kommt man eigentlich ab, ne? Also ich mache sehr viel Vollkorn und die Geschichten spielen bei mir eine Rolle,
1:50:01
ja Müsli und so weiter, ne? Klar, das ist ich mix mir das auch selbst, ich mag keine Fertigmischungen und so weiter.
1:50:09
Wo viel Zucker drin ist und so die ganzen Geschichten. Und ich mein wir sind uns, ich bin mal natürlich bewusst ich normalerweise schafft man das natürlich.
1:50:17
Rein jetzt den ganzen Tag so viel reinzuschaufeln, um das alles aufzuholen, als Utalöfer verbrauchst du wahnsinnig. Ne, das ist, du kannst, du kannst gar nicht alles durch Ernährung, durch rein, durch einfach nur die normale Nahrung, das heißt, ich habe schon eine Nahrungsergänzungsgeschichte,
1:50:30
da habe ich auch Nahrungsentsponsoren dann immer gehabt, wo ich da so ein bisschen aus dem Saarland jetzt auch eine Firma hab.
1:50:35
Wo ich dann so bisschen so einen Trink oder so habe, den ich auch mal trinke, wo dann auch so paar Sachen drin sind. Ähm gerade so so ähm äh Eiweiß.
1:50:43
Drinks und so weiter. Sind da auch eigentlich ganz durchaus, wo man nach dem Training oder so was, wo es da wo man dann auch so bisschen, wo so eine Mischung aus Eiweiß und Kohlenhydrate, die die auch mal gut tun.
1:50:53
Ich bin da auch keine, da bin ich, also wenn's um Nahrungsergänzung geht oder so, bin ich kein Experte, ne? Also da da kann ich jetzt nicht sagen, ob's ob das jetzt äh.
1:51:01
Da alles eine Rolle spielt, es ist, ich weiß, dass es wichtig ist zum Beispiel wenn nach dem Wettkampf direkt nach dem Wettkampf muss man ja schon gucken, man hat nur eine gewisse Zeit, um nochmal was aufzuholen, weil sonst greift er natürlich ähm.
1:51:12
Uns wird da natürlich der Körper auch angegriffen. Das heißt, man muss relativ schnell gucken, dass man da wirklich was aufgefüllt bekommt. Die die Kohlenhydratspeicher. Und da sind natürlich so so Getränke oder so dann, dass man so so einen Eiweiß trinkt oder dann auch mal ein Kohlenhydratewasserwasser.
1:51:25
Mein Mann ist ja nun mal irgendwo im Ziel und hat eine hat eine direkt äh äh einen Kochtopf zur Verfügung, wo man direkt da loslegen kann und dann äh um das aufzufüllen. Also ja, ist ganz ganz klar oder so, dass man so
1:51:35
Iso, Iso Getränke und so weiter, die man braucht. Da gibt's aber ganz viele Sachen und da gibt's nichts Schlechtes Schlechtes, da gibt's gibt's ganz viele schlechte Sachen
1:51:43
Es gibt auch gute Sachen unter, aber da da gibt's nix, was wo man dann sagen kann. Ich meine, dass mein Sponsor man jetzt auf meiner Seite sehen oder was ich da auch äh,
1:51:52
finde ich ganz cool, das ist so bisschen, die können das auch gut erklären,
1:51:55
und und da ist so bisschen natürliche Geschichte auch also besonders ich versteh das was die im Konzept auch steckt ne? Was die was die in ihre Produkte machen dass da wenig Zusatzstoffe und so drin sind.
1:52:07
Ja, also das.
1:52:09
Ich denke mal, man braucht's schon, also man kann, man kann net, ach, zum Beispiel, dass ich während dem Laufen auch die Gels, dass ich ein Gel brauche oder so. Ich mein, man kann ähm man kann nicht einfach nur eine zwischen mit einem mit dem Brot oder weiß ich, äh, das, das wird natürlich nicht ausreichen, ne? Das ist klar,
1:52:23
Na ich mein wobei ich ja also das sind das sind jetzt das sind alles die Nahrungsergänzung sind natürlich alles alles Geschichten die äh,
1:52:33
Absolut safe sind, also da ist nichts dopingmäßig oder irgendwas, wo da irgendwas drin wäre oder so. Also das ist alles äh alles zertifiziert und äh ich ich greife da auch nicht auf irgendwelche Sachen zurück äh,
1:52:43
da irgendwo aus irgendwelchen Zwielichtigen Sachen herkommen, also ganz normal, also das ist also eine ganz normale Ernährung
1:52:49
die ich mache und und schon ein paar Zusatzgeschichten, klar, ich trinke auch zum Beispiel, äh ich trinke Sprudel äh also oder Mineralwasser jetzt mit mit viel, mit viel äh äh Magnesium drin. Da gibt's ja auch gerade aus der, auch äh äh coole Geschichten,
1:53:03
dass ich da gucke, dass ich da tagsüber auch da viel Mineralien zu mir nehme. Ja und viel Obst, Gemüse, ne, klar, da.
1:53:10
Aber da da ich denke, da das ist eine Geschichte, da kann man sich da kann man ganzen Abend damit füllen, ne, mit mit Nahrungs, mit Nahrungsgeschichte, da muss man sich auch mit der beschäftigen, richtig damit beschäftigen. Ähm man muss es, man muss es verstehen auch,
1:53:22
nur wenn man, wenn man dahinter blickt, warum man was macht, ne? Warum ich das jetzt so und so esse,
1:53:26
warum ich das jetzt trinke und warum ich zu welchem Zeitpunkt was trinke? Man muss ja auch gucken, zum Beispiel, dass man gewisse Sachen, ähm die man trinkt, wenn man als Magnesium oder sowas,
1:53:35
wenn man äh dass man dann gewissen Abstand hat zum zum zu einer normalen Mahlzeit, wann man was nimmt, damit's keine äh Wechselwirkungen gibt,
1:53:42
Da muss man sich auch damit beschäftigen, ne? Weil weil das kann passieren, dass wenn man wenn man jetzt äh einen Mineraltrink unmittelbar nach dem Essen, dass der eine aber nicht, dass das nicht funktioniert, weil man will das mit dem Essen nicht kompatibel ist, ne.
1:53:53
Zum Beispiel, wenn wenn irgendwo was, wo man, wo man sagt, es ist eisenhaltig, da muss ich aber drauf achten, dass ich das mit was anderem nicht zusammen esse, weil das wieder sich gegenseitig aufhebt, ne.
1:54:01  Sascha
Also eine eigene Wissenschaft ganz toll, eindeutig, ja.
1:54:03  Martin
Ganz klar, also deswegen da äh da muss man sich selber damit beschäftigen, aber eins wie was ich auch schon erzählt habe, ähm ich denke mal, man sich schon ein bisschen damit beschäftigt und da guckt, was man ist. Die Qualität ist ganz wichtig und dass man nicht so viel von irgendwas isst, ne? Also wie so wie gesagt, wenn man net,
1:54:19
wenn man ganz viel Fleisch ist, ist mit Sicherheit nicht gesund und ja, so viel Kohlenhydrate sind schlecht, also da zu viel Zucker, klar. Kohlenhydrate, Zucker ist natürlich auch so ein Thema.
1:54:29
Brauchen wir nicht. Also da als Sportler beschäftigt man sich schon damit, ne? Also ist schon schon ein wichtiges Thema.
1:54:34  Sascha
Okay, gut.
1:54:37
Dann haben wir alle Fragen der Hörer haben wir jetzt hier beantwortet oder hast du beantwortet? In aller Ausführlichkeit ist sehr schön. Da werden sie sich bestimmt freuen. Können sie viel, viel mit rausnehmen.
1:54:47
Aus deinen Antworten. Ja, wir haben's ganz lustig im Vorgespräch haben wir noch gesagt, ähm, ja, so ein Stündchen oder so.
1:54:55
Länger, länger werden wir bestimmt nicht zu erzählen haben. Jetzt sind wir bei zwei Stunden Martin.
1:55:01  Martin
Ich seh's gerade.
1:55:02  Sascha
Ähm ich ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass du da warst.
1:55:07
Ähm ich hätte quasi keine Fragen mehr. Ähm ich finde die Geschichte mit der mit der Saarlande-Mohnung, finde ich äh wunderbar. Die also die Geschichte dahinter. Ähm sportlich natürlich auch ähm.
1:55:18
Du noch irgendwas, was du, was du vielleicht den Hörern mitgeben möchtest? So quasi als abschließende Worte.
1:55:25  Martin
Also ähm ich fand's, ich fand's auch schön, also auch ähm und ich ich bin halt immer
1:55:30
ich mein das das merken halt merkst du hoffentlich alle die die zuhören die da zuhören. Ähm, dass es dass da so ein bisschen Leidenschaft bei mir eine Rolle spielt. Ich geb das gern weiter. Meine.
1:55:41
Ich ich bin so ähm,
1:55:44
Ich mag das einfach auch teilen, diese Freude am Laufen und diese Leidenschaft und deswegen habe ich immer ganz viel zu erzählen und irgendwie ganz viel zu berichten, weil das ist irgendwie,
1:55:52
Ja ich ich will die Leute begeistern dafür. Ne? Und das ich glaub das kommt einfach auch rüber ne? Das hab ich das,
1:55:59
Ja, das merke ich einfach so, wenn ich, wenn ich wenig so erzähle, dass das spielt einfach in meiner in meiner Erzählung einfach eine ganz große Rolle, diese Leidenschaft, ne? Und ich hoffe, dass das rübergekommen ist und dass ich da ein paar Leute nochmal begeistern konnte für unseren schönen Sport, äh fürs Trail-Running
1:56:12
da haben wir mehr einzusteigen und ähm sich auch auf auf die Trails dieser Welt zu begeben.
1:56:19  Sascha
Das ist ein ein schönes Schlusswort.
1:56:21
Martin, vielen Dank. Ähm deine Begeisterung hat man, also wir haben jetzt hier keine Videoverbindung, aber ich konnte dein, dein Grinsen konnte ich quasi ähm über die Telefonleitung sehen und hören. Weil dann Erzählungen, das ist schön. Ähm dann sage ich mal vielen Dank und.
1:56:37
Ähm die ja noch, ja ich hätte jetzt fast gesagt, eine schöne Restsaison, aber ähm viel Gesundheit auf jeden Fall und wir hoffen mal, dass es nächstes Jahr.
1:56:46
Deutlich besser weitergehen kann.
1:56:49
Und äh wir hoffentlich wieder uns vielleicht irgendwann mal auch für irgendwelchen Trades treffen können oder die Hörer die ich mal treffen können und ja, wer wieder ein normales Sportlerleben leben können.
1:57:00  Martin
Alle drauf, ja?
1:57:01  Sascha
Alles klar, dann vielen Dank und ähm mach's gut.
1:57:05  Martin
Ja. Bitteschön. Ciao.