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Broterwerb und Spiele [transcript]


Nach dem großartigen Weberfolg jetzt zum ersten Mal im Deutschen Radio: DigitaleKohle. Eine Folge aus dem knallharten Lockdown, zum Glück noch ohne Nippelklemme. Wir reden viel, weil es gibt ja sonst kaum was zu tun, über Betriebsysteme und das beliebte Thema Datenschutz.
Unser Gast Simone erzählt uns von ihrem neuen Unternehmen, der Alsa-Digital GmbH, die digitale DGVO-konforme Services wie Videokonferenz-Server und eMail-Archivierung anbietet.
Ausserdem haben wir diesmal ein grossartiges Interview mit Prof. Dr. J. Martin im Gepäck. Der gute J. ist Dozent für Game Design (B.Sc.), Media Producing (M.A.) und Medien- und Kommunikations­management (B.A. und M.A.) – quite a handful an Kompetenz und ein toller Gesprächspartner für alte Zocker wie Christian.


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 2021-01-28  59m
 
 
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Music.
00:53
Hallo und willkommen zur inzwischen sechsten Folge der digitalen Kohle, das heißt all die sind das glaube ich mehr Folgen, aber wir haben irgendwann angefangen neu zu zählen. Hallo Christian.
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Hallo Stefan, du hast irgendwann angefangen neu zu zählen
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Das war mir nicht bewusst. Ja, wir haben ja am Anfang irgendwann den Server gewechselt und äh sind, glaube ich, dann in der Reihenfolge nochmal neu gestartet. Soll ich aber nicht irritieren? Entscheidend ist, dass das hier die aktuellste Folge vom.
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Januar zweitausendeinundzwanzig ist und inzwischen äh die wahrscheinlich vierte oder fünfte Folge, die wir in der Pandemie aufnehmen, also sprich, wo wir uns nicht mehr gegenüber sitzen, sondern uns hier über einen Bildschirm sehen, aber das ist ja inzwischen ein vertrautes Format
01:29
kommt mir irgendwie schon länger vor, wie vielen Monaten haben wir jetzt Pandemie.
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Vor zwölf Monaten fing das an, ja, März fing das mit dem ersten Lokdown an. Also ich habe viele Leute getroffen, die es eigentlich erst so seit Anfang April ernst nehmen, abgesehen von denen, die es bis heute nicht ernst nehmen
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So absehbar war es eigentlich ab ab März und ich meine mit dem März sind die meisten im Homeoffice geblieben. Da war damals.
01:49
Dieser Zeitpunkt als plötzlich alle Straßen leer waren und Deutschland feststellte, dass das mit der Digitalisierung bisher dann auch mehr ein Marketingbass wird war
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Genau und wie wichtig plötzlich Klopapier ist. Ja, der hätte allerdings dann das digitale auch sehr wenig geholfen. Einer der wenigen Lebensbereiche, die wo es dann richtig auf Hardware ankommt. Was hast du denn gemacht im letzten Monat, Stefan
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Spannendes mitgebracht. Ja, ich bin ja weiter dabei, dieses Thema Podcast weiter auszubauen, habe hier äh sowohl technisch als auch Softwaremäßig ein bisschen aufgerüstet und ja, aber vor allem auch von der von der Hardware, also äh
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mein Mikrofon hat mir aber glaube ich schon das letzte Mal im Einsatz und ich habe neue Schnittsoftware und habe mich da auch noch
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weit in dieses Thema eingearbeitet. Ihr findet da alles weitere unter Foodwooks DE.
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Da gibt's auch ein paar höhere Beispiele von anderen Sachen, aber allen voran natürlich die digitale Kohle, die äh der erste Podcast ist, mit dem wir beide hierher zusammen auch vor. Ich glaube, inzwischen
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Fast anderthalb Jahren gestartet sind. Mhm. So lange machen wir das schon. Welche Schnittsoftware verwendest du, wenn ich fragen darf? Ich bin jetzt äh nach dem, also wir, ich glaube, die meisten fangen ja erstmal an mit Aphonic, weil das einfach äh kostenlos ist, äh zwar furchtbar aussieht. Aber schon eine Menge kann, auch eine Menge Tools hat. Ich bin da tatsächlich auf
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dies dafür gekommen, die fast alle professionellen Podcaster nutzen, was heißt alle
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Nein, aber innerhalb äh dieses Segments, in dem ich mich bewege und das ist die Kombination aus der Software Reper, die eigentlich für Musiker ist und auch viel zu überdimensioniert ist, die aber mit Hilfe von Ultraschall, das ist ein äh super interessantes Projekt, was.
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Quasi kostenlos äh auf reiner Spendenbasis aufgebaut wird, diesen Reper so umbaut von der ganzen Oberfläche und auch von den Funktionen, das ist also ideal für für Podcasting ist.
03:23
Das hört sich ja ganz gut an. Ich habe mir jetzt über Weihnachten ähm ein neues Betriebssystem gegönnt und zwar das Sinox Mint zwanzig Punkt eins Olissa.
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Und ich kann dir sagen, das hat sich in den letzten fünf Jahren, da hat sich das alte Lehnungsmint äh
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ähm da bin ich dahin gewechselt als Windows und diesen Druck gemacht hat, zu Hindosten zu wechseln, das war mir irgendwie unsympathisch und in den letzten fünf Jahren hat sich Linux wir.
03:46
Extrem das Mint äh Cinement entwickelt. Ich habe jetzt schon öfter gehört, dass Leute Mint benutzen, die vorher Ubunto genutzt haben. Wo sind die Vorteile? Äh mindestens eine andere Oberfläche. Äh da gibt's halt auch diverse
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Ausführungen, einmal das Cineman, das ist das, ich sage mal, das modernste und das
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Am wenigsten performant, es gibt auch noch runtergedampfte, das Mail zum Beispiel, aber das das Ding ist mit Cineman ist ähm das sieht halt total toll aus, hat so ein paar Effekte und ist ähm einfach wirklich richtig schön äh grafisch ausgearbeitet auch
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Wenn ihr Linox noch nicht ausprobiert habt, dann versucht's mal mit zwanzig Punkt eins Olysa. Das ist eine ganz ganz neue Geschichte und das merkt man auch, dass es sehr modern und
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sehr glatt und gefällt mir sehr gut.
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Ja, du hast wahrscheinlich auch ein Interview gemacht, Stefan. Ich habe schon vor einiger Zeit ein Interview gemacht und zwar wieder mal mit unserer lieben Kollegin Simone Sarot
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mit der wir ja schon lange zusammenarbeiten, mit der wir auch das Buch Relaunch gemeinsam rausgebracht haben, was sich letztes Jahr
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der geschrieben haben ist eigentlich schon vorletztes Jahr. Letztes Jahr haben wir es fertig gemacht und ihr beiden wart ja so nett äh ergänzende Kapitel zum Thema Datenschutz von dir und äh von Simone das große Thema SEO, in dem sie ja wirklich sehr firm ist
04:56
ähm zu ergänzen und Simone ist in diesem Bereich ja auch weiterhin sehr aktiv. Ich habe heute Morgen noch einen Online-Seminar beziehungsweise ein Interview mit ihr gesehen, online, wo es auch genau um SEO und ähm Social Media ging
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sie ist ja wirklich in diesen Sachen immer auf dem aktuellsten Stand und Simone hat gemeinsam mit ihrem Mann zusammen jetzt ihre Firma erweitert und bietet verschiedene andere digitale Produkte an, unter anderem
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habe ich das jetzt auch schon genutzt, um mein digitales Studio einzurichten, weil es ist ja einfach in diesen Tagen doch äh schwierig sich mit Leuten zu Interviews zu treffen. Ich habe hier in diesem Rahmen ist eigentlich eine ganz gute Videolösung, die klanglich eigentlich völlig okay ist und äh zumindest für Interviews
05:32
auf jeden Fall ausreicht und das macht's mir jetzt möglich, gerade bei zugeschalteten
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Teilnehmern in in Podcast aber auch zum Teil in den Radioproduktionen ähm mit Menschen ganz gut zusammenzuarbeiten, weil wichtig ist schon, was wir hier auch festgestellt haben, dass man sich einfach dabei sieht.
05:45
Ja das ist für dich wichtig für mich eher nicht so. Also ich kann auch wirklich Studio-Link nutzen zum zum Telefonieren, ich muss mein Gegenüber nicht unbedingt sehen, dass halt ein netter Bonus, wenn du irgendwie ein paar Zeichen machen willst oder.
05:58
Irgendwie absprechen möchte ist ähm visuell auch den anderen angucken, damit du weißt, wer übernimmt äh ein Gespräch, da hilft das schon.
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Ja und du bist ja nun auch ein sehr disziplinierter Mensch, der sowieso nicht so viel redet. Ich glaube, ich habe immer den höheren Gespeistanteil in unseren
06:10
Beiträgen bisher gehabt, aber äh ich mache ja auch Interviews mit, zum Beispiel Politikern und da äh hast du keine Chance, wenn du nicht die Möglichkeit hast, die Hand zu heben
06:19
Sie stellen sich ja die Fragen auch im Grunde selber und springen von einem Thema zum nächsten, was natürlich an sich völlig ausreichend wäre, aber für den Hörer dann meistens doch sehr langweilig wird, muss da einfach moderieren, eingreifen und äh da ist es dann schon wichtig, den Blick auf den Bildschirm zu haben.
06:34
Das glaube ich. So, uns das mal anhören, das Interview mit Simone. Ich würde sagen, wir hören da jetzt mal rein und werden danach dann alle wissen, was sie so im Einzelnen anbietet. Ok.
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Music.
06:50
Hallo Simone, ihr habt ein neues, digitales Unternehmen gegründet. Was steht dahinter? Ja, wir sind dabei, das zu gründen, das wird im Januar.
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Zwanzig einundzwanzig starten
07:01
das ist die alter digital und wir bieten im Prinzip ein Digitalpaket für Unternehmer an, insbesondere auch für Solopreneure
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weil dort gibt es kaum Lösungen für diese Zielgruppe. Was umfasst das Angebot? Ja das Angebot für umfasst verschiedene ähm
07:20
Tools und zwar Videokonferenz, Tool, E-Mail-Archivierungstool, Backup-Tool
07:27
Tool, also fürs Teamwork und das Hosting von Webseiten. Okay, unter den letzten drei Sachen kann sich, glaube ich, jeder was vorstellen, Webseite hat da irgendwo immer schon mal gehostet, das kann er jetzt bei euch wahrscheinlich in einer professionellen Form haben
07:40
Kollaboration ist weiter Begriff, aber sagt auch weitgehend was, ähm, ich stoß mich jetzt an zwei Sachen, das Erste ist, die du hast, glaube ich, Videokonferenz genannt, da hab ich doch Miet und Zoom, wozu brauche ich euch da
07:50
Wenn wir im Online-Marketing oder als Onlinemarketer Videokonferenzen machen, stört sich da wirklich keiner, weil wir ja darüber sprechen, was öffentlich sowieso zur Schau gestellt werden soll, aber wir haben jeder
08:02
jede Menge Coaches
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Therapeuten, Psychologen, die auch mit ihren, mit ihrer Klientel arbeiten und da sehr sensible
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Daten tauschen, die in bestimmte Lebensbereiche gehen, die nicht mehr für jeden.
08:18
Ähm öffentlich zugänglich sein sollten. Und da macht's natürlich Sinn, wenn so eine Videokonferenz end zu entverschlüsselt ist. Was bei Zoom und Co.
08:29
Unterm Strich nicht gegeben ist, weil dort die die Tools über amerikanische Server laufen. Das heißt, das darf ich rechtlich auch gar nicht
08:37
darf ich rechtlich auch gar nicht machen, Essen
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ist ein Graubereich, jeder macht's. Bisher hat sich noch keiner dran gestört. Aber es es geht der Trend dahin, dass verantwortungsbewusste Unternehmer und gerade die ganzen Coaches und so ihre sensiblen.
08:53
Für Gespräche über eine Cloud machen, deren Server Standort in Deutschland oder wenigstens in Europa ist
09:01
Okay und das andere Thema, äh was mich gerade stört, war E-Mail, Archivierung, also ich archiviere meine E-Mails bei mir auf dem Rechner und äh neunzig Prozent sind sowieso Spam, die lösche ich dann. Was wollt ihr mit meinen E-Mails?
09:12
Ja mittlerweile, also inzwischen schon seit
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seit drei Jahren ein Gesetz, was die digitale Speicherung von Daten ja vorschreibt und dieses besagt, dass auch E-Mails archiviert werden müssen, also nicht mehr aus aus
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so eine E-Mail, weil dann findet auch Medienbruch statt, also
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eine E-Mail digital rein oder auch eine Rechnung digital rein, dann muss diese auch digital abgespeichert werden. Das steht im Gesetz und irgendwann wird das auch härter durchgesetzt werden
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Und deshalb sollte man sich damit jetzt auch befassen
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E-Mails digital zu archivieren, weil damit bleiben sie erhalten, damit gewährleistet man auch den externen Zugriff von Prüfern auf diese E-Mails. Das geht nämlich auch nicht so einfach, wenn ich die mal so eben nur auf meiner Festplatte gespeichert habe
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Ähm und ein großer Vorteil dieser E-Mail-Archivierung ist auch die Suchfunktion, die man natürlich auch selbst
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sehr gut benutzen kann, wenn man mal eine Rechnung sucht von vor sechs Jahren, man hat die Rechnungsnummer, man weiß in den vielen Ordnern findet man die kaum oder dann eben auch in dem Archiv
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Jetzt haben wir vor zwei Jahren ja gerade alle gelernt, dass man nicht alles aufheben darf. Das ist gerade auch sensible Daten äh gibt, E-Mails von Bewerbern zum Beispiel, aber auch eine Menge anderer
10:27
äh Mails, in denen vielleicht irgendwelche Kundeninformationen stehen, äh die ich einfach löschen muss nach dem Datenschutz. Jetzt haben wir ein doppeltes Problem. Ne.
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Aber ich ich speicher doch im, ich archiviere dann noch Daten, die die ich doch aber dann äh nach dem anderen äh Gesetz eigentlich schon längst gelöscht haben müsste. Das heißt äh auf irgendeinem Server äh ist dann sogar extern mit externen Zugriff versehen, damit auch der Prüfer vom Finanzamt da drauf zugreifen kann
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hier immer noch zugänglich, was eigentlich schon längst in den Schredder gehört hätte.
10:54
Aber da wird dann vermerkt dran sein, dass diese E-Mail aufgrund der und der Daten halt gelöscht wurde und daran wird sich auch kein Prüfer stören. Dann kann aber keiner mehr den Inhalt überprüfen.
11:04
Aber im Grunde gibt's hier Widersprüche, die immer noch nicht ganz aufgelöst sind, wenn ich das richtig sehe. Was jetzt nicht euer Problem ist, sondern wahrscheinlich eher das Problem von dem Gesetzgeber oder wie man auch oft meinen könnte, den verschiedenen Gesetzgebern, die hier gegeneinander wirken, aber
11:17
wichtig ist auf jeden Fall, es wird dieses Gesetz geben, E-Mail oder beziehungsweise es gibt dieses äh äh Gesetz schon, auch wenn es viele lange ignoriert haben. Die revisionssichere Speicherung von äh E-Mails ist vorgeschrieben und ihr bietet hierfür einfach eine Lösung. Kannst du mal über Geld reden, was was kostet mich sowas, wenn ich als Kleinunternehmer
11:33
und jetzt.
11:34
Bin ja jetzt eh nicht besonders gewühlt, das zu machen, weil ich sehe, ist toll, ich habe eine Suchfunktion, äh die kann mir in Zukunft wahrscheinlich auch äh eine Menge Vorteile bringen, aber darüber hinaus mache ich hier wieder nur irgendetwas, damit das Finanzamt äh seine merkwürdigen Forderungen
11:47
verwirklichen kann. Was kostet der Spaß? Ja, deshalb haben wir da versucht, auch im Preis so gering wie möglich zu bleiben. Äh das kostet.
11:57
Eine einmalige Einrichtungsgebühr dieser E-Mail von neunundneunzig Euro und dazu kommen monatlich dann Kosten von vierzehn Euro neunzig. Darin inkludiert ist auch ein Speicherplatz von fünfundzwanzig Gigabyte
12:11
wenn du jetzt ähm Teammitglieder hast oder oder ihr ein Team seid und weitere Benutzer angelegt werden, dann kosten die dann auch nochmal extra aber zum geringeren Preis
12:22
auch wenn du Speicherplatz erweitern möchtest, dann sind das auch
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Össen geringer an Betrag an Euro, der dann dazu kommen würde, aber fünfundzwanzig Gigabyte sollten für dich als Einzelunternehmer
12:33
ausreichend sein und die bekommst du für vierzehn Euro neunzig im Monat. Und das brauche ich, wenn ich jetzt mehrere E-Mails hab oder ich mit mehreren Firmen arbeite, für verschiedene Marken meinetwegen, äh, pro E-Mail oder äh pro Person oder wo nach, äh, worauf beziehen sich diese fünfzehn Euro, die ich da bezahle.
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Personen, also du bist dann auch der Administrator, du bist die erste Person, auch gleich der Administrator von der Sache und du kannst beliebig viele.
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E-Mail, Fächer, Postfächer, dann speichern, wie gesagt, die Begrenzung liegt dann am Speicherplatz bei den fünfundzwanzig Gigabyte.
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Okay. Aber man muss dazu sagen, wenn du die E-Mails speicherst, dann werden diese auch nochmal komprimiert
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Das heißt, jetzt fünfundzwanzig Gigabyte komme ich schon äh eine ganze Zeit hin. Sehr, sehr weit, weil selbst wenn du da hundert E-Mails von nigereanischen Prinzen bekommst.
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Musst du dir eigentlich keinen Kopf machen und keine Zeit aufwenden, die dann wieder zu löschen, sondern speichert die einfach ab, weil die werden komprimiert, die fressen kaum Brot, wie man so schön sagt, ja. Und du kommst mit diesen fünfundzwanzig Gigabyte hervorragend hin.
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Und der weitere Vorteil ist, du kannst deine Festplatte von deinem
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von dem Arbeitscomputer, die ja so wichtig ist, die schnell sein musst, die nicht überladen sein darf, da kannst du deine ganzen E-Mails, was weiß ich, lässt sie die letzten drei Monate stehen und den ganzen Rest löscht du runter,
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Denn wenn du mal eine E-Mail raussuchen musst, dann kannst du ins Archiv gehen und über die Suchfunktion diese E-Mail auch ganz schnell finden
14:00
Okay, das könnte ein weiterer Vorteil sein. Also ich habe äh für mich nicht nur die äh Schadensabwehr, dass ich also äh weniger ärger mit dem Finanzamt bekomme, weil ich hier gesetzeskonform speichere, sondern ich habe die Suchfunktion und ich habe ähm einfach damit auch eine Entlastung auf meiner Platte und äh Müllmähle, die nicht mit
14:16
Mails von nigerianischen Prinzen zu. Wunderbar. Klingt nach einer guten Lösung
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Absolut, wer erfahren will, was er sonst noch macht? Jo hat es ja am Anfang noch mehr Punkte äh erwähnt, was Colaboratives zusammenarbeiten angeht, Cloudlösungen angeht, äh der soll sich gerne mit euch in Verbindung setzen unter
14:33
der Adresse? Ja, das ist die Alsa Minus digital
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Punkt DE, das ist die Webadresse der Alser Digital GmbH und wir sitzen in Düsseldorf im Supersiebentausend in der Ratherstraße fünfundzwanzig
14:47
ja, die Telefonnummer ist die null zwo eins eins fünf vier fünf sieben null acht acht sechs.
14:55
Null. Ja, möchtest du viel Erfolg damit haben? Äh Simone.
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Ja. Ähm dir und Frank, viel Erfolg und wir werden sicher nicht das letzte Mal hier in der digitalen Kohle gesprochen haben. Absolut. Ich danke dir auch. Tschüss dann.
15:07
Music.
15:22
Das war der interessant. Simone hat immer was zu sagen, was mich interessiert. Ähm, deswegen höre ich sie auch gerne zu.
15:27
Ja und ich denke, wir werden da auch in Zukunft noch einiges zusammen machen und ich denke, sie wird auch in den nächsten Ausgaben wieder ihre SEO-Häppchen hier unterbringen, also weil für viele unser Hörer, egal ob sie direkt in dem äh Webentwicklungsbereich arbeiten oder ob sie äh einfach nur ihre eigene
15:42
Webseite äh nach vorne bringen wollen, können da immer ein paar Tipps gebrauchen, wie man denn doch, ja, den Wettbewerb etwas schlagen kann, indem man einfach die besseren Formulierungen, die besseren
15:51
Verlinkungen und so weiter in seiner Seite hat.
15:53
Also die Relevanz von SEO, die merke ich sehr, wir machen ja schon sehr lange Internetprojekte und ähm in letzter Zeit ist sie äh Nachfrage immer SEO, wie macht was machen wir mit SEO.
16:05
SEO brauchen wir auch noch. Ähm das ist jetzt in den Köpfen angekommen und äh wie gesagt, die Nachfrage steigt da auch immens und deswegen finde ich die SEO-Häppchen von der Simone auch immer.
16:14
Ein Gewinn für unseren Podcast. Wobei ich in letzter Zeit eigentlich die Frage interessanter finde, wie man äh mit den zunehmenden Datenschutzverschärfungen klarkommt, das wäre ja eigentlich auch ein bisschen dein Thema
16:22
ähm als Datenschutzexperte, weil ähm die Tricks und Möglichkeiten eine Seite zu optimieren, inhaltlich aufzubereiten äh.
16:31
Kenne ich jetzt eigentlich weitgehend, da kann man sicher auch noch einiges lernen. Ich merke aber oft scheitert es dann daran, äh den SEO-Erfolg richtig zu messen, weil man äh dadurch, dass man die Cookies abgeschaltet hat und das Tracking der User weitgehend abgeschaltet hat, eigentlich nur noch
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äh so einen ungefähren Blick hat, äh was auf der Seite passiert. Äh Google Analytics benutze ich schon lange nicht mehr aus diesem Grund. Äh ähm ich
16:50
Nutze wenn überhaupt da nur nochmal Tomo
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Das frühere Pillig. Ähm ja. Bin aber auch da einfach unsicher und würde gerne mehr Möglichkeiten nutzen, aber äh bin im Zweifel dann immer auf der sicheren Seite und und schalte erstmal alles ab, was was irgendwie geht. Vielleicht sollten wir auch dazu nochmal einen Schwerpunkt machen.
17:07
Das können wir gerne machen, weil da auch das entwickelt sich natürlich äh weiter. Und äh wir haben Kunden, die setzen nach wie vor noch Google Analytics ein, aber natürlich nur mit der Zustimmung
17:16
des Benutzers und da es dann halt ähm wichtig, dass seine Seite seriös wirkt, damit der Nutzer das Vertrauen hat, äh zu sagen, ja, der darf äh mich tracken, der darf eine personenbezogene Daten haben. Und dann bestätigen auch die Coukie
17:30
Hinweise relativ häufig. Und man hat, man bekommt gute Daten zur Auswertung, was sehr wichtig ist. Für viele ist das Thema Datenschutz aber einfach eher ein Ärgernis, also
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gar nicht weil sie dagegen wären, sondern weil sie einfach äh sich selbst immer im Konflikt damit erleben und weil die rechtlichen Beschränkungen erstmal für viele auch da überhaupt nicht verständlich sind und äh die Wahrnehmung nach außen, die sicher oft ungerecht ist, ist natürlich die, dass äh WhatsApp und Face
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jetzt munter ihre Daten austauschen und äh die Schufa versucht auf deine Konten zuzugreifen. Klar immer natürlich nur mit deiner Zustimmung, aber diese Zustimmung ist ja mit einem klick
18:01
bei O2 oder sonst wo schnell mal passiert. Ich glaub das ist jetzt gerade abgeblockt worden, weil der der
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dann dagegen doch zu groß war, aber äh man sieht, dass diese Versuche gemacht werden oder auf der anderen Seite hat äh ein kleiner Webseitenbetreiber äh riesige Probleme, um halbwegs noch nachzuvollziehen, was auf seiner Seite passiert.
18:18
Und was sich ja diesen diesen allgemeinen Unmut zum Datenschutz auch nochmal verstärkt hat äh und dem Thema nicht gut getan hat, ist einfach der Umgang mit solchen Sachen wie jetzt dieser Corona App, ja wo natürlich auch aus Unwissenheit, aber wo einfach oft der Eindruck entsteht, äh
18:33
Dieses Ding scheint hier überhaupt nicht zu taugen und äh
18:36
quasi überhaupt nicht zu vermelden, weil im Zweifelsfall dann doch alle Daten durch den Datenschutz irgendwie komplett abgeschottet sind und auch die Hinweise, wenn du äh ein positives Testergebnis hast, das dann einzugeben, die Warnung davor so groß sind, dass es dann doch nur noch sechzig Prozent der Leute machen
18:51
Ja, das muss sich das Thema ist ja noch nicht so alt. Ähm, seit zwotausendachtzehn sind wir erst dabei mit der mit der DSGVO uns da wirklich äh drum zu kümmern und es ist noch nicht in allen Köpfen angekommen, aber was die Sache vorantreibt, ist natürlich, dass sie Bußgelder.
19:06
Ähm immerhin steigen momentan äh Notebooks billiger.
19:10
Zehn Komma vier Millionen. Da habe ich was gelesen, ja. Ich weiß aber nicht, was sie gemacht haben. Wir haben Mitarbeiter gefilmt, ohne deren Zustimmung und ähm
19:17
Das darf man als Arbeitgeber natürlich nicht und dafür hat's dann ein schönes, dickes Bußgeld gegeben, aber ähm da versuchen die sich natürlich gegenzuwehren, also das ähm aber im Großen und Ganzen äh nehmen die Fahrt auf, die Bußgelder, äh die werden äh häufiger verteilt.
19:31
Auch bei kleinen Verstößen, dass ähm.
19:34
Wird natürlich das Bewusstsein in den Köpfen dann ähm steigern und dafür sorgen, dass man das nicht so vom Tisch wischt, wie viele Unternehmer das leider aktuell noch tun. Es gibt ja da zwei Arten von von Verstößen oder beziehungsweise zwei
19:47
verschiedene Ansätze vom Bewusstsein. Das eine ist das äh mangelnde Bewusstsein dafür, dass man einfach seine Mitarbeiter nicht überwacht und dass man nicht einfach gnadenlos alle Daten auswertet, derer man irgendwie hapert werden kann und das andere Bewusstsein ist das, dass man auch ohne
20:00
bösen Willen zu verfolgen, aus aus einfachen Fehlern heraus Dinge falsch macht und immer das Gefühl hat, man ist so mit mit einem Bein da schon wieder im im strafrechtlichen Bereich
20:10
weil irgendwo eine Einstellung nicht richtig stimmt oder weil man wieder die neuste Aktualisierung nicht mitbekommen hat. Also ich ähm habe ja zum Glück mit mit dem Thema Shop überhaupt nichts zu tun.
20:18
Ganz bewusst aus diesem Grund, aber ich äh bekomme es bei Kollegen immer wieder mit, dass ich da
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permanent irgendwelche Sachen ändern, also in den äh letzten Jahren ist ja so viel passiert, dass dann Beschriftungen von von einem äh Bestellbutton irgendwie anders sein mussten und wenn die Formulierung nicht hundertprozentig stimmte, da war das auch schon wieder abmahnfähig
20:34
Ja, das äh basiert ja auf dem Wettbewerbsrecht, wenn ein Mitbewerber denkt, du machst irgendwas, was dir einen Vorteil verschafft, dann kann ja schon mal anfangen, mich abzumahnen, aber in der Regel
20:45
Also ich finde das, ich mache ja selber E-Commerce, ich habe E-Commerce-Kunden, die auch wirklich jetzt ähm sehr ihre Umsätze gesteigert haben, während Corona, ihre Onlineshops.
20:56
Und ganz so schlimm, wie du es darstellst, ist meiner Meinung nach nicht. Also man klar, man muss natürlich drauf achten, man muss wissen, wann man da Datenschutzbeauftragten hat ähm haben muss. Man muss wissen, was ein Verfahrensverzeichnet ist und auch eins erstellen.
21:11
Aber ähm momentan wird halt noch auf die äh von den von den Landesbehörden, noch auf die wirklich großen Familien gezielt. Also auf die Konzerne.
21:20
Aber das entwickelt sich alles. Und das ist auch schön, dass sich entwickel.
21:24
Um uns da auf keinen Fall misst zu verstehen. Also es geht mir überhaupt nicht drum, den den Datenschutz kleinzureden. Ich glaube sogar, dass er in vielen Bereichen dann wieder durch entsprechende Lobbymaßnahmen und entsprechende Ausheblungen von von bestehenden Gesetzen.
21:36
Gerade vom großen Konzern auch wieder zu gering geschätzt wird und äh da Lücken eben auch entsprechend wahrscheinlich missbraucht werden. Mein Problem damit ist eher diese Beschränkung von
21:45
eher kleinen Unternehmen, die da eigentlich nicht bewusst irgendwas zu Schulden kommen lassen und äh wo Fehler entsprechend geahndet werden
21:52
Wenn du weißt, was ich meine. Ich weiß, was du meinst, ich glaube, die Wahrnehmung ist so, dass äh die Konzerne halt mit allem durchkommen können, weil die sich die entsprechenden Anwälte leisten können.
22:01
Der kleine E-Commerce-Betreiber.
22:05
Auf dessen Rücken wird halt ausgetragen, weil der die Immens investieren muss für Datenschutzbeauftragten und irgendwelche Haudits.
22:12
Der kann sich halt nicht so dagegen wehren. Gut, wir hatten jetzt einen sehr langen Austritt im Thema Da
22:17
Schutz, aber ich glaube, das ist auch immer wieder wichtig, wenn man über Digitales redet, äh, kommt man da fast nicht drum herum, genauso wie wir eigentlich nicht ums Thema Sicherheit herumkommt, aber das sollten wir dann mal in der nächsten Folge wieder besprechen. Genau. Lasst uns das deprimierende Thema hinter uns lassen, weil ich habe nämlich noch sehr fröhliches und freundliches mitgebracht und zwar den
22:33
Professor Doktor Jay Martin, den hatte ich äh interviewt.
22:37
Dass ein Dozent für Gamedesign, Media Produce, Dusing und Medien und Kommunikationsmanagement.
22:44
Wir haben uns über Spiele, Regelwerke unterhalten.
22:48
Um sich das über die Jahre so verändert hat, das war ähm für mich ein ein tolles Interview, das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
22:54
Jim Jay und was habe ich uns mitgebracht? Und da würde ich jetzt gerne mal reinhören, wenn du magst. Mag ich gerne und dann zurück in die bunte Welt der Spiele. Hervorragend.
23:03
Music.
23:12
Hallo Jay Martin, schön, dass du dir die Zeit gefunden hast, dass wir zusammen reden können für die digitale Kohle. Ich freue mich, dass du da bist. Vielleicht möchtest du dich mal kurz vorstellen.
23:21
Ja, hi, vielen Dank für die Einladung. Ähm.
23:24
Ja, ich bin Jay, ich äh bin Professor für Gamedesign, an der Meet and Design, ähm Fachhochschule und.
23:34
Auch sehr viel, hatte ein eigenes Indi-Studio in Hongkong und habe auch ähm.
23:41
Oder wir haben auch viel im Bereich Marketing und und Advergaming gearbeitet und sind vom Hochschulbereich her
23:48
mache ich äh vor allen Dingen auch Medienpsychologie, Game Schleuning, äh Gamification, diese Dinge und ähm vom Rhein-Game-Design her, vor allen Dingen Gamedesign mit Thethologien, wie man von der Idee zu einem
24:05
mit so einem Reiße so ungefähr. Es gibt noch ein paar mehr Sachen, aber ich glaube, das reicht erstmal. Du bist Dozent an der Fachhochschule hier in Düsseldorf, richtig?
24:13
Ja, nicht an der HSD, sondern an der Mediadesign Hochschule. Das ist eine private Hochschule mit drei Hochschulen in Berlin, München, Düsseldorf. Wir fallen unter das Berliner Hochschulrecht.
24:26
Und die Mediadesign Hochschule war die erste Akkredit für Gamedesign akkreditierte Hochschule in Deutschland, also sowohl für Bachelor als auch für Master. Und äh staatliche Hochschulen haben erst vor.
24:39
Paar Jahren nachgezogen, dass die das überhaupt anbieten, ja. Das ist definitiv ein sehr innovatives äh Fach wahrscheinlich. Wie ist das besucht.
24:48
Exzellent. Das dachte ich mir, ja. Ähm obwohl wir also die die ich hab sehr viel Kontakt mit dem CGL, mit der mit der äh also staatlichen Fachhochschulen in Köln Color und Gamelia
25:02
und die genau wie wie auch wir haben die eine Aufnahmebegrenzung, ja? Auf.
25:08
Die CGL und auch wir haben immer deutlich mehr Bewerber als wir aufnehmen können, ja.
25:12
Wie viele Leute sitzen so durchschnittlich in der Vorlesung, die du erhältst? Ja, wir müssen das stark begrenzen, das CGL-Begrenz ist auch stark und es ist so um die Paaren zwanzig. Vierundzwanzig mal äh ich glaube, sechsundzwanzig.
25:24
Geht auch, ich glaub beim beim CGL ist es vierundzwanzig. Da muss man ja schon richtig Glück haben, um da reinzukommen.
25:31
Ja äh ist schwer. Also im CGL ist es natürlich naturgemäß noch schwerer, weil selbstverständlich werben sich viele zuerst mal an der staatlichen Hochschule. Was ist das CGL.
25:41
Ach so, das Cologne Game Lab. Ähm die die ähm das ist praktisch der die Game-Design-Fakultät äh von der äh Kölner Fachhochschule.
25:50
Die haben auch ein eigenes Gebäude und nennen sich CGL, also für für oder CGL, für für Cologne Gamelay.
25:57
Interessant. Ja Gaming ist ja momentan ähm.
26:01
Für für mein, für das, was ich so wahrnehme jetzt auch äh mitten in Krona halt sehr, sehr wichtig. Also mal ich habe einen zehn Jahre alten Sohn.
26:10
Und der geht halt nicht mehr in die Schule, aktuell, sondern der trifft sich mal mit seinen Kumpels bei irgendwelchen Spielen online.
26:20
Kannst du das beobachten den Trend, dass das immer wichtiger wird? Ähm ja äh online, online Gaming.
26:29
Hat Ende neunziger Jahre und Anfang zweitausende abgehoben, vor allen Dingen ursprünglich erstmal im Bereich, so an Returnamens und alle möglichen Sachen und als dann die
26:43
ja vor allen Dingen World of Warcraft dazu kam, ähm hat das nochmal eine ganz andere Dimension bekommen. Mhm.
26:50
Die fast alle spielen online, auch die Konsolen geben inzwischen die Möglichkeit, also online zu spielen.
26:57
Solange es seine Vor- und Nachteile, eine der Nachteile ist, dass
27:02
die wenigsten Spiele inzwischen über Laden spielbar sind, ja. Das heißt, wenn man Multiplayer spielen möchte, muss man ins Internet gehen und äh man trifft nicht immer unbedingt die Leute auf den Servern, die man treffen möchte.
27:17
Auf der anderen Seite, ja, es ist äh ein riesiges Enviment äh mit Infrastruktur mit allen möglichen.
27:27
Wie so ein Second Life nur eins, das funktioniert, nicht wie das andere Seclive. Ähm, aber
27:33
da sind auch sehr gerade die, die online, also die, die online Vernetzung und und die Malteplayer im Onlinebereich hat auch zu einer extremen Toxizität geführt äh über die Jahre.
27:45
Die auch zu den Schatten sollten. Ähm! Ja, diese dieses Enviments gehört.
27:50
Bestimmt. Also ich bei mir hat sich da so entwickelt, dass ich ähm sechsundneunzig habe ich ein Geschäft für Computer und Konsolenspiele entwickelt Game Company, das gibt's auch immer noch.
28:00
Da haben wir dann halt 'n Laden aufgebaut und erstmal Queck gezockt und da konnten die Leute auch Queck zocken und das war natürlich total total super.
28:10
Und ähm dann sind wir über ähm Online-Gaming, also MM oder PGs habe ich angefangen mit Everquest. Äh Vanilla damals.
28:19
Und das war der Vorgänger von World of Walcave, das wirst du wissen. Und das war aber noch.
28:24
Sehr viel härter als Würde Warkraft, also da hast dann wenn du irgendwas erfahren wolltest, musstest du wirklich stundenlang am gleichen Ort in irgendeiner Höhle sitzen und auf Sporns warten.
28:35
Das war halt eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass auch sein Kriegs aber dafür war die bei der Endorphinaufausstoß dann natürlich auch umso höher, wenn du's bekommen hast und ich habe das Gefühl, das entwickelt sich mehr zu
28:48
vielen kleinen Belohnungen ähm auch nicht so großen, großen, seltenen Belohnungen, was jetzt so das Belohnungssystem bei Spielen angeht, kannst du das bestätigen.
28:58
Die Belohnungssysteme in also Evercras
29:07
war ja sehr, sehr früh, aber hat schon einige Maßstäbe gesetzt auf jeden Fall. Also ich habe keinen Ebbe Quest gespielt, die die einzige Fantasy online ähm
29:17
also Messe, Messer für Mountainplayer, ABG, über sich gespielt hat, war Linic und auch nicht nicht sehr häufig damals, weil ich auch einfach noch ein Leben hatte. Limit.
29:28
Ähm aber äh Evercrash, wenn ich mich recht erinnere, ich hoffe, ich ordne es richtig zu.
29:35
War eins der der ersten oder das erste MMA-Budget, dass eine, wo wo Spieler in Eigeninitiative.
29:45
Ein sozusagen Belohnungssystem, um das Spiel herumgebaut haben, ne? Also wenn du einzeln irgendwelche Jobs gemacht hast und hast dafür Belohnung bekommen, okay, das hat funktioniert, aber du hattest ja auch die die Teamsachen.
29:58
Also wo du nur mit so und so vielen Leuten irgendwie.
30:01
Gegen Monster kämpfen konntest oder so und äh genau wie in Wolter Ware Craft und äh es gab immer weniger Belohnungen dafür als ähm.
30:11
Als als Spieler und Spielerin
30:13
dabei sein mussten, um um diese Mission überhaupt machen zu können und äh da haben, ich, ich meine, da haben dann Spieler praktisch so ein komplettes.
30:22
Äh Infrastruktur drumrum gebaut, ja? Das nachgehalten wurde, wer bei welchen Rates dabei war und so weiter und wer das nächste Mal äh sich die Belohnung verdient hat. Äh und ja, das, das.
30:34
Solche solche Sachen finde ich, das das war jetzt mal etwas, was ich sehr, sehr gut finde, weil weil das auf ähm.
30:40
Ähm eine Interaktion, eine Spielerinteraktion geht die, die auf Fairness und äh und und sowas aufbaut, ja. Ja. Die.
30:50
Aber diese diese Belohnung, gerade gerade diese Sachen, ja man setzt sich irgendwie so Sporncamping, ja. Setzt sich irgendwo
30:59
zwanzig Stunden hin und warte darauf, dass es dass irgendwas sportt. Und die ganzen Millionen von Fetch Quests und so weiter.
31:08
Ich sehe das schon so ein bisschen immer ein Problem damit, weil das sind alles extrinsische Belohnungen, ja. Die im Grunde genommen nichts wirklich mit der Welt zu tun haben, mit der Story, mit den Charakteren, mit.
31:20
Mit all diesen Dingen, die weil mein Rollenspiele haben dieses Problem generell, dass es jetzt nicht nur nur Online-Rollenspiele, ja. Und äh während
31:29
werden wir als Games sein oder als Gamedesignerin versucht, intrinsische Belohnungen in der Stadt in den Vordergrund zu stellen, ja? Das, dass man das Spiel spielt
31:38
weil die Welt toll ist, weil ähm weil man Dinge erfahren möchte, weil man wissen will, wie die Story weitergeht, weil man den Charakter auch entwickeln möchte und all solche Sachen, während diese diese ganzen Fetchques und diese
31:50
typischen ähm Rollenspielsachen ähm eher sowas wie
31:55
Noten oder oder Geld oder also Belohnungen sind, ja, diese klassischen extonsichen Belohnungen, die eine komplett andere Form von Spielspaß äh machen, die machen auch Spaß, keine Frage und die gehören zum Spielen dazu, weil es auch kompetitiv ist, ja
32:09
also nur intrinsische wird nicht reichen, aber dieser extreme Schwerpunkt auf extrinsischen Belohnungen.
32:18
Ja, es ist viel nicht problematisch. Aber jetzt, wo du sagst, ähm fällt's mir auch auf, äh, ich erinnere mich noch, wie er für einen Freund von mir damals bei Everquest.
32:27
Seine Klassenquerz gemacht haben, der war Paladin und da gab's wirklich nur Sachen für ihn und ähm die haben halt alle gemacht, für uns gab's da gar nix und.
32:35
Im Gegenzug hat der sich dann halt natürlich auch beteiligt bei unseren Quests, äh wo du wo man eine Gruppe zu brauchte und das war schon ganz anders als bei Wall of Wargraf jetzt.
32:45
Das hat sich schon sehr verändert. Da geht nur einer mit, wenn auch was für denjenigen dann dabei ist, habe ich so das Gefühl.
32:52
Macht irgendwas richtig? Auf jeden Fall. Und ja und und nicht so deswegen, weil weil sie so erfolgreich sind, sondern ähm vor allen Dingen, weil sie ein absoluter Outlyer sind, ja? Also jeder andere, der
33:07
was Ähnliches versucht hat es damit, ist damit gescheitert. Mhm.
33:10
Und das ist nicht völlig klar, warum das so ist. Also andere versuchen das Rezept zu nehmen.
33:18
Nachzubauen mit einer anderen Welt, mit anderen Dingen und ähm es es funktioniert ja entweder gar nicht oder es funktioniert
33:25
nur für eine bestimmte Zeit und und äh kleckert dann aus.
33:29
Also für mich war Wildowkäfte halt wirklich diese intrinsische Belohnung, die du angesprochen hast. Bin der klassische Untote und das Startgebiet von den Untoten, die Musik, die Atmosphäre, wie das alles aussieht.
33:39
Wie die reden. Ähm, also die ganzen Sprüche von den Untoten.
33:43
Äh kann so überzeugend rüber, so als als ähm Geschichte. Das hat mich total gepackt. Also ich hab's geliebt. Mhm.
33:53
Da gibt's natürlich auch ähm sagen wir mal das ist ein
34:03
ist sogar äh ein tolles Spiel, wo man sehr sehr viele Mechanismen untersuchen kann, die ihre guten Seiten haben, zum Beispiel, was du gerade gesagt hast, auch jetzt das Zusammengehörigkeitsgefühl dann nach der Gruppe, die man angehört
34:16
und die ihre Schattenseiten haben und gerade in der Gamer Szene oft sie haben nach außen außerhalb des Spiels natürlich
34:24
innerhalb des Spiels auch oft genug. Ähm so eine gewisse.
34:28
Level von Toxity, Toxizität geradezu ähm ja.
34:37
Also nahelegen, in in ja und ähm zwei werden natürlich auch wissenschaftliche Papers drüber geschrieben und so. Und gerade bei World to Ware Craft sind zwei Sachen gerne in der Kritik, dieses extreme Ingroup Art Group denken, ja.
34:51
Ja. Ähm offensichtlich und ähm was das aber noch problematischer macht, ist dieser extreme Festgelegtheit auf.
35:01
Ich sag das jetzt mal, rassische Merkmale, okay? Ähm das Wort an sich ist schon problematisch, weil äh Rasse ist ist ein kulturelles Merkmal, kein biologisches Merkmal äh in diesem Sinne.
35:13
Und das Festlegen auf diese diese rassischen in Anführungsstrichen Merkmale, ähm was auch durch die Entwickler ja oft oft gefördert wird, ja, dass man.
35:24
Tipps kriegt, dass man sich nicht allzu sehr mit seinem Charakter von von bestimmten Sachen entfernen sollte. Ähm.
35:30
Bringt einen in gewisse Denkmechanismen, die problematisch sind, ja. Und verstärkt dieses Ingo-Out-Grupp natürlich und und diese diese biologische Determinismus, ja.
35:42
Den wir in der analogen Welt zu kämpfen haben in Bereichen wie Rassismus und so.
35:48
Mhm. Und da da hilft einem der Hilfen, da helfen diese Mechanismen pro Borderborkhäft nicht unbedingt, ja.
35:54
Fürs Spiel, glaube ich, hilft das schon sehr, weil du hast halt ein sehr starkes, wir sind die Horde, wir sind die coolen und ihr seid die Allianz, ihr seid die Blöden und das heißt auf beiden Seiten dadurch, dass wir halt eine emotionales Involvement.
36:06
Der ganzen Sache und ich glaube, das packt die Leute. Klar, ist ja lieber im Fußball, ne? Oder oder Baseball oder Baseball ist nicht ganz so schlimm, aber Football, Basketball und und und Fußball.
36:16
Ist extrem, dass die Leute sich ja dann noch prügeln, ja. Also ja klar, du, du, ähm, nur mal so auf den.
36:26
Auf ein bisschen auf diesen neuropsychologischen neurologischen Level zu gehen. Da hast du
36:33
die exakt selben guten und schlechten Seiten von diesen Mechanismen, ja? Du hast zum Beispiel das Axel Teresin
36:41
ist ein eine ein Hormon, was sehr stark mit mit Nähe und Vertrautheit mit Menschen zu tun hat, ja? Aber es ist auch gleichzeitig das Hormon, dass.
36:52
Andere ausgrenzt sozusagen, ja? Das ist dann auch aktiv. Ähm das heißt, dass dass dieses sogenannte.
36:59
Positive ähm äh Hormonen sehr sehr positiv, so positive Wirkungen hat, aber gleichzeitig auch dafür sorgt, dass dass wir
37:08
andere andere ausgrenzen, die nicht zur Gruppe gehören und unter anderem den sogar feindsetig gegenüberstehen. Also insofern spiegelt spiegeln bestimmte Mechanismen in Games, wie Molto Ware Craft
37:20
Dinge wie wir psychologisch auch angelegt sind, ja? Also das die will das nur mal nachschieben, dass ich nicht jetzt.
37:27
Problem oder die Schuld auf Water Wahrkräft abladen will, ja. Aber es bedient ein paar Mechanismen, die tatsächlich problematisch sind, äh die, die wir haben als Menschen.
37:37
Kann man die mit technischen Maßnahmen äh entgegentreten, diese Toxizie zählt zu vermeiden oder zu begrenzen.
37:44
Sagen wir mal, wenn's um diese kulturelle, kulturellen Sachen geht, wahrscheinlich nicht. Ähm die Toxistität der von Spielern untereinander. Ich ich weiß nicht, wie es auf deutschen Servern ist, weil.
37:55
Nie auf deutschen Servern gewesen war, also auch nicht. Ich war ein Return im.
37:59
Quakspieler, da gab's auch gab's auch äh äh Fronten und auf amerikanischen, auf englischsprachigen Servern ist äh der die Toxizität, also die ähm und und und
38:12
Rassismus und so weiter, teilweise wirklich extrem. Kann man was dagegen technisch tun? Ähm ich denke ja.
38:21
Aber nur dann, wenn man es von vornherein in die technische Konzeption eines Spiels mit einbaut und das ist nie geschehen, ne? Genau wie in Social Media. Ja, weil eine die die Menschen, die diese Systeme bauen.
38:35
Sind in der in der Hauptsache Menschen, die nicht von diesen Problemen betroffen sind, ja, die.
38:43
Meistens keine Frauen sind und meistens nicht Schatz, sagen wir es so.
38:45
Mhm. Das heißt, dass dass die Probleme, die sich die, die in der Toxizität in diesen Sachen hinterher, in diesem System ergeben, ob das Spiele sind oder Social Media ähm kann ich nachträglich ohne Weiteres korrigiert werden.
39:00
Und das heißt, die im Engineering müsste das von vornherein angelegt sein und es ist nicht trivial.
39:06
Es ist erfordert es fordert 'ne Menge Engineering das zu tun und das müsste von Anfang an geschehen und das tut's nicht, weil die Diversität im Engineering so gering ist immer noch, ja? Also Google hat glaube ich.
39:19
Diversivitätsfaktor von Platz ist achtzehn Prozent sein oder so. Ja und da um die sind an der Spitze von allen.
39:25
Und und die erst wenn die Probleme dann kommen, wenn das System steht, dann so ho.
39:31
Dann gibt's dieselbe Überraschung wie von diesen Sachen, die man so im Internet sieht, ja, dass dass der der Seifenspender nicht funktioniert, wenn du dunkle Hautfarbe hast und all solche Sachen.
39:39
Mhm. Also dass dass die Sachen nicht eingebaut sind von vorneherein und ich denke ja, ich denke, Technik könnte etwas dagegen tun, aber es müsste von Anfang an mit eingebacken sein ins System.
39:49
Das Problem an der Wurzel zu packen, brauchen wir halt schwarze, weibliche Spielentwickler, richtig.
39:55
Absolut, absolut. Ähm im vor allen Dingen, also wie gesagt, vor allen Dingen im Engineering
40:00
Und es es gibt ja auch genügend. Ja, es ist aber die, die das Problem ist, dass der ganze Weg dahin ähm sehr, sehr, sehr, sehr schwierig ist und ähm.
40:14
Um es vielleicht mal ganz kurz historisch zu sehen bis Mitte achtziger Jahre war Softwareingenieure Frauensach.
40:23
Mitte achtziger Jahre kam der Knick äh aus aus einer ganzen Reihe von Gründen, die mit Werbung zu tun hat, also die die Personal Computers kamen in die Wohnzimmer und wurden nur für Jungen beworben.
40:34
Einen Haufen Sachen, die kann ich jetzt nicht alles aufrollen, da gibt's eine Menge Literatur zu, spielt eine Rolle, sodass.
40:39
Mitte achtziger Jahre äh plötzlich die auch die die Menge der Frauen, die.
40:45
Software-Engineering und so weiter, studierten im Gegensatz zu allen anderen naturwissenschaftlichen Sachen und Engineering-Sachen in den Keller ging. Das ist eine Kurve, die wo Softwareingenieuring bei Frauen jetzt speziell ganz normal hochgeht mit allen anderen
40:59
Sachen, die man so im äh mathematischen Engineering studieren kann. Mint heißt es glaube ich auf Deutsch, ja im Hinter.
41:08
Computer Engineering.
41:11
Neunzehnhundertvierundachtzig, also fünfundachtzig geht die Kurve absolut radikal in den Keller. Äh und das ist eine ganze Menge gesellschaftliche Sachen, die das so geführt haben und und was dann noch
41:20
on top kommt, ist das historisch praktisch vergessen wurde, ja. Wenn so Leute wie Damor oder sowas von Google sich hinstellen und sagen, oh okay, Frauen sind einfach nicht biologisch angelegt zu programmieren, ja. Dann
41:34
äh radierend, die praktisch eine historische Epoche aus, die vom
41:37
von vom zweiten Weltkrieg bis Mitte der achtziger Jahre gedauert hat, wo äh Softwareingenieur wirklich Frauensache war.
41:47
Das heißt nicht, dass es besonders gut angesehen war.
41:49
Anfang der Neunziger den Daten verarbeitet als Kaufmann gelernt. Äh bei einer IT-Abteilung bei der Schenker Eurocargo AG.
41:59
Da waren außer mir eigentlich nur Frauen. Die IT geleitet hat 'ne Frau, Kollegin war 'ne Frau und deswegen bin ich sehr verblüfft, dass ich das jetzt so umgekehrt hat.
42:08
Ja, du hast ja noch später. Ja. Der, der Knick kam Mitte der Achtziger und mit dem Knick hat es nicht lange gedauert, bis auch das Gedächtnis, die die Erinnerung daran komplett ausradiert wurde.
42:20
Und das das geht inzwischen vor ein paar Jahren, vor zwei, drei Jahren fing das an, das ist auch von Literatur und vor allen Dingen von wissenschaftlichen äh Papers aufgearbeitet wurde und.
42:31
Ähm das ist ja, es ist erschreckend. Äh wie, wie, wie schlecht das kulturelle Gedächtnis auch funktioniert äh zum Teil.
42:40
Wie so eine Entwicklung auch ähm äh unbemerkt quasi voranschreitet und plötzlich stehen wir da und sagen, ups, das war jetzt so aber nicht gewollt.
42:48
Mit einer der Gründe, warum Software Engineering.
42:52
Wenig Männer bis in die frühen Achtzigerjahre äh damit zu tun hatten war, weil es nicht besonders gut angesehen war. Es war ein gesellschaftlich gesehen, es war.
43:02
Ja, man man musste sehr akkurat, präzise arbeiten und nicht sehr kreativ arbeiten. Das war die Idee davon, ja, während in der Hardware
43:10
praktisch nur Männer beschäftigt waren ähm äh für für die die großen Genies ja und in dem Moment als.
43:17
Der Status von Softwareengineering.
43:22
Besser wurde, sich erhöhte, das war eins von mehreren Elementen, ja, die historisch immer dafür sorgen, dass ein Beruf plötzlich kippt
43:29
von von Männern zu Frauen oder von Frauen zu Männern gesellschaftlich. Hier gibt's jede Menge Beispiele. Also das mit prestig zu tun hat. Mhm.
43:38
Sehr interessant
43:40
ja aber vielleicht wechseln wir kurz das Thema, weil wir sind ja jetzt auch schon länger dran. Was mich auch interessieren würde, sind Regelwerke. Bei E-Sports, bei Larbs, ähm, da hat sich sicher auch über die letzten dreißig Jahre sehr viel entwickelt. Kannst du dazu vielleicht groß noch was sagen, bitte.
43:55
E-Sports hab ich als ich noch wirklich sehr aktiver Spieler war das war Ende Neunziger, Anfang zweitausender
44:03
kam E-Sports so langsam auf, aber es gab noch nicht die, sagen wir mal, die, die Infrastruktur, dass man jetzt äh ähm alles im Internet auf Twitch oder sowas verfolgen könnte, ähm
44:14
und
44:15
damals vor allen Dingen an Returnen Sachen, die ich glaube Cyber Leakies, das der Name war ein bisschen komplizierter, aber wir haben die alle nur Cyber League genannt und die hat sich dann auch gefaltet und.
44:26
Dann waren Weile nichts und dann kam es wieder und inzwischen.
44:32
Ja die was Regelwerke angeht über Übernehmen übernehmen die praktisch.
44:38
Mehr oder weniger diese Regel, die Regeln von den Spielen und so weiter, es wird ein bisschen drum rum gebaut und so. Bei ähm Starfrid beispielsweise oder Wult of Warcraft. Ist ja schwierig, sowas gibt's ja nicht in Echt.
44:50
Nee, ähm im Grunde ist es ist es wie Fußball oder so was, ja? Du hast ein Regelsystem, was unabhängig davon existiert, ob du's analog oder digital spielst.
45:01
Und ähm äh du kannst ja FIFA auch digital digital spielen, ist ja in einigen Wettbewerben drin.
45:07
Da gibt's auf beiden Seiten natürlich von digital zum Analogen und umgekehrt äh muss ein paar Sachen angepasst werden, aber die Veranstaltung war.
45:15
Vom digitalen zum Analogen gibt's relativ wenig Beispiele. Ja also wir spielen jetzt World of War kräftig. Außer Larap, auf Gorsch. Ähm.
45:23
Lags oder ähm so Sachen wie Vampire the Mascara, die im normalen Leben gespielt wurden, ja. Ähm also das das man in so einer.
45:34
Parallelwelt lebte, die tatsächlich.
45:37
Korrespondierte in irgendeiner Form äh mit mit der tatsächlichen Welt und wo Sachen, die in der Zeitung stehen, Auswirkungen auf die Vampirwelte haben und so weiter. Mhm. Ähm okay, da ist ein bisschen komplizierter.
45:48
E-Sports, Deutschland, wie so vieles andere auch, ist ein Problem. Alles, was mit Gaming zu tun hat, ähm ob das jetzt.
45:58
Gaming ist, was für E-Sports oder für äh für für Egication, für Schulunterricht und so weiter, hat unendlich viele Hürden zu überwinden.
46:08
Warum ist das so? Wird ja auch nicht anerkannt, äh vom vom olympischen Gobite oder was weiß ich äh also das was ja Auswirkungen hat, ne.
46:17
Dass E-Sports äh deswegen keine Gemeinnützigkeit hat.
46:21
Deswegen keine Allgemeinsützigen Vereine gegründet werden können, auch keine Spendenabwehr und so weiter und so weiter. Äh das ist ein riesen Ding dahinter.
46:30
Und deswegen wird sich die eSport Szene in Deutschland auch nie unter diesen Bedingungen irgendwie eine Richtung entwickeln können, wie es in Südkorea ist oder oder.
46:41
Ja, wir haben einen ganz guten äh deutschen Delidal One, äh Sargrif zwei Spieler, der wohnt inzwischen, glaube ich, in Korea, weil na ja, da gibt's noch Reisgelder.
46:51
Ja, hier gibt's die Preisgelder.
46:52
Berührungsängste ist in Deutschland sehr typisch. Ja auf jeden Fall und es ist alles was irgendwie neu ist, ähm da sind wir nicht so gut da drin, ähm, da drauf zu springen und zu sagen, ey, das ist cool, das machen wir jetzt und
47:05
das fördern wir auch. Ähm, da ist der Deutsche glaube ich ein bisschen sehr zurückhaltend und langsam.
47:13
Ja, was mich aber auf jeden Fall interessiert, ähm wie gesagt, habe ich einen Sohn, äh wie wird das wohl weitergehen mit spielerischem Lernen, auch digitalem Lernen, wie ähm
47:22
werden die Coachesministerien damit umgehen, weil momentan äh sieht das ja so aus, als würden die das ähm nicht so gut hinkriegen, ähm den den Sprung vom vom Präsenzunterricht zum zum digitalen digitalen Learning.
47:36
Wie siehst du das? Da sprichst du ein äh ein Problem an, wo sich absolut keine Lösung abzeichnet. Ja, ich meine, äh lassen wir diese Sachen
47:45
zehnten Januar sind alle wieder Präsenz in der Schule mal raus, ja? Und ähnliche, ein Irrsinn. Ähm allein von der von der Technik her haben sich in den letzten
47:55
vierzig, fünfzig Jahren exakt zwei.
47:58
Dinge etabliert, ähm äh technische Dinge etabliert eben im Schulunterricht und das eine ist der Taschenrechner. Ähm ich glaube, das war.
48:08
Mitte oder Ende siebziger Jahre. Ich habe mich ein bisschen mit Schulgeschichte auch beschäftigt und es hat einen riesen Aufstand gegeben, ja? Also Handy im Unterricht, ne äh war ungefähr von der
48:21
von der Problem ähm Höhe her wie Taschenrichter im Unterricht
48:26
und das zweite ist der Overhead-Projektoren, das ist alles, ja. Ähm manche Klassen, manche Schulen am Computerraum, Whiteballs oder oder was weiß ich, aber was wirklich integriert ist.
48:38
Nichts von unserer digitalen Lebenswelt hat Einzug gefunden in in den Schulunterricht. Und ich denke und spiele schon mal gar nicht.
48:46
Und ähm und da gibt es verschiedene Probleme. Und bleiben wir mal bei Spielen, das ist auch interessanter glaube ich. Ähm.
48:54
Spieler haben, sprechen
48:57
alle drei Domains an, äh von, von denen wir normalerweise reden in in einem ähm Lernpsychologie und zwar die die kognitive Domain
49:05
affektive Domän, also alles was um die Emotionen, mit Empathie und so weiter zu tun hat und die Psychotorische Domän, ja, sowas auch mit Bewegung zu tun hat, da gibt's natürlich.
49:14
Überschneidungen und so weiter und Spiele sprechen alle drei an, sehr, sehr stark. Unterricht nur eine, ja.
49:22
Kognition, ja? Der, der komplette Unterricht, es ist kognitiv aufgebaut und das betrifft selbst Kunst und Musik äh und so weiter. Es gibt manchmal Ausnahmen auf speziellen Gymnasien sicherlich, ähm oder bei ganz speziellen Lehrern und Lehrerinnen, aber das System.
49:37
Ist, ist ähm auf auf den Tupf praktisch komplett auf die kognitive äh auf die kognitive Sache zugeschnitten. Und das zweite, die zweite Achse, Problemachse ist, wir haben diese ja Lernmodelle.
49:52
Die
49:53
beheysmus, Koketivismus und Konstruktivismus speziell und das einzige, was in der Schule benutzt wird, ist kognitivismus, ja, nein
50:02
trifft sich gut. Korkenzieher Domainkoknetivismus aber wir arbeiten in Spielen mit allen drei Domats, ja? Neben dem World of Warcraft, wo wir Millionen Datenpunkte aufnehmen, ja? Und genau sehen, was ein Spieler der Spielerinnen macht, wo sie ihre Probleme hat, ja.
50:18
Betrifft jedes Spiel. Die Entwickler können sehen, okay ähm hier sind Lernprobleme und
50:24
geben jetzt nochmal diese speziellen Aufgaben oder sowas, ja? Ähm ist praktisch ein wie hey juristisches Modell, was wir anwenden können, sehr sehr positiv und äh und natürlich äh konstruktivistisches Modell, ja, wie.
50:37
Offene, offene Spielwelten, wo die Spieler sich ihre Probleme selber suchen, die sie lösen möchten und all solche Sachen.
50:43
Mhm. Und von beiden Achsen her kollidieren Spiele, digitale Spiele, vor allen Dingen wirklich Head On.
50:51
Mit unserem mit unserem Lernsystem in der Schule, was nur die kognitive Domäne behagt und nur kognitivismus benutzt. Und das und und dann bauen sich noch viel viel mehr Probleme darüber natürlich auf, ne.
51:05
Ja, das ähm klingt ja nicht so positiv, was die Zukunft angeht. Ähm nee, ich versuche immer positiv zu sein. Ja. Aber.
51:14
Das Work. Ich denke, ich sehe oben auf einer positiven Note zu machen. Ich denke einfach, dass wir zwei Dinge, ja, dass dass Lernspiele, Purples for Game, Series Games, also Games Learning äh insgesamt ähm nicht versuchen sollte.
51:29
Mit der Schule zu konkurrieren, also den ständig ein Heimspiel zu geben, ja und sich auf diese kognitiven Sachen zu fokussieren, sondern dass viele in diesen ganzen anderen Bereichen und diesen anderen Lernmodellen
51:40
stärker werden sollte und und richtig richtig aufs Gas treten sollte und praktisch parallel zu zu diesem.
51:49
Schulsystem via 'n Eviment aufbauen indem man 'ne Menge Sachen lernen kann die die aber nicht ständig mit klassischen Unterrichtsfächern kokurieren.
52:01
Die vor allen Dingen auch vielleicht in der Lage sind das überhaupt das Interesse zu wecken.
52:05
Die Schule kognitivismus, ist ja in erster Linie dazu da, die Wissen zu vermitteln, ja. Problem durch Problemlösen und so weiter. Mhm. Während äh es nicht so sehr darauf ausgelegt, das Interesse zu weck.
52:17
Dann kann man Spiele nehmen wie Assessens Cree zwei, ja? Die die Leute für die Renaissance interessieren.
52:23
Dann kann man vielleicht die Sachen irgendwie alle koppeln, aber ich denke nicht, dass wir irgendeine Chance haben, digitale Spiele mit unserem ähm äh edokativen System irgendwie zu verbinden. Also die Hoffnung habe ich aufgegeben, aber wir können eine ganze Menge drum rum machen, denke ich.
52:37
Was natürlich schade ist, weil ich hatte zweitausendneunzehn.
52:40
Fünfzehn Leuten programmieren beigebracht und wenn man dann so so spielerische Elemente wie zum Beispiel Kahut so ein kleines Quiz, so ein Online-Quiz dazu nimmt
52:49
Fragen stellt, die im Unterricht vorgekommen sind. Das war halt ein Gröhlen und ein Spaß.
52:53
Das hat die Leute auch wirklich motiviert. Die wollten dann wirklich Punkte machen und ähm waren dann Feuer und Flamme mit den bei den nächsten Themen dabei. Also es konnte funktionieren leider
53:02
Ja, obwohl wir da natürlich auch wieder aufpassen muss mit der extrasischen intrinsischen Motivation. Äh wir haben in im Schulbereich haben wir sowieso absolut überwiegend auch extrinsische Motivationen. Wir wollen nicht sitzen bleiben und wir wollen äh äh
53:15
wir wollen gute Noten haben und diese Dinge während wir nicht in den Unterricht gehen und zu sagen, boah ich.
53:21
Bin so geil da drauf jetzt, aber es sollte das zu lesen oder was weiß ich, ja. Also.
53:26
Was nicht unbedingt an den Schulen liegt, dass das sondern dass ich meine da gibt's tausend Forschungsergebnisse, das extrinsische Motivatoren, intrinsische Motivation überdecken und.
53:36
Wirklich behindert auch, ja? Also, dass dass die nicht aufgebaut.
53:40
Noten sollen ja eigentlich keinen äh extra Motivation sein, sie sollen eine Leistungskontrolle dienen und alle möglichen Dinge, ja. Aber sie
53:47
wirken halt, wie extra Motivatoren und behindern das Aufbauen von intrinsischen, ja?
53:53
Dann hast du jetzt sagen wir mal solche Quizspiele oder Karot oder was du sagtest, ja und und du hast auch wieder extrinsische Motivatoren drin, ja.
54:01
Wie wie kriegt man intrinsische Reihen, ja? Und die intrinsische Krein kriegt man, wenn man Charaktere hat, wenn man eine Story hat oder so, ne? Nimm's äh Sessions Greet zwei, aber wir hatten einmal einen Ersatz äh äh nicht Ersatz, einen Austauschlehrer.
54:15
Der fast schon, also in Geschichte fast Theater gespielt hat, ja? Der wir hatten die Graghay, die so, ne, also äh äh das Ende.
54:27
Äh war der der römt der römischen Republik, ja? Wie das gekommen ist und und und er hat jetzt die Charaktere nachgebracht. Er hätte die fast nachgespielt da vorne, ja? Und und plötzlich hat sie, hattest du wirklich den Eindruck auf eine analoge Art, ja, du du
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du du bist hier, du bist dabei, ja und
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die Sachen entwickeln sich und und so und plötzlich war die ganze Klasse, war Feuer und Flamme aus pure, intrinsischer Motivation, ja? Und das ist das, was Spiele unglaublich gut können. Und was ich gerne in den Unterricht
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reinbringen würde, aber es funktioniert so leider nicht.
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Ja, sehr interessantes Thema. Ich könnte noch stundenlang weiterreden mit dir. Ähm gibt's noch irgendwas, was du äh uns und unseren höheren abschließend auf dem Weg mitgeben möchtest, was äh Regelwerke, Game ist Digital Learning und äh Medienpsychologie angeht.
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Ja
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Vielleicht wir haben, wir haben die, den, den Bereich so wie man Games jetzt auch im Marketing einsetzt und und und in solchen Bereichen haben wir jetzt gar nicht berührt, ist auch nicht schlimm, aber.
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Ich würde generell, was, also was Schule und auch Marketing äh geht, was.
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Was immer wir tun in diesen Bereichen wir uns auf intrinsische Motivatoren fokussieren und nicht immer nur den Wettbewerbsaspekt und
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damit verbundenen Ex-Transition äh äh Faktor betonen, ja. Und dass wenn ich irgendwelche Games in der in der Öffentlichkeit mache, ja, mit ir und
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allen, die allen diesen Geschichten, ja, dass ich von diesem Aspekt runtergehe und und all die Sachen, äh die.
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Du auch ganz am Anfang gesagt, dass sie dich ja wollte, Warkraft faszinieren, ja. Die, die Story, die Gemeinschaft, die Atmosphäre und so weiter, dass dass wir in diese intrinsischen Richtungen gehen, ja. Narrative.
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Ästhetische.
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Und ja auch entwicklungspsychologische intrinsische Motivatoren. Und ich denke gerade Marketing und so weiter.
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Bleibt immer irgendwie bei einem Gimmick, ja? Und und das, wenn wir diese Sachen reinbringen, dass dass wir da mehr Wert drauflegen und und nicht permanent fokussieren auf den ähm
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den Wettbewerbsaspekt den Spieler auch haben, müssen sie auch haben, ganz klar. Aber nicht nur ähm und und die Welt die die Welt erleben auf eine, ja, vielleicht sogar.
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Ja, eine pure ästhetische Art und Weise oder oder was weiß ich, ja. Also das, das ist das Ding, in das wir gehen sollten und was Leute abholt, ja? Ich meine, hast du ja an dir selber erlebt, ja. Verstehe ich genau, was du meinst. Und ich bin auch genau deiner Meinung.
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Das war super, vielen Dank, Jay Martin, dass du die Zeit gefunden hast, es war mir ein Fest.
57:03
Ist 'n Thema das mich sehr lange schon beschäftigt seit ich 'n kleiner kleiner Junge war und das jetzt mal mit dir reden konnte fand ich total super, vielen Dank.
57:13
Ja, ich habe mich sehr gefreut, vielen Dank für die Einladung. Gerne. Mach's gut. Du auch. Ciao. Tschüs.
57:19
Music.
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Wow, das ging ja um deutlich mehr als um die Entwicklung auf dem Spielemarkt. Hatte ich nicht erwartet, tolles Interview
57:38
Aber auch ein sehr ziespältiges Thema, auch nicht mehr so einfach zu behandeln wie vor einigen Jahren. Auch hier haben wir eine große Differenzierung von Themen. Hola
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um es gerade brandaktuell, weil mein Sohn, der ist zehn Jahre alt, die treffen sich jetzt, äh, während Corona nicht mehr auf dem Fußballplatz und zeigen sie sich ihre tollen Nike Fußballschuhe
57:55
Nein, das ist keine bezahlte Werbung, sondern die treffen sich irgendwie bei Roblocks bei einem Online-Spiel und wer da den tollsten Skin hat, der ist der Coolste
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Es ist sozial relevanter geworden, dadurch, dass die Kids, da sich hauptsächlich online treffen im Rahmen von Spielen
58:07
Wie gehen die denn so mit dem Thema Videokonferenzing um und so? Wird das auch genutzt oder oder spielen die einfach nur zusammen oder haben die auch so ganz normale Freundestreffen über den Bildschirm in dem Alter?
58:17
Die spielen in der Regel zusammen und haben dann ein Smartphone von der Mama daneben liegen und kommunizieren darüber und kommunizieren dann halt auf beiden Kanälen.
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Die sind schon lustig drauf, die Kids und dann holen die sich eine Freunde dazu, bilden Gruppen, das, was wir früher mit dem Fußball gemacht haben, das machen die jetzt halt mit Online-Spiel.
58:35
Da kannst du wenig mitreden, weil du hast ja kein Kind, glaube ich.
58:38
Ja, da habe ich überhaupt keine Erfahrung, mein Hund nutzt diese digitalen Möglichkeiten überhaupt nicht, der kommuniziert nach wie vor über Pinkeln gegen Linksrauch und
58:45
Schnupper massieren, also kostet gar nicht so viel. Ja, er weiß aber inzwischen, dass wenn ich die Maske aufsetze, dass wir dann rausgehen, das ist äh jetzt auch schon gelernt. Schön, ja ich würde sagen, dann klappen wir an dieser Stelle mal zusammen
58:58
Das Interview mit dem G Martin war auch nicht ganz kurz, weil es mich halt sehr interessiert. Ja, aber von daher auch umso interessanter. Christian, vielen Dank. Ich freue mich aufs nächste Mal. Vielen Dank Stefan
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Ich äh denke, wir werden jetzt versuchen, in einen monatlichen Takt zu kommen, weil ihr hört in Zukunft diesen Podcast auch auf Stream DE. Und das Stream DE im lokalen Radio für Düsseldorf und da gibt's dann auch noch Musik hinterher. Und damit machen wir dann die jeweilige Stunde voll. Vielen Dank fürs Zu.
59:21
Music.