Grobe Pixel

Wir spielen Woche für Woche Retro-Games mit einem Schwerpunkt auf Adventures. Unsere aktuellen Eindrücke, vermischt mit nostalgischen Erinnerungen sowie knallharten Recherchen besprechen wir in diesem Podcast.

https://grobepixel.de

subscribe
share





episode 4: Das Jahrtausend-Ding [transcript]


  • Wolfgang Schoch
    • Xing
    • Twitter
    • Linkedin

Das Jahr 2000 war etwas ganz Besonderes. Nicht nur, dass es irgendwie nach Science Fiction aussah, wenn die Jahreszahl plötzlich mit 2 statt mit 1 begann. In den Tiefen unserer IT-Systeme schlummere ein Fehler aus den Urzeiten der Computer. Damals wurde nämlich wegen knappem Speicher die Jahreszahl nur mit zwei anstatt mit vier Ziffern gespeichert. Was würde denn geschehen, wenn der Zähler von 99 auf 00 umspringt? Würde das unsere Technik ins Jahr 1900 zurückkatapultieren?

Glücklicherweise blieb damals die große Katastrophe aus. Aber man kann in der Retrospektive viel aus dieser Geschichte lernen, zum Beispiel den adäquaten Umgang mit Legacy-Systemen.

Wenn dir der Podcast gefällt, dann bewerte ihn doch bei Apple Podcasts. Am liebsten natürlich mit einer kleinen Rezension. Das wäre eine Win-Win-Situation für uns! Denn mir hilft es, den Podcast ein bisschen bekannter zu machen und du wirst Teil von der nächsten Episode, wenn ich deinen Text vorlese. Deal? Hier gehts zu Apple Podcasts.

Shownotes
  • Year 2000 problem - Wikipedia
  • Artikel in der Times zum 20. Jubiläum des Y2k Fehlers
  • Archivierte Jahr-2000-Fehler Seite vom BSI
  • Usenet Beitrag von Spencer Bolles aus dem Jahr 1985
  • Y2K: An Autobiography. Podcast von Peter de Jager, der damals den Artikel in der Computer World geschrieben hat
  • Police computer turns teens into seniors with an attitude - The Globe and Mail
  • The Millennium Bug - Der Albtraum beginnt - Film 2011 - FILMSTARTS.de
Credits

Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch
Musik: BACKPLATE von https://josephmcdade.com


share







 2021-04-29  29m
 
 
00:07
Hallo und herzlich willkommen bei digitale Anomalien.
00:10
Mein Name ist Wolfgang Schoch und in diesem Podcast erzähle ich Geschichten von Computern und Katastrophen und von allem, was irgendwo dazwischen stattfindet. Hier geht's um die wunderbare Welt der Technik und um all die Geschichten von Fehlern und vom Scheitern.
00:23
In der heutigen Folge Nummer vier geht's um die große IT-Apokalypse, die zum Start des neuen Jahrtausends prophezeit wurde und die dann zum Glück doch nicht eintrat.
00:32
Das Jahr zweitausend klingt total nach Science-Fiction. Zum einen natürlich, weil da die Zahl zweitausend drin vorkommt. Wow.
00:39
Zum anderen aber auch, weil's ein neues Jahrtausend ist und hey, sowas erlebt man ja auch nicht alle Tage.
00:45
Damals ähm gab's relativ viele Prophezeiungen für den Weltuntergang oder für andere große Katastrophen.
00:52
Und äh unter den ganzen, ich sage mal, eher ein bisschen exotischen Prophezeiungen, die es damals gab, gab's auch ein handfestes IT-Problem, dass man durchaus in der Größenordnung Katastrophe einordnen konnte.
01:04
Zwar das Jahr zweitausend Problem.
01:06
Das Jahr zweitausend Problem bestand darin, dass man damals Rechner und äh Systeme und Software hatte, die Jahreszahlen nur mit zwei Ziffern abspeicherten. Und nicht mit vier,
01:17
Das bedeutete, das Jahr neunzehnhundertachtundneunzig, das wurde nur als achtundneunzig abgespeichert und eben nicht als neunzehnhundertachtundneunzig,
01:25
das Jahr neunundneunzig wurde dann auch nur als neunundneunzig abgespeichert.
01:30
Und ähm na ja, bis zum Jahr neunundneunzig, beziehungsweise bis zum Jahr neunzehnhundertneunundneunzig funktioniert er das ja auch super.
01:37
Im Jahr zweitausend gab's das große Problem, dass man nicht mehr eindeutig sagen konnte, hey,
01:42
ist es jetzt das Jahr zweitausend, wenn ich null null abspeicher? Oder ist es das Jahr neunzehnhundert? Denn keine Ahnung, komm da vorne eine neunzehn hin oder eine zwanzig.
01:53
Grund für dieses Problem, der befand sich in der Vergangenheit, denn als man so in den Sechziger- und Siebzigerjahren die ersten Computer baute, die erste Software schrieb,
02:02
Damals waren das noch diese großen Systeme, also diese Schrank oder Zimmer großen Geräte, die vor allem im Universitäten und in großen Firmen standen. Na ja, zu der Zeit, da war alles noch relativ teuer. Und vor allem auch der Speicher,
02:17
Aus dem Grund musste man damals, wenn man Programme schrieb, super stark drauf achten, dass man möglichst wenig Speicher benötigt und die Programme einfach super optimiert waren.
02:27
In den damaligen Zeiten, also in den Sechziger, in den Siebzigerjahren, machte man sich wahrscheinlich auch noch nicht so viele Gedanken darüber, ob die Systeme, die man jetzt entwickelt, das Jahrtausend überleben,
02:38
kleiner Fun fact, ja, manche Systeme haben in irgendeiner Art eben doch so lang gelebt und deswegen hatten wir in den Neunzigern eben dieses Problem.
02:47
Und äh ein großes Problem oder eine große Herausforderung war damals das Potential jedes System, also jede Hardware und jede Software betroffen sein konnte,
02:57
musste also wirklich viel Geld in die Hand nehmen, um die ganze Infrastruktur, die man hatte, die ganze Software, die man hatte und die man nutzte, wirklich im Detail zu untersuchen
03:07
um festzustellen, ob die betroffen war und wenn ja, um irgendwelche Vorkehrungen zu treffen, um eben äh Probleme zu verhindern, wenn wir diesen Jahreswechsel haben.
03:17
Wurde dann extrem viel Geld investiert in diese Vorbereitung,
03:22
und äh obwohl damals auch sehr viel Chaos vorhergesagt wurde, also gerade im Boulevard Medien, da wurde natürlich von der ja zweitausend apokalypse äh gesprochen und wirklich alles mögliche prophezeit,
03:34
trotz allem blieb die Apokalypse bekanntlich aus und die ganze Vorbereitung, die hat sich total ausgezahlt.
03:41
Jahr zweitausend Fehler, den kennt man auch unter dem Namen Millenium Back, also Jahrtausend Fehler oder Y, also in Y,
03:50
zwei K steht für Kilo, also für tausend. Das ist so das ähm ja englischsprachige Kurs für das Jahr zweitausend. Unter den Namen ist er bekannt
04:00
Fun fact in Deutschland äh bei den offiziellen Behörden. Da nannte man den Fehler auch J2K-Fehler, also ja zweitausend Fehler. Ähm na ja, ob das jetzt cool war, keine Ahnung.
04:12
Fehler war keine große Überraschung,
04:14
Wenn man sich mal ein bisschen die Historie anschaut, dann gibt's schon relativ früh Aufzeichnungen, dass Leute sich damit beschäftigt haben und versucht haben, irgendwie Aufmerksamkeit zu erregen und zu sensibilisieren, dass es hier ein Problem gibt, dass man sich irgendwie
04:28
wo man irgendwie eine Lösung entwickeln muss.
04:32
Die erste belegte Erwähnung vom Jahr zweitausend Problem die stammt schon aus dem Jahr neunzehnhundertachtundfünfzig.
04:40
Da gab's nämlich jemanden Namen Spock Beamer, der bemerkte bei seiner Arbeit, dass eben so ein Problem besteht.
04:47
Und äh Bob Beamer versuchte zwanzig Jahre lang darauf aufmerksam zu machen.
04:51
Unter anderem hat er das bei der US-Regierung probiert, dann bei IBM, das ist ein großer amerikanischer Software und Hardwarehersteller,
04:59
war er bei der ISO, das ist die internationale Organisation für Standardisierung und ähm bei vielen anderen Softwareentwicklern hat er es versucht. Aber er hatte am Ende relativ wenig Erfolg.
05:11
Gibt's neunzehnhundertvierundachtzig ein Buch, das heißt Computer sind Crisis, das ist von Jeremy und Marilyn Marray, darin wird dieses Problem auch erwähnt.
05:20
Dann gibt's einen Post im achtzehnten Januar neunzehnhundertfünfundachtzig von Spencer Bowls. Ähm ganz kurz das ist ein ganz alter Teil vom Internet und man kann's am einfachsten als großes Diskussionsforum verstehen.
05:35
Auf jeden Fall schreibt hier dieser Spencer Bowls ähm und ich übersetze das mal ganz frei. Er hat einen Freund, der eine interessante Frage aufgeworfen hat,
05:44
und ähm dieser Freund ist wohl Programmierer und er hat die Vorstellung, dass wenn wir das Jahr zweitausend erreichen, die Computer das neue Datum nicht
05:52
und die Computer annehmen, das ist das Jahr neunzehnhundert ist. Und dann schreibt er weiter, ja, ähm er fragt sich jetzt, was mit Software ist, also vor allem Buchhaltungssoftware erwähnt er.
06:02
Ist die eigentlich auf so eine Umstellung vorbereitet.
06:05
Und falls es wirklich stimmt und sein Freund recht hat, was wird denn dann passieren? Und er fragt, ob das was ist, worüber man sich Sorgen machen sollte. Ebenfalls in den neunzehnhundertachtziger Jahren beschäftigt sich die Börsenbranche mit dem ganzen Thema,
06:18
allem, weil's damals Anleihen gibt, die Fälligkeitstermine haben, die jenseits vom Jahr zweitausend sind.
06:24
Bis zum Jahr neunzehnhundertsiebenundachtzig hatte beispielsweise die New Yorker Börse berichten zufolge über zwanzig Millionen Dollar ausgegeben. Einschließlich eines Teams von hundert Programmierern für dieses Y to K Problem.
06:38
Ein bisschen später im Jahr neunzehnhundertdreiundneunzig erscheint da eine dreiseitige Artikel in der Computerworld mit dem Titel.
06:47
Und am zwölften sechsten neunzehnhundertfünfundneunzig wird erstmals das Anonym Y to K verwendet und zwar von David Eddy
06:56
dessen Programmierer und der benutzt das in einer E-Mail und er sagt später, na ja, Leute haben's zum Beispiel CDC genannt für Century Day Change
07:05
oder und es gab noch ein paar andere Varianten und war halt einfach das, was von ihm kam.
07:13
Und ja, das hat sich dann auch wohl durchgesetzt.
07:16
Im Jahr neunzehnhundertsiebenundneunzig wird dann vom British Standards Institut vom BSI ein technischer Standard bezüglich der Jahr zweitausend Konformität definiert und veröffentlicht,
07:28
Man merkt schon, das war kein Überraschendes Problem, dass dann irgendwann mal Ende der Neunziger aufgetaucht ist und wo niemand drauf vorbereitet war.
07:37
Springen wir vielleicht in der Zeit nochmal ein kleines bisschen zurück und schauen uns nochmal die Ursache und die Wirkung von dem Jahr zweitausend Fehler an.
07:44
Damals war Speicher sehr teuer. Ein Kilo Speicher in so einem Mainframe System kostete damals bis zu hundert Dollar, was extrem viel ist,
07:54
kleiner Vergleich, ein Kilo Bite ähm,
07:57
Man hat tausendvierundzwanzig Kilo Bike, dann hat man ein Megabyte und tausendvierundzwanzig Megabyte, entsprechend einem Gigabyte,
08:05
wenn man heute so einen modernen Laptop hat, dann hat er in der Regel vier Gigabyte Hauptspeicher und oftmals eine Festplatte mit zweihundertfünfzig oder fünfhundert Gigabyte.
08:14
So ein Kilobyte ist schon relativ wenig.
08:17
Deswegen hat man damals versucht so wenig Speicher wie möglich zu verwenden und der Verzicht auf dieses neunzehn Präfix in der Jahreszahl, der ist eigentlich schon einleuchtend, denn äh wenn ich wirklich nur ganz beschränkte Ressourcen habe,
08:30
muss ich mir irgendwas ausdenken, wie ich mit denen effektiv und effizient umgehen kann.
08:35
Die große Gefahr vom Jahr zweitausend Problem war, dass durch diese Fehlinterpretation von null null.
08:42
Für das Jahr zweitausend, also Fehlinterpretation. Man wusste nicht, ob es jetzt das Jahr zweitausend oder das Jahr neunzehnhundert ist, dass es da verschiedene Fehler geben könnte.
08:51
Eine ganz offensichtliche ist die Ordnung von Jahreszahlen. Wenn ich jetzt irgendwelche Daten habe und die haben irgendwo Jahreszahlen und ich möchte die irgendwie in der Ordnung bringen,
09:00
habe ich das Jahr siebenundneunzig, dann kommt achtundneunzig, dann kommt neunundneunzig, dann sollte eigentlich zweitausend kommen. Bei einer Fehlinterpretation, weil eben das Jahrhundert vorne fehlt, also neunzehn oder zwanzig.
09:12
Dann würde halt einfach das Jahr zweitausend nicht nach neunundneunzig kommen, sondern ganz am Anfang.
09:18
Wenn ich jetzt irgendwelche relevanten Zeiträume berechnen möchte, zum Beispiel im Finanzbereich,
09:24
Irgendwelche Fristen oder bei irgendwelchen, keine Ahnung, Kraftwerken oder anderen Systemen, wo ich in der Steuertechnik vielleicht irgendwelche Intervalle bestimmen muss, für eine Wartung oder für irgendwas anderes.
09:35
Kann das schon eklatantes Problem werden. Dazu kam, dass dieser Wert null null oft auch als Magic Number verwendet wurde.
09:43
Number, so bezeichnet man in der Informatik oder in der Entwicklung irgendwelche Zahlen, die ähm irgendeinen Wert haben und wo man halt irgendeine Bedeutung zugemessen hat.
09:54
Grade wenn's um sowas wie null null geht, so was verwendet man oft irgendwie als Platzhalter oder als Zeichen dafür, dass vielleicht gar kein Wert dasteht, also.
10:03
Kleines Beispiel, ich hab jetzt irgendwelche Datensätze und in den Datensätzen, da kommt auch ein Datum drin vor mit 'ner Jahreszahl,
10:11
für manche Datensätze habe ich vielleicht keine Jahreszahl. Jetzt kann ich das Jahr entweder komplett leer machen, das macht bei manchen Systemen vielleicht ein Problem, weil immer ein Wert erwartet wird.
10:20
Oder ich sage, okay,
10:22
wir haben jetzt irgendwie das Jahr neunzehnhundertzweiundachtzig, da kommt immer irgendwie ein Jahr rein oder keins und wenn ich kein Jahr habe, dann lass ich's nicht leer, sondern ich schreibe einfach null null rein
10:32
und ich habe jetzt einfach so eine implizite Logik, nur null bedeutet, da ist gar nix da.
10:37
Und äh ja sowas ist gang und gäbe, ob das jetzt gut oder schlecht ist, das ist eine ganz andere Frage, aber sowas gab's und sowas gibt es,
10:44
Auch das war natürlich dann ein großes Problem, wenn durch den Jahrtausendwechsel auf einmal so ein Wert wie null null, der eigentlich nichts bedeutet, eine Bedeutung bekommen sollte.
10:54
Und auch die Daten, die von so Software erzeugt werden, also große Datenbestände, die jetzt von manchen Programmen und manchen Systemen irgendwie angehäuft werden
11:03
die äh werden ja nicht irgendwie ein paar Jahre verwendet, dann weggeworfen durch was komplett neues ersetzt,
11:09
Sowas mag's gegeben, aber in der Regel, wenn man irgendeine Software hat, die wird über Jahre und mitunter auch über Jahrzehnte einfach weiterentwickelt,
11:17
und Weiterentwicklung bedeutet, es wird immer ein Großteil von der Software weiterverwendet und es wird irgendwie was Neues hinzugefügt,
11:25
es wird was verbessert. Aber der Kern, der wird selten angefasst, beziehungsweise der wird sehr, sehr selten einfach wie gesagt,
11:32
Komplett weggeworfen, um durch was Neues zu ersetzen.
11:35
Und dadurch wurden halt solche Fehler wie das Jahr zweitausend Problem, das vielleicht den Ursprung irgendwann mal in den Sechziger, Siebzigern, Achtzigern hatte, immer weiter übernommen, übernommen, übernommen
11:47
und äh na ja, hat er halt Bestand bis zum Jahr neunzehnhundertneunzig, neunundneunzig und bis zum Jahrtausendwechsel.
11:54
Auf der einen Seite halt die Software hatte, war ein großes anderes Problem an die ganzen Daten, die von der Software erzeugt wurden.
12:01
Selbst wenn ich jetzt vielleicht 'ne Software einfach irgendwie erweitern kann oder diesen Fehler irgendwie beheben kann, hab ich halt immer noch mitunter riesengroße Datenmengen, die ich anfassen müsste, um die jetzt wirklich zu aktualisieren.
12:16
Und deswegen war es durchaus berechtigt, dass man Angst hatte vor den Folgen, wenn das Jahr neunzehnhundertneunundneunzig ins Jahr zweitausend übergeht.
12:23
Man hatte Angst vor Computerabstürzen. Man hatte Angst vorm Zusammenbruch von unserem Finanzsystem,
12:30
dann gab's auch Angst, dass in irgendwelchen Atomkraftwerken irgendwelche Fehler auftreten, dass Flugzeuge abstürzen oder das schlicht und ergreifend die Apokalypse über uns hereinbringen.
12:39
Es gab damals einfach sehr viele sehr unterschiedliche Systeme, was es unmöglich machte, eine Pauschalaussage zu treffen, wie groß irgendwelche Probleme sind und wie stark uns die Probleme irgendwie treffen oder beeinträchtigen.
12:53
Und ähm ich erinnere mich noch sehr gut, je näher der Stichtag Nate, desto intensiver wurde auch die Berichterstattung. Und vor allem in den Medien, da wurde viel berichtet über die große Jahr zweitausend Katastrophe.
13:06
Und äh zum Glück haben sich diese Medien in dem ein Fall einmal ein bisschen geirrt.
13:11
Aber was tat man denn jetzt eigentlich, um diese Apokalypse abzuwenden und uns wirklich gut durch den Jahrtausendwechsel durchzubringen? Ähm ich hab's vorhin ja schon mal erwähnt, dass man richtig viel Geld in die Hand genommen hat,
13:22
spätestens in den neunzehnhundertneunziger Jahren hat man angefangen, sich wirklich intensiv mit dem Jahr zweitausend Probleme auseinanderzusetzen.
13:30
Es gibt zum Beispiel vom BSI, also das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Da gab's eine eigene Infoseite dazu, die ist jetzt heute nicht mehr online, aber über archive dot org kann man sich noch eine archivierte Version anschauen,
13:43
und in der Einleitung von dieser Jahr zweitausend Sonderseite, da heißt es, ich lese mal kurz vor
13:49
Die Umstellungen des Datums vom einunddreißigsten zwölften neunundneunzig auf den ersten Ersten zweitausend,
13:56
die damit verbundenen Auswirkungen in allen Bereichen der Informationstechnik werden in letzter Zeit zunehmend in der Presse erörtert und auf Tagungen diskutiert.
14:06
Umfassenden Informationen zum Thema und die Vielfalt der unterschiedlichen Darstellungen über die zu erwartenden Auswirkungen machen es den Interessierten nicht leicht eine eigene Einschätzung zu finden.
14:18
Übereinstimmung besteht jedoch darin, dass nahezu alle Systeme der Informationstechnik in Klammer IT-Systeme, von der Datumsumstellung betroffen sind und viele IT-Systeme nach der Umstellung Probleme bekommen werden.
14:31
Also man hat da schon sensibilisiert dafür und ich bin überzeugt, dass es gut war, vernünftig zu sensibilisieren und vernünftig auch
14:39
danach zu streben, seine Systeme einfach mal anzuschauen und zu überlegen, hey, gibt's da vielleicht ein Problem oder ähm passiert gar nix? Und ähm, ich glaube, das war eine gute Sache.
14:51
Es gab damals verschiedene Strategien, um mit dem Jahr zweitausend Probleme umzugehen,
14:55
Software, in der beispielsweise nur eine zweistellige Jahreszahl verwendet wurde, konnte man die Jahreszahl halt einfach auf vier Stellen erweitern. Das war natürlich Arbeit, aber es war relativ überschaubar.
15:07
Schwieriger war's mit vorhandenen Daten. Und da gab's im Großen und Ganzen zwei Strategien. Zum einen konnte man die Jahreszahlen zu interpretieren, dass beispielsweise alles unter fünfzig,
15:18
als zweitausend bis fünfzig interpretiert wurde und alles darüber als neunzehnhundert irgendwas interpretiert.
15:26
Beispielsweise, wenn das Jahr zwanzig war, dann wurd's interpretiert als zweitausendzwanzig.
15:32
Und wenn das Jahr sechzig war, dann wurde das Ganze interpretiert als neunzehnhundertsechzig.
15:37
Kleiner Hint, hm, wenn man da nicht aufpasst, dann kommt man natürlich irgendwann mal in dieses Jahr, in dem es wieder nicht stimmt.
15:44
Vorhandene Daten konnten allerdings auch auf neunzehnhundert irgendwas migriert werden, also sprich man konnte die kompletten Daten anfassen
15:52
und äh die Daten verändern, sodass dann eben halt statt fünfundachtzig, neunzehnhundertfünfundachtzig drin stand und danach konnte man einfach mit vierstelligen Jahreszahlen weitermachen.
16:02
Eine weitere Strategie, die sich hier ein bisschen so anlehnt, wäre gewesen,
16:07
dass man alle vorhandenen Daten, die jetzt eben ausm äh aus dem Jahr neunzehnhundert irgendwann kommen, dass man die beispielsweise auf eine eigene, ich sage mal, Festplatte
16:16
oder auf einen eigenen Server verschiebt und sagt okay, alle Daten, die es auf dem System A liegen, das sind alles Daten aus dem Jahr neunzehnhundert irgendwas
16:25
alle Daten, die auf dem System B liegen, die sind aus dem Jahr zweitausend irgendwas, um eine Software, die wir zu erweitern, dass da eine Logik drin ist und dass die Daten dann entsprechend interpretiert werden.
16:37
Das wäre natürlich noch eine Variante im Prinzip.
16:40
Das war aber alles andere als einfach und das musste auf der einen Seite sehr gut geplant werden und auch richtig gut getestet werden.
16:47
Denn der Stichtag, also der ähm erste Januar zweitausend, der war eben nicht verhandelbar und das machte das Ganze wirklich zu einer richtig, richtig großen Herausforderung.
16:59
Neben ganz normalen in Anführungszeichen, Computern und Software, gab's aber auch noch was anderes,
17:06
sogenannte also das sind einfach eingebettete Systeme wenn man ein bisschen übersetzt das sind beispielsweise Videorekorde, Alarmanlagen,
17:17
'ne coole moderne Küchenmaschine et cetera. Also alles Geräte, in denen auch irgendwo kleine Computer drinstecken,
17:24
man aber ist vielleicht nicht so einfach aktualisieren kann. Zum einen, weil der Hersteller vielleicht gar keine neue Version von der Software bereitstellt, zum anderen, weil's technisch vielleicht gar keine Möglichkeit gibt, um da eine neue Version,
17:37
einzuspielen. Und ich glaube, das macht doch klar, warum das alles richtig viel gekostet hat,
17:43
denn man hat extrem viel Zeit und extrem viel Arbeitskraft investieren müssen, um wirklich alles zu prüfen und alle Systeme entsprechend anzupassen und auch wirklich halt diesen Stichtag einzuhalten.
17:54
Denn wenn man den nicht eingehalten hätte wäre vielleicht ein Großteil von den Ansteigen umsonst gewesen.
18:01
Ich habe im Internet eine Zahl gefunden und zwar von Gartner, die schätzten diese kompletten Kosten für die Vorbereitung aufs Jahr zweitausend, also die Kosten um Software und äh Hardware und Daten halt fit zu machen und vor allem auch zu überprüfen
18:15
auf sechshundert Milliarden Dollar,
18:18
Ich habe noch andere Schätzungen gefunden, die circa von dreihundert Milliarden Dollar ausging, aber ob's jetzt dreihundert oder sechshundert Milliarden Dollar sind, es war verdammt viel Geld.
18:29
Spannend ist natürlich noch die Frage, was damals am ersten Januar passiert ist. Hat es sich gelohnt, so viel Geld und Arbeit zu investieren? Oder nicht?
18:37
Na ja, einen kleinen Spoiler gab's ja schon am Anfang. Ich habe ja schon erwähnt, dass es keine Apokalypse gab und ich sage mal, hätte es eine Apokalypse gegeben, dann wüsstet ihr das wahrscheinlich, denn dann hätten's euch irgendwelche alten Männer, so wie ich, vielleicht schon irgendwann mal am Lagerfeuer erzählt,
18:52
Aber ähm die mal nicht so. Ein paar Sachen sind aber schon passiert,
18:57
zum Beispiel im Kernkraftwerk von da fiel um acht Uhr achtundfünfzig die Anzeige für die Steuerstäbe aus und es wurde das Datum sechster Februar zweitausendsechsunddreißig angezeigt.
19:08
Sonst passierte aber nichts.
19:10
Gab's einen Zwischenfall beim United States das ist der offizielle Zeitmess in den USA, die gaben auf ihrer Webseite das Jahr neunzehntausendeinhundert an.
19:20
Okay.
19:22
In den USA, da gab's einen Fall, dass ein Autofahrer eine KFZ-Steuer-Nachforderung für die letzten hundert Jahre bekam und die Rechnung, die betrug siebenhundertsechzigtausend Dollar.
19:34
In Italien, da versendete die Telekomitalia Rechnungen für die ersten zwei Monate des Jahres neunzehnhundert.
19:43
Im Vereinigten Königreich, da gab's Probleme mit manchen Kreditkartentransaktionen.
19:48
Und einen skurrilen Fall gab's noch in Toronto. Da wurde nämlich Anfang Januar ein Polizeibericht veröffentlicht und darin standen ein paar richtig interessante Fälle.
19:56
Zum Beispiel wurde berichtet, dass ein Achtzigjähriger Mann beschuldigt wurde, eine dreiundachtzigjährige Frau, kurz nach Mitternacht am ersten Januar überfallen zu haben.
20:06
Wurde berichtet, dass neunundsechzigjähriger Mann wegen Körperverletzung und Morddrohung angeklagt ist,
20:12
und schließlich suchte man zwei vermisste Jugendliche, die dreiundachtzig und vierundachtzig Jahre alt waren. Und ja, das wurde schon relativ schnell berichtigt und ja, da gab's wohl ein kleines Problem im Jahr zweitausend.
20:25
Ich habe noch ein paar interessante Trave-Effects rausgesucht.
20:28
Durch die ganzen Aktualisierung von soft and Hardware, die man Ende neunundneunzig und vielleicht auch schon im Jahr achtundneunzig getätigt hatte, brachen die Verkäufe im Jahr zweitausend richtig stark ein,
20:39
Grund dafür waren eben diese koordinierten Neuanschaffungen und Investitionen, die den Rhythmus des Marktes komplett durcheinander gebracht.
20:47
Einfach vorstellen. Normalerweise hat irgendwie ein Computer oder eine Software eine gewisse Lebensdauer und dann wird die irgendwie ersetzt,
20:57
aber
20:57
natürlich nicht immer zum gleichen Zeitraum. Also man hat nicht irgendwie einen Zeitraum von, ich weiß nicht, drei, vier, fünf Jahren, in denen was dann abgeschrieben wird und dann neu gekauft wird,
21:08
sondern die verschiedenen Personen, also verschiedene Firmen, verschiedene Institutionen, sind zeitlich ja alle versetzt, so dass kontinuierlich Investitionen getätigt werden,
21:17
und durch das Jahr zweitausend Problem wurde das komplett aus dem Rhythmus geworfen. Allerdings hat sich das im Nachgang auch wieder eingependelt.
21:26
Viele Banken hatten in der Silvesternacht ihre Geldautomaten abgestellt, weil sie einfach Angst hatten, dass durch Fehler irgendwas passiert.
21:34
In den USA entdeckte man Raketenstarts in Russland und man schrieb das direkt im Jahr zweitausend Fehler zu.
21:40
Aber die Raketenstarts, die waren echt und die waren Teil des russischen Konflikts in der Republik Tschetschenien und äh eben keine Computerfehlfunktion.
21:50
Es gab manche Länder, wie beispielsweise Italien, Russland oder Südkorea, die relativ wenig getan hatten, um sich aufs Jahr zweitausend Problem vorzubereiten.
21:59
Sie hatten dann im Endeffekt nicht mehr technologische Probleme als andere Länder, wie beispielsweise die USA, die Millionen von Dollar ausgegeben hatten, um sich auf das Problem vorzubereiten.
22:10
Apropos Russland, Australien investierte damals Millionen von Dollar in die Vorbereitung aufs Jahr zweitausend Problem. Russland, wie gesagt, investierte fast gar nichts,
22:20
Australien rief dann fast sein komplettes Botschaftspersonal vor dem ersten Januar zwotausend aus Russland zurück, weil man Angst hatte, dass irgendwas passieren könnte, wenn die Kommunikations- oder Transportnetzwerke zusammenbrachen.
22:33
Aber nichts passierte. Und ähm eine schlimme Sache habe ich noch zum Thema Jahr zweitausend Problem und vor allem zum Thema Millennium Back.
22:43
Es gibt einen Film, der heißt der Millennium Bug, der Alptraum beginnt. Der ist allerdings aus dem Jahr zweitausendelf,
22:51
vielschichtig und tiefgründig ist glaub das richtige Wort.
22:58
Es gibt 'ne Familie, die hat Angst und flüchtet vor dieser ganzen Jahr zweitausend Hysterie in die Wälder des Sierra Diablo Gebirges.
23:07
Und na ja, die trifft da auf Kannibalen. Das ist eine schlimme Sache,
23:11
Richtig schlimm wird es dann allerdings als dem Millenniumkäfer aufwacht, der tausend Jahre im Erdboden geschlafen hat,
23:18
Das ist ein riesengroßes Insekt und das hat vor allem einen riesengroßen Hunger. Mein Appell an euch, wenn ihr diesen Film irgendwo begegnet, flieht.
23:27
So, das war's auch schon fast. Ähm zum Ende der Episode stellt sich mir noch die Frage, was kann man aus dem Jahr zweitausend Problem eigentlich lernen?
23:35
Für mich ähm ist es vor allem der Umgang mit Software beziehungsweise mit Legagesy System.
23:41
Legacy ist ein englisches Wort, bedeutet Erbe und in der Praxis bezeichnet Legacy Software eigentlich so alte Systeme, oftmals gewachsene Systeme, die man vielleicht gar nicht mehr so anfassen möchte, aber man muss es halt,
23:55
und oftmals, wenn man mit anderen Entwicklerinnen oder Entwicklern spricht, ja, so richtig Bock hat da eigentlich niemand drauf.
24:02
Ähm Systeme, haben aber ihre absolute Daseinsberechtigung,
24:08
den wir nicht als Unternehmen irgendwie ein Produkt entwickeln und ich investiere da einfach super viel Zeit und hab da na ja ist mein Kapital im Prinzip was ich entwickelt hab, dann möchte ich's vielleicht nicht alle zwei, drei Jahre wegwerfen, um was komplett neues zu machen.
24:22
Auch wenn es vielleicht von manchen Standpunkten her eine gute Entscheidung wäre. Ich kann's absolut nachvollziehen, wenn man's nicht tut.
24:30
Aber ich finde, dass es sehr wichtig ist, vernünftig mit umzugehen.
24:35
Und vernünftig ist für mich, dass man solche Systeme regelmäßig betrachtet und mit den heutigen aktuellen Maßstäben vergleicht.
24:43
Und äh ich finde, dass man das sehr wertneutral tun muss, denn wenn ich heute was entwickle und mit dem besten Wissen und Gewissen und mit dem heutigen Stand der Technik daran gehen,
24:53
gut sein, dass es in zehn Jahren eben nicht mehr adäquat ist und man's in zehn Jahren komplett anders machen muss,
25:00
meiner eigenen Karriere als zurückdenke da hat sich allein die letzten zehn oder fünfzehn Jahre einfach sehr viel verändert,
25:09
und wenn ich mir Dinge anschaue, an denen ich vielleicht irgendwann mal im Jahr zweitausendfünf gearbeitet habe und die mit dem aktuellen Stand heute vergleichen würde.
25:18
Bin heute nicht mehr so super fit drin in der Softwareentwicklung, aber wenn ich mit irgendwelchen Kolleginnen oder Kollegen quatschen würde, dann würden die wahrscheinlich auch sagen, hey Wolfgang, ja, macht man heute anders, ist vielleicht kann man einfacher machen oder effizienter oder effektiver, keine Ahnung.
25:32
Deswegen finde ich es super wichtig, dass man solche Systeme regelmäßig wertneutral betrachtet,
25:37
den heutigen aktuellen Maßstäben beurteilt und dann auch überlegt, ob es noch in Ordnung ist und vertretbar ist, sowas einfach weiter zu verwenden,
25:46
denn vielleicht ist es OK, vielleicht ist es einfach nicht mehr so cool, aber noch funktional und sicher und auch wartbar, vielleicht aber auch nicht,
25:55
und es ist super mutig und ich finde auch super wichtig, in diesen Fällen zu entscheiden.
26:00
Okay, wir müssen jetzt einen Teil verändern. Wir müssen einen Teil erneuern, aktualisieren, aus verschiedenen Gründen, die man auch diskutieren muss und diskutieren sollte vor allem.
26:11
Für mich ist das ein ganz normaler Prozess.
26:14
Ich finde, so ein Ansatz, von so einer, ich sage mal, evolutionären Entwicklung eines Systems sehr einleuchtend. Denn ähm nur irgendwelche neuen Dinge hinzuzufügen, das kann nicht so super Ziele führend sein.
26:27
Ein bisschen, also ich habe jetzt gerade gesagt, evolutionärer Prozess, evolutionäre Entwicklung,
26:32
Gegenteil, das wäre eigentlich äh so eine Entwicklung, wie bei so einem Baum, wisst ihr,
26:37
so ein Baum, der wächst jedes Jahr und es legt sich jedes Jahr so neuer Ring außen rum, so eine neue Schicht,
26:43
innen drin bleibt alles gleich. Das erinnert mich ein bisschen an viele von diesen Jahr zweitausend System,
26:49
irgendwann mal entwickelt und man hat entdeckt, okay, da ist was drin, das ähm ist nicht so hundert Prozent sauber, aber heute ist es für uns immer noch okay. Jetzt wickeln wir mal noch eine neue Schicht rum und wir lassen diesen Kern drehen,
27:02
und wenn sehr viele Schichten außenrum liegen, na ja, vielleicht sieht man den Kern dann gar nicht mehr so genau und vielleicht kann man da auch gar nicht mehr so genau abschätzen, ob hier irgendein Risiko drin schlummert.
27:13
Deswegen finde ich es super wichtig, sich das immer wieder mal anzuschauen. Diese technischen Schulden zu bewerten und zu benennen,
27:21
und einfach aufzupassen, dass dieser Berg an technischen Schulden nicht zu groß wird, sondern kontinuierlich immer ein bisschen abgetragen wird.
27:29
Ich glaube, es ist ähm für mich nachvollziehbar, wenn jetzt irgendwie das Management in einem Unternehmen oder vielleicht auch eine Regierung, die ja auch Systeme unter sich hat, jetzt nicht von heute auf morgen alles verändern möchte, denn wenn ich jetzt Manager bin und ich sage, okay,
27:44
Jetzt ist hier ein riesen System, das möchte ich jetzt komplett neu machen. Dann muss ich das auch erstmal rechtfertigen. Ich muss dann erstmal viel Geld in die Hand nehmen, um den gleichen Funktionsumfang herzustellen, den ihr vielleicht heute schon habt. Und das Geld wird mir keiner geben.
27:57
Aber wenn ich kontinuierlich einfach immer ein kleines bisschen was verbessere, dann äh dann kriege ich das einfach hin.
28:04
Das ist ein bisschen wie dieses äh Pfadfinderprinzip, oder? Kennt man das noch? Pfadfinderprinzip ist doch, wenn die was in die Hand nehme, ich lasse es immer ein kleines bisschen besser zurück. Ich ich mach's ein bisschen schöner. Ich mache irgendwo noch eine Schraube, ein bisschen fester et cetera,
28:18
Und ähm das finde ich super wichtig. Vom vernünftigen Umgang mit so alten Sachen, mit System, das kann einem wirklich mal äh ja, retten.
28:27
Ja, Fazit von mir, äh im Hinblick aufs Jahr zweitausend Problem. Es ist spannend, ich habe das damals miterlebt, ich war damals zwanzig.
28:36
Und ähm ja, cool, einmal dabei zu sein, Jahrtausendwechsel, hey und äh meine Empfehlung an euch, äh schaut doch bitte auf gar keinen Fall diesen Film an.
28:47
So, das war die vierte Folge von den digitalen Anomalien. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht
28:52
Die nächste Folge, die erscheint in zwei Wochen und ich freue mich, wenn ihr wieder mit dabei seid. Genauso freue ich mich aber auch wieder über Feedback. Sehr gerne per E-Mail an Feedback at digitale Anomalien Punkt DE
29:04
oder als Kommentar zufolge auf digitale Anomalien Punkt DE. Und wenn ihr Lust habt, dann folgt mir doch auch auf Instagram unter at digitale Anomalien.
29:13
Ja und falls ihr Lust habt, mir so eine Bewertung bei Apple Podcast oder irgendwo sonst zu geben, dann wäre das richtig, richtig cool und würde mich total freuen.
29:23
Bleibt gesund und tschüss, bis zum nächsten Mal.