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Wir spielen Woche für Woche Retro-Games mit einem Schwerpunkt auf Adventures. Unsere aktuellen Eindrücke, vermischt mit nostalgischen Erinnerungen sowie knallharten Recherchen besprechen wir in diesem Podcast.

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episode 1: Day of the Tentacle [transcript]


  • Wolfgang Schoch
  • Christian Wald-von der Lahr

Day of the Tentacle ist ein Meilenstein in der Geschichte der klassischen Grafikadventures. Das vor einigen Jahren erschienene Remake transportiert den Charme der 90er perfekt in die Gegenwart. Grund genug, es nochmals zu spielen. Im Podcast gehen wir auf die Story ein, besprechen einige Highlights und beschäftigen uns natürlich auch mit den temporalen Paradoxa, die die drei Zeitebenen des Spiels hergeben.

Darüber hinaus schauen wir uns an, wie historisch korrekt das Spiel überhaupt ist. Denn ein Teil davon spielt zur Zeit des Amerikanischen Verfassungskonvents. Zum Abschluss darf natürlich eine gehörige Portion Trivia nicht fehlen.

Was sind deine Erinnerungen an Day of the Tentacle? Sag es uns doch gerne als Kommentar zur Folge auf unserer Webseite oder per Mail.

Shownotes
  • Spiel
  • Day of the Tentacle - Wikipedia
  • YouTube: Tim Schafer und Dave Grossman spielen nochmal Day of the Tentacle
  • YouTube: Making of Day of the Tentacle Remastered
  • Day of the Tentacle - speedrun.com
  • Day of the Tentacle Remastered - speedrun.com
  • Trivia
  • LucasArts' Secret History #8: Day of the Tentacle: Trivia! Secrets! Sex! | The International House of Mojo
  • Day of the Tentacle / Trivia - TV Tropes
  • Sonstiges
  • Grobe Pixel @ Instagram
  • GrobePixel - Twitch
Credits

Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch, Christian Wald-von der Lahr
Musik: DRIFTING KORNERS


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 2021-05-15  2h7m
 
 
00:10  Wolfgang
Hallo zusammen, ähm ich freue mich, dass es heute losgeht. Mein Name ist Wolfgang und hier am anderen Ende der Leitung, da ist der wunderbare.
00:19  Christian
Chrissi.
00:21  Wolfgang
Ja, perfekter Einsatz, Chrissi, super. Genau, ähm wir möchten heute ein bisschen erzählen und sprechen und diskutieren über Computerspiele und im speziellen über ein tolles Computerspiel
00:32
aus Neunzigern und zwar über Day of the thantacle, ein cooles altes Adventure.
00:37  Christian
So, dann steigen wir doch direkt mit dem Spiel ein. Was ist denn das Allererste, was dir zu dem Spiel einfällt?
00:44  Wolfgang
Als allererstes fallen mir zwei Tentakel ein und zwar ein grünes und ein purpurfarbenes und aber mit einem Abstand von ungefähr einer halben Sekunde fällt mir ein, dass man da einen Hamster einfriert und später in der Mikrowelle wird er auftaucht.
00:57
Was fällt dir zuerst ein?
01:00  Christian
Was fällt mir zuerst ein, dass äh die die Charaktere wirklich sehr, sehr außergewöhnlich sind. Ähm dass die so gar nicht irgendwie,
01:09
ja sage ich mal in meinen Alltag passen. Also das ist der äh der steigen wir direkt bei den Kariten, der der Burnhart, so ein typischer Nerd und der der dicke Hoge und so eine ganz dünne, blonde äh.
01:23
Das sind so die die Charaktere, die haben's mir irgendwie angetan.
01:27  Wolfgang
Ja, die dünne Blonde, das ist die Laborn.
01:30
Äh den Namen kann ich mittlerweile auch schon. Ähm ja, die Charaktere sind natürlich außergewöhnlich und ich glaube, was bei Dave the thentack super wichtig ist, ähm das Setting von dem Spiel, das ist halt ein Comedy Adventure,
01:43
Also es gibt Adventures, die irgendwie so super ernst sind, wie vielleicht Indianer Jones, aber Day of Athentical ist für mich halt einfach das perfekte Comedy Adventure, weil das einfach anmutet, äh wie
01:55
wie so ein Comedy äh Cartoon irgendwie und auch unglaublich viele Gags drin versteckt sind
02:01
Und ich finde, wenn man das Spiel spielt, man hat so viele Stellen und Momente, wo man irgendwie schmunzelt oder auch mal richtig laut lachen muss. Und ähm das Spiel macht einfach gute Laune. Zum einen durch diese Gags, zum anderen finde ich das super liebevoll gezeichnet durch diese Cartoon-Grafik
02:16
und ähm also wenn ich nur dran denke die an verschiedene Szenen aus dem Spiel, dann ist es immer lustig. Also das ist das Gefühl, was ich mit dem Spiel verbinde, ist einfach Spaß.
02:26  Christian
Ja, das stimmt, auf jeden Fall. Ähm,
02:29
Ja, ich ich habe gerade nochmal nachgeschaut, ähm also das Spiel ist ja von neunzehnhundertdreiundneunzig. Es ist sozusagen schon ein ein paar Jahre alt ähm und was ich so interessant daran fand, dass trotz dieses Alters mir noch so viele Sachen im Kopf geblieben sind.
02:43
Also ich war neunzehnhundertdreiundneunzig, zehn Jahre alt und wenn ich überlege, heute bin ich ein paar Jahre älter äh und kann mich konnte mich während des Spiels ähm noch an so viele Szenen erinnern. Es kam so viel wieder hoch, so viele Ideen und so viele kleine Rätsel. Ähm,
02:57
das heißt, das Spiel hat irgendwas ganz Besonderes gehabt, was hm bei mir einfach hängengeblieben ist.
03:03  Wolfgang
Wann hast du das Spiel gespielt? Hast du es direkt dreiundneunzig gespielt mit zehn, als es rauskam?
03:08  Christian
Das ist das, was ich schon äh im im Stream versucht habe, nachzuvollziehen. Ich kann's leider nicht mehr genau sagen, wann es war. Es müsste aber um die Zeit rum gewesen sein.
03:17  Wolfgang
Also ich hab's ein bisschen später, glaube ich, gespielt. Ich glaube, also ich war,
03:22
Dreiundneunzig keine zehn mehr. Ich war da schon ein bisschen älter und äh irgendwann nach dem Release, ich meine, in den neunzigern war alles noch ein bisschen anders
03:30
ich hab irgendwo hat so 'ne Diskette oder hat so 'ne so 'ne ganze Packung von Disketten hat man irgendwie den Weg zu mir gefunden ohne Handbuch und da war das Spiel damals drauf
03:40
Und äh das muss aber auf jeden Fall Anfang der Neunziger gewesen sein. Also ich würde sagen, irgendwann mal zwischen dreiundneunzig und fünfundneunzig
03:48
und ähm als ich's jetzt nochmal gespielt habe, paar Jahre später, also jetzt dieses Jahr, ähm waren das super viele Erinnerungen dran,
03:57
und es gab so viele Momente, wo ich dann irgendwie direkt wusste, ja, komm, du musst jetzt XY machen und ähm das einfach irgendwie so getriggert wurde durch durch das ganze Erlebnis in dem Spiel.
04:08  Christian
Ja und ähm was wir noch gar nicht erwähnt haben, äh Day of Tentacle ist ja der eigentliche Titel. Es wird aber auch manchmal beschrieben als Menschen zwei. Und,
04:19
Ja, es wird es wird als Nachfolger oft bezeichnet, ähm.
04:24
Klar, es hat auch gewisse ähm äh ja, wie soll man sagen, Nachfolgeelemente davon. Ich persönlich habe es aber nie so gesehen, sondern für mich war es immer ein komplett eigenes Spiel und es hat mir auch wesentlich mehr Spaß gemacht und hat mir immer besser gefallen. Wie ging es dir damit?
04:38  Wolfgang
Ja, ginge genauso. Ich fand auch komplett anders aus. Also wenn du dir Maniac Menschen heute nochmal anschaust, ich habe mir jetzt mal in der Vorbereitung nochmal ein paar alte Screenshots angeschaut und ein YouTube-Video ähm
04:51
Das sieht halt ähm das sieht viel.
04:54
Einfacher aus, auch von der Grafik und so. Du hattest zum Beispiel kein Inventar, als ob das Inventar war halt nur ein Text, also du hast Begriffe gehabt im Inventar, keine Grafiken und auch so die ganze Aufmachung war halt noch viel, viel einfacher gezeichnet
05:07
Ähm ich finde äh der ist da halt einfach äh viel weiter
05:13
liegt vielleicht auch daran, dass Menschen äh neunzehnhundertsiebenundachtzig rauskam und Dave Ten Tackle halt dreiundneunzig und die sechs Jahre, das äh das ist halt einfach eine lange Zeit, vor allem in der Frühphase der Computerspiele, haben halt sechs Jahre super viel ausgemacht
05:27
Ähm du merkst aber, finde ich schon, dass äh dass es da schon noch viele Verbindungen gibt, also du hast äh die die Hauptfiguren, also den Burnout, den gab's schon im alten Spiel, dann den Doktor Fred gab's im alten Spiel,
05:41
die äh Tentakel gab's in dem alten Spiel, aber ich finde, dass du nicht unbedingt Manjek Menschen gespielt haben musst oder kennen musst, um äh um da Spaß dran zu haben.
05:51
Ich finde, dass äh the day of the tencle halt komplett eigenständig ist. Und wenn du das alte Game kennst, wenn du Managed Menschen gespielt hast, dann gibt's schon viele so Querverbindungen oder Referenzen, finde ich
06:02
die du dich als Kenner dann vielleicht irgendwie erfreuen und du sagst, ah ja, da ist eine tolle Connection irgendwo, aber das muss nicht sein
06:10
Also das nicht jetzt wie, keine Ahnung, bei Herr der Ringe, dass man den ersten Teil kennen muss oder das erste Buch gelesen haben muss, um das zweite zu verstehen. Ähm das ist, finde ich, schon einfach was Eigenständiges.
06:20  Christian
Ja, aber ich glaube, der Hauptpunkt, den du meintest, äh ist bestimmt auch die Grafik, also ähm männlich Menschen, neunzehnhundertsiebenundachtzig wurde halt für den C vierundsechzig entwickelt, da war einem wirklich so,
06:30
Ja, das, was der auf Tentakel auf dem PC liefern konnte, noch gar nicht zu denken. Und
06:34
Da waren halt diese Sprünge in der Grafik, in der Verarbeitung riesen, riesengroß. Und das macht auch, glaube ich, diesen Unterschied. Und wenn ich mich einfach an damals erinnere, war das halt so, ich hab's wahrscheinlich nicht miteinander verknüpft, weil es anders aussah.
06:47
Ähm und da acht also sozusagen man als als Kind äh achtet man nur nicht so sehr auf diese Details und auf diese Story-Elemente und von
06:55
Mir ging's einfach damit, von Menschen ist nicht so viel hängengeblieben, aber von der auf Tentakel ist,
07:00
ganz, ganz viel hängen geblieben und das war so dieser Punkt, ähm den ich so wirklich interessant fand bei dem ganzen Spiel.
07:07  Wolfgang
Ja. Ich finde, was da noch ein bisschen dazukommt, ist Maniac Mansion war auch nicht so zugänglich vom Gameplay. Also als wir jetzt nochmal day day of the tantical gespielt haben,
07:17
ist uns schon aufgefallen, dass es super viele Hinweise gibt,
07:20
was man irgendwie tun kann. Also ist nicht so ganz krass plakativ, aber wenn man aufmerksam ist, ist das Spiel eigentlich nicht so super, super schwer.
07:28
Also zumindest, wenn man irgendwie im Jahr zweitausendeinundzwanzig das durchspielt und vielleicht schon irgendwie äh vierzig Jahre Lebenserfahrung mitbringt. Ich fand's damals, als ich's gespielt habe, als Kind, fand ich's schwieriger,
07:39
aber ich glaube, mir sind damals viele Sachen einfach entgangen. Aber wenn du dir männig Menschen anschaust, ähnlich wie Zeigner Cracken
07:46
Ist ja auch eins von den ganz alten Lukas Arzt Games. Die waren einfach noch brutal schwer.
07:51
Also die waren einfach super, super schwierig und ich finde bei der Dave tantical die ganzen Rätsel, die sind ziemlich logisch, also da ist auch nichts so super weit hergeholt das
08:00
Und ähm ja, ist einfach ein schönes, rundes Spiel.
08:03  Christian
Ja, ich denke, es ist halt für die äh die Erfahrung, die äh die Firma Lukas Arzt dann gemacht hat. Also die haben halt sechsundachtzig damit angefangen und äh bis dreiundneunzig hatten sie halt schon acht Spiele davor gemacht, wo sie einfach gemerkt haben, hey, was ist schwierig, was ist leicht, wie funktioniert das jetzt hier mit der Grafik? Also vielleicht ist es auch so,
08:19
Die ersten paar Versuche waren ganz cool.
08:22
Sie haben sich halt auch einfach weiterentwickelt und da waren halt einfach auch richtig, richtig gute Leute am Werk. Also da kommen mir halt direkt äh ja Namen bei bei Lukas den Sinn, wie Ron Gilbert.
08:34
Und äh sozusagen als.
08:37
Als der, wie soll man's, wie wie nennt man ihn denn, äh in der Szene? Ja, genau. Oder dann ähm.
08:45
Wen haben wir hier noch, den Douglas Adams? Das sind alles so Namen, die kennt man irgendwie.
08:51
Ähm und ich glaube, die haben diese Spiele schon mitgeprägt und mit gezeichnet ähm und dann, also was was mir halt auffällt, ist so diese Liebe zum Detail.
09:02
Trotz dieser frühen Zeit.
09:03  Wolfgang
Ja, also das ist mir jetzt auch aufgefallen beim beim Wiederspielen. Da ist mega viel Liebe zum Detail drin und du merkst dem Spiel nicht an, dass es ähm ja, lass mal rechnen, über zwanzig Jahre alt ist.
09:16
Über fünfundzwanzig er hat so es ist sehr alt, also von neunzehnhundertdreiundneunzig. Das merkt man dem Spiel nicht an. Und ähm ich vergleiche das vielleicht auch gern mal mit Filmen. Es gibt zu Filme
09:28
sind fünfundzwanzig Jahre alt oder zwanzig Jahre alt oder dreißig Jahre alt und die kannst du dir heute noch anschauen und die wirken nicht so alt
09:35
Die wirken nicht so alt von ihrer Optik, die wirken aber auch nicht so alt, von dieser ganzen Story oder von diesem Setting, das es da gibt,
09:43
und es gibt aber Filme, die sind so zwanzig Jahre alt und die kann man sich heute nicht mehr anschauen. Und ich finde ist so ein Spiel
09:51
der Klassik-Variante von dreiundneunzig sieht man schon an, dass es ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Das ist einfach ein bisschen pixelig und auch wenn heute diese ganze Retrowelle da ist und Nostalgie et cetera und Pixelgrafik bittercool ist, sieht man dem Spiel schon an, dass es alt ist, von der Grafik her, dass es eine gewisse Reifezeit hinter sich hat
10:08
Aber ich finde, was die Story angeht, da ist,
10:12
ist immer noch gut einfach. Also die ist nicht irgendwie so ausgelutscht oder oder so total Banane, die ist immer noch cool und die ich finde, die kann dich heute immer noch irgendwie begeistern.
10:22  Christian
Genau, also die Story ist äh sensationell und die hatten der Grafik ähm gar nicht so viel zu tun, also die die wir haben ja bei uns im Stream die Remastered-Version gespielt, die zweitausendsechzehn rauskam,
10:34
in der Remastered-Version haben wir es ja auch öfter mal ausprobiert. Man kann auf die alte Version zurückschalten
10:39
und kriegt dann einfach die alte Grafik wieder angezeigt und das war bei dem Spiel
10:44
gar nicht so ein großer Unterschied. Also man hätte das Alter auch ohne Probleme spielen können. Und das fand ich eigentlich das das Beeindruckendes, also es beeinträchtigt die Story nicht, klar auf neuen Bildschirmen zur heutigen Zeit ist das äh etwas
10:57
äh gecleante ähm äh Interface mit der Grafik ein bisschen schöner und auch die Bedienung ist ein bisschen einfacher, aber.
11:05
Aus meiner Sicht hätte man auch locker das alte spielen können und hätte den gleichen Spielspaß gehabt.
11:09  Wolfgang
Finde ich auch. Ich finde auch bei so alten Spielen ähm,
11:13
Grade so Pixel, Grafiken, die so Anfang der neunziger rauskamen, die sind in der Regel auch gut gereift, äh nicht gereift, gut gealtert oder gereift, vielleicht auch beides. Ähm was ich gar nicht mehr spielen kann, sind irgendwelche drei D Spiele Anfang der neunziger,
11:26
da finde ich, dass die unansehnlich sind und gar keinen Spaß mehr machen. Aber ich finde, so alte Pixelspiele, die finde ich immer noch sehr, sehr charmant, weil,
11:34
damals halt für diese ganzen Pixel-Gafiken halt einfach nur eine gewisse künstlerische
11:38
Energie investieren musste und das das war im Prinzip noch was richtig künstlerisches, weil's von Hand gemacht wurde. Und ähm ich finde, wenn das damals gut gemacht wurde, dann äh dann merkt man, dass dem heute auch noch an und kann das auch sehr wertschätzen.
11:52
Ja
11:53  Christian
Dann würde ich sagen, jetzt haben wir so oft äh schon kleine Charaktere erwähnt. Wir sind schon so ein kleines bisschen in der Story gelandet. Ähm.
12:01  Wolfgang
Dann lass uns doch richtig ein.
12:02  Christian
Gar nicht, wer das Spiel gar nicht kennt, der weiß jetzt, es geht um Tentakel, es gibt irgendwelche äh drei komischen Charaktere. Lass uns doch mal voll in die Story einsteigen.
12:11  Wolfgang
Ja aber Christian, glaubst du wirklich, ich meine, jetzt haben wir eigentlich schon alles erzählt, oder? Ey, es gibt halt Tentakel und es gibt drei komische Charaktere und die Tentakeln da halt irgendwie rum und äh.
12:22  Christian
Ja gut, stimmt und eigentlich haben wir gesagt, das ist unser Lieblingsspiel. Von damals und auch heute, also ähm ja.
12:30
Ich würde sagen, wir sind fertig für heute.
12:32  Wolfgang
Ja, nee, aber dann lass uns doch mal einsteigen. Ähm wie fängt das Spiel an? Wir äh sehen am Anfang ähm,
12:39
Zweiten Takel, das Purpotentakel und äh das grüne Tentakel und ähm wenn man jetzt Menschen kennt, dann kennt man auch die beiden Tentakel.
12:48
Die wurden von äh dem Professor, nee, das ist gar kein Professor. Ich glaube, er ist nur Doktor. Von Doktor Fred wurden die gezüchtet
12:55
Maniac Menschen, da gab's einen Meteoriten, der durch so eine böse Strahlung, den Doktor Fred böse gemacht hat und der Doktor Fred hat halt zwei Tage gezüchtet, das Purpotentakel, das war so die linke Hand oder der Assistent vom Doktor Fred, der hat ihm einfach ein bisschen dabei geholfen, böse Dinge zu machen
13:11
und äh das grüne Tentakel, das war eher ein gutes Tentakel, das hat eine Rockband damals gegründet und ähm jetzt in Teil zwei, der Doktor Fred
13:20
Der ist äh wieder ein guter Kerl, weil der Meteorit, äh die Bedrohung durch die Meteorie, die haben wir in Teil eins erfolgreich abgewandt und die zwei äh Tentakel, die leben halt immer noch bei ihm.
13:30
Und ähm jetzt ist in der Nähe von dem Haus, in dem Doktor Fred mit den Tentakeln lebt, ähm da ist so ein ganz fieses äh böses Abwasser.
13:39
Man sieht hier im Intro, wie aus so einem Rohr so eine ganz fiese Brühe irgendwie rausschwappt. Und äh das Tentakel, das Purpotentakel, das trinkt davon.
13:49
Und da passiert's dann, dass diesem Timtakel äh auf einmal zwei kleine Arme wachsen. Also,
13:55
Ist fast schon ein bisschen übertrieben, finde ich. Das sind halt zwei so kleine Zipfel, die da auf einmal wachsen, so so T-Rex-Style A-mäßig. Und äh das äh,
14:05
Wird halt auch sehr böse und ähm so quasi äh
14:10
bemächtigt durch die Arme, möchte das den Takel halt direkt mal die Weltherrschaft anstreben. Und äh der Doktor Fred versucht es zu verhindern, der kann die beiden Tentakel erstmal festsetzen, der fesselt die und äh der möchte die halt einfach um die Ecke bringen.
14:24
In der Zwischenzeit konnte aber das Grüne in Tafel noch kleinen Notruf absetzen,
14:29
und äh drei von seinen Freunden benachrichtigen. Und die drei Freunde, die der Christian vorhin ja schon kurz vorgestellt, das ist äh.
14:36
Der ist ein Rowdy, so ein bisschen so ein Rockertyp. Dann äh der Burner.
14:39  Christian
Ich würde sagen, so ein so ein dicker Schlagzeuger trifft's ganz gut.
14:44  Wolfgang
Ja, dicker Schlagzeuger, ist, ist ein gemütlicher Typ einfach.
14:49
Und äh dann haben wir den Burnout, der Burnout ist, glaube ich, Physik äh Student und äh dann haben wir die, die ist, äh die ist Medizinstudentin oder Medizinerin. Ich weiß gar nicht, weiß nicht, ob die Ferdi studiert hat.
15:02  Christian
Nee, also nach nach meiner Recherche, sie studiert grade noch Medizin, also ist noch mittendrin. Äh und was ich was ich da noch an als lustigen Fakt habe, ist, äh Burnout ist der Einzige, der einen Nachnamen hat. Er heißt nämlich Burnout Bennoli.
15:15  Wolfgang
Ja stimmt.
15:16  Christian
Und äh laufen ohne ohne Nachnamen durch die Welt.
15:21  Wolfgang
Was man zu den dreien vielleicht auch noch sagen kann, um die so ein bisschen zu charakterisieren. Der Burnout, unser Physiker.
15:27
Das ist halt ein Nerd. Dann der ist halt so ein mega entspannter, chilliger Typ. Und die Laboren, die ist halt irgendwie komplett durch den Wind. Die ist einfach platt verpeilt irgendwie.
15:38  Christian
Ja, die hat auch äh, was mir bei ihr immer aufgefallen ist, optisch, die hat zwei unterschiedlich große Augen und so ganz strubbelige Haare und dadurch wirkt sie auch,
15:46
und so ein sie wirkt so sehr, ja, zerstreut irgendwie daneben. Sie guckt immer so ein bisschen an einem vorbei und ähm
15:56
Hat, dadurch, dass er so lange Haare hat, äh sieht man seine Augen gar nicht und das wirkt halt so gemütlich, glaube ich.
16:04
Ja und äh Bernhard Bernhard durch die typische Neubrille und die äh Hose so bis zur Brust hochgezogen. Hat so ein bisschen was von äh Steve Orkel damals.
16:12  Wolfgang
Ah stimmt ja.
16:14  Christian
Das sind wirklich so ganz eigene Charaktere, die die man auch sonst ähm ja gar nicht wieder trifft, deswegen ganz spannend.
16:23  Wolfgang
Ich würde auch sagen, das sind klassische Antihelden.
16:26
Also es sind klassische Antihelden, die drei.
16:29  Christian
Auf jeden Fall, ja. Und dass die drei sozusagen so befreundet sind und sind und sich irgendwie kennen, ist auch äh sehr, ja, interessant.
16:39  Wolfgang
Ja. Ja, die haben sich vielleicht im Außenseiterclub einfach kennengelernt, Ehrenmitgliedschaft.
16:44  Christian
Das kann sein.
16:45  Wolfgang
Ja, das würde zumindest, sage ich mal, so dieses, dieses Bild passen, was ja oft durch solche amerikanischen Komödien vermittelt wurde.
16:53
Und es ist ein amerikanisches äh Spiel, also für mich ist es eigentlich äh beweis genug. Na ja, ähm die drei, die kommen auf jeden Fall zur äh zur Villa von Doktor Fred.
17:07
Und finden da im Keller die beiden Tetakel gefesselt wieder. Und äh da ja, was machen sie dann? Die befreien die dann die zweite Tafel.
17:16
Daraufhin äh freut sich erstmal das Purpotentakel, denn jetzt äh kann er einfach mal die Welt erobern, äh weil er wieder frei ist. Verschwindet
17:27
Doktor Fred taucht auf oder erklärt den Dreien und dem äh dem grünen Tentakel auch mal unmissverständlich. Das ist jetzt nicht so die schlauste Idee war,
17:36
äh hier einfach das Pur-Code in Takel zu befreien. Und ähm Doktor Fred ist eigentlich schon Genie, oder Chrissi?
17:44
Kann man den, kann man den als Genie bezeichnen.
17:46  Christian
Ja, würde ich sagen.
17:47  Wolfgang
Ja
17:48
Vielleicht auch so ganz klassisch so ein bisschen so ein verrücktes Genie, aber jetzt nicht so verrückt in Form von total böse, sondern vielleicht verrückt in Form von macht sich keine Gedanken über seine Konsequenzen vielleicht.
17:59  Christian
Ja, das, man hat so das Gefühl, der der schwankt so zwischen Genie und Wahnsinn. Der
18:05
findet wilde Sachen und ähm was ihn ja auch charakterisiert, dass er rund um die Uhr Kaffee trinkt, also der schläft nie, falls er mal keinen Kaffee kriegt, äh fällt er in einen äh
18:15
fällt er direkt in Tiefschlaf und das äh ja
18:18
er schwankt wirklich so in in all seinen Zügen. Und auch so, wie er mit den Leuten redet, das ist immer so ein kleines bisschen abfällig, habe ich das Gefühl.
18:26  Wolfgang
Ja, das ist auch so.
18:28  Christian
Alle anderen auf der Welt für dumm, würde ich sagen so, wenn ich ihn, wenn ich ihn beschreiben müsste.
18:33  Wolfgang
Ja, das ist aber auch so ein bisschen der Stereotyp vom Verrückten oder vom verrückten Wissenschaftler oder vom äh vom verrückten Genie irgendwie, dass man alle anderen so ein bisschen auch für unwürdig erachtet und äh und
18:44
sich vielleicht gar nicht gerne mit den anderen Leuten so abgibt, sondern gerne einfach nur sein eigenes Ding macht.
18:48  Christian
Genau und so von der Optik her würde ich sagen, so ein so ein kleiner Mann mit einer Glatze, mit einem weißen Kittel, ganz dünn, aber dafür ein dicker Kopf und aufm Kopf so eine, was sind das, so eine Leuchte, so ein.
19:00  Wolfgang
Das ist ähm ähm da gibt's einen speziellen Namen dafür. Das ist so eine Art Spiegel mit so einer mit so einem Licht, glaube ich, wo man irgendwie mal leuchten, so ein Rachen reinschaut, so Mediziner haben sowas irgendwie oft.
19:12  Christian
Ja, ich weiß, was du meinst, aber ich weiß leider nicht, wie es heißt.
19:16  Wolfgang
Ja, da können wir nachher mal nachschauen. Das heißt einfach, Mediziner, Spezialspiegel. Ich glaube, Stirnspiegel. Na ja, ähm
19:25
purpotentafel ist weg und Doktor Fred weiß genau, es geht nur eine einzige äh Sache, die man jetzt machen kann, um dort äh nicht um Doktor Freder aufzuhalten, sondern um
19:33
aufzuhalten, denn mithilfe seiner zwei kümmerlichen Arme ähm,
19:39
ist die ist die Chance einfach sehr groß oder die Gefahr einfach sehr groß das die Macht an sich reißt und die Welt beherrscht. Und ähm.
19:49
Die äh die Möglichkeit, die ihnen da
19:52
Doktor Fried zeigt, ist schlicht und ergreifend eine Zeitreise zu machen und zwar eine Zeitreise, einen Tag in die Vergangenheit, um einfach Purpotentafel dran zu hindern, von diesem verdammten Wasser zu trinken,
20:04
und ähm für eine vernünftige Zeitreise braucht man natürlich zwei Dinge, A, eine Zeitmaschine und B ein riesengroßen teuren Diamanten als Energiequelle.
20:14  Christian
Natürlich ist er auch total naheliegend.
20:18
Und genau. Ich weiß gar nicht mehr, äh kann, kannst du noch kurz erklären, wie er sie überredet, in diese Zeitmaschinen einzusteigen? Ich überlege gerade noch, wie die.
20:30  Wolfgang
Ja, ich glaube, ich glaube,
20:32
Ich glaube, Doktor Fred macht ihn einfach unmissverständlich klar, dass äh die Kacke halt am dampfen ist und dass halt äh niemand möchte, dass die verdammten Tentakel die Herrschaft über die ganze Welt übernehmen,
20:43
Und außerdem sind die drei ja auch dran schuld. Die haben ja den Tag befreit.
20:49  Christian
Genau und dann steigen die auf jeden Fall in die Zeitmaschine ein und haben irgendwie so aus meiner Erinnerung schon ein sehr schlechtes Gefühl, als sie da drin stehen. Könnte jetzt so ein bisschen an der an der Optik liegen von den Zeitmaschinen. Die sehen irgendwie.
21:03
Nicht ganz so vertrauenserweckend aus.
21:06  Wolfgang
Wie wie sehen die denn aus Chrissi? Beschreib doch mal, beschreib doch mal, wie wie die drei Zeitmaschinen aussehen, die wir da im Keller vom Doktor Fred finden.
21:14  Christian
Was ja ein ganz spontan, wie drei Toiletten oder wie drei äh Festivaltoiletten, würde man sagen, oder? Nennen wir sie nennen, nennen wir sie beim Namen Dixiklos.
21:24  Wolfgang
Das klassische Dixi-Klo, genau. Äh, Dixi-Klos und der Doktor Fred hat die quasi umgebaut und hat äh aus den Dixiklos die Chrono Jones gebaut.
21:33
Und die sind alle miteinander verbunden
21:35
und äh sind dann auch mit so einem riesen Diamanten verbunden, den der Doktor Fred in so ein altes Auto eingebaut hat. Das ist so die die Steuerzentrale für für die ganze Zeitreisennummer. Da ist ein riesen Diamant drin.
21:48
Und der Doktor Fred, der möchte die drei Leute dann halt einfach diesen einen Tag in die Vergangenheit schicken
21:53
Dreizeitmaschinen beziehungsweise drei Chronos, weil halt die Kapazität von jedem Kondition halt nur für eine Person ausgelegt ist,
22:00
Und es gibt anfangs noch ein paar Widerstände oder na ja, vielleicht ein paar Zweifel, ob das auch wirklich alles funktioniert, kann man sich vielleicht vorstellen, mit so einer selbstgebastelten Zeitmaschine, einem Klo
22:11
aber die drei willigen ein, steigen ein
22:14
Doktor Fred startet alles und dann äh erscheint eine kleine Zwischensequenz, in der man sieht, wie die drei so durch den Zeitstrudel durchfliegen. Und gleichzeitig sieht man aber auch, dass dieser riesengroße, mega Diamant auf Amarisse bekommt.
22:30
Und äh einfach zerspringt in tausend Teile. Und daraufhin die Zeitreise, ich sage mal, ein bisschen außer Kontrolle gerät.
22:38  Christian
Das kann man wohl so sagen, ja. Also ich ich glaube, der ursprüngliche Plan war ja, dass sie alle in die Vergangenheit reisen und das Ganze das Ganze wieder richtig stellen. Ähm.
22:50
Ja, was dann aber wirklich passiert ist, äh ist dann ganz anders. Das heißt, Hogi landet zweihundert Jahre in der Vergangenheit.
22:59
Äh verschlägt das zweihundert Jahre in die Zukunft.
23:03
Das war dann so der äh nennen wir es mal den Unfall, der das ganze Spiel dann ähm durchzieht. Das heißt, äh landet im Jahr siebzehnhundertdreiundneunzig und ist dann im Jahr zweitausendeinhundertdreiundneunzig.
23:17  Wolfgang
Und der Burnout, der Burnout.
23:18  Christian
Genau und Burnhard kommt einfach wieder dahin zurück, wo er gestartet ist.
23:23  Wolfgang
Genau. Und das ist so die Ausgangssituation von dem Spiel, dass man dann halt jetzt diese drei Protagonisten hat und äh drei verschiedene Zeit äh Ebenen hat, im Abstand von jeweils zwohundert Jahren, in denen die jetzt irgendwie interagieren können oder müssen,
23:37
Und ähm ja, für den Rest des Spiels ist die eigentliche Handlung äh lässt sich, glaube ich, ganz äh ganz klein und einfach zusammenfassen. Wir müssen letztendlich für alle drei Zeitmaschinen irgendwie eine Energieversorgung wiederherstellen.
23:52
Und wir brauchen etwas für einen neuen Superdiamant, damit äh wir alle wieder zurückholen können und dann müssen wir irgendwie Purpotentafel aufhalten
24:00
Doktor Fred sagt auch noch, okay, hm, kleines Problem war, ja, ihr wisst ja, so ein riesen Diamant, der kostet halt viel Geld und ich habe halt so einen künstlichen Diamant genommen.
24:10
Der war halt viel billiger, aber leider ist der halt nicht so optimal für eine Zeitreise. Das heißt, wir brauchen einen richtigen Diamant, der halt auch richtig viel Geld kostet.
24:18  Christian
Genau und was das äh auch noch äh wichtig ist, dass ähm die Zeiten direkt voneinander abhängen. Das heißt, äh alles, was in der Vergangenheit passiert, wirkt sich auf die Gegenwart aus, was in der Gegenheit äh Gegenwart passiert,
24:31
wirkt sich auf die Zukunft aus. Und damit kann man natürlich auch so ein bisschen spielen. Ähm ich finde, das ist Hamza auch echt schick gemacht in dem Spiel.
24:39
Ähm sobald mal was in der Vergangenheit ändert, hat es nicht nur eine Auswirkung auf die Gegenwart, sondern auch auf die direkte Zukunft. Das heißt, da wird über die Jahre hinweg verändern sich plötzlich Dinge, die dann immer zufällig über Zwischensequenzen wieder eingeblendet werden.
24:53  Wolfgang
Und das ist großartig, oder? Also, ich weiß nicht, wie's dir geht, aber ich bin ja riesengroßer zur Zeitreisefällen, also, jetzt nicht, dass ich schon mal eine Zeitreise gemacht habe, außer vielleicht so der Klassiker, ich mache jeden Tag eine Zeitreise,
25:05
mit einer Geschwindigkeit von äh sechzig Sekunden pro Minute in die Zukunft. Nee, ich meine halt so diese ganzen Zeitreisefilme, die es,
25:12
so back to the Future, mega geil, so diese ganze Back to the Future Trilogie
25:16
und auch alle anderen Zeitreisefilme. Finde ich total geil. Und vor allem so diese ganzen Gedankenspiele, die da immer drin sind, so
25:23
Großvater, Paradoxoren, was passiert, wenn du in die Vergangenheit reist und du bringst deinen Großvater um, was passiert dann mit dir? Und so diese ganzen Dinge, die finde ich total geil,
25:33
und was du grad erwähnt hast
25:34
diese Integration von diesen ganzen Dingen, in dieser Spiel, diese Zeit Paradoxa oder keine Ahnung, wie man's nennen möchte, das finde ich richtig, richtig geil und ähm ich weiß nicht, vielleicht können wir ja mal ein paar Beispiele nennen, was da alles in dem Spiel drin ist.
25:49  Christian
Genau, also diese, ja, man nennt sie äh temporale Paradoxa. Ähm und.
25:53  Wolfgang
War ja fast dran, oder? Also nochmal sagen Chrissi, kannst du es nochmal.
25:55  Christian
Ganz nah dran, ja? Und die machen halt äh sozusagen, die machen den Reiz das Spiel. Äh temporale Paradoxa. Ja, der borale paradoxer, temporal.
26:03  Wolfgang
Mega, hast du mir.
26:05  Christian
Ähm ja die machen halt viel Reiz in dem Spiel aus, weil sie halt wirklich direkte Auswirkungen haben und man die Auswirkungen im Spiel auch immer direkt sieht. Ähm,
26:13
mein Paradox hat damals, weil man als Kind, habe ich immer geträumt, dass ich mit der Zeitmaschine an den Tag vorher reise und die Lottozahlen schon kenne.
26:23
Hat aber nie geklappt, also ne als Spoilerwarnung. Wollte dann immer im Lotto gewinnen, weil ich's einfach toll fand, zu gewinnen. Bin halt ein Siegert.
26:32  Wolfgang
Typ einfach.
26:34  Christian
Nee und ähm sozusagen diese Paradoxe sind auf der einen Seite sehr cool, aber was sich in dem Spiel auch noch sehr cool fand, dass man Sachen ähm durch die Zeit zu uns schicken kann. Willst du da mal auf dein Lieblingsgerät eingehen, was du sehr oft benutzt.
26:49  Wolfgang
Der. Genau, also,
26:53
Ich finde, ich finde so diese Metapher geil, dass du durch diese Toiletten, mit denen du durch die Zeit gereist bist,
27:00
besteht immer noch so eine Art Verbindung zwischen diesen einzelnen Toiletten und deswegen kann man sich Gegenstände von der einen Zeit in die andere schicken. Die Begrenzung heißt,
27:10
die Begrenzung, die es da gibt, ist, äh, dass man so kleine Gegenstände sein, damit die überhaupt in die Toilette reinpassen. Und es müssen Tote Gegenstände sein, also Tiere oder Menschen, die kann man nicht durchspülen, man kann nur kleine, unbewegliche Gegenstände durchspü,
27:23
und durchspülen ist auch genau das Richtige, denn man schickt nix durch die Zeit, man spült es durch die Zeit,
27:29
Das finde ich so toll, weil das so diese Metapher von der Toilette ist, ich packe was rein und dann wird es weggespült und in dem Fall wird's einfach durch die Zeit durchgespült, weil das fände ich total schön.
27:39  Christian
Genau und das haben sie im Spiel auch besonders toll umgesetzt, weil auch immer ein Toilettengeräusch kommt, sobald da jemand was rein,
27:44
tut. Das heißt, man äh die Spielsteuerung ist, man nimmt das und gibt es einer anderen Person und dann läuft die Figur zu der Toilette, macht das da rein, spült und bei der anderen, die läuft auch zur Toilette und holt es wieder hinaus.
27:56
Wenn man die Sequenz ein paar Mal gesehen hat, äh sensationell kann man sie auch überspringen, aber allein die Idee dahinter äh finde ich grandios.
28:04  Wolfgang
Ja, finde ich auch grandios, also das ist aber auch, was wir irgendwie am Anfang jetzt schon mal erwähnt haben, es wird die Liebe zum Detail. Die merkt man, äh die merkt man bei solchen Dingen halt brutal stark, finde ich.
28:14
Also das ist wirklich bis zum letzten Detail haben die Leute sich Gedanken gemacht und ähm ich habe ein Interview gelesen, äh in dem hat der der Tim Schäfer, der Chefdesigner oder der Chef ähm.
28:27
Der Verantwortliche für das Spiel ähm auch gesagt, äh er hat in seinem ganzen Leben nie wieder so viel Spaß an einem Spiel gehabt
28:33
an diesem Spiel, die haben da keinen Stress gehabt, da gab's nicht so Crunch Time oder so, die man von ganz vielen zu Spielen, Softwareprojekten ja kennt, dass die Leute mit ganz viel Druck irgendwie arbeiten und eine Deadline zu äh Deadline zu halten und nicht zu reisen
28:45
und der Tim Schäfer hat äh im Interview gesagt, nee, also so was hat er danach nie wieder erlebt. Das war einfach nur Spaß. Das hat einfach nur unglaublich viel Spaß gemacht
28:54
Und ähm ich finde, das merkt man dem Spiel total an.
28:57  Christian
Absolut ja und dann ähm
28:59
Dafür waren die Kosten aus meiner Sicht extrem gering. Also die Mitarbeiterzahl war ja sehr wenig, also ähm Lukas Arzt hatte am Anfang glaube ich nur knapp zehn Leute und die
29:09
die Entwicklungskosten haben sich ja nur auf knapp sechshunderttausend Dollar belaufen, also heute kriegst du dafür äh,
29:16
keine Ahnung, die ersten paar Grafiken und die ersten paar Prototypen und die haben halt daraus ein ganzes Spiel gezaubert. Und deswegen kann ich mir auch gut vorstellen, dass es so viel Spaß gemacht hat,
29:25
Ja und kennt wahrscheinlich äh jeder so ein bisschen, wenn man an irgendwas mit Leidenschaft arbeitet, ohne Stress und kann sich wirklich komplett einfach ausleben und alle alles, was man sich vorstellt, da mit reinbringen.
29:38
Die Liebe zum Detail äh war bei Lukas Arzt immer besonders wichtig und ja, ich, also ich kann mir wirklich vorstellen, dass das Entwickeln, Spaß gemacht hat, die Grafiken zu zeichnen und auch das ganze Spiel am Ende zu veröffentlichen. Es wurde ja ein Riesenerfolg und hat auch, glaube ich, den,
29:52
Weg, der, äh, der Entwickler da gut geebnet. Ähm.
29:58
Die die Schattenredaktion hat grade noch was eingeworfen, äh das was der Doktor Fred auf dem Kopf hat, heißt stehenreflektor.
30:05  Wolfgang
Ah, okay.
30:07  Christian
Man nennt es äh stehen Reflektor oder auch Stirnspiegel oder Augenspiegel ähm und ja, ist ein montierter Holzspiegel mit einem kleinen Loch drin, äh wo man ein Licht.
30:17
Durchstrahlen lassen kann. Macht man nimmt eine hauptsächlich für Untersuchungen.
30:21
Also damals haben das alle Ärzte aufm Kopf getragen, um einfach äh besser was zu sehen, durchzugucken, Licht durchzulassen.
30:29
So ein bisschen äh medizinisches Fachwissen hier auch noch im Podcast.
30:34  Wolfgang
Ja, wahrscheinlich braucht man einfach so ein Teil, wenn man zu Hause zweiten Takel hat. Äh da muss man wahrscheinlich ab und zu auch mal einfach schauen, ob da alles okay ist.
30:41  Christian
Ja, ich werde mal gucken, ob ich mir auch eins kaufen kann, so ein bisschen zwischen Genie und Wahnsinn sind wir doch alle, oder?
30:48
So, ich würde sagen, wir kommen mal von unseren temporalen Paradoxa. Äh direkt zurück zur Story. Wir sind ja stehengeblieben, dass die drei in der Zeit gereist sind und dass sie dann da verschiedene Dinge erleben und dass sie sich Gegenstände,
31:02
hin und her spülen können.
31:05  Wolfgang
Genau, ich glaube, spannend finde ich nochmal kurz drauf einzugehen, wie die Zeit überhaupt aussieht. Also wir haben beim Burnout ja schon gesagt, das ist die Gegenwart, der ist da beim Doktor Fred im Haus
31:14
und äh muss sich darum kümmern, diesen Diamanten irgendwie zu besorgen, damit die Thema, damit die Zeitmaschine funktioniert,
31:20
Ähm spannend ist aber noch, dass wir ja die Vergangenheit in die Zukunft haben. Und ähm ich glaube, vielleicht können wir mal mit der Vergangenheit anfangen. Ähm der
31:30
landet da zwohundert Jahre in der Vergangenheit und zufällig landet er beim Verfassungskonvent, sprich,
31:37
Gründerväter, der Thomas Schifferson, der John, der George Washington und der Band Franklin sind grade damit beschäftigt, sich äh zu überlegen, wie die Verfassung der Vereinigten Staaten aussehen soll,
31:49
Und genau zu dem Ereignis kommt quasi der dazu,
31:54
und sein Job ist es, wie gesagt, hier die Stromversorgung wieder herzustellen für sein äh für sein. Was zugegebenerweise im Jahr siebzehnhundertdreiundneunzig schwierig ist.
32:05
Elektrizität gibt's ja noch keiner. Und ähm
32:10
Die ist zwohundert Jahre in der Zukunft gelandet. Das ist dann schon ein totalitärer Tentakelstaat. Diese ganzen lila Tentakel haben überall die Macht übernommen. Und ähm die Labyrinth, die wacht quasi auf oder die landet quasi
32:25
in dieser Zukunft mit dieser Toilette und wird direkt verhaftet und kommt in Knast. Ähm,
32:31
Was vielleicht noch spannend ist, ist die Location, die ist überall die gleiche. Also wir haben ja in der Gegenwart einfach diese Villa von Doktor Fred, in der Vergangenheit findet eben der Verfassungskonvent in dieser Villa statt,
32:42
in der Zukunft ist die Wähler so eine Art Kommandozentrale der Tentakel, in dem's auch so einen kleinen Kerker gibt, wo äh,
32:49
ein paar Menschen eingesperrt sind, so die Nachfahren vom Doktor Fred und seiner Familie plus die Laboren,
32:55
und äh für die La Viren ist das das Problem, sie muss irgendwie erstmal aus dem Knast ausbrechen und dann halt auch irgendwie diese diese wieder mit äh mit Strom versorgen,
33:05
wie machen wir denn das Quizi? Was ist denn da so, was ist denn da so das Vorgehen, was sind da so die Kniffe, um äh um die Mission zu erfüllen.
33:15  Christian
Ja, die Mission ähm wie haben wir es denn gemacht? Also wir haben uns ja vorgenommen, wir erinnern uns an ein paar Dinge, das hat auch ab und zu geklappt, aber ähm ja, wie sind wir vorgegangen? Wir haben, ich glaube, wir haben in der Vergangenheit angefangen und haben uns erstmal so ein bisschen umgeschaut, oder?
33:29  Wolfgang
Ich glaube, wir haben wir haben nicht in der Vergangenheit angefangen, denn ganz am Anfang kannst du den Burnout steuern. Die anderen zwei, die kommen erst peu peu dazu.
33:37  Christian
Ah okay, dann habe ich das wirklich falsch in Erinnerung.
33:38  Wolfgang
Nicht alle drei Steuern. Man hat das am Anfang so gehabt in der in so einer ersten Version hat man's mal zu drin gehabt, dass man alle Charaktere schon von Anfang an steuern konnte und halt jeweils irgendwie umswitchen konnte, will A, B, C steuern
33:51
man hat dann aber so ein bisschen festgestellt, dass es am Anfang zu viel Komplexität und man wollte dem Benutzer, dem Spieler da einfach ein bisschen
33:59
mehr in die Hand nehmen, dass sich die Leute am Anfang nicht so verzetteln. Und deswegen starten wir mit dem Burnout und äh der Hogi, der kommt erst später dazu,
34:08
Und äh die Laboren, die kommt als als letztes dazu.
34:11  Christian
Ja, ich habe gerade nochmal in meinen Notizen geschaut und äh ja, du hast absolut recht, also man startet mit dem Burn-out und äh man fängt in der Lobby an, in der Lobby von dem Haus.
34:23
Und ja, kann sich da erstmal ein bisschen umgucken und äh.
34:27
Wie soll man's? Wie wie kann man das schön beschreiben? Es ist ein bisschen schräges Haus. Die Wände sind schräg, der Boden ist schräg. Alles sieht ein bisschen schräg aus.
34:35  Wolfgang
Wie in einem Comic einfach. Also es ist nicht so super mitm rechten Winkel alles, es ist wirklich so Comic-mäßig einfach gezeichnet so ein bisschen frei aus der Hand mit so mit vielen ja schräg ist, glaube ich, ganz gut.
34:46  Christian
Genau und am Anfang haben wir uns eigentlich genau, wir haben uns aufgemacht und haben erstmal alle Sachen, die wir gefunden haben, an uns genommen und gesammelt. Ähm
34:54
da sind irgendwie Dinge dabei wie ein ein Schild, was im Fenster steht, Aushilfe gesucht, ähm kleine Zettel, die irgendwo liegen, irgendwo ein Kroschen, der noch in einem alten Telefon rumliegt, ähm ein ein Tipps Flasche.
35:06
Irgendwo lag ein Schweizer Sparbuch rum. Also es sind, sind lauter so Dinge.
35:11
Wo du einfach denkst, okay, was soll ich damit, aber wenn ich sie nehmen kann, nehme ich sie, so ein typischer Adventure-Klassiker.
35:18  Wolfgang
Ja, das ist die, das oberste Adventure-Gesetz, oder? Wenn du irgendwas findest, was nicht nie du nagelfest ist, dann wird's direkt eingesteckt.
35:25  Christian
Und was ich bei dem Spiel besonders cool fand, man muss nicht so Pickel für Pixel durchgehen, sondern die Dinge
35:30
die einen interessieren, die stechen schon irgendwie so ein bisschen ins Auge, also die sind nicht so richtig versteckt, sondern also was mir am meisten im Kopf bleibt, ist, man kommt in die Lobby rein und da klebt ein Kaugummi am Boden und dann denkst du dir,
35:42
Der gehört da irgendwie nicht hin.
35:44
Aber man versucht ihn zu nehmen, dann sagt er, den kann ich so nicht abmachen. Dann denkst du dir, ah okay, so ein erstes kleines Minirätsel, was mir was mir beim äh Burnout in in den Sinn kommt.
35:54  Wolfgang
Ja, dem Kaugummi steckt übrigens eine Münze drin und äh.
35:57  Christian
Das kommt auch dazu, ja genau.
36:01  Wolfgang
Ja. Ähm was vielleicht auch noch spannend ist, jeder Charakter, den du steuern kannst, der hat am Anfang schon ein ITOM im Inventar, also so eine Artem. Weißt du noch, was das beim Burnout war?
36:13  Christian
Nee, beim Burnout weiß ich's nicht.
36:16  Wolfgang
Lehrbuch, glaube ich. Es war auf jeden Fall ein Buch und es hatte irgend so ein super langweiligen Titel, euch irgendwas über Physik oder irgendwas Wissenschaftliches, aber ich würde fast auf Physik tippen, da der Burnout ja äh physiker ist.
36:31  Christian
Ah okay, nee, das wusste ich nicht mehr. Ich weiß es nur noch, bei der bei der Laboren. Ähm da ist das Skalpell, also hier Medizin studiert, hat man natürlich immer einen Skalpell dabei. Und beim Hogi,
36:42
der übrigens im ganzen Spiel immer wieder zwischendurch spontan rülpst, ist das ein Flaschen.
36:48  Wolfgang
Ja, es ist äh ist Dosenöffner, kein Flaschenöffner und wir machen da später auch eine ja, ist ein Dosenöffner und wir machen das später auch eine Dose auf mit.
36:59  Christian
Oh, da habe ich das falsche Erinnerungen, habe ich mir abgespeichert wahrscheinlich, weil er weil er aussah wie ein äh ein Bier trinke. Ich werde das bestimmt ein Flaschenöffner.
37:07  Wolfgang
Ja, aber ich kann dir, ich kann dir ein Geheimnis verraten, Chrissi, ich trinke ab und zu auch mal ganz gern Bier und äh man kann auch mit einem Dosenöffner eine Flasche Bier aufmachen.
37:15  Christian
Perfekt, dann ist es das.
37:16  Wolfgang
Und ich glaube, ja, ich glaube, er wird der wird der so ein bisschen so in der Rockerszene unterwegs ist oder in der Heavy Metal Szene. Ich glaube, der kann das auch. Mit noch ganz anderen.
37:25  Christian
Ich bin einfach, bin bin kein Biertrinker, deswegen musst du da entschuldigen, dass ich das nicht immer bei mir habe.
37:30  Wolfgang
Hey du, kein Problem. Ähm wir ergänzen uns einfach gut, dass es eine super Sache.
37:36  Christian
So, ja, was haben wir denn mit dem Burnout noch gemacht? Sind wir die verschiedenen Räume abgelaufen, einmal das ganze Haus durchsucht und haben alles einfach alles mitgenommen, was nicht niet- und nagelfest war.
37:47  Wolfgang
Ja, unter anderem haben wir von Doktor Fred, haben wir einen Plan bekommen oder so eine technische Zeichnung für so eine super Batterie
37:54
Doktor Freeze erfunden hat. Also auch hat er sich irgendwie patentieren lassen. Und zwar ist das eine super Batterie, die mit ich glaube drei äh,
38:03
drei Gegenständen oder drei Bestandteilen halt einfach ja super ist. Und zwar ähm war das Öl, Essig und Gold.
38:12
Und äh dann haben wir uns, den haben wir uns mitgenommen, den Plan und da haben wir uns, glaube ich, auch schon mal so die Gedanken gemacht, hm, wo könnte man denn eine Batterie brauchen, wo man Strom speichert.
38:23
Die Batterie später auch noch gebaut und ähm wir haben die auch benutzt, um äh einen von den drei äh mit Strom zu betreiben.
38:31  Christian
Das stimmt, ja.
38:32  Wolfgang
Aber ansonsten, ich weiß nicht mehr hundertprozentig, in welcher Reihenfolge man jetzt so alles macht mit dem Burnout, aber man kann relativ schnell, kann man auch mit dem OG spielen. Und äh dann haben wir schon zwei Zeitebene, mit denen wir uns beschäftigen können.
38:46
Weißt du noch, warum wir die Laboren anfangs nicht spielen können?
38:49  Christian
Ähm ja, das war auch, äh da kommen wir wieder zurück auf das ähm temporale Para.
38:56
Ähm die ist.
38:59  Wolfgang
Wie auch immer.
39:00  Christian
Levern ist durch ihre Zeitreise ähm auf einem Baum gelandet.
39:04
Und äh hängt auf dem Baum fest und ja, das Spiel ist sozusagen blockiert, solange sie auf dem Baum hängt und das ist dann das erste Mal, wo man die Zeit direkt nutzen muss,
39:13
und ich versuche mal meine Erinnerung zu bemühen. Man muss irgendwo entweder in der Vergangenheit oder in der Gegenwart ein Baum fällen, damit der Baum in der Zukunft nicht mehr existiert und die Laboren nicht mehr auf diesem Baum rumhängt.
39:26
Und je länger ich drüber nachdenke, desto besser wird es, ähm es ist in der Vergangenheit und da müssen wir einen, der
39:34
Gründerväter äh überreden, dass er rausgeht und diesen Baum fällt.
39:38  Wolfgang
Richtig, richtig, dass äh der zackt Washington, der erzählt das nämlich immer, dass er halt zu der total krasse Kirschbaumfälle ist.
39:46
Und äh der Baum, in dem die Laboren hängt, ist aber leider kein Kirschbaum,
39:50
sondern ich glaube, ah, da hängen irgendwelche gelben Früchte dran, cumquarz oder irgendsowas Ähnliches, aber der ähm,
40:00
George Washington, der erzählt auf jeden Fall, dass er schon mal wie mit einem Schlager oder so einen Kirschbaum gefällt hat
40:05
und äh eher auch bereit wäre, sowas noch mal zu machen. Ich glaube, wir sprechen ihnen auch relativ schnell drauf an, ob er nicht mal irgendwie Lust hat, hier einen Kirschbaum zu fällen oder einen Baum zu fällen
40:15
und ich glaube, er sagt uns dann ja, hey, hätte er schon Lust drauf so Kirschbaum-Fällen geht ja immer, aber es gibt leider keinen Kirschbaum weit und breit.
40:24  Christian
Stimmt, der steht immer am Fenster und guckt raus und äh
40:27
ja, dann sind wir direkt im nächsten Rätsel gelandet und haben gedacht, okay, wie machen wir, dass er da einen Kirschbaum sieht? Und
40:35
Kann ich mir genau sagen wo, aber irgendwo finden wir zufällig rote Farbe. Und dazu, glaube ich, noch einen Pinsel und dann kam die Idee, wir machen einen Kirschbaum.
40:43  Wolfgang
Wir bauen uns unseren eigenen Kirschbaum und wir lackieren einfach die ganzen Früchte. Hier schon schön aus dem Handgelenk rot
40:50
und äh dann kommt der zurück ins Haus, geht zum George Washington und spricht den nochmal an. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie der Dialog war, aber man sagt halt irgendwie, hey, guck mal, kannst, ich glaube, ich glaube, er fordert ihn heraus. Er sagt, hey, du kannst doch sowieso keinen Kirschbaum fällen
41:04
und äh der George Wathington, der beweist dann einfach das Gegenteil.
41:09
Und äh fällt denn dann relativ äh überzeugend mit wenigen Schlägen und äh dann ist so eine coole Zwischensequenz und Schnitt in die Zukunft und man sieht, wie der Baum
41:20
in dem noch grad der drinsteckt, sich einfach auflöst, fällt runter und die Tür geht auf und die Laborn kann raus und zu dem Zeitpunkt können wir dann auch die Labyrinth steuern.
41:32  Christian
Genau und dann haben wir alle drei beisammen und ja ich überlege grade, wie wir jetzt am besten äh vorgehen. Nicht zu sehr ins Detail, falls es doch noch mal jemand spielen möchte, aber.
41:44  Wolfgang
Ja, aber ich glaube, so exemplarisch kann man vielleicht ein paar Sachen erzählen.
41:47  Christian
Also die die ich würde sagen so die Highlights aus jeder aus jeder äh Epoche äh und wie die eventuell so ein bisschen miteinander interagiert haben.
41:55  Wolfgang
Dann fang doch direkt mal an. Was ist denn für dich eins der großen Highlights aus irgendeiner Epoche?
42:01  Christian
Ähm das erste Highlight, was mir einfällt, ist ähm in der in der Gegenwart beim Burnhard. Ähm.
42:07
Dass man in direkt in der Lobby äh die äh Uhr aufmachen kann, wie heißt sie denn, die.
42:14  Wolfgang
Standpendel.
42:15  Christian
Standpendeluhr, genau, Pendeluhr ist das Richtige. Und äh die kam also sozusagen ist auch erstmal ein Rätsel, dass man die öffnen kann. Äh
42:23
So der typische äh Adventure-Click öffne äh und dann geht er rein und jedes Mal, wenn er da reinsteigt, stößt er sich seinen Kopf oben an
42:31
und fällt einfach nur diese diesen Gang oder wie nennt man's denn, äh einen Noteinstieg oder Geheimgang oder so runter und landet halt in diesem äh Keller vom Doktor Fred,
42:43
und ist dann halt in diesem, in diesem Bereich, wo der Doktor Fred seine seine großen Maschinen stehen hat und ähm auch seine äh seine Zeitmaschinen.
42:53
Und diese Uhr, die äh die kommt auch in in der Zukunft ist sie auf jeden Fall da.
43:01  Wolfgang
Ist in allen drei Zeit.
43:02  Christian
Und in der Vergangenheit auch genau diese Uhr spielt immer eine Rolle.
43:05  Wolfgang
Ich finde, das ist E, das ist sowieso so eine so eine Connection in dem Spiel, so diese ganzen Räume gibt's ja, also es ist immer das gleiche Haus. Das ist ein sehr altes Haus. Die ganzen Räume gibt's überall
43:16
die haben auch überall eine ähnliche Funktion
43:20
ähm und beispielsweise so diese Uhr, ist ja der Eingang zum Geheimlabor und dieses Labor gibt's auch in jeder Zeit. Und auch so die Figuren, also der Doktor Fred, den gibt's auch in der Vergangenheit,
43:32
Vergangenheit ist es der, das ist auch so ein Wissenschaftler, der da unten werkelt. In der Zukunft gibt's den Doktor Fred auch, da sitzt er im Knast
43:39
Und das finde ich jetzt auch so äh ich habe mich da total erinnert gefühlt an äh zurück in die Zukunft, weil da hast du auch in den unterschiedlichen Zeiten die gleichen Schauspieler
43:49
die halt irgendwie so ihr Großvater spielen oder hat eine andere Rolle spielen.
43:53
Und äh das ist, finde ich, bei Dave the entercal genau dasselbe mit diesen Zeitebenen, dass die Figuren halt irgendwie andere Rollen drauf haben.
44:01  Christian
Ja, nehmen wir doch mal direkt die äh die Szene äh sozusagen, die mehr als zweit, meistens hängengeblieben ist. Ich glaube, du hast sie ganz am Anfang schon mal erwähnt.
44:10
Der Hamster. Da ist auch ähm.
44:11  Wolfgang
Der Hamster. Natürlich.
44:13  Christian
Den haben.
44:15  Wolfgang
Die konische Szene.
44:16  Christian
Genau, den Hamster, den man äh der überall so ein bisschen vorkommt. Ähm ich.
44:23
Hast du die genauen Details noch im im Kopf? Also ich muss zugeben, mir mir fallen so viele Szenen ein und ich muss dann immer selbst wirklich äh habe mir extra keine Notizen gemacht, um zu gucken,
44:33
An was erinnere ich mich noch und weiß ich noch, in welcher Szene, was genau damit passiert ist. Also ich weiß auf jeden Fall, der Hamster wird genommen in der Gegenwart.
44:44
Wird in eine Eistruhe gesteckt, die Eistruhe wird verschlossen und der Hamster friert ein,
44:49
Und in der Zukunft zweihundert Jahre später kann der Hamster aus der Gefriertruhe wieder rausgeholt werden und natürlich, wie man das mit äh lebenden Tieren so macht, die mit zweihundert Jahre eingefroren waren.
45:00  Wolfgang
Man muss die wiederbeleben, einfach.
45:01  Christian
Die muss man wiederbeleben, genau und wie mit welchem Gerät macht man das logischerweise?
45:06  Wolfgang
Also es gibt ja unterschiedliche Herangehensweisen am etabliertesten ist, glaube ich, die gute, alte Mikrowelle.
45:12  Christian
Genau, deswegen steht hier auch glaube ich überall drauf, bitte keine Tiere in der Mikrowelle trocknen. Aber damals wussten die das noch nicht und haben das einfach gemacht und das klappt erstaunlich gut.
45:23  Wolfgang
Ja, aber da möchte ich dir ein bisschen widersprechen. Man wusste das damals schon.
45:27
Denn als wir das gemacht haben, als die Labyrinth diesen Hamster in der Zukunft aus der Gefriertruhe zieht und aus dieser Eistruhe und in die Mikrowelle reinpackt, wendet sie sich quasi an das Publikum, an uns Spieler, durchbricht die vierte Wand,
45:41
sagt uns auch, dass es eigentlich eine ganz schlechte Idee ist, sowas in echt zu machen und es ist hier halt nur ein Computerspiel. Und also da kann ich mich noch sehr gut dran erinnern, ich fand das auch
45:50
Ich fand es auch super witzig.
45:52  Christian
Das stimmt ja. Und ähm was sie dann noch macht, damit der Hamster sozusagen der ist dann wieder aus dem Eis befreit, ist wiederbelebt und äh ja, ist natürlich patschnass. Ähm und wird dann schön warm in einen,
46:06
kleinen Pulli eingepackt. Ich glaube, der Pulli hat auch eine Zeitreise gemacht, oder?
46:11  Wolfgang
Richtig. Also ich finde Frage ist vielleicht, äh die man sich stellt, warum machen die das mit dem Hamster,
46:18
Der Grund ist, äh die Laboren braucht ja in der Zukunft ja auch Energie für ihre äh Zeitmaschine, für ihren John
46:24
verschafft sich irgendwann mal Zugang zu diesem Geheimlabor, dass es auch in der Zukunft gibt. Und da sind Generator und an dem Generator ist so eine Art Hamsterrad dran.
46:32
Und dann wissen wir irgendwann, okay, wir bräuchten einen Hamster, der dieses Hamsterrad antreibt
46:38
Dadurch kriegt dieser Generator anscheinend so viel Energie, dass er den verdammten schon durch die Zeit schießen kann.
46:45
Und den Hamster gibt's halt nur in der Gegenwart. Wir klauen den Hamster in der Gegenwart und ähm wir haben das ja anfangs schon mal gesagt, man kann keine lebenden Figuren oder Tiere durch den durch die Zeit spülen. Wenn man's machen möchte,
46:57
sagt irgendwie auch der Burnout irgendwie, dass es eine schlechte Idee ist. Und deswegen brauchen wir ja irgendwie einen, ich sage mal,
47:06
alternativen Weg der Zeitreise für dieses kleine Geschöpf. Und äh jetzt genau wie du's gerade gesagt hast Chrissi, man taucht eine taucht die nicht, sondern man taucht ihn auf in der Mikrowelle,
47:18
er ist dann nass und äh ihm ist es auch furchtbar kalt. Und jetzt brauchen wir irgendwas, um ihn warm zu halten. Und ich meine, hey, da gibt's nur eine Sache und zwar einen Hamsterpullover.
47:27
Jetzt gibt's leider keinen Hamsterpullover in der Zukunft. Aber wir finden irgendwann in der Gegenwart eine großen Pullover.
47:36
Und jetzt äh ist so diese diese Überlegung, wie schafft man's denn, jetzt diesen großen Pullover so klein zu machen, dass es dem Hamster passt?
47:45
Weil die einfache Überlegung, hey, wir nehmen eine Schere, schneidet einen Ärmel ab,
47:50
zwei Löcher rein und steckt den Hamster einfach in diesen kleinen Ärmel oder so, dass es viel zu einfach und das widerspricht ja jeder Adventure Logik.
47:59
Und äh wir finden in der Gegenwart mit Wäschetrockner. Und ich glaube, es ist auch irgendwo ein Hinweis, Achtung, Kleider können wir eingehen.
48:08
Und äh jetzt packt der Burnout
48:11
Pullover in den Wäschetrockner, rechnet aus, wie viele Viertel-Dollar-Münzen er braucht, damit dieser Wäschetrockner einfach zweihundert Jahre läuft
48:20
denn äh ich meine, er ist Physiker, er kennt sich wahrscheinlich aus mit diesen ganzen Schrumpfreaktionen irgendwie von diesen Fasern im Pullover, keine Ahnung
48:29
Auf jeden Fall ähm,
48:32
ähm gibt's einen äh ja, das ist ein Kaugebirdomaten, Süßigkeitenautomat in dieser in diesem Gebäude, in der Gegenwart. Und der Burnout geht hin,
48:41
und er hat vorher schon mal irgendwo so ein Brecheisen gefunden beziehungsweise hat es jemand abgenommen, dieses Brecheisen und ähm
48:49
er holt sich halt die ganzen Münzen raus aus diesem Kaugummiautomaten und das sind verdammt viele Münzen, also richtig viele Münzen. Und äh ja, dann fängt Burnout halt einfach an,
49:00
Ich glaube, irgendwie achthunderttausend Dollar, erzähle das auch durch. Ein Viertel-Dollar Münzen da reinzupacken und
49:06
wir stellen uns jetzt mal nicht die Frage A, warum steht denn der Villa von Doktor Fred Süßigkeiten-Automat auf Flur.
49:13
Und B, warum steckt da so unglaublich viel Geld drin? Also ich weiß nicht, ob's entweder sind's achthunderttausend Dollar oder sind achthunderttausend Münzen, also sehr, sehr, sehr viele.
49:23
Und ähm ja, das Geld wird reingeworfen und es dauert ein bisschen und dann gibt's auch wieder einen Schnitt in die Zukunft.
49:31
Und Justin dem Augenblick äh als die
49:35
glaube ich, in der Zukunft an diesen Trockner hingeht und den irgendwie öffnet oder oder anschaut, ähm ist halt diese Zeit abgelaufen und da kommt ein winziger, kleiner, süßer Hamsterpullover raus.
49:46
Logisch, oder?
49:48  Christian
Richtig und und wer uns hier zuhört und das Spiel nicht kennt, der wird jetzt sagen, das ist die sind total bekloppt, aber ja, das ist wirklich so.
49:55  Wolfgang
Es es gibt ja es also wir können ja vielleicht auch mal ganz kurz bei dem Hamster bleiben, weil
49:59
Jetzt hat die Laboren den Hamster und äh sie hat dann auch einen Verlängerungskabel vom Chrono Zone durch ein Fenster durchgefädelt und es war erstmal für die La Vir ein riesen Act, sich überhaupt frei bewegen zu können, weil sie ist ein Mensch und in der Zukunft,
50:13
Die Tentakel haben halt einfach diese Herrschaft am Start und Menschen sind so eine Art Haustiere.
50:18
Und äh ein Mensch darf sich nicht einfach allein irgendwo bewegen. Das heißt, die Laboren, die braucht auch erst noch ein Kostüm, vielleicht können wir nachher mal erzählen, wie die Laboren ihr Kostüm bekommt. Aber okay, hat die alles geschafft? Sie hat den Hamster, sie hat den Pullover, der Hamster, der ist bereit für einen Einsatz. Sie geht runter ins Geheimlabor,
50:34
und sie will diesen Hamster ins Hamsterrad reinpacken und was passiert? Ey, der Hamster hat einfach keinen Bock,
50:41
und äh der Hamster und ähm der flieht in so ein kleines Mauseloch. In diesem Labor.
50:47
Da ist so ein so ein Mauseloch und da flieht der Hamster rein. Und äh die Laboren bekommt er nicht raus,
50:53
und das ist auch so ein geiles Rätsel, wie man das dann schafft. Und äh die Geschichte, die erzählt euch der Christian jetzt.
51:05  Christian
Oh je, jetzt hast du mich voll erwischt.
51:08  Wolfgang
Ja? Weißt du noch wie's geht? Mit dem äh Staubsauger.
51:12  Christian
Ja, ich ich erinnere mich an den Staubsauger. Ich habe nur grade, ich weiß, dass wir relativ lange gebraucht haben, um den Staubsauger zu finden.
51:22  Wolfgang
Wir haben super lang gebraucht. Ich habe mich nämlich nicht mehr daran erinnert. Und ich glaube, wir haben das Rätsel damals, äh als wir es jetzt nochmal gespielt haben, auch nur durch Zufall irgendwie irgendwie geschafft. Aber wie.
51:35  Christian
Ich weiß, dass es eins der, also ich weiß, dass wir durch das Spiel für uns gefühlt sehr gut durchgekommen sind, aber an ein paar Stellen wir uns beide gefragt haben, ob wir sie noch alle haben, warum wir da jetzt grade so lange brauchen. Ähm Gott sei Dank haben wir ja alles geschafft, aber.
51:48  Wolfgang
Ja, aber ich glaube, also als wir's zu zweit gespielt haben, ähm ich fand das auf jeden Fall schon mal schon mal super cool, sowas zu zweit zu spielen, weil ich glaube, ähm wie lange haben wir denn zu zweit gebraucht? Insgesamt sechs Stunden oder so.
52:00  Christian
Genau, wir haben äh also angegeben sind so fünf, fünfeinhalb Stunden normal. Ich glaube, wir haben sechs Stunden gebraucht. Das heißt, wir waren wirklich so im im guten Durchschnitt. Muss sagen, wir haben uns ja auch viel Zeit gelassen, haben zwischendurch auch in sozusagen uns viele Dinge angeguckt äh und sowas, aber
52:14
Wir haben jetzt nicht übermäßig lang gebraucht und
52:16
Was ich eigentlich so cool fand, dass wir ja uns da gegenseitig gut ergänzt haben. Jeder kannte irgendwelche Rätsel. Ähm jeder hat irgendwelche Hypothesen aufgestellt, die am Ende auch noch komischerweise geklappt haben. Und da kamen halt viele Erinnerungen wieder hoch.
52:30
Und ähm bei dem Staubsauger kriegst du's noch zusammen? Ich weiß es gerade nicht mehr.
52:37  Wolfgang
Ähm ja, das das gehört das gehört den paar Sachen, die bei euch im Vorfeld nochmal aufgeschrieben hat. Ähm also ich glaube, äh abgesehen davon, was du gerade gesagt hast, ähm,
52:47
alleine hätte ich's nie in sechs Stunden hinbekommen
52:49
Also diese, diese Wechselwirkung, dass zwei Leute mit so paar Fragmenten an Erinnerungen an das Spiel rangehen und diese Fragmente sich net überlappen, sondern eher ergänzen. Das war halt einfach unser Glück. Ich glaube, dass wir das in sechs Stunden gespielt haben.
53:02
Denn ähm ich glaube bei meinem ersten Mal, Anfang der Neunziger habe ich da deutlich mehr als sechs Stunden gebraucht.
53:08  Christian
Ja, also ich erinnere mich da auch äh ähm in der Kindheit an an mehrere Tage bis Wochen. Und ich weiß noch, ähm es es war auch so ein so ein lustiger Fakt, dass,
53:19
ähm Bekannte von uns, das gleiche Spiel hatten und die hatten eine komplett Lösung. Und die hatten die ausgedruckt äh in so einem ja DIN A4 Leitz Ordner,
53:31
und wollten die dann uns irgendwann mal geben und ich war da total heiß drauf, weil ich ja dachte, dann komme ich endlich.
53:38
Ja und die wunden aber irgendwie ein bisschen weiter entfernt und mein Vater hat gesagt, ja, da fahren wir dann irgendwann mal hin und dann holen wir die. Und ich habe eigentlich nur dieser komplett Lösung entgegengefiebert. Ist heute unvorstellbar, weil heute hat man irgendwie das Internet und Google und
53:50
irgendwie einen, keine Ahnung, komplett Lösung, Day of Tentacle äh und hat das innerhalb von null Komma drei Sekunden und damals war das wirklich so, na ja.
54:00
Kein Internet, ähm was mache ich denn, wenn ich wohl nicht weiterkomme? Na ja, ich probier's halt selbst aus.
54:07  Wolfgang
Es ging mir genauso. Es gab ja dann äh also was komplett Lösungen anging, die gab's ja in welchen Computerzeitungen so einmal im Monat in der PC Games oder so
54:16
ähm aber dann musste man halt auch äh die aktuelle Ausgabe haben und wenn du so ein Spiel vielleicht ein Jahr später gespielt hast, äh da gab's die Ausgabe halt auch nicht mehr im Handel.
54:24
Dann musste man diese kopiert, sich ausleihen von jemand, der die schön ordentlich im im Leitzordner drin hatte.
54:30  Christian
Ja oder noch schlimmer, wenn keine komplett Lösungen einer Zeitschrift waren, sondern da war die Lösung irgendwie auf drei Zeitschriften aufgeteilt und du musstest dann drei Zeitschriften in drei Monaten kaufen. Ja, hatte aber schon einen gewissen Reiz. Also ich muss halt zugeben,
54:45
Vielleicht sind wir auch deswegen heute so gute Spieler, weil wir halt damals äh nicht alles vor die Füße getragen bekommen haben, sondern noch richtig dafür kämpfen mussten.
54:52  Wolfgang
Gute Adventure Spieler.
54:53  Christian
Ja, da ist halt einfach viel mehr hängengeblieben, weil klar, heute sagst du, oh, ich komme nicht weiter und dann probierst du ein bisschen aus und denkst, oh, keine Lust, dann gucke ich mal, äh andere haben das bestimmt schon gelöst. Und damals gab's halt die Lösung, entweder ich probier's selbst aus oder ich frage jemand, der's gespielt hat,
55:06
eventuell als Thema auf dem Schulhof äh äh ob andere das schon gespielt oder gelöst haben und.
55:13
Ja, es ist eine auch eine ganz andere Art und Weise, noch mal daran zu gehen.
55:17  Wolfgang
Wobei ich hatte früher halt eine viel größere Frustoleranz. Also ich konnte früher halt auch hundertmal die gleiche Stelle nur in dem jump an Game oder so ausprobieren. Und äh ich habe dann, wenn ich's nicht geschafft habe, am nächsten Tag nochmal hundert Mal probiert und das ist was, was ich heute nicht mehr kann,
55:31
also wenn wenn ich irgendwo nicht weiterkomme oder so beim Spiel, ich probiere das auch ein paar Mal, aber dass ich jetzt wirklich sage, hey, ich probiere das jetzt seit zwei Wochen an der gleichen Stelle, boah nee, das also,
55:43
Da habe ich heute keine Motivation.
55:44  Christian
Ja, ich glaube, der Unterschied ist halt auch, dass man heute dann doch noch ein bisschen mehr zu tun hat, eventuell so was wie Arbeit macht und auch noch irgendwie Hobbys hat und damals war halt sagt man, die Schule war zeitlich begrenzt. Man hatte einfach schon viel Zeit und.
56:00
Wie du sagst, äh eine eine größere Frustrationstoleranz, einfach um da viel, viel mehr auszuprobieren.
56:07
So, wo waren wir jetzt stehengeblieben? Bei unserem, bei unserer Story, oder? Was gab's denn noch für tolle Highlights? Also, wenn wir jetzt wir haben jetzt eben schon verraten, wie
56:15
Wir haben selbst äh sechs äh Stunden gespielt, das heißt, wir können jetzt können ja nicht die kompletten sechs Stunden nochmal nacherzählen. Das würde wahrscheinlich acht Stunden dauern. Ähm.
56:25
Aber hast du noch ein Highlight, wo du sagst, das hat dich äh richtig bewegt?
56:30  Wolfgang
Ja, also ich würde nochmal ganz kurz ergänzen, was den Staubsauger angeht, wie man's grad schon angesprochen haben. Also die Situation ist die
56:37
dieser Hamster, der ist abgehauen, der ist in diesem Mauseloch und wir müssen den irgendwie da rausholen.
56:43
Und äh wir finden in der Gegenwart einen Prospekt von so einer Staubsaugerfirma. Und in dem Prospekt steht, ja, der super Staubsauger XY, der sollte in jedem amerikanischen Keller stehen,
56:55
und ähm was wir dann tun ist, wir nehmen diesen Prospekt, wir spülen den in die Vergangenheit zum, der nimmt diesen Prospekt ähm,
57:05
geht zu der Vorschlagbox für äh Ideen, für die Verfassung der Vereinigten Staaten, also auf diesem Verfassungskonvent, da gibt's einfach so eine Vorschlagbox, wo man Vorschläge reinstecken kann
57:17
Und äh da steckte Hoge einfach diesen Prospekt rein. Und zufällig kurz nachdem er diesen Prospekt reingesteckt hat
57:23
ist eben diese Frist abgelaufen. Äh die Gründerväter machen diese Box auf und es ist der einzige Vorschlag, der drin ist und deswegen wird in die Verfassung der Vereinigten Staaten noch eine weitere Klausel mit aufgenommen, der steht
57:36
das sind jedem amerikanischen Keller ein Staubsauger stehen muss.
57:40
Und dadurch erscheint in der Zukunft in diesem Keller eben Staubsauger und mit dem kann man diesen Hamster befreien. Und ich finde, das ist auch ein wunderschönes Beispiel für diese ganzen Effekte und für diese Art und Weise, wie man da einfach mit der Zeit spielt.
57:55  Christian
Absolut, ja, ist echt ein toller Effekt und ich glaube auch deswegen haben wir so lange gebraucht, darauf zu kommen, weil wir in der Zukunft den Staubsauger überall gesucht haben. Wir waren in der Küche, in der Waschküche, wir haben alle Räume durchsucht und sowas.
58:07
Sind aber am Anfang gar nicht drauf gekommen, dass der irgendwie durch die Zeit.
58:12
Gar nicht reisen muss, sondern durch die Zeit erstmal entsteht. Also der wird ja, der wird ja dadurch erst in dem Moment ja, nachträglich entwickelt.
58:22  Wolfgang
Ja
58:23
Ansonsten habe ich noch zwei Punkte aus der Handlung, die ich nochmal gerne erzählen würde, die ich auch noch mal echt sehr schön finde und äh die auch nochmal wirklich zeigen, wie man hier mit der Zeit spielt. Und zwar das eine habe ich vorhin schon mal ganz kurz angesprochen,
58:37
die brauchten in der Zukunft irgendeine Art von Verkleidung, damit die sich frei bewegen kann, denn
58:43
wir sind in diesem Gefängnis, wir schaffen's dann mit diesem Gefängnis werter zu sprechen
58:47
um äh zum Arzt zu gehen. Also es gibt einen Arzt, also ist quasi so eine Art Tierarzt für die Menschen, also einen Menschenarzt. Und wir können halt irgendwie sagen, hey, uns ist irgendwie schlecht und ähm,
58:58
Ja, wir müssen irgendwie mal zum Doc. Und da kommt der Werter und der führt uns zum Doc.
59:03
Und äh wenn wir bei dem Dog sind, schaffen wir es äh aus diesem ja aus dieser kleinen Praxis, die es da gibt, einen Behandlungsraum. Da hängt an der Wand eine anatomische Zeichnung von einem Tentakel. Und die können wir klauen,
59:16
Und was wir da noch machen können ist, wir können nochmal mit dem Werder quatschen und können sagen, hey, wir müssen mal irgendwie mal kurz raus in die frische Luft. Das dürfen wir auch.
59:24
Passt dann auf uns auf. Und wenn wir an der frischen Luft sind, dann können wir diese Tentakel Zeichnung nehmen.
59:31
Und äh durch den in die Vergangenheit spülen. In der Vergangenheit hat der äh
59:38
Zeichnung und der, der geht in das Gebäude, in die Villa, in der diese äh in der der Verfassungskonvent tagt und in einem der Zimmer
59:49
ist die und die. Die näht grade an der amerikanischen Fahne,
59:55
Und äh sie hat hier auch so einen Entwurf an der Wand für die amerikanische Fahne und sie näht da grad
1:00:00
Und wir können jetzt einfach in der Vergangenheit diesen Entwurf austauschen mit dieser Zeichnung, des anatomischen von dem Tentakel und daraufhin fertigt sie halt die Fahne in Form eines Tentakels.
1:00:12
Und dadurch gibt's dann in der Zukunft,
1:00:16
ähm auf diesem äh auf diesem Gebäude, da ist oben auch so ein kleiner Fahnenmast, da da weht eine Fahne und dadurch weht halt in der Zukunft dann nicht mehr die amerikanische Fahne, sondern einfach eine Fahne in Form eines Tentakels
1:00:28
Und da das ist im Prinzip halt ein Tentakelkostüm und die Laboren schafft's eben halt durch das bisschen Auslauf, das er hat, schafft sie's auf ähm aufs Dach hoch.
1:00:38
Kann sich die Fahne holen, kann die quasi das Kostüm anziehen und von da an kann sie sich dann frei bewegen in der Zukunft, denn ich finde, das ist auch ein ein richtig gutes Ding einfach.
1:00:48  Christian
Ja, auf jeden Fall. Was mir grad noch in den Sinn gekommen ist, ich habe gerade nochmal so ein bisschen in meinem in meinem Hirn gekramt.
1:00:55
Ist äh das kleine Rätsel mit der Mumie. Ähm es gibt ja in der in der Zukunft,
1:01:01
ähm einen Schönheitswettbewerb. Und dachten wir erst, naja gut, dann müssen wir mit der Laboren teilnehmen. Ähm was aber nicht so ganz geklappt hat. Und da weiß ich noch, haben wir uns die ganze Zeit überlegt, wie könnten wir das machen, dass wir diesen Schönheitswettbewerb, ja, eventuell teilnehmen oder auch gewinnen.
1:01:17
Und äh was man dann mit der, weißt du noch, was mit der Mumie alles anstellen muss, so dass die am Ende fit ist für die.
1:01:25  Wolfgang
Also der genau, der Schönheitswettbewerb, äh da können eben irgendwelche Tentakel können da mit ihren Menschen dran nehmen und für wie der schönste Mensch wird gewählt. Ich glaube, das ist der Background, für den.
1:01:36  Christian
Genau, da hat sich das Ganze umgedreht, also der Schönheitswettbewerb ist von, also mit mit Menschen, aber die Menschen gehören den Tentakeln, also das ist wie die halten die, glaube ich, wie Haustiere in der Zukunft.
1:01:47  Wolfgang
Ja genau, das das ist ja wie heute, hast du ja auch solche Wettbewerbe, wo dann irgendwelche Leute mit ihrem Hund hingehen, der irgendwie schön gestylt ist und dann gewinnst du da vielleicht einen Preis für den schönsten äh Gigi Waba oder so.
1:01:57  Christian
Ja genau, ich gehe da immer mit meinem Tentakeln hin und äh ich vermute mal in ein paar Jahren gehen die da mit mir hin.
1:02:03  Wolfgang
Ja genau, wir wir finden dann die Mumie, die äh die Mumi ist auch noch so ein Relikt aus Maniac Menschen, äh die gibt's halt auch äh in der,
1:02:14
jederzeit gibt's die und in der Zukunft finden wir die in irgendeinem Abstellzimmer, das ist glaube ich so eine Art, was ich.
1:02:21
So zum Abstellraum irgendwie, wo irgendwelche alten Relikte drin sind. Da steht die Mumie drin.
1:02:26  Christian
Genau und das Erste, was wir gemacht haben, war, glaube ich, ähm damit wir sie bewegen können, ziehen wir die Rollschuhe an.
1:02:34
Und dann können wir sie können wir sie durch den Gang schieben und dann müssen haben wir nach und nach überlegt, wie wir sie schöner machen. Und da weiß ich noch, dass sich unsere Erinnerung ähm so ein bisschen widersprochen haben. Das war ganz lustig. Also wir wussten zum Beispiel, die Muhr mir braucht irgendwelche Haare und,
1:02:48
ich weiß noch, wir haben die ganze Zeit,
1:02:50
ich habe nämlich gesagt, ich wette, die Haare sind äh irgendwie ein, sind aus einem Besen und du hast gesagt, die Haare, nein, das sind aus Nudeln. Und.
1:03:00
Hört ihr jetzt beides äh nicht ganz so.
1:03:04
So ein bisschen als wenn wir einen Schuss hätten, aber ähm ich weiß noch, du hattest am Ende recht und.
1:03:10  Wolfgang
Es waren Spaghettiwa.
1:03:11  Christian
Waren Spaghetti, genau und diese Spaghetti kamen dann auf den Kopf und sahen dann aber aus wie so ein Besen und mussten dann neu gestylt werden. Ich glaube, es war mit einer Gabel
1:03:21
Und diese Gabel, da wurden dann die Spaghetti hochgedreht und hatten dann äh den besonderen Look von Fleischbällchen.
1:03:29
Ja und äh genau und das und das nächste Rätsel, was da noch war, die die brauchte auch noch Zähne und ähm.
1:03:36  Wolfgang
Oh Gott, das verdammte Zahnrätsel. Ich glaube, da haben wir aber auch echt lang gebraucht.
1:03:41  Christian
Das stimmt, ja. Ich wusste, wo die Zähne herkommen. Also mir war von Anfang an äh aus der Erinnerung klar, die Zähne kommen von dem Pferd. Aus der Gegenwart.
1:03:51  Wolfgang
Nein, das war das Pferd aus der Vergangenheit. Da stand ein Pferd auf Flur.
1:03:55  Christian
Oh Mann, siehst du, jetzt bin ich schon wieder durcheinander. Ich hätte geschworen, das Pferd ist aus der Gegenwart, aber du hast recht, ja.
1:04:02  Wolfgang
Genau, in der Vergangenheit im äh in der Villa, da ist halt einfach in einem Zimmer, da lebt halt einfach ein Pferd und zwar ein sprechendes Pferd,
1:04:10
Und dieses sprechende Pferd hat wunderschöne Zähne, wunder, wunderschöne Zähne und ähm,
1:04:17
Man muss sich vorstellen, das lebt halt in diesem Zimmer und da wo die Zimmertür ist, da ist wie so eine Art Tresen. Und auf diesem Tresen äh steht ein Glas
1:04:26
und äh das Pferd steckt seinen Kopf raus und man kann mit dem Pferd ein bisschen quatschen und ähm man bewundert diese Zähne, weil die sind wirklich schön,
1:04:33
und äh das Pferd offenbart dann, dass das halt einfach künstliche Zähne sind, also dass es eine Prothese im Gebiss und wenn das Pferd pennt, dann äh werden die Zähne vom Pferd vorher halt im
1:04:44
wie wird, wie funktioniert das eigentlich? Das Pferd hat auch keine Hand, oder? Hat auch Hufe, egal. Aber das Pferd nimmt seine Zähne raus und packt die halt in das Glas rein, wenn's schläft.
1:04:53
Und wir haben ewig gebraucht, bis wir draufkam, über diese verfluchten Zähne bekommt. Weißt du noch, wie's geht, Chrissi?
1:05:00  Christian
Nee, ich bin gerade äh gedanklich bei was anderem und zwar weiß ich noch, dass mir die ganze Zeit ein ein Lied durch den Kopf ging. Und jetzt ist mir eingefallen, was es war und es ist das Lied von Klaus und Klaus. Da steht ein Pferd auf dem Flur. Von neunzehnhundertvierundachtzig.
1:05:13  Wolfgang
Ja, ja, ein Pferd. Ja.
1:05:16  Christian
Genau, richtig. Ja, ein echtes Pferd auf dem Flur. Ja, ja, ein Pferd auf dem Flur.
1:05:21  Wolfgang
Äh vierundachtzig.
1:05:22  Christian
Vierundachtzig und das Lied wurde veröffentlicht auf dem Album an der Nordseeküste.
1:05:27  Wolfgang
Ja, wahrscheinlich ähm
1:05:28
wahrscheinlich Tim Schäfer und der Dave Grossman, die haben wahrscheinlich Deutschlandurlaub, Europatour gemacht wahrscheinlich, Europaurlaub, dann waren die in Deutschland und haben das wahrscheinlich im Hotel am im Zimmer gesehen und ähm also Fantheorie
1:05:42
Und ähm dann kam das Pferd da rein, ja.
1:05:46  Christian
Ja, aber da sieht man halt, was so Spiele mit einem machen, weißt du, dann äh klar, es geht um das Spiel, du willst dieses Rätsel lösen, aber dann kommen dir halt solche Gedanken äh um die Ecke und dann musst du dich damit erstmal wieder beschäftigen, das finde ich ja so cool an diesen Adventure, dass es so viel hervorbringt.
1:05:59  Wolfgang
Ja, absolut. Also ich.
1:06:00  Christian
Aber nein, ich weiß zu deiner Frage zurückzukommen. Nein, ich weiß leider nicht mehr genau, wie wir die Zähne bekommen haben. Also ich weiß.
1:06:09
Es gibt eine Möglichkeit, das äh legt die Zähne in das Glas, aber nur, wenn er schläft.
1:06:16  Wolfgang
Ja, wir müssen ihnen schlafen lassen und äh wir schaffen das durch dieses Signature I-Time von Burnert. Der hatte dieses super, super langweilige Physikbuch
1:06:24
und wir spülen das einfach in die Vergangenheit. Hogy liest was aus dem Buch vor und das ist so ultra langweilig, dass das Pferd direkt einpennt.
1:06:31  Christian
Stimmt und ich wollte dir da, ich weiß noch, ich wollte dir damals was erzählen, wir brauchen Schlaftabletten oder wir brauchen irgendwas, irgendein Pulver oder wir brauchen irgendwie einen Hammer, um mir auf den Kopf zu hauen. Also ich glaube, wir hatten die wildesten Ideen.
1:06:42
Damit er unbedingt schläft und ich glaube du kamst mir auf die Idee und hast gesagt komm wir lesen ihm einfach was vor oder.
1:06:47  Wolfgang
Also ich ich möchte zu meiner Verteidigung sagen, ich kam nicht einfach auf die Idee, ich habe in alter Advanger Manier einfach nochmal alle Gegenstände mit dir zusammen durchgeschaut und bei diesem Buch, das man von Anfang an hatten, hat dann, glaube ich, einfach der Burn hat gesagt,
1:07:03
Oh, das ist super langweilig, bla, bla, bla. Und ich glaube, dann kam irgendwie so der Gedankenblitzer langweilig, puh, was passiert denn jetzt, was langweilig ist,
1:07:12
Wie waren das damals im Physikunterricht? Hm.
1:07:15  Christian
Ich glaube, das haben wir aber ständig gemacht, äh wenn wir nicht weiter wussten, einfach alle Gegenstände durchgeguckt und dann meistens ist ja irgendwas dabei und äh ja, zweite Manier, wir nehmen ja sowieso alles mit, was wir haben. Also muss irgendwas passen.
1:07:28
Auch der Klassiker um den um äh den Rückruf zu kriegen, der Kaugummi auf dem Boden.
1:07:32
Wird natürlich mit einem Brecheisen gelöst, mit was auch sonst. Und um den, um die Münze aus dem Kaugummi zu kriegen, glaube ich, nimmt er den Kaugummi noch mal in den Mund, oder?
1:07:43  Wolfgang
Genau. Die Münze rauszubekommen, mit der Kaugummi-Nummer richtig gut durchgekaut und dann hat man diesen einen Quarter.
1:07:49  Christian
Ist ja eigentlich ganz einfach, ist ja wie im echten Leben. Immer immer ein Brecheisen dabei, immer ein Kaugummi aufm Boden lösen und dann die Münze.
1:07:58  Wolfgang
Ja, du musst halt einfach drauf achten, dass du Hosen trägst mit halt sehr, sehr tiefen Hosentaschen. Das soll auch so ein Adventure Inventar vernünftig unterbringst,
1:08:06
Das ist halt das A und O einfach.
1:08:09
Ja last but not least habe ich hier auf meinem Zettel noch eine eine kleine äh Sache hier aus der Story, die auch noch echt spannend oder lustig finde
1:08:18
Und zwar ähm wir haben ja am Anfang irgendwann mal schon vom Doktor Fred eine Anleitung bekommen, wie man seine super Batterie.
1:08:26
Und ähm ja, diese Anleitung, die schicken wir in die Vergangenheit, denn da brauchen wir halt die Energie für den Chronopon. Aber es gibt halt weit und breit keinen Generator oder so,
1:08:36
und ähm so die Lösung an sich, die ist eigentlich relativ einfach. Wir bauen diese Batterie, wenn die fertig ist, packen wir die äh beim Ben Frank Franklin an äh an Drachen hin, dann ist ein Drachensteigen, der macht so Wetterexpress. Franklin, ich glaube.
1:08:51
Der macht so Wetterexperimente, da können wir dem einfach ein bisschen assistieren, wir machen die zu Batterie an so einen Drachen hin, dann kommt ein Blitzschlag und die Batterie wird aufgeladen, Batterie kommt dann und alles ist fertig.
1:09:03
Schwierig ist allerdings, diese Batterie herzustellen. Denn wir brauchen halt drei Sachen. Öl, Gold und ähm Essig. Ähm
1:09:13
Das Öl ist easy, das finden wir irgendwo. Das Gold ist auch nicht so schwer. Es gibt so eine goldene Feder bei den Gründervätern, die können wir irgendwann mal mobsen, aber der Essig ist schwierig. Und da kommt auch wieder so ein sag's bitte nochmal temporales Paradox an. Ist das richtig?
1:09:27  Christian
Ja, ist richtig. Aber ich glaube, es heißt temporär arrodoxer ist die Mehrzahl von ja, dann paradox Sonja.
1:09:33  Wolfgang
Ja, weil ich will halt, dass Singular ist, oder? Okay, warte mal, das schneiden wir dann raus. Ähm ja und hier kommt auch wieder so ein temporales Paradoxon zum Tragen, nämlich äh wie entsteht eigentlich Essig?
1:09:46
Wie kann Essig entstehen? Beispielsweise kann Essig entstehen, wenn Wein sehr alt wird. Und äh deswegen schicken wir eine Flasche Wein, die wir finden in die Vergangenheit zum Hogi, der nimmt diese Flasche und es gibt ähm.
1:10:01
In der Vergangenheit wird gerade so eine Zeitkapsel fertig gemacht. Das ist, ich weiß gar nicht, ob's was in Deutschland oder in Europa auch gibt, aber in Amerika ist das ein ganz gängiger Brauch
1:10:11
dass man zu besonderen Ereignissen so Zeitkapseln vergräbt. Das sind meistens für mich in Metall äh röhren oder Metallboxen, die halt ein bisschen wetterbeständig sind.
1:10:19
Ja, die kommen dann zu einer Tageszeitung oder Briefe, da irgendwas rein.
1:10:23
Die werden vergraben, beispielsweise bei einer Kunststeinlegung von einer neuen Schule oder von einem neuen Gebäude und vielleicht kriegt man die dann irgendwann mal wieder aus, fünfzig Jahre.
1:10:31  Christian
Fällt mir ein der Grundschule habe ich auch mal so was vergraben mit der Klasse, ja? Mhm.
1:10:34  Wolfgang
Echt, ich habe sowas nie.
1:10:36  Christian
Das ist ungefähr genauso lange her, wie das ist bestimmt interessant, ob das noch da ist.
1:10:41  Wolfgang
Eine Flasche Wein drin.
1:10:42  Christian
Nee, damals noch nicht.
1:10:45  Wolfgang
Ja, denn der Hogi schafft es, diese Flasche Wein. In äh in dieser Zeitkapsel reinzupacken.
1:10:51
Und wir finden, diese Zeitkapsel dann vierhundert Jahre später in der Zukunft bei der Laborn,
1:10:57
Kann diese Zeitkapsel öffnen durch den Signature-Gegenstand von, von diesem äh Hosenöffner
1:11:04
und dann ist einfach aus diesem Wein essig geworden, die Lasur nimmt diesen Essig, spült dann wieder durch die Zeit in die Vergangenheit und so kriegen wir in der Vergangenheit unser Essig für diese super Batterie. Das ist auch so ein geiles Ding, finde ich.
1:11:16  Christian
Die super Batterie. Absolut, ja. Also.
1:11:21
Ja, also ich glaube, wir könnten wahrscheinlich jetzt noch stundenlang weiterreden über die verschiedenen Szenen, weil sie einfach äh alle genial sind und bis auf ganz wenige haben sie mich alle begeistert und auch gefesselt. Ähm.
1:11:34
Hast du noch so einen lustigen Randfakt finde, ist äh,
1:11:36
Was mir aufgefallen ist, das Spiel wurde ähm eingestellt als USK zwölf oder zwölf Variante, weil es Gewaltinhalte hat. Und ich muss zugeben, bei diesem kompletten Spiel ist mir, also mir persönlich kein,
1:11:49
wirklicher Gewaltinhalt äh ähm aufgefallen. Es ist dir irgendwas aufgefallen in dem Spiel, wo du sagen würdest.
1:11:58
Das darf man erst ab zwölf Jahren spielen oder meinst du, es geht eher um die Rätsel.
1:12:03  Wolfgang
Die Rätsel, glaube ich, nicht, aber wenn Gewalt dann halt eher so eine Art Cartoon-Gewalt.
1:12:09
Also es fliegen Leute irgendwie mal vom Dach. Ähm es ist es gibt halt irgendwie so mal ein eins auf die Rübe vielleicht, aber also richtig brutale Gewalt, finde ich nicht, das.
1:12:19  Christian
Meinst du, die Einschätzung war damals noch ein bisschen anders als heute, weil ich hab's Gefühl, das wurde so ein bisschen mittlerweile ist das Ganze ein bisschen lockerer geworden, das Thema.
1:12:27  Wolfgang
Ich glaube, so generell, was so Einstufung angeht oder wenn da auch so Indizierungen anschaust oder so, war das früher noch viel, viel schärfer als heute. Ich glaube schon, dass sich
1:12:37
ähm dass man sich das mal ein bisschen dran gewöhnen muss, denn das so ein Medium wegen Computerspiel, das war halt auch Anfang der Neunziger noch relativ neu.
1:12:43  Christian
Ah, das stimmt.
1:12:45  Wolfgang
Also spannend ist natürlich dann vielleicht ist auch am Schluss von der Story äh nochmal kurz zu erwähnen, wie das Spiel überhaupt ausgeht.
1:12:51
Sind in den verschiedene Zeit äh Levels da unterwegs, machen alles Mögliche, um halt die Energieversorgung für ihre Krone Johns wieder hinzubekommen. Und der
1:13:01
Burnout, der schafft so einen Diamanten zu besorgen. Der ist zwar relativ teuer, aber Bernie
1:13:06
der hat so ein paar Kniffe raus, wie er Geld besorgt, wie er Geld auf das Schweizer Konto von Doktor Freeze transferieren kann, um dann einfach im Teleshopping für, keine Ahnung, hundert Millionen Dollar oder so einen riesengroßen Spezialdiamant zu kaufen, mit dem man einfach souveräne Zeitreise durchführen kann.
1:13:22
Der Diamant kommt in die Zeitmaschine, Doktor Fred drückt noch auf einen richtigen Hebel und plötzlich sind äh und Bernie und die Labouren alle Wiedervereinigt in der Gegenwart.
1:13:33
Ähm was dann passiert ist äh Purpotentakel ist in der Gegenwart ja auch immer noch da. Der bekommt das mit und Purpotentafel schnappt sich einen von den Chrono-Jonts, um damit abzuhauen.
1:13:46
Das grüne Tentakel schnappt sich danach auch noch einen von den, um äh um das quasi zu verhindern und um Purpur zu verfolgen. Ähm jetzt ist nur noch ein Chronik schon übrig.
1:13:57
Äh in Anbetracht der Lage äh entscheiden sich dann Labyrin.
1:14:02
Und der gemeinsam mit den Ein-Chronikern zu steigen, um wie am Anfang schon geplant, einen Tag zurückzureißen und einfach äh aufzuhalten, damit dann halt nicht von diesem Abwasser trinkt
1:14:15
Der Doktor Fred, der warnt dann auch noch ein bisschen und macht, glaube ich, auch noch so eine Anspielung auf die Fliege. Das ist diese uralte Film
1:14:22
wo jemand auch so eine, so eine Maschine erfunden hat, wo sich dann zu Gene irgendwie vermischen von der Fliege und von einem Menschen
1:14:29
und zack, die reißen den Tag zurück und genau das passiert aus, steigt einfach nur noch ein Wesen aus mit drei Köpfen. Und zwar mit dem Kopf von Burnout von La Vene und von äh von.
1:14:41
Die schaffen es dann, äh aber das Purpotentale zu besiegen, das Purpotentakel hat äh aus der Zukunft dann auch noch Verstärkung geholt und es sind auf einmal ganz viele Purputentakel da, äh die fesseln auch den Doktor Fred, ähm
1:14:55
aber letztendlich ähm
1:14:57
ist halt dieses dieser Anführer von. Der wird ein bisschen provoziert. Der schießt dann mit seiner Laserpistole, der Laserstrahl, der reflektiert an dem Stirnreflektor vom Doktor Fred und schrumpft äh
1:15:09
das große Tentakel und äh dann wird's einfach kaputt getrampelt. Und alles ist in Ordnung. Und ich finde, das ist auch ein schönes Ende irgendwie von dem Spiel.
1:15:18
Weil das halt auch so absurd ist und äh es dann doch irgendwie so ein Happy End gibt. Und ganz am Schluss kommt der Abspann.
1:15:27
Und ganz am Schluss vom Abspannen sieht man äh wie die amerikanische Fahne weht und es ist die Tentakelfahne
1:15:34
was man damals in der Vergangenheit angestellt hat, hat halt immer noch eine Auswirkung.
1:15:38  Christian
Ja, stimmt und äh das Ende ist wirklich so, wie du's gerade beschrieben hast. Das ist sehr, ja, versöhnlich. Also ist nicht so, dass man sagt, oh schade, das Spiel ist vorbei, sondern,
1:15:46
Sie haben's wirklich zu einem richtig schönen Happy End gebracht und ja, man ist man ist froh, es geschafft zu haben und ähm,
1:15:54
Ja geht irgendwie mit einem positiven Gefühl raus. Das ist ja auch nicht bei jedem Spiel so.
1:15:57
So und äh da wir die Story jetzt äh ausgiebig einmal beleuchtet haben und ähm ja die verschiedenen Charaktere durch haben, die verschiedenen Zeitzonen ähm und der Wolfgang ebenso wunderschön, das Ende
1:16:11
des Spiels beschrieben hat, was er ein klassisches Happy End ist. Wollen wir einmal zum Thema Technik kommen.
1:16:17
Wolfgang, gibt's irgendwas, was dir bei der Technik als allererstes einfällt?
1:16:21  Wolfgang
Was mir einfällt als allererstes ist natürlich, dass es ein klassisches.
1:16:26  Christian
Scam hört sich erstmal so ein bisschen komisch an, oder?
1:16:28  Wolfgang
Es kam äh kürzlich an die Betrug. Das ist ja Oskar.
1:16:31  Christian
Genau und es es steht aber für Skript Creation. Und ich find's ja eigentlich ganz cool, dass sozusagen eine eine Programmiersprache, Umgebung, ein Werkzeug extra entwickelt wurde für ein Spiel und das auch.
1:16:46
Der Spielname mit inbegriffen ist, also keine Ahnung, irgendwie aus der aus heutiger Sicht genial.
1:16:54  Wolfgang
Ja. Kannst du kannst du bisschen erklären, was es kam eigentlich ist?
1:16:59  Christian
Ja, ist also ist 'ne ist 'ne Software, die neunzehnhundertsiebenundachtzig entwickelt wurde von Ron Gilbert und Eric Will Monday, würde ich mal sagen, auf englisch ausgesprochen.
1:17:11
Ja, die haben sie extra für Lukas Filmgames produziert damals, um halt ja, klick and point äh oder point and click Adventure zu programmieren.
1:17:19  Wolfgang
Beides, beides point und klick und.
1:17:21  Christian
Also alle möglichen Variationen haben die damit entwickelt. Äh ja, wo du halt speziell ähm,
1:17:29
hergestellt sozusagen von Lukas Arzt für Lukas Arzt und in der Version eins ähm,
1:17:36
Oder nee, ach es gab keine Version eins, sondern da war ich viel zu spät Version null, wurde sie für den C vierundsechzig entwickelt. Ähm
1:17:45
War auch mein erster Computer, deswegen habe ich äh da eine besondere Leidenschaft für. Neunzehnhundertsiebenundachtzig
1:17:51
Haben sie die entwickelt und mit Scam dann direkt Menschen auch programmiert. Ähm für für die Leute, die sich heute so ein bisschen mit Programmieren auskennen
1:17:59
ist von der Struktur, ähnelt es ein bisschen äh Java Script, ist halt gedacht, um mit einfachen Mitteln ähm
1:18:06
Figuren zu steuern und verschiedene,
1:18:09
ja, wie soll man das denn beschreiben, so wie, wie die, wie die Aktoren sich bewegen, wie die Kameraszenen sind, wie die Bildwechsel sind, ähm.
1:18:18
Ja um um das sozusagen in englischer Sprache gut auszudrücken, sodass theoretisch auch Leute das machen könnten,
1:18:25
die keine Programmierer sind. Das ist ja bei vielen Programmiersprachen auch heute noch der Ansatz, dass man sagt, hey, wenn man der englischen Sprache mächtig ist und so ein bisschen die Syntax kann, könnte man damit ein Skript entwickeln.
1:18:37  Wolfgang
Davor war ja immer das Problem, dass wenn man halt so ein Game entwickeln wollte, ja dann musste man ja Softwareentwickler sein und für Designer oder so, die mussten halt auch immer alle noch programmieren können. Und äh das ist schon vereinfacht worden, das ist so eine Umgebung, wie es kam.
1:18:51  Christian
Genau und ähm ich find's halt cool sozusagen, dass es keine Programmiersprache gab, auf der sie dann aufgebaut haben, sondern dass sie halt dafür ihre eigene Programmiersprache oder eher eine Skriptsprache entwickelt haben, die dann äh am Ende wieder in den Bitecode übersetzt wurde.
1:19:06
Und ähm ja damit halt etwas geschaffen haben, um um sozusagen ihr eigenes sich ihr eigenes Leben leichter zu machen und halt auch die Leute zu involvieren, die dann ähm
1:19:16
damit diese Games entwickeln. Ähm es gab insgesamt acht Versionen von Scam und äh Day of Tentacle ist,
1:19:24
Darf ich nicht lügen? In Version sechs entstanden von acht. Das heißt, das war schon eine fortgeschrittene Variante,
1:19:31
Genau, Version sechs äh ist dann von neunzehnhundertdreiundneunzig. Im gleichen Jahr ist dann zum Beispiel auch noch Samon Max entstanden, was bestimmt einige kennen. Und.
1:19:41  Wolfgang
Spiel.
1:19:42  Christian
Absolut. Und ja, nach Version acht äh haben sie dann,
1:19:47
weitergemacht und haben ein ein Nachfolger benannt, zu dem er bestimmt in der späteren Folge nochmal kommen. Ähm heutzutage ist es so, dass.
1:19:56
Für die aktuelle Version, die wir vier gespielt haben, das Day of Tentacle reloaded, gab's eine Portierung, die nennt sich Scam for M, also VM für Virtual Machine, ähm damit,
1:20:07
spielt auch auf weiteren, ja, wie nennt man's, den weiteren Computern oder weiteren Umgebungen äh gespielt werden kann. Ist, glaube ich, auch eine mittlerweile auch fast allen Plattformen mögliche ähm ja virtuelle Maschine, die da laufen kann.
1:20:21  Wolfgang
Ja, ich finde so eine eine super spannende, wichtige Sache bei Scom ist
1:20:26
die haben ja einen genialen Schachzug gemacht, also nicht nur dadurch, dass die irgendwie Tool entwickelt haben, mit dem es äh leichter war in der Firma, also bei Lukas Games oder bei bei Lukas Arte, Lukas Film damals noch äh Adventures zu entwickeln, sondern du hast es gerade auch schon mal erwähnt, irgendwie so Plattform unabhängig oder Plattform. Das Geile war ja,
1:20:45
konnte man ja das Spiel, die Spielelogik, unabhängig von irgendwelchen Systemen entwickeln, also man hat
1:20:53
früher, wenn man ein Spiel entwickelt hat für einen C vierundsechzig und wollte das danach noch irgendwie auf Mamiga haben, dann musste man das nochmal komplett neu programmieren und konnte vielleicht ein paar Grafiken übernehmen, aber so die Schwiegelogik musste komplett neu programmiert werden.
1:21:06
War's einfach so, man hatte so einen kleinen Teil.
1:21:10
Musste für jede Plattform einmal entwickelt werden, also einmal für den C vierundsechzig, einmal für eine Miga, einmal für den PC und die Spiele, Daten mit der ganzen Logik, den Sounds, der Animation, die haben überall dazu gepasst
1:21:22
und das war halt ein genialer Schachzug, den die damals gemacht haben, denn danach konnte man ein Spiel einmal entwickeln.
1:21:28
Und hat gleichzeitig auch verschiedenen Systemen einfach veröffentlichen und musste dann nicht nochmal super viel Arbeit reinstecken, um das halt überall anzupassen.
1:21:37  Christian
Genau und äh selbst gab's einmal in der klassischen PC-Version, wurde aber auch im gleichen Jahr noch in der Mac Version veröffentlicht,
1:21:45
und die Spiele davor gab's auch für den Amiga, das wurde dann nicht auf einen Amiga veröffentlicht. Und äh Wolfgang, du hast es mir vorhin noch ein Fakt genannt, dass äh die die Veröffentlichung, glaube ich, bei Day of Tentercal das erste Mal
1:21:56
auch auf auf CD rum stattgefunden hat.
1:21:59  Wolfgang
Es war nicht das erste CD-Romspiel. Ich glaube, das erste große CD-Romspiel war
1:22:04
Assort, glaube ich, diese Star Wars, dieser Rail äh Railgun Shooter. Ähm aber ich habe gelesen, Day of the thantacle war so das erste Game, das so parallel auf CD und die Sketche rauska.
1:22:16  Christian
Ja genau, das war das.
1:22:17  Wolfgang
Kam. Genau früher, früher kamen solche CD-Versionen, denn manchmal
1:22:21
manchmal so im Nachgang noch raus oder oder es gab vielleicht nur eine CD-Version und hier kamen beide gleichzeitig raus und der große Unterschied war halt, dass die CD-Version war halt eine Version, also
1:22:32
komplette Sprachausgabe. Ich glaube, die haben viereinhalbtausend Zeilen, also Dialogzeilen vorher eingesprochen mit richtig guten Sprechern.
1:22:41
Und auf der äh das Kettenversion, ich glaube, die hat es sechs oder acht Disketten, also nicht so super viele. Da war aber das ganze Intro mit Sprachausgabe und ich habe äh so einen Artikel gelesen, in dem stand
1:22:54
dass äh es für diese Entwickler damals riesen Arbeit war
1:22:58
irgendwie das Spiel auch noch auf eine handhabbare Anzahl von Disketten zu bringen und halt keine Einschränkungen machen zu müssen bei diesem Intro, weil man wollte dieses Intro unbedingt haben,
1:23:08
es hat schon eindrucksvoll war mit dieser Sprachausgabe und das war wohl echt sehr schwierig, das irgendwie so zu komprimieren, dass man das halt irgendwie auf eine Handvoll Disketten drauf packt.
1:23:17  Christian
Genau und äh ich ich kann mich auch noch an die Zeit erinnern, wo es halt wirklich die CD-Version dann gab und da gab's halt so Bonustracks. Also da gab's dann wirklich äh mit Audiospur, mit Videospuren teilweise, mit irgendwelchen, ja, Bonusmaterialen mitten im Spiel
1:23:30
Was halt ursprünglich auf die Deskettenversion nicht gepasst hat. Ähm also war halt schon die selbst bei jetzt einer Diskette, eins Komma vier vier,
1:23:38
Megabyte war halt nicht so viel, selbst wenn man da jetzt vier, fünf, sechs hatte, hat er einfach nicht viel drauf gepasst und die CD war da schon ja in der Zeit die Revolution, würde ich sagen,
1:23:49
Ähm genau, was äh was was mir noch aufgefallen ist und was ich äh irgendwie persönlich besonders lustig finde, sind die Systemanforderungen für das Spiel.
1:23:58
Also die die damals hieß es glaube ich noch Mindestsystemanforderung oder minimale Systemanforderung war ein PC zwei sechsundachtzig.
1:24:07
Hattest du ein zwei sechsundachtziger?
1:24:09  Wolfgang
Ja, ich hatte einen zwei Sechsundachtziger. Ähm mein erster PC war übrigens ein A achtzig äh X achtundachtziger, das war der Vorgänger vom zwei sechsundachtzig.
1:24:19  Christian
Oh, sehr schön.
1:24:20  Wolfgang
Das war ähm das muss noch in den Achtzigern gewesen sein, wer achtundachtzig oder so.
1:24:27  Christian
Ja. Das war ja auch sozusagen eine drei sechsundachtziger, ist ja nur die Abkürzung. Es ist der, ja, der Intel achtzig, zwei sechsundachtzig. Ähm und,
1:24:34
ja, war halt damals ähm so ein bisschen die, würde ich sagen, Revolution und ich find's halt lustig, dass er hier als Mindestanforderung genannt wird. Ähm dazu noch vier Megabyte Ram.
1:24:47  Wolfgang
Ist aber viel. Also es war damals echt viel, viel mega bei.
1:24:49  Christian
Genau, das ist echt viel. Und wenn man sich das heute anhört, äh ich kann man eigentlich aus heutiger Sicht kaum noch glauben, vier Megabyte Ram. Ähm vier Megabyte hat
1:24:59
Keine Ahnung, wenn man äh am Computer eine Textdatei anlegt, hat die schon mittlerweile vier Megabyte, weil irgendwelche Daten drumherum gespeichert werden
1:25:08
können wir können wir bei Gelegenheit gerne nochmal näher drauf eingehen auf dieses ganze Speicherthema, aber ähm mich haben diese Zahlen hier fasziniert, die hier stehen,
1:25:17
Und dann als dritte Systemanforderung eine VGA Grafik mit zweihundertsechsundfünfzig Farben. Und da war ich echt kurz baff, habe ich gedacht so, ja, heute ist man verwöhnt von Farben Millionenfach.
1:25:31
Und das Spiel kommt wirklich mit zweihundertsechsundfünfzig Farben aus. Und da sieht man mal wieder, äh ja, das ist gar nicht so viel nötig, um so coole Sachen zu,
1:25:40
ähm zu präsentieren.
1:25:42  Wolfgang
Was für eine Auflösung gab's denn damals bei bei VGA, hast du's auch ausgesucht oder mal nachgeschaut, was man da.
1:25:46  Christian
Ja, also VGR war damals die Standardauflösung, dreihundertzwanzig mal zweihundert. Es gab aber dann zu.
1:25:53
Also bei dem Spiel war's dann so, drei zwanzig mal zweihundert ähm und später konnte VGA auch sechshundertvierzig mal vierhundertachtzig, aber das kam dann erst mit der späteren Weiterentwicklung, wurde alles noch als äh VGA bezeichnet,
1:26:06
Ja, also die sozusagen die die Pixelanzahl oder die Pixelichte,
1:26:11
Habe damals zu den Monitoren gepasst, sind aber trotzdem eigentlich relativ viele, oder? Also dreihundertzwanzig mal zweihundert sind vierundsechzigtausend Pixel.
1:26:21  Wolfgang
Ja, so viel ist das nicht. Also ich hatte damals halt auch, glaube ich, einen vierzehn Zoll Monitor.
1:26:25  Christian
Ja, genau, wollte ich grad sagen. Das waren so damals diese diese Röhrenmonitore. Ich weiß noch, mein erster Monitor waren, glaube ich, dreizehn Zoll und äh der war schwerer als ähm ein ein Reisekoffer.
1:26:37  Wolfgang
Ja, das war eine solide Technik einfach.
1:26:39  Christian
Genau, da musste man auch hinterm hinterm äh Schreibtisch immer schön ein bisschen Platz einplanen, weil der hatte ja eine eine Bildröhre, die gefühlte zwei Meter lang war.
1:26:49  Wolfgang
Tiefe hatte der doch einfach. Der hatte noch eine vernünftige Tiefe der Ron, der Röhrenmonitor, nicht so ein flaches Ding, wie man heute hat.
1:26:56  Christian
Genau, also die, die Pixel mussten irgendwie dargestellt werden und das haben sie auch ordentlich getan und ja, hat halt gereicht. Also das Spiel
1:27:02
hat halt einfach keine gute Grafik benötigt, sondern wie du es beschrieben hast, die Comicgrafik, konnte auch mit zweihundertsechsundfünfzig Farben perfekt hergestellt werden. Jetzt kommen wir aber zum nächsten Punkt. Das war die Mindestanforderung und jetzt gab es die empfohlenen Anforderungen,
1:27:14
Und da wurde gesagt, ein ein PC
1:27:16
drei sechsundachtzig. Na ja, das war dann schon, glaube ich, der der richtig heiße Scheiß damals, sozusagen der Nacht, der Nachfolger vom zwei sechsundachtziger, der drei Sechsundachtziger, einfach äh ja, mit ein bisschen mehr Power und besonders, wo wir beim Thema Power sind, es wurden empfohlen
1:27:30
dreiunddreißig Megaherz. Ich habe hier noch eine Notiz gemacht äh mit Turbotaste wahrscheinlich sogar sechsundsechzig Megaherz. Wir haben vorhin äh schon ein bisschen über die Turbo-Taste gelacht, die es damals ja an jedem Computer gab, die die ja damals wirklich noch was ausgemacht hat. Also es
1:27:43
ich ich erinnere mich an manche Spiele, wo man die Turbo-Taste bewusst weggelassen hat, damit das Spiel nicht zu schnell läuft. Kennst du da, kennst du das auch noch?
1:27:51  Wolfgang
Ja, ich kenn's, ich kenn's ja noch von später, ähm als man dann irgendwie mal schon so Pentium Rechner hatte und man alte Spiele spielen wollte, dann waren die zu schnell und da gab's zum Beispiel Programme, so CPU-Bremse
1:28:04
Punkt Excel, äh die halt einfach ein bisschen dein Rechner ausgelastet haben, damit er langsamer wurde.
1:28:10  Christian
Ja genau und und äh bei uns hieß es immer, also ich ich weiß noch, wir hatten damals ähm auch ein drei sechsundachtziger und danach ein vier sechsundachtziger und da war halt irgendwie so
1:28:18
die Turbo-Taste immer an und dann stand auf manchen Spielen wirklich als Empfehlung, bitte die Turbo-Taste ausmachen, damit das Spiel in der normalen Geschwindigkeit läuft
1:28:27
Gut, ist jetzt bei dem Spiel äh glaube ich nicht so äh relevant bei. Ähm aber ja, dreiunddreißig Megaherz ähm
1:28:36
war einfach eine Ansage. Und das allerletzte Merkmal, was empfohlen wurde, eine Soundkarte, weil dazu muss man sagen, damals war es nicht üblich, dass man unbedingt eine Soundkarte im Computer hatte
1:28:47
Und dann gab es zwei Möglichkeiten, also erstens hatte man gar keinen Sound,
1:28:51
geht natürlich auch, kann man ohne spielen, weil das äh wie du gesagt hast, die Diskettenversion war ja ohne Audiospur, sondern man konnte die äh die Texte einfach lesen. So ein typisches äh Text Adventure.
1:29:02  Wolfgang
Hintergrundmusik gab's trotzdem. Hälfte des Kettenversion, also die Sounds gab's schon.
1:29:06  Christian
Genau, es soll sagen, es ging um die Sprache, die die konntest du einfach lesen, aber der Sound im Hintergrund war, mit einer Soundkarte hast du sogar den Sound gut gehört, wenn du keine Soundkarte hattest, gab es diese kennst du sie noch, diese Mini-PC-Lautsprecher?
1:29:20
Ja, genau. Und ähm ja, ist auch irgendwie aus heutiger Sicht total unvorstellbar, wie das funktioniert hat, aber ähm hat halt einen richtig guten Sound geliefert.
1:29:31
Auf so einem Mini-Lautsprecher mit zwei Pins.
1:29:34  Wolfgang
Also ich würde sagen, ich würde sagen, mein lieber Christian, das ist äh das ist doch eine Erinnerung, die du hast, denn damals hatten wir ja nichts, außer den PC Speaker, aber eigentlich war der von der Qualität schon richtig schön schlecht.
1:29:47
Also.
1:29:48
Wieder das, wenn du das nochmal anhörst, wie auf YouTube gibt's so Videos oder so, wo man sich PC Speaker noch mal anhören kann. Man kann da schon was erkennen, aber ja.
1:29:57  Christian
Versucht so viel Ironie wie möglich reinzulegen, aber äh.
1:30:01
Ich erinnere mich damals, das Einzige, was er konnte, war so ein paar schlechte Medi-Sounds abspielen, meistens hat er gekratzt und ähm wenn man sich davon Bilder mal anguckt, ja, ist halt wirklich so ein Mini-Lautsprecher, der da irgendwie dran ist. Und eigentlich war der PC Speaker ja
1:30:13
auch nicht gedacht, um Ton auszugeben, sondern nur um Piepgeräusche auszugeben, wenn irgendwas am Computer nicht gestimmt hat.
1:30:19
Und dann sollte halt irgendwie einmal piepen, zweimal piepen, dreimal piepen für irgendwelche ähm ja, Fehler,
1:30:27
CPÖs Fehler oder Festplatte nicht erkannt oder so was ähnliches und der wurde
1:30:33
am Ende missbraucht für solche Spiele. Und deswegen finde ich die Empfehlung, äh die Offizielle eine Soundkarte zu haben, sehr, sehr gut und ähm kann ich auch heute nur empfehlen mit Soundkarte zu spielen.
1:30:46  Wolfgang
Absolut
1:30:47
Also das, dass man damals, also ganz, ganz witzige äh Ex-Kurs, äh dass man's damals geschafft hat, aus dem PC Speaker überhaupt sowas äh rauszuholen, ist technisch äh technisch ein Wunderwerk. Wer sich dafür interessiert, der kann sich mal ein bisschen nachlesen, was äh
1:31:03
was äh Modulation ist, denn genau das hat man damals gemacht. Der PC Speaker, der konnte eigentlich gar keine Melodie abspielen, der konnte nur an- oder ausgeschaltet werden programmatisch. Und wenn der an war, hat's einfach
1:31:14
Piep, so ein Piepton gemacht und wenn er aus war, daneben kein. Und was man jetzt geschafft hat, war, dass man extrem schnell dieses Ding quasi
1:31:22
ein oder also angesteuert hat und's dadurch geschafft hat, quasi so bisschen zu Töne oder oder Musik oder so rauszuholen. Technisch gesehen, total beeindruckend, qualitativ aber halt total einfach Schmerz im.
1:31:36  Christian
Genau und die gab's damals auch noch in verschiedenen Größen, also es gab wirklich welche, die sahen aus wie kleine Speaker. Ähm es gab aber auch welche, die waren so groß wie so ein würde ich sagen, heute ein Cent Stück oder damals fünfzig Pfennig Stück und da kam halt wirklich nur so ein ja, so ein
1:31:49
Piepgeräusch oder so ein Ploppgeräusch raus und also.
1:31:54
Für damalige Verhältnisse schon absurd schlecht. Aus heutiger Sicht äh unvorstellbar. Und äh das Lustige ist ja, dass damals,
1:32:02
Soundkarten total gehypt wurden. Da gab's dann, äh, weiß ich noch, große Soundkarten mit goldenen Anschlüssen und was die alles konnten und mit dann plötzlich mit Dobbys arround, das kam dann alles so nach und nach. Und heute sind die Soundkarten ja mehr oder weniger
1:32:15
Standard geworden und komplett rausgeflogen. Ganz im Vergleich zu den Grafikkarten, die immer weiter hochgehypt wurden und,
1:32:22
deswegen ist sozusagen war das meine meine lustigste empfohlene äh Meldung hier, dass man eine Soundkarte braucht.
1:32:29  Wolfgang
Ja du hast absolut recht heutzutage hast du halt Onboard-Sound, egal was für ein Rechner du hast. Und ich glaube so der Unterschied zur Grafikkarte ist halt, da gibt's ein krasses Potential, die noch leistungsfähiger zu machen, aber ich glaube
1:32:41
für normalen Anwender, der spielt oder irgendwas anderes tut, reicht halt so eine Onboard Soundkarte heutzutage völlig aus. Also es gibt auch noch externe Soundkarten, die man kaufen kann für den Hightech-Bereich, wenn du halt so
1:32:54
Musikproduktion machst et cetera. Da gibt's schon noch so Hightech-Geräte, die man sich kaufen kann, aber für einen normalen User, wenn du nur ein bisschen spielst oder halt,
1:33:03
bisschen was Normales machst, brauchst du sowas halt einfach nimmer. Das ist spannend
1:33:07
dass dieser ganze Markt an Soundkarten immer existiert, weil früher gab's Soundblaster, war ja der riesen Marktführer. Dann gab's irgendwie diese diese Adlip-Karten, es es gab echt viel von von Roland gab's noch Karten.
1:33:20  Christian
Waren genau Creative Blaster.
1:33:23  Wolfgang
Creative Labs, das war der Soundblaster. Und der Gravice gab's, glaube ich, noch, äh Ultra Sound, also konnte man viel, kann man viel machen.
1:33:32  Christian
Genau. Ja, auf jeden Fall und äh ja, das das war's auch schon sozusagen an Anforderungen dafür. Äh das heißt, das Spiel hatte wirklich damals.
1:33:41
Für Dabbele Verhältnisse normale bis hohe Anforderungen ähm aus heutiger Sicht, ich sage mal, wahrscheinlich jede jede Uhr, die wir am Handgelenk tragen, äh jedes Smartphone, was wir in der Tasche haben, hat wahrscheinlich einen einen
1:33:53
Tausendfaches an an Leistung, an Speicher, an an Soundqualität, an an allem.
1:33:59
Müsste man, müsste ich nochmal wirklich durchrechnen, wie viel das ist, aber ja, da was ich da in den Jahren getan hat, ist schon erstaunlich und,
1:34:07
Umso erstaunlicher finde ich's, was sie damals schon mit der wenigen Power auf die Beine gestellt haben. Das ist eigentlich das Beeindruckender für mich daran.
1:34:14  Wolfgang
Absolut beeindruckend, also ich
1:34:16
bin ja, ich bin ja allgemein großer Retro-Fan, so Retro-Computer und alte Spielen, so, weil ich's halt total faszinierend finde, wenn man sich heute anschaut, was was irgendwelche Entwicklerinnen, welche Entwickler vor zwanzig, dreißig Jahren aus so einer super beschränkten, limitierten Hardware und Software rausgeholt haben, das finde ich total beeindruckend
1:34:36
weil heutzutage kannst du halt sagen, okay, puh, ähm ich brauche halt einfach noch mehr Hauptspeicher, ich brauche noch eine stärkere Grafikkarte und so weiter. Du kannst du kannst relativ stark irgendwie deine Kapazität erhöhen, du kannst dann einfach sagen, okay,
1:34:50
Wenn ihr das Spiel spielen wollt, dann braucht ihr halt irgend so eine Monster-Hardware. Und damals war's halt nicht so. Damals hast du halt einen C vierundsechzig gehabt und äh damit musst man halt leben
1:34:59
und das finde ich schon total beeindruckend.
1:35:02  Christian
Das stimmt, ja. Irgendwie war's. Es war war damals schon fast beeindruckender, was da rausgekommen ist. Ähm man hat die Möglichkeiten begrenzt waren und damit musste man viel kreativer mit umgehen. Haben wir genug zur Technik gesagt, oder? Hast du noch ein ein Technik-Highlight.
1:35:16  Wolfgang
Nein, Technik-Highlight hab ich keins mehr
1:35:20
da hast du eigentlich alles ganz gut ganz gut erzählt, aber apropos kreativ damit umgehen, da hätte ich noch eine Kleinigkeit. Und zwar ähm ich habe mir mal angeschaut, ähm wie historisch korrekt.
1:35:34  Christian
Oh, da bin ich jetzt mal gespannt, weil so vor von der Anmutung hätte ich jetzt spontan gesagt, äh äh nicht so korrekt, weil's halt so zu sagen katoonartig ist und äh so eben weniger ernsthaft. Deswegen bin ich bin ich gespannt, was du da jetzt rausgefunden hast.
1:35:48  Wolfgang
Nein, aber Christian, man kann ja auch guten äh hochqualitativen äh historisch korrekten Content ja
1:35:55
auch ein bisschen unterhaltsam rüberbringen, zum Beispiel in so einem Kinderschulbuch, da muss ja nicht alles immer so trocken sein, vielleicht ist es didaktisch ja auch was total
1:36:03
Gutes, wenn man mal so Informationen und Wissen in den Comic verpackt. Und äh ja, schauen wir's uns mal an. Ähm was ich mir mal angeschaut habe, ähm.
1:36:12
Ob die Zukunft korrekt ist,
1:36:14
das lässt sich ein bisschen schwer recherchieren. Ich weiß nicht, ob in so zweihundert oder hundertneunzig Jahren hier äh die ganzen lila Tentakel äh an der Macht sind und die Menschheit unter Jochen weiß ich nicht
1:36:27
Bauchgefühl sagt, vielleicht, okay, vielleicht. Ähm Gegenwart, finde ich, die ist relativ korrekt. Ich meine, okay
1:36:37
dass man sich jetzt diesen riesen Diamant irgendwie im Teleshopping kaufen kann, hätte ich eigentlich gesagt, unwahrscheinlich. Jetzt gab's äh diese ganze Geschichte mit Wirecard.
1:36:47
Ich muss sagen, vielleicht doch nicht so unwahrscheinlich. Also fifty fifty vielleicht,
1:36:52
Aber was spannend ist, ist die Vergangenheit, denn wir erinnern uns, der, der reiste die Vergangenheit und landet dann mitten drin im Verfassungskonvent der Vereinigten Staaten,
1:37:01
Der Verfassungskonvent, das war quasi die Veranstaltung, wo die ganzen Gründerväter.
1:37:06
Sich äh Gedanken gemacht haben, wie die Verfassung aussehen soll und am Ende von dem Konvent, wo du die Verfassung auch unterschrieben und quasi ins Leben gerufen oder verkündet. Und ähm was als erstes auffällt, ähm
1:37:19
Es gibt halt vier Personen, die kennt man auch so aus der Geschichte. Es gibt den Thomas Jefferson, es gibt den John Hankok, den George Washington und den Band Franklin. Die vier waren auch äh,
1:37:29
ganz bekannte äh Personen, historische, aber es waren halt nicht nur die vier Leute, die damals an diesem Verfassungskonvent äh tätig waren und äh den irgendwie vorbereitet haben und sich da Gedanken über die Verfassung gemacht haben,
1:37:43
Wirklichkeit waren's halt fünfundfünfzig Personen. Also da ist schon mal, sage ich mal.
1:37:48
Bisschen kreativ mit der Geschichte umgegangen worden. Der Thomas Jefferson, den man kennt, der war zum Beispiel äh gar nicht äh vor Ort beim Verfassungskonvent, denn der war zu der Zeit in Frankreich,
1:38:01
ähm der John Cock, der war zu krank
1:38:06
um an diesem Verfassungskonvent äh teilzunehmen, der wart derzeit zu Hause, ja und der starb dann auch kurz darauf,
1:38:13
Ähm was gibt's denn noch? Der George Washington, vor dem ist nicht überliefert, dass der irgendwann mal so einen Kirschbaum umgeschlagen hat. Ähm
1:38:22
aber vielleicht äh so sagt man, war der George, der George Washington hier in äh in dem Spiel
1:38:30
Figur, die so ein bisschen am realistischsten irgendwie rüberkam. Der stand so an seinem Fenster
1:38:35
so ein bisschen so die Weitsicht gehabt und genauso äh erzählt man sich auch von George Washington, dass er eben der Präsident dann auch später war, der die Weitsicht hatte und ähm.
1:38:46
Der ähm einfach auch das Sagen hatte. Und ähm ja, der Ben Frank Franklin äh der äh kommt
1:38:55
Ist auch nicht so super gut getroffen, denn zu dem Zeitpunkt war Ben Frank Franklin ziemlich krank, der hatte ganz schlimme Gicht und so äh wie der gezeigt wird, wie der sich bewegen kann und so. Ja, das passt eigentlich auch nicht, weil wenn du halt so total die Gichte hast, dann ist da auch nimmer so viel möglich.
1:39:10
Ähm eine weitere historische Figur, die in dem Spiel vorkommt, das ist die. Äh die habe ich vorhin schon mal kurz erwähnt. Die Betsy Ross ist die Schneiderin, die die erste amerikanische Fahne entworfen und geschneidert hat,
1:39:25
Ich habe da mal ein bisschen nachgelesen und äh die Frau gab's wirklich und es gibt auch eine Legende und die Legende besagt,
1:39:34
dass die äh irgendwann mal siebzehnhundertsechsundsiebzig Besuch bekommen hat von George Washington und noch von ein paar anderen Leuten, von so einem Kongress
1:39:43
äh und man sich da über unterhalten hat über über die Fahne und dass die Betsy Ross äh tatsächlich diesen ersten Prototypen oder diesen Entwurf von der Fahne gefertigt hat
1:39:55
Es ist bis heute aber nicht wirklich bewiesen, ob das stimmt. Und äh das Ganze basiert halt einfach auch ein bisschen auf höheren Sagen.
1:40:02
Aber ich würde sagen, für das Spiel ist das schon realistisch genug,
1:40:06
Was ich noch nachgeschaut habe, so ein ganz zentrales Element ist ja diese Vorschlagsbox, wo wir dann diesen Staubsaugerprospekt reinwerfen, damit wir in der Zukunft den Staubsauger haben.
1:40:15
Die gab's nie, also es gibt keine Nachweise, es es gibt keine Berichte drüber, dass es so eine Vorschlagsbox für die Verfassung gab
1:40:22
Leider gibt's in der Verfassung der Vereinigten Staaten auch kein äh keine Klausel, die irgendwie vorschreibt, dass in jedem amerikanischen Keller ein Staubsauger sein muss. Das stimmt leider auch nicht.
1:40:32  Christian
Das wäre ja echt äh der zu zugetreu gewesen, oder? Also vom vom Spiel her, wenn wenn das stimmen würde, das das wäre das das wäre faszinierend.
1:40:42  Wolfgang
Ja, wäre fast so faszinierend, wie äh wenn unsere, was heißt, unsere, wenn die amerikanische Fahne aussehen würde, wie ein Tentakel, das fände ich noch fast ein bisschen beunruhigender.
1:40:51  Christian
Stimmt aber, was was ich gerade noch gesehen habe, ist die erste erste Flagge, die wirklich produziert wurde von Betsy Ross, also angeblich äh dreizehn Sterne und dreizehn Streifen hatte, für dreizehn Kolonien. War mir neu, da kann man richtig noch was lernen hier heute.
1:41:05  Wolfgang
Da kann ich da vielleicht nochmal kurz hier ein bisschen wissen droppen, also die dreizehn Kolonien, das waren ja die äh dreizehn Kolonien, die es damals, die die Unabhängigkeit erklärt hatten, diese britischen Kolonien.
1:41:15
Waren dreizehn Stück, die waren alles so äh an der Ostküste gelegen,
1:41:19
und ich weiß nicht, ob da vielleicht äh der Games gelesen hast oder oder vielleicht den Film auch gesehen hast.
1:41:26  Christian
Nee, sagt mir nicht.
1:41:28  Wolfgang
Wie heißen die auf Deutsch? Äh die Tribute von Panen.
1:41:33  Christian
Ah okay, nee, habe ich nicht gesehen, leider.
1:41:35  Wolfgang
Das ist ein hystopischer Film, in dem greifen die auch diese dreizehn Kolonien auf. Ja, ist ein Wissenspodcast einfach. Also wir nehmen halt diesen Bildungsauftrag ähm total ernst einfach.
1:41:44  Christian
Ja, auf jeden Fall. Sehr, sehr viel gelernt. Vielen Dank dafür.
1:41:48  Wolfgang
Sehr gerne, sehr gerne. Ähm ja, das waren so ein paar, die paar von den historischen Fakten, die ich mir mal so ein bisschen angeschaut habe und ja, ich meine,
1:41:56
es überrascht mich jetzt nicht, dass das alles nur so ein bisschen locker, lose mit zu tun hat, aber ich find's trotzdem ganz, ganz nett, dass man hier ähm
1:42:05
so diese ganzen Anleihen irgendwie reingebracht hat in das Spiel.
1:42:09
Ja, last but not least äh Chrissi, hast du noch ein bisschen Energie für bisschen Trivia?
1:42:15  Christian
Ja, auf jeden Fall.
1:42:17  Wolfgang
Denn ich bin Riesen-Privia-Fan
1:42:19
und wer weiß, wenn irgendwann mal wieder ein Pub Quiz irgendwo stattfindet und du dabei bist und es und äh der Quiz Masters sagt, hey, nächste Runde, da geht's mal um
1:42:30
Da kannst du sagen, hey, geil, ich kenne die ganze Trivia und ich werde hier volle Punktzahl abräumen.
1:42:37  Christian
Ja dazu musst du wissen am Rande ich bin seit Jahren ein riesen Quiz, Freund und Quiz Fan,
1:42:48
Also wenn wenn wir in der Freizeit Fernsehen gucken, ähm was man, ich weiß gar nicht, nennt man das heute noch, Fernsehen, ähm.
1:42:55  Wolfgang
TV. TV sagt man glaube ich.
1:42:56  Christian
Genau TV TV. Also wenn man irgendetwas auf einen flimmernden Gerät guckt, äh ist das bei uns mittlerweile nur noch Quiz-Shows, weil es irgendwie eine eine,
1:43:07
Es ist so ein bisschen, wie soll man das sagen? Es es läuft nebenbei.
1:43:12
Aber trotzdem kann man aktiv zuschauen, man kann miträtseln, das ist dieser aktive Part, der mir total Spaß macht und man lernt richtig viel dabei. Also was ich in den letzten Wochen, Monaten und Jahren als Quiz-Shows alles mitgenommen habe, ist der Hammer. Und
1:43:24
Mittlerweile habe ich echt schon ein bisschen Bock, in so einem, wenn mal irgendwann wieder Pappquiz ist, mal teilzunehmen, einfach mal, um zu wissen, hey, was weiß ich denn überhaupt alles, wo sind denn überhaupt die Lücken? Und äh deswegen äh stichtst du da genau in die richtige Lücke. Ich stehe total auf Trivia mittlerweile
1:43:39
Ähm weil diese diese Kombination und dieses Transferwissen, was man da aufbaut, finde ich genial,
1:43:44
Früher war ich auch so ein Filmegucker und Serienjunkie. Heute bin ich nur noch ein Quiz-Fan. Deswegen würde ich sagen, leg los.
1:43:52  Wolfgang
Ja gleich. Also ich weiß ja nicht, ob du's wusstest, aber ich bin ja äh ich bin ja Teil einer Pub Quiz Mannschaft.
1:43:59
Die auch schon mal die auch schon einmal ein Pub Quiz gewonnen hat und ja da gab's auch andere Teams und ich schaue im Fernsehen, also ich schaue kein Fernsehen, ich habe auch keinen Fernsehanschluss
1:44:11
weil der mal kaputtgegangen ist.
1:44:13  Christian
Das meinte ich gerade damit, wir gucken Fernsehen, aber ohne Fernsehanschluss, deswegen ich habe nach den Worten gesucht, aber ja, wir gucken, gucken Quizshows auf egal auf welchem Gerät und egal zu welcher Uhrzeit.
1:44:25  Wolfgang
Äh also ich habe eigentlich Kabelfernsehen, aber das ging irgendwann mal kaputt. Da ist ein Wackelkontakt und ich hatte nie repariert. Ähm ich schaue mir keine Quiz-Shows an, ich bin halt eher so Team äh Doku.
1:44:35
Also äh großer Doku-Fan. Also wenn du mal wissen willst, irgendwas über Ölbohrplattform oder so oder riesen Supertanker einfach fragen,
1:44:44
Okay, äh Tribia,
1:44:48
bekanntester Trivi-Effekt von der day of the tentercle ist natürlich das Management in der Original CE vierundsechzig Version enthalten ist und zwar trifft man äh in einem der äh Zimmer in der Gegenwart, da steht ein äh
1:45:01
alter Computer
1:45:02
wo wenn der Burner sich den anschaut, sagt er, oh, du hast ja irgendwie nur vierundsechzig Kilo bei Speicher, bla, bla, bla und wenn man den benutzt, dann landet man in maniac manchen und kann das Spiel spielen.
1:45:14
Aber das ist äh so bekannt. Ich glaube, das stand auch auf der original Packung von Day of the Tentackal drauf, das Maniac Mansion irgendwie äh beinhaltet ist, aber.
1:45:26  Christian
Genau, das wurde damals verkauft, das weiß ich nämlich auch als Zweispiele zum Preis von einem.
1:45:32
Das wurde so beworben und äh es steht wirklich in der an, also es gibt es gibt so einen Satz, da steht drinne, äh man muss als Burnout in den ersten Stock gehen zu Eddi äh und,
1:45:42
muss dort auf Computer benutzen drücken,
1:45:46
und ähm ja, dann landet man im Original Minute Menschen, was da,
1:45:52
ja weiß nicht, ob's versteckt ist, aber es wurde wirklich so beworben. Also ich habe mir ich habe eine Anzeige gefunden, wo wo stand. Äh hier zu kaufen, zwei Spiele zum Preis von einem.
1:46:04  Wolfgang
Ja. Ich hatte leider keine Packung damals, die ist irgendwie abhanden gekommen. Ich hatte nur so handbeschriftete Disketten damals.
1:46:12  Christian
Die die Sicherheitskopie meinst du, die du benutzt hast.
1:46:17  Wolfgang
Ja. Okay, nächster Traveffekt. Äh der Hersteller von Dave the tentical, das war ja damals Lukas Arzt und ähm,
1:46:25
Lukas Arzt oder den Namen Lukas verbindet man ja wahrscheinlich auch direkt mit Star Wars und deswegen verwundert's auch nicht, dass diverse Star Wars Anspielung ja, die es nicht so super versteckt sind
1:46:36
in dem Spiel drin sind
1:46:38
zum Beispiel im Büro von Doktor Fred, da gibt's einen Kalender. Dann im Zimmer vom grünen Tentakel, da steht ein Stormtrooperhelm im Regal
1:46:48
dann äh als Burnout diese ganzen Münzen aus dieser aus diesem Kaugummiautomaten rauszieht, die er später in den Trockner reinsteckt. Äh da freut er sich total, dass er so einen Quarter findet von neunzehnhundertsiebenundsiebzig
1:47:00
siebenundsiebzig Gramm Star Wars aufm Markt
1:47:02
und äh du möchtest ja diesen Diamanten kaufen und äh dafür musst du die Nummer vom Teleshopping anrufen. Und die Nummer ist eins achthundert Star Wars. Also fand ich ganz lustig.
1:47:14
Dann äh in einem der Zimmer hängt ein Bild, äh auf dem äh Max drauf ist, aus Samen Max, das ist ein anderes Adventure. Max ist dieser weiße Hase. Da sieht man irgendwo ein Bild
1:47:26
Ganz lustig
1:47:27
im Remake von Monkey Island, anderes Spiel, das äh original Monkey Island kam ein bisschen äh kam früher raus. Im Remake von Monkey Island ähm
1:47:37
äh gab's auch eine Stelle. Ähm
1:47:40
Auftritt gab von Sam und Max, also zum Original, tauchen da irgendwo mal Sam und Max auf. Ähm weil Lukas Arzt
1:47:47
zu dem Zeitpunkt, dass das Remake gemacht wurde, aber keine Rechte mehr dran hatte, denn Sam und Max ist eigentlich eine heißt ein Comic von von einem anderen Autor einfach, wo man damals halt eine Lizenz hatte für das Spiel
1:47:58
von Monkey Island auf dem Markt kam, hatte man die Lizenz nicht mehr und dann hat man diesen Camyo-Auftritt ersetzt durch äh zwei den Tag. Anstatt,
1:48:09
da äh trifft sich das vielleicht. Das ist so quasi so dieses magische Dreieck aus Monkey Island, Sam und Max und Day of Athentack.
1:48:18
Dann äh ja, noch was, noch was Spannendes. Ähm in der Vergangenheit findet ja der diese Spaghetti
1:48:27
die werden dadurch äh durch den durchgespielt, die Zukunft, durch diesen Spülprozess, während die Spaghetti halt weich und dadurch haben wir in der Vergangenheit halt quasi gekochte oder weiche Spaghetti, aus der wir aus denen wir äh diese Frisur für die Mobil machen,
1:48:41
Na ja, eigentlich gab's zu dem Zeitpunkt noch gar keine italienische Pasta in USA,
1:48:46
denn äh nachweislich gibt's italienische Pasta halt erst seit dem neunzehnten Jahrhundert in den USA. Okay,
1:48:53
Wir wollen's ja net so genau nehmen, aber wir machen's trotzdem. Denn.
1:48:59
Äh schickt ja diesen Vertrag äh von Doktor Fred durch den Pony-Express äh,
1:49:07
schickt er den ja in der Vergangenheit ab. Ähm den Pony-Express, den gab's da halt auch noch nicht zu dem Zeitpunkt,
1:49:13
kam erst später. Der kam erst zur Mitte der neunzehnhundertachtziger Jahre entstand der Pony Express und wir sind ja hier im Jahr äh siebzehnhundertdreiundneunzig.
1:49:21
Also insofern, hm, gibt's nicht. Dann äh noch so ein spannendes Ding. In äh Maniac Mansion,
1:49:29
Hatte man am Anfang die Wahl aus verschiedenen Charakteren, also man hatte drei spielbare Charaktere
1:49:35
Zum einen den, oh ich weiß die Namen grad gar nicht mehr, aber grob die Storys ist halt so ein Mädchen, so eine junge Frau, die ist entführt worden und ihr Freund wollte sie halt retten und der hat noch zwei Freunde mitgenommen
1:49:46
Insgesamt gab's damals sechs äh Figuren, aus denen man welche auswählen konnte und je nachdem welche man ausgewählt hatte, hat sich das Spiel auch verändert. Also ein paar Rätsel und so haben sich verändert, war zum Jahr im Jahr neunzehnhundertsiebenundneunzig äh siebenundachtzig, nicht neunzig
1:50:00
ein sehr hohes Level an an einfach Dynamik und Interaktion. Man wollte sowas auch in Dave the ten einbauen.
1:50:07
Den ersten Entwürfen hatte man das auch so. Man entschied sich dann aber dagegen, weil man einfach geglaubt hat, das macht alles ein bisschen zu komplex.
1:50:14
Und ähm von den Figuren, die rausgefallen sind, also drei Figuren sind rausgefallen
1:50:19
die eine Figur war was und Poet, äh die andere Figur war äh ja so so eine so ein Hippie-Mädel irgendwie und die dritte Figur.
1:50:29
Die hieß Chester und Chester hat man trotzdem übernommen ins Spiel und zwar erinnert sich noch an die zwei diese zwei Bildhauer, nett und äh wie hießen der andere net und,
1:50:39
oder so. Fett und nett, genau. Äh die entsprechende Prinzip dieser einen Figur, die man da ursprünglich mal designt hat, diesem Chester.
1:50:48
Ja, was habe ich noch? Ja, ein geiles äh ein geilen Fakt habe ich noch. Also, es gibt eine Fantheorie.
1:50:56
Und zwar gibt's eine Fantheorie, das Hogi in Wirklichkeit der Bruder von Bennes.
1:51:03
Und zwar von Ben aus Full Frottle beziehungsweise aus Vollgas, aus dem Spiel, das wir grad aktuell spielen,
1:51:09
Und wenn man das mal ein bisschen zu überlegt, wenn man das andere Spiel kennt, also da geht's um äh da geht's um so eine Rocker-Gang,
1:51:17
der Ben ist äh ist also die Hauptfigur, der ist also der Anführer von der Gang. Ja, ein bisschen ähneln die sich ja schon die beiden.
1:51:25
Und äh die Fantheorie, die wurde auch von Tim Schäfer bestätigt.
1:51:30
Und äh wenn man sich danach ein bisschen stärker mit beschäftigt, dann kommt man halt drauf. Ben heißt die Möglichkeit eigentlich ruben und äh wenn man's
1:51:40
äh dann sieht, dass der eine Bruder halt rühren heißt und der andere Hoodie äh dann kommt man oder dann kann man drauf kommen, also ich tat's nicht, ich musste das nachlesen. Da kann man drauf kommen, dass die beiden halt nach Sandwiches benannt sind, denn Hogy, NoG Sandwich, das ist halt so ein so ein Sub
1:51:56
Marine Sandwich und Sub so was wie man von äh von Subway kennt, also so ein so ein länglicher Sandwich, was ist ein Hockey Sandwich
1:52:03
und dann Robin Sandwich, das ist ein gegrilltes Sandwich mit Sauerkraut, Coint Beef, Käse und noch ein paar anderen Leckereien, dass vor allem so im äh Raum New York ziemlich populär ist.
1:52:15
Das fand ich auch noch ganz äh spannend.
1:52:18  Christian
Ist echt cool, das was was die sich damals alles überlegt haben und in dieses Spiel reingepackt haben, ist äh also immer wieder beeindruckend.
1:52:25  Wolfgang
Ja. Und was ich noch noch äh sehr cool fand, war Tim Schäfer und Dave Grossman, die waren äh,
1:52:34
Gleichberechtigt in dem, was sie taten. Also sie waren derartig
1:52:37
die Projektleiter im Prinzip äh die halt auch die ganze kreative Freiheit hatten über das Spiel. Um zu betonen, dass sie wirklich beide absolut gleichberechtigt sind und nicht der eine jetzt irgendwie das Sagen hat, haben sie Folgendes gemacht
1:52:50
im Vorsparen erscheint schon ihre Namen,
1:52:53
Credit und da erscheint dann Tim Schäfer und Dave Grossman in einer zufälligen Reihenfolge.
1:53:02
Je nachdem, wie du das Spiel startest, wird halt zufällig ausgewürfelt, in welcher Reihenfolge die Namen erscheinen. Im Absparen erscheinen die Namen dann nochmal mit den ganzen anderen Credits
1:53:13
und im Absparen erscheinen die Namen immer in der anderen Reihenfolge wie beim Intro
1:53:18
Das heißt, wenn man das Spiel einmal durchspielt, es einmal Tim Schäfer vorne und der hinten und einmal ist Dave Grossman vorn und der Tim Schäfer ist hinten,
1:53:27
Und das finde ich einfach ziemlich, ziemlich cool. Das ist ein geiler Move, denn äh durch diese Dynamik kannst du das halt einfach machen. In einem Film geht es nicht, weil
1:53:37
einen Film hast und der hätte jetzt zwei Regisseure, die absolut gleichberechtigt wären, könntest du's nicht machen. Du musst dich auf eine Reihenfolge festlegen, weil die ist für immer dann einfach ins Zelluled eingewandert, da halt nicht mehr, sondern einfach in die Bits und beize irgendwie.
1:53:52  Christian
Sehr cool, ja.
1:53:53  Wolfgang
Und das fand ich spannend. Ja, das äh das ist so ein bisschen das Trivia, was ich gefunden habe, ähm was ich,
1:54:02
Was ich absolut empfehlen kann, vielleicht auch äh so zum Ende hin, wer das Spiel äh kennt,
1:54:10
vielleicht jetzt keine Zeit oder keine Lust hat, das nochmal zu spielen, aber sich ein bisschen Zeit nehmen kann. Es gibt ein geiles Video
1:54:17
in dem äh setzen sich einfach Tim Schäfer und Dave Grossman hin und die spielen einfach Day you of the ten nochmal durch, irgendwie jetzt zwanzig Jahre später. Das erschien damals, für damals produziert, als diese Remasterversion von Dave for tantical rauskam
1:54:33
Und das ist ein Hochgenuss, einfach die zwei Jungs, dann nochmal in ihrem Baby zu sehen,
1:54:39
Und äh auch ein bisschen zuzuhören, was wir für Anekdoten erzählen und ja, die sind dann an dem Rätsel und dann der eine weiß es gar nicht mehr genau. Und der andere erklärt dann nochmal, hey, wir haben doch das und das und das gemacht, um da drauf zu kommen. Das ist wirklich,
1:54:52
Juwel, also es kann ja wirklich nur empfehlen und ich glaube, wir verlinken das Video einfach.
1:54:56  Christian
Ja, auf jeden Fall. Das
1:54:57
das kommt in die rein und äh wo du grade Video sagst, äh ist mir noch was anderes äh direkt eingefallen, was auch in die Kategorie Trivia super reinpasst. Und zwar die sogenannten Speed-Runs.
1:55:09  Wolfgang
Oh ja.
1:55:10  Christian
Und ähm also wir haben ja vorhin schon erwähnt, wir haben also normale Spielzeit sind so fünf, fünfeinhalb Stunden. Äh wir haben knapp sechs Stunden gebraucht
1:55:19
Ja und dann haben wir gedacht, so, wie lange haben denn andere gebraucht? Ja und dann gibt's halt wirklich, also ich muss ja schon fast sagen, echte Freaks
1:55:26
die sich zur Aufgabe gemacht haben, dieses Ding so schnell wie möglich durchzuspielen und ich kann immer noch nicht ganz glauben, dass das geklappt hat, aber.
1:55:33  Wolfgang
Ich hab's angeschaut. Ich hab's heute noch angeschaut.
1:55:36  Christian
Auch angeschaut, weil ich mir dachte, das kann nicht sein, das ist so kurz, es muss gehen und ähm bei dem Original Day Tentacle ähm von neunzehnhundertdreiundneunzig damals, ist der,
1:55:46
aktuelle Rekord, sogar erst drei Monate alt und ist sechzehn Minuten, neunundfünfzig Sekunden und achthundert Millisekunden. Das heißt, der hat das wirklich das komplette Spiel, wo wir sechs Stunden gebraucht haben in unter siebzehn Minuten durchgespielt
1:56:00
dass ähm ja, also unvorstellbar und die remastered Version, die wir wirklich gespielt haben, die hat wohl einen Passszenen, die man nicht so einfach überspringen kann
1:56:09
Aber trotzdem ist es sauschnell. Da hat jemand äh ja in Gametime siebzehn Minuten neunzehn Sekunden.
1:56:16
Vor einem Monat noch, wo ich mir denke, krass, also selbst wenn man weiß, wie alles funktioniert, dann muss man sich einen richtigen Plan machen, damit man wirklich die Aktion nacheinander superschnell, also
1:56:26
durchführt, nicht nur die die Zwischensequenzen wegdrücken oder komplett weglassen, sondern halt auch,
1:56:32
ja jeden Ablauf kennen, jede Handlung, man muss teilweise Sachen parallel machen. Ich ich weiß gar nicht, ob das dann überhaupt noch ein Genuss ist von diesem Spiel oder ob man's wirklich nur noch auf Geschwindigkeit spielt und die äh wie oft man das getan haben muss, damit man so schnell ist.
1:56:44  Wolfgang
Das ist also der Genuss entsteht beim Speed-Run dadurch, dass man einfach die Zeit schafft und
1:56:51
äh Speed Running ist ja, ist ja echt eine Szene für sich. Ich habe das schon eine ganze Weile verfolgt, wobei für mich so Adventure Speed Run, das war für mich was Neues. Ich ich kenne Speed Runs halt vor allem so von so alten Konsolen, so von Nintendo, wo man dann irgendwie so Super Mario Brothers irgendwie
1:57:08
weiß nicht, was da aktuelle Rekord ist, vier, fünf Minuten oder so durchspielt.
1:57:11  Christian
Genau, das war auch das, was was mir bekannt war. Also ich habe das auch für für Jump and Run, das war so ein Klassiker, da habe ich auch auf Zeit gespielt teilweise, aber Adventures war mir das wirklich neu, muss ich zugeben, das äh hast du mir jetzt erst vor Kurzem näher gebracht und umso beeindruckender, wenn man das erst jetzt kennenlernt.
1:57:26  Wolfgang
Ja, also ich find's auch absolut beeindruckend und äh
1:57:30
Ja, ich glaube, dass da da gehört extrem viel Planung dazu, weil grade bei so einem Spiel wie Day Fercle, da kommt's ja auch krass auf die Reihenfolge an, also du kannst ja nicht stumpf sagen, du machst das, das, das, das, das, du hast diese drei Charaktere, du brauchst eine spezielle Reihenfolge, du musst diese Gegenstände austauschen und äh ich meine, hey, der, ich, dem Video, das ich da angeschaut habe
1:57:49
Da klickt äh der Typ, der das gemacht hat, der klickt irgendwohin, damit die Figur läuft, während die Figur läuft, schickt er irgendwelche Sachen durch den noch durch. Das ist halt echt äh hochoptimiert.
1:58:00  Christian
Ja, man sagt.
1:58:00  Wolfgang
Ist echt beeindruckend.
1:58:01  Christian
Links mit reinpacken wer sich das angucken möchte ist auf jeden Fall ein ich würd's gar nicht als Genuss beschreiben sondern wirklich so ja als beeindruckende Leistung des Spieles.
1:58:14  Wolfgang
Ja und vor allem, es dauert nur eine Viertelstunde. Ich meine, das kann man sich immer mal zwischendrin anschauen. Das ist nicht so ein Commitment wie wie bei diesem Let's play von von Tim Shay, von Dave Grossman, wo ich sage,
1:58:24
boah, drei Stunden jetzt. Soll ich mir das wirklich anschauen? Also, ich schaue mir auch keinen normalen Film an, der drei Stunden dauert, weil's einfach super lang ist. Aber Viertelstündchen, Speed Run
1:58:33
das geht eigentlich immer ganz gut.
1:58:34  Christian
Ja, können wir zwischendurch einfach auch selbst nochmal machen so, wenn man kurz äh Mittagspause als als Dessert gibt's dann anderen Speed Run von.
1:58:44  Wolfgang
Und ich würde sagen, wer sich jetzt diesen Speak Run anschaut und richtig auf den Geschmack kommt und sagt, okay, das war die schöne, schnelle Nummer, okay, gut, aber jetzt habe ich mal Bock, wirklich auch mal die Extrameile mit viel Genuss
1:58:56
der sollte sich mal unsere angucken von
1:59:00
denn da kann man sich wirklich sechs Stunden lang richtig schön anschauen, wie wir zwischendrin auch mal schön verzweifeln.
1:59:06  Christian
Genau. Obwohl wir auch schon äh von Leuten gehört haben, die viel, viel, viel länger gebraucht haben, deswegen also sind wir da schon stolz drauf, aber ja, unsere besondere Kombinationsgabe und äh die wilden Theorien, die wir gestrickt haben, die sind natürlich auch viel wert.
1:59:21  Wolfgang
Absolut. Ja, ich glaube, dann haben wir's im Großen und Ganzen, oder? Ich meine,
1:59:26
Natürlich könnte man, glaube ich, äh über ganz viele Aspekte noch super viel quatschen. Also ich glaube, man kann über Tim Schäfer noch super viel erzählen, was was der danach noch gemacht hat. Ja, der eine eigene Firma gegründet
1:59:37
Ähm man kann über Adventures gemein natürlich viel quatschen. Man kann aber auch natürlich auch bei noch,
1:59:44
tausend lustige Anekdoten und Details rauskamen, aber ich glaube, äh wir haben, glaube ich, noch einen guten Überblick über das Spiel gegeben und.
1:59:51  Christian
Glaube, das Wichtigste haben wir und äh
1:59:53
aus meiner Sicht war bestimmt nicht das letzte Spiel von Lukas Arzt, war auch nicht das letzte Spiel von mit von und mit Tim Schäfer. Äh daher werden wir da später, denke ich, nochmal auf ein paar Details kommen, also nicht, nicht heute, später, sondern äh in einer weiteren Folge
2:00:06
Ja, aber was mich jetzt noch sozusagen zum Abschluss heute interessieren würde, wie ist denn so dein persönliches Fazit zu dem Spiel? Ähm so in beschreibt doch mal in ein paar paar paar Worten, wie es für dich war.
2:00:17  Wolfgang
Sehr geil. Darf ich noch mehr Worte nutzen oder oder? Okay. Also ich habe, wenn ich so überlege,
2:00:24
Ähm ich habe in meiner Jugend extrem viel zu Adventures gespielt. Ich habe auch generell viel Computer gespielt, aber Adventures waren
2:00:30
wann immer so mein Ding und ich hatte halt echt das Glück der frühen Geburt, dass ich halt schon seit Anfang der Neunziger das spielen konnte, als wir diese Hochphase von Adventures hatten und vor allem halt Lukas Arzt Games. Es gab ja damals noch so Zero Online
2:00:44
mit diesen Kings Quest und Police Quest spielen, da bin ich nie so warm geworden. Mir hat Lukas hat mir einfach sehr gut gefallen die ganzen Spiele
2:00:51
Unter den ganzen Spielen gibt's für mich eigentlich zwei Stück, die für mich wirklich prägend waren und die ich heute immer noch zu meinen Lieblingsspielen zähle. Und zwar Monkey Island zwei.
2:01:02
Wenn ich jetzt mich äh wenn ich jetzt an der äh denke, das ist einfach die Kombination,
2:01:10
Es ist, es ist der Humor, der für mich absolut passt,
2:01:14
Es ist diese absolut ähm liebevolle Gestaltung, also diese Comic-Grafik, die ist so zeitlos. Und auch jetzt beim beim neuen Spielen nochmal, selbst diese Classic-Variante, die sieht echt schön aus. Und
2:01:27
die ist so liebevoll. Und dann ist es halt auch diese Story. Ich finde diesen Zeitreiseaspekt super spannend, aber diese ganzen Details, die sie überall eingebaut haben
2:01:36
die sind wirklich schön. Die haben's geschafft bei diesen drei Hauptcharakteren, die man spielen kann
2:01:41
wirklich auch unterschiedliche Charaktere irgendwie mit reinzubringen und die nicht so austauschbar zu machen. Denn wenn ich mit der Labyrinth in der Zukunft spiele,
2:01:50
zum Beispiel super sympathisch, der ist so gemächtlich und so ja easy und so und der macht doch alles anders und die ganzen Animationen, die der hat, die sind anders wie die Animation von der Labour
2:02:06
Und diese ganzen Details machen Dave the thantecle für mich auch heute noch nach
2:02:11
vielen, vielen Jahren, nachdem wir es jetzt nochmal gespielt haben, zu einem absolut runden Spiel, wo ich heute jetzt keinen Aspekt rausziehen könnte, den ich verbessern würde.
2:02:20
Und das finde ich was Tolles. Bei anderen Spielen, die ich mir heute nochmal anschaue, also
2:02:25
ich meine, aktuell spielen wir ja grad äh nochmal durch. Äh diese Steuerung ist die Hölle. Also es macht gar keinen Spaß.
2:02:33
Finde ich. Also das ist so ein Ding, wo ich sage, boah, das ist echt furchtbar. Aber bei.
2:02:38  Christian
Da bin ich schon auf unser und auf unser äh Review dann gespannt, äh kannst du dich kannst du dich denn richtig austoben und auslassen? Ähm äh das wird dann nur noch von der äh in die vier Steuerung getoppt mit dem Ballon.
2:02:52  Wolfgang
Ja. Nee, aber um es mal kurz zu machen. Für mich ist Day Ferntecle eins meiner Lieblingsspiele und
2:02:58
eins meiner Top zwei Adventures, weil das komplette Spiel sehr rund ist einfach. Da ist eine geile Story, es ist diese Soundkulisse ist toll, die Comic-Grafik, die holt mich ab
2:03:10
diese ganzen Animationen, dieses alles so liebevoll. Und um nochmal den Schluss oder den Kreis zu schließen, vielleicht zum Anfang,
2:03:17
Tim Schäfer sagt äh bei Day Ferntecle hat er absolute Freiheit. Er und Dave Rossmann, die konnten tun, was sie wollen und sie hatten keinen Stress und er schreibt auch, er hat in seiner ganzen Karriere das nie wieder erlebt, dass er ein Projekt hatte
2:03:30
wo es keinen Stress gab, wo man einfach nur so arbeiten konnte und das merkt man diesem Spiel einfach an. Das ist ein absolutes Liebhaberstück.
2:03:41
Ganz kurz gefasst.
2:03:43  Christian
Ja wirklich ganz kurz ähm ja mein mein persönliches Fazit ist äh fast so ähnlich, ja. Ich würde jetzt einfach spontan sagen, es ist ein geniales Spiel. Es ist das Spiel, was mir aus meiner ähm
2:03:55
Kindheit, Jugend äh wann auch immer dieser Übergang war. Ähm
2:03:59
am meisten hängen geblieben ist, wo ich die meisten Erinnerungen dran hatte, wo auch die schönsten Erinnerungen. Ähm deswegen ist es für mich absolut Folge eins berechtigt, ähm sozusagen es war,
2:04:09
Wir haben damit angefangen mit unserem Stream. Wir haben jetzt damit angefangen, in unserem Podcast. Äh ich habe vor, es auf jeden Fall nochmal zu spielen.
2:04:17
Einfach nur, um's nochmal zu erleben, eventuell noch ein paar Details kennenzulernen, noch mal was zu sehen, um einfach, ja, noch mal zu gucken,
2:04:25
Ist alles hängengeblieben, kann ich's, kann ich's nochmal spielen und habe ich nochmal den gleichen Spaß,
2:04:29
Das würde mich nochmal genauso interessieren. Und ähm ja, um auf Tim Schäfer nochmal zu kommen, ist so ein Typ, mit dem würde ich gerne mal einen trinken gehen. Das würde mich total interessieren. Also es ist ein super interessanter Mensch und ich würde einfach gern.
2:04:42
Mal ja von ihm hören, was du gerade erzählt hast. Wie wie ist das so ein Spiel zu entwickeln, sich solche Sachen auszudenken und ja, ohne Stress sowas äh ja, zu arbeiten, zu entwickeln und den,
2:04:56
den Fans zur Verfügung zu stellen. Finde ich einfach eine, ja, total interessante Geschichte.
2:05:03  Wolfgang
Ja, also da wäre ich dabei, also ich habe mir, ich habe mir jetzt im Vorfeld mal noch ein paar Interviews durchgelesen, ein paar Videos angeschaut mit ihm. Ähm er wirkt halt auch unglaublich sympathisch und so ein Detail, das mir da jetzt auch noch so in Erinnerung blieb.
2:05:16
Er hat ja äh ich glaube zwosechzehn eine eigene Firma gegründet, das ist äh double fein. Äh und ähm das steht auf der Website, bei denen steht drauf, äh
2:05:25
wie der Name entstand und äh fein ist ja äh ja Bußgeld und ähm da wo er lebt, er lebt in San Francisco
2:05:34
Da sagt er, na ja, wenn er dann morgens halt hinfährt, dann ist da halt so ein großes Schild, dann ist da steht da dran, also ist in Amerika ist das halt so, es gibt halt manche ähm Bereiche in in Städten und so, wo man doppelte Bußgelder bezahlt.
2:05:48
Beispielsweise in der Schule irgendwo ist oder,
2:05:51
irgendwas anderes ist da gechillter, das heißt Achtung, wenn du jetzt eine Geschwindigkeitsübertretung hast, bezahlst du halt das doppelte Bußgeld, double fine,
2:05:58
Und dann sagt er, na ja, eigentlich wollte er immer so eine Band gründen, so eine Rockband und die wollte er DoubleFine nennen, weil wenn die Leute dann da hinfahren, da wissen sie schon, wessen Zone die betreten. Und ja okay, eine Computerspielefirma war die zweite gute Option
2:06:13
Und das ist so einfach sympathisch, oder?
2:06:16  Christian
Absolut, ja.
2:06:17
Ich sage jetzt einfach generell ein cooler Typ, deswegen habe ich's halt so das ähm manchmal kriegt man so die Frage gestellt, hey, mit wem wen würdest du gern mal treffen oder mit wem würdest du gern mal äh ja einen trinken gehen und da fällt mir spontan einfach Tim Schäfer als als Typ ein.
2:06:31
Ähm weil ich ihn einfach aus aus vielerlei Hinsicht interessant finde und gerne mal wissen würde, was er über über das Spiel denkt und auch heute über solche Dinge.
2:06:40  Wolfgang
Also absolut, das wäre das wäre echt äh sehr cool. Okay, ich glaube, dann haben wir's für heute, oder?
2:06:46  Christian
Ja, ich würde auch sagen, wir haben alles einmal beleuchtet, haben unsere Erinnerungen wieder aufgefrischt und uns, ich muss zugeben, ich habe auch oft jetzt einfach mal so ein bisschen geschmunzelt und gelacht, äh weil weil viele Fakten dabei waren, ja, die mir einfach Freude bereiten.
2:06:59  Wolfgang
Absolut tolles Schlusswort, finde ich.
2:07:01
Wir hoffen, dass es euch gefallen hat und dass ihr auch Spaß beim Hören hattet. Was für Erinnerungen verbindet ihr denn mit Day of the tantecle und was war euer Lieblings-Adventure?
2:07:10
Wir freuen uns über euer Feedback und eure Geschichten. Entweder per E-Mail an Feedback at Grobepixel Punkt DE oder als Kommentar zur Folge auf unserer Website Gruppe Pixel Punkt DE
2:07:20
Und wenn ihr Lust habt, dann folgt uns doch auf Instagram unter at Grobepixel
2:07:24
Wir spielen übrigens jeden Dienstagabend Adventures im Stream, große Emotionen, echte Verzweiflung findet ihr unter Grobepixel auf Twitch.
2:07:33
Alle Links gibt's natürlich auch bequem zum Anklicken auf unserer Website und hier in den Shownotes. Und vergesst bitte nicht euren Freunden von unserem Podcast zu erzählen. Wäre super schade, wenn ihr niemanden verpasst.
2:07:43
Tschüss und bis bald.
2:07:44  Christian
Tschüss.