ÄrzteTag extra

ÄrzteTag extra – ein neuer Podcast der "Ärzte Zeitung". In diesen Episoden sprechen wir mit freundlicher Unterstützung durch Partner etwa aus der Industrie über Neuigkeiten und Innovationen in Medizin und Forschung. Wir thematisieren aktuelle klinische Themen und lassen Experten zu Wort kommen.

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episode 43: Warum sollen Schwangere gegen Pertussis und Influenza geimpft werden?


Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi Pasteur

Generell sind Impfungen in der Schwangerschaft mit Tot-Impfstoffen unbedenklich. Die STIKO empfiehlt explizit, Schwangere gegen Influenza und gegen Keuchhusten zu impfen. Eine Influenza-Infektion der Schwangeren erhöht das Risiko für frühzeitige Wehen, Frühgeburt, Hospitalisierung und Tod [1, 2]. Und die häufigsten schweren Pertussis-Komplikationen gibt es bei Neugeborenen. Ohne Impfung der Schwangeren erkranken etwa 11 von 10.000 Säuglingen an Keuchhusten. Durch eine Impfung kann sich die Inzidenz auf bis zu 1 von 10.000 reduzieren [3].

Wann die idealen Impfzeitpunkte sind, welche Impfstoffe zum Einsatz kommen können, welche Impfungen das familiäre Umfeld erhalten sollte und ob es Konsequenzen gibt, wenn bei einer noch unbekannten Schwangerschaft gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft wurde, besprechen wir in diesem Podcast mit Dr. Cornelia Hösemann. Sie ist niedergelassene Gynäkologin in Großpösna bei Leipzig und Mitglied der Sächsischen Impfkommission sowie der „AG Impfen in der Gynäkologie“ des Berufsverbandes der Frauenärzte.

Literatur [1] Robert Koch Institut, Epidemiologisches Bulletin, 31-2010, Stand: August 2010; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/31/Tabelle.html (letzter Zugriff: Mai 2021) [2] Vaxigrip Tetra® 2020/2021, Fachinformation, Stand: Januar 2021 [3] Robert Koch Institut, Epidemiologisches Bulletin, 13-2020, Stand: März 2020; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/13_20.pdf (letzter Zugriff: Mai 2021)


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 2021-05-26  18m