Bildung in Bewegung

Die IG Metall Bildung ist in Bewegung, weil sich die Gesellschaft und die Arbeitswelt in Bewegung befindet. Der Podcast gibt Einblicke, wohin die Reise geht, welche Zwischenstationen für Expeditionen eingelegt werden und welche Utopien sich am Horizont auftun könnten.

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Webtalk #14: Die Tarifrunde unter Coronabedingungen erfolgreich gestalten [transcript]


Am 26.11. beschließt der IG Metall Vorstand die Forderungen aller Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie. Damit rückt der Beginn der Verhandlungen in greifbare Nähe. Für uns ist klar: Die Sicherung von Beschäftigung, jetzt und für die Zukunft, und die Sicherung der Einkommen haben oberste Priorität.

Die Arbeitgeber haben schon Unverständnis und Widerstand angekündigt. Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie unsere Forderungen zustande gekommen sind und wofür wir in diesen schwierigen Zeiten stehen. Unsere Tarifrunden leben von geschickten Verhandlungen und starken kollektiven Aktionen.

Wie findet diese in Zeiten der Pandemie statt und mit welchen Konzepten gelingt das solidarisch und erfolgreich? Welche Rolle nimmt dabei eine aktive und aktivierende Bildungsarbeit ein?


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 2020-12-04  1h11m
 
 
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Music.
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Aktiv diskutiert worden ist in den Tarifkomissionen es bereits eine Empfehlung gegeben hat liegt nun der Beschluss vor.
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Ich sage kurz die Punkte, bevor wir einsteigen und es auch noch einige organisatorische Hinweise gibt. Wir haben beschlossen, dass wir.
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Beschäftigung sichern wollen in dieser Tarifbewegung, dass wir Zukunft gestalten wollen, dass wir die Einkommen stärken wollen und dass wir mit einem Volumen, mit einer Volumensförderung von vier Prozent in diese Runde gehen.
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Das und vieles andere wollen wir heute Abend hier diskutieren. Wir haben sehr interessante Gäste.
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Ina Morgenrot, Geschäftsführerin, bevollmächtigte in der Geschäftsstelle Region Hamburg und Vorstandsmitglied der IG Metall.
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Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter in Baden-Württemberg und Stefan Schomburg, der den Funktionsbereich Tarifpolitik beim Vorstand der IG Metall leitet.
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Bevor wir in die Veranstaltung inhaltlich einsteigen, möchte ich einige wenige Vorbemerkungen machen, auch organisatorischer Art.
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Alle Teilnehmenden können über die Funktion Fragen und Antworten im Chat.
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Kommunizieren mit uns. Im Hintergrund arbeiten Sock Young Li, Kajaböbel und Michael sammeln, strukturieren, beantworten vielleicht auch schon das ein oder andere. Nach etwa einer Stunde
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werden wir dann mit Haja über die äh gestellten Fragen diskutieren können und äh nützen.
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Das letzte Drittel dieser Veranstaltung, um auch gestärkt äh oder verstärkt auf diese Fragen einzugehen.
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Zweiter Punkt, wir machen in diesem Format zum ersten Mal den Versuch einer barrierefreien Online-Schrift, Dolmetschung und hoffen, dass das auch so klappt und funktioniert.
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Dritter Punkt ist ähm eine wichtige Vorbemerkung. Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten.
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Auch weitere Angebote machen zum Thema Tarifbewegung, insofern versteht das bitte als ein Auftakt
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ich denke, wir werden mit diesem Thema noch einige Monate auch Anfang zwanzig einundzwanzig sicherlich zu tun haben und dann.
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Auch mit weiteren Kolleginnen und Kollegen aus Geschäftsstellen Haupt und Ehrenamtliche und auch aus Bezirksleitung diskutieren können. Nun.
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Zum Thema und unseren Gästen. Lasst mich vielleicht auch kurz sagen, wer hier die Moderation macht, einige wenige Worte zu mir. Richard Ronald, ich leite das IG Metall Bildungszentrum in Sprockhövel.
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Seit etwa anderthalb Jahren und davor habe ich an verschiedenen Stellen auch äh im Felde der Tarifpolitik gewirkt, in der Bezirksleitung in Nordrhein-Westfalen oder auch.
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Informationsbereich, Tarifpolitik beim Vorstand. Ina, ich würde gerne bei dir im hohen Norden beginnen.
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Und äh ich glaube, was ganz schönes auch für die Teilnehmenden hier in unserer Runde ist, dass wir vielleicht nicht.
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Gleich sachlich fachlich einsteigen, sondern auch versuchen, dich ein bisschen als Person mit dem Thema Tarifpolitik.
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Abzuholen. Deshalb meine Frage zunächst an dich.
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Du machst das ja jetzt schon einige Zeit, äh bist eine erfahrene Verhandlerin, Tarifpolitikerin, gibt es etwas.
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Was dir besonders Spaß macht beim Thema Tarifpolitik. Ja erstmal moin in die Runde von hier aus dem Norden, ich hoffe auch, dass übrigens welche aus dem Norden dabei sind.
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Das ist 'ne gute Frage, Richard, ähm, ich denk mal da so drüber nach und also was ich auf jeden Fall bejahen kann was mir immer mehr Spaß macht und zunehmend ich auch interessanter finde.
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Sind die Zukunftstarifverhandlungen, sprich wenn es um Standorte, wenn's um Beschäftigung, Investition und Qualifizierung geht, weil da haben wir in den letzten Jahren auch gerade bei uns in der Region einiges an Eck.
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Und ausverhandelt ähm hinbekommen und es hat sich zumindestens ein Vorurteil, was ich aus der Tarifpolitik kenne, bewahrheitet, bei mir.
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Ich halte wahnsinnig lange dran fest, ich liebe es, wenn es dunkel wird und ich liebe auch, wenn Liebes auch, wenn wir über die zwölf Uhr nachts hinauskommen.
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Und so langsam dann die Haare wuscheliger werden auf der gegenüberliegenden Seite, weil ich gemerkt habe, so zwei Uhr bis vier Uhr, daran kann man richtig.
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Drehen, weil dann ist die gegenüberliegende Seite doch eher gewillt, endlich nach Hause zu kommen, die Augen zu schließen, weil sie das im Gegensatz zu uns nicht so gewohnt sind, so hart an der Sache lange durchzuhalten und ich habe bisher da wirklich die besten Ergebnisse.
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Zielt und das macht mir Spaß, dieses Durchhaltevermögen mit den Ehrenamtlichen zusammen hinzu.
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Kriegen und nachher haben wir ein Eckpunktepapier, was dann auch wirklich sich zeigen lassen kann, wo viele Themen drin wirklich abgearbeitet sind. Das ist das, was mir richtig Spaß macht. Also da beiße ich mich fest und ähm arbeite darauf hin und äh liebe es dann auch wirklich, die null Uhr zu überschreiten.
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Ja, sehr schön. Also eigentlich ähm nochmal.
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Die These bestätigt, der gute Tarifvertrag, der scheut das Tageslicht. Ist. So. Ja. Ja. Wir haben, glaube ich, einige Beispiele, an denen wir das industrieren könnten.
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Vielleicht ein kurzer Blick zurück die letzten Wochen und Monate Forderungsdiskussion bei euch in der Geschäftsstelle Region Hamburg.
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Werften Luftfahrt, verschiedenste Branchen, ich glaub ihr seid auch sehr heterogen tatsächlich aufgestellt.
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Auch mit unterschiedlichen ökonomischen Organisationspolitik.
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Wie war das bei euch mit der Forderungsdiskussion? Wie war so das Spektrum und wie habt ihr euch dann am Ende auch verständig.
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Ja, du hast das ganz richtig eben dargestellt. Wir sind hier wirklich sehr heteroguen aufgestellt, ähm wirklich von allen Branchen, die sich äh hier angesammelt haben in der Region, nicht nur in der Stadt Hamburg.
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Branchen aber wirklich von großer Luftfahrtindustrie bis zum Handwerk.
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Und wir haben durch die Chorona-Situation sehr schnell natürlich eine Veränderung gemerkt und das hat jeder auch in Hamburg sehr deutlich gemerkt, das war die Luftbad Branche.
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Das ist bei uns Airbus, äh, gerade bei mir in der Region mit drei Standorten und mit den größten Standort, vor allen Dingen auch hier in äh auf Finkenwerder.
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Wir haben die Situation nicht nur Airbus selber, sondern die ganzen Zulieferer, die da dranhängen. Und wir haben die Entwicklung.
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Geister, die die Ingenieursdienstleistung machen und das war schon sehr sehr stark äh spürbar, gerade auch eben nach der ersten Lokdown-Phase, dass es da um die Frage geht, ähm
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perspektivisch Beschäftigung auch zu sichern und wir haben da ja auch im Sommer schon Aktionen gehabt, unter zeichnete sich ab.
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Dass wir mit dem Instrument kurzarbeit vielleicht nicht alleine irgendwie durch diese Krise kommen, sondern jetzt viele Unternehmen auch anfangen, diese Corona-Krise zu nutzen, um ihre Strukturfragen auch nochmal auf die Schnelle zu lösen, mit vielleicht aber leider auch alten Antworten.
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Wir haben aber auch Bereiche, die
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eher profitieren. Also wir haben auch Medizinbereiche in Hamburg, also Philips beispielsweise genannt. Das sind sozusagen genau die Gegenplayer, ähm die eher profitiert haben, glaube ich, selbsterklärend durch diese Zeiten, die wir gerade haben, aber auch ähm andere Branchen
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waren etwas verhaltener im Sommer und dann ging's jetzt aber trotzdem los, dass die Aufpassbücher voll waren. Also wir haben Haluwalzwerk beispielsweise, Hydro, Aluminium, wir haben auch ein kleines äh Elektrostahlwerk, ähm die dritte herstellen, die haben auch.
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Auftragsbücher gefüllt. So, aber wir sehen halt, dass halt manche Branchen jetzt anfangen zu krieseln. Insbesondere kommt im Maschinenbau auch an und deswegen war diese Forderungsdiskussion total spannend mit den unterschiedlichsten Eindrücken bei uns in der Region, weil wir schon gemerkt haben.
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Alle stehen auch hinter Entgelt, aber viele wollen auch eine Lösung haben zu dem Thema Beschäftigungssicherung und diese äh Krise durchzukommen. Ähm und deswegen war dieser Vorstoß auch im äh August äh von Jörg Hofmann total.
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Gute Resonanz gestoßen mit einer vier Tage Woche mit Teilentgeldausgleich, weil das so ein neuer Gedankenansatz war und der wurde positiv bei uns aufgenommen und eben auch diskutiert.
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Danke, Ina, wir kommen gleich in der zweiten Runde nochmal ein bisschen ausführlicher drauf zurück. Ähm, ich würde.
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Von dem hohen Norden in den Südwesten reisen wollen, einmal quer durch die Republik.
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Und auch dir Rohmann in unserer Runde, bevor wir äh sozusagen nochmal inhaltlich konkreter
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steigen, versuchen, so eine Verbindung hinzukriegen zwischen persönlichem Thema und Tarifverlegen. Ich weiß ja, du bist Handballer.
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Wenn ich richtig informiert bin, auch Kreisläufer.
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Und ich glaube, was alle irgendwie wissen, ob sie jetzt mit Handball zu tun haben oder nicht. Am Kreis geht's auch manchmal ein bisschen ruppig zu.
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Was würdest du sagen, was kann man so vom Handball lernen als Tarifpolitiker.
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Also zunächst mal und das ist eigentlich die Eigenschaft des Kreisläufers immer dahin gehen, wo es wehtut. Alles andere
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führt nicht zum gewünschten Ergebnis. Ähm, das ist aber trotz tatsächlich so, dass es viel Analogie gibt. Also ich sage mal zunächst du brauchst ein gutes Team um dich rum. Da gibt's nicht den einen, sondern gewinnen kannst du das ganze Ding nur
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wenn das Team exzellent zusammenarbeitet, wenn's gut trainiert ist, wenn's wirklich sich im Vorfeld viel Gedanken gemacht hat, wie man sozusagen mit der Taktik auch gut durch die Runde kommt. Äh es gibt im Handball so ein
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Begriff des antizipieren, also sozusagen immer zwei, drei Schritten vorauszudenken, zu wissen, was macht der Gegner, was macht der Mitspieler, um dadrauf auch äh äh reagieren zu können? Das ist auch was, was man in der Tarifrunde.
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Also auch die Unberechenbarkeit, die in so einem Spiel passieren kann, äh auf der einen Seite und dann aber natürlich auch
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die ganz, ganz klar, super intensiv äh äh anprämierten Spielzüge auch durchführen zu können und wenn dann mal einer nicht klappt, so wissen, wie ich dann nochmal,
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anders durchkommen. Also insofern da gibt's ganz ganz viele Parallelen und natürlich beides ist hart, aber beides macht auch richtig viel Spaß und wenn man da an am Schluss des Tages gewonnen hat umso mehr.
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Ja, sehr schön. Vielen Dank. Ähm.
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Jetzt haben wir ja von Ina gehört, äh heterogene Situation. Ähm ich vermute, das wirst du so für den Bezirk Baden-Württemberg sicherlich auch.
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Beschreiben können, aber ihr habt ja auch nochmal ein paar Besonderheiten, wenn man sich die Branchenstruktur anguckt, äh Küste haben wir gerade gehört, die Luftfahrt, aber auch sehr divers Werften und so weiter Elektrostallback gibt's da auch. Ähm.
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Baden-Württemberg ist bekannt, Automobil UEM Zulieferer. Ähm auch
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verschiedene Maschinenbauer und so weiter und so fort. Ähm, wie ist deine Einschätzung jetzt mit Blick zurück? Kurzer Blick zurück, Forderungsdebatte, was hat die so geprägt? Gibt es Besonderheiten, wo du sagen würdest, die sind aus Baden-Württemberger Sicht nochmal,
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besonders erwähnenswert.
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Also wir haben auch ein Elektrostahlwerk und wir haben auch ein paar ganz, ganz kleine Werften am Bodensee, aber das ist natürlich mit Inhaltsbereich nicht zu verkleiden, aber äh Spaß beiseite, was bei uns natürlich äh eine große Rolle spielt, das ist das sozusagen der aus einer
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beginnenden Krise, Automobilindustrie schon kommt, das haben vor allen Dingen
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Beginn schon Ende zweitausendachtzehn unserer automobilen Maschinenbauer sehr, sehr intensiv gespürt
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und als dann sozusagen nach zwanzig neunzehn das in die Corona Pandemie kam, dann lag sozusagen auch die Branche vor uns mit ganz, ganz, ganz, ganz vielen Problemen
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und diejenigen die vorher schon nicht gut aufgestellt waren, die waren jetzt die waren sozusagen dann richtig im im Quark gehangen und das hat sich jetzt etwas wieder relativiert die Branche äh ist, wenn ich nur über Automobilrede hat sich ausdifferenziert
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die an Nutzfahrzeug hängen, hängen zum Teilweise noch IFA.
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In den Problemen drin unsere unsere Oberklassenhersteller, Sportwagenhersteller, da geht's schon wieder richtig rund. Also das heißt, allein, wenn ich den Automobilbereich angucke, sehe äh eine sehr differenzierte Situation. Wir haben jetzt gerade aktuell unsere hauptamtlichen Konferenz hier in Pforzheim, sind äh sechzig, siebzig
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Kolleginnen und Kollegen vor Ort teilen, Raschbattenteil zu Hause an den Bildschirmen. Wir haben jetzt grad heute nochmal eine Debatte über die Portion im Bezirk insgesamt gehabt. Mer
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könnte jetzt mittlerweile feststellen, das hat sich wieder etwas entspannt, etwa dreißig Prozent der Betriebe sind in einer Situation, dass die Betriebsräte rückmelden, die Lage ist gut, weil sie sogar sehr gut, aber wir haben auch nach wie vor
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ungefähr dreißig Prozent der Betriebe, die noch richtig äh im Quiking, ne? Das sind vor allem die Maschinenbauer, die bereits Ende zwanzig achtzehn. Ich hab's angesprochen.
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Sozusagen auch Probleme hatten. Unser äh Medizintechnikgürtel
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rund um Albstadt, schwäbische Alb et cetera, ähnlich wie ina, das sagt, dort brummt es zum Teil richtig, auch in einigen anderen Branchen.
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Was wir allerdings jetzt feststellen können, ist, dass bei aller Unterschiedlichkeit der Frage, was ist wichtig, beim Parkgeld, bei anderen natürlich das Thema Beschäftigungssicherung, bei allen in Baden-Württemberg das Thema Verbesserung, äh, Ausbildungstarifvertrag
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Einbeziehung dualstudierende Übernahme, Dualstudierenden, was ein, was allen klar ist. Wir brauchen eine richtig
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tiefer, eine beteiligende äh sozusagen auch eine aktionsorientierte Tarifrunde, um sozusagen an die Menschen an die Mitglieder.
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Danke Roman, soweit erste Eindrücke aus Baden-Württemberg.
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Stefan, nehmen wir dich als dritten Gesprächspartner hier nochmal mit in die Runde und äh du hast es schon gemerkt und bist gespannt, was der mich jetzt bloß fragen.
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Zum Einstieg. Ähm! Und die Frage lautet, ich weiß von dir du spielst Gitarre.
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Und was liegt also näher als der Frage nachzugehen? Gibt es einen Song.
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Ähm von dem du sagst, der passt eigentlich ganz gut zu dieser Tarifrunde.
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Ja, gibt's wahrscheinlich mehrere. Ich.
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Ja, schwierige Frage. Hör mal so, ich sitze öfters mal rum und spiele traurigen Delta-Blues auf der Gitarre, das passt ganz sicher nicht zur Tarifrunde, aber da ich für den Sommer Karten hatte, für die Waldbühne, für das Iron Maden Konzert, dass sie stattgefunden hat
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und spiele einsam vor mich hin, vier aus der Dark und hoffe, keine Angst im Dunkeln zu haben und mit anderen gemeinsam durch den dunklen Wald zu kommen.
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Respekt. Ich hätte fast Highway to Health vermutet, aber viele Deutschland gegangen. Ja ähm.
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Beeindruckend, muss ich sagen, das passt ja schon fast auch zur Vorweihnachtszeit, fürchtet euch nicht, wie dem auch sei. Ähm.
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Es ist ja deine Rolle als Leiter des Funktionsbereichs Tarifpolitik.
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Äh das große Ganze, den ganzen Laden, zusammenhalten, koordinieren, sieben Bezirke ähm.
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Den Blick dafür zu schärfen, äh dass auch alle mit an Bord bleiben, dass die gesamte IG Metall hinter den Forderungen steht und auch Besonderheiten zu berücksichtigen sind. Was würdest du sozusagen aus zentraler Sicht jetzt nochmal hinzufügen wollen zu dem, was äh
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Ina und Roman uns aus Hamburg beziehungsweise Baden-Württemberg geschildert haben.
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Na ja, das ist eine große Bereitschaft in der IG Metall gibt, diese Widerstände und diese Unterschiedlichkeiten sozusagen auszuhalten. Es gibt zwei Themen, die noch nicht genannt worden sind von Roman und von Ina, die aber
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für mich inhaltlich ganz wichtig sind und die Koordinationsnotwendigkeit nochmal klar machen, das ist zum einen.
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Das Thema der Dualstudierenden der ganzen Frage, was für ein Bereich von Ausbildung machen, da haben wir sehr unterschiedliche Situationen,
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in den Regionen, in Bezirken, da ist es gelungen, das sehr solidarisch in eine gemeinsame Forderung zu gießen
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und die Kolleginnen und Kollegen in den ostdeutschen Tarifgebieten haben das Thema Angleichung der Arbeitszeiten sich vorgenommen, auch da haben wir
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aus Nordrhein-Westfalen, aus
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Baden-Württemberg aus Bayern ganz viel Solidarität erfahren, dass dort diese Forderung unterstützt wird, also zeigt sich DIG Metall, wird von Mal zu Mal mehr, das war schon in der letzten Tarifrunde so ein Laden, der auch darauf achtet, dass keiner zurückbleibt und alle mitgenommen werden können.
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Okay, also ein anspruchsvolles Programm würde ich mal sagen mit dem Paket, ähm dass wir da als IG Metall auf den Weg gebracht haben heute.
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Jetzt sieht's ja so aus, die Forderung ist beschlossen, die Tarifverträge sind gekündigt und das Schieds- und Schlichtungsabkommen sieht vor.
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Ähm für die westlichen Tarifgebiete, dass wir im Dezember die ersten Verhandlungen führen vor dem.
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Weihnachtsfeste. Also mal geprüft wird. Äh was sind unsere Argumente und ähm
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Was sagen die Arbeitgeber dazu? Die Arbeitgeber haben sich ja schon äh geäußert schon im Vorfeld geäußert. Insofern würde mich nochmal interessieren und da so machen wir jetzt vielleicht mal die Runde, wo man wir beginnen bei dir
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in Baden-Württemberg und gehen dann nochmal hoch in den Norden und äh Stefan, dich möchte ich dann dazu auch nochmal befragen. Also die Fragestellung.
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Oder die Besonderheit bei dir erobern, dass ihr dein Verhandlungspartner an dir gerade abhamm, abhanden gekommen ist, nach Berlin gewechselt ist, zu Gesamtmetall oder wechseln wird.
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Ähm kennst du eigentlich schon deinen neuen und ähm was ist eigentlich von Südwestmetall zu erwarten ähm und äh wie stellt ihr euch da auf.
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Vor einer Stunde im äh Stefan Wolf, dem Doktor Wolf.
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Meine Glückwünsche zu seiner sehr aktuell grad durchgeführten Wahl als Gesamtmetallpräsidenten.
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Übermittelt, ähm! Wer allerdings mir gegenüber am sechzehnten Dezember sitzt, das ist noch unklar, das weiß die Arbeitgeberseite noch nicht.
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Sind's jetzt auch seit längerer Zeit um Suchen und am intern diskutieren. Also insofern da darf ich gespannt sein, aber das wird sich wohl in den nächsten Tagen entscheiden.
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Man muss bei äh man muss bei der Arbeitgeberlandschaft und bei allen ähm bei allen wieder äh Ständen, die wir da und natürlich öffentlich hören, erleben und äh was wir da.
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Gesagt bekommen, auch über die Medien auch nochmal genau hinhören und da ist schon auffällig.
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Dass die gegenüber bei mir Südwestmetall dort deutlich schärferer Gangart formuliert.
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Als die anderen Verbände, da ist nämlich nicht nur die Rede von Stillhalten und zurückhalten und keine weiteren Kosten ersparen, keine weiteren Kosten
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Steigerungen reden meine davon, meine Anführungsbereichen
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sozusagen tatsächlich tarifvertragliche Kosteneinsparung zu bringen. Das formulieren sie auch ziemlich klar, dass ihnen schon auch vorschwebt, dass wir in dieser Tarifrunde arbeitgeberseitig echte Kostenreduktion durchsetzt. Was immer das dann
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im konkreten Heiß.
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Wir haben uns äh äh wir haben uns sehr intensiv mit diesen Fragen beschäftigt, was da auf uns zukommen kann, taktisch auf der einen Seite, das sind wir übrigens wieder beim Handball und Stefan war immer auch ein exzellenter Handballer anständig bemerkt. Ähm.
18:31
Haben uns da sehr sehr deutlich vorbereitet und eins ist klar. Ähm.
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Wir befürchten, dass Südwestmetall wieder in eine ähnliche Situation kommt, wie in den letzten Tarifrunden auch, dass man gegenüber der eigenen Mitgliedschaft ein großes Paket aufzeigt, was man gern alles möchte
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sich am Ende dann gegen eine IG Metall nicht durchsetzen kann und dann im runden Lecken.
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Jetzt sind wir in einer wirtschaftlichen Situation, wo vielleicht auch der ein oder andere im Arbeitgeberlager erwartet. Jetzt kann man's der IG Metall auch mal zeigen und auch mal der IG Metall sozusagen die IG Metall beschranken weisen
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und da haben wir uns sehr, sehr, sehr intensiv drauf vorbereitet. Wir gehen von einer Hochkonfliktärentarifrunde aus, was die Arbeitgeberseite betrifft.
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Wir sind natürlich interessiert an friedlich schüttlichen Lösungen, das ist keine Frage, aber sind auf alle Varianten eingestellt, was immer da auch kommt, die eben Metallbaden würden we.
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Okay, Ina aus dem Norden hört man ja auch, ne? Von dem äh ob's jetzt euer.
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Ströbel ist oder andere Nordmetall ähnliche Argumente, ne? Also wenn ich da mal den Ströbelick zitieren darf.
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Ich muss das äh korrigieren, Entschuldigung. Entschuldigung. Ja. Wir haben eine Verhandlungsübung. Den hatte ich wahrscheinlich jetzt da. Ja, genau.
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Frau Ströbele. Äh alles, was jetzt auf die Lohntabellen draufgesattelt wird, muss an anderer Stelle im gleichen Umfang wieder abgeschmolzen werden
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Also bestenfalls null Summenspiel. Ähm auf was stellt ihr euch denn da ein? Bei der Frau Ströbele.
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Bei der Frau Ströbele. Na ja, also wir wir haben ja mit Nordmetall ähm insbesondere nach der letzten Tarifrunde zu Beginn diesen Jahres einfach die Gespräche immer wieder auch gesucht mit der Frage, wie gehen wir denn jetzt eigentlich um mit den Themen, die wir eben.
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Die wir eigentlich behandeln wollten
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zu Anfang diesen Jahres in der Tarifrunde aber eben nicht gemacht haben, weil dann der erste Lokdown kam. So, das heißt, wir haben ihm immer wieder gesagt, wir müssen uns doch mal drüber unterhalten, was das heißt, Zukunftstarifverträge, betriebliche Lösungen zu finden, wo man alles drin abbildet, wo wir aber auch Zusagen haben wollen und das fiel ihnen unheimlich schwer, das erstmal für sich zu übersetzen
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sagen aber gut, wenn es um Instrumente geht wie bis jetzt ja auch als Ideenmetall beschlossen haben, wenn's um Instrumentes geht.
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Krisenbewältigung und zur Arbeitsplatzsicherung, dann kann man sich da was vorstellen, aber sie sind total.
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Na ja, erschrocken in der Presse gewesen, dass es jetzt auch noch eine Entgeltforderung gibt ähm und versuchen natürlich da irgendwie auch gegenzuhalten, genau mit den Argumenten, die du eben auch gesagt hast.
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Aber ich finde wir haben halt gute Argumente auch als IG Metall genau in dieser Situation, nicht nur weil wir unterschiedlich aufgestellt sind, sondern wenn man sich das anguckt.
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Ihr auch seit längerer Zeit keine Erhöhung auf unsere Entgelttabellen hatten und wir ja auch im Frühjahr diesen Sommers darauf diesen Jahres einfach auch verzichtet haben wegen Korona und gesagt haben wir führen die Entgelttabellen weiter bis Ende diesen Jahres und.
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Das ist etwas, was wir ja auch bereit diskutieren mit unseren Mitgliedern in den Betrieben und sagen, wir müssen auch was auf die Tabellen machen, das muss auch Nordmetall verstehen
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damit wir eben kein Reallohnverlust mehr auf uns ziehen, weil wir die letzten Jahre ja keine weitere Erhöhung hatten, weil das letzte Mal, wenn ich jetzt richtig bin, war es zweitausendachtzehn und wir hatten dann noch den.
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Das heißt.
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Da muss jetzt halt was passieren so. Und das fällt irgendwie Nordmetall extrem schwer. Ich glaube, da unterscheiden die sich sogar gar nicht bundesweit. Also da haben die wahrscheinlich auch die gleichen Argumente
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mich auch gewundert, weil ich bisher keine Tarifrunde erlebt habe, wirklich noch nie außer vielleicht Roman oder Stefan Wissen da mehr, wo ein Arbeitgeber sich hingestellt hat und hat gesagt, stimmt die Gemetall, das, was ihr da an Endgelderhöhungen fordert, das habt ihr auch verdient, das kriegt ihr jetzt
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Also wenn ich das mal erleben würde, dann wäre das gut, aber das sagen sie halt jetzt natürlich auch wieder nicht.
22:07
Gut, jetzt äh ist in der Tat nicht damit zu rechnen, dass die Arbeitgeber äh in Jubelstürmer ausbrechen, wenn die Metall ihre Forderungen präsentiert. Äh dennoch würde ich ihnen tatsächlich die Frage nochmal weitergeben, dann auch Stefan
22:18
an dich nochmal einen Blick auf jetzt personelle Veränderungen bei Gesamtmetall oder die Gesamtlage. Gibt so etwas, wo du sagen würdest, äh
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Roman hat ja auch davon gesprochen, Hochkonflikte her, wir stellen uns darauf ein, als IG Metall. Ähm, wir sagen oft, das kennen wir, die nächste Tarifbuch und ist nicht nur die Schmerz.
22:36
Sondern die härteste aller Zeiten. Ähm.
22:39
Was ist das besondere Konfliktpotential aus deiner Sicht mit Blick auf das Forderungspaket und die Situation, die die Arbeitgeber jetzt schon wieder aufbauen, äh wenn sie sagen, die IG Metall.
22:52
Macht eine bemerkenswerte Verdrängung der Wirklichkeit.
22:58
Na ja, es gibt schon große Differenzen bei den Arbeitgeberverbänden, wenn man sich das mal genauer mal hinschaut. Ich bin selber Roman. Äh wir hatten in der letzten Runde eine Entwicklung festzustellen
23:09
kaum war die Tarifbewegung sozusagen aufgerufen im Süden und Südwesten,
23:15
Arbeitgeber mit Gegenvorschlägen kamen, mit fünfjährigen Belastungsmoratorien, wie sie das genannt haben.
23:21
Wohlwissend, dass sowas nicht geht. Ich meine, wir haben ja auch die Situation, immer wir stellen Forderungen auf und gucken immer, na ja.
23:28
Was trauen wir uns denn zu? Und dann sollte die Forderung in einem bestimmten Verhältnis zu dem stehen, was wir uns zutrauen. Wenn wir jetzt sagen würden, wir holen die vier Prozent und es gibt keinen Millimeter unter vier Prozent
23:39
dann würden wir uns schon selbst eine Niederlage organisieren, klugerweise machen wir das nicht. Die Arbeitgeberverbände
23:44
fangen, dass aber in letzter Zeit an, gerade in der letzten und vorletzten Runde, die haben, glaube ich, die Erfahrung mit T-Zug
23:51
zweitausendachtzehn, die sie als Niederlage begriffen haben, die haben sich quasi reingesteigert darein, dass sie das Ding verloren hätten, nebenbei in der Krise haben alle gesagt, gut, dass wir das Ding hatten, insofern konnten wir Volumen rausnehmen
24:04
Aber ich glaube schon ist ein Unterschied ein bisschen in Abgang sind für ihn, aber ich glaube schon, dass gerade im Norden
24:10
mit einer mit einer neuen Verhandlungsführerin, mit einer jungen, klugen Frau aus dem Werftenbereich, da vielleicht auch ein bisschen Schwung reinkommt, dass man sozusagen nicht mehr so verbohrt. Ich hoffe es zumindestens
24:22
Aber die Verbände sind sehr unterschiedlich aufgestellt zwischen Nordrhein-Westfalen, Küste, Bayern und Baden-Württemberg liegen riesengroße Unterschiede.
24:32
Gut. Ähm ich würde dann vielleicht äh den Blick nochmal äh werfen wollen äh auf die Frage
24:41
Wie kriegen wir jetzt unsere Forderung auch weiter in die Belegschaften getragen für argumentiert ähm also damit ist ja auch aufgerufen.
24:50
Ähm die Fragestellung, welchen Beitrag kann gewerkschaftliche Bildungsarbeit leisten? In der jetzigen Phase. Äh wir haben
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Ja und das weiß ich für das Bildungszentrum Spruckhöfe, das weiß ich für alle Bildungszentren der IG Metall für unseren Funktionsbereich jetzt auf verschiedenen Ebenen Angebote gemacht. Online Formate.
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Regionale Angebote, zentrale Angebote arbeiten eng mit den
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Bezirken zusammen. Das geht von kundständigen Angeboten, ABC der Tarifpolitik, wie kommt eine Forderung zustande? Äh wie läuft eine Tarifbewegung ab.
25:18
Und natürlich auch bezogen auf unsere Forderungselemente, äh, Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge, vier Tage, wo wir Optionen, die wir in dem Zusammenhang.
25:25
Bewegen. Gibt es wieder, wenn ich wieder bei dir anfangen darf im Norden. Ähm, mit Blick auf diese Tarifbewegung nochmal so.
25:35
Auch hier äh Anforderungen, Themen, wo du sagst, da kann uns die Bildungsarbeit, die gewerkschaftliche Bildungsarbeit gut unterstützen, das brauchen wir.
25:45
Ich ich bin, ich bin sogar noch ein Schritt davor. Ich hoffe, ich komme dann genau dazu, dass äh dass das daraus auch klar wird ähm.
25:52
Weil wir natürlich auch schon seit äh spätestens nach dem Sommer uns Gedanken gemacht haben, wie eine Tarifrunde, ähm als sie hier Metall vor Ort mit den Betrieben unter Bedingungen jetzt eigentlich stattfinden kann.
26:04
Und ich glaub manchmal war ich sogar etwas skeptischer in der und hat mir mehr Gedanken gemacht und hab,
26:10
ehrenamtlichen diskutiert. Wir haben so verschiedene Kreise, wo wir das auch gut können und die gesagt haben, na ja
26:15
wir müssen einfach andere Möglichkeiten nehmen, die wir dann haben und wir werden das auf jeden Fall hinbekommen, aber wir sollten uns auf jeden Fall auch austauschen untereinander, weil vielleicht haben ja andere Betriebe auch jetzt schon etwas gemacht und wir haben ja auch bei uns in der Region schon
26:29
gemacht, selbst unter Auflagen, die sie jetzt stattfinden oder vorhanden sind. Also.
26:34
Ich sag mal symbolisch irgendwie zweitausend Stühle vors Airbus-Werk zu stellen, als es um die um den Arbeitsplatz äh Abbau im Juli.
26:41
Das hat schon etwas hergemacht und das äh dann hast du zwar nicht die irgendwie mehrere tausend Beschäftigte drauf, aber du hast in der Symbolik, hast du viel erreicht so und ich glaube, wir müssen einen Austausch darüber organisieren und der hat ja auch ein äh ein Format, was ja jetzt auch äh glaube ich gestern nochmal stattgefunden hat bei uns im Norden, was aber glaube ich auch aus Baden-Württemberg kam, also diese Frage
27:00
Abstandmaske, Arbeitskampf mit dem Titel, den ich ja echt sehr einprägsam finde, ist eine Möglichkeit dafür, ähm sich Ideen zu machen und kreativ zu werden, weil ich erlebe in der Diskussion mit unseren funktionären tarifverantwortlichen Treffen, dass die eher sogar übersprudeln von Ideen, aber sich schon auch
27:17
Kopf machen, okay, was heißt das, wenn wir nicht klassisch zurückgreifen können auf zum Beispiel so ein
27:21
wie wir das kannten oder wenn wie wir das in Hamburg hatten mit unserem Spielbudenplatz, also wo dann schöne Bilder entstanden sind irgendwie vor der Ritze, mit denen die Metall fahren beispielsweise. Ähm
27:32
aber da gibt es, da gibt es Lösungen für die Gefühle und ich glaube, Bildungsarbeit kann da auch mit unterstützen, wenn ich mal auf Mobilisierung gucke und ähm wir dann da mal dransetzen.
27:41
Bei den Inhalten, das hast du aufgezählt, Richard sind wir.
27:44
Finde ich schon ganz gut dabei, ähm solchen Einheiten auch zu schulen, was heißt das zum Beispiel mit mit Optionen wie bei einer Vier-Tage-Woche oder so. Ich
27:52
glaube, aber wir müssen halt gucken, wie wir jetzt die Tarifrunde rein in die Betriebe bekommen, wie wir unsere Kolleginnen und Kollegen mobilisiert bekommen, ähm wie wir sozusagen aber auch deutlich machen
28:02
wenn wir vielleicht auch andere Verhandlungsformate haben, vielleicht Teilhybrid, wer weiß, was da noch kommt.
28:07
Dass es nicht heißt nur weil nicht alle Menschen sofort in einem Raum sichtbar sind, dass nicht auch alle Kolleginnen und Kollegen Interesse an dieser Tarifrunde haben.
28:14
Wie gesagt, da gibt es gute Beispiele und selbst im Handwerk haben wir es mit Heizungsindustrie, dieses vor ein paar Wochen hinbekommen, wirklich wunderbar unter Korona Bedingungen, auch Kundgebungen zu
28:23
machen mit viel Abstand, mit Maske, ähm weil sich natürlich auch alle bewusst sind und selber auch drauf achten. Also das geht und es gibt viele Ideen, die zusammenzutragen, zu berühren, glaube ich, ist auch eine Aufgabe von Bildung, aber Bildung auch mit vor Ort, unterstützt von euch auch aus den Bildungszentren.
28:37
Dann eben nah ranzubringen und das eben zu nutzen, äh, neue Formen zu gehen, neue Wege, damit wir auch niemanden im Homeoffice beispielsweise vergessen mit.
28:45
Ähm Roman, äh Ina hat's schon erwähnt, Maske, Abstand, Arbeitskampf, ja? Äh Parole. Äh du hast erzählt, du kommst.
28:55
Jetzt gerade aus eurer hauptamtlichen Tagung heute und äh ich weiß, weil drei der Leute meiner Leute aus dem Bildungszentrum Sporkhövel auch mit dabei sind
29:02
morgen beim Blitz auch unter Corona Bedingungen. Wie geht denn sowas wie kriegt ihr das hin? Wie ist da der Stand der Dinge? Und ist das so eine Art, wie kann ich mir das vorstellen? Bootcamp für die Tarifbewegung.
29:13
Genauso kannst du dir das vorstellen
29:15
Wir haben vielleicht die Geschichte ein bisschen ausholen im Vorfeld der Tarifrunde zweitausendachtzehn mal angeguckt, wer hat denn von unseren hauptamtlichen alles echte Arbeitskampferfahrung, also nicht Warnstreik, sondern bis zum Arbeitskampf, weil das natürlich auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit hat und hat gesagt, Mensch, wir brauchen jetzt mal jenseits den Formalien, ein Format.
29:35
Wo wir mal alle die Köpfe zusammenstrecken und uns auch neue Dinge überlegen. Das äh Format hieß damals vom Dixie bis zum Blechkuchen. Also was brauche ich sozusagen operativ, wenn ich da vorm Werkstore vielleicht einen Tag oder vielleicht auch länger bin.
29:49
Das war ein ziemlich gutes Format, wo unheimlich viele Leute abgeholt hat. Als wir jetzt nach der Sommerpause ähnlich wie Ina das geschildert haben.
29:57
Überlegt haben, wie kommen wir denn unter Panemiebedingungen
30:00
einmal in die Ansprache und dann in Folge natürlich auch in Arbeitskampfmaßnahmen haben wir uns dieses von Dixi bis zum Blechkuchen wieder erinnert und Sebastian und Barbara vom Tarifteam haben gesagt, das Ding heißt Abstand maske Arbeitskampf diesmal
30:13
und dann haben wir da draußen einen Workshop Format gemacht, das haben auch einige Geschäftsstelle jetzt mal
30:17
als Auftakt für sich gemacht. Wir haben darüber hinaus jetzt gestern äh eine große Workshop
30:23
Team hier in in äh Pforzheim zusammen gehabt. Heute Morgen saßen nochmal die bevollmächtigten zusammen. Heute Mittag haben wir die Ergebnisse jetzt mal auch allen Hauptamtlichen präsentiert. Und gleichzeitig haben wir jetzt in den letzten zwei Wochen folgendes gemacht. Wir haben hier in Pforzheim und Umgebung rund und Ro zwanzig vierundzwanzig Betriebe sind's glaube ich mit den Bevollmächtig.
30:42
Ausgesucht, wo man jetzt mit unterschiedlichsten Formaten und unterschiedlichsten Voraussetzungen überlegen, wie kriegen wir Massenansprache sozusagen
30:52
trainiert. In den vierundzwanzig Betrieben damals morgen früh oder heute Nacht geht's schon bei Male in Mühlacker los. Die haben sich beispielsweise vorgenommen mit einer.
31:02
Betriebsrat, mit Betriebsratssprechstunden in Zelten, äh bis morgen Nachmittag um dreizehn Uhr mit tausend Beschäftig
31:09
in den Betriebsratssprechstunden geredet zu haben über die Situation bei Maler, da wird natürlich auch die Tarifrunde stattfinden. Wir haben in anderen Betrieben Telefonaktionen, weil dann kurzfristig es nicht mehr ging. Wir haben in Karlsruhe einen Betrieb
31:22
die Projektion von Tarifforderungen auf die Betriebswand und dann die Diskussion mit den Beschäftigten vor den Betrieben. Wir haben die eine Mercedeswerk im Ratstadt, sind wir glaube ich allein mit dreißig
31:32
hauptamtlichen unterwegs, um dort durch die Bänder zu gehen.
31:35
Und entsprechend bei den Aktionen, die gerade bei Dahmler stattfinden, ganz gezielte Ansprache zu machen. Also das heißt, wir machen da jetzt tatsächlich ein richtiges Ausbildungstrainingslager
31:46
gestern heute Morgen mit allen Hauptamtlichen aus dem Bezirk und du hast es schon erwähnt, das sind Kolleginnen und Kollegen aus Frankfurt dabei, aus der sind Kolleginnen und Kollegen aus der Bildungsarbeit, sag John sitzt bei mir hier und hilft nicht nur morgen beim Blitz, sondern heute auch für die äh für die Technik hier
32:01
werden da glaube ich eine ziemlich gute, eine ziemlich gute Erfahrung sammeln, was wir machen ist dann
32:07
theoretischen Workshop-Ergebnisse und die praktischen Erfahrungen
32:12
aus den Aktionen, die wir jetzt morgen machen, äh die ihr alle unter der Überschrift stehen, wie kann Ansprache in der Tarifrunde unter Chrona Bedingungen gehen, sozusagen dann auch ausholen, Schlussfolgerungen ziehen und dann wollen wir das Ganze im Bezirk
32:26
in den KWs fünf, sechs und acht tatsächlich
32:29
in allen Geschäftsstellen machen und da versprechen wir uns jetzt echt davon, dass wir, ich hab das vorhin beim Handballbeispiel gebracht, wirklich richtig gut trainiert
32:37
mit vielen Spielzügen in die Tarifrunde reingehen. Klingt nach dem Plan, klingt ambitioniert, ähm.
32:45
Stefan, wenn wir äh da jetzt so schon die Beispiele hören, auch was Ina erzählt hat im Juli, ne? Äh diese Auseinandersetzung bei Airbus, Arbeitsplatzabbau.
32:54
Gedroht und dann zweitausend Stühle, also wunderbare Aktion, kreativ, das was Roman jetzt auch berichtet hat, ich weiß jetzt hier aus NRW die Aktion mit den Autokinos und andere. Ähm.
33:07
Du hast dann nochmal einen größeren Überblick jetzt auch mit Blick auf Tarifbewegung. Jetzt braucht man auch sowas wie ein Eskalationsszenaro. Ich habe eben auch schon angedeutet, dass wir natürlich in beispielsweise im Januar, Februar nochmal so einen Webtalk machen, wo wir nochmal näher dran sind an diesen ganzen Fragen, dass jetzt Aktionen gebraucht werden müssen, Braunschweigs gegebenenfalls vorbereiten, da auch nochmal einen anderen Austausch organisieren
33:26
ähm wie ist da dein Blick auf die äh ja doch besondere Situation und die Herausforderung mobilisierungsfähigkeit.
33:35
Ähm in dieser Konstellation äh vor den Herausforderungen der Pandemie und auch äh das war ja ein bisschen meine Eingangsfrage
33:44
Aufgabe der Bildungsarbeit. Ich habe vor allen Dingen bei Ina und Roman auch gehört, Austausch organisieren, ja? Formate anbieten. Äh wie siehst du das.
33:54
Ja gut, dass du den Satz nochmal gebracht hast, weil ich wäre unabhängig von der Frage genau darauf eingegangen. Ich finde es zum Beispiel, bin sehr froh darüber, dass wir ab nächsten Montag von sieben Bildungsstätten wieder vier offen haben.
34:06
Weil gerade in der Zeit brauchen wir sozusagen offene Bildungsstätten. Wir haben Hygienekonzepte, das funktioniert in unseren Läden
34:13
weil Bildungsstätten sind sozusagen die Räume, die wir brauchen, um sowas zu planen, um Austausch zu pflegen, auch um zusammenzurücken, so wie weit das im Rahmen geht.
34:22
Brauchen wir für die Aktionen, wir sind gerade dabei mit allen Bezirken.
34:27
Konzepte zu entwickeln für den Zeitraum, den du angesprochen hast, also von den ersten Verhandlungen, die ersten werden übrigens im Norden stattfinden, am vierzehnten
34:35
zwölften die letzten dann in Sachsen und in Sachsen-Anhalt am achtzehnten sodass wir in dieser Woche überall erste Verhandlungen haben.
34:43
Danach werden wir im Januar, Februar brauchen wir Konzepte
34:47
die die Menschen mitnehmen. Wir brauchen Ansprachemöglichkeiten, wir müssen ins Gespräch kommen und da gibt es ganz positive Beispiele. Wir haben in den letzten
34:56
Monaten, kein Monat gab, wo die Metall nicht draußen zu sehen war. Das fing mit Aktionen an, an der Ruderstrecke in Brandenburg, als die Beschäftigten von ZF sozusagen von der Havel beschallt wurden. Die Bühne war auf der Havel und
35:09
in den auf den Zuschauerrängen saßen die Beschäftigten um gegen Arbeitsplatzabbau zu protestieren. Es hat sich gezeigt, dass ganz viel.
35:18
Dass wir als Organisation beispielsweise bei Ordnungsämtern und Genehmigungsbehörden hoch angesehen sind, die sagen, wenn die Metall der Antrieb, die können was, da hält man sich dran. Wir haben in der letzten Beiratssitzung wunderbare Beispiele auch aus NRW gehabt. Wir müssen registrieren, das tun wir
35:35
dass die Menschen jetzt erstmal vielleicht nicht nach einem Lunch-Paket als erstes fragen bei einer Aktion, sondern die Fragen am Hygienekonzept.
35:42
Das ist auch gut und richtig, wir müssen, glaube ich, die Ängste der Beschäftigten ernst nehmen. Wir müssen sie mitnehmen, wir haben gute Konzepte, die werden wir ausprobieren im Januar im Februar und dann wird es eine etwas andere Tarifbewegung, aber es wird eine Tarifbewegung sein
35:56
die guten Ideen dazu, müssen wir gemeinsam an den dann hoffentlich allen offenen Bildungsstätten gemeinsam führen.
36:04
Danke auch nochmal für die Einschätzungen ähm Stefan. Ähm ich glaube ist vielleicht jetzt eine ganz gute Gelegenheit, mal nachzufragen bei ähm.
36:12
Unseren Helferinnen und Helfern im Hintergrund.
36:15
Was so im Chat passiert, ob's die ein oder andere Frage geht. Ich sehe, dass wir über hundertvierzig äh Kolleginnen und Kollegen Gäste dauerhaft hier bei uns im Zoom dabei haben.
36:25
Das Ganze wird ja unter Umständen dann auch nochmal nachvollzogen später über Facebook und andere Kanäle. Also eine gute Beteiligung. Kaja äh.
36:34
Gefragt. Ähm ja, die Hauptzahl der Fragen habt ihr schon beantwortet, aber ich will euch zumindest nochmal durch die
36:44
nachgereichten Fragen deutlich machen, dass das ein Thema ist, dass die Kolleginnen und Kollegen sehr beschäftigt. Das war genau die Frage nach den
36:51
neuen und jetzt unter Kapandemiebedingungen, notwendigen Protestformen. Also das ist aus unterschiedlichen Ecken der Republik auch
36:58
mit Sorge gefragt worden, wie werden wir sichtbar, wie werden wir deutlich? Was heißt vors Tor gehen, wenn wir dann eigentlich nach Hause gehen müssen.
37:07
Denke ihr habt einiges davon angesprochen, auch deutlich gemacht, dass ihr das auf dem Schirm habt, dass ihr, dass wir daran arbeiten
37:13
aber ich glaube es es macht nochmal sehr plastisch, dass dieser Austauschformen, die wir brauchen, damit die Kolleginnen und Kollegen dann auch ihre eigenen regionalen Ideen entwickeln können notwendig sind.
37:24
'ne ganz pragmatische Frage, die denke ich, kann Richard beantworten, welche Bildungszentren haben denn jetzt ab ersten zwölften wieder geöffnet? Ich denke, das ist sehr einfach.
37:33
Und dann zwei Fragen in Richtung Ronat äh in Richtung Roman. Das ist einmal die Frage, was wird denn dann mit den Leuten die Leiharbeit machen und mit dem Werkvertrag lernen,
37:43
sind die in irgendeiner Form, außer in eurer Debatte bereits mit eingebunden.
37:48
Und gibt's durch die Arbeitgeber eine Arbeitsplatzgarantie, ja oder nein.
37:55
Und dann kommt gerade noch eine Frage hoch, ähm die möchte ich dann noch mit reinnehmen.
38:02
In Hannover, das wird das Wort Tarifrunde kritisiert, man dreht die ohne eigenes zu tun auf dem Karussell, da geht's nochmal ganz klar um das, was einige bei euch ja auch schriftlich haben um Bewegung
38:15
So, das ist im Moment die Situation im Chat. Vielen Dank Raja, ähm.
38:22
Ich würde nochmal sagen, es gibt nicht nur Tarifrunde und Tarifbewegungen, sondern auch Tarifkämpfe, schöne Grüße nach Hannover. Ähm.
38:30
Die Frage, äh die er mich gestellt ist, die würde ich gleich einfach mal antworten und dann nochmal die Frage in die Runde geben und an euch drei äh im Sinne von äh vielleicht habt ihr ja noch die ein oder andere Idee oder Kommentar zu den Fragen.
38:40
Welche Bildungszentren haben geöffnet? Erstmal will ich was zu der Fragestellung sagen. Äh wir haben alle geöffnet.
38:47
Und zwar online. Also wir ergänzen unseren Onlinebetrieb.
38:52
Den Präsenzbetrieb, so wie wir das im November hatten, dass wir gesagt haben, in den zentralen Bildungszentren der IG Metall wechseln wir zeitlich befristet.
39:02
Und einen guten Gründen in den Onlinebetrieb und jetzt wechseln wir mit einem differenzierten Konzept.
39:07
Ganz bezogen auf die aktuelle Situation, Anreisesituation, Belegungssituation.
39:13
Teilweise in den Präsenzbetrieb und andere Verbleiben im Onlinebetrieb. Also die vier Präsenzbetriebe, Bildungszentren sind.
39:25
Beweberungen, Sporköfe, Bad Orb und Insel.
39:30
Schliedersee, Jugendseminare finden äh die, die stattfinden müssen. Das haben wir priorisiert äh in Inzel und Bad Orbst statt
39:37
ne? Auch äh Seminare aus Lohr werden nach Bad Orb äh äh verlegt. Äh Berliner Seminare zum Teil, die stattfinden müssen,
39:45
und aus unserer Sicht auch stattfinden sollen, weil wir sie prioritär behandeln, Themen rund um die Tarifbewegung, Themen aus äh betrieblicher Perspektive, die erforderlich sind. Äh zum Teil eben auch
39:56
dann verlagert nach Bad Ohren. Das war die Antwort auf die Frage, welche Bildungszentren wie unterwegs sind und wir am Start sind,
40:03
Ähm wir alle sind am Start online und eben auch zum Teil präsent. Im Dezember, Mitte Dezember entscheiden wir dann.
40:12
Wie wir mit allen Bildung sind und dann im Januar.
40:16
Weitermachen. Jetzt ist ja nochmal die Frage, die wir eben selber am Wickeln hatten, auch im Chat äh virolent. Und das ist natürlich die Frage. Wie stellt sich der Vertrauensmann und die Vertrauensfrau
40:24
klassischer Warnstreik. Ja, wir gehen raus vors Tor.
40:29
Sind auch andere Sachen denkbar? Ich denke zum Beispiel vielleicht auch als kleine Anregung auch nochmal in die Runde. Berdi hat ja jetzt in der zurückliegenden Tarifbewegung auch das ein oder andere ausprobiert und sozusagen Warnstreiks quasi im Betrieb organisiert. In dem Sinne
40:42
ähm dass Kolleginnen und Kollegen die Zeit genutzt haben, die über ansteigt waren und durch die Abteilung gegangen sind und mit den Kolleginnen und Kollegen praktisch vor Ort gewarnt haben, indem sie
40:51
über die Tarifforderung gesprochen haben. Also eher unterschwellig nicht vor, Tor im Betrieb.
40:58
Auch denkbar, Fragezeichen. Lasst uns doch mal eine Runde machen. Ähm wer möchte beginnen? Stefan.
41:07
Ja, ich glaube, dass es, dass wir jetzt mal gucken müssen, ähm dass wir ganz viele sozusagen Ideen.
41:15
Darauf prüfen, funktionieren sie, nehmen sie Menschen die Ängste und sind die jetzt durchführbar. Ich glaube, wir haben im Moment auch die Situation, dass wir eine Gruppe von Beschäftigten haben, die können.
41:25
In der Pandemie in Anführungszeichen ganz normal weiterarbeiten. Alle, die mobile Arbeiten im Home-Office sitzen, die sowas können. Und wir haben eine andere Gruppe
41:34
das nicht kann, weil sie in der Fabrikautos zusammenbauen, Maschinen zu schrauben, zusammenschrauben, was auch immer. Ich glaube, wir müssen Blick darauf
41:41
richten, dass wir sozusagen für beide Beteiligungsformen schaffen und wir müssen und das haben wir bei der Forderung glaube ich gut und richtig gemacht. Für beide sozusagen Angebote, Lösungsangebote der Tarifbewegung haben. Neben mir hat jetzt jemand einen Film gezeigt, wie man
41:56
ein Abwesenheitsassistent bei Outdoor sozusagen einstellen kann
42:00
dann wenn man dem eine Mail schreibt, dann geht's ein Fenster auf, ein kleines Filmchen, da klappt jemand seinen seinen Rechner zu und es steht heute Arbeitskampf. Also was ist ein Warnstreik, ein Warnstreik ist sozusagen erstmal das Nicht-Arbeiten, das kann ich, wo auch immer machen.
42:13
Ein Warnstreik ist aber auch, da bin ich sehr bei dir, man will sie, muss sich gemeinsam zeigen, man kann sich gemeinsam zeigen, wir haben die ganzen Aktionen gehabt
42:21
mit Abstand, ja, man braucht dann größere Flächen, ja, wir brauchen dann mehr Aktionen im Jahr bei der Anreise muss man bisschen genauer aufpassen, eventuell wird es teurer, wahrscheinlich wird es teurer
42:33
und man kann es auch nicht überall machen, aber ich glaube, wir müssen es in dieser Runde schaffen
42:37
Beschäftigte, die zu Hause arbeiten und welche die im Betrieb arbeiten zum gemeinsamen Handeln zusammenzubringen. Da gibt's in jedem Bezirk wunderbare Ideen.
42:46
Ina, Roman haben das gesagt, ja und der Küstenaktionstag ist ein hohes Gut. Ich war da auch immer gern, aber ich bin mir ganz sicher, dass wir neue Formen finden
42:54
die vielleicht nicht so emotional sind, aber
42:57
es werden können und zumindestens zeigen, dass die Metall zusammensteht. Was Gewerkschaftsarbeit gemeinsam zusammenstehen, das muss man jetzt mit Anstand und mit Abstand machen, aber auch das können wir.
43:10
Danke Stefan. Ach so. Ja, gerne. Ina. Anknüpfen an das, was Stefan gesagt hat, weil.
43:17
Für mich ist immer ganz wichtig, dass wir das Thema, wir nennen das immer Mobilisierung in so einer Tarifbewegung, aber im Grunde geht es um das Emotionalisieren auch von diesen Themen.
43:25
Als Forderung da sind und.
43:28
Christenaktionstag, ähm, also ich glaube schon, dass wir was finden werden, was auch emotionalisiert, weil ich erlebe, dass selbst kleinstere Zusammenkünften.
43:37
Allen Maßnahmen die wir haben, sie sind gerade richtig emotional
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nicht nur wegen der Thematik, sondern weil die Menschen sich einfach wieder in einem Zusammenhang sehen und doch merken, sie sind nicht vereinzelt,
43:47
gerade auch um diejenigen geht, die wir beispielsweise eher zu Hause haben und die eben nicht noch sich mit Abstand tagtäglich in der Produktion begegnen können. Ich
43:56
Ich glaube nur, wir wir werden einfach verschiedene Phasen uns wieder anschauen und ähm wir müssen einfach das hatte ich vorhin auch schon versucht darzustellen, wir müssen einfach kreativ neu denken und da wird es überall Ansätze geben und ich meine, was die IG Metall Revier doch immer zusammen gut gezeigt haben ist, ähm wenn es drauf ankommt, stehen wir zusammen und wir werden es auch hinkriegen, jeden mitzunehmen und dich
44:15
Ich finde, es gibt halt jetzt seit seit dem ersten Logdown so viele betriebliche Anlässe, wo wir so viel schon gemacht haben. Ich, wenn, wenn man die Presse sich anschaut.
44:24
Sind gut präsent mit allen Themen als Igel Metall und zeigen uns mit unseren Kolleginnen und Kollegen und ich bin da sehr zuversichtlich auch, dass wir das in der Tarifrunde wirklich gut hinbekommen
44:35
und das ist gute auch Konzepte geben wird, aber es wird nicht das eine ultima Konzept geben, was für alle passt, sondern wir müssen uns die Gegebenheiten genau anschauen vor Ort und wir haben deshalb auch.
44:45
Glaube ich, die Zeit jetzt genutzt, um mit allen auch darüber zu diskutieren. Und das, was Stefan eben nochmal meinte, dass das stimmt. Ich erlebe das hier bei uns in der Region genauso mit allen Versammlungsbehörden. Die haben ein hohes Vertrauen in uns
44:58
kriegen schnell Sachen genehmig.
45:00
Weil die sagen, das was die Teil macht, hat Hand und Fuß, da wird auf alles geachtet, dass es nachverfolgbar das klappt. Ähm! Und deswegen die sind uns da absolut wohlgesonnen und ich hab da auch gar keine Sorge, dass wir wieder was Emotionales finden
45:13
wie wir im Bezirk und auch nachher bundesweit diese Tarifrunde emotional erlebbar machen.
45:18
Ich glaube nur wir müssen uns halt anschauen, was heißt wirklich Information, Mobilisierung, was heißt Aktionsfähigkeit und was heißt nachher das
45:25
der Frage auch, ähm, wenn's sein muss, um einen Arbeitskampf zu gehen, weil ich glaube, ein Arbeitskampf ist unter den Herausforderungen, nochmal was anderes, als die reine Mobilisierungs und Informationsphase. Und sich das in diesen Phasen anzugucken.
45:37
Da sind wir mittendrin und da da glaube ich ist dieser Austausch wichtig und wie gesagt, ähm, ich erlebe so viel Kreativität um mich rum, dass ich da glaube, dass wir da wirklich auch was Gutes mitbekommen.
45:49
Man kann nicht vielleicht, das kann ich vielleicht auch sagen, vielleicht wird kürz die beide Frage
45:54
die Chaya aus dem Chat vorgelesen hat, beantworten, dort wo es Leiharbeit und Werkverträge noch gibt, binden wir die tatsächlich so ein, wie das möglich ist, AB
46:03
gibt es von den Arbeitgebern sozusagen Beschäftigungssicherungsaussagen, ja das haben wir ja teilweise, wenn ich an an Daumen einige andere denk, aber es geht glaube ich auch in der Tarifrunde um mehr und deshalb auch die wichtige Forderung nach Zukunftstarifverträge
46:17
dass wir nämlich nicht nur irgendeine abstrakte Beschäftigungssicherung haben wollen, sondern tatsächlich auch wissen, was ist das Geschäft von morgen, was ist sozusagen das Produkt von morgen, was ist die Qualifikation von Morgen? Das ist glaube ich ein ganz, ganz wichtiger Punkt, um den es auch inhaltlich in der Tarifrunde geht.
46:32
Aber nur zur äh nur mal zu dieser Frage der Beteiligung, der Mobilisierung, der Aufklärung und das will ich unterstreichen, was Ina sagt.
46:40
Ja, wir beschäftigen uns jetzt auch schon mit Warnstreikkonzepten, aber erstmal geht's um die ganz simple Frage, wie kommen wir an die Leute ra.
46:47
Und das, was wir da äh gestern heute und morgen vorbereitet und auch durchführen. Äh das ist tatsächlich auch etwas anderes wie alles, was ich in über dreißig Jahren Hauptamtlichkeit erlebt habe. Ich habe heute Mittag.
47:02
Äh äh von dem Vortrag mit einem Kollegen äh von Gewerkschaftssekretärn ganz neues Wort äh gelernt. Der sagte, ah, einer unserer Aktionsbetriebe ist deshalb so schwierig, weil das ist eine Infektionsschutz sensible Belegschaft
47:14
und äh das muss uns einfach klar sein
47:19
wir wir haben dann natürlich auch Kolleginnen und Kollegen, die jetzt in der in der Pandemie bisher nicht allzu viel negative Erfahrungen gemacht haben, die da vielleicht auch ein bisschen äh entspannter hingehen, aber wir haben natürlich auch Belegschaften, wo es schon richtig massiv zugeschlagen hat. Und deshalb ist das, was Stefan.
47:36
Nochmal gesagt hat oder was Thekim, Nasiko, in in Beirat auch dargestellt hat, vom großen Thyssenkrupp äh Aktionstag
47:42
extrem wichtig, dass wir diese Sorgen der Kolleginnen und Kollegen
47:46
wenn die IG Metall was macht, dann muss man sich da keine Sorgen machen, weil wir achten auf diesen Infektionsschutz, dass wir das extrem stark äh tatsächlich auch machen,
47:57
da tatsächlich auch ernst nehmen, nicht als Feigenblatt, sondern wirklich ernst nehmen, damit auch eine Sicherheit da ist. Man kann
48:04
sich auf diese IG Metall zu hundert Prozent verlassen. Wir haben jetzt beispielsweise für die Aktion morgen äh alle hundertvierzig Kolleginnen und Kollegen, die da mitmachen
48:12
angebotenen Choronatest zu machen. Ich hab grad eben nachgeguckt mein Testergebnis ist grad gekommen ich darf also raus und haben gesagt die die es nicht wollen weil das natürlich freiwillig ist
48:22
setzen wir dann auch sehr gerne bei den Telefonblitzaktionen ein, aber das ist, glaube ich, ein Punkt, den muss man.
48:28
Extrem ernst nehmt und dann wird es sehr stark dadrauf ankommen
48:33
und das will ich auch nochmal unterstreichen, was Ina sagt, das war nicht nur in der Frage der Infektionsschutzsensibilität, sondern eben auch in der Frage, wie es wirtschaftliche Situation
48:43
und et cetera extrem gut überlegen müssen, was wir tun. Vielleicht ein Glitzer
48:48
kleines Erlebnis und ich will das jetzt gar nicht komplett verraten aus dem Workshop äh Abstandmaske Arbeitskampf war, wie kriegen wir
48:55
die Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice sozusagen auch aktiviert an einem Warnstreik äh Teil
49:01
Da ist einmal das, was Stefan sagt, mit äh mit diesem Abwesenheitsassistent et cetera die Idee, aber
49:08
die Überlegung ist, dass wir alle Beschäftigte vorab hängen, was zuschicken und dann zu einer gewissen Zeit ein gemeinsames Erlebnis, was weiß ich, basteln mit der IG Metall. Wir batzeln jetzt eine halbe Stunde irgendwas, du kriegst davor was zugeschickt, dann kommt der Bastelinstructor
49:22
über die Zoom-Konferenzen, dann wird eine halbe Stunde gebastelt, statt gearbeitet und genau in dieser Zeit kommt dann sozusagen dieser Abwesenheitsassistent,
49:30
hab jetzt keine Zeit, bin beim Tarifvertrag basteln mit der IG Metall, also Warnstreik. Also solche Dinge braucht man und es wird auch relativ
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relativ traditionelle Formen geben
49:41
mit Betriebsrundgänge, mit Ansprachen, teilweise auch kleinere Versammlungsmöglichkeiten oder Umzingelungen äh von Betriebsstätten, das haben die Kollegen von Bosch in Feuerbach Jüngst gemacht und vieles andere mehr. Also das ist jetzt glaube ich das, wo wir uns systematisch drauf ho.
49:57
Wir haben jetzt schon einiges gelernt, ne? Basteling Strukturen gibt's jetzt Instructor, würden wir wahrscheinlich dann sagen.
50:03
Klar. Ähm Infektionsaffin oder sensible Belegschaften wie auch immer und manchmal dankbar für das Beispiel, dass du erwähnt hast, ähm
50:13
Thyssenkrupp, wo wir am Stahl-Aktionstag in Düsseldorf vorm Landtag oder auf der anderen Rheinseite
50:19
bei extrem schwierigen Bedingungen wahnsinns logistische Herausforderungen für alle Beteiligten.
50:26
Mit der Bezirksleitung in Nordrhein-Westfalen, mit dem Stahlbüro und den Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Äh, nach dreitausend Leute mobilisiert haben, ja?
50:34
Größenordnung, das ist schon eine echte Herausforderung und das bringt nicht Stefan vielleicht an der Stelle, das macht ja auch Sinn, dass nochmal einzubringen.
50:43
Ähm zu der Fragestellung, wir haben jetzt den Fokus auf M und E gelegt.
50:47
Vielleicht macht Sinn, das könntest du auch gut machen, ähm, wir reden zwar über Tarifrunde, aber wir haben ja Tarifrunden oder wie die Hannoveraner sagen würden, Tarifbewegungen.
51:01
Also wir haben Tarifkämpfer anstehende in vier Bereichen bei der Metall- und Elektroindustrie, dass du die Forderung genannt.
51:09
Wir haben die bei Volkswagen, da geht es.
51:11
Auch um die Frage der vier Prozent, also auch um die Frage der Entgelt der Stärkung der Einkommen, da geht es aber auch um das Thema freie Tage, da geht es darum, dass
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Mitglieder der IG Metall sagen besonders berücksichtigt werden sollen und wir haben dort Themen im Bereich Ausbildung. Wir haben eine
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Tarifbewegung in der Textil- und Bekleidesindustrie Westdeutschland
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Dort haben wir ebenfalls eine Forderung von vier Prozent. Das ist jetzt auch keine Überraschung, weil wir unsere Forderung ja mit gesamtwirtschaftlich jeweils begründen, was die Frage
51:41
der Gesamtwirtschaftlichen Trendproduktivität und der Inflationsrate, die es ja auch für alle gleich die Zielinflationsrate, deswegen da auch mit vier Prozent. Da wollen wir als ein beschäftigungssicheres Element.
51:52
Stärkt das Thema Altersteilzeit aufgreifen, Altersteilzeit attraktiver machen für die Beschäftigten, für die Mitglieder, auch da geht es um das Thema Mitgliedervorteilsregelungen, die uns ganz wichtig ist, wo der Gewerkschaftstag einen entsprechenden Beschluss dazu gefasst hat und wir werden mit einem
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Zeitversatz von zwei Monate
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aus Stahl haben, die Kolleginnen und Kollegen im Stahl haben, glaube ich, über die schwierigste wirtschaftliche Situation. Da ist das Thema Beschäftigungssicherung ganz stark im Vordergrund, da gibt es positive Erfahrungen mit der Frage freie Tageregelung, die werden sich glaube ich noch ein bisschen Zeit lassen, da sind die Tarifkommissionen
52:29
die Forderungen diskutieren, Forderungen beschließen, jetzt für den Januar terminiert, aber ich denke von den großen Themen Beschäftigungssicherung, Zunft gestalten und Einkommen stärken.
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Damit, so dass wir in den vier großen Branchen im Frühjahr unterwegs sind und dann im Herbst nochmal mit Holz und Kunststoff, da wird es auch um Entgelt gehen, da geht es ums Thema Demographie, also alle relativen Branchen, alle relativ wichtigen Branchen sind
52:53
dabei in diesem Jahr.
52:56
Er sei irgendwas falsches gesagt, weil Roman gezuckt hat. Roman. Der KFZ damit wäre ich hinweisen, ja. So ein Handballspieler. Ich wollte auf das KFZ-Handwerk hinweisen. Ja, das KFZ-Verein bin ich jetzt leider nicht zuständig für aber auch das KFZ-Handwerk ist ganz wichtig.
53:11
Im Frühjahr statt, ja?
53:14
Ich hoffe wir müssen jetzt nicht noch alle weiteren Branchen aufzählen und Gewerke, für die die DG Metall Tarifverträge macht, damit sich keiner benachteiligt. Packungsindustrie. Ja, Bleistift äh würde mir auch noch einfallen. Ähm.
53:28
Wir sollten uns das würde ich vorschlagen, wir haben ja noch ein bisschen Zeit, sind gut im Plan. Ähm, vielleicht nochmal einem Thema zuwenden.
53:36
Stefan, du hattest das schon mal angesprochen.
53:39
In deiner Zusammenfassung Ergänzung zu dem zu der bundesweiten Perspektive, nämlich das Thema Jugend, Jugend, Ausbildung, die Frage duale Ausbildung, Roman, da wäre auch nochmal meine Frage zunächst an dich, weil
53:50
auch hier weiß das Thema duale Ausbildung und Tarifverträge, das haben wir ja in Baden-Württemberg schon.
53:56
Schon mal versucht oder schon häufiger versucht und sind noch nicht so durchgedrungen damit wie wir uns das eigentlich wünschen. Was macht dich optimistisch, dass wir das.
54:04
Dieses Mal hinkriegen oder dass wir dieses Mal da was schaffen.
54:08
Na ja, Optimismus ist nicht das, was es löst, sondern es ist glaube ich das, was es lösen kann, äh dass es einen unglaublichen Willen der jungen IG Metall gib
54:18
insbesondere natürlich jetzt hier im Ländchen und ich muss einfach die Geschichte erzählen. Wir haben du hast richtig Recht bei dem Thema äh Dualstudierende mehrere Anläufe gemacht. Das waren aber immer Anläufe
54:29
ohne Dual studieren.
54:31
Und da hat sich seit dem letzten Versuch zweitausendzwölf deutlich was verändert. Es hat sich nämlich verändert, dass wir mittlerweile nicht nur.
54:41
Signifikant mehr dualstudierende organisiert haben, sondern wir haben da mittlerweile einen richtig breiten
54:47
Funktionärskörper aus diesem Bereich. Wir haben eine engste Zusammenarbeit
54:51
mit der verfassten Studierendenschaft und dem Ast der der dualen Hochschule. Wir machen gemeinsame Tagungen mit den Dozenten, mit den Professoren bis hin tatsächlich auch zur Leitung, um auch deutlich zu machen, dass das
55:05
Beschäftigte sind in einem besonderen Status, aber so wie auszubildenden Berufsschule gehen und einen Arbeitsvertrag haben, gehen die eben neben dem Arbeitsvertrag zur dualen Hochschule, zum Studieren und deshalb ist nicht nur von der rechtlichen Seite her klar,
55:19
Das sind Leute, die tariflich gebunden werden können, dürfen müssen sollen, sondern das ist schlicht und ergreifend auch mittlerweile
55:27
tief bei dieser Klientel verankert dazuzugehören,
55:30
Und es geht bei unserer Tarifforderung äh für den Bereich aus dem Bereich der Jungen IG Metall und Breiding und das halte ich für extrem wichtig, dass man das mal daraus seht
55:39
Wir haben in Vorbereitung der Tarifrunde zweitausendachtzehn überlegt, ob wir für dieses Thema Freistellung für Prüfungstage, die es in Baden-Württemberg.
55:47
Schon vorher gab in unserem Mandeltarifvertrag für Auszubildende, ob wir das Ding kündigen und das weitermachen. Haben uns damals verabredet, nein.
55:55
Lass uns einen Prozess machen, ein vierzig Jahre alten Tarifvertrag, den man der Tarifvertrag auszubildender
56:01
qualitativ zu verbessern, die Dualstudierenden in diesen Tarifvertrag einzubeziehen und ihn dann Wandeltarifvertrag Ausbildung zu nennen und.
56:12
Für die Dualis, auch das Thema der unbefristeten Übernahme hinzukriegen
56:16
Und wir haben insbesondere, ich mach's an einem Beispiel frist. Jetzt festgestellt, wie wichtig das es ist, dass wir nochmal diesen ganzen Bereich der Lehr- und Lernmittelfreiheit in diesem Tarifvertrag schärfer formulieren. Wir haben jetzt ganz, ganz viele Auszu
56:28
bildende und fast alte Dualstudierende nach Hause geschickt und gesagt, mach mal schön Ausbildung vom Homeoffice, aber Brania ohne. Es gibt keine Geräte.
56:37
Und da hängt jetzt plötzlich die Frage der Qualität der Ausbildung davon ab, ob sich jemand ein scheites Laptop privat leisten kann oder was auch immer.
56:46
Oder nicht. Und das ist eine breite Debatte geworden, zu sagen, es geht uns um mehr als um die Einbeziehung der Dualstudieren, wir wollen endlich äh bessere Regelungen für Auszubildende und Dualstudieren insges.
56:57
Was mich optimistisch macht ist, dass es auf der einen Seite schon auch grundsätzlich eine Bereitschaft der Arbeitgeberseite gab.
57:04
Die gab's selbst letztes Jahr im Sommerloch, da sind sie jetzt massiv davon abgerückt, aber jetzt will ich auch deutlich sagen, die junge IG Metall sagt, wir haben jetzt über drei Jahre.
57:14
Intensiv diese Frage diskutiert rauf und runter. Wer hat Beschlüsse gefasst? Wir haben viel mobilisiert, wir haben uns extrem
57:21
aufgestellt und deshalb haben wir jetzt bei unserer Forderung in der großen Tarifkomiss.
57:26
Nicht nur die Forderungen formal beschlossen, sondern sozusagen eine Selbstverpflichtung nach innen an alle Hauptangehören, alle Betriebsräte, an alle
57:34
tiefen, dass die IG Metall, dass das kein Projekt der jungen Igelmetall ist, sondern der ganzen IG Metall Baden-Württemberg.
57:40
Dass wir da bereit sind auch alles auf äh die Schippe zu legen, was es braucht, um das auch durchzusetzen. Das bei Tarifforderungen immer so, ob man's tatsächlich durchkriegt, wird man am Ende sehen
57:51
aber das ist ein Punkt, wo wir klipp und klar sagen, wir müssen da diesmal durch die Tür kommen, das ist unser Anspruch um diese Da.
58:00
Es wird ja auch eine wichtige Frage sein, auch mit Blick auf das Mobilisierungsthema, ne? Weil da natürlich auch gerade bei den Aktionen.
58:07
Die wir in den letzten Jahren da durchgeführt haben, insbesondere die junge IG Metall da immer vorne mit dabei war, eine ganz wichtige Rolle gespielt hat.
58:14
Dass wir noch das superverlässlich. Genau. Ja, also.
58:21
Ich äh gucke jetzt nochmal.
58:24
Wenn von euch kann er unmittelbar nochmal einen Beitrag leisten will in Frage Chat, soweit ich sie sehen kann und würde Haja dich noch mal fragen, ist da nochmal was aufgetaucht, was wir aufgreifen können.
58:36
Ich glaube tatsächlich das größte Thema habt ihr anfangs bearbeitet, beantwortet und dann aber auch in die einzelnen.
58:44
Geschäftsstellen weitergereicht und in die Betriebe, jetzt gibt's noch 'ne ganz.
58:48
Einfache Frage gibt sowas wie einen Bonus für direkte Mitglieder, fragt einen Joo-Benutzer. Ein Mitgliederbonus.
58:57
Einfach mal so weiter und verschwindet dann wieder.
59:01
Ja, danke, mal eben so eine ganz einfache Frage, wo die Tarifpolitikerinnen und Tarifpolitiker unter uns sagen, hm.
59:10
Ja interessante Frage, spannende Frage, kluge Frage, immer wieder wird diese Frage gestellt. Ähm dann will ich sie auch mal aufgreifen.
59:20
Wer möchte denn dazu was sagen? Stefan, das habe ich mir schon gedacht.
59:27
Hi, ich würde schon auch die Gelegenheit nutzen, erstens noch äh Einsatz zu Roman zu sagen, das, was er dargestellt ist, besonders deswegen wichtig, weil wir mittlerweile feststellen, dass wir seit zwei Jahren
59:38
fünfzig Prozent mehr als fünfzig Prozent der jungen Menschen ein Studium anfangen und weniger als die Hälfte und das duale Berufsausbildung, deswegen ist es da besonders wicht.
59:47
Vorbemerkung, Richard, du hast die beiden anderen Themen angesprochen
59:51
Ich habe vorhin was schon dazu gesagt, nachdem wir schon bei vielen hier vor vielen Jahren es geschafft haben, in der Stadionindustrie Ostdeutschlands, jetzt aktuell in der Textilindustrie Ostdeutschlands Angleichungsschritte zu vereinbaren.
1:00:03
Oder Anzeichen zu vollziehen, ist es für uns ganz wichtig, dass wir in den ostdeutschen Tarifgebieten erste Schritte zur Angleichung hinbekommen. Wir müssen einen Weg beschreiben, weil ansonsten
1:00:14
Legschaften und die Gesellschaft zwischen Ost und West gespalten wird und was das für Auswirkungen hat, können wir leider oft genug sehen, deswegen ist das Thema der Angleichung, ein Thema für die gesamt EG Metall, was angegangen werden muss
1:00:26
jetzt zu deiner konkreten Frage äh der Gewerkschaftstag hat uns einen Auftrag gegeben. Wir diskutieren das Thema Mitgliedervorteilsregelung oder Bonus auch in der Tarifrunde. Ihr erinnert euch, die.
1:00:38
Beginn des Jahres begonnen hat und dann wegen Corona nicht weiterging, haben wir darüber gestritten, gibt's einen Umweltbonus für Mitglieder oder gibt's ein Mitgliederbonus, der für Umwelt genutzt werden kann? Also es gibt eine Debatte, die das will ich aber sagen
1:00:51
na ja, immer nur die zweitbeste Lösung,
1:00:55
beste Lösung steht im Tarifvertragsgesetz, nämlich dass die Leistungen nach dem Tarifvertrag nur Mitglieder der IG Metall zustehen, die dafür Beiträge zahlen, die sich engagieren, Tarifbildung und so weiter. Es gibt ein paar interessante Urteile mittlerweile zu der Frage, einfachen Differenzierungsmöglichkeiten, es gibt
1:01:12
keine Möglichkeit für uns, den Arbeitgeber da zu verpflichten, Tarifilleistungen nur die Metallmitglieder
1:01:18
auszubringen und deswegen sind wir dabei solche Lösungen zu finden. Da muss man bisschen ins Steuerrecht gucken, da gibt's ein paar Ideen. Wir haben Regelungen bei der Textilindustrie, bei der Mieterindustrie, Mitgliedervorteilsregelung. Wir haben seit ein paar Jahren es erstmals geschafft
1:01:35
bei 'nem großen in dem Bereich der IT-Dienstleistungen, Mitglieder, Bonus zu machen, ich hab grad 'ne Liste jetzt mit fünfundzwanzig Unternehmen erstellt, wo wir Mitglieder Vorteilsregelungen gemacht haben, ganz unterschiedliche Art, das geht von Erholungsgutscheinen über andere Vorteile, die Mitglieder
1:01:52
sozusagen bekommen. Ich kann die verstehen, die sagen na ja.
1:01:57
Am Ende einer Tarifbewegung schafft es der Arbeitgeber sozusagen allen die gleiche Leistung zu bringen, aber ich habe mich dafür engagiert und ich habe einen Prozent Beitragsleistung gezahlt und ich will
1:02:06
von was haben. Da gibt es Rechtssprechungen, die sagen, dieses ein Prozent steht den Mitgliedern zu, in diesem Rahmen kann man Vorteilsregelung machen. Da müssen wir in der Tarifrunde rangehen, in kleinen Bereichen gibt es schon was, in der Metall- und Elektroindustrie ist der Druck mal größer, mal kleiner, das hat auch was damit zu tun
1:02:23
Wie geht es den Unternehmen, wie werden erfolgsabhängige Bestandteile beim Entgelt sozusagen ausgeschütte.
1:02:29
Wir sind dran, wir sind konzeptionell dran und wenn es gut läuft, werden wir der Tarifbewegung zwei weitere positive Beispiele schaffen können.
1:02:38
Danke Stefan für die Antwort.
1:02:43
Wir haben jetzt neunzehn Uhr zwei und wenn ich auf meinen Zettel gucke, was ich mit euch besprechen wolle, haben wir alle Themen einmal angesteuert.
1:02:51
Und jetzt kann man über das Fili Booster nachdenken, was man will.
1:02:55
Aber gewerkschaftliche Veranstaltungen sozusagen nach dem Prinzip durchzuführen, hoffentlich reden alle nochmal das Gleiche und dann aber auch bitte bis ganz zum Schluss, wie angekündigt.
1:03:06
Das sollten wir nicht machen. Also insofern hab ich gar kein Problem damit und guck mal in die Runde, soweit ich das sehen kann
1:03:13
dass wir jetzt auch eben vielleicht so ein Abschlussstatement nochmal machen, jeder kurz.
1:03:18
Und dann können wir auch gerne in den vergnüglichen Abend und in den interessiert interessanten Arbeitabend mit äh Thorsten Stelzner.
1:03:27
Überleiten und würde ähm vielleicht in der gleichen Reihenfolge wie wir eingestiegen sind, euch nochmal äh bitten um so ein Fazit. Also im Sinne von.
1:03:37
Auch mit Blick auf die diese Diskussion, die wir jetzt hatten, was war für mich vielleicht so nochmal so ein besonderer Punkt,
1:03:44
ähm was nehme ich mit, was ist besonders wichtig, was möchte ich nochmal sagen, Nina, bitte.
1:03:50
Ja, also was ich mitnehme, ist aber auch das, was ich schon zum Teil zum Ausdruck bringen wollte, ähm.
1:03:56
Also ich nehme mit und habe auch den Eindruck, dass wir äh insgesamt mit allen Mitgliedern wirklich gut aufgestellt sind für diese Tarifbewegung, die da jetzt ist und ähm.
1:04:05
Mach mir weniger Sorgen, dass wir das auch gut und erfolgreich hinbekommen und zwar alle Tarifbewegungen, damit meine ich gar nicht nur Metallektro, sondern auch die anderen, die genannt worden sind und vor allen Dingen die, die auch noch kommen.
1:04:16
Dass gerade das Spannende ist, wir haben ja immer eine Ausstrahlkraft auch auf andere Branchen, um das so gezielt zu bündeln und einfach auch zu nutzen und neue Wege zu gehen und vor allen Ding.
1:04:25
Instrumente jetzt auch zu verhandeln, die in uns in der Zukunft helfen und sich nicht nur auf die Bootsarbeit zu verlassen. Das ist etwas, was ich sehr spannend finde, weil uns das in die Frage bringt, etwas zu gestalten und ich finde
1:04:36
Politik ist Gestaltung von der Arbeit von morgen und.
1:04:39
Ehrlich gesagt freue ich mich und dann haben wir zwar Corona als Rahmenbedingung, aber das schreckt uns nicht ab und deswegen bin ich da ehrlich gesagt ganz hohen Mutes. Ähm ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber da ich auch schon in nicht einfachen Verhandlungen zweitausen
1:04:52
achtsam erlebt habe, dass man das auch mit anderen Druckmitteln dann doch hinbekommt, auch ein gutes Ergebnis zu erzielen, wenn man viele mitnimmt.
1:05:00
Freue ich mich ehrlich da drauf, da mit euch allen drin zu starten, die jetzt auch zugucken und das nehme ich so mit, weil es sprudelt vor Energie, ihr sprudelt vor Ideen und ich finde, wir sind gut aufgestellt und wir sind gut begründet mit unseren Forderungen.
1:05:14
Danke Ina. Roman. Na, lass mich mal so anfangen, als ich irgendwann ähm in der Tarifrunde zweitausendachtzehn frühmorgens.
1:05:24
Im Vieraugengespräch, dem Doktor Wolf gegenüber saß und sagte ihm, Herr Doktor Wolf, entweder.
1:05:30
Springt jetzt da drüber oder wir finden uns im vierundzwanzig Stunden Warnstreik wieder.
1:05:35
Er sagte, ne, da kommt er nicht rüber, wusste ich ganz genau, dass ich zu ihm sagen kann, okay, Aleajagda ist, dann ist klar, was jetzt passiert und es ist ihre Verantwor.
1:05:45
Hatten wir damals gemacht. Wir hatten damals eine Situation, dass wir äh
1:05:49
über Wochen und Monate uns intensiv genau auf diese Situation vorbereiten konnte. Ich als damaliger Verhandlungsführer wusste ganz genau, da hinten dran steht eine IG Metall, die sich in
1:06:00
auf alle Varianten und insbesondere auf diese unseres vierundzwanzig Stunden Warnstreiks intensiv vorbereitet haben. Das hat natürlich als, es macht natürlich in so einer Verhandlung.
1:06:10
Auch schon, ich sag mal sehr, sehr selbstsicher, weil man weiß, was man kann. Ich hab heute und aus vielen Diskussionen in den letzten Wochen und Tagen gelernt, die IG Metall.
1:06:20
Egal zwischen Flensburg und Garmisch, zwischen Saarbrücken und Bautzen wieder genauso drauf.
1:06:26
Nämlich sich intensiv auf dieser Tarifrunde vorzubereiten und intensiv auch zu wissen wie wir.
1:06:31
Unter ganz anderen Bedingungen, sowohl von Pandemie über wirtschaftlichen Druck, den man erfassen kann, tatsächlich in der Lage sind, diese Tarifrunde auch erfolgreich nach Hause zu fahren
1:06:42
erfolgreich heißt, in dem Fall aber nicht, dass du am Ende des Tages das Fühlhorn
1:06:47
sozusagen im materiellen Sinne ausgeschüttet wird, sondern da ist es eine Lösung gibt für die großen Herausforderungen, für die Frage der Zukunft der Betriebe.
1:06:55
Unternehmen für die Frage von sicherer Beschäftigung durch Arbeitszeitmöglichkeiten mit Entgelt ausgleichen, aber eben auch für die Frage von Entgeltsteigerungen äh in einem entsprechenden Maßstab und natürlich auch die weiteren Themen von Arbeitszeit, Wus
1:07:09
bis über die Frage auszubildende Dualstudierende die ich ange
1:07:12
Ich glaube, insofern sind wir in der Lage, etwas zu tun, was sich vielleicht momentan manche noch nicht vorstellen können und
1:07:21
dieser Aussage, die Auina gerade nochmal getroffen hat. Wir machen das jetzt unter Panemiebedingungen und wir können das, wir kriegen das hin, das ist nicht das Pfeifen im Walter, sondern die Felsenfeste Überzeugung
1:07:30
vorbereitet haben.
1:07:33
Auch nochmal unterstreichen, nicht nur für M und E, sondern wir haben für den Bereich Textil und Bekleidung genau die gleiche minutöse Planung
1:07:41
wie wir uns da aufstellen und deshalb gehe ich mit großem Optimismus nach der Veranstaltung mit noch mehr Optimismus äh in diese Tarifrunde.
1:07:49
Und ich will es auch nochmal ausdrücklich lobend erwähnen, das, was der Bildungsbereich jetzt macht, sowohl an den Unterstützungsseminarangeboten, was ihr euch jetzt so ausgedacht habt für die Tarifrunde oder auch diese Formate. Das ist dafür ein ganz, ganz wichtiger Beitrag, deshalb von mir auch ganz herzlichen Dank.
1:08:06
Roman, Stefan, das war viel Zuversicht, viel Optimismus, viel Vertrauen, Selbstvertrauen in die eigene Kraft, es würde mich überraschen, wenn jetzt zu anderen Ergebnissen kommen würdest.
1:08:19
Ich hab mich an diese Rolle der Spaßbremse so ein bisschen rangearbeitet, da hat sie noch nicht voll verinnerlicht, insofern will ich das jetzt auch nicht spielen, weil
1:08:27
Manchmal geht's ja auch darum zu sagen, wenn zu euphorisch wird zu sagen, lass mal gucken
1:08:31
ich hab hohen Respekt vor dieser Tarifbewegung, weil ich glaube, sowas haben wir in der Form noch nicht gemacht, sowohl was wirtschaftliche Bedingungen angeht, was die Frage einer Zukunft angeht und dann unter den Rahmenbedingungen beim Lemie,
1:08:44
Ich sehe dieses digitale Veranstaltungsformat oder die verschiedenen Formate, die wir machen. Äh, da sind wir, glaube ich, ganz gut aufgestellt. Ich hatte erst
1:08:54
Na ja, da bin ich skeptisch rangegangen, geht, das kann das sowas wirklich eine Debatte geben. Ich fand das heute eine sehr schöne Geschichte, mein.
1:09:02
Mein Job wird sein und das glaube ich wird auch relevant werden äh diesen Laden zusammenzuhalten. Also.
1:09:11
Bisschen respektlos, aber das Zusammenbleiben über Regionen und Branchen die Frage überhaupt und ehrenamtlich jung und alt und alles was da gibt, also.
1:09:20
Spaltungsversuche, die es gibt äh von Arbeitgebern.
1:09:25
Mit Betrieben, die denen es gut geht, denen es nicht so gut geht, mit der Frage, Anspruchsmentalität. Ich finde es eine Frechheit.
1:09:33
Dass sozusagen die Arbeitgeber jetzt versuchen
1:09:36
unsere Beschäftigten der Metall- und Direktindustrie auszuspielen gegen die, die in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern arbeiten nach dem Motto, die müssten wir mal Geld kriegen, für euch ist kein Star, also.
1:09:46
Speisungssenden der Gesellschaft aufzugreifen, wahrzunehmen wie Roman im Handballgesatz zu antizipieren, was da kommt, mit was sie uns konfrontieren werden, da kluggegenhalten, alle Formate nutzen, den Laden zusammenhalten und in allen Tarifen so unterschiedlich die
1:10:02
Bedingungen sind gemeinsame Ergebnisse zu kriegen, das wäre was, was wir, glaube ich, alle zusammen machen können und da helfen solche Formate, wie heute Abend auf jeden Fall auch.
1:10:13
Danke Stefan, ich ähm will mich auch bei euch bedanken und ich weiß nicht, was soll ich euch nochmal wünschen, bezogen auf die Eingangsfrage, könnte ich sagen, Ina, viele äh Verhandlungsnächte bis in den frühen Morgen, äh wo man, ne,
1:10:28
nicht nur offensiv, sondern auch defensiv kompakt stehen und viele Tore
1:10:32
das Spiel gewinnen und ähm Stefan äh mit dem Song. Ich würde sagen, no feel in the Dog, ja? Und wenn's ein Highway to hell wird, dann fahren wir in der High-Deen, das sollte auch nicht das Problem sein. Zum Schluss Dank an alle
1:10:46
teilgenommen waren. Man könnte auch sagen zu Hause an den Bildschirmen, da hat man das früher formuliert. Wir hatten Durchweg äh hundertvierzig Teilnehmende.
1:10:55
Glaub eine ganz gute ähm Basis äh auch äh für unsere Argumente, die wir dann auch weiter verbreiten können.
1:11:04
Es bleibt mir danke zu sagen auch an die Unterstützung, an Haja, an äh Michael und an Zockjung im Hintergrund, an die Frage der Schriftdolmetschung, die erfolgt.
1:11:14
Music.