CLEANELECTRIC Podcast

Hier sprechen drei und mehr Elektro-Automobilisten über alles rund um strombetriebene Fahrzeuge. Vier oder zwei Räder, Ladeinfrastruktur oder Technologie - es geht so wohl um aktuelle als auch um Themen der Zukunft.

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episode 125: Team Sonnenwagen und die World Solar Challenge [transcript]


Diesmal haben wir Frederic Aoun und Peter Birk vom Team Sonnenwagen Aachen zu Gast. Der Name sagt alles: Der Sonnenwagen ist ein solar-betriebenes Fahrzeug, das vornehmlich für große Technik-Wettbewerbe wie die European Solar Challenge oder die World Solar Challenge entwickelt wird. Aber darüber hinaus gibt es aus der konsequenten Weiterentwicklung der Sonnenwagen und ihrer Konkurrenten natürlich viel zu lernen: Photovoltaik, Akku-Technologie, Aerodynamik – alles höchst relevante Bereiche, an denen hier mit viel Enthusiasmus gearbeitet wird. Freddy und Peter plaudern munter aus dem Nähkästchen und gewähren Einblicke in ein wirklich spannendes Thema. Aus technologischer sowie auch aus sportlicher Sicht.

Außerdem erzählt Malik von den aktuellen Schwierigkeiten rund um den Ladefuchs. Die Jungs sind kürzlich von einer österreichischen Kanzlei verklagt worden, und zwar auch nicht unerhebliche Weise. Alle Infos dazu und die Einschätzung der Situation aus Sicht der direkt Beteiligten in dieser Episode. 

Ferner schauen wir uns noch an, was NetzeBW aus dem Projekt „E-Mobility-Carré“ gelernt hat, wie der laut EnBW größte Schnellladepark Europas aussehen wird und diskutieren darüber, ob man mit einem Pedelec tatsächlich so etwas wie Reichweitenangst entwickeln kann. VanMoof hat dieses Phänomen jedenfalls bei der Kundschaft entdeckt und liefert Lösungen. Unser Dauer-Thema EV-Akkus findet natürlich auch wieder statt, und zwar in Form von Daimlers neuester Second-Life-Idee. 

Tipp: 

Wer sich für den Future Mobility Summit am 8. Juni interessiert, erhält mit dem Code „Cleanelectric20“ ganze 20 Prozent Nachlass auf reguläre Tickets!

Viel Spaß beim Hören!

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Der Beitrag CE125 Team Sonnenwagen und die World Solar Challenge erschien zuerst auf CLEANELECTRIC.


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 2021-05-02  3h14m
 
 
00:11  Phil
Hallo und herzlich willkommen zu dem Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Ich bin der Philipp.
00:17  Marcel
Ich bin Marcel.
00:18  Malik
Ich bin der Malik.
00:20  Freddy und Peter
Ich bin Freddie. Ich bin der Peter
00:24  Marcel
Hallo Malik.
00:27  Freddy und Peter
Hallo Malik. Hi. Das war das. Da ist die. Hallo Peter. Hallo Philipp.
00:33  Phil
Hörerinnen, wir haben genug Leute zusammenbekommen, dass wir das Intro diesmal ordentlich verkacken konnten.
00:37  Marcel
Ja.
00:38  Phil
Ist man ja immer eine eine Freude.
00:41  Freddy und Peter
Ja, vor allem, ich habe das auch noch angekündigt, da sehe ich es wahrscheinlich verkacken werde. Und ich habe mein Wort gehalten und ich finde, da
00:47
kann man auch sein. Hey normalerweise hast du doch im Sponsoring reden hundert. Was ist passiert? Ja das Problem ist so so komische Intros, das macht man dann nicht. Da redet man einfach drauf los und das, das ist das ist alles, das war, das war zu viel für mich. Es tut mir leid für alle Zuhörer, die sich das jetzt anschauen mussten
01:01
aber ich hoffe.
01:04  Phil
Ja, der einzige, dem das dann nachhängen wird, bisher du, also kein anderer hat irgendwie ein Problem damit.
01:10  Malik
Einmal verkacken ist okay, du darfst mich nur nicht toppen, mit mindestens zweimal verkacken. Da werde ich dann grantig, also.
01:17  Phil
Man kann alles zu einem Wettbewerb
01:20
erheben. Genau, aber wo wir gerade so schön bei dem Thema mit dieser Begrüßung sind, wir haben ja letzte Episode, dank Mike aus dem Slack, festgestellt, dass wir am ersten Mai zweitausendsechzehn die Begrüßung zum ersten Mal auf diese Art und Weise gemacht haben.
01:32
So dieses hallo Marcel, hallo Philipp und so. Und wie sich das angehört hat, exakt heute vor fünf Jahren, das hören wir uns jetzt an.
02:07
Genau und ab da haben wir das einfach immer so gemacht. Es klang ein bisschen, als hätte ich Schnupfen gehabt, toll.
02:11  Malik
Ja.
02:11  Marcel
Ja, genau. Und der Jingle so und so wie durch ein Tuch durchgepustet, ja.
02:18  Phil
Erst? Ich weiß auch nicht genau warum, aber es klingt anders. Ja gut, da hatten wir noch andere Geräte. Das war Episode acht.
02:24
Erster Mai zweitausendsechzehn, da haben wir noch ein bisschen anderes Equipment gefahren als heutzutage. Das merkt man schon, ne, so gerade im direkten Vergleich hört man immer wieder, wie sich das entwickelt hat über die Jahre. Das ist ja was, was ich mag,
02:35
Morgen besser als gestern. Das ist mein mein äh mein Lieblingsszenario an der Stelle.
02:42
Ja, seitdem machen wir das. Und äh heute, ich habe das heute Mittag beim äh Mittagessen oben den
02:47
den anwesenden Damen des Hauses vorgespielt, also äh Ehefrau und Kind eins und Kind zwei und äh die haben dann sofort Ideen entwickelt, man müsste ja mal wieder was anders machen irgendwie. Wir hatten ja mal,
02:57
Wir hatten ja mal Tor, der ist auf norwegisch eingesprochen hat in der Episode wieder Angst.
03:02
Hatten wir noch äh wir hatten ja einmal das, das mit dem Helium, wisst ihr noch? Marcel, weißt du noch, als wir die Heliumballons haben.
03:09  Marcel
Wieder rumgegackert.
03:10  Phil
Das war köstlich. Wir müssen uns mal wieder was einfallen lassen, falls jemand Ideen habt, ihr wisst ja wo ihr die hinschreiben müsst. Genauso viel dazu.
03:18  Marcel
Klingt auch gut.
03:19  Phil
Genau OK,
03:23
Gut, kann man alles nachhören, muss man halt ein bisschen gucken im Archiv, aber so viel dazu, will gar nicht so sehr viel komplett sinnlosen Quatsch rumschwafeln, bevor wir,
03:31
Freddy und Peter kommen.
03:34
Und äh uns in der Gänze dem heutigen Titelthema widmen. Würde ich gerne an der Stelle noch kurz die Ronja grüßen und zwar nicht irgendeine Ronja,
03:42
die Ronja vom Tagesspiegel. Die hat uns vor einer Weile eine E-Mail geschickt und zwar ging's um das Thema future Mobility Summit. Da gibt's einen äh jährlichen.
03:52
Ist so eine Art Kongress, würde ich sagen, ne. Äh den der Tagesspiegel und einige andere Partner veranstalten und da geht's, wie der Name schon sagt, um die Zukunft der Mobilität. In all ihren Facetten, ja? Nicht zwangsläufig E-Mobilität, aber mittlerweile sind wir ja,
04:07
nach all den Jahren soweit, dass es relativ klar ist, wenn Mobil dann elektrisch oder Fahrrad.
04:13
Wobei, wenn man geht, ist man ja auch mobil. Also ist es ist sehr vielfältig, ja? Es hat äh sehr viele Dinge, die miteinander zu tun haben, äh der Future Mobility Summit zweitausendeinundzwanzig,
04:22
Ich zitiere mal so ein paar Stichpunkte, die sie mir geschickt haben hat, worum mich gebeten hatte, damit ich nicht irgendwas erzähle, was nicht stimmt,
04:29
Sachen über andere erzähle, dann ist mir wichtig, dass das nicht falsch ist, ne? Also es gibt hochkarätige Sprecherinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Themen sind zum Beispiel Stadt der Zukunft,
04:41
oder neue Wege der Automobilbranche oder auch die Folgen der Pandemie,
04:45
oder aus den Sachen wie innovative Visionen, der Forschung, also ist irgendwie für jeden ein bisschen was gegeben, glaube ich, gibt Diskussionen, es gibt Keynotes, es gibt Masterclass, es gibt
04:54
Networking Events. Dann gibt's äh außerdem Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und ganz witzig fällt voll aus dem Rahmen nach meinem Geschmack. Das Thema Bundestagswahl. Natürlich gibt's da irgendwie
05:05
Connections zwischen all diesen Dingen. Aber so in der Liste liest sich das ein bisschen komisch, aber ich glaube, das macht äh im Endeffekt Sinn gerade, wie nennt man das, im Superwahljahr zwanzig.
05:15
Was haben wir? Einundzwanzig. Richtig, oder? Einundzwanzig.
05:18  Marcel
Einundzwanzig.
05:19  Phil
Also meine Zeit leiste ist einfach komplett nachhaltig zerstört für richtig. Genau, dann gibt's noch äh was ganz Interessantes, nämlich das Young Mobility Changers Programm
05:28
mit dem die nächste Generation der Mobilitätsbranche gefördert werden soll. Was ich 'ne gute Idee finde, es gibt da sehr viele junge aufstrebende Unternehmungen in diesem Bereich
05:37
und ähm da kann man sich bewerben und auf diesem Summit gibt's dann ein größeres Networking Event, wo man sich eben schon vernetzen und austauschen kann, wo eben die Leute
05:46
sich mit anderen Leuten, die entweder gleichgesinnt sind oder äh sich gegenseitig fördern können, vernetzen können.
05:52  Malik
Freddy, Peter, habt ihr gehört?
05:55  Freddy und Peter
Unsere Ohren sind offen.
05:57  Phil
Ja, ja, ja, ja. Ähm, sehr gut, dann, ach so, apropos Kalender, das findet übrigens statt am achten Juno für die,
06:05
dies interessiert. Ich komme gleich nochmal drauf. Dann gibt's auch den Mobility Innovator Spitch, was vielleicht ganz interessant ist. Man kann Projekte und Ideen zur Förderung der Mobilitätsbranche oder Mobilitätswende einreichen und zwar bis zum sechzehnten fünften. Das sind dann jetzt noch fünfzehn Tage oder
06:20
wenn morgen oder am Sonntag dem zweiten dann die Sendung im ankommt, sind's halt noch genau zwei Wochen, in denen man noch Ideen,
06:27
einreichen kann, um sich für diesen Mobility Innovator Spitch zu bewerben. Und äh man hat,
06:33
bewusste Ideen angefordert, um halt nicht im Vorhinein die Bewerbungen schon zu beschränken, ja? Man will nicht nur unbedingt vollständig entwickelte Projekte mit dem Prototypen und allem pipapo, sondern auch gerne Ruheideen, die ein großes Potential versprechen.
06:48
Wie groß das dann ist, stellen die dann fest, da gibt's eine Fachjury, da wird das dann gepitcht und man muss mindestens achtzehn Jahre alt sein.
06:55
Und man darf kein Vollfinanziertes Startup führen oder dort arbeiten. Also es ist schon wirklich ganz ganz unten.
07:02
Da äh ist ist die Latte niedrig für die, die teilnehmen möchten, aber ansonsten tatsächlich noch nicht geschafft haben, irgendwas Größeres zu erreichen. Ja, junge, innovative Ideen
07:11
die die Mobilitätsbranche voranbringen können, das ist das, was gesucht wird. Die stärksten Ideen
07:16
also ganz interessant glaube ich und auch für uns, die wir da nicht selber was pitchen, glaube ich, ganz interessant, denn
07:27
Da glaube ich, gibt's so ein paar Themen, mit denen man sich auch in diesem Rahmen hier mal beschäftigen kann. Vielleicht gibt's da ja was spannendes. Wer jetzt gerne dahin möchte am achten Juni, dem sei gesagt, ist ein virtuelles Event,
07:37
Nicht vergessen, also man muss nicht nach Berlin fahren, man darf aber auch nicht nach Berlin fahren, je nachdem, von welcher Seite ein Mann das betrachtet, findet man das jetzt gut oder nicht so gut. Ähm achter Juno ist die Veranstaltung, die Tickets sind nicht ganz billig, aber damit ihr trotzdem hin könnt, kriegt ihr mit dem Code Clean Electric zwanzig,
07:52
satte zwanzig Prozent Nachlass auf die regulären Tickets für den Future Mobility Summit. Danke Ronja.
07:58  Marcel
Danke sehr.
07:59  Phil
Dann kann der Tagespiegel. Äh genau, wenn ihr mehr wissen wollt, Tages äh Veranstaltungen Punkt Tagesspiegel Punkt DE. Link natürlich auch in den.
08:08
Gut, jetzt aber, meine Lieben, kommen wir mal zum Sonnenwagen.
08:14
Das Titelthema der heutigen Sendung, Freddy und Peter sind hier. Sagt doch nochmal schnell hallo, ihr seid ja jetzt die letzten, ich hab's so viel geredet, bestimmt zehn Minuten so ruhig gewesen, weil weil ihr nicht.
08:23  Freddy und Peter
Ja.
08:25  Phil
Sag auch mal hallo bitte.
08:27  Freddy und Peter
Ja, äh hallo, ich bin Peter, wie findest, Info möchtest du, also äh genau, ich studiere äh Informatik äh im Master, bin auch bei Sonnenwagen seit drei Jahren, also
08:36
Würde mal sagen, so Oktober zwanzigachtzehn ähm war immer äh dementsprechend auch schon mit zweitausendneunzehn, als es zur Challenge gegangen ist. Ähm ja, Freddy
08:45
Genau, ich bin äh Freddy, eigentlich Frederick. Ähm im äh dritten Mastersemester Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen ähm bin Schatzmeister des Vereins
08:56
kümmere mich also um alle Finanzen und bin auch Leiter des Sponsorings, das heißt alles was mit Zahlen und Geld zu tun hat und auch mit den ganzen Sponsorings. Genau, das geht durch mich
09:08
Genau. Oh, mir fällt gerade auf, ich habe äh leicht vergessen, was ich hier eigentlich tue. Äh und zwar bin ich nämlich äh in der Elektrotechnik äh und mache da den Bordcomputer.
09:18
Genau.
09:20
Jetzt wurden hier schon viele Schlagwörter genannt. Ich wollte gerade sagen, äh wir müssen gleich also jetzt die Zuhörer nicht erschrecken. Ich glaube, das wird gleich alles noch in Ruhe, wenn die klugen Fragen reinkommen, aber ihr werdet euch an den Anfang zurückerinnern und dann denken, ah, das machen die. Ähm wisst ihr Bescheid.
09:33  Phil
Na ja, auf jeden Fall, äh das das muss ja auch so ein bisschen äh in sich voller Cliffhanger sein, damit das funktioniert, ne, dass die Leute nicht sofort dann äh sagen, ja nee, okay, jetzt weiß ich, alles muss ich jetzt, die anderen drei Stunden nicht mehr hören, dann macht der Bock,
09:44
würde das ganz.
09:45
Vollkommen torpedieren, ne. Also, Team Sonnenwagen aus Aachen, ein Haufen Studenten, die Sonnenwagen bauen, was genau die Sonnenwagen sind, dazu kommen wir dann gleich nochmal im Detail, was man mit denen macht,
09:57
könnt ihr zwei gut erzählen, denn auf den Events den einschlägigen seid ihr ja auch selber gewesen.
10:03
Und könnt da schön aus dem Nähkästchen plaudern. Das ist ja, was wir hier machen, ne? Einmal der technische Part, einmal die Menschen dahinter, die Geschichten drum herum, das ist ja eigentlich das, was wir hier gerne machen. Deswegen seid ihr zwei ja auch hier. Wir haben ja äh gestern den,
10:16
berühmt berüchtigten Textcheck gemacht, wie ich es immer nenne, einfach um mal zu gucken.
10:20
Dass die Technologie funktioniert, ne, dass die Headsets richtig rum aufm Kopf sitzen und dass das Internet nicht falsch rumfließt. Und all diese Dinge. Wir haben gestern so gut wie alle Probleme gehabt, außerdem, das wir heute hatten. Äh vielen Dank dafür nochmal, dass ihr noch ein frisches Problem mit.
10:35
Jetzt läuft hier alles, ne, wenn nicht hier, wenn's nicht geklappt hätte. Am Ende klappt's ja doch immer irgendwie. Äh aber die Frage, die ich eigentlich stellen wollte, ist äh das Ding mit dem Team Sonnenwagen. Ihr seid ein Verein, ne? Wie lange gibt's den Verein und wie sieht das so aus, wie viele Leute sind da so.
10:50
In diesem Fall.
10:50  Freddy und Peter
Genau, ganz grundlegend ähm den Verein gibt's seit zweitausendfünfzehn
10:53
Ähm grundsätzlich, du hast es eben gesagt, äh die Mission ist es, Sonnenwagen zu bauen, ist ganz kreativer, deutscher Name. Wir machen das, wofür wir stehen. Wir bauen solarbetriebene Rennfahrzeuge
11:03
genau wurde zweitausendfünfzehn von Studierenden gegründet, die haben dann innerhalb von zwei Jahren ein komplettes Auto,
11:10
entwickelt, gebaut, das muss man natürlich auch erst finanzieren und dann ähm zweitausendsiebzehn sind sie mit dem Auto bei dem ersten Rennevent des Vereins quasi mitgefahren, auch schon die World Soul Challenge zweitausendsiebzehn
11:22
die gehen wir dann später auch nochmal ein.
11:24
Genau und ähm mittlerweile sind wir fünfundvierzig aktive Mitglieder. Wir haben eine relativ große Alumnistruktur, also ehemalige äh Studierende, die dann auch Teil des Vereins waren, die immer noch mal trotzdem helfen und,
11:38
bei Renn Events dabei sind, bei der Entwicklung nochmal hier und dort äh Rede und Antwort stehen und nochmal hier und da beraten. Ähm das ist also ganz cool. Sind also viele Leute beteiligt. Ähm,
11:48
Genau, wir haben mittlerweile zwei fertige Autos und entwickeln gerade unser drittes Auto und bauen das tatsächlich gerade auch schon. Das wird im Juli vorgestellt.
11:56  Marcel
Ja, so viele Autos in der Entwicklung ähm wie funktioniert es da? Es wird einmal benutzt und was passiert dann mit den Fahrzeugen oder äh dürfen die jedes Jahr antreten, sodass ihr, ich sage mal, irgendwann eine größere Chance habt, auch zu gewinnen oder vorneweg zu fahren.
12:10  Freddy und Peter
Ähm also generell bauen wir die Autos äh natürlich primär immer für die äh World Solar Challenge. Ähm da kommen wir nochmal äh hinterher genauer drauf zu sprechen. Die findet ihr alle zwei Jahre statt. Ähm und dann in der Zwischenzeit
12:21
allgemein ähm wird das Auto natürlich nicht bei Rennstart das erste Mal gefahren. Das wird auch schon davor wirklich auf Herz und Nieren getestet. Damit passiert ganz, ganz viel
12:30
dann wird das teilweise ausgestellt jetzt im in den Coronajahren hat sich das ein bisschen reduziert um nicht zu sagen im Prinzip komplett aber das steht normalerweise auch auf sehr vielen Messen wird dann da
12:41
hoffentlich bewundert. Ähm.
12:44
Genau und dann gibt's eben auch ähm auch jedes zweite Jahr, dass es dann immer quasi in den Jahren ähm zwischen den äh zwischen der Challenge,
12:52
gibt's dann immer normalerweise European Solar Challenge, aber es gibt auch noch andere Challenges, also tatsächlich sind die so ein bisschen über die Welt verstreut, es gibt zum Beispiel einen in Südafrika, auch eine in Südamerika, ein Chila,
13:02
man dann irgendwie durch die Atacama-Wüste ähm genau, also bisher waren wir äh zwar bei der ESC dabei. Ähm aber,
13:10
Ja, also es passiert durchaus etwas mit den Autos, genau. Genau, also grundsätzlich ähm die Renn-Events sind alle immer unterschiedlich aufgebaut. Ähm.
13:20
Aber der Dreh- und Angelpunkt ist tatsächlich diese World Soller Challenge. Also da da dreht sich alles drum, da fängt schon bei der Fahrzeugentwicklung an, dass alle Teams, die quasi sowas machen, die dies auf der Welt so gibt, die
13:30
machen das quasi alles im Rahmen dieser Challenge und da fiebern dann auch alle drauf hin und dann gibt's die Autos halt und damit man nicht zwei Jahre nichts zu tun hat, obwohl man parallel dazu quasi in diesen zwei Jahren schon das nächste Auto entwickelt für eben die nächste Challenge, dann äh gibt's dann eben noch so Zwischenevents in den Jahren, dazwischen, so ein
13:47
hier ist. Genau ähm für uns halt relativ praktisch. Wir wir kommen ja aus Aachen ähm da ist die European Soul der Challenge in Belgien,
13:55
relativ nah dran. Das ist auf der Rennstrecke in Zoll da. Da fahren wir in einer dreiviertel Stunde hin. Das ist, bietet sich an, dass das quasi direkt vor der Tür ist. Haben wir die letzten äh beiden Male dann auch mitgenommen. Das letzte Mal jetzt auch letztes Jahr im September
14:07
ähm dann sogar mit unseren beiden Fahrzeugen, die wir dann ja hatten. Ähm das war ganz cool mit zwei Fahrzeugen gleichzeitig bei so einem Event dabei zu sein. Ähm,
14:16
Genau, das ist so ein bisschen ja, in welche Richtung es sich gerade entwickelt. Jetzt ähm.
14:22
Ja, ist dieses Jahr aber besonders. Peter hat's ja gesagt, wir haben mit Corona viele, viele
14:26
Änderungen über uns ergehen lassen müssen, viele Messebesucher sind ausgefallen, eigentlich Momente, in denen wir auch gut Werbung für uns machen können, weil wir einfach irgendwo mit den Autos rumstehen, die ja schon ziemliche Eyecatcher sind. Ähm wollen eigentlich halt ganz von alleine Leute zu uns hinkommen und uns kennenlernen wollen, die sind jetzt halt weggefallen. Ähm
14:41
Kinder setzen sich auch gerne rein. Genau, Herr Kindersitz,
14:44
problematisch, dann springen die da drauf und dann sind wir immer froh. Dafür gibt's Showdeckel, damit den Solarzellen nichts passiert, sonst werden wir da alle. Ja, ganz andere Probleme.
14:55
Genau und da eben solche Möglichkeiten weggefallen sind, sitzen wir jetzt mit mit äh mit euch zum Beispiel hier in so einem Podcast, da müssen wir uns anders irgendwie vermarkten, also hey.
15:04  Phil
Denke, es macht, macht ähnlich Spaß, wie ein Messerauftritt.
15:07  Freddy und Peter
Auf jeden Fall.
15:08  Phil
Was ich jetzt verstanden habe, wo du gerade von Belgien und European Soul Challenge gesprochen hast, Freddy, das ist ja, das ist dann tatsächlich ein Rennstrecken Event, also anders als die World Souler Challenge, die ja doch noch ein bisschen mehr aufgeblasen ist, ne?
15:22  Freddy und Peter
Was heißt aufgeblasen? Das sind einfach ganz andere Rennen, ich sag mal Rennkategorien. Ähm,
15:27
Grundsätzlich ist das Problem in Europa leider Gottes. Ich weiß nicht, wenn wer unsere Autos schon mal gesehen hat, wird,
15:32
merken, er hat dafür eine Straßenzulassung in Deutschland zu bekommen. Holla die Waldfee, also ganz schwierig. Das ist ganz, ganz, das ist ein ganz großes Problem. Es haben schon viele Leute versucht, genauso auch der Organisator der der European Soller Challenge
15:43
und er hat's dann irgendwann aufgegeben. Ich glaube
15:45
das jetzt äh was meint er letztens so, uns zehn, fünfzehn Jahre hat er das jetzt versucht, das ist einfach aussichtslos und selbst wenn man irgendwie kurzzeitig auf die Straße zu kommen, ist super kompliziert, ähm nicht ausgeschlossen, das geht vielleicht noch, wir würden auch gern selbst nochmal dran arbeiten, aber das ist ein Projekt für die Zukunft. Ähm
16:01
aber so ein wirkliches Rennen durch
16:04
Deutschland zum Beispiel zu machen auf öffentlichen Straßen. Ähm das kann man, das kann man natürlich nicht machen. Deswegen in Europa, eben die European Zoller Challenge in Zoll da auf der Rennstrecke. Das ist dann auch ein ganz anderes Rennformat. Das ist dann tatsächlich ein vierundzwanzig
16:15
Stundenrennen. Das äh wird dann auch bei Nacht gefahren. Jetzt fragt man sich natürlich mit solarbetriebenen Rennfahrzeugen, wie fährt man da bei Nacht? Ist natürlich ein bisschen problematisch,
16:25
äh sind nicht ganz so effizient, auch wenn's noch Flutlicht gibt, deswegen da,
16:31
da nachts tatsächlich noch die Batterie laden, ist Teil des Rennens ähm.
16:35
Genau. Ist alles ein bisschen strategisch dann, aber ähm auch ein cooles Event. Aber Australien ist natürlich das Highlight. Also alle zwei Jahre wollen das eben sagt, alle Teams aus der ganzen Welt kommen da zusammen.
16:44
Und da geht's halt wirklich komplett einmal über diesen Kontinent. Man startet in Darwin im Norden des Landes und fährt dann die dreitausend Kilometer runter nach,
16:52
die andere Seite dieses Kontinents und das ist schon eine sehr coole Sache. Und und man hat halt eben auch nicht nur ja, wir fahren da jetzt mal eben für eine Woche hin, sondern ist dann auch wirklich so. Man kommt da ähm Anfang September an
17:02
man hat schon viel, viel früher alle zum Beispiel See und Luft gesendet und ist dann da wirklich ein Monat mindestens am Testen im Prinzip.
17:12
Weil genau und da kriegt man eben auch ein ich ich sage mal jetzt mal irgendwo im Outback ein Stück äh ein Stück Straße gestellt, wo man halt wirklich fahren kann ohne Ende, äh weil da halt auch wirklich einfach niemand wohnt.
17:23
Ist dann irgendwie paar, ich glaube siebenhundert Kilometer nördlich von äh von heißt der Ort.
17:29
Genau, also das hat schon erheblich größerer Aufwand, das ist wirklich nicht zu vergleichen.
17:33  Marcel
Mhm
17:34
Und vor allem äh ihr müsst da auch was mit äh mit dem Wetter machen, ne. Also einerseits ist ja Australien nicht ganz so kalt äh und kalt, ich sage mal, die Hitze, die dort existiert, ist auch nicht so gut für die Akkus. Ähm
17:46
Ich kenne das hier von meiner kleinen Solaranlage, wenn das wärmer wird, dann kommt auch nicht ganz so viel Strom runter, wie wenn's kälter wäre. Und auf der anderen Seite Wind. Ne, also.
17:56
Gelassen da kann's auch mal passieren, dass ihr von der Straße gewählt werdet, ne? Das ist schon.
18:03  Freddy und Peter
Ja, das könnte, könnte vielleicht passiert sein, wer weiß?
18:08
Ähm ähm genau, stimmt. Ähm ähm ja, wobei man ja im prinzipiell sagen muss, ähm ähm also die Hitze, soweit ich das weiß, ist gerade für die Solarzellen nicht so gut. Ich glaube, die Batterien, die mögen's sogar äh waren.
18:21
Die jedem da soweit ich weiß, mehr Leistung ab genau aber bei den Solarzellen da stimmt was, definitiv die performen bei ja nicht so gut
18:29
Da muss man direkt anspringen, nämlich die Zellen ähm an sich, die mögen die Wärme tatsächlich gar nicht. Die mögen's lieber kalt. Das ist tatsächlich, das das stimmt schon, aber bei uns ist die Besonderheit
18:40
im zweiten Auto ist halt komplett auf Australien ausgelegt. Ja. Das heißt, die Zellen sind so ein bisschen weiter auseinander. Wir haben das ein bisschen ausgeklügelt zusammengebastelt
18:48
die Zellen ist tatsächlich wärmer mögen. Also ich meine, das ist ja auch der Use Case Australien, ist sehr heiß. Es wurde ja auch schon gesagt. In dem Auto ist absolut keine Luftzirkulation. Das soll ja aerodynamisch effizient sein, das heißt, da drin ist wirklich bullige Hitze. Es gibt
19:01
gibt einen ganz kleinen Ventilator für den Fahrer, der auch meistens nicht genutzt wird, ey, das Ding verbraucht ja Strom, das heißt, es wird schon.
19:07
Drin? Ja, ja wirklich, das geht's ja komplett auf, also,
19:11
Grundsätzlich, wenn man, wenn man irgendwie mal einmal als eine Headline über das schreiben würde, was was wir eigentlich machen, es geht um maximale Energieeffizienz. Ja. Je effizienter, desto besser. Und da unser Auto jetzt
19:22
Der zweite ähm wiegt hundertfünfundsechzig Kilo.
19:25
Round about mit Batterie, da das wiegt ja dann nichts. Da ist die Aerodynamik ist halt dann auch super krass optimiert und dann macht das halt schon einen Unterschied, ne. Da geht's halt wirklich um jede jede Kleinigkeit.
19:36  Phil
Wenn du sagst, der zweite, dann meinst du die zweite Iteration vom Sonnenwagen, das Auto, das jetzt zuletzt im Einsatz gewesen ist, ne? Nur.
19:43  Freddy und Peter
Genau, unser aktueller noch.
19:45  Phil
Damit nicht auskennen.
19:46  Freddy und Peter
Genau, unser aktuelles Auto würde ich dann jetzt sagen. Also, ich glaube, wir wir referieren uns jetzt hier auch sehr viel auf unser quasi noch aktuelles Auto. Wie gesagt, im Juli kommt ja das nächste. Das äh für die eigentlich stattfindende Challenge dieses Jahr entwickelt und gerade gebaut wird. Ähm.
20:01
Genau. Vielleicht kann man's jetzt schon mal direkt droppen, die World Soller Challenge dieses Jahr wird leider nicht stattfinden, wegen der Pandemie leider Gottes. Die australische Regierung hat uns da einen Riegel vor die Tür geschoben. Ähm
20:12
sind da so ein bisschen strenger mit, ähm falls man das schon mal so mitbekommen hat in den
20:17
in den Nachrichten, das hat leider auch uns getroffen mit unserer Challenge, deswegen wurde das abgesagt. Ähm das Auto wird nach wie vor gebaut. Es gibt auch Ersatz Events, da können wir aber später nochmal drüber sprechen
20:26
alles auf einmal, ist ja ein großes ja.
20:29  Phil
Ja, ja, ja, ja, ja, pass auf, ich ich lenke mal kurz ein bisschen ein. Ich lenke mal kurz ein bisschen ein. Also, wenn ich jetzt keine Ahnung habe von von dieser solight Challenge, ähm wie genau muss ich mir das vorstellen? Also die Fahrzeuge funktionieren so, dass sie ihren Strom.
20:43
In der Antriebsbatterie ausschließlich über die PV auf dem Fahrzeug generieren, richtig?
20:49  Freddy und Peter
Exakt also ähm man startet quasi mit einer vollen Batterie. Das äh ist quasi noch gegeben, damit man jetzt nicht irgendwie, wenn jetzt zum Beispiel beim Start äh,
20:57
bewölkt wäre, dann wäre das quasi kein Problem. Aber ähm ich sage mal so, grob gesagt, das ist halt nur ein äh Sechstel ungefähr, der allgemein verfügbaren Energie,
21:08
Ähm also sagen wir jetzt mal so, du könntest damit ein Sechstel des Rennens fahren und dann würdest du liegen bleiben und der Rest muss eben ähm durch die Solarzellen kommen. Ähm genau.
21:17
Gibt's aber auch verschiedene Rennklassen. Ja, das stimmt. Genau. Genau, also da gibt's einmal unsere Klasse, die Challenger-Class
21:24
Das ist eben, dass es maximale Energieeffizienzthema, das am besten mit epischem Unterhintergrundton immer wieder drüber schreiben. Darum geht's dann bei uns.
21:33
Ähm und dann gibt's noch die Cruiser Class. Das sind
21:36
Autos, die ein bisschen größer gebaut sind, das heißt, man hat da irgendwie so vier Sitzplätze zum Beispiel. Ich weiß gar nicht, die genauen Regularien kenne ich nicht. Ich glaube, die haben sogar eine Art Navigationssystem an Bord, auf jeden Fall so ein Boardcomputer, die haben einen großen Kofferraum und das sind halt
21:49
echt, das sind große Limousinen und äh die dürfen halt auch aufladen dann auf der Strecke, also die schaffen das nicht nur über die Solarzellen.
21:58  Marcel
Die haben bestimmt auch zwei Lüfter oder für jeden.
22:00  Freddy und Peter
Ich glaube tatsächlich, die die ich glaube, das wird dann auch bewertet. Also die haben die haben die haben dann auch so ein Praktikabilitätsscore,
22:10
natürlich ein bisschen subjektiver. Ähm aber ähm ja, genau, die werden einfach anders bewertet und bei denen äh ist halt Effizienz nicht alles,
22:19
ähm genau, traditionell gewinnen da relativ oft die gleichen, deswegen, also ich, wir haben immer so ein bisschen das Gefühl, dass die Klasse ähm ja, ein bisschen weniger Konkurrenz hat als als wir jetzt,
22:29
aber es liegt sicherlich auch daran, dass die Autos also aus meiner persönlichen Sicht ein bisschen komplizierter auch sind, weil sie einfach so viel größer sind,
22:36
baut man einfach, man muss einfach mehr bauen, also ja. Genau. Und dadurch, dass eben auch dieser Praktika
22:43
die Kabilitätsscore, ganz kompliziertes Wort mit reinkommt, ist natürlich, das Auto wird dann auch, die haben wirklich eine Inneneinrichtung, die achten da so ein bisschen auf Design, die gucken, dass das wirklich komfortabel ist für alle, die da mitfahren, also das ist echt was ganz anderes, als wir machen. Bei uns geht's ja wirklich, also,
22:56
sich den Innenraum mal anguckt. Malik war bei uns in der Werkstatt. Ähm wir sind ja hier alle in in Aachen ansässig. Dann kam er mal rum
23:03
Ähm also da ist ja nichts mit Komfortabilität. Also man man sieht da drinne sind einfach harte Carbonschalen, die sagt dieser kleinen Ventilator und stellt man sich die Bullenhitze in Australien vor und dann
23:14
sehr, sehr heiß und dann einfach durchgeballert. Also man sitzt halt auch auf der Straße, ne? Das kann man wirklich so sagen. Genau.
23:22  Malik
Man muss sich auch vorstellen, das ist ja so, man muss das Lenkrad ausbauen, damit man dann mit Hilfe jemanden in diese Schale hineinbugsieren kann und dann versiegelt man den wieder, indem man das Lenkrad.
23:32  Freddy und Peter
Ja.
23:33  Malik
So ungefähr, also der ist wirklich kein Millimeterspiel für irgendwas und ich glaube, da können auch wirklich nur kleine Personen fahren, oder?
23:39  Freddy und Peter
Äh das ist das tatsächlich korrekt. Ähm wobei da können wir jetzt direkt schon mal ein bisschen in die Regularien gehen. Ähm das wurde jetzt tatsächlich so ein Stück weit geändert. Das war vorher so ein bisschen,
23:48
ähm äh genau wie du gerade schon gesagt hast, ähm dass gewisse Maße waren gegeben,
23:53
Aber natürlich kann man immer noch mal ein Stückchen enger hier oder da bauen, wenn man einfach kleinere Personen hat. Inzwischen ist es so, dass man da so ein,
23:59
reintun muss, der heißt Patrick, also weil er eben aus solchen Rühren zusammengebaut wird, die man die quasi standardisiert sind.
24:09
Genau und der der ist jetzt zwar wirklich ziemlich groß, also irgendwie eins neunzig. Ähm also der muss dann da eben jetzt auch reinpassen.
24:15
Da gibt's übrigens lustige Bilder. Wir versuchen, also wir haben dieses Manikon natürlich nachgebaut. Das ist ja für unsere Entwicklung vom ganz neuen Auto, das wo das Männeken eben reinpassen muss. Äh haben wir das Ding also gebaut und da gibt's ein schönes Foto, wie wir versucht haben, genau dieses Manicon in eben, unser zweites Auto reinzusetzen. Es ist einfach halb so groß, wie das ganze Auto, also das kann man, da kannst du.
24:33
Dingen in dem Bereich tun, wo eigentlich aktuell dann noch ein Fahrrad drin gesessen hat. Also es war schon ist auf jeden Fall sehr anders, genau.
24:43  Phil
Crazy. Da gibt es ähm,
24:45
ich weiß es gar nicht, ist ein Mindestgewicht oder ein Maximalgewicht oder so ein Mindestgewicht, an das man irgendwie drankommen möchte, wo man möglichst wenig drüber sein möchte, äh auch aus Effizienzgründen und so, also da wird schon hart
24:56
so drauf entwickelt, dass man irgendwie das letzte Quäntchen rausholen kann, damit man über diese dreitausend Kilometer auch gewinnen kann überhaupt, ne?
25:03  Freddy und Peter
Genau. Mhm, genau. Das sind jetzt in dem Fall immer achtzig Kilo, den Rest der wird halt dann einfach reingelegt, damit man ihn sich jetzt nicht äh tothungern muss, um da äh bestmöglich zu fahren. Das wäre auch nun wirklich äh schlimm. Ähm äh genau, das sind ähm das wird dann eben einfach aufgefüllt.
25:19
Also immer in etwas in der Richtung, ja, das ist auch tatsächlich geblieben, aber ähm genau, also das ist das ist tatsächlich äh,
25:27
die achtzig Kilo hat ja nie jemand erreicht, so klein wie die Fahrer sein mussten, um eben in diese Räume reinzupassen. War das, das war dann das geringste Problem. Aber das ist jetzt, wo eben,
25:36
die Räume so groß sind, müssen wir jetzt tatsächlich sogar gucken, dass man eine Mindestgröße an Fahrern hat und das äh macht's auch wieder interessant. Aber genau.
25:44  Malik
Ich erinnere mich noch an die Aussage aus dieser Doku, zu der wir sicher auch noch kommen. Ähm das, wie war das ein Flatterndes Stück Tape? Macht schon fünf Prozent an der Effizienz.
25:57
Oder kann fünf Prozent Effizienz kosten, ne? So was in der Art. Also die die Spaltmaße, mit denen hier gerechnet wird, sage ich mal, sind halt schon wirklich extrem.
26:07  Marcel
Wenn ihr zu den Fahrern, also bei dem Mindestgewicht von achtzig Kilo ähm Gewichte unterbringen müsst, müssen die in der Nähe des äh Fahrers sein oder könnt ihr die im Fahrzeug dann frei verteilen.
26:21  Freddy und Peter
Äh gute Überlegungen, die müssen ähm tatsächlich in der Nähe des Fars sein.
26:26
Aber das hat auch wieder Vorteil. Also was wir zum Beispiel gemacht hatten war ähm dass dass es jetzt zum Beispiel für eine Qualifying-Grunde, also in Australien dann dann ist man vorher erst noch äh ein, zwei Wochen bei einer Rennstrecke in Darwin und da wird dann quasi ein Qualifying gefahren, um eben die,
26:39
Startreihe festzulegen, wie dann das Rennen letztendlich gestartet wird, äh auf die öffentliche Straße. Und da hat's halt in so Kurven Vorteile, wenn das Gewicht eher
26:48
ist. Und wenn wir dann Gewichte unten drin haben, auf so einer Rennstrecke, da wird halt schon wer ist denn der Leichteste, der Fahrer, damit man möglichst viel Gewicht
26:56
unten im Schwerpunkt das sind immer so kleine Feinheiten das macht dann auch jedes Team so, aber ähm,
27:03
Genau, das ist nochmal so eine Kleinigkeit, aber ich sage mal, letztendlich ist das ja ein Langstreckenrennen, wo wir jetzt nicht irgendwie unnormal schnell fahren. Wir wir haben halt unsere Durchschnittsgeschwindigkeiten, wir fahren nie schneller als das, was auf den Straßen natürlich erlaubt ist.
27:17
Und ähm gleiten dann vor uns hin. Also das ist dann eher nicht mehr das Thema, ob der Schwerpunkt dann jetzt eher tief oder hoch ist, genau.
27:25  Marcel
Könnt ihr das dann schnell fahren? Also,
27:28
Solarfahrzeuge sind ja eigentlich, also gerade wenn sie so leicht sind und auf Effizienz getrimmt sind, wir kennen's ja selber, ne? Äh du kannst natürlich den Akku in einer halben Stunde leer blasen. Du fährst da mit zweihundert über die Bahn
27:39
oder du schleichst hinter LKWs oder äh weiß ich nicht äh die diese Stadtzyklen von Elektroautos allgemein sind ja so, dass man da am weitesten weit kommt, ne? Und schnell fahren.
27:51
Ja, also ich möchte, wie gesagt, ich habe die Doku ja gesehen, ich möchte da nicht von der Straße geblasen werden, so ich hätte da Schiss, ehrlich gesagt, weil ich dazu schnell fahre.
28:00  Malik
Wie schnell ist es denn?
28:02  Freddy und Peter
Ja, also also die Gewinner äh zweitausendneunzehn sind sechsundachtzig KMH Durchschnitt gefahren.
28:09
Für Autobahnverhältnisse ist äh das ist natürlich relativ langsam, aber äh für den australischen Highweit ist das schon, ist das schon relativ schnell.
28:16
Genau und wir waren eigentlich auch so in der Nähe, bis wir dann natürlich unseren Unfall hatten, wo der hat natürlich die Durchschnittsgeschwindigkeit etwas heruntergezogen, sage ich mal so.
28:27
Aber aber im Prinzip sind halt neunzig KMH konstant gar kein Problem gewesen. Ähm und ja auch im im Qualifying insbesondere ähm haben wir haben wir da ähm doch relativ schnell hundertvierundvierzig KMH erreicht,
28:40
also dann auf der langen, langen Grade in Damen. Ähm ja, das ist aber auch nochmal eine schöne Geschichte für sich tatsächlich. Ja. Nee, das ist ich.
28:49  Marcel
Wie wie schwer wie schwer war das Fahrzeug nochmal hundertsechsundzwanzig Kilo habt ihr gesagt?
28:53  Freddy und Peter
Hunde, hundertfünfundsechzig Kilo, so leicht.
28:54  Marcel
Hundertfünfundsechzig, hundertfünfundsechzig, äh dann plus plus die achtzig Kilo.
28:57  Freddy und Peter
Muss sagen, das leichteste genau plus die achtzig Kilo dann, hm?
29:01  Marcel
Mit zweihundert Kilo. Äh jetzt muss ich noch mal fragen, wie wie schwer ist so ein Twizy? Der wiegt vierhundertfünfzig Kilo, ne? Und der fährt achtzig, fünfundachtzig und mit dem willst du schon nicht so schnell fahren.
29:14  Freddy und Peter
Ja gut, aber unser Auto ist auch fünf Meter lang. Ja. Das das macht nochmal der Radstand.
29:18  Malik
Euer Karton.
29:19  Marcel
Länge läuft, genau.
29:20  Freddy und Peter
Der ist neunzig Zentimeter breit und neunzig Zentimeter hoch. Äh kann man sich vorstellen, was das für ein Pfeil ist, der da durch die Gegend schießt, also ja.
29:29
Genau. Er ist halt wirklich zum Gleiten gebaut, dafür ist er gemacht, aber er ist halt erstaunlich schnell. Wir waren auch das schnellste Auto im Qualifying. Also es ist kein Auto, ist schneller als die hundertvierundvierzig KMH von uns gefahren. Absolut. Fairerweise muss man sagen, top touch hat er die bessere Rundenzeit. Ja, das stimmt. Ähm allerdings ähm,
29:43
Genau, wie gesagt, die der der Top-See da sind wir uns relativ sicher.
29:48  Marcel
Ja, Wahnsinn. Ja, hier kommt ausm.
29:50  Phil
Story, die angespielte Geschichte für sich zu dem Thema Top-Speed. Die wir ja y.
29:55  Freddy und Peter
Qualifying. Ah okay, kommen wir kommen wir zur ersten, kommen wir zur ersten Anekdote. Ähm und zwar äh Oli hat da relativ gut Gas gegeben.
30:06
Ähm und ähm das Fahrwerk, also eine weitere Sache, die natürlich extrem auf Effizienz getrimmt sind, ähm ist natürlich, dass die äh Bremsen möglichst äh schleifrei sein sollten.
30:19
Und da allein da hatte das Fahrwerk glaube ich in Wochen vor Darwin schon wirklich wochenlang rumgedoktert, dass da wirklich alles perfekt ist, alles äh perfekt ausgelotet quasi.
30:29
Ja und dann, wie gesagt, ähm im Qualifying wird sehr, sehr viel gebremst, sehr hart gebremst.
30:34
Ähm und dementsprechend äh waren auch die Bremsscheiben äh hinterher nicht mehr schleifffrei und dann wurde tatsächlich noch in der Nacht von einem Rennen äh das war wirklich noch irgendwie bis, ach, ich weiß auch nicht.
30:45
Keine Ahnung, fünf, sechs Uhr morgen sicherlich, ähm mehr oder weniger bis zur bis zur letzten Sekunde fast schon, wurden da eben noch diese Bremsen entschliffen.
30:53
Es war wirklich also eine kriminelle Aktion. Hinterher hat's funktioniert. Ähm aber das war schon verrückt und ich saß dann halt hinterher im im Auto quasi mit dem Fahrwerksleiter
31:02
wir waren da Werkstattwagen tatsächlich sind dann quasi aus darin rausgefahren kurz darauf der war wirklich einmal so kippt nach vorne und pennt einfach weg,
31:12
also ähm ja, so eine Nacht war das.
31:15  Phil
Der Einsatz im Team ist an allen Ecken hoch, ja? Nicht nur die Fahrer, sondern alle, die mitwirken, sind da richtig am Limit.
31:21  Freddy und Peter
Jeden Fall, ja. Das ist halt wirklich, das ist nicht nur ein Projekt, das man irgendwie mal so neben der Uni macht. Also das ist halt wirklich, wenn man Sonnenwagen macht, dann ist bei allen eigentlich die die Motivation so groß, dass das wirklich so ein Großteil des Lebens einnimmt, würde ich jetzt auch schon mal behaupten. Also das ist schon wirklich,
31:36
aber auch gerne. Also es ist halt wirklich sehr, sehr cool. Einfach diese diese Stories, wie, wie, wie geht da jetzt weiter, dass man da jetzt auch mal die ganze Nacht, wenn's sein muss, in der Werkstatt ist, das ist da für alle keine Diskussion, also dann wird das halt gemacht
31:47
grade auch so eine Nacht vorm Rennen. Mein Gott. Genau, ja.
31:52
Da war doch das lustige. Das Auto wurde zum Gleiten gebaut. Wer rechnet denn damit, dass da halt einfach am Tag vorher im Qualifying so heftig getreten wird, dass dich so bremsen, dass natürlich dann nicht mehr also dafür waren sie nicht ausgelegt,
32:03
auch wieder ein Learning, da hat man halt gemerkt, das war unser zweites Auto, zweites Mal Challenge
32:07
So eine Sache, die man jetzt, die man sich mitgenommen hat für die Zukunft, also da sind andere Teams uns weiter voraus, die sind da
32:13
schon sehr viel länger unterwegs als wir. Das merkt man dann an vielerlei Hinsicht dann eben doch eben in den Kleinigkeiten, auch wenn wir würde ich sagen, technologisch mit denen definitiv äh mehr als mithalten können.
32:25  Phil
Ne? Kampfgeist äh sieht man euch an, wenn man euch sieht, hört man aber auch.
32:29
OK nochmal zurück zu nochmal zurück zu dieser Challenge zu dem ganzen Szenario. Man fährt also los mit 'nem vollen Akku, nachdem 'n Qualifying stattgefunden hat, dass die Startreihenfolge bestimmt. Soweit so einfach. So jetzt fahr ich los mit meinem vollen Akku
32:42
jetzt ähm wie ist es weitere Prozedere? Das ist ja ein Rennen über mehrere Tage. Ja, da gibt's ja einen geregelten Ablauf, der dafür sorgt, dass das alles irgendwie funktioniert. Könnt ihr das ein bisschen beschreiben, wie das läuft?
32:52  Freddy und Peter
Genau, also genau, nachdem er eben losgefahren ist, man ist halt erstmal in diesem relativ dichten Stadtverkehr in Damen, da wird noch verhältnismäßig viel überholt, dann kommt man so langsam aber sich hier raus, ist es tatsächlich auch im Norden noch äh relativ äh bergig. Ähm.
33:06
Genau. Und dann kommen halt ähm nach relativ kurzer Zeit kommen wir zum ersten Control-Stop in Catherine, äh der ist dann ungefähr dreihundert Kilometer weiter. Ähm einige Teams haben mich da schon so ein bisschen abgesetzt, aber tendenziell genau,
33:19
so lange sind etwa die Etappen, ähm die man dann eben immer zurückzulegen hat, also dreihundert bis vierhundert Kilometer, ist also die Fahrer müssen auch schon gut durchhalten. Ähm danach,
33:29
kommen dann eben aus dem Fahrzeug, meistens schweißgebadet. Ähm dann wird äh das Paddel halt so angestellt, dass äh möglichst die Sonneneinstrahlung möglichst äh gut eingefangen werden kann und dann steht man da eine halbe Stunde. Derzeit ähm kommt dann der Fahrerwechsel,
33:42
die Fahrer, das ist auch immer so eine ähm ja, Szene für sich, sage ich mal, ähm werden dann quasi immer von einem ähm ja.
33:50
Sage ich jetzt einfach mal, rausgelotst, der dann wirklich vorläuft, damit die wirklich nicht nachdenken müssen. Dann rennen die zu so einem roten Button, da drücken die einmal drauf äh und dann startet eben diese halbe Stunde.
34:01
Genau und dann geht's im Prinzip wieder von vorne los. Ähm meistens schafft man so zwei Control-Stops an einem Tag. Ähm,
34:09
Genau. Und dann wird halt genächtigt und dann wiederholt sich gerade er äh der Zyklus.
34:14  Marcel
Peter, du hattest gerade gesagt, äh da werden die die Solarpanele aufgestellt, also das heißt, das macht sogar Sinn, äh sich darüber Gedanken zu machen, wohin ähm ja diese die
34:25
Kajüte oder die Kabine aufgemacht wird, beziehungsweise man muss ja wissen, in welche Richtung fährt man? Und wie kommt man am Checkpoint an? Nicht, dass man dann, ich sage mal, irgendwie rückwärts einparken muss, weil man sonst.
34:34
Falschen Seite die Solarzellen aufmacht.
34:37  Freddy und Peter
Äh rückwärts einfahren wäre sowieso schwierig, also ähm das da gehört auf jeden Fall ein bisschen Skills zu. Normalerweise äh wird man auch eigentlich auch komplett eingewiesen halt von irgendwem, der da dann halt da steht
34:48
und die Plätze sind auch alle eigentlich definiert, also da steht jetzt
34:52
Also ich will jetzt mal behaupten, dass da niemand im Schatten steht. Tatsächlich, ich glaube, ähm ist es bei der äh Challenge in zweitausendsiebzehn einmal vorkommen
34:59
dass das Auto quasi einmal nach einem Spot stand, wo quasi irgendwie so ein Pfahl stand und der hat so einen leichten Schatten geworfen und da gab's dann auch schon direkt Drama, weil man natürlich weiß, äh wenn eine Zelle verstattet ist, dann leidet direkt der ganze Strang. Ähm
35:12
und ähm ja, kann dann im Prinzip äh kaum Strom produzieren oder ja, natürlich je nachdem, wie ich die Verschaltung dahinter aussieht, aber generell ähm genau, also im Prinzip.
35:22
Muss der Fahrer dann eigentlich äh auf nichts achten, der muss sich wirklich nur da hinstellen, wo halt äh wohin der halt eingewiesen wird.
35:28  Phil
Pfarrer hat's ja auch dann prinzipiell schwer genug, ne? Der kommt aus diesem bullend heißen Auto.
35:33
Muss dann zu diesem Buzzer rennen, weil er ja auch keine Zeit verlieren will oder sie gibt ja Fahrerinnen. Ähm und dann ist ja die Sache, da steht ja das Auto dann auch extra schön in der prallen Sonne, weil's ja wieder aufladen muss maximal.
35:44  Freddy und Peter
Ja
35:45  Phil
Verfügung steht, ne? Und du kannst auch, glaube ich, wenn ich das richtig verstanden habe während dieser äh dieser Stops an den Control Points darfst du auch das Auto nicht anfassen, ne?
35:54  Freddy und Peter
Exakt. Das ist das ist so der, der, der springende Punkt nochmal. Also man kommt da dann wirklich an dieser Bullenhitze. Die Leute sind schon komplett fertig nach diesen Kilometern. Wie gesagt, dieser kleine Ventilator bei uns zum Beispiel, wird der auch fast nie benutzt. Es geht den anderen Teams ähnlich.
36:06
Die Leute kommen da an, kurz vor so einem Hitzeschock gefühlt, wirklich richtig durchgelaugt
36:11
und dann geht's nochmal wirklich dahin zu diesem Knopf zu rennen, weil da ist ja jede Sekunde, die man da länger steht, hat ein anderes Team eine Chance, vielleicht noch später zu kommen
36:19
loszufahren und dann hat man also dann ist man ja automatisch überholt worden, ohne dass man so ein Überholmanöver hat, was natürlich so viel Energie
36:27
viele Teams zwanzig Mal überlegen, ob sie ein Team überholen oder nicht. Also das ist halt allein, das ist ein Prozess für sich
36:34
und ähm genau, das heißt, man steigt dann da aus, sprintet mit der letzten Kraft dahin, haut auf diesen Knopf drauf und dann wird man meistens einfach mit Wasser übergossen, irgendwo ein klimatisiertes Begleitfahrzeug gesetzt und erstmal einfach in Ruhe gelassen. Dann kommt der nächste Fahrer, genau. Und in dieser halben Stunde
36:48
ist auch ganz wichtig, darf niemand das Auto anfassen. Das ist auch so mal so ein Thema. Das ist ähm.
36:53
Auch passiert. Ich glaube, am am letzten Renntag ist das äh dem dem äh Vattenfall-Team passiert aus den Niederlanden. Die haben ähm die haben nämlich, glaube ich, irgendwas war da, auf jeden Fall war die Handbremse wohl nicht richtig fest. Das Auto ist auf jeden Fall einfach nach hinten
37:07
kullert. Und anstatt, dass die da einfach hinlaufen, das Auto festhalten, weil die wüssten, okay, die dreißig Minuten würden jetzt wieder neu losticken, haben die da
37:15
hinter die Reifen geworfen, die haben versuchen irgendwie Steine hinterzulegen,
37:18
und irgendwie, damit dieses Auto nicht weiter rollt und dann haben sie es sogar irgendwie zum Stoppen gebracht, aber dann war natürlich der Aufschrei der anderen Teams groß. Ich glaube, Agoria ist dann äh das belgische Team zu zu den Offiziellen gegangen, hat sich beschwert und die haben ein paar Strafminuten bekommen. Und so hat Agoria tatsächlich dann Vattenfall
37:33
sogar überholt, war das das? Ach so. Ich glaube, das war auf jeden Fall ähm ein großes Drama auf jeden Fall. Bei sowas wird immer genau darauf geachtet. Die Regel, ja.
37:42  Marcel
Ja, also das, das fand ich in der, in der Doku da, sieht man das nämlich auch hervorragend, wie dann ähm so orangene Klötze oder so was versucht wurden, unter die Räder zu werfen, weil
37:50
wie gesagt, du durftest das Auto nicht anfassen und wenn dann halt ja auch nur der Fahrer, so habe ich's zumindest mitbekommen. Ähm und äh der hat sich dann darum bemüht, dass das Auto irgendwie wieder äh ja stehen bleibt, ne? Und äh
38:01
einsteigen. Geht gar nicht.
38:04  Freddy und Peter
Kinder nicht.
38:07  Marcel
Ähm also das fand ich schon auch sehr spannend und auf der anderen Seite hieß mal das Rennen, das geht ja quasi wie weiter, wenn's sobald sich das Auto bewegt, ne, das also
38:15
produziert Strafzeiten ohne Ende. Ja.
38:17  Freddy und Peter
Genau. Die Doku, über die wir die grad die ganze Zeit sprechen, für die Zuhörer. Es geht hier um die YouTube Original Doku. Äh Speed of Light heißt die.
38:25
Ziemlich cool gemacht, da wurde die zweitausendneunzehn begleitet von ebenem Team von YouTube Originals findet man einfach auf YouTube, sind glaube ich sechs
38:35
sieben, acht Episoden, irgendwie sowas. Äh ihr habt's, ihr habt's doch gestern noch geguckt, wie viele sind jetzt? Es sind jetzt sechs, sieben.
38:40  Phil
Ich glaube, das geht alles ineinander über irgendwie, ne. Also ihr findet den Link natürlich in den Shownotes, wenn ihr das gucken wollt und ich empfehle das zu gucken, die Geschichte, die
38:49
Malek und ich erlebt haben in dem Szenario, in dem wir diese Doku geschaut haben, ist dieselbe. Also ich hab's vor Wochen schon geschaut. Der äh Silas, der das Ganze hier letzten Endes zustande gebracht hat. Danke Silas und Grüße an der Stelle.
39:01  Freddy und Peter
Grüße gehen raus.
39:04  Phil
Ähm der der Spaß hier wäre ja ohne dich die das gar nicht äh hätte gar nicht stattgefunden, glaube ich, ne. Hat eine sehr lange, sehr nette Mail geschrieben. Dann haben wir mal telefoniert und dann haben wir das hier einfach gemacht, weil wir da das Potenzial natürlich sofort gesehen haben, ne. Junge Leute, die geile Sachen machen, okay, da kannst du eigentlich.
39:19  Malik
Im Live-Channel jetzt.
39:21  Phil
Auch im Slake unterwegs jetzt gerade. Und ähm.
39:25
Worauf wollte ich hinaus genau? Dann in der E-Mail, die sie das geschrieben hat, war auch der Link zu der jetzt vielfach erwähnten Doku, diesem YouTube Originalsding. Und da habe ich das angeklickt und habe gedacht, ah ja okay, sechsundzwanzig Minuten, kein Problem, machst dir einen Kaffee, guckst dir das.
39:39
Habe dann.
39:40
Zum Ende dieser Folge hin habe ich gedacht, okay, die die lassen immer viel weg von diesem Szenario. Das ist ein bisschen schade. Da ist, das hat doch so viel Potential. Und in dem merke ich, okay, da kommen noch,
39:49
weiß nicht, drei, vier, fünf, sechs Folgen oder sowas. Und ich hatte eigentlich wollte ich das gar nicht alles gucken,
39:56
Aber ich konnte nicht anders und ich meine zu ernst, ich habe diese erste Folge gesehen,
40:00
Und ich habe diesen Kaffee darauf getimt und ich habe die ganzen anderen Folgen. Ich habe sie alle gesehen und ich habe sie alle am Stück geguckt. Ich habe die ganze Zeit das iPad mitgenommen, um was zu trinken, um die Spülmaschine auszuräumen, um weiß ich nicht was zu machen,
40:12
aber ich musste das zu Ende gucken. Es ging einfach nicht anders. Es ist so gut. Es ist wirklich richtig, richtig gut. Ist mega spannend und ich finde, das transportiert eben diesen Weib, diesen
40:21
Wettbewerb auch diesen, diesen Kampfgeist, der da drin steckt, aber auch so die technische Finest und so weiter äh transportiert das richtig gut. Also ich kann es wirklich nur empfehlen, sich das anzugucken, aber erst
40:31
diese Episode zu Ende hören, bitte.
40:33  Freddy und Peter
Sagen, ihr kriegt hier, ihr kriegt hier mehr Insights, als wenn ihr nur diese Serie schaut, die einfach hauptsächlich,
40:37
wir sind natürlich jetzt keines der hauptverfolgten Teams. Man man sieht Sonnenwagen immer häufiger. Wir kommen auch äh mal mehr, mal weniger vor. Mhm. Aber ich sage mal, es gibt mehr Storys, die mit uns natürlich dem coolsten Team bei der World Soul Challenge zu tun haben, wenn nicht ihr weiter zuhört, ist natürlich klar.
40:51  Malik
Hm, was ich auch finde, was in der Doku ähm viel deutlicher rüberkam, als ich's erwartet habe, ist die Rolle der Begleitteams. Also jedes äh jeder ist jeder Solarwagen, sage ich mal, hat ja elf bis dreizehn waren's, glaube ich, ähm.
41:06
Patrick dabei. Ne, die Vorfahren, das Brain Car gab's, ne, wo die Leute drin sitzen und vor zig Computerbildschirmen planen, welche Wolke jetzt wann, wo, wo drauf fallen darf.
41:16  Freddy und Peter
Ja, ja.
41:16  Malik
Wie viel Prozent Batterie vor dem nächsten Berg dann noch äh gespart werden müssen, wann Überholvorgänge äh stattfinden, ne, zutiefst geplant. Äh wie sieht denn so dieses ganze ähm
41:27
Begleitgruppe aus. Wie ist das aufgebaut? Und ist die bei allen gleich?
41:31  Freddy und Peter
Also grundsätzlich das Breaker, das hat ist natürlich ein sehr amerikanischer Name. Ich weiß nicht, äh wie wie die anderen Teams das alle einzeln nennen. Bei uns ist das hauptsächlich bestückt mit unserer Fahrstrategie, ist eine eigene Abteilung bei uns.
41:43
Wir nennen es Chase. Das das Chasefahrzeug. Dann haben wir noch ein Leadfahrzeug
41:47
So, damit hast du quasi in der Mitte den Sonnenwagen, dann dahinter das Taste, dann da vorne das Lied, das ist so die eigentliche Fahrkolonne, die das Rennen beschreitet. Dann gibt's natürlich noch Werk
41:57
wagen, dann gibt's noch Wagen, wo unser ganzes Zeltequipment drin ist, äh die ganzen Campingmaterialien
42:03
gibt's natürlich noch Autos, das ganze Team fährt ja mit, über vierzig Leute, das heißt, da fahren noch einige Autos von uns dann auch noch irgendwie vorher oder nach dem Konvoi und dann haben wir noch ein Auto, das noch sehr viel weiter vorfährt und schon scoutet, wo man dann abends
42:15
campen könnte, ähm was denn vielleicht noch auf der Straße liegen könnte, ob da eine Baustelle ist, ob da irgendwas ist,
42:20
was vielleicht irgendwie erwähnenswert wäre, dass der Rennkonvoi darüber Bescheid weiß und so weiter. Und in diesem Brain Car, die Fahrstrategie
42:28
die fuchsen halt wirklich raus, hauptsächlich wie schnell fährt das Auto letztendlich von A nach B, also wenn man das so möchte, ist.
42:36
Ganze Rennen eigentlich ein großes Optimierungsproblem und dann,
42:41
fängt man an rund zu rechnen mit verschiedenen Inputs, okay, man hat die Wetterstation auf dem Auto, wie ist das aktuelle Wetter, wie ist der Wetterbericht? Was soll heute noch kommen,
42:50
Wolken lohnt es sich unter einer Wolke schneller zu fahren, um schneller aus der Wolke rauszukommen, damit das Auto wieder laden kann oder fahren wir jetzt langsamer. Das sind alles Inputs, die man da irgendwie geben muss, um dann irgendwie die Geschwindigkeit
43:00
einzustellen, dass man im Optimalfall am Ende in Darwin mit genau null Prozent Akku ankommt und perfekt Energie genutzt hat. Das wäre der
43:09
Traumfaktor, wie man so ein Rennen gestalten kann. Und das machen halt alle Teams und das macht's halt so interessant, weil halt alle eben diese diese eigenen Strategien fahren und auch eben.
43:19
Keine Ahnung, ich glaube Agoria, das sah man in der in der Doku ganz gut. Ich glaube, das hatten wir, ähm haben das ja nicht gemacht. Aber die sind dann wirklich vorgefahren, teilweise mit manchen Autos, haben die anderen Teams gescoutet, haben sich da hingestellt, wirklich geguckt, wann kommen die durch, was sind die Zeiten
43:31
die am Anfang irgendwie mehr Gas, fahren ihre Batterie leer, die, die sie ja vorher hatten oder laden die das sogar parallel nach.
43:38
Und so weiter. Kann man unendlich viele Szenarien in seinem Kopf ausmalen. Ähm und das ist so ungefähr der der grobe mhm. Der grobe Ablauf, genau.
43:45  Malik
Sind die reglementiert?
43:47  Freddy und Peter
Äh die die Begleitfahrzeuge.
43:50  Malik
Ja genau, also kann man da auch fünfundzwanzig mitnehmen und einen Hubschrauber oder ist das.
43:53  Freddy und Peter
Ähm also ich würde mal sagen, tendenziell äh darf schon, ja. Also. Würde erstmal nix sprechen, aber aber ich glaube, das äh ganz soweit sind die Teams.
44:02  Malik
Okay, aber so, da ist kein Windschattenfahrzeug dabei oder sowas in der Art.
44:06  Freddy und Peter
Genau, sowas ist eben reglementiert, also man hat eben diese Mindestabstände, die äh das das dann einhalten muss. Genau. Ähm
44:14
Genau. Ähm noch eine Sache und zwar ähm eine eine witzige Story, um vielleicht mal die die ihr die Rolle des ähm Scouts ein bisschen zu erläutern, die ganz, ganz weit vorne wegfahren. Und zwar zum Beispiel gibt's da so solche Baustellen, wo dann immer nur,
44:27
eine Sache halt durchfahren darf und die andere muss halt warten und dann fahren die zum Beispiel dahin, die sprechen mit einer australischen Kollegen, sagen, ey hier können die nicht mal so und,
44:35
Ungefähr fünfeinhalb Minuten diese Ampel auf grün schalten und dann und dann machen die das halt auf.
44:38  Marcel
Aber nur für unser Team, ne?
44:40  Freddy und Peter
Was halt mit den mit den anderen Teams passiert ist, dann in denen halt egal, aber Hauptsache wir kommen quasi einmal äh schön durch, ähm so läuft das dann eben, ne?
44:49  Marcel
Mhm. Ja. Ja, dann gibt's noch, also ich bin jetzt mal böse, ne? Und dann gibt's noch Bockfahrzeuge, ne. Also die, die so die Teams nach hinten wegblocken.
44:58  Freddy und Peter
Ja, ähm das ist für sich. Du hast äh du, ich glaube, du bringst dir eine gewisse Szene aus der Serie.
45:08
Ja Peter ähm ja ähm und zwar das konnte man ja auch in dieser äh Doku ganz gut sehen. Ähm da wurde vor allen Dingen dieser Konflikt zwischen äh Michigan und Toky ähm den bei also tukka ist ein äh japanisches, wenn mich,
45:21
Recht im Sinne äh Team und Michigan, offensichtlich ein amerikanisches. Ähm.
45:27
Genau und ähm ja, Türkei hat ein Fahrradqual, der ich glaube ähm auf jeden Fall gut Englisch spricht.
45:34
Ähm und äh der wurde auch sehr prominent eben dieser Doku ähm ja aufgeführt und äh der hat dann quasi davon erzählt äh und das konnte man auch ganz gut sehen,
45:43
wie halt Michigans-Fahrzeuge teilweise sehr langsam vor ihm fahren wenn er eigentlich schnell fahren möchte oder wenn die Strategie das möchte und wiederum dann Überholversucher halt nicht zulassen, nehmen sie dann eben wieder ähm ja einfach,
45:56
beschleunigen, krass. Ähm genau. Äh das war auf jeden Fall also eine Menge, Menge Kontroverse entstanden drum,
46:05
und die YouTube-Kommentare waren natürlich auch gnadenlos. Ja. Das hat das Michigan Team teilweise wirklich unter die eigenen Themen verfolgt. Also wir haben ja zum Beispiel Siemens, ist ja ein großer Partner von uns,
46:15
Und die sind auch Sponsor von Michigan Soldat Team.
46:18
Und ich habe jetzt irgendwie mal ein Video von Siemens mit der Michigan Team gefunden auf YouTube. Das ist zwei, drei Jahre alt. Direkt der Topkommentar, Alter. Das war vier Tage nachdem diese Serie rauskam. Einfach ein richtig, also ich ich muss es jetzt nicht wortwörtlich aussprechen, aber es waren sehr nette Grußworte an das Masical.
46:33
Die haben.
46:34
Der Sache auf jeden Fall echt äh nicht unbedingt Freunde auf der ganzen Welt gebracht, ja. Genau. Aber die Sache ist ja auch so ein bisschen wir, wir wollen ja auch ein bisschen hinter die äh Kulissen schauen,
46:43
ähm und auch das erzählen, was in der zum Beispiel nicht gesagt wurde. Und man muss auch sagen, dass sie ein bisschen einseitig gewesen ist in der Hinsicht.
46:50
Zum einen Michigan hat sie sich auch irgendwie mal so ein gemacht. Meines Erachtens nach haben sie es nicht so gut erklärt. Was sie sich dabei gedacht haben, aber man muss auch tatsächlich sagen,
47:00
Also Michigan, wir hatten auch ein paar Probleme mit denen, das kann ich auch an der Stelle sagen. Äh aber war auch nicht das Unschuldslamm für den äh sich der Fahrer da ausgegeben hat,
47:10
also wir hatten auch ich sag mal schwierige Situation mit denen, die haben auch nicht so gut Englisch gesprochen
47:16
Überholmanöver dann, also normalerweise, also ich erkläre mal ganz kurz, wie so ein Überholmann immer vielleicht ähm ja, normalerweise abläuft, also quasi da fragt er normalerweise das Lied. Erstmal hier, äh wir wollen ein bisschen schneller fahren als ihr, können wir euch überholen
47:31
und
47:32
Das ist ja auch dann wollen ja auch wirklich mehrere Fahrzeuge quasi gleichzeitig ausstellen. Also das Solarfahrzeug, das schert quasi immer mit dem Begleitfahrzeug direkt dahinter aus, um halt irgendwie äh ja Gefahren abzuwenden einfach. Ähm,
47:44
Und dann fragen die ja eben.
47:45  Malik
Reinspringen, ähm weil für äh um sich die Situation ein bisschen besser vorstellen zu können, man hat so eine ungeschützte Highway Straße mitten durch die Wüstenstätte, ne, die hat zwei. Eine, die entgegenkommende Fahrzeuge eigentlich auf.
47:59  Freddy und Peter
Ja, ja.
48:00  Malik
Die auf die Linke, auf der man dort ja fährt. Das heißt, wenn man überholen will, muss man auf die Gegenfahrbahn. Es gibt da nichts anderes. Eine.
48:08  Freddy und Peter
Halt auch generell nicht viel anderes. Also das ist ja wirklich, das geht ja quer einmal wirklich in der Mitte dieses Kontinents durch. Da ist ja auch nichts in Australien, da ist Wüste, nada, das Ding nennt sich Stewart Highway, das ist wirklich wie eine
48:18
Schmale Landstraße in Deutschland, zwei Spuren und da muss man sich auch noch vorstellen, bevor du anfängst, die größte Gefahr auf dieser Straße sind halt auch diese Roadtrains. Das sind halt wirklich, das sind so Truck
48:28
die sind halt wirklich wie Züge, nur halt auf Rädern. Das heißt, die haben dann so vier, fünf von diesen riesen Sattelschlepperanhängern und die rollen dann da durch und die bremsen auch gefühlt für nichts. Die bremsen wirklich für nichts. Die haben da so,
48:40
vor, wenn da ein Känguru vor das Ding holpert, dann bremsen die dafür nicht, dann wird das Känguru zur Seite geschoben und das Ding rollt weiter, weil man dieses fette Ding einfach sauschwer zum Bremsen kriegt, also so eine Vollbremse.
48:50
So ein Ding dann irgendwie ein paar Platten und dann kommt das Ding dann nicht mehr weg, dieser dieser Truck und deswegen fährt das Ding einfach durch. Und das ist äh auch für uns so ein bisschen die größte Gefahr. Die Dinger sind halt echt
49:00
Groß und wenn einem sowas entgegenkommt, dann will gerade sein Überholmanöver machen, ist nicht so witzig. Genau, deswegen fragt man normalerweise immer lieb und nett nach, ob man jetzt äh doch bitte überholen darf
49:10
ähm genau und ähm nachdem dann das Lied erstmal vorbeigezogen ist, kommt eben äh ja,
49:16
das Solarfahrzeug immer näher und dann soll es ja normalerweise irgendwann auch rausziehen und dann macht man eben nochmal diese ganze Kommunikation, können wir jetzt überholen wirklich,
49:24
lass noch mal kurz warten genau und dann,
49:32
kommt es dann irgendwann eben zum Überholvergang, wenn eben die Straße frei ist. Ähm genau und das wurde eben auch durchaus mal ignoriert
49:39
Also ähm nicht von uns, aber eben ähm von von diesem Team.
49:44
Und die haben auch teilweise sind dann ohne ihr Begleitfahrzeug rausgezogen. Also wie gesagt, das war auch alles nicht so sauber, wie dies äh oder wie wir es uns vorgestellt haben.
49:54  Malik
Wird das bestraft?
49:55  Freddy und Peter
Ähm gute Frage. Normalerweise ja, definitiv. Ähm.
50:01
Das wird auch alles gemeldet. Die Frage ist halt, also es wird über ein paar Instanzen halt irgendwie weitergeben. Zuerst sieht's halt der Observer, der sitzt in jedem Begleitfahrzeug quasi vorne auf dem äh.
50:10
Auf den nicht auf dem Fahrersitz, aber halt daneben. Ähm genau und der schreibt sich das normalerweise auf und meldest dann dem äh ich glaube, der heißt Clog of the Course.
50:20
Kann sein. Genau. Und der werte das dann halt irgendwie aus,
50:24
und und dann gibt's noch irgendwelche Jurys oder so die das dann bewerten dürfen und dann gibt's halt irgendwie gegen Ende des Rennens muss man eventuell Strafminuten absitzen an irgendeinem bestimmten Punkt
50:36
Mhm. Ähm bevor man dann eben ins Ziel fahren darf,
50:39
aber manchmal das konsequent gemacht aber manchmal eben auch nicht und dann natürlich schnell so Situationen wo man denkt dass man halt einfach unfair behandelt wurde. Vor allen Dingen wenn man sich halt gefühlt an die Regeln hält. Ähm.
50:53
Genau. Also in dem Fall jetzt, um vielleicht die Frage zu beantworten,
50:57
Das japanische Team wurde für das, was sie bei uns gemacht haben, haben die keine Strafe bekommen. Ja. Also das wurde mit keine
51:03
Strafe belastet. Ähm das Michigan Team, das was man noch in der Serie sieht, die haben tatsächlich eine Strafe bekommen. Die mussten an der Ziellinie eine Stunde stehen und durften dann erst über die Ziellinie fahren. Das ist nochmal so ein bisschen ja etwa
51:17
genau. Es hat letztendlich nichts mehr verändert am Ring geschehen. Die waren dann so weit vor dem jeweils hinter ihn, fahrenden Team, also das war dann eigentlich nur noch so eine symbolische Strafe. Irgendwie im Rennverlauf. Vorher hätte es was ändern können, hätten sie vorher irgendwie warten müssen.
51:32
Letztendlich ist es so, wie es ist. Aber ähm,
51:34
Genau, ist auf jeden Fall, man stellt sich das immer so ein bisschen vor, ach mein Gott, man man segelt halt mit so einem Solar-Outdoor einfach mal so ein bisschen so eine, so eine Landstraße runter und da passiert ja nichts, aber das ist halt wirklich ein Rennen, also da ist wirklich Action
51:45
drin, die Teams. Ich sage mal, es ist
51:48
mit eigentlich allen Teams sehr ein sehr freundschaftlicher Fight. Man versteht sich auch sehr gut, auch in den Wochen vorher, in in und danach auch grade in Adelaide, wenn dann das ganze Ding vorbei ist, dann ist das quasi eine große Partywoche da. Es ist sehr cool
52:00
aber ähm ich sage mal, während des, während des Wettbewerbs ist das schon ein guter, sportlicher Wettbewerb. Also, dass es dann auch wirklich
52:08
auch grade vorher in der Entwicklung, ein wir nennen es ja auch immer einen Technologiewettkampf. Also letztendlich pushen wir ja alle in eine gute Richtung, dass wir sagen, Mobilität von morgen muss besser werden und wir arbeiten hier an an innovativen Ideen, die
52:20
Mobilität von morgen beeinflussen kann und irgendwie heute schon zeigt, was technologisch maximal möglich ist, wenn man wirklich alles auf Energieeffizienz setzt. So, wenn das die einzigen Sache ist, um die es geht
52:32
sieht man das quasi an unseren Autos, was da schon geht. Ähm,
52:36
Aber auch das ist ja, weil es eben alles auf diesen Wettbewerb hineifert, so dass man sich dann trotzdem versucht, möglichst nicht die Vorteile des eigenen Autos
52:44
zu offenbaren, also dass dann quasi die werts anderen Teams während der Entwicklungsphase nicht mitbekommen, was macht man so jeweils, was für Autos baut man, wie wie genau sind die Vor- und Nachteile? Das kommt dann alles kurz vor dem Rennen raus, das wird released, dann geht's dahin und dann wird gefahren und dann schaut mal, wer das beste Konzept hat
53:00
Genau.
53:02  Phil
Äh die Frage, die du gerade notiert hast, wollte ich gerade stellen, um den äh Eventpart dann vielleicht langsam zum Abschluss zu bringen, ein bisschen in die Technik einzutauchen und dann nachher noch darauf zu kommen, was was kann man jetzt hier lernen,
53:13
für die,
53:14
Automobilität von uns allen, ja? Äh da kommen wir dann noch dazu. Äh die Frage, die sich natürlich stellt, wenn man äh so ein kleines bisschen drüber nachdenkt
53:23
Da fahren halt jetzt vierzig, fünfzigköpfige Teams mit mehreren Fahrzeugen, mit einem Rennfahrzeug und so weiter und so weiter irgendwie einmal um die Welt mit Schiffen und Flugzeugen und so weiter und so weiter. Wir machen jetzt hier natürlich reine Sonnenenergie und während man sich da
53:36
dann dort vor Ort anschaut, dann sieht das halt auch genauso sauber aus, wie man es gerne hätte. Aber da hängt schon ein ordentlicher CO2-Rucksack an euch hinten dran, ne? Ist das ein Thema, dass ihr auch irgendwie, dass ihr aufm Schirm halt gegen das ihr versucht, was zu tun?
53:50  Freddy und Peter
Auf jeden Fall. Also wir sagen immer ganz bewusst ähm,
53:54
man will uns immer in diese Nachhaltigkeitsschiene tun, aber wir selbst sprechen halt nie aus, dass wir als Verein, mit dem, was wir tun, nachhaltig sind. Das ist uns ganz klar, dass wir das nicht sind.
54:02
Also wir sind ein Rennteam, das ein Rennen in Australien fährt und dafür ein Rennboliden baut, aus Materialien, die
54:09
ich sage mal, wenn man sie so nicht einbauen würde, wahrscheinlich der Umwelt besser tun würden. Das ist uns bewusst. Aber unsere Message, das was wir tun, die Innovationsarbeit und mit,
54:17
ich sage mal, mit dem, was wir tun, auch, auch mit die Message, auf die wir aufmerksam machen. Die sind auf jeden Fall, finden wir und auch die anderen Teams, denke ich mal, ähm,
54:27
ich sag mal, die sind es das wert, weil ähm wir dadurch ja quasi eine Art Pionierarbeit leisten und quasi auf auf Technologie aufmerksam machen, vor allem auch darauf aufmerksam machen, dass,
54:37
sich
54:38
Gerade in der Technologie, in der Zukunft vieles ändern muss, weil dort ja eben auch viel Ursprung in unseren CO2 Problemen zum Beispiel drin sind und dass man dort vieles effizienter gestalten muss, um
54:47
eben eine nachhaltige Zukunft für uns alle zu machen. Aber, wie gesagt, äh wir sind definitiv nicht nachhaltig, ist keines unserer Rennteams und das ist auch ein definitiv nicht auf unserer Flagge. Also das äh wollen wir uns auch nicht anmüßen, dass es uns, ist uns klar, haben wir aber auch auf dem Schirm und versuchen es natürlich so, so ich sage mal, umweltbewusst wie möglich zu gestalten, eben bei inwieweit man so was natürlich,
55:07
machen kann, wenn man, wenn man, ja, ein komplettes Rennteam nach Australien verfrachtet, ne?
55:13  Marcel
Kommen wir an der Stelle mal zu den Fahrzeugen direkt, also wenn äh wenn man ja jetzt davon Energieeffizienz spricht, äh dann weiß man ja auch, ihr fahrt da nicht mit irgendwelchen SUVs rum, ne, also äh.
55:22  Freddy und Peter
Die sind doch irre dynamisch, ein komplett effizient, klar.
55:28  Marcel
Da gibt's ja äh unterschiedliche Bauformen von von den Fahrzeugen. Also ich habe jetzt hier in den Notizen drinstehen Bullet äh versus Katamaran, also,
55:36
Man kennt ja vom vom vom Bootsbau her wie ein Katamaran aussieht, also äh
55:40
Man hat halt so zwei Rumpfteile, äh wenn die verbunden sind oben. Äh oder man hat Bullitt wäre dann wahrscheinlich ein Rumpf, wo dann irgendwie das Fahrwerk untergebracht ist mit allem drum und dran. Ähm wie wie schaut denn das da aus? Wie kommt man auf die Art
55:54
des Rumpfes, was wie wie spinnt man sich das zusammen?
55:58  Freddy und Peter
Also das ist natürlich in erster Linie ähm ist, ist letzten Endes alles von Regularen bestimmt. Ähm und
56:05
aber natürlich haben sich allgemein auch über die Jahre gewisse Erfahrungswerte gebildet, wo man quasi gut anfangen kann,
56:10
Nichtsdestotrotz sagen wir jedes Jahr unsere Ehre natürlich so was ich halt Ideen angeht so versucht wirklich alles was ich nur einfach wieder immer wieder über die Jahre zeigt ist das meistens eben die selben zwei Konzepte immer relativ nah aneinander liegen
56:25
einmal im dieser Katamaran vielleicht ganz kurz dazu, was man glaub ich.
56:33
Was das relativ eindeutig meistens bestimmt, ist halt äh sind halt die Solarzellen. Ähm weil da darf man ja maximal äh vier Quadratmeter mitnehmen, wenn man quasi die, ich sage jetzt mal äh am wenigsten
56:44
effizienten Solarzellen nimmt. Die genau, die Solithiumzellen. Genau.
56:50
Und dann macht es natürlich gewissermaßen Sinn, wenn man sehr, sehr viel Fläche abdecken muss, dass man die ganzen
56:55
Ich sage mal, äh Rumpf in zwei Teile aufteilt. Wenn man jetzt sich quasi so einen Pfeil vorstellt, wie der immer dicker wird, irgendwann lohnt sich das nicht mehr, dann teilt man den vielleicht lieber in zwei separate Rümpfe aus. Äh äh.
57:05
Und äh daraus resultiert dann eben diese Katamaranform. Während der Pfeil eben ähm natürlich besser wird, je schmaler er ist, deswegen sind wir eben auch nur neunzig Zentimeter breit. Ähm,
57:15
Genau. Ähm ja und das kann man quasi dann direkt mit dieser Solarzellentscheidung eben auch verbinden.
57:21
Genau, wie gesagt, die Aero versucht das jedes Mal aufs Neue quasi in die andere Form zu finden, ähm aber normalerweise läuft es eben darauf hinaus, dass es einer von diesen beiden wird.
57:31  Marcel
Da gibt's äh aus der äh aus dem Slack auch äh eine hervorragende Frage dazu. Wisst ihr eigentlich zu den Fahrzeugen, wie der CW-Wert aussieht?
57:40  Freddy und Peter
Einer der geheimsten Werte, die es überhaupt gibt bei uns.
57:45
Aber er ist natürlich, er ist natürlich extrem niedrig. Es gibt eine coole Metapher, die wir dann immer nutzen. Ich im Sponsoring natürlich immer auf den Messen. Die Frage kriegt man
57:53
man dann immer gestellt. Ist auch eine sehr gute Frage. Ich kann auch verstehen, warum das interessant ist. Aber genau deswegen sagen wir den genauen Wert nicht. Aber ich sage mal, so einen klassischen Außenspiegel von eurem Auto, kennt ihr?
58:03
Einfach nur den kleinen Außenspiegel. Der CB-Wert von dem Ding alleine ist ungefähr vergleichbar wie das von dem Ganzen zweiten Auto von uns.
58:10  Marcel
What.
58:10  Freddy und Peter
So, wenn du das einfach mal kurz hochrechnet, das kommt hin, genau.
58:15
Also ist sehr, sehr effizient das Ding. Das ist schon echt, echt sehr, sehr heftig. Hat auch ein paar andere Spielereien. Das ich habe das Malek auch in der in der Werkstatt einmal erklärt bei unserem zweiten Auto. Da geht der Rumpf hinten so spitz zu. Ich kann euch das jetzt gerade zeigen. Ist jetzt natürlich in dem Po,
58:29
schwer. Äh guckt euch am besten mal Fotos an von dem Auto, aber das Auto geht spitz nach hinten zu und dann liegen die Solarzellen quasi oben da drüber.
58:39
Und ähm genau und äh dann kann man das Auto quasi hinten,
58:45
ungefähr so benutzen wie ein Segel. Das heißt, wenn dann Seitenwinde kommen, dann ist da sie das Auto auch so gebaut, rein irredynamisch, dass es Vortrieb erzeugt durch den Seitenwi,
58:54
das ist dann quasi,
58:55
ein echtes Segel. Und da haben wir auch eine Vierradlenkung in dem Auto drin, dass wir den schräg stellen können, um genau diesen Anströmungseffekt sogar noch zu verbessern, um das wirklich wie ein Segel in den Wind zu stellen, um das Auto nochmal mit mehr Vertrieb zu versorgen.
59:08
Also das ist, da steckt schon eine Menge, eine Menge Stuff drin. Das ist wirklich nicht einfach nur eine Seifenkiste, wo man Solarzellen drauf schraubt. Das ist wirklich.
59:14
Da sind, ich weiß nicht, wie viele tausend Simulationsstunden in jedem Autos drinstecken, aber wir nutzen die Server unserer Uni und haben da wirklich über Serverbänke, wo dann nachts stundenweise einfach Simulationen drüber laufen, wie die Form dann quasi in jeweiligen Situationen angepasst,
59:29
und dann wird die halt so optimiert, Stück für Stück für Stück für Stück, genau.
59:34  Malik
Also die Solar-and-Win-Challenge eigentlich.
59:38
Zeitpunkt um äh unser Video, was wir da bei euch gedreht haben, mal in den Slack reinzuwerfen, das kann man auch ohne Ton parallel mal gucken. Dann sieht man nämlich das, worüber ihr redet, besser werfen wir dann natürlich auch mal in die.
59:53
Mal so ein kleiner Eindruck wie es bei euch aussieht.
59:55  Freddy und Peter
Genau, da sieht man unsere beiden Autos, so ein bisschen unsere Werkstatt. Äh wir sind auch gerade dabei ja quasi auch den dritten Wagen zu bauen. Ähm die Eindrücke hat euch malig leider verwehrt. Äh für uns äh wie gesagt, leider noch nicht möglich. Technologie Technologiewettkampf, wie gesagt, das Auto wird am neunzehnten Juli aber vorgestellt.
1:00:12
Kurz ein bisschen Werbung in eigener Sache, wir haben da auch einen Livestream, der wahrscheinlich von uns dann auf Youth YouTube auch gestreamt wird, wo ihr dann auch live dabei sein könnt, wenn das Auto vorgestellt wird
1:00:20
Einladung natürlich auch an euch, ähm seid gerne dabei. Uns würde es natürlich nicht einfallen, im Rest des Rest des Podcasts auch ein bisschen Werbung in einer eigenen Sache zu machen. Quatsch.
1:00:29
Warum sollte man das auch nutzen, was?
1:00:37  Malik
Bitte beachtet mal das Video, ihr habt mir zuerst den Sonnenwagen zwei gezeigt, ne? Und dann den Sonnenwagen eins, also nicht verwirren lassen, das heißt, der Technologieaufbau ist quasi rückwärts. Äh wenn ihr dann.
1:00:49  Freddy und Peter
Also der kleine Schmale,
1:00:52
der Fall quasi der Bullit, das ist der zweite und das erste Auto war tatsächlich dein Katamaran, also wir haben beides, wo wir eben drüber gesprochen haben, wir haben beide Modelle schon gebaut, ähm gesagt hat
1:01:02
Nachteile, es ist auch bis heute noch nicht ersichtlich. Es ist eine eine Streitfrage, die uns als gemeinsame Teams bei der Challenge alle beschäftigt. Es hat sich noch nicht klar herauskristallisiert, welches dieser beiden Fahrzeug
1:01:13
letztendlich besser ist. Es haben beide Vor- und Nachteile. Es wird auch, glaube ich, in der YouTube-Doku gesagt, dass der Katamaran stabiler ist. Also rein von der Fahrweise
1:01:23
Aber das ist laut eigener Beobachtung tatsächlich nicht so. Also wenn man sich das auch in der, in der Serie mal ein bisschen anschaut am Ende das Siegerteam Agoria, die die haben ja auch einen Katamaran gefahren.
1:01:33
Genau, er will gerade schon einmal gezeigt. Das Ding ist halt wirklich von links nach rechts geflattert. Da der lag wirklich gar nicht sicher auf der Straße, mit ein bisschen Seitenwind ist das Ding wirklich einmal komplett auf der Straße rumgeholpert.
1:01:43
Und da muss man auch einfach sagen
1:01:45
vor unserem Unfall, bei dem einem Hänger zusammengekommen ist. Da können wir auch gleich nochmal drüber reden. Ist unser Auto aber auch wirklich komplett stabil, obwohl es nur neunzig Zentimeter breit ist
1:01:54
gefahren, ohne einmal irgendwo auszuschwenken. Wir hatten den immer komplett im Griff, konnten das Heck so einstellen, wir wollten, wie eben
1:02:01
eben schon gesagt, um den Anströmenwinkel einzustellen mit dem Segel und so weiter. Also wir könnten da ähm.
1:02:07
Ja, immer alles eigentlich so machen, wie wir uns das vorgestellt haben. Deswegen ist eigentlich ein Trugschluss, nur weil der Katamaran breiter ist, ist er nicht zwingend stabiler auf der Straße. Das da da gibt's noch sehr viel mehr Faktoren, die man da einfließen muss.
1:02:18  Phil
Aus meiner Sicht müsste ja diese Pfeil oder bulletform auch bei äh höherer Geschwindigkeit auch immer stabiler sein, oder? Du wirst ja immer unanfälliger eigentlich gegen das, was von der Seite kommt. Je schneller du fährst oder nicht.
1:02:30  Freddy und Peter
Genau deswegen sind auch die schnellsten Autos, die die Bullets gewesen, Top Touch, das andere, die auch die schnellste Rundung im Qualifying gefahren sind, die hatten auch einen Bullit. Also das sind tatsächlich die die, ich sage mal, wenn's wirklich nur ums würde. Die nächsten drei Plätze waren Bullets, oder? Oder oder war top das Fünfter?
1:02:45
Michigan.
1:02:48
Bullitt gefahren? Ja, ich glaube.
1:02:51
Bull gefahren. Auch. Genau, Agoria, stimmt. Und ähm die anderen, es gab wirklich,
1:02:58
um darauf mal zurückzukommen. Es gibt aus den Top-Teams, es gibt so sechs, sieben Top-Teams, die wirklich immer vorne mit dabei sind. Und ähm.
1:03:06
Da sind halt wirklich die meisten hatten da tatsächlich Unfälle von. Also Agoria, das einzige Team, die mit einem halbwegs professionellen Fahrer sich daraus retten konnten. Aber auch
1:03:16
einmal gedreht tatsächlich. Genau, aber eben deswegen, da muss man einfach sagen, da war ein sehr erfahrener Fahrer, der hat das Fahrzeug dann gerettet ähm und konnten dann konnten die einfach easy weiterfahren
1:03:25
Aber man muss sagen, Twente, die das Rennen lange angeführt haben, die hatten einen kleinen Katamaran, die haben sich auch komplett einmal äh rausgedreht und dann auch überschlagen.
1:03:33  Marcel
Überschlagen.
1:03:34  Freddy und Peter
Generell keinem Fahrer bei der Challenge was passiert. Das ist auch sehr stark in den Regularien drin, dass die Monocox gewisse Gräfte, ich glaube bis zwanzig G aushalten müssen und so weiter. Also die sind unfassbar stabil, da passiert wirklich nichts, aber ähm ist natürlich immer schockierend, wenn man sieht, dass,
1:03:49
das eigengebaute Auto, da gerade einen Überschlag macht mit einem Freund von einem in dem Auto,
1:03:55
Genau. Man muss sich halt auch immer fragen, also zum Beispiel bei ist sicherlich der Fall. Wir haben ja nun unseren Crash überlebt. Die fiese Frage, die jetzt kommen würde, ist dann aber auch,
1:04:05
Hätte man das Auto doch auch leichter bauen können, wenn man diesen Crash übersteht. Also ähm tatsächlich ähm
1:04:11
das Spieler solche Überlegungen hat jetzt schon fast eine Rolle. Also also twenty, dass es twenty Quasi rausgekickt hat. Ähm das lag auch sicherlich da, also die haben dann auch einfach quasi daraus könnte man ja auch sagen, ja die haben halt noch krasser optimiert
1:04:23
Ja. Was was Gewicht angeht. Ähm und deren Außenhülle ähm genau. Also die Ausnahme sieht natürlich immer schlimm aus, was halt wichtig ist, das was halt innerhalb des Fahrzeugs passiert.
1:04:33
Und da ist glaube ich die Achse gebrochen oder so. Genau, da war die Achse durch und deswegen konnten die nicht weiterfahren. Ja. Genau.
1:04:38  Malik
Eine Frage, die ich habe bezüglich Effizienz. Ähm ich stelle mir diese australische Wüste extrem staubig vor. Und Solarzellen, wo es um jedes Viertelprozent Effizienz.
1:04:47
Ähm extrem anfällig für Staub, wie äh macht man das eigentlich? Man kann ja nicht mehr die ganze Zeit dadrüber wischen.
1:04:55  Freddy und Peter
Genau, die Solarzellen sind ja also vor allen Dingen erstmal einlaminiert, aber du hast natürlich äh Recht, da kann man ihn nicht drüber wischen. Ähm die werden halt ähm dann Nacht so gut wie es geht halt irgendwie gereinigt, aber klar, am Tag passiert daran nicht viel. Also da hat man das geht halt einfach nicht.
1:05:10  Malik
Mangelnde Effizienz gegen Abend spürt man das?
1:05:13  Freddy und Peter
Da bin ich tatsächlich leicht überfragt. Ich glaube, das kann man aus unserem reduzierten Datensatz nicht wirklich
1:05:19
äh wird nicht ersichtlich wahrscheinlich. Ich glaube aber auch, dass durch den Pfadfinden nicht wirklich liegen bleibt, geh runter. Also im Fahrzeug, ja. Äh setzt sich das ab wie sonst was. Das ist in jeder Ecke. Das kriegt man da quasi nicht mehr raus. Ähm aber genau, durch den Fahrtwind sollte sich auf den Platz senden.
1:05:35
Wie Freddie schon sagt, relativ wenig.
1:05:38  Marcel
Er müsste natürlich aufpassen, ne, wenn ihr so viel Staub einsammelt, dass er dann äh die Zusatzgewichte für den Fahrer dann wieder anpasst, ne. Ähm.
1:05:43  Freddy und Peter
Das wurde abends dann immer schön rausgefegt. Mhm.
1:05:48  Marcel
Der wird uns wasserleichter, genau. Ähm Frage noch mal zu den zu den Solarzellen. Ähm Standardzellen sind es nicht, ne, also es sind jetzt nicht hier so Sachen, die ich hier aufm äh Dach meines Pavillons habe, sondern.
1:05:59  Freddy und Peter
Nicht wirklich, nein. Genau. Also erstmal sind das äh Dünnschichts Solarzellen, also normalerweise sind die ja ein bisschen dicker ausgelegt, sage ich jetzt mal. Also ich muss auch wirklich sagen, ähm bevor wir jetzt hier wirklich in die harten Elektrotechnischen Themen einsteigen,
1:06:11
Ich habe Elektrotechnik quasi auf der Straße gelernt,
1:06:15
und ähm also wirklich qualifizierte wirklich qualifiziertes Wissen kann ich dazu auch nicht aufbringen. Aber ich kenne ja mal so ein bisschen die die ähm ja Grundlagen davon erzählen
1:06:26
Also wir haben zum Beispiel jetzt bei der letzten ähm äh Challenge aus dem zweitausendneunzehn eben diese benutzt.
1:06:33
Die zeichnen sich eben dadurch aus, dass sie halt eben diesen extrem hohen Wirkungsgrad haben von ja ungefähr fünfunddreißig Prozent.
1:06:40  Marcel
Fünfunddreißig Prozent.
1:06:41  Freddy und Peter
Was man da jetzt einmal kurz nochmal einwerfen muss, weil die Zahl drockt man immer einfach gerne, aber dann merkt man so, hä, fünfunddreißig Prozent, ist eher das Elektrische nicht irgendwo bei neunundneunzig, Solarzellen, die man sonst bei euch so aufm Dach kennen würde. Die haben so fünfzehn bis achtzehn Prozent round about.
1:06:56
Das ist ein Schritt, also Galliam-Asenizellen, das sind so Sachen, die werden von der NASA für Satelliten benutzt. Also das ist effizienter geht's nicht. Mhm. Problem ist nur Asenid ist giftig und,
1:07:05
Deswegen wurde für die Challenge dieses Jahr diese Art Zelle aus dem Reglement gestrichen, also die ist nicht mehr zulässig.
1:07:12  Marcel
Ah, okay.
1:07:13  Freddy und Peter
Unserer Sicht aber auch vorteilhaft, weil die Zellen auch unfassbar teuer sind. Das war halt quasi eine Sache, die Teams nur,
1:07:19
Also die, die quasi Teams, die die finanziellen Möglichkeiten hatten, sich solche Zellen einzubauen, wie Gott sei Dank auch uns äh die Möglichkeit gegeben haben, auch wirklich weiter,
1:07:29
in diesem Topfeld mitzufahren, weil die Zellen halt einfach effizienter sind. Ähm,
1:07:34
Genau und da, ja, aber erstmal um den Punkt zurück zu Ende zu bringen, die die Teams, die sich das nicht leisten konnten, die waren damit quasi schon aus dem Rennen. Und das war halt einfach eine Sache, die in so einem ja, dass
1:07:45
ausm Rennen würde ich tatsächlich nicht sagen. Ähm also auf dem Papier, die sind natürlich man äh man sieht's aber auch in Tokya, zum Beispiel ist ein Siliziumfall gefahren tatsächlich
1:07:54
Also die haben tatsächlich, obwohl sie viel mehr hatten, äh kein Kanapran gefahren. Ähm und hatten, glaube ich, auch kein, kein, ich will es noch mal sagen, nennenswerten Unfall,
1:08:04
Ähm und ähm ja, die sind aber trotzdem hinterher ähm oder das zweite oder dritte geworden. Dritter waren sie tatsächlich, oder?
1:08:11
Genau. Bin mir nicht ganz sicher oder zweiter. Aber da ist auch, weil eben die meisten anderen Gallien, also Mietautos, durch Unfälle nachgefallen oder ausgefallen sind. Aber die waren eigentlich alle vor denen. Das muss man halt dazu sagen. Ja. Sind ja nicht so viele Teams, die sich das leisten konnten. Aber so oder so
1:08:24
Das ist halt nochmal eine Sache, die in so einem Wettbewerb ganz gut ist, wenn alle Teams da angeglichen werden. Also da ist jetzt nicht mehr ein möglicher Vorteil auf dem Papier irgendwo da. Alle können halt dieselbe A Zellen nutzen, das sind die Siliziumzellen
1:08:36
auch da haben wir 'ne andere so finden, auch wenn das auch Siliziumzellen sind, die sind bei uns nochmal 'n Tacken effizienter, da gibt's ja auch zig verschiedene.
1:08:46
Nicht zu sehr in die chemische äh Zusammensetzung gehen. Da wüsste ich jetzt auch nicht weiter, muss ich sagen. Aber die sind auf jeden Fall ähm nochmal ein gutes Stück effizienter und ähm,
1:08:56
Genau und da gibt's halt, und das ist nochmal ein springender Unterschied, Peter, du hast nämlich am am Anfang nochmal gesagt.
1:09:01
Dass äh ja auch die Fahrzeugform maßgeblich davon abhängig ist und vom Reglement und das ist nämlich der springende Punkt, ist nämlich eine gewisse Quadratmeterzahl zulässig, die man von der jeweiligen Art der Solarzelle auf dem Auto
1:09:13
nutzen darf. Und da haben wir bei den Siliziumzellen eben vier Quadratmeter, die wir auf das Dach klatschen können,
1:09:18
Und bei äh den Gallim Asynit hatten wir zwei Komma sechs vier Quadratmeter,
1:09:23
Und genau das ähm war jetzt nämlich auch das Ding, wenn man nämlich jetzt gerade die Fotos, die wenn wenn das jetzt gerade gemacht, wenn man sich die Fotos anschaut, wird man ja direkt sehen, ey, aber das Dach von dem zweiten Auto ist doch viel kleiner. Warum hat man das nicht so
1:09:34
gemacht und hat mehr Zellen drauf gesetzt. Das ist der Grund. Ist natürlich schön ans ans Regen eine Maur ran maximiert, aber die verschiedene Art der Zellen haben's jetzt quasi ähm genau, haben das
1:09:43
quasi ausgelöst.
1:09:45  Marcel
Ja, wie sind äh wie sind eigentlich die Motoren dort verbaut? Ähm habt ihr irgendwie einen Zentralmotor, der eine Achse antreibt oder habt ihr ähm Radnabenmotoren oder wie wie funktioniert das?
1:09:56  Freddy und Peter
Genau, ja, wir haben Ratten am Motoren, alles andere wäre natürlich äh die Effizienz, ähm ja, würde der nicht so viel bringen. Ähm eine Achse ist natürlich immer ein zusätzlicher Verlust, von daher ist ein Rattenarmutor, die einzig logische Wahl für uns
1:10:08
ist also ein, ja, so ein ich würde jetzt mal behaupten relativ normaler Synchronmotor ähm und dann eben noch ähm tatsächlich relativ hitzebeständig aber,
1:10:18
dass es so einer unserer, ich sag's mal, Innovation noch, ähm die die wir halt hervorgebracht haben, genau.
1:10:26
Genau, Eisenlos das Ding. Also ist wirklich ähm auch nochmal heftig an Effizienz hineingezogen. Ja, das stimmt. Genau und ähm da ist auch so ein gewisses Harz drin, das,
1:10:35
Da muss man auch sagen, die ähm anderen Teams haben sich zum Großteil immer gewisse Motoren eingekauft. Da gibt's dann auch immer verschiedene Anbieter. Es sind nicht so viele, hatte ich sowas in dem Bereich machen, was ich dann anbiete. Das heißt, viele Teams hatten dann auch gleiche Motoren oder zumindest ähnliche Motoren
1:10:49
wir haben das Ding aber wirklich komplett selbst entwickelt und hatten dadurch eben auch eigene Vorteile, weil das das nochmal ein Tank Leistungsstärker war, nochmal hitzebeständiger und auch nochmal einen Tacken effizienter, genau.
1:11:00  Marcel
Ähm gab's da auch äh Vorgaben, also durften die Motoren zum Beispiel eine gewisse äh Leistung nicht überschreiten oder äh unterschreiten. Das ist ja Quatsch, aber überschreiten oder.
1:11:09  Freddy und Peter
Ähm also aus so,
1:11:10
Überschreiten gibt's eigentlich nicht. Ähm das ist kein Problem. Ähm tatsächlich muss man aber ähm äh das zu indirekt auf auf Leistung bezogen in der Lage sein, bei irgendeinem äh speziellen äh Gradienten noch anfahren zu können
1:11:23
oder solche solche Geschichten halt, aber sonst, sonst sind
1:11:26
gibt's da eigentlich, glaube ich, keine, keine äh da reden wir wieder über Energieeffizienz. Wir wollen das Ding ja im Optimalfall können. Also ich sage mal, das Auto der der zweite Wagen ist so optimiert.
1:11:36
Wir wussten ungefähr, okay, wenn wir vorne mitfahren wollen, ist die Durchschnittsgeschwindigkeit, die wir brauchen, neunzig KMH ab. Das heißt, die komplette Aerodynamik ist auf neunzig KMH angepasst. Da hat das Ding ein
1:11:45
am wenigsten Drag, am wenigsten Luftwiderstand. Das ist einfach perfekt dafür gemacht.
1:11:49
Tatsächlich ist der Motor auch, dass er bei neunzig KMH ist er auch so eingestellt, dass er eigentlich auch am am effizientesten läuft. Und dazu wissen wir dann, okay, der Motor,
1:11:59
braucht einen gewissen Wert ähm bei bei neunzig KMH, ich glaube ein ein Kilowatt sind's tatsächlich. So viel Leistung brauchte er bei neunzig round about.
1:12:09
Und wenn die Sonne perfekt scheint bei neunzig KMH, bringen uns die Solarzellen auf dem Dach, ein Kilowatt Piek. Das heißt, im besten Fall fahren wir bei,
1:12:16
nur über die Sonnenenergie komplett durch. Und dann beginnt halt wieder die Strategie. Ich habe euch eben gesagt, das ist ein Optimierungsproblem. Hm, später kommen Wolken. Wenn wir jetzt fünfundachtzig KMH fahren, laden wir die Batterie, obwohl wir immer noch einen sehr hohen,
1:12:28
everold Speed haben und das
1:12:30
ist tatsächlich da, wo man dann hinarbeitet. Und auf so einem Level battelt man sich dann da mit den anderen Teams. Da geht's halt wirklich um so ein paar KMH und wie lädt man, wann die Batterie und wie genau plant und optimiert man das?
1:12:41
Genau.
1:12:42  Phil
Batterie ist genau das, worauf ich jetzt äh,
1:12:45
also den Bau des Fahrzeuges, wir haben die äh das PV-Thematik, wir haben jetzt über die Motorchen gesprochen an den Ratnamen, ich sage mal Motörchen, weil sind ja auch kleine Räder, ne? Und,
1:12:59
wie sieht's denn beim Akku aus? In inwiefern seid ihr beim Thema Akku auch supertief drin oder inwiefern holt ihr euch Sachen von woanders?
1:13:09  Freddy und Peter
Ähm die Zellen natürlich
1:13:11
holen wir uns von woanders, also wir fangen jetzt hier nicht an irgendwie mit Chemikalien im Büro rumzuschmeißen und zu schauen, wie wir zusammen werfen, dass das wird dann doch einen Tacken zu viel. Das heißt, die Zellen kaufen wir, da gucken wir natürlich nach Leistungsblättern und Dingen, die die uns da passen,
1:13:25
Aber das Pack verschalten wir am Ende komplett selbst. Wir bauen das Pack, wir bauen das Batteriemanagementsystem, wir bauen eigentlich alles drum herum. Wir kaufen uns einfach nur die Zellen, wir,
1:13:34
löten auch tatsächlich selbst, dass BMW noch dran, das ist das ist ein Gebiet, genau. Da wird dann wirklich die, die das komplette Ding selbst gelötet, auch selbst programmiert, das wird,
1:13:44
selbst gemacht. Da wird nichts gekauft. Wir bauen das zusammen, wir wir löten uns die Speck zusammen, wir bauen das das
1:13:50
Außenpack, die die Außenhöhle, die ja auch eine gewisse Gehkraft aushalten muss in, in, in
1:13:55
Unfallfällen und so weiter, müssen schauen, dass man das auch schnell rausheben kann, falls Unfälle passieren und so weiter, sind alles Dinge, die wir uns komplett selbst überlegen. Wir kaufen uns nur die Zellen und überlegen uns dann, was wir daraus machen. Wobei man, wobei man auch sagen muss,
1:14:06
Ähm das ist natürlich auch zum Beispiel jetzt in den letzten beiden Teams äh nicht immer so gewesen, also zum Beispiel das BMS,
1:14:12
haben wir davor haben wir davor bezogen dazu gibt's aber also es gibt halt aber gute Gründe das eben nicht zu tun,
1:14:21
und das sind natürlich für viele Teams, die quasi auch einsteigen,
1:14:25
immer die einfachere Variante erstmal zu kaufen, auch quasi was alle Komponenten angeht auf den Motor, den haben wir auch komplett selber.
1:14:32
Aber zum Beispiel ich hätte jetzt noch mal eine schöne Anekdote zum PMS und zwar ähm man stelle sich vor, man ist in Australien, wenige Tage vor dem Rennen,
1:14:42
Ähm man hat eben ein gekauftes BMS aus irgendeinem Grunde funktioniert das jetzt nun nicht mehr,
1:14:47
Ob man das irgendwie selber kaputt gemacht hat oder weiß ich auch nicht, man hat mal irgendwie ein Kabel kurz falsch angeschlossen, irgendwas. Man weiß es nicht genau, jedenfalls ist es kaputt. Dann geht noch ein zweites kaputt.
1:14:56
Man hat im Prinzip ähm also vielleicht noch ein Ersatzteil,
1:15:00
Ähm und wenn du etwas für den ersten interessiert, wer sagt das nicht auch noch was mit dem letzten passiert? Und dann bei uns war das tatsächlich der Fall.
1:15:08
Und dann ist doch tatsächlich die Eltern quasi von einem Kollegen die dann auch in den Zeitraum nach Australien gekommen sind.
1:15:17
Mitgebracht nachdem sich nachdem wir wirklich also das kann dann ja auch nicht mal eben produziert werden ne? Da wurden dann Teams in Norddeutschland angeschrieben. Hey habt ihr das? Benutzt ihr das? Und dann gab's tatsächlich eins was sich gemeldet hat. Ähm.
1:15:32
Genau und von und dann haben das quasi die die Eltern da mitgebracht und uns quasi ähm mehr oder weniger in letzter Sekunde überreicht. Also das ähm.
1:15:40
So ist zum Thema Eigenentwicklung.
1:15:44  Malik
Ein BMS. Ich habe gedacht, das.
1:15:45  Freddy und Peter
Genau das quasi das Batteriemanagementsystem ist quasi einfach darüber dafür zuständig alle Zellen eben zu überwachen
1:15:54
Also sind die Temperaturen okay, sind alle Spannung okay. Nicht, dass da irgendeine Zelle äh quasi aus der Reihe tanzt und irgendwie niedriger ist als alle anderen, weil die könnte dann zum Beispiel dazu führen, also auch wenn's dem Pack eigentlich allgemein gut geht, sage ich jetzt mal so
1:16:07
dann eben dazu führen, äh dass,
1:16:10
einer Zelle sich zu tief entlädt und dann geht irgendeine Kettenreaktion los. Das will man natürlich überhaupt nicht haben.
1:16:14
Genau und dann geht's eben noch um Telemetrie, also quasi alle Daten eben weiterzuleiten und natürlich auch um den ja Hochvoltkreis einfach zu schalten, also dann sind irgendwelche,
1:16:25
Relais oder beziehungsweise die Schütze nennt man denn eben die die,
1:16:28
Leistungen, die auch an die Temperatur, wenn das da dringend zu heiß wird. Man merkt, das geht Richtung, man weiß, was die Zellen maximal an Temperatur aushalten. Das ist natürlich wichtig, dass man die direkt vom Netz trennt, weil wenn man dann noch Energie reinballert, da
1:16:40
dann geht das Ding in Flammen auf. Und wie ihr auch in der Doku gesehen habt, so eine Lieze-Millionen-Batterie, wenn die einmal brennt, dann brennt die. Also da kann man dann nicht mehr sehr viel machen.
1:16:49
Grundsätzlich bitte hat's gesagt, die die schwächste Zelle im im Glied, die lenkt quasi die die Kapazität, die so ein wie so ein Batteriepack letztendlich hat.
1:16:58
Bei zu niedriger Ladung weiß man quasi, okay, wenn die Batterie dann vollgeladen ist, weil die eigene Kappe dadurch.
1:17:05
Zu ist, dann sind alle seriösen Zellen sind dann halt auch voll, wenn die voll ist quasi. Und dadurch geht einem dann halt Effizienz verloren. Aber das muss durch so ein BMS gesteuert werden, weil wenn man eine Batteriezelle überlädt oder unterlädt, dann hat man ja eben die bekannten Probleme, wie gesagt.
1:17:19  Malik
Ich wollte mir nur mal vorstellen, was die Eltern dann sozusagen aus dem Flieger rausgeladen haben. Also das ist eine Platine mit so zwanzig Schülern, so ein paar Zellen, ein paar Klemmen oder wie sieht's im BMS aus?
1:17:30  Freddy und Peter
Im Prinzip schon, ja? Also ein BMS ganz grundlegend so aufgebaut, dass man halt immer, ich sage mal, eine Hauptplatine hat,
1:17:37
und dann übertrieben sie da in aller Regel sehr unterschiedlich groß und hat man quasi sogenannte die dann eben quasi die Abgriffe für die einzelnen Zellen halt ausmessen und das können natürlich,
1:17:49
ja viele oder nur ganz, ganz wenige sein. Ähm aber es ist quasi dementsprechend relativ einfach, aber modular aufgebaut. Genau. Genau.
1:17:57  Marcel
Gibt es zu den Batterien auch äh Reglement vorgaben? Also ich sage mal, was jetzt die Chemie angeht, was jetzt ähm ja Kapazität an.
1:18:06  Freddy und Peter
Und zwar ähm kommt's kommt's ganz oft die Chemie an, wie viel äh Kilogramm man mitnehmen darf. Ähm,
1:18:13
Zum Beispiel im im Fall von so klassischen Lithiumilonen, NLPC Zellen äh sind das eben äh zwanzig Kilo. Ähm bei LFP-Zellen sind das wiederum zum Beispiel vierzig,
1:18:23
Kilo, die man da mitnehmen darf. LFP für für alle, die zugucken. Genau. Eisenphospha. Ja. Genau. Ähm es gibt also für,
1:18:30
ganz ganz grob. Es gibt einfach Lithium-Ionen-Batterie, das ist das, was die meisten Leute kennen, ist halt immer so der der Überbegriff. Darunter fallen
1:18:38
unzählige Mischungen und Zellen und Kombinationen, die man machen kann, die kann man gar nicht alle aufzählen. Und die bekanntesten eben, die man jetzt auch so aus der E-Mobilität momentan kennt, das sind eben die MMCs, also.
1:18:51
Wobei er zum Beispiel ähm Richtung Tesla geschaut wird, dass das Kowald minimiert wird, weil Kobold ja irgendwie schlecht gemeint wird, falls man das zum Beispiel mal in den News gelesen habt, jetzt wisst ihr.
1:19:00
Da ist die Connection. Dann gibt es ähm Eisenphosphazellen, das sind Lifeus, nennen wir sie, wie,
1:19:06
chemerikanische Zusammensetzung, das sind dann einfach daraus kommen dann die die schönen die schönen Abkürzungen, die man dann so um sich wirft. Dann gibt's noch Speefel-Mischungen, es gibt
1:19:16
unfassbar viel Stuff, es gibt Polymere, es sind dann so Festkörperzellen, da das ist noch ein bisschen weiter weg, aber auch interessant für die Zukunft. Das erstmal so
1:19:23
grundsätzlich, genau, sorry, jetzt habe ich dich. Nee, nee, das war das war sicherlich genau richtig. Ähm und und die unterscheiden sich halt vor allen Dingen dann, ähm ja, schon ganz
1:19:32
Basic, sage ich jetzt mal, in der in der Spannung, die zum Beispiel bereitstellen. Und ähm auch zum Beispiel bei den äh LFP-Zellen, äh da ist es zum Beispiel so, dass die ähm
1:19:40
da ist es nicht so wahrscheinlich zum Beispiel, dass die mal eben so einen Flammen aufgehen, wie so eine normale Lithium-Ionen-Batterie. Liegt auch nur an der chemischen Zusammenarbeit. Genau. Das ist einfach das Ding, weil wenn Nickel, Manga und Kobai zusammen mit Lithium brennt,
1:19:52
dann erzeugt das einfach selbst Sauerstoff und das füttert quasi die Flamme immer wieder selbst an. Das ist das Problem dabei
1:19:59
Eisenphosphat passiert das nicht und deswegen kann die einfach ausbrennen, beziehungsweise brennt eher weniger, bei dem Punkt, das kann die einfach ausbrennen, da bin ich mir nicht so sicher, ich glaube, vielleicht brennt Li
1:20:08
Zimtdown endlich weiter. Das wollte ich jetzt nicht einfach in den Raum geworfen haben, da kenne ich mich nicht genug für aus. Aber ähm es brennt auf jeden Fall
1:20:15
um einige Temperaturstufen später und da das das macht das halt einfach variabler und sicherer damit zu arbeiten.
1:20:22
Wie man dann seinen Pack zusammenstellt, ist eben einfach quasi eine Funktion davon, welche Spannung möchte ich haben, äh wie stark möchte ich laden können, was für Ströme erwarte ich und so weiter und so fort.
1:20:32  Marcel
Hm, dann sehe ich schon in Zukunft bei euch die äh sechsundvierzig achtziger Zelle unterkommen, ne?
1:20:38  Freddy und Peter
Ähm ja, also es ist sicherlich eine Überlegung, die man halt äh machen muss. Jetzt ohne Witz. Also ähm das ist.
1:20:45
Im Prinzip steht jeder in jeder Saison an, aber ich glaube, zu dem Zeitpunkt war es natürlich schon ein bisschen spät. Ja. Ähm viel zu spät. Ich glaube, das Ding kam Ende letzten Jahres fest, in welche Richtung das bei uns geht, aber im Prinzip steht steht steht immer in jedem Jahr an. So, wir gucken uns jetzt die Zellen an, die es gibt,
1:20:59
Wir überlegen uns, ähm ganz, ganz wichtig ist immer, was ist die Systemspannung,
1:21:03
wie hoch sollen wir gehen? Ähm es ist freut zum Beispiel die Solarzellen immer, je niedriger die Spannung ist. Ja. Ähm den Motor freut's immer, wenn die Spannung höher ist,
1:21:11
ähm das ist so quasi so ähm da geht's einfach dann um die Effizienz, ne. Man weiß, wenn der Strom steigt, dann steigen die Verluste quadratisch,
1:21:20
Deswegen ist eine höhere Spannung eigentlich da cooler. Die Solarzellen sagen wiederum, ähm.
1:21:25
Es ergeben sich einfach mehr Verschaltungsmöglichkeiten, wenn quasi die ähm ja, die Batteriespannung niedriger ist
1:21:31
Ähm ja, das ist sicherlich auch ein Thema bei ähm ja bei den kommerziell verfügbaren Autos mit Solarzellen.
1:21:37
Ich weiß nicht genau wie die das dann regeln da muss ich sagen hab ich wenig Infos zu,
1:21:42
Selbstverständlich genau.
1:21:52
Genau,
1:21:53
Das ist halt echt immer so ein Thema. Also ihr könnt euch vorstellen, dass das in so einer Entwicklung, wie viele Interationen das in unseren Abteilungen geht, weil dann kommt von den Solarzellen, okay, die Zellen fahren wir. So groß sind die. Das heißt,
1:22:02
Spannung wäre für uns cool und dann kommt
1:22:05
Elektrotechnik sagt, ey, wir wollen aber die Batteriezellen fahren, weil die sind jetzt gerade neu rausgekommen und die sind voll cool. Damit können wir das, das und das machen und dem Reglement steht so und so viel Gewicht, davon können wir mitnehmen. Das wäre so viel
1:22:17
Power, dann geht das an die Strategie, dann wird immer geguckt, okay, ist das soweit komfort? Passt das mit den Zahlen, die wir am Ende erreichen wollen? Okay, passt.
1:22:24
Was für Spannungen können wir damit erreichen, wenn wir die wie verschalten? Wie wollen wir das überhaupt verschalten, platztechnisch im,
1:22:29
mechanisch, passt das mit der Solarzelle und so weiter, dann kommt der Motor ins Spiel. Er wird halt geguckt, okay, was für Power braucht der eigentlich im im Worst-Case und dann wird immer geguckt, je nachdem, wie viel Sonne scheint, wie viel muss dann die Batterie davon alleine stemmen? Und so weiter, ist er, das ist,
1:22:44
ganz ganz kompliziert alles über verschiedene in Werte und und äh Wechselrichter, wenn man so möchte miteinander verschaltet, dass ähm genau, dass das Gesamtsystem einfach so funktioniert.
1:22:56  Phil
Solar Autorennen, verrückte Geschichte. Ähm.
1:23:00
Ist auf jeden Fall mega spannend, was ihr da macht und auch in in welcher Tiefe ihr in diesen Dingen drin seid. Das ist natürlich super spannend, ne? Ähm die Frage, die sich natürlich förmlich aufdrängt, ist, was
1:23:09
was könnt ihr, wenn ihr mit eurem Studium fertig seid, mitbringen für die Automobilität oder prinzipiell zukünftige Mobilität? Was was von dem, was ihr da macht,
1:23:18
Ob's PV ist, ob's Akku ist, ob's äh Antrieb ist, in Form von Elektromotoren et cetera. All diese Dinge oder auch Aerodynamik, sei jetzt auch nicht irrelevant für Fahrzeuge
1:23:27
auch generell.
1:23:29  Freddy und Peter
Verluste äh kommt von der EU, also das gar keine Frage, das ist bei uns mit das Wichtigste. Ja.
1:23:36  Phil
Also die der die Designer von Mercedes EcoS sagen schon hier, null Komma zwei null, äh arschkalte Scheiße hier bei uns, weiß nicht, wie das bei euch.
1:23:44
Ihr wollt ja die Zahl nicht sagen, aber prinzipiell prinzipiell ähm das sind ja sind ja alles relevante.
1:23:51
Bereiche für Fahrzeugentwicklung und Elektromobilität und auch was die ganze Effizienz und effizienter Machung dessen was schon eingesetzt wird, angeht, da seid ihr ja auch alle sehr stark involviert. Was sind denn aus eurer Sicht,
1:24:04
mehr oder minder konkrete Dinge, die tatsächlich etwas.
1:24:08
Also das, was ihr tut, was was kann das konkret bewirken für uns Normalverbraucher in irgendeinem zukünftigen Szenario?
1:24:17  Freddy und Peter
Mhm
1:24:17
Also da gibt's zum Beispiel einmal so ein ähm Radnahmotor, der halt nur einfach effizienter ist, äh als wenn man da jetzt eine Art Achse verbaut und es gibt sicherlich auch schon ähm eine Leiter zum Beispiel
1:24:29
fängt jetzt zum Beispiel auch schon an und äh wurde ja auch aus so einem Verein heraus gegründet. Und äh die bauen da zum Beispiel quasi mehr oder weniger, ich würde jetzt mal behaupten, die meisten Innovationen ein, die jetzt nicht unbedingt super krass sind,
1:24:40
also jetzt so, ne, die stellen sich jetzt vielleicht nicht gerade in den Wind, aber die bauen sicherlich auch viele Innovationen aus ihrem ähm ja, aus ihrem Auto ein.
1:24:47
Es war vielleicht auch ein bisschen den Hintergrund der ist ein Start-up aus den Niederlanden. Die bauen einen ja eine Limousine, die auch Solarzellen auf dem Dach hat und die sind quasi aus einem World Solar Challenge Team,
1:25:00
abgestammt. Die stammen aus von denen ab. Ähm genau, aus dem Team Eindhoven. Mhm. Äh stammen die quasi ab. Die haben einen Cruiser-Klast Auto gebaut
1:25:09
wenn ihr an den Anfang des Podcasts zurückdenkt, das war ja schon eine Limousine, die so ein bisschen in die Richtung ging, der Schritt war so nicht so weit und die haben sich dann gedacht, sowas für die Straße wäre saugeil. Und die haben halt
1:25:19
und das ist das Coole, das Konzept wirklich wie World Soller Challenge funktioniert, mehr oder weniger versucht in so ein Serienauto reinzusetzen, Radnabenmotoren, die Solarzellen komplett auf dem Dach, komplett auf die Aero geachtet. Das ist wirklich ein saueffizientes
1:25:33
Irgendwie wird gerade schon der der leichte Schlüsselanhänger gezeigt, wunderbar,
1:25:36
Genau äh ist ähm ein unfassbar effizientes Auto, ein sehr, sehr cooles Konzept. Und ganz unabhängig von den Solarzellen,
1:25:45
geben die, glaube ich, an,
1:25:47
Vielleicht ist es Pi mal Daumen plus, minus eine Kilowattstunde auf hundert Kilometer, aber ich meine, irgendwas so zwischen elf und dreizehn Kilowattstunden, auf hundert Kilometern wollen die, glaube ich, verbrauchen mit dem Auto und das ist halt heftig, wenn man so überlegt, was die aktuell
1:25:58
Elektroautos so verbrauchen wollen auf hundert Kilometern ist das ein unfassbar effizientes Auto. Und dazu noch diese also.
1:26:05
Gespannt, wie das Ding am Ende final wird. Ähm der Prototyp ist vielversprechend und,
1:26:09
aus der Sicht, aus der wir kommen, ist das zum Beispiel ein sehr gutes Beispiel, wie das Mobilität vom Morgen zum Beispiel verändern kann. Genau und das das denke ich auch ähm und,
1:26:19
Ja, vor allen Dingen halt einfach die Kompetenz, die halt die Leute mitbringen, die daran halt gearbeitet haben, denke ich, ist, es ist halt sehr, sehr wichtig,
1:26:25
ähm auch solche Sachen. Also zum Beispiel jetzt konkretes Beispiel Lighty, was ja äh die meisten Autohersteller nicht machen, um zum Beispiel den Drag zu reduzieren, ist halt zum Beispiel hinten,
1:26:33
ja die Rede abdecken, also so ganz ganz basic Sachen oder oder wie wir sie liebevoll nennen, die Suppenschüsseln quasi nochmal um die Räder äh kommen,
1:26:42
die dann quasi auch nochmal den den Drag reduzieren können. Also klar, das sind halt natürlich alles sehr sehr spezielle Sachen, aber das wär auch, würde ich jetzt mal sagen, durchaus vorstellbar, im Gegensatz zu vielleicht,
1:26:52
technisch größeren Spielereien wie eben mal eben so ein Auto anzustellen, das ist natürlich
1:26:57
Genau, also unsere Segelfunktion ist, glaube ich, funktioniert auch nur so gut, weil das Auto hundertfünfundsechzig Kilo wiegt. Also das ist halt und weil die Ehre so gut ist, bei einem Otto-Normal-Auto. Also ich stelle mir gerade so einen VW Multivan mit so einer Heckflosse vor,
1:27:09
wird nicht so viel bringen, also sehr viel leicht aus, aber ich glaube, der Effekt wäre ja, wäre vernachlässigbar. Genau.
1:27:17  Marcel
Ihr hattet ganz am Anfang äh die Allrad-Lenkung angesprochen. Ähm Räder allgemein, die sind ja sehr schmal. Ähm,
1:27:25
sind die dann auch allradgetrieben, habt ihr am Leben dann äh einen einen Motor dran oder gibt's da nur eine Heckachse, die angetrieben ist oder Frontachse oder.
1:27:33  Freddy und Peter
Wir wir treiben nur das hintere rechte Rad an. Also das ist ja das Thema, da.
1:27:37  Phil
Hinten rechts, also nur ein ein Rad wird angetrieben, ne?
1:27:40  Marcel
Rad wird angetrieben, okay? So und die.
1:27:43  Freddy und Peter
Aber natürlich auch schon. Wie gesagt, wir haben ja gerade schon die, die Werte genannt, das reicht vollkommen aus. Mhm.
1:27:48
Und das Ding ist auch, wir haben keine Achse, also das ist auch das Thema bei Radnabenmotoren. Die Achse fällt halt weg, das ist Gewicht, das wegfällt, das sind Verlustleistungen, die wegfallen. Das ist ein ganz anderes Fahrzeugkonzept, man hat mehr Platz im Innenraum, man kann Batterien anders anordnen, man kann den Gast,
1:28:00
Zellen, Fahrgastzellen, also ist, glaube ich, anders anordnen,
1:28:04
viel mehr Möglichkeiten. Ist auf jeden Fall sehr interessantes Konzept. Es es führen halt wirklich nur ein paar Kabel halt äh in in diesen Reifen rein und mehr ist davon im Prinzip nicht zu sehen. Also das war's dann.
1:28:14  Phil
Das ist jetzt ganz interessant, dass äh dass das für euch irgendwie so ein so ein wichtiges Tool ist. Ich ich verstehe, dass das für euch natürlich super funktioniert, aber ihr wisst sicherlich auch, dass das Radmamenmotoren auch für andere
1:28:26
Mobilitätskonzepte nicht erst seit gestern gibt. Darüber wurde ja schon länger nachgedacht. Das wurde auch schon nicht vielfach, aber hier und da schon mal
1:28:33
benutzt und ausprobiert und bisher ist das irgendwie nicht so der geile Scheiß, den man unbedingt haben will, zum Beispiel im Automobil, was was glaubt ihr, warum das so ist?
1:28:42  Freddy und Peter
Bisher waren das aber halt auch Use Cases, wo man dann versucht hat, irgendwelche Verbrennungsmotoren zum Beispiel ganz früher in so einer, in so eine Felge reinzusetzen. Und und dann kam das halt so ein bisschen daher.
1:28:52
Und ähm ich glaube einfach, dass sich Use Cases verändert haben. Also ich glaube einfach dadurch, dass Autos einfach so viel effizienter werden müssen und ich sage mal gerade.
1:29:02
Wenn's jetzt wirklich rein auf Performance geht, kann ich mir vorstellen und auch mit der Gewichtsverteilung und wo wir es dann noch Verbrennungsmotoren gab
1:29:08
dass es halt einfach sinnvoller ist, dass man den Motor in die Mitte hinten reinsetzt, dann hast du da deine Achsen und dann geht's richtig ab. So, das ist das ist halt so, wie das früher immer gemacht,
1:29:16
Aber ich glaube, man muss sich davon verabschieden von diesem Gedanken, so wie es früher immer gemacht wurde. Mobilität muss sich verändern, sie muss effizienter werden, einfach nur Batterien groß machen, um unsere Reichweitenprobleme zu lösen, ist halt nicht mehr. Man, also das das macht Autos teurer, es macht sich nicht unbedingt umweltfreundlicher, das ist einfach nicht
1:29:32
Sinn der Sache. Sondern es geht darum, möglichst effizientes
1:29:35
zu erzeugen und das ist eben durch durch solche Möglichkeiten nochmal heute mehr wichtig und auch in die Mitte gerückt als damals und ich glaube, dass deswegen solche Ideen wieder zurückkommen und auch
1:29:45
als sehr produktiv gesehen werden, genau.
1:30:13  Marcel
Rollen oder.
1:30:14  Freddy und Peter
Es gibt es gibt tatsächlich besondere Reifenserien von Bridgestone und Michelin, das sind, glaube ich, die einzigen beiden Anbieter, die reifen in der Größe machen, wie wir die brauchen. Äh Bridgestone ist ja auch der Hauptsponsor der World Soller Challenge
1:30:27
Ähm das heißt, die sind schon mal eng verbunden
1:30:30
wir hatten in den letzten Jahren immer Michelin-Reifen gekauft tatsächlich für dieses Jahr steht aktuell noch aus, was für Reifen wir letztendlich,
1:30:39
letztendlich aufziehen werden. Ähm wir sind da gerade noch dran. Ihr habt ja hier jemanden aus dem Sponsoring sitzen. Ich kann jetzt nicht zu viele Details sagen. Aber wir werden auf jeden Fall sehr gute Reifen auf dem Auto haben. Ähm genau. Die beiden Hersteller gibt's und äh.
1:30:53
Wir müssen sie auf jeden Fall nicht selbst aufblasen, aus irgendwelchen Luftballons. Also das sind schon ganz, ganz spezielle Reifen, die auch komplett auf Rollwiederstandsminimierung.
1:31:03
Gebaut werden, beziehungsweise produziert werden. Das sind schon echt genau und im Rennen tatsächlich, das ist auch so ein Thema an der Challenge. Wir haben jeden Tag diese Reifen gewechselt. Wir sind einen Tag gefahren, abends im Camp, haben wir dann wirklich einfach das komplette Auto aufge,
1:31:16
und haben dann immer wieder frische Reifen aufgezogen, sind jeden Tag auch da, es ist ein Effizienzfaktor, neue Reifen sind immer noch beim Tracken effizienter als schon gefahrene Reifen, auch wenn's nur ein Tag ist.
1:31:27  Phil
Ne, ist schon schon Sport auf hohem Niveau, ne.
1:31:32  Marcel
Jetzt ähm jetzt haben wir ja nur einen Motor drin. Äh wir haben sehr schmale Bremsen. Also das, was ich so gesehen habe in dem Video, das erinnert mich an so eine Fahrradbremse. Ähm.
1:31:44
Kommt die Frage aus dem Sleck, wie lange ist der Bremsweg aus neunzig KMH? Kann ich da einfach die Füße draußen halten und dann steht der irgendwann oder.
1:31:52  Freddy und Peter
Ich glaube, das mit den Füßen raushalten. Das wäre vielleicht ein bisschen gefährlich, die Klappe oben aufzumachen, aber ich glaube, man könnte sich theoretisch so da drauf stellen, dann wird das wahrscheinlich schon viel helfen, ne? Das ist dann wirklich also,
1:32:04
Ich muss leider sagen, wir haben jetzt niemand aus dem Fahrwerk hier.
1:32:08
Aber also das Fahrzeug ist sehr, sehr leicht. Von daher ähm genau das, das ähm also es ist auf jeden Fall gar kein Problem. Ich kann mich ans Qualifying erinnern. Ähm da war, glaube ich, ein Bremstest,
1:32:19
Ach, das könnte ich sogar jetzt in den Regularien nachgucken, würde es wahrscheinlich ein bisschen die Zeit überstrapazieren. Jedenfalls ähm gibt's da einen Bremstest und den haben wir ja sehr, sehr leicht bestanden. Das ist auf jeden Fall gar kein Problem.
1:32:28
Genau, aus das ist von den Regularien festgelegt, also man muss ja auch sich ja irgendwie anhalten können. Wer jetzt aber tatsächlich interessant mal zu sehen, wie weit unsere unsere.
1:32:38
Unser Bremsweg ist. Aber ja
1:32:40
wissen wir jetzt leider nicht aus dem Kopf. Ist auf jeden Fall aber also auf der Rennstrecke, wenn das Ding die hundertvierundvierzig KMH macht, ist es immer auch sicher zum Stehen gekommen. Ähm
1:32:48
Auch wenn die Fahrwerkler das nicht so gerne hatten mit ihrer Bremse, hat's aber immer gut funktioniert. Also es reicht aus.
1:32:55  Malik
Äh ja, weil äh Peter, du bist du fährst ja auch, ne? Ähm das.
1:33:00  Freddy und Peter
Ich ich fahre tatsächlich nicht das Auto. Nein.
1:33:02  Malik
Ach so, okay, habe ich eben.
1:33:04  Freddy und Peter
Ich bin's aber schon mal gefahren. Ähm also ich bin schon mal gefahren, aber das war nur ein ein quasi so ein so eine Art Track Day und da bin ich mal habe ich mal ein paar Runden gedreht, aber mehr war das jetzt nicht.
1:33:12  Malik
Okay, das reicht schon für meine Frage, weil die Frage ist nämlich die nach der Angst. Weil das ist ja irgendwie schön, einen theoretischen Bremsweg zu wissen, aber wenn so ein, wie heißen diese Trucks, wenn diese Roadtrains auf mich,
1:33:22
rasen. Ich gerade mit hundertzehn, der Roadchain auch nochmal irgendwie. Ähm.
1:33:28
Kollisionskurs links und rechts nur Sand. Und ich weiß irgendwas über theoretische Bremswege und irgendwer links will nicht aus oder einscheren. Ähm das stelle ich mir doch auch so vor, dass man da deutlich Mut braucht, wenn man da wirklich auf der Straße sitzt. Das ist ja
1:33:42
laut, du hast keine Dämmung, es ist heiß.
1:33:45  Freddy und Peter
Sehr, sehr laut, sehr, sehr laut.
1:33:46  Malik
Die Hände schwitzen. Es ist so also wie.
1:33:48  Freddy und Peter
Genau,
1:33:50
Also, also wenn man sich reinsetzt, vielleicht mal etwas zum allgemeinen Feeling, man fühlt sich definitiv schon mit, also ich will mit fünfzig ähm schon so als würde man,
1:34:00
zweihundert fahren. Also das ist wirklich ähm dadurch eben, dass man auch so unfassbar nah an der Straße ist. Man fühlt die Geschwindigkeit auf jeden Fall extrem,
1:34:08
Unsere Phase sind natürlich ein bisschen abgehärtet. Ähm für die ist es, also ich denke mal, dass ich da auch ähm nach einer gewissen Zeit natürlich Routine einstellen wird,
1:34:16
also auch so was wie kommen auch nicht äh alle paar Stunden mal vorbei, sondern im Prinzip alle fünf Minuten. Ähm also die ähm genau werden da sicherlich nach ein paar Mal schon gewissermaßen abgehärtet sein, aber klar, ne.
1:34:30
Ich würde jetzt mal behaupten, gewisser Respekt fährt auf jeden Fall mit. Ähm ja. Das hat eigentlich der größte Faktor. Ich bin halt, ah ich habe auch mal so eine so eine so eine Spritztour gemacht,
1:34:40
Und das fand ich eigentlich so das krasseste, diese fehlende Dämmung. Also man hört ja jedes Kieselstein. Die ganze Zeit das Gefühl, vor allem, das ist ja ein selbstgebauter Prototyp von uns und sitzt dann immer da drin. Denkt so, ich will jetzt nichts kaputt machen, um Gottes Willen. Das ganze Team,
1:34:51
bringt mich um und es ist dann immer so, oh Gott, pass mal so ein Geräusch. Ist das normal? Ist auf jeden Fall äh ja, ne, man gewöhnt sich dran.
1:34:59  Marcel
Ja, wie wie schaut's denn eigentlich mit Schäden aus? Also
1:35:02
Die äh Bullitts sind ja jetzt auch mit einem sehr langen Radstand auch sehr nah am Boden, das heißt äh da darf jetzt auch kein größerer Stein liegen
1:35:09
klopft vielleicht unten in die Hülle rein oder du darfst halt auch nicht aufs äh Bett fahren, kannst dir halt auch die Verkleidung um die Räder dann kaputt reißen. Und dann sind wir wieder bei dem Thema jedes äh Tape, ne, womit das Auto wieder zusammengeklebt,
1:35:21
äh versaut die Effizienz. Wie schaut denn das da eigentlich aus? Reparaturfähigkeit und.
1:35:28  Freddy und Peter
Also äh Reparatur von so einem ähm ja von so einer CFK-Hülle, das ist ja also CFK, ähm das sind ja diese sehr leichten Kohlefasern, äh die im Prinzip jedes Team benutzt, weil's einfach mehr oder weniger der einzige Werkstoff ist, der eben die Steifigkeit äh gewährleisten kann
1:35:42
die man da eben braucht während man eben gleichzeitig extrem leicht bleibt genau wie bei der Formula eins, da werden ja auch alle Monocox im Prinzip nur aus CFK gebaut.
1:35:51
Das benutzen wir eben auch. Das ist natürlich ähm das Reparieren natürlich ähm ein bisschen anders, sage ich jetzt mal so, da haut man nicht quasi einmal von innen gegen das Blech und dann springt das wieder raus. Ähm kochendem Wasser drüber. Genau, also was also unsere Außenhülle ist ja verhältnismäßig leicht.
1:36:06
Und zum Beispiel jetzt nach dem Unfall ähm wurden natürlich viele Stellen, die einfach keine Last tragen, getaped, wenn's jetzt wirklich um strukturelle ähm ähm Schäden geht, dann muss man ähm da quasi nochmal ähm.
1:36:18
Mehr Kohlefasern quasi aufbringen und dann nochmal eben mit diesem Harz quasi aushärten lassen, was man dann eben dann nochmal da Quali drüberpinselt. Also in dem aus der Sicht ist die Reparatur, ich sage mal, einfach,
1:36:29
natürlich nicht besonders schön, ähm aber ähm quasi fürs reicht das halt. Ähm genau, also so viel zur äh Reparatur. Aber normalerweise, wenn halt sowas,
1:36:39
wenn halt so ein, ich sage mal Monokork richtig kaputt gehen sollte, dann kann man das auch nicht reparieren. Also dann muss man einfach wirklich ein neues benutzen. Genau. Aber dafür ist es ja auch nicht gemacht.
1:36:50
Genau.
1:36:51
Ja, wir haben, glaube ich, auch noch gar nicht. Wir haben's so oft angeteasert, aber wir haben noch gar nicht von unserem Unfall letztendlich erzählt, den wir da in Australien hatten. Wir haben das ja, glaube ich, schon vierzig Mal angedeutet. Ich glaube, wir sollten so langsam wirklich mal raushauen, was da.
1:37:02
Gefallen ist.
1:37:05
Was nein noch nicht das Thema.
1:37:10
Genau, also es begann dann quasi, ähm lass mich nicht lügen am, am dritten Renntag, ne, mich alles täuscht.
1:37:17
Vierter vierter vierter eigentlich direkt hier rausgehen wir werden noch abends davor so 'n relativ heftigen Sturm,
1:37:29
waren sowieso ein bisschen auf Kante, weil uns dieser Wind wirklich auf die Nerven gegangen ist,
1:37:32
Also man muss sich da vorstellen, man versucht irgendwie in äh ja Sturmböen äh sein Zelt aufzuschlagen, was ähm dann irgendwann funktioniert, aber die Nacht war jedenfalls nicht besonders ruhig.
1:37:43
Jedenfalls fahren wir dann am nächsten Morgen los und für die erste Stunde läuft doch alles super,
1:37:49
wir haben aber trotzdem sehr sehr krassen Seitenwind. Wir wir versuchen wirklich viel rauszuholen, vor allen Dingen sind wir fahren wir quasi auch so leicht schräg,
1:38:00
weil wir konnten natürlich eben diesen Wind dann nutzen, wie wir auch schon gesagt haben.
1:38:04
Für den Vortrieb. Genau und dann sind wir eben an einer Stelle, wo sehr, sehr krasse Bodenwelt sind, also der also dieser ganze Stewarte ist allgemein nicht die beste Strecke, könnt ihr euch die Fahrer auch bestätigen. Ähm.
1:38:17
Ja, jedenfalls überall Bodenwellen.
1:38:20
Hier nochmal besonders schlimme Bodenwellen, dazu noch dieser krasse, krasse Seitenwind. Die Fahrer ähm halten sich ähm aber trotzdem wacker. Und dann kommt uns irgendwann dieser entgegen.
1:38:30
Und dass dieses Szenario ist absolute Routine. Äh ich sitze in der in dem Moment tatsächlich im Lied, sage einmal hier, Achtung, ähm Fahrradfahren, so
1:38:40
nach links. Ähm das ist normales Prozedere, damit sie halt quasi ähm wenn dann eben der so kommt, noch ein bisschen, ja ich sage mal, Zeit haben, um halt zu reagieren. Ähm genau, auch dieses Mal eigentlich ganz normal. Dieses Mal ist aber leider
1:38:52
Genau, an der Stelle auch eine Bodenwelle. Unter dieser ultrakrasse Seitenwind. Ähm dann kommt der Fahrer leichten Schläger und
1:38:59
Zu dem Zeitpunkt ist im Prinzip schon alles verloren. Also da kann man dann auch eigentlich nicht mehr so viel machen als Fahrer. Man muss halt wirklich perfekt reagieren. Ähm wir hatten nun leider keinen Fahrer mit,
1:39:08
weiß ich auch nicht, Jahren Erfahrung hinter dem Steuer, deswegen war es absolut natürlich, dass ähm ja dann an der Stelle eben das Lernen kommt. Er kann es leider nicht mehr kontrollieren ähm und dann.
1:39:18
Kommt's eben dazu, dass die Kara zuerst nach links, nach rechts, verliert dabei, er war tatsächlich schon relativ viel Geschwindigkeit. Ähm,
1:39:26
und überschlägt sich dann letztens, als sie tatsächlich ähm ja äh schon im Seitenstreifen quasi ist
1:39:32
Also auf der Straße kann ich mir gut vorstellen, dass wir noch weiter gerutscht wären, weil dafür ist dieses Auto ausgelegt, es rutscht, bevor es kippt. Ähm dann kommt aber eben der der ja der Dreck, da kann's dann nicht mehr besonders gut rutschen, überschlägt's dann mehrmals und dann,
1:39:44
liegen wieder halt im Graben. Ähm paar hundert Meter weiter vorne,
1:39:48
Wir stoppen auf einmal, ich weiß absolut nicht, was passiert ist. Ich sieht man auch irgendwie in in der Doku, wie ich da so ein bisschen perplexe, ähm weil das Protokoll ist halt immer ähm,
1:39:58
dass die Leute erstmal nicht aussteigen, weil es kann ja jederzeit sein, dass wir weiterfahren nach kann ja auch ein kleiner Unfall sein, dann ist das Auto vielleicht in null Komma nichts wieder auf den Beinen und äh wir dürfen halt keine Zeit verlieren, also bleiben wir erstmal sitzen.
1:40:10
Wir sitzen und wir sitzen und die erste Person geht raus um kurz zu pinkeln. Ähm tatsächlich auch im Outback nötig. Ähm.
1:40:19
Und irgendwann kommt dann der Funkspruch, ja, Leute, kommt mal zurück. Äh wir hatten schweren Unfall. Dann kommen wir also zurück. Sehen da wirklich alle extrem in sich gekehrt,
1:40:29
wirklich äh mit dem Kopf in den Händen vergraben. Wir gucken uns auch das Auto an, wir denken uns alle, Alter, hier ist nichts das kann man nicht mehr retten, das sieht komplett also das ist einfach verloren. So, da die Außenhülle ist wirklich ein eigentlich,
1:40:43
Jeder erdenkt ihn schneller eingerissen. Ähm tatsächlich hält sich noch gerade so stand, aber sieht wirklich sehr, sehr schlimm aus.
1:40:51
Genau und natürlich genau ich wollt's grad sagen. Natürlich wurde sich erstmal um eine Frage kümmert, das ist natürlich keine Frage aber als zu dem Zeitpunkt als wir schon da waren also beziehungsweise als ich dann dazu gestoßen bin war das natürlich alles schon geregelt
1:41:02
der Fahrer war schon ja im Prinzip dann auch auf dem Weg ins Krankenhaus um einmal durchgecheckt zu werden, dem war natürlich zum Glück nichts passiert.
1:41:11
Genau, aber jedenfalls, das Auto sah absolut schrecklich aus von außen, kann man nicht anders sagen. Ja, und dann nach einiger Zeit, der Schock saß natürlich immer noch tief.
1:41:19
Viele wurden auch emotional kam dann langsam aber sicher die anderen Autos, die sind traditionell immer ein bisschen weiter hinten einfach.
1:41:27
Weil man eben auch nicht im coolen fahren darf. Jedenfalls kommen dann auch ein paar dazu, die schon mal da waren in Australien, nämlich in zweitausendsiebzehn.
1:41:35
Und ähm besonders einer, äh der geht auf jeden Fall raus an der Stelle. Er ist dann ähm relativ bekannt, äh dafür zu sagen,
1:41:42
Leute, also was macht ihr hier eigentlich? Äh das können wir doch fixen ähm und dann kommt eben dieser berühmte Satz, ja wir können mit Tape, also wir können viel mit Tape machen. Ja.
1:41:53
Das war dann also dieser äh dieser Satz war dann eben auch wirklich Programm,
1:41:56
auf jeden Fall und auch,
1:42:05
unser derzeitiger Fahrer, der der Christoph, der war auch schon zweitausendsiebzehn dabei, der hat auch gesagt, hey, also das das müssen wir jetzt fixen, wir sind immer noch kompetitiv, wir können das immer noch,
1:42:13
wir können hier immer noch das Rennen zumindest beenden, wenn vielleicht auch nicht auf dem ersten Platz und ja, dann ging das auf jeden Fall los. Alle hatten wieder richtig Energie, weil es eigentlich klar war, so jetzt wird das einfach gemacht.
1:42:24
Genau, also wo du schnell dieses Zelt aufgestellt, damit man wenigstens etwas geschütztes vor diesen heftigen Winden,
1:42:30
dann wo das Fahrzeug da reingetragen und dann wurde wirklich fünf Stunden lang konzentriert gearbeitet. Da war im Prinzip kein freier Platz mehr in diesem Zelt. Ähm.
1:42:39
Genau dann wurden dann wurden eben hier und da wurden noch Splitter abgefräst irgendwie. Natürlich wurde an jeder Ecke irgendwas getaped. Das ist natürlich ganz klar. Ein paar strukturelle Schäden äh wurden dann quasi ähm also die waren aber,
1:42:51
quasi auf den Deckel vor allen Dingen, ähm wurden dann tatsächlich auch laminiert.
1:42:56
Die Scheibe wurde ausgetauscht. Natürlich wurde auch alles nochmal kurz gecheckt, ob das Fahrzeug so abfahrbereit ist, aber im Prinzip war ja mit dem Fahrzeuginneren wirklich nichts passiert. Von außen sah es aber eben sehr, sehr schlimm aus.
1:43:07
Genau, aber das konnte dann eben alles zum Glück gefixt werden.
1:43:11
Und dann ja eigentlich auch mit Selbstvertrauen haben wir hat sich ja Christoph wieder in dieses Auto gesetzt, hat dann gesagt, ich weiß, dass wir das.
1:43:18  Malik
Todesmutter ist das Wort, was du.
1:43:19  Freddy und Peter
Meine ich, ich wollte jetzt nicht lebensmüde sagen, aber aber äh wusste, jo, wir haben das, wir haben das hier gemacht. Ich habe ja gesehen, was gemacht wurde, wir haben das gefickt.
1:43:26  Malik
Dran, kann nichts mehr passieren.
1:43:28  Freddy und Peter
Äh genau, es kann nichts passieren. Hat dann eben dieses Auto gesetzt und dann sind wir natürlich vorsichtig losgefahren.
1:43:34
Dann gab's noch ein bisschen ja ich will jetzt nicht sagen Drama, aber dann haben natürlich nochmal die offiziell nochmal gefragt so Leute also seid ihr euch sicher,
1:43:42
ähm aber ähm kurz eingeworfen. Dieses Jahr ist im Reglement dazugekommen, sobald ein Auto auf dem Dach lag, ist es disqualifiziert. Ja. Wegen unserer
1:43:50
Ist das nicht mehr erlaubt, dass man das Auto fix darf? Also unser Rennen wäre, wäre das jetzt dieses Jahr passiert, ja. Genau
1:43:58
exakt und dann hat sich aber eben herausgestellt, dass wir weiterfahren dürfen, auch wenn's da anscheinend auch einige Leute gab, die da die das nicht so gut fanden,
1:44:07
gelesen,
1:44:11
und für die für die Hardcore-Leute und da haben sich auch einige beklagt, dass die weiterfahren durften, das ist wirklich unfassbar, aber es war ja nun auch wirklich nichts ähm an der Innenstruktur passiert, das haben wir tatsächlich hinterher auch nochmal verifiziert, zum Beispiel mit der,
1:44:24
Überrollbügel, der wurde dann auch nochmal durchleuchtet, als wir dann wieder in Aachen waren. Da war also wirklich, äh der war immer noch voll einsatzfähig,
1:44:30
Wir hätten jetzt aber auch wirklich keinen Fahrer da rein gesetzt, wenn wir nicht sicher wären, dann sagt das Auto weiterhin genau so funktionsfähig ist. Also das ist ja auch nicht irgendein Fahrer. Das ist ja, wir sind ja alle,
1:44:42
befreundet letzten Endes. Ja. Ähm und genau, also.
1:44:47
Wenn wir da einen reinsetzen, dann ist das Auto aus unserer Sicht hundert Prozent. Das war auch cool, vielleicht da noch ein kurzer Einblick. Mhm. Also unter einem der YouTube-Videos auf jeden Fall Kommentar, weil diese Szene hat's auch in diese YouTube-Doku geschafft, wo dann Eno nochmal, die Grüße gehen raus
1:44:59
Ich sagte, wir können eine Menge mit Tape machen und dann steht da drunter ja einer der top Kommentare
1:45:04
deutsche Ingenieure, die erstmal Gaffertape ja, jawoll, ist alles möglich. Ja, ist sehr schön, ja.
1:45:12  Malik
Ähm eine Frage hätte ich zum, überhaupt zu diesem ganzen Reparatur-Team-Dings. Was hat man eigentlich alles mit? Also hat man das Fahrzeug einfach komplett nochmal dabei, außer die Hülle oder wie.
1:45:22  Freddy und Peter
Ähm nicht ganz, also man hat äh so gewisse Ersatzteile hat man eigentlich schon dabei. Ähm.
1:45:29
Zum Beispiel so was wie äh Suppenschüsseln, also quasi eben diese Radumhausung. Die geht zum Beispiel relativ schnell kaputt. Ähm man hat eigentlich immer zwei Deckel
1:45:37
Ähm das hat uns in dem Fall auch äh so ein bisschen gerettet. Äh Freddie hat's schon mal kurz angesprochen. Es gibt sogar einen Showdeckel, der gerne auf Messen benutzt wird, weil
1:45:44
Wenn äh die ähm zum Beispiel die Kids äh sich dann eben mal auf den Deckel setzen, dann möchte man vielleicht nicht, dass da die teuren Solarzellen drauf sind. Außerdem haben wir dann zum Beispiel die Windschutzscheibe genommen. Ähm sonst wäre das auch ein Problem gewesen, also dann hätten wir tatsächlich nicht weiterfahren können. Ja. Ähm.
1:45:58
Das war, glaube ich, so eins der kritischsten Teile und den Rest, klar, den hat man halt dabei, man hat also quasi alles dabei, um mal eben kurz äh bisschen CFK zu reparieren. Wenn das jetzt kein, kein größerer Schaden ist, natürlich
1:46:08
Tape hat man natürlich sowieso dabei immer. In Unmengen, also wirklich kistenvoll. Genau und das ganze Werkzeug dafür natürlich sowieso.
1:46:18  Marcel
Und äh BMS kommt aus Deutschland, ja? Also das hat.
1:46:20  Freddy und Peter
Das exakt exakt. Gut, ich wurde da noch hingeflogen, ja. Ja, ja.
1:46:26
Ja jetzt ja selbst produziert jetzt. Jetzt wird's ja selbst gebaut, ja. Unser Learning aus der Geschichte, wir machen's halt selbst noch nicht kaputt. So.
1:46:36  Marcel
Einfach der in einem der folgenden ja Fahrzeuge während der Fahrt zusammen gelötet. Ja.
1:46:43
Ja ähm.
1:46:45  Phil
Äh dann im hast du was auch gerade jetzt noch zu dem Thema?
1:46:49  Marcel
Nee, zu dem Thema jetzt nicht, nee.
1:46:51  Phil
Okay, weil wir sind ja äh jetzt schon abgedriftet vom äh eigentlichen äh was können wir lernen für alles außerhalb von Solar Racing, ne?
1:47:01  Freddy und Peter
Da sind wir sehr weit von abgebildet. Sehr, sehr.
1:47:03  Phil
Bisschen abgedriftet, aber dafür sind wir ja hier und ich bin ja dafür hier, euch wieder auf die Straße zurückzuholen, auf der wir eigentlich unterwegs gewesen sind, denn sonst wären wir überhaupt nicht mehr fertig
1:47:12
Und ich will natürlich hier nichts abwirken, aber irgendwann hat alles ein Ende, auch wenn's noch so schön ist, ne? Äh deswegen weiter Richtung Ende an dieser Stelle. Ähm was einem wir waren bei und dann sind wir irgendwie
1:47:23
abgedriftet noch mal nach Australien. Super spannend, schöne Geschichte auch aus das aus eurer Sicht nochmal zu hören ist natürlich äh sehr wertvoll. Kriegst da nicht an jeder Ecke, ne? Dafür machen wir das ja hier. Wir waren bei der und dann gibt es natürlich noch andere Fahrzeuge
1:47:38
die einen ins äh in den Sinn kommen oder so heißt das ja, ne? In den Sinn kommen, wenn man über Solarfahrzeuge und so weiter nachdenkt, ne? Nicht zuletzt so eine hier aus München.
1:47:48
Über die wir ja auch schon häufig gesprochen haben. Die haben ungefähr ja die haben im selben Jahr angefangen wie wir mit dem Podcast, wir waren ein bisschen früher dran als sie tatsächlich. Äh zumindest bevor sie so hießen und irgendwie unter unter diesem Namen firmiert sind. Die sind euch schon auch irgendwie ein Begriff, oder?
1:48:03  Freddy und Peter
Ein Begriff schon, ja genau. Auf jeden Fall, also man kommt ja nicht umher. Wir werden auch häufig auf so eine Motors angesprochen tatsächlich äh ja, gerade von von äh ich sage mal Journalisten in Deutschland ist natürlich klar, Watte, Solarautos, Solomotors, das wird.
1:48:14  Phil
Ja. Auto mit PV ist einfach dasselbe. So.
1:48:18  Freddy und Peter
Ja, genau. Ja, ist ein Begriff.
1:48:23  Phil
Ihr wisst, ihr wisst sonst da groß nichts drüber und habt auch nicht irgendwie Connections oder sowas. Ähm ist nur irgendwie bekannt und nichts weiter, oder?
1:48:31  Freddy und Peter
Genau, also ich glaube, es wurden mal irgendwo aus dem ersten Team oder Anfang des zweiten Teams wurde mal mit Leuten von Sono
1:48:38
glaube ich, aber da ist jetzt nicht irgendwie, da gibt's keine weitere Connections oder so. Also ich ich
1:48:44
meint auch, dass wir einfach nur irgendwo auf einer Messe oder so, wird sich man nett ausgetauscht, aber hey, wir machen doch ähnliche Sachen, aber ich glaube, das war so der maximale Bezug, mehr als ein bisschen Smalltalk, ist da ist da nicht mehr rumgekommen. Aber dennoch, wir verfolgen natürlich, was die machen, ist natürlich für uns auch immer cool zu sehen. Ähm
1:48:59
das irgendwo ähnlich wie bei dem Leid hier irgendwo Solarzellen in äh ja Straßenfahrzeuge kommen, das ist natürlich klar. Das ist für uns sehr interessant zu stehen und auch sehr schön zu sehen.
1:49:09  Phil
Man schon mit, ne? Ähm Marcel.
1:49:12  Marcel
Solarzellen im Fahrzeug, ne, also äh jetzt aktuell
1:49:15
ist ja der fünf mit einem relativ großen Dach auch mit dabei. Ähm ganz am Anfang hat man das, glaube ich, bei den ersten ähm Nissan lief auch gesehen. Die haben irgendwie hinten in einem Spoiler äh so ein
1:49:25
eine so Solarzelle drin gehabt. Was haltet ihr eigentlich von diesen etwas, ich sage mal kleineren Versionen, ne, weil ich sage mal, mehr als eine zwölf Volt Batterie nachladen, kann man damit ja, meines Erachtens nach nicht unbedingt.
1:49:36
Macht es Sinn.
1:49:37  Freddy und Peter
Ja, also prinzipiell.
1:49:38
Also prinzipiell muss man dann natürlich das erste Mal sagen, freut uns alles. Äh wollen sie das Auto, was irgendwie Solarzellen versucht ähm zu ähm ja einzubauen. Ähm.
1:49:48
Ob das Sinn macht, dass ähm also in meinen Augen kommt das immer äh sehr auf die eigentliche Effizienz des Fahrzeugs an,
1:49:56
Ähm also klar, wenn man jetzt ein paar Solarzellen hat, dann ist es fast egal, bei welchem Fahrzeug, dann wird das einem nicht so viel bringen.
1:50:01
Aber generell also mein Beispiel dafür ist jetzt zum Beispiel die ist sehr sehr konsequent durchziehen genauso wie das für den quasi für,
1:50:10
Das Cruiser-Equivalent macht, macht das Light-Tier, äh macht es leichter, macht das quasi äh für das Challenger Äquivalent, also die haben wirklich quasi ein ein Ei auf Rädern könnte man sagen, so sehr, sehr aerodynamisch,
1:50:21
ähm die haben wir, glaube ich, auch so definitiv auch schon ihren ersten äh Prototypen. Die gibt's auch schon ein bisschen länger,
1:50:28
und die treiben eben dieses Konzept wirklich dahin, wo ich es mir vorstelle, wo es halt wirklich hingehen könnte, also extrem aerodynamisch, ähm auch relativ weit weg von diesem klassischen Autoprinzip,
1:50:38
ähm auch ähm zum Beispiel Radnabenmotoren ähm und ähm für mich
1:50:43
Also ich weiß nicht genau, ich bin ja hier mit den äh Experten äh Elektromobilisten am Start. Ähm ich bin ja nun kein Elektromobilfahrer, aber ich könnte mir vorstellen, dass es halt Solarzellen insbesondere halt dann,
1:50:54
den Unterschied machen können, wenn ich wenn wenn ich dann eben nicht zur Ladesäule fahren muss. Ob ich da meine zusätzlichen fünf fünf Minuten warten muss, ist vielleicht eine andere Sache. Ähm aber ich denke, dass es da eben den Unterschied machen kann und ich denke da,
1:51:07
Wenn man da eben ein schon ein sehr effizientes Fahrzeug hat und dann noch Solarzellen benutzt, dann kann das Ganze ein sehr, sehr gutes Konzept sein.
1:51:13
So ähnlich wie wie bei uns eben quasi. Je effizienter das Fahrzeug ist, umso mehr bringen diese aber um um zurück zu der Frage zu kommen, bei so einem Ionic Five zum Beispiel, wo die Sachen drauf sind. Also selbst da finde ich das ja sinnvoll. Also ich sage mal
1:51:24
Letztendlich, so ein Auto soll ja auch komfortabel sein. Und wenn ich jetzt in der Bullenhitze stehe und ich will die Klimaanlage anmachen, dann muss mir ja nicht die,
1:51:30
die die komplett volle HV-Batterie leergehen, sondern man kann vielleicht mit den Solarzellen die Klimaanlage nutzen, die ballert dann nicht auf voller Power, aber die die kühlt mir das Auto schon so ein bisschen runter und auch das finde ich sehr sehr sinn
1:51:41
voll, also sind so die kleinen Dinge, die halt schön sind. Ich glaube, das sind aber aktuell eher,
1:51:45
Ich sage mal, es sind Gimmicks. Es ist eine coole Sache, die das Auto nochmal ein bisschen besonderer machen, wirklich was
1:51:51
die Veränderung der Mobilität wären diese Parzellen da jetzt nicht
1:51:55
eine Richtung. Genau. Man muss halt auch wirklich sagen, ne, alles startet halt irgendwo bei einem Gimmick. Und dann wird's halt irgendwann immer besser. Die Autos werden effizienter. Die Solarzellen werden natürlich auch effizienter, also ich denke mal,
1:52:06
wenn man jetzt ein bisschen in die in die Zukunft äh gucken darf, dann werden die natürlich auch immer besser. Ich hoffe natürlich, dass dann der Trend quasi nicht dahin geht, dass man dann eben die Autos noch,
1:52:14
ich sage mal, verbrauchsstärker macht und dass die dann irgendwie einfach noch dickere Motoren bekommen, wie das ja jetzt bei den Verbrennern äh passiert ist. Ne, die Autos sind natürlich sparsam geworden, aber eben auch viel dicker und dann hat sich der äh Effekt irgendwie, also ist der quasi verpufft
1:52:27
wenn das eben nicht eintrete, dann glaube ich kann man mit Solarzellen,
1:52:31
also in paar Jahren sicherlich noch deutlich mehr machen als momentan. Die werden ja auch effizienter, so jetzt. Gelesen, dass ich glaube, irgendwie, dass das Fraunhofer war das, ich bin mir nicht ganz sicher, die haben ständig.
1:52:42  Phil
Oh, sorry, sorry, ich muss.
1:52:43  Malik
Welches?
1:52:44  Phil
Genau, sorry, ich muss das jetzt sagen, welches Fraunhofer.
1:52:46  Freddy und Peter
Genau. ISE, genau. Äh ja es gibt ja einige von denen. Nee, ist eine berechtigte Frage, klar.
1:52:53  Phil
Muss es jetzt natürlich noch sagen, wir haben äh von einem äh von einem Hörer eine Zuschrift bekommen. Markus, glaube ich, heißt er, äh der sehr freundlich und mit sehr viel Kontext darauf hingewiesen hat. Wenn wir sagen, Fraunhofer Institut, dann sollten wir das dazu sagen, welches. Denn es gibt fünfundsiebzig oder einundsiebzig.
1:53:09
Das macht total Sinn und mich hat es.
1:53:11
Hinein hat, das hat es mich sehr geärgert, ähm dass ich nicht selber auf die Idee gekommen bin, da konkreter sein zu müssen, denn meine Frau arbeitet seit zwanzig Jahren am Max-Planck-Institut für Plasma.
1:53:22
Ist eigentlich klar, die haben auch achtzig Institute, da ist nicht das Max-Planck-Institut und genauso mit dem Fraunhofer, anderer Name, gleiches System, äh Grüße an der Stelle,
1:53:30
Ich habe ihm in der E-Mail äh die habe ich natürlich beantwortet heute. Äh habe ich ihm geschrieben, ja, wir werden da bestimmt in Zukunft drauf äh referenzieren, dass es gleich heute passieren würde, damit habe ich nicht gerechnet.
1:53:40  Freddy und Peter
Aber hat sich jetzt auch, ich habe die Steilvorlage gegeben und das war auch richtig. Ähm genau, das das Iser,
1:53:46
die haben äh tatsächlich ähm geschafft, Siliziumzellen zu bringen, die jetzt auch nochmal sehr viel höheren Wirkungsgrad hatten, also die die gehen jetzt auch in den zwanziger Prozenten weiter hoch. Also es ist alles eine Frage der Zeit, die Zellen werden effizienter, dadurch werden Zellen wieder günstiger, das wird über die Jahre wird das kommen, dass
1:54:03
dadurch halt
1:54:04
dich immer mehr lohnen wird, diese diese Zellen zu nutzen. Die Autos werden dann hoffentlich effizienter und wenn sich dann beide irgendwann treffen, dann wird das auch irgendwann, wer weiß, wie lang das dauern wird, denke ich mal, auch für so ein normales.
1:54:15
Fahrzeug und einfach nützlich genau. Und ähm genau, an der Stelle nochmal ganz kurz, du äh das das fällt mir nämlich gerade ein. Apropos Isa, ähm mit denen haben wir nämlich eben auch äh eine Forschung Kooperation. Also tatsächlich, finde auch Sachen von unserer Seite aus. Genau. Mit denen statt. Ähm
1:54:30
da ähm ja aber freut euch aufs Rollout in der Hinsicht.
1:54:34  Malik
Äh ich würde noch gerne einen Satz zum Ionic Five sagen, weil ähm ich sehe das so, wie du es auch beschrieben hast, Peter, äh,
1:54:42
es ist cool, wenn sowas dann einfach mit eingebaut würde. Jetzt ist es aber halt so, dass die sagen, ja, bringt dir zweitausend Kilometer im Jahr
1:54:50
oder ich habe mal schlecht umgerechnet, vierhundert Kilowattstunden und kostet aber halt tausendfünfhundert Euro dafür. Das heißt, du brauchst zehn, zwölf, weiß ich nicht Jahre und wahrscheinlich immer sehr gute Sonne, damit sich das sozusagen rentiert, aber niemand würde nein sagen, wenn einfach jedes dieser Dächer ein Solardach ist mit dieser Funktion drin
1:55:07
und ja, wer zu hoffen, dass es.
1:55:08  Freddy und Peter
Also die die äh,
1:55:10
genau, die die Preise fallen ja auch krass. Und im letzten Endes ist es halt immer einfach auch nur eine Kostennutzenrechnung. Also irgendwann wird's halt auch einfach also ist ja teilweise jetzt schon so billig, dass es sich einfach äh also zumindest auf auf Dächern
1:55:21
dass es sich eben sehr sehr schnell lohnen kann. Ja. Und in Zukunft sicherlich auch auf Autos denke ich. Irgendwann lohnt es sich halt einfach so, dann macht man das.
1:55:27  Malik
Flächen mit Solar zu belegen, ja.
1:55:29  Freddy und Peter
Ja, einfach, weil's quasi Sport billig wird. Äh und dann ist das die Entscheidung relativ einfach.
1:55:36  Phil
Okay. Dann äh du hast gerade gesagt, Peter freut euch auf den Rollout. Äh ich weiß, ihr wollt über den Sonnenwagen drei nicht so viel ähm erzählen.
1:55:51  Malik
Ein paar Fotos.
1:55:52  Phil
Warte warte, okay pass auf. Also ihr ihr könnt zum jetzigen Zeitpunkt über den Sonnenwagen drei noch nicht so viel sagen, aber ich hätte eine Frage, vielleicht könnt ihr zumindest ja die beantworten, die lautet, Evolution oder Revolution.
1:56:06  Freddy und Peter
Ich sage mal, jedes unserer Autos ist eine Revolution für sich.
1:56:11
Lasse ich jetzt im Raum stehen und wünsche dir viel Spaß beim Fahrten bis zum neunzehnten Juli, aber dann wirst du sehen.
1:56:19
Inwieweit dieses Auto eine Revolution für sich ist. Wir haben immer unsere wir werden nicht Sonnenwagen, wenn wir uns nicht immer wieder neu erfinden würden. Also dieses Fahrzeug,
1:56:27
wird nochmal bahnbrechender als die davor. Auf jeden Fall, würde ich sagen. Sehr viel effizienter. Es kann,
1:56:33
Menge coolen Stuff, so ähnlich wie das Segeln mit dem mit dem Zweiten so war, haben wir auch wieder, ich sage mal, ein paar coole, coole Sachen wieder da drin und ähm die wollen wir natürlich nicht verraten. Auch Sachen, die es tatsächlich noch nicht gesehen wurden. Richtig. So, auch wie das mit
1:56:47
Segeln davor, das gab's ja auch nicht. Ah, verdammt, du hast, was hast du verraten?
1:56:57  Malik
Mal so, ähm gegen Höchstgeburt können die Fotos bei mir äh zurückgehalten oder gekauft werden. Das.
1:57:05  Freddy und Peter
Das war ihre Masche von Anfang an. Peter, wer hat.
1:57:08  Phil
Ist eröffnet.
1:57:11  Malik
Gut, äh hier kam auch die Frage im Slack, ob es Industriespionage gibt. Das haben wir jetzt auch beantwortet.
1:57:18  Phil
Wenn jemand mehr wissen will, immer gleich Gebot.
1:57:24
Apropos nächstes Thema das hat mir richtig richtig viel Spaß gemacht, ich finde es richtig cool, was ihr da tut ich hoffe wir haben hier das Interesse bei vielen der Hörerinnen und Hörer auch wecken können für dieses Thema, dass halt einfach äh in in so vielen Facetten
1:57:38
echt äh erlebenswert irgendwie ist, finde ich,
1:57:42
Ich äh kann nur raten, wenn ihr jetzt nach diesem Podcast zumindest so ein bisschen Bock auf das Thema bekommen habt und euch einen kleinen Überblick schaffen wollt
1:57:50
schaut euch die ähm YouTube-Dokumentation an, die viel erwähnte, das kann man wirklich nur wärmstens empfehlen. Auch wenn man eigentlich gar kein Interesse hat an diesem sportlichen Wettbewerb dahinter, wenn man damit fertig ist
1:58:01
dann hat man das.
1:58:02  Malik
Super Titel übrigens, Light Speed. Musste ich eine Sekunde drüber nachdenken, fand ich sehr gut.
1:58:08  Freddy und Peter
Genau und ähm,
1:58:11
in dem selben Atemzug, glaube ich, sagen wir jetzt auch herzlichen Dank, dass wir hier sein konnten. Ich glaube, wir könnten auch stundenlang weitererzählen. Es gibt unzählige Themen, über die wir reden können, aber ich glaube, dass wäre dann, was für ein anderes Gespräch. Dennoch ähm genau
1:58:24
Leute uns noch nicht kannten und jetzt dachten, ey, Sonnenwagen hört sich cool an, was die da machen. Ähm wir haben Instagram, Facebook
1:58:31
Den eigenen YouTube Channel. Guckt gerne einfach mal vorbei. Da gibt's eine ganze Menge Staff zu unseren Autos, zu dem, was wir machen. Da wird jetzt auch bald sehr viel kommen. Wie gesagt, Juli, neunzehnter Juli. Schreibt's euch in die Kalender. Da kommt der Sonnenwagen drei. Ähm,
1:58:44
Da wird auf jeden Fall noch 'ne Menge vorher passieren auf dem Channel, danach sowieso, wenn das Auto raus ist, dann können wir ja endlich losreden und mit euch über die ganzen coolen Funktionen von diesem Auto quatschen
1:58:54
Und dann äh obwohl Australien ausfällt, vielleicht noch ein kleiner Sneak Peak, geht's nach Marokko? Das wird das Ersatzrennen.
1:59:01
In der Nordsahara mit den zehn Top-Teams auch aus Australien, das sind alles zum Großteil der europäische Teams, mit denen haben wir das zusammen organisiert und dann geht's in der letzten Oktoberwoche in Agadir gestartet, zweitausendfünfhundert Kilometer durch die Sahara zurück.
1:59:16
Nach Agadir. Das wird sehr, sehr cool, genau. Also verfolgt uns dabei gern.
1:59:22  Phil
Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass wir uns äh Ende Juli nochmal hören und vielleicht zum Jahresende auch nochmal. Ich meine, wir machen ja alle zwei Wochen eine Sendung und mir persönlich hat das hier sehr viel Spaß gemacht und euch offensichtlich auch, wenn ich euch so angucke.
1:59:33  Freddy und Peter
Ja.
1:59:35  Phil
Silas, du hörst ja bestimmt zu, macht dir eine Notiz. Äh wir müssen wissen, was.
1:59:38  Freddy und Peter
Grad sagen, Seelers organisiert das. Dankeschön.
1:59:43  Phil
Ja, also ähm ganz vielen Dank dafür, euch allen Beteiligten und äh eurem Team viel Erfolg bei der ähm keine Ahnung. Ja, jetzt dann erstmal wahrscheinlich der letzten Meile mit dem Sonnenwagen drei vor der Vorstellung
1:59:55
wir sind gespannt, wir werden uns das anschauen und ich bin mir relativ sicher, dass wir uns irgendwann irgendwo nochmal hören zu dem Thema. Marcel liegt schon, er hat auch.
2:00:03  Freddy und Peter
Ja. Ja, sehr, sehr gern, cool.
2:00:05  Phil
Okay, aber das das war's für diese Episode. Ganz herzlichen Dank, Mark.
2:00:11  Malik
Tschüss.
2:00:14  Phil
Dann lasst uns also weitergehen in den Notizen. Da haben wir ja noch ein bisschen was vor uns in dieser Episode. Ist ja nicht so, als würden wir nur über Sonnenwagen sprechen wollen heute. Äh es trug sich ja in den letzten Wochen auch noch äh Verschiedenes anderes zu und äh
2:00:27
zuletzt unerfreuliches, zumindest wenn man sich um den Ladefuchs kümmert, gell? Malik, gab's ein paar nicht so
2:00:34
Sachen in der letzten Zeit. Willst du vielleicht mal kurz auf den neuesten Stand bringen?
2:00:38  Malik
Ja genau, also der Ladefuchs wurde gerade zum Klagefuchs. Wir hatten auch gesagt, ähm es ist in letzter Zeit.
2:00:44  Phil
Witzig ist es gar nicht.
2:00:46  Malik
Ja, es ist ein bisschen ruhig geworden und wieso, ähm wir sind verklagt worden und zwar von einer äh Anwaltskanzlei aus Österreich
2:00:56
und ähm das hat sich äh sage ich mal, das hat dann doch für sehr viel Sorgen erstmal gesorgt, weil da ging's drum jetzt am Ende zahlen wir irgendwie, ich glaube so knappe dreieinhalbtausend Euro für die Benutzung eines Bildes auf Twitter
2:01:10
Und das ist so diese komplette Abmahnthematik, die man ja schon irgendwie kennt
2:01:14
Ähm und das ist jetzt in den letzten Tagen äh wir haben da einen Blogartikel drüber geschrieben. Könnt ihr gucken unter Ladefuchs Punkt App, Schrägstrich Blog.
2:01:24
Und das ist offensichtlich auf sehr sehr viel Resonanz gestoßen und da wollte ich dann doch auch ein, zwei Sachen zu sagen. Ähm erstmal war's halt so, dass wir
2:01:34
ähm also Basti vor allem hat ja sich letztens in Model drei bestellt. Basti von Bits und so war ja auch schon öfter hier und ähm haben wir gesagt, hey, wie sieht das eigentlich aus, wenn man auf so einem weißen Model drei so ein Ladefuchs drauf hat und dann haben wir das in Photoshop,
2:01:47
drauf gemappt, aber er hatte sich ein Bild aus dem Internet gegriffen.
2:01:52
Sein Auto noch nicht fotografieren konnte und das war so eine Nachts um zwei Aktion und da so, ja, lass mal da so, ne, Photoshop und mal gucken,
2:02:00
Und das sah dann so cool aus, dass sie sagen, hey, das könnte man doch mal twittern. Und das war dann vielleicht nicht die allerbeste Idee, ohne die Person zu fragen, die das Foto gemacht haben. Was man als,
2:02:10
und so eigentlich auch alles wissen sollte, aber ihr wisst, wie es ist. Es ist äh man ist enthusiastisch und äh es ist nachts um zwei. Und ähm da war jetzt auch nicht viel Reaktion drauf oder so. Das war eigentlich nur, hey, guck mal, wie cool würde das aussehen.
2:02:24
Anwaltsschreiben rein und sagte hier ähm wie war das? Äh Urheberrecht, Unterlassungserklärung,
2:02:33
die Steinmeier und GmbH hat uns quasi für den Urheber da so eine, wie nennt man das? Abmahnung,
2:02:43
auch so eine Abmahnung reingereicht. Und wir waren dann so, äh, ach du Scheiße, ja, stimmt, wir hätten natürlich fragen sollen,
2:02:50
denn ursprünglich war es so, dieser äh der Basti hat sich dieses coole äh Model drei Foto von
2:02:57
einem Blog geschnappt und zwar von Autofilou Punkt AT
2:03:01
Das ist äh ein sehr cooler Blog. Die testen Autos, auch sehr viele Elektroautos, haben auch einen YouTube-Channel dazu. Würde ich sogar tatsächlich mal verlinken, weil das mega engagierte Seite und das sind irgendwie nette Jungs, im Prinzip genau wie wir, ne. Man hat so einen Aktivismus, macht sein Hobby
2:03:16
und ähm versucht das irgendwie so gut wie möglich zu machen. Und ähm wir haben sie aber halt nicht gefragt, ne? Und ja.
2:03:25
Und die hatten aber dann halt ähm gesehen, hey, da hat jemand äh unser Foto benutzt und ähm jetzt ist es so.
2:03:35
Dass in letzten Tagen was wirklich hochgekocht ist, war jetzt so, boah, die armen Jungs von Ladefuchs müssen jetzt dreieinhalbtausend Euro bezahlen für ein Twitter-Foto. Ähm das ist ja total böse von Auto Filou
2:03:47
Und ähm da hatte ich auch äh bei uns im Slack hier im Slack ging's ja schon ein bisschen hoch her. Und da wollten wir jetzt mal ganz klar zu sagen, okay, bitte fackeln und Mistgabeln
2:03:57
ähm einfach mal stecken lassen,
2:04:00
weil, ja, zu Hause lassen, weil ähm tatsächlich, und das sollte eigentlich aus unserem Text im Blog auch hervorgegangen sein. Wir haben überhaupt keinen Vorwurf an Autofilo. Die haben ein Foto gemacht und wir haben's benutzt und wir haben nicht gefragt. Ähm,
2:04:14
und es ist halt so, dass ähm,
2:04:19
Das, was dahinter steht, hat halt äh ist viel größer als diese äh Fotoaktion, sondern da ist eindeutig eine Masche irgendwie,
2:04:27
rausgefallen offenbar, die ein paar Abmahnanwälte, so nenne ich sie jetzt mal, äh dazu benutzen, Geld zu machen,
2:04:35
und nicht autofilo macht damit Geld, sondern es ist so, du hast dann so ähm diese.
2:04:42
Anwaltskanzlei und die haben dann Mandantschaft, zum Beispiel eine Menge Fotografen und.
2:04:49
Wenn sie ein Vergehen im Ausland feststellen, zum Beispiel in Deutschland macht jetzt jemand, benutzt jemand so ein Foto und das fällt denen auf, dann können die halt hingehen und sagen, hey ähm,
2:05:00
bitte eine Abmahnung. Du musst jetzt hier unterschreiben, du machst das nie wieder und du bezahlst irgendwie Geld. Und,
2:05:07
Was dann passiert ist, ist die haben eine Abmahnung geschickt und wir haben uns an äh Rechtsanwälten äh Bea Hubrich gewandt,
2:05:14
kennt man vielleicht noch vom Abmahnbeantworter, der eine oder die andere. Und ähm da ist bei rausgekommen erstmal, dass diese Abmahnungen schon an sich grob fehlerhaft war. Also die war,
2:05:24
Das war überhaupt keine korrekte Abmahnung. Dann haben wir gesagt, ja dann, wenn ihr das abmachen wollt, müsstet ihr das erstmal ähm
2:05:30
Korrekt stellen. Da haben sie noch zweimal nachgebessert. In der Zeit hatten wir aber unseren Tweet auch schon gelöscht. Also es war quasi, es lag keine äh diese vorgeworfene Urheberrechtsverletzung. Lag auch gar nicht mehr vor. Also man hätte es auch eigentlich in
2:05:42
der Sache beenden lassen können, haben sie aber nicht und haben uns verklagt vor dem Handelsgericht in Wien.
2:05:49
Und das ist wichtig und das ist auch das, was uns die Sorgen gemacht hat. Ein Handelsgericht ist eigentlich nicht dafür da,
2:05:55
zwischen Privatpersonen und Basti ist eine Privatperson. Es geht hier um Basti. Ähm also.
2:06:01
Streit zwischen Privatpersonen irgendwie zu entscheiden, sondern das ist was zwischen Firmen. Das ist so ein B2B-Ding. Aber wenn du bei diesem.
2:06:09
Handelsgericht darf vorstellig werden sollst, dann hast du sofort Anwaltszwang, das müssen Anwälte mit österreichischer Zulassung sein, du hast ein Prozessrisiko, das ist sofort fünfstellig. Ist also ganz klar.
2:06:22
Das heißt, du hast äh da wurden dann Streitwerte angegeben, die waren plötzlich über dreiundvierzigtausend Euro und,
2:06:30
hat es halt nichts mehr damit zu tun, ob du irgendwie, ne, vielleicht jemandem hättest fragen sollen, auf Twitter ein Foto zu benutzen, sondern.
2:06:36
Da geht's halt drum, das ist von Anwaltsseite aus eine Kriegserklärung, ne? Da ist halt völlig klar, das wird jetzt so hochgepusht, dass jemand, der jetzt als Privatperson in Deutschland sitzt und sich damit konfrontiert sieht, Streitwerte von dreiundvierzigtausend Euro vor so einem Handelsgericht in Wien
2:06:50
wo du dann auch hin musst, mit Anwaltszwang,
2:06:53
zu verhandeln, äh dass du das natürlich nicht machst. Ne, das ist im Prinzip fährt jemand eine riesige Kanone aus und sagt zu dir, ähm.
2:07:02
Kannst du ja versuchen oder du zahlst halt dreieinhalbtausend Euro im Prinzip und das ist halt das, was ähm fast passiert ist. Es ist nämlich noch so, weil wir uns dort
2:07:12
also nicht wirklich rechtlich vertreten lassen können, ohne sehr, sehr hohes Prozessrisiko, ähm wurde das quasi entschieden, ohne dass wir auch dazu nur in irgendeiner Form Stellung nehmen konnten. Und es wurde alles weggewischt, was wir vorher an diese Anwälte eingewendet haben
2:07:27
Nämlich es ist fraglich, ob das überhaupt jetzt so eine Urheberrechts
2:07:31
Ist, wie die das behaupten, denn wir haben zwar das Foto von Autofilo genommen, aber wir haben drauf aufgebaut. Wir hatten auch, wir haben nicht behauptet, dass wir die Urheber seien, sondern wir hatten sogar Autofilo-Punkt AT
2:07:42
unten
2:07:43
in dieses Foto reingebrannt, weil wir fanden den Block halt geil. Wir fanden diesen YouTube Kanal geil und wir haben gedacht, hey, wir haben auch ein bisschen Reichweite, vielleicht schwappt ja irgendjemand rüber zu denen und ähm dann haben die auch noch ein paar Leserinnen oder paar YouTube,
2:07:57
Likes oder so Follower, genau. Und ähm dementsprechend wäre das alles noch durchaus fraglich gewesen,
2:08:05
aber es hat, das war quasi den Gegnern einfach egal und den Gegnern bedeutet eben aber dieser Anwaltskanzlei und das ist eine Masche, denn,
2:08:15
Was jetzt am Ende rauskommt, ist, dass ein Gericht im Prinzip diese Anklage als Gerichtsurteil abgeschrieben hat.
2:08:22
Wir haben ja keine Gegenstimme erheben können. Das ist jetzt im Prinzip steht im Urteil das gleiche drin wie in der Klage. Ähm und das bedeutet, dass Auto Filou jetzt zweihundertzweiundvierzig Euro zugesprochen wurden für diese.
2:08:34
Vorgeworfene Urheberrechtsverletzung, aber die Anwälte kriegen irgendwie zwölfhundert, fünfzehnhundert Euro und die Gerichtskosten sind nochmal zwölfhundert
2:08:42
fünfzehnhundert Euro, ich weiß jetzt nicht, wer genau wie viel kriegt, aber es ist so die Größenordnung. Und äh Autofilou hatte bei der ganzen Sache gar nichts mitzureden. So, deswegen sage ich ähm,
2:08:52
Das ist halt was.
2:08:54
Da würde ich eben sehr drum bitten sehr sehr pfleglich mit denen umzugehen und auch deswegen hier nochmal ganz deutlich das in der Sendung. Dann haben uns ein paar Leute gefragt ja habt ihr denn mal mit denen Kontakt aufgenommen? Also die Rechtslage ist leider so, dass in dem Moment, wo Anwälte eingeschaltet werden, wir nicht
2:09:11
mehr Kontakt zu den Mandanten dort aufnehmen dürfen,
2:09:15
sondern das muss über die Anwälte laufen. Jetzt haben wir uns total gefreut, dass ähm ich weiß jetzt nicht, ich bleibe jetzt mal bei Autofiloo, aber ähm auch liebe Grüße, ich habe nämlich auch gesehen, die haben sich eben auch im Steck angemeldet, was ich echt sehr, sehr schön finde. Ähm,
2:09:29
haben die sich nämlich gestern gemeldet und haben gesagt, hört mal, wir haben jetzt da gerade von erfahren, weil Leute bei uns jetzt auch irgendwie Kommentare ablassen und so. Wir haben versucht, euch zu erreichen, auch telefonisch zu erreichen, also den Basti
2:09:40
Und äh ich habe jetzt direkt vor der Sendung gehört, da war äh haben sie jetzt miteinander telefoniert auch eine Dreiviertelstunde und es war eigentlich so, wie wir es uns auch gedacht haben,
2:09:50
den da war überhaupt nicht klar wie diese Anwälte vorgegangen sind. Die haben gesagt, das also es tut ihm absolut ernsthaft leid, die wollten das nicht, genau wie wir, im Prinzip.
2:10:00
Und wir haben alle gelernt, ja wir hätten vorher miteinander sprechen sollen, ne? Wir hätten sie natürlich fragen sollen, nach diesem Foto.
2:10:08
Und ähm sie haben auch schon versucht, diese Anwaltsgeschichte irgendwie zu stoppen. Das Problem ist, diese ganzen Entscheidungen und und Gelder und so, das ist jetzt alles angefallen und aufgelaufen. Also wir werden das bezahlen müssen
2:10:19
Und an der Stelle erstmal äh ein riesen, riesen Dank an die Community für die Breite wieder mal
2:10:25
für die Breite und liebevolle Unterstützung seit das gestern über Twitter und so lief, ähm hat sozusagen überhaupt nicht aufgehört, das hier bei uns im im PayPal äh Gelder reingekommen sind von ein Euro bis
2:10:37
tatsächlich hundert Euro haben manche Leute geschickt, ähm so dass
2:10:41
ja der Schmerz gelindert wird auf jeden Fall, also das hilft auch total und das hätten wir nie erwartet
2:10:48
Es haben sehr sehr oft Leute gefragt, OK, wo kann ich in Fünfer einwerfen und wir haben halt dafür 'ne Unterseite eingerichtet, also Ladefuchs Punkt App, Schrägstrich Spende. Äh, wer da noch was reinwerfen möchte
2:11:00
das ist auf jeden Fall.
2:11:02
Ja, es ist großartig. Also wir saßen da auch mit offenem Mund und sagen, das kann doch gar nicht sein. Das ist, dass man da so viel Liebe erfährt. Und viele haben auch geschrieben, ich habe noch gar kein E-Auto. Ich habe mir die App jetzt trotzdem
2:11:12
geladen. Ihr macht das Richtige und so macht mal weiter und so und das ist halt richtig toll. Ähm aber richtig schön ist halt eben einfach, dass es eben äh das Gespräch gegeben hat und
2:11:21
ähm dass wir, also ich möchte jetzt tatsächlich Autofiloup Punkt AT auch mal gerne promoten an der Stelle und
2:11:27
hier die Reichweite nutzen, um zu sagen, ja, es gibt nämlich auch da jenseits der Grenze Leute, die sich da äh engagieren mit Autovideos und,
2:11:35
alle dem, was, ne, uns hier auch interessiert. Und äh wie gesagt, es gibt einen Blog und es gibt einen YouTube-Channel und äh es gibt auch eine Facebook-Seite und das finde ich jetzt ehrlich gesagt,
2:11:44
schade,
2:11:45
die haben sie jetzt, ich glaube, gestern tatsächlich rausnehmen müssen aus Facebook, weil die Kommentare so bösartig wurden. Und das war überhaupt nicht in unserem Sinne und deswegen will ich mich auch ganz klar dagegen aussprechen. So, ich hoffe, dass das ähm,
2:11:59
jetzt ausgeräumt werden kann und im Gegenteil, die vielleicht einfach mal ein paar mehr äh Follower finden. Ähm,
2:12:07
Also wir sind mit denen gut, die sind mit uns gut. Ähm.
2:12:11
Ja, ich bin jetzt mal gespannt, äh wie es weitergeht. Wie gesagt, das war wirklich Minuten vor der Sendung äh hatte Basti da berichten können. Heute Abend äh wird Bits und so auch aufgenommen. Ich nehme an, Basti wird da vielleicht auch noch ein paar Worte zu sagen. Ähm.
2:12:25  Phil
Wie immer perfekt abgestimmt aufeinander.
2:12:28  Malik
Natürlich das war alles so geplant.
2:12:30
Ähm es es ist wohl eine Sache, muss ich sagen, ähm ich habe jetzt über dieses Persönliche gesprochen, aber das, worum's hier eigentlich geht, äh ist eigentlich, was viel, viel wichtiger ist. Das ist nämlich der
2:12:41
größere
2:12:42
Teil der politischere Teil, wenn du so willst, ähm und zwar geht's drum, wir sind nicht die einzigen, denen sowas passiert. Das ist, wie gesagt, eine Masche. Man sah auch, dass diese Abmahnung im Prinzip copy paste war, deswegen war die auch so schlecht. Die passte halt gar nicht auf den Fall so richtig. Ähm,
2:12:57
Und zwar wird das sehr vielen Menschen passieren. Wir haben auch viele Userstories und Zuschriften und so was bekommen, wo Leute sagen, ja genau das ist mir auch passiert, wegen so und so musste ich vor Weihnachten alleine zehntausend Euro bezahlen, weil,
2:13:10
So, ne? Sinnlose Handlung. Und wir sind halt der Meinung, ähm ganz abgesehen von uns, das geht so nicht.
2:13:17
Also es geht einfach so nicht. Äh man muss bei so niederschwelligen Urheberrechtsthemen miteinander reden können ohne Anwälte,
2:13:24
und es ist aber jetzt so, dass du eigentlich, wenn du das durchsetzen möchtest.
2:13:29
Wird das sofort auf diese Ebene eskaliert und was halt da überhaupt nicht geht und das ist aber legal, ist Privatpersonen für ein Handelsgericht zu stellen,
2:13:37
Wie gesagt, das ist dann Anwaltspflicht. Du hast einfach sofort fünfstellige Kohle, ähm die da an
2:13:44
Gefahr für die eine oder die andere Seite droht. Das machst du natürlich einfach nicht als Privatperson. Da sind manche einfach sofort in der Privatinsolvenz, sondern das ist was, was Unternehmen, so GmbHs zu GmbH
2:13:55
Da macht sowas irgendwie Sinn. Wir haben ja nichts gegen Handelsgerichte, sondern es ist einfach so, dass es ab einer gewissen Größe Unternehmensgröße Sinn macht,
2:14:03
Aber was hier passiert ist, ist ja was anderes. Also wir sagen im Prinzip ähm,
2:14:07
Was wir gemacht haben, wenn es soweit fassen möchte, es ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt, ne? Es ist sozusagen Kunst, ne? Wir haben etwas von künstlerischen
2:14:15
Druck von jemand anderem genommen, haben selber künstlerisch damit was angestellt. Sozusagen das Recht auf Remix wird schon äh wird ja viel diskutiert so. Und das muss ja künstlerische Tätigkeit muss weiter möglich bleiben, sonst
2:14:27
geht es gar nicht, wenn du nicht auf der Kunst anderer aufbauen kannst, dann ist es ja komplett unmöglich, Kunst zu machen
2:14:33
Aber wenn so etwas passiert, dann muss es irgendwie sowas geben wie eine Schlichtungsstelle, wo du keinen Anwaltszwang hast oder so, wo du aufeinander zugehen kannst, miteinander äh sprechen kannst, wenn da was schiefgegangen ist. Und das eben ausräumen, ohne dass da direkt,
2:14:46
die Anwälte und Anwältinnen, die solche Kanzleien haben, richtig zulangen können.
2:14:51
So und das ist das ist eigentlich die Forderung, um die es geht und das ist auch das, was wir jetzt hier durchaus noch weiterverfolgen werden als Agenda und eben ganz explizit nochmal Küsschen an Autofilu, nichts gegen oder mit.
2:15:04
Autophäno. Also liebe Grüße nach Österreich. Äh.
2:15:09
Ich glaube, wir stehen da eigentlich auf der gleichen Seite. Wir sind jetzt so ineinander gerannt und das war natürlich unschön so, aber eigentlich ist dadurch nur rausgekommen, was äh.
2:15:18
Missstand hier sonst behoben werden muss.
2:15:20  Phil
Kannst du irgendwas darüber sagen, was jetzt äh final daraus wird, außer, dass ihr diese Strafe jetzt natürlich bezahlt, denn die ist, glaube ich, nicht mehr wegzudiskutieren.
2:15:28  Malik
Nee, die Strafe werden wir bezahlen müssen, auf jeden Fall, auch weil die Kosten angefallen sind, aber ähm das kann ich noch nicht sagen, weil das ist wirklich die letzte Info ist, wie gesagt, Minuten vor der Sendung. Was wir auf jeden Fall machen möchten, ist dem Ganzen mehr Öffentlichkeit,
2:15:43
geben, weil das ist eine Sache, die muss eigentlich auf EU-Regel äh auf EU ähm Ebene geregelt werden. Ja, genau, da geht's um Gesetzgebungsverfahren und,
2:15:53
Das werden wir anstreben,
2:15:55
und da werde ich natürlich dann auch gerne mal irgendwie Updates nachliefern. Äh wir haben ja auch hier im Clean Electric Slack gibt's ja auch die Ladefuchsgruppe, also da wird sicherlich auch das eine oder andere ähm,
2:16:05
nochmal nachgeschoben werden, äh richtig cool ist zum Beispiel, es gibt einen sehr bekannten Tech-Blogger Fefe, äh der hat zum Beispiel die Story auch gebracht, das wird sicherlich auch dazu,
2:16:15
geführt haben, dass das jetzt schon so
2:16:17
so viel Traktion bekommen hat und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es auch noch ganz andere Journalistinnen und Journalisten geben wird. Ich habe schon von ein, zwei gehört, die uns angesprochen haben. Da ist Interesse, weil das einfach grundsätzlich behoben werden muss. Und wie gesagt, das betrifft nicht nur uns, das betrifft einfach viele Leute.
2:16:33  Phil
Okay, naja cool, also prinzipiell so von der Erzählung her natürlich äh eine krasse Geschichte.
2:16:41
Mit einem Plottest, äh Plot Twist Richtung Ende, ne, das war ja für euch äh währenddessen auch nicht immer so aus
2:16:48
als hätte man in der Geschichte auf Seiten des, ich nenne es jetzt mal flache Anklegers
2:16:53
im Sinne des äh Bildurhebers irgendwie, als hätte man da eher einen Verbündeten, ne, sondern es hat ja für euch auch, glaube ich, sehr hässlich ausgesehen, phasenweise, bin ich äh ehrlich gesagt persönlich glücklich, dass sich das so entwickelt hat zu dem, was es jetzt ist
2:17:07
Das ist alles ist natürlich nicht geil. Ähm,
2:17:10
aber äh eine gewisse Nachvollziehbarkeit ist natürlich gegeben, dass das aber komplett ausartet, da es so völlig recht ähm darüber muss man diskutieren, ne. Ansonsten so dieses.
2:17:22
Du hast es mehrfach gesagt, hey, ihr habt dieses das Bild genommen,
2:17:26
und nicht danach gefragt, ob wir das nehmen könnt. Äh nichtsdestotrotz ist, glaube ich, dass das Szenario relativ klar und das, was daraus geworden ist, ist einfach komplett ähm vorbei an an allem, was irgendwie Sinn macht oder.
2:17:38
Im im richtigen Maße wäre, ne? Also.
2:17:41  Malik
Ja, wenn er dreiundvierzigtausend Euro in dem Brief steht, weißt du, den du aufmachst und er kommt aus Österreich und dann da wird dir schon anders, ne?
2:17:48  Phil
Das glaube ich. Na ja, aber ähm ich bin auch hauptsächlich angetan von äh von all der Liebe und dem Zuspruch, den man erntet, wenn man in dieser Community irgendjemandem irgendwas sagt
2:17:58
das finde ich auch immer wieder äh faszinierend, wie viel äh
2:18:02
extrem wohlwollende Leute hier sind, die sich dann um solche Sachen auch einfach persönlich kümmern, indem sie versuchen was beizutragen, um zu helfen. Da kann ich mehr äh kann ich mich auch nur dem von dir schon geäußerten Dank
2:18:16
anschließen, obwohl ich natürlich nichts davon habe, aber nichtsdestotrotz liebe ich euch natürlich genauso wie meine.
2:18:22
Mindestens,
2:18:23
Okay, gut, lassen wir's mal dabei. Ich bin mir relativ sicher, die Drähte sind ja kurz hier, dass wir, wenn sich da ein neues tut, das mitbekommen und euch auch erzählen können, das äh kennt ihr ja so.
2:18:36  Marcel
Wo auf jeden Fall keine kurzen Drähte äh verlegt sind, ähm zum Beispiel äh ja große,
2:18:44
Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen, ne, also ähm da wird sicherlich, wenn man von einer achtundfünfzig Ladepunkten äh spricht, bestimmt das ein oder andere Meter
2:18:53
Kabel liegen. Ähm ich gehe jetzt mal hier auf den Feldversuch von Netze BW ein. Die haben ja ähm.
2:18:59
Öfters mal so Projekte am Laufen, wo ähm äh Ladeinfrastruktur und Immobilität allgemein zu Feldversuchen zusammengestrickt werden. Ja, also man erinnert sich an die E-Mobility-Allee, äh wo man,
2:19:13
eine Straße mit ähm ja Ladesäulen und Fahrzeugen ausgestattet hat, die dann die Bewohner benutzen durften. Sowas ähnliches haben sie jetzt quasi hier.
2:19:22
In in diesem E-Mobility-Karree ähm aufgebaut und zwar ging's darum, mit achtundfünfzig Ladepunkten, fünfundvierzig E-Fahrzeuge,
2:19:31
ähm zu testen, also fünfundvierzig gestellte E-Fahrzeuge. Äh E-Golf und I drei. Und äh da durfte über sechzehn Monate äh hinweg.
2:19:41
Diese Fahrzeuge genutzt werden und gleichzeitig auch die Ladeinfrastruktur,
2:19:46
dieser Tiefgarage quasi benutzt werden. So und die grundsätzliche Frage,
2:19:52
die dabei aufgetaucht ist, ähm reicht die bisherige Anschlussleistung nah äh aus, um diese Ladepunkte und die Fahrzeuge zu betreiben und wenn äh nicht.
2:20:03
Man mit den äh Versteckungsmaßnahmen aus. Also kommt man ohne Verstärkungsmaßnahmen aus, also ohne jetzt den Netzanschlusspunkt zu erhöhen, ohne jetzt äh so stark zu investieren, dass das Ding halt richtig teuer wird.
2:20:15
Ja und
2:20:16
was hat man letztendlich gehabt? Die Ergebnisse äh gehen in die Richtung, dass fünfundvierzig Fahrer im Schnitt etwa tausendeinhundert äh Kilometer pro Monat zurückgelegt haben. Und natürlich auch äh ja die Ladeinfrastruktur in dieser Tiefgarage genutzt haben.
2:20:31
Dabei sind nie mehr als dreizehn äh Ladevorgänge parallel,
2:20:36
ähm abgelaufen, ne? Also man redet ja immer von dieser Gleichzeitigkeit, ne. Ähm
2:20:41
wenn ich jetzt einen speziellen Anschluss habe, ne, wie viel Kilowatt kann ich dadrüber ziehen und wie äh hoch darf diese Leistung äh sein, wenn jetzt mehrere Leute darauf zugreifen, wie wie hoch ist die Gleichzeitigkeit.
2:20:55
So. Ähm,
2:20:57
in dem Vorprojekt, diese E-Mobility-Allee, ähm hat man wohl eine Gleichzeitigkeit von fünfzig Prozent erreicht. So und jetzt hier in diesem Projekt ist es sogar äh deutlich drunter gewesen und zwar mit maximal zweiundzwanzig Prozent.
2:21:13
Ja, die fast die Hälfte, ne, fast die Hälfte der Zeit,
2:21:17
ähm erfolgte sogar ohne jegliche Ladung. Das muss man sich mal vorstellen. Also gerade das Thema ähm wo kommt der Strom her und wenn alle ihr Auto anschließen und so, äh dann fällt ja alles zusammen. Hat man an der Stelle äh tatsächlich gar nicht gehabt,
2:21:32
So
2:21:33
Natürlich wurde auch ein Lastmanagement ähm eingebaut, sodass dann die Ladevorgänge auch möglichst flexibel gehalten wurden. Ne, Lastspitzen konnten damit reduziert werden. Ähm dabei sind natürlich auch,
2:21:46
die Ladedauern ja unterschiedlich lang geworden und das haben die Nutzer jetzt als gar nicht so ähm ja schlimm.
2:21:54
Empfunden, dass dann halt äh ich sage mal das Auto vielleicht eine Stunde länger dran gestanden hat. Ne, neunzig Prozent der äh.
2:22:02
Ja Nutzer sozusagen, fühlten sich nicht eingeschränkt, ne. Ja, also eigentlich wieder ein Beweis dafür, Erfolg auf ganzer Linie.
2:22:12
Das mit dem richtigen Lastmanagement, mit der richtigen ähm ja Installation, ich sage mal, auch in Tiefgaragen, Ladepunkte und ja, installiert werden, betrieben werden können, ohne dass man an irgendwelche Grenzen stößt.
2:22:26
Ja, dann gibt's noch ähm.
2:22:29
Als Quintessenz dadraus dann noch weitere Feldversuche. Ähm da gibt's zum Beispiel im Ortenau Kreis in Ettenheim ein sogenanntes Netzlabor und im Kreis Tübingen, in Kusterdingen. Da werden auch nochmal solche.
2:22:43
Äh solche Dinge ja ausprobiert oder ich sage mal noch in an anderen Feldversuchen untergebracht. Ich denke mal,
2:22:51
Hier äh wird sich dann nachher rausstellen, wie muss Ladeinfrastruktur auch im Teil öffentlichen oder öffentlichen Bereich aufgebaut werden, dass man das ohne Probleme nutzen kann.
2:23:02
Ja. Fand ich sehr interessant, also dass gerade dieser.
2:23:08
Diese Tiefgarage mit diesen vielen äh äh Ladepunkten da auch zu einem so positiven Ergebnis geführt hat.
2:23:15  Phil
Ist ja nicht in allen Tiefgaragen beliebt, das Ding mit den E-Autos, ne? Ihr erinnert euch bestimmt an eine der vorigen Sendungen, als wir diese Kulmbach-Rativgarage in der Kuriositätenecken Ecke hatten, die äh beschlossen hatten, nachdem ein Verbrenner dort gebrannt hat,
2:23:30
Dass keine E-Autos und Plug-in-Hybride mehr dort parken dürfen, wisst ihr noch?
2:23:34  Marcel
Mhm. Ja.
2:23:35
Ja, da gab's ja dann auch ähm reichlichen Shitstorm, ne, also die die mediale Wirkung wurde ja auch sehr nach oben gedrückt.
2:23:45
Und ähm es haben sich ja dann auch glaube ich noch andere äh Parkhausbetreiber oder Parkhäuser angeschlossen, die dann da auch so hm äh
2:23:54
Ja, ein bisschen skeptisch den äh E-Fahrzeugen gegenüber war, gleichzeitig allerdings auch äh Feuerwehr und Co, die äh ja äh,
2:24:01
ich sage mal zwangsläufig ja damit immer so ein bisschen im im.
2:24:05
Ja im Nebenlicht stehen von so nach dem Motto ja die sind ja gar nicht fähig, da die Fahrzeuge zu löschen. Ähm was ja
2:24:12
nicht so ist, ne? Also die Feuerwehr wird ja äh nach wie vor geschult. Die kann sich äh entsprechend äh
2:24:19
Equipment besorgen, beziehungsweise haben sie ja teilweise schon, ne, wenn man jetzt überlegt, wir äh es gibt ja diese typischen Kühlcontainer, wo dann die Hälfte Wasser drin ist und die Fahrzeuge dann reingestellt werden oder.
2:24:30
Die solche äh Brände dann halt, ich sage mal, in einem gewissen Maß auch eindämmen. Ähm an der Stelle hat äh Kulmbach dann auch äh reagiert, ne? Und zwar.
2:24:40
Ähm wird dieses Parkhaus wohl in einem Wert von knapp neunzigtausend Euro umgebaut, beziehungsweise umgerüstet, ähm sodass,
2:24:51
Ja, ich sage mal dort dann in Zukunft oder vielleicht sogar jetzt aktuell schon wieder, ähm.
2:24:55
Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride parken dürfen. Hierzu ähm hat die Feuerwehr,
2:25:02
äh fünf Löschdecken erhalten und äh es soll sogar für.
2:25:06
Sport von so einem Fahrzeug einen Teleskoplader in den Einsatz kommen, äh der extra dafür eingeschafft wurde. Natürlich Teleskoplader stehen ja dann, sonst würden sie nicht benutzt werden irgendwie rum
2:25:17
von daher.
2:25:19
Wird der hier äh auf einem in der Nähe gelegenen Bauhof eingesetzt, ne, dass er dann halt, ich sage mal, als ganz normales Nutzfahrzeug auch benutzt werden kann. Und sollte es dann halt zu einem Fall kommen,
2:25:30
dann äh fährt das Ding halt mal schnell da rüber und transportiert. Ich denke mal, entweder das Wrack oder das, was noch übrig geblieben ist, ab. Ja.
2:25:40
Ja, also, Kulmbach ist demnächst wieder offen, ne.
2:25:44  Phil
Kulmbach wieder coolbach. War es jemals Kulbach? Ich weiß es nicht. Ich weiß, ich weiß nicht so rüber, ehrlich gesagt. Muss man mal hinfahren. Diese Tiefgarage mal besichtigen und äh,
2:25:55
kleines E-Out zu treffen und alle parken da. Mal gucken. Auf denen das gefällt. Ja, keine Ahnung. Na ja, ähm.
2:26:03
Ich habe keine Überleitung zum nächsten Thema, deswegen äh machen wir's einfach. Ihr habt vielleicht mitbekommen,
2:26:08
Das NBW sich vorgenommen hat, den größten öffentlichen Schnellladepark Europas,
2:26:13
zu bauen. Ist ganz interessant, dass es ähm ja gut, das ist natürlich Marketingspeak, aber letzten Endes fühlt's sich ein bisschen an, als würde ein Wettbewerb entbrennen, wer jetzt den größten hat,
2:26:23
schneller der Park öffentlich.
2:26:26
Ihr habt sie schon grinsen sehen. Ich war noch, ich hab's noch nicht ausgesprochen, er hat das schon kommen sehen, wir kennen uns halt doch jetzt ein paar Jahre, ne?
2:26:33
Ja und und ähm wie groß der tatsächlich ist, darauf komme ich gleich. Die Idee ist jedenfalls, dass NBW das Ding auch selbst betreibt. Bisher hat man das ja nicht so gemacht. Die Ladesäulen von denen
2:26:45
sind in der Regel immer in Kooperation mit zum Beispiel Tank und Rast an Raststätten entstanden und hier hat man sich jetzt gedacht, ja,
2:26:53
lass uns mal hier am Kreuz diesen riesigen Schnellladepark bauen. Warum am Kreuz? Da treffen sich A eins und A zwei. Das ist, was die eine hochfrequentierte Fernverkehrsader nennen
2:27:05
und.
2:27:06  Malik
Immer Stau heißt das.
2:27:07  Phil
Ja, so kann man das genau. Also für die,
2:27:10
nicht genug Fantasie haben, sich vorzustellen wie eine Hochfrequentierte Fernverkehrsaale aussieht. Malek hat das schön zusammengefasst, finde ich. Äh Autobahn.
2:27:17  Malik
NRW wohnt, dann kennt man das Carmener Kreuz aus dem Radio, immer.
2:27:20  Phil
Ja, genau, also ähm ne, da da haben sie sich jetzt ein Eckchen gesucht, wenn man sich das Bild so anschaut, äh das in dem Artikel
2:27:29
äh verarbeitet worden ist, sieht's halt aus wie ein Gewerbegebiet in der Nähe, so als Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten geben, also in Laufnähe äh logischerweise und ähm bauen will man dort jetzt zweiundfünfzig,
2:27:43
Highpower Charger mit bis zu dreihundert Kilowatt Leistung und ähm.
2:27:50
Mir ist aufgefallen, als ich mir dieses Bild angeguckt habe.
2:27:54
Dass sie irgendwie Humor haben offensichtlich, denn natürlich ist das ja ein Randering und da ist irgendwie PV und ich weiß gar nicht, ob's,
2:28:01
V ist, als es eine überdachte Anlage, wo Fahrzeuge sich gegenüberstehend laden können
2:28:07
Und äh wenn man zweimal hinguckt, also ich hab's beim ersten Mal tatsächlich nicht gesehen, sieht man das ganz vorne rechts in Tesla Cyber-Talk steht
2:28:15
Also keine Ahnung, wer das gemacht hat, aber haben auf jeden Fall äh Humor, die Leute, offensichtlich. Das hat mir gut gefallen, wenn irgendwie.
2:28:23
Ja, dass äh muss man zwar immer hinguck.
2:28:25  Malik
Warum haben die so saubere Straßen? Und das ist alles so schön fotografiert.
2:28:30  Phil
Das ist doch nicht am Kreuz, das das habe ich, das habe ich anders in Erinnerung.
2:28:34  Malik
Ja, sehr interessant ist dieser Schatten des Baumes auf der Straße, wo kein Baum ist.
2:28:38  Phil
Ja, guck, siehst du?
2:28:39  Marcel
Ja, stimmt.
2:28:41  Phil
Ah ja, richtig, äh der ist mir nicht aufgefallen, mein Blick ist sofort in diesem Cyber-Talk hängen geblieben und ich habe zwei gelbe Autos gesehen im selben Gelbton, das hat mich auch irritiert. Aber davon abgesehen.
2:28:50  Malik
Truck steht falsch rum, sagt Christoph Bach. Ist das ein.
2:28:53  Phil
Lädt eigentlich hinten hin, wahrscheinlich, ja. Also Tesla typisch, ne, die leiden ja alle nicht vorne. Wie auch immer,
2:29:00
hätte man darauf achten können, aber witzig ist es trotzdem, ne. Also sie werden das dann auch einen Flagship Ladepark nennen und wenn man Flexchipladepark und MBW hört, dann
2:29:11
Denkt man natürlich als äh Immobility Insider an Rutesheim an der A, wo eben die Dinge, die hier dann auch entstehen sollen
2:29:20
am Kamener Kreuz. Ähm.
2:29:22
Maßgeblich schon verbaut worden sind, ne? Also es gibt überdachte und beleuchtete Ladepunkte, die Säulen sind neben den Stellplätzen statt am Kopfende, das heißt, wenn dein Auto hinten
2:29:33
Den Ladeport hat, musst du nicht rückwärts parken, sondern egal wie du reinfährst, du kannst in der Regel immer ganz gut
2:29:38
den den Stecker ins Auto stecken das Dach hat 'ne PV-Anlage, es gibt 'ne Reifendruck, Luftfüllanlage, es gibt 'ne Videoüberwachung und, und, und, ja? Und 'n Rutesheim ist es so, das ist womöglich hier
2:29:52
am in dem Projekt dann auch so, dass man eine bestimmte Anzahl Ladepunkte baut, aber das Ganze ist modular und damit
2:30:00
erweiterbar gestaltet. Das heißt, man kann in Rutesheim zum Beispiel sagen, na jetzt lass mal noch viel dazu bauen. Wir sehen, der Bedarf ist da. Weiß nicht, wie schnell am Kreuz die zweiundfünfzig Lader so ausgelastet sind, dass man noch neue dazu bauen muss, aber
2:30:13
die Möglichkeit besteht wahrscheinlich, ne? So äh das soll auch alles relativ zügig gehen in einem halben Jahr, sollen dort die Autos laden können und zwar fünfzig gleichzeitig.
2:30:23
Was jetzt nicht schlecht ist, ne? Also wenn ihr auch dann alle den Maximum Strom, den sie tatsächlich nehmen können, bekommen, dann äh Chapeau, wie man so schön sagt.
2:30:32
Was äh was wird das kosten? Logischerweise.
2:30:35
Äh den üblichen MBW-Tarif neunundvierzig Cent pro Kilowattstunde, so der normale Tarif und dann gibt's ja noch diesen rabattierten, das ist, glaube ich, dann dieser äh als ADAC-Mitglied,
2:30:45
minus zehn Cent pro Kilowattstunde, also neununddreißig, hundert Prozent Ökostrom, selbstverständlich würde er ansonsten auch keine Förderung bekommen und so ein Projekt machst, glaube ich, auch nicht ohne Förderung, oder?
2:30:56  Marcel
Denke ich mal nicht, ne. Vielleicht ist es auch eins von diesen Ausschreibungsthemen. Ja.
2:30:57  Phil
Da weißt du, du wärst ja schon dumm. Ja, genau. So viel dazu.
2:31:05  Marcel
Ja irgendwie wesentlich die einzigen, die bauen, ne. BMW macht auch was. Ähm und zwar startet BMW.
2:31:14
Ladepark jetzt eher nicht, aber die die bauen zumindestens äh Batteriemodule. Und zwar ähm hat der BMW mehrere,
2:31:22
ähm Werke, mehrere Werke am Start, ne? Einmal äh in Dingolfing, Leipzig, Regensburg und Steier. Ähm sind ja sowieso schon.
2:31:31
Dabei Produktionskapazitäten für Antriebskomponenten und sowas, also für E-Mobilitätsantriebskomponenten aus auszubauen. Und zwar wollen sie bis zwanzig zweiundzwanzig äh siebenhundertneunzig Millionen dafür ausgeben.
2:31:44
Und zwar ähm ja, jetzt hier an der Stelle seit oder nie ab, ab, ist ja in zwei Tagen erst, äh ab dem dritten Mai produziert in Leipzig dann quasi äh eine Batteriemodulanlage.
2:31:59
Beziehungsweise ähm.
2:32:01
Ja, Bautenwerk äh äh Batteriemodule zu großen Batterien zusammen. Äh Regensburg selber schon seit April.
2:32:10
Ähm ja
2:32:12
und zwar auf mehreren Linien werden hier unterschiedliche Modulvarianten quasi zusammengebaut, um Nachfrageschwankungen auszugleichen. Ne, also je nachdem, was jetzt für ein Fahrzeug
2:32:23
wohl mehr in die Produktion geht, weil die Nachfrage da ist, kann man da entsprechend auch.
2:32:28
Ähm reagieren. Interessant an der Stelle ist, dass die Modulfertigung auf der ehemaligen Produktionsfläche des I acht hybrid stattfindet.
2:32:38
Ne? So eine zweite Linie soll dann in zwanzig zweiundzwanzig folgen,
2:32:42
So und in äh Regensburg, Regensburg äh selber, da hat man ähm vier Linien geplant ähm und zwar werden hier Batteriezellen lackiert. Die erste Linie äh läuft bereits.
2:32:57
Ähm liegen jetzt zwei bis vier Säulen bis Ende zwanzig einundzwanzig in Betrieb gehen. Jetzt ist die Frage, wozu lackiert man Zellen? Ähm die Lackierung soll mechanische Robustheit und Wärmeleitfähigkeit erhöhen.
2:33:12
Ähm und von daher, ja.
2:33:15  Phil
Unten sportlich, sportlich, dynamisches Design natürlich, auch wenn man schon lackiert, oder?
2:33:20  Marcel
Wahrscheinlich.
2:33:23  Phil
Blau-weiß und rot.
2:33:25  Marcel
Ja, auf jeden Fall sollen ab zwanzig zweiundzwanzig dann dort äh ja Einbau fähige Hochvoltbatterien aus diesen Modulen quasi auch entstehen. Ja, also BMW, ne, auch wenn oft,
2:33:39
ja, von einem die Rede ist, ne? Also hier auch mal ganz klar.
2:33:42  Phil
Mal wieder bitte, ja? Also wir reden sehr viel gut über BMW in letzter Zeit.
2:33:46  Marcel
Mal wieder, okay. Ja.
2:33:50  Malik
Ich versuche mich gerade zu erinnern, was war das Positive über BMW, was ich verpasst habe.
2:33:56  Phil
Wir sprachen über Batterierecycling, wir sprachen über neue Modelle, wir sprachen über, kriegt man vielleicht doch noch die Kurve, wir sprechen über Batteriezellenfertigung, wir sprechen über die Grünsten, E-Autos kommen von BMW und, und, und, also.
2:34:10
War doch schon einiges, ne?
2:34:13  Marcel
Batteriezellfertigung. Ah.
2:34:15  Malik
Ja, es scheint jetzt bald, also sie scheinen doch eine Nachfrage inzwischen erkannt zu haben, das ist ja gut.
2:34:21  Phil
Ja, das weiß ich nicht. Vielleicht reagieren sie einfach nur, machen das, was die anderen machen. Äh.
2:34:26
Wie auch immer. Keine Ahnung. Äh aber Marcel sagt gerade irgendwas vom Batteriezellenfertigung, das ist glaube ich ein Hin auf den nächsten Punkt
2:34:34
es gibt rund um das Thema Batterien und Auto-E-Autobatterien und so weiter gibt's einen ganz interessanten Podcast, ne? Und Malik als der der größte Podcasthörer unter Gottes Sonne oder wem die Sonne auch immer gehört, ist ja unwahrscheinlich, dass es jemand,
2:34:48
Sonnenwagen, ja, äh hat dann natürlich jetzt hier mal noch einen kleinen äh Podcast mitgebracht für zwischendurch einfach, oder?
2:34:57  Malik
Genau, an dieser Stelle äh geht ganz viel Liebe raus an geladen
2:35:02
habe ich gerade vor gar nicht allzu langer Zeit entdeckt, vielleicht sogar in unserem, hier, da gibt's ja äh eine Podcast-Ecke, wie heißt sie denn, Podcasttipps oder sowas? Podcast Empfehlungen, heißt der Channel.
2:35:15  Phil
Da habe ich dir auch entdeckt.
2:35:17  Malik
Kann sein, ähm da ist jedenfalls, also das ist der geladen Podcast und da gab's eine Gäste, nämlich äh.
2:35:24
Wie heißt wie heißt du denn? Doktor Ingenieurin Jana Hoffmann Hofmann Hofmann muss man sagen. Ähm die äh sehr.
2:35:33
Wie soll ich das sagen? Für Laien leicht verständlich erklärt
2:35:36
wie man so eine Batterie baut, ähm was in diesen Forschungsgebieten die Herausforderungen sind, äh die auch ganz gut bewerten kann, welche Batterietypen ihre Einschätzung nach ähm zukunftsrechtig sind, in welche Richtung man da guckt, wie auch diese
2:35:48
Tesla Aussagen zu bewerten sind und so ist ein schöner Podcast, äh wo die beiden Hosts äh auch, finde ich,
2:35:55
sehr angenehm Fragen stellen, also den habe ich auf jeden Fall abonniert. Es geht nicht nur um diese Folge. Ich habe aber gedacht, ich wollte jetzt mal diese Folge mitbringen, weil gerade das Thema Batterien,
2:36:04
mal also das ist an sich interessant, aber man
2:36:08
erfährt ja häufig Dinge, die mal vor zehn Jahren gesagt wurden oder irgendwelche Prototypen, die angeblich mal kommen und so. Und da ist mal jemand wirklich vom Fach, die mal wirklich eine Meinung abgeben kann und es auch ganz, ganz toll erklärt, also deswegen äh seid ihr euch ans Herz gelegt.
2:36:24
Der Pater Batterie-Podcast. Kannst du nicht mehr reden hier?
2:36:29  Phil
Ja, harte Nische auf jeden Fall, aber wir wissen ja, wie das ist mit mit Nischen. Die sind alle da und sie müssen alle gefüllt werden. Also äh gleich hin, abonnieren und mal reinhören.
2:36:38  Marcel
Ja füllt ja auch so eine Nische, ne, die äh E-Mobilität zwei Räder ohne Lademöglichkeit in der Wohnung.
2:36:52
Nische.
2:36:55  Malik
Ich werde nicht müde zu sagen, dass die van Move heißen, ne, weil.
2:36:58  Phil
Ja, du hast du hast auch einfach hundertprozentig recht.
2:37:04  Marcel
Ja, aber dagegen tun die ja jetzt was, oder?
2:37:06  Phil
Ja äh die die haben sich auch wieder was Neues einfallen lassen. Das äh.
2:37:12
Haben Sie, ich weiß gar nicht, bei welcher Gelegenheit schon mal angeteasert, dass Sie ja äh viele Ideen haben für die Zukunft Ihrer elektrifizierten Fahrräder, äh die heißen ja auch so Electric, S drei und X drei und ähm diesmal sich ausgedacht
2:37:25
dass äh von der Community am meisten gewünschte Feature zu realisieren, nämlich die Powerbank.
2:37:31
Wer jetzt sich vorstellt, dass es irgendwie so so ein mobiler Akkupakt ist, den man einfach anstöpseln kann an das, was man aufladen möchte. Der oder die liegt dann auch genau richtig mit dieser Vorstellung, denn nichts weiter ist es, es ist ein Dreieckiges,
2:37:47
zwei Kilo, zwei Komma acht Kilo schwer, wird in den Rahmen eingesteckt und über den Ladeport, der ja äh unter dem Oberrohr oder an der Unterseite des Oberrohrs sitzt, kann man das dann mit dem Kabel,
2:37:57
anstecken und dann hat man wer es braucht extra Reichweite für sein von Move, Fahrrad S drei oder X drei. Ähm.
2:38:07
Das ist ein bisschen, ich find's ein bisschen witzig, vielleicht auch ein bisschen kurios, weil ähm Reichweitenangst auf einem Fahrrad ist halt schon irgendwie paradox für meinen Geschmack.
2:38:19  Malik
Im Notfall treten.
2:38:22  Phil
Ja, man könnte, viele wissen das nicht, einfach die Pedale hier ohne Akku Unterstützung oder ohne Motor Unterstützung benutzen. Aber ich weiß nicht, ehrlich gesagt, offensichtlich ist der Bedarf da und sie haben darauf reagiert. Mhm. Jetzt haben sie das einfach mal gebaut. So.
2:38:36
Und äh in dem Ding steckt halt auch ordentlich Strom, wenn man sich das mal anguckt. Ähm.
2:38:43
Du kannst halt, äh sie haben jetzt hier differenziert, so für die Angaben der zusätzlichen Kilometer, den man durch dieses Akkupack gewinnen kann und haben gesagt, okay
2:38:51
Sparmodus schaut oder wenn man Full Powermodus schaut. Wir wissen, oder viele wissen das, es gibt vier Unterstützungsstufen bei diesen Fahrrädern,
2:38:58
von äh eigentlich fünf, du kannst gar keine haben oder du kannst von eins bis vier Unterstützung haben, ne?
2:39:05
Und gar keine hast du aber eigentlich nur, wenn das Fahrrad nicht an ist, denn du kannst nicht null auswählen, sondern nur eins bis vier. Korrigiere mich, Marcel, wenn das nicht so ist. Und ähm.
2:39:14
Und jetzt wenn du jetzt sagst, du fährst immer volle Power mit Unterstützungsstufe vier, dann kannst du, wenn du diesen extra Akkupack an deinen Fahrrad klemmst,
2:39:24
fünfundvierzig Kilometer Reichweite. Zusätzlich generieren, ja? Da hättest du dann.
2:39:31
Hundertfünf Kilometer mit voller Unterstützung. Diese volle Unterstützung, die ist so hoch, wenn du nur pseudo trittst, also äh wenn du die Pedale nur.
2:39:41
Bewegst, ohne Widerstand zu haben, kannst du trotzdem die maximale Geschwindigkeit fahren. Das ist die
2:39:47
von der wir jetzt hier reden gerade, ja? Du musst nichts machen, als das Ding zu bewegen. Das muss dich nur bewegen und dann erkennt er, okay, ich muss jetzt hier Vollgas geben.
2:39:55
So, dann hast du im Gegenzug Unterstützungsstufe eins oder was ihr hier als Sparmodus bezeichnet in der Pressemitteilung. Dazu. Da kannst du dann,
2:40:04
einhundert Kilometer zusätzlicher Reichweite generieren. Und das ist halt schon ganz ordentlich, ne?
2:40:11  Malik
Darf ich nochmal fragen, wie ist das Unterstützungsstufe null? Ähm äh tritt sich das dann schwer oder ist das einfach wie Fahrradfahren?
2:40:19  Phil
Es gibt keine Unterstützungsstufe null. Also du meinst, wenn das Fahrrad gar nicht gar nicht unterstützt, weil der Akku leer ist letzten Endes.
2:40:25  Malik
So was ja, genau. Also wenn nichts mehr.
2:40:27  Marcel
Also Unterstützungsstufe null ist, ähm du hast das Fahrrad entsperrt und schaltest es nicht ein, ne, dann kannst du natürlich damit fahren. Ähm es scheitert dann nicht.
2:40:35
Ne, wenn's wenn du, wenn du es einschaltest, dann gib wenigstens die Schaltung, aber einen äh Widerstand hast du eigentlich nicht. Also nicht diesen äh was damals bei den ähm.
2:40:45
Bosch-Mittelmotoren so war oder bei den Mittelmotoren allgemein, wo du dann den Widerstand im Motor gemerkt hast, die sollen ja jetzt auch echte Freiläufer sein, hast du den dann wohl auch nicht mehr, aber das merke ich bei dem Fahrrad nicht, also ich kann das ganz normal fahren. Ähm
2:40:58
Ich mag keinen zusätzlichen Widerstand, wenn das Fahrrad aus ist sozusagen.
2:41:01  Phil
Es ist wie Fahrradfahren, um deine Frage zu beantworten.
2:41:04  Malik
Aber mit nur einem Gang.
2:41:05  Phil
Du hast da nur Eingang, genau. Also wenn das Fahrrad aus ist.
2:41:08
Das ist der einzige Zustand, in dem du gar keine Unterstützung bekommst, ne? Und dann hast du auch keine Schaltung. Das ist der Nachteil. Ähm ansonsten so Unterstützungsstufe eins ist halt irgendwie sehr bequemes,
2:41:19
fahren, wo man auch mal eine leichte Steigung fahren kann, sich aber vorkommt, als würde man in der Ebene fahren ungefähr so.
2:41:24  Malik
Mhm. Aber man kommt auf jeden Fall immer irgendwie nach Hause.
2:41:28  Marcel
Also ich muss nochmal korrigierend sagen, ne? Du kannst Unterstützungsstufe null einstellen, so kannst du's ausschalten, das geht.
2:41:33
Ja ja, du kannst im Display wirklich du kannst lange auf den rechten Knopf drücken, dann geht er ja von null über eins, zwo, drei, vier, äh rolliert er ja durch und du kannst auf null schalten, das geht schon. Ne, also es geht dann Licht an und er schaltet auch, äh aber du trittst komplett selbst.
2:41:48
Dann hast du quasi unendliche Reichweite.
2:41:50  Phil
In meinem Kopf kannst du nur eins bis vier und es gibt keine Null, aber mein Kopf ist ein Sieb, ne? Also innendrin, außen nicht, außen sieht man das nicht so, aber.
2:41:58  Marcel
Ja. Du sagst ja auch.
2:41:59  Phil
Aber ich kann mich an eine Null nicht erinnern, ehrlich gesagt. Ist aber auch egal. Sieht man ja dann. Darum geht's ja gar nicht. Wichtig ist halt, dass du das Ding tatsächlich nur,
2:42:08
Ich nenne es mal als Range Extender benutzen kannst, ne? Du kannst nicht das Fahrrad damit antreiben, sondern du kannst damit den Antriebsakku aufladen. Das äh muss man vielleicht wissen
2:42:17
den ein oder anderen interessiert das vielleicht. Dreihundertachtundvierzig Euro
2:42:21
ist nicht gerade was man nennen würde aber gemessen am Preis des Fahrrads und das ist natürlich alles irgendwie in Relation zu setzen muss man natürlich sagen ist es jetzt,
2:42:33
Ja, also wenn man's braucht, dann muss man das halt bezahlen. Es gibt noch ein anderes Feature, sorry, hab dich unterbrochen.
2:42:43
Noch ein anderes Feature
2:42:44
und äh leider eins, dass nur jetzt kommende Fahrräder betrifft, also wir werden ja weiter das S drei und X drei haben, aber offensichtlich haben die in den Innereien ein paar Neuerungen bekommen.
2:42:58
Die es jetzt dann möglich macht, ähm diese.
2:43:01
Sachen finden, Funktionen über sein iPhone zu benutzen. Und da wir ja hier den Audiodampf Premium Podcaster an Bord haben, Mike, erklär du doch, was es damit auf sich hat.
2:43:11  Malik
Ja genau, ähm von Move hatte
2:43:14
Kurz bevor jetzt, ich glaube letzte Woche war's Apple äh diese neuen Air Text äh vorgestellt hat. Das sind so kleine äh Schlüsselanhänger,
2:43:23
so Tracker, ne, so Tracker, die man irgendwo dranmachen kann. Ähm
2:43:26
hat von Move und noch zwei andere Firmen, haben zeitgleich vorgestellt, dass ihre Fahrräder, beziehungsweise was auch immer die anderen haben, jetzt auch sozusagen Tracking eingebaut haben. Hat ja schon immer so einen Service, wir hatten das ja in der Sendung auch ausführlich besprochen, inklusive Detektiv hinterherfahrt Team,
2:43:42
Ähm aber es gibt eben auch so etwas, wo du quasi in deiner App einfach gucken kannst, wo ist denn jetzt das Ding
2:43:50
ist es so, es gibt von Apple ein MFI Programm made for iPhone heißt das. Ähm und diese ATEX sind zwar ganz nette Tracker, sehr teuer, aber nett, äh die.
2:44:01
Sind eigentlich aber mehr nur so was wie so ein Proof of Concept. Also das heißt Apple bringt ein kleines Ding raus, was du kaufen kannst. Und dann alle, die ein iPhone haben, kennen die App, wo ist, mit dem wunderbaren deutschen Namen, wo ist und da kann man ja bisher, sage ich mal, seine,
2:44:15
Lieben, tracken, die das freigegeben haben oder eben auch neuerdings
2:44:20
Seite iOS vierzehn Punkt fünf. Und Dinge ist eben nicht nur, die von Apple verkauften Dinge, wie die Attacks, sondern,
2:44:27
auch so was wie Fahrräder. Firmen können sich darum bewerben bei diesem MFI Programm äh teilzunehmen. Die müssen natürlich bestimmte
2:44:36
Voraussetzungen dann erfüllen technischer Natur und äh sobald man dann MFI zertifiziert ist.
2:44:42
Kann man eben auch in dieses Suchnetzwerk rein, wenn man da alles erfüllt. Und die haben das offensichtlich zum Marktstaat auch schon direkt getan. Zu erwarten ist, dass das natürlich sehr, sehr, sehr viele andere auch tun wollen und werden.
2:44:54
Ähm also worum es hier geht, ist ein Fahrrad, was ihr in eurem iPhone dann tracken könnt. Ihr könnt also immer gucken, wo ist mein Fahrrad und wahrscheinlich kann man auch so dieses Piepsen äh wenn's verloren ist, macht jetzt nicht so viel Sinn
2:45:08
Also bei einem Schlüsselanhänger macht's schon Sinn, wenn man den piepsen lassen kann. Ein Fahrrad verliert man ja meistens nicht so sehr aus den Augen, dass man das nicht wüsste, aber da ist es eher Diebstahlsicherung. Ähm
2:45:17
Ich hab's natürlich nicht ausprobiert. Es ist aber so, dass ähm wie gesagt, das S drei oder das X drei ähm was
2:45:24
dem Tag, letzte Woche oder so, neu verkauft wurden, dass die diese ähm Option haben und das liegt daran, dass es eine eigene neue Platine mit neuen Chips drauf
2:45:35
braucht, um das zu ermöglichen. Das ist also nichts, was per Software nachgerüstet werden kann, leider.
2:45:41
Phil, du hast doch da eine neue Partien bekommen, aber hast du noch nicht ausprobiert, ob da was geht?
2:45:46  Phil
Ich hab's mal angemacht und hab durch die App geswipet und hab nicht gesehen, dass ich das irgendwie machen könnte. Also behaupte ich mal, geht nicht. Also ich hab ja jetzt grade vor zwei Wochen diese dieses ausgetauscht.
2:45:58
Da haben wir ja in der letzten Sendung darüber gesprochen. Da scheint es aber noch nicht drin zu sein. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie die Dinger auch einfach rumliegen haben, um die zum Austausch schnell rausschicken zu können. Und dass sie dann nicht irgendwie äh
2:46:10
das neue top of the Pops-Zeug irgendwie den schon bestehenden Kunden in die Fahrräder schicken.
2:46:15  Marcel
Läuft denn dein Fahrrad jetzt mittlerweile? Also sprich, ist das Ding angemeldet, hast da mit dem Support da schon den Kontakt gehabt?
2:46:21  Phil
Ja, ich hatte ähm den einen Tag ein bisschen Mühe, überhaupt irgendjemanden zu erreichen, habe dann aber am äh nächsten Tag mit jemandem gesprochen
2:46:28
das ging auch dann alles sehr schnell um reibungslos und ganz entspannt. Dem hab ich die die Meckadresse von dem neuen Teil durchgegeben. Der hat die ins System gehakt, hat das mit meinem Account verknüpft
2:46:39
und äh genau, dann hat er mir noch eine Mail geschickt mit einem Rücksendelabel. Da konnte ich dann eben die Verpackung von der neuen für die Alte nehmen, um sie zurückzuschicken, äh kostenlos und so weiter, wie sich das gehört, wie man das erwarten würde
2:46:53
Und dann bin ich raus, habe das Fahrrad verbunden. Hat erstmal nicht funktioniert. Und dann fand ich's erst mal doof, bin spazieren gegangen, hab's noch mal probiert, da war alles, als wäre nie was anders gewesen, hat einfach. Dann ging's einfach so.
2:47:03
Wie Hightech so ist, Magie.
2:47:05  Marcel
Und äh dadurch, dass der ähm Lautsprecher ja kaputt war, hast du natürlich auch in dem Parkett nicht mitbekommen, wie das Ding weiter Alarm gemacht hat oder ähm.
2:47:14  Phil
Äh das war.
2:47:15  Marcel
Dann in Zwischenzeit aus.
2:47:17  Phil
Ja, dass das war natürlich witzig. Das Teil hatte ja äh weiterhin auf auf Bewegung reagiert und hat dann irgendwie Totenkopf angezeigt und wahrscheinlich auch das Alarm äh Geräusch gemacht, aber das konnte man, weil der deutschsprachiger kaputt war, nicht hören
2:47:30
das hat noch ein paar Tage vor sich hingeblinkt und geleuchtet und dann hat's halt irgendwann aufgehört.
2:47:35  Marcel
Mhm.
2:47:36  Malik
Genau da sollte ich vielleicht auch noch was zu sagen bevor die Frage kommt. Also diese typischen von move Sicherheitsfeatures ähm gibt's natürlich weiterhin
2:47:45
Ne? Also man kann zusätzlich diese Find My Suche machen
2:47:49
und man kann auch einen Piepston abspielen, wenn der Lautsprecher nicht kaputt ist, ne? Also wenn das Fahrrad irgendwo in der Nähe ist, wie üblich, man torkelt betrunken aus der Kneipe und irgendwo im Busch liegt das Fahrrad oder,
2:47:58
wer kennt es nicht? Ähm
2:48:01
dann kann man das schon piepsen lassen, wenn's weiter weg ist und das ist jetzt das Ding, wenn's geklaut wird oder so, dann kann man das in den Lost Mode schalten, das hatte ich eben nicht erwähnt. Also man kann Items, die wirklich verloren gegangen sind oder die man für geklaut hält in den Lost-Modus schalten. Und was der Riesenvorteil von diesem Netzwerk ist,
2:48:17
Das ist eigentlich der äh Kracher, den sie sich jetzt zusätzlich mit einbauen ins Fahrrad. Ähm das,
2:48:24
Jedes Gerät, was diesem Feind mein Netzwerk angehört und das sind natürlich alle Apple-Geräte. Also ich sage mal, neuere MacBooks, ähm,
2:48:31
alle iPhones, iPads und eben auch solche Fahrräder senden wie die Corona-Warn-App zum Beispiel, sogenannte Bluetooth-Icon äh,
2:48:40
Bluetooth Beacons aus. Ne, die machen also wie so ein U-Boot, so Pink,
2:48:45
mit so einem Code drin, das die sind halt anonym, die sind nicht identifizierbar für jemand anderen, aber die sagen, anderen Apple Geräten in ihrer Gegend, hey, ich bin da und ich habe hier so eine kryptische Nummer. Und weil es inzwischen sehr, sehr viele von diesen Apple Geräten gibt.
2:48:58
Warten sie im Prinzip nur drauf, bis irgendwo in der Nähe,
2:49:01
mal ein anderes Apple Gerät vorbeigeht und das empfängt, das ist immer noch alles und anonym, aber es leitet das durchs Netzwerk weiter und wenn, sagen wir mal jetzt Marcel klaut
2:49:12
besoffen, wie üblich, ähm dann das Fahrrad von Phil und Phil fragt sich, wo ist mein Fahrrad und pink dann irgendwie dieses Fahrrad an und in der Nähe von Marcel geht jetzt Jakob mit seinem iPhone vorbei, dann würde das Fahrrad
2:49:24
über Jakobs iPhone ins Netzwerk sagen können, hallo hier bin ich
2:49:28
Und dann würde Phil auf seinem Telefon äh ein Ping empfangen. Hey, dein Fahrrad ist aufgetaucht, auch wenn es kein Netz hat sozusagen.
2:49:36
Und ähm da ist natürlich für so eine Fahrradsuche, ich sage mal, in einer Stadt wie Berlin oder so, ähm da ist es natürlich schon so, wenn dir jemand dein Fahrrad klaut, dann,
2:49:45
müsste die Diebin oder der Dieb sehr drauf achten, dass nirgendwo in der Gegend äh irgendjemand mit einem Apple Gerät vorbeigeht, damit es nicht lokalisiert werden kann.
2:49:53
Das heißt, das ist durchaus nochmal eine deutliche Erweiterung einfach zu so Satelliten gestützter Ortung oder sowas in der Art.
2:50:00  Phil
Das stimmt.
2:50:01
Das ist auf jeden Fall interessant. Also du hast natürlich diesen, mein Fahrrad des Wegmodus und so weiter, das kannst du ja mit der von Move App machen. Äh aber das tatsächlich, was du jetzt gerade erwähnst, das finde ich interessant. Das ist natürlich nochmal ein ein Schritt weiter ein Level höher,
2:50:14
das, was man bisher haben konnte. Ich habe erst gedacht, okay, Spielerei interessiert mich nicht, was soll der Quatsch? Aber ist, wenn man sich's tiefer anguckt, äh anguckt tatsächlich doch ganz cool.
2:50:23  Malik
Ist ein bisschen mehr Tesla, ne? Also Chris ist halt auch nicht ausgebaut. Also außer natürlich wirklich Platine aus dem Rohr und so, aber ich meine, dann machst du auch das Fahrrad kaputt. Aber ich sage mal, der Ansatz ist im Prinzip ein bisschen mehr Tesla.
2:50:37
Gibt's eigentlich inzwischen Erkenntnisse, die klauen Leute Teslas oder ist das einfach das macht das keiner?
2:50:43  Marcel
Ja, also wenn dann wahrscheinlich äh.
2:50:46  Phil
Dumme Leute.
2:50:47  Malik
Nur kurz.
2:50:50  Marcel
Also ich kann's mir bei meinem nicht vorstellen, es sei denn, es kommt jemand mit einem Transporter vorbei und ähm nimmt ihn mit. Ähm.
2:50:59
Dass man in den Wagen vielleicht reinkommt, ja okay, also einbrechend, ja,
2:51:03
glaube ich gerne, aber klauen Model S hat man schon öfters mal auch gesehen, dass halt auch der der Kiefer und sowas ausgelesen werden kann und dann oder dieser dieser dieser Funkreichweite erhöht werden kann und dann man mit.
2:51:16  Phil
Gleiche Schwachstelle wie bei allen Autos sonst.
2:51:18  Marcel
Bei allen anderen Auto.
2:51:19  Malik
Tracken kannst du ihn ja dann trotzdem, ne?
2:51:21  Marcel
Ja, ja klar. Äh zumindest, wenn du dann das Auto abstellst, äh dann ist er tot, ne? Du brauchst den Schlüssel,
2:51:28
dann ab dann geht das. Das hatten wir ja glaube ich damals, als wir mit äh dem Model S vom Stefan,
2:51:34
rumgefahren sind, dann hattest du nämlich den Schlüssel einstecken und er ist weggefahren. Ähm nach unserem Treffen und dann sagt er du, der Schlüssel ist weg. Äh hm, ich ich glaube, ich komme am besten nochmal zurück. Also er konnte zumindestens,
2:51:46
oder das Auto abzustellen, ähm nochmal zurückfahren, den Schlüssel holen, ansonsten äh wäre das nichts gewesen, ne.
2:51:51  Phil
Genau. Ja, das Auto beschwert sich dann natürlich, wenn's den Schlüssel nicht findet, dann wirst du darauf aufmerksam, falls du ihn irgendwo liegen gelassen hast, ne? Ähm,
2:51:59
Ja, also das, das ist natürlich richtig so der der Funkschlüssel ist äh beim, bei Tesla dieselbe Schwachstelle wie bei anderen Autos, die das nutzen. Das ist halt der Vorteil von Model drei.
2:52:09
Außer du hast ein Kieferort für machen kannst für weiß nicht dreistellig Euro glaube ich kostet das ne?
2:52:18  Marcel
Ja, also ich ich gebe auch nach wie vor äh einen Code ein, um meinen Wagen überhaupt freizuschalten. Das heißt, äh da muss sich jemand schon entweder meinen Code kennen, ne. Das kann natürlich mit den Kindern passieren. Ähm aber ansonsten.
2:52:30  Malik
Kinder, das gibt Gründe.
2:52:32  Marcel
Ja, also wir vor allem die fahren ja damit auch, also von daher ja ja klar, also.
2:52:38  Phil
Marcel ändert den Code täglich, er hat ein Buch, ein handschriftliches Buch, in dem stehen die Codes für die nächsten Tage schon drin, hat da fein ausgewürfelt, damit's sicher ist und random.
2:52:49
Nee, natürlich nicht. Äh Schmarren. Ja, aber das mit dem Code ist eine ganz gute Idee. Ich habe mich schon immer gefragt, warum du das machst, aber jetzt verstehe ich das auch.
2:52:57  Marcel
Ja
2:52:57  Phil
Da bin ich äh bin ich, weiß ich auch nicht, zu faul.
2:53:01
Obwohl's bei meinem Auto wichtiger wäre als bei deinem. Erstens, weil's den äh Funkschlüssel hat und zweitens, weil das natürlich das trauenswerte Rauto ist.
2:53:10  Marcel
Nein.
2:53:12  Phil
Nur schneller, aber meins ist dafür schöner. Okay, weiter im Programm.
2:53:16  Malik
Ich würde beide klauen, ist okay.
2:53:18  Phil
Ja, du was? Du würdest klauen? Das haben wir jetzt alle gehört. Okay. Also, weiter im Text. Ähm.
2:53:23
Wir haben ja in der letzten, vorletzten Episode haben wir ja über Batterie, Recycling und dergleichen mehr gesprochen und auch den den ganzen Kreis nochmal gezogen, warum es wichtig ist
2:53:37
dass die Antriebsakkus von E-Autos und Bussen und Lastern und äh allen Fahrzeugen, die diese Dinge benutzen, möglichst lange im Einsatz sind, eben um,
2:53:47
positive Umweltbilanz zu sorgen im Endeffekt, ne? Also
2:53:51
Das ist ja jetzt nichts, was für euch irgendwie neu wäre. Äh was auch nicht neu ist für äh euch ist, dass äh Gustav Tuschen, der Leiter der Entwicklung Daimler, Bassis, Sachen sagt, das wisst ihr nämlich auch, wenn ihr Episode dreiundsiebzig gehört habt
2:54:04
Das ist zwar nicht Mister New Demeter, aber äh der andere von den von den Herrschaften, der in dieser Präsentation, die wir damit geschnitten haben damals.
2:54:12  Malik
Kiste, ne?
2:54:13  Phil
Genau, die EC-Terror-Kiste, Episode dreiundsiebzig, ähm, da hat der mit seinem Kollegen, dessen Name ich jetzt leider nicht äh parat habe.
2:54:22
Uns diese Präsentation gegeben, die wir mitgeschnitten und veröffentlicht haben, da äh daher kennt ihr den Herrn Tuschen. Genau und der hat äh kürzlich gesagt,
2:54:31
auf jeden Fall erheblich besser ist als der,
2:54:37
von jedem konventionell angetriebenen Stadtbus. Das aber die Weiterverwendung der Batterien, wie ich eben gesagt habe, die Ökobilanz, zusätzlich und unter Umständen deutlich verbessert,
2:54:47
ne? Wir haben ja darüber gesprochen, Episode hundertvierundzwanzig, Probleme durch Akkus, die zu früh ins Recycling gehen und, und, und. Deswegen Second Life wichtig. Wir haben ja auch schon festgestellt im Rahmen der äh
2:54:57
Episode, da ist noch Luft nach oben. Man muss die Dinger nicht gleich recyceln. Man kann damit trotzdem Sachen machen, auch wenn sie aus Prototypen kommen,
2:55:06
und man sie nicht in die Serienfahrzeuge einbauen kann. Das habe ich dann äh auch verstanden. Ich glaube schon während der Sendung, vielleicht auch erst nachher, man äh dass man da an bestimmte Regularien gebunden ist, dass es um Sicherheit geht, dass es um äh.
2:55:18
Ähm um hier, wie heißt das, Garantie und.
2:55:21  Marcel
Garantie für Verkäufer, ja.
2:55:23  Phil
Solche Sachen irgendwie geht und deswegen kann man nicht einfach so einen Prototypen Akku in ein Serienfahrzeug stecken und dann sagen, hier viel Spaß
2:55:29
verstanden. Okay, ja, jetzt sollte man aber doch Sinnvolles machen und nicht gleich zum Recycler gehen, wo sich die Akkus bekanntermaßen schon stapeln. Das haben sie sich bei Daimler auch gedacht und die Akkus aus den E-Citaro Bussen sind jetzt auch nicht klein,
2:55:43
da ist ordentlich was drin. Da haben sie sich jetzt gedacht, uh, neues Projekt, wir machen mal ähm diese Batterien, wir bauen die ein als Speicher eines Gleichrichter unter Werks und nennen das Projekt GUW Plus.
2:55:54
Unter Werk plus. Ja, plus, weil geiler. Was ist eigentlich in Gleichrichter unter Werk? Wisst ihr das?
2:56:04
Ich musste es auch nachgucken ehrlich gesagt. Also ein Gleichrichter unter Werk wandelt die zur Verfügung gestellte Wechselspannung in der Regel zehntausend Volt in siebenhundertfünfzig Volt Gleichspannung für die Oberleitung der Stadtbahn um.
2:56:18
Ja, ich hab's in deinem Gesicht gesehen, wenn ich's erzählt habe.
2:56:20  Malik
Ich wollte nur gucken, ob das.
2:56:22  Phil
Ob ich richtig nachgeguckt habe. Ich hoffe, ich hab's richtig nachgeguckt, ob's ob's jetzt zehntausend und siebenhundertfünfzig Volt sind und ihr irgendwelche anderen wollts, weiß ich nicht genau, ohne Gewähr, ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist nur,
2:56:33
dass man eben dort äh dass Daimler dort und mit dort meine ich äh Hannover ähm in einem neuen, gleichrichter Unterwerk in Hannover
2:56:42
ab dem Quartal vier.
2:56:45
Zur Versorgung der Stadtbahn und Elektrobusse, der Östra, ich nehme an, das sind die dortigen äh innerstädtischen Verkehrsbetriebe äh verbauen wird. So und äh jetzt nehmen sie halt die Energiespeicher aus mehreren E-Citaro Bussen
2:56:58
Und zwar zwanzig Batteriesysteme aus Erprobungsfahrzeugen, ja, für dieses Pilotprojekt. Mit insgesamt fünfhundert Kilowattstunden Kapazität.
2:57:08
Der wird dann jetzt benutzt, um äh als Puffer zur Nutzung der Rekarationsenergie der Bahnen zu zu dienen. Der kann Lastspitzen ausgleichen,
2:57:18
und sorgt für Wetterbetrieb, falls mal der Strom weggeht, also bei Netzausfällen quasi unterbrechungsfreier Stromversorgung, in dem Fall und kann außerdem,
2:57:28
öffentliche Ladeinfrastruktur versorgen. Diese alten EC Taroprobungserprobungsfahrzeug.
2:57:34
Transaktionsbatterien. Genau. Äh da habe ich mir gedacht, ist ja eigentlich eine geile Idee und einfach als Inspiration.
2:57:43
Für die, die sich um solche Sachen kümmern, habe ich das jetzt einfach mal erzählt.
2:57:49  Marcel
Sehr schön. Sehr schön erzählt. Also ähm was ich ja interessant finde, ist, dass man natürlich ähm also ganz am Anfang habe ich immer so gedacht, ja Straßenbahn, die fährt halt ähm von dem
2:58:01
Strom, der da über die äh Oberleitung kommt oder die U-Bahn, die hat dann da so Schienen an der Seite. Ähm,
2:58:09
die Fahrzeuge natürlich auch rekoperieren und damit ja äh elektrisch bremsen und den Strom auch wieder einspeisen in das Netz
2:58:16
Ne, das das ist mir ganz am Anfang gar nicht so äh bewusst gewesen, bis ich das erste Mal von diesen Schwungradspeichern mal gelesen und gehört habe
2:58:24
Ja, da soll's ja auch eine Straßenbahn geben, die Schwungradspeicher als ähm ja, als Speicher benutzen, ne, also sprich,
2:58:33
'ne Straßenbahn, die bremst in eine Haltestelle rein, ne? Und die Energie, die muss ja irgendwohin, ne? Es steht ja nicht gleich daneben, 'ne Straßenbahn, die das dann zum Beschleunigen benutzt.
2:58:43
So und äh.
2:58:44  Phil
Stell mir das gerade vor, wie immer eine neben dran fahren muss und wenn die eine dann heizt die andere los.
2:58:49  Marcel
Richtig. Genau so und dafür hat man halt die äh Sprungradspeicher äh eingesetzt. Die sind an der Stelle natürlich ähm weniger ähm.
2:58:58
Komplex als jetzt zum Beispiel so eine Batterie mit Batteriemanagementsystem und bla, äh sondern wird halt eine eine Masse äh hochgedreht, die dann äh auch wieder abgebremst wird und Strom quasi zur Verfügung gestellt wird. Äh von daher.
2:59:12
Schon mal interessant, dass man hierfür jetzt natürlich auch Batterien einsetzt. Eigentlich sind die für sowas zu teuer
2:59:18
Ne, aber wenn man ähm ja eh wie sagt man immer so schön, das sind ja eh da Geräte oder EDA-Komponenten, weil sie halt da sind, dass man die an der Stelle dann einsetzt. Finde ich klasse.
2:59:31  Phil
Ja, auf jeden Fall. Also ich finde, jeden Einsatz für einen noch brauchbaren Akku besser, als den beim Recycler?
2:59:38
Wo man den einfach nur noch auseinander nehmen kann und so ganz,
2:59:41
komplett verlustfrei geht das natürlich nach wie vor nicht ab das Ding. Mit dem Wiedergewinn von Ressourcen, die da verbaut worden sind, ne? Das ist immer die allerletzte Möglichkeit und das Thema wird eigentlich ja schon von Anfang an.
2:59:54
Bei äh Traktionsakkus von E-Autos und so weiter immer wieder mitgenannt, immer wieder mit aufgehängt, es geht immer nur dann wirklich gut,
3:00:02
wenn der Strom, äh wenn der Strom nachhaltig erzeugt wurde und wenn der Akku nach seiner Zeit im im Auto oder im Bus,
3:00:10
oder ein Fahrrad von mir aus noch für was anderes zu gebrauchen ist. Okay, die Fahrrad-Akkus wahrscheinlich nicht. Dafür sind die zu klein, dass man das irgendwie sinnvoll benutzen könnte.
3:00:19  Malik
Weißt du, was mich mal interessieren würde? Sollen wir nicht mal jemanden von Düsenfeld einladen?
3:00:24  Phil
Doch klar, es steht auf der Liste.
3:00:26  Malik
Alles klar, tschö.
3:00:27  Phil
Du kannst ihn gerne anrufen. Ich habe das noch nicht gemacht.
3:00:29  Malik
Buongiorno. Mhm.
3:00:32  Phil
Ja, äh die Liste der Leute, die man unbedingt mal einladen muss, ist natürlich lang. Aber äh das steht dann natürlich auch drauf, dass äh.
3:00:41  Malik
Die ersten hundert Plätze sind.
3:00:44  Marcel
Ja, genau.
3:00:45  Phil
Naiv und optimistisch, aber auch nicht komplett verblendet, ne.
3:00:49  Malik
Bis der mal Deutsch lernt.
3:00:52  Phil
Ja genau, es ist halt das, nee, zu anstrengend, ne. Ich würde mich auch auf Englisch unterhalten. Falls er Bock hat, kann er sich ja melden.
3:01:03
Ja, okay, na gut. Äh habt ihr gehört, von den äh in München gehackten Ladesäulen?
3:01:11  Marcel
Ja, ich weiß, ich weiß nicht warum, aber bei gehackt.
3:01:15  Phil
Gehackt, habe ich nicht gesagt.
3:01:17  Marcel
Ich habe gedacht bei gehackt muss ich immer wieder irgendwie an äh Matthias denken. Äh Matthias Dahlheimer, ne, weil
3:01:25
Ähm weil er hat ja tatsächlich bei Ladesäulen, ich nenn's mal so gehackt, ne, um ähm ja die Schwachstellen äh der Datensicherheit dort auch.
3:01:35  Malik
Kommen. Es ging um Waffeln.
3:01:36  Marcel
Ach so, na gut. Es fing mit Waffeln an, ja, okay. Auf jeden Fall.
3:01:38  Phil
Fingen mit Waffeln an, ja. Oder, oder es hörte mit Waffeln auf, weiß nicht.
3:01:43  Malik
Da sollte man vielleicht noch erklären, er hat's halt geschafft ein Waffeleisen quasi an so eine Ladesäule, an so einer Ladesäule zu betreiben. Und ich finde, das ist auch ein absolut legitimer Art, eine Ladesäule zu nutzen.
3:01:53  Phil
Ja, wo Strom ist, sollte man Waffeln backen, alte Weisheit.
3:01:55  Malik
Absolut.
3:01:57  Marcel
Ja, aber an der Stelle wurden die Ladesäulen auf einer anderen Art und Weise gehackt, ne. Also auf der einen Seite
3:02:04
passt es hier super in die Kurisitätenecke. Äh auf der anderen Seite steht hier auch so schön in den Notizen. Ähm ist es nicht witzig, ja.
3:02:14  Phil
Ja, kurios ist es, aber nicht witzig. Und ich habe äh bewusst gesagt, dass die Ladesäule gehackt wurde, denn es handelt sich nicht um Hackfleisch, sondern um Hackfleisch.
3:02:23
Zum Hacken benutzt wurde, dieser Ladesäulen, ne? Da hat irgendwie eine unbekannte Person.
3:02:28
Vielleicht bald nicht mehr unbekannt, würde ich jedenfalls hoffen. Sollte dann auch sein Fett wegkriegen, um bei dem Bild zu bleiben irgendwie. Äh er hat mit mit Hackfleisch.
3:02:38
'ne Ladesäule so bearbeitet, dass man sie jetzt nicht mehr benutzen kann, ja? Also so Stecker raus, Hackfleisch rein, Stecker wieder rein ähm und sich dann von dann gemacht. Also, das ist halt echt eine mega Sauerei.
3:02:52
Ja, mehr fällt mir dazu gar nicht ein.
3:02:53  Malik
Ist so respektlos so auch dem Tier gegenüber, was dafür gestorben ist, irgendwie der Elektromobilität, was.
3:03:01  Phil
Es ist auf allen Ebenen.
3:03:01  Malik
Egal wohin ich gucke. Es ist auf allen Ebenen einfach komplett äh ich sage mal, keine Karmapunkte gesammelt.
3:03:07  Phil
Ja, ich ich find's auch insgesamt nicht cool, wenn man den äh Blick öffnet und ich weiß nicht mal, ob's irgendwie Abendzeitung oder TZ oder irgendwie so eine andere mittelmäßige Münchener Zeitung war, die das schrieb. Ähm.
3:03:18
War bisher zwar nicht immer Hack im Spiel, tatsächlich eigentlich gar nicht
3:03:23
Aber Ladesäulen, Vandalismus in München ist jetzt auch gar nicht so neu und durchaus weit verbreitet und viel zu weit für meinen Geschmack, ne? Wenn man mit der äh MVV als Betreiber mit den Münchner Stadtwerken Werken spricht, reden die davon, dass fünfzehn Prozent der Störungen
3:03:38
von Ladeinfrastruktur in München zurückzuführen sind auf Vandalismus oder Fremdeinwirkung und oder beziehungsweise Fremdeinwirkung. Und das ist eigentlich ekelhaft viel.
3:03:47
Denn äh warum zum Teufel? Das das einfach scheiße, muss man mal so sagen.
3:03:52  Marcel
Ja. Tja, das sind halt die, die äh sich davon gestört fühlen. Ja, ihr.
3:03:59
Normales Fahrzeug, nenne ich mal oder das alte Fahrzeug, ähm jetzt keinen Parkplatz mehr zugewiesen zu bekommen, ne, weil ja jetzt da Ladesäulen stehen. Und das sind ja mitunter ja nicht nur ein oder zwei, sondern,
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auch hier schon in Straßen vier, sechs, acht Badeplätze schon gesehen, ne? Und so ein kompletter Straßenzug, der dann weg ist,
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das mag dem Anwohner dann natürlich schon nicht passen, wenn man da nicht mehr parken kann.
3:04:21  Malik
Wobei man sagen muss, also ich möchte jetzt nicht behaupten, ich sei äh kein Kind von Traurigkeiten meiner Jugend gewesen, aber manchmal sind's auch einfach nur Vierzehnjährige, die zu viel Zeit haben.
3:04:32  Marcel
Oder zu viel Fleisch.
3:04:35  Malik
Genau. Also es ist, ne und dann ich meine, es werden auch Laternen wandalisiert und ich glaube, es hat niemand was gegen Laternen.
3:04:44  Phil
Ja, was kann man gegen ja, also.
3:04:47  Marcel
Was kann man gegen Laternen sagen.
3:04:48  Malik
Ich möchte niemand auf Ideen bringen. So, also.
3:04:53  Phil
Man nicht machen. Lasst uns über weitere Kuriositäten sprechen. Wir haben ja noch eine.
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Also ist schon auch irgendwie hässlich, aber es ist ausreichend kurios, äh dass ich das hier reingeschrieben habe. Das das kam mir zuerst äh im Laufe der letzten Woche unter im im Sleckform meiner Firma hat das jemand gepostet.
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Zwar handelt es sich um das äh Model Excellence Twenty for K von ähm
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Wer jetzt gerade bei sich an was erinnert fühlt, der guckt wahrscheinlich wie ich jedes MKB Video denn diese Leute sind in Anführungszeichen Veredler,
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von Konsumentenprodukten, ja? Die vergolden iPhones oder
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Uhren oder was weiß ich irgendwie. Die machen irgendwie Dinge, die sowieso schon teuer und ganz fein sind, einfach komplett bescheuert teuer dadurch, dass sie Gold draufmachen. Das sind die.
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Ja und das, das, das Model Excellence ist ein Model S, das von Kevin ich nenn's mal.
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Wie nennt man das? Verfeinert kann man nicht sagen.
3:05:58  Malik
Vergoldet wurde.
3:06:00  Phil
Vergoldet. Zum Teil jedenfalls vergoldet wurde, darum auch die vierundzwanzig K ähm es ist, es ist ein schwarzes,
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dass man sich dort vergolden lassen kann und zwar auf eine völlig bananige Art und Weise. Also ich meine, es ist natürlich im Prinzip schon komplett bescheuert, aber wie sie das gemacht haben, äh wenn man sich zumindest die Front anguckt.
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Ist einfach komplett bescheuert, denn das Erste, was dir entgegenguckt, ist ist ein riesiger kühler Grill aus Gold.
3:06:30  Malik
Doppelniere, sagen wir's doch. Eine Doppelniere.
3:06:33  Phil
Ich sage da gar nichts dazu.
3:06:35  Malik
Zwar.
3:06:37  Marcel
Erinnert mich so an Fiska Karma.
3:06:38  Phil
Ja
3:06:39  Marcel
Mal BMW außen vor zu lassen. Ja.
3:06:43  Phil
Ja stimmt, da hat schon auch so online. Wir waren nicht so golden, aber der hat auch so ein so ein so ein paar Sachen.
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In seinem Design, die daran erinnern, ne? Also die haben sich natürlich auch optisch an irgendwas orientiert,
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äh Hauptsache, also ich glaube, sie hat ein bisschen Mühe, Sachen zu finden, die sie, die sie vergolden konnten, denn so die Front von dem Model, es gibt nicht viel her für sowas. Also musst du natürlich ein kühler Grill da einbauen
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damit du was hast, was du Gold machen kannst und sonst, sonst wird das ja nichts, ne. Äh irgendwie mit doppeltem, vierundzwanzig Karat Gold,
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Überzug. Dann auch die äh die Felgen haben sie vergoldet.
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Und im Inneren, so wie im äh äußeren Bereich irgendwie so die so die Kleinigkeiten, ne, Logos und äh ich weiß gar nicht, ob hier so an der Seite Blinkerkram und so weiter. Ähm,
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Haben Sie auch schön alles mit Gold gemacht und äh also,
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völlig verrückter Scheiß, ehrlich gesagt. Und es sieht außerdem auch noch hässlich aus, oder? Äh, täusche ich mich, Marcel.
3:07:43  Marcel
Sieht hässlich aus, total.
3:07:45  Phil
Weiß nicht, was was einreiten muss, um das zu machen. Das ist schon, hm.
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Na ja, ist auf jeden Fall was für diejenigen, die mehr Geld haben als Verstand, denn ansonsten kann man sich das überhaupt nicht leisten. Ähm es wird eine Auflage von maximal neunundneunzig Stück geben und die werden verkauft für dreihunderttausend US-Dollar jeweils.
3:08:06  Marcel
Ihr Wahnsinn. Wenn man sich überlegt, wie billig im Vergleich dazu das Auto ist.
3:08:11  Phil