Bildung - Zukunft - Technik (BZT)

@schb und @gibro reden in regelmäßigen Abständen miteinander über die digitale Bildungsszene. Wir nehmen Schule und Ausserschulisches in den Blick, sprechen über aktuelle Blogbeiträge und Säue, die durchs (digitale) Dorf gejagt werden und wollen Tools vorstellen, die wir benutzen und Apps empfehlen, die uns helfen unsere Arbeit zu machen.

https://bildung-zukunft-technik.de

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episode 80: Wir scheitern am Login [transcript]


Felix und Guido setzen sich mit Löschen von digitalem, Moodle -Hacks, Selbstorganisierten Fortbildungen, Datenschutz in der Digitalen Welt und vielem mehr auseinander.

Shownotes
  • Was ich als Arbeitgeber von Schulabschlüssen 2021 halten werde
  • VUCA
  • Tweet von @fluiditaet
  • Trashdir löschen (erfordert eine Anmeldung bei moodle.org)
  • Cisco-Podcast zu Digitale Bildung mit Lobo und Esken
  • Medienkompetenzen für die Lehrer_innenausbildung
  • Schule digital: „Lehrkräfte mussten die Versäumnisse der Politik ausgleichen“
  • Hessen beendet Schonfrist für MS Teams an Schulen
  • Schule digital: Wie ein Lock-In an Schulen der Gesellschaft schadet
  • Schule digital: Die Not schleift den Datenschutz
  • Pandemie und digitale Kollateralschäden
  • AirDrop für alle
  • Digitale Ausstellung ZKM: Berechenbar – Unberechenbar
  • Kunstmatrix


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 2021-04-21  1h59m
 
 
00:00  Sound
00:13  Guido
Tee, der Podcast über Bildung, Zukunft und Technik.
00:25
Hallihallo hallöchen, hier ist eine neue Episode von Bildung, Zukunft, Technik, wir haben den zwanzigsten vierten zweitausendeinundzwanzig,
00:34
und wir sind in der achtzigsten Iteration wie immer mit dabei.
00:43  Felix
Felix und.
00:45  Guido
Äh du enttäuscht uns nie, du bleibst äh leicht verzögert und immer so ein bisschen würde ich sagen scheu, aber.
00:52  Felix
Das liegt an deiner.
00:53  Guido
Von dir.
00:55  Felix
Das liegt an deiner Internetleitung.
00:56  Guido
Achtung, ja klar. An meiner Internetleitung, nee, das liegt an Studiolink, das hat irgendwie äh einen deutlich äh krasseren Verzug, als wir immer so glauben.
01:05  Felix
Ja. Äh wer bist du denn?
01:07  Guido
Guido, na wie immer, der Guido.
01:09  Felix
Genau. Genau, wir sind am Start. Bei bestem Wetter und äh wunderbarer politischer Lage.
01:18  Guido
Wunderbar, oder? Baerbock ist äh Baerbock äh hat sich äh als äh Kanzlerkandidatin bereit erklärt, den Job zu machen.
01:24  Felix
Ach so und ich wollte eigentlich ja genau.
01:29
Ja genau und auf der anderen Seite äh Laschet.
01:33  Guido
Da ist ja gerade gar nichts wundervoll. Aber ich glaube, äh wenn alles gut läuft, dann spielt die CDU ja keine große Rolle.
01:44  Felix
So weitergeht wie bisher, das Problem ist, auch die SPD spielt keine große Rolle, also hoffen wir mal, dass es nicht rechts außen dann nochmal eine größere Rolle gibt, aber ähm.
01:55
Auf jeden Fall wird Laschet Schwierigkeiten haben, äh die AfD einzufangen, zumindest nicht so, wie es die, wie es Söder hätte machen können,
02:03
glaube ich und ähm gestern war ich ganz feste der Überzeugung, dass Laschet der angenehmere Kandidat ist für ähm inzwischen weiß ich das schon nicht mehr,
02:15
der äh ich glaube äh hat das heute Morgen auch gesagt, der Laschet greift die komplette katholische Mittelschicht, die eigentlich nur Ruhe haben wollen, ähm mit seiner Art sehr, sehr gut ab,
02:27
dem kannst du schlecht Populismus vorweißen, also auf einer emotionalen Ebene, weil er halt oft so ruhig rüberkommt, so kumpelhaft,
02:37
Das ist natürlich ein totaler Populist und überhaupt nichts auf die Reihe gekriegt hat, ist was anderes. Aber Söder ist halt in seinem Auftreten auch Rumpeliger. Das heißt, du kannst dem einfacher eine gewisse ähm Unannehmlich,
02:48
Unangenehmheit äh unterstellen. Auch im im katholischen Kreisen. So, der ist so laut.
02:54
Und ähm von daher äh weiß ich gar nicht, ob's für Berber, also ich glaube, äh Laschet äh muss man einfach nur laufen lassen.
03:03
Also im Grunde genommen ist es dankbar. Söder rumpelt auch und Laschet kann, glaube ich, einfach nur laufen gelassen werden,
03:09
musste einfach nur, da musst du immer nur eine Woche warten, dann widerspricht der sich selber.
03:13
Er denkt nach und es kommt irgendwas bei raus, was dann eh nicht gemacht wird, also das ist ja bisher nix Substanzielles gewesen.
03:20  Guido
Ja, apropos haben wir Themen.
03:23  Felix
Wolltest du dazu.
03:28
Wir haben ein paar Themen. Ähm ich gucke mal in unser Pad und ähm.
03:34  Guido
Es fängt an mit Corona und Kram.
03:36  Felix
Genau, Corona und Kram und du wolltest was zu Impfgegnern sagen, beziehungsweise den Test in den Schulen, wie läuft's bei euch?
03:41  Guido
Äh eigentlich würde ich sagen, es läuft super. Mhm,
03:46
Es gibt natürlich irgendwie ein paar Eltern, die äh Eltern, die sagen, ähm was ist, wenn ich mein Kind nicht teste,
03:52
Und dann sage ich immer, ja, kannst nicht in die Schule gehen. Das ist ja eigentlich ganz einfach gerade. Ähm das heißt, eigentlich gibt's gar nicht so eine richtige Testpflicht,
04:01
weil es in dem Fall eben auch keine richtige Schulpflicht gibt. Das heißt man muss da glaube ich grade so ein bisschen,
04:10
so ein bisschen pragmatisch mit umgehen. Natürlich gibt's irgendwie Eltern, die sehen, das Kind ist wohl gefährdet, wenn sich äh die Dinge, wenn sich die Kinder äh testen müssen. Aber glücklicherweise sind bei uns in der Elterngruppe auch ganz viele Schüler
04:23
die da sind, weil ihre Eltern kein Deutsch sprechen. Und,
04:28
die die äh sagen dann zum Beispiel äh auf so Mütter, die sagen, ja, aber das ist so schlimm für mein Kind und ich finde das alles ganz furchtbar, das dann sagen die,
04:37
Entschuldigung, wir haben das jetzt irgendwie schon mehrfach gemacht und ich kann euch sagen, es tut nicht weh und es ist auch noch nicht schlimm für uns.
04:44
Und ich glaube, dass das insgesamt manchmal total guttäte, wenn in diesen durchgeknallten Elterngruppen ein paar Schüler wären oder Schülerinnen wären, die sagen, ey, jetzt habt ihr euch mal nicht so.
04:59  Felix
Also Fakt ist ja tatsächlich äh, dass äh darüber so ein bisschen die allgemeine Schulpflicht, also das wird man nämlich jetzt äh,
05:06
auf auf einer ähm
05:09
Wahrscheinlich wieder einfangen können, aber zumindest hat äh auch äh unsere ähm,
05:15
die die Schulministerin, deren Namen, ich weiß nicht, in NRW gibt's da so jemanden, der es eigentlich macht der was ganz anderes, aber der ist ja irgendwie auf Schulminister Posten gekommen und der sagt.
05:25  Guido
Wir sprachen darüber, äh hört euch die Episode mit an. Äh was war das, die vor zwei Folgen? Das ist achtundsiebzig. Mhm.
05:32  Felix
Jene ja also einfach diese diese Persona, ähm die das da als Job macht, die hat äh gesagt auf die Frage, was ist denn mit den Kindern, die äh den Test verweigern?
05:47
Ja ähm ja, also ähm äh die die haben kein Recht auf Distanzunterricht. Hä? Weil.
05:55  Guido
Das ist ja auch eine geile Aussage.
05:59  Felix
Ja, aber das ist natürlich eine Verwaltungsaufführung beziehungsweise eine Politikaussage, die hat eine Antwort gegeben. Die haben kein Recht auf. So, das äh impliziert aber nicht, die dürfen auch nicht in die Schule.
06:08
Das heißt, für diese Kinder ist,
06:12
Nach Aussage von dieser Person tatsächlich die Schulpflicht für diesen Tag, sofern man von der Beschulungspflicht überhaupt unter Corona-Bedingungen reden kann. Das ist sozusagen eh schwierig, ne?
06:22
Weil die Anwesenheit im Schulhaus ist ja gar nicht als Pflicht im Moment äh gedacht, was ja sonst unter Schulpflicht auch verstanden wird. Aber eben tatsächlich ähm wenn du dein Kind nicht in die Schule schicken möchtest.
06:33
Musst du an diesen Tagen einfach nur den Test verweigern.
06:36  Guido
Ja
06:37  Felix
Hast dann ganz offiziell frei, weil kein Recht auf Distanzunterricht, die Schule darfst du nicht besuchen, ERGO,
06:45
nichts tun und das ist schon äh spannend, weil das eigentlich so ein Ding ist, was bisher irgendwie nie äh angefasst worden ist. Also eigentlich hätte es ja heißen müssen,
06:53
wenn ein Kind den Test verweigert, muss es auf eigenem Wege den,
06:59
Stoff nachholen.
07:01
Das wäre ja eine Antwort gegeben gewesen, wo man sagt, okay, machst du dann halt zu Hause, aber sie hat einfach nur gesagt,
07:06
hat kein Anrecht auf Distanzunterricht mit anderen Worten ähm die Schule oder der Lehrkörper ist komplett draußen vor,
07:12
Und das ist äh entweder ähm,
07:15
weil es in der Immobilienbranche so eine übliche äh Terminus ist, äh hat kein Anrecht auf. Ähm und sie überträgt das einfach auf die Schule oder sie hat tatsächlich keine Ahnung, wie sowas in der Schule eigentlich abläuft und welche Begrifflichkeiten man da nutzt. Ich weiß es nicht.
07:28  Guido
Lass uns Zweiteres tippen. Ähm die die interessante ähm,
07:33
Die interessante äh Frage ist ja jetzt so ein bisschen, wenn man das jetzt durchzieht und sagt, ähm ich äh
07:42
ich will nicht, dass mein Kind getestet wird, ne, dann verschärft das ja in gewisser Weise nochmal diese
07:50
ähm diese Situation, dass
07:53
Kinder jetzt in den letzten anderthalb Jahren, ich drück's mal so platt aus und so,
07:57
so ähm böse wie's nur irgendwie geht eigentlich nix gelernt haben ne und nix lernen konnten.
08:03
Und.
08:04  Felix
Ja, ja.
08:05  Guido
Dass äh das, was da jetzt so an Abschlüssen
08:08
eventuell auf den ein oder anderen zukommt, dass das im Prinzip nicht zu gebrauchen ist. Also die, die äh sprechen irgendwie auf Bund äh ebene ähm davon, dass man jetzt eigentlich irgendwie so einen Nachhilfeetat braucht,
08:22
da reiben sich bestimmt schon irgendwie die ganzen Nachhilfeschulen, die
08:25
die Hände äh oder aber, dass man äh zumindest oder dass man äh und das wäre am anderen Ende äh noch viel, viel schlimmer und wirtschaftlich wird es nie durchkommen, dass man äh sagt, wir die müssen im Prinzip alle im Schuljahr wiederholen.
08:39
Ähm und ich äh habe eigentlich den Eindruck, wenn ich jetzt natürlich in sehr privilegierten Haushalt schaue, ähm
08:48
dass die äh Kinder Dinge gelernt haben, die sie unter normalen Bedingungen nie hätten lernen können.
08:55  Felix
Äh beziehst du dich so ein bisschen auf den äh Artikel von Jöran?
09:00  Guido
Äh ja, äh aber ähm du hast auch ein Video geschickt, das in so eine ähnliche Richtung äh äh ging. Du hattest,
09:07
ne? Und ähm das, dass es letztendlich ähm habe ich das jetzt aus vielen anderen ähm,
09:14
Texten auch nochmal rausgelesen und würde das auch selbst beobachtend ähm so einschätzen, ähm dass äh Kinder so einmalig die Möglichkeit haben,
09:25
einer ähm Welt. Äh im besten Sinne des Wortes eben.
09:31  Felix
Entschuldigung, ich bin total alt. Was ist?
09:35  Guido
Das das ist doch diese das ist doch dieses agile äh aus aus dieser ähm agilen ähm,
09:42
Äh Arbeitsweise stammt ähm volatil. Äh also jedes ähm muss man eben kurz gucken,
09:50
Mann ey, jetzt habe ich das gesagt, ne? Äh,
09:55
ähm bedeutet, ähm äh.
10:01  Felix
V wahrscheinlich.
10:01  Guido
Ja, Brutalität, Unsicherheit, Komplexität und Ambigoität, ja? Und ähm das ist sozusagen die Gesellschaft, in der wir uns bewegen
10:09
und diese Gesellschaft, also es kannst du im Großen, im Großen und Ganzen sagen, bestimmt von äh großen Unsicherheiten,
10:16
diese großen Unsicherheiten, die gibt's ja eigentlich in der Schule gar nicht, oder? Die gab es bisher gar nicht, sondern da wurde sozusagen eigentlich vorgegaukelt ähm
10:23
Hier haben wir es mit einem ganz stabilen und festen Umfeld zu tun. Ähm und so einem absehbaren. Wir wissen genau, wann was als nächstes kommt.
10:31
Und äh das ist ja äh ehrlich gesagt gerade in Schule äh komplett oder nicht nur in Schule überhaupt so im Bildungsbereich. Ähm,
10:38
komplett auf den Kopf gestellt. Die wissen im Prinzip gar nicht, ob die nächste Woche noch zur Schule gehen werden,
10:43
und das wissen nicht nur die Kinder nicht, sondern das wissen auch die Lehrenden nicht,
10:47
das führt sozusagen in eigentlich ähm so eine so eine ähm
10:52
so eine Verfasstheit, in der man ähm so ein bisschen äh guckt, so von der Hand in den Mund. Das ist ja eigentlich so das, wie wie Schule überhaupt nie funktioniert hat
11:02
und ähm auf diese Art und Weise jetzt sozusagen ähm mal zu schauen, was was können äh Kinder, Jugendliche, junge Heranwachsen,
11:10
eigentlich äh daraus ähm an Fähigkeiten und Kompetenzen ziehen, das fände ich schon ziemlich interessant.
11:17  Felix
Ja und ich glaube, dass sie das viel tun und äh das einzige, die einzige Messgröße, die halt scheitert, ist sozusagen äh die Vorstellung äh derer, die äh.
11:29
Glauben, dass Schule nur im Schulhaus oder lernen nur im Schulhaus stattfinden kann, weil ähm du, also.
11:37
Ich glaube nämlich auch, dass die Schüler im Moment Kompetenzen erarbeiten, die ihnen, wenn sie mal in der Position sind, wie heute ein Herr Laschet, durchaus helfen sollten.
11:46
Weil sie eben eine eine äh Situation erlebt haben, die die Grundfesten, wie du das gerade gesagt hast,
11:53
unserer bürgerlichen Selbstbeweichung narkotisierung also im Sinne von es verändert sich ja doch nichts. Die Dinge sind so wie sie sind und sie sind gut so wie sie sind,
12:07
Ich habe morgen noch meinen Arbeit äh meinen Job und ähm,
12:11
Auch wenn mal irgendwo die äh komische linkere demonstriert, am Ende wird auf jeden Fall immer alles so bleiben, wie es ist. Das ist ja so eine so eine Vorstellung einfach der Bürgerlichkeit, die ähm also die Autobahnen werden weiter gebaut, wir dürfen weiter fliegen und es wird immer alles besser.
12:25
Und diese Vorstellung ist natürlich im Moment in den Grundfesten erschüttert, weil wir seit über einem Jahr, seit fast anderthalb Jahren keine regulären Schulbetrieb alleine mehr haben.
12:35  Guido
Und weil Veränderungen sich plötzlich, sagen wir mal, ähm ähm begrenzt auf einen Zeitraum, den wir total gut erfassen können. Also, ich glaube, dass wir den ganz schwer erfassen können, wenn sich innerhalb von zehn Jahren etwas ändert, was ja auch.
12:47  Felix
Genau, das ist, wir üben.
12:48  Guido
Nur eine schnelle Änderung ist, ja?
12:50  Felix
Wir üben für den Klimawandel.
12:51  Guido
Genau, aber äh hier passiert das sozusagen innerhalb von Wochen.
12:55  Felix
Genau. Aber ich habe noch eine andere. Warte mal eben, ich muss mal eben kurz hier. Ich habe noch,
12:59
hört man mich, ja. Ich habe noch eine andere Idee grade gehabt.
13:02  Guido
Wenn du nah rangehst, wunderbar.
13:04  Felix
Ich habe noch eine andere Sache grade gehabt, weil du gesagt hast, die Lehrenden und,
13:08
Lernenden und eigentlich alle können überhaupt nicht sagen, ob nächste Woche noch Schule ist oder nicht. Ähm.
13:15
Wenn wir einfach unseren, dass, dass, das Denken ist so,
13:20
Das denken ist so, man hangelt sich im Grunde genommen im Moment immer von Woche zu Woche. Also immer von ähm bis zur nächsten Frist, weil man insgeheim doch hofft oder zumindest das Setting hat, dass dann wieder Präsenz ist,
13:33
oder zumindest Teilpräsenz. Wenn man aber vor einem halben Jahr gesagt hätte,
13:42
Wie das Internet, so geht auch der Virus nicht so schnell vorbei, bis wir alle geimpft sind, verbrauchten, braucht es noch ein bisschen Zeit. Unser Setting, unser Modus ist nicht Präsenz, sondern unser Modus ist,
13:53
online, dann hätte man seit einem Jahr total so guten Unterricht machen können, weil man einfach das Setting entsprechend angepasst hat, weil man das aber nicht tut, weil man sozusagen immer noch an den alten Modi festhält.
14:06
Kommen wir nicht weiter, weil ich glaube tatsächlich, dass es jetzt um meine Prognose, dieses Schuljahr wird nichts mehr sein, also ich habe das auch schon mal hier gesagt, aber das wird
14:15
definitiv nicht der Fall sein,
14:17
wir haben trotz Schulschließungen hier in Wuppertal weiterhin steigende Incidenti, wir sind heute bei zweihundertfünfzig, wir waren schon bei zweihundertsiebzig
14:23
siebzig am Sonntag, das heißt äh morgen wird's wahrscheinlich dann, also meine Prognose war, dass am Freitag wahrscheinlich hier knapp die Dreihunderter reißen werden, wenn die Nachmeldungen dann da sind.
14:31  Guido
Ja, irgendwann hast du ein exponentielles Wachstum erreicht und dann kriegst du das auch nicht mehr gestoppt, ja.
14:36  Felix
Ja, das ist ja die ganze Zeit schon, aber es ist einfach irgendwann wird so offensichtlich, weil einfach dann. So und das trotz Schließung haben wir das. Jetzt kommt der nächste, die nächste Mutation aus,
14:47
Indien war das? Ich weiß es jetzt gar nicht, irgendwie so eine B eins sechshundertsiebzehn.
14:52  Guido
Demutation bleiben, da sind wir uns auch alle sicher, oder?
14:54  Felix
Genau, aber wohl eine, die äh nochmal auch wieder heftiger ist, die als die hundertsiebzehn, das heißt, äh das Ganze könnte noch schneller gehen und ähm je nachdem, wie.
15:05
Wie schnell wir mit dem Impfen vorankommen, auch der Kinder,
15:09
Ne, dass wir wir reden ja im Moment eigentlich immer nur so bis vierzig oder sowas, oder dreißig, aber eigentlich müssen wir ja bis runtergehen,
15:16
und das kann einfach noch ein bisschen dauern. Und wenn wir einfach sagen würden,
15:22
wir modeln jetzt Moden, also der Modus wird jetzt einfach überall geändert.
15:29
Wir finden für alle unabdingbaren Dinge, wie zum Beispiel Prüfungen, irgendeine Online ähm.
15:35  Guido
Und wir arbeiten auch da dran.
15:37  Felix
Adäquates,
15:38
Ja oder wir sagen, nein, es gibt gewisse Prüfungen, die können nur in Kohlenstoff stattfinden, aber dann baut man halt den Rest so drum herum, dass der Rest zumindest funktioniert
15:47
Und ähm das hat man, das hat man versäumt, weil man immer noch hofft und auch den Lehrern ja sagt, also das ist ja der äh in den Schulmails heißt es ja immer, das ist die Regelung bis zum, jetzt, glaube ich, bis zum vierundzwanzigsten oder.
15:58  Guido
Genau.
16:00  Felix
Und danach Modus wieder normal. Wenn man aber sagt,
16:05
Modus ist jetzt erstmal online, Distanzunterricht bis Ende des Schuljahres,
16:11
wir melden uns, wenn wir wieder in die Präsenz gehen. Ich glaube nämlich, dass die Präsenz,
16:17
äh eingeschränktere äh Werkzeugwahl ist. Das heißt, wenn ich etwas im Online-Unterricht oder über Remote abbilden kann, kann ich's auf jeden Fall auch runterbrechen in die Präsenzveranstaltung,
16:31
Wenn ich allerdings was in Präsenz plane, kann ich das schlecht ins Online überbringen.
16:37
Das heißt also, wenn die Lehrerinnen und Lehrer einfach in online planen würden. Und im Zweifel dann in die Präsenz damit rutschen.
16:48
Warum eigentlich nicht? Also es wird, es ist schwierig, weil einfach der der Online-Zugriff nicht da ist, aber wir könnten sozusagen das Ganze eigentlich nutzen, um diese komplette Frage von Schulpflicht und Präsenz.
17:00
Über Bord zu werfen. Leider bisher noch nicht. Gibt auch glaube ich kaum Forderungen dahingehend, oder?
17:06  Guido
Ja, nee, nee, aber äh zum zum Thema ähm ähm andere Dinge lernen,
17:14
hat Fluidität vor äh drei Tagen einen wunderschönen äh Tweet abgesetzt. Wenn Lehrer in den dreizehn, in den letzten dreizehn Monaten eins bewiesen haben, dann, dass wir die Impflogistik übernehmen sollten, gebt uns einfach Sonntagabend.
17:27  Felix
Genau.
17:28  Guido
Per Tagesschau Bescheid, um und und Montag um acht Uhr geht's los.
17:34  Felix
Genau.
17:35  Guido
Ähm und äh das das äh bezieht ja hier nur auf die Lehrenden, das gilt für die,
17:41
SchülerInnen in gleicher Weise, weil die müssen ja sozusagen in der Regel dann auch immer mitziehen und ähm,
17:48
dahinter steckt ein ganz interessanter Benachrichtigungsapparat. Ähm über den wir ähm,
17:56
theoretisch auch mal länger, länger äh reden könnten, aber wenn das alles, wenn diese ganzen Benachrichtigungen nicht über irgendwelche Messenger funktionieren würde, sondern über Telefonketten,
18:08
so wie wir, dass vielleicht so aus der also aus unserer eigenen Schulzeit kennen würden, dann würden wir mit dieser ganzen Situation überhaupt nicht klar kommen,
18:17
Ähm,
18:19
heißt, wir haben uns schon auch eine ganze Reihe auch als äh Eltern oder sagen wir mal als ähm um dieses System dem äh herum angeordnete eine ganze Reihe auch an ähm,
18:30
äh Kommunikationsmitteln und Tools angeeignet, um äh schnell kommunizieren zu können,
18:37
das ist äh letztendlich ja äh relativ entscheidend, um äh in so einer äh Phase auch mit den ganzen Unwägbarkeiten umgehen zu können.
18:46  Felix
Ja, eigentlich wär's ein schönes Sozialexperiment, äh einmal Corona auf eine Gesellschaft drauf zu hauen, äh die noch keine äh digitalen ähm Kommunikationsmittel hat in der Form, wie wir sie heute haben.
19:00
Weil ähm ja, das ist so äh eigentlich ist es der der finale Durchbruch und die finale Manifestation ähm digitaler Kommunikation.
19:11  Guido
Und ähm ich finde.
19:13  Felix
Glaube, das wird auch im Nachgang so zu sehen sein. Also wir haben bisher gespielt,
19:17
Es gab, war sozusagen. Es war so, es war so auf der Ebene ähm ich habe den Sascha Logo-Podcast gehört, wir müssen ja immer in Bildern arbeiten. Ähm.
19:25  Guido
Ja, das müsste über den müssen wir gleich auch noch.
19:27  Felix
Wir waren bis ja furchtbar, also äh wir wir waren bisher auf der Ebene des Postkarten äh schickens. Digitalisierung hat die Postkarten ersetzt und was Digitalisierung jetzt tut, ist die Kommunikation als Ganzes,
19:41
eigentlich ähm,
19:42
zu ersetzen. Also das ist jetzt nicht mehr nur Spaß, nicht mehr nur Urlaubsbriefe, nicht mehr nur Fotos, sondern es ist tatsächlich in der breiten Gesellschaft angekommen, dass Kommunikation, verlässliche Kommunikation, über digitale Kommunikationsmittel möglich ist,
19:57
Das war, glaube ich, bisher von vielen so, ja, ja, kann sein, Begriff Neuland,
20:03
Aber äh ich glaube, es ist kein Neuland mehr. Es ist relativ schnell jetzt äh als zwar noch nicht kompetent bespielt, aber es ist da.
20:12  Guido
Auch dieser klassische Kommunikationsweg ähm Lehrer ähm drucken ein Stück Papier aus und geben's den Schülern mit. Äh der funktioniert ja nicht mehr. Und das ist ja eigentlich so der gängige gewesen, wenn man mal ganz ehrlich ist, ne?
20:26  Felix
Ja, ich bin gespannt, ob das nicht mehr geht. Ich bin gespannt. Also auf jeden Fall weil ich das System Schule ist halt auch wahnsinnig resilient. Und wenn wir irgendwann wieder in dem normalen Modus sind,
20:38
Wird das wieder Einzug halten. Ich hoffe dann nur auf eine Emanzipation der Schülerinnen und Schüler, die sagen, äh Entschuldigung, ähm können wir das digital haben?
20:48
Also, dass einfach das da ist, weil ich glaube, dass die Lehrerinnen und Lehrer schon gerne wieder in die haben ja diese riesen Kopierer.
20:55
Die fahren ja teilweise auch in die Schule jetzt, um zu kopieren und ich kenne auch Lehrerinnen und Lehrer, die sich,
20:59
Arbeitsblätter der Schülerinnen und Schüler ausdrucken, korrigieren, einscannen und zurückschicken.
21:06  Guido
Ach ja, aber äh ich kann ganz.
21:08  Felix
Böse, sondern es ist einfach tatsächlich einfach ein Modi, ne? Das äh.
21:11  Guido
In in einer Schule, jetzt wie der, auf der meine Kinder sind, wo ich,
21:16
sah, wurde ich, wo ich sagen würde, okay, da sind sehr, sehr, sehr viele Distant, also digital distanze äh und skeptische Lehrerinnen unterwegs, ähm
21:27
verraten die sich so gegenseitig die Tricks, wie sie ihn mudeln
21:30
ähm möglichst gute digitale Workflows entwickeln, damit es möglichst wenig Arbeit macht. Und äh dieser äh diese Sucht nach möglichst wenig Arbeit haben und da die kleinen Tricks kennenzulernen, das ist schon eine erhebliche Motivation.
21:45
Das ist schon eine erhebliche Motivation. Ähm und natürlich äh,
21:49
so ein bisschen die Routinen, die man äh hat, die einem am Ende zwar nicht weniger Arbeit machen,
21:56
die man deutlich schneller erledigen kann, weil es halt Routinen sind. Und äh jetzt lernen die gerade neue Routinen
22:02
und ich kann nur hoffen, äh dass man äh an diesen äh Routinen eben äh dann festhält. Also zum Beispiel, dass
22:10
das Einschicken der Hausaufgaben in so einer, in so einer Aufgaben,
22:16
im Muddel, das äh hat sich, würde ich sagen, an der Schule meiner Kinder vollkommen durchgesetzt, ja?
22:22
Ich ich fände es absurd, wenn man davon jetzt ab ähm ähm wenn man das abbricht, nur weil man wieder äh in Präsenz ist,
22:31
aber man hat ja schon alles Mögliche gesehen, ne. Aber die Routinen sind.
22:35  Felix
Wir sollten nicht enttäuscht sein, wir sollten nicht enttäuscht sein, wenn es so ist, weil das Pendel halt immer wieder pendelt, aber was wir auf jeden Fall erhalten werden, ist halt, dass keiner sagen kann, dass er die Möglichkeit nicht mal geschnuppert hat. So und das ist ja schon was.
22:49  Guido
Ja, also ich habe ähm äh ähm bei uns war das an der Schule so, ähm dass das Muddel ja ähm
22:58
Also dadurch, dass es eine Neugründung war, konnten wir nicht so schnell in dieses Logineo-LMS einziehen. Und deswegen brauchten wir dann letztes Jahr im März, ja, habe ich ja alles erzählt, eine relativ äh
23:08
kurzfristige und schnelle Lösung, also haben wir das übern Hetzner Server realisiert und über auf dem hetzender Server sind wir immer noch,
23:14
weil wir immer noch keine Instanz auf LMS haben. Äh also auf Logi Neo haben.
23:20
Ja, also wir rechnen jetzt irgendwie, wir hoffen damit, dass es noch vor den Sommerferien kommt, ne?
23:25
Da er hat offensichtlich ist irgendwas schiefgelaufen mit dieser Schulnummer, weil da irgendwie 'ne neue Schul,
23:31
eingerichtet werden muss. Frag mich nicht.
23:33  Felix
Okay, also es ist eher eine Sache innerhalb der Schule äh.
23:35  Guido
Das ist eher äh ist ist eher ein bürokratisches Problem, als äh dass man jetzt von einem technischen Problem reden würde, ne. Ähm und das ähm,
23:44
führte auf jeden Fall dazu, dass dieses Hetzener Mode ähm,
23:49
irgendwann vorlief. Und ich hatte irgendwie schon vor zwei Wochen den Lehrern gesagt, ihr müsst euch da was einfallen lassen. Wir haben noch neunzig Prozent, also neunzig Prozent sind belegt, ihr habt noch zehn Prozent frei, das geht manchmal schneller als man denkt. Letzte Woche Freitag ähm,
24:03
Ich glaube, das war äh kurz, nachdem wir unseren ersten Podcast Versuch äh abgebrochen hatten. Ähm ist das Model vollgelaufen. Ich hatte dir, glaube ich, auch davon erzählt. Und äh dann ist es tatsächlich vollgelaufen und die Seite war vom Netz.
24:17  Felix
Die haben die dann on.
24:18  Guido
Ja, also das ist ja dann so, dass der dass der äh Oster sagt, ja da jetzt kann man die Seite nicht mehr erreichen. Und ähm dann haben wir natürlich erst
24:27
alles Mögliche versucht und die Lehrer haben irgendwie sofort gesagt, ja dann brauchen wir jetzt irgendwie ein größeres mit einem Serverpaket und waren auch direkt bereit, irgendwie fünfzig Euro mehr im Monat dahin zu blättern.
24:36
Ähm ähm na ja, aber ähm das dauert jetzt auch ein Weilchen, bis das dann soweit ist. Da muss man eventuell nochmal umziehen und so weiter. Die äh geben dann nicht einfach Speicherplatz frei, sondern das ist dann ein ganz neuer virtueller Server.
24:47  Felix
Kann man den nicht erweitern, ihr wart schon an an.
24:49  Guido
Nee, nee, du bekommst dann einfach einen neuen. Hm und musst dann Sachen umziehen, also ist richtig nervig.
24:53  Felix
Oh Gott, ja.
24:55  Guido
Und dann äh vielleicht auch ein Trick für alle anderen da draußen. Es gibt, wenn man die Möglichkeit hat, sich per FDP auf sein äh Modell einzuloggen, im Modul Data Verzeichnis ein Verzeichnis.
25:06
Und im wird alles ähm abgelegt,
25:10
äh einmal am Tag über den Konjob gelöscht wird.
25:15
Und äh also der Conjob, der läuft zwar äh normalerweise irgendwie minütlich, aber ähm äh einmal am Tag äh führt der Conjob auch eine Löschung des Trash-Dier-Verzeichnis durch.
25:25
Und ähm wenn jetzt dein Model vollgelaufen ist, so wie bei uns, ähm dann kannst du einfach dieses Trash-Dier-Verzeichnis löschen,
25:32
Dafür muss da natürlich was drin sein und das war in unserem Fall auch so, da waren so knapp vierzig Gigabyte Daten drin.
25:38  Felix
Hä, wo kam die denn her?
25:39  Guido
War na ja die hatten halt schon.
25:42  Felix
Die denn hier, wenn das täglich.
25:43  Guido
Ne, die hatten halt schon gelöscht, aber das Löschen wirkt sich halt erst aus, wenn das Trash-Dier-Verzeichnis gelöscht wird.
25:50  Felix
Ich dachte, das macht der Kronjob.
25:51  Guido
Ja, aber nur einmal am Tag. Irgendwann nachts.
25:54  Felix
A und die haben sozusagen tagsüber viel gelöscht, weil sie wussten, es läuft voll und dann war das sozusagen bei dem Modi noch nicht.
26:00  Guido
Dann ist das Muddelwackebeug gebrochen und jetzt hätte man theoretisch auch sagen können, da machen wir nichts mehr, aber ist natürlich Freitag
26:06
und äh die Schüler wollen unbedingt sofort ihre Abgaben alle einreichen. Ich hatte irgendwie auch noch einen Termin und konnte mich äh mit diesem Verzeichnis auch erst später auseinandersetzen. Und äh das war dann so ein bisschen tril and error, weil das ist äh letztendlich im Internet
26:20
bisher relativ schlecht erklärt. Also es gibt halt dieses Trash-Dier-Verzeichnis und das ist auch so, wenn man das ähm erlöscht
26:26
Dann wird es sofort, wenn man, äh, wird das sofort wieder neu generiert. Also, das ist offensichtlich irgendwie in den Skripten von Mode so angelegt,
26:33
dass dann äh sofort ein neues, leeres Trash dir Verzeichnis angelegt wird. Das heißt, so richtig viel kaputtmachen tut man eigentlich nicht. Ähm aber ähm man nimmt sozusagen diese Arbeit des äh des den er einmal im im äh am Tag macht, vorweg,
26:47
man konnten man konnten wieder, wir konnten wieder auf das Mudel zugreifen,
26:52
und ähm das geht auch sofort danach. Also ähm und dann war halt irgendwie klar, okay ähm was machen wir jetzt? Äh setzen wir das Ding erst in den Wartungsmodus,
27:02
und äh dann konnten die Lehrer aber nichts mehr löschen, weil das äh im Wartungsmodus kams kommst du halt nur noch als Admin da drauf.
27:08
Oder ähm geben wir das Ding jetzt frei und sagen, liebe Lehrer, bitte sofort unter Hochdruck in den nächsten zwei Stunden so viel löschen, wie nur geht. Und löschen heißt in dem Fall, dass Einreichungen, die die Schüler gemacht haben, aus der Mude raus gelöscht werden müssen
27:22
und äh diese Einreichungen
27:24
die erliegen unter Umständen doppelt vor, weil die Lehrer haben ein ganz interessantes Verfahren gefunden, äh um äh zu korrigieren.
27:34
Man kann sich nämlich bei Muddel.
27:36
Über eine äh einmal alle Einreichungen aus einer Aufgabe äh in so einer Zip-Datei runterladen. Das haben die auch immer gemacht und dann haben die das nicht einzeln korrigiert, sondern haben direkt alle dreißig durchkorrigiert.
27:47
Und äh anschließend, wenn du, wenn du die die Dateinamen nicht veränderst, kannst du das Zip einfach wieder hochladen und dann werden aber die alten Dateien nicht überschrieben.
27:57
Sondern es werden.
27:58  Felix
Sondern neu generiert.
27:59  Guido
Neue angelegt, das heißt, alle Einreichungen liegen dann im Prinzip doppelt vor. Nämlich einmal in der korrigierten Varianten Variante und einmal in der nicht korrigierten Variante.
28:09
Und ähm das heißt, wenn du löschst, dann löscht du relativ viel auf einmal. Und äh trotzdem ist das aber so ein bisschen nerviger Job
28:19
weil du musst halt für jede einzelne Aufgabe in jeder Klasse, in jedem Fach ähm das äh einzeln machen
28:27
und äh das ist natürlich, wenn du das äh die letzten zwei Monate nicht gemacht hast, schon ein bisschen nervige Arbeit, aber das haben viele Lehrer gemacht. Wir sind jetzt im Moment sogar eine Auslastung von knapp siebzig Prozent und können damit
28:38
ganz gut arbeiten, aber man muss das halt jetzt im Auge behalten, weil äh das noch nicht in den Routinen drin ist
28:44
Ich habe dann irgendwie gefragt, liegt, warum löscht ihr das nicht? Liegt das daran, dass ihr jurist, juristisch sozusagen ähm für die Bewertung nachweisen müsst, dass das ähm,
28:54
dass dass die Schüler das eingereicht haben, aber die Lehrer sagen, nein, das müssen die nicht äh nachweisen, das wäre ja bei einem Heft auch nicht der Fall.
29:02
Das heißt, äh wenn im Nachhinein Schüler eine Note anzweifelt,
29:06
muss der Schüler sozusagen auch nochmal seine Leistungsnachweise äh vorlegen, ne? Und dann kann man die nochmal nachbewerten.
29:13  Felix
Ja, es ist, glaube ich, eher einfach eine Frage des des, wenn ich sie speichern oder behalten kann, ist es gut, das also wahrscheinlich ist es eher, dass man da irgendwie äh von Muddelseite aus auch sagt, äh
29:24
so ein Verfallsdatum für Aufgaben, also dass man einfach sagt, die Aufgabe wird nach irgendwie, wenn man die anlegt, die Aufgabe, dass man sagt, die wird nach zwei Wochen gelöscht.
29:34  Guido
Ja
29:35  Felix
Weiß tatsächlich nicht, ob ich das äh machen kann. Ich glaube, ich kann keine, ich kann nur sagen, dann wird die geschlossen. Aber ich glaube, die Innenabgaben werden nicht gelöscht.
29:43  Guido
Ja, du kannst das vor allen Dingen ähm nur ganz schwer aus der Leere Hand nehmen, weil das Einrichten der Aufgabe ja unter Umständen
29:52
eine eine äh pädagogische Hoheit bedeutet, weil du sagst, ich habe hier eine längerfristige Aufgabe, was weiß ich, die müssen irgendwie ein Referat einreichen, dafür haben die irgendwie vier Wochen Zeit, ne.
30:02
Theoretisch könntest du genau das machen, du kannst sozusagen all das
30:06
in Nudel einrichten. Ich glaube, du kannst den Modell nicht einrichten, dass die dass die Daten, also die Einreichung automatisiert gelöscht werden. Das geht, glaube ich, nicht,
30:14
Du kannst nur sagen, ab dann darf man nichts mehr einreichen oder so, ne?
30:17  Felix
Ihr seid äh eine Realschule, ne? Wie viel zügig?
30:22  Guido
Ja, zwei bis dreizügig, also eigentlich relativ klein, kannst du sagen, ne?
30:26  Felix
Ja, es geht. Wie viel Gigabyte äh ist euer Muddel groß? Also wie viel Speicherplatz habt ihr?
30:30  Guido
Ähm wir haben dreihundert Gigabyte. Wir haben dreihundert Gig.
30:33  Felix
Boah krass, okay, alles klar. Ja gut, anderseits, ihr seid wahrscheinlich knapp achthundert Schüler, ne, wahrscheinlich so knapp dreihundert äh achthundert Schüler, ne.
30:42  Guido
Nee, nee, so knapp äh vierhundertfünfzig.
30:44  Felix
Achso, okay.
30:45  Guido
A vierhundertfünfzig sind das ungefähr,
30:50
Und ähm die, die ähm da das geht das geht halt langsam, aber äh ähm,
30:58
ist es halt voll, vor allen Dingen, wenn man nicht gewohnt ist, die Dinge wegzulöschen. Und löschen ist halt auch immer so eine Sache,
31:05
Ich weiß nicht, wie dir das so geht, wenn du ähm so online,
31:09
bin ich in der Regel was Löschen angeht, immer äh ziemlich ähm zögerlich, ne? Ähm irgendwann muss man löschen oder umsortieren, aber meistens packe ich's dann lieber auf eine Festplatte, als dass ich's lösche.
31:20
Weil ich ähm eben nicht genau weiß, ob ich's nochmal brauche, ne.
31:25  Felix
Ja, da sind wir beim Papier tatsächlich äh lockerer, weil wir beim Papier halt auch sagen, nee, hör mal, habe ich nicht mehr. Das ist legitim beim digitalen äh ist aber die Frage, ja aber du kannst sie doch einfach speichern. Also ich habe ähm was Löschen angeht, ähm,
31:37
Genau aus dem Grunde bei mir zum Beispiel in den Chats, also mein primärer Messenger ist ja Messenger eingestellt, dass er alle Nachrichten nach einem Jahr löschen soll,
31:46
automatisiert. Einfach damit ich sozusagen gar nicht in diese,
31:50
in diesen Modus komme, löschen oder nicht, sondern das macht das einfach automatisch. Das heißt, alle hm ich weiß auch alles, was ich wirklich nochmal brauche an Dokumenten, Bildern oder sonst was, muss ich aus dem Chat rausziehen und nochmal woanders hinlegen.
32:03
Ähm dadurch blähen sich auch meine Chats oder die die Datenbank der Chatprogramme nicht so wahnsinnig auf. Aber ähm,
32:11
der der Grundmodus ist sicherlich so, ja klar, man man speichert einfach, weil's ja nur Kleinigkeiten sind. Und ich glaube tatsächlich auch, wenn die Kompetenz da wäre, die PDFs kleinzumachen.
32:22
Der wahrscheinlich dieses Problem Faktor fünf oder Faktor zehn,
32:29
eintreten würde, weil halt so ein PDF, was ich abscanne oder abfotografiere, ist halt locker mal fünf bis zehn oder zwanzig Megabyte groß,
32:37
wohingegen wenn ich das einfach einmal über einen PDFs also ich mach das mit so 'n PDF komprimiere.
32:43  Guido
Ja, ich habe auch so einen Scanner dafür, der äh im Prinzip auch noch so eine Schri,
32:47
nung macht und das weiß macht und das Schwarz schwarz und so, ja.
32:51  Felix
Und wenn du das machst, ist, wird aus so einem fünf Megabyte oder zehn Megabyte PDF plötzlich zweihundert Kilo weit.
32:56  Guido
Ja, du hast auch nur noch deutlich weniger Farben und so weiter, ne? Ja.
32:59  Felix
Genau. Und das kannst also das das wäre alles äh halt möglich, liegt aber dann auch in der Kompetenz. Anderseits darf und das muss man auch sagen, ähm Speicherplatz eigentlich heute kein Problem mehr sein, ne.
33:10  Guido
Ja ja, also äh ich
33:12
wir hatten ja dadrüber nachgedacht, ist das beim LMS äh Logineo äh eigentlich so, dass man da eine Speicherplatzbegrenzung hat. Ich hoffe nicht. Und das wäre ehrlich gesagt dann auch der große Vorteil äh gegenüber unserem aktuellen Model. Ähm bei der Gelegenheit fällt mir übrigens noch eine eine nette, kleine, witzige Episode ein.
33:31
Ähm Heise hatte vor kurzem einen Artikel,
33:35
Was heiße? Nee, es war Spiegel Online. Spiegel Online hatte einen Artikel ähm über eine Schwachstelle in Mode.
33:42
Und äh hat das irgendwie übertitelt mit ähm wie Schüler in der Lage sind, äh eine Schwachstelle im Mudel auszunutzen, um die Hausaufgaben irgendwie äh abzuschreiben oder so etwas.
33:54
Und äh dann habe ich mir irgendwie diese Schwachstelle angeguckt und habe irgendwie gedacht, na ja gut, das trifft jetzt für unser Bude eh nicht zu. Es war eine etwas ältere Version.
34:02
Und dann habe ich mir äh irgendwie äh so ein bisschen äh angeguckt, wie wie diese Schwachstelle äh funktioniert. Und dann dachte ich irgendwie so
34:09
das ist aber schon irgendwie krass, das muss man auch irgendwie äh als Schüler äh können. Ich will das gar nicht in Abrede stellen, dass das viele hinkriegen, aber ehrlich gesagt, dachte ich, ähm,
34:19
der wesentlich coolere Hack ist ja eigentlich, ähm statt das über Mode zu machen,
34:24
über WhatsApp zu machen. Also sich einfach die Hausaufgabe zuzuschicken.
34:28  Felix
Einfacher.
34:29  Guido
Ähm und ich würde sagen, dass das äh also ich will da niemandem zu nahe treten, aber ich würde sagen, das passiert. Ich sagte gestern, glaube ich, noch zu meinem Sohn, ähm
34:41
Kunst des Abschreibens äh besteht darin, nicht abzuschreiben. Ja und ähm,
34:45
das äh ist sozusagen, glaube ich, eigentlich eine Fähigkeit, wenn wir gerade so bei Kompetenzen sind, die man sich jetzt so aneignet, ähm das haben Schüler sich, glaube ich, äh angeeignet. Ja, also weil natürlich irgendwie vollkommen klar ist, wenn wenn,
34:58
das hier, äh auch wenn es sehr verlockend ist, ähm einfach äh weg,
35:02
was jemand anders geschrieben hat, äh dann äh fällt das sofort auf. Also wenn Lehrer sich irgendwie dreißig äh Sachen runterlädt und vier davon klingen total gleich, das kriegt er ja sofort mit, wenn der das am Stück korrig,
35:13
Ähm,
35:15
Also ähm ist jetzt eigentlich eher so äh die Kompetenz und das ist natürlich traurig, aber wahr, ähm dass man jetzt irgendwie so über kluge, kluges Abschreiben äh eine ganze Menge lernt, ne.
35:26
Das äh hat man äh früher, als man das im Bus gemacht hat, ähm äh natürlich irgendwie nicht auf die Kette gekriegt, weil man da gar nicht so viel Zeit hatte klug abzuschreiben. Da bist du halt irgendwie froh gewesen, wenn du noch was hast
35:37
weil in der Hoffnung, dass der Lehrer das eh nicht ähm nicht durchliest, sondern äh sich nur anguckt im Sinne von, yo, hat er gemacht, ne?
35:45
Aber diese diese Abschreibe Kompetenz überhaupt diese Fähigkeit sich mit anderen zusammenschließen auch Dinge zusammen zu machen ich glaube das ist schon etwas wo
35:59
die die Jungs, die Computerspiele spielen und es tun äh gerade so, sagen wir mal, in,
36:05
auf dem PC-Bereich nach wie vor eher die Jungs, ähm so auch im Zusammenhang mit Discord und so, da bekommt Discord, glaube ich, auch nochmal eine ganzen, ganz neuen Stellenwert, was so die äh Zusammenarbeits ähm
36:17
Kompetenzen äh angeht, die die da äh nutzen. Eigentlich eher aus dem Computerspielebereich. Ähm
36:24
um sich gegenseitig irgendwie zu verabreden, wer macht jetzt was, wer stellt am Ende wem was zur Verfügung und ähm wer erklärt wem was?
36:32
Das äh passiert, glaube ich, äh über solche Plattformen zunehmend. Würde ich mal unterstellen.
36:39  Felix
Schafft eine Grundkompetenz, ein Vertrauen in die sie ja äh,
36:42
ich glaube, alle die so diese auf diesen ähm ähm,
36:47
jetzt fällt mir der Name nicht ein, das ist mega peinlich. Resu, Reso und Co.
36:52  Guido
Ja, ja.
36:53  Felix
Ähm also einfach diese diese Art der Sprache der Kommunikation, die ja für einige befremdlich wird. Ich kann zumindest, ich verstehe sie nicht ganz, ich kann ihnen, kann sie aber nachfühlen, aber ich kann genauso gut nachfühlen, dass einige sich davon echt befremdet dich fühlen
37:08
Also ich bin, wir sind sozusagen so eine Zwischengeneration. Ähm also ich glaube, Reso ist gar nicht so viel jünger. Ich wie alt ist der? Mitte dreißig?
37:17  Guido
Ja, ich glaube, ähm Mitte dreißig kommt ungefähr hin, ja. Ich gucke mal eben, äh.
37:22  Felix
Aber zumindest ist, gehört er sozusagen auch nicht so ganz. Seht ihr, der spielt dieses Milieu auch gut, ne? Das ist schon klar. Aber ähm,
37:31
Die Art und Weise zu kommunizieren und äh Projekte zu managen,
37:35
verändert sich glaube ich gerade untenrum extrem,
37:39
ähm die neue Generation, die da von unten heranwächst, äh die per Chat, also ich habe ja zum Beispiel Probleme, Dinge per Chat zu organisieren, weil für mich das.
37:47  Guido
Geburtsjahr zweiundneunzig. Der kommt übrigens aus Wuppertal.
37:51  Felix
Ich weiß, das ist äh krass, da ist der Ende zwanzig, neunundzwanzig.
37:58
Okay, dass er doch, ist er, ist er doch dreizehn, vierzehn, fünfzehn Jahre jünger als wie,
38:02
Ja, alles klar. Äh aber wir sind sozusagen eine Zwischengeneration, aber da äh verändert sich was. Also da ist tatsächlich das, was wir immer gesagt haben, was sind denn Digital Natives? Die können ja nicht mal PDFs. Das war ähm sehr blind von uns.
38:15
Das PDF halt auch etwas ist, was für unsere Generation existenziell war,
38:21
Das heißt, wir haben sozusagen den klassischen Fehler gemacht. Wir sind davon ausgegangen, äh dass unsere äh Herausforderung, nämlich mit PDFs umzugehen, auch für die neue Generation das Wichtige sind. Die neue Generation hat kommunikativ,
38:35
ganz, ganz andere Fähigkeiten. Also die, diese Medien zu nutzen und von daher ähm.
38:44
Ja, äh merkt man das halt jetzt äh Discord ist ja ein ein so ein Ding. Äh wollte Microsoft das nicht kaufen? Ja, ne?
38:50  Guido
Was?
38:52
Keine Ahnung.
38:54  Felix
Nachdem sie ja schon äh Skype kaputt gemacht haben, wollten sie, glaube ich, jetzt.
38:57  Guido
Ja
38:59  Felix
Zehn Milliarden Dollar wollten die das kaufen.
39:02  Guido
Ja, ah.
39:04  Felix
Noch relativ frisch äh ich packe es mal in die.
39:07  Guido
Auf, auf, auf, auf jeden Fall ähm, er tut sich da eine ganze Menge. Was äh so das ähm zu
39:15
zusammenarbeiten angeht. Und ganz ehrlich, in der Situation kann man auch nur sagen, äh Aufgaben, wie sie die Lehrer gerade stellen, die eigentlich dazu einladen, dass man sie abschreibt und kopiert, ja? Ähm
39:27
sind für diesen Kompetenzerwerb eigentlich Gold wert, ja? Ähm da wir können jetzt natürlich so als Digitalfortschritt.
39:35  Felix
Kollaboration.
39:37  Guido
Ja, ja, könnten jetzt natürlich irgendwie sagen, na ja, wir brauchen Aufgaben und so, ja, ähm aber äh aus, aus Sicht der Schüler ist das natürlich jetzt gerade ein Geschenk, ne?
39:51  Felix
Ja klar.
39:54
Ja und äh führt halt diese komplette digitale Abgabe ad absurdum. Also ich hatte hier auch jetzt ein Uniseminar und habe mir auch mehrfach überlegt, ob ich irgendwas schriftlich einfordere,
40:04
Als Leistungsnachweis und habe dann gedacht, hey, nee, ich ich habe keinen Bock, mir zu überlegen, ob,
40:09
irgendwo anders schon mal so gut steht. Also, ob das woanders her kopiert ist,
40:16
ich diskutiere lieber, ich rede lieber,
40:18
weil dann habe ich den die Person vor mir, ich kann äh den Raum geben, um um das zu tun, was wir alle eigentlich viel zu wenig tun, nämlich im also,
40:28
in Ruhe mal nachzudenken und zu diskutieren. Dieses ganze äh abschreibe, also das im eine Diskussion kann ich nicht abschreiben.
40:38
Und wenn ich eine Diskussion vorbereite, indem ich mit meinen Freunden diskutiere, dann habe ich im Grunde genommen den Kompetenzerwerb, den ich ja brauche,
40:44
heißt also, eigentlich ist dieser alle Aufgaben, die abzuschreiben sind, sind falsche Aufgaben im Format.
40:50  Guido
Ja, ja natürlich und,
40:52
eine eine sehr, sehr schöne Aufgabe hatte, äh Paul jetzt letztens äh in Englisch. Die haben normalerweise in der achten Klasse eine eine mündliche Prüfung. Die konnte aus Gründen nicht äh stattfinden. Und äh dann hat die äh Lehrerin gesagt, egal, ich will trotzdem, dass ihr mal ein bisschen Englisch gesprochen habt. Ähm macht
41:10
bitte ein kleines äh Video ähm ähm mit euch. Äh,
41:15
Ihr müsst nicht zu sehen sein. Ähm ihr könnt auch gerne ähm die Kamera auf irgendwelche Bilder auf eurem Computer halten, ist mir eigentlich kackegal. Aber ich möchte euch sprechen hören.
41:26
Und die mussten alle ein.
41:27  Felix
Manche nennen das auch einfach Podcast, aber wenn man nur YouTube kennt, ist es dann zeigt halt irgendein Bild.
41:35  Guido
Und dann mussten die halt alle irgendwie so ein ein, zwei Minuten einreichen, ja?
41:39
Und äh der der war niederschwellig genug. Das haben ähm laut Pauls Aussage auch viele gemacht und ähm das hat offensichtlich auch sehr, sehr vielen sehr, sehr viel Spaß gemacht, ja? Wobei man sich ja irgendwie im achten Schuljahr ungern vor der Kamera sieht.
41:54  Felix
Ja, ich wollte grad sagen, warum macht man da nicht einfach äh tatsächlich eine eine WhatsApp, was auch immer Gruppe auf und sagen,
42:00
von jedem möchte ich 'ne Sprachnachricht haben.
42:02  Guido
Hätte man auch machen können, aber die sind jetzt irgendwie auf dieser Modeplattform gefangen, ne?
42:07  Felix
Ja, okay, ach so, stimmt und da kannst du Videos hochladen.
42:09  Guido
Ja, die hätte man hätte das, glaube ich, auch über H fünf P äh machen können, aber so weit sind die halt nicht.
42:16
Ne, die fragen mich ja auch nicht immer, ne?
42:21
Aber ähm äh im im Grunde genommen äh fand ich das von der Aufgabenstellung her sehr schön und äh es hat eben auch gezeigt
42:28
dass das anders geht und dass vielen Lehrern da auch andere Sachen einfallen, ne? Ähm,
42:34
auch so Lehrer, die sagen, okay, wer hier eine bessere Note äh kriegen will, der kann sich auch hier ähm der kann hier noch einen Schülerversuch machen.
42:42
Die haben dann also während des Präsenzunterrichts irgendwie Sachen aus dem äh aus dem Physiklabor mitgegeben bekommen, also die brauchten irgendwie, die haben irgendwie so eine so ein Schüttellicht
42:52
gemacht, gebaut, ne. Brauchten irgendwie
42:54
Magneten und ähm irgendwie Kupferdraht und ähm einen Kugelschreiber hat man zu Hause und ähm sollten die das halt in Bildern festhalten und so eine kleine Versuchsanordnung und so weiter. Ähm das hat jetzt auch nicht jeder gemacht, aber ähm die, die es gemacht haben, die hatten dann am Ende offensichtlich auch ein bisschen Spaß dabei.
43:10
Und dann gibt's eben auch das komplette äh ähm äh das das komplette Gegenteil. Äh irgendwie äh die Englischlehrerin von Hannah hat irgendwie gesagt, ich hätte gerne von euch ein Plakat zu ihr landen. Plakat
43:21
Du hast richtig gehört, ein Plakat.
43:25  Felix
Das malt ihr bitte zu Hause und fotografiert das dann ab, oder was?
43:28  Guido
Nee, nee, die haben das zu Hause gemalt und müssen das jetzt in der Schule vorstellen.
43:32
Die haben also irgendwie so ein so ein so ein so einen schwarzen Karton gekauft und haben da mit weißem Edding Sachen drauf geschrieben und Bilder ausgedruckt und da draufgeklebt
43:40
und hab gesagt Hanna, ähm das hast du hier für die Tonne gemacht, ne?
43:45
Und sie hat gesagt ist egal Papa ich mach noch ein nebenbei.
43:49  Felix
Ja, okay, aber es ist schon irre, ne?
43:51  Guido
Und da macht sie mich ein bisschen stolz. Aber ja, das ist natürlich kompletter Wahnsinn.
43:58
Das ist kompletter Wahnsinn. Wo auch überhaupt dieses Plakate machen herkommt. Ja, da da äh das entbehrt sich mir äh
44:05
Sie Hannah sagt, äh Papa, das ist total irre, ähm wenn es gut läuft, dann hängt's äh für ein halbes Jahr bei uns im Klassenraum und wenn's schlecht läuft, dann haben wir uns hier sehr, sehr viel Mühe gegeben und das landet im Prinzip kurz nach dem Referat in der Tonne
44:17
Was willst du denn damit?
44:21  Felix
Ja klar, aber ich meine, das ist mit allen Aufgaben.
44:23  Guido
Ja genau.
44:24  Felix
Also, was willst du damit? Und nur, weil es in Kahut gemacht hast, ist es ja nicht langlebiger.
44:31  Guido
Ja, ganz, ganz bitter. Und äh das ist, würde ich sagen, so ein so ein warm und.
44:36  Felix
Na, ganz bitter nein. Ach, Achtung, nicht, also da muss man jetzt ein bisschen aufpassen. Ähm ja, es ist einerseits bitter. Auf der anderen Seite setzt man ein Kind in den Sandkasten,
44:45
und baune Burg oder setz dich am Strand und bau 'ne Burg. Die ist auch mit der nächsten Welle weg,
44:53
Und ähm die nächste Burg wird vielleicht besser. Also das ist jetzt äh eventuell sollten wir dieses äh dein Plakat ist fertig. Wir schmeißen das jetzt weg, noch mehr zelebrieren und zwar nicht im Sinne von äh das war wertlos,
45:08
sondern du hast in der Erstellung des Plakates etwas gelernt, wo das Plakat jetzt gar keine Rolle mehr spielt, also dass man das mehr so thematisiert, weil,
45:17
Nämlich auch oder mio auch, der malt Bilder und möchte gerne, dass ich die dann äh irgendwo aufhänge. Da hänge ich die auf,
45:23
Und merke aber auch, dass nach einem halben Jahr sind die Bilder nicht mehr schön. Also im Sinne von der malt inzwischen viel, viel besser. Teilweise kopiere ich die dann, aber ich muss sie eigentlich trotzdem wegtun, einfach auch, um zu sagen, das ist ein Wandel. Wir können nicht alles aufbewahren.
45:35  Guido
Und das äh ist vielleicht so ein bisschen vergleichbar,
45:39
um das mal für die Nerds unter unseren Zuhörenden,
45:43
zu äh formulieren, ist es vielleicht vergleichbar mit dem Bällebad, wo ich die Bälle nach Farben sortiere. Und das ist für den Moment äh auch einfach unglaublich entspannend,
45:53
aber ähm
45:55
Eigentlich ist da der Weg das Ziel, ne. Also ähm in dem also dass das ähm ein ein Bälle, ein aufgeräumtes Bällebad, wo jede Farbe in ihrer äh Ecke liegt, ist halt ein scheiß Bällebad, ne?
46:09
Und so ein bisschen ist es auch mit dem Plakat. Der Weg ist das Ziel.
46:16  Felix
Ich würde gerne so ja ein Billebad haben. Auch das, wenn es fertig ist,
46:21
dann einfach davor stellen und jeden anschimpfen, der da reinspringen möchte.
46:25  Guido
Nee, das kann nee, nee, nee, also ich glaube, der Job ist getan, wenn alle wenn alle Bälle sortiert sind.
46:31
Äh da suche ich mir ein neues Bällebad.
46:38  Felix
Für mehr Bällebäder.
46:39  Guido
Ähm gut. Äh da dann äh haben wir noch Themen.
46:45  Felix
Ja, wir haben Themen, wir machen einmal eine kurze Pause.
46:48  Guido
Oha, äh eine kurze Pause. Felix, zurück aus der Pause.
46:53
Uns weitergucken. Ähm wir hatten wir hatten Themen, ne?
46:58  Felix
Ja, wir haben so ein paar Themen, aber lass uns doch, was wir eben schon mal gesagt haben. Äh hast du den den Podcast von Logo gehört?
47:08
Ja ähm,
47:10
Logo ist ja ein gewisser Weise ein Phänomen und ich mag ihn ja total gerne. Ihn so zuzuhören,
47:17
in diesen Bildern spricht und ähm wenn er sich wenn er über Themen spricht, die wo ich kein Fachmann bin, dann habe ich auch das Gefühl, das ist unglaublich intelligent.
47:30
Jetzt hat er und er hat Logo, das muss man noch sagen, hat ja bisher keine Podcasts gemacht. Lulu fand ja immer das Podcast Setting nicht so gut, er hat das, glaube ich, mal relativ ausführlich in einem WMR, wo er zu Gast war, ähm,
47:42
ausgeführt ähm bis auf den Spiegel Podcast, wo er ja zu seiner letzten Kolumne irgendwo in einem Interview von mit einer Redakteurin Stellung genommen hat,
47:53
Also auch Feedback äh hat er bisher eigentlich kaum Podcast gemacht. Von daher ähm äh gebührt äh seinem Arbeitmittelgeber äh Cisco äh gehörig Lob, dass er es geschafft hat, äh.
48:08  Guido
Cola. Äh Kohle macht alle weich, ne.
48:11  Felix
Ja und das ist das erste was ich irgendwie schade finde, dass er keinen Podcast macht,
48:17
sondern dass er inzwischen auf einem Modi ist, wo auch äh es hauptsächlich ums Geld verdienen geht. Er ist legitim, ne, kein Vorwurf, also,
48:25
Vollkommen klar, die Leute müssen dich auch äh äh von irgendwas ernähren, aber es äh nimmt so ein bisschen äh das Schöne und quer denken, was er bisher eigentlich oft hatte.
48:36  Guido
Ja und das ist aus zwei Gründen unangenehm. Erstens, weil es ein weil es in dem Fall ein Bildungsthema ist.
48:41  Felix
Ja.
48:42  Guido
Zweitens, weil er sich mit keiner geringeren als das also der SPD Vorsitzenden unterhält, ja?
48:49  Felix
Genau, also ist.
48:50  Guido
Es hat irgendwie sowas äh politisches,
48:53
ähm äh und gleichzeitig ähm hat es eben äh so eine Nähe zur Privatwirtschaft. Und dann hat es noch was mit Bildung zu tun. Und das das ist halt einfach äh unangenehm, wenn das zusammenkommt. Vielleicht sollten wir noch sagen, wir sind auf dem Podcast nicht gestoßen, weil wir auf einen Podcast Francisco gewartet haben, sondern
49:11
Wir sind darüber gestoßen, weil ich dir beim letzten Mal sagte, ähm ich äh habe auf Klapphaus ähm gesehen,
49:18
das äh Lob und Talk an ähm ähm geskettelt hat
49:22
zu äh äh seinem Podcast ist eine Art Nachbesprechung. Darüber sind wir eigentlich erst auf den Podcast gestoßen,
49:29
Und diese Nachbesprechung, die findet morgen Abend statt, ne? Oder ist das heute Abend?
49:34  Felix
Ja, nee, heute Abend ist Apple-Veranstaltung morgen Abend.
49:37  Guido
Morgen Abend. Hm, okay.
49:40  Felix
Ja, um äh achtzehn Uhr. Ähm also das ist ähm,
49:44
Er hat, es ist, glaube ich, eine Dreiviertelstunde irgendwie dreiundvierzig, fünfundvierzig Minuten. Ähm man kann die Tiefe auch schon erahnen, wo er mit ähm Saskia Esken das Thema ähm,
49:57
Bildung aufarbeitet, äh digitale Bildung, was da im Moment läuft.
50:01  Guido
In Corona-Zeiten, ne?
50:03  Felix
Corona-Zeiten und er wird nicht müde zu sagen, dass er jetzt mal nicht,
50:09
Politisch da dran gehen möchte oder ähm äh irgendwie nur drüber labern möchte, wie ja alle anderen, sondern er möchte das mal konstruktiv und pragmatisch machen. Er möchte heute mal
50:19
Ganz anders als das sonst passiert, pragmatisch machen. Und wenn ich solche Sprüche höre.
50:25
Also ich ich es ist okay, das das darf der Logo auch. Aber er nimmt damit für sich in Anspruch, dass es bisher ja natürlich nicht pragmatisch war.
50:35
Und da alleine da ist für mich so ähm ja okay,
50:40
Da ist ist ein Halsbringer und äh ich habe das Gefühl, dass das äh insgesamt ein Modus ist, in den er mehr und mehr reinkommt. Ähm so äh ich hab's jetzt ja verstanden
50:50
und ähm so oft, wie ihr, glaube ich, in den ersten zehn Minuten konstruktiv pragmatisch benutzt,
50:56
auch immer in den Fragen, dass die Saskia Esken doch jetzt mal das pragmatisch angehen soll, wie könnte man das denn konstruktiv machen, wie sehr denn eine pragmatische Lösung aus? Ähm ist halt irgendwo so,
51:08
schon wahnsinnig ermüdend. Und nimmt tatsächlich auch die komplette Fachlichkeit.
51:13  Guido
Hm? Ja.
51:15  Felix
Zumindest für jemanden, der in diesem Bereich aktiv ist und weiß, um welche Schwierigkeiten sich das Ganze auch dreht. Also, dass das eben nicht so mal eben irgendwo äh mit mit äh äh
51:25
Schlagwörtern äh plötzlich, indem ich's fünfmal pragmatisch nenne, dass es pragmatisch ist, also eine pragmatische Lösung ist nicht allen Schülern, Laptop zu geben.
51:33  Guido
Genau.
51:34  Felix
So, also das ist so, ja, Moment, das geht um was anderes. Es es muss, es muss was anderes da sein. Und das ist tatsächlich äh Schwierigkeit. Ja, erzähl du mal erst. Ich habe so ein paar Dinge aufgeschrieben, ja.
51:45  Guido
Ja, ich äh ich mir auch. Lass uns äh lass uns ruhig daran entlang diskutieren, weil ähm ich glaube ähm die die Fragen, die er äh Saskia stellt, ähm,
51:57
die beantwortet sie natürlich äh auf einer sehr würde ich mal sagen äh Vogelschauperspektive. Das ist auch in Ordnung. Das äh hätte ich an
52:07
ihrer von ihrer, von ihr auch gar nicht anders erwartet und ähm da äh würde ich sagen, ist auch das ein oder andere äh,
52:13
Kluge, ähm zumindest nicht Falsche dabei
52:17
Aber ähm ich würde ganz gerne irgendwie die ein oder andere Fragestellung nochmal nehmen und sie ähm mit uns beiden äh zusammen ausrollen und,
52:27
besprechen, weil wir das, glaube ich, äh äh konkretisieren können und an vielen Stellen vielleicht auch nochmal einen anderen Blick darauf hätten.
52:35  Felix
Ja, also ich äh würde auch sagen, dass äh bei dieser ganzen Besprechung jetzt Saskia Esken selbst äh überhaupt keinen äh Vorwurf,
52:45
gemacht werden kann. Also zumindest finde ich ihre Art und die Art und Weise, wie sie das macht, äh durchaus äh legitim und äh nachvollziehbar. Es ist auch nichts groß kontroverses dabei. Sie ist halt Bundes,
52:58
Bildungs also sie ist keine das ist Bildungspolitikerin im weitesten Sinne, aber sie ist Bundespolitikerin. Ähm meine Kritik bezieht sich tatsächlich eher ähm.
53:09  Guido
Lass uns mal diese großen Themen nennen, also ähm dieser Podcast ist ja irgendwie so aufgemacht, dass ähm es im Prinzip diese diese drei großen
53:18
ähm richtungsweisenden laut Cisco zumindest. Äh richtungsweisenden äh Themenkomplexe gibt,
53:25
ähm das ist auf der einen Seite äh irgendwie dieses äh Videothema
53:30
dann äh ist es dieses äh KI-Thema und dann ist es dieses Lernplattform Thema. Habe ich das, oder?
53:37  Felix
Ja, ich hab's jetzt tatsächlich, ich habe diese, es gab vier, glaube ich, oder nicht? Ich habe tatsächlich diese Themen nicht, ich habe mir die äh also die die Überthemen habe ich mir nicht äh notiert
53:46
Äh ich habe mir nur die die Fälle, die sie da gemacht haben. Ich fand diese einen Spieler auch teilweise etwas äh mühselig und ähm,
53:54
seine Rechercheteam hat da jetzt was,
53:56
und ich denke so.
53:57  Guido
Wie man's, man hätt's auch nicht anders erwarten können, aber es ist natürlich Technologie geleitet und ähm das ist so ein wenig äh auch dieses Problem äh was wir ganz häufig bei solchen bei sogenannten,
54:10
äh Firmen haben, dass sie sozusagen eine Technologie haben und glauben, das sei die Lösung für Lösung für ein pädagogisches Problem
54:18
Ähm und äh wir wir alle wissen, dass sich das normalerweise irgendwie anders ähm,
54:26
offeriert. Und das,
54:29
geht dann häufig so einher mit, na ja, also ne, dann sagen wir häufig irgendwie so Dinge wie ähm na ja, aber Technologie äh sollte uns nicht leiten, sondern sagen wir mal, und so weiter, ne. Und
54:40
äh darauf möchte ich gar nicht rumreiten, äh sondern aber ähm eher ähm.
54:46
Von einem Verständnis äh das nochmal nicht, sagen wir mal auf große technologische Treiber schaut, ähm sondern eher auf ähm die Ermöglicher von,
54:59
ja einer digital passenden ähm Bildungs,
55:06
Bildungsumgebung. Ja, also was passt denn eigentlich und was passt eigentlich nicht? Und äh was irgendwie nicht passt, ist, dass
55:14
irgendwie mit KI zum Beispiel zusammen zu denken oder zu sagen, ähm
55:18
Videos sind doch ein großes Thema. Wieso macht man das nicht so in Worte und sagt ähm hier ist ein ist ein Video und das guckt ihr euch mal an und die Schule ist eigentlich dann dazu da, um äh irgendwie die Fragen der
55:30
Schüler äh zu beantworten, wenn da wenn denn da welche kommen. Ähm,
55:34
Sag mal ein Beispiel, ähm ausm äh Distanzunterricht meiner Kinder,
55:39
die haben beide Informatik als Hauptfach und dort müssen die.
55:45
Äh müssen die dann immer so so ganz müssen ja so Aufgaben machen, also die Hannah muss gerade irgendwie so eine HTML-Webseite bauen und,
55:52
Paul ähm hat gerade irgendwie das äh Thema äh Desktop-Publishing und muss sich irgendwie, muss so Dinge in Word machen. Und dann bekommen die meistens irgendwie ein Word-Dokument und müssen das dann nachbauen oder die bekommen irgendwie eine Webseite und sollen sozusagen den HTML-Code dahinter schreiben.
56:07
Und äh ähm das ist erst einmal eine eine interessante Aufgabenstellung. Äh wie wie ich finde
56:14
Und dann geht der Lehrer hin und sagt, wenn ihr Fragen dazu habt, dann äh ist hier eine Videokonferenz, da könnt ihr die stellen.
56:22
Was meinst du, wie viel Leute sind in diesen Videokonferenzen? Genau.
56:27  Felix
Machen das alles über äh WhatsApp und klären das untereinander.
56:30  Guido
Genau, weil äh in Wörter funktioniert halt nur auf Augenhöhe, aber es funktioniert eben nicht, wenn du als Lehrer in einer Lehrerrolle bist und sagst, ähm
56:41
Hier äh wenn ihr Fragen habt, dann könnt ihr mich fragen. Ne, da geht ja keiner hin.
56:45
Ein Zeichen von Schwäche. Und und außerdem würde ich sagen, befördert das eigentlich eher oder schreit das eher danach, dass die Schüler äh so eigene Lernetzwerke bauen, ne? Und.
56:56  Felix
Ja, das ist ja noch was, ja, also,
56:59
in Wörter. Wir hatten schon mal in der Sendung auch über Enwörted Classroom gesprochen. Flip Classwoom,
57:05
ne, ist ja das. Ähm und äh da haben wir das schon mal rausgearbeitet. Ähm früher nannte man das Hausaufgaben. Mehr ist es ja nicht,
57:15
Also ähm zu sagen, wir besprechen in der Stunde und ihr bereitet zu Hause vor, ist ja nichts anderes als äh die klassischen Hausaufgaben, zumindestens in der Oberstufe und da geht das ja auch erst los, dass man das sinnvoll einsetzen kann, dass man einfach sagt, lest den Text, wir besprechen den in einer Stunde
57:30
und ähm das Ganze nennt man dann oder indem ich das halt mit Filmen leite, angeleitet mache,
57:37
Wenn man halt davon ausgeht, dass der Lehrer dann nicht mehr die ähm die Präsentation, die den Einstieg ins Thema macht, sondern dass sie sich das zu Hause angucken und in einer Stunde dann
57:46
sprechen. Es mag tatsächlich diesen Sonderfall geben, indem man in ein Thema einführt, wo man tatsächlich sich ein Video zu Hause angucken kann, aber auch das lässt sich in dem alten, klassischen Modus von Hausaufgaben,
57:57
prima unterbringen. Also ich da muss man auch diesen ganzen Begriffs-Hype drum herum ähm,
58:03
nehmen, weil letzten Endes ist in Wörter, er macht das ja irgendwie mit mit,
58:07
Augmented Reality und nennt er noch irgendeinen anderen Begriff.
58:10  Guido
Ja, ja, das ist ein Bullshit-Bingo sondergleichen, ja.
58:13  Felix
Unglaublich. Und wenn wir beim Invirtal Classhome sind, da bin ich tatsächlich das erste Mal so,
58:21
Entschuldigung, Logo, deine ganzen Bilder in Ehren, aber das passt nicht.
58:26
Er hatte gesagt, in Wörter ist vergleichbar wie ähm damals mit der Einführung der Filme,
58:35
Wir sind im Moment im Grunde genommen nur an dem Modus beim Invirted Classroom, dass wir eigentlich den klassischen Unterricht,
58:41
abfilmen und den Kindern dann zu Hause präsentieren,
58:44
so wie man früher die ersten Filme eigentlich dazu genutzt hat, Theateraufführungen abzufilmen und sie dann zu zeigen.
58:52  Guido
Hm? Und daraus dann am Ende Formate zu entwickeln, von denen wir im Moment nicht wissen, wie wir sonst mit der Technologie umgehen sollen.
59:00  Felix
Richtig. Das Ganze ist ein schönes Bild im Sinne.
59:01  Guido
Ja, ist so klassisches Samermodell, ne? Mhm.
59:04  Felix
Ja, aber es sind noch auf einer anderen Ebene läuft es daneben. Weil,
59:09
Film damals wie Film heute ist konsumtiv,
59:14
Im Sinne von, ich sitze davor. Das Einzige, was sich verändert hat, ist tatsächlich, dass man jetzt nicht mehr Theaterfilme äh Theateraufführungen abfilmt, sondern Filme am Computer macht, aber mein Modus als Zuschauer ist,
59:26
Ich sitze davor, lege die Füße hoch und lasse mich beschallen. Es ist also einzig im Inhalt etwas verändert worden.
59:33
Was den ist, ist nicht eine neue Möglichkeit des Lernens,
59:39
heißt, du bereitest zu Hause etwas vor. Die Medienvielfalt hatten wir immer schon da drin. Mal musste man zu Hause Vokabeln üben, mal musste man zu Hause äh einen Text lesen, mal musste man sich ein Video angucken, mal musste man ein Bild malen. Das heißt,
59:53
du nun merkst da, dass er in diesem Modus Schule, Unterricht und Lernen überhaupt nicht drin ist.
59:59  Guido
Total nicht.
1:00:01  Felix
Anhand solcher Vergleich äh Vergleiche von dass wir ja die den den,
1:00:07
Die unglaubliche äh Chance, die im durch die Technologie, Cisco lässt grüßen, äh liegt,
1:00:14
noch gar nicht begriffen hätten, weil wir im Moment eigentlich nur beim Samer Modell beim S sind. Aber das ist gar nicht der Fall. Der Vergleich hinkt.
1:00:21  Guido
Sind wir auch mal ganz ehrlich, Ciskus Aufgabe ist auch nicht das pädagogische dahinter zu verstehen, sondern die sollen eine Technik bauen. Ne, die sollen eine.
1:00:29  Felix
So wenig wie ich sage, wie 'nen Netzwerk aussieht, so sollte man vielleicht einfach auch dort also mich auch noch die die.
1:00:39
Wie heißt sie jetzt? Die interviewt worden ist,
1:00:42
Saskia Esken hat das super gemacht. Sie hat hier da auch gesagt, dass wir KI im Unterricht überhaupt nicht haben wollen. Sie wäre ja da in
1:00:48
gewesen äh bei Google und hätte gesehen, was da alles machbar wäre und sie sagt, das kann es ja wohl nicht sein, das fand ich ein gutes Statement, aber da ist äh Logo natürlich gar nicht drauf angegangen, sondern Lobo hat weiter diese Technologie Geschichte gemacht im Sinne von
1:01:02
Augmented Reality und alles wird äh ja noch so groß sein, dass wir am Ende vielleicht überhaupt kein Invoir mehr haben, sondern nur noch einen Remote-Classroom, also das hat er nicht gesagt, aber in diese Richtung geht es ja, wo ich mir denke, das Lernen,
1:01:15
dann halt auch nicht kapiert,
1:01:17
Also es geht nicht darum, ob wir nicht auch remote nur lernen könnten, sondern es geht darum, dass die Fragestellung, wie du da drangehst, einfach eine Falsche ist, die du nicht damit vergleichen kannst, dass in Worte classroom in dem Stand ist, wie damals die ersten Filme, die nur das,
1:01:31
Theater waren. Hat mich genervt. Und da war ich ab dem Moment war ich.
1:01:35  Guido
Er und das eine ist, sagen wir mal äh so zu denken, wie das so ein Infrastrukturanbieter wie tut.
1:01:43
Zu zu machen. Das andere ist, aber ähm als,
1:01:47
zur Operationalisierung und daraus jetzt eine Lernumgebung.
1:01:51
Äh zu sich zu überlegen und zwar eine, die
1:01:55
nicht unbedingt am Anfang funktionieren muss, aber die irgendwann einmal funktionieren muss. Und das tut es erst einmal nicht, nur weil man Menschen ein Video zeigt.
1:02:05
Ähm es braucht sozusagen diesen Anwendungsbezug und es braucht sozusagen äh anschließend auch irgendeinen Modus,
1:02:15
aus dem heraus sich eine Frage formulieren lässt. Also
1:02:19
es es muss sinnstiften, was auch immer sein, ja?
1:02:24
Und das ist sozusagen alles nicht Teil sagen wir mal seiner,
1:02:28
Überlegung, dass es auch vollkommen okay, er ist halt überhaupt kein Experte auf dem Gebiet, verstehe ich auch irgendwie gut, aber es zeigt sich eben auch, dass das ähm wenn du,
1:02:38
reiner Digital-Hainy ist, wie er sich ja immer so schön bezeichnet, dass das eben nicht ausreicht.
1:02:43  Felix
Und ich möchte auch da noch hinzufügen, er muss kein Experte sein, aber er soll auch nicht das Gefühl vermitteln, er sei es. Er kann auch sagen, ich spreche heute über ein Thema, von dem wir.
1:02:50  Guido
Ja gut, sorry, aber das äh das ist sein Ding, ne?
1:02:54  Felix
Ja klar, aber ich deshalb habe ich ja am Anfang auch gesagt, ich habe, wenn er das über andere Themen macht, finde ich das immer total amüsant und cool, wenn er jetzt tatsächlich diesen Modus anwendet auf mein Themengebiet, merke ich,
1:03:09
wie wenig ernst man ihn dann auch nehmen kann. Also ihn als Berater an.
1:03:14  Guido
Hast du die Aufzeichnung wieder gestartet? Ich muss äh.
1:03:17  Felix
Ich habe die gar nicht geblockt, die läuft hier durch.
1:03:18  Guido
Dann ist gut, alles gut, alles gut. Ja, erzähl weiter.
1:03:22  Felix
Ja, also einfach der äh ich ich würde ihn nicht als Berater äh äh als als Coach für Bildungsprozesse.
1:03:31  Guido
Unbedingt nicht.
1:03:33  Felix
Weil das äh und ich weiß eben nicht, ob ich das Gleiche nicht auch inzwischen dann von anderen Dingen mache, weil wenn er überall, immer nur vor allen Dingen durch Baswords, was,
1:03:44
tut oder durch seine schönen Bilder, äh das läuft irgendwann leer. Hör mal, ich mag ihn, ich mag vor allen Dingen auch die Art, wie er politisch in Spiegel Online, in seiner Kolumne eine klare Position bezieht. Das ist äh.
1:03:56  Guido
Und der und der ist.
1:03:57  Felix
Und notwendig.
1:03:59  Guido
Formulierungstechnisch äh auch einfach äh hat er ein paar gute ein paar gute Formulierungen. Eine seiner Formulierung äh äh war die Doppelseite,
1:04:07
Die Doppelseite, das das ist schon auch etwas ähm,
1:04:12
mit dem ich ein Bild verbände, verbinde und auch eine Atmosphäre verbinde, ähm die Doppelseite in der Schule ist sozusagen irgendwie der
1:04:22
der ähm Zusammenhang aus dem Schulbuch, den man sozusagen nimmt
1:04:27
und und zusammenfassen lässt oder dann müssen die was lesen und am Ende irgendwie drei Fragen beantworten und dass diese Doppelseite
1:04:37
Am Ende, hm und da wäre ich auch vollkommen bei ihm, nicht immer den
1:04:42
Gepflogenheiten entspricht oder sagen wir mal den, den Anforderungen entspricht, die äh die Klasse oder die Schüler äh in einer bestimmten Klasse halt gerade brauchen.
1:04:52  Felix
Natürlich nicht. Ich finde nur das Bild doppelt Seite total albern,
1:04:56
Weil das ist so, also tatsächlich habe ich auch gedacht, oh, was wieder, das ist, das ist wieder so ein Bild, was einfach super an den Haaren herbeigezogen ist und plakativ sein möchte, das funktioniert einfach nicht.
1:05:06
Nee, es ist äh was er damit sagen möchte ist, dass äh Unterricht halt äh nicht äh für alle gleich äh ähm äh geplant werden kann.
1:05:14  Guido
Ja, ja, ja, ja.
1:05:16  Felix
Die Doppelseite,
1:05:18
wenn du dir anguckst, wie tatsächlich Doppelseiten, wenn du das jetzt mal plakativ auf diese Ebene runterbrechen möchtest, gestaltet sind, mit teilweise dreifach differenzierten Aufgaben auf diesen Doppel.
1:05:28
Dann passt es, es passt einfach nicht. Es ist halt, es es bricht, dass auf so eine Naivität runter, dass jeder, der in dieser Thematik drin ist, eigentlich sagt so,
1:05:38
Entschuldigung, aber das kann ich jetzt nicht ernst nehmen.
1:05:41
Für Außenstehende ist es eventuell etwas, ha ja, die Doppel ja, okay, dann hat er halt wieder mit Bildern irgendwo eine Agenda gesetzt und wir reden jetzt über Doppelseiten und damit hat er sein, sein Krönchen für heute äh sich erarbeitet.
1:05:55
Es macht eigentlich keinen Sinn. Also es es wäre schöner, wenn er vielleicht mit Saskia Esken zusammen in ein Gespräch gegangen ist, um zu überlegen,
1:06:04
wie er aus der Sicht der bisher vor allen Dingen Gesellschaft und Arbeit sich angeguckt hat, wie sich das verändert,
1:06:11
und Saskia Esten, die Bildung macht, wie das eigentlich zusammenkalaufen kann, wie kann Bildung aussehen und das kritisch,
1:06:18
Also wirklich im Sinne von auch nicht lösungs- und pragmatisch, lösungsorientiert oder pragmatisch, sondern wirklich mal als wie soll das denn gehen, Fragen stellen,
1:06:27
Fragen im Raum formulieren vielleicht, dass es gemacht hätte, weil ich glaube, dass er nämlich, auf was die gesellschaftlichen Prozesse angeht,
1:06:34
Großen? Oder was, was die Veränderung von Arbeit angeht,
1:06:38
durchaus, weil er ja als Entrepreneur der ersten Stunde und
1:06:42
Selbstständiger, Solo-Selbstständiger und so diese dieses ganze ähm digitale Bohemen damals ja mit groß gemacht hat. Das das ist der ja im Grunde genommen. Der ist ja ein ganz anderer Arbeiter. Er ist ja er ist ja Solo-Selbstständiger äh mit,
1:06:55
unglaublichen Reichweite. Das kann er doch reinwerfen. Aber na egal. Noch ein anderer Punkt.
1:07:03  Guido
Genau, an einem Punkt ähm müssen wir äh allerdings auch der Saskia ähm
1:07:09
ins Wort fallen beziehungsweise hat sie nicht recht. Und äh das ist das, was du im Pad bezeichnest hast mit ähm äh die digitale Bildung Überprüfung einführen.
1:07:19  Felix
Oh da habe ich echt gedacht, jetzt.
1:07:23  Guido
Also es gibt offensichtlich ein KMK-Beschluss, dass Bildung auch mit digitalem,
1:07:33
Elementen ähm in die Lehrerfortbildung Einzug erhalten soll. Und wenn man sich das heute anguckt, dann stellt man eigentlich fest, äh eigentlich kommt das in der Lehrerfortbildung gar nicht vor. Das würde ich,
1:07:44
pauschal, ehrlich gesagt, auch nie behaupten wollen. Aber so stand es dann im Podcast zumindest im Raum. Würdest du dem widersprechen?
1:07:52  Felix
Ja, es äh in dem Sinne, dass halt äh im rundum diesen äh Keim Kabelschlussbildung in der digitalen Welt zuerst einen Kompetenzrahmen für Schülerinnen und Schülern der Medienkompetenz haben
1:08:01
ausgearbeitet worden ist und im Anschluss daran gibt's den Kompetenzrahmen oder Referenzrahmen für die Lehrerinnenausbildung
1:08:11
der eben für Lehrerinnen und Lehrer genau das gleiche.
1:08:14  Guido
Sie bezog sich, glaube ich, auf einen KMK-Beschluss aus achtundneunzig. Das hat also mit diesem aktuellen, also mehr oder weniger aktuellen KMK-Beschluss,
1:08:22
in der digitalen Welt nicht viel zu tun, sondern das war offensichtlich vorher irgendwann mal.
1:08:28  Felix
Ist es eh schon veraltet, aber es gibt einen und äh der Punkt ist da auch eher äh dass äh also dass die die ja auch damals das nicht richtig gemacht haben.
1:08:38  Guido
Ja, wie auch immer.
1:08:39  Felix
Vorschlag ist ja, ja genau, mach du!
1:08:42  Guido
Wie auch immer, es ist am Ende auf jeden Fall so, dass sie sagt, okay, wenn das äh jetzt so in die Lehrerfortbildung jetzt erstmal nicht einbezogen wird, dann hätte sie einen wunderbaren Trick
1:08:50
nämlich ähm wir müssen halt nur ähm sagen wir mal verpflichtend machen, dass eine Prüfung,
1:08:57
ähm in der Lehrerfortbildung abgenommen werden muss mit medienpädagogischen Inhalten. Also ja, da müssen die Lehrer sozusagen, medienpädagogische Inhalte in ihr Unterrichtskonzept integrieren,
1:09:10
Und darüber sagt sie, kriegt man das dann auch relativ schnell hin, dass das äh Teil des äh äh Fortbildungskorriculum wird.
1:09:18  Felix
Ja äh das ist tatsächlich auch heute schon so ähm der der Modus, den die dahinter haben und das nimmt der Logo dann auch auf, ist eher noch äh dass gesagt wird, ähm wir wenn die Lehrerinnen und Lehrer das nicht freiwillig tun,
1:09:32
Diese äh Medienkompetenz in den Unterricht zu tun, dann können wir das ja tun, indem wir
1:09:38
das verpflichtend als Teil der Prüfungen machen, weil ab dem Moment die Lehrerinnen und Lehrer, weil sie ja gewissenhaft die Schülerinnen und Schüler auf die Prüfung vorbereiten wollen,
1:09:50
Die Lehrerinnen und Lehrer die Schüler gewissenhaft vorbereiten wollen das ja dann auch ähm selber für sich,
1:09:57
müssen erstmal. Also der Dreh ist tatsächlich sozusagen in dem Moment, wo ich die wo ich sage, in Prüfungen für Schülerinnen und Schüler müssen Medien eingesetzt werden, zwinge ich die Lehrerinnen und Lehrer auch, diese Medien für sich dann als Kompetenz irgendwie zu äh
1:10:11
erfahren und äh anzueignen. Und das ist pervers,
1:10:17
wir eigentlich an allen Stellen im Moment feststellen, dass die Frage der Prüfungskultur eine ist, die mit der Digitalität nicht mehr konform geht, weil nämlich.
1:10:27
Formulierte Prüfungen, die alle über einen Raster scheren, nicht mehr funktionieren. Und wir müssen im Grunde genommen weg von den Prüfungen,
1:10:37
Inhaltsbezogenen Prüfungen um mehr in Kompetenz orientierte Formate. Wo ich dann aber auch sagen würde, da spielen Prüfungen an sich so nicht eine richtige Rolle. Dieser Begriff Prüfung ist am Ende der Schulzeit in Ordnung, aber nicht Prozess begleitend.
1:10:50  Guido
Ja und Prüfungen, das wissen wir alle.
1:10:51  Felix
Diskutieren, aber das noch zu erhöhen und als Hebel für die Digitalisierung zu nutzen.
1:10:58  Guido
Prüfungen haben, diesen unglaublichen Nachteil,
1:11:01
dass, wenn man darüber sozusagen äh äh Innovation erwartet,
1:11:05
sagen wir mal auch das Einführen von etwas, ähm dann ähm,
1:11:10
dann schneidet man sich da eigentlich mit ins eigene Fleisch, weil Prüfungen eigentlich eher das abrufen, was man glaubt, was andere von einem erwarten. Und das ist definitiv weit, weit entfernt von Innovation.
1:11:22  Felix
Genau.
1:11:23  Guido
Ja? Und äh insofern äh also das das ist echt ein äh eine eine bittere Nummer. Ich äh
1:11:32
Es ist jetzt, wie es ist, ich äh bin jetzt mal äh ehrlich gesagt auch ein bisschen gespannt, ähm auf äh den Talk am Mittwochabend. Ähm mit,
1:11:41
mit äh Lobo und ähm das macht er mit einem Typen, den ich gar nicht kenne. Auf Klapphaus äh und ich glaube über eine Web-A über ein Web-Ex Meeting, sodass man eben auch, wenn man nicht bei Klapphaus ist, daran äh teilnehmen kann.
1:11:54
Das ist dann auch alles irgendwie bei ihm im,
1:11:56
äh auf dieser Podcast-Webseite, glaube ich, ganz gut erklärt. Ähm ich,
1:12:01
würde das mal wieder abhacken unter,
1:12:08
da haben sich sozusagen die falschen Leute äh ähm haben geglaubt, äh mitreden zu können, ja? Ähm traurig, aber wahr.
1:12:18  Felix
Also ich, zwei Dinge habe ich mir noch äh notiert,
1:12:21
äh machen möchte. Sie äh fabulieren dadrüber, ob man nicht die Smartphones noch viel, viel stärker auch in den Unterricht mit einfügen sollte,
1:12:28
Ähm wo ich mir denke, ah.
1:12:32  Guido
Genau, er sagte irgendwie, warum denn äh warum äh immer diese Tablets das äh entscheidende Gerät im Alltag ist doch unser Smartphone.
1:12:39  Felix
Da hat er recht.
1:12:40  Guido
Ja, hat er.
1:12:41  Felix
Recht, aber das auf dieser Ebene runterzubrechen, warum denn äh wir uns nicht mehr mit äh Smartphones beschäftigen. Ähm,
1:12:51
Ich würde auch sagen, dass wir davon anfangen sollen, aber die die bildungspolitische Diskussion sollte nicht,
1:12:55
vom Smartphone anfangen und sich, wir sollten uns nicht fragen, warum äh nicht Smartphone statt Tablet, sondern wir sollten sagen Smartphone und wie geht es von dort aus weiter?
1:13:05
Und diese Frage, Smartphone statt Tablet reduziert die Möglichkeiten eigentlich tendenziell eher und Tablet würde ich dort einfach auch als äh umfangreicheres Werkzeug einfach mal äh,
1:13:15
sehen, weil es hier geht ja nicht nur ums Tablet, sondern auch irgendwann um den Laptop und die Frage, wie ich halt mit größerem Bildschirm möglicherweise auch umfangreichere Arbeiten mal machen kann. Und der letzte.
1:13:24  Guido
Wollen wir und eigentlich wollen wir so eine Kompetenz wie Lernen lernen,
1:13:27
Aber lernen lernen, wenn man das äh sich heute irgendwie in den Schulen anschaut, dann ist das halt relativ viel ähm die lernen dann irgendwie mit Stiften, Dinge zu unterstreichen und so etwas.
1:13:37
Und was sie aber eigentlich, äh was eigentlich lernen als Fach. Äh zumindest gab's das bei uns so an der Schule, ähm gemacht werden müsste, wäre so die Entwicklung einer eigener
1:13:46
eigenen Personaling Enviament. Und ähm dann ist es eben nicht,
1:13:50
jedem irgendwie das Gleiche, sondern der eine hat,
1:13:54
dafür und der andere, der sammelt das
1:13:57
äh auf Papier und der dritte, äh der hat irgendwie eine total coole äh Sortiermappe, in der der äh in der die ganzen ähm Arbeitsblätter oder was auch immer sortiert werden. Und am Ende ist es halt nicht so, ähm dass das alle irgendwie ähm
1:14:12
gleichmachen, sondern dass alle irgendwie so ihre Routinen den anderen zeigen
1:14:18
Und daraus äh sich am Ende äh eventuell sowas entwickelt wie oh Mensch, das ist aber wirklich eine coole Idee. Das gucke ich mir mal an. Weißt du, so ein bisschen wie unsere schönen Apps.
1:14:27  Felix
Genau, Austausch, Kommunikation und Austausch. Also, ne, tatsächlich einfach einen einen Erfahrungsaustausch.
1:14:36  Guido
Genau. Genau.
1:14:37  Felix
Das Witzige ist, den nehmen sie an Arm auf, das ist ja ihr letztes Plädoyer,
1:14:41
also sie sie kritisieren die HPI Cloud, also was sie fordern ist eine eine Austauschplattform in den Lehrende genau diesen Austausch, den du jetzt auch gerade vorgeschlagen hast ähm für sich,
1:14:53
etablieren können,
1:14:55
Sinne von, wie machst du das, wie haben wir das hier gemacht, um einfach das Lernen, Lernen, auch unter Lehrenden wieder,
1:15:01
in einem größeren Fokus zu geben. Und sie sagen halt, dass es dafür eine äh es gibt jetzt wohl eine Ausschreibung ähm,
1:15:08
ähm eben nicht diese HPI-Cloud, die wieder nur abgeschlossen ist, sondern ein offenes äh Projekt, an dem sich unterschiedliche dann irgendwo, wahrscheinlich geht's um Standards, habe
1:15:17
APIs, ich habe keine Ahnung, das war sehr wäschig, aber es sollte darum gehen, dass eben auf Bundese
1:15:21
eine Kommunikationsplattform für Lehrende äh etabliert wird,
1:15:26
um den Austausch zu machen.
1:15:29
Richtig und es ist gut, sich dort von den Plattformen loszueisen und zu überlegen, ob man das nicht auch auf öffentlich finanzierte Beine stellen kann.
1:15:37
Keine Frage, aber warum erwähnt man in diesem Kontext nicht zumindest die existierenden Austauschplattformen, wie das Install-Lehrer-Zimmer oder das Twitter-Lehrer-Zimmer,
1:15:47
wo genau das im Kleinen schon passiert, um zu sagen, den Impuls, den haben wir da bereits schon und jeder, der sich diesen Podcast anhört und auch in den Austausch treten möchte.
1:15:57  Guido
Kann das darüber tun.
1:15:58  Felix
Hat die Möglichkeit,
1:15:59
genau das zu tun. Und das ist halt so schade, weil dort auch wieder ähm wahrscheinlich erlaubt Cisco nicht, dass andere Begriffe genannt werden. Also sie hat ja auch nur das Unternehmen aus Mountainbie gesagt und nicht Google. Wahrscheinlich ist das irgendwie so ein Ding, dass irgendwie in
1:16:13
Sponsor Podcast, gewisse Begrifflichkeit.
1:16:16  Guido
Ja, SEO optimalst, ja?
1:16:18  Felix
Aber es ist halt äh schade, weil auch dort im Grunde genommen die Plattform schon existiert,
1:16:26
Wir können uns über den Ort der Plattform unterhalten, aber des das Setting, das Lehrerinnen und Lehrer sich genau auf dieser ganz kurzen Ebene über Kommunikationsmittel, die in unserem Alltag inzwischen etabliert sind
1:16:38
über ihren Schule hinaus und über ihr Land oder Stadt hinaus austauschen,
1:16:43
ja schon da. Ja.
1:16:47  Guido
Und äh insofern ähm dieser Podcast ist ein interessantes Lehrstück, ähm aber eigentlich sind wir ähm aus dieser Zeit schon ganz, ganz lange
1:16:59
raus, ja? Also ähm auch ohne klug zu scheißen, steht äh
1:17:04
wirklich auch viel Kluges schon im Internet drin. Ähm oder ist von irgendwelchen Leuten,
1:17:11
äh MP3s gesprochen worden und da meine ich äh explizit auch gar nicht,
1:17:16
uns, sondern viele, viele andere gute äh ähm Bildungspodcasts, ähm die auf einem deutlich höheren Niveau,
1:17:26
sich damit auseinandersetzen und von denen man,
1:17:31
deutlich mehr profitieren könnte als von diesem Bullshit.
1:17:37  Felix
Ja, schön gebrüllt.
1:17:40  Guido
Ja, ähm ich habe einen anderen Artikel gelesen, den wir bei Digitalisierungskram mit aufgelistet hatten
1:17:46
der heißt Schule, digital Lehrkräfte mussten die Versäumnisse der Politik ausgleichen. Das war ein Artikel, den der Jochen, glaube ich, in die äh in die äh Gruppe gepostet hat
1:17:58
und in Vorbereitung auf den Podcast habe ich mir den durchgelesen.
1:18:03
Und dieser äh dieses Interview findet, das ist ein Interview auf Reise. Wir werden das verlinken. Das findet statt,
1:18:10
äh Doktor Ilka Hoffmann, die ähm ist äh Gewerkschafterin bei der GEW im äh Vorstand,
1:18:17
und dort zuständig für äh Schule.
1:18:22
Und äh die äh sagt ähm an vielen Stellen, also es ist ein sehr, sehr langes Interview,
1:18:29
Und ich möchte jetzt sozusagen einfach mal so ein, so ein paar Dinge rausnehmen, die mir ganz gut in den Kram passen.
1:18:36
Und gar nicht irgendwie diesen Text als Seuchen irgendwie äh on Detail äh analysieren. Aber an einer Stelle steht, es gibt zum einen äh
1:18:45
Überstülp, übergestülpte Rezepte, aus der digitalen Industrie. Es geht sozusagen um Fortbildung, ja, also wie wie äh könnten äh Lehrende fortgebildet werden,
1:18:54
oder durch wem könnten Lehrende fortgebildet werden? Ähm es gibt zum einen die äh Übergestübten Rezepte aus der digitalen Industrie. Damit sind sozusagen diese Lehrerfortbildungen von äh Google und und Microsoft und,
1:19:06
und Apple gemeint? Die übernehmen auch einige, weil sie sonst nichts haben. Und zum anderen,
1:19:11
Gibt es selbst Fortbildungen oder gegenseitige Fortbildungen der Lehrkräfte, die ich als erfolgversprechender einstufe. Das heißt, die Lehrkräfte haben sich selber schlau gemacht, miteinander oder alleine,
1:19:21
Und da bräuchte es jetzt durch die durch die Landesinstitute mehr Unterstützung
1:19:26
und äh das hat mir äh ehrlich gesagt ganz ganz gut gefallen, weil äh ich genau das jetzt auch vor allen Dingen in der Pandemie beobachtet habe, ähm wie sozusagen eigentlich irgendwie Lehrende.
1:19:39
Selbstlernen und wie sie sich sozusagen auch als Kollektiv äh da ähm wie soll ich sagen, organisieren,
1:19:47
und äh das, was ich beobachtet habe, ist, dass es ähm jenseits der klassischen
1:19:52
Habs, die es dann so gibt, irgendwie der Informatiklehrer oder die Informatiklehrerin oder irgend äh eine, die äh halt besonders fit ist und die das sozusagen dann an sich zieht und alle Fragen dann äh eine bestimmte Gruppe. Ähm
1:20:04
das ist das, äh dass das sozusagen äh in dieser Corona-Pandemie ganz stark aufgeweicht wurde, zugunsten von.
1:20:12
Sagen wir mal ähm Leuten, die sich auf unterschiedliche Weise da reingeschraubt haben, weil sie es für eine ein bestimmtes Vorhaben in ihrem Unterricht benötigten.
1:20:21
Ja, also die einen, die sich, sagen wir mal, in dieses Videokonferenzing vorgewagt haben, die anderen, die sich in H fünf P vorgewagt haben, die Dritten haben irgendwie Vokabelteste, äh, entwickelt, äh, die man über Mode organisieren kann. Und das ist ein ziemlich interessanter Bezug
1:20:36
weil der eben jetzt gar nicht so sehr ähm,
1:20:38
Also der ist in gewisser Weise schon Technologiedriven gewesen, aber es war eigentlich eher so, dass man sagt, ich okay, ich will diesen Vokabeltest irgendwie mit den Kindern machen,
1:20:47
und ich suche mir jetzt eine Möglichkeit, das umzusetzen und dann haben die sich da reingeschraubt. Und dieses Wissen,
1:20:52
anschließend irgendwie im Kollegium weitergegeben. Äh und zwar einfach nur, da ist jemand, der das in Fremdsprachenunterricht gemacht hat,
1:20:59
und die anderen fragen die Person jetzt, aber das sind nicht mehr die klassischen,
1:21:03
die es früher waren, sondern es ist viel, viel breiter äh aufgestellt und ist vor allen Dingen mit ähm sagen wir mal so einem pädagogischen,
1:21:13
Vorhaben äh korreliert.
1:21:16
Kannte ich vorher so auch nicht. Und das äh hat sich offensichtlich in den Kolleginen, ich weiß nicht, ob das überall so ist, aber,
1:21:22
wie soll es anders funktioniert
1:21:26
hat das äh so sich in der Pandemie so rumgesprochen, dass diese
1:21:29
dass die Lehrenden so untereinander so Grüppchen gebildet haben, je nachdem wie groß sie sind und sich darüber auch Dinge selbst beigebracht haben oder gegenseitig beigebracht haben
1:21:38
Und das jetzt aufzugreifen und zu sagen, ähm wir als äh Landesfortbildungsinstitut ähm äh haben nicht mehr das Seminarprogramm und da könnt ihr dran teilnehmen oder auch nicht, sondern sozusagen äh da sozusagen
1:21:50
eher so Barcamp-Orte zu schaffen, wo man sagt, okay, ich könnte das und das anbieten und ich könnte das und das anbieten, das könnte ich mir schon vorstellen, könnte vielversprechend sein.
1:22:01  Felix
Ja, wenn's ums Digitale geht, ähm äh steht halt die die Fortbildung grundsätzlich in Frage. Ich glaube, auch das haben Lehrerinnen und Lehrer äh immer schon gemacht in kleinen Gruppen. Das wird halt jetzt, weil wir einen Fortbildungs äh,
1:22:15
haben im digitalen an dem Punkt sehr, sehr deutlich, dass das gemacht wird und dass das eigentlich eine Struktur ist, auf die wir zurückgreifen könnten. Ähm klassische Lehrerinnen und Lehrer, ja, Lehrerinnen,
1:22:27
Ausbildung gibt es nicht mehr.
1:22:33
Also doch gibt gibt es schon noch, aber wird es in Zukunft nicht mehr geben. Also ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal an einer Fortbildung teilgenommen habe, an einer klassischen Fortbildung, wo also mir jemand was erklärt hat, ähm wo ich in irgendeiner Art und Weise einen Mehrwert rausgezogen habe,
1:22:49
und ähm das ist insgesamt der Fall. Also in Fortbildungen werden vor allen Dingen gerne genutzt, um ähm.
1:22:57
Zeit zu dokumentieren, dass man sich mit dem Thema fortgebildet hat.
1:23:01
Aber äh wer sich wirklich inhaltlich damit beschäftigen möchte, der geht in der Regel nicht in eine Fortbildung. Und ich glaube tatsächlich, dass diese Mikrofortbildungen, ähm wie das ja auch heißt, äh innerhalb der Kolleginnen
1:23:11
dass man irgendwo Kaffeetrinken macht, in der Mittagspause, im äh Lehrerzimmer und sagt, ich zeige euch heute übrigens mal eine schöne App, die ich kenne,
1:23:17
gelernt habe und das irgendwie zwei, drei Tage vorher ankündigt, solche Sachen ähm zunehmend wichtiger werden. Die Frage ist tatsächlich, wie man halt mit Entlastung dazu umgeht,
1:23:27
für die Fortbildungen auf kommunaler Ebene oder auf den Kreisen ja eigentlich sogar Entlastungsstunden vorgesehen sind, die halt im Moment gebunden sind an entsprechenden Fortbildungsteams innerhalb der,
1:23:39
Schulträger, nicht Schulträger, sondern äh Schulaufsichten und ähm ob man die nicht anders verteilen kann oder beziehungsweise die Aufgaben anders strukturieren kann, weil äh,
1:23:51
brauchen ja trotzdem vielleicht auch Leute, die immer mal wieder was Neues probieren und dafür auch Ressourcen zur Verfügung stellen, damit man einfach,
1:23:57
mal wieder neue Apps oder neue Verfahrenswege oder neue Ideen auch hat, also,
1:24:02
dass man das anders macht, weil die Fortbildung an sich, also ich mache jetzt eine zweistündige Fortbildung und kriege dafür eine Entlastung. Das ist nicht mehr das, was eigentlich gefragt wird. Das wird noch genutzt,
1:24:12
Aber ich glaube, das ist nicht mehr das Zentrale. Ja.
1:24:16  Guido
Dann sagt sie an einer anderen Stelle und das ist auch eine Diskussion, die wir hier im Podcast immer wieder äh diskutieren, die auch bei uns in der, in der BZ Gruppe immer wieder Thema ist, nämlich auf der einen Seite das, was funktioniert gut
1:24:28
Was stürzt nicht ständig ab und wo habe ich den besten technischen Support? Und auf der anderen Seite dem Datenschutz.
1:24:37
Ähm also Pedles finden alle gut,
1:24:39
lassen sich irgendwie offensichtlich von vielen Lehrenden äh auch irgendwie äh einfach und intuitiv bedienen
1:24:45
und gleichzeitig sind sie aber äh sagen wir mal das Dorn im Auge des Datenschützers oder der Datenschützerin
1:24:52
und äh diese Auseinandersetzung haben wir ehrlich gesagt ja auch ständig und ähm es erinnert mich so ein bisschen an das was Syrern immer mit äh was Syrern die Eigentlichkeit von Technik nennt, dass es äh uns in den pädagogischen Kontexten vor allen Dingen darauf an äh kommt, dass etwas funktioniert
1:25:09
und äh das steht sozusagen als
1:25:12
als ganz wichtig, ganz, ganz oben drüber, wenn es eigentlich funktioniert, ähm dann ist es halt scheiße, weil dann beschäftigen wir uns die ersten zwanzig Minuten damit, dass der Beamer ähm und
1:25:23
die äh und das Tablet,
1:25:26
die gleiche Sprache sprechen und dann komme ich halt irgendwie nicht dazu, das zu tun, was ich eigentlich wollte
1:25:31
und äh insofern brauchen wir, sagen wir mal, funktionierenden, funktionierende technische äh Umgebung und ehrlich gesagt finde ich die Auswahl derer, die dann auch noch datenschutz
1:25:41
ähm also datenschutzseitig, sagen wir mal unbedenklich sind, ähm relativ begrenzt.
1:25:51  Felix
Ja, ich äh habe gerade tatsächlich diese anderen beiden Artikel äh im Kopf äh Datenschutz wird geopfert,
1:26:00
Schule digital, die Not schleift den Datenschutz und das andere das durch digitale Geräte oder digitale Tech
1:26:10
ähm äh Sachen so ein Login gibt. Da musste ich jetzt gerade drüber nachdenken. Vielleicht müssten wir das.
1:26:16  Guido
Vielleicht können wir das in dem Zusammenhang einfach mit mit äh diskutieren, ja.
1:26:21  Felix
Tatsächlich würde ich diese ganze Datenschutzgeschichte, die hast du schon so oft hier gesagt und du hast es auch schon,
1:26:26
Wir haben's im Grunde genommen schon oft formuliert, dass ähm Datenschutz immer eine relative Einschätzung ist und dass es auf der einen Seite total wichtig ist und auf der anderen Seite aber eben auch nicht als Totschlagargument genutzt werden darf. Ähm.
1:26:40
Weiß nicht, das ist jetzt grad tatsächlich nicht das, was mich interessiert, wenn du noch was zum Datenschutz sagen möchtest.
1:26:44  Guido
Nee, nee, nee, nee, hau rein! Mach weiter!
1:26:46  Felix
Ich finde tatsächlich diese Login Geschichte ähm ähm sehr, sehr spannend. Ähm das ist ja ein Artikel, der auf Reise geschrieben ist mit einem klaren CCC-Hintergrund und ähm irgendwo so ein so ein Makergedön,
1:27:01
Entschuldigung, das sollte nicht abfällig klingen, sondern halt so die Leute, die halt am liebsten Deluxe auf allen Kisten hätten,
1:27:07
und die halt dafür plädieren, dass wir uns nicht auf diese einfachen Lösungen,
1:27:15
davon betören lassen sollen, sondern gucken, dass wir eben unsere Freiheit der Daten ähm erhalten,
1:27:22
Also äh wird kritisiert, dass die Tablets, also vornehmlich die iPads, aber bei Android ist es ähnlich,
1:27:29
ähm inzwischen kein richtiges Fallsystem mehr haben, dass Dateien äh
1:27:34
als Dateibegrifflichkeit gar nicht mehr richtig äh genutzt werden können, weil das Ganze irgendwo in so Centboxen und so weiter nur alles ist. Also im Grunde genommen der Computer gar nicht mehr als Werkzeug,
1:27:47
was auch mal erst gebaut werden muss und was ich kontrolliere ähm,
1:27:53
keinen Computer, bei dem du nicht ruht bist und bei den iPhones und äh iOS-Geräten und bei Anword zunehmend, also zumindest, wenn man das N-Wort von App äh Google nimmt, ist man halt nicht mehr gut. Ähm,
1:28:05
nicht vertrauen soll und da kriege ich tatsächlich immer so ein bisschen. Also ich.
1:28:09  Guido
Ja und.
1:28:11
Abhängigkeit äh schafft, ja? Also das in dem Augenblick, wo du dich auf ein Gerät einlässt, du eigentlich keine äh ob das nicht in der Regel Interoperational ist mit anderen Geräten,
1:28:22
Also du musst dich dann sozusagen auf eine Geräteklasse einigen. Also wenn alle in im äh Klassenraum iPad haben,
1:28:28
äh kannst du mit einem Apple TV eben auch äh relativ problemlos alles miteinander verschalten. Und dann ist das halt einfach.
1:28:34  Felix
Sozusagen noch das noch mehr, aber hier geht's ja auch, ich glaube, dass diese Kritik, die sie äußern, auch schon bei, es sind halt iPads und äh Crooks oder sonst was im Klassenraum, weil es geht ja tatsächlich darum, dass dieser dieser Zustand der Geräte, den wir im Bildungskontexten einbinden, für die einfach nicht
1:28:49
ähm schön ist. Die wollen gerne was anderes. So und ähm jetzt gucke ich einmal kurz, es gab da ja auch.
1:29:02
Genau, also sie sie zu formulieren das so äh der Login scheint attraktiver als der Aufbau von äh Know-How,
1:29:08
Ne? Das heißt also offensichtlich ist es einfach schöner äh sich eindullen zu lassen, als eben Know-How zu machen. Und da werde ich halt immer,
1:29:16
also fange ich an so ein bisschen mich unwohl zu fühlen. Also zum einen vielleicht vorneweg, ich möchte,
1:29:25
in einer Gesellschaft leben, in der diese Stimmen,
1:29:28
immer, immer wieder ähm erhoben werden und indem das Bewusstsein dafür, dass wir uns dort im Grunde genommen auf ein Login begeben, in den Login begeben, auch,
1:29:41
da ist. Also mir geht es nicht darum zu sagen, dass diese Argumente nicht ähm valide,
1:29:47
auch richtig sind. Aber sie dürfen nicht die Handlungsmaxime werden, weil,
1:29:55
die Praktikabilität, jetzt nutze ich das Wort. Also die Handhabbarkeit von solchen Geräten ist im pädagogischen Kontext wichtiger als den Aufbau der Kompetenz, wie ich so ein Gerät konfiguriere.
1:30:08
Ich nehme jetzt das Beispiel mal mit allem anderen, was wir haben. Wir wissen, wie wir einen Spülstein, eine Toilette, eine Dusche.
1:30:19
Unsere Spülmaschine und den Herd bedienen. Wir lassen aber.
1:30:24
Anschluss, die starkstromleitungen, das Abwasserrohr und so weiter von Fachmännern legen, wo wir im Zweifel auch gar nicht genau wissen, wie die das machen, sondern nur das, die das machen. Wenn wir ein Auto kaufen.
1:30:40
Kaufen wir das Auto, weil wir wissen, dass wir mit dem Schlüssel die Tür aufschließen kann,
1:30:46
Zündschlüssel reinstecken, umdrehen kann und wenn ich das hinten voll tanke, fährt das. Zwischendurch muss es in Wartung und ansonsten habe ich keine Ahnung mehr, wie das Auto funktioniert. Muss ich auch nicht.
1:30:58
Es ist natürlich schön, wenn ich das könnte, aber es ist keine Notwendigkeit.
1:31:04  Guido
Oder sagen wir mal.
1:31:05  Felix
Das heißt, wir müssen einfach.
1:31:06  Guido
Es ist also,
1:31:08
eigentlich äh darf man den ersten Schritt nicht vorm zweiten tun, also wenn ich erst sage, ähm hier Unabhängigkeit, dann ist das meistens ein Schritt, den man erst dann tut
1:31:18
wenn man relativ sicher sich in einer technischen Umgebung schon bewegen kann. Aber das ist definitiv nicht der erste Schritt,
1:31:25
Sondern diese diese ähm Sicherheit, die man braucht, um sich über Abhängigkeiten Gedanken zu machen,
1:31:33
Ähm die äh die erlangt man eigentlich erst, wenn man abhängig ist. Das ist so ein bisschen das Problem. Oder?
1:31:43  Felix
Ja, jetzt ist natürlich die Frage, äh bin ich da nicht schon Login?
1:31:48  Guido
Jeder als Login, auch wenn du äh wenn du auf einem auf einer Open-Source-Linux-Maschine arbeitest, bist du Login.
1:31:56  Felix
Aber du verstehst, was ich meine im Sinne von, dass wir im Grunde genommen bei dieser Diskussion einfach auch sehen müssen,
1:32:02
Wissen Zustand technischer Entwicklung gibt
1:32:05
wo nicht mehr jeder alles machen können muss.
1:32:07  Guido
Mhm. Bin ich sofort.
1:32:09  Felix
Bin dankbar, wenn ich das kann und es ist auch durchaus in Ordnung, wenn wir uns,
1:32:14
äh entscheiden können, ob ich vielleicht doch ein zwanzig Jahre altes Auto hole, was ich
1:32:18
voll aufschrauben kann oder ob ich mir ein neues nehme, wo ich nur über eine digitale Schnittstelle ähm irgendwie was machen kann. Das ist eine Entscheidung, die dürfen wir immer haben. Es sollte nicht vorgeschrieben sein, dass es nur noch die digitalen Autos gibt,
1:32:29
Aber ich bin nicht dafür, dass wir in den Schulen sagen, wir verbieten deshalb Tablets, come books oder Windows.
1:32:41
Weil damit verhindert wird, dass ein Kompetenz aufgebaut wird, weil ganz ehrlich auch diese Frage, die jetzt hier in Wuppertal ist, die man wieder hochgekommen auch bei Twitter rund um den Digitalpakt, warum äh kaufen wir nicht einfach allen Schülerinnen und Schülern und.
1:32:54  Guido
Ja. Ja.
1:32:56  Felix
Ja, weil das nicht funktioniert. Also erstens fehlt die Kompetenz, das Ding einzurichten und zweitens habe ich selber genug,
1:33:03
hier gehabt, um zu wissen, dass auf die Langlebigkeit der SD-Karte ich keinen Pfennig setzen würde.
1:33:10
Das heißt also, ich mache das bei mir zu Hause als Bastelprojekte und meinetwegen als Homesteuerung, aber wissend, dass das Risiko, das hat alles nicht richtig funktionieren muss, da ist, ich würde dort niemals meinen Backup draufmachen.
1:33:22  Guido
Ja
1:33:23  Felix
So und.
1:33:24  Guido
Dazugehört, glaube ich, auch eine bestimmte äh digital-kulturelle Verfasstheit,
1:33:31
Und ähm wenn ich sowas sage,
1:33:35
dann steigt schon, steigen schon fünfzig Prozent aus. Sie sagen, wat? Eine digital-kulturelle Verfasstheit gibt es doch gar nicht. Es gibt eine kulturelle Verfasstheit, aber es gibt auch keine digitale Kultur
1:33:45
Und ich würde natürlich
1:33:46
behaupten, natürlich gibt's die, ja? Aber genau das, da scheiden sich ja schon die Geister. Ähm das ist halt äh für viele in der, in der Wahrnehmung äh halt.
1:33:57
Nicht so und dann kriegt man das auch nicht mit Fortbildung in die in die Reihen,
1:34:01
sondern ähm für die ist das
1:34:04
Ah, ich will diese Werkzeug Mediums Metapher gar nicht irgendwie äh so stark bemühen, aber äh für viele, wenn die sagen, ja das ist ja nur ein Werk, so ist ja nur so ein so ein Hammer für mich, ja, in
1:34:16
in deren Logik
1:34:17
ist äh kommt sozusagen so ein Login, so eine Login-Geräteabhängigkeit überhaupt nicht vor, weil äh ne, wieso sollte ich abhängig von einem Hammer sein? Den brauche ich doch nur, wenn ich einen Nagel in die Wand schlagen will, ansonsten brauche ich den doch gar nicht.
1:34:30
Und ähm insofern ähm ist, setzt das schon voraus, dass du äh eigentlich hm,
1:34:39
du eigentlich,
1:34:41
Eine Denkwelt mitbringst, in der äh, sagen wir mal, das Digitale äh so ein Raum ist,
1:34:49
der nach anderen Gesetzen oder eine eigene Kultur oder was auch immer hat, ja? Das würden viele nicht unterschreiben.
1:34:58
Würde ich sagen, würde ich behaupten.
1:35:01  Felix
Sehr gut möglich, aber äh von daher jetzt, also wir haben ja gesagt, wir nehmen diese Artikel mal einfach auf. Ich finde es gut, dass immer wieder äh zu diskutieren,
1:35:10
Aber wir dürfen uns dort nicht äh heiliger oder päpstlicher als der Papst dann auch machen. In den, in den Vorgaben. Und eben auch klar haben, dass es ganz, ganz unterschiedlich,
1:35:18
Perspektiven gibt, wie man sowas auch ähm bewertet, aus unterschiedlichen Ebenen, ob's,
1:35:23
Unterrichtsablauf äh äh Installationszeiten oder Richt äh Zeiten äh.
1:35:29  Guido
Und da steckt der Teufel auch so ein bisschen im Detail
1:35:32
Also äh wie wie hieß denn dieses äh dieses Projekt? Ähm von Google finanziert, was im Prinzip, das war kein, aber das war so ein ähnliches Teil
1:35:42
ähm auch so eine kleine Platine, wo man irgendwie äh Grundschülern ähm Programmieren mit beibringen wollte. Fuck.
1:35:52
Ähm ich ist auf jeden Fall auch so.
1:35:56
Ist auf jeden Fall auch so eine kleine Platine gewesen. Und äh der große Vorwurf war eigentlich in dem Zusammenhang.
1:36:03  Felix
Ach du meinst den äh Calliope?
1:36:05  Guido
Genau,
1:36:07
Kalliope, genau. Das war ja im Prinzip hier Lynux und ne, wir erklären euch sozusagen unabhängig von ähm sagen wir mal, äh Herstellern eigentlich äh ein digitales Phänomen.
1:36:19
Ähm auch ähm ein riesiges Programm, äh teilweise auch von Ministerien unterstützt, wo das sozusagen an die Schulen ausgeschüttet wurde.
1:36:28
In Wirklichkeit äh sind da ähnliche Abhängigkeiten entstanden, weil ähm das ganze Material, was du sozusagen brauchst, um das in deinem Unterricht einzusetzen, das hat wiederum auch nur eine bestimmte Firma liefern können
1:36:42
Ähm.
1:36:43  Felix
Und hat sich das gekauft, genau.
1:36:45  Guido
Ich war inne, aber ähm sagen wir mal, diese Log-in-Effekte,
1:36:50
haben letztendlich keine Imamenz in Bezug auf ähm was weiß ich,
1:36:55
ein,
1:36:57
Ein bestimmtes Gerät oder eine bestimmte Geräteklasse, äh sondern das ist etwas, was in Technologie an sich drinsteckt,
1:37:05
diese diese Login Effekte. Die wird die wird man einfach nicht los. Das sind sozusagen Standardisierungs äh Verfahren, die am Ende ähm eben dazu führen, dass ich nicht,
1:37:17
irgendetwas äh den den Leuten beibringe, sondern dass ich mich genau an diesen Standard halten muss, damit es genau so auch da mit diesem Calliope funktioniert.
1:37:25  Felix
Also muss man Calliope jetzt sagen, das ist die äh äh wahrscheinlich aus dem Alltag,
1:37:31
her äh beigeführte Erfahrung des äh des Kalliope selbst ist eigentlich tatsächlich zumindest im Entwurf Open Saurs.
1:37:39  Guido
Genau, natürlich.
1:37:40  Felix
Und es gibt unendlich viele Open Source äh am Unterrichtsmaterialien auch dazu. Und trotz alledem,
1:37:45
hänge ich natürlich am Ende wieder in einem ähnlich geschlossenen System fest, ne.
1:37:50  Guido
Und diese ganze Entwicklung war letztendlich Google Driven. Also ähm da.
1:37:56  Felix
Äh Bertelsmann hing da auch mit drin und so. Also ich, ja ich.
1:38:00  Guido
Ne? Also du du wirst du wirst am Ende dieses Geschmäckle nicht los ähm das ähm
1:38:07
So und da und aus meiner Sicht ist einfach nur wichtig,
1:38:11
dass man sowas transparent macht, wie du das gerade eben sagst, ne? Dass wir uns aber grundsätzlich nur ganz schwer 'ne Welt vorstellen können, in der alles unabhängig voneinander äh gut funktioniert
1:38:23
ne? Weil es geradezu das Wesen ist, wenn etwas gut funktioniert, dass es ja an Standard hält, an Standard hält, ne.
1:38:31  Felix
Ja und wie er auch danach streben, dann nach Möglichkeit, das zum Standard zu machen, ja, genau.
1:38:36  Guido
Und jetzt kommen natürlich irgendwie die Leute, die sagen, ja, aber dann guck dir doch mal bitte sowas wie an. Ja, oder äh, ne? Ähm,
1:38:43
es gibt schon auch irgendwie oder Apache, es gibt schon auch irgendwie Beispiele dafür, äh dass Standards eben
1:38:48
gar nicht, sagen wir mal, auf Firmenebene, sagen wir mal, durchgezogen werden, sondern dass sie ähm sagen wir mal, äh
1:38:57
ja mehr oder weniger demokratisch äh community orientiert ähm sich sozusagen äh
1:39:04
und bestimmt werden. Und trotzdem würde ich sagen, ja, aber es gibt eben auch die andere Welt, ja? Und man wird äh am Ende nicht sagen können, ähm das eine ist jetzt besser als das andere.
1:39:20  Felix
Nee.
1:39:22  Guido
Sondern wir müssen sozusagen mit ähm
1:39:25
beiden Arten von Standards leben, also sowohl den normalen den richtigen Standards als auch den sogenannten Quasim Standards, die also sagen wir mal äh,
1:39:35
von einer, von einem Technologieunternehmen als äh Standard eingeführt werden und so tun, als seien sie ein Standard, ne.
1:39:45
Wie zum Beispiel iPads in Schulen, ja, kann man sich jetzt natürlich auch irgendwie fragen, ja, warum führt man da eigentlich keinen ein? Ja, warum hat man das irgendwie nicht zum Standard erklärt, ne? Und äh ich ich.
1:39:56  Felix
Auf der anderen Seite,
1:39:57
werden dann als Alternative, ja, auch noch der anderen Seite von den gleichen Leuten, die das E O oft vor sich hertragen, ähm wird dann äh als Alternative vorgeschlagen, Windows Laptops, Laptops zu nehmen,
1:40:09
denke, Entschuldigung, aber da sind wir noch mehr in einem Standard drin, weil wir das ist nun mal der Industriestandard der letzten vierzig Jahre, das heißt, IPads sind zumindest schon mal ein Bruch mit diesem Standard. Natürlich ist es nur wieder eine neue, aber wir haben zumindest eine wir haben wir haben eine Zwei,
1:40:23
Wir stehen auf zwei Beinen und nicht nur auf einem, aber das, diese Diskussion will ich jetzt nicht,
1:40:27
Mir ist an einer Stelle ist mir dieses Interview tatsächlich ein wenig aufgestoßen. Ich du merkst, ich lese solche Interviews auch oft dahingehend, äh nicht nur das, was irgendwo meinen Preis äh erfüllt, äh sondern auch,
1:40:40
wo ich dann so merke, ah, da ist doch noch was anderes. Und zwar äh antwortet Frau Hoffmann ähm äh auf die Frage, ähm,
1:40:50
denn was denn in Zukunft Land und Bund machen müssten
1:40:53
und sie antwortet, mir ist wichtig, eine digitale Grundrechtkarte für den Schulbereich zu entwickeln. Es soll auch ein Recht auf offline sein von Kindern und Lehrkräften geben. Damit nicht die Digitalisierung diktiert, wie wir leben und lernen, sondern dass wir uns die Digitalisierung zunutze machen.
1:41:08  Guido
Du bist jetzt wieder in dem Digitaltext, von dem ich ganz am Anfang.
1:41:11  Felix
Nein? Heiße, war das heißer? Ja heisse, genau, in dem Digitaltext der GEW von IG äh.
1:41:18  Guido
Ja genau, ja, ja, das das ist mir auch oft.
1:41:20  Felix
Wollte ich jetzt den den Weg noch nutzen, weil ich da denke, Entschuldigung, das den, das Wesen der Digitalisierung hat sie dann eben doch nicht begriffen.
1:41:28
Weil äh wenn sie sagt, es gibt ein Recht auf offline sein,
1:41:31
Dann haben wir sozusagen äh das malt sich das Bild an die Wand, als wenn das Digitale etwas Böses ist, was dich rauszieht und du musst auch das Recht darauf haben, dich rausziehen zu, also dich.
1:41:42  Guido
Ja, das ist auch dieses klassische.
1:41:44  Felix
Offline sein geben muss, dann muss es auch ein Recht auf online sein geben, weil es ist im Grunde genommen nicht ein ein also dieses wir müssen gucken, dass wir uns äh nicht von der Digitalisierung diktieren lassen, wie wir leben und lernen, sondern dass wir Digitalisierung zunutze machen.
1:42:00  Guido
Mhm.
1:42:02  Felix
Sieht die Digitalisierung immer noch als etwas Böses, was über uns hereinbricht. Was wir.
1:42:05  Guido
Na, sie sieht es vor allen Dingen als etwas, was man ein- und ausschalten kann. Und ähm, ne? Und ja.
1:42:10  Felix
Ist nicht so. Und da hätte ich gern, also da fehlt also die Antwort kann ich gar nicht richtig formulieren, sondern der Setting der Antwort ist schon so, dass ich merke, alles klar.
1:42:22
Das darf es nicht sein. Wir dürfen nicht differenzieren zwischen Digitalisierung und normalem offline Leben. Es gibt nur ein Leben und da ist die Digitalisierung,
1:42:32
natürlich auch schon falsch. Da ist es Zeitalter der Digitalität etwas, was zunehmend das Zeitalter des Buchdrucks und der Industrialisierung durchdringt und verdrängt und in eine Symbiose bringt.
1:42:43  Guido
Genau. Und es muss.
1:42:45  Felix
Es ist nicht so, dass das eine das andere vernichtet.
1:42:49  Guido
Es muss ein Leben ohne Hammer geben, ja?
1:42:52  Felix
Du musst das Recht haben, auch keinen Hammer nutzen zu dürfen. Genau. Ja.
1:42:58  Guido
Und äh da da wäre ich auch, da wäre ich auch sofort dabei zu sagen, ohne alle Emotionalität, da hat die Frau recht, ja,
1:43:06
Da hat die Frau so Recht. Natürlich brauchen wir ein Leben offline, ja? Aber ähm das ist sozusagen eine absurde Kategorie, ne.
1:43:15  Felix
Genau. Äh weil sie auf der Ebene nichts löst, dann nimm dir das Leben offline. Es zwingt dich ja keiner, sondern wir müssen die Kompetenz erwerben in in dieses ja.
1:43:26  Guido
Da geht
1:43:27
tatsächlich, äh aber ich dachte, da sind wir spätestens nach Corona drüber hinweg, äh so ein bisschen auch die Vorstellung mit einher, äh dass äh wir jetzt, sagen wir mal, äh die Büchse der Pandora geöffnet hätten. Und jetzt kommen wir aus der Nummer nicht mehr raus, ja? Also ähm jetzt geht jetzt ist alles online.
1:43:43
Egal, was wir tun. Es gibt natürlich irgendwie ähm äh wenn man's ganz streng nimmt, irgendwie kein,
1:43:50
kein offline in einer digitalisierten Welt. Das ist das ist halt einfach so, ja? Weil wenn du offline bist, heißt das noch lange nicht, dass dein Partner oder dein nebenan auch offline ist, ne? Und dann ist die Frage, bist du dann streng genommen eigentlich grade offline?
1:44:07  Felix
Ja oder diese diese Onlinezeiten.
1:44:09  Guido
Ja, ähm genau.
1:44:11  Felix
Wo ich denke, wenn ich mir meine tatsächlich, ich bin immer so erschrocken, also mein mein Handy sagt mir, ähm hey, äh hier diese, wie heißt denn das, äh ne, gibt ja das äh Bildschirmzeit.
1:44:21  Guido
Ja, ja, ja.
1:44:22  Felix
Hey, du bist in der letzten Woche nur äh äh zwölf Stunden am Tag online gewesen. Ich so, was?
1:44:28  Guido
Ja ja.
1:44:30  Felix
Und sehen dann, ja gut, klar, natürlich, ich war tatsächlich zwölf Stunden die Woche und länger online, weil da läuft zum Beispiel, wenn ich Musik habe oder Musik laufen lasse.
1:44:41
Ist das online,
1:44:43
ja, das ist natürlich kein, natürlich bin ich online.
1:44:48  Guido
Vielleicht muss man am Ende des Tages aber auch sagen, so ganz entschuldigend, ja? Äh sie bleibt am Ende eben eine gestandene und ordentliche Pädagogin, ne? Und dann musst du das vielleicht einmal gesagt haben, ne. Aber vielleicht meint sie's auch gar nicht so.
1:45:02  Felix
Für, ja, nee, für ihre Gewerkschaftsmitglieder ist es auch wichtig.
1:45:05  Guido
Ja, also ähm ich also vielleicht
1:45:09
gibt's da auch ein paar, die sagen, ähm ne, sehen das eben genau so, ja, wie du sagst, ähm aber vielleicht ähm ist es am Ende, also man hätte sich das einfach schenken können, wenn man mal ganz ehrlich ist, ja? Das äh das war eine Information, ne.
1:45:25
Ähm,
1:45:27
dieser dieser Artikel wäre also ähm auch äh ihre dieses Interview wäre auch genauso gut gewesen, wenn sie das am Ende weggelassen hätte. Mhm,
1:45:38
ja
1:45:38  Felix
Aber es zeigt halt, genau. Ja.
1:45:41  Guido
Haben wir noch haben wir noch Themen?
1:45:46  Felix
Glaube, dass jetzt machen wir eine Meta-Diskussion im Podcast, äh ich würde die Themen, die wir noch haben, jetzt äh äh in Anbetracht der Zeit.
1:45:53  Guido
Gerne, gerne, lass uns schöne Apps machen, ja.
1:45:56  Felix
Verschieben und die schönen Apps machen.
1:45:59  Guido
Was heißt verschieben? Äh ehrlich gesagt ist es ja auch häufig so, dass diese Themen eigentlich ähm in so einem Podcast ähm aus so einer,
1:46:07
augenblicklichen äh sagen wir mal hm Berührtheit äh entstehen und wenn man sie dann verschiebt, dann äh das geht mir ganz häufig so, dann finde ich diesen Artikel, ehrlich gesagt,
1:46:16
gar nicht mehr so packend, ne.
1:46:19  Felix
Genau, das kann auch sein und äh wir können ja einfach gucken, wir wir haben für nächste Woche auf jeden Fall fürs nächste Mal ein paar Ideen und gehen jetzt zu der heute kleinen, glaube ich, ne, schönen Apps-Katego.
1:46:32  Guido
Ja, ja, aber immerhin, ne? Also, schöne Apps, Felix, hau rein!
1:46:38  Felix
Ja, ich habe äh tatsächlich ähm nur eins, äh jetzt erstmal, ähm ich finde Airdrop wahnsinnig spannend und cool. Ähm,
1:46:47
immer mal wieder das Problem, dass ich Schwierigkeiten habe mit äh Leuten was auszu.
1:46:53  Guido
Apropos Login Effekt. Ja.
1:46:56  Felix
Genau, weil das nämlich genau das ist, also es funktioniert unter Apple-Leuten total super, aber da nicht. Ähm,
1:47:02
es gibt aber zum Glück Punkt net das ist 'ne Webseite ich glaub Web ATC läuft dahinter die wer die technischen Sachen sich angucken möchte kann sich das da auch irgendwo alles zu Gemüte führen.
1:47:17
Und ähm man kann sich das auch auf den eigenen Server installieren, aber das braucht man gar nicht, weil das,
1:47:21
tatsächlich nur eine lokale äh Netzwerkverbindung von Browser zu Browser sozusagen auf, also.
1:47:28
Beide Leute gehen auf Snapdrop Punkt net.
1:47:33
Sehen sich im Netzwerk und können dann mit Klick auf die gegenüberliegende Person, Dateien, Fotos oder sonst was auswählen und dem anderen zuschicken.
1:47:40  Guido
Sehr cool. Ach sehr.
1:47:42  Felix
Das heißt also, alle, die in.
1:47:43  Guido
Theoretisch auch zwei Android-Geräte miteinander benutzen, oder?
1:47:48  Felix
Genau oder ein ganzes Seminar untereinander. Also das ist jetzt nicht eins zu eins, sondern es ist im Grunde genommen, wird einfach nur dargestellt, wer sich im lokalen Netzwerk noch befindet,
1:47:58
ich kann dann äh von A nach B oder von C nach D äh halt Dateien, Fotos, was auch immer noch schicken, egal welches Endgerät dahinter steht, das Einzige, was es braucht, ist ein WebRTC-fähigen Browser.
1:48:11  Guido
Ja
1:48:12
Okay und äh nee, ich habe tatsächlich zwei Empfehlungen. Das eine ist zwar keine schöne App, aber ich möchte es trotzdem ähm,
1:48:19
mit empfehlen. Äh und zwar ähm hat mich ähm,
1:48:27
oh Gott,
1:48:29
Podcast habe ich bin ich durch einen Podcast da drauf gekommen? Ähm wie heißt der Podcast von Blanche und Co.
1:48:43
The real Geschnatter, vielen Dank. Die haben in ihrer Sendung oder da Blanche in der Sendung äh darauf
1:48:50
ähm aufmerksam gemacht, dass das ZKM eine sehr schöne Ausstellung zusammen mit dem ZDF ähm Online
1:48:59
bereitgestellt hat. Die heißt berechenbar, unberechenbar. Und jeden ersten Dienstag im Monat machen die eine digitale Führung äh durch diese Ausstellung.
1:49:10
Per Zoom. Das muss dann jeder irgendwie für sich entscheiden, ob er sich äh dem aussetzt oder nicht. Und ähm ich habe äh an dem Dienstag im,
1:49:20
April daran teilgenommen, das war also kurz nach Ostern
1:49:24
und äh kann euch allen nur wärmstens diese Ausstellung empfehlen. Das ist auch irgendwie ganz nett, das ist so ein bisschen Blind Date, weil man natürlich nicht weiß, wer äh einem alles ähm so in dieser digitalen Ausstellung
1:49:35
begegnet. Äh in dieser Führung dann begegnet so eine Führungsgruppe und äh die machen das in der Regel auch ganz nett und dann stellt man sich so gegenseitig vor und lämmt äh irgendwie so die anderen äh Leute kennen, äh die daran teilnehmen. Und ähm dann äh,
1:49:49
stellen sie in der Regel so vier, fünf Exponate vor und ähm da war zum Beispiel ein ganz tolles Exponat, das kann man natürlich auch ähm machen, wenn man jetzt sagt, ich will diese Ausstellung nicht besuchen, kann man wir haben den Link in die,
1:50:01
postet, ähm auf jeden Fall diese diese Ausstellung auch ohne Führung besuchen. Ähm und äh da gibt's einen Exponat, zum Beispiel ähm
1:50:11
wo eine KI aus ich glaube fünfzigtausend Passbildern ähm Gesichter zusammenschraubt.
1:50:19
Und äh dann hat man äh im Prinzip äh so eine Maschine, die zeigt dir drei Bilder.
1:50:26
Und ähm du musst raten, welche Bilder sind von der Maschine erzeugt und welche davon äh gibt es wirklich?
1:50:34
Und ähm,
1:50:35
sind natürlich schöne Diskussionsanlässe, auch irgendwie für eine Schule oder überhaupt für für eine Unterrichtssituation
1:50:41
um irgendwie über ähm über Realität, auch über ähm sagen wir mal künstlich und nicht künstlich. Also verschiedene Fragestellungen, äh die das Digitale jetzt sozusagen aufmacht,
1:50:53
zu diskutieren und zwar auch jenseits des klassischen
1:50:56
das digitale lügt oder so weiter und gibt sozusagen nie die Realität wieder, sondern alles ist ein Bit und ein Bite und da ist halt relativ viel Musik drin finde ich
1:51:07
noch viele, viele andere Objekte, die man äh auch dann meistens irgendwie interaktiv selbst ausprobieren kann.
1:51:14
Und äh das empfehle ich euch sehr. Und dann bin ich sozusagen, irgendwie habe ich gedacht, okay, so eine digitale Ausstellung, das ist schon fett. Sowas,
1:51:22
Müsste man noch ein Jahr selbst machen können und für ein anderes Tagungsprojekt im
1:51:26
Bildungszentrum habe ich dann überlegt, ach, also weil das ähm ist auch bei äh diesem bei der digitalen Kunsthalle vom ZDF und ZKM so, ähm dass die im Prinzip in so einem drei D Raum sind und dann kann man sich halt irgendwie mit den Pfeiltasten da durchbewegen.
1:51:39
Und dann habe ich irgendwie gedacht, das muss es doch auch irgendwie so geben und dann bin ich auf eine App gestoßen, auf eine Web-App gestoßen, die heißt Kunstmatrix. Und mit Kunst, Matrix,
1:51:49
kann man ähm sich im Prinzip so eine,
1:51:53
eine eigene 3D-Welt bauen, also du kannst irgendwie aus,
1:51:56
Hunderten von verschiedenen Räumen auswählen und äh in diesen Räumen gibt's jetzt feste Bilder, wo äh feste Orte, wo du Bilder dranbappen kannst. Und äh dann kannst du
1:52:06
theoretisch auch irgendwie sagen, hier ich mache digitalen Kunstunterricht und äh die Kinder ähm haben ihre Bilder gemalt und die werden dann so in der Ausstellung und dann macht man irgendwie
1:52:15
mit den Eltern zusammen Gang dadurch, äh dass wir jetzt, sagen wir mal, so ein, so ein Schulszenario. Denkbar wäre aber auch, ähm dass man da irgendwelche hm sagen wir mal ähm,
1:52:25
Ergebnisse präsentiert, die, was weiß ich, irgendwie auch aus Screenshots bestehen und Schüler können dann sozusagen aus ihren ähm Projektarbeiten äh berichten. Ähm also äh diese digitale, also diese Kunstmatrix kann nur Bilder.
1:52:40
Aber man kann.
1:52:41  Felix
Perfekt für die Plakate.
1:52:43  Guido
Ist perfekt für die Plakate eher ehrlich gesagt, ja, ja. Ähm
1:52:47
aber man kann natürlich an diese Bilder ran zoomen und man kann so zusätzliche Informationen an die Bilder,
1:52:53
und da kann man
1:52:54
zum Beispiel auch auf einen Link kann man auch einen Link angeben, zum Beispiel zu einem Video oder äh zu einer,
1:53:00
interaktiv ausprobieren kann. Aber das Schöne ist,
1:53:03
dass diese Kunstmatrix, also diese diese App
1:53:06
sich eigentlich ähm darauf äh spezialisiert hat. Ähm in dieser äh drei D Welt im Prinzip
1:53:13
einen ähm Ausstellungsraum nachzuessen. Und das macht sie wirklich extrem gut. Also du bekommst sozusagen automatisiert, wenn du diese Bilder da eingestellt hast. In diesem Raum, äh an die Wand äh gepinnt hast, bekommst du automatisch,
1:53:27
einen äh Katalog,
1:53:30
mit allen Kunstobjekten, der wird auch wunderschön irgendwie als PDF ausgegeben, sieht super hochwertig aus, wie man das normalerweise äh irgendwie so aus so Ausstellungen auch kennt. Und äh das eigentlich ohne großes zu tun. Und äh mir persönlich hat das so wahnsinnig gut gefallen. Ich bin sehr, sehr geflasht
1:53:48
ähm von von dieser Idee,
1:53:51
glaube, dass man damit deutlich mehr machen kann, als das, wofür sie eigentlich gedacht ist und wofür man auch ganz viele Beispiele dann auf der Plattform findet, nämlich für
1:54:00
Kunstausstellung, ähm wie sie jetzt im Prinzip, sagen wir mal so die ganzen Kunsthallen,
1:54:06
in den Städten und und kreisen so,
1:54:09
anbieten würden.
1:54:12
Ich würde euch äh empfehlen, guckt euch das auf jeden Fall mal an. Äh man äh bekommt für ähm für kostenlos, kann man auf jeden Fall irgendwie so einen Raum bauen mit zehn Exponaten. Und wenn man mehr Exponate will und äh vor allen Dingen, wenn man das Ganze öffentlich machen will
1:54:27
dann braucht man allerdings äh muss man zehn Euro im Monat bezahlen, aber vielleicht sagt man, okay, für so ein, für so ein Schulprojekt und das lasse ich halt irgendwie mal zwei, drei Monate laufen, äh ist das eine total schöne Sache.
1:54:39
Jetzt grade so Richtung.
1:54:40  Felix
Grad, ich ich.
1:54:41  Guido
Ja, gerade so Richtung Ende des Schuljahres.
1:54:43  Felix
Gelockt, das ist geil.
1:54:45  Guido
Ja, so Ende des Schuljahres, wo man irgendwie sagt, okay, wir möchten ganz gerne irgendwie so einen Ort schaffen,
1:54:50
wir mit allen zusammen mal so ein bisschen zurückblicken, was ist eigentlich,
1:54:56
mit uns und der Welt. Und äh da irgendwie auch vielleicht ähm die Eltern und die Schüler äh zu so einem gemeinsamen Event einzuladen,
1:55:05
dass äh das kann man halt super mit dieser mit dieser Kunstband Matrix machen. Man kann auch, man kann in der Regel auch so eine geführte Tour. Also die Bilder werden sozusagen in der Reihenfolge dann sozusagen angelaufen, in der man sie äh an die Wand gepinnt hat.
1:55:21
Wunderschön, also es ist echt toll. Ähm habe ich äh.
1:55:26  Felix
Macht Spaß.
1:55:26  Guido
Total viel Freude dran gehabt. Mhm und kann man.
1:55:30  Felix
Interessant, weil es ja eigentlich anders ist, als ein Fotoalbum,
1:55:35
Wo du halt ganz viele auch, sondern du hast eine ganz reduzierte Anzahl,
1:55:38
bewegst dich aber in diesem diesen quasi physischen Raum,
1:55:44
und hast eben auch so die Bilder nebeneinander und wahrscheinlich kann man auch irgendwo noch die Beleuchtung mal mit äh anpassen oder sowas. Das ist äh das ist äh das hat tatsächlich was. Es hat was.
1:55:53  Guido
Ja, also.
1:55:55  Felix
Bilder wirken, obwohl sie gar nicht größer sind, plötzlich groß. Hm, das hat was.
1:56:00  Guido
Und ähm das kann man dann eben äh auch ähm sagen wir mal Videokonferenzsystem unabhängig ähm mit Bildschirmteilen anderen Menschen äh präsentieren,
1:56:12
Führungen da durchmachen und so. Also wirklich toll, wirklich toll.
1:56:17  Felix
Schön, schöne Idee. Hm? Schau ich mir auch mal an. Für den nächsten Urlaub, die besten Fotos.
1:56:23  Guido
Ja, genau, ja, genau. Und dann äh hat man irgendwie vielleicht so ein so ein Auditorium oder äh was was wir jetzt halt irgendwie gemacht haben, ist ähm Kapitalismuskritik, äh Tafelbilder der letzten vierzig Jahre.
1:56:38
Fünfzig Jahre kann man fast schon sagen. Ähm und,
1:56:43
äh bei uns aus dem Bildungszentrum, ne? Das ist jetzt gerade irgendwie der, der konkrete, das konkrete Einsatzszenario, ne? Und,
1:56:50
haben wir halt irgendwie ein Online-Seminar, das äh hat eine Abendveranstaltung, wo wir so eine Führung äh machen mit den mit den Kolleginnen dadurch.
1:56:59
Und die Leute, die damals irgendwie diese Plakate erstellt haben, noch mal irgendwie sagen, worum's in dem Seminar damals ging und so, ne? Also letztendlich hat man eine so so verschiedene Möglichkeiten, auch äh anzudocken. Das muss nicht immer äh der ähm,
1:57:13
Ja, was weiß ich, der van Gogh sein, den man da ausstellt, ne? Dafür ist diese Plattform, wie du siehst, einig gemacht.
1:57:20  Felix
Ja, aber ja klar, natürlich. Also es ist jetzt professionell, ne, es ist kein, kein Open-Source Tool oder sonst, sondern es ist professionell, ja.
1:57:26  Guido
Ja ja. Aber wie gesagt, wenn man das veröffentlichen will, das heißt, wenn andere da ohne ein Login rein sollen, dann braucht man, äh, muss man irgendwie diese zehn Euro im Monat bezahlen. Aber, äh, das kann man, da kann man eben auch sagen, ich möchte das jetzt irgendwie für drei Monate haben oder so, ne?
1:57:41
Äh das das ist äh ist halt eigentlich kein Geld, ne. Für für diesen coolen Effekt,
1:57:46
Ja, das ist äh das ist im Prinzip, äh das ist im Prinzip mein, das sind meine, das ist meine App, die ich vorstellen wollte
1:57:53
und äh wenn wir nichts weiter haben, Felix, dann kommen wir zum.
1:57:56  Sound
1:57:57  Felix
Wir sind durch. Haben wir heute wieder gute zwei Stunden, ne?
1:58:00  Guido
Ja, lecker, lecker zwei Stunden, aber ich würde sagen, es waren ähm mit Abstand die äh unterhaltsamsten äh zwei Stunden dieser Woche.
1:58:09  Felix
In genau dieser Woche, das ist gut. Reduzieren wir den Rahmen so, dass äh beide sagen können, ja.
1:58:16
Alles klar, dann äh wünsche ich frohes Schaffen. Äh heute Abend äh und morgen spannende Podcast und Livestreaming-Ereignisse. Und äh wir machen gleich noch einen Termin aus, ne?
1:58:28  Guido
Machen wir. Macht's gut, tschüss.
1:58:30  Felix
Bis denn, ciao.