CLEANELECTRIC Podcast

Hier sprechen drei und mehr Elektro-Automobilisten über alles rund um strombetriebene Fahrzeuge. Vier oder zwei Räder, Ladeinfrastruktur oder Technologie - es geht so wohl um aktuelle als auch um Themen der Zukunft.

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episode 124: Elvah - die "Rundum-Sorglos-Subscription" für meine Mutter? [transcript]


Aktuell gibt es in Deutschland 383(!) verschiedene Tarife, um ein Elektroauto an öffentlicher Infrastruktur zu laden. Nach wie vor wird dieser undurchsichtige Tarif-Dschungel als ein essenzielles Hindernis bei der Etablierung der Elektromobilität gesehen. Was läge also näher, als eine Flatrate, wie man sie beispielsweise beim Mobilfunk kennt? Was wäre, wenn es die die eine App gäbe, mit der ich einfach überall laden kann, wo ich gerade laden will oder muss? Das haben sich auch Gowrynath „Gowry“ Sivaganeshamoorthy und sein Team bei Elvah gedacht und arbeiten nun genau an dieser App. 

Für alle Interessierten gibt es einen ELVAH RABATTCODE:
CLEANELEC21
gibt 15% Nachlass auf alle Flatrates für 3 Monate (einlösbar 31.05.2021)!

Auch das Bundeskartellamt ist wenig amüsiert von den teilweise unverschämten Methoden einiger Player in diesem Markt, was nun zur Folge hat, dass diverse Energieversorger und Stadtwerke Post bekommen haben. In einer kartellbehördlichen Verfügung prangert das Amt intransparente Tarifmodelle, komplizierte Zahlungssysteme und überhöhte Preise an und verlangt umfassende Auskünfte von den angeschriebenen Unternehmen. Wir dürfen gespannt sein, ob am Ende für uns Verbraucher etwas Positives dabei herauskommt. 

Im Rahmen einer Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen die Bundesregierung schrieb außerdem Tesla Brandenburg kürzlich einen „Brandbrief“, in dem man grundlegende Reform des Genehmigungsrechtes in Deutschland inkl. Vorrang für nachhaltige Energiewendeprojekte fordert. Ob die Giga Berlin tatsächlich ein solches ist, darüber kann man natürlich streiten. Dennoch stecken in den Forderungen und Schilderungen der Probleme, die im Bürokratismus der Genehmigungsverfahren wurzeln, viel Wahres. 

Außerdem sehen sich Deutschlands Batterie-Recycling-Unternehmen sehr viel mehr und sehr viel komplizierterer Arbeit gegenüber, als sie angenommen hatten. Zumindest zu diesem frühen Zeitpunkt hat man wohl nicht mit den großen Mengen an Traktionsbatterien von so ziemlich allen Autoherstellern gerechnet, schreibt zumindest das Handelsblatt. Dass dabei viele nahezu unbenutzte Batterien dem Recycling zugeführt werden, ist dabei das eigentliche Problem. (Hier haben wir übrigens an einigen Stellen versehentlich von Mega-Tonnen gesprochen, obwohl es um „Tausende Tonnen“, also Kilo-Tonnen“ ging. Sorry.)

Ferner sprechen wir noch über Frankreichs etwas andere „Abwrackprämie“, machen einen kleinen Abstecher in die Nutzfahrzeug-Ecke und freuen uns über Selbstbau-Elektrofahrzeuge und das E-Auto-Abo von einem bekannten Kaffeeröster.

Viel Spaß beim Hören!

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  • Preshow: Düsseldorfer Bürgermeister fahren Tesla
  • Podcast-Empfehlung: „Das Interview“ mit Philip Banse
  • Elvah – Elektroautos einfach laden
  • Zu viele Ladetarife
  • Bundeskartellamt schaltet sich ein
  • Tesla schreibt „Brandbrief“
  • Mehr Akkus, als wir gerade recyceln können? (Paywall)
  • E-Bike statt Verbrenner in Frankreich
  • Zug statt Flug in Frankreich
  • Liebherr R 976-E
  • Ladegeräte für E-LKW von Ekoenergetyka
  • Kurios: DIY Solar-Elektro-Fahrzeug von Marc Gyver
  • Kurios: EV-Abo beim Kaffeeröster
  • Postshow: Segway Apex H2

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Der Beitrag CE124 Elvah - die "Rundum-Sorglos-Subscription" für meine Mutter? erschien zuerst auf CLEANELECTRIC.


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 2021-04-18  2h29m
 
 
00:11  Phil
Hallo und herzlich willkommen zu Clean Electric, dem Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Ich bin der Philipp.
00:17  Marcel
Ich bin Marcel.
00:18  Gowry
Ich bin der Gauri.
00:19  Phil
Hallo Marcel.
00:21  Marcel
Hallo Gauri.
00:22  Gowry
Hallo Philipp.
00:24  Phil
Hallo Hörerinnen. Ja guck mal, da haben wir doch ein kleines bisschen das Ding außen äh Gefühl laufen lassen, das gefällt mir gut. Das mach
00:32
äh macht die Sache menschlich, denn wir sind ja gar keine Roboter, viele wissen das nicht. Disclaimer. Ja, äh herzlich willkommen, sind schon wieder zwei Wochen um. Die ganze Woche war voll
00:40
mit Fahrzeugen, wenn ihr auf der Youtuber unterwegs gewesen seid, dann habt ihr den Q4-Ton gesehen habt, den Kia Ivi sechs gesehen. Heute Mittag konnte man den VW ID sechs sehen, kann man hier zwar nicht kaufen, aber angucken, kann man natürlich trotzdem Mercedes EQS, geile Karre, ähm
00:53
sagen die einen und die anderen sagen um Gottes Willen, gehen wir weg mit dem komischen Zeug. Morgen kommt noch der IQB und ich schätze nächste Woche kommen auch noch vierzig Autos und äh das ist auch alles, was wir über diese Autos in dieser Sendung sagen werden.
01:05
Oder Marcel? Wolltest du noch was hinzufügen?
01:07  Marcel
Äh alles gut. Ja, also ich habe mir natürlich auch äh ein, zwei Videos angeschaut äh um,
01:17
wenigstens einen groben Eindruck zu bekommen, ne? Also gerade was Audi macht, ähm interessant fand ich an der Stelle, dass der Sportback teurer ist. Wahrscheinlich weil er einen größeren Kofferraum hat. Ich weiß es nicht oder die Karosserieform per See immer teurer gemacht.
01:29  Phil
Der ist mit Sport, Sport ist immer teurer.
01:31  Marcel
Ah okay, ja. Gut, okay, also größerer Kofferraum, ein paar Liter, sobald man umklappt, hat dann der normale Etron wieder den größeren Kofferraum. Von daher ähm.
01:43  Phil
Was Marcel so interessiert, ne?
01:46  Marcel
Kofferraum ist immer ganz wichtig, ich habe ja äh ein äh netten Kollegen und äh lieben Freund, der.
01:52  Phil
Der fährt immer im Kofferraum mit, oder?
01:54  Marcel
Ja genau. Das wäre eben immer von innen aufmacht, ne? Geht ihr bei Tesla hervorragend, weil du hast ja so einen Knopf, der ist extra beleuchtet, damit den findest.
02:04
Ja, nee, also es gibt natürlich ähm ja Kriterien, wo man Fahrzeuge aussucht, damit die für einen tauglich sind. Neben Batterie äh Motorisierung, natürlich auch der Kofferraum, ja und ja.
02:17
Nimmst ein Kombi mit einem schönen steilen Heck, dann hast du vielleicht einen großen Kofferraum, aber ein bisschen schlechtere Erodynamik oder ist es einfach schicker, hinten einen Fleecehack zu haben, wie auch immer,
02:29
Ich bin ja ein bekennender Kombi-Fan eigentlich und weiß bis heute nicht, warum ich zum Model drei gegriffen habe.
02:35  Phil
Ja, es gab ja keinen Kombi, der irgendwie geil war.
02:38  Marcel
Ach, siehst. Ja und ich wollte nicht so lange warten. Ja.
02:40  Phil
Ist auch immer noch so. Ja bis also äh kannst ja dann äh bis zum ersten Kombi, wenn der zweitausendsiebenundzwanzig kommt.
02:48
Also in der ersten Kombi, den man haben will, ist ja nicht so, als gäb's gar keine, aber so ein, zwei,
02:53
ist vielleicht auch nicht das, was du unbedingt möchtest. Ähm ansonsten glaube ich, ist ja der Trend so, dass die Autos langsam wieder ein bisschen flacher werden, ne? Weil es,
03:00
habe ich das Gefühl, dass man ein bisschen weg ist von diesen äh Riesenkasten Schrankwand
03:06
Design, Ding, Schuhkarton mit Rädern äh und dass die Autos ein bisschen flacher und und sinnvoller werden, wahrscheinlich auch nicht zuletzt deshalb, weil diese Energieverschwendung nicht mehr so cool ist,
03:16
war halt früher egal, ob jetzt acht oder zehn Liter Benzin verbläst, Vokas, ähm, bei dem Stromding ist das anders.
03:23
Erstens hast du keine so große Reichweite wie Leute sie manchmal gerne hätten und zweitens kriegst du ein anderes Verhältnis zu dem was du da machst, wenn du anfängst elektrisch zu fahren und dich darum zu kümmern wo das Zeug herkommt was du benutzt ne? Wir diskutieren ja über,
03:37
Ressourcenausbeutung und was machen wir mit der Erde? Das haben wir halt beim Sprit alle nicht gemacht,
03:42
Freunde, ne? Von nicht vergessen, wächst auch beim Daimler nicht auf dem Baum. Aber das ist halt so, wenn du in die Welt hineingeboren bist, dann ist sie, wie sie ist. Da fragst du nicht jeden Scheiß, aber wenn was Neues kommt,
03:52
da muss man das natürlich erstmal sauber auseinander nehmen. Was auch okay ist, aber eben muss man immer relativ machen. Egal. Ähm wollte ich gar nicht so lange darauf rumreiten, aber das ist halt das Triggert mich jedes Mal verdammt.
04:02  Marcel
Echt? Verstehe ich gar nicht,
04:04
Aber letzten Endes Mercedes gibt sich ja größte Mühe, ne aus ihrem Luxusfahrzeug ja auch einen eine effiziente Riesenlimousine zu machen. Also ähm gerade in den Videos hat man hervorragend gesehen, wie flach dieses Auto ist und ähm.
04:19
Ja, offensichtlich ja auch einen guten ähm ja Windwiderstand bietet, also einen äh möglichst geringen. Und ähm ja, wie soll ich sagen.
04:30
Setz mal große Leute rein und äh wenn die schon ein Problem damit haben von der Sonnenblende nicht erschlagen zu werden, dann ist das Auto echt flach oder man sitzt sehr hoch, je nachdem. Ne, also das fand ich schon.
04:41
Ähm sehr bezeichnend auch. Das hat man bei mehreren gesehen. Ansonsten äh muss ich ehrlich sagen, hat mich der Mercedes selbst auch,
04:49
ziemlich umgehauen, ne? Also klar, man hat vorher schon gesehen, dieses äh mega Dashboard mit den drei Riesenbildschirmen da drin, diese Glasfläche. Ähm.
04:59
Ist natürlich krass, aber letzten Endes muss man damit ja nachher auch umgehen können, ne. Also.
05:07
Mich würde sowas wahrscheinlich ablenken, muss ich ehrlich sagen.
05:10  Phil
Ach was.
05:11  Marcel
Ja, ne? Und dann, na klar.
05:13  Phil
Damit und winkst und so und das passt dann schon. Hast du das mit dem Türzuwinken gesehen? Schon nice irgendwie. Aber lass uns nicht zu sehr, nicht zu sehr bei dem Auto bleiben
05:21
wir müssen noch zu Gauri kommen und bevor wir zu Gauri kommen, hätte ich noch zwei andere Sachen, zu denen ich gerne kommen würde, nämlich,
05:27
zum einen Folgendes. Der Malik hatte mir geschrieben vorgestern glaube ich hey hast du hier das Interview mit Philipp Banse gehört,
05:37
dass er mit Claudia Kämpfert geführt hat. Ihr kennt Claudia Kämpfert wahrscheinlich Professorin am deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, wenn's um Energiewende oder wie sie sagt, Energiesystemwende, was ich sehr interessant finde, wenn man's so betrachtet
05:49
Wenn's darum geht, ist sie immer ganz vorne dabei und sehr gefragt, wenn's eben um Dinge geht, die mit diesem Energiethema zu tun haben und äh allem, was damit zu tun hat. Und Philipp Banze kennt ihr wahrscheinlich auch
06:01
Küchenradio und so weiter äh ist das worum das Ganze entstanden ist früher ähm
06:06
Da gibt's einen Podcast eben genau zu diesem Thema, ein Interview mit Frau Kempfert und äh Malik fand das so gut, dass er gesagt hat, ey ich mach sie ja irgendwie in zwei Minuten Einspieler, also sage ich mal
06:17
jomalik. Komm, kommen wir mal kurz rein, Junge.
08:05
Danke Malik. Liebe Hörerinnen, willkommen zurück im Hauptstadtstudio.
08:09
Ja, hört euch das an. Der Link ist natürlich in den Shownotes, die Livehörer innen haben auch schon im Slack. Da sind auch schon die ersten, die gesagt haben, ja, super Folge. Also wird vielseitig,
08:19
empfohlen. Ansonsten äh wollten wir noch ganz kurz auf unsere klitzekleine, interne Feierlichkeit eingehen. Wir haben nämlich jetzt äh letzte Woche den zwei Millionsten Download geknackt
08:30
Und wir sprachen gerade in der Pre-Show drüber und Marcel und Gau gemeinten, was, das muss man eigentlich schon erwähnen, das äh da kann man schon mal feiern. Also
08:38
Feiern wir uns mal kurz für einen Moment selbst und freuen uns, dass das Ding hier so gut läuft, ohne dass wir was anderes machen, als das, was wir für richtig halten. Das ist natürlich auch was, ja? Ähm,
08:48
schöner Weise halten es die Leute mit dem, was ich am Ende mal sage, entweder sie empfehlen uns weiter oder sie gehen einfach weg und äh beides ist fein für mich. Ganz herzlichen Dank,
08:57
äh dafür, dass ihr hier seid und das möglich macht, was wir hier machen.
09:01  Marcel
Ja vielen lieben Dank. Also gerade die Community, da kann man immer nur wieder sagen, ihr seid einfach die Größten.
09:09  Gowry
Von meiner Seite.
09:10  Phil
Ja, vielen Dank. Gauri. Jetzt, jetzt kommt der Moment, wo sich alle fragen, Gaugi, was ist denn das für ein Name? Und ich äh hab's vorhin schon ein bisschen geübt und versuche jetzt nochmal deinen Namen komplett auszusprechen. Und zwar heißt der Gauri eigentlich
09:22
Gaurinat, Sivaganescha Morti und das habe ich sehr geübt und ganz oft gesagt und ihr habt jetzt nur die Version gehört, die funktioniert hat. Deswegen.
09:31
Es ist alles fake, aber so heißt er tatsächlich. Ich war äh beeindruckt, als wir uns am Montag kennengelernt haben und du den Namen so gesagt hast, als wär's einfach, klar. Für dich ist das auch einfach, für mich war das jetzt nicht so einfach. Aber man darf Gaui sagen, ja.
09:44  Gowry
Absolut. Absolut.
09:46  Phil
Vielleicht erzählst du kurz äh ein bisschen was über dich. Äh und dann kommen wir auch zum Thema, weshalb du heute hier bist, nämlich äh Elva oder wie du es gerne auch promotest, die rundum sorglos subskiption,
09:57
für meine Mutter,
09:58
Wie du sagst, ne, du bist zwar aus äh irgendwie schon aus Trilanca, aber irgendwie auch aus Hamburg, nicht? Also, erzähl einfach mal. Da bist du, was machst du und wie kommst du eigentlich hierhin.
10:08  Gowry
Ja vielen Dank erstmal für die Einladung, dass ich hier sein darf. Äh bin echt schon mal sehr gespannt auf den Talk heute. Äh und eure Fragen ähm zu mir, Gaurina Zivagine Schamorti. Ähm,
10:19
üblicherweise Gaure genannt und werde auch üblicherweise geduzt, also daher äh wahrscheinlich wegen des Nachnamens. Ähm meine Eltern sind aus Sri Lanka
10:28
da bin ich auch noch geboren und da sind wir damals ziemlich fix nach Deutschland, hatte seine Gründe so ein beschissener Bürgerkrieg da unten und äh ich bin dann aber hier in Norddeutschland off oder,
10:40
ich bin jetzt mittlerweile in Bonn, also südlich von Bonn, also ich bin aber damals in Norddeutschland aufgewachsen, das waren so Orte wie Bodenteich, Buxtehude, Hamburg, in der Nähe von Hamburg, ähm habe ich auch studiert, habe da auch ziemlich lange äh
10:52
äh ja meinen Beruf ausgeübt und ähm kann seitdem ich
10:58
denken kann eigentlich nichts anderes außer vielleicht ein bisschen Software entwickeln so und seit äh und seit Mitte fünfundneunzig ähm bin ich in dem Segment unterwegs und versuche meine Brötchen damit zu verdienen, indem ich für ähm
11:10
unterschiedliche Industrien, digitale Plattformen und Produkte entwickelt hab oder auch 'ne Eigeninitiative oder oder.
11:18
Und mittlerweile bin ich verheiratet, habe zwei Kinder, wohne aufm Land in der Voreifel, bin im Rheinland gelandet.
11:27
Und äh mache von hier aus das, worauf ich Bock habe mit meinem Team. Die verteilt sind in Deutschland. Genau.
11:35  Marcel
Und äh Standardgruß ist moin. Im.
11:39  Gowry
Ja, ich kriege das leider nicht weg. Das ich bin damit aufgewachsen, ne. Ich reagiere auch sensibel, wenn jemand moin moin sagt.
11:47  Marcel
Ah, ja. Die Sprüchbeutel.
11:47  Gowry
Ja. Genau, bei Hummel Hummel äh würde ich den am liebsten in den Arm nehmen, ob man das mal in Hamburg nicht macht, ne? Wie.
11:55  Phil
So viel Innere zerrissenheit, irgendwie lauter Kulturprobleme.
12:01  Gowry
Genau. Äh.
12:04  Phil
Ja wir hier müssen das ja, wir müssen das ja hier uns ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern, äh hart durch, Marcel und ich, ne? Wir begrüßen uns in der Regel mit Servus Digga, was auch nicht ganz rein ist, aber wir mögen halt beides, ja? So, so ist das halt.
12:18  Marcel
Ja
12:20  Gowry
Das Dicker kenne ich auch noch aus Hamburg. Also das kriegt man auch leider nicht weg. Das braucht eine Weile bis man sich das wieder abtrainiert hat für mich.
12:26  Phil
Schönen guten Tag, der Herr, könnte man alternativ sagen.
12:30  Gowry
Genau,
12:32
Ja, das äh im Schnelldurchlauf. Ähm das habe ich die letzten fünfundzwanzig Jahre gemacht. Scheiße, dreiundvierzig Jahre alt jetzt, genau. Fünfundzwanzig Jahre ähm ähm die äh äh,
12:44
unterschiedlichsten Stationen ähm für den Hamburger Elektrizitätswerk damals mal gearbeitet. Das erste Ummelden gebaut. Ähm damals ähm die ersten Züchselmodems ähm,
12:56
installiert für eine Flatrate Internet-Flatrate namens Netzsurf, hieß die fünfunddreißig Mark, hat die damals gekostet.
13:05
Solche Sach.
13:05  Marcel
Noch mag.
13:07  Gowry
Genau und dann halt so was Online-Banking, war mal Industrie oder grundsätzlich Finance, Versicherung, Publishing, Sport, et cetera PP.
13:16
Ähm habe ziemlich viele Sachen digitalisiert, ob das eine Senderabwicklung bei einem TV-Sender war. Ähm Musiksender hier in Köln, wo ich dann die technische Leitung auch übernommen hatte. Das war auch der Grund, warum ich danach äh ins Rheinland gezogen bin. Ähm oder im Gaming-Sektor oder oder.
13:32
In den letzten zwanzig, ja, so seit zwanzig elf, zwanzig zwölf hatte ich eine kleine Agentur mit ähm,
13:40
Menschen, die ähnlich ticken wie ich, sowohl von der Haltung her, als auch von den Kenntnissen her und so. Ähm,
13:46
durch die Bank weg mehr drauf haben als ich, weil ich von denen jeden Tag lernen kann irgendwie ähm,
13:52
Und mit denen durfte ich dann ehrlich für so eine, ja, eine ziemliche lustigen Kundenkreis arbeiten. Das sind alles durch die Bankwegnahmen, die meine Mutter kennt, tatsächlich,
14:00
Das war's dann aber auch schon, das was sie verstanden hat von dem, was ich da mache. Nur für diesen lustigen Kundenkreis ähm hatten wir dann in irgendeiner Form,
14:09
Projekte gemacht, Plattformen gebaut, das ähm das was nach außen sichtbar war, war sowas wie, also wir haben ziemlich viel für die UEFA gemacht im Profisportbereich. Äh wir haben
14:18
Matratze gebaut für einen Großmatratzenhersteller. Ähm wir haben äh kleine weitere Innovationsprodukte und Projekte gemacht für ähm einen ziemlich namhaften Kundenkreis.
14:30
Letztes Jahr ist ja dann was passiert, wo man für uns alle immer noch rumschlagen äh und dann sind uns so die drei größten Kunden.
14:40
Innerhalb von zwei Wochen einmal um die Ohren geflogen.
14:44  Marcel
Uh, das ist hef.
14:46  Gowry
Und äh der erste rief an, Pressesperre, wir verschieben die Europameisterschaft,
14:51
Äh der zweite rief an äh wir müssen alle Spiele einstellen, was seit dem zweiten Weltkrieg nicht passiert ist, gab's vorher nicht. Und die dritte äh.
15:02
Kundin ist ein Familienunternehmen im Reisesegment tätig über hundert Jahre, ganz klassisch Murphy Slow, ne? Und damit war bei uns äh ja so eine klar äh so eine so eine Grundlage weg,
15:16
ähm der Revene Streams, die wir vorher hatten und ähm dann war ja so eine kollektive Schockstarre, ihr erinnert euch vielleicht so, März, April.
15:26
Äh die hatten wir so alle. Und bei mir in der Mannschaft ist es so, wir können so sechs bis acht Wochen still sitzen.
15:34
Und nach sechs bis acht Wochen stillsitzen ja dann tut's nicht nur weh, sondern dann gehen geht man glaube ich der Familie so dermaßen auf den aufn Nerv, dass das sie einen nicht sehen will.
15:44
Ähm und man irgendwie juckt's in den Fingern und äh und zwar damals nicht ganz so klar, äh was eigentlich
15:52
Die Zukunft bringen soll, gerade der Sommer und irgendwie die Zeit drüber hinaus war ja auch überhaupt keine Projekte am Start waren. Also die Menschen hatten damals im April Mai irgendwie standen alle,
16:03
und wollten keine neuen Projekte in Auftrag geben. Äh haben wir sehr schwierig an neue Projekte ranzukommen. Also haben wir uns gedacht so, hey,
16:11
Wir haben die letzten Jahre eigentlich schon darüber gesprochen, auch wenn ich mal irgendwas machen wollen, wonach wo unser Herz verbrennt.
16:20
Und haben 'ne Teamentscheidung getroffen,
16:23
nachdem wir diese Teamentscheidung getroffen haben, haben wir ein kleines Projekt aufgesetzt, das nannte sich Projekt Phoenix.
16:30  Phil
Sehr ganz klassischer.
16:34  Gowry
Genau und ähm mit diesem Projekt Phoenix haben wir die Einstellung unseres Dienstleistungssegments besprochen. Also wir wussten, dass wir keine Dienstleistung mehr machen.
16:45
Ähm zum einunddreißigsten zwölften vergangenen Jahres haben wir es eingestellt und wir wussten, dass wir was machen wollen, was Neues. Ähm.
16:55
Wo halt einfach unser Herz nachbrennt, wo was wir drauf haben, was wir können, wo wir mit in irgendeiner Form vielleicht einen einen kleinen Impact äh für die Gesellschaft leisten dürfen und und und.
17:06  Phil
Aber was das ist oder sein sollte war euch da noch nicht klar, oder?
17:12
Ist ja auch schon auch schon crazy, ne? Wir wissen, wir hören auf mit dem, was wir machen und äh was danach kommt, wissen wir aber noch nicht.
17:19  Gowry
Ähm, das war echt äh sehr kritisch, weil du, ne, ich meine, da sind Seelen, die sich gerade ein Haus gekauft haben.
17:25
Und in irgendeiner Form von einem Job abhängig sind, das heißt du musst die alle mitnehmen, du musst mit denen ganz offen sprechen was Sache ist. Wir haben uns das letzte Geld genommen, wir haben uns alle Instrumente gegönnt, die in irgendeiner Form machbar waren
17:35
und haben allen gesagt ähm in welcher Rolle sie sind und wann wir sie updaten können und und und
17:42
und haben auch den Prozess dargestellt, wie wir diesen Prozess gestalten möchten. Erste Phase Challenge Selection, zweite Phase Challenge Validation.
17:50
Dritte Phase Challenge Implementation innerhalb des Projekts Phoenix.
17:55
Und ich bin ja begeisterter Elektroautofahrer seit über vier Jahren und Elektromobilität war ganz am Anfang nicht mal ansatzweise auf Huradar.
18:05
Ähm ja, wir hatten so Sachen wie Individualreisen, wir hatten sowas wie Freedom of Speach. Wir hatten ähm so so äh.
18:15
So nachhaltig einkaufen, wie kann ich das gestalten und und auch so sowas wie Hebammenthemen und und Mental Health und Remote Work und und und.
18:26
Und ähm die haben uns alle genauer angeguckt, wir haben uns angeguckt, wie der Markt dabei tickt. Wir haben uns die Impact opertunity angeguckt, also wird das in irgendeiner Form ein Impact auf die Gesellschaft machen oder auf die Umwelt. Ähm wir haben uns die Funding
18:39
Geschichten angeguckt, kriegen wir überhaupt Geld dafür. Ähm kann man damit ein Businessmodell bauen. Und wichtiger war aber noch.
18:46
Können wir das selber, was wir da vielleicht uns aussuchen, also mit mit unseren Kenntnissen und äh die noch wichtigere Frage war, wollen wir das überhaupt?
18:56
Erst wenn alle das wollen äh und und alle dafür brennen, machen wir es halt. Und während dieser ersten Phase.
19:06
Habe ich mir einen Parkplatz vor der Haustür neu gemacht. Äh und diese Anekdote ist echt wichtig. Ähm der Achim, Tiefbauunternehmer, hier bei mir,
19:16
um die Ecke, Freund des Hauses. Äh hatte immer nur Samstagszeit und hat zugesehen, dass ich bei uns auf dem Parkplatz drauf konnte, ja. Ähm und halt eine Wildcharger kam. Und ich bin da so ein verwöhnter Tesla-Typ.
19:29
Und ähm habe ja dann in irgendeiner Form versucht, öffentliche Infrastruktur zu meiden, wenn's irgendwie nur machbar war und war eigentlich nur auf Tesla angewiesen und auf mein Wildcharger und eine Woche lang,
19:41
einfach von der Baustelle nicht, dass wir Excess auf unseren Wildcharger hatten und äh ähm in dieser Woche,
19:50
haben die Tennisplätze bei uns wieder aufgemacht, einen Altena, da bei mir in der Gegend und da hat Energy gerade zwei öffentliche Ladesäulen hingestellt
19:58
Und ähm meine Frau ist mit den Kindern zum Tennis und ich sage meiner Frau, Schatz, wenn du die Kiddies zum Tennis fährst, hat Energy gerade zwei Ladesäulen aufgestellt. Hier sind die Karten, hier sind die Apps. Ich weiß noch nicht, wo die drinnen hängen. Ich glaube, die hängen in diesem Verbund,
20:13
Hängt doch mal den Rüssel dran und dann ist uns so aufgefallen, okay wir fahren seit über vier Jahren Elektroauto.
20:20
Ähm meine Frau weiß, wo sie laden muss zu Hause und wie und am Supercharger, das hat sie auch schon mal gemacht, aber die hat halt noch nie äh ähm.
20:29  Marcel
Geladen, ja?
20:30  Gowry
Öffentlich geladen, ne? Und ähm das war auch der Grund, warum man Schwiegervater, warum der sich gegen Elektromobilität äh ähm.
20:39
Ja, einfach entschieden hat,
20:41
genau das Gleiche bei meiner Mutter und ähm bei mir ist selbst so, ich bin begeistert, ich setze mich damit auseinander, ich lese Foren, ich gucke YouTube-Videos, ich gucke mir Protokolle an, Apps und ich weiß nicht was alles, aber das macht meine Familie halt nicht
20:54
Und dann habe ich das Thema halt auch noch bei der Mannschaft eingekippt. Short. Das Ergebnis ist Elver nach.
21:03
Mehreren Wochen Arbeit.
21:06  Phil
Wochen sagt er, ne? Wochen, also andere andere Unternehmungen brauchen für sowas Eonenzeit. Äh das sind jetzt Wochen vielleicht nur in deiner Welt irgendwie lang.
21:17
So ich glaube so insgesamt betrachtet ist das äh ein ziemlich krasser Wandel in einer sehr kurzen Zeit von von etwas, was man erfolgreich betrieben hat. Äh natürlich irgendwie notgedrungen, aber dann was komplett anderes zu machen. Das finde ich schon sehr beachtlich. Allein das finde
21:31
ist schon eine spannende Geschichte.
21:35  Gowry
Hätte ich das Backging von meiner Frau nicht gehabt und vom guten Freund von mir äh also meine Frau hat gesagt, wenn's schief läuft, äh finden wir eine Lösung und können bei meinen Schwiegereltern die Anliegerwohnung ziehen.
21:48
Äh Freunde sagten, äh mach wo nach dein Herz streit, genauso wie meine Frau äh,
21:54
Und äh das war die Zielsetzung. Ich mache das, wodrauf ich jetzt Bock habe und ähm ähm ich finde es mega, aber ich habe zwei Kinder, die sind sechs und acht.
22:04
Ähm ich möchte nicht in zehn Jahren, wenn in einer präpubertären Phase sind, Fragen beantworten müssen, ob ich irgendwie einen Beitrag geleistet habe ähm zu dem Schlammasel, den wir uns hier gerade irgendwie antun,
22:16
und da würde ich ganz gerne mit ja, ich hab's versucht antworten. Äh.
22:20  Phil
Ja, auf jeden Fall krass. Auch, dass die die Belegschaft von von eurer Unternehmung da mitzieht, ne, dass man sich auf sowas.
22:27
Einigen kann im größeren Team und dann sagen kann OK wir fokussieren uns jetzt auf das und das ist was wir machen, wir bringen hier ein, was wir können, das, das ist für dich total beachtlich, wie groß ist die Firma jetzt.
22:37  Gowry
Wir sind jetzt fünfzehn Leute. Ähm vierzehn davon sind extrem schlau. Einer nicht so. Ähm.
22:43  Phil
Moment, Moment, Moment, du bist der CEO, wahrscheinlich meinst du damit dich, oder?
22:48  Gowry
Ja, also.
22:49  Phil
CEO, der würde das einfach genauso sagen, größer. Markus. Der würde einfach genau dieselben Antwort geben.
22:56  Gowry
Äh also die äh ja, also ohne das Backing des Teams und äh auch das Kulturelle, da da geht's halt um Social Fabrik dahinter, wir kennen uns erst nicht seit gestern, teilweise,
23:04
Man kennt sich seit zehn, zwölf, fünfzehn Jahren und das war eine kollektive Entscheidung. Und diese kollektive Entscheidung wird jetzt halt einfach durchgedrückt und wir machen das, wo drin, wo worauf wir Bock haben, also ähnlich wie ihr mit eurem Podcast, ja?
23:17
Ähm versuchen wir im Sinne der kundenzentrischen.
23:21
Ähm ja Art und Weise, wie man Produkte heutzutage unserer Ansicht nach entwickeln sollte oder Plattformen. Ähm.
23:29
An Start zu bringen und wir werden mit hoher Sicherheit, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einige Fehler machen auf diesem Weg, aber das ist okay.
23:38  Phil
Das ist die einzige valide Ansicht, wenn man sowas macht, ne? Denn äh ohne Fehler kann lernen. Das klingt immer platt, aber es ist exakt so
23:47
wenn man das Gefühl hat, man macht alle, man macht alles richtig
23:50
Man macht keine Fehler oder man merkt vielleicht nicht, dass man Fehler macht. Niemand spiegelt einem was zurück, dann kann man auch nicht reflektieren und was draus lernen. Und das ist das nächste Mal besser machen. Also ich glaube, das ist ein ganz ganz wichtiger Faktor beim sich entwickeln.
24:02  Gowry
Genau. Ähm was ist denn das Ergebnis.
24:06  Phil
Genau, erzähl mal, was was ist dieses Elva eigentlich.
24:11  Gowry
Also Elver selbst ähm ähm klar, Brandname, aber das, was wir nach hinten hin bauen, was man vorne nicht so sieht, ist äh kann man jetzt das jetzt so ein bisschen. Das ist eigentlich eine datengetriebene Plattform. Ähm wir haben angefangen ähm,
24:25
kleine Dienste zu schreiben ähm vielleicht auch zum Hintergrund der Mannschaft von den fünfzehn Leuten können zehn programmier
24:31
Ähm das war auch das, was wir bisher äh für Kunden halt gemacht haben. Und was wir gesehen haben, ist halt in der Ladeinfrastrukturthematik ist halt eine gewisse Komplexität. Wir haben öffentliche Ladesäulen, wir haben halböffentliche Ladesäulen,
24:44
Wir haben private Wallboxen, wir haben ähm den Backendienste, an die, die angeschlossen werden. Dann haben wir ähm.
24:54
Sowas wie Chargingpoint Operator, als weiteren Layer.
24:58
Dann haben wir ab und zu Aggregatoren noch dazwischen und dann Roaming Plattformen wie eine E-Clearing und all diese sprechen auch unterschiedliche Protokolle.
25:08
Na, das sind so diese ganzen Klassiker wie OCP, OCPI und dann alles so proprätär. Ist so ein bisschen wie in der Catery, als wenn ich fünf Kollegen irgendwie nebeneinander stellen würde und dem ersten auf Englisch irgendeinen Satz sage und die sich dann untereinander in unterschiedlichen Sprachen bis zum Ende der Kette.
25:23
Wenn wir das Ergebnis teilen und das ist genau das Problem auch,
25:26
als Endkonsumer hab ich üblicherweise in irgendeiner Form bis auf einige wenige Ausnahmen immer nur Excess auf auf ein Teil, auf eine Teilmenge der Ladeinfrastruktur.
25:37
Energie hier in Köln ist somit das schönste Beispiel Tank E-Netzwerk Rheinenergie, das wird die Community hier wissen. Ähm und dann gibt's dann halt irgendwie äh die größeren Netzwerke wie eine Smooth oder auch eine Mobility Plus. Die haben natürlich dann irgendwie eine größere Teilmenge.
25:52
Und ähm dann ganz, ganz viele kleine EMPs, aber da sind wir auch schon mittlerweile, glaube ich, seit irgendwie bei über dreihundert, dreihundertdreißig allein in Deutschland.
26:01
Ähm und diese Komplexität versuchen wir ein bisschen zu abstrahieren und fangen erstmal bei der Qualitätssicherung an.
26:12
Was das heißt ähm äh weil du tatsächlich bei den Warenboxen, also oder oder auch bei den Ladestationen
26:19
Wir haben ja eine eine gewisse Menge an Ladestationsherstellern mit unterschiedlichen Firmenwerst. Die reagieren alle anders. Die verhalten sich anders. Die wollen teilweise unterschiedlich behandelt werden, zicken bisschen teilweise rein technisch betrachtet. Ähm
26:34
da haben wir gelernt mit einigen von diesen entsprechend auch umzugehen,
26:38
Ähm das zweite Thema, was wir machen, ist, wir sammeln alles an Daten, was geht. Wir werfen nichts weg. Ähm insbesondere sowas wie Fehler-Reports.
26:47
Sowohl von der Ladestation als auch vom Kunden.
26:51
Ähm, wir gucken uns diese insbesondere sehr arg an und äh die Lösung war ganz einfach für uns, wir möchten, also die Zielsetzung mit Elfer ist ganz klar. Äh wir möchten für nachhaltige Mobilität begeistern,
27:03
weil ich finde, ähm die Elektroautos in denen ich jetzt in den letzten Monaten und Jahren saß,
27:09
durch die Bank weg echt ganz cool gewesen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, aber da bin ich wahrscheinlich nicht Zielgruppe. Ähm.
27:16
Und äh die Begeisterung hörte manchmal an der Ladesäule auf und ähm,
27:22
Das ist das, was wir halt erhalten möchten und die Zielsetzung dahinter ist, dass dass einfach die äh die die Interaktion, das,
27:31
Kunden des Konsumenten mit unserem Produkt einfach funktioniert und das zu einer Art ähm
27:37
Vertrauensverhältnisse einfach wird. Wir wollen einfach nur funktionieren. Das ist die einzige Zielsetzung dahinter gerade.
27:43  Marcel
Ja, also funktioniert das eigentlich so ein Riesenthema. Ähm wir
27:48
als ich nenne uns mal erste Elektroautofahrer, also die, die es wirklich in der in der Masse tun, mit mit äh kaufbaren Fahrzeugen, die man, in denen man auch mal ein paar Kilometer fahren kann, wo man nicht selber treten muss und ähm auf dem Radweg ausweichen oder so. Ähm.
28:02
Ich sag mal uns unsere.
28:04
Begeisterung für das Fahrzeug hat ja auch mitunter dazu geführt, dass wir uns mit diesen Ladesäulen auseinandersetzen mussten in der ein oder anderen Thematik. Ähm,
28:13
bei mir ist es zwangsläufig so passiert, dass man,
28:16
entweder seine Reifen extrem aufgepumpt hat, um möglichst weit zu kommen oder mit möglichst viel Puff an der Ladesäule anzukommen, dass wenn sie nicht funktioniert, man noch weiterfahren kann. Ähm oder ich bin noch so ein Sammeltyp für Ladekarten, ne? Also ich habe von
28:30
jedem eine Ladekarte. Ähm also wo es jetzt Sinn gemacht hat, wo die Preise am Anfang gepasst haben, ähm später hat sich dann nachher rausgestellt, ja, die ein oder anderen Ladekartenanbieter verschwinden,
28:41
Ne? Also da kennt man ja mittlerweile auch einige beziehungsweise.
28:45
Entwickeln sich andere Ladepartner soweit, dass man äh ja, ich sage mal mittlerweile mit ein oder zwei Karten auskommen kann. Ja oder man fährt Tesla, ne? Also.
28:56
Da hat man die Ladung zu Hause und der Supercharger Netzwerk. Von daher.
29:01
Ähm das ist jetzt mal so die die private Betrachtung, ne? Wenn man dann die geschäftliche sieht, dann geht's eigentlich nur dadrum, es muss funktionieren und es muss bezahlbar sein. Bezahlbar heißt nicht
29:11
billigst, sondern so, dass man ähm ich sage mal den, den, den Usecase ohne Probleme abbilden kann. Äh und das ist eigentlich.
29:21
Ja das große Problem, was ich auch als Flottenbetreiber habe, ne. Ich möchte natür
29:26
gerne Fahrzeuge einsetzen aber ich möchte den Nutzer dazu nicht mal tretieren. Ähm, du schaffst dir mein zweites Portemonnaie an, da passen dann zwanzig Karten rein und
29:35
hier bei dem einen kannst du mit der Karte laden, aber bitte nicht so oft, weil der Ladetarif ist zu teuer und mit der anderen Ladekarte kannst du zwar geil billig tanken, aber bitte nicht länger als äh
29:45
drei Komma X Stunden, weil ab dann geht eine Blockiergebühr los und äh das sind dann so Themen, wo ich dann als Flottenbetreiber auch wieder,
29:54
anfange zu rechnen, ne? Und einerseits klar, Usability muss funktionieren, andererseits muss natürlich auch der Preis passen. Ja und da wär's natürlich klasse, wenn man auf jemanden zugreifen kann, der alles aus einer Hand ab äh anbietet.
30:08  Gowry
Also wir haben paar äh Vorstellungen und hier sind wir dran, die sind bei uns im sogenannten Strategy Backlog,
30:15
Aber weiterhin konzentrieren wir uns jetzt einfach erstmal auf unser Produkt und das es wirklich funktioniert. Ähm, dass wir mit diesen Gegebenheiten umgehen, die äh
30:25
das was du ansprichst, ähm, also aktuell ist unser Produkt ja für B2C, B2B ist noch ausgegrenzt, äh,
30:32
Ähm ich darf nicht über ungelegte Eier sprechen, kurz nach Ostern.
30:37
Ähm und äh das äh ist aber auf äh würde ich mal behaupten wollen äh nicht unbedingt ähm äh ja ausgeschlossen,
30:47
ähm und äh die das, was wir jetzt erstmal erreichen wollen, ist über das äh eine Geform, eine gewisse Form von Daten, Anreicherung,
30:57
Datenverarbeitung, das ist alles da ähm einfach mein Schwiegervater nicht unbedingt zu einer Säule beispielsweise schicken, die nicht funktioniert.
31:07
Wir haben sowas von der Utilisation, wir haben Failer Reports, ähm wir haben Aroncos ähm ähm
31:15
Ich glaube, wir sind bisher der einzige Player mit dem ersten B2C-Produkt, ähm der nicht einfach nur die GPS-Koordinaten, die man von der Bundesnetzagentur äh erhält, äh in unserer App,
31:25
erstellt, sondern ähm wenn ihr euch die, die könnt ihr auch gerne euch gerne auch mal in der in der äh im Gästemodus angucken.
31:32
Wir haben eine kleine äh Recordation Engine dahinter ähm und die wird auch weiterentwickelt und aktuell.
31:42
Beinhaltet sie nur qualitative Faktoren.
31:46  Phil
Was du damit sagen willst, für die, die sich jetzt unter Narry Commandation Engine vielleicht nicht viel vorstellen können, die App gibt ja eine Empfehlung für einen Ladepunkt, zu dem du günstigster Weise jetzt fahren solltest oder was meinst du damit.
31:58  Gowry
Genau und günstig bezogen auf. Die Zielsetzung dahinter ist, dass sich begeistert weiterfahre. Das heißt, sie lade die Ladesession muss einfach funktioniert haben.
32:08  Phil
Und
32:09
da wird da wir das auch noch gar nicht so formuliert haben, was Elver eigentlich macht, also prinzipiell ist ist euer übergeordnetes Ziel, deshalb haben wir glaube ich alle verstanden, dass es einfacher wird als Elektroautofahrer, ein Ladevorgang
32:22
durchzuziehen, ja? Und zwar nicht zuletzt deshalb, weil ich einfach hinfahren kann und ich kann's einfach machen und dann kann ich wieder wegfahren. Das ist das oberste Ziel eigentlich, oder?
32:32  Gowry
Genau, das ist das ähm eine Ziel ist,
32:35
sich um äh die äh den den Ladevorgang selbst zu kümmern, aber auch so ein bisschen um das Drumherum. Also wir haben noch ein paar andere Ideen
32:44
an dem wir gerade auch arbeiten. Das heißt, ähm, es wird bei uns nicht nur die Commodity Energy geben, sondern auch ein paar andere Aspekte, die in irgendeiner Form ähm mit,
32:54
mir als Elektromobilisten zu tun haben,
32:57
ja ähm das äh äh können weitere Aspekte sein, wie ich meine, wie, also es gibt halt gewisse Dienste, die habe ich nur an der Tankstelle und ich komme nicht mehr an Tankstellen,
33:06
Und wir müssen einfach anfangen zu lernen, dass dass mein Verhalten als also wir sind ein Voll-Elektrohaushalt. Ähm.
33:15
Und ich halte nicht mehr an Tankstellen, außer auf Langstrecke, wenn ich dann Autohof habe, wo da irgendwie einen High Performance Charter oder einen Supercharter steht,
33:22
Ähm das heißt diese diese ganze Use Case oder äh die ganze Customer Experience eigentlich, muss neu gedacht werden und da haben wir ein paar Ideen und die beziehen sich nicht nur auf Energie.
33:34  Phil
Und wie macht der das jetzt,
33:36
dass ich als E-Autofahrer an einer öffentlichen Ladesäule ankomme und meine Elfer App benutze und hinterher glücklich wieder wegfahre, was was passiert für mich? Wie sieht das aus? Und was,
33:47
passiert hinten rum, das ist glaube ich nochmal deutlich interessanter im Endeffekt, weil's nicht so easy ist, wie die Erfahrung für den Nutzer oder die Nutzerin am Ende, ne?
33:56  Gowry
Die Zielsetzung ist, also wenn du jetzt schon bei uns die App aufmachst, die lokalisiert dich
34:03
die äh gibt ja aus der Regionation Engines und etwa auch schon so vor, ähm wo du hinkannst, wenn du da stehst, ähm wird auch schon die App geöffnet oder beziehungsweise äh die Empfehlungsengin
34:12
nennt ihr die Ladesäule, die meistens direkt um die Ecke ist oder an der du, wenn schon sogar schon stehst, das sind so die Basisfunktionen, Session Start, ähm.
34:22
Leider nach rechts mit dem Daumen. Ähm.
34:26  Phil
Moment, sehr schön. Session Starrut heißt, du stehst vor der Ladesäule und der Stecker steckt im Auto und das nach rechts und dann lädt es.
34:35  Gowry
Fertig. Ja. Genau.
34:37  Marcel
Geil. Das ist ja schon fast wie einfach nur Stecker reinstecken und warten, dass der Wagen rät von.
34:42  Phil
Also es quasi Plugin Charge mit Freigabe in der App sozusagen.
34:46  Gowry
Ja Plug and Church ähm ist ja nochmal ein anderes Topic. Ähm was wir gerade sehr interessant.
34:49  Phil
Ja, ja, ja, ich, nur so für die Vorstellung, äh wie stelle ich mir das vor, wenn ich jetzt dahin fahre, ne.
34:57  Gowry
Leider musst du noch mit unserer App interagieren. Da gibt's aber Lösungsszenarien, die in sich dann Auto Charge,
35:04
Ähm da gibt's auch schon einige Anbieter. Auch in Deutschland äh und äh in Österreich und so ähm die wo eine eine Form von Authentifizierung über eine sogenannte technische McID,
35:15
machbar ist überzählt über den CCS-Adapter. Ähm! Also wir kommen ja aus digitaler Produkt und Plattformentwicklung und ich mein, äh, du wirst das kennen in der Entwicklung, versucht man so wenig wie Schritt, so wenig wie möglich Schritte.
35:29
In der Customer Experience zu fahren und ich finde den Schritt der Session Start äh wenn ich an der Ladesäule stehe,
35:36
das zu automatisieren, wie ich das von meinem Tesla kenne, fände ich das schon ziemlich geil,
35:40
Nicht an Angelladesäulen wird natürlich nicht an allen gehen, weil wir einfach irgendwie eine ziemlich hohe Friktion haben, aber äh an denen, an denen es möglich ist, whine out.
35:52  Phil
Okay, ähm.
35:55
Wie kann das zustande kommen? Also wir kennen ja das Szenario, wie es heute ist, ne? Und man muss so die eine oder andere App und oder Ladekarte haben, um gewappnet zu sein für irgendeine Ladesäule, auf die man
36:07
vielleicht jetzt nicht gezielt hat. So, ne? Man man fährt eine weitere Strecke, man kommt irgendwo vorbei, wo man nicht immer vorbeikommt. Und dann sichert man sich ja heutzutage nach wie vor damit ab, dass man,
36:17
mehrere Apps hat oder irgendwelche Elektrostrom, also Fahrstromverträge hat
36:23
oder 'ne Hand voll Karten im Handschuhfach oder so, damit man irgendwie das benutzen kann oder damit man was dabei hat, was funktioniert
36:30
ja? Und elfer, wenn ich das so runterbrechen darf, macht das eigentlich für dich, oder? Du, du gehst mit Elber hin und der ganze Crumpach mit. Was kann ich wo benutzen und so weiter. Das interessiert mich dann als Kunden gar nicht mehr
36:42
sondern ich kann einfach überall laden.
36:45  Gowry
Genau, das ist die Zielsetzung. Wir haben aktuell äh eine ziemlich hohe Abdeckung. Ähm ich würde behaupten wollen äh schon etwas mehr als alle anderen. Ähm und in der äh Flex äh in dem Flextarif ähm ähm
36:58
das ist äh ein Tarif, den du dir buchen kannst, das ist ab acht neunundneunzig. Äh,
37:04
kannst du überall in Deutschland laden, auch bei den Nichtsofern Ladesäulenbetreibern.
37:09
Es wir wollen niemanden erstmal ausschließen, wir gucken uns die Datenlage da genauer an und bei den
37:16
Full Flair Tarif gehen wir sogar so weit und sagen wenn du in einem Hotel ankommst was in keinem Netzwerk dran ist, was bei mir beispielsweise um die Ecke der Fall ist, kannst du es auch gern die Rechnung einreichen, kriegst ein Chargebag.
37:27
Die die Zielsetzung dahinter ist einfach.
37:34
Ich keine Unterscheidung machen möchte, wo ich lade, weil wenn ich irgendwie eine Raststätte bin, wo ich nur Aionity habe, dann muss ich da leider laden. Ja? Wenn ich eine Raststätte bin, also ich ich also ich muss ja in irgendeiner Form Konsumenten kann ich nicht.
37:48
Die Komplexität erklären wollen, die dahinter steht. Der Konsument muss einfach ne, wie es dreht sich ja alles um opsesive Kundenzentrierung. Und ähm daher, wir gehen jetzt erstmal auf Qualität und äh ich sage mal,
38:02
eine ubiquitäre Verfügbarkeit und ähm aus diesen Facetten lernen wir dann.
38:09  Marcel
Gut, das heißt, ähm, ihr bietet quasi dann
38:12
wir sprechen jetzt hier so so Flatarife an. Äh ihr bietet quasi eine Flatrate an. Ähm um einen Zugang zu Ladesäulen zu bekommen und dann äh was sie jetzt noch mitbekommen habe, äh unterschiedliche Fahrzeuge kann man dort auswählen und ähm,
38:27
ja, ich sage mal eine Tarifgröße. Wie funktioniert das Ganze eigentlich.
38:31  Gowry
Also ähm der äh.
38:35
Also beide Tarife, die haben wir nach einer äh Alphaphase, die wir im Oktober gestartet haben und auf Datenlage dann uns äh zugesehen ähm den ersten Wurf, den ersten Prototypen gebaut haben. Am elften März.
38:48
Online genommen in die Public Beta und ähm wir werden in beiden Tarifen Veränderungen vornehmen, denn die erste Veränderung gab schon im Flextarif ähm nämlich basiert auf unseren Daten. Ähm
39:01
wir müssen lernen, wie sich unsere Konsumenten verhalten und werden ob basierend auch vor dem Konsumverhalten ähm.
39:09
Beide Tarifstrukturen in regelmäßigen Abständen anpassen.
39:13
Ähm die ähm äh das, was wir einfach anpassen können, ist tatsächlich der Tarif. Für uns ist aber echt das Funktionieren nach hinten wichtiger,
39:22
ja ähm das heißt ähm ähm welche Lade sollen Betreiber funktionieren denn? Also wir wir arbeiten mit allen Ladesäulenbetreibern zusammen, die von unseren Kunden beispielsweise sehr, sehr häufig gut geleistet werden. Die kriegen von uns Aver Reports.
39:36
Wir kriegen von den dann Kartons voller Bademäntel.
39:41
Und eine Badehandtücher als Dankeschön, kein Scheiß. Die sind das nicht gewohnt, es ist ein Player gibt, der den Fehlermeldungen schickt.
39:49  Phil
Feedback gibt, ja.
39:51  Gowry
Und wir sind es aber aus dem Open Source Bereich, also wie wir Software entwickeln, sind wir gewohnt, dass wir jemanden sagen, wenn irgendwas nicht funktioniert,
39:58
Und ähm unsere Zielsetzung ist jetzt erstmal dafür sorgen, also und das ist meine persönliche. Ich war schon mit meinem Tesla und Split und ein äh also in Kroatien Split und in Paris,
40:09
und ich find's super geil, wenn ich mit meinen Kids wieder nach Paris könnte und dabei äh Elver benutzen. Und ähm was ich dann bezahle, ähm müssen wir bis dahin lernen,
40:19
und die Tarife, die ihr gerade online seht, ähm ist äh
40:23
das, was man sich jetzt gerade holen kann, die sind äh regelmäßig updatebar. Der Kunde kann bei uns monatlich kündigen, der Kunde kann bei uns monatlich wechseln. Ähm äh wenn er keinen Bock mehr hat, äh kann er bis zum letzten Tag warten und sagen, nee, ich möchte nicht mehr
40:37
Ähm genau.
40:40  Phil
Ja finde ich auf jeden Fall einen wichtigen Hinweis, ja? Die die meisten werden natürlich jetzt den Link anklicken, gucken sich das an und schauen als erstes mal, was kostet das? Denn das, was mich als Verbraucher interessiert, sind zwei Sachen. A funktioniert das und B, wie teuer ist das eigentlich, ne? Und dann ähm hat man natürlich,
40:55
Dieses Phänomen, was man immer hat, wenn man von Flatratepreisen spricht. Ja, das ist wie mit meinem Mobilfunktarif,
41:03
Ich zahle einen Preis, ich krieg dafür telefonieren so viel ich will und zwanzig Gigabyte Daten und das kostet halt X Euro,
41:10
ne? Und wenn ich nur ein Gigabyte Daten verbrauche, weil Pandemie ist und ich bin die ganze Zeit zu Hause und brauche eigentlich keine mobilen Daten,
41:17
dann zahle ich trotzdem X. Ja? Aber ansonsten, wenn ich unterwegs bin, habe ich in der Vergangenheit gelernt, dann muss ich nur einmal in der Woche irgendwie länger weg sein, dann reichen halt die fünf, die ich früher hatte, nicht.
41:27
Und so weiter und so weiter. Also man muss natürlich irgendwie so einen Sweetspot finden und äh das finde ich bei euch einen sehr wichtigen Punkt. Dahinter eben die,
41:35
ähm die die Maschinenlearning Geschichten, also so eben die.
41:40
Dieses datenbasierte Arbeiten, das finde ich persönlich a faszinierend und glaube auch B, dass das in Zukunft immer wichtiger wird, dass eben Sachen nicht so fix sind, sowas wie man, man sagt jetzt, was und das ist dann für immer so, sondern dass man da flexible Hand haben kann und zwar auf Basis dessen,
41:55
was man weiß aus der Vergangenheit. Ja? Und das ist was die meisten nicht tun und was ich an eurem Produkt oder eurer Vorgehensweise mag, das ist wie mein Software heute macht,
42:05
nicht so wie die Schaltschrankbauer die Software machen für ihre NBW oder sonstigen Ladesäulen, wo man einfach als Kunde auch sieht.
42:12
Das das funktioniert deshalb nicht, weil sie eigentlich nicht wissen, wie es geht, sie machen das, weil sie müssen. Ja, die kaufen sich irgendwo ein Softwareteam und die machen dann da eine Auftragsarbeit und die ist halt.
42:23
Weißt du selber, ne? Das in der Software sagt man, ja, steht in, shit out,
42:28
Ne? Wenn wenn du vorher nicht vernünftig verstanden hast, was hinten rauskommen muss, dann kommt halt hinten auch nichts Vernünftiges raus, ist halt so,
42:34
Und ihr seid halt an der Stelle für mein Empfinden zumindest anders als die meisten, die in diesem Markt unterwegs sind,
42:41
weil sie eben hergehen und von der Software kommen und vom User her denken und eben genau das tun, wie man andere Software auch entwickelt. Ich meine, das Zeug auf deinem iPhone wäre auch nicht so geil, wenn da Leute äh dran arbeiten würden, die nicht aus der Software eck.
42:54
Die sind alle von da und deswegen ist es besser als das, was du an der Ladesäule siehst, ja? Und ich glaube, da ist viel Potenzial drin und gerade so diese Wandelbarkeit finde ich super wichtig und super spannend, aber ich glaube, es ist für euch auch nicht so easy, das zu kommunizieren.
43:07
Denn wenn ich als als potenzieller Kunde war ich vorbeikomme und sehe da oh das ist ja viel teurer als ich normalerweise irgendwie Geld ausgeben müsste,
43:16
das ja so viel Strom habe ich normalerweise in drei Monaten, das funktioniert ja für mich gar nicht und dann gehe ich wieder weg und vergesse das wieder, weil es ja zu teuer, aber das glaube ich, ist echt nicht so easy für euch, ne? Hast, habt ihr eine Idee, wie das, wie er das angeht.
43:28  Gowry
Super guter Punkt. Ähm wir sind in dem, was wir tun, ähm ziemlich gut, aber das darüber sprechen, das sind wir nicht so gut.
43:37
Und auch äh das in irgendeiner Form vernünftig kommunizieren. Und ähm also wir haben ja hier mehrere Ziele, also äh also und das eine Ziel ist ja nachhaltige Mobilität und nachhaltige Mobilität heißt für mich halt auch ähm,
43:50
dass ich mir Gedanken über Individualverkehr an sich mache.
43:54
Ähm genauso wie das Team und und Individualverkehr an sich kann man sich jetzt drüber streiten. Ähm hm, weiß ich nicht, wie nachhaltig das ist, ne? Ähm und und äh die die aktuelle Situation ist, das was wir auf dem Markt sehen, ist halt ähm.
44:08
Äh
44:10
Die die Early Edapter, also die Enthusiasten, so wie ich das war. Ich habe ja auch zwanzig äh fünfzehn, zwanzig Ladekaten im im Auto. Und ich habe mich damit beschäftigt und ich habe da Bock drauf gehabt
44:20
Ähm und habe äh und bei mir war's auch so eine Art Competition, dass ich irgendwie angeben konnte. Ähm ey, ich bin bis nach Kroatien gefahren, habe nur irgendwie dreißig Euro Energiekosten gehabt,
44:29
ja? Weil ich meistens irgendwo überall kostenlos geladen habe und so. Das wird sukzessiver abgeschaltet werden.
44:37
Das kann man auch irgendwann ab einer gewissen Größe nicht mehr gegenfinanzieren, das sehen wir schon an den ersten Supermärkten et cetera und bisher war's halt auch einfach der Fall, dass die einige der großen Player ähm.
44:51
Ähm dass diese diese Quersubventionierung per Marketingbudget gezahlt haben. Ähm und ähm das wollen wir nicht und äh das können wir auch gar nicht als kleines Start-up.
45:01
Und was diese Tarifstruktur angeht, bin ich seitdem ich wieder gehört hab, dass das Kartellamt dahinter ist überglücklich,
45:09
Muss ich ehrlich sagen. Ähm
45:11
Und solange das Kartellamt dahinter ist, kümmern wir uns darum, dass es funktioniert, ähm nochmal die Tarife eh in den nächsten Monaten wahrscheinlich sukzessiver angepasst werden. Ihr habt es vielleicht letztes Jahr mitbekommen, das Plugsurfing und auch die Kollegen von Maingau ein bisschen Ärger hatten, glaube ich.
45:26
Nachher ein paar Tarifanpassungen stattgefunden haben und ähm das braucht es in dem Fall auch.
45:33
Und ich hoffe einfach auf dieses Jahr, dass ähm dort die Politik einige Veränderungen vorantreiben wird, die wir auch vorantreiben müssen, wenn wir die Menschen zur Elektromobilität ähm bringen möchten und auch davon überzeugen
45:47
ja? Ähm deswegen, ich, ich, für mich die Zielsetzung aktuell, ja, wir haben ein Tarif, den wir,
45:56
jetzt an Start gebracht haben, wieder in sechs Monaten aussieht, keine Ahnung, wir werden lernen,
46:03
was wir aber ähm voranstreiten äh voranstreiten lassen ist ähm erstmal die Produktentwicklung, dass wir überhaupt so funktionieren und dass ich äh meinem Schwiegervater,
46:15
guten Gewissens, so wie ich früher ihm sein Internet installiert habe und dann iPhone in die Hand gedrückt habe, gibt's ein Elektroauto in die Hand drücken kann und sagen kann, hier Matthias, haste Elfer,
46:24
ja oder meine Mutter, das ist die primäre Zielsetzung.
46:31  Phil
Ja. Ähm, ihr seid ja.
46:33
Sowas das Produkt, die Produktentwicklung angeht, noch in einer relativ frühen Phase, du hast ja vorhin davon gesprochen, ja, es gibt halt eine Alphatestgruppe und dies oder jenes geht dann jetzt in die Beta und so weiter und so fort. Da ist ja noch viel ähm.
46:46
Was getan werden kann und du betonst das ja auch immer auch getan werden muss
46:50
ungelegten Eier nach Ostern die hast du ja schon anklingen lassen, aber gibt es Dinge, wo du sagen kannst, äh, dieses oder jenes ist dermaßen handfest geplant, damit darf man wahrscheinlich in Zukunft rechnen und das würde
47:02
das wird diese diese Flatrate erweitern, bereichern, zu etwas machen, wo man sagt, okay, hm, da wird's vielleicht dann doch interessant für mich.
47:11  Gowry
Ähm also wir denken, wie gesagt, nicht nur an Energie, ähm sondern so ein bisschen das Drumherum,
47:19
Ähm das kann egal was sein, was ich für meine Mobilität brauche. Ähm sobald die Unterschriften drunter sind, ähm sprechen wir gerne nochmal.
47:28  Phil
Okay.
47:30  Gowry
Und ähm die ähm die ähm wir sind jetzt gerade in den Anfängen. Also das die nächste Zielsetzung jetzt erstmal, dass wir ja halt nicht nur in Deutschland bleiben, ja? Ähm sondern ähm ich werde im Sommer äh nach Seeland fahren,
47:42
äh hoffentlich mit meiner Familie, wenn's klappen sollte
47:46
dann wär's auch schon schön, dass ich bis nach Seeland beispielsweise mit Elfer komme und ähm das sind so die, also wir wir arbeiten iterativ agil, wir gucken uns an, was jetzt zum Sommer notwendig sein wird für unser Produkt und für unsere Kunden ähm und ähm bei den Kunden ist das so, äh wir haben die Public Beta Mitte März gelauncht.
48:03
Und auf Basis der Kunden ähm ähm fangen wir uns, also wir, also ich glaube ganz fest an sowas wie kollektive Intelligenz.
48:13
Unterleiten wir zwei ja so Prinzipien für uns ab. Community Driven Development und Community Driving Quality Asharance. So Fachbegriffe
48:22
aber wir lernen in allen Facetten von,
48:26
Ja, unseren, unseren ähm Kunden und insbesondere unseren Elfer-Supportern. Das ist so eine kleine Gruppe an Menschen, die ähm äh frühere Version ausprobieren oder uns in der Entwicklung helfen. Ähm
48:37
wenn da etwas dabei ist, was wir releasen können die nächsten Wochen, sehr gerne, ich möchte mein Team nicht so unter Druck setzen, jetzt wenn ich ehrlich bin.
48:45  Phil
Na ja, wir sind ja hier unter uns, ich meine, hier hört ja kaum einer zu, aber du hast ja diese diese kleine Gruppe von äh Leuten.
48:52
Gerne Sachen machen, die es noch nicht gibt und so weiter erwähnt und ich.
48:55
Kennen jetzt nicht alle Namen derer, die zum Beispiel sich hier im Sleck tummeln, aber ich bin mir sehr sicher, dass es viele Leute gibt, die da total Bock hätten
49:02
irgendwas beizutragen und dass es viele Leute hier äh gibt, die zuhören
49:07
die sagen ähm ja ich probiere nicht nur gerne Sachen aus, einfach nur, damit ich sie ausprobieren kann, sondern da gibt's ja so regelrechte Feedback-Monster unter diesen Leuten. Und das ist eigentlich genau das, was ihr braucht, oder? Braucht ihr ja noch Leute
49:18
für sowas.
49:19  Gowry
Ja
49:20
Super gerne, wirklich äh äh registrieren, melden äh man äh der Sören ist unser Chief Product Oner. Ähm wir hatten jetzt gerade letzte Woche, glaube ich, Mittwoch. Die Zeit vergeht so schnell. Unser äh Community Call mit über dreißig Menschen, äh die uns halt an,
49:33
Überall in Deutschland umherfahren und helfen. Äh da sind ganz viele ja,
49:40
Enthusiasten dabei und auch Elektrotechniker, die in der Lage dazu sind ein paar Sachen zu machen. Ähm und äh das ist schon sehr, sehr, sehr spannend, was da für Menschen am Start sind. Äh und einige von denen oder ein Großteil von denen begleitet uns schon seit Oktober,
49:54
man einfach nur so sagen und die ticken ähnlich wie wir, die wollen auch eine gewisse Veränderung und finden's gut, dass jetzt so ein paar äh Nerds am Start sind und.
50:05
Versuchen das Thema ein bisschen zu verändern.
50:08  Marcel
Kann man da sagen, was die genau für euch machen? Äh liefern an Ladesäulen und äh probieren die aus mit eurer App oder wie äh wie darf ich mir das vorstellen?
50:18  Gowry
Unter anderem.
50:19
Also ähm, das war tatsächlich Oktober, November, Dezember, äh, immer die Hauptaufgabe, wenn wir einen neuen Provider angeschlossen haben, also ein Chargingpoint Operator oder einen Provider oder Hooever ähm haben die Kollegen uns da geholfen,
50:32
Ähm
50:34
Jetzt geht's so weit, dass sie die Vorabversion bekommen, ähm die nicht nur die Smartphone-Apps angehen, sondern wir haben jetzt
50:43
gerade so die ersten Company Geschichten in der Entwicklung, das heißt man hat uns da kann ich vielleicht so ein bisschen was sagen demnächst auch im Autocockpit
50:52
solche Sachen, das kriegen die halt vorab. Also es ist so ein bisschen eine Art Bieter äh Beta Pre-Rollout, ja? Und.
51:00
So, dass wir nicht ähm also wir wollen nicht die Fehler äh bei der Massenzielgruppe oder bei bei der Endzielgruppe machen, sondern testen das vorher mit unseren.
51:10
Kollegen, die uns unterstützen. Genau.
51:13  Marcel
Und das Ergebnis dann ist quasi, ähm, wenn du jetzt irgendwo hinkommst, ich greif jetzt hier mal 'ne Frage aus dem Slack auf ähm.
51:21
Dass die App, die er anzeigt, hier am besten ist die Ladesäule für dich zum Laden oder die andere
51:26
Ähm wie wie kommt sowas, wie kommt sowas zustande? Hat es dann was mit der Funktionalität zu tun? Ist dann da der Preis vielleicht auch ähm einen Treiber? Also wenn ihr wisst ja im Hintergrund, was gegebenenfalls der äh George äh George Point Operator ähm
51:41
verrechnen möchte, dass ihr dann auch quasi eine Empfehlung abgebt welcher Ladepunkt ist der bessere jetzt in dem Fall?
51:48  Gowry
Also da gingen ganz viele Parameter rein und die können wir clustern. Aktuell gehen wir nur auf qualitative Parameter.
51:57
Heißt ähm auch so ganz simple Sachen ist die Besetze sich verfügbar, wie war die Utilisation? Äh wie viel Fehler hat sie geworfen und und und ähm.
52:07
Wir gehen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ähm auch demnächst mal so in Grünstromfaktoren. Ähm.
52:16
Dass ich ganz gern wissen möchte, dass ich an dieser Ladesäule meinen CO zwei Haushalt eigentlich wieder am Steigern bin und nicht am reduzieren.
52:26
Das Problem ist, wir haben einige Roaming Provider in in Deutschland, die zu hundert Prozent zertifizierten Grundstrom anbieten. Ähm, wenn du an den angeschlossen bist, es gibt aber Verbünde mit Stadtwerken.
52:38
Wo du diese Zertifizierung nicht hast,
52:41
Also man kann so grob von zwölf bis fünfzehn Prozent sprechen und ich finde, das gehört sich geändert und das können wir nicht ändern. Ähm, wir können aber unseren Konsumenten zeigen, dass sich an dieser Ladesäule den neuen äh deutschen Strommix äh lade und äh nicht äh
52:55
unbedingt äh hundert Prozent zertifizierten Grünstrom. Und im dritten Schritt werden wir natürlich auch sowas wie Pricing Geschichten mit einfließen lassen
53:03
Empfehlungsmaschinerie. Ähm weil ich das schon äh,
53:08
Ja, also äh nicht äh nicht unbedingt fair finden, also der Großteil, also man muss jetzt wirklich mal klarstellen, der Großteil agiert fair
53:16
Auch von einigen der großen Betreiber, aber äh wir haben hier in Deutschland leider und das ist ja der Grund, warum auch das Kartellamt dabei ist. Ähm leider schon eine Situation, äh die
53:27
aufgeräumt gehört, um es mal vorsichtig zu formulieren
53:30
Ähm ansonsten wird das echt schwierig äh mit mit den Zahlen, äh die wir uns als Ziel gesetzt haben,
53:38
und da werden wir anfänglich auch erstmal ans Pricing gehen, aber was man auch mal dazu sagen muss, ich meine, wir können uns noch was das Pricing angeht, auch mal andere Länder angucken, ne? Also Holland
53:48
zwanzig Cent Haushaltsstromtarif. Ich lade öffentlich sechsunddreißig bis zweiundvierzig Cent im Mittel. Ähm so wenn ich mir blended ACDC angucke,
53:58
Also ein Marker von so knapp fünfundsiebzig Prozent drauf und wenn ich mir den Haushaltsstromtarif hier in Deutschland angucke mit dreißig Cent im Mittel.
54:05
Oder an irgendwo achtundzwanzig bis einunddreißig Cent. Ähm und da ein Mark-Up drauf mache, ähm sind wir schon bei den Marktüblichen Roaming-Preisen auch.
54:15
Und ähm daher gehört eine Veränderung her. Wir müssen echt äh ein paar Sachen anpassen. EEG-Zulage wäre so eine.
54:25
Wir müssen, wir haben Riesenfehler gemacht, dass die Ladesäule, der Endverbraucher, der Netzverbraucher ist. Das gehört geändert.
54:34
Da sind ganz viele Facetten dabei, wo wir ganz viele Ideen haben, aber das gucken wir uns von Seitenrand an. Äh während sich die anderen damit beschäftigen und äh werden.
54:46
Unsere Kunden zu den Ladesäulen führen wo sie grün Strom zu einem fairen Preis laden, sodass wir auch unser Produkt erhalten können.
54:54  Marcel
Mhm. Ähm wie funktioniert das mit dem Produkt an sich? Du sagst ja äh in sechs Monaten weißt du noch nicht, wie die Tarif aussehen kann. Ähm ich spinne jetzt mal, ich habe jetzt einen Auto X.
55:04
Da wisst ihr ja grundsätzlich, ich sage mal, wie die Ladung aussieht, aussieht, ne? Also Zoe
55:11
Autobahn eigentlich immer so um die zwanzig bis zwanzig Kilowattstunden. Ähm dann
55:17
Ja, weiß ich nicht, wie, wie, wie gebt denn ihr das dann äh ein oder wie gebt ihr den Tarif für das Fahrzeug vor, dass das Auto so und so viel kostet, wie es kostet? Also, dass jetzt zum Beispiel einen Teilkran äh in der Gruppe X zugehört und eine Zoe eine Gruppe A meinetwegen.
55:32  Gowry
Ähm also wir hatten ja ein paar Monate, wo wir einfach nur Daten gesammelt haben,
55:37
und auf Basis dieser Daten haben wir ein paar Entscheidungen getroffen ähm und ich kann die äh jetzt schon äh sagen, wir werden das ändern müssen
55:47
also auch die Klassifizierung in irgendeiner Form. Wir haben noch keine Antwort dafür. Ähm die äh die äh
55:55
also wir müssen irgendwo eine Unterscheidung machen in welche,
56:00
Mechaniker äh also rein rechnerische Mechanike gehen ähm ist noch nicht klar
56:06
die Flatrate läuft jetzt erstmal so, also wir haben ja diese Tarife die ihr da je nach Klasse seht. Wir haben jetzt erstmal im ersten Schritt den Flextarif angepasst
56:15
und gucken jetzt mal wie der Flextarif angenommen wird,
56:19
Ähm und werden wahrscheinlich in den nächsten Wochen auch mal ganz klassisch agil vorgegangen uns im Flatarif äh genauer angucken.
56:28
Dann kann es durchaus sein, dass da auch vielleicht äh in irgendeiner Form die Klasse oder die Klassifizierung wegfällt und ich dafür aber irgendwas anderes habe. Ähm,
56:38
Das wissen wir aber alles noch nicht.
56:40  Marcel
Mhm. Ja, also ich denke mal, viele viele ähm Ehefahrzeugfahrer sind ja ähm in der Richtung getriggert, dass nen,
56:49
Elektroauto grundsätzlich weniger Kraftstoffkosten verursacht.
56:53
Ähm dass man da dann äh genauer drauf schaut, wie viel verbrauche ich im Monat? Ähm an Strom kann ich das mit meinem Zuhause-Tarif abdecken oder wenn ich jetzt auf längere Strecke gehe, ähm ich sage mal, mit einer Zoe
57:06
erste Generation oder mit einem Fiat fünfhundert, erste Generation wird man nicht auf Langstrecke gehen. Ne, aber dann die Fahrzeuge, die jetzt eher.
57:15
Für die Langstrecke gemacht sind, da rede ich jetzt mal von Tesla, Audios, also alle, die eine große Batterie haben, äh größer fünfzig Kilowattstunden, die sich dann da auch trauen. Ähm.
57:25
Sich öfters auf der Autobahn aufzuhalten, ne? Die werden dann natürlich auch an den einen Ayonic äh äh Ionity
57:31
äh Charger äh landen oder an ähm ja EhebW Hypercharger oder vielleicht sogar an irgendeinem Innogy uralt, weiß ich nicht, äh Lader, E On E of, gibt's ja da auch so
57:45
ganz tolle Tankstellen oder Ladestellen. Ähm das dann da, ich sage mal auch einen ähm Preis.
57:53
Daraus entsteht, der, ich sage mal, für den für den Ayonic-Fahrer interessant ist, der für den äh Porsche Teilkannfahrer eher wahrscheinlich unwichtig ist, sage mal, ähm oder auch für einen Tesla-Fahrer äh interessant wird, der da nicht unbedingt an einem super Charger steht.
58:08
Also da äh eine eine Preisstruktur reinzubekommen, das das finde ich eigentlich ziemlich spannend und auch herausfordernd.
58:16  Gowry
Ja, also ähm die Zielsetzung dahinter ist, dass wir eine äh eine gewisse Form von Subscribchen haben. In dieser Subscribtion ähm nicht nur die Community Energy drin ist, sondern weitere Dienste.
58:27
Und diese weiteren Dienste zugehörig sind, sodass ich mir um das Thema äh nachhaltige Mobilität einfach keine keine Sorgen mehr machen muss
58:35
Und ähm wir werden
58:38
Diese Thematik sukzessiver ausprobieren und ähm so wie wir in der Softwareentwicklung gelernt haben, gewisse Dinge zu optimieren, nämlich auf Conversion, Zufriedenheit, Retention, et cetera PP
58:49
so, ne? Ganz klassische Faktoren, mit denen wir arbeiten, äh sowas wie John Racheln, Rate heißt halt irgendwie wie viele Leute gekündigt haben oder wie viel Gen und so weiter und so
58:59
vor Ort. Ähm dass das ähm das ist das oberste Paradigma, ob es ive Kundenzentrierung, das heißt äh ich versuche ähm.
59:08
Mich selbst als Kunden in irgendeiner Form zufriedenzustellen und äh das ist auch das, was ich anfänglich gesagt hatte. Wir werden dieses Jahr ganz, ganz viele Fehler machen und versuchen aus diesen Fehlern zu lernen
59:20
Aber wir werden das so machen, dass das äh ähm dass wir da ehrlich bei sind mit unseren äh Subscribern ähm und ähm
59:29
Und die regelmäßig ehrlich darüber informieren auch, was was wir geändert haben, was wir ändern werden, warum wir das ändern und solche Sachen
59:35
ähm einfach eine andere Form von Kommunikation, Kultur und und auch Prinzipien reinbringen, weil ähm die Zielsetzung hier hinter ist ganz einfach. Ähm also jetzt bei uns im neuen Flextarif beispielsweise siehst du, dass wir viel fahren,
59:48
mit einer kleinen Penality versehen und wenig fahren in Sentivieren, ja? Das sind so die Gedanken, die wir uns eher tragen. Also die
59:56
dahinter machen, ja?
59:58  Marcel
Da macht man sich, dann quasi wirklich einen Kopf da drüber, ist die Fahrt, die ich jetzt unternehme und das Laden wirklich notwendig oder nicht, ne?
1:00:05  Gowry
Genau. Ja. Heiz ich jetzt oder nicht.
1:00:08  Marcel
Ähm ja okay, also das widerspricht natürlich dann meinem Schnellfahren, Schnellladenthema. Äh okay, ja. Mhm. Ja, also i kennen einen Boy mit euch, wird dann wahrscheinlich ein schwieriges.
1:00:22  Phil
Gibt's bestimmt, ich weiß, kennst du den E-Can Ball Gaui.
1:00:25  Gowry
Ja, kenne ich.
1:00:27  Phil
Okay, also du könnte ich ja.
1:00:29
Ja, kein bitter, dass du da sonst wie involviert, aber wir sprechen ja gerade. Würde ich empfehlen, Icon, äh, Extratarif einfach zu machen, ne? Der ist super günstig wird, je schneller du fährst und je schneller du lädst, ne? Also.
1:00:41
Da kann man ja mit arbeiten letzten Endes. Da kann man ja dann das das schnelle Fahren auch mal inzentivieren für den einen Tag, den das Event dauert.
1:00:49
Ja, Spaß beiseite. Ähm apropos Spaß. Wie wie ist denn das so mit den ähm mit den großen Energieanbietern und den Ladesäulenbetreibern, mit denen so zusammenzuarbeiten nach außen,
1:01:02
Stellen sie sich mir häufig sehr verkostet und umständlich bürokratisch und langsam da.
1:01:09
Täuscht das vielleicht, ne? Die sind eigentlich größtenteils cool oder wie sieht das aus, wenn man mit denen so spricht.
1:01:15  Gowry
Hm, klassische Antwort, das kommt drauf an.
1:01:19  Phil
Ah ja, tatsächlich.
1:01:21  Gowry
Nee, äh und wirklich ähm ja, das kommt wirklich drauf an und das, was ich erschreckend finde, ist äh mit den Menschen zu arbeiten, die selber Elektroauto fahren,
1:01:30
darüber entscheiden, wie die Zukunft der Elektromobilität gestaltet wird. Ist ein anderes Zusammenarbeiten, die ticken auch ähnlich wie wir teilweise arbeiten, aber halt einfach in einem großen Konzern und es macht viel mehr Spaß
1:01:42
mit denen gemeinschaftlich über solche Dinge zu sprechen.
1:01:46
Als jene, die in irgend noch in so einem Konsortium aus zwanzig, dreißig Leuten sitzen, wo noch die Hälfte leider Diesel fährt,
1:01:53
Und ähm die ähm also das,
1:01:58
das kommt tatsächlich auf das Stadtwerk, auf den Ladeverbund, auf den Konzern an, mit dem man darüber diskutiert. Und wir haben für uns jetzt die Erfahrung gemacht, ähm.
1:02:09
Wir haben echt seit also wir haben ja im August vergangenes Jahr angefangen. Da sind Menschen dabei, die uns echt richtig unterschützen,
1:02:17
und ähm waren in einem kleinen Stadtwerk arbeiten, uns Intros machen, weil die das ganz cool finden, was wir hier vorhaben
1:02:23
Ähm da sind große Konzerne dabei, die äh mit uns zusammenarbeiten wollen von uns ähm gewisse Datendienste,
1:02:30
ähm ähm nutzen wollen. Ähm sowas wie ein ähm also zentrales Fehlerregister, solche Sachen. Ähm, sprechen wir gerade drüber. Gibt's halt nicht.
1:02:40
Verstehen wir nicht, warum das bisher niemand gemacht hat. Ähm in kurzen Sätzen erklärt, ähm wenn ich.
1:02:47
Eine EMP-Lösung verwende, meinetwegen die Plug Surfing und dann Fehler verstelle, dann weiß Platzsurfing davon, aber dann fahre ich mit meiner Smoother Lego-App hin
1:02:56
ähm und stell den gleichen Fehler fest. Ja, also alle ihre alle dreihundertfünfzig EMP Produkte schicken einmal ihren
1:03:02
User dahinten und es gibt sowas wie ein zentrales Fehlerregister nicht. Ähm es gibt auch keine dezentrale, zentrale Lare Ladesäulenregister, also es gibt eins von der Bundesnetzagentur, was einmal im Monat upgedatet wird.
1:03:15
Also.
1:03:16  Phil
Ja öfter geht das auch nicht. Öfter geht das auch nicht. Ich meine, da ist viel telefonieren, Faxe schicken und Update von der Excel-Tabelle involviert. Das äh das kannst du nicht einfach schnell machen.
1:03:24  Gowry
Genau und äh.
1:03:25  Phil
Also so stelle ich mir das vor ja Spaß. Wahrscheinlich ist es besser. Vielleicht.
1:03:30  Gowry
Aber leider ist das so.
1:03:32  Phil
Womöglich. Ja, das ist auf jeden Fall spannend. Ich glaube, ähm das ist natürlich ein Punkt, über den schon sehr lange sehr viel geredet wird, dass einfach jeder so sein eigenes Süppchen macht. Jedes,
1:03:42
vor ein paar Jahren war es halt noch viel krasser. Da war wirklich, ich hab's schon ein paar Mal erzählt, so Geschichten wie du fährst in eine andere Stadt.
1:03:49
Möchtest dort laden, du bist am Wochenende unterwegs und du kannst du konntest einfach nicht laden, weil du an den Ladesäulen, die zur Verfügung standen.
1:03:57
Eine Karte vom hiesigen Stadtwerk haben musstest,
1:04:00
Jetzt besorgt ihr mal am Sonntagnachmittag, wo du einen kleinen Ausflug machen willst bei irgendeinem Stadtwerk, in einer Stadt, in der du noch nie warst, eine Ladekarte
1:04:09
ja? Oder noch bescheuerte besorgst du dir halt drei Wochen vorher, damit du sie hast, wenn du sie brauchst, das ist halt alles noch viel schräger gewesen als es heute ist, aber daraus ist es ja letzten Endes entstanden
1:04:19
dass wir dieses total zerklüftete, wir machen nichts miteinander, sondern jeder macht sein eigenes Ding
1:04:24
Das ist daraus entstanden, dass es eben einfach genauso angefangen hat auch, ne? Und dann dieses in Netzen zusammenfassen, ist natürlich prinzipiell erstmal eine gute Idee, aber nichtsdestotrotz, desto trotzdem lauter Sachen, die scharf voneinander abgetrennt sind,
1:04:36
und dadurch nicht gut miteinander funktionieren, ja? Ähm, das, das ist halt wirklich schade, dass die Leute, die.
1:04:43
Dass dieses Vernetzen und dieses vom vom Kunden her denken und irgendwie Dinge in Software realisieren und die weiterentwickeln, dass die nicht von Anfang an wirklich maßgeblich beteiligt gewesen sind. Das war halt nicht so,
1:04:55
da war halt da hat jemand diese Säule hingebaut und da musste man die irgendwie benutzen und weil man nicht wusste wie hat man gesagt okay,
1:05:03
Hier ist Strom und hier ist ein Stecker, lass die Leute halt einfach kommen, kommt sowieso keiner, ne? Und dann, als mehr Leute kamen, dann musste man das irgendwie machen mit bezahlen. Da hat dann auch wieder jeder von seiner Säule halt ausgedacht. Ja, ich muss jetzt machen, dass Leute hier bezahlen können. Ja und dann hat jeder irgendwie,
1:05:17
immer alles anders gemacht und immer unabhängig von was anderem und äh das ist halt das Desaster, das wir jetzt haben, weil man einfach nie vorher drüber mal nachgedacht hat, was man eigentlich erreichen will, nämlich, dass ich,
1:05:26
Als der Elektroautofahrer dahin fahren kann und Strom kriege und ganz ehrlich, ich habe das vor Jahren schon gesagt, ist mir scheißegal, was ihr da hinten macht.
1:05:35
Ich will dahin kommen und wenn ich Strom brauche, will ich Strom kriegen. Ende der Geschichte. Ja, das ist eigentlich die ganze Userstory, wenn du's willst.
1:05:43  Gowry
Dieses Game of Thrones der Stadtwerke.
1:05:47
So ein bisschen dazu geführt. Ähm was die Antwort der Bundesregierung in einer kleinen Anfrage der Bündnis neunzig die Grünen irgendwie im Februar diesen Jahres,
1:05:56
auf die Gesamtsituation der Ladeinfrastruktur war. Und das ist ja halt auch so ein bezeichnender Satz, äh die Bundesregierung schätzt die Nutzerfreundlichkeit der aktuell vorhandenen Ladeinfrastruktur. Insgesamt noch als ausbaufähig ein.
1:06:09  Phil
Auf einer Skala von eins bis zehn, von einer Skala von eins bis zehn, wo eins Scheiße und zehn exzellent ist, ist es höchstens nur drei.
1:06:17  Gowry
Ja, leider.
1:06:21
Und ähm das ist nicht nur die Ladeinfrastruktur, die ausgebaut werden muss an sich, ähm sondern tatsächlich die gesamte Experience. Ähm ich hoffe drauf, ähm dass da ein paar richtige Entscheidungen getroffen werden, wie auch immer sie ausfallen mögen.
1:06:34
Ähm wäre schön, da in irgendeiner Form mitgestalten zu dürfen, aber ähm da kommen dann halt leider die großen Konzerne rein, ne. Ähm und äh.
1:06:46
Da bin ich auch mal auf das Ergebnis in den nächsten Wochen gespannt.
1:06:50  Phil
Da können wir auf die Fragen vielleicht noch kurz eingehen, denn,
1:06:54
ist womöglich durchaus berechtigt, dass also pauschal für etwas bezahlen, das haben glaube ich alle verstanden, aber das Ding mit den Flexzeichen, das hast du zwar jetzt äh angeschnitten, aber erklärt, wie so ein Fextrakiv entsteht und wozu der Gurt ist und,
1:07:07
Was genau den ausmacht, das haben wir glaube ich noch nicht. Vielleicht kannst du das mal noch mach.
1:07:10  Gowry
Du zahlst für fünfundzwanziger Pakete. Die ersten drei kosten acht neunundneunzig zum aktuellen Zeitpunkt und danach kosten die dreizehn neunundneunzig.
1:07:20  Phil
Fünfundzwanzig Kilowattstunden meinst du dann? Ah ja.
1:07:22  Gowry
Genau, genau. Und ähm das erste Paket acht neunundneunzig, das zweite Paket aktuell noch acht neunundneunzig, wird auch erstmal ein paar Monate so bleiben. Das dritte acht neunundneunzig, das vierte dreizehn neunundneunzig. Und es ist egal, wo du lädst.
1:07:37  Phil
Prepaid-Karte fürs E-Autoladen.
1:07:39  Gowry
Genau. Wir wollen mit dem Tarif einfach nur den Menschen zeigen, wie die Elver App funktioniert. Äh zum Ausprobieren.
1:07:49  Marcel
Das heißt, ähm, du zahlst automatisch dann den das zweite und das dritte Paket, sobald du die Kilowattstunden überschreibst, überschreitest. Mhm. Okay.
1:08:00  Phil
Automatisches Top-Up sozusagen.
1:08:03  Marcel
Ja und dadurch dass dann das Paket
1:08:06
Nummer vier, ich sage mal teurer wird, ähm hoffen natürlich auch auf, dass der Nutzer, ich sage mal, seine, sein, sein, sein Fahren kontrolliert, seine seine sein, seinen Use Case entsprechend auch anpasst, ist es,
1:08:19
notwendig so viel zu fahren. Also jemand, der dann zum Beispiel darauf schauen muss, ich ich erinnere mich jetzt mal einfach nur an die Zeit des Verbrennerfahrens zurück. Ähm wenn dann junge Leute, die kein Geld haben, äh sagen, okay, ich kann halt jetzt nur für zwanzig Euro tanken, dann kann ich halt nur für zwanzig Euro auch fahren
1:08:36
ne? Und ähm,
1:08:38
So so äh muss ich dann halt warten, bis ich entweder das nächste Paket ähm mir leisten kann oder ich muss ja den sauren Apfel beißen und das Geld bezahlen. Woher auch immer, ne?
1:08:48  Phil
Wird das dann monatlich genullt, habe ich, fange ich an jeden Monat bei Paket eins wieder an oder wie ist sie denke dahinter.
1:08:54  Gowry
Aktuell ist es tatsächlich so, also wir fangen immer wieder bei acht neunundneunzig an. Beim ersten Paket, also wenn du jetzt äh heute abschließt, am siebzehnten April um sechzehn Uhr einundfünfzig läuft das bis zum ähm siebzehnten Mai sechzehn Uhr fünfzig,
1:09:05
ja?
1:09:06
Und ähm äh das ist jetzt der erste Prototyp, des neuen Flextarifs. Wir haben schon ein bisschen Feedback bekommen von unseren Consumern,
1:09:16
einiges an Feedback ist echt super. Also da äh ähm also Verbesserungsgeschichten.
1:09:22  Phil
Was es den Leuten da konkret wichtig in dem Szenario, weil ich habe mir das jetzt auch noch nicht durchdacht. Das interessiert mich natürlich jetzt schon.
1:09:29  Gowry
Also da sind so äh Übersichten dabei, da kann sowas wie eine Push-Modification dabei sein, dass man unterrichtet werden möchte und, und, und. Also, da kommen so eine Art Feature Wishes und zwar so zu formulieren.
1:09:39
Ähm die werden bei uns diskutiert.
1:09:42
Wir lernen so gesehen mit dem Tarif mit und den den Kundenwünschen. Das heißt, wenn's in irgendeiner Form irgendwas äh gibt äh und nochmal zum Thema kollektive Intelligenz äh und Community Driven Development. Ähm also wenn man gerade diesem Elvers Supporters Programm äh.
1:09:57
Äh beitritt, äh haben wir da eine kleine Gruppe an Menschen, wo halt genauso was einfließt dann insbesondere auch als direktes Feedback.
1:10:05  Phil
Wie kommt man da nochmal rein in diese Gruppe? Man man kann sich irgendwie auf der auf der Website anmelden, als ich habe Interesse oder man schreibt die ja halt in Slack, oder?
1:10:14  Gowry
Man schreibt am besten ähm äh wir haben einen Support-Button.
1:10:19
Probiert das Produkt aus, äh, äh, haben Support-Button in der App, dann spricht man per WhatsApp oder per Messenger oder whatever, Telegram-Channel oder je nachdem, auf welchem Kanal ich unterwegs bin.
1:10:30
Und ähm spricht da mit dem Support und ähm dann kann man einfach seinen Wunsch äußern, hey, ich habe gehört, Gauri hat gequatscht.
1:10:41  Phil
Also man sollte sich schon lieber daran halten, denn sonst ähm muss der CEO das alles an den an die an die Leute weiterleiten, die sich darum kümmert, dass sie ungebordet werden irgendwie wertet irgendwie, ne? Ähm na ja, ansonsten, ich meine,
1:10:53
Den Kanal hast du letzten Endes aufgemacht, du bist äh bisschen Slack und damit natürlich auch die rege Ansprechpartner oder Ansprech
1:10:59
für Leute, ne, die das wirklich interessiert und das ist ja was, dieses Ding auch so ein bisschen ausmacht, ne? Hier sind Leute
1:11:06
solche Dinge benutzen, die an solchen Dingen interessiert sind. Hier sind Leute, die äh sich in verschiedensten Ecken
1:11:11
von auch Software und sonstigen Sachen oder im Produktwesen oder was weiß ich auskennen und vielleicht was beitragen können und das ist ja eigentlich genau was wir hier machen, ne? Einerseits erzählst du über Sachen, die du machst, andererseits können wir ja in dem Sinne auch was für euch tun.
1:11:25
In dem halt Leute, die Bock haben, hier was beitragen und dann tun wir ja auch wieder was für uns dadurch, ne? Denn denn wenn wir machen, dass ihr besser werdet, dann ist es ja für uns auch besser. Und mit uns meine ich uns alle und jetzt nicht, mich und Marcel oder Marcel und mich
1:11:37
Äh sie verstehen, ne? Ist alles gar nicht so kompliziert. Äh gute Sachen gemeinsam machen, macht äh gute Sachen halt noch besser. So das ist eigentlich das, was ich sagen wollte,
1:11:46
Ja, soweit.
1:11:48  Gowry
Feste Überzeugung.
1:11:49  Phil
Soweit so klar, glaube ich. Was Details irgendwie angeht,
1:11:53
kann man äh entweder auf der Website nochmal schauen, Elver Punkt DE, EL, VAH Punkt DE, Link in den Shownotes natürlich oder man schreibt mal direkt den Gauri an oder ihr fragt hier bei uns,
1:12:05
oder ihr probiert einfach die App aus. Gästemodus hast du erwähnt, man kann das einfach mal äh sich schon mal angucken, wie sich das so anfühlt, wie das so aussieht, ohne dass man da groß erstmal ein Abo abschließen muss für einen Monat oder so.
1:12:18
Sondern man kann einfach mal schauen, was empfiehlt mir jetzt die App hier, äh wo ich jetzt laden sollte, ne, da kann man so ein bisschen gucken, taugt einem, das macht das Sinn für einen und so weiter und so weiter. Die einzige Frage, die ich jetzt zu,
1:12:30
App selber oder zum Produkt selber noch hätte, Alpha ist durch, bitter läuft, wann kommt denn die eins null.
1:12:36  Gowry
Hoffentlich im Sommer.
1:12:38  Phil
Dieses Jahr im Sommer, ne? Nur damit wir das klar haben. Wir haben wir haben vorhin Witze über Jahreszahlen und so gemacht, deswegen deswegen sage ich das so doof, nur zum Spaß.
1:12:47  Gowry
Also hoffentlich im Sommer, äh, hoffentlich haben wir dann etwas stabilere Version, aktuell ist ja auch schon okay stabil, ähm, aber ein paar kleinere Kinderkrankheiten, wir wollten halt einfach so schnell wie möglich an den Markt gehen,
1:12:57
Ähm genau, im Sommer wird sie dann hoffentlich verfügbar sein mit ein paar Zusatzfeatures noch. Da freue ich mich auch schon sehr drauf.
1:13:06  Phil
Ich bin gespannt. Also ich habe bisher nur die äh die Gästevariante, aber äh auch da wird man sich jetzt sehen, wenn Dinge sich tun.
1:13:15
Das werde ich mir auf jeden Fall angucken. Ja gut, Marcelo hast du noch Fragen? Gori.
1:13:21  Marcel
Vielleicht hat ja der Sleckert vielleicht noch eine Frage
1:13:24
äh vielleicht schon so ein bisschen äh grob beantwortet eigentlich, also aus meiner Sicht. Ähm und zwar fragt der Stefan, wie sich das mit dem ersten Blog der Bezahlung ähm verhält. Ähm war ja zum Monatsende ja so ein Blog quasi
1:13:37
abläuft und neu berechnet wird, ne. Jetzt ist die Frage. Ähm wenn ich jetzt in den letzten Tagen ein so ein Blog buche, dann gilt er ja nur die letzten Tage, oder?
1:13:46  Gowry
Hm. Hm. Also ähm bei der Full Flat ist das so, dass das vorrangig, also die rein buchhalterisch, das wird zum Buchungszeitraum,
1:13:53
abgebucht und bei der Flex-Variante, also wo ich diese fünfundzwanzig Kilowattblöcke habe, ist es nachrangig. Wir gucken uns also am nach einem Monat an, wie viel Blöcke verkauft worden sind, beziehungsweise genutzt worden sind und buchen dann erst ab,
1:14:07
ja?
1:14:11  Marcel
Ja cool.
1:14:13  Phil
Letzte Titbitt-Frage, dann wären wir letzten Endes durch mit dem.
1:14:17
Was äh Gauri mitgebracht hat in anderen Informationen. Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten, denn mich interessiert es natürlich auch. Ähm wobei ich immer so ein bisschen die die bequeme Teslafare habe, Variante habe, ne? Ich gucke mir das alles an.
1:14:31
Und und höre mir das an und,
1:14:34
Tatsächlich benutze ich vor allem so im vergangenen Jahr quasi nichts von all diesen Dingen. Ne, man kann das immer so alles ausprobieren und angucken und man checkt jede neue App und man liest die Artikel und man redet mit den Leuten, man kommt aber eigentlich gar nicht zum Ausprobieren, denn ich wüsste nicht mal, wo ich hinfahren soll, ganz ehrlich,
1:14:49
ähm,
1:14:50
das Auto ist ja mittlerweile fährig, auch woanders zu laden, als ein Supercharter. Ich habe ja erwähnt, ich habe ein zweitausendsechzehner Model erst, das konnte das ja gar nicht bis letztes Jahr ähm das kann auch CCS und überall laden. Ähm.
1:15:02
Deswegen könnte man das theoretisch machen, aber WTF, wo soll man hin,
1:15:07
ist alles nicht so easy gerade. Aber das wird alles besser, wir sind da gerne optimistisch und äh hoffen das Beste und gehen davon aus, dass alles am Ende gut wird. Ja, ähm,
1:15:16
Dann glaube ich, werden wir mit dem Thema am Ende angekommen, Gauchi, ganz herzlichen Dank, dass du da warst und dir hier den Samstagnachmittag mit uns um die Ohren geschlagen hast. Ähm geht zurück zu den Kindern, verbringt noch ein bisschen Qualitätszeit miteinander.
1:15:26  Gowry
Das mache ich. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Ähm falls es noch Fragen gibt, ich bin per Snack erreichbar bei euch im Clean Electrics Flex Rannel. Ähm und äh wünsche euch ein schönes Wochenende. Lieben Dank.
1:15:38  Phil
Ganz herzlichen Dank. Mach's gut.
1:15:41  Marcel
Ja, vielen Dank, hat Spaß gemacht.
1:15:43  Phil
So weiter im Text äh kleinen Nachtrag habe ich noch, ich hab's vorhin vergessen als Gauri noch da war, ganz herzlichen Dank an Lukas, der auch bei uns im Slack ist,
1:15:52
dieses Gespräch hier vermittelt hat letzten Endes, der über Gori in irgendeinem Szenario offensichtlich geschleupert ist und gesagt hat, oh, das wäre doch cool für diesen Podcast, den ich so gerne höre. Herzlichen Dank an der Stelle, hat mir sehr viel Spaß gemacht und die.
1:16:05
Diejenigen, die hier live hören, finden es in weiten Teilen offensichtlich auch richtig gut,
1:16:10
Und äh Gauri hat's auch ganz gut gefallen. Er hat gerade als er ging hier noch einen ähm Discount Coupon für euch,
1:16:17
hinterlassen. Ich äh verlese das mal kurz. Einlösbar bis einunddreißigsten fünften zweitausendeinundzwanzig könnt ihr den Code Clean Elect einundzwanzig verwenden, also clean und dann Elek mit C, EL, EC einundzwanzig. Dafür bekommt ihr,
1:16:32
Für drei Monate, fünfzehn Prozent Discount auf alle Flatrates,
1:16:36
Was schon mal nicht ohne ist, wenn man jetzt mal mehr als in den Gastmodus ausprobieren will und mal gucken will, ob ähm das taugt,
1:16:43
mit dem Code Clean Elec einundzwanzig gibt's fünfzehn Prozent auf alle Flatrates. Noice.
1:16:49  Marcel
Fleißig laden, aber sinnvoll. Danke Gauri.
1:16:52  Phil
Aber sinnvoll, genau. Okay, dann machen wir gleich nahtlos weiter mit dem nächsten Thema, das wir auf der Liste haben,
1:17:02
ist auch um das Thema Laden, das gibt sich quasi in virtuellen Raum wunderbar, die Klinke in die Hand hier, das eine Thema dem anderen, wo es eben noch darum ging,
1:17:11
Wie kann man den ganzen Clumpatsch vereinfachen? Äh damit haben sich auch andere beschäftigt, unter anderem das EUDP, das ist ein Beratungsunternehmen aus Bonn. Ich,
1:17:22
UDP Research heißen die und die haben festgestellt, dass es aktuell in Deutschland, haltet euch fest.
1:17:29
Dreihundertdreiundachtzig unterschiedliche Ladetarife, um dein E-Auto aufzuladen gibt. Wenn das nicht krank.
1:17:35  Marcel
Dreiundachtzig. Ja, das ist ja Wahnsinn. Mhm.
1:17:36  Phil
Dreihundertdreiundachtzig, vollkommen verrückt, ja? Das ist ein Plus von dreiunddreißig Prozent von zweitausendzwanzig, auf zweitausendeinundzwanzig und es ist eine Verdreifachung der Tarife, die wir zweitausendneunzehn hatten.
1:17:52
Völlig verrückt, ja? Wie stellt sich das jetzt dar? Ich habe diesen Artikel angeguckt ähm den ihr auch in den Shownotes natürlich findet, wenn ihr da die Details nachlesen wollt. Ähm,
1:18:03
Natürlich, das eine ist, es gibt immer mehr kostenpflichtige Angebote. Wir haben da schon häufig drüber gesprochen.
1:18:08
Früher konntest du zwar nirgendswo laden, aber da wo du laden konntest, hat's nichts gekostet, weil keiner wusste, wie geht das mit dem Kosten? Und,
1:18:15
wird das überhaupt jemand machen und und ja, aber die Zeiten sind ja nun lange vorbei ähm die Kosten, die investiert worden sind,
1:18:23
in den Aufbau von aller Infrastruktur, die müssen natürlich irgendwie hier finanzieren, also muss das Laden was kosten, was auch fein ist,
1:18:29
Das sieht glaube ich jeder ein. Das Benzin kriegst du auch nicht geschenkt. Warum solltest du den Strom kostenlos kriegen? Das wäre natürlich Quatsch. Ähm dann gibt's natürlich äh.
1:18:39
Auch neue Tarife von ganz neuen Anbietern, ne? Die Großen sind nach wie vor äh Energieversorger,
1:18:46
Stadtwerke, aber wir sehen jetzt zum Beispiel wie ja auch die Autohersteller, wir lernten mit ihren eigenen Tarifmodellen in den Markt,
1:18:54
drücken, ne? Viele, die im Ionity Kong Lomerat zum Beispiel vereinigt sind, da hast du deine BMW
1:19:01
Charging-App, deine Audi Charting-App, deine Mini-Charting-App, dann sonst was, Charging-App und alle benutzen zwar die gleiche Infrastruktur, aber alle haben halt ein bisschen andere.
1:19:11
Pakete. Und das tummiert sich dann tatsächlich auf insgesamt fast vierhundert. Das ist schon ganz schön zwang. Und das Verrückte dabei ist.
1:19:21
Das ist halt immer spezifischer wird. Äh auch wieder das Gegenteil vom Elferansatz, wo man sagt, okay, hier ist ein Tarif damit, kannst du alles machen. Du zahlst einmal das und du kannst machen, was du willst. Ähm das, was man ansonsten so kriegt, ist,
1:19:34
spezifische spezifischere Tarife, zum Beispiel,
1:19:37
Ladekartentarif, ein Vielladetarif, Gelegenheitsladertarif, Bestandskundentarif, sonst was Tarif.
1:19:46
Genau, als Hockladen und so weiter. Also ist einfach massiv undurchsichtig. Und da kommen wir zu dem Punkt, den Gauki vorhin schon.
1:19:55
Zweimal glaube ich genannt hat, dass äh das Bundeskartellamt an dieser Stelle jetzt mal einschreitet. Nachdem man jahrelang gesagt hat, ja, das äh soll der Markt regeln.
1:20:05
Kriegt er schon hin. Hat man jetzt auch äh hochoffiziell erkannt und anerkannt, der Markt regelt einen Scheiß an dieser Stelle, sorry, für die er hatten heute.
1:20:13  Marcel
Ja, im Gegenteil, ja.
1:20:14  Phil
Funktioniert einfach faktisch nicht und wir sehen auch, dass es so nicht funktioniert. Ähm und jetzt schreibt uns das Bundeskartellamt ein und bemängelt intransparente Tarifmodelle
1:20:25
komplizierte Zahlungssysteme, überhöhte Preise nicht zuletzt. Ja, also.
1:20:31
Genau, gerade die, das ist halt worüber auch eigentlich ständig gesprochen wird. Du kannst an ein und derselben Ladesäule denselben Strom beziehen und du kannst einmal.
1:20:42
X bezahlen? Du kannst aber an derselben Ladesäule für denselben Strom auch zweimal X bezahlen und alles dazwischen.
1:20:52  Marcel
X hoch zwei, äh X mal X, ja, ne? Also das ist halt auch schon äh was ich auch immer wieder versuche
1:21:00
zu vermeiden, ne? Also gerade Leute, die jetzt so unterwegs sind, ich habe sie das letzte Mal an meiner Tochter gesehen, die halt einfach
1:21:07
Weil wir eine Karte ausgegeben haben und gesagt haben, hier, du kannst, wenn's mit der einen Karte nicht funktioniert, mit der anderen Karte laden. Ähm aber diese diese Preissensibilität nicht mitgegeben habe. Ähm dass es dann halt dazu führt, dass man einfach.
1:21:20
Ja doch mal bei,
1:21:25
und äh dann auf einmal während der Ladung mit Punkt äh, womit hast denn du jetzt freigeschaltet? Äh okay, äh ich sehe jetzt hier gerade den Preis in der App. Meine Tochter hat sich darum nicht gekümmert, wo ich dann sage, hm, also wenn's nicht teuer werden soll, dann
1:21:36
nur das nötigste Nachladen, ne? Und dann schnell wieder weg dort äh anders herum.
1:21:42
Also das sind jetzt dann die Ad Hocklader oder die Lader, die dann äh nur eine gewisse Ladekarte zur Hand haben. Ähm andersrum.
1:21:51
Dann dieses äh auch dieser goldene Käfig, so wie Tesla das ja auch betreibt. Ähm.
1:21:56
Bei den deutschen Herstellern zum Beispiel diese Ladekarte mit einem, also einen fahrzeugbezogene Ladekarte oder Fahrzeugherstellbezogene Ladekarte mit einem ähm mit einem Abotarif
1:22:08
auch zu koppeln, ne? Also klar
1:22:10
Auf der einen Seite dreiunddreißig oder fünfunddreißig Kilo über Stunden hören sich jetzt dann auch erstmal günstig an. Wenn man weiß, dass man an der gleichen Ladesäule für neunundsiebzig auch Strom bekommt.
1:22:19  Phil
Cent Cent pro Kilowatt schon immer.
1:22:21  Marcel
Cent pro Kilowattstunde, genau. Dreiunddreißig habe ich Kilowattstunde gesagt, oh das.
1:22:27
Also dreiunddreißig Cent pro Kilowattstunden, genau. Ähm man dann dafür aber auch eine Grundgebühr bezahlen muss, ne? Und ähm die Frage ist ja ähm.
1:22:38
Wie häufig komme ich an solch einer Ladesäule vorbei, beziehungsweise wie häufig nutze ich die, dass ich das dann nachher im Abo lohnt, ne? Also es kann ja dann wirklich so passieren, wie du vorhin schon mit den Mobilfunktarifen gesprochen hast. Wenn du nicht unterwegs bist, du zahlst den Preis, obwohl du die Ladesäule nicht benutzt.
1:22:53
Obwohl du die Kilowattstunden gar nicht umsetzt. Ne, und damit werden die ja gleich x mal teurer.
1:22:58  Phil
Dann kann's halt auch noch passieren, dass du zusätzlich noch für das Parken an der Ladesohle bezahlst, an der du laden möchtest, ne? Da wird's halt dann, also es wird einfach immer mehr zur Farce. Das sind schon eher die Ausnahmefällen, glaube ich, aber wenn du zum Laden fährst.
1:23:11
Für die Kilowattstunde bezahlst, obendrein so ein Zeittarif noch aufgebogen bekommst und womöglich noch fürs Parken bezahlen musst,
1:23:17
Das ist schon hart schwachsinnig, ne? Hat man sich dann eben auch beim Kartellamt gedacht. Dutzende Betreiber sagt man,
1:23:23
von öffentlichen Ladesäulen haben Post bekommen und zwar eine Kartellbehördliche Verfügung, ja? Also,
1:23:30
auch und vor allem die großen Energieversorger, auch die bekannten Stadtwerke. Und in dieser Verfügung steht nun dank einer zweitausendzwanzig eingeleiteten Untersuchung und etlichen Beschwerden,
1:23:42
gibt es inzwischen ausreichend Hinweise, dass der freie Wettbewerb an öffentlichen Ladesäulen in Deutschland,
1:23:47
eingeschränkt oder verfälscht sein könnte. Ja? Diese Hinweise stammen wohl auch von Energieversorgern,
1:23:54
die sich von den Ladesäulenbetreibern über Vorteil fühlen. Ich nenne jetzt hier mal keine Namen, könnt ihr euch selber zusammenreiben, was welche Konstellation da wahrscheinlich gemeint ist oder dahinter steckt. Ähm es gibt halt diese, diese bürokratischen Hürden, also selbstgeschaffene
1:24:09
aktiv geschaffene Probleme, die man eigentlich nicht will oder eben horrende Gebühren, ne? Wenn du jetzt als ähm,
1:24:16
Nee, ich nenne hier keine Namen, müsst ihr selber wissen, wen ich meine. Ne, wenn ich, wenn ich jetzt als Energiebetreiber
1:24:21
bei bestimmten Ladesäulen verfügbar sein möchte und dann muss ich dafür aber mehr bezahlen als ich meinem Kunden abnehme, wenn der diesen Strom zu sich nimmt, das macht natürlich vorne und hinten keinen Sinn. Das ist halt schon was, wo man rechtlich einschreiten muss, weil's.
1:24:35
Das kann man so einfach nicht machen. Darf man nicht so belassen, ja? Wenn die Gebühren höher sind als der Endkundenpreis, dann funktioniert das natürlich nicht.
1:24:43
So, was will jetzt das Bundeskartellamt einfach? Äh eigentlich im Gegenzug haben. Sie hätten nämlich gerne
1:24:50
Detaillierte Informationen zu den genauen Standorten der Ladesäulen
1:24:53
Sie möchten wissen, was für Fördergelder beansprucht worden sind, für diese Ladesäulen. Sie möchten die berechneten Strompreise wissen, sie wollen äh äh Informationen über die Abrechnungsmodelle und äh das gehört bitte alles schön zusammengeschrieben,
1:25:07
an die Behörde übermittelt, ne? Und auf Basis dieser Daten will man dann entscheiden, ob man gegen den einen oder anderen Betreiber vorgehen muss oder soll.
1:25:17
Oder nicht.
1:25:18  Marcel
Mhm.
1:25:19  Phil
'ne grundlegende Problematik im Zuge ist natürlich auch was Gau hier vorhin gesagt hat, die Ladesäulen sind kategorisiert als Letztverbraucher und nicht als Infrastruktur, das natürlich auch noch so 'n Problem, das oben rein,
1:25:31
obendrauf kommt, ne? Das sind die Energieversorger und die Ladesäulenbetreiber, aber es irgendwie auch eine eine regulatorische Problematik habe ich so das Gefühl, das ist schon wieder alles viel zu vielschichtig für meinen Geschmack.
1:25:43  Marcel
Also
1:25:44
wo ich so ein bisschen äh die Hoffnung habe, ist ähm man schreit ja immer so danach, also aus unserer äh von unserer Seite her. Wieso sind die Preise an den Ladesäulen so hoch? Also die Kilowattstundenpreise so hoch, obwohl ja
1:25:58
ich sag mal die Ladesäulen selber unter dem Deckmantel, die müssen sich ja finanzieren oder refinanzieren. Ähm ja auch,
1:26:07
Ich sag mal gefördert worden sind. Natürlich
1:26:09
einen Ladepunkt, äh, gewisse Betriebskosten, ne, ob das jetzt derjenige ist, der die dort immer wieder softwaremäßig über die Ferne in äh resettet, ähm oder mit den Kunden telefonieren muss, wie auch immer. Ähm oder dass halt der Netzanschlussp
1:26:22
dort an der Stelle monatlich wahrscheinlich bezahlt werden muss und äh vielleicht auch mal ein Techniker rausgeschickt werden muss, der die teilwartet und repariert. Ähm aber trotzdem,
1:26:32
hat ja am Anfang ich sage mal so eine Säule, ein gewisses Geld gekostet, wo auch ähm die Finanzierung über uns stattfand, ja.
1:26:41
Sag jetzt mal Steuergelder, ne? So und deswegen ähm dass dann solche Preisspielereien zwischen,
1:26:48
Oder ich sage mal so, so Diskrepanzen zwischen dreißig Cent und äh einem Euro einfach.
1:26:54
Komplett zurückgeschraubt werden oder zumindestens auf einen Mars zurückgeschraubt werden, womit äh ich sage mal alle Seiten leben können. Na und dazu gehört natürlich auch, dass ähm.
1:27:03
Ich sag mal so so Roaming Preiswillkür einfach,
1:27:07
verschwindet. Äh andererseits äh auch jeder dann an die Ladesäule ran kann. Ich sage mal, auch von den äh wie nennt man die, nicht CPO? Chargepoint Operator, sondern,
1:27:19
E-Mobility Provider, die EMPs, ne? Genau.
1:27:23
Also das sind dann so, ich sage mal aus unserer Sicht eigentlich die Hoffnung, die dabei rumkommt, dass sich die Preise wieder normalisieren. Die haben sich ja auch massiv nach oben entwickelt, ne? Das muss man auch sagen. Also ich,
1:27:31
nicht nur die Anzahl der äh Ladetative, die dazugekommen sind, sondern auch die äh die Preissteigerung, die pro Kilowattstunde entstanden ist.
1:27:42  Phil
Jasting. Ich wollte schon immer mal nachgucken, wie das eigentlich war mit den als Tankstellen aus dem Boden Sprossen. Da ich meine, da ist ja auch.
1:27:52
Viel Infrastruktur gebaut worden, viel investiert worden,
1:27:57
Würde mich schon interessieren, wie die das eigentlich finanziert haben und ob das da auch so teuer war, dass man gesagt hat, um Gottes Willen, das, das kann doch so nicht funktionieren und ob es dann reguliert wurde oder wie das überhaupt gelaufen ist, das würde mich schon interessieren und zwar schon länger
1:28:10
und ich vergesse das immer. Jetzt habe ich hier einen Reminder an mich selbst eingebaut in diese Sendung, das Dumme ist, höre ich wahrscheinlich jetzt ja nicht nochmal.
1:28:18
Na ja gut, so ist das halt. Äh soviel dazu, bin gespannt, was passiert und vor allem wann, denn äh wenn da die die Mühle der Bürokratie das Malen anfangen.
1:28:30
Mit Haar, nicht missverstehen.
1:28:33
Dann kann das ja unter Umständen schon mal eine Weile dauern. Im Gegensatz zu wenn Elon Musk sagt, wir bauen jetzt hier eine Giga Factory in in Brandenburg, dann äh geht es eigentlich tatsächlich.
1:28:45
Rasen schnell, wenn man's vergleicht mit so den gängigen Bauprojekten, die man so hat, hierzulande, ne. Ich muss das Beispiel bringen,
1:28:55
das hinkt natürlich und nicht alles, was hinkt, ist im Vergleich, aber dennoch mache ich's einfach. Wenn ich mal gucke, was sie in eineinhalb Jahren mit Giga Berlin gebaut haben und dann schaue ich aus dem Fenster und sehe eine Straßenbaustelle
1:29:08
wo zwei Kilometer Straße erneuert werden und zwar in einem.
1:29:12
Projekt, das ohne Scheiß, steht so auf dem Schild. Ein halbes Jahr dauert für zwei Kilometer Straßensanierung.
1:29:21
Da da ist auch keine Brücke oder irgendwas Besonderes, ne? Nur mal so zum Vergleich, dann finde ich das schon beachtlich, wie schnell man ist in Brandenburg.
1:29:29  Marcel
Mhm. Und vor allem äh wir haben genau das gegenteilige Beispiel auch ein paar Kilometer weiter, ne, wenn du bei uns hier diese ähm Autobahn parallele nach Norden fährst,
1:29:39
Da haben sie auch vor kurzem eine Umleitung hingezimmert, weil dort ein Belag ersetzt werden musste. Und der ist fertig. Der ist quasi zeitgleich gesperrt worden,
1:29:48
quasi, lass mich da jetzt nicht immer ein oder zwei Wochen ähm hin und her schieben, aber der ist fertig, ne? Ich bin heute dort wieder langgefahren, ne.
1:29:58
Schnell gehen.
1:29:58  Phil
Ja ja, wir reden jetzt hier auch nicht von der vierspurigen Bundesstraße, die in der Mitte durch was irgendwie mit zwei Leitplanken getrennt ist oder so ein Quatsch, sondern von einer dämlichen Straße, die durch durch Felder zwischen zwei Dörfern geht, ne? In beiden Fällen,
1:30:12
auch bei dem einen sechs Monate Projekt hier um die Ecke. Na ja, worauf ich hinaus will.
1:30:19
Obwohl in Brandenburg der Bau krass schnell vor sich geht ähm,
1:30:24
fühlt sich, fühlt man sich bei Tesla offensichtlich so, als wäre man jetzt langsam doch auf dem Level angekommen, auf dem der Endgegner wartet. Und zwar.
1:30:32
Bürokrat auf seinem Amtsschippel,
1:30:35
und ähm das gibte nun darin, ich glaube es ist noch, ja, man ist es in einem Brief.
1:30:43
Was man in den Medien gerne als Brandbrief bezeichnet, der statiert auf,
1:30:47
und vierten einundzwanzig ist also jetzt zehn Tage her. Ähm die die Öffentlichkeit heißt das glaube ich noch nicht schon seit zehn Tagen, aber
1:30:56
ich las ein sehr länglichen Tagesspiegelartikel darüber und dachte mir och das können wir können wir mal mitnehmen das ist interessant wa? Die Tesla im Endeffekt schwer in Brandenburg SE.
1:31:07
Forderte also in diesem Brandbrief der zehn Seiten umfasst,
1:31:11
Eine grundlegende Reform des Genehmigungsrechts in Deutschland und zwar inklusive Vorrang für nachhaltige Energiewendeprojekte.
1:31:19
Das ist mal ein Pfund, oder?
1:31:21  Marcel
Hm, hm.
1:31:22  Phil
Äh krasse Forderungen letzten Endes. Ähm man kann jetzt in Fürchter auch überstreiten, wie nachhaltig ist das Energiewendeprojekt Giga Factory Factory Berlin,
1:31:32
da haben ja Leute natürlich auch unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen. Nichtsdestotrotz glaube ich stehen da viele Sachen drin, die man durchaus ernst nehmen kann und die Dinge anprangern, die man ja hierzulande schon immer scheiße findet, die sich aber einfach nach wie vor nicht verändern,
1:31:46
da kommen wir dann gleich zu. Ich will jetzt gar nicht sagen, Giga Berlin ist das äh super nachhaltige Energiewendeprojekt nicht falsch verstehen, ja? Das hat natürlich sehr große Schattenseiten, schon allein wegen der großen Fläche
1:31:58
macht's auf einen großen Schatten, ne? Das ist äh alles natürlich mit Vorsicht zu genießen, aber hier geht's, bei mir geht's jetzt hier eher ums Prinzip, nämlich äh.
1:32:06
Diese diese Prozesse, diese Bürokratie, diese Genehmigungsverfahren, Unsicherheiten, Risiken, wenn du hier was machen willst in diesem Land. Und das, das ist.
1:32:16
'ne Batteriefabrik oder ein Windrad oder ein Solarpark,
1:32:20
Ist halt für alle scheiße, ne? Weil im Prinzip das Ganze so funktioniert, als würde ich ein Kohlekraftwerk bauen. Der will einfach nicht differenziert und es dauert einfach alles Jahre und und wir haben nicht so viel Zeit. Wir haben ja mit.
1:32:34
Hier ist die Folge noch,
1:32:37
Eins Komma fünf Grad, als wir mit den Wuppertal-Institutherrschaften gesprochen haben. Könnt ihr euch ja nochmal anhören. Die haben da ja eine sehr exakte Idee entwickelt,
1:32:48
und auch die Timeline, auf der wir uns hier bewegen.
1:32:51
Äh nochmal skizziert und die ist doch deutlich kürzer, als man äh annehmen würde, wenn man guckt, wie die Bürokratie so funktioniert, wenn man irgendwas machen möchte oder verändern möchte oder bauen muss, ne. So, also lange Rede, kurzer Sinn.
1:33:06
Die Giga Berlin soll ja im Juli die Produktion aufnehmen. Aber Zitat,
1:33:11
Man erlebt nun das Hindernisse im deutschen Genehmigungsrecht die notwendige industrielle Transformation und damit die Verkehrs- und Energiewende verlagern. Verlangsamen. Steht also drin. Sie prangern auch an in diesem Schreiben, dass äh,
1:33:24
im Pariser Klimaabkommen erklärten Klimaschutzziele Deutschlands,
1:33:29
quasi auf der Kippe stehen, wenn man da so weitermacht, ne? Natürlich existieren sie, dass am Giga Berlin Beispiel durch
1:33:34
Aber das kannst du ja projizieren auf alles andere, was wir hier machen. Oder halt nicht machen, weil man auf eine Genehmigung wartet. Ne? Also
1:33:41
Und ein schönes Zitat noch im auffälligen Kontrast dazu, also zu den Klimaschutzzielen vom Pariser Klimaabkommen
1:33:48
Im auffälligen Kontrast dazu stammen aber die deutschen Genehmigungs und Planungsprozesse aus einer Zeit, in der dieser Anliegen weniger dringlich erschien. Das Ergebnis ist
1:33:56
dass der Genehmigungsprozess für ein im Ergebnis umweltfreundliches Projekt immer noch der gleiche ist,
1:34:02
wie für ein Kohlekraftwerk. Äh und da steckt leider viel Wares drin,
1:34:07
Gerade so in in diesem Verwaltungsbereich, Genehmigungsbereich, Bürokratiebereich, auch was juristische Dinge angeht, die damit zu tun haben und so weiter, ist man dermaßen langsam unterwegs, dass man wirklich Schwierigkeiten hat in eine relevant kurzen Zeit Dinge zu machen, die,
1:34:22
einfach notwendig sein können. Das äh sehe ich persönlich auch so, weiß nicht, siehst, siehst du das auch so oder findest du es überstrapaziert.
1:34:31  Marcel
Wir haben keine Zeit mehr.
1:34:33
Ne? Und ähm äh wir wenn wir ähm Genehmigungsverfahren haben, die von weiß ich, Arno dazu mal vor zwanzig Jahren oder sowas ähm.
1:34:43
Ja entwickelt worden sind und äh heute diesen neuen Playern quasi entgegenstehen, dann
1:34:50
ich sage mal, sollte man vielleicht auch eine gewisse Agilität ähm mitbringen, um das Zeugs anzupassen, ne, ich sage mal, du arbeitest ja selber in einem äh mit einem agilen äh Arbeitsprozess und ähm.
1:35:03
Ich weiß es nicht, ob du häufiger auch so Dinge hast, wo du von von so Genehmigungsverfahren oder ich sage mal so, so Hürden oder mit so Hürden zu kämpfen hast, die die Agilität einfach wegnehmen, ne oder ausbremsen. Ne, ähm jetzt hat man hier natürlich das Problem.
1:35:18
Wir reden ja hier von Behörden, ne? Die äh die juckt es nicht, ob du.
1:35:23
Nachher dann da vielleicht ein Problem bekommst, ein finanzielles oder welches auch immer ein Zeitproblem, keine Ahnung. Ne, und denen wird wahrscheinlich auch äh die werden gar nicht die Möglichkeit haben, ihre,
1:35:34
Ähm wie nennt man das ihre Grundstrukturen anzupassen, nur weil die die Leute drumherum sagen, ja, unsere Erde geht vor die Hunde. Die sind da in ihrer eigenen Welt quasi gefangen
1:35:44
Und ähm wie schnell kann man sowas anpassen, wenn man nicht agil ist.
1:35:51  Phil
Ja, nicht so schnell. Ähm genau, also ich zitiere nochmal,
1:35:58
die Probleme, die so ein, so ein, so ein langer Prozess verursacht, äh sind natürlich vielfältig, ne? Also wenn du unterwegs mal während du die äh dein Projekt umsetzt, was ändern muss,
1:36:09
wird's schwierig und jeder schritt des Verfahrens
1:36:12
schreiben, die die Brandenburger ist mit rechtlichen Risiken behaftet, ne? Also laut deren Angaben gibt es selbst sechzehn Monate nach Beantragung, noch immer keinen Zeitplan für die Erteilung einer endgültigen Genehmigung. Obwohl
1:36:26
Zitat, die grundsätzliche Zusätzlichkeit des Vorhabens von mehreren Gerichten geprüft und bestätigt wurde und keine einzige gerichtliche Entscheidung, die grundsätzliche Zulassung des Vorhabens in Frage gestellt hat. Nichtsdestotrotz,
1:36:38
gibt's jetzt nach wie vor für Tesla kein klares Gold, dass sie machen können, was sie da machen. Und das ist ja das Krasse.
1:36:46
Was sie ja schon gemacht haben. Das Ding ist dann jetzt im Sommer fertig und kann in Produktion äh Produktionsmodus gehen,
1:36:54
ne? Und aber obwohl das Teil steht haben die noch nicht die offizielle Genehmigung, dass sie das, was sie jetzt da gebaut haben überhaupt bauen dürfen. Also in meiner Welt ist es nahezu unmöglich zu sagen, ja nee äh sorry doch nicht.
1:37:09
Könnt ihr wieder abbauen bitte, ja? Das wird natürlich sehr unwahrscheinlich, dass passiert, aber nichtsdestotrotz, hier geht's halt ums Prinzip, ne? Wenn du nicht Tesla bist.
1:37:20
Dann wirst du so einen Scheiß wahrscheinlich auch nicht machen, sondern du wirst dich gezwungen fühlen zu warten bis jemand sagt OK fein könnt ihr machen ne? Und das will man eben genau nicht und genau dieses Szenario.
1:37:32
Schreckt halt notwendige Investitionen in saubere Energieprojekte, auch wieder in Zitat und Infrastruktur ab.
1:37:39
Es für Deutschland praktisch unmöglich seine Klimaziele zu erreichen. Äh da ist schon viel Wares dran.
1:37:45  Marcel
Mhm. Stellt sich für mich jetzt die Frage, wenn man mal so in die Vergangenheit geht, die dieser Bereich, der war ja schon mal für BMW geplant, ne
1:37:53
Dort also äh die Örtlichkeit als solches vorher schon mal für BMW geplant als Produktionsstandort für echt ähm erschlossen zu werden. So und ähm,
1:38:03
ist BMW vielleicht auch an dieser Hürde gescheitert?
1:38:07
Weil äh entweder der Genehmigungsprozess ähm von Anfang an vielleicht so schwierig aussah? Weiß ich nicht.
1:38:16  Phil
Möglich ist es.
1:38:17  Marcel
Sonst sonst würde BMW ja vielleicht dort schon produzieren oder stehen, ne, an der Stelle. So und jetzt haben wir hier halt.
1:38:26
Das sollte vielleicht auch so eine Produktionsanlage möglich.
1:38:29  Phil
Äh ich dachte, du wirst das. Ich kann mich nicht erinnern, was die da machen wollen.
1:38:31  Marcel
Nee, nee, nee, nee, im Detail nicht.
1:38:34
Ne, aber äh die Frage ist ja, ähm was passiert dann jetzt nachher wirklich, wenn ähm die letzte Genehmigung trotz angekündigter Hilfe von der Bundesregierung, ne? Ähm,
1:38:46
wenn das Ding jetzt kippt, was machen die dann? Also Tesla hat ja die Verpflichtung, das Zeug zu bauen.
1:38:53
Oder wir haben nachher so ein Thema wie BER. Dann steht da was und äh.
1:38:58  Phil
Nicht benutzen, ist nicht genehmigt.
1:39:00  Marcel
Ja ist übel, ne.
1:39:01  Phil
Ja, das ist das schon völlig krank alles. Also ich ich finde das sehr faszinierend ehrlich gesagt. Äh ich finde es,
1:39:10
aber auch irgendwie unterhaltsam, weil auf diese Art und Weise diese ganze Bürokratie noch nie herausgefordert worden ist. Bisher ist glaube ich keiner hergegangen, hat einen Multimilliarden-Dollar-Gebäude gebaut.
1:39:21
Obwohl die Bürokraten noch nicht einen Stempel draufgemacht haben. Das haben die glaube ich auch noch nicht erlebt. Äh das haben sie wahrscheinlich vorher kommen sehen, denn das haben sie ja beobachtet, wie
1:39:32
Tesla so agiert
1:39:34
und was für Zeitpläne die haben, haben sie ja immer kommuniziert, sie halten sie halt nicht immer ein, aber sie sind immer ambitioniert und sie sind immer hart daran.
1:39:43
Arbeiten immer hart daran, dass sie diese Ziele, die sie sich vornehmen auch irgendwie erreichen, ne? Und dann ist auch fein, wenn man da manchmal nicht auf Monat genau irgendwie klarkommt oder auch auf ein Vierteljahr, gerade bei so einem Projekt, äh.
1:39:55
Würde hier ein deutsches Unternehmen eine Fabrik dieser Größenordnung bauen, die würden halt einfach drei Jahre einplanen.
1:40:00  Marcel
Mhm.
1:40:03  Phil
Und zwar ab Grundsteinlegung, ne? Den ganzen Kram, den sie vorher machen, zwei Jahre lang, den würden die da rausrechnen, würden sagen, so in drei Jahren jetzt hier Akkuproduktion, geil. Ja.
1:40:12  Marcel
Ja. Wobei man bei denen ja wahrscheinlich auch äh mit gewissen Mengen nicht rechnet oder gerechnet hat, wie jetzt tatsächlich auftauchen, ne?
1:40:22  Phil
Ja, äh warte, bevor du darüber leitest, wollte ich noch sagen, ich habe den äh Punkt hier noch in den,
1:40:27
In den Notizen stehen, den wollte ich gerne noch nennen, einfach fürs korrekte Framing, dieser Brief, um den's hier geht,
1:40:33
denn äh der ist jetzt hier aufgehängt an Tesla Brandenburg. Letzten Endes ist es ein Unterstützungsschreiben für eine Klage der deutschen Umwelthilfe gegen die Bundesrepublik, in der eben genau ein konkretes Regierungsprogramm
1:40:45
zur Umsetzung des von Deutschland unterzeichneten Pariser Klimaausschutzabkommens durchgesetzt werden soll
1:40:50
Ich hab's gerade im Vorübergehen oder nebenbei mit einem Auge im Sleck vorüberfliegen sehen, war das nicht so ein Deo-Haarding? Ja, das ist genau dieses DOH-Ding
1:40:59
Schreiben von Tesla ist quasi Unterstützungsschreiben für diese Forderung der deutschen Umwelthilfe. Marcel will's nochmal versuchen mit der Überleitung.
1:41:09  Marcel
Ja, wie kriegen wir jetzt äh den Bogen zu Sachen, die man nicht erwartet hat? Also was, was hat man nicht erwartet? Ähm dass ganz, ganz viele Akkus zu recyceln.
1:41:21
Sind. Also nicht morgen und nicht in zehn oder zwanzig Jahren, sondern jetzt wie kommt sowas.
1:41:28  Phil
Hat man tatsächlich nicht erwartet. Ja. Ich las einen sehr langen Artikel über die Wenigen in Deutschland ansässigen Unternehmen, die fähig sind, geht die Union Akkus,
1:41:40
zu recyceln,
1:41:42
Ja, wichtiger Faktor in dieser ganzen Elektromobilität, Nachhaltigkeitsökostrom, Energie und so weiter Geschichte, in der wir jetzt gerade in deren Anfängen wir jetzt gerade stecken, sagen wir es mal so,
1:41:55
Es ist natürlich vielschichtig und vielfältig und der Punkt Kreislaufwirtschaft, also das Wiederverwenden von Dingen, die wir schon mal verwendet haben ist maßgeblich wichtig. Genauso wie der Strom grün sein muss, den wir verfahren
1:42:07
muss auch das, was wir benutzen, wiederverwendbar gemacht werden. Ja? Daran arbeiten ja verschiedene Unternehmen, äh wir sind da ja glaube ich im Detail noch nie so richtig drauf eingegangen, weil wir auch immer das Gefühl hatten,
1:42:19
ob wir heute mit Firmen wie Erlos Düsenfeld, Redax, Akku Reck, wie sie so heißen, ich glaub viel mehr sind's auch gar nicht
1:42:29
Für heute mit denen reden oder nächstes Jahr ist halt echt egal. Ich glaube die haben heute noch nicht viel zu erzählen, denn da ist nicht viel los, denn was sollen die denn machen? Die Autos haben jetzt, die kommen jetzt gerade auf die Straße,
1:42:39
Paar sind zu fünf, sechs Jahre alt, die meisten sind noch viel neuer. Die Akkus halten nach meinem Empfinden locker zehn Jahre.
1:42:46  Marcel
Und dann hört man natürlich auch von so äh Second Life Projekten, wie äh in Spanien dieses ähm dieses Fußballstadion, wo lief Batterien eingesetzt werden, ne oder.
1:42:55  Phil
Exakt. Und Holland, Holland auch so ein Stadion.
1:42:59  Marcel
Was was in Holland sogar, ich weiß es jetzt nicht.
1:43:03
Und dann auch so Modellprojekte, wo alte Batterien von Renaults hergenommen werden, um in Wohnanlagen für Mieterstrom zu sorgen, also zu für Mieterstrompufferung zu sorgen. Ähm,
1:43:16
das sind ja so die Dinge, die wir ja eigentlich auch immer so auf dem Schirm hatten, ne. Und dann äh ja,
1:43:22
liest man auf einmal sowas äh die das zu viel Akkus zurückkommen. Da stelle ich mir die Frage äh woher kommen die.
1:43:31
Ne? Also ähm du hast jetzt hier so eine schöne äh Grafik mit eingebettet, ne, dass man zum Beispiel in zwanzig siebzehn ähm,
1:43:39
gesammelte Lithiumhaltige Altbatterien ähm in einer Größenordnung von zwei Komma zwei.
1:43:46
Mega toll, ne? Das sind zweitausendzweihundert Tonnen. Äh in zwanzig achtzehn, dreitausendzweihundert Tonnen
1:43:53
mit einem riesigen Sprung in zwanzig neunzehn auf fünftausendsiebenhundert Tonnen ähm dass man damit halt ähm jetzt konfrontiert wird,
1:44:02
jetzt ist die Frage, ob die Firmen, die den, die wir jetzt gerade angesprochen haben, das schaffen ähm diese Tornage abzuwickeln, offensichtlich ja nicht.
1:44:10  Phil
Ja, die haben damit nicht gerechnet, ne? Also,
1:44:14
du hast es ja schon anklingen lassen, wenn man jetzt mal grob schätzt, würde man sagen, so in zehn, fünfzehn Jahren kommen größere Schwinge, äh Schwinge, Schwinge
1:44:22
von Traktionsakkus aus Autos und das wird dann über die Zeit immer mehr, denn es werden auch immer mehr Fahrzeuge im Vergleich zu, was wir jetzt haben, ja,
1:44:31
Natürlich ist die Idee weniger Autos auf die Straße zu bringen, aber das ist ja nicht die Idee der VWs, Audis, BMDs, Mercedes und der anderen Autohersteller, deren Idee ist natürlich weiterhin so viele Autos wie möglich auf den Markt zu bringen, ne?
1:44:43
Also ist wohl davon auszugehen, dass es noch eine ganze Weile,
1:44:47
ausreichend Batterien dann geben wird für diese Unternehmung und die stehen jetzt da und haben irgendwie tausende Tonnen von Akkus aus so ziemlich allen Elektrofahrzeugen, die es gerade so gibt,
1:44:58
auf dem Hof stehen und sollen jetzt mit denen das Arbeiten anfangen, obwohl die soweit eigentlich noch gar nicht sind, denn das haben die heute nicht gesehen, sondern erst dann demnächst mal, sage ich mal, so in Anführungszeichen, ne? Und.
1:45:12
Die Autohersteller selber sind offensichtlich ein signifikanter Teil dieses Problems und zwar,
1:45:19
aus verschiedenen Gründen. Einmal so Dinge wie Rückhofe zum Beispiel,
1:45:25
worüber dann doch relativ viele Akkus zurückkommen, bevor sie eigentlich am Ende ihres Lebens angekommen sind und geschweige denn ihres zweiten Lebens angekommen sind. Ähm,
1:45:36
Guckst du dir zum Beispiel Hyundai Cona an? Nur mal so als Beispiel, ist jetzt fiktiv, denn es werden sicherlich nicht alle,
1:45:42
fast sechstausend Autos, die zurückgerufen wurden, äh dazu gezwungen sein, die Batterien auszubauen und auszutauschen. Wäre das der Fall? Käme auf die Recycling äh Industrie eine Menge von eins Komma acht.
1:45:56
Was war's? Megaton, also eintausendachthundertneunundzwanzig eintausendachthundert Tonnen Batteriemüll in Anführungszeichen, die ins Recycling gehen. Ne, wenn man jetzt mal schätzt.
1:46:08
So ein Cola Elektro hat ein gut dreihundert Kilo schweren Akku. Und das multiplizierste mit der Menge der Autos. Ne? Ganz ganz easy zu rechnen.
1:46:16
Das ist unwahrscheinlich, weil ich nicht glaube, dass hundert Prozent der Fahrzeugakkus getauscht werden müssen, aber einen signifikanten Anteil wird's womöglich geben.
1:46:25
Oder Ford Kuga habe ich gelesen, gibt's einen Rückruf. Achttausendneunhundert Plugin Hybride, bei denen die Akkus getauscht werden müssen. Die sind jetzt nicht so groß. Ist also in Tonnen nicht ganz so viel, aber es sind halt immerhin noch fast neuntausend Autos.
1:46:40
Ford hat mehrere tausend Tonnen Recyclingkapazität angefragt. Laut in Anführungszeichen Branchen Insider von Ford gibt es so, weil ich das recherchieren konnte, keine offizielle Äußerung dazu. Ja? Das ist das eine.
1:46:53
Wenn du jetzt Rückrufe hast von Fahrzeugen, von Serienfahrzeugen auf der Straße, beim Kunden und so weiter, dann kann man auch sagen, okay, ist jetzt doof, aber Mai, du kommst jetzt halt nicht so drum rum. Ja, kann man was draus machen,
1:47:05
Man macht die Dinger auf, man baut die Dinger auseinander und dann wieder verwertet man die äh Materialien. Ist das eigentlich ein Verb, wie der, ja, man,
1:47:14
Verwertet sie wieder, sagen wir es mal so.
1:47:17
Was ich viel schlimmer finde, ehrlich gesagt ist, dass offensichtlich sehr verschwenderisch umgegangen wird mit den Akkus. Während der Entwicklung der Fahrzeuge für die Serie.
1:47:28
Zum Beispiel Mercedes EQC und EQA. Es gibt nur wenige hundert dieser Autos auf der Straße, aber laut Handelsblatt gibt es.
1:47:37
Recyclingmengen im vierstelligen Tonnenbereich.
1:47:41
Für Autos von denen es nur ein paar hundert überhaupt auf der Straße gibt und die stammen nicht von den Autos, die auf der Straße sind, sondern von denen Akkus, die in der Entwicklung angefallen sind. Die nehmen die her, die testen die aus und dann packen die die weg.
1:47:54
Und das ist ehrlich gesagt ein Fars. Aus meiner Sicht. Also das darfst du eigentlich nicht machen,
1:47:59
kann ich ehrlich gesagt auch nicht verstehen. Die werden ihre Gründe haben, die für sie total valide sind, wo sie dann sagen
1:48:05
Ja, das ist ein Vorsehen-Akku, den können wir natürlich nicht in einem Serienauto verbauen. Ja, also gut, dann,
1:48:10
Newsitymodule, check sie durch und dann machst du halt einen Serienakku draus. Also es ist ja wahrscheinlich nicht unmöglich. Aber womöglich ist es, ihnen zu teuer und zu aufwendig und dann packen sie sie halt weg und sagen, hier recycle mal,
1:48:22
Ein nahezu hundert Prozent leistungsfähigen Akku, was ist was für ein Schwachsinn, ganz ehrlich.
1:48:27  Marcel
Ja und vor allem wenn man dann jetzt auch sieht, wie teuer eigentlich Akkus äh im Bereich ähm Raumspeicherungen sind, ne? Dann kann man ja könnte man
1:48:37
wenn man den Aufwand betreiben möchte, solche Zellen ähm vielleicht auch den Leuten zur Verfügung stellen, die sowas dann auch für zu Hause benutzen wollen, ne? Also da wird sicherlich ähm
1:48:47
ich sage mal.
1:48:48
Kanäle geben, die solche Akkus vielleicht auch eher aufkaufen und einen zweiten Markt draus machen, ne. Man muss ja nicht unbedingt in die Recyclingtonne schmeißen. Ne, also es.
1:48:59
Klar, du machst damit natürlich äh den Speicherleuten das Leben schwer, die äh sich auf Hausspeicher ja, ich sage mal, in der Produktion und im Verkauf von bei Solaranlagen und sowas äh spezialisiert haben. Ne, auf der anderen Seite ähm.
1:49:14
Es macht keinen Sinn, äh Zellen, die vielleicht in Ordnung sind, äh nur weil sie in der.
1:49:20
Ähm Konstellation mit dem Fahrakku nicht mehr zu nutzen sind. Ähm einfach wegzuschmeißen.
1:49:27
Und dann zerschrettern und zu recyceln, ne. Zumal ja das auch nicht Sinn und Zweck der Sache ist. Ähm recyceln sollte er wirklich am Ende des Lebens stattfinden und nicht äh während der Akku ja quasi gerade zusammengeschweißt wurde.
1:49:42  Phil
Das ist nochmal ein Punkt, der glaube ich für die Recycler auch super schwierig ist. Die bekommen diese diese Akkus von den Autoherstellern und,
1:49:51
kommen halt durch das Batteriemanagementsystem nicht durch. Das heißt, die müssten die Dinger demontieren,
1:49:56
einfach schon um rauszufinden, wie viel Energie diese Batterien noch aufnehmen können. Wir können nicht einfach mal eben das Ding anstöpseln und sagen, okay, der hat ein State of Head von neunundneunzig Prozent.
1:50:07
Ja und arbeiten dann damit, sondern die die können meistens,
1:50:12
nicht mal auf Packebene irgendwie äh gucken, was an Energiegehalt möglich ist, sondern die müssen die Dinger bis auf die Module runternehmen, die alle auseinander nehmen,
1:50:21
Und dann gucken wie viel äh Strom die Dinger noch aufnehmen können, die durchtesten und ermitteln, was man damit jetzt noch machen kann, ob man das wirklich verschrottenswert bezeichnet, also recyceln will oder sollte oder ob man sagt, okay, dann.
1:50:35
Packen wir die, die gut sind, packen wir zusammen,
1:50:37
neuen Pack und machen halt einen Heimspeicher draus. Was weiß ich, ja? Äh aber was ja auch nicht der Job von Recycler ist letzten Endes, aber der wäre ja dann in dem Moment nicht Zwischenstation, der kriegt lauter gute Akkus,
1:50:47
oder gute bisher gute Akkus, da musst du die alle demontieren, was auch wieder nicht so einfach ist
1:50:52
weil die alle unterschiedlich gebaut sind, die haben proprikäre Schraubverbindungen, die sind teilweise geklebt. Das ist halt nicht easy, so ein äh Autobatteriepack auseinanderzunehmen, ne? Dann hast du, was weiß ich, Flüssigkeit, Gekühlte und so weiter. Es ist richtig Arbeit. Und das Problem ist,
1:51:07
Die haben auch keine Automatisierung für all diese Prozesse, denn die haben damit ja jetzt noch gar nicht gerechnet. Und sie sind alle unterschiedlich. Du kannst also nicht hergehen und sagen, okay, hier ist ein Pack, stecke ich in die Maschine, hinten kommen die kommen die Module raus. Ja, kannst vergessen, es ist alles Handarbeit,
1:51:21
richtig aufwendig, ne? Und äh das ist natürlich nichts, was auf Dauer sauber funktionieren kann. Das lohnt sich für niemanden am Ende. Und dann passiert das, was hier halt häufig passiert. Na gut,
1:51:32
Das lohnt sich nicht, das ist nicht wirtschaftlich, schmeißen wir den Scheiß halt weg. Ich sehe es schon kaum,
1:51:38
und das ist einfach die maximal dumme Idee. Das macht mich äh da rege ich mich voll auf über so einen Quatsch, das ist macht mich fertig. Das ist mega, mega uncool. Jedenfalls.
1:51:47
Kurz abgedriftet Richtung, wie schwierig ist das eigentlich in der Kur auseinanderzunehmen? Äh, schwieriger als man denkt, denn es ist halt nicht einfach die einzelne Batterie und ich kann auch nicht einfach eine Klappe aufmachen und dann habe ich die einzelne Batterie, sondern da steckt sehr viel Aufwand drin
1:52:02
und ist viel zu umständlich, um das mal eben so nebenbei zu tun. Jedenfalls äh.
1:52:07
Wo war ich letzten Endes jetzt eigentlich äh vor Serienakkus und so weiter, genau, das habe ich schon gesagt,
1:52:13
Äh eine Schwierigkeit bei der bei der Erfassung und Bewertung dessen, was jetzt gerade gut läuft oder nicht so gut läuft, ist natürlich auch das offiziell.
1:52:22
Irgendwelche Angaben vorhanden sind, die sagen würden, wie viele Autoakkus.
1:52:27
In diesem Recycle äh Kreislauf jetzt gerade gelandet sind, ne? Also das viel Schätzung, das ist viel Zusammenglauben von einzelnen Zahlen. Äh interessanterweise gibt es tatsächlich für zweitausendzwanzig nur eine einzige
1:52:39
Angabe von einem Autohersteller, wie viele Akkus ins Recycling gegangen ist äh sind. Die kommen vom BMW achthundertsiebenundneunzig Tonnen. Äh das sind.
1:52:49
Gut dreitausenddreihundert ich in drei Akkus, weil man das mal irgendwie äh in eine,
1:52:54
Einheit umrechnen will, mit der normaler Mensch was anfangen kann, ne? Sowas wie ja neunhundert Tonnen Akkus, äh, darunter kann sich einfach niemand was Exaktes vorstellen, ne? Ist eine exakte Zahl, aber äh also mir fällt das schwer
1:53:05
dreitausend E-Auto-Akkus, da kann man sich schon eher was drunter vorstellen. Ähm,
1:53:10
Genau, die Frage nach dem Second Life äh beschäftigt mich dabei, ehrlich gesagt am meisten.
1:53:16
Wieso macht man das eigentlich nicht? Und wenn man Second-Life macht, was macht man denn da eigentlich so? Jetzt mal, wenn da aus äh Autoherstellersicht guckst,
1:53:25
Die sitzen ja quasi auf dem Zeug.
1:53:27
Man könnte ja hergehen und sagen, wir haben ja lauter Vorsätze, Serienakkuparks, wir wissen, wie wir die zugemacht haben, also wissen wir auch, wie wir die wieder aufkriegen,
1:53:36
aufmachen und dann bauen wir was anderes daraus. Machen wir die mal frisch und speichern da Strom drin von,
1:53:42
weiß ich nicht. Unser Mindrat, das wir vielleicht haben oder unsere PV-Anlage auf der Fabrik oder was weiß ich. Irgendwas werden sie, werden die meisten von ihnen schon haben. Und wenn sie es nicht haben, sollten sie's bauen. Äh sie haben ja, haben ja die Möglichkeit, den Strom zu speichern, wenn sie nicht brauchen.
1:53:55
Steht nur rum, überall das Zeug, könnte man machen. Ähm bei Mercedes zum Beispiel hat man laut eigenen Angaben zwischen zehn und dreißig Prozent,
1:54:03
Der aktuell der angefallenen Batterien in Speichern nutzen können. Äh Opel zum Beispiel hat einen Batteriecontainer,
1:54:10
in Dudenhofen in ihrem Testzentrum. Da sind aber lächerliche achtzehn Ampere Batterien drin und äh damit äh speichern die Energie, die sie für ihre Testflotte dann benutzen, ne? Ähm.
1:54:22
Aber Opel hat zum Beispiel ein eigenes Batteriereparaturcenter. Ich weiß nicht, wie viel,
1:54:27
Der anderen Autohersteller sowas auch haben, könnte mir schon vorstellen, dass man da zumindest drüber nachdenkt, sowas zu haben, wo man dann seine Akkus wieder aufbereiten kann. Oder seine Vorserien-Akkus zu was machen kann, mit dem man noch was anfangen kann, außer sie zu schreddern, obwohl nichts
1:54:40
kaputt ist an den Dingern. Ähm.
1:54:43
Witzig fand ich, habe ich auch in diesem Artikel gelesen. BMW hat ja in Leipzig diesen äh Speicher mit den siebenhundert I drei Akkus.
1:54:52
Stimmt viele von euch schon mal gehört. Äh der Witz ist, der ist gar nicht so lustig, das sind lauter Fabrik neue I drei Akkus drin.
1:55:01
Das sind keine gebrauchten oder vor Serienakkus, das sind brandneue Akupacks.
1:55:09  Marcel
Ja, weil zu der Zeit noch nicht genügend äh ja.
1:55:15
Problemakkus zurückgekommen sind, die man selber verwenden kann. Also wir haben jetzt hier auch gerade nochmal danke Alex für äh den Hinweis im Slack, dass ja vor Serien, Bauteile nicht verkauft werden dürfen, ne. Es gibt ja nur mal so einen Gewährleistungsthema, alles was du ähm
1:55:29
als Hersteller,
1:55:31
außen gibst, also für äußerst verkaufst äh ja unterliegt ja eine einer gewissen Gewährleistung, die es ja gesetzlich vorgeschrieben. Ne und die kannst du für vorsehen, Teile natürlich nicht bringen, ne? Also äh würde so einen Hersteller natürlich auch töten
1:55:45
finanziell und ähm vom Ansehen her. Äh wenn dann solch ein Akku oder solch ein Bauteil dann hochgeht in irgendwelcher Form.
1:55:52
Ne? Und dann geht man an der Stelle eben den vermeintlich einfacheren Weg und nimmt die Akkus zurück oder gibt sie gar nicht erst raus, sondern stellt sie dann den Recycler zur Verfügung. Ja.
1:56:03  Phil
Mhm. Trotzdem in den in den Mengen ist das schon äh krank. Das.
1:56:08  Marcel
Dann ist es krank, ja? Als.
1:56:09  Phil
Leider nicht bestreiten, ne? Äh ja, wie auch immer. Also.
1:56:13
Man sieht schon, das ist nicht nur äh Willkür der Hersteller, da ist natürlich auch der rechtliche Rahmen und äh eine Frage der eigenen Sicherheit und der der Kunden.
1:56:21  Marcel
Mhm.
1:56:21  Phil
Guter Punkt. Vielen Dank dafür. Ähm was ich noch witzig fand.
1:56:28
War das Thema mit VWs Mobilen Schnellladern, die haben ja akkubetriebene Schnelllader irgendwie diese mobilen,
1:56:35
DC Charger, da hast du bestimmt auch schon mal gesehen, die man irgendwie dahinstellen kann, wo man sie gerade braucht. Das sind halt auch äh lauter brandneue Batterien drin. Und die haben wir auch gesagt, ja,
1:56:46
das das müssen wir dann mal gucken, wie wir das mit äh wie wir das in Zukunft machen, ob wir da Batterien aus alten,
1:56:51
also alte Batterien aus Elektrofahrzeugen nehmen können. Die haben tatsächlich auch das konkrete Problem gehabt, sie wollten es gerne machen, aber da waren keine alten Akkus. Was.
1:57:00
Schade ist, wenn der Cycler angerufen hätte es wahrscheinlich eine Menge alter Akkus haben können, aber da ist natürlich auch wieder so ein, so ein Markending, ne? Also der der mobile VW Charger basierend auf Akkutechnologie vom BMW, weiß nicht, wie cool die das finden
1:57:14
würden es natürlich nicht sagen, aber ihr kennt ja die Welt, das kommt da schnell raus und dann machten sich Leute darüber lustig und.
1:57:21
Wer möchte, dass Autis lustig sind, also kein Hersteller jedenfalls.
1:57:26
Ja, großes Thema jedenfalls, ne? Ähm wahrscheinlich, das ist jetzt nur so ein Überflugding, ne? Dann ist natürlich wieder ein Thema, mit dem man sich in ähm viel größerer Tiefe beschäftigen kann.
1:57:37
Und die Leute, die damit arbeiten sollten, das auch tun, ob die das tun, kann ich nur raten. Ich fand die Information darüber, dass dieses Problem in Anführungszeichen überhaupt besteht, einfach interessant.
1:57:49
Tatsächlich nicht gerechnet.
1:57:50  Marcel
Nee, also ich dann auch nicht mit den Mengen an äh Batterien, die da quasi schon anfallen, also die Tornagen, die dort anfallen, dieses äh Mind Blowing, wie man so schön sagt, ne.
1:58:00  Phil
Größenordnungen sind schon krass. Was heißt eigentlich krass auf Französisch? Ich weiß gar nicht.
1:58:07  Marcel
Egalität.
1:58:09  Phil
Ich glaube nicht.
1:58:11
Ja, äh, wenn's um Französisch geht, dann kann man natürlich immer sagen, Saluse, der, der hat mir die Tage eine Nachricht geschickt mit,
1:58:21
Zwei interessanten Links, die ich gerne angenommen habe und hier verarbeiten möchte. Und in dem Zuge hat Julia zu mir gesagt, du musst auf jeden Fall dich bei
1:58:30
äh Guido bedanken, also sage ich auch Mercede Guido für die Egalität, Abrak Premier,
1:58:37
Vielen Dank für eine der geilsten Überschriften, die ich seit langem gelesen habe. Äh,
1:58:42
sagte es von dir geht und danke dafür. Worum geht's? Abfragprämie kennen wir alle, haben wir schon mal gehört, das war so dieses, ja, gibt es da ein schmutziges Auto auf und kauf dir ein sauberes TM, das ist wie Deutschland Abfragprämien gemacht hat bisher,
1:58:56
gab's jetzt nicht so oft, aber ich glaube schon mehr als einmal und äh in Frankreich hat man sich überlegt ja Autos abschaffen,
1:59:04
Stinken und alt sind und Dreck verursachen. Geile Idee, aber neues Auto kaufen ist eigentlich scheiße. Das finden wir gar nicht so cool. Machen wir doch Folgendes. Wir entwickeln eine Abfahrtprämie.
1:59:15
Und wenn du dein altes Auto abgibst, kriegst du zweieinhalbtausend Euro Subvention, wenn du dir ein E-Bike kaufst, wie wär's? Dann sagt der Franzose, Misti Buku,
1:59:25
gute Idee, ja? Und äh das ist halt momentan noch ein Gesetzentwurf,
1:59:30
ich weiß gar nicht so genau, wie das da ist, Nationalversammlung, Senat und so weiter, es muss ja auch so durch so verschiedene Stufen durch. Ich hab jetzt das nicht so richtig im Kopf, wie das funktioniert, ist auch gar nicht so wichtig, aber ich finde die Idee geil
1:59:42
Das ist eine äh Geschichte, die sie jetzt umsetzen wollen im Rahmen. Ihres Maßnahmenpakets
1:59:48
zur Emissionsreduzierung. Sie haben ja auch im Rahmen vom Klimaabkommen ähm.
1:59:53
Sich vorgenommen ihren Treibhausgasausstoß zu reduzieren, vierzig Prozent weniger im Vergleich zu neunzehnhundertneunzig bis zweitausenddreißig. Und äh das ist eine der Maßnahmen. Eigentlich eine geile Idee, oder?
2:00:07  Marcel
Also ich stelle mir gerade vor im äh Stadtbereich, wo du heute ja viele Nutzer hast, die sich ein Auto leisten oder leisten können oder leisten müssen, wie auch immer, die vielleicht mit so einem E-Bike,
2:00:19
in den tollen Monaten, wo man sich noch traut, Fahrrad zu fahren, ähm super klar kommt. Und im Winter dann vielleicht auf die ähm,
2:00:29
ja Sharingdienste zurückgreift, ne? Hat natürlich zwei Effekte auf der einen Seite, gab's eine viel kleineren und ähm energetisch günstigeren Fahrzeuge unterwegs, sprich E-Bike, Fahrrad ähm und andererseits kriegst du die Menge an äh Autos weg.
2:00:43
Ne, die die äh A die Straßen zuparken und B, die Luft verpesten. Äh im optimalen Fall die Sharing-Dienste dann mit ähm ja in Frankreich,
2:00:52
Renault Souis oder PSA Fahrzeugen äh agieren, ne? Also jetzt mal so meine Welt des Optimismus. Ja also.
2:01:02
Natürlich interessant, ne? Aber man muss natürlich auch den äh Schweinehund des Nutzers berücksichtigen oder ich sage mal, dazu motivieren sich.
2:01:11
Für einen E-Bike, anstelle des Fahrzeugs zu entscheiden. Also Fahrzeug im Sinne Auto.
2:01:16  Phil
Auf jeden Fall eine gute Idee. Ich meine, ich kenne jetzt diesen Gesetzentwurf nicht, ein Punkt, den man vielleicht auch betrachten muss, ist okay, er gibt seinen Verbrenner oder sie gibt ihren Verbrenner ab und kauft sich ein E-Bike und weißt nach, ich habe mir ein E-Bike gekauft, äh
2:01:29
kriegt einen Zuschuss und fährt dann mit dem Fahrrad zum Autohändler, kauft ein neues Auto. Äh das wäre natürlich auch maximal doof, ja, aber ich weiß gar nicht, wie sie das und ob sie das,
2:01:38
kontrollieren wollen. Die Idee ist natürlich prinzipiell erstmal super
2:01:42
Und ich glaube äh jeder Mensch, der in der Stadt wohnt, findet die Idee von weniger Autos eigentlich sehr positiv, kenne ich nur ganz wenige, die das anders sehen. Also klar jetzt irgendwie München, Maximilian Straße oder sowas, dann das ist natürlich,
2:01:55
Auf jeden Fall ein witziges Interview gehört mit irgendjemandem von diesen Luxusladenbesitzern dort, die dann gesagt haben, ja, aber wenn da jetzt die Ferraris nicht mehr sind und die,
2:02:03
Lamborghinis und so. Äh was was sollen sich denn die Leute, die nicht genug Geld haben, um hier einzukaufen, dann angucken, die kommen doch nur, um den Luxus der anderen zu bewundern. Ich mir auch gedacht habe, ja, weiß nicht, äh das ist nicht meine Welt, in der du lebst, weiß nicht, was da los ist, ne. Aber
2:02:17
das kann natürlich potentiell passieren, weiß nicht was man da macht, muss man da einen Eid leisten, dass man sich nicht ein Auto kauft jetzt, dann danach oder interessante.
2:02:24  Marcel
Oder oder die Behörden, die greifen ineinander über, ne? Ich sage mal, es gibt ja eine Zulassungsbehörde, die äh
2:02:30
vielleicht auch noch ähm ja feststellen kann von wegen er oh auf dem Namen ist vielleicht irgendwie über einen anderen, ich sage mal über eine andere Datenleitung ähm
2:02:41
dieser Antrag gestellt worden und äh hier sehen wir aber, oh, weil da ist ja ein Automacht zugelassen auf den. Ja und dann gibt's wahrscheinlich dann irgendwie,
2:02:49
bin jetzt mal ein bisschen böse, vielleicht eine Schwester, eine eine Bruder oder einen Sohn oder so, auf dem dann das Fahrzeug umgemeldet wird, dann ist es auch weg
2:02:57
ne oder
2:02:59
wie jetzt hier zum Beispiel auch äh der Bernd im Slack noch schreibt, ja was passiert dann mit den Leuten, die jetzt sich noch schnell einen Verbrenner kaufen, um diese Prämie abgreifen zu können. Ne, also
2:03:11
altes Fahrzeug vielleicht. Äh also ich denke mal, dass es da dann auch Regularien geben oder berücksichtigt werden müssen
2:03:16
die dann sagen ja okay, du hast das Auto schon drei Jahre oder vier Jahre in Benutzung gehabt oder ähm,
2:03:22
Leasingbesitzer zum Beispiel, was machst du mit denen, ne? Die nachweisen, ich fahre jetzt seit zwei Jahren ein Auto und hier mein Leasingvertrag ist zu hin. Ich hole mir jetzt ein E-Bike. Bitte fördere mich. Ne, das sind dann auch so Dinge. Ähm wo man im Detail wahrscheinlich gar nicht weiß,
2:03:37
wie das äh abgewickelt werden soll.
2:03:39  Phil
Coole Idee auf die Details hätte ich ehrlich gesagt nicht so Bock.
2:03:43
Easy ist das jedenfalls nicht, ne? Man sie werden wahrscheinlich auf irgendeine Art und Weise versuchen wollen dafür zu sorgen, dass mit nur sehr viel Krimineller Energie irgendwie möglich ist, das Ding auszuhebeln.
2:03:55
Gibt's immer die Leute die auch höhere Hindernisse nicht so hinderlich finden, aber die kannst du halt auch nicht ausschließen. Nur nur deshalb wegen dieser Leute irgendwie auf eine gute Idee zu verzichten ist natürlich auch keine gute Maßnahme. Kann man nur hoffen, dass die meisten davon,
2:04:10
profitieren und den Spaß am E-Bike-Fahren entdecken. Äh den Punkt mit dem auf jeden Fall, den den Punkt mit dem Wetter verstehe ich aber, also ich bin auch.
2:04:19
Ich könnte mir das total gut vorstellen, weil alle nur noch Fahrrad fahren würden, aber das mit dem Wetter. Das hat schon auch Implikationen für einen persönlich da, ne? Manchmal ja.
2:04:29
Es ist einfach nicht die geilste Fortbewegung. Bei bei ströhnendem Regen, Gewitter und Sturm äh von Schnee mal abgesehen, den gibt's ja nicht überall,
2:04:37
Aber dort wo es hin gibt glaube ich ist,
2:04:40
Weiß ich nicht, Fahrraddoch nicht das beliebteste Fortbewegungsmittel, ne? Aber gut, man sagt ja immer, gibt kein schlechtes Wetter, gibt nur schlechte Kleidung, ne? Womöglich ist das etwas, was sich etabliert.
2:04:50
Weiß nicht ob in den nächsten zwei Jahren oder vielleicht auch nicht, keine Ahnung, andere Idee diese französische Regierung hat, sind die ich auch sehr cool finde ehrlich gesagt ist.
2:05:00
Sie wollen Flüge verbieten.
2:05:03
Eine Strecke zurückliegen, die man in zweieinhalb Stunden auch mit dem Zug fahren kann. Also bis zu zweieinhalb Stunden. Ja, oder andersrum. Wenn nicht eine Strecke in bis zu zweieinhalb Stunden mit dem Zug zurücklegen kann, dann darf's dafür keinen Flug geben.
2:05:18
Das ist auch eine geile Idee eigentlich.
2:05:21  Marcel
Die Idee ist natürlich geil, würde jetzt aber äh im äh im Bezug auf Morell natürlich gegen seine ähm Bemühungen spielen, ne? Weil wie lange fliegt so eine Velis? Ähm.
2:05:31  Phil
Aber sie fliegt ja emissionsfrei.
2:05:34  Marcel
Ja genau, aber.
2:05:37  Phil
Was was die üblich.
2:05:38  Marcel
Derzeit Inlands Kurzstreckenflüge. Also mehr kann's halt leider.
2:05:42  Phil
Da gäb's bestimmt eine Ausnahmegenehmigung, wenn sich äh irgendwie Paris und Umland da äh eine elektrische Fluglinie leisten könnte oder würde. Äh geht natürlich um die Kerosingurkler, die so normalerweise,
2:05:54
sind in der Luft, ne? Die haben ja einen auch nicht unerheblichen Anteil am Treibhausgasausstoß. Und auch hier versucht man äh war das so lustig jetzt. Ich sehe gerade, ich.
2:06:04
Komplett abknicken. Kerosingur.
2:06:06  Marcel
Ja.
2:06:08  Phil
Ja? Die will man möglichst daran hindern binnen kürzester Zeit zu Start und zu landen.
2:06:16
Denn das eigentliche Fliegen ist das eine, aber gerade das Staatsszenario.
2:06:21
Verbläst halt schon sehr viel Energie und damit entwickeln sich auch da eben krasse Emissionen und das ist einfach eine eine sehr gute Idee das zu verhindern oder zumindest zu minimieren. Also,
2:06:34
Umweltschutzbewegungen und so weiter geht das natürlich wieder nicht weit genug. Das kann ich auch verstehen. Wenn ich jetzt zum Beispiel,
2:06:40
mich erinnere, zweitausendachtzehn bin ich zu so einer Seminarreihe jeden Monat für vier Monate eine Woche nach Berlin gefahren.
2:06:48
Mit dem Zug. Weil man halt von München nach Berlin, mit dem ICE in vier Stunden fahren kann und ich finde, vier Stunden.
2:06:54
Das ist jetzt tatsächlich gar nicht so viel länger, als würde ich mit dem Flugzeug fliegen, denn ich muss ja zum Flughafen
2:06:59
Ich sitze doof, da rum, ich muss durch die Security, ich muss zum Check hin, dann sitze ich nochmal zwanzig Minuten im scheiß Flugzeug, bis es startet, wenn ich am Flughafen in Berlin angekommen bin, dann bin ich ja längst noch nicht so richtig da, also im Endeffekt,
2:07:13
das was da die Umwelt Umweltschutzverbände fordern, sowas wie ja warum nicht bis zu vier Stunden ist eigentlich 'ne relativ valide Grenze, denn ich glaub so vier Stunden Zug fahren ist gar nicht so krass übel.
2:07:24
Eigentlich ist es eine relativ entspannte Geschichte. Äh und da würde man ja noch viel mehr Flüge letzten Endes sparen.
2:07:31
Denn ich weiß nicht genau, aber ich glaube, man kann in vier Stunden ganz schön Kilometer zurücklegen, ne?
2:07:39  Marcel
Mhm. Ja. Da kommen wir nachher noch drauf.
2:07:43  Phil
Ah ja, äh, schnell laden, schnell fahren, ne?
2:07:45  Marcel
Genau.
2:07:47  Phil
Komm mal nachher noch drauf. Aber das ist was für die Postshow. Ja, also auch das ist ein äh Gesetzentwurf der französischen Regierung
2:07:54
da hab ich die Details auch nochmal rausgeschrieben für euch, damit ihr Bescheid wisst, wie das französische System da funktioniert. Dieser Beschluss wurde jetzt von der Nationalversammlung ab verabschiedet. Das geht jetzt dann in den Senat und dann muss es noch vom Unterhaus beschlossen werden.
2:08:09
Wisst ihr Bescheid. Alles, was ihr bisher nicht über das französische Rechtssystem wissen wolltet, wisst ihr jetzt. Hör mal, Marcel.
2:08:18
Wir hatten lange keine Nussfahrzeugecke finde ich. So richtig mit Baumaschinen und hohen Strömen und so.
2:08:24  Marcel
Ja, ich sage mal, wir haben ja mittlerweile auch schon ziemlich viel abgegrast in der Richtung, ne, aber ähm ja.
2:08:32
Das was wir so ungerne sehen, sind natürlich ähm ich gehe jetzt mal so in Richtung
2:08:37
Tagebaubagger, ne? Tagebaubagger, viele oder die meisten funktionieren ja schon elektrisch. Ähm das heißt, äh da steht so ein Koloss äh irgendwo in der Erde und baggert rum und hat wahrscheinlich einen Bein dickes Kabel rumliegen, um die Elektromeletoren.
2:08:52
Zu betreiben und ähmnliches Thema in einem kleineren Maßstab macht äh Liebherr mittlerweile und zwar mit dem R neun sieben sechs.
2:09:03
I. Ähm und zwar ja, was ist das hier so ein so ein so ein so ein Raupenbagger mit einem äh,
2:09:11
Mit einer ziemlich großen Schaufel oben drauf. Äh vorne dran, der hier so einen ähm ja, was ist denn das hier? Äh Muldenkipper.
2:09:19
Voll lädt. Und zwar geht's äh darum, dass der ähm der Bagger selber mit einer Zuleitung sechstausend Volt, vierhundert Kilowatt äh angeschlossen ist, weilweise ähm am,
2:09:32
Fahrgestell unten mittig oder seitlich, ne, dass sich das Ding auch irgendwie ein bisschen bewegen kann.
2:09:38
Und ähm oder auch per Kabeltrommel, also sprich, dass der auch ein bisschen Mobilität wahrscheinlich in die eine oder andere Richtung bietet. Ähm.
2:09:47
Ihr Kabeltrommeln, ja, wir hatten doch ähm in unserer letzten Sendung mit den ähm mit dem Land äh Wirtschaftsgeräten ja auch ähnliches, also dass es dann keine Kabel, sondern eine Rohr äh Rohrrolle oder äh Schlauchtrommel ähm.
2:10:01
Wo dann ähm ich sage mal, Düngemittel oder was weiß ich, was ähm.
2:10:06
Pestizide oder sowas mit verbreitet werden. Ähm oder zum Fahrzeug gebracht werden. Ähm ja, so kann man sich das hier mit den Baggern quasi auch vorstellen. Die brauchen dann natürlich keinen äh Diesel-Aggregat mehr, zumindestens nicht auf dem Bagger
2:10:21
Ähm.
2:10:22
Und ja was ist dann da drauf gebaut letztendlich äh ein großer Trafoschrank auf dem Oberwagen, der dann mit ähm äh Bordspannung von sechshundertneunzig, wo er zwohundertdreißig Volt und vierundzwanzig Volt den Bagger an sich,
2:10:38
ähm betreibt, ne? Einerseits ähm werden.
2:10:44
Ja, die Elektronen ähm damit betrieben, die unter anderem dann die ganze Hydraulik befeuern oder auch den Fahrbetrieb ermöglichen. Ne, und äh da setzt man dann zum Beispiel Elektromotoren auch ein, die äh,
2:10:58
Mit Hitzeschutz an Lagern und dem Hydrauliksystem ausgestattet sind, ne, damit die halt auch diesen ähm Arbeits,
2:11:06
Anforderungen gerecht werden. Ja, also finde ich natürlich auf der einen Seite interessant
2:11:11
Ähm weil der Bagger lokal, ich sage mal, emissionsfrei betrieben wird und vor allem auch leise. Ne, also ich,
2:11:17
Bild mir einfach ein, dass so ein Diesel-Aggregat um einiges lauter ist. Ähm aber ich sage mal, ich weiß jetzt nicht, wo diese Baustellen sind, die werden wahrscheinlich nicht hinter dem nächsten ähm,
2:11:28
Wohngebiets Wohngebiet sitzen, ähm dass dort die Lautstärke eher in ein untergeordnetes Problem ist. Ja. Ja, aber.
2:11:38
Leise baggern. Lokal, emissionsfrei baggern, ja, okay.
2:11:44
Ähm aber ich denke mal, die nutzen hier einfach die Vorteile von Elektromotoren. Ähm hohes Drehmoment, niedrige Drehzahlen und natürlich auch die Ausfallsicherheit im Vergleich zu einem äh Verbrenner, dass man hier einfach wirtschaftlich mit den Geräten umgehen kann.
2:11:57  Phil
Was ja super ist, ne? Wenn man zu dem Lautstärkethema und dem Emissionsthema gleichzeitig auch noch was füllt, was man tut letzten Endes besser hat als vorher.
2:12:06
Dann dann gibt's ja eigentlich gar keine gar keine Argumente dagegen mehr, ne? Außer, dass wir euch lange lange kabelt hinlegen musste in dem Fall jetzt.
2:12:13  Marcel
Gut letzten Endes müssen ähm Baumaschinen wirtschaftlich sein, ne? Die dürfen, die müssen arbeiten, das sind Arbeitstiere, die dürfen nicht kaputt gehen, die müssen lange halten.
2:12:22
Und von daher,
2:12:24
wir wissen ja, bei E-Mobilen äh sind's gerade die Motoren, die deutlich länger halten, ähm als also ich sage mal, gerade auch in Bezug auf Wartung und äh äh Themen, ne, in der Richtung, dass ähm hier,
2:12:38
die Verbrenner einfach verdrängt werden.
2:12:40
Ebenso ähm hofft man sich das natürlich auch auf der Autobahn demnächst irgendwann vielleicht wenn man sich Ladesäulen von Ecoenergetika kauft.
2:12:52
Ähm und zwar ist Ecoenergetika eine äh ein polnischer Anbieter für Ladestationen. Ladestationen mit sehr hohen Leistungen,
2:13:04
So und zwar reden äh sprechen die von selbst bereits installierten tausendzweihundert Ladestationen in einhundertdreißig äh Städten und achtzehn Ländern. Ähm vorrangig für ähm ja.
2:13:19
Ja Ladeinfrastruktur für Busse zum Beispiel ähm,
2:13:25
bis sechshundert Kilowatt. Hier habe ich eine Null vergessen. Da stehen sechzig Kilowatt, ist ein bisschen wenig. Ähm,
2:13:31
PKW-Lader bis dreihundertfünfzig Kilowatt und äh sogenannte Ladehabs, also ich denke mal, wo es dann mehrere Lade äh Stationen gibt mit bis zu zwei Komma zwei Megawatt.
2:13:43
Ja ähm im Augenblick sind sie dabei, neue Ladegeräte oder Ladestationen ähm,
2:13:49
ja zu testen oder aufzubauen mit einer Leistung zwischen siebenhundertfünfzig Kilowatt und eins Komma fünf Megawatt. Ne, hierzu sollen zweiundzwanzig Teststationen bis äh zwanzig dreiundzwanzig, nicht zwanzig dreißig, ne, die Opel,
2:14:03
zwanzig dreiundzwanzig in,
2:14:06
um die Ecke in Deutschland und in Polen aufgebaut werden, die hauptsächlich in der Nähe von Autobahnen und mehreren mehreren städtischen Ballungsräumen installiert werden sollen. Ja und ähm was will man damit machen,
2:14:19
Leichter LKW, ähm das Laden von vierhundert Kilometern ermöglichen und zwar in nur vier Minuten.
2:14:26
Jetzt muss es natürlich noch LKW geben, die vierhundert Kilometer weit kommen. Ähm ja.
2:14:34
Kenne ich bis heute keine. Also jetzt wirklich die man so draußen kaufen kann. Ähm man nimmt dabei äh einen Stromverbrauch von zwanzig Kilowattstunden pro hundert Kilometer an. Ähm ich tippe mal eher,
2:14:47
dass man vielleicht in den vier Minuten eher zweihundert Kilometer nachlädt, weil meine Erfahrung.
2:14:51  Phil
Stunden.
2:14:52  Marcel
Genau. Meine Erfahrung liegt bei vierzig Kilowattstunden pro hundert Kilometer, so in dem Bereich.
2:14:56  Phil
Das will ich aber jetzt auch eher sagen. Also ja, das wird eine sehr positive Schätzung, ne.
2:15:02  Marcel
Genau, große LKWs, also schwere LKWs äh sollen die vierhundert Kilometer auch natürlich mit äh in den Akku geladen bekommen, allerdings dann in weniger als dreißig Minuten. Ähm
2:15:14
was der obligatorischen Pause eines Fahrers entspricht entsprechen sollte. Also letzten Endes auch äh ja,
2:15:24
an die Raststätte fahren, äh Pipipause machen, also erstmal Auto anschließen, vor allem mit den hoffentlich nicht fünfundzwanzig CCS-Kabeln, wie es damals an dieser Fähre war.
2:15:33
Ähm.
2:15:35
Sondern ähm auch einen, also mit einem Ladesystem daher kommt, wo dann die eins Komma fünf Megawatt vielleicht äh mit einem oder maximal zwei Kabeln ermöglicht wird. Ähm und der Mann nach seiner Pipi-Pause und vielleicht nach Luppe, einem Kaffee,
2:15:50
der wieder zu seinem Auto zurückkommt. Interessante auch interessant an der Stelle noch, dass äh Eco-Energetika ähm,
2:15:58
ja auch namhafte Kunden hat. Also namhaft im Sinne von große Kunden äh mir jetzt unbekannt natürlich so ähm,
2:16:07
öffentliche Personal, Personennahverkehrsunternehmen, wie die RATP in Paris,
2:16:13
oder die MZA in Warschau, ne? Wäre mir dann schon eher ein Begriff ist, ist die äh Berliner Verkehrsgemeinschaft, die BVG und die Münchner Verkehrsgemeinschaft MVG, die wohl zu den Kunden gehören, die dort,
2:16:26
Ladeinform, äh, Ladesäulen oder Ladepunkte geliefert und installiert bekommen haben.
2:16:33  Phil
Neues? Ja, das ist do.
2:16:38  Marcel
Frastruktur ist jetzt nicht so ein Nutzfahrzeug, aber Bus und LKW schon, ne? Ja.
2:16:42  Phil
Ja, ja, schon. Das gehört ja dazu, ne? Äh wir können können natürlich viel über Elektro
2:16:47
LKWs und Busse und Kram sprechen, aber die wollen natürlich auch geladen werden und dann brauchst du auch die Unternehmungen, die die Infrastruktur,
2:16:55
zu für zur Verfügung stellen, ne? Muss man dann in äh in München mal nach Mosach fahren, ins neue MVG-Depot und dann mal gucken, ob irgendwo Ecke Energetika draufsteht.
2:17:04  Marcel
Ja, das müssten wir mal gucken, vielleicht auf irgend so einen kleinen Typenschild.
2:17:08  Phil
Uns nicht erwischen lassen, da ist bestimmt ein Schrank kommt, man darf eigentlich nicht da rein oder so. Aber wir können ja sagen, wir sind Journalisten.
2:17:14  Marcel
Ja und wenn nicht dann äh würde ich sagen wollen wir uns den ganzen Kram einfach selber, so wie Mark Geiwer.
2:17:25  Phil
Mark.
2:17:26  Marcel
Klingt komisch und kurios, ist aber so.
2:17:31  Phil
Wer ist denn Mark Geiber bitte.
2:17:33  Marcel
Kennst du Mark Geiber nicht? Äh Mark Geifer ist wahrscheinlich ähm also die Julien müsste den kennen. Ich glaube der spricht Französisch.
2:17:42
Marc guyvär. Ja, was macht der? Der baut ähm.
2:17:48
Ja, ich sage mal, vier räderige Fahrzeuge mit äh Holzsitzpolst gepolsterten Holzsitzplatten. Ähm ja.
2:17:57
Ja, ich spinne jetzt einfach mal, das ist ein ganz kleiner äh äh Fahrzeuge. Ähm,
2:18:01
die teilweise aus Fahrradrahmen äh zusammengeschweißt äh werden. Jetzt in dem Fall.
2:18:08
Äh gibt's einen kleinen Wagen mit äh äh vier Radnahmenmotor, also so quasi ein Allradfahrzeug. Hat dann äh
2:18:16
Lithium, Polymer, Akkus wieder das, also ich habe mir das Video angeschaut, der der nimmt dort einfach äh so typische Modellbauakkus, zehntausend Milliamperstunden auseinander, so drei, vier Zäller,
2:18:28
Spacks die irgendwie zusammen und hängt die ans Fahrzeug, also hochsicher natürlich, ne? Gera,
2:18:34
haben Seitenaufprallschutz, ne? Wenn die Teile hochgehen, möchte er nicht dran sitzen. Aber es ist halt schon sehr interessant, wie einfach und wie zügig er da äh sich so ein Auto zusammenbaut, was unter anderem Allradantrieb hat
2:18:46
bis zu einundfünfzig Kilometer pro Stunde äh schnell sein kann. Äh und gleichzeitig auch noch ähm ich sage mal einen Aufbau,
2:18:53
für Solarzellen ermöglicht, damit das Ding auch über einfache, ja, sowas, was ich auf meinem Pavillon hier drauf habe, Solarzellen geladen werden kann.
2:19:04
Marca, gibt's auch einen schönen YouTube-Channel, wo man sich mal so seine Bauten anschauen kann, total lustig.
2:19:11  Phil
Findet man natürlich, wo Marcel den Link.
2:19:15  Marcel
Auf YouTube. Ach so, in den Shownotes.
2:19:18
Mal den Link. Ja.
2:19:20  Phil
Wenn man jetzt ein richtiges Auto will in Anführungszeichen dann äh ist man ja bisher eigentlich zu einem,
2:19:27
Auto äh Verkäufer gegangen ist und so ein Autohaus heißt das glaube ich. Und wenn man total modern ist, dann kann man ja sein Auto auch im Internet kaufen. Ne? Und jetzt? Jetzt, jetzt kann man aber auch.
2:19:41
Auto nicht nur kaufen, sondern auch lesen. Und wenn man total fancy schmelzt, die neuzeitlich unterwegs ist, dann kann man auch ein Auto im Abo haben,
2:19:51
so Festpreis und wenn ich's nächsten Monat nicht mehr brauche, kündige ich halt das Abo, habe ich kein Auto mehr. Und wenn wir jetzt richtig Bleading, er hätte schon unterwegs ist.
2:20:00
Dann holt man sich sein E-Auto, Abo bei Tschibo.
2:20:04  Marcel
Was.
2:20:06  Phil
Genau. Das habe ich auch.
2:20:06  Marcel
Bei Tschibo. Das sind doch die, die so grüne Bohnen äh braune Bohnen und sowas verkaufen, ne?
2:20:11  Phil
Ja, genau, der der Kafferöster Chibo erweitert seinen Non-Food-Angebot und äh kooperiert jetzt mit einem Anbieter von Autoflatrates. Das heißt, du kannst dir jetzt einen Kaffee holen und dabei ein Eheauto klicken.
2:20:27  Marcel
Welche gibt's denn da? Ah, da kommen sie schon.
2:20:30  Phil
Ich glaube, es gibt gar nicht so viele. Ich habe den Link gerade in den Set gepostet, äh wenn ich das richtig verstanden habe, gibt's jetzt erstmal zwei.
2:20:38
Und zwar haben wir in Anführungszeichen unteren Ende zu der größten Kategorie den Fiat fünfhundert E. Das aktuelle Modellchen, Schick Flott und Brandnew und am anderen Ende das Tesla Modul drei.
2:20:52  Marcel
Mhm. Ja. Also ich habe mir das äh,
2:20:57
Angebote machen wir auch noch genauer angeschaut, weil ich gerade für den Preis, für den die das anbieten, ähm sehr günstig finde, weil äh man kriegt ein Auto mit allem
2:21:06
Also sprich mit äh Versicherung, mit ähm,
2:21:10
ja witterungsgerechter Bereifung und so weiter für dreizehn Monate und dreizehntausend Kilometer habe ich so gedacht, ja gut, den Fiat fünfhundert E, den gibt's ja auch mit vierundzwanzig Kilowattstunden Batterie, ne? Werden sie wahrscheinlich das Billig-Modell hinstellen
2:21:23
Aber nein, es ist tatsächlich, der mit den siebenunddreißig Kilowattstunden und dreihundertsiebzehn Kilometern WLTP Reichweite. Ne und dann natürlich.
2:21:33
Welche Version kriegen wir da? Wir haben ja über den fünfhundert E schon gesprochen. Das ist dann der Ikon oder Eikon? Ikon, wie hast du denn Eikon.
2:21:41  Phil
Ja, ich würde den ICAN nennen, aber weiß nicht. Was der Italiener sagen würde.
2:21:47  Marcel
Ja, also wenn ich jetzt mal betrachte, wie teuer unsere Zoe ist, natürlich wir haben mehr Kilometer, die wir äh fahren dürfen, aber wir sind die,
2:21:55
Versicherung separat bezahlen, ähm die Reifen, die mussten wir auch separat besorgen. Ähm, Reichweite dürfte ähnlich sein.
2:22:04
Preises auch ähnlich. Kriegt man hier alles aus einer Hand, ne,
2:22:09
kann man mehr ausgeben, dann geht es in Richtung vielleicht zum Model drei Standard Ranch Plus, ne? Den kann man hier beiweise vierundzwanzig zwölf oder vierundzwanzig Monate ähm,
2:22:21
lesen, ich nenn's mal oder Langzeitmieten. Eigentlich ist es ja eine Miete, weil es ist ja alles drin, genau. Langzeitmiete. Ähm bei zehntausend Kilometer pro Jahr.
2:22:31
Wie gesagt, bei allen Fahrzeugen äh oder bei den Angeboten Fahrzeugen ist alles drin, außer Strom. Ähm und dann gibt's noch so Dinge, die man vielleicht wissen sollte in Richtung was passiert, wenn ich die Kilometer eigentlich überschreite.
2:22:44
So und zwar werden hier.
2:22:46  Phil
Hässlich, oder?
2:22:48  Marcel
Jos kommt drauf an, also finde ich jetzt marktüblich die Preise hier, dafür, dass man ja Full Service hat,
2:22:54
Und zwar wenn man den Leasingvertrag um bis zu zweieinhalbtausend Kilometer überschreitet, bezahlt man fünfzehn Cent pro Kilometer. Darüber dann schon äh fünfundzwanzig Cent. Das ist dann schon teuer. Ähm.
2:23:07
Wobei maximal nur viertausend Kilometer überzogen werden dürfen. Was gibt's noch als ähm.
2:23:15
Ja, Einstiegshürde und zwar das Alter, ne? Der Fahrer muss mindestens einundzwanzig Jahre alt sein, das heißt, der ist im optimalen Fall dann schon aus der Probezeit heraus und kann auch Auto fahren.
2:23:25
Mag man hoffen. Und was gibt's noch als Option.
2:23:30
Ähm sprich kostenpflichtige Optionen wird dann die äh New Motion äh oder das in die Motion Ladesystem sein. Ne, also dass man dann zu Hause vielleicht auch gleich die Möglichkeit bekommt, ähm sich eine Ladebox hinzubauen.
2:23:43
Mal gespannt. Also da habe ich mir den Preis jetzt nicht angeschaut. Wie teuer das wird.
2:23:47  Phil
Mhm. Oder wie wie würde man jetzt die Preise so bewerten? Also Fiat fünfhundert E habe ich verstanden, ist gar kein schlechter Preis, aber ist jetzt das Model drei, ist jetzt ist das jetzt günstig oder ist das teuer? Ich kann das gerade nicht vergleichen.
2:23:59  Marcel
Gut, also der vier fünfhundert E kostet hier zwohundertneunundachtzig Euro im Monat. Das ist für,
2:24:05
dreizehntausend Kilometer oder für tausend Kilometer pro Monat gar nicht so schlecht. Ähm ein Model drei Standard Range Plus für siebenhundertsiebenundsiebzig Euro im Monat ist schon teuer. Ähm,
2:24:19
Es kommt jetzt ganz drauf an, wie man das betrachtet, hole ich mir jetzt einen Model drei von der ähm Tesla Homepage im Leasing. Äh dann kann ich den natürlich auch für sechshundert Euro bekommen. Allerdings ist dann keine Versicherung mit dabei,
2:24:32
es ist 'ne Anzahlung mit dabei die du tätigen musst mit allem drum und dran. Von daher ist der Preis schon wettbewerbsfähig sag ich mal.
2:24:42
Man bekommt halt immerhin äh einen dreihundert PS starkes Auto mit Heckantrieb und einer Reichweite von mindestens zweihundertfünfzig Kilometern.
2:24:54  Phil
Könnte schlechter sein. Ja gut.
2:24:55  Marcel
Könnte schlechter sein.
2:24:56  Phil
Ja also ich glaub vergleichsweise nicht so schlecht, was man dabei nicht vergessen äh darf, habe ich
2:25:01
gerade im Slack auch noch gelesen in der Reaktion auf das, was wir gerade so erzählen, ist manchmal ganz interessant, ist so der Punkt ähm wahrscheinlich wird man am Ende des Abos dann bei jeder kleinen Gebrauchsspur dann nochmal extra zur Kasse gebeten. Davon ist wa,
2:25:14
auszugehen. Da sind ja auch beim Leasing die Leasinggeber durchaus pingelig, ne?
2:25:19  Marcel
Ja. Also man sollte sich in jedem Fall den Schadenskatalog äh besorgen, der zu diesem Leasing äh hinterliegt. Ähm,
2:25:28
oder ich sag mal diese diese ähm.
2:25:30
Bedingungen, die dahinter stehen. Ähm man geht ja davon aus, dass der Wagen in den ein oder zwei Jahren natürlich jetzt nicht so stark runtergerockt wird. Ähm schon alleine, weil die Kilometer ähm ja auch,
2:25:42
nicht so üblich sind, die man da fahren kann. Wobei heute,
2:25:46
Wie sieht mir das heute aus? Ähm wenn man jetzt man kann eigentlich keine großen Reisen machen. Man schafft sich damit vielleicht ein Fahrzeug an, was jetzt hier für den Daily Einkaufs US Case hergehalten äh herhalten muss.
2:25:58  Phil
Coole Mannschaft sich jetzt grad vielleicht auch einfach gar keins an, ne?
2:26:01  Marcel
Ja eben. Gut. Irgendwie müssen die Leute ja auch überleben, ne.
2:26:07  Phil
Ne, verstehe ich schon. Naja gut, also ich habe mit Malik diskutiert, warum ich das in die äh kuriose äh Kuriositätenecke schiebe. Äh und zwar, weil ich's einfach witzig fand.
2:26:21
Beim bei Chibo, ein Autoabo kriege, fand ich halt einfach kurios. Andererseits hat er natürlich Recht in dem Punkt, den er gemacht hat, er meinte äh das ist halt.
2:26:32
Eher so 'ne Tendenz, prinzipiell beim Autofahren, ne? So dieses, ich, ich mach ein Abo, ich mach.
2:26:40
Vielleicht irgendwie kurzfristigere Sachen und ich kann mir vielleicht dann auch Sachen leisten, die ich mir nie kaufen würde.
2:26:46
Das ist womöglich schon eine Sache, gerade dadurch, dass man das in einem Laden wie Tschibo angeboten bekommt.
2:26:54
Aus auch ein gutes Zeichen, ne, dass sich das in in äh Richtungen entwickelt, in denen man das nicht vermutet hätte, dass ja oft häufig
2:27:03
oft und häufig ja sowohl oft wie als auch häufig ist es ein gutes Zeichen, äh wenn solche Dinge passieren. Nichtsdestotrotz habe ich das gelesen und das erste, was mir einfiel, oh äh gleich
2:27:13
Link in die Kuriositätenecke packen. Aber wir haben's ja auch jetzt relativ ernsthaft besprochen. Also im Kern ist das natürlich nicht mal eine dumme Idee. Mal gucken, wie das sich so trägt.
2:27:23
Kann man ja daran ablesen, wie lange dieses Angebot aufrechterhalten bleibt, vielleicht verschwindet's einfach in zwei Monaten wieder, weil Leute es nicht wollen oder nicht brauchen oder die Zeit nicht reif ist oder einfach alle zuhause sind aus Gründen.
2:27:38
Klatsch.
2:27:40
Nur so äh zum Einleiten des Ostklangs.
2:27:44
Mal was anderes. Kuriositäten, Ecke geschlossen und damit äh sind wir in der letzten Sektion dieser Sendung angekommen. Ist ja relativ kompakt heute, sagt die Uhr. Aber macht er nicht.
2:27:55
Dennoch äh Informationsgeladen glaube ich, wenn ich so zurückblicke. Ich äh bin schon fast schon ein bisschen heiser. Ich habe sehr viel an äh so vom Gefühl her habe ich viel geredet.
2:28:04  Marcel
Mhm. Jo.
2:28:06  Phil
Mache ich sonst nicht, muss er auch mal sein.
2:28:08  Marcel
Dann bleibt uns ja nur noch eines zu sagen, ne?
2:28:12  Phil
Ja, was denn?
2:28:13  Marcel
Ja, wenn euch gefällt, was wir machen.
2:28:15  Phil
Ach so ist schon so weit, haben wir gar nichts irgendwie zusammenfassendes hinten raus, was wir noch irgendwie loswerden müssen oder sowas eigentlich nicht, ne? Tatsächlich.
2:28:22
Ja, gut dann nicht. Also dann ähm sage ich ganz herzlichen Dank erstmal dem äh Gauri nochmal, der jetzt gerade zwar nicht mehr da ist, aber das gehört sich natürlich so zum Schluss nochmal vielen Dank zu sagen,
2:28:33
Guido hat auch nochmal Boss war in der Sleg geschrieben und sich bedankt für die für die Franzosen-Credits, die er geklickt hat vorhin. Er hat uns beim Fahrrad fahren gehört, was ja auch schön ist, Fahrrad fahren,
2:28:43
vielleicht auch ein bisschen Thema in dieser Sendung. Ansonsten, wenn euch die Episode nicht lang genug ist, es kann ja sein, es sind ja jetzt gar nicht vier Stunden oder so, dann geht ihr auf Patü und dann kommen Slash Clean Electric und bekommt dort
2:28:56
die Postshow, zusätzlich für eine Euro pro Episode und äh für alle die, die schon da sind, sage ich, äh Messi.
2:29:06
Wie der Franzose so sagt, der ich hier bin. Ansonsten wisst ihr ja, wie es.
2:29:10
Mir nicht gefällt, was wir machen, empfehlt uns bitte weiter, hinterlasst eure Sternchen, Rezensionen und all eure Liebe überall dort, wo ihr Podcast bekommt und wenn nicht.
2:29:21  Marcel
Und tschüssi.