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episode 44: Botschafty auf die Brücke 02: Benjamin Stöwe - 1701Live im Keller [transcript]


Manchmal führen Zufälle zu besonderen Zusammenkünften. Diesmal hat Arne uns mit Benjamin Stöwe, dem Captain des Raumschiff Eberswalde, bekannt gemacht und uns verbindet natürlich eine große Liebe: Star Trek. Benjamin ist nicht nur ein Fan, der seine Liebe zum Beruf gemacht hat, denn er synchronisiert Dr. Hugh Culber aus "Star Trek: Discovery", sondern er ist auch Kurator des kleinsten Star-Trek-Museums des Universums auf 17,01 m². Und er ist Initiator der großartigen Idee "1701Live", die auf den 55jährigen Geburtstag von Star Trek zustrebt. Was das bedeutet? Das soll er gerne selbst erzählen: Botschafter Benjamin Stöwe auf die Brücke bitte! Unser heutiges Botschafty:Benjamin Stöwe: Moderator, Synchronsprecher und Fan (Wikipedia), Raumschiff Eberswalde (Webseite),… GHU044 Botschafty auf die Brücke 02: Benjamin Stöwe - 1701Live im Keller weiterlesen


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 2021-04-17  55m
 
 
00:12  Nils
Allerseits und willkommen bei unserer kleinen Star Track Talk Runde. Wie immer mit dabei, der Arne, hallo Arne.
00:17  Arne
Halli hallo aus dem dabei natürlich der Frank, hallo.
00:20  Nils
Wir sind heute, wie ich es schon in unserer auf den Schirmfolge gesagt habe, nicht so ganz alleine. Ich bitte auf unsere virtuelle Brücke. Herrn Benjamin Stöwe, Applaus Applaus, hallo Benjamin.
00:33  Benjamin
Hallo, hallo.
00:34  Nils
Benjamin Stöwe, kannst du unseren Höris mal erklären, wer Benjamin Stöbe ist.
00:40  Benjamin
Meinst du mich jetzt?
00:44
Ich äh stelle mich selten in der in der dritten Person vor, aber äh ich würde sagen, Benjamin Stöwe ist ein Star Treck Fan, seit der irgendwie bewusst
00:53
lesen und Fernseh gucken und Hörspiele hören kann, wenn auf all diesen Wegen hat er sich dem Raumschiff Enterprise angenähert und das hat ihn seit seiner Kindheit auf all diesen Wegen auch begleitet und
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dann in den vergangenen Jahren auch immer mehr dorthin geführt, wo er jetzt jeden Tag zur Arbeit geht, nämlich in ein Synchronstudio und deshalb ist
01:13
Benjamin Stöwe, nicht nur großer Star Track Fan, sondern inzwischen auch,
01:18
mitbeteiligt an der deutschen Verfassung in dem Fall von Star Tractice Covery und ist damit sehr glücklich als deutsche Stimme von dem wunderbaren Wilson Cruise eben seine Stimme leihen zu dürfen.
01:31  Arne
Das ist total genial, ja.
01:33  Benjamin
Machen wir das jetzt die ganze Zeit so weiter?
01:35  Frank
Nein, nein, nein, nein, nein, ne.
01:37  Benjamin
Okay.
01:39  Nils
Man muss ja auch an einen Einstieg finden und ich habe mir mal was Neues einfallen lassen.
01:43  Benjamin
Sehr gut, sehr gut.
01:44  Nils
Nein,
01:45
liebe Horiz, ich weiß nicht, ob ihr's gehört habt, aber wir haben Doktor You Kalber hier auf unserer Brücke. Wir haben einen Synchronsprecher, aber das ist eigentlich gar nicht einer der Hauptgründe, warum du hier bist. Du hast ein kleines Museum eröffnet. Auf siebzehn Komma null eins Quadratmeter ist das richtig?
02:00  Benjamin
Das ist richtig, es ist ähm eben nicht nur dabei geblieben, dass ich das gerne geguckt habe und gerne Geschichten gelesen oder gehört habe, sondern dass aus all dem mit der Zeit eine
02:10
Sammlung entstanden ist mit lauter Star Track Devotionalien und ich dann irgendwann,
02:17
in diesem Keller stand mit all diesen Sammelgegenständen, die man da so finden kann oder die man auch selber basteln kann und mir dachte und das war zweitausendacht,
02:26
Es ist irgendwie schade, dass diese ganzen Dinge da in diesem Keller stehen und niemand hat was davon. Ich nicht, aber eben auch sonst keiner.
02:34
Und dann habe ich eine E-Mail geschrieben an unser Stadtmuseum in Eberswalde, das ist sehr schön in einer alten Fachwerkapotheke aus dem siebzehnten Jahrhundert untergebracht. Das älteste Haus der Stadt.
02:46
Beherbergt das Museum, was ja ganz wunderbar passt und habe denen geschrieben, wie wär's denn, wollen wir nicht jetzt zweitausendacht uns mal Gedanken machen über zweitausendneun, denn zweitausendneun.
02:57
Ist der,
02:59
Erster Schritt auf dem Mond, tatsächlich vierzig Jahre her, außerdem ist es von der UNESCO ausgeschrieben, dass internationale Jahr der Astronomie.
03:09
Und es ist der fünfundvierzigste Jahrestag des ersten Drehtages für Star Track und es kommt obendrein zweitausendneun,
03:17
neuer Star Track Kinofilm raus, nämlich der elfte. Alles doch gute Gründe, um sich mal der Frage zu widmen, wie,
03:26
sieht die Zukunft aus und vor allem, wie wird sich Eberswalde auch in Zukunft entwickeln und das Ganze verbunden und ausgehend natürlich vom Star Track Universum. Und zu meiner Überraschung hat das Museum damals dann relativ schnell geantwortet und hat gesagt, ja, das ist eine super Idee,
03:41
machen das. Und dann haben wir das tatsächlich gemacht und es gab zweitausendneun die erste richtige und vor allem sehr große,
03:48
Ausstellung im Museum in der Adler Apotheke in Eberswald und all die Dinge, die bei mir im Keller standen,
03:54
wanderten in dieses wunderschöne alte Fachwerkhaus, in diese alte Apotheke,
03:59
ausgestellt den alten Apothekerschränken und standen vor allem und das war das coolste direkt neben echten Exponaten aus der Stadt und Kreisgeschichte und bekam dadurch quasi in so einer Wechselwirkung,
04:10
selbst eine ungeheure Authentizität, also wenn man plötzlich eben ein Fazit Rekorder oder auch die Enterprise neben wirklichen wichtigen, historisch bedeutsamen Exponaten sieht,
04:22
hat das natürlich einen ganz anderen Kontext und wirkt ganz anders als wenn die Dinge irgendwo relativ neutral stehen.
04:28  Frank
Für mich sind das historisch wertvolle und wichtige Exponate. Möchte ich nur mal dazu sagen.
04:32  Nils
Finde ich auch. Finde ich auch.
04:34  Benjamin
Ja, das ist ähm das ist schön, dass ihr das sagt. Mir geht das ja im Endeffekt auch so und das ist ja die, die Motivation dafür gewesen, die Sachen zu nehmen und irgendwo auszustellen und wäre für mich auch immer die,
04:46
Grund zu sagen und jeden zu ermutigen das was er hat und vielleicht gesammelt hat oder Macht in irgendeiner Weise zu teilen und,
04:53
heute geht das ja ganz wunderbar, ihr habt diesen tollen Podcast hier. Das war zweitausendneun alles alles noch nicht so weit. Heute sind wir da, glaube ich, alle noch viel mehr vernetzt, auch wenn's natürlich Podcasts,
05:04
auch schon zweitausendneun gab und damals auch die Idee entstanden ist beziehungsweise dass die Geburtsstunde auch fürs Raumschiff Eberswalde war.
05:12
Denn wir haben uns gedacht, für alle, die nicht nach Eberswalde kommen können, um sich die Ausstellung anzugucken, wäre es doch cool, wenn die auf irgend einer anderen Weise daran teilhaben könnten und für die gab es dann Raumschiff Eberswalde den Hörspielpodcast,
05:25
für jeden Ausstellungstag gab es eine kurze Hörspielfolge kurz deshalb, weil diese ganzen Hörspielfolgen als Logbucheinträge produziert.
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So besteht diese erste Staffel aus einhundertvierundvierzig kurzen, aber eben alles in allem eine zusammenhängende Geschichte erzählenden Logbucheinträgen,
05:43
inzwischen gibt's von diesen Logbucheinträgen über fünfhundert.
05:46
Alles in allem sieben Staffeln Raumschiff Eberswalde und all das ist damals entstanden und diese diese Ausstellung und Nils jetzt komme ich gleich zu der Antwort wie das alles da in den Keller kommt. Diese Ausstellung ging dann zweitausendneun noch nach Morgenröte Rautenkranz.
06:01
Vogtland, da wo Sigmund Jähn herkommt, der erste Deutsche im All.
06:05
Und dann fand sich nach zweitausendzehn kein weiterer Ausstellungsort und die ganzen Dinge landeten wieder wunderbar verpackt bei uns im Keller und dann
06:13
hat's noch zwei Jahre gedauert und dann hatte ich meine Familie soweit, dass die gesagt haben, okay, du kannst da in den Keller machen, was du möchtest, dafür bleibt aber bitte das übrige Haus frei von Star Track, aber den Keller, den haste und.
06:27
So ist das siebzehn null eins Museum entstanden tatsächlich in einem Raum, der der wirklich siebzehn Komma null eins Quadratmeter groß ist.
06:34  Nils
Wer sich das Raumschiff Eberswalde mal anschauen möchte, also dein siebzehn Uhr eins Museum kann auf der Homepage sagte man, ich soll glaube ich noch eine Website sagen.
06:44  Arne
Homepage ist nur die erste Seite von der Website.
06:46  Nils
So, ja, ich kenne, ich bin alter Mann, ich kann mir das nicht mehr.
06:48  Arne
Ja, früher nannte man alles Homepage, da gab's aber auch noch nicht mehr.
06:51  Nils
Ja, komm du mal in mein Alter. Ähm,
06:55
Da habt ihr euch die Arbeit gemacht tatsächlich ein virtuellen Rundgang zu machen. Das heißt liebe Grüße, wenn ihr Bock habt, dann besucht die Seite mal,
07:03
und lauft doch einfach beim Benjamin mal durch den Keller. Ich frage mich noch immer, ist man einfach verrückt oder kriegt man sowas alles zusammen geschenkt und äh man kriegt das äh irgendwo her oder hat sich das wirklich über Jahrzehnte zusammengesammelt.
07:16
Benjamin.
07:17  Benjamin
Nee, das hat sich, das hat sich über über Jahrzehnte zusammengesammelt und zweitausendacht, zweitausendneun war einfach der perfekte Moment, also ich hatte.
07:27
Klar, also ich war ja gerade dem,
07:29
Jugendalter irgendwie entwachsen oder oder war halt irgendwie Anfang oder Mitte zwanzig und und hatte noch all das, was man halt in den Jahren oder Jahrzehnten, wenn man sich für Star Treck interessiert hat, so hatte, hatte die ganzen Action-Figuren und habe das auch alles mit einer gewissen.
07:44
Hingabe und Leidenschaft dann auch komplettiert und gesammelt und habe dann aber auch in Vorbereitung für diese Ausstellung gemerkt,
07:51
man dann natürlich nochmal ganz anders darauf gucken muss und dass es dann vielleicht doch nicht so reizvoll ist für die Besucher, die da kommen, sich zwanzig Varianten vom Trekkorde anzugucken. Also das wird für einige interessant sein,
08:02
aber eben auch jetzt nicht für die Masse. Man möchte ja auch niemanden verschrecken und deshalb ist das, was jetzt im, im Keller da ausgestellt ist und was da zu sehen ist, ist im Prinzip so ein.
08:11
Best of aus all den Dingen, die mal meine Sammlung waren und ich habe auch vieles, vieles verschenkt, vieles weggegeben oder verkauft und habe aber alles behalten, was mir irgendwie geholfen hat als.
08:23
Ohne mich da jetzt überhöhen zu wollen, aber man ist ja dann am Ende irgendwie doch der Kurator dessen, was da ausgestellt wird und als.
08:31
Kurator war meine Idee einfach zu gucken, was hilft mir dabei, die Star Track Geschichte zu illustrieren.
08:38
Konnte eben alles sein von Zeitungsausschnitten über Spielzeugfiguren oder eben bis hin woran ich dann im späteren Verlauf großen Gefallen gefunden hab, zum Beispiel bis hin zu den Masken.
08:47
Und nun ist der Raum auch so klein, dass da keine keine großen Modelle Platz finden, aber es gibt tatsächlich auch Originalmodelle und,
08:54
Ansonsten habe ich über die Jahre fantastische Modellbauer kennengelernt, die wirklich sehr schöne, sehr, sehr kleine, sehr,
09:00
Modelle gebaut oder nachgebaut haben und so ist es wirklich so eine würde ich sagen, Melanch des Star Track Universums, dass das natürlich auf keinen Fall in seiner,
09:11
Gesamtheit abbilden kann, weil der Platz viel zu klein ist, aber das doch glaube ich oder zumindest würde ich das sagen, so einen ganz guten Eindruck dessen gibt, was dieses Star Treck-Universum ausmacht,
09:22
Also es ist auf jeden Fall noch keiner rausgegangen und hat gesagt, der und der Punkt oder das und das, das fehlt mir komplett. Ich gehe das selber manchmal durch und denke, okay,
09:30
sind so all die Dinge, die vor allem ja erstmal in erster Linie mir wichtig sind, die dann aber auch übertragen aufs ganze Universum eine Bedeutung haben, sind die an irgendeiner Stelle in irgendeiner Form repräsentiert und ähm.
09:41
Ich würde sagen ja.
09:42  Arne
Ich finde das spannend an deinem Museum, dass du das ja quasi, also für mich ist ein Museum immer etwas.
09:49
Über etwas, was es in unserer wirklichen Welt gibt oder was irgendwann passiert ist. Und Star Treck ist ja nun mal sehr fiktiv, aber dein Museum ist komplett geerdet in unserer Welt, das heißt, du hast ja
10:01
nicht in Universum die Start-Reck-Geschichte dargestellt, vielleicht auch, aber zumindest hast du vor allem,
10:08
Entstehung von Star Track in deinem Museum. Wie alles entstanden ist der gedachte Schreibtisch von Jean Robonberry. Die ganze ganze Entwicklung quasi. Da kommen wir dann vielleicht später auch noch zu, wenn wir über siebzehn null eins live reden
10:21
was hat dich daran so fasziniert? Also was, was insgesamt fasziniert dich an Star Track.
10:26  Benjamin
Ein Star Treck haben mich glaube ich in in verschiedenen Lebensaltern auch unterschiedliche Dinge fasziniert und.
10:31  Arne
Ja, sehr gute Antwort.
10:34  Benjamin
Als Kind äh guckt, guckt man das natürlich anders als jetzt irgendwie zwanzig oder fünfundzwanzig oder sogar dreißig Jahre später,
10:42
logischerweise, aber im im Kern sind's sind's immer noch die, die selben Dinge und ich würde jetzt aus heutiger Perspektive sagen,
10:49
natürlich eine mit mit Leidenschaft und mit Ernsthaftigkeit erzählte Geschichte, das ist ja irgendwie die Basis, die darüber hinaus noch in der Zukunft spielt, was ich ganz faszinierend fand und ich mich immer gefragt habe, wann entwickelt man als Kind tatsächlich so ein,
11:01
so ein Verhältnis zur Vergangenheit und zur Zukunft und wann fängt man an, das alles für sich so einzuordnen.
11:07
Aus meinem Erleben mit Star Treck würde ich sagen offensichtlich relativ früh, weil mich hat schon sehr früh fasziniert.
11:14
Was sein wird und eben wie das aussehen wird, was vielleicht auch außerhalb meiner eigenen Lebensspanne stattfindet und diese,
11:21
regelmäßige Reise, die die Enterprise mir da ermöglicht hat ins dreiundzwanzigste oder vierundzwanzigste Jahrhundert.
11:27
War ein ein unglaublicher Anlaufpunkt für mich und gleichzeitig ein fantastischer Ausgangspunkt für all die Dinge, die sich daraus entwickeln können und all die Dinge, die man dann,
11:37
mit Freunden oder mit der Familie oder wie auch immer spielen kann und,
11:40
für mich eigentlich immer so der der Ausgangspunkt für ganz viele Dinge, die so darüber hinaus gehen und das werden ja viele kennen und nachvollziehen können, die,
11:50
verkleiden, die Geschichten schreiben oder die Musik komponieren oder sich in welcher Weise auch immer irgendwie mit diesem Universum auseinandersetzen und das ist das Schöne,
11:58
Es hört ja nicht auf, wenn der Abspann läuft, sondern jeder nimmt irgendwas daraus mit und macht was eigenes daraus weiter und ich glaube, das ist das wahre Start-Track-Erlebnis,
12:07
und das ist im Prinzip ja auch das, was die Menschen, die diese Serien und Filme produziert haben, gemacht haben. Also da hatte zwar, wenn man so möchte, Jean Wordon Barry die Idee, aber am Ende waren's ja viele, viele Menschen mehr,
12:18
dazu beigetragen haben, dass das so geworden ist, wie wir es heute kennen,
12:22
das zu zeigen, all diese Prozesse deutlich zu machen, die dazu beitragen und die einfach auch notwendig sind, die auch Zeit kosten, die auch Geld kosten sind, die auch schwierig sind.
12:31
Man sich ja manchmal auch fragt, warum sind manche Folgen schlechter als andere oder warum gibt's vielleicht habe ich neulich gelesen, alles in allem vielleicht auch wirklich nur,
12:40
einhundert sehr gute Star Track folgen und die restlichen sind halt okay. Aber das liegt halt in der in der Natur so einer Fernsehproduktion
12:48
begründet. Und das das ist auch gar kein Vorwurf, weil jedes Mal und das macht ja auch keiner von uns irgendwie im Alltag. Jedes Mal sind ja die Macher rangegangen und haben gesagt, okay, wir versuchen jetzt mit den Kapazitäten, die wir hier haben, das Bestmögliche zu machen und ich finde jetzt,
13:02
auch aus meinem Alter heute in diese Prozesse hineinzuschauen. Es ist unglaublich spannend und dabei hilft,
13:09
Schön, dass du das so siehst. Hilft glaube ich auch so ein bisschen dieses siebzehn null eins Museum, wo tatsächlich aber die Grenzen zwischen fiktiver Zukunft und tatsächlicher Vergangenheit ab den sechziger Jahren bis heute fließend sind.
13:23  Arne
Mhm. Mich fasziniert an Star Treck diese positive Zukunftssicht,
13:29
auch in in sämtlichen Zeitepochen, in denen Star Treck inzwischen geschaffen wurde, nicht immer gegeben war, ne? Es gab die, die große Angst vorm Atomkrieg in den sechziger Jahren, es gab äh alles, was wir heutzutage fürchten, Umweltkatastrophen zu Recht möglicherweise
13:43
Star Treck hat aber mir immer das Gefühl gegeben, wir kriegen's irgendwie hin. Und das, das ist das, was mich an Star Trek so fasziniert.
13:51  Benjamin
Klar, ich glaube auch, also wenn du als Kind diese Serie gesehen hast und dann irgendwie weinend schreiend und verängstigt vorm Fernseher sitzt, weil da die Apokalypse gezeigt wird, dann äh würde es heute wahrscheinlich kein Museum geben und wir wären jetzt hier nicht in diesem Podcast, in der Form miteinander verbunden
14:07
Also, na klar, da das ist der der Wesenskern dessen. Dieser, wie du sagst, dieser positive, hoffnungsfrohe Blick auf die Zukunft, das ist,
14:16
egal welcher Form auf jeden Fall immer irgendwie weitergeht und dass das vielleicht auch gar nicht so schlecht ist und ich glaube das meine ich mit dieser Ernsthaftigkeit. Das hat mich so zu begeistert, mit welcher mit welcher Konsequenz sich die Figuren da und eben ohne irgen
14:29
ein Humor auch der skurrilsten Situation gestellt haben, also durchaus auch schon mit Humor, ne? Aber in im Umgang mit der jeweiligen Situation
14:38
doch sehr, sehr gefasst dem begegnet sind und sich damit auseinandergesetzt haben und das fand ich toll.
14:44  Arne
Mhm. Ich verstehe immer noch nicht ganz, wie das zweitausendacht dazu gekommen ist, dass du gesagt hast, ich habe jetzt tatsächlich den ganzen Keller voller Kram
14:54
und es reicht, um das einem Museum zu geben. Wie ist es denn dazu gekommen, dass du den ganzen Keller voller Starshack-Kram hattest.
15:00  Benjamin
Das klingt jetzt auch so wahnsinnig viel. Also der der Raum ist ja relativ klein, deshalb braucht es gar nicht so viel, um ihn voller Kram zu haben. Und zweitausendacht war auch jetzt noch so eine Phase, wo ich auch getrieben durch äußere Einflüsse irgendwie der Meinung war,
15:14
müsste zu allem die Verpackung aufheben. Und das ist so in etwa das Erste, was ich über Bord geworfen habe, als ich dann der Kurator dieser Ausstellung wurde.
15:23  Frank
Die Leute wollten die Sachen auch mal sehen.
15:26  Benjamin
Ne, weil weil ich dachte, was soll das? Also das ist ja jetzt hier keine keine keine Produktschau, ne? Also was und was was hilft einem irgendwie so eine, so eine, so eine Action-Figurensammlung, die man dann vor allem durch irgendwie
15:39
Zweihundert Blisterverpackungen zeigt, sondern natürlich müssen die Figuren irgendwie ausgepackt und arrangiert werden und am Ende sind's auch nur Spielzeugfiguren und
15:47
und das war so so die die erste Stufe eben dahin, daraus eine Ausstellung zu machen und das war dann auch die Stufe, die notwendig war, weil
15:54
Also dieser Raum ist ja wirklich sehr klein. Wenn man sich vorstellt, dass all die Dinge, die man jetzt auch im virtuellen Museum sehen kann, dass die alle vielleicht noch in irgendeiner Verpackung da wären
16:05
bräuchte man wahrscheinlich irgendwie den zehnfachen Platz, um das so zeigen zu können und ist auch ein reizvolles Konzept, aber war eben in dem Fall nicht praktikabel. Und ich war einfach an dem Punkt, dass ich gesagt habe,
16:15
Entweder passiert jetzt irgendwas mit diesen Dingen, die da im Keller sind oder für mich endet das an der Stelle. Weil ich, ich habe dann dann auch gemerkt.
16:26
Star Track war für mich dann an diesem Punkt eben mehr als als Fanartikel,
16:31
oder oder die Sammlung, sondern ahne, wie du das gesagt hast, es ist diese Philosophie, die man irgendwie mitnimmt, daraus macht man was, das begeistert einen, das hört auch nicht auf.
16:39
Aber wir brauchen dafür, glaube ich, am am Ende nicht irgendwie einen ganzen Keller voller Krams, sondern das hat man dann irgendwie in sich.
16:46
Und ich habe überlegt, diese Dinge müssen irgendwie wieder einen Mehrwert bekommen und ich habe nicht mehr regelmäßig damit gespielt, das ganze Zeug lag da.
16:54
Und dann gab's diese E-Mail ans Museum, auf die die glücklicherweise eben so positiv reagiert haben, weil ich das natürlich auch im Konzept alles sehr eng verknüpft habe mit Eberswalde.
17:04
Weil wir gesagt haben, wir wir reden mit mit Städteplanern und wir machen uns Gedanken darüber, wie sieht die Stadtentwicklung aus in Zukunft? Wir machen einen Wettbewerb mit den Schulen, wir wir bitten die, die Schüler der ersten bis sechsten Klasse einfach mal zu visualisieren, wie sie sich,
17:18
Zukunft vorstellen, wie sie sich die Stadt in Zukunft vorstellen und und all das ist im Prinzip mit eingeflossen,
17:24
dann in dieses Ganze, was heute Raumschiff Eberswalde ist und und so waren alle dabei und waren's nicht nur auf so einer gedanklichen Ebene, sondern eben zum Beispiel auch ganz praktisch. Wir haben eine Großbäckerei im Ort, die haben dann,
17:37
Spitzohren aus Blätterteig produziert und dann konnte man beim Bäcker spitze Ohren kaufen und ähm.
17:44  Arne
Direkt neben den Schweineohren.
17:45  Benjamin
Und neben dem Eberswalder Spritzkuchen. Und der Oberleitungsbus, der ist mit Spockplakaten durch die Stadt gefahren. Also es waren.
17:53
Es waren irgendwie so alle dabei, die dabei sein konnten. Wir haben eine eine Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, das passt natürlich auch sehr gut zum Thema Zukunft. Da fanden dann auch Veranstaltungen und Vorlesungen statt Huber Zitt war damals da und und hat äh in in der Hochschule
18:09
auch gesprochen und und so waren irgendwie alle mit dabei und das ist ja wiederum das Schöne an an Star Track. Irgendwie ist ja dann doch,
18:17
ich weiß nicht, ob jeder aber eben doch sehr viele auf irgendeine Weise damit verbunden und ich glaube, das wäre anders, wenn es nicht, wie du sagst, dieses positive Bild von der Zukunft wäre, sondern irgendeine Disopie, dann glaube ich, hätte das nicht so viele Anhänger wie jetzt eben andersrum.
18:32  Frank
Ja, ich find's total schön, dass das zum einen ist ja auch in Star Track selber sind ja häufig die Crews auf den Schiffen ja so eine Gemeinschaft und du hast das jetzt quasi in die reale Gemeinschaft.
18:42
Reingebracht und die eine Weise noch beeinflusst. Und du hast sozusagen diese diese jugendliche Sammel
18:50
Liebe oder Lust, die hast du quasi dann auch in eine gewisse Form mit ins Erwachsenenleben gebracht. Das finde ich irgendwie beides äh total schöne Sache.
18:59  Benjamin
Ja und und ich war froh, also.
19:03
Ich war, ich war wirklich froh, zum einen über diesen großen Zuspruch, aber zum zum anderen auch einfach über die die Möglichkeit, die sich daraus ergeben hat, eben diese ganzen Sachen auch mal durchzugucken und und den wirklich
19:16
wirklich einen einen neuen Sinn und eine neue Bedeutung zu geben und.
19:19  Frank
Hat das denn dann deine Karriere in Richtung Synchronsprecher, Star Track beeinflusst oder sind das einfach Dinge, die nebeneinander gelaufen sind.
19:28  Benjamin
Nee, das das ist tatsächlich alles unabhängig voneinander passiert. Also das hatte. Und und ich glaube jetzt so ganz konkret am Ende war's einfach auch großes Glück und ein großer Zufall. Aber also darüber bin ich natürlich auch sehr froh.
19:41  Frank
Ne
19:42  Arne
Wie ist denn das passiert? Warst du schon in der, in der Synchronsprecherkartei gelistet und hast dann einfach den Zuschlag gekriegt oder hast du dich aktiv beworben? Wie wie bist du dazu gekommen, die deutsche Stimme von Doktor You Kalber zu werden.
19:54  Benjamin
Also das Synchron sprechen ist, ist neben meinem Fernsehschaffen ja im Prinzip das,
20:00
womit ich mein Lebensunterhalt verdiene von von daher sind wir da weniger die also die, die das hauptberuflich machen sind da jetzt nicht wirklich in einer Kartei gelistet, sondern wir arbeiten ja eigentlich jeden Tag und
20:11
auch in irgendeinem Studio an irgendeinem Projekt. Von daher sind wir da alle ganz gut drin und ich mache das jetzt seit, was haben wir zweitausendeinundzwanzig
20:19
ja irgendwie seit fünfzehn Jahren, also auch alles relativ früh nach der Schule, weil weil ich wusste es
20:25
Also ich wollte das gerne weiterverfolgen. Ich habe viel Theater gespielt früher und hatte aber nicht den, nicht den Mut, wenn man so möchte, mich komplett aufs aufs Schauspiel zu verlassen und ähm
20:36
wusste aber, ich möchte auch nicht, dass es komplett aus meinem Leben verschwindet und dann war, das klingt jetzt gemein, war synchron, aber so ein so ein guter Kompromiss für mich.
20:46
Und ich dachte ich, ich werd's einfach damit versuchen. Und war da hartnäckig und habe da halt irgendwann angefangen und dann
20:54
kommt man von kleineren Einsätzen zu größeren und so weiter und so weiter.
20:58  Frank
Da ist ja auch einiges dabei, ne? Also manchmal vom Star Track jetzt absieht, also zumindest die, ich meine, ich habe jetzt ihr nur das, was,
21:04
was bei Dikipedia gelistet ist, aber erstmal ist da ja nicht nur ähm Doktor Jukalbau aus der dabei, sondern ja eben auch ähm.
21:13
Aus äh Star Trick Into Darkness und ja Andres Love und Bullet und äh dann in Serien wie der Oranges New Black kennt man
21:23
kennen ja wahrscheinlich auch viele oder wahrscheinlich sogar alle, ne? Gerber Bailey und äh ja, also das sind ja.
21:30
Ganze Menge Sachen dabei, insofern verstehe ich dann auch, dass das dann sozusagen etwas, was ich hier gibt, aber es ist natürlich schön, dass es,
21:39
bei dir ja so zusammenkommt mit der
21:42
vielleicht privaten und dann ja auch etwas öffentlicheren Leidenschaft mit im Museum, das dann in einem richtigen Museum jetzt in deinem eigenen Museum war und dann eben noch verknüpft mit den Synchronen
21:53
einsetzen oder ich weiß nicht, wie man's richtig nennt und ja jetzt eben dann auch äh der YouTube-Channel, also das ist ja schon sehr
21:59
Also jetzt aus Star Trek, Fernsicht, eine großartige Sache. Also ich finde das sehr beeindruckend.
22:04  Benjamin
Ja, also ich ich sage manchmal, ich ich bin so für für mich der glücklichste Star Track Fan, den ich mir vorstellen kann, weil es gab
22:12
Es gab, es gab auf diesem, auf diesem Weg, aber das sind wirklich alles Zufälle, weil es ist auch so so spezifisch, also man kann darauf wer hinarbeiten und man kann's auch irgendwie nicht nicht
22:25
in in irgendeine Richtung drängen, aber um mal die die Sachen aufzuzählen, wo wo ich schon dachte, okay, das würde mir jetzt eigentlich so für mich als Fan sind das schon so Momente, die.
22:33
So nah am Unglaublichen sind da und da war das erste wirklich die Antwort vom Museum, weil.
22:38
Also wann geht man zum ersten Mal ins Museum, irgendwie als Kind und dann ist man sehr beeindruckt von allem, was man da sieht und das ist alles sehr wichtig und es ist alles sehr ernst und man darf nichts anfassen,
22:47
zumindest war's früher so und und irgendwie wird einem jedenfalls von vorne rein ein großer Respekt vor diesem Ort vermittelt,
22:54
und dann schreibt dieser Ort einem plötzlich eine E-Mail und sagt, ja toll, bringt deine ganzen Star Tricks Sachen her. Wir machen hier eine große Ausstellung und ja du du möchtest unten ins Erdgeschoss, möchtest du so so richtig Kies reinkippen und so eine Mondlandschaft nachbauen? Ja super, macht er.
23:09
Und ich dachte Leute, das ist ja Wahnsinn und irgendwann haben die gemerkt, dass ich äh nicht nur die Vor-und Nachmittage da verbracht habe, sondern einfach wirklich sehr viel Zeit in die Vorbereitung investiert habe.
23:19
Und dann haben die mir den Schlüssel zu diesem Museum.
23:21
Und man denkt, es kann doch alles nicht wahr sein. Ich habe jetzt hier diesen Schlüssel und und also wir wir wohnen in Eberswalde nicht nicht weit weg davon und ich konnte da morgens irgendwie um fünf runtergehen und dann an in Anführungsstrichen meiner Star Track Ausstellung weiterarbeiten.
23:35
Und es war einfach ein ein unglaubliches Gefühl und als das dann ja auch immer weiter Richtung Eröffnung ging, die ja auch gekoppelt war an den Filmstart von von Jay Jay Abrims, erst im Star Treck Film und dann zum Beispiel auch das Fernsehen sich anmeldete.
23:51
Sagte, ja, wir finden das spannend, was ihr da macht, wir würden gerne die Eröffnung live übertragen und würden davon gerne live berichten. Da denkt man ja, wow,
24:01
kann ja alles gar nicht wahr sein,
24:02
Und äh das ist natürlich auch aus heutiger Sicht großartig, aber es war's damals schon. Dann standen da die riesigen Ü-Wagen und damals war das eben auch wirklich noch große Technik, der halbe Fuhrpark,
24:13
RBB stand dann bei uns ums alte Museum drum und das ganze Museum wurde auf abenteuerlichen Wegen verkabelt und dann haben die da tatsächlich live gesendet.
24:21
Und schon an dem Punkt hätte ich gesagt, wow, super. Danke, also das ist ja mehr als man irgendwie erwarten kann.
24:29
Und dann ist noch dieses Raumschiff Eberswalde gestartet und ähm sechs Jahre später ist dann ein Roman erschienen, dem mich versöhnt hat, mit mit all den,
24:39
Menschen, die das sehr kritisch auch begleitet haben, zweitausendneun, die gesagt haben, wie kann man denn irgendeine Geschichte, die im Star Track Universum spielt.
24:47
Kann man die denn um Gottes Willen Raumschiff Eberswalde nennen? Das ist ja der unsinnigste Titel, der einem dafür einfallen kann.
24:54
Aber es ist eben halt auch ein sehr origineller und einmaliger Titel, ne? Irgendeine englische Bezeichnung und dann irgendwie Star Trek drüber.
25:03
Jahr, davon gibt's viele und es gibt auch viele gute, aber ne, es ist dann halt immer dasselbe, aber Raumschiff Eberswalde ist relativ eindeutig, das Raumschiff Eberswalde und dann ist zweitausendfünfzehn ähm.
25:16
Die Post bei uns angekommen und ich mache das Paket auf und das ist der aktuelle Startwick-Roman drin und ich lese den.
25:23
Irgendwie so im im relativ weit zu Beginn des Buches steht plötzlich in diesem englischen Buch Starship Eberswalde.
25:33
Ich, dass es keiner nicht wahr sein in einem offiziellen von Paramount lizenzierten Roman steht Starship Eberswalde.
25:41
Dann habe ich dem, dem Auto eine E-Mail geschrieben, Christopher Bennet und.
25:46
Ist es sehr irre, weißt du, dass wir hier seit seit Jahren die fiktive Geschichte dieses Raumschiffs Eberswalde erzählen und im Prinzip jetzt durch das Auftauchen in deinem Roman ist es ja zumindest.
25:57
In dem erweiterten Kosmos sowas wie eben ein Teil dieses Kosmos und dann sagte der ne ist ja super, weiß ich alles nicht.
26:05
Ich hab einfach geguckt auf der Suche nach einem Namen für mein Raumschiff da an dieser Stelle in dem Roman wie heißen die Krater auf dem Mars und hab mich davon inspirieren lassen.
26:16
Und tatsächlich, es gibt einen Maßkrater namens Eberswalde, der liegt in einem ausgetrockneten Fluss Delta, ja.
26:23
Und damals zweitausendneun hat die Nase auch noch intensiv überlegt, wohin sie Curryosity schicken.
26:29
War auf der Shortlist und im Prinzip das das gleiche Thema, was wir jetzt Thema, was wir jetzt mit Personalverance haben,
26:36
wo findet man eventuell Spuren von Wasser, Spuren, von Leben natürlich da, wo es das früher auch schon mal gab
26:42
und Eberswalde ist da immer noch ein sehr prädestinierter Landeort für künftige Maßmission zweitausendneun hat's nicht geklappt, aber dieser Maßkrader
26:51
Der natürlich wiederum nach Eberswalde auf der Erde benannt ist.
26:55
Im Prinzip unser Eintritt ins Star Treck Universum gewesen, das Raumschiff Eberswalde hat jetzt einen Memory Beata-Eintrag. Es gibt ja diese Igel Moss Modellreihe, da gibt es dieses Schiffe der Warbdelta Klasse,
27:07
wird das Raumschiff Eberswalde als Teil der Geschichte erwähnt, es hat im irdisch romulanischen Krieg gekämpft und, und, und.
27:13
Das war der der nächste Punkt, wo ich gesagt hätte, wow, also mehr muss jetzt, es ist irre.
27:21
Abgesehen von dem kleinen Museum im Keller und dann kam irgendwann zweitausendsiebzehn Discovery.
27:27
Ich hab natürlich intensiv verfolgt wie wahrscheinlich wir alle was da passiert, wie es passiert und vor allem wer da wer da Teil der Besetzung sein wird und klar, also.
27:39
Arbeitet ihr jeden Tag irgendwie in dieser Synchronbranche, hab mir das alles irgendwie angeguckt und dachte ha die sind entweder alle zu jung oder zu alt.
27:48
Ich würde mich da, ich würde mich da auf keinen, also ich würde jetzt bei keinem sagen, okay, das ist jetzt irgendwie Benjamin, sondern das, ne? Das ist alles so.
27:58
Ja und dachte, es ist aber auch egal. Ich hatte vorher bei bei Star Track in To Dognes begonnen, so ein bisschen zu beraten für fürs deutsche Dialogbuch und da waren tatsächlich meine meine ersten Takes, für Star Trek bei diesem Kinofilm, was,
28:12
auch schon super war. Wir haben den äh zur Premiere gesehen. Da waren sie alle da. Wir waren am Potsdamer Platz in Berlin. Es gab so einen dunkelblauen Teppich,
28:20
eines Roten, weil der Film ja in Toudagnes hieß und und dann da,
28:24
Im Kino zu sitzen und irgendwie diesen Film zu sehen, den Abspann zu sehen, im Beisein vieler Menschen, die da mitgewirkt haben,
28:31
dann am Ende wirklich sitzen zu bleiben bis zum Ende dieses Abspanns und dann kommen wir ganz am Schluss. Das letzte sind ja die Synchronsprecherinnen und Sprecher und das war wiederum so ein Moment.
28:42
Also ich ich kann eigentlich von Star Trek gar nichts mehr erwarten und dann kam eben zweitausendsiebzehn.
28:47
Ich war bei war bei einer bei einer anderen Produktion und kam aus dem Studio raus und wir waren fertig mit den Aufnahmen.
28:54
Dann lag bei dem Regisseur Lag ein ganz dünnes Heftchen auf dem Tisch, so vielleicht fünf, sechs, sieben Seiten und da stand relativ groß drauf, Green Haar West.
29:04
Und alle, die sich damals damit beschäftigt haben, wissen Detarrentitel für Discovery war und ist
29:11
Und ähm es spricht nicht für diesen Tattitel, das alle wissen, die sich dafür interessieren, was sich dahinter verbirgt. Und so fragte ich also auch diesen Regisseur,
29:23
sag mal hier ist das ist das zufällig was was im Weltraum spielt und dann meint er, ja wieso.
29:33
Und auch noch auch noch in der Zukunft? Sagt er, ja, sage ich, na ja, ich interessiere mich sehr für den Weltraum und für die Zukunft und also.
29:41
Vielleicht, also wenn eventuell ich.
29:45
Könnte da irgendwie, wenn ihr da Unterstützung braucht oder irgendwas, ähm Weltraum und Zukunft sind im Prinzip meine Themen.
29:53
Und das das war das war so ein bisschen der der Ausgangspunkt und dann bekam ich weiß ich nicht anderthalb Monate später.
30:01
Ein Termin und und relativ kurz.
30:05
Ein Termin über ich ich glaube auch wirklich nur zehn oder fünfzehn Minuten für eben Green Harvest und.
30:13
Dachte schon, ja super, also ne dabei sein ist ja alles egal in in welchem Umfang.
30:19
Und bin dann da eben hin und hab dann erst vor Ort entdeckt beim Lesen der Dispo, wie wir sagen, also dessen, was so die Aufnahmen für den Tag regelt, wo alle draufstehen, die da beteiligt sind und bestellt sind.
30:32
Um die jeweiligen Rollen einzusprechen, dass da tatsächlich.
30:36
Mein Name hinter dem Rollennamen von Stand und ich dachte das kann doch alles nicht wahr sein.
30:45
Und dann kam irgendwann der Regisseur raus und sagte, ja, Mensch, du hast ja gesagt, hier Weltraum und Zukunft, das würde dich interessieren. Ähm wir machen das jetzt hier und ähm das ist am Anfang ist das alles noch sehr überschaubar, wird dann mehr und mehr und also du du bist so der
31:00
der Schiffsarzt und dies und das und jenes und ich saß so da und dachte, ich
31:04
weiß das doch alles schon. Ich habe mich doch in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv damit beschäftigt. Ich ich weiß das, was man wissen kann über diese Rolle, ich ich weiß alles über den den Schauspieler, über Wilson Cruise und
31:17
und seid ihr wahnsinnig mir das nicht vorher zu sagen? Also ich, ihr könnt mich doch, ich komm
31:22
mir einfach her, ahne nichts und und lese das hier und und das war wirklich der Moment, wo ich.
31:27
Zum zum ersten Mal nach nach vielen Jahren und langer Zeit wirklich wieder in diesem Studio stand und wirklich richtig nervös war.
31:36
Wenn ich das musste ich denen dann auch erzählen und musste sagen, wisst ihr, ich gucke diese Serie und kenne diese Serie, seit ich ein Kind bin und seit ich ein Kind bin, gucke ich sie bis zum letzten Frame, bis zum allerletzten Moment des Abspanns, einfach auch weil die Musik so super ist,
31:50
und der Abspann endete immer damit, dass ganz am Schluss stand deutsche äh Bearbeitung, Arena Synchron Berlin.
31:58
Nun ist das eine Firma, für die ich schon lange arbeite, aber eben noch nie in in dem Kontext und noch nie für eine Star Trek Produktion.
32:06
Das habe ich denen damals erzählt, wie euch jetzt heute da in diesem Moment zu stehen bei der Arena Synchron in Berlin.
32:14
All der Star Track Vergangenheit, die diese Firma mitbringt, mit all der Star Track Vergangenheit,
32:18
ich mitbringe, das so zueinander kommen zu sehen, war einfach ein unglaublicher Moment und dann da zum ersten Mal und so arbeiten wir ja, Wilson quasi.
32:30
Zu hören, zu sehen und gleichzeitig aber auch zum ersten Mal, was aus einer neuen Starttrack Serie zu sehen. Könnt ihr euch vorstellen, was das für eine Reizüberflutung war.
32:41  Arne
Ich glaube, ich kann nicht. Ich habe aber eine andere Frage. War das cool oder war das doof, dass du die Serie auf diese Weise zum ersten Mal gesehen hast? Denn ich nehme an, du hast sie ja vorher nicht zu sehen bekommen, oder bist du deine deine Stimme eingesprochen hast?
32:55  Benjamin
Nee, natürlich
32:56
natürlich nicht, also es gibt manchmal manchmal Kinofilme, wo das also auch vom vom Zeitaufwand her überschaubarer ist, wenn man sich das anguckt, aber jetzt im Fall von Discovery lagen ja auch noch gar nicht alle Folgen vor, sondern das wird dann so Stück für Stück bearbeitet,
33:10
und ähm mir wurde das das Wesentliche erklärt und ich habe alles, was ich wissen musste, auch gesehen.
33:18
Und und von daher nimmt es nicht so viel von von der Überraschung, weil am am Ende,
33:23
kennt man ja im Wesentlichen doch nur die eigenen Szenen. Und wenn man dann irgendwie so zwei oder drei Wochen daran arbeitet, also so ging's mir jetzt wirklich bei der, bei der dritten Staffel auch.
33:33
Also vieles vergisst,
33:36
Man dann einfach auch wieder und und wir haben an der dritten Staffel haben wir irgendwie über ein halbes Jahr aufgenommen, was was wunderschön war, weil man kann irgendwie so eine ganze Staffel, wenn die halt komplett schon vorliegt, dann kann man die auch in zwei Wochen aufnehmen und
33:48
geht es wirklich alles sehr, sehr schnell, aber so war im vergangenen Jahr wirklich eigentlich jeder dieser Termine immer irgendwie
33:55
nicht irgendwie. Weil jeder dieser Termine was ganz Besonderes.
33:58
Und über diesen langen Zeitraum, das war der positive Nebeneffekt, was aber auch so, dass ich vieles wieder vergessen habe und dann dann kann man die Sachen doch relativ unvoreingenommen äh gucken und.
34:08
Aber ja, net, also natürlich hat das Covery auf diesem Weg bei mir nochmal einen ganz besonderen und anderen Stellenwert als als die anderen Serien.
34:18  Arne
Bevor wir das Thema wechseln und zu einem viel sehr viel aktuelleren und sehr viel älteren Thema kommen gleichzeitig
34:24
noch eine Frage zu deinem Synchronsprecherei. Wie bereitest du dich darauf vor, jemanden wie YouTube Kalber zu sprechen? Jetzt ziehst du dir erstmal ein weißes Oberteil an, stellst sich vor den Spiegel und sagst
34:33
bin Yug Halber oder passiert das automatisch oder veränderst du deine Stimme, um so zu klingen, wie wie wir ihn jetzt kennen oder was passiert da für dich.
34:42  Benjamin
Ich würde sagen, von allem ein bisschen. Also es ist weniger,
34:46
Ja, also es ist weniger jetzt, dass dass ich in irgendeinem Kostüm schlüpfe vieles oder eigentlich fast alles, wird natürlich dadurch definiert, wie,
34:56
Wilson das macht und und der gibt ja im wahrsten Sinne des Wortes den den Takt vor und eigentlich auch alles andere und das so,
35:04
genau und so originalgetreu wie möglich, aber eben auf Deutsch abzunehmen. Das ist dann das ist dann mein Job.
35:11
Aber gerade am Anfang war's, war's wirklich so ein bisschen schwierig, weil der, weil der Doktor relativ.
35:17
Wenige Einsätze ja zu Beginn hat und und wirklich so ganz langsam immer mehr da irgendwie in diese Handlung reinkommt und es es ist einfach.
35:27
Mir hilft es, wenn wenn ich weiß, wenn ich wenn ich so Dinge denken kann und weiß, wie er die sagen würde. Und das weiß man aber irgendwie nach zwei oder drei oder vier Takes weiß man das noch nicht so richtig,
35:37
von daher dieses dieses.
35:41
Ich bin Chic Horber vom Raumschiff des Covery, also dafür so ein so ein, so ein Vibe zu bekommen. Wie, wie klingt das, wie würde er das sagen? Das habe ich am Anfang tatsächlich so ein bisschen ähm versucht und und was mir dabei wirklich geholfen hat, war,
35:55
weil ich mich dann mit der Figur mehr beschäftigt habe und dann habe ich auch relativ schnell entdeckt, gab's gab's Geschichten, die,
36:01
begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer, um diese Figur geschrieben haben und das waren dann alles so Dinge, die für mich so ein bisschen das ausgeglichen haben, was ja in dem Fall Wilson durch diese sehr intensive Beschäftigung,
36:13
die man vor einem vor einem Dreh mit einer Figur hat, ne, du du liest ja Monate vorher, liest du ein Drehbuch, machst dir Gedanken und redest mit dem Regisseur und dann gehst du irgendwann zur Ausstattung und dann,
36:23
in deinem Maße genommen und dir wird ein Kostüm geschneidert und dann kriegt man
36:26
ersten Mal irgendwann die Kulissen zu sehen und, und, und. Das sind ja alles Dinge, die so einfließen in in das, was dann am Ende diese Figur ergibt und das sind gleichzeitig alles Dinge, auf die wir im Synchronstudio mehr oder weniger verzichten müssen.
36:39
Und uns dann einfach verlassen, indem wir dem folgen, was derjenige, der es gespielt hat oder diejenige, da im Original macht,
36:46
Für mich war das aber so ein bisschen so durch durch diese durch diese Kurzgeschichten und es gibt sehr schöne Kurzgeschichten von Gabi Stine und.
36:55
Und das war was, was mir am Anfang sehr geholfen hat, diese,
36:59
also wirklich meine eigene Stimme inspiriert worden von Wilsons für Doktor Kalber zu finden und so war das auch an der Stelle eine eine ganz coole Teamarbeit natürlich auch mit dem mit dem Regisseur,
37:11
Studio, also da sitzt ja wirklich ein Team, was was nicht nur engagiert bei der Sache ist, sondern wo von Oliver Feld dem Regisseur an wirklich jeder,
37:20
auch diesem Universum verbunden ist, weil weil.
37:24
Ist sowas ähnliches wie James Bond oder Harry Potter war das eine Zeit lang oder jetzt vielleicht für andere die Marvel Filme, das ist sowas.
37:33
Ne, da da wäre man gerne dabei und es ist doch nochmal was Besonderes als jetzt
37:38
eine weitere neue andere Netflix-Serie oder eine weitere neue andere Produktion, die natürlich auch alle mit Hingabe betreut werden, aber natürlich längst nicht so eine Vorgeschichte bei allen Beteiligten haben, wie eben Star Tra.
37:51  Arne
Nicht so krasse Gefühle hervorrufen wahrscheinlich.
37:53  Frank
Ja, es ist natürlich so ein ganzes Universum und eben jetzt auch schon fünfundfünfzig Jahre alt.
37:59  Benjamin
Da sagst du was.
38:00  Nils
Genau das wollte ich auch gerade sagen.
38:02  Frank
Dachte, diese Überleitung.
38:02  Arne
Die Überlade ist super.
38:06  Nils
Wir haben fünfundfünfzig Jahre dieses Jahr und deswegen bist du ja unter anderem auch hier, lieber Benjamin, fünfundfünfzig Jahre, du hast dir für zu diesem Geburtstag was ganz, ganz Besonderes einfallen lassen.
38:19
So versuche ich jetzt den Bogen zu schlagen zu deinem kleinen oder doch inzwischen, finde ich recht großen YouTube-Kanal vom Raumschiff Eberswalde.
38:29  Benjamin
Ja, der ist er ist immer noch überschaubar groß, aber das Schöne ist ja und das ist wirklich das, das aller, aller schönste an diesem Jahr und diesen fünfundfünfzig Jahren Star Track, dass das ähm.
38:40
Gar nicht so unbedingt meine Sache ist, sondern das wissen vielleicht eure, sagst du immer Höris.
38:48  Nils
Wie lange Höris ja.
38:49  Benjamin
Das wissen eure Höris vielleicht auch schon und wenn nicht, dann erfahren sie es jetzt, sondern es ist ja unser Geburtstag, den wir da feiern und den feiern wir auch mit gestern heute, übermorgen und ich freue mich wirklich sehr, dass ihr dabei seid,
39:03
das Jahr neunzehnhundertneunzig übernimmt, denn wir reisen ja einmal durch die Star Track Geschichte immer sonntags um siebzehn Uhr eins von neunzehnhundertsechsundsechzig bis,
39:14
Die Gegenwart bis ins Jahr zweitausendeinundzwanzig und in jeder Folge geht es um ein anderes dieser fünfundfünfzig Jahre und
39:21
jetzt bald im Mai übernehmen verschiedene Gastgeberinnen und Gastgeber die Jahre neunzehnhundertsiebenundachtzig bis vierundneunzig
39:30
und ihr und das finde ich richtig toll seit mit neunzehnhundertneunzig dabei.
39:34  Arne
Da fragst du uns mal, wir sind ja auf Twitter quasi zueinander gekommen, weil ich ich so professionell, wie du das machst, deine Sonntagsnachmittagssendungen
39:43
konnte ich mir nicht vorstellen, dass du das alleine machst und habe dich dann angesprochen und gefragt, äh du oder ihr und dann hast du geantwortet. Mit dir werden wir schon zwei so,
39:52
Und dann habe ich gedacht, boah, geil, das ist eine Einladung, da hake ich doch mal direkt hinterher, weil ich wollte unbedingt mitmachen, weil ich das Konzept einfach fantastisch finde
40:01
Und dann habe ich so aus dem Stegreif vorgeschlagen, ja ich könnte ja irgendwie mal hier, ich habe ja diesen Start Podcast, könnt ihr irgendwie mal so ein Jahr übernehmen irgendwo wo
40:08
wo die Enterprise D zu sehen war im Bildschirm, im Fernsehen vielleicht so das Jahr neunzehnhundertneunzig, das kommt mir so grad in den Sinn und dann stellte sich direkt im Anschluss dann für mich raus, nachdem ich das gefragt hatte
40:19
Das ist natürlich das Jahr war, in dem das in Deutschland überhaupt erst begann.
40:24
Da bin ich inzwischen sehr glücklich drüber, weil ich glaube, wir haben da ein sehr schönes Jahr bekommen. Aber das verraten wir natürlich alles nicht im Vorfeld.
40:31  Nils
Alles noch geheim, aber es wird toll. Es wird sup.
40:35  Arne
Wie bist du auf die Idee gekommen, die fünfundfünfzig Jahre zu feiern, hast du sowas vorher auch schon mal gemacht oder,
40:41
hast du einfach jetzt im Jahr zweitausendacht direkt mitgeplant, okay, wir müssen auch mal irgendwann so eine so eine Jahresabfolge machen, weil ich habe ja das gesamte Wissen schon, das kann ich, kann ich ja irgendwie nutzen.
40:52  Benjamin
Nein, so ist sie, es gibt kein kein Masterplan fürs Raumschiff Eberswalde und ich ich glaube, also das ist auch natürlich alles irgendwie Pandemie bedingt. Also es gibt im im
41:01
null eins Museum. Normalerweise ja also es ist es ist nicht regulär geöffnet, sondern es es gab so lange das ging,
41:08
zum letzten Mal war das im Januar zweitausend
41:11
Zwanzig der Fall gibt es Star Track Wochenenden und dann kommen meistens so um die hundert Leute und weil natürlich diese Menschen,
41:19
in der Zahl keinen Platz in diesem kleinen Keller haben, kommen die in acht Außenteams und dann sind diese acht Außenteams entsprechend klein halt so meistens zehn, zwölf, dreizehn, vierzehn Leute halt so, wie es jeweils aufgeht,
41:32
dann haben die alles in alle mein halb Stunden jeweils Zeit.
41:36
Sich das anzugucken, dann ist eine kurze Pause und dann kommt die nächste Gruppe vier Gruppen am Tag. Also es ist ein relativ straffes Programm, um um alle, die die wollen, da durchzubringen.
41:45
Dann gab es auch immer schon Veranstaltungen zu besonderen Anlässen, also wir haben zum Beispiel,
41:52
die Mondlandung. Jetzt waren's ja dann äh fünfzig Jahre, fünfzig Jahre Mondlandung,
41:57
haben wir zweitausendneunzehn gefeiert oder wir haben auch schon den fünfzigsten Star Track Geburtstag zweitausendsechzehn gefeiert, aber das waren eben immer Veranstaltungen, die wirklich vor Ort stattfanden und dann kamen mal eben doch dreißig oder vierzig Leute und dann war es wirklich sehr voll bei uns im Wäschekeller.
42:12
Und das sind ja alles Dinge, die nicht nicht gehen und so ist im vergangenen Jahr.
42:19
So pöu apeu ein ein Umgang, wie wir ihn ja alle gefunden haben mit dieser Pandemie entstanden.
42:24
Und das eben auch auf der Ebene dieses siebzehn null eins Museums. Und das erste was wir gemacht haben war ein ein Livestream und dann haben auch viele gesagt ah das ist ja schade, weil es lebt ja doch sehr vom persönlichen Besuch,
42:35
Da dachte ich, ja, aber ihr, ihr werdet hier leider nie so sieben Stunden am Stück verbringen können, weil dann kommen schon die nächsten, so viel Zeit ist leider gar nicht in diesem Livestream hatten wir die Zeit.
42:45
Über diesen Livestream hat sich dann der Kontakt zu jemandem ergeben, der sich spezialisiert hat auf eben diese dreihundertsechzig Grad Fotografie. Die Basis ist für dieses virtuelle 3D-Museum, was man sich jetzt angucken kann.
42:56  Arne
Was ganz fantastisches.
42:57  Nils
Super, ja. Ich habe schon gesagt, Leute, guckt euch das an, das ist bombastisch.
43:01  Arne
Ich wollte mir mal ein Wochenende dafür Zeit nehmen.
43:03  Benjamin
Ja, ich glaube, man man kann da, man kann da so ein bisschen Zeit verbringen und ich war immer gespannt, ob ob die Menschen, die da mal drin waren, dann eher weniger oder mehr Interesse haben ins echte Museum zu kommen.
43:14  Arne
Also, von mir kannst du hören, ich hab auf jeden Fall viel mehr Bock, jetzt ins echte Museum zu gehen, nachdem ich das gesehen habe.
43:19  Nils
Da bin ich auch dabei. Also du kommst nicht drumherum, nicht nur auf dem Bildschirm, irgendwann stehe ich bei dir vor der Tür.
43:26  Benjamin
Er bitte, bitte unbedingt, unbedingt tut das. Also, es ist eben an dreihundertsechzig Tagen im Jahr wirklich ein ganz normaler Keller und so wie man's jetzt auch virtuell sehen kann, ist es dann zu diesen speziellen Star Track Wochenenden eben,
43:38
gebaut und alle, die in dem Haus wohnen, verzichten dann auf die Nutzung ihres Kellers
43:43
und in diesem Jahr, wo wir eben, glaube ich, auch jetzt bis September keine keine größeren Veranstaltungen schon gar nicht mit vielen Menschen auf sehr engem Raum machen können.
43:54
Ist das im Prinzip mit den fünfundfünfzig Jahren und siebzehn null eins live, die würde ich sagen, natürliche Fortsetzung, eben dieses quasi Pandemieprogramms,
44:03
solange ich da alleine im Keller sitze äh da kann ja nichts passieren und dann werden wir als als Höhepunkt dieser dieser fünfundfünfzigteiligen Reihe,
44:13
auch noch eine eine richtige Geburtstagssendung für den achten September produzieren für den Tag, an dem vor fünfundfünfzig Jahren die erste Folge lief und,
44:22
Das ist einfach jetzt wirklich das Schönste, was ich in den vergangenen Tagen und Wochen und auch mit euch, aber eben auch mit vielen anderen Menschen aus dem ganzen Land erfahren habe, wie groß die Begeisterung für Startwick ist und
44:36
zeitweise hatte ich schon das Gefühl, ich wäre irgendwie Vorsitzender von einem Star Track Fanclub oder so, weil so viel, so viel Post
44:43
ankommt und und so viele Menschen, so viele verschiedene und sehr schöne Ideen haben und das jetzt alles irgendwie zusammenzubinden und eben in diese Form entweder der siebzehn null eins live Sendungen zu bringen oder als Teil für die Jubiläumssendung zu planen, also
44:57
es fühlt sich wirklich so an und vielleicht geht's euch ja auch so ein bisschen so, als würden wir,
45:02
wirklich diesen fünfundfünfzigsten Geburtstag ähm feiern und ihn vor allem gemeinsam feiern und das finde ich ganz fantastisch.
45:09  Arne
Ja, es für mich fühlt es sich jedenfalls so an. Ich habe mir das Fest in meinem wie heißt das Kalendtermine? Terminkalender, eingeplant
45:17
sonntags abends, ist nachmittags um siebzehn Uhr eins deinen Stream zu gucken. Es ist auch es ist ja nicht nur so, dass wir dich sehen, wie du extrem spannende Dinge erzählst, sondern es läuft ja parallel ein Chat in deinem YouTube-Kanal,
45:31
und das finde ich auch fantastisch, weil ich darüber ganz viele tolle Leute kennengelernt habe mit denen ich,
45:38
vielleicht kurzer Spoiler hier, mit denen ich demnächst einen neuen Star Track Podcast plane, zum Teil zumindest ähm es wird um äh Lowerdex gehen.
45:47  Benjamin
Ah das ja super.
45:48  Arne
Ja und von daher hat es auch mir schon sehr viel gebracht da, also sozial gebracht, einfach deinen Stream zu gucken.
45:54  Nils
Aber es ist auch einfach die Information, die du überbringst. Das ist ich finde das so faszinierend, was für eine Masse, ich meine, du hast die Information, dabei ist es ja trotzdem noch Research und du musst da bestimmt eine Menge einer Zeit noch reinmachen und es macht so einen Spaß,
46:07
auch wenn es ähm also bei mir ist so ähm siebzehn dreißig, achtzehn Uhr die Zeit, wo meine Tochter ins Bett geht.
46:14
Das heißt, ich schaffe das nicht so ganz häufig live dabei zu sein. Aber selbst aus der Konserve ist das so klasse da, dir zuzugucken und diese Informationen aufzusaugen
46:24
wer äh wie äh Gin Robbenberry da möglicherweise irgendwelche Sachen gespoilert hat oder auch nicht und das ist einfach nur klasse. Das macht einen riesen Spaß, wenn man so wie Ahne das denn jedes Mal schafft. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich im Dienst bin, an einem Sonntag, weil dann bin ich definitiv hoffentlich, wenn ich nicht gerade wegfahren muss
46:43
bin ich dann auch im Chat da, also es ist Bombe, wirklich nochmal Shopo für dieses diese Arbeit, die du da bis jetzt für dich gemacht hast.
46:50  Frank
Auf unsere private Zeitplanung hatte das ja auch schon Einfluss. Wir haben beispielsweise nach der Folge zu dem Jahr dem Star Track eins herauskam. Da haben wir dann direkt den Film geguckt, dann auch nochmal.
47:02  Arne
Ja, ich finde auch, du schaffst es einfach, äh mich wieder in diese Stimmung reinzuholen. Ich habe tatsächlich, um mal ein bisschen aus den Nähkästen zu plaudern, lange, lange Jahre meines Lebens, mehr oder minder ohne Star Track verbracht. Das müssen so die Jahre von,
47:15
neunundneunzig bis zweitausendneun ungefähr gewesen sein. Da habe ich Star Track fast komplett vergessen, habe auch die jüngeren, älteren Serien gar nicht gesehen,
47:24
Enterprise zum Beispiel und bin dann erst so langsam wieder daran gekommen und ähm finde das aber inzwischen wieder ein ein sehr, sehr wichtigen Teil in meinem Leben.
47:35
Und ich bewundere dich ein bisschen so dafür, dass du das so nicht aus den Augen verloren hast. Ich glaube, mein Leben wäre besser, wenn es mir auch gesund gegangen wäre.
47:44  Benjamin
Aber jetzt bist du ja wieder mit an Bord.
47:46  Arne
Jetzt bin ich wieder mit an Bord, ja. Das liegt vielleicht ein bisschen an, tatsächlich an der Serie PK auch und Nils natürlich, der mich dazu gebracht hat, mit ihm diesen Podcast hier zu machen,
47:56
Und dann habe ich gesagt, ja komm, dann machen wir das zu dritt. Frank hat auch Ahnung davon und äh Lust drauf, dann machen wir das. Ja und inzwischen äh ist es tatsächlich ein ein großer Teil meines Lebens. Ich freue mich da sehr drüber.
48:05  Frank
Äh ich finde das auch sehr spannend, gerade, dass wir auch das Jahr neunzehnhundertneunzig machen dürfen, finde ich halt genial, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass ich zu dem Zeitpunkt auch, dass dann als
48:15
Ja, wahrscheinlich noch halber Hosenmatz dann auch geguckt habe. Ich erinnere mich auf jeden Fall auch noch an Toss eben davor und das ist dann dabei ein deutlicher Quantensprung eben in ja CGI ist es ja glaube ich nicht, aber ein Effekt
48:27
und an Charakter und so weiter, also das.
48:30
Meine ich da schon und gemerkt zu haben und deswegen bin ich da sehr, sehr glücklich und gespannt drauf, was wir uns da dann noch erzählen,
48:37
werden, denn was sich an Starttrick auch immer so toll finde ist, also wir gehen ja in dem Podcast häufig dann auch Folgen durch und reflektieren dann eben die Folgen und die Gedanken und dadurch ist es eben so, dass man eigentlich immer nochmal auf neue Dinge kommt,
48:51
die man alleine so gar nicht gekommen wäre und da ist es dann, dass die,
48:55
Gemeinschaft eben so 'n, so 'n mehrfachen Wert hat, also die, die das gemeinsame Fantoom, das Lernen über neue Details und dann natürlich aber auch äh,
49:03
mehr noch über das was vielleicht gemeint ist oder was was eben in uns resümiert durch die Geschichten, die da erzählt werden. Also ich find's sehr, sehr faszinierend und dass es jetzt sozusagen sich auch noch in unserem Leben dadurch,
49:14
dasteht, dass wir zwei so tollen Projekt mitmachen dürfen, das finde ich auf jeden Fall ganz großartig.
49:21  Arne
Ich glaube, damit haben wir erstmal alle Themen abgehandelt, die wir akut abhandeln wollten,
49:26
Benjamin, ich überlass dir nochmal das Feld, um zu sagen, was sich unsere Höris denn alles angucken mögen, was du ihnen empfehlen willst, vielleicht hast du ja spontan eine eine gute Idee für ein Buch oder
49:36
möchtest deine eigene Seite nochmal nennen, das werden wir sowieso verlinken oder hast einfach ein Mantra, was unsere Höries sich nochmal ins Gedächtnis rufen sollten, bitteschön.
49:46  Benjamin
Ich würde einfach sagen, alle die Lust haben mit uns gemeinsam fünfundfünfzig Jahre Startshake zu feiern, sind herzlich eingeladen. Es wird eben Pandemiepeding, keine keine richtige
49:57
Party sein, aber ihr habt ja,
49:59
jetzt schon so ein bisschen angedeutet, was uns neunzehnhundertneunzig erwartet und der Kalender endet ja nicht mit neunzehnhundertneunzig, sondern er geht weiter,
50:08
zweitausendeinundzwanzig und wir haben auch darüber hinaus tolle Gastgeberinnen und Gastgeber zum Beispiel zwei aus unserer Perspektive doch recht junge Menschen, die ihr Geburtsjahr zum Beispiel übernehmen werden, das Jahr neunzehnhundertneunundneunzig.
50:22
Weil weil weil ich mir immer dachte, also wir, wir sind, wir sind alle ja im im perfekten Alter noch so dazugekommen, wo es wo es die Originalserie gab und die nächste Generation so in den Startlöchern stand, da konnte man das alles noch,
50:32
entspannt konsumieren, wenn wir jetzt Anfang des Jahres haben wir ja die achthundertste Star Track Produktion.
50:37  Frank
Wahnsinn, ja.
50:38  Benjamin
Gefeiert, also wenn wenn man das so sieht als als junger Mensch und dafür sind die neunundneunzig Geborenen eigentlich auch schon wieder zu alt. Ne, aber dann ist man ja konfrontiert mit einer unglaublichen Fülle und mit einer unglaublichen Komplexität dieses fiktiven Universums,
50:52
wie wie packt man das überhaupt? Wo ja auch unsere reale Welt mehr als genug Hürden und Herausforderungen bietet, als dass man sagt, das ist ja schon irgendwie was, was man mal erstmal alles begreifen und verstehen muss.
51:04
Wie geht man da an so ein fiktives Universum heran? Und da bin ich sehr gespannt, was was die beiden uns uns dazu sagen werden. Saskia und Jannik neunzehnhundertneunundneunzig wird deren ja.
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Und deshalb die die Bitte oder eben die Einladung an alle Höris. Wer wer Lust hat und möchte,
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der kann sich das natürlich gerne angucken, aber noch viel cooler Ideen beisteuern oder mitmachen und deshalb sage ich einfach meine E-Mail-Adresse, die ist Captain.
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Raumschiff Minus Eberswalde. In dem Fall Punkt DE und wer,
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beitragen möchte oder Ideen hat, der ist herzlich eingeladen, sich zu melden, die Anrede auf dem Raumschiff ist grundsätzlich per Duo und ansonsten immer Sonntag, siebzehn Uhr eins
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außer ab dem zweiten Mai, dann täglich jeden Tag um siebzehn Uhr eins und welcher Tag ist euer, ihr habt den Mittwoch.
51:53  Arne
Der fünfte fünfte.
51:54  Benjamin
Der fünfte fünfte ist der Mittwoch, da dann das Jahr neunzehnhundertneunzig mit gestern heute übermorgen.
52:00  Nils
Ja
52:01  Frank
Vielen Dank, dass du bei uns warst. Grunds großartig.
52:04  Nils
Genau, vielen lieben Dank Benjamin, dass du die Zeit für uns gefunden hast. Das war ein Fest. Es war echt schön, so viel Einblick mal in eine Serie zu bekommen, die bei uns ja sehr diskutiert wird immer wieder,
52:18
sagen wir es mal so, ich mochte immer Hugh Halber, das ist immer ein Lichtblick gewesen.
52:23  Arne
Ich war übrigens echt deprimiert, als der gestorben ist. Das war bedauerlich.
52:27  Frank
Umso froher, als er dann wieder da war.
52:30  Nils
Genau. Ich habe damal.
52:32  Benjamin
Kannst du dir vorstellen, wie mir das ging, als er dann plötzlich tot am Boden lag.
52:36  Nils
Unglaublich,
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Für mich ist es eine Ehre, dass wir hier mitmachen dürfen und ich möchte da nochmal Aale danken, dass der einfach dich angeschnackt hat und jeder irgendwie zusammengekommen seid und wieder jetzt an diesem Projekt mitmachen und vielen lieben Dank. Vielen lieben Dank, dass du die Zeit heute Abend gefunden hast. Liebe Höris.
52:52
Jetzt haben wir ganz viel erzählt, aber nichtsdestotrotz könnt ihr auch uns etwas erzählen, immer gerne fünf Sterne uns zuschmeißen bei Apple Podcast oder bei anderen Möglichkeiten, wo man
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Podcast hören kann, schreibt uns gerne. Schreibt uns gerne bei gestern heute übermorgen auf unserer Webseite GHO Punkt Compenium Penkt net. Sagt uns eure Meinung,
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zu siebzehn null eins live zu Benjamin Stöwe zum Raumschiff Eberswalde,
53:20
Alle Informationen natürlich zu dieser Folge und auch die Mailadresse von Benjamin, das werden wir alles verlinken.
53:29
Wenn ihr nochmal ganz direkt etwas machen wollt, dann könnt ihr das natürlich sehr gerne machen, bei Twitter at gestern HU oder in diesem Fall auch sehr gerne at.
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Raumschiff Eberswalde ist das Lau.
53:41  Benjamin
Eberswalde siebzehn null eins, genau.
53:43  Nils
Habe ich auch stehen. Meine Güte, vielen Dank, Benjamin.
53:44  Benjamin
Gerne.
53:46  Nils
Ein Ausblick haben wir trotzdem, der ein bisschen anders sein wird als sonst. Beim letzten Mal war es auch schon anders. Da habe ich angeteasert
53:53
Wir bleiben bei der neunzehnten Folge der sechsten Staffel der nächst Generation, das ist der Feuersturm oder lässt uns in amerikanischen. Aber wir, die Crew von gestern heute übermorgen haben
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in den letzten
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Wochen und Tagen sehr viel gesprochen. Dies sind spezielle Zeiten und alle sind so ein bisschen kaputt und fertig. Und Frank hat viel zu tun und ich habe ein Kind und viel zu tun. Und Arne hat garantiert auch viel zu tun. Und deswegen haben wir uns entschlossen,
54:20
erstmal unseren Zyklus auf vier wöchentlich umzustellen. Das heißt die nächste Folge wird am fünfzehnten fünften erscheinen,
54:29
aber bitte daran denken, davor gibt es noch ein kleines Video auch von uns oder eigentlich nicht nur von uns, also also,
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komplett von uns und viele viele Videos drumherum auch noch vorhergeben. Das heißt also ihr werdet nicht ganz ohne uns leben müssen. Ja, Frank, hast du noch was zu sagen.
54:46  Frank
Ich fand's großartige Sache, dass wir Botschafter Benjamin Stöwe hier hatten und vielen Dank dafür und schönen Abend euch allen.
54:54  Nils
Arne, hast du noch letzte Worte.
54:57  Arne
Das hätte ich nicht besser sagen können. Vielen Dank, schön, dass ihr alle da wart. Es hat Spaß gemacht mit euch.
55:01  Frank
PS und alle, die jetzt erst sich achthundert Folgen da durcharbeiten müssen, seid nicht eingeschüchtert. Es ist eine Riesensache. Ich bin Heidi jeden, der noch alles vor sich hat.
55:11  Nils
Das war ein total geiler Abend. Vielen lieben Dank, lieber Benjamin, dass du
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hier war es die Zeit mit uns verbracht hast. Liebe Hurris, vielen Dank, dass ihr zugehört habt. Ich verabschiede mich auch von Arne und Frank, danke, dass ihr hier wart. Ich wünsche euch allen einen guten Morgen, guten Tag, guten Abend und gute Nacht.
55:28  Arne
Bye bye.
55:29  Frank
Ciao.
55:29  Benjamin
Tschüs.