WUAM: Weltherrschaft und andere Missverständnisse

Podcast über unsere Gesellschaft, Politik, Kultur und Queeres mit Wolfgang, Florian und Maik. Jede Folge ist aufgeteilt in ein Hauptthema und eine meist spielerische wiederkehrende Kategorie (z.B. Verschwörungen zur Weltherrschaft, Astrologie und Sex, Historische Vorbilder,...). Außerdem werden in jeder Folge mindestens sechs Lieder auf eine Playlist gesetzt, die bei Apple Music und Spotify abonniert werden kann.

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episode 17: Wir Dancing Queens – Das Abba-Universum [transcript]


ABBA ist Teil vieler Generationen seit den 70er Jahren. Warum ABBA auch in unserem Leben eine große Rolle spielt, warum wir vom ABBA Universum sprechen und wieso wir denken das gerade für die queere Community die Lieder und das ABBA Universum eine große Rolle spielt. All das und welche Lieder wir warum auf unsere Playlist von Ihnen packen erfahrt Ihr in unserer neuen Folge.

In unserem zweiten Teil reden wir dann noch über Serien und Filme die Ihr gesehen haben müsst. Viel Spaß beim hören!

Hilfe bei Depressionen

Notfallnummern bei Depressionen und anderen psychischen Notfallsituationen

Links
  • French & Saunders – C’est La Vie (ABBA parody)
  • Muriel’s Wedding (1994) – trailer
  • ABBA-Kot in THE ADVENTURES OF PRISCILLA, QUEEN OF THE DESERT
  • Kurz-Doku über A Foreign Affair mit Marlene Dietrich
Kapitel

00:00:00 Begrüßung: Wie geht es uns?
00:01:58 Das ABBA-Universum
00:26:10 Flos und Maiks Abba Live-Performance
00:30:38 Playlist Teil 1
00:32:56 Kategorie: Müsst ihr gesehen haben!
00:54:40 Playlist Teil 2

***

Unsere Playlist:
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Soziale Netze
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Mitwirkende
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Schlagwörter: Cher (2) Abba (2) ESC (3) Popkultur (3) csd (4) LGBTIQ (9)


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 2021-04-03  1h1m
 
 
00:00
Music.
00:09
Ja, herzlich willkommen zu unserer siebzehnten Folge.
00:13
Die wir wie gerade entschieden ähm wir Dancing Queens, der Mindeststrich das ABBA-Universum nennen werden, denn wir sprechen heute über Abba,
00:23
aber bevor wir über Aba sprechen, sprechen wir erstmal über unsere Gefühle, so kann man's glaube ich sagen. Ähm wie geht's uns denn gemeinsam,
00:32
Ihr guckt so komisch. Ich möchte, ich möchte erstmal von meinem Gegenüber wissen, wie es ihm geht, ähm damit ich gleich im.
00:41
Gesprächsfluss nicht irgendwas anspricht, was dann weh tut oder wo ihr weinen müsst oder so. Ähm zu spät. Möchte einfach, ich möchte euch mitnehmen,
00:51
Ne, in dieser Folge, sodass es euch gut geht am Anfang, damit ihr eure Seele etwas baumeln lassen könnt. Wie geht's dir, Mike.
00:59
Bis grade ging's mir eigentlich ganz gut. Was ist da mit dir los? Na mir geht's gut. Ja,
01:04
bin heute ein bisschen durch den Sturm, also durch die Sturmböen marschiert und so im leichten Regen hatte frische Luft. Sieht man deinen Haaren gar nicht, aber das ist schön. Ja äh drei Wetter taft.
01:15
Rad. Zwischen Amsterdam und Barcelona ist da kein Haar an einem anderen Platz.
01:22
Mhm. Ja. Sehr schön. Ja, wie geht's dir Wolfgang? Äh danke der Nachfrage. Mir geht es ähm ausgezeichnet.
01:30
Natürlich, weil ich heute wieder aus Bochum aufnehme, also aus der Wohngemeinschaft.
01:35
Äh wo ich ja mit dir wohne. Als geht's mir nur blendend. Mhm. Und zweitens, weil ich ja gut gegessen habe,
01:43
Ja, nee, mir geht's gut, Sonntagabend ist gerade ähm und ich habe ein wohliges Gefühl für die neue Woche, weil ich habe Urlaub.
01:52
Genau. Und wie geht's heute? Wie geht's dir denn? Florian,
01:56
gehen wir jetzt ganz wunderbar. Ich freue mich auf die heutige Folge mit euch gemeinsam. Ich bin gespannt, was ihr so mitgebracht habt zum Aba Universum. Aber vielleicht um unsere Zuhörerinnen.
02:07
Erstmal abzuholen. Wer sind Schrägstrich Waren, aber lieber Mike? Möchtest du da einmal abholen?
02:15
Ja, aber waren ähm ein, das war eine Musikgruppe gewissermaßen, vier Menschen. Gewissermaßen. Ja, ja, ich ich Band würde ich jetzt nicht sagen. Ähm das war ein Björn, Benny.
02:28
Agneta und Annafried.
02:31
Und die kamen aus Schweden und haben mit Waterloo den Grand Prix eure Irovision de La Shanson gewonnen und haben daraufhin wies alle ISC Gewinner tun, eine Weltkarriere gestartet,
02:44
Ja, genau, wir hatten schon mal das Thema ESC, hört ihr gerne rein. Äh ich weiß grade nicht, welche Folge das war. Habt ihr das? Eine sehr frühe Folge. Ich glaube drei oder vier.
02:54
Genau, da hatten wir jetzt anlässlich des ESCs zu diesem Zeitpunkt eine Folge zum ESC gemacht, wo aber auch ein Thema war, aber eben auch der ganz große Punkt ESC, was ist überhaupt der ESC, Brustmahlzeit Wolfgang? Ähm.
03:08
Und was verbinden wir mit dem ESC? Genau, äh du hast es angesprochen. Alle ESC Gewinner und das kann man wirklich so sagen. Alle. Alle. Haben eine Weltkarriere danach gemacht,
03:18
aber dann doch
03:21
im speziellen was? Wir sollten ein Trinkspiel heute machen irgendwie bei jedem aber ein Stapsaufen so. Ja ich glaube nicht. Das wird zu viel. Ich glaube ähm zehn Minuten ist diese Erfolge vorbei.
03:35
Genau. Wobei man findet immer wieder was Neues heraus. Also ich habe wieder was Neues herausgefunden für mich. Ja. Flo hat natürlich dann sofort wieder mit den Augen gedreht und.
03:45
Michael bestimmt auch gleich mit den Augen drehen. Ich habe jetzt herausgefunden rum, aber heißt ach so die Anfangsbuchstabe der.
03:53
Der Gruppenteil. Nein,
03:56
Ja. Das ist ein Mysterium, was seit Jahrzehnten unbeantwortet äh und ist, also unglaublich. Ich finde auch sehr schön, dass Wolfgang sagt der Gruppenteilnehmer, so wie in so einer Gruppentherapie. Genau.
04:09
Die Anfangsdurchstarten der Gruppenteil. Wie fühlt sich das hier gerade an? Ein wenig, ein wenig. Ja
04:16
Ja schön, ähm was gehört denn für euch? Wir haben's jetzt mal Aba Universum genannt, weil aber ja nicht nur, finde ich zumindestens, ich weiß nicht, könnte er gleich drauf eingehen, was ihr da, wie ihr das so seht
04:28
Aber ist ja nicht nur Musik, sondern aber ist auch.
04:32
Ja vielleicht eine gewisse Lebenskultur, aber auch da gehören Filme dazu, da gehört die die Story von aber dazu, finde ich, da gehört ja ganz viel hinten dran, da gehört das ESC sicherlich mit dabei. Ähm.
04:45
Was zählt für euch alles zum ABBA-Universum? Wolfgang du vielleicht? Ähm.
04:52
Also ich glaube, dass äh Entscheidende ist, dass ich ja, also ich bin ja achtundsiebzig geboren zu. Aber war für mich ja immer da und war irgendwie immer sein Grundrauschen.
05:03
Auf jeder Party, auf der ich war, so überwiegend.
05:08
Anfang der neunziger, neunziger Jahre, zweitausender Jahr, also man kann sie auch heute immer noch hören und denkt immer noch, ja, das kann man noch hören, so. Das ist noch modern. Also sprich, die sind für mich zeitlos und deswegen sind sie für mich Kult
05:22
Was ich natürlich auch verbinde, ist diese ich sage mal diese
05:27
wenn man das zweibische nie unbeschwert die siebziger Jahre und die waren bestimmt auch beschwerlich für viele Menschen. Aber sie zeigen irgendwie so eine unbeschwerte siebziger Jahrezeit äh mit äh mit diesen Flower Power, mit dieser.
05:41
Mode, die es damals gab mit diesen Schlaghosen, mit viel Bund, ähm, dass auch Männer sozusagen mit Stiefstiefletten rumlaufen, die
05:51
hochhohe Absätze hatten. So, also das zeigt so, so was sowas, so so ein Aufbruch in ein.
05:58
In eine, eine neue Zeit, sage ich mal, so. Was, was das vielleicht auch für die Community bedeutet, äh oder bedeutet hat, ähm können wir vielleicht später nochmal kurz drauf eingehen, also ähm was aber vielleicht auch so losgetreten hat, modisch. Ähm.
06:11
Aber was was gehört für dich so dazu, Mike zum Abba Universum, wenn man's so nennen möchte.
06:17
Mir fiel gerade ein, dass wenn wir äh eine Gruppe machen wollen würden mit unseren Anfangsbuchstaben würde das Wünsch heißen
06:24
Ähm ist vielleicht nicht so ganz musikalisch. Äh das Ama-Universum ähm ich meine
06:31
äh Wolfgang und ich waren vorletztes Jahr äh bei einem Teil dieses Aba-Universums, nämlich bei einem ähm beim Konzert. Also das Cher ist mittlerweile ja auch,
06:40
Teil dieses Arbeitsums geworden. Das Cher, genau. Das Cher. Genau.
06:47
Okay. Grüße gehen raus. Geht das schön? Genau, dabei ist sie ja selbst eine Ikone, aber trotzdem sagt sie, ich ich will dabei sein
06:56
Und wenn man sich so die Filme anguckt, ähm jetzt nicht unbedingt mal beim äh Mama Mia, die Musicalfilme, sondern beispielsweise. Wieso nicht unbedingt? Also bitte. Ich, also wir hatten da eine wunderschöne. Ja, ähm, Zeit mit einer. Ich möchte nicht vier. Nicht wir.
07:11
Mit dem wir, was du diesmal auch nicht gemacht hast. Ich wollte diesen legendären Moment für später auf.
07:20
Ja. Und jetzt aufs. Da kommen wir nochmal drauf. Auf zwei andere Filme äh eingehen. Wir wissen ja, Australien äh ist äh äh ist ein Land, in dem es sehr viele ESC-Fans gibt,
07:31
Es gibt aber auch sehr viele Aba-Fans in Australien. Das hat glaube ich auch miteinander zu tun, ne
07:36
Ähm weil Arbeit ist ja auch Teil der SC-Kultur und äh es gibt zwei australische Filme, die international sehr erfolgreich waren, in denen aber eine zentrale Rolle spielt.
07:46
Das ist Precilla-Königin der Wüste und äh Modeors Hochzeit.
07:55
Also Precille. Ich glaube, keiner von uns kennt die Filme. Echte Filmklassiker. Ja, ne, das ist echt äh ja. Pressilla, es ist äh aus deiner Zeit, ne, Mike? Maria, Schnauze. Presiller ist ein Film über drei äh Dragqueens, die irgendwie mit einem Bus quer durch die australische Wüste fahren
08:11
und natürlich immer wieder ab, aber äh hören uns äh eine der beispielsweise einen der Dragqueens
08:19
Und die eine ist es riesen ähm.
08:23
Aber Fan und die hat dann ihren größten Schatz rausgeholt und das war ein Stück äh in also praktisch konservierter Code.
08:33
Und äh da sagt sie, das äh ist von Annafried und da sagt die andere Draghin.
08:40
Oh mein Gott, das ist aber scheiße. Und äh
08:44
Und beim Muri geht's um eine Tochter von einem von einem Abgeordneten, die äh ziemlich unterdrückt wurde, von ihrem Vater mopsig ist, auch von ihren Freundinnen immer so ein bisschen gedisswert Außenseiterin ist
08:55
Und äh die emanzipiert sich dann und auch da ist aber der Soundtrack und dann findet sie auch eine neue Freundin äh im ähm.
09:03
Im FuKett oder so oder wo auch immer die Urlaub gemacht hat und ähm und ähm.
09:10
Und die und die machen dann sozusagen Karaoke zu Waterloo und das ist auch so ein Cartasismoment. Also in australischen Filmen über Außenseiter.
09:18
Außenseiterinnen spielte aber immer sozusagen die äh die Grundmelodie. Also das ist auch äh für eine Kultur von Außenseitern ähm
09:28
auch ein äh eine Musik war, mit der man sich identifizieren kann und äh mit der man sozusagen sein eigenes Lebensgefühl darstellen kann. Äh das ist äh diese beide Filme sind für euch jetzt
09:38
Pflicht. Ihr müsst ihr euch auf jeden Fall angucken und auch das du wirst sie ja bestimmt haben oder uns ausleihen. Und das verbinde ich auf jeden Fall mit aber.
09:48
Florian.
09:49
Ja, sehr schön. Ähm jetzt ist schon ich glaube drei oder vier Mal in den zehn Minuten, die wir jetzt gerade aufnehmen, das Lead Waterlou gefallen. Ich glaube, das wäre so ein Lied, was wir auch die Playlist packen müssten, oder? Auf jeden Fall. Ja, auf jeden Fall.
10:03
Das hauen wir gemeinsam drauf. Ganz wunder, wunderbar, wo wir gerade bei Waterloo sind und bei den Songs, die aber so gemacht hat.
10:11
Wollen wir da vielleicht auf die größten Hits einmal an eingehen und.
10:16
Was für eine Atmosphäre, die ich sehe, sie Hits auf Partys oder wenn man sie hört, auch schaffen. Also mir fällt da beispielsweise direkt ähm Dancing Queen ein.
10:26
Ja oder Mama Mia.
10:29
Was fällt was fallen euch dafür jetzt ein? Dancing Queen würde ich auch auf jeden Fall mit drauf packen auf die Liste. Ja Dancing Queen auf jeden Fall ähm.
10:40
Man darf ja nicht vergessen, Dancing Queen äh ist ein Lied über eine Deutsche. Deswegen äh müssen wir das insbesondere drauf machen, nämlich über Königin Silvia von Schweden.
10:50
Also es wurde ja zur Hochzeit äh der Königin äh Silvia mit dem König Karl Gustav äh veröffentlicht und äh für mich so als kleine Royalistin ist das natürlich insbesondere ein sehr schönes Lied. Es gibt eine schöne Version von Kyliminok von den lipischen Spielen äh zweitausend.
11:06
Ja, es gibt viele tolle Versionen, auch Coverversionen von Dancing Queen. Wolfgang.
11:11
Ähm also wenn man was sagt zu Partys und ähm ähm aber dann würde ich nochmal super Trupper mitnehmen.
11:20
Das war auch immer äh ein Lied, das oft gespielt worden ist. Ähm andererseits würde ich sagen, dass ich glaube, dass Dancing Queen äh das,
11:29
Das Lied ist, dass am ersten gespielt wird noch auf Partys. So alle anderen ja, also was ich jetzt so in den letzten Jahren mitbekommen habe, immer weniger, aber Dancing-Queen ist eigentlich das, was eigentlich dann.
11:42
Eher noch gespielt wird jetzt und zwar dann, wenn sozusagen es romantischer wird momentan auf dem auf dem Dancefloor, sage ich mal. Und was ich auch mitbekomme, ist, dass der.
11:53
Ich sag mal der Rhythmus und die die Submelodie, ich weiß nicht wie man das ähm wie man das in der.
12:01
Musiksprache hört, aber was ich mitbekomme ist, dass das auch oft auch bei Technolo Liedern ähm sozusagen mit hineinspielt,
12:09
bei Technologie dann immer wieder raushört, dass dann Zinkqueen.
12:13
Also so geht's mir jedenfalls für mich sozusagen in ähm Technotempeln ähm abfeiern. Techno, okay. Florian
12:21
du guckst so ihre zu. Ja, dass du Dancing Queen als äh romantisches Lied, wo dann äh zwei Seiten kalt gelebt wird äh äh bitte ich das finde ich sehr interessant. Geht mir nicht ganz so. Ähm für mich ist Dancing Queen eher so ein befreiendes Lied
12:35
auf der Tanzfläche, wo man rausgeht und einfach.
12:39
Einen raushaut und einfach Spaß hat äh lachen kann, dabei dem Lied. Ähm und ist ja auch so ein bisschen für die quere Community ein Lied, ähm was
12:48
auf die Tanzfläche drängt und was ähm da so rumgeht, ne? Also das Thema Queen in der Community ist ja auch so ein Thema und ähm da ist
12:58
das Lied, zumindestens, was ich so mitbekommen habe, bei Queen Partys und bei Queen Menschen sehr, sehr beliebt. Mike Dorak. Ja, das ist natürlich äh die Dragqueen-Hymne überhaupt, ja? Also äh ob's jetzt wirklich regelmäßig und häufig gespielt wird, aber das ist ein Lied, was viele im Hinterkopf haben, äh
13:15
wenn sein Track denken und und dann Queens insgesamt.
13:21
Man möritiert, weil Wolfgang so an die Decke geguckt hat, ähm okay. Ähm.
13:27
Ähm nee, ein anderes Lied, also Super Trupper beispielsweise auch, das da hat der Bär mir gesagt, Bär ist ja ungefähr die gleiche Generation wie Wolfgang und meint irgendwie hat er früher bei seinen Eltern auf einen Plattenspieler gehört und das ist so ein äh Lied, was bei so
13:40
äh Kindern aus dieser Zeit äh sehr, sehr äh ankommt und und äh sehr präsent ist
13:46
Ähm ich finde Gimmi Gimmi Gimmi, aber auch ein geiles Lied. Das äh ist es ähm.
13:52
Aber ähm nicht nur wegen des Textes, sondern auch wegen äh wegen des äh Rangements. Wahrscheinlich Flo findet das wahrscheinlich auch, oder?
13:59
Hammerbeat, also ich äh äh tolles Lied ähm und vor allen Dingen äh ist ganz
14:05
spannend, dass du den Werder ansprichst, weil ähm bei Partys mit meinen Eltern oder Familienpartys
14:10
ging's mir sehr ähnlich als Kind und als Jugendlicher, weil meine Eltern das dann quasi wahrscheinlich weitergegeben haben oder für sich weiter eingenommen haben. Ähm das ist ganz spannend. Ähm dass ähm die Weder von ABBA haben Familien feiern und Familienpartys, wenn man die so nennen möchte, immer auch begleitet.
14:28
Und ähm deshalb war da ist das auch so für mich so ein kleiner Kindheits ähm
14:34
Kommen da immer wieder Kindheitserinnerungen hoch. Auch gerade, was den ESC angeht. Also ich habe dann die großen Bilder des ESC vor mir und habe dieses ähm diese Verknüpfung, aber uns ESC direkt im Kopf
14:47
und das ist was sehr schönes finde ich. Wolfgang du hattest dich gerade noch gemeldet.
14:52
Also kann ich dir dabeipflichten, was mir nur dann sozusagen, also es gibt ja auch eine Kritik daran, so, an aber es gibt ja auch die Kritik, dass sozusagen die Lieder ähm stark äh kommerzialisiert worden sind, dass man sozusagen eher auch auf ähm.
15:06
Auf ähm Commerz ausworben und nicht so zuerst sozusagen auf,
15:10
Einzigartigkeit und das kann man ja dann auch sehen, weil sie ja heute immer noch gespielt werden, ist es wirklich sozusagen. Also ich würde der Kritik mich jetzt nicht anschließen wollen. Aber sie gibt es eben, dass sie halt eben beliebig sind und dass man sie deswegen heutzutage immer noch sinken kann.
15:26
Oder dass man halt, dass sie halt sehr einfach strukturiert sind und aufgebaut sind. Ich würde mich jetzt dran nicht beteiligen, aber ähm es fällt doch auf, dass es.
15:36
Dass die Lieder doch schon so eingängig sind, dass man doch passagenweise auch heute noch und auch heute junge Leute dort mitsingen können und da sozusagen, dass ähm sich auch merken diese Lieder, so. Also wenigstens dieser Fall.
15:52
Genau, also die Kritik war ja auch schon zu Zeiten von Abba da. Man darf nicht äh ich habe da mal eine interessante Druck rüber gesehen. Die Musikkultur in in Schweden vor aber.
16:02
War sehr auf E-Musik, also sehr auf ernste Musik
16:05
äh getrimmt und da wurde alles was so in Richtung Populärmusik, ähm Unterhaltungsmusik ging. Sehr verpönert, gab's richtige musikalische Proteste gegen aber nachdem die den Grand Prix gewonnen haben
16:16
Es darf und als wenn man sich diese Bilder heute anguckt, äh hatte das schon was sehr Absurdes.
16:23
Und ähm also das kann man sich heute nicht vorstellen. Äh bei Aba ist natürlich die, die leben natürlich die durch die Kopie auch immer noch sehr lange weiter. Also ich habe ja Cher eben erwähnt
16:33
objektiv betrachtet ist das Abba-Album von Cher nicht unbedingt eine musikalische äh Verbesserung natürlich dadurch, dass ihre äh sensationelle Stimme damit äh schwingt, äh heißt äh ist das natürlich ähm was Einzigartiges
16:47
Aber äh es gab Ende der Neunziger, Anfang der Zweitausender Jahre auch eine Gruppe, die hieß die A-Teens
16:53
Gießen erst die Abatins. Das waren irgendwie äh so äh so
16:58
vier Castingopfer, die dann diese ganzen Abbasons so mit mit so Billig Techno-Untermalung nachgesungen haben,
17:05
also wo es dann richtig schlimm wurde, aber äh ich meine allein die Tatsache, äh dass äh dass dass man das für so interessant hält und eingängig, dass man sagt, okay, wir äh verdienen noch ein paar Kronen mehr damit, wenn wir da so ein paar.
17:18
Paar Jugendliche rübersingen lassen, das sagt ja auch was darüber aus und letztlich.
17:26
Ich finde die, also wenn du dir verschiedene Lieder anhörst, äh, irgendwie Fernando, schicke Team. Das sind sehr unterschiedliche Lieder, die auch eine gewisse Einzigartigkeit mitbringen. Das ist nicht so, dass sich da alles gleich anhört.
17:42
Also da würde ich dir beistimmen, äh Mark, ich habe ja nur gesagt, dass sozusagen diese Kritik da ist, ich würde jetzt nicht äh verfolgen, aber ich würde mich doch verwehren, dass äh aber kopiert hat. Ich finde, dass vor zwei Jahren sie neu interpretiert hat.
17:56
Mit Ihrer Stimme und wenn man sich dann die Lieder anhört und die Lieder von von Aba anhört, aus den siebziger Jahren und dann die Neuinterpretation von von Cher.
18:06
Das hat nochmal sogar also für mich fand ich nochmal so einen Tiefgang gehabt, weil Chairs eine einzigartige Stimme hat.
18:12
Grad das Lied füreinander, was du heute angesprochen hast, das Ziel halt dann auch im Film spielt oder singt, fand ich schon sehr, sehr toll interpretiert und neu interpretiert, also da war ich schon sehr begeistert,
18:25
Aber der Flo hat noch eine Meinung
18:27
Ich habe hier ähm auf meinen, ich bereite mich immer mit einem Dokument vor und da drauf stehen habe ich äh eine Band, eine Generation Fragezeichen, aber ich finde aus dem Dialog, den wir jetzt gerade haben, kommt so ein bisschen raus,
18:40
eine Band viele Generationen, weil ich finde die Musik von Abba wurde immer weitergegeben durch Familienfeiern, durch was auch immer und auch in meiner Generation spielt aber eine Rolle,
18:51
und hat eine Daseinsberechtigung sogar eine ziemlich große. Deshalb äh habe ich das hier gerade durchgestrichen. Eine Band viele Generationen kann man, glaube ich, ganz gut sagen bei Abba oder?
19:00
Was meinst du dazu, Mais? Ja, auf jeden Fall. Äh ich weiß noch bei dem Konzert von Cher, also ich ich wollte Cher nicht runterspielen,
19:07
Man muss schon sagen, also das ist natürlich etwas hochwertiger, hätte arrangiert werden können das Album, aber natürlich ihre Stimme macht da einiges aus und darauf hat man sich auch sehr verlassen
19:14
Und bei dem äh Cher Konzert, wo wir waren, da war natürlich das Segment mit Abba, da sind die Leute abgegangen, wie Schmidts Katze. Ja und äh da ging so richtig ab.
19:24
Und das das Interessante ist und äh also durch diese Musik ähm ähm also Abba hat ja äh diese Musik dadurch auch geschaffen, dass das sie
19:32
teilweise die gleichen Tracks mehrfach äh eingespielt beziehungsweise kopiert haben, sodass das einen volleren Klang bringt
19:40
Äh auch, dass äh die Darstellung.
19:43
Führte dazu, dass man äh dass dass man einfach nur diese Kodes teilweise spielen muss und die Leute erkennen darin aber, auch wenn es inhaltlich gar nichts mit Arbeit zu tun hat. Es gibt eine wunderbare Parodie.
19:56
Von äh dem Comedy du French and Sonders von neunzehnhundertneunzig.
20:01
Also sind Dorntrend und Jennifer Sornes aus Großbritannien. Die haben in in äh in ihrer dritten Staffel ihrer Sendung äh ein Beat rausgehauen. Das heißt Sel Avi.
20:11
Und du erkennst sofort aber darin wieder, also nicht nur, weil sie so gekleidet sind.
20:16
Weil das so instrumentiert ist und so weiter und so fort. Ich würde das ganz gerne in den Shownotes verlinken, weil das ist ein super Video geworden.
20:25
Ja, ähm da du meine Frage einfach so übergangen. Genau, aber ich äh stelle ich die jetzt an, nee, nee, nee, nee, stelle ich dir jetzt einfach an Wolfgang weiter. Wolfgang findest du eine Band viele Generationen, kann man so sagen oder was was äh geht dir da eine? Wir sind heute etwas zick.
20:40
Bei dem Thema. Also in der Tat also erstmal spielt sie für zwei Generationen, einmal für die Generation Mike und mich und einmal für deine Generation natürlich. Ähm aber ich glaube auch, dass sie sozusagen weiterträgt. So, das ist das wird eine ähm.
20:55
Auch wenn sich die Musik weiterentwickelt und so weiter, wird man sie auch weiterhin weiter hören. Mike ist gerade nicht sehr äh amüsiert, dass ich, dass ich ähm.
21:05
Ich kann nicht, ich kann nicht auch stumm schalten, weißt du? Ich kann nicht auch stumm schalten. Ja, ja. Zensur. Komm mal zum geh doch nach Bellerus. Geh doch einfach nach Bellerus. Komm einfach mal zum Punkt, mein Lieber.
21:15
Nein, also ich glaube auch, dass sagt der, der das auch so gut kann, ne, zum Punkt kommen, eigentlich, ne, mein Lieber. Ja, bei mir sind, ich habe mir halt mehrere Punkte, die die brauchen halt ihre Zeit. Mhm.
21:26
Also ich glaube, dass es äh Generationenübergreifend ist und ich glaube auch, also ich bin davon überzeugt, dass auch die alleine durch das Dedenzing Queen. Man sieht das immer wieder auch in Kindergärten und so weiter, wenn das dann gespielt wird und dann auch mit,
21:38
kleinen Kindern schon sozusagen da mitgetanzt ist und so weiter, dass das sozusagen auch da schon dann verfängt.
21:45
So und deswegen glaube ich, dass das Generation übergreift ist. Nichtsdestotrotz wird's irgendwann mal sie werden jetzt,
21:52
Vierzig, fünfundvierzig Jahre alt sein, ich weiß nicht, ob's dann mit achtzig, neunzig noch so gehört wird, also.
21:59
So sagen wir mal in zwanzig, dreißig Jahren dann noch so gehört wird, irgendwann wird es halt sowas sein wie Mozart oder Bach oder so, es wird seit dreihundert Jahren so,
22:08
Wie viele Generationen ist tragfähig ist, muss man dann gucken. Aber ich glaube die nächsten fünfzig Jahre wird's noch ganz gut abtragen.
22:18
Märsche werden in Deutschland wieder sehr modern, das kann ja auch nicht sein. Ich hatte gerade eher angesprochen, ähm aber ist ja auch so ein bisschen ähm Schwulenikone, oder zumindest ein Squ,
22:29
Ikonenband, finde ich zumindestens. Ich weiß nicht, wie es euch da geht.
22:35
Diesen ausgefallenen Kostüm der Leichtigkeit in der Musik, die oftmals da ist bei Abba und den vielen Glitzer in den Kostümen und den vielen Glitzer auf der Bühne waren die schon immer für mich zumindestens sehr beeindruckend und ähm.
22:51
Hatten auch immer so einen leichten Touch,
22:54
Ne, also so ein so ein ähm so einen leichten ähm ähm Glitzertouch in ihrer in ihrem Auftreten, ne? So eine Leichtigkeit meine ich damit. Und das finde ich irgendwie total ähm,
23:06
Fand ich immer total angenehm, als ich die äh Musikvideos oder auch nur die Musik gehört habe, ähm war da so eine Befreiheit in den Liedern und das ähm tat mir zumindestens immer sehr gut. Wie geht's euch da? Wolfgang.
23:21
Also ich weiß, was du meinst und äh ich,
23:23
Ich weiß aber immer nicht, da muss ich jetzt mal auf auf Mike dann mal gucken, ob der mehr weiß, das weiß ich nämlich nicht. Ähm ob das jetzt die Zeit war, ist dieser Aufbruch so achtundsechziger und dann ist diese Zeit aufgebrochen und dadurch ist die sind die siebziger Jahre sozusagen leichter geworden und aber hat das mitgenommen und hat das dann verkörpert
23:41
aber ich hab's jetzt nicht nie explizit sozusagen wahrgenommen, dass sie.
23:45
Für die Community gesprochen haben. Also nicht so wie Taya, nicht so wie Madonna und so weiter. Das habe ich nie so wahrgenommen. Aber ich habe
23:54
was ich wahrgenommen habe, dass sie ein anderes Lebensgefühl
23:56
präsentiert haben, ja? So allgemein für alle, nicht nur für die Community, für unsere Community oder für die quere Community, sondern für alle ein anderes Lebensgefühl verbreitet hat, was,
24:06
zusammen. Oder ein anderes westlich geprägtes Lebensgefühl, nicht nur diese Schwere, nicht mehr dieses Obligkeitshörige. Und das würde ich heute immer noch äh
24:16
unterstreichen, aber alles andere weiß ich nicht, ob ob man da nicht zu viel alleine interpretiert. So.
24:23
Also ich hatte ja eben schon mal diese beiden ausreichend Filme erwähnt, wo wo die ähm.
24:30
Aber sozusagen als Soundtrack für Außenseiter genommen haben. Ähm ich glaube, dass die, die ähm.
24:37
Quere Menschen, aber ging's auch für Leute, die äh so ein bisschen aus anderer Art Außenseiter sind. Ähm waren das so ein bisschen die Identifikationsfiguren, sind's vielleicht noch,
24:47
Ich glaube, dass er da, also erstmal möchte natürlich jeder von uns, möchte Agneta sein. Wer natürlich nervt, es meinte. Also ich wollte immer Björn sein.
24:58
Ja, du bist was. Also ich wollte nie einer von denen. Du warst natürlich immer schon ein bisschen anders. Okay, aber ähm.
25:05
Und das ist auch gut so, anders zu sein. Wolfgang lass dir überhaupt nichts dazu sagen. Ähm
25:11
Aber ich meine, man darf auch eine Sache nicht vergessen, die hatten ja die absurdesten Kostüme überhaupt an. Also wenn irgendwer anders mit diesen Dingern äh stell mal vor, irgendwie Heino
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tritt irgendwie äh neunzehnhundert äh zweiundsiebzig in der Hitparade mit so einem Kostüm auf.
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Und allein, dass da vier Leute sind, die jetzt auch nicht also an sich optisch nicht äh wirklich so äh als die wirken ja, wenn die andere Kostüme setzt, wirken die alle komplett spießig
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Ja, also dass diese vier Leute, die dann praktisch aus aus so einer schwedischen Kultur kamen, die damals so ein bisschen anders war und und wo es wirklich so die Richtung, auch gerade in der Musikszene so ein bisschen spießiger abgehen, dass sie gesagt haben, ach komm
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Wir ziehen uns mal einen Glitzerfummel an, wo wir im Cape dranhängt
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und unsere Nüsse gut zu sehen sind und wir stellen uns damit mal auf die Bühne. Allein diesen Schritt zu wagen, ja, das ist so ein Vorbild für alle Leute, die so ein bisschen anders sind, sagen wollen, ja, hier bin ich. Und ich glaube, das hat damit was zu tun,
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Und das ist das Gefühl, was aber äh vermittelt, glaube ich. Voll. Ja. Voll total. Maik, ich würde jetzt gerne auf unser Thema kommen.
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Die Aba Filme. Ja.
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Möchtest du dir einen schönen Moment erzählen oder soll ich? Ich glaube, wir haben ihm schon mal erzählt, aber man kann ihn nicht oft genug nicht aufgenommen. Soll ich einführen? Für ein.
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Also wir fahren in einem Aba-Film zusammen zu dritt. Mhm. Ja. Nee zu viert sogar. Wir waren zu viert. Wir waren mit dem Bären. Genau. Unserem Kollegen Wolfgang, genau,
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Genau und ähm ich glaube es war aber zwei. Es war zweite Tage. Der Gedanke nicht. Es war Mama mit mir. Ich sollte, ich sollte einführen.
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Es war mal bei mir zwei, genau. Die Störgeräusche, ne? Im Bochumer ähm,
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Kino. Ja und wir saßen in der letzten Reihe. In der letzten Reihe aller an der letzten Reihe.
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Und Mike und ich saßen nebeneinander. Mhm. Und dieses Gefühl ähm mit diesen leichten Aberliedern.
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In der Szenerie, in Griechenland.
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Ähm aber auch schon in England. Wo es dann um Liebe ging. Mhm. Um Zärtlichkeit, um Miteinander sein, um Familie, um Freude.
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Konnten Mike und ich einfach nicht anders und wir mussten diese Lieder mitsingen und es war wirklich ein
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ein Schlüsselmoment unseres Lebens, glaube ich. Und für alle Menschen, die in diesem Saal saßen, war das einfach anwesend waren. Genau. Genau. An dieser Stelle. Und man muss sagen allen Anwesenden. Man muss sagen, von der Herzen. Der Jubel
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durch den Film hindurch, ja, ne? Durch unsere Gesamtkünste, die nochmal geworfen. Beschallert wurden, der Jubel.
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Man darf ja eins nicht vergessen, wir haben aus einem.
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Aus einem eher harmlosen Film haben wir ein Kunstwerk gemacht, allein unsere Live-Performance.
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Wir haben den Film nochmal an. Wir haben dem eine ganz neue Dimension gegeben und wir haben den Menschen, die insbesondere.
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Die Frauen, die direkt in der Reihe vor uns saßen. Oh ja. Und die ganz unmittelbar. Unsere Gesangskunst.
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Genießen durften. Miterleben konnten. Ja. Ja. Richtig reinfrieren. Auf die Daimland geschaut haben und sich gedacht haben
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Oh, wo kommt denn diese Musik her? Wo kommen denn diese extra Gesang her? Welche Figur ist denn das? Und dann auf einmal merken, oh, das sind diese wunderbaren Menschen hinter uns, die uns dieses Erlebnis und diesen Moment schenk,
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diesen Moment, der wir den wir niemals verlieren werden und die werden mit Sicherheit heute noch dran denken. Oh ja. Ja, sie haben nämlich einen Tinnitus seitdem.
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Und das, das verbindet uns auch ewig mit Abbau und miteinander.
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Miteinander. Ja. Das einzig, das einzig traurige an diesem Tag war, dass ähm scheinbar.
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Die anderen fünfzig Prozent unserer Gruppe, ja. Mit denen wir da waren. Diesen Film nicht so fühlen konnten wie wir. Nein, ähm irgendwie sich auch nicht in unseren Wunder, in unseren wundervollen Moment hineinfühlen. Nein, es war sehr bunt,
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es ein bisschen kaputt gemacht haben, ja. Muss man dazu sagen, oder? Ja, ja, der Bär hat gesagt, irgendwie.
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Ist da der Lautsprecher kaputt oder was soll denn das Gebrum hier so? Also allein äh unsere Kunst, die ich mal so zu würdigen. Ja, ich meine, man hätte ja erwarten können, also wäre das mindestens, was man erwarten kann, dass sie zumindest mit einsteigen und und genau. Hey, ja. Ja. Äh aber ich meine, da krummeln zu sitzen und und
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drohten Kopf zu bekommen, ja. Fand ich ein bisschen
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Traurig, ja. Wir werden übrigens das Foto aus dem Kino vor der Aufführung können wir bei Instagram noch veröffentlichen. Genau, sehr gerne, super gerne. Ich habe das noch.
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Damit ihr euch auch in dem Moment ein bisschen zumindestens einfühlen könnt mit uns gemeinsam. Es war auf jeden Fall ein wunderschöner Moment in meinem Leben. Ja. Den wir gemeinsam genossen haben, lieber Mike. Wir beide. Ähm wir beide.
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Genau, Wolfgang möchtest du da noch irgendwas? Also ich muss ja eins zu einer Ehrenrettung sagen. Ihr habt ihr besser gesungen als Cher.
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Aber das habe ich so erwartet. So.
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Ansonsten, wie gesagt, ich gratuliere allen Teilnehmern in diesem Kino. Die verdiente Gage, bitte an äh Florian schicken, liebes Kino, Union. Ähm.
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Ansonsten freue ich mich auf den dritten Teil mit euch, der bestimmt kommen wird. Maik, das können wir gut überpiepen alles. Ja, das kriegen wir hin. Ja. Ich meine, nur weil wir jetzt im Kinohaus verboten haben, müssen wir uns jetzt hier nicht so dissen lassen, ne? So. Nee. Also wirklich. Frechheit.
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Ja ich finde das ist ein schönes Ende unseres ersten Teils. Was habt ihr denn für Lieder mitgebracht für die Playlist außer die Abalieder.
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Möchtest du vielleicht anfangen lieber Mike? Ja ähm es hat schon aber related, muss ich sagen, weil ich habe ja gesagt, dass das äh es viele Zitate gibt äh für für aber
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die jetzt nicht unbedingt als aber identifizierbar sind und ein Zitat ist das Lied. Hangab von Madonna.
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Und da wird sozusagen ähm ähm dieses aus äh Gimmi Gimmi Gimmi äh übernommen. Es durfte sie. Und das hat das Lied sehr bereichert und das hätte ich ganz gerne auf der Playlist.
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Ja super gerne, was hast du uns mitgebracht Wolfgang.
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Du machst an YouTube. Also ich habe, ja, tut mir leid. Ich habe ein Abalied mitgenommen. Ach.
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Ja, aber ich möchte unbedingt, ähm, ich kenne aber den Interpreten nicht mehr, das muss man gleich mal nochmal gucken aus dem Film, das Lied die Version nehmen und zwar ähm,
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Ich fand das so toll aus.
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Kisses. Ach, das können wir dir einsingen Wolfgang. Ja, ne? Sehr gerne. Ja, das ist schön, dass es dir so gefallen hat. Jetzt haben wir diesen schönen, griechischen Azent. Und ich kann dir sagen, wer die Interpreten waren. Das waren Florian und ich
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Genau, sie ist. Also ich find's auch ein bisschen traurig jetzt gerade. Ja, Florian.
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Ja, ich sage jetzt mal, was ich mitgebracht habe. Ja. Äh ich habe kein aber mit äh Lied mitgebracht, sondern ein Lied von Ello Black,
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Von seiner neuen äh neuen Album ist jetzt schon ein bisschen her, so zwei, drei Wochen, dass er das rausgebracht hat. Und zwar hätte ich davon gerne das drauf.
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Und das packe ich jetzt auf die Playlist und euch wünsche ich eine kurze, schöne, knackige Pause. Bis gleich.
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Music.
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Willkommen zurück aus der Pause. Ich hoffe, ihr habt ähm die Bilder im Kopf immer noch, wie Florian und ich.
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Ein Kinosaal von hinten.
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Gespaßt haben, während Wolfgang geknöttert hat, aber wir können die Geschichte wahrscheinlich in einem Jahr nochmal erzählen. Das ist das Schöne an guten Geschichten, ne. Jetzt haben wir unsere, ja, Florian, du hast geatmet.
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Nee, das Atmen kommt vom Wolf. So eine ganze Zeit. Na ja. Also, aber jetzt haben wir mal ein anderes Thema. Wir haben nämlich unsere allseits beliebte Wiederkerne Kategorie. Müsst ihr gesehen haben.
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Mhm. Das heißt, wir werden jeweils einen Film oder eine Serie vorstellen und eine Serie und eine Serie vorstellen, genau.
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Ein Film und eine Serie vorstellen, die ihr gesehen haben müsst. Und äh ich würde mal sagen, der Florian.
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Würde wahrscheinlich jetzt ganz gern mit einer Serie anfangen, oder? Ich fange mal mit einer Serie an, Mike genau. Ist gute Idee.
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Ist eine gute Idee, dann fange ich mal an. Ich habe uns die Serie der Tatortreiniger mitgebracht.
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Eine wirklich wunderbare Serie mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle.
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Die Serie dreht sich rund um den etwas trottigen, aber sehr liebenswürdigen, liebenswürdigen Tatortreiniger Shotty, der immer wieder zum Reinigen eines Tatorts gerufen wird, also tatort nicht unbedingt immer nur,
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mit Mord in Verbindung, sondern auch wenn da eine Wildsau durchgerannt ist ähm und das.
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Die ganze Wohnung zerstört wurde oder das ganze Haus, hier das ganze Wohnzimmer. Auch dann kommt er beispielsweise, wie in allen ähm in einer Folge dieser Serie. Ähm dort erlebt er dann immer sehr spezielle Sachen, wie ich finde. Also wirklich.
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Sehr abgespacete Drehbücher finde ich teilweise ähm.
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Die teilweise dann mit Schottis Leben zu tun haben und teilweise auch ähm seine Vorgeschichten quasi weitererzählen und einfach nur ja.
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Wir sind upgespaced in Zusammenhang bringen und ähm.
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Die beste Folge für mich, also die die Folgen sind immer so fünfundzwanzig bis dreißig Minuten lang. Das heißt, man kann die auch wirklich gut zwischendurch einfach mal gucken. Ich weiß jetzt nicht genau, wie viele Staffeln es gibt, aber ähm.
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Wirklich eine kurzweilige Serie, die man auch gut mal so nebenbei gucken kann, wenn man einfach nur den Kopf frei kriegen möchte. Mir hat persönlich am besten äh die Folge gefallen, in der zu einem.
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Anschlag gerufen wird, also nach einem Anschlag äh wird er in ein Laden gerufen, der mit Religion und Weltanschauung handelt. Und äh diese an Menschen äh äh diese dann.
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Nochmal nochmal am Anfang, da dann Menschen dabei hilft, ich bin ganz nervös gerade. Ähm äh da dann Menschen dabei hilft
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die richtige Religion oder Weltanschauung für sich zu finden und auch überzugehen. Also die alte Religion abzulegen und dann quasi in die neue Religion reinzugehen. Und das ist ein sehr, sehr spannendes Thema, finde ich. Ähm so Kommerzialisierung der der Religion und der Weltanschauung ähm.
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Und deshalb würde ich euch gerne diese Serie ans Herz legen. Ist wirklich
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sehr schön zu fürs Zwischendurchgucken und ich glaube, Mike, du hast äh gerade äh die Augen so weit aufgerissen, dir gefällt die Serie ja auch sehr, oder? Ich liebe sie. Vor allem die Figuren sind so toll gezeichnet. Unglaublich. Also äh vor allem jetzt richtig ähm ähm Liebe zu zu ähm
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kleinen Eigenheiten, die sie haben und ähm auch Liebenswürdigkeiten.
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Ähm also ich habe die sehr gerne und das ist äh äh eine NDR-Produktion.
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Und die machen äh sehr gute äh äh Serien. Es gibt auch von dem gleichen Machern irgendwie Jennifer Sehenswunder was Besseres. Mhm. Also wo die Figuren eigentlich genauso toll gezeichnet sind. Und auch so eine so so.
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So ähm.
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Leicht durchschaubaren. Mhm. Aber manchmal erst auf dem zweiten Blick leicht durchschaubaren Ticks, die wir haben und das ist wirklich wirklich sehr schön. Sind mal so drei Folgen pro Staffel oder vier. Also es ist nicht sehr lang.
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Aber es lohnt sich.
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Und es sind äh sind so die Details, wie du gerade schon sagst, ne? Diese Detaillliebe in diesen Stücken, weil es sind nun mal nur drei äh fünfundzwanzig bis dreißig Minuten,
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und da muss man eben die Charaktere so gut zeichnen, dass in diesen paar Minuten ähm genau das rauskommt, was rauskommen soll. Mhm. Und das kriegen die wirklich.
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Mit so einer Liebe zum zum Filmen machen und zum Serienmachen hin,
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das ist wirklich sehr sehr schön zu sehen. Ja und Schotti ist wunderbar. Unglaublich. Ja, vor allem, also ich meine, auch Björn, auch Vibianemädel dann einfach spielt, ne? Also wirklich ein toller Schauspieler
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Ja, irgendwie was was äh ich äh ich äh komme da, wo andere nicht mehr können oder irgend so äh solche Sachen. Genau. Ja.
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Wirklich sehr, sehr schön gezeichnete Serie. Mhm.
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Was hast du uns denn mitgebracht, Mike? Vielleicht ein Film jetzt äh direkt. Ein Film? Äh okay, dann fange ich mit meinem Film an und zwar ist das ein Klassiker von neunzehnhundertachtundvierzig.
38:11
Äh wozu ich ähm ist einer meiner Lieblingsfilme.
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Ich habe noch ein äh ein sehr schönes äh YouTube-Video, also so eine Kurzdokumentation gesehen, kann ich gerne verlinken über die Entstehung dieses Filmes und zwei ist das ein Film von Billy Wildam.
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Also eines eines Regisseurs, der auch äh aus Deutschland kommt, dann integriert es nach äh in den USA, einen sehr interessanten und schönen Humor hat,
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Und ähm also eins, zwei, drei ist einer seiner Filme beispielsweise. Ich glaube, den habe ich hier mal vorgestellt,
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Ja, genau. Und äh dieser Film ist ein bisschen weniger bekannt, der ist noch von neunzehnhundertachtundvierzig, der heißt eine auswärtige Affäre.
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Und zwar spielt der in Berlin in äh in also im im Jahr neunzehnhundertachtundvierzig, also
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einige Jahre nach dem Krieg in den Trümmern der Stadt und ähm also es geht darum, dass eine US äh Kongressfrau namens äh Fibi Frost ein sehr schöner
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Namens Witz, weil das eine wirklich eine frostige Figur ist, also ziemlich ähm kommt's aus dem mittleren Westen und äh,
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bisschen vom Land und die soll jetzt die Moral der Truppen in im äh Berlin ähm äh überprüfen und vor allem austesten, äh ob die jetzt wirklich äh sich mit den Frauen da fratanisieren oder äh also ob da irgendwie.
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Wie die Moral wirklich ist, ne? Und ähm
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und das wirklich sehr schöne Szenen, weil die äh also das wurde natürlich größtenteils im Studio gedreht in USA, aber da sind auch wirklich Aufnahmen aus dem tatsächlich zerstörten Berlin damals,
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und sie geht dann an der Cover äh irgendwie mit zwei Brocken Deutsch sozusagen als äh deutsches deutsches Fräulein und wandelt damit Amerikanern an
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Und ähm entdeckt dann eine äh Bar und äh eine Sängerin äh Erika von Schlüto.
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Die gespielt wird von Marlene Dietrich und die hat wiederum mit einem Hauptmann oder sowas, der der für diese Frau Fross zuständig ist ähm
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ähm ein Verhältnis, um sozusagen auch Vorteile zu bekommen. Ihr bringt ja dann eine Matratze mit, ihr bringt Zigaretten mit, er bringt Kaffee mit und so weiter und so fort. Und er deckt sie vor allem, weil sie hat durchaus Dreck am Stecken,
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Also sie hat äh durchaus mit Nazigrößen verkehrt und eigentlich an sich müsste sie als Trümmerfrau arbeiten, aber sie singt in der in der Bar. Und ähm.
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Ähm ja äh das das äh.
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Ist das Interessante an dem Film ist, dass nehme ich mal Leni Dietrich, die ja also sehr bekannt war als Anti-Nazi. Mhm. Drei Jahre nach dem Krieg, also nachdem sie dann mit den amerikanischen Gruppen
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Truppen selbst in Berlin auch war und und dann praktisch äh Frontbetreuung gemacht hat, sich sehr dafür eingesetzt hat, dass das Nazi-Regime fällt, sozusagen drei Jahre später eine deutsche Nationalsozialistin spielt,
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die äh und das konnte nur Billy Wilder ihr abbringen. Club Twist. Ja, mhm. Heute echt nur Billy Wilder abbringen. Also sie spricht auch äh passagenweise Deutsch in dem Film. Das ist natürlich auch, sollte man auf jeden Fall im Original angucken.
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Und äh das ist wirklich ein sehr, sehr schöner und sehr charmanter Film, der äh auch ein Zeitdokument ist äh aus dieser Zeit nach dem Krieg. Und ähm
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äh es ähm gibt ein paar sehr schöne Songs von Friedrich Holländer.
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Auch in dem Film am Klavier sitzt, also Illusions, Black Market, so ein Film über über den Schwarzhandelmarkt und am Schluss ein äh Lied, das heißt The Rouins of Burlin,
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Äh das hattest du, glaube ich, schon mal auf der Playlist. Genau. Genau und ähm,
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Bei unserer Berlin-Folge und äh genau. Das singt, wird dann auch in drei Sprachen gesungen, Deutsch, Französisch, Englisch. Mhm. Oder umgekehrt. Äh und äh es gibt nachher einen Plot Twist. Also es ist äh gibt noch ein Review ähm
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Aber äh es gibt da wirklich sehr schöne Momente, also beispielsweise ist da eine Razzia und da ist dieser Undercover-Kongressabgeordnete, die wird damit verhaftet und ähm,
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äh irgendwie dann die Frage, könnte ein Skandal geben und so und äh so Erika von Stüto hilft ihr dann raus, aber dann nach dem Motto hier und jetzt verpisst dich, aber
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Und was erzählst du, erzählst du ihr schon irgendwie, also äh wir sind in den letzten Jahren eigentlich hier wie Tiere geworden und hier geht's einfach nur um um Selbst äh halt und zu überleben und wir müssen eigentlich alles dafür tun und ähm,
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Also durchaus auch Verständnis für Leute, die da in diesem Nachkriegsberlin leben, von einer Frau.
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Die von diesen Leuten teilweise sehr abgelehnt wurde, weil sie mit den Amerikanern paktiert hat, ja bis zu ihr nach ihrem Tod noch,
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muss man äh darf man nicht vergessen, also in sechzig Jahren kann Merline ja zurück
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nach ihrem Todkaver die Frage, ob ob's überhaupt ein äh Ehrengrab bekommen kann und solche Sach,
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und äh ähm also eine Fair, eine auswärtige Affäre äh kann man sich sollte man sich auf jeden Fall angucken. Und ich diese Doktor, kurze Doku würde ich dann auch in den Shownots vergingen. Da kommen ein paar Dings diesmal rein.
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Sehr gerne. Mhm. Wolfgang, Wolfgang, was hast du uns mitgebracht?
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Also ich bin ja für die Hochkultur zuständig. Boah. Ich habe natürlich eine Serie von also produziert von ZDF.
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Aber für Atem.
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Ihr werdet mich jetzt hassen dafür. Also die gibt's seit zwotausendeins und es geht um etwas was mir sehr wichtig ist und ihr wisst genau, was mir sehr wichtig ist. Nee.
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Das ist Essen. Ich esse sehr gerne und ich koche sehr gerne und es ist ähm die Serie zu Tisch.
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Und es geht äh darum, dass innerhalb von achtundzwanzig Minuten immer eine Region in Europa vorgestellt wird. Jetzt gehen sie auch schon weiter hinaus nach Iran, nach Marokko.
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Und immer dort ähm die Küche von einer gewissen Region, also nicht von einem Land, sondern von einer Region vorgestellt wird, auch wie die Erzeugnisse äh äh sozusagen hergestellt werden. Und so auf biologischer Weise, auch bitte.
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Erzeugt werden die Erzeugnisse? Ja, also hergestellt, wenn die Erzeugnisse ähm und ich fand das
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immer schon spannend zu gucken, wie verschieden doch äh Europa ist in den Regionen und das stärkt immer so mein Europagefühl, wenn ich das sehe, dass wir doch so verschieden sind und dass es nicht deutsche Küche gibt und französische Küche gibt und niederländische Küche gibt, sondern dass es wirklich so eine
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vielfältige, regionale Küche gibt, vielfältiges, regionales Denken gibt, über die Grenzen hinweg denken gibt.
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Und dann diese Vielfältigkeit von Europa in in diesen,
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Lebensmittel gezeigt wird und das hat mir immer schon gefallen und das gucke ich mir jede Woche, das läuft eigentlich jede Woche auf Artist, seit zwotausendeins. Ich glaube, es gibt jetzt schon irgendwie zweihundertachtundfünfzig Folgen davon.
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Und das kann ich jedem nur wärmstens,
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ans Herz legen. Und das ist immer total schön, wenn man sieht, wie Familien am Tisch sitzen, ähm auch queere Familien mal am Tisch sitzen und ähm ähm.
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Leute, die nicht im Mittelpunkt stehen, weil's die Großbauern sind, sondern äh äh biologische, also die, die biologischen Anbau machen, so hat ja im Vordergrund stehen. Also toll. Kann ich nur jedem empfehlen. Und.
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Man bekommt sehr, sehr viel ähm wie soll ich sagen? Ähm Ideen was man so kochen kann für.
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Für die Liebsten, die man dann auch gerne bewirken möchte. Also ich finde das ist immer so ein Hochgenuss von Europa, wenn ich das sehe.
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Ich habe jetzt ehrlich gesagt was ganz anderes erwartet, als du eingeführt hast. Ich bin jetzt ganz froh, dass du äh, dass das rausgekommen ist. Ja, sehr schön. Ähm ich mache einfach mal mit meinem Film weiter. Ja.
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Danke dir für die Serie. Ähm ich habe ähm einen wirklichen Filmeklassiker und einen wirklichen Film Brocken mitgebracht. Kann man glaube ich sagen. Also der Film ist
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wirklich sehr lang, geht über drei Stunden, glaube ich. Ähm und ich habe den Film Cloud Adlers mitgebracht.
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Ähm ein sehr langer Film, wie ich gerade schon sagte, für den man sich Zeit nehmen muss auch
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auch mental Zeit nehmen muss, der einen aber wenn man sich da in die Welt reinbegibt, wirklich sehr pakt finde ich. Ähm ein echter Klassiker von Tom äh
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Taigue. Teigware. Stück waren so aus. Tick war
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Äh Lana Wachowski und äh Lilly Wachowski, also zwei Schwestern in der Regie und unter anderem mit Tom Hanks, Hellibery, Hugrand, Ben Wisher, also der Q in James Bond spielt, in den Hauptrollen.
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Die Menschen in verschiedenen Zeiten spielen, in verschiedenen Lebenslagen, äh das ist ein Film, der über fünfhundert Jahre geht. Und der diese verschiedenen Handlungsstränge, also da werden immer verschiedene Handlungsstränge einzeln gezeigt
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dann doch verbindet miteinander und ineinander in einer Handlung einwebt und.
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Das ist wirklich finde ich.
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Für mich persönlich zumindestens mit einer der besten und stärksten Werke, die ich im Bereich Duama und Science-Fiction jemals geguckt habe bis jetzt
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und ich habe mir den persönlich auf Amazon Prime gekauft, gibt's aber bestimmt auch in vielen anderen Mediatheken und wirklich.
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Toller Science-Fiction Dramery äh Film, der.
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Die Verbindung von verschiedenen Lebewesen von verschiedenen Menschen in verschiedenen Zeiten zeigt und dann doch am Ende.
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Alles ineinander verwebt und ein logischer,
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Schrank rauskommt. Also man hat manchmal so ein bisschen das Gefühl, wenn man in dem Film sitzt und gerade mittendrin ist, wo bin ich jetzt gerade und was äh wieso springt das jetzt hin und her und versteht erstmal auch zwischendurch gar nichts,
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aber am Ende ähm ist die Harmlung so schön verwoben, dass man wirklich ein ein tolles Filmerlebnis hatte und ähm.
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Wie gesagt, nur der Tipp, man sollte sich Zeit dafür nehmen und mentale Kapazität auch dafür haben äh und dann kann das wirklich in eine andere Welt entführen.
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Deshalb würde ich gerne Cloud Atlas als müsst ihr gesehen haben, branden. Ja.
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Lieber Mike. Ja. Und wer ist als nächstes dran mit deiner Serie,
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Genau und äh wo wir bei Science-Fiction waren und Epic bin ich bei einer Science-Fiction-Serie gelandet.
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Ach guck mal. Ja und zwar bei einer Starttrack Serie. Also Start spannt uns nicht auf die Folter Mike.
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Ja
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Also bei Star Track ist ja in letzter Zeit so ein bisschen holprig, es gibt auch ein bisschen Kritik, also ähm Picaba, aber zwar ganz interessant, aber es fühlte sich nicht so richtig wie Star Track an. Discovery, es ist sehr interessant gemacht
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bloß, man wünscht sich, dass das eher in so einer Alternativ äh äh Timeline wäre, weil irgendwie passt das nicht so ganz in Dekointinität. Fühlt sich auch nicht so richtig wie Star Track an
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Ähm es gibt jetzt aber bei Amazon Prime eine Starttrack Serie, die sich sehr seltsam wie Star Track an
49:14
hört, äh, anfühlt, obwohl es eigene Starte-Parodie ist, nämlich Lower Decks. Das ist eine Zeichentrickserie. Und ähm.
49:22
Äh ist wirklich es geht darum um praktisch äh also normalerweise ist unsere Starttrack Serie Leute, die so praktisch dann die Brücken-Crew ist
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so im Fokus sind, ja? Manchmal sieht man jemanden, der so den Transporter bedient, der dann ein bisschen sympathisch wirkt, da kann man in zwei, drei Folgen vorkommen kann,
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der klassischen Serie Leute, die so ein rotes Hemd haben, waren klar, okay, jetzt sagt er ein Ton, dann stirbt er,
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Also ähm ist immer so die Brücken-Crew und bei der Serie Lower Decks geht's um den Leuten, die so diese Heavy Jobs machen,
49:50
So und die so in den unteren Decks arbeiten müssen, deswegen heißt auch Laura Decks
49:55
äh auf einem Star Track Schiff. Ach was. Auf einem Star Track Schiff, was eh schon so ein bisschen, ich sag mal C-Klasse ist, äh, also jetzt äh so ein bisschen so ein alter ramponierter äh Klepper und ähm.
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Und eine der Mädels, die praktisch da bin, Law Dex, aber es ist sehr sehr rebellisch, ne? So und seid auch ganz bewusst. Ich möchte ja hier nicht Karriere machen, sondern ich ich ähm kriege hier niemanden Arsch. Und der Captain ist ihre Mutter, das weiß aber keiner. So und ähm
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äh ist eine sehr witzige Serie und das Interessante ist, es fühlt sich voll wie Star Treck an und vor allem es gibt ja so äh Star Track Klischees. In allen Star Trick Filmen.
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Also vor allem im ersten Start Rekinofilm war es so, dass es eine zehnmütige Szene gab, gefühlt.
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Wie die mit dem Shuttle um das Schiff rumfliegen und total beeindruckt sind, wie das nach dem Makeover jetzt aussieht. Und so, ne? Und äh da äh gibt's auch eine wunderbare Parodiens diese Serie, äh wo sie das Gleiche machen, nämlich auch ähm
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um dieses Schiff rumfliegen,
50:55
und heulen dabei vor lauter Rührung. Was ist nicht so schön von außen gesehen haben? Es ist eine wirklich sehr schöne Serie und äh also ist jetzt nicht so episch natürlich, aber äh es ist äh Science-Fiction und ist sehr kurzweilig,
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Mike. Ja. Ich ich muss mich jetzt mal outen.
51:13
Ich habe noch keinen einzigen Struat Starttrack Film oder keine einzige Starttox-Serie. Gut. Dann packen wir das auf unsere Themenliste. Danke für das Coming-out. Ich habe ja bei äh ich habe.
51:26
Ich habe alle Filme bei ähm iTunes gekauft eigentlich, müssten wir mal zusammen irgendwie gucken, also. Ja, jetzt wichtig sind die Charaktere sowas wie Look Skywalker,
51:35
Klassiker, ja, ja. Ja, witzig. Witzig. Was für dein Humor denn hingebiet bitte.
51:46
Oh, jetzt, jetzt höher als derjenige, der aus jetzt verlassen die Wehhebel, ich jegliches Niveau in diesem Podcast, was wir ja eh schon wollte ich gerade sagen, was kann man hier verlassen? Wolfgang, was hast du uns denn für einen Film noch mitgebracht
52:00
Also ich habe ich habe sehr geschwankt.
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Nein, äh ich habe einen Kriegsfilm mitgebracht. Und zwar einen sehr aktuellen oder weiß gar nicht, ob der aktuell ist, ja, ich glaube, der ist vor vier, fünf Jahren gelaufen. Don't care.
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Aus dem Glühenkirchen,
52:15
Dann Körk, ja. Ja? Ähm und ich habe den nicht, weil es ein Gigshirm ist und weil er halt äh gut gefilmt ist, weiß ich nicht. Ich fand die, ich fand den Plotz sehr genial, weil sie drei Geschichten in einer erzählt haben,
52:29
Er wart, hat auch Längen gehabt, das möchte ich nicht bestreiten, aber er hat drei Zeitlinien gehabt. Er hat ein.
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Einen Piloten ähm begleitet auf seinen Einsatz, über Dünnkirchen, ähm wo er sozusagen.
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Ähm deutsche Bomber abschießen soll
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und da wurde zu gezeigt, dass macht der in was der innerhalb von einer Stunde macht, wurde dort ähm,
52:55
ähm sozusagen gefilmt. Ähm dann wurden Soldaten gefilmt, die zusammen fliehen wollten von dem Strand. Das war sozusagen der Time-Blog von einer Woche von sieben Tagen. Und dazwischen war noch ähm
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die Schiffe, die zur Rettung kamen, dass man dann Ziegelschiffe waren, kleine Boote und sollte die aus England kamen. Und da war halt ein Schiff wurde begleitet, das das spielte an einem Tag, was die an einem Tag erlebt haben,
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das wurde über den ganzen Film, über diese ganzen hundertzwanzig Minuten oder weiß ich.
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Wie viele Minuten, das waren zwei richtig lange. Hätte man auch ein bisschen kürzen können, aber zusammengeschnitten. Und das fand ich schon sehr spannend. Am Ende kam heraus, wow es geht genau um diesen Punkt, wo das Flugzeug.
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Das Schiff beschützt, auf denen dann die Soldaten sind, die sieben Tage lang sozusagen versucht haben auf das Schiff zu kommen. Und.
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Am Anfang habe ich das gar nicht so richtig gehafft, was was der was der Regisseur und was dieser Film mir sagen möchte, aber das dorthin gelaufen ist, das fand ich ganz große, also eine ganz große Idee, so ein Film spannend zu machen und so zu erzählen
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Und deswegen will ich das ähm.
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Dass ähm auf die euch vorschlagen, dass wird man das mal gucken kann. Also muss man gesehen haben, wohl wissen, dass man weiß, wie es ausgeht
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Also ähnlich wie bei Titanic. Das Schiff geht unter, weiß man, dass die Leute gerettet werden und nicht gerettet, gerettet werden und Grünkirchen eingenommen wird. So
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Ähm und trotzdem war sozusagen ähm.
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Die Erzählung, wie's erzählt worden ist. Ähm also ich hab's, ich habe noch nie einen Film gesehen, der so erzählt worden ist, sind in diesen verschiedenen Zeitbröchen.
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Würde ich jedem mal empfehlen zu gucken. Also ich habe das Ende meines Films nicht gespoilert. Ist ja egal. Ja.
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Super Danke für den Film. Ähm wir haben jetzt nochmal unsere Playlist zum Abschluss und da möchte ich euch zuallererst eine Frage stellen.
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Ich hab ein etwas traurigeres Lied mit einer etwas traurigeren Hintergrund den ich gerne drauf packen möchte. Deshalb möchte ich euch fragen ob ich das Lied jetzt zum Anfang,
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zu Mitte oder zum Ende draufpacken soll. Dann am Ende, weil ich was fröhliches habe. Ja, aber ich würde lieber mit dem fröhlichen Enten. Äh deswegen würde ich ganz gerne deins am Anfang packen,
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Nee, mit dem fröhlichen Ende ist auch nicht gut. Ich würde das fröhliche gerne in die Mitte packen, also deins Anfang,
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Dann kommt Wolfgang mit seinem Partysong irgendwie wahrscheinlich von Tony Marshall und ich äh komme mit meinem hochaktuellen, geilen sexy Song. Also wir sind diesmal sexy.
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Mit mir. Ja. Dann fange ich direkt an. Ähm ich habe ein Lied vom vom Rapper Casper mitgebracht. Ähm.
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Den werdet ihr vielleicht jetzt hier in der Runde nicht kennen. Fick dich.
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Na ja ich gehe aktuell davon aus, dass ihr das nicht diese Lieder so hört. Also ich dachte zumindestens. Jede Lieder von ihm von Casper. Also. Ja.
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Und von ihm habe ich ein Lied mitgebracht, was Casperfans sehr vertraut sein wird, weil immer wenn er das auf ähm.
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Auf Konzerten gespielt hat oder ähm spielte, ähm egal auf welchen, ob riesige Konzerte wie Rock am Ring oder kleinere Konzerte, Wurz im Saal sehr still
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Und er hat auch um diese Stille gebeten. Und zwar ist das der Song Mercedem X ähm.
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Dieser Song handelt über ein ähm Freund von ihm, der Selbstmord begangen hat. Ähm ist ein sehr tiefgehendes Lied, finde ich und ein sehr bewegendes Lied für mich.
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Und deshalb würde ich das gerne mit auf die Playlist packen und mit dem Hinweis dazu,
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Wenn Menschen, die uns zuhören, psychische Probleme haben, ähm Depressionen haben und vielleicht ähm auch darüber nachdenken, Selbstmord zu begehen. Ähm meldet euch,
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an die ähm ähm an die Stellen. Wir werden die die Nummer.
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An die man sich melden kann äh bei solchen Fällen die Telefonnummer gerne mit unten anhängen, gerade in Zeiten von Corona ist es äh für viele Menschen schwieriger.
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Psychische Leiden zu überstehen und ähm dafür möchte ich gerne sensibilisieren und dazu aufrufen, sucht euch Hilfe.
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Und genau deshalb würde ich gerne auch dieses Lied mit drauf pack.
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Ja, dann mach du doch mal weiter Wolfgang und ziehe die Leute wieder in die Fröhlichkeit hoch. Du versuchst zumindest. Also das äh ja ähm.
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Mensch mit Depression kann man mit einem Lied glaube ich nicht in die Fröhlichkeit äh ziehen. Äh deswegen ist es jetzt schwierig sozusagen den die meinte ich damit auch nicht
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Übergang jetzt zu finden, wegen so einem Thema. Egal. Also, den Übergang schaffe ich ganz leicht, weil ihr mich gleich wieder total belacht und auslacht und runterbringt.
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Weil ich versuche meine Rolle. Spanisch, mein Spanisch zu aktivieren, dass ich nicht habe.
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Also, ich möchte Supim, also Suzupim, Laradio.
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Von Enrique Iglesias, Features des Kimmer, und Cino und Lenox.
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Könntest du's wiederholen? Nee, ich schaffe das nicht doch mal. Ich glaube, das, das müsstest du mir nochmal schriftlich geben bitte, damit ich das drauf packe. Ja, ist jedenfalls sehr schön spanisch und ich brauche jetzt einfach.
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Mir fehlt die Sonne. Ich kotze auf Corona und ich brauch.
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Spanische Musik und eigentlich bräuchte ich jetzt gerade gleich ein Gin Tonic. Aber wie heißt das so normales Lied? Ich hab's gar nicht so richtig verstanden. Sind Beam, Ladadio.
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Von wem? Ich kann das anspielen, aber das darf man glaube ich nicht. Nein, darfst du nicht.
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Ja. Kriegen wir schon irgendwie hin. Das kriegen wir hin. Bring's ähm zu Casper gibt's ja bei uns einen kleinen Running Gag.
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Den wir jetzt nicht erzählen werden, Mike? Richtig. Nein. Nein, nein, weil wir schon sehr weit fortgeschritten sind. Ich starte nämlich, dass wir eine Anspielung von dir eben, weil du meinst. Ja, okay. Gut.
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Alles ist auf dich bezogen Mike, ja? Da ging's übrigens um Craft Kraftclub glaube ich, oder? Nee, sie warte ursprünglich war es bei Konzert und du meinst
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ja. Hätte nicht gedacht, dass ja, aber lassen wir das Thema. Was hast du uns so mitgebracht, dem Song Mike? Ähm ich habe was äh Aktuelles genommen, was momentan sehr viel besprochen wird und von ähm,
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Ja ich benutze ja ganz gern die ähm Face App, die so wie heißt nochmal Face.
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Reface App. Die Reface App, wo ich von meinen lieben Freundinnen und Freunden die Gesichter.
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Auf prominente Körpersätze und dann ja vielen Dank, dass ich jetzt in Russland gespeichert bin, Mike. Danke. Der bist du eh. So, auf jeden Fall ähm.
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Habe ich äh es ist momentan von dem äh schwulen Rapper Lillen Lillness Ex.
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Diedmontero raus und äh ein sehr geiles Video vor den Laptops beim Satan äh vollzieht. Und äh da gibt's eine Reverse-Face-Version von Wolfgang von.
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Und ich finde das Lied auch sehr sehr schön. Ich äh wollte das äh und das würde ich ganz gerne auf die Playlist setzen. Das ist ein sehr aktuelles Lie.
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Super. Mhm. Dankeschön. Ja ist doch ein schöner Abschluss. Was war wieder am allerliebsten mit euch?
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Ja, wenn ich das nur immer so zurückgeben könnte, äh nein, es ist zwar ich, ich glaube, es war eine schöne Folge,
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Ähm ich hoffe, ihr hört auch unsere letzte Folge übers Coming Out nochmal, also oder überhaupt einmal. So, die letzte Folge ist die genieße, die kommt oder
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Nee, die letzte Folge ging übers Comingout, das ist mir eine Folge, die mir sehr am Herzen liegt, muss ich sagen, weil ich die echt sehr gelungen finde. Ähm
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Genau und ähm mit den Gedanken dann vielleicht nochmal reinzuhören, entlasse ich euch jetzt gerne in den Tag in die Nacht, in den Morgen.
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In was auch immer und wünsche euch alles Gute und äh wir hören uns. Macht's gut.
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Music.