Bücher sind wie Kekse

Wer Bücher liebt, verschlingt sie wie Kekse! Autorin Dagmar Hager spricht ganz offen mit KollegInnen und spannenden Menschen. Die Themen? Alles, was mit Buchstaben zu tun hat! Bücher, Literatur, Lesen, Schreiben, Neuerscheinungen und und und. Du hast Feedback zum Podcast? Schreib uns an podcast@liferadio.at!

https://www.liferadio.at

subscribe
share





episode 24: Angst! [transcript]


Wer Bücher liebt, verschlingt sie wie Kekse! Autorin Dagmar Hager spricht ganz offen mit KollegInnen und spannenden Menschen. Die Themen? Alles, was mit Buchstaben zu tun hat! Bücher, Literatur, Lesen, Schreiben, Neuerscheinungen und und und. Du hast Feedback zum Podcast? Schreib uns an podcast@liferadio.at!


share







 2021-06-07  45m
 
 
00:00
Bücher sind wie Kekse, der Bücher-Podcast mit Dagmar Hacker. Petra Ramsauer hat überlebt. Dreiundzwanzig Mal war sie als Kriegsberichterstatterin im Irak
00:11
oder unter Fassbomben in Syrien. Das war die schwierigste,
00:15
Arzteberichterstattung eigentlich seit dem zweiten Weltkrieg. Da führt sie unter anderem den Concordiapreis für Menschenrechte bekommen. In ihrem Buch Angst beschreibt sie, wie es ihr und ihren Kolleginnen dabei geht
00:27
im Angesicht des Todes über die Schicksale der Menschen in den schlimmsten Kriegsgi,
00:31
unserer Welt zu berichten und darüber, wie sie mit ihrer Angst umgeht oder wie andere Angst als Waffe einsetzen.
00:39
In diesem Podcast ziehen wir aber auch den Bogen zur Angst in uns allen. Über Corona zum Beispiel. Was diese Angst mit uns macht.
00:47
Wovor wir uns zu Recht oder zu Unrecht fürchten. Machen wir uns jetzt also alle gemeinsam auf, die Balance zu finden aus. So wenig Angst wie nötig und so viel Mut wie möglich,
00:59
Ich bin die Dagmar, los geht's.
01:02
Sie waren dreiundzwanzig Mal im Irak, haben berichtet vom Terror in Madrid, von den Tsunamis waren, unter Fassbomben in Syrien, in Afrika, in Afghanistan, haben sogar mit einem Recruiter von Selbstmordattentätern gesprochen.
01:16
Und wenn man jetzt anschaut, dass tausenddreihundert ihrer Kollegen und Kolleginnen seit neunzehnzweiundneunzig ihren Job nicht überlebt haben.
01:23
Dann spricht er seine eigene Sprache und ich würde dem diesen Zahlen und dem, was du jetzt zweimal ein Gesicht geben und hätte sie gebeten, dass sie uns mal mitnehmen am Beginn dieses Podcasts nach Mossul zweitausendundsiebzehn.
01:36
Da ist ja etwas passiert, wo sie eigentlich keine Angst gehabt haben, obwohl es die lebensbedrohlichste Situation war, die man sich nur vorstellen kann. Was war da los?
01:44
Ja, das ist ja oft so. Ich glaube, das kennt man auch vom Autofahren, dass man sich nachher denkt, um Gottes Willen, was hätten da alles passieren können? Mossul zweitausendsiebzehn war eine ganz, ganz große Herausforderung, also ich war zu diesem Zeitpunkt schon routiniert, zwanzig Jahre Krisenberichterstattung und,
01:58
der Staatung. Und da waren auch viele Kollegen international und Kolleginnen, die sehr, sehr, sehr viel Erfahrung hatten am Boden.
02:06
Und es gab eigentlich eine Meinung, die uns alle also da waren wir gleich geschaltet, das war die schwierigste äh Arzt der Berichterstattung eigentlich seit dem zweiten.
02:15
Noch nicht gelebt. Mhm. Aber natürlich gibt's ja auch im Journalismus Historiker und wir wissen ungefähr, was da ist und natürlich auch Vietnamkrieg sehr, sehr komplex.
02:25
Aber das und auch natürlich äh Sarajevo. Aber das war schwierig. Warum? Weil das Weinhäuser Kampf.
02:33
Die Terrormiliz Islamische Staat hat diese Stadt schon jahrelang besetzt gehabt.
02:38
Diese Front ist ständig hin und her äh gewandt sozusagen. Der Islamische Staat hat alle seine äh Einheiten dort fokussiert.
02:47
Da gab's Scharfschützen mit tschetschenischem Hintergrund, die konnten da schon deutlich einen Kilometer, also sogar noch weiter schießen. Mhm. Es gab ein intensives Bombardement.
02:58
Und ich war mit meinem Fahrer am Weg Richtung Front und wir haben wohl gesehen am Horizont wo gekämpft wird,
03:06
und ich habe eine Flüchtlingsfamilie gesehen, die über den Schutthaufen des des Flughafens gekommen ist und ich bin zu denen hin und wollte in deren Richtung und wollte mit ihnen ein Gespräch und ein bisschen das sind schwangere Frauen, ein geliebtes Mädchen,
03:20
Und in dem Moment werden die getroffen, um Harrisbreiten kommen unter schweren Beschuss.
03:26
Und wir haben die dann aus der Gefahrenzone geholt. Äh Mädchen und ich habe dann zwei Tage später in Stücke entfernt, Mirak, äh meine Reportage geschrieben,
03:36
begonnen mit dieser Familie und im dieses ganz schwierige Situation zu illustrieren, dass man nie weiß, wo ist der Krieg gerade.
03:43
Und ich hab's dann zur Redaktion dem Profil geschickt und dann mich die Kollegen gefragt, ich sage einmal, eigentlich wär's ja du auch getroffen worden und da war's mir dann ähnliches klar, dass ich eigentlich um Haaresbreiten von ähm einer Granate getroffen worden wäre, einen schweren Granate
03:58
die aber wahrscheinlich dieses rudimentäre Waffengerät, das der IS gebaut hat, mich gerettet hat, will die natürlich nicht die Sprengkraft einer herkömmlichen
04:08
Granate gehabt hat. Aber in dem Moment keine Angst gehabt, sondern das ist das ist ja das. Aber steht da oder stand da, weil sie haben's ja jetzt beendet, das Risiko in irgendeinem Verhältnis zum Nutzen. Weil was tut man, wenn wir dann wie später in Aleppo.
04:22
Was tut man da gegen seine Angst oder eben die nicht vorhandene Angst? Naja das ist eine Entscheidung und äh so wie ja auch in Mossul als ich habe da noch ganz schnell meine Lehren gezogen. Ich bin zurück nach Erbil, habe ich mit einer Sicherheitsberater getroffen
04:35
Ja, sie ist zu wie auch vielleicht ein Feuerwehrmann, eine Feuerwehrfrau, sein Polizist, seine Polizistin. Es gibt viele Berufe, wo ein gewisses Risiko,
04:43
bei ist, wo man sich versucht, mit möglichst viel Professionalität zu schützen.
04:49
Wo es notwendig ist, dass man eher ängstlich ist und das ist auch für mich immer so ein Leid.
04:55
Tief gewesen. Wenn's mir nicht gut geht, wenn ich tot bin, kann ich für niemanden mehr eine Geschichte schreiben oder niemanden meine Stimme geben. Und auch damals im Business ausgerüstet, habe ich zum Beispiel.
05:08
Nach drei, vier, sehr anstrengenden Reporterstunden mitten im Flüchtlingstrom bei strömenden Regen und zwölf Grad.
05:15
Äh Ausrüstung, die dann fünfundzwanzig Kilo hatte, äh wo man ja immer wieder in die Knie geht und fotografiert und aufnimmt.
05:23
Beschlossen mich ins Auto zu setzen und zu warten, bis die Kollegen fertig sind.
05:28
Aber das ist genau das, wenn man zwei Alternativen haben. Sie folgen dann schon der Angst. Kommt zumindest im Buch so.
05:35
Ja, es ist sicher, ist er nicht, ob es unbedingt Angst, die Sache im täglichen Leben, ich glaube, das ist ein Gefühl, das jeder kennt, dieses Bauchgefühl. Mhm. Mhm.
05:44
Wenn du ein komisches Gefühl hast, dann haben sie wahrscheinlich alle. Alles, so ist es, ja. Und das ist, ich habe da sehr früh gelernt, meiner.
05:51
Intuition meiner Wahrnehmung zu trauen und äh ja und dem ist Zweifel, nein. Mhm oder.
05:59
Ja, das ist richtig. Gefahr hält sich an kein Drehbuch. Der Umgang damit auch nicht.
06:07
Ähm und das ist ein Aspekt, das fand ich sehr spannend im Buch, äh sie sagen, dass Reporter in Syrien tiefsitzende Gefühle von Wertlosigkeit und Depressionen hatten, nämlich viel mehr,
06:19
als zum Beispiel jene, die aus dem Irak berichtet haben, sie sprechen da von einer moralischen Verwundung, ist ein spannender Begriff, finde ich und der Ungleichheit der Wertigkeit von Menschenleben. Warum?
06:32
Diese moralische Verwundung hatten wir bei Kolleginnen und Kollegen, da da wurde man erstmals auf dieses Phänomen aufmerksam, die von der Flüchtlingskrise berichtet haben. Zweitausendfünfzehn. So dieses Gefühl, da sind so viele Schutz
06:44
Menschen und ich müsste jetzt meine Regierung ein eigentlich dazu bringen, sich denen empathisch zu nähern, die tun das aber nicht.
06:53
Man kann's rationalisieren und das ist das, was uns Journalisten und Journalistinnen oft so schwer fällt in diesen Ländern. Ob ich jetzt in einem Hungergebiet in Afrika bin, ob ich in Flüchtlingslager jetzt in Syrien bin. Ich merke, dass das Leid dieser Menschen,
07:07
nicht dasselbe,
07:10
Entsetzen auslöst als Leid bei uns. Da gab's ja auch im Zuge auch der Flüchtlingsberichterstattung, diesen gesetzlichen Vergleich, wenn jemand von einem Kreuzfahrtschiff fallen würde jetzt,
07:21
im Mittelmeer, so wenn die wieder fahren dürfen.
07:24
Stellen Sie sich vor, was da passieren würde. Helikopter, Rettungsaktionen und gleichzeitig debattieren wir drüber, ob es zulässig ist, Menschen ertrinken zu lassen im Mittelmeer, weil sich sonst mehr Flüchtlinge auf den Weg machen können.
07:39
Löst moralische Verwundung aus und im Syrienkonflikt, was ganz schlimm. Wir haben die für die schlimmsten Menschenrechts- und Kriegsverbrechen berichtet, Giftgaseinsätze,
07:48
Sie haben's erwähnt, Fassbomben auf Zivilbevölkerung. Schulen, Spitäler, die gezielt ins Visier genommen wurden. Und es hat.
07:56
Kein Mensch etwas dagegen getan.
07:59
Auch nach dem Krieg sind Russland so klar war, äh ja auch die Frage der Gerechtigkeit ist für mich geklärt, da wo Kriegsverbrechen passieren, frage ich nicht mehr, wie er es getan hat. Das kriegt schon brechen. Ist das, was ich anprangere. Mhm.
08:12
Da sind dann manche wirklich rausgekommen, erschöpft viele schlecht bezahlt mit einer totalen Hilflosigkeit. Was soll dieser Job eigentlich? Und dann kam natürlich auch ganz, ganz schwerend dazu.
08:25
Dass viele unserer Kollegen.
08:27
Vom Islamischen Staat auch noch entführt wurden, einige brutal geköpft wurden, also wir haben in Syrien so viel und auch im Irak dann so viel riskiert wie noch nie und so wenig erreicht wie noch nie
08:39
Ja. Sie haben's angesprochen, achtunddreißigtausend syrische Kinder sind gestorben, acht Millionen auf der Flucht im Augenblick,
08:47
Sie sprechen den Begriff äh Angst, Schockgefrorene Seelen sozusagen, dass noch Jahrzehnte und in die nächsten Generationen hineinwirken wird, weil die Kinder nichts anderes kennen als den Krieg, die sind da hineingeboren
09:00
aber auch da wieder, das ist eine Zahl und geben wir dieser Zahl auch noch ein Bild, nämlich sie schreiben vom Schicksal eines Buben dessen Foto nach hinter ihnen auf der Wand hängt, das hätte ich auch gern gehört die Geschichte.
09:11
Ja, ist eine lange Geschichte. Ich bin aus der Leppe rausgefahren. Ähm das ist nicht weit zur türkischen Grenze und zu diesem Zeitpunkt war das eigentlich nicht ein ganz großes Problem, auch von,
09:20
übertritt. Man hat uns nicht drüber gelassen. Mhm. So eine Stunde und da war ein ganz, ganz schwere Luftangriff in der Nacht davor
09:27
und ich bin dann noch zu einem Flüchtlingslager, die ich da an der Grenze, da ist eine Familie grad angekommen, unter anderem mit einem elfjährigen Buben, die wurden bombardiert in der Nacht. Und ich habe für Kinder immer
09:37
Buntstifte wie so ein Papier, weil ich die lieber so unter Anführungszeichen interviewe. Ich lasse sie einfach zeichnen und rede dann über die Zeichnung und
09:45
versucht man jetzt bissel was vorstellen zu können und der Bub hat ein gebügeltes Hemd und hat einfach richtig ein Propaganda, netter elfjähriger Bub und wenn man sich ein Leppo, das war ja eine äh fast eine Lebensstandard äh Niveau wie bei uns,
10:00
Südeuropa würde ich einmal sagen, ohne Abwert, den zählen zu wollen, aber das man sich was vorstellen kann. Mhm. Nämlich auch Menschen gefragt. Zum Beispiel, wo sind jetzt eigentlich,
10:09
meine Wohnung noch nicht abbezahlt und die ist bombardiert worden. Ist aber auch die Bank bombardiert worden, wo ich den Kredit hatte. Wie geht denn die Geschichte jetzt weiter? Also die hatten.
10:16
Ja? Und ich habe dort den Buben gesehen und der war Zehenspitzen um ihn herum, schon die Kinder, die ja schon Monate waren, schon mit schmutziger Kleidung, barfuß und der war so schockgefroren,
10:30
der hat dann gezeichnet, das Blitzer des Hauses wäre da.
10:34
Flüchten musste und die die Bomben kommen. Und seine Mutter hat gesagt, sie weiß ganz genau, dass das Leben
10:41
wann jetzt vorbei ist. Was aus dem Buben wird, dass es dem gar nichts mehr wird und ich habe da diese Zeichnung und auch so ein Foto wie die Zeichnung hält hinter mir, immer hängen
10:50
und da denke ich, jetzt ist es jetzt sechs Jahre her, ja? Und der ist jetzt wahrscheinlich siebzehn und sie können uns alle vorstellen, wie sich diese Gewalt reproduziert und.
11:02
Da war ich jetzt auch ja bei uns das große Thema mit der Pandemie, jetzt können die Kinder nicht in die Schule und was ist das? Ja, ich ich bin jetzt kinderlos und habe da vielleicht nicht die Empathie,
11:11
weil ich es einfach nicht erlebe, ja? Und da ist es ganz problematisch drüber zu urteilen. Trotzdem glaube ich, hoffe ich.
11:19
Dass wir gespürt haben in diesem Jahr, diesen eineinhalb Jahren, wie wichtig Schule ist. Wenn ich da an diese Millionen syrische Kinder denke, Millionen, die eigentlich seit zwölf, zwölf, zwölf, zwei, dreizehn, keine Schule mehr haben.
11:31
Bleibt in mir so ein bissel Hoffnung, dass ich da jetzt wenigstens was tut in dem Ignorieren der Syrienkrise. Mhm.
11:38
Also zu dem Thema Corona, was ist mit uns und mit unseren Ängsten gemacht hat, kommen wir gleich noch. Wir sind jetzt auch schon beim Buch und dem, was dann wahrscheinlich jeden einzelnen Podcast hörenden, äh, dann ganz persönlich auch,
11:49
trifft
11:50
von der Macht der Angst zum Beispiel werden wir jetzt reden davon, dass Risiken hin und wieder auch Sinn machen, warum's nichts bringt, sich vor der Angst zu fürchten, Angst, dass Ratgeber und Bremsklotz und
12:02
unter Anführungszeichen, wie man korrekt Angst hat. Weil doch das kommt vor. Aber die möchte ich auch gleich einmal bleiben. Ihnen ist zwei fünfzehn, was passiert, ähm,
12:12
worauf sie den Grundsatz abgeleitet haben, nämlich Furchtreflexpause. Was ist da passiert? Ein vermeintlich sicherer Umgebung eigentlich.
12:20
Der Wohnung. So. Ja, das ist wird immer wieder gefragt, ob ich nicht traumatisiert bin schwer schwer belastet von dem, was ich erlebt habe und ich
12:31
mich eigentlich immer ganz gesund gefühlt. Und ein Zeichen von Traumatisierung sind ja diese Flashbacks. Also in einer Situation, die harmlos ist
12:38
in ganz harmloses Ding. Ein Geruch, ein Ton und er löst plötzlich die Angst aus und das ist so, als wenn man ihn mitten.
12:46
Und ich hatte beim neuen Fenster bekommen in meiner Wohnung, das ist eine Dachwohnung, die besteht aus ganz vielen Fenstern, in so schräg und grad und ich bin
12:55
Dezember, also das war von meiner Hausverwaltung eine ganz gute Idee und ich hatte damals grad auch ein Buch herausgegeben, viele Termine und habe äh,
13:03
mich nicht warm genug angezogen und bin kurz zurück in die Wohnung, obwohl da gearbeitet wurde, meinen Gedanken zwischen zwei Interviews und.
13:10
Auch weh getan, wenn man halt so anhat. Ich gehe mal ins Schlafzimmer hin mit all diesen Gedanken im Kopf. Mein erster Gedanke, so, jetzt haben sie mich getroffen,
13:18
helfen also die Uhrenstockwerke auch nicht. Und ich war wie Stockgefroren. Ich war völlig überzeugt davon, ich bin in einem Hotelzimmer irgendwo,
13:27
und da ist ein eine Rakete jetzt im Endschlafzimmer. Mein Zimmer gekommen. Weil eben da harte Stücke fehlt. Da war kein Fenster, da war keine Wand. Das war einfach nix Richtung Hof, ja.
13:37
Und da habe ich gemerkt, dass einfach dieses ewige Angst haben, wo wo nicht, wo schlafe ich? Wie gefährlich ist es, wo kommen die Bomben her? Gibt's Raketen, Angriffe momentan, dass dieses,
13:47
laufende abwiegen für jeden auch einchecken in einem Hotel doch ganz tiefe Spuren bei mir hinterlassen hat und das ein Stück von mir doch diese Überwachsamkeit, die auch zu einer Traumadiagnose dazugehört hat.
14:02
Ich nehme das aber irgendwie eher als ich glaube das.
14:06
Weil leben ja viele Dinge, die uns traumatisieren können, die das Potenzial haben. Ich glaube, dass der erste Schritt ist, dass man das auch einfach ah.
14:16
Anerkannt. Spürt man reflektiert mit dem durchs Leben geht. Und ich muss mir das jetzt, ich leide nicht darunter, aber es ist ein Teil von mir, der nichts tut, wenn ich weiß, dass es ihn gibt. Mhm. Das ist ja das springende Punkt.
14:29
Wenn sie sagen, aber es mit unseren Ängsten aufzunehmen, nehmen entscheidet eigentlich über unsere Freiheitsgrade, letztlich über unser Lebensglück. Aber ist das nicht auch etwas, das eigentlich Angst macht, es mit der Angst aufzunehmen? Ja, das ist ja.
14:44
Der berühmte Philosoph, der äh wenn ich ihn richtig ausspreche, der hat ja das erste.
14:51
Noch philosophisch, psychologisch über die Angst geschrieben, wo es nicht um die Kirche und Religion zum Glauben gegangen ist. Mitte des neunzehnten Jahrhunderts und da hat er dieses Bliegel auch
15:00
prägt. Der,
15:02
Blick in den der Schwindel, der einen befällt, wie wenn man Klippe steht, auf die vielen Möglichkeiten, die man hat im Leben. Das macht er so richtig Angst. Das kennen wir, glaube ich. Also,
15:12
immer wieder, nicht nur, wenn man achtzehn oder vierzehn ist. Was werde ich jetzt, Arzt oder Apothe
15:16
oder doch Zirkusprinzessin oder jetzt auch immer wieder in den Lebensphasen, wo man sich entscheidet, äh wie wie man's weiter gestaltet, welche Wohnungen nimmt, ob man sich trennt, ob man einen neuen Partner nimmt. Immer wieder, ist es eigentlich das Neue,
15:31
das Angst macht. Beim Suchten bleibt lieber beim Bekannten schrecken, als das neue Glück vielleicht.
15:37
Und da da, da, da geht's darum, diese Angst, die ja in so vielen Facetten und auch Dringlichkeitsstufen aufdacht. Manchmal ist sie ganz wichtig
15:46
Aber manchmal liebt sie. Das ist ein doppeltgesichtiges Gefühl. Und da deshalb entscheidet sich das Lebensglück schon darüber, ob ich
15:54
in den entscheidenden Momenten im Leben. Dieser Angst nicht nachgebe mhm. Und sage, okay.
16:00
Das macht mir jetzt Angst und es ist völlig normal, das mit ich tu's jetzt einfach trotzdem
16:05
aber es gibt ganz starke Angstträger, äh die stärksten sind Todesangst und nicht geliebt zu werden. Ja, da gibt sogar unterschiedliche Befunde, manche glauben, nicht, geliebt zu werden sein, noch schlimmer ist die du blödes Angst.
16:17
Ist ja dieselbe Wurzel, nicht geliebt zu werden, bedeutet nicht dazuzugehören, ausgeschlossen zu sein.
16:23
Falsch zu sein und ganz tief in uns tränen, fühle genetisch.
16:28
Sagt man Fachbegriff als aus unserer Entwicklungsgeschichte von ganz viel zehntausend Jahren, ist der Mensch ja ein soziales Wesen. Unser Überleben und drum hat sehr viel mit ihm zu tun.
16:40
Ganz stark davon abhängig, ob wir zur Gruppe gehören, ob uns die Gruppe akzeptiert, ob uns das Baby, die Mutter auch sorgfält oder.
16:49
Müssen wir das wahrscheinlich nicht die Sorgen denn nennen, weil wir sind ja schon durch einige zehntausend Jahre weiter. Mhm. Der Obstsorte, die Elternteilnehmer so,
16:57
Also da, das ist auch eng verknüpft, aber ich glaube, das ist nicht geliebt zu werden. Das ist nicht dazuzugehören. Das fühlt sich, auch wenn sie jetzt vielleicht mit ein bisserl Variationen auf Dach im Leben.
17:09
Ganz ganz bedrohlich aus. Und da wird ja der die Angst gefährlich, wenn sie Stress macht. Mhm. Wenn sie unser Stresssystem im Körper auf Daueraktivierung schaltet, weil die Angst löst natürlich Stress aus und da geht's dann um diesen
17:23
ungesunden Dauerstress.
17:25
Der schlussendlich wirklich krank machen kann. Mhm. Kommt im Buch eben auch vor, also das geht ja dann bis hin zu, dass der Körper es nicht mehr schafft, die Abwehrmechanismen zu aktivieren sozusagen, was denn der Dinge wie Krebs oder so auch auslösen kann.
17:39
Ja, da muss man natürlich um um sehr viele Ecken denken, aber wenn man jetzt äh schaut, ob's jetzt eine Infektion oder sogar eine Dummerzelle,
17:47
durchbricht durch unser Immunsystem. Ist immer die Frage, wie gut geht's in dem Immunsystem? Ist es sozusagen ein voller Abwehrbereitschaft? Dresden natürlich beschäftigt das Immunsystem massiv.
17:58
Und da hat's einfach nicht. So viel Power. Da kann eben a dummer Zelle auch durchschlüpfen. Nee. Die ist vielleicht im Normalzustand Abwehr ned.
18:07
Ich bin immer ein bissel vorsichtig, aber selbst auch eine Tumor gehabt, der guckt glücklicherweise sehr gut ausgegangen ist und deshalb bösartig herausgestellt hat. Und ohne Chemotherapie und allem.
18:17
Mein Leben fortsetzen konnte, aber von der Zeit nehme ich diese diese hohe na wie soll ich fast diese Ärger mit über diese.
18:27
Bin ich an meinem Krebs schuld.
18:29
Auf das läuft Sinas. Ja. Was habe ich denn falsch gemacht, damit ich Krebs habe? So wichtig auch die psychosomatischen Anteile jeder Krankheit ist. Mhm. Zu sehen,
18:40
in der Vorbeugung auch zu beherzigen,
18:42
krank sein auch noch falsch zu sein und da bin ich bei diesem nicht geliebt zu werden, nicht dazu zu gehören, was falsch gemacht zu haben. Ich glaube, das das da da gilt's unglaublich achtsam zu sein. Und bin nicht immer ganz
18:54
vorsichtig, wenn's um so Fragen geht, bin ich an meinem Krebs schuld. Na, ist ja noch die Gene. Das wissen wir alle, oder?
19:01
Aber äh wenn man's dann geschafft hat, sagen wir mal so, vielleicht auch, dass sowas zu überwinden oder die so mal so, man steckt noch in der Angst, wie sich's getriggert
19:10
vielleicht schon ein bisschen besser, der Einfluss auf die Gefühle und äh dass man das wieder positiv das Leben auch wieder positiv sehen kann, das dauert lang.
19:18
Achso. Ja, ja. Das ist äh es dauert lang und es ist a Freude und so, diese Dinge wieder gefunden werden kann. Ja, ich glaube, es ist auch wie eine Wunde, die man hat. Das ist eben unlängst auch in einem privaten Gespräch,
19:31
diese Krankheit erwähnt und diese unsichtbare. Mhm. Hätte ich ein Bein verloren behütet, ja, aber.
19:39
Wird's jedes sehen, ja? Und es wird keiner von mir erwarten, frisch amputiert, dass ich die Streif runterfahre. Mhm. Ähm
19:46
oder Tango tanze. Und ich glaube auch, unsichtbare Krankheiten, die tief im Wunden hinterlassen, die man halt vielleicht nicht auf den ersten Blick sehen. Mhm. Brauchen Heilung,
19:56
machen, traurig.
19:57
Es ich kann seither keine Kinder mehr bekommen, also jetzt bin ich über fünfzig, jetzt ist es wäre so oder so nicht mehr möglich, aber das war natürlich mit sechsundzwanzig schon.
20:08
Ja eine neue Situation. Mhm. Eine so tiefe Verletzung in einem der sensibelsten Bereiche im Unterleib, in der Gebärmutter mit sich herumzutragen. Mhm. Wie, wie gehe ich mit dieser Form von Angst um? Was tue ich?
20:20
Na ja, es bleibt dir mal auf jeden Fall die Angst kommt das zurück. Die Angst kommt's wieder. Mein Tumor war ganz, ganz selten. Die Ärzte waren ratlos und das,
20:30
nicht gewusst, was passieren wird. Bin ich in einem Jahr tot, weil's weil er wiederbekommt, er war ganz groß und sehr bedrohlich.
20:37
Aber eben konnte nicht streuen, konnte wirklich nicht streuen. Er ist dann ins,
20:41
medizinische äh Museum ausgestellt worden. Ähm ich glaube, diese Angst
20:47
diese Zerbrechlichkeit, die wird man nie ganz lassen. Mhm. Das ist äh gleichzeitig die Sachen in die Spur abgebrühtheit dabei. Man ist über dieses Gefühl,
20:56
dass es endlich ist, dass es äußern könnte, jetzt, damit ich theoretisch in einem guten Buch oder mit einem Film oder durch das Ableben von Freunden oder Verwandten konfrontiert worden sind selbst und da hat man auch ein Stück.
21:09
Traurigkeit zu bewältigen. Mhm. Weil dieser Tod, den man da vielleicht nochmal von der Schippe gesprungen ist, der kommt irgendwann einmal.
21:17
Ähm also bei mir, wenn ich sage, wir sind ja,
21:19
beide Tumorpatientinnen gewesen. Bei mir war's schon ein bisschen mit also nicht ein bisschen. Ein volles Programm mit Chemo und OPs und, und, und, aber was es mir gebracht hat, war
21:28
Leben ganz anders zu nutzen. Also ich bin das hat wirklich was ausgelöst in mir, weil ich wie soll sagen.
21:35
Ihr die Angst hatte, nehme an, es geht ihnen ähnlich, ich mache jetzt was nicht falsch im Leben, aber ich könnte noch was versäumen, sondern ich möchte
21:42
richtig leben, weil sterben werde ich hier jüng, sondern ja, das war dann auch für mich da. Ich wollte schon immer Auslandsreporterin werden, aber net, wie das Leben so spielt. Ich hatte schon einen sehr guten Job in einem anderen Bereich, eine Journalistin.
21:55
Habe dann wirklich alles noch einmal aufgegeben und bin dann als Reporterin geworden. Manche sagen jetzt komisch, jetzt hat sich's überlebt und dann sucht sie den Tod. Arme, aber.
22:04
Ich ich das war eben mein Konzept von diesem richtigen vollen Leben.
22:09
Und ich, ja, ich denke, ich habe ich bin ja immer wieder gefragt worden, ob ich nicht Angst habe, dass ich sterbe, wenn ich nach Syrien fahre und da war ich am Anfang ärgerlich, weil ich darüber nicht reden wollte. Dann habe ich irgendwann einmal zu den völlig erstaunten Menschen gesagt, ich ganz eine schlechte Nachricht.
22:24
Werde auch sterben, wenn ich nicht nach Syrien fahre.
22:27
Das kann ich nicht verhindern. Mhm. Aber ich kann verhindern, dass ich mein Leben äh auf der Couch abwarte, wie es ist. Mhm. Sondern dass Angst vorm Sterben Angst vorm Sterben nicht zu leben. Gut gefürchtet ist bekanntlich auch gestorben. Mhm. Und ähm.
22:41
Ja, ich werde irgendwann einmal sterben, aber es ist mir wichtiger, dass jetzt da,
22:46
Kurt Jürgens, den ich ja noch sehr doch a bissel miterlebt habe, hat ja das geprägt. Das ist wichtig
22:52
den Jahren Leben zu geben und nicht im Leben, Jahre. Mhm. Fragen sie mich, wenn ich siebenundsiebzig oder siebenundachtzig, ob ich noch ein bisschen Leben haben möchte oder ein paar Jahre.
23:03
Aber ich denke trotzdem, dass das Grundprinzip unser Leben, das ist im weil es kurz ist, ist gerade die Zeit so wertvoll und die gilt's zu nutzen. Er muss Gott an den Horrorportisch denken, den habe ich ja noch interviewen dürfen im Februar,
23:16
und da habe ich den Fehler gemacht, ihn zu fragen, warum er noch ein Buch geschrieben hat
23:20
in seinem Alter und dann wird er angegrinst und gesagt, was noch? Ich habe noch so viel vor und das war ja zwei Monate vor seinem Tod und das war einfach so toll für mich zu sehen, dieser Mensch ist schon aufm Mollator, der herkommen hat schon nichts mehr gehört, aber er hat noch so viel also das war für mich total inspirierend. Ich glaube, das das höre ich auch immer wieder so, ja, Menschen, das
23:38
die Angst vorm Alter, die sich vorbereiten aufs Alter, das ist das ist schon etwas Lehmendes auch, sicher sogar. Was aber nicht hilft gegen spontane Angst,
23:48
Winz kracht's. Also, weil der hat ja dann äh das vernünftige Abwägen und das Nachdenken überhaupt ganz schlechte Karten, weil das ist ja auch das beschreiben sie im Buch ja auch ganz spannend. Das passiert da im Körper, weil Angst wieder über die Sinne erfasst.
24:01
Und dann über die Sinne erfasst und das ist oft ja das wie man's wie immer wissen muss ja diese äh Angst, die wird dann fühlen gar nichts mit der
24:10
die da passiert ist, zu tun haben oder schon, was manche fühlten sich, wenn sie in der Früh aufwachen und ein zwei Stunden einen Termin haben. Und das kann sich fast so heftig anfühlen wie Todesangst. Mhm.
24:20
Äh manche fürchten sich, wenn's auf glattes kommen. Beim Auto, das a bissel die Panik, die Furcht, das ist jetzt, da müssen wir mit den Begriffen ist halt immer wieder auch schwierig, das zu erfassen. Aber was macht eigentlich die Angst, die Angst.
24:33
Rüttelt unser Alarmsystem wach, also von den Sinnen geht sehr stark die zwei unterschiedlich schnelle SOS-Leitungen, sie Alarmleitungen. Da wird mal schnell verglichen Achtung, Achtung.
24:45
Gefahr, wo siehst du das Bild? Ein Schatten an der Wand, wird durchgescannt, schnell, archiv, kennen wir das schon, fürchten wir uns da, ist da schon mal was passiert und dann
24:54
entsprechend darauf äh reagiert und das Angstzentrum, ob es uns eben in Alarmbereitschaft versetzt. Das war der Blutdruck steigt, dass dass man zu Spitzen beginnt. Worum geht's? Wir müssen uns in Kampf es geht momentan flüchten oder kämpfen. Mhm.
25:09
Braucht man ganz viel, viel, viel, muss man schnell sein, also da braucht man viel, viel Blut in den Muskeln, ja. Die Lunge muss sich schneller, schneller atmen, brauchen Sauerstoff.
25:18
Blockiert sich und dann ist man auf quasi auf Angriff oder oft davon rennen gebrüllt. Mhm
25:24
da ist es vernünftige Vorhirner Frontallappen ist völlig der hat da nichts mitzureden wird ja viel zu lang dauern
25:35
Bleiben wir beim Kloster. Ist ja, wenn ich zuerst einmal überlegen muss, hm, was ist denn das jetzt eigentlich? Und jetzt nee, das muss funktionieren in der Sekunde. Es gibt Pizza.
25:44
Aber wie wissen sie sie, wenn sie jetzt nicht Situations adäquat ist, würden wir gerne eingreifen.
25:49
Und da hilft's schon zu sagen, hey Moment, das ist jetzt die Angst. Mhm. Beim ersten Beispiel
25:56
dieser plötzlichen Panik beim Termin oder vorm Vortrag. Und was passiert in dem Moment, wo ich's mir auch nur ganz leise oder nur in Gedanken sage,
26:04
brauche ich diese Gehirnteile, die abwägen. Also die müssen da beim Sprechen brauche ich die.
26:10
Ja. Und da sind sie plötzlich mit im Spiel. Und ich kann sozusagen diesem Teil des Gehirns, der Abweg, der uns beruhigen kann,
26:19
bissel bissel einbeziehen, indem ich mir einfach sage, hey, das ist die Angst und abgesehen von den neurobiologischen Phänomenen, die da passieren und wo man noch gar nicht alles wissen, was bei uns im Kopf abläuft. Hat's ja auch was, sage ich mal, was was ganz was Normales.
26:34
Ganz wichtig ist. Dieses diese Wohlmeinende Haltung sich selbst gegenüber. Viel Angst entsteht ja, weil man glaubt genügt nicht.
26:43
Man gehört nicht dazu, man wird nicht geliebt, wie man's gerade. Die tollsten erfolgreichen Frauen, die immer wieder Angst haben, dass sie ihren Job verlieren, obwohl sie so viel leisten, ja, klassisch. Und da,
26:53
ist dieses ewige sich Vorwärtstreiben, sich selbst sich selbst nicht zuzutrauen, auch keine Schwäche einzugestehen, schon gar keine Angstfaktor. Mhm. Und das ist was ganz faszinierendes, sie ist unlängst erforscht wurde. Diese Stimme in meinem Kopf.
27:08
Typisch, dass das wieder nicht kennst. Du wirst ja nicht glauben, dass du den Job kriegst, dieses dieses nagelnde Stimmchen, was immer es herkommt, kann unser Angstzentrum in dieselbe Alarmbereitschaft versetzen, wie in externer.
27:23
Und da wär's schon.
27:28
Dieser Satz, dieser wohlmeinende Umgang mit sich selbst. Sie ist völlig in Ordnung. Mein Gott, du gehörst ja zu jener Sorte Mensch, die macht dieser Termin jetzt Angst.
27:39
Ich habe das mal in meinem Podcast über äh bei Achtsamkeit haben wir darüber gesprochen. Das fand ich sehr spannend. Die nämlich genau gesagt hat, wieso sagst du, du bist zu blöd, zu dir selber, du blöde Kuh, was hast denn da schon wieder angestellt? Äh und lass das nicht, aber du würdest es deiner Freundin nie sagen.
27:53
Du blöde Kuh, was hast denn da wieder angestellt? Aber zu dir selber sagst, das und das gesagt, also das war für mich auch der Schlüsselpunkt. Ich bin auch aus der Achtsamkeitspsychologie in die Richtung gekommen
28:02
einfachen Frage, würden sie mit ihren Freunden so sprechen wie mit sie selbst, dann weiß man eigentlich schon alles. Alles gesagt, ja. Habe ich mir total zu Herzen genommen und
28:17
Fall wo ich dann auch wenn ich wenn ich ihnen so zuhöre, wenn sie sagen, ja wo ich überall waren, was ich alles getan habe, gedacht habe,
28:24
mir eigentlich noch immer so ängstlich in diesem Leben, dass ich nicht genüge. Also das hat mich,
28:31
meine Erfahrung auch nicht bewahrt. Ja. Aber der Umgang wahrscheinlich ist dann trotzdem ein bissel ein anderer. Und sie zitieren ja auch einen, den ich auch schon im Pot,
28:40
hatte den ich unheimlich spannend fand, nämlich den Gerald Hüter, den Gehirnforscher. Also, ja, ganz klar sagt, ohne Stress, ohne diese Angst würden wir uns ja eigentlich auch nicht weiterentwickeln, wir brauchen das ja
28:49
Jetzt sind wir wieder beim anderen Gesicht der Angst. Äh Hütte ist ja wirklich sehr zu empfehlen. Es liegt Dürre, weil er diese Angst vor der Angst nimmt, weil er ihre positiv
28:57
Zeiten immer herzeigt. Und nicht nur im Krankheitssegment unterwegs ist.
29:03
Die Angst ist auch, also ich schaffe das nicht, ich schaffe das nicht, ich schaffe das nicht und das Stress erzeugt.
29:10
Bedeutet in unserem Gehirn werden neue Pfade gelegt. Hm, es wird eine Lösung gefunden. Genau.
29:15
Bleibt dann dieser Pfad. Es ist unser, er nennt's den großen Modellierer, ja, das ist das ist das, was uns in der Evolution vorangetrieben hat. Mhm.
29:24
Und äh dass eben unser Gehirn nicht starr ist, dass wir nicht zwar mit einer bestimmten Zahl an Gehirnzellen geboren werden, aber eben neue Verbindungen zwischen diesen Gehirnzellen schaffen können und da ist Dress, guter Stress.
29:37
Angst machen, eine Situation, wo du sagen, ein ein schnelles Tempo, das wir neue Vernetzungen schaffen, unser Gehirn immer wieder neutrainieren. Mhm. Mhm. Absolut.
29:47
Ähm jetzt kommen wir zu einem
29:49
großen Punkt sind durch das Thema Corona, das war ein großer Angstfaktor, nämlich für uns alle. Und jetzt schauen wir uns das einmal ein bissl dröseln wir das ein bissel auf. Ein Drittel der Weltbevölkerung war gleichzeitig im Lockdown.
30:00
Wo man sich mal vorstellen, wir alle waren gleich, es gab jetzt nicht einen super Politiker und einen Obdachlosen, wir waren alle gleich nicht gefeilt vor der Krankheit, sagen wir so.
30:09
Und sie sagen, diese Pandemie, die war so ein bisschen wie ein Brandbeschleuniger. Die hat so latente Sorgen an die Oberfläche getrieben und alle möglichen schwer verkraftbaren Stressfaktoren aktiviert. Welche waren das zum Beispiel?
30:22
Ja das schwielt ja schon lange. Das ist ähm
30:25
im Hintergrund. Diese Angst, dass dieser Wohlstand, in dem wir leben, leben nicht mehr halten wird. Er ist brüchig wird. Angst vor Jobverlust, zum Beispiel durch Digitalisierung, doch künstliche Intelligenz, dass Maschinen das Wegnehmen
30:37
Angst davor, dass die Kinder nicht gut genug ausgebildet werden und oder unsere Jugendlichen. Mhm. Angst davor, dass vielleicht äh.
30:45
Ich nicht die Behandlung im Krankenhaus bekomme, die ich bräuchte, stich, weil zwei Klassenmedizin. Und dann kam diese Pandemie und die hat eigentlich alle diese Ängste.
30:56
Eingelöst. Mhm. Wie ein Brandbeschleuniger. All das, die Jobs waren plötzlich gefährdet. Kurzarbeit. Hunderttausende. Mhm.
31:04
Schule war immer möglich, diese Angst davor, dass dieser Bildungsabstieg der Kinder passiert wurde, wie Rolle.
31:11
Und natürlich zum ersten Mal waren wir mit der Angst konfrontiert.
31:15
Dass unsere Krankenhäuser, unsere Ärzte und Ärzte, die Intensivstationen nicht mehr genug Platz für alle haben.
31:23
Hat eigentlich jetzt wie viel Leben in einer Durchversicherten Vollkaskogesellschaft. Mhm.
31:31
Mit dem Glauben, dass es so etwas wie hundertprozentige Sicherheit gibt.
31:36
Bringt's auch immer wieder von Politik und zum Teil auch Unternehmensseite in der Werbung suggeriert.
31:42
Bin ich alles richtig mache, kann mir nichts geschehen. Mhm. Es gibt eine hundertprozentige Sicherheit.
31:49
Löste Angst aus. Wenn ich was falsch mache, passiert man von Samez herrscht schon bei denen. Und dann kam plötzlich auch auf die Politik die Herausforderung zu.
31:59
Dass man zwei Maßnahmen setzen kann, aber einfach keine hundertprozentige Schutzgarantie geben kann. Auch die Impfungen.
32:07
Ich habe unlängst selbst über mich gelacht. Also ich äh erzählt habe, ich weiß ganz genau, wenn ich eine Thrombose kriegen würde, wie viel Zeit ich habe, wo der Schmerz sitzt und dass da nichts passieren kann.
32:18
Alles an Impfungen mich reinwerfen lassen von Gelbfieber, ich musste für meine Reisen sehr durchwachsen,
32:25
habe ich mich ein einziges Mal mit irgendwelchen äh Nebeneffekten beschäftigt, nein. Mhm. Ich war vertraut blind vertraut. Und jetzt plötzlich natürlich durch diese vielen Debatten, sind selbst Menschen, die so so überzeugte Impfbefürworter sind, wie ich
32:39
sich nachdenklich. Das ist möglich. Wir kriegen eine Impfung und in einem von hunderttausend Fällen kann das den Menschen auch schaden.
32:48
Es war immer so, das ist so und das ist unerträglich. Mhm. Aber gehen sie damit um? Also für sich persönlich jetzt.
32:56
Ich sehe das schon alles sehr fatalistisch.
32:59
Heißt, das heißt, das ist natürliche, wenn eine massive Impfverwörterin bin, äh meine Schwester hat auch einen Impfstoff zu geforscht und bin natürlich auch durch ihre Arbeitsjahr geprägt. Aber ich weiß, es geht auch um den Herdenschutz. Es geht ja
33:13
und Impfungen sind ja so spannend, weil sie ja auch unsere soziale Kompetenz,
33:17
erfordern. Ich impfe nicht nur mich, die Petra Ramsauer um nicht krank zu werden, sondern ich muss mit meiner Impfung auch die anderen schützen.
33:26
Und das ist etwas, was ich ein Dienst an der Gemeinschaft, die man nicht ablehnen kann.
33:33
Ja, an dich, wer ist es? Kann, ich kann noch zu ganz, ganz, ganz wenig Prozent gehen. Ich kann auch zu denen gehören, es passieren schreckliche Unfälle manchmal.
33:41
Unglaubliche Zwischenfälle. Auch das, das Leben ist eben nicht hundertprozentig sicher,
33:47
Das heißt, es gibt Angst auch in ihnen vor der Impfung, aber die ist weit überlagert von den positiven Gefühlen. Also Angst würde ich's nicht nennen. Ich weiß, ich sage immer, ich ich weiß immer.
34:01
Dahl kann auch ein Risiko dabei sein, aber ich habe keine Angst, weil ich weiß, was ich zu tun habe, wenn ein Problem auftaucht. Mhm.
34:10
Das ist auch so ein bissel in meiner Arbeit so gewesen. Je mehr ich weiß über etwas, je mehr ich mich wirklich auch informiere.
34:18
Desto eher weiß ich, wie ich mich schützen kann, desto weniger wird meine Angst. Mhm. Und da gilt's eben und das ist ja für uns Medienleute eine ganz große Herausforderung momentan.
34:28
Dass wir eigentlich jetzt eine große Verantwortung haben, die Information, die wir geben, so sicher wie möglich zu prüfen.
34:35
Das ist völlig richtig. Vor allem wenn man sich anschaut, was Aldi diese Ereignisse, auch diese Bilder, die er dann überall herumgeflotet sind, dass man Menschen einfach hat sterben sehen, völlig unbegleitet auch in Indien jetzt passiert's ja genauso wieder oder
34:47
dass man ihn in einer Stadt wie New York das medizinisches Personal sich mit Müllsäcken
34:52
selbstgebastelt, zu schützen versucht. Das hat unheimlich viel in uns angetriggert und auch zu einer ganz hohen Skepsis ja geführt. Nicht nur Impfskepse, Wissenschaftsskepsis orden sie das auch immer noch. Dramatisch. Ich habe jetzt grad wieder gehört
35:07
in Österreich und Bekannte von Bekannten, ähm dass eine Lehrerin sich nicht impfen lässt, weil sie Angst hatte, dass ihr ein Chip eingesetzt,
35:16
Mhm, das ist für mich jetzt will ich da jetzt um Gottes Willen, ja, möchte ich mich da nicht gegen Pädagogen und Pädagoginnen aussprechen, sondern das ist für mich eine Alarmsignal,
35:27
wie wie schwach unser Immunsystem eigentlich ist. Unser gesellschaftliches Immunsystem gegen Fehlinformationen. Mhm.
35:35
Dabrechts schon jetzt ja, wenn einmal die Pädagogen und Pädagoginnen von diesem Desinformationsvirus befallen sind, müssten wir höllisch aufpassen. Und ich glaube, äh das hat natürlich viel Angst erzeugt und.
35:48
Die Gerätemedizin und dann kommt der Virus und wir ziehen uns Müllsäcke an und die Mädchen sterben wie die Fliegen in.
35:55
Norditalien, Italien, Frankreichs, in Spanien, in New York, wenn man sich überlegt.
36:02
Und ja, da da gilt es einfach und das das das ist für uns sichere kleine europäische Insel schwer erträglich gewesen. Das Unglück.
36:12
Ausgeliefert sein. Krieg, Unfall, Krankheit, das war woanders. Hm. Bei uns nicht. Mhm.
36:20
Das war eben das große A. Das war sozusagen der. Ich befürchte, dass uns die Klimakrise, wenn wir nicht rasch, was dagegen unternehmen wird, dass wir auch.
36:30
In diesem Punkt extrem gefährdet sind. Da kommen wir noch gleich dazu. Wäre das ja eigentlich das viel größere ist. Vorher interessiert's mich nur, weil das jetzt sehr, sehr gut dazu passt. Und da haben wir sehr viel drüber diskutiert. Wie viel Angst,
36:42
politisch Verantwortliche machen, wenn überhaupt
36:45
damit man die Bevölkerung zum Einhalten von äh Vorschriften bewegt, die natürlich schwierig sind oder auch gar nicht akzeptiert oder immer weniger akzept,
36:53
worden sind. Also das ist ja ein ein ein schmaler Draht zwischen Bevormundung, wie's viele sehen oder Fürsorge oder völliger Verweigerung, wie's halt bei den Corona-Gegnern ist. Also wie wie gehen politisch verantwortlich und
37:07
oder wie wie geht man mit sowas um? Aus ihrer Sicht? Nee, das ist ein Witz.
37:12
Äh ich erinnere mich noch ganz genau an diese Debatten, Angstmacht, et cetera.
37:18
Erinnere ich mich genau so exakt an. Das Virus für dich ernst genug genommen. Die Maßnahmen kommen viel zu spät. Äh es ist also wir hatten ja beide Vorwürfe eigentlich im Raum.
37:31
Und wir hatten dann im Sommer zweitausendzwanzig auch medial verstärkt von einigen Experfachleuten.
37:39
Auch hier in Oberösterreich eine Fachleute, die gemeint haben, Stichwort,
37:43
das Tsunami, ah da sind äh intensiv Systeme in Österreich, kann niemals äh überbelegt werden. Also ich nenne, ich muss schon sagen, also diese Kritiklose Verstärkung.
37:58
Dieser angeblichen Angst mache, durch die Medien mich wahnsinnig enttäuscht. Mhm.
38:04
Weil ohne mit der Wimper zu zucken, ohne wirklich Luft zu holen, ist genau dieselbe Gruppe von.
38:12
Dicke Angst mache zur Kritik der Verharmlosung übergegangen, als nämlich diese ganzen Set, teilweise selbsternannten Fachleute, falsch gelegen sind. Mhm. Als sich gezeigt hat, ja, auch Österreichs intensiv Kapazitäten können an die Grenze gelangen,
38:27
ja in der Situation im Oktober, im November ist bei uns plötzlich an die zehntausend Fälle pro Tag,
38:33
erreicht und niemand wusste, was da eigentlich los ist, später die Motivation in brandgefährlich in Tirol.
38:39
Immer wieder oder selbe Vergleich. Es wird nicht genug Angst gemacht. Ich würde einmal so sagen, ja, ich erwarte mir von Politikern und Politikerinnen.
38:48
Dass sie gerade in solchen Themen nach besten Wissen und Gewissen handeln. Und da meine ich auch die Opposition. Mhm. Ich halte es für absolut verfehlt mit mit Gesundheitspolitik in einer Notsituation.
39:01
Populistisches Kleingeld zu machen. Ich halt's aber auch für viel zu tun, als wäre es.
39:07
Die Errungenschaft eines einer Regierung, eines Regierungschefs, wenn sich alle an ganz schwierige Maßnahmen halten. Da muss einmal die das Ego.
39:16
Vor einem mal weg. Und da müssen sich alle.
39:20
Vom Regierungschef bis zum Luka, bis zur Lokalredakteurin, gener noch umgekehrt. Ihrer Verantwortung.
39:28
Und da war auch seitens des Journalisten nicht ausreichend Verantwortung da. Also äh Ansagen wie Asymptomatische Fälle sind nicht äh können niemanden anstecken,
39:40
solche Fälle im Prominenten sehen die Plätze noch im September zwanzig zwanzig gefallen sind. Das.
39:47
Das ist mindestens eine Debatte. Also es müsste auch wirklich uns das traue ich mir auch mit offenem Visier, sagen, es müssten sich auch die Medien viele Fragen stellen. Nicht nur die Politiker. Mhm. Und ja, Angstmache.
40:00
Ähm es ist dann tatsächlich alles eingetreten, wovor gewarnt wurde.
40:05
Dann sind wir aber schon bei dem letzten Thema, dass mich noch äh wirklich interessiert, äh das ist eben das, was sie eben angesprochen haben,
40:11
dass eigentlich das sagt das Liese Kingo, die Direktorin von äh UN Global sagen wir so, äh dass,
40:17
Corona quasi nur eine Feuerübung ist und das ist, glaube ich, ein Entschluss, der sehr gut passt, die und Corona war für uns alle das Schrecklichste. Und Schlimmste, glaube ich, was viele erlebt haben,
40:27
aber es ist nur eine Feuerübung für die viel größere, globale Katastrophe Klimakrise. Warum sagt sie das?
40:33
Ja, weil all das, was die Pandemie von uns verlangt hat in der Bekämpfung der Klimakrise eigentlich jetzt noch dringend notwendig sein wird.
40:41
Die Bedrohung, es ist ja unglaublich, dass wir so schnelle Impfungen hatten. Niemand hat das erwartet. Das ist ja gigantisch, was da geleistet wurde. Nur wir dürfen uns davon nicht trügen lassen.
40:51
Die Klimakrise wird sich nicht mit einer Impfung lösen lassen, sondern da braucht's eine Verhaltsänderung von uns allen.
41:00
Lieb gewonnene Gewohnheiten, vielleicht zum Teil aufgegeben werden müssen,
41:04
um eben das große Ganze zu schützen. Das hat sich eigentlich die Coronakrise auch gut gezeigt. A bissl entsteht schon dieses Gefühl, als hätten wir ein Menschenrecht auf ein Bier im Wirtshaus.
41:17
Aber da ist schon so das Gefühl oder ein rechts ein Spruch auch von zwei Wochen Urlaub im Sommer.
41:23
Auf a doppelte Garage und a Haus und und und. Da reden wir auch sehr viel über Bodenverbrauch, ja. Mhm.
41:29
Wenn wir diese Klimakrise in Griff bekommen wollen. Ich glaube, da ist es ganz wichtig, bevor man noch über E-Autos und sonst was reden. Ist das hier weniger Energie brauchen als bisher.
41:41
Dass wir Energie intensive Rohstofferzeugung, wie zum Beispiel auch die Fleischproduktion haben, ja?
41:49
Vielleicht braucht auch abgesehen davon ganz viel Wasser. Mhm. Das meiste mit siebzig Prozent, glaube ich, des Wasserverbrauchs weltweit, ja. Das hört man ja in der politischen Debatte immer wieder
41:59
Schnitzel verbieten. Wir erinnern uns doch, oder? Da da wird's krimi, ja? Mhm. Da wird's krimig, wenn man auch vielleicht plötzlich jetzt eine Verteuerung für Energie andenken,
42:10
schief lagen werden da entstehen, die wir abfedern müssen. Freiwilliger Verzicht.
42:16
Also hier sind's garant und und teilweise geht's uns ein Gemachte,
42:20
und wenn wir das aber nicht zusammenbringen, wird die ganze Welt, also Gesamte untergehen. Wir sehen ja die Prognosen, wenn wir über zwei Grad gehen. Mhm. Ja und deshalb ist einfach diese diese Pandemie und auch die Schwächen,
42:32
Denkt man mal an diese ganzen Querdenken et cetera. Fakten verweigere, die werden wir dreifach haben bei der Klimakrise. Mhm.
42:39
Aber es hat uns Corona da nicht hingeführt oder schon ein bisschen.
42:43
Vorbereitet auf noch viel Schlimmeres oder sind das Corona-Krise fordern sie einfach unheimlich viel gezeigt. Grad, was man zuerst diskutiert haben.
42:50
Selbstreflexion der Medien, Selbstreflexion der Politik, wie viel Angst darf ich machen, aber auch wie viel wie sehr darf ich ihre Leistung der Bevölkerung für mein eigenes politisches.
43:02
In Geiselhaft nehmen, ja. Wie viel äh an Ego ist zuträglich. Wir wüssten ja, wie's richtig geht, aber jetzt haben wir ein bissel gemerkt, wenn's manchmal schief läuft, wie schnell das aus dem Ruder läuft. Wie schnell wir die Menschen verlieren, die uns dann gar nix mehr glauben,
43:17
da hoffe ich, dass dein Reflexionsprozess entstanden ist und das wird sowas wie ganz neu wird's nimmer sein und natürlich habe da wird auch die Klimakrise dazu führen.
43:27
Das ist, dass bei uns die Temperaturen steigen, dass auch Viruserkrankungen, die es vielleicht in unseren Regionen nicht gegeben hat.
43:33
Problematisch werden. Ja, ich hoffe, dass die Menschen einfach so insgesamt gesprochen, dass sie sie auch a bissel Angsterlöse in dies, wenn man schwere Krankheiten überlebt.
43:43
Individuell. Jetzt haben wir es gesellschaft etwas überlebt. Jetzt haben wir es Gesellschaft den Wert dieses Lebens unseres freien Lebens.
43:51
Ah, doch wieder mal gespürt. Wir müssen das im demokratischen Prozess. Und da hoffe ich, dass wirklich durchweg alle Parteien das jetzt auch in Zukunft.
44:01
Fundamentaler Teil der Politik den Schutz vor der Klimakrise, in Kooperieren wie sie in Deutschland. Das ist eigentlich in immer zu verhindern ist.
44:10
Hoffen wir, dass ich hätte noch nach einem schönen Schlusssatz äh gebeten, aber das war eigentlich schon ein sehr schöner, es sei denn, es gibt jetzt noch etwas, dass sie.
44:17
Den Podcast hörenden, gerne noch sagen möchten an dieser Stelle wäre dann oft gesehen, nee, das ist alles super. Ja, vielen Dank, Tom. Danke ihnen.
44:26
Mit Kriegsberichterstatterin Petra Rahm sauer über ihr Buch Angst aus dem Verlag und.
44:34
Freut euch übrigens auf den nächsten Podcast, da ist Thriller Bestseller Auto Andreas Gruber zu Gast, der mit all seinen Krimis wie Todesmahl oder die Knochennadel ja immer international Nummer eins ist. Und wenn euch die Bücher sind, wie Kekse-Podcasts gefallen,
44:48
dann bitte liked oder abonniert oder schreibt uns einen Kommentar,
44:52
auf Podcast at Live Radio AT. Ich bin die Dagmar, bis zum nächsten Mal. Bücher sind wie Kekse, der Bücherpodcast mit Dagmar Hacker.