8 Fuß - der Orgelpodcast

Dieser Podcast beschäftigt sich mit Kirchenmusikern und ihren Instrumenten. Ich selbst spiele seit vielen Jahren Orgel und finde die unterschiedlichen Klänge sowie auch die Persönlichkeiten an der Orgel immer wieder schön zu entdecken. Ich möchte euch auf eine Reise durch diese Welt mitnehmen!

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episode 4: "Ich habe mir meine Heimorgel selbst gebaut" [transcript]


Florian Sorgenfrei ist Organist in Regensburg und hat sich gemeinsam mit seinem Vater seine eigene elektronische Heim- und Konzertorgel mit Hauptwerk gebaut. Wir sprechen im Podcast über seine Leidenschaft für romantische Stücke und Improvisation, den Orgelbau und er präsentiert ein Stück auf seinem Lieblingssampelset. Auf seiner Webseite findet ihr eigene Kompositionen und viele Höreindrücke, z.B. dieses Stück an seiner eigenen Orgel:

Wir sprechen im Podcast auch über weitere romantische Stücke und ich bin mir sicher, dass Florian dieses auch gefallen könnte:

 

Der Beitrag „Ich habe mir meine Heimorgel selbst gebaut“ erschien zuerst auf 8 Fuß.


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 2021-01-09  56m
 
 
00:00
Willkommen im neuen Jahr
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Als guten Vorsatz habt ihr euch vielleicht die Anschaffung einer eigenen Heimorgel vorgenommen. Wer schon immer mal drüber nachgedacht hat
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sich so eine selbst zu bauen, wird heute auf seine Kosten kommen. Herzlich willkommen zum vierten Orgel-Podcast, heute mit Florian sorgenfrei. Florian, laut deiner Vita stand in der Schulzeit vieles. Eigentlich für ein Musikstudium,
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aber trotzdem hast du dich dann für Wirtschaftsinformatik entschieden. Wie kam's? Und bereust du eigentlich deine Entscheidung.
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Hallo Benjon, vielen Dank für die Einladung, es freut mich sehr bei diesem Format teilnehmen zu können,
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Richtig, ich war in der Schule, ähm eigentlich so der nette Schulpianist sage ich mal. Ich habe Big Band begleitet, Orchester, Kombo et cetera und dadurch war für mich eigentlich schon.
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Musik immer ein großer Bestandteil und ich hab dann auch die Aufnahmeprüfung gemacht. Ich wollte ursprünglich mal ähm Gymnasiallehrer werden für Englisch und Musik.
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Ich hätte dann auch die Aufnahmeprüfung geschafft, allerdings auf ja, aufgrund der begrenzten Zahl an und ähm Prüflingen, die dann zugelassen worden sind, hat so nicht geklappt.
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Ich wollte dann aber einfach nicht noch Jahre verstreichen lassen und habe mich dann fürs Wirtschaftsinformatikstudium entschieden. Ähm.
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Weil es mich auch interessiert hat, einfach die ganze Digitalisierung, Technik et cetera ähm genau, von dem her.
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Ob ich mir dann habe ich mich dazu entschieden, die Musik einfach als Hobby weiterzumachen, als großen Bestandteil von meinem Leben, aber nicht hauptberuflich.
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Da werden es vermutlich alle freischaffenden Künstler da draußen
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dich beglückwünschen, dass du im Corona Jahr im Bereich Digitalisierung arbeiten durftest, so wie ich mal davon ausgehe? Vermutlich auch.
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Genau. In welchem Bereich hast du dich dann letztlich jetzt äh niedergelassen im Bereich der Digitalisierung, weil na ja, Musik und Digitalisierung, ich würde sagen, es sind schon gewisse Kontrahenten, oder?
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In gewisse Weise ähm sie haben natürlich Schnittpunkte, aber erstmals natürlich mein Tätigkeitsfeld komplett anders und und hat halt allein gar nichts mit Musik zu tun,
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Ich bin in einer SOP-Abteilung, ähm da geht's viel um Projektmanagement, um ähm ja SAP Projekte, ähm neue Prozesse.
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Einführen, bestehende Prozesse ändern, ähm Kommunikation mit Entwickler, also wie schon gesagt, es hat eigentlich rein gar nichts mit Musik zu tun.
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Vermisst du es, dann irgendwie unterm Tag auch mal sagen zu können, jetzt würde ich mich gerne an die Orgel setzen in der Mittagspause.
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Am Abend findet sich eigentlich immer ähm Zeit für ein paar Minuten Musik, sei es Klavier oder Vogel,
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und wenn man mal nicht den Kopf dafür hat, dann macht's auch nichts. Wie gesagt, ich mache es ja dann nicht. Hauptberuflich, von dem her habe ich da jetzt keinen großen, keinen großen Zwang,
03:05
jeden Tag wirklich Musik zu machen. Ich mache es dann, wenn wenn mir wenn ich Lust drauf habe, wenn wenn mir der Kopf danach ist, von dem her.
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Ob ich mich eigentlich damit mit der Situation ganz gut zurechtgefunden und bin sehr glücklich damit.
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Gibt es dann auch äh bestimmte Ziele, die du dir noch gesteckt hast im Sinne von diesem Stück möchte ich üben, dieses Stück möchte ich irgendwann beherrschen oder ist es mehr dazu gekommen, dass man sagt
03:33
Na ja, mir reicht es eigentlich, wenn ich einfach als Ausgleich mal ein bisschen so spielen kann.
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Also gerade durch die durch die digitale Orgrill möchte ich's natürlich schon,
03:43
Möchte ich natürlich mit der Orgel schon auch raus, ich möchte schon auch ein paar Konzerte spielen. Natürlich nicht so viele, wie jetzt ein ein Konzertorganist, das macht ich mein,
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dafür habe ich ja auch nicht studiert, ähm aber einfach so im im Umfeld die Musik, die mir gefällt ähm und und wo ich denke, wo man einfach einen Sinn oder eine eine,
04:06
'ne Message drüber bringen kann, die einfach den den Menschen näher bringen, das macht mir eigentlich schon Spaß und von dem her, ja.
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Ich habe in der letzten Zeit eigentlich ich komme eigentlich vom vom Blattspiel her. Also ich habe ziemlich viel viel Literatur auch immer gespielt. Ähm mittlerweile geht's aber mehr so Richtung Improvisation, weil mir ist einfach ziemlich Spaß macht.
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Ähm von dem her ist das jetzt eigentlich aktuell der Fokus, wobei ich nebenbei natürlich schon auch andere Stücke übe.
04:38
Du hast gerade davon gesprochen, dass du eine Message transportieren möchtest.
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Gibt es da für dich ein, eine klare Message, die du dir vorgenommen hast oder ist das ganz unterschiedlich.
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Hm, erstmal die Message, dass die,
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Orgel, also rein, dadurch, dass sich ja die Orgel an andere, an Orte versetzen kann, als ich erstmal in, als ich erstmal in der Kirche fest verankert ist, ähm natürlich mal die Message rausbringen.
05:08
Nur weil ein ein Instrument immer an einem gleichen Ort war,
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Muss sie dort nicht bleiben, sie sieht auch ruhig mal raus, sie darf auch ruhig ähm mal.
05:19
Ja vetziger gespielt werden. Ähm man kann auch einfach mal neue Impulse setzen, ganz neue ja Klänge klingen versuchen zu entwickeln und.
05:33
Ja einfach das das ähm das Neue immer rausziehen. Und das, das muss sich nicht nicht gleich bleibt.
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Was ist für mich das Neue letztendlich ähm gewohnte.
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Gewohnte Musik neu neu zu setzen, neu zu registrieren ähm mit mit unterschiedlichen,
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Instrumenten zu kombinieren beispielsweise mit unserem mit unserer Gruppe, mit dem Caleidoskrup der Musik. Ähm da haben wir, wir haben einen Sänger, wir haben einen einen Percussionist, wir haben einen Trompeter, da die Orgel dann mit.
06:10
Stücken zu kombinieren, die eigentlich nicht gemacht sind für Orgel, Schlagzeug, aber die dann einfach versuchen, neu zu interpretieren,
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und und was Neues draus zu zu machen. Hast du da ein Beispiel.
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Mhm. Wir haben für für ein Konzert haben wir von ähm Johannes Matthias Michel, das ist ein ein Orgelkomponist aus Baden-Württemberg,
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geschrieben oder zur Cheststücke für die Orgel und da bietet es meiner Sicht noch an, da ein Schlagzeug zu integrieren und das haben wir dann auch ähm bei einem unserer Konzerte zur Aufführung gebracht.
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Und das waren ganz ungewohnte Klänge, ganz ungewohnte Rhythmen. Wie man's jetzt mal von der normalen Orgel kennt, aber es ist auch eigentlich sehr gute Resonanz gestoßen und und viele wussten vielleicht erstmal gar nicht, was sie damit anfangen sollen.
07:03
Interessiert und um um das geht's eigentlich immer finde ich das Interesse zu wecken und und einfach ja dass die Musik so vielseitig sein kann,
07:17
Ich sehe dich schon in ein paar Jahren mit den DJs um die Welttouren mit Beats und Orgel.
07:24
Ich, nee, das denke ich ihr nicht.
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Ein großes Thema, das du ja schon immer wieder äh leicht angeschnitten hast, ist die digitale transportierbare Orgel, mit der du ja auch mit deinem Vater groß in der Zeitung warst, denn du hast dir selber eine eigene Orgel
07:42
gebaut. Und ich habe das ja auch schon auf YouTube verfolgt und ich bin über diese Orgelgruppe, da auf Facebook auf dich aufmerksam geworden, dachte mir so
07:50
Scheiße, ist irgendwie eine geile Orgel, irgendwie so sieht Sneaker aus, ist platzsparend, nicht wie meine digitale Viscount zu Hause, die jedes Mal beim Umzug zu Fluchereien führt. Ähm,
08:03
und ich war dann ganz äh verblüfft, dass du mir geschrieben hast, ja, das ist alles selber gebaut, also das gibt's gar nicht fertig zu kaufen. Und ja, vielleicht wollen wir mit diesem Thema auch in diesem Podcast einsteigen, weil ich glaube, das ist ein Thema
08:16
Was viele Leute inzwischen interessiert, auch wenn ich so verschiedene Orgelforen, lese, Hauptwerk, ist so eines der Schlagworte, dass inzwischen immer häufiger fällt und
08:26
Was war für dich jetzt so der ausschlaggebende Punkt, dir eine eigene elektronische Heimauge zu bauen.
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Ausschlaggebende Punkt, der war eigentlich wirklich.
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Dass ich mir gedacht habe, ich möchte eigentlich das Instrumentorgel, das gefällt mir so gut.
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Sich nicht ständig in irgendeine Kirche oder woanders hinlaufen möchte, um das vernünftig lernen zu können. Und während dem Studium,
08:56
Ich habe ja, wie gesagt, Wirtschaftsdienstmatik studiert, ähm hatte ich einen Ipiano zu Hause,
09:01
Und dann ging's los und habe ich mir gedacht, ich muss aber jetzt irgendwie ähm auch das Pedalspiel besser lernen,
09:09
und hab mir dann aus Österreich glaub ich war, das hat mir dann so 'ne medifizierte Pedalbank oder so ein so ein Pedalboard ähm gekauft.
09:19
Und habe das ans Ibiano anschließen können.
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Gut, aber das war natürlich erstmal der erste Schritt. Ähm dann hat man vielleicht so ein, so ein, ja.
09:31
Mir schlechter gesampelten Orgelchlang auf dem, auf dem Epiano und spielt dann halt noch das Pedal dazu.
09:38
Und ich wollte aber eigentlich schon immer einfach eine mehrmalige Orgel und die zu Hause üben und und die großen Klänge von dem von dem großen Orgeln mir nach Hause holen. Es war eigentlich schon immer ein Wunsch und ähm.
09:53
Dadurch, dass mein Vater auch äh Konstrukteur ist und und er da mit dem technischen Zeichnen sehr bewandert ist, ist irgendwann zu mir gekommen und hat gesagt, wir greifen das jetzt an,
10:05
Wir bauen uns jetzt die Orgel.
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Okay und ja, habt ihr euch dann ein Limit gesteckt so nach dem Motto, das darf jetzt fünftausend Euro kosten oder zweitausend,
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oder habt ihr einfach angefangen nach dem Motto, schauen wir mal, wo wir rauskommen. Wir haben uns mal grob überschlagen, aber natürlich kommt kommt's eine zum anderen und.
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Ja, ähm.
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Ich komme mal eher bei den fünftausender aus. So viel kann ich schon mal vorausschicken. Ähm natürlich inklusive Lautsprecher et cetera. Ähm.
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Genau, aber letztendlich sind wir da eigentlich Schritt für Schritt vorangegangen, wie so eine, wie so ein agiles Projekt, sage ich mal.
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Agilität super, ich find's toll, dass wir im Orgel Podcast über die ähm Marketing Bullshit Bingo Begriffe der IT-Industrie sprechen. Ähm.
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Aber wo war der Startpunkt? Also ich meine, die die Manuale dürften wahrscheinlich das Einfachste gewesen sein und ich habe gesehen, es sind einfach na ja, Midi Keyboards, oder? Genauso ist es. Genau, das sind im Audio. Ähm hoffe ich
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mache keine Werbung im Audio Keywurd sind das ganze ganz normale mit einundsechzig Tasten. Ähm die habe ich mir dann bestellt,
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und ja dann die ganze Elektronik raus, die Tasten raus ähm dann natürlich gemerkt, die Tasten, die gehen soweit eigentlich in das Keyboard rein. Ähm die kann ich so nicht lassen, die muss ich kürzen, abschneiden,
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dann Plastik irgendwie ja die die unschönen Schnitte da noch fallen, abfallen und und glatt machen,
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Das war eigentlich der erste Schritt, genau, aber das war noch der einfachste, sage ich mal,
11:48
und warum waren die Tasten zu lang? Das musst du mir jetzt kurz erklären. Ähm von von der Höhe her ähm dadurch, dass das.
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Ja, ich ich wollte die die Orgel natürlich recht kompakt halten und vor allem auch, dass die einzelnen Manuale.
12:05
Nicht zu hoch werden, weil wir natürlich die, die Tasten schon
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übertrieben gesagt, mal drei, vier, fünf Zentimeter langen Beeren und wenn man die nach unten drückt und man diesen Spieler nach unten auch noch braucht, dann wird natürlich der Unterschied zwischen den einzelnen Ma neun irgendwann ziemlich groß,
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Und somit habe ich eigentlich versucht, die die Tastenhöhe so zu reduzieren, dass dass ähm das nicht das ausschlaggebende Kriterium ist.
12:33
Und würdest du sagen, ähm rückblickend würde ich mir jetzt ein anderes Keyboard kaufen oder immer noch im Audio und dann einfach die Tasten manuell kürzen oder gibt's da inzwischen jetzt schon etwas,
12:43
was das Arbeit ersparen würde. Ja gut es gibt schon es gibt schon vorgefertigte die wahrscheinlich etwas besser passen würden ähm.
12:53
Sind allerdings soweit ich es gesehen habe, dann wieder in der Länge ziemlich ähm,
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Ja, die würden die den die Konsole wieder ähm nach hinten raus verlängern von dem her dann eigentlich auch wieder nicht so toll.
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Ich denke, ich würd's wahrscheinlich jetzt für den Heimgebrauch für mich wieder genauso machen, weil es ist einfach die die kostengünstigste Alternative ist.
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Verstehe. Aber das Haup,
13:20
Knackpunkt neben dem Controller. Wahrscheinlich ist ja vermutlich auch das Pedal gewesen. Hast du das selbstgebautes Petal oder gab's das fertig so als Gesamtteil? Ja in also,
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wie schon gesagt, eingangs, ich hab mir das so ein, ja, so ein bereits medifiziertes Pedalboard gekauft,
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Das war allerdings so, dass dieser Holzrahmen, der der die ganzen Tasten oder die, ja, die einzelnen Pedaltasten ähm,
13:50
ein Fest, der war eigentlich ziemlich schwer. Und zum Transport auch wieder sehr unpraktisch,
13:58
Und da haben wir uns überlegt, okay, wir reißen jetzt im Endeffekt dieses ganze Pedal auseinander, übernehmen nur die einzelnen Tasten, übernehmen dann noch die, diese Medifizierung.
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Das war's und den Rest die Tasten, die die bauen wir dann auf einen auf einen Alurahmen. Die man auch noch teilen kann. Also das das ganze Pedal, wie man's auf den Videos sieht, kann man auseinanderziehen.
14:24
Ähm und kannst so leichter transportieren. Und das natürlich um mein Vielfaches leichter als also nicht so ein schwerer Holzklotz.
14:34
Ja, da kann ich als Viscountnutzer tatsächlich äh klagen, also mein Pedal ist tatsächlich ein Klotz, was man am besten lieber zu zweit trägt, weil ansonsten liegt man sich an dem Buch. Zumindest mal bei einer Körperbeschaffenheit. Ähm,
14:47
Aber letztlich,
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Die Hauptaufgabe war dann vermutlich den Controller zu bauen, weil letztlich die verschiedenen Signale müssen ja irgendwo zusammenlaufen und dafür gibt's jetzt keinen fertigen PC, oder?
14:58
Richtig, genau, also ich habe mir ähm.
15:02
Schwierige ist eigentlich den den PC so in die Orgel reinzukriegen, dass man alles,
15:08
ja unterkriegt, sage ich mal, vom Platz her, dass man die Festplatte reinkriegt, dass man das Mobberboard reinkriegt, dass man, dass dann auch der,
15:16
Arbeitsspeicher dazu passt in der in den entsprechenden Größe, dass man die unterschiedlichen USB-Anschlüsse, die man dann noch braucht, vielleicht für den externen Monitor,
15:24
für so eine USB-Box ähm et cetera, dass das einfach alles Platz hat, also,
15:32
Es geht eigentlich größtenteils um den Platz, dass man das alles in dieser Orgel unterkriegt.
15:38
Ob das alles so konform ist, weiß ich nicht. Zumindest für für den Heimgebrauch ist das in Ordnung. Ähm,
15:47
ob es jetzt, wenn man's jetzt verkaufen würde, ähm weiß ich nicht, ob das alles CI konform oder was auch immer ist. Weiß ich nicht, weil ich möchte Normen ist, sondern alles zu beachten gibt.
15:59
Auf jeden Fall. Das ist schon eine ähm große Herausforderung. Gut, man könnte sich natürlich auch nebenbei so einen, so einen Mini-PC ranstellen. Aber es war eigentlich schon die Idee, das Ganze in die Orgel ziemlich.
16:14
Ja schlank reinzukriegen.
16:18
Was hat denn der PC für Spezifikationen, weil Hauptwerk ist jetzt doch etwas ressourcenhungrig? Also was hast du da genau verbaut.
16:26
Genau, also ich habe ähm einen MD Prozessor, also letztendlich habe ich, habe ich mir vorher, genau, bevor ich in die Details gehe, ich habe mir eigentlich bei der Hauptwerkseite angeschaut, was gibt es für Mindestanforderungen,
16:39
was gibt es für,
16:42
ja, es gibt immer so Mindestanforderungen und und bessere Anforderungen, sage ich mal und ich habe mich so dazwischen bewegt, ich glaube, ich bin bei ähm sechzehn Gigabyte, Arbeitsspeicher,
16:52
Ähm ja und habe mir ein echt gutes Muppet World gekauft mit dem recht guten Prozessor. Ähm.
17:01
'ne externe Festplatte mit mit ein Gigabyte SSD Festplatte.
17:09
Und von dem her, das sind eigentlich solange die, die Grundvoraussetzungen erfüllt,
17:16
muss man da eigentlich eine Freundin so viel achten, finde ich.
17:20
Also Soundkarte ist gar kein Thema, weil mein Eindruck ist ohne gute Soundkarte ist es mit deren Soundgenuss bei Hauptwerk nicht ganz so,
17:29
optimal. Sehr guter Punkt, genau das hätte ich fast vergessen. Ähm da bin ich auch an dem Punkt gewesen, wo ich mir gedacht habe, wie kriege ich denn jetzt am besten den Sound raus,
17:38
und da habe ich dann im Nachhinein feststellen müssen, dass da mein mein Muberboard gar nicht so gut dafür ist. Ähm.
17:47
Durch einen Tipp von einem Musikerkollegen habe ich, bin ich dann aber auf so eine USB, die I-Box gekommen, ähm die man einfach per USB anschließt und im PC.
17:59
Die arbeitet letztendlich wie eine recht gute Audiokarte oder wie wie eine gute Samtkarte.
18:07
Okay, also ist es dann Asio, was du da verwendest, also ist einfach eine Asio-Interface-Karte oder was ganz anderes.
18:14
Radial, USB, die Eye Box nennt sich dieses Ding.
18:23
Okay, es funktioniert. Es funktioniert. Genau. Und es ist gut, weil man da mit ähm zum einen mal einen Kopfhörer anschließen kann,
18:31
Man hat einen Drehwege, wo man die Lautstärke regen kann und man kann zusätzlich auch noch den Subwoofern, die Boxen anschließen, also es ist wie so eine ja, Eier legen, die wohl nichts sagen, würde ich fast sagen.
18:43
Was will man mehr? Solange es mit der Polyphonie klappt, soll's ja problemlos sein.
18:49
Aber wie funktioniert das jetzt konkret? Also wie bringst du die Signale von den Manualen und vom Pedal zusammen? Ist das wirklich was selber gelötetes oder kommt das einfach auf USB letztlich raus?
19:00
Es kommt letztendlich auf ähm ja diese Keyboards haben ja ein ähm einen Medienausgang.
19:09
Diesen Medi-Ausgang beziehungsweise diese drei Mini-Ausgänge. Ja, eigentlich sind's vier mit dem Pedal,
19:15
gehen dann in so eine so eine Midi Box rein,
19:20
endlich auch wieder ein Sammler und der schickt dann die Signale an dem PC, dass es verbunden mit einem ähm Kabel. Und das geht dann in den PC rein.
19:32
Genau.
19:36
Ja super, also eigentlich, wenn man's jetzt von außen hört, war's bis auf die manuelle Arbeit bei den Manualen und den Tasten.
19:46
Nicht so mega ähm technisch hochanfordernd, oder? Ne, wenn man mal weiß, wo wie man das alles zusammenbastelt am besten, dann oder oder kombiniert, dann ist es eigentlich gar nicht so,
19:59
dann dann ist wirklich mehr die die manuelle Arbeit,
20:03
den die Konsole bauen, irgendwie den den Sitz bauen, die die das Pedal umbauen. Das war eigentlich letztendlich dann mehr Arbeit.
20:12
Ähm wobei natürlich, ich sage mal, bis man dahin kommt, ja,
20:18
verbrennt man natürlich schon etliche Nerven und gerade auch im Hauptwerk, wenn man mal ähm sinnvoll im Konzert gewesen und und ich habe, ich weiß nicht mehr, welcher Knopf das war, auf jeden Fall,
20:29
irgendwas verstellt und auf einmal hat die Orgel keinen Ton mehr von sich gegeben und da schwitzt man natürlich dann schon mal kurz.
20:37
Das glaube ich. Für alle, die gerade im Hauptwerk angefangen haben, welchen ultimativen Einstiegstipp hast du.
20:46
Viel.
20:50
Nachlesen viel bei Kollegen, Anfragen, die mit Hauptjög schon was gearbeitet haben und.
20:59
Sie Schritt für Schritt vorarbeiten, nicht zu viel wollen, weil ich denke mal, wenn man man kann sehr viel verstellen, das habe ich, das habe ich äh,
21:08
fahren müssen und wenn man immer gleich meint, ja ich glaube jetzt die Orgel rein, dann verändere ich da noch irgendwie die die Lautstärke von dies von dieser einen Taste und und es soll um diejenigen.
21:20
Das Ufer dann mal schnell aus, also hier wird da wirklich Schritt für Schritt einfach pragmatisch vorgehen. Ähm erstmal schauen, wie die einzelnen Keyboards anzuschließen.
21:30
Das Pedal anzuschließen und dann ja mal ruhig starten. Und äh Geduld und so wie man bringen.
21:39
Geduld und Ruhe wie immer im Leben. Ich habe gesehen, deine mobile Orgel passt quasi in den Kofferraum deines Autos. Das war also Ziel des Ganzen, dass man's relativ simpel mitnehmen kann.
21:50
Gibt es jetzt noch etwas, was du sagst, das würde ich gern noch optimieren oder ist das Projekt soweit völlig abgeschlossen?
21:57
Ja, es gibt schon noch ein paar Dinge, die mir die mir so aufgefallen sind, wo ich sage, manchmal wird's vielleicht nicht schlecht, wenn man irgendwie die Disziplin noch verändern könnte, wenn man dann,
22:09
Da müssen wir natürlich auch den,
22:11
den äh die Höhe oder ja die Höhe von der von der Konsole verändern. Ähm aber es sind eigentlich eher so kleinere Sachen, aber im Großen und Ganzen.
22:21
Bin ich sehr zufrieden, ja. Ähm das mit, dass es ins Auto reinpasst, ist wirklich teils,
22:29
geplant, teils wirklich auch Glück, was es geht sich gerade so aus, es ist ein bisschen wie tetrisch spielen und es geht sich wirklich um,
22:39
Um zwei, wenn nicht einen Zentimeter aus, dass die Rückbank dann noch zu passt und das dann wenigstens auch noch auf die,
22:45
normale Rückbank, dann die ähm die Pedale passen.
22:49
Ähm also es gibt sich schon sehr eng aus.
22:53
Und mit braucht auch keiner was. Das ist dann wirklich nur die Orgel und ich unterwegs. Die Orgel und du, was für eine Symbiose.
23:03
Was ist so was ist denn das schwerste Teil, was du schleppen musst? Ist es Pedal oder ist es der gesamte Fuß mit den Manualen.
23:10
Wir haben das dann aufgeteilt in in zwei Boxen. Ähm.
23:17
Und es nee, es sind sogar drei, genau drei Boxen ähm inklusive dem der Konsole.
23:24
Und letztendlich sind's eigentlich schon die die Eisengestölle, die am schwersten sind. Also jedes einzelne Pedalstück, das kann ich erteilen, wie ich gesagt habe, ähm ist gar nicht mal so schwer durch den Alurahmen,
23:38
die Konsole.
23:41
Ja und die ist schon auch schwer, ob es geht und besten ist natürlich, wenn man sie zu zweit trägt, aber es es geht zur Null auch alleine,
23:49
Aber schwierig ist schwerste sind eigentlich wirklich die, die Eisenteile.
23:54
Und wie lange brauchst du, bis du die Orgel aufgebaut hast? So zwischen einer dreiviertel Stunde und Stunde, sage ich mal, inklusive Lautsprecher.
24:06
Okay, also schon eigentlich länger. Ja, also es ist nicht so, dass man sagt, ich packe mal die Orgel kurz ein. Äh jetzt sind's Auto und und weg bin ich. So ist es dann auch nicht.
24:17
Ähm gerade weil beim paar Steckverbindungen und so muss man halt auch aufpassen, wie in welcher Reihenfolge, dass man sie aufbaut. Äh gerade mit den vielen Kabeln, dass man nicht irgendwo rausreißt,
24:30
Ähm ja, es ist ja doch dann irgendwie Technik, wo man sich denkt,
24:34
Ich sollte jetzt äh gut damit umgehen ähm hat ja trotzdem einiges gekostet von dem her ähm schaut man dann einfach auf und dann ja, geht schon eine Dreiviertelstunde ungefähr ins.
24:48
Drauf, sowohl für den Aufbau als auch für den Abbau als jeweils. Ja, Feinelektronik muss zärtlich behandelt werden, das ist richtig
24:57
für jeden Zuhörer, der sich jetzt denkt, hm es klingt interessant, möchte ich das eventuell selbst ausprobieren. Was hat er denn für Möglichkeiten? Wird's irgendwann die sorgenfrei ähm Heimorgel geben zum
25:11
bestellen oder ist es jetzt bei einem Projekt gewesen, dass du persönlich für dich umgesetzt hast und wer interessiert ist, kann dir gerne schreiben. Das ist eine sehr gute Frage. Ähm,
25:23
Ab und zu kommen schon ein paar Anfragen, die sagen, ja, von welchem Hersteller ist denn die Orgel? Man muss sie leider meistens ähm ja.
25:33
Sorgen, dass es eben selbst gebaut ist und man sie nicht erwerben kann. Ähm.
25:40
Ja, vielleicht gibt's sie mal, also aktuell ist es noch geplant als als ja Hobbyprojekt sage ich mal und und einfach nur für mich.
25:50
Gibt sich mal was. Mal schauen. Also ich ich schließe es nicht aus. Aber es ist natürlich schon einiges an Aufwand und es es sind sehr viele Komponenten. Ich glaube.
26:00
Sehr viele Komponenten sind, gibt schon viel abzustimmen und ja, wie ich vorher schon erwähnt habe, grad mit zur Konformität,
26:09
grad mit Elektronikteilen ist es nicht immer ganz so einfach.
26:14
Aber ich möchte es nicht ausschließen. Aber immerhin, man kann es selbst bauen und ich meine, ein Midifeld zusammenstecken, das klingt jetzt noch nicht so tragisch,
26:22
Genau und selbst wenn es erstmal kein schönes Holz kein schöner Holzspieltisch ist,
26:30
dann sind sie auch erstmal die Plastikkeyboards, äh die man in irgendeinem professorischen äh Ständer da aufeinander reiht.
26:37
Geht ja auch erstmal und anders habe ich's ja auch nicht gemacht, Schritt für Schritt, einfach verschönern, ähm schlanker machen und,
26:46
Ja, irgendwann kommt man dann ans Ziel.
26:50
Sehr fein. Eine modulare Orgel, die sicherlich preiswert ist und mit dem Hauptwerk eigentlich ungeahnte Möglichkeiten öffnet. Du hast drei Manuale, ein Pedal,
27:00
und alle schön zusammen. Wer sich dafür näher interessiert unter Florian Minus sorgenfrei Punkt DE findet ihr sogar eine leichte Beschreibung mit so einem Hinweisen zu den einzelnen Bauteilen und man kann es sicherlich auch gerne schreiben,
27:15
Genau, sehr gerne.
27:18
Dann bin ich gespannt, ob auch ich irgendwann eine Sorgenfreiorgel bei mir zu Hause habe und bleiben wir doch beim Thema Digitalisierung, weil ich glaube, es ist etwas, was uns beide gerade im Berufsfeld begleitet, aber jetzt übertragen auch auf die Orgel und die Musik, ähm da ich ja auch durch meine,
27:34
vorigen Gäste im Podcast einen gewissen Eindruck abgefragt habe, was denkst du denn
27:39
wird sich jetzt auch durch Korona eventuell die Musik und damit die Orgel etwas mehr digitalisieren oder ist das einfach ein
27:46
Ja, no go, weil eine Tradition wird hier definitiv immer immer da sein.
27:53
Also, dass die Musik digitaler wird, ich hoffe es und ich hoffe es zugleich auch nicht, weil ich natürlich schon ähm gerade auch von etlichen Kollegen,
28:03
mit Krieg, wie hat es halt aktuell einfach ist mit der Lage, dass sie keine Konzerte spielen können und man muss sich.
28:11
Ehrlich sein, ein Live-Konzert ist trotzdem nochmal, was ist ganz was Besonderes. Ich würde auch wieder gern einfach in mein Konzert gehen, auch in ein Orgelkonzert, auch in ein Nichtorgelkonzert. Ähm.
28:23
Aber ich denke, die Digitalisierung kann uns hier einfach ein bisschen über die Zeit hinwegtrösten und darüber hinaus.
28:32
So schlecht ist es ja nicht. Also die Digitalisierung.
28:36
Hat schon ihren Stellenwert und und gerade ich sage mal die Aufnahmen, die man machen kann, die sind ja mittlerweile oder Aufnahmemöglichkeiten sind ja mittlerweile so weit fortgeschritten,
28:47
Man kann ja fast die perfekte Aufnahme machen ohne Hintergrundgeräusche, wenn man kann mit Hauptwerk direkt die Stücke, die man spielt aufnehmen,
28:56
und sie so dann zum Beispiel auf YouTube hochladen oder mit Livestream, wo jetzt noch keinen Kontakt gehabt habe ähm.
29:05
Ja es ist wird sehr professionell finde ich und das ist auch sehr gut. Allerdings sollte man dann,
29:13
wieder in Richtung Konzert geht auch die nicht vergessen,
29:17
und ich mein auch der ganze Orgelbau, ich meine der hat eine große Tradition, der hat auch seine berechtigte äh Berechtigung und der muss auch weiter gestärkt werden und gefördert werden, also.
29:28
Ähm ich denke die Digitalisierung kann vielleicht in vielen.
29:34
Ja, Thaibereichen helfen, vielleicht da wo in Kirchen oder in in Stadthallen oder in anderen Gebäuden, wo nicht so viel Geld da ist, wo man sagt, man kann sich hier eine eine große Orgel leisten. Da kann die digitale Orgel,
29:49
denke ich, Einzug halten und da sollte sie auch Einzug halten. Ähm aber überall dort, wo Geld vorhanden ist und und wo man das das Handwerk.
29:59
Stärken kann. Da sollte man auch das tun.
30:03
Welche Orgel, welche reale Pfeifenorgel hast du denn so am liebsten hast du da bestimmte Orgeln schon gespielt, an die du dich sehr gerne erinnerst.
30:12
Ähm wo ich schon gespielt habe, war ein tatsächlich ein Passau mal. Ähm da haben wir durch eine Orgelführung, gab's den glücklichen Umstand, dass,
30:22
dass mit der der die Führung abgehalten hat, gefragt habe, ob ich spielen möchte. Äh an der Domorgel, an der Domage sehe ich,
30:30
Oh, wie Arnold Schwarzenegger, siehst du? Ja. Genau, also es war sehr schönes Erlebnis, wenn man auch sagen muss,
30:39
Ja, irgendwie ist natürlich der der,
30:45
Gewaltig, dass man das vielleicht gar nicht irgendwie realisieren und und aufnehmen kann. Beschreib mal. Das würde mich interessieren, weil ich habe lange in Passau studiert und hatte nie das Vergnügen dort oben mal eine Taste drücken zu dürfen,
30:58
Was ist das für ein was ist für ein Spieltisch und wie kann man sich das vorstellen? Weil je lauter es wird, desto präsenter ist es ja quasi direkt bei einem als Organist.
31:06
Was hast du da so mitnehmen können an Eindrücken? Genau, man gibt's ja dieses, dieses äh Fernwerk, das sehr ähm.
31:14
Ja das wo man den Eindruck hat, der der Klang der kommt also wieder vom Himmel oder vom vom Dach runterkommen. Ähm das ist sehr beeindruckend. Ähm.
31:25
Ob ich aber jetzt dann nur eine äh kurze Stück anspielen können, also ich habe natürlich vom Bach, die Druckharter genutzt, wenn man schon mal in in dem Dom drinnen ist. Ähm von dem her.
31:38
Der Klang des des sehr gewaltig und.
31:43
Als Mister gegangen, ich habe danach direkt gezittert, ähm weiß nicht vor Aufregung oder vor, weil einfach die Musik einen so überwältigt, so der ganze, ja der ganze,
31:53
meine sollte auch einen gewissen Druck, den die den die Orgelpfeifen da von sich geben. Ähm der ist einfach gewaltig.
32:01
Also so als würde man von einem Bass Lautsprecher stehen bei einem Konzert oder wie kann man das vergleichen? Ja, so in etwa, genau. Man fühlt sich auch erstmal.
32:11
Selbst wenn man vorher schon auf drei mal neun gespielt hat, fühlt man sich vielleicht mit fünf auch erstmal überfordert.
32:18
Eher du das Hauptwerk findet man meistens immer. Richtig. Genau, da bleibt man dann einfach mal.
32:28
Du wohnst hier in der Nähe von Regensburg, glaube ich. Genau. In Regensburg sogar. In Regensburg selber ähm hast du denn schon in Regensburg Kirchen ausfindig machen können, hast du dort spielen können an realen Pfeifen, Pfeifenorgeln,
32:41
Ähm in der evangelischen Kirche mal, ja und ich würde,
32:46
auch gern mal im Regensburger Dom spielen. Setze ich jetzt so, ich an, als würde ich nur in gerne in Großenkirchen spielen,
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wollen, das ist aber nicht der Fall, aber die Regensburger Domorgel, gerade eben auch durch den durch die ähm regionale Nähe,
33:02
würde mich das schon nur reizen.
33:04
In diesem Sinne, ein Shoutout an äh die Diözese Regensburg, wenn ihr das hört. Ähm wir hätten da den Kandidaten für euch, der kann auch sehr gut Orgel spielen. Könnt ihr auf YouTube nachvollziehen, YouTube. Ihr wisst dieses neue Internet da
33:18
wo die jungen Leute rumhängen. Ähm wie ist so dein Eindruck? Ich habe gehört, du hast ja auch ein paar Gottesdienste gespielt.
33:25
Denkst du, dass den Diözesen klar ist, dass sie sich auch ein Stück weit digitaler verhalten müssen oder wie war da generell so der Kontakt als jemand, der quasi so in diesem ganzen Neuland unterwegs ist.
33:40
Dadurch, dass in den meisten Kirchen ja schon noch.
33:46
Ich sag mal, wenn man halt dreizehn zu null gebraucht, die Orgin vorhanden sind. Ähm hat man sich da noch relativ wenig mit dem Thema beschäftigt.
33:55
Ähm gerade aber durch den.
33:59
Durch die durch die Preise oder was einfach mal so eine so orgrige Renovierung oder eine neue Orgel kostet, ähm rückt es natürlich schon immer mehr in in den Blickpunkt,
34:09
Ähm ich habe letztens auch ähm ein Gespräch mit jemandem geführt, der.
34:15
Nicht orgeln, digitale Orgeln vertreibt, aber so als Vermittler zwischen.
34:22
Orgelhäusern, digitalen Orgelhäusern und und die Cesen auch steht und der sagt, dass es kommt allmählich an, also ihr leistet da muss da viel Überzeugungsarbeit leisten.
34:34
Aber wenn man sich.
34:37
Dessen bewusst ist, dass wir ja noch viel einstellen kann und ja auch an den an den Raum anpassen kann, den Kranken, selbst wenn er digital ist, ähm gibt's ja da viele Möglichkeiten und letztendlich steht dann vielleicht da irgendwie ja.
34:52
Preis ist natürlich schon ein großer Punkt. Aber ich denke, da gibt's noch viel viel Arbeit zu tun. Ähm.
35:03
Solche ja solche Sachen wie im Petersdom finde ich jetzt dann natürlich wieder schlechter, wenn man da eine digitale Orgel verbaut ähm ich glaube der,
35:13
Ludig hat's im anderen Podcast schon angerissen. Das sehe ich ziemlich ähnlich. Ähm ich denke, da sollten wir wirklich das das Handwerk stärken.
35:23
Genau. Aber ansonsten denke ich mal, ist mit so viel Konzerte nicht abgeneigt. Wenn man das jetzt von der digitalen Orgel hört.
35:32
Und gibt es Sachen, die du bei deinen Gottesdiensten vielleicht äh erlebt hast, die dir in Erinnerung geblieben sind, irgendetwas aus dieser Zeit.
35:41
Jetzt auf die äh Digitalisierung ähm beziehungsweise oder generell ähm.
35:51
Es gibt ich denke mal auch da muss man wieder wieder differenzieren, manche ich denke, dass vielen.
35:58
Nicht ja das das vielen denke ich noch nicht ganz so bewusst ist welchen.
36:06
Sinn oder welchen ähm welchen welche Aussagekraft eigentlich die Orgel hat, weil sie ja die, die Liturgie sehr unterstützen kann,
36:16
Ich mein, wenn's jetzt in, im Text irgendwie um um düstere Passagen geht, das kann die Orgel untermauern, wenn's, wenn's um irgendwelche ähm,
36:25
freudige Feste geht. Das kann die Orgel untermauern. Ähm, also die ist eigentlich da, dass ständiger Begleiter von von Wort.
36:33
Und ich denke, da können wir, kann man wirklich noch nach viel intensiver zusammenarbeiten ähm.
36:43
Genau, aber ich denke von von vielen Menschen wird's auch einfach.
36:47
Gerne angenommen, sie sind froh, wenn wenn sie die Orgel jetzt beim vor allem beim Gemeindegesong in als Unterstützung haben,
36:54
und es gibt immer wieder Leute, die danach herkommen und sagen, ihnen hat das der Auszug gefallen oder ihnen hat ähm die den Provisation zur zur Kommunion gefallen. Und das sind eigentlich die schönen Momente, die man rausnehmen kann,
37:07
und die das Ganze ja auch auch bereichern.
37:14
Eine Sache, die ich persönlich immer als sehr störend empfand, war Gitarre und Orgel während des Gottesdienstes. Wie stehst du dazu? Als Kombination.
37:24
Als Kombination hier. Habe ich so noch nicht erlebt tatsächlich also gleichzeitig oder.
37:32
Mehr oder weniger manchmal. Jetzt hat's sich schon sogar schon mal im Passauer Dom. Ich war sehr verstört. Okay, ja prinzipiell bin ich eigentlich schon immer für neue Sachen auch offen,
37:43
stell ich mir jetzt aber auch etwas seltsam vor. Ja.
37:49
Konnte ich mir ehrlich gesagt nicht so so gut vorstellen. Wobei, wobei ein klassisches Stück haben wir tatsächlich mal.
37:59
Wenn ihr eine klassische Gitarre, aber dann sehr leisen Ordenklängen. Genau, klassische Gitarre.
38:07
Ja es es geht sogar.
38:09
Geht, aber jetzt als Gottesdienstbegleitung würde ich's vielleicht eher nicht machen. Also es das war bei uns eher so ein Experiment für das fürs Konzert. Aber so als Gottesdienst Unterstützung, Untermalung würde es jetzt vermutlich nicht machen.
38:24
Jetzt sind wir schon beim Thema des aktiven Musizierens. Hast du denn Lieblingskomponisten? Weil du hast ja schon gesagt, du hast Literatur gespielt, Gottesdienste gespielt, da,
38:32
kommt ja doch einiges bei rum, was man so zwischen die Finger kriegt. Mhm. Wichtig, also ähm beim Klavier geht's Richtung Männelsohn, ein Shoppan.
38:43
Mittlerweile auch Beethoven. Also du siehst ein Romantiker. Ich bin ein absoluter Romantik, ja. Und bei der Orgel geht's eigentlich weiter, ja. Äh wie Mo und.
38:57
Ja, ansonsten eigentlich viele Franzosen.
39:03
Wenn ich so zu zurückdenke, ja, will man, gehe ich mal. Ja, das sind mir eigentlich so die Liebsten.
39:12
Also ich bin ja eingestiegen natürlich mit Bach. Ich denke, du bist auch mit Bach wahrscheinlich eingestiegen in das Ganze. Ähm und,
39:20
Ich kenne nur einen Franzosen, der nämlich für Bach äh Finger und Fußsätze gemacht hat. Marcel Dupri. Ich müsste dir was sagen, denke ich. Und ähm das fand ich immer sehr großartig, weil er hat wirklich perfekte Fingersätze geschrieben, weil ich bin tatsächlich manuell etwas schwach.
39:34
Und Marcel Depre hat scheinbar fast alle Bachstücke,
39:38
mit Finger und Fußsätzen perfekt versehen. Also wer den perfekten Einstieg sucht, damit kann man ihn schaffen. Sehr nett.
39:48
Ich weiß nicht, kennst du ähm ich ich habe durch eine oder durch die Organistin der Elbphilharmonie in Hamburg,
39:55
Ein Stück kennengelernt, ich weiß nicht genau, wie man ihn ausspricht, ist er ist ein ein Nordländer. Ivas, Calesch oder ich weiß nicht genau, wie er genau ausgesprochen wird,
40:06
ähm und der hat sehr zwei sehr interessante Stücke geschrieben. Hast du ihn schon mal gehört oder ganz unbekannt? Nee, leider nicht. Aber werde ich mir im Nachgang gleich mal zu Gemüte führen,
40:17
verlinke ich euch auch auf Orgel Podcast Punkt DE in der Beschreibung, hört es euch mal an. Ähm.
40:24
In der Höhe sei er, ist ein sehr bekanntes, romantisches Stück, wer so für dich was? Aber es ist sehr schwierig, denn du hast die Hauptmelodie im Pedal und spielst quasi oben im Manual ähnlich zu Champon ähm.
40:37
Wie soll man sagen, drei Klänge, ja? Harmonien. Mhm. Also also so zweiunddreißigstel. Geht schon,
40:46
geht's dann so langsam los. Einfach das Mietsynom langsamer stellen. Ja, hilft nicht. Ähm,
40:56
Wir haben gerade über deine Lieblingskomponisten gesprochen und ich habe gesehen, du hast ja auch schon Konzerte gegeben, die den Titel hatten in Richtung von Klassik zu Coldplay.
41:05
Wie schafft man es an der Orgel äh moderne Stücke denn zu, ja, weiß ich nicht, intonalisieren.
41:12
Das ist mir eigentlich erst jetzt durch die Impulsation ähm gelungen.
41:19
Ich hab seit zwei Jahren mach ich jetzt beim beim Improvisationskurs mit, ähm, den, der Regensburger Domorganist, der Professor Stoiber, den Waldsausnehmer abheut und der bei mir eigentlich so die Faszination geweckt für die.
41:34
Improvisation und ja ich konnte jetzt eigentlich Schritt für Schritt immer mehr rein und macht's total Spaß und ich.
41:44
Dadurch merke ich eigentlich immer mehr, jedes Lied.
41:49
Oder jede Melodie ist jetzt auch erstmal nur eine Melodie, egal ob sie jetzt aus einem Popstück kommt, ob sie aus einem Rockstück kommt oder ob sie aus der Klasse kommt. Die Melodie, die Kamente wieder gefallen oder sie kann mir nicht gefallen.
42:04
Und.
42:06
Die Melodie, die kann man dann immer wieder abwandeln. Man kann sie punktuell spülen, man kann sie tiriolisch spielen, man kann sie ähm rhythmisch ähm unterschiedlichst begleiten. Ähm und dadurch auch den Charakter verändern und.
42:21
Dadurch zum Beispiel einfach vielleicht ein Popstück,
42:24
oder einem Rockstück einfach die ähm ja das den den Winter aus den Zegeln nehmen erstmal, damit man das in einen in ein komplett neuen freien Kontext sieht.
42:36
Und da denke ich, kann aber die Orgel ziemlich gut helfen,
42:40
mit der Orgel kann man den Klangteppich kreieren, man kann hohe Töne ganz ganz leise, Töne ähm aber auch richtig gewaltig ähm die Orgel aufdrehen.
42:54
Man kann einfach so viel machen, das ist wie ein, ja, letztendlich wie ein Orchester in einem Instrument. Und deswegen macht es die Ohr gleich so spannend.
43:06
Wie schon gesagt, für mich ist Melodies erstmal eine Melodie und die, die kann man verändern, die sollte man verändern, die sollte man nur interpretieren und.
43:15
Das ist erstmal egal, wo die Melodie herkommt, von einem Glasikstück oder von einem Popstück.
43:21
Improvisation ist für mich noch ein Buch mit sieben Siegeln und ich würde es sehr gerne beherrschen. Für alle, die das gleiche Schicksal mit mir teilen.
43:30
Es einen Einstiegstipp, wie man einfach mit Improvisation anfangen kann und sollte, also wie hast du angefangen, was waren so die ersten Schritte? Ja, eigentlich zweigeteilt. Also am Anfang ähm.
43:44
Bin ich das erste Mal mit der Improvisation in Kontakt gekommen durch das Klavier, ähm dadurch durch die Big Bandbegleitung Combobegleitung.
43:54
Da ist es immer wieder so, dass dann die, die Saxophonisten, die Trompete, die spielen da alle ihre Soli runter und dann am Schluss heißt's ja ähm.
44:03
Der Klavierspieler, der kennt auch mal nur ein Solo machen und dann steht man da und denkt man okay, wie.
44:10
Wie komme ich da jetzt raus? Und dann,
44:14
habe ich mir eigentlich Schritt für Schritt zum Muster überlegt. Ich habe dann eigentlich erstmal viel mit mit Akkorden, Akkorde zerlegt, Akkorde, rauf und runter gespielt. Die unterschiedlichsten Umkehrungen ähm dann erstmal versucht mit,
44:27
mit ein paar.
44:32
Abwandlungen von der Melodie, es muss gar nicht viel sein. Man das kann auch ruhig mal ein falscher Ton drin sein. Den Ton dann wiederholen, damit damit so aussieht, als wäre er gewollt gewesen. Ähm deswegen war für mich ein ganz wichtiger Punkt und,
44:47
so kommt man dann eigentlich Schritt für Schritt herein, nicht zu viel wollen, denke ich mal und,
44:55
sich, das habe ich eigentlich aus dem Kurs rausgenommen, sich.
44:59
Eine, ja, sage ich mal, Teildisziplin schnappen, mal vielleicht irgendwie ähm.
45:07
Akkuat Griffe, Umkehrungen üben oder man übt irgendwelche Zwischenspiele, dass man sagt, ähm ich ich spiele jetzt mal Tonleitern rauf und runter in in den unterschiedlichsten Tonarten.
45:19
Ich.
45:21
Arbeit an der Rhythmik, da kann man ja auch so viel ändern und schon hört sich das Stück ganz anders an. Ähm einfach viel ausprobieren und wenn sich's erstmal schräg anhört.
45:31
Rückschräg anhören lassen, weil das kann vielleicht irgendwann kann man diesen schrägen Akkord mal wo einbauen, wo dann,
45:40
klingt im im Kontext und so kann man eigentlich ja seinen eigenen Stil finden. Ist oftmals schade, wenn man dann versucht, viel zu kopieren,
45:51
am Anfang macht man's nur gedrungen.
45:55
Aber ich werde mir dann reinwächst, ähm denke ich, kann man da so aus seinem eigenen Stil seine eigenen Klänge entwickeln. Und das ist eigentlich das das Reizvolle. Und man kann gleichzeitig die Technik üben.
46:09
Also ein One-Hit-Wonder, die Improvisation, wenn ich das so raushöre. Ja, einer hat mein Studium Generali genannt. Also es ist ähm ja,
46:19
Man kann tatsächlich viel damit üben. Das ist doch super.
46:25
Klingt hochspannend. Ich hoffe, ich äh werde es in diesem Leben noch schaffen, mich mit Improvisationen so zu beschäftigen, dass ich was rausziehen kann. Mein großer Traum ist ja die verschiedenen Melodien aus Star Wars in einem Metaly zusammen, als Impro zu spielen
46:38
Aber das ist für mich halt schon wieder so ein übermenschliches Ziel, deswegen weiß ich nicht, ob ich sie eben was erreichen werde. Coole Idee. Bitte? Coole Idee.
46:48
Genau, also wenn du das vor mir machen möchtest, sehr gerne, du hast ja zu Hause auch jetzt mit deiner Orgel die perfekte Möglichkeit zu üben. Ich möchte das ja nicht wegschnappen,
46:58
Der Orgel-Podcast wäre nicht der Orgel-Podcast, wenn es nicht auch um Klänge und
47:06
Ein hörbar machender Orgel ginge. Und ich weiß aus deinen YouTube-Videos ist er glaube ich ein Sample Set das Liebste nämlich Notre Dame Deme, Demes, keine Ahnung, französische waren die ganz meine Sprache. Ähm,
47:20
Ist das richtig oder gibt es ein anderes Sampleset von Hauptwerk, was noch schöner ist,
47:25
Das ist richtig. Also ich habe mir anfangs damit habe ich mir die Herford per Cedrill, die die Organ aus der Healthy Carcituell aus England äh zugelegt ähm.
47:36
Auch sehr toll, kann ich auch nur empfehlen, aber ich wollte schon immer eine französische Orgine KW Kollorgel und die Metz ist es geworden und ich bin sehr glücklich damit.
47:50
Ja, ich habe mir die Salesbery All gekauft, aber ich habe nur zweimal nur alle, deswegen musste ich leider viermal nur alle auf zwei kürzen und kombinieren. Aber die soll ja der, der hierfold sehr ähnlich sein,
48:02
Habe mir zumindest der Verkäufer gesorgt. Was ist das Besondere für dich an deinem Sample Set? Was zeichnet es aus und warum magst du es am liebsten.
48:13
Ich mag einfach den französisch-romantischen Klang, der.
48:21
Auf der einen Seite wo meint so ein so einen riesigen.
48:26
Kernteppich kreieren kann, egal ob ihr jetzt leise oder oder laut ist. Ähm man kann's ein bisschen,
48:34
und die die Zungenstimmen, die Trompeten, äh die einfach sehr,
48:43
Ja, die die gehen einfach durch und durch und das ist eigentlich, was ich an der Orgel so faszinierend finde, beziehungsweise von von diesem Orgelbauer, vom ähm die ganzen Orgeln, die die kriegen für mich alle,
48:57
super und ich bin ein voller Fan davon.
49:02
Magst du uns vielleicht ein paar Zungen stimmen mal äh hörbar machen, also was welche, welche Register gefallen dir besonders? Jawohl. Sehr gerne, da muss ich kurz.
49:11
Zu Argüment. Also was ich zum Beispiel sehr schön finde ist die Trompete Achtfuß.
49:20
Music.
49:42
Und Obelix denken.
49:46
Ja. Dafür wird er sich wohl auch sehr gut ereignen. Hast du auch ein Haupthauptwerk Samplesets ähm für eine dieser.
49:57
Ähm wie sagt man Filmmusikorgeln.
50:01
Für die Filmmusik würde ich tatsächlich ihr die Heal Ford Pestidrill empfehlen, weil weil es ein Stück weit mehr symphonischer ist und ja, man hat einen, man hat ein Glockenspiel drin, man hat ähm.
50:17
Ja auch.
50:20
Einfach mehr Klänge drinnen, die einem der einem Orchester gleichen, sage ich mal. Also würdest du den Soundtrack von Interstella hier auf der Metzorgel spielen oder auf der anderen.
50:35
Den würdet ihr auf der Heilfoldkirchen spielen tatsächlich. Okay, ja, vielen Dank für den Eindruck, soweit hast du denn,
50:42
vielleicht ein ein kurzes Stück, was gematechnisch nicht weiter belastend wäre, was du uns präsentieren magst einfach als als Gesamtklang? Ja, das kann ich gern machen.
50:52
Music.
53:30
Applaus Applaus, vielen lieben Dank für diese Präsentation. Sehr gerne.
53:39
Wenn man weitere Eindrücke von dir hören möchte, findet man die auf Florian Minus sorgenfrei Punkt DE und natürlich bist du auch auf YouTube vertreten mit deinen Aufnahmen, da auf jeden Fall gerne mal reinschauen. Ich merke, du hast eine Vorliebe für, sage ich mal,
53:53
ähm aufgeteilte Stücke, die sie so langsam teilweise oder stückchenhaft aufbauen und dann wieder ruhiger werden. Das ist für meinen Eindruck. So ist es.
54:04
Wenn es zum Schluss noch etwas ähm einen Organisten gibt, den du gerne bei mir im Podcast hören wollen würdest. Welcher Organist wäre das.
54:14
Gute Frage ähm.
54:22
Auf jeden Fall. Ich gebe mein Bestes. Ähm.
54:32
Vielleicht Olivila Trie aus Frankreich, aber es sind natürlich jetzt ähm.
54:42
Weiß natürlich nicht, wie wie schwierig es an an die Personen ranzukommen.
54:48
Ja und ansonsten einfach einen guten Querschnitt, denke ich. Also tue ich auch.
54:56
Weniger weniger Bekannte wie mich. Ich denke, das das vermitteln einen guten, einen guten Eindruck, wie so die Orgellandschaft ausschaut in Deutschland, in Österreich.
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In Europa. Und hast du das Gefühl, sie schaut gut aus bisher.
55:14
Ja, ich denke schon, ich denke, sie verjüngt sich allmählich etwas, also ich denke schon, dass das Instrument immer interessanter wird. Ähm.
55:25
Und das finde ich eigentlich sehr gut. Ich habe schon das Gefühl, gerade jetzt ähm dieses Jahr ist ja ein in Deutschland die Oagel zum Instrument des Jahres gekürt worden. Vor allem, ich glaube vom Musikrad oder so.
55:38
Ähm.
55:40
Ja, ich ich hoffe, dass viele coole Projekte draus entstehen und dass dass es einfach den Leuten und den jungen Leuten noch noch viel näher gebracht wird, weil es,
55:51
Es hat einfach so viel Potenzial und es ist schade, wenn wenn das verloren geht.
55:58
Dem ist nichts hinzuzufügen. Florian, vielen lieben Dank für deine Zeit und vielleicht bis irgendwann in der Realität. Ich sage auch herzlichen Dank und hoffentlich bis bald. Ich würde mich freuen.