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episode 4: Dialog über die Zukunft 004 – Karo Dyla & Helge Barthelmes [transcript]


Meine Gäste heute Karo Dyla & Helge Barthelmes, plan up, Arbeitsräume der Zukunft

Am 01. Juli 2021 (Ausstrahlung 13. Juli) gab es statt des Duetts ein Trio, denn ich sprach mit Karo Dyla (Innenarchitektin) und Helge Barthelmes (Konzeptionista & Design Thinker), den beiden Gründer:innen der Planungskooperative plan up, über Arbeitsräume der Zukunft und deren Konzeption und Gestaltung, die auf die immer individuelleren und dynamischeren Bedürfnisse von Unternehmen und deren Mitarbeiter:innen reagieren müssen.

Mit zusammen mehreren Jahrzehnten Erfahrung bei Herstellern und in Planungsbüros belassen es die beiden nicht bei der „Möblierung von Grundrissen“, sondern erarbeiten mit ihren Kund:innen und deren Arbeitnehmer:innen die für alle optimale Nutzung der Ressource Raum.

Karo Dyla & Helge Barthelmes, plan up, Arbeitsräume der Zukunft Arbeitsräume

Activity Based Working, Coworking, Homeoffice, Shared Desks, Flexible Offices … Schlagworte, die seit einigen Jahren die Flexibilisierung des Arbeitsortes beschreiben. Digitale Nomaden, Freiberufler, Kreative haben es vorgemacht, viele Unternehmen folgen ihnen schon und die Corona-Pandemie mit ihrer Notwendigkeit, enge Kontakte am Arbeitsplatz zu vermeiden, hat der „Heimarbeit“ und situativ angepassten Arbeitsplatz einen neuen Schub gegeben.

Links zu plan up
  • plan-up.co
  • Helge Barthelmes bei LinkedIn
  • Karo Dyla bei LinkedIn
  • Interview im IHK-Magazin

ÜBER “DAS FUTURISTISCHE DUETT”

Dienstags, jeweils 14-täglich (gerade KW) um 19 Uhr stellt Ralf Neuhäuser Menschen vor, die mit ihrer Arbeit, beruflichen und privaten Projekten, Hobbys, gemeinnützigem Engagement oder ihrer allgemeinen Lebensgestaltung “vorangehen”, Neues wagen, innovativ und kreativ sind und die darüber sprechen wollen, wie ihre Vorstellung von der Zukunft ist.

CREDITS

Moderation: Ralf Neuhäuser
Musik (Jingle): Jörg Hoewner aka N.A.T (No Animal Testing)
Sprecherin (Jingle): Eva Moysan
Produktion & Schnitt: Stefan Schmidt / futux podcastproduktion
Studiotechnik: Michael Theine-Dimt
Cover Foto: Joshua Fuller​​​​​​​ / Unsplash

WUNSCHGÄSTE UND -THEMEN

Bist Du Architekt:in, Ingenieur:in, Künstler:in, Philosoph:in, Programmierer:in, Wissenschaftler:in? Hast Du einen zukunftsweisenden Beruf, ein Hobby oder Engagement, an dem Du unsere Hörer:innen teilhaben lassen möchtest? Brennst Du für etwas, das die Welt der Zukunft verändern könnte?

Dann melde Dich: ralf.neuhaeuser@streamd.de

Gerne würden wir Dich und Dein Thema kennenlernen und einen Interviewtermin mit Dir vereinbaren.


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 2021-08-15  47m
 
 
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Ihr hört, Stream der Radio, das futuristische Duett.
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Music.
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Im Dialog mit Pionierinnen und Visionärinnen über die Zukunft. Ja, hallo, hier ist Ralf Neuhäuser mit
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das futuristische Duett, die vierte Ausgabe. Ähm dieses Mal haben wir ein futuristisches Trio hier.
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Und äh wir werden uns ein bisschen über unterhalten, über äh New Work, die Entwicklung der Arbeitswelt, ähm mit den Stichworten Coworking, Home Office
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und natürlich jetzt auch vor dem Hintergrund der Entwicklung, die im Zusammenhang
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der Corona-Pandemie sich da in der Arbeitswelt aufgetan haben. Zu Gast bei mir sind heute
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Karo Dula und Helge Barthes. Äh die beiden sind Gründer von Plan ab und gestalten diese neue Arbeitswelt. Herzlich willkommen.
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Hallo?
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Schön, dass wir hier sein dürfen. Ja, schön, dass ihr da seid. Und dann dürft ihr euch auch gleich ein bisschen vorstellen und natürlich auch äh äh das äh wo ihr herkommt. Ähm was was euch mit der Arbeitswelt und deren Gestaltung verbindet
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und äh was ihr da in Zukunft seht und auch selbst dann vorhabt.
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Ja, ich starte einfach mal. Ja. Ja, Hilde, warte, neunundvierzig Jahre alt, ähm wie bezeichne ich mich? Äh ich sage immer Konzeptionister, Kaufmann oder Planer, irgendwas dazwischen. Ähm
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Es ist wie und natürlich jetzt auch Gründer von Anfang des Jahres, äh das ist eine Planungskooperative, die sich mit der Konzeption Gestaltung und Planung von Arbeits- und Lebenswerten auseinandersetzt
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und nicht nur mit neuen Dingen, vor allen Dingen auch Dingen äh oder ähm Themen aus dem Bestand heraus, wie du das schon sagtest. Wir haben da.
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Entwicklungen mit der Coronakrise, aber auch mit Themen wie Digitalisierung, mit dem wir uns auseinandersetzen dürfen. Ja und sind seit zwanzig Jahren eigentlich in dem Bereich unterwegs.
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Und äh mit mit Begeisterung ähm
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äh soweit, dass wir eben jetzt unserer Planungskonzeptbüro dann gegründet haben von zu meiner Vita vielleicht
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Ich war äh lange bei einem Hersteller, bei einem österreichischen und hatte da die Verantwortung für eine Niederlassung in NRW. Jetzt zum Schluss war ich zehn Jahre hier in Düsseldorf, in der Verantwortung.
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Der Geschäftsführung, Planung, Vertrieb für ein recht bekanntes Unternehmen und hab
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äh ja mit der Karo gemeinsam äh den Konzeptionsmarkt gerockt. Also wir haben sehr viele Unternehmen begleitet, die nicht einfach nur Möbel haben wollten, sondern die äh das warum wissen wollten und mit dem wir das Warum erarbeitet haben, ne. Also nicht einfach nur Grundrisse möbliert, sondern überlegt
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Raum um, wie gehen wir schlau mit der strategischen Ressource Raum um und haben äh ja einen Bedarfsanalyse-Tool, ein Phasenmodell entwickelt, wo wir das eben.
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Gut, schnell pragmatisch eben äh zusammen erarbeiten.
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Und ohne den Mitarbeitenden und ohne der Unternehmen was äh überzustülpen eben auch deren Arbeitswelt zu gestalten und äh.
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Sind da ja sehr erfolgreich unterwegs und haben halt jetzt Anfang des Jahres den Sprung in die Selbstständigkeit mitten in der Coronakrise vollzogen und haben unheimlich Spaß mit den Dingen, die uns da entgegenkommen, weil es geht nicht nur um die Konzeption, sondern es geht auch um Produktentwicklung, es geht um
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Kultur. Es geht um ganz, ganz viele Themen, die uns viel Spaß machen und die wir begleiten und äh.
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Erzählen wir gleich vielleicht noch ein bisschen mehr zu. Ja, prima, vielen Dank, Carolina, Caro, bisschen zu dir.
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Ja, ich bin Carola, ich bin zweiundvierzig Jahre alt, bin Innenarchitektin und äh ja, eigentlich schon von Anfang an meiner beruflichen Karriere äh ähm mit dem Thema Bürogestaltung unterwegs. Äh anfangs natürlich eher
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so im mit dem Thema Möblierung von Räumen und Möblierung von Bereichen aber recht schnell hat es.
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Nicht mehr gereicht oder war nicht mehr zufriedenstellend, dass äh wir angefangen haben, Helge und ich haben uns ja sehr früh kennengelernt, eben bei dem
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österreichischem Hersteller und äh haben recht früh ähm erkannt, dass wir ein gutes Team sind und haben gemeinsam.
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Projekte gerockt und haben immer wieder festgestellt, dass eine normale äh Bedarfsanalyse irgendwie nicht ausreicht und irgendwie waren wir äh ja.
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Irgendwann an einem Punkt, wo wir gesagt haben, okay, es muss irgendwie weitergehen und äh äh muss irgendwie tiefer gehen und äh als dann die New Work
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Bewegung kam und äh war das irgendwie so eine Offenbarung. Und dann haben wir angefangen uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen, haben angefangen Workshops ähm ähm zu konzipieren oder teilweise auch zu adaptieren und weiterzuentwickeln. Ähm die so, ja, in der Umgebung
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gehalten wurden.
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Ja und dann haben wir für uns ein ein Konzept entwickelt, womit wir uns ja jetzt selbstständig gemacht haben und das macht einfach mega Spaß und ja da freuen wir uns einfach ähm mit den mit den Unternehmen gemeinsam äh tolle Welten zu entwickeln,
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Architektur eben nicht nur Selbstzweck ist, sondern wo die Herleitung eben eine äh sinnvolle ist, wo wir gemeinsam mit dem Kunden, mit den Menschen Dinge entwickeln und ähm ja dann am Ende wirklich akzeptierte Arbeitswelten
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haben, wo die äh Leute einfach total happy sind am Ende und das ist das Schönste
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Ja, prima, vielen Dank. Ja, ihr habt schon ein paar tolle Stichworte genannt, New Work und vor allem auch Workshops, das heißt, da kommen keine Architekten
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zeichnen einen Plan und stellt ein paar Möbel rein und dann frisst oder stirbt, das heißt der Arbeitnehmer
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muss dann die Situation so hinnehmen, wie sie ist. Ich erinnere mich noch in der äh Geschichte der Arbeit. Ich habe natürlich den industriellen Arbeits.
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Der äh von da war noch lange keine von Ergonomie und äh so keine Rede. Aber auch der Büroarbeitsplatz, von dem wir heutzutage in der Regel sprechen, da gab's früher den Katheter, an dem man stehend arbeitet oder die Reihen von Schreibtischen, wo dann die Sekretärinnen sitzen und tippen
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das war zum Beispiel in dem schönen Film von Billy Rider ähm eins, zwei, drei, äh ganz schön, wo die anderen immer
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aufsprangen, wenn der Chef reinkam und der die dann kommandierte sitzen machen. Also diese Arbeitswelten sind ja Gott sei Dank Geschichte. Ja. Äh ähm es hat sich diese New Work und Coworking Szene entwickelt. Ähm
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seht ihr da den Anfang, wann hat das äh aus eurer äh Sicht begonnen?
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Also ganz ehrlich, unbewusst war der Anfang für uns tatsächlich Anfang der Zweitausenderjahre. Nur da wussten wir es noch nicht so wirklich.
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Anfang der Zweitausender Jahre hatten wir einen äh ja über über, manchmal sind's ja Zufälle im Leben, dass man Menschen begegnet, die auf einmal sich mit dem Campus auseinandersetzen.
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Und auf einmal äh waren äh waren wir mitten in einem Team drin von zehn, zwölf Leuten, die sich damit auseinander äh gesetzt haben. Zum ersten Mal eine Pilotfläche zu erstellen auf fünfhundert Quadratmeter in einer Lagerhalle
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Messebauer, also eins zu eins ein ein Modell äh dargestellt von den äh von einem Gebäude des zukünftigen Campus
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Dort wohnen die Fensterraster entwickelt, dort wurden die Arbeitswelten aufgestellt und.
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P war damit bei, die haben sich um die äh PCs gekümmert, Telefonanlagen wurden da ausgetestet und äh da wurden Menschen halt auch durch äh
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die mal das ausprobiert haben und das war zum ersten Mal anders. The Prototyping. Filmkulisse. Also die haben sogar tatsächlich eine Fototapete erstellt. Das war auch damals, da war ich wirklich gerade ganz frisch äh in dem Unternehmen. Und als ich das gesehen habe
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weil ich echt ganz geflasht, weil die haben so ein endlos äh Fototapete gehabt, die einmal rundum ging um dieses äh Gebäude, was ja in der Halle nachgebaut wurde, wirklich wie so eine, wie so eine Kulisse. Mhm. Und das war dann quasi als Ausblick äh ähm
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sodass man das Gefühl hatte, man ist wirklich in einem Raum äh und kann nach draußen. Wie eine Simulation also äh ich sage mal, das alte, kleine Scale-Modell mit Modularelementen, das ist Geschichte.
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Geht man ins Prototyping eins zu eins und.
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Tolle Sache und das ist, glaube ich, auch iterierend, ne? Das heißt, äh man entwickelt das in mehreren Schleifen dann irgendwie weiter, ne? Genau, genau. Und das war wirklich ein Novum, weil bisher können wir es nur.
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Großkunde hat gerufen, wir hatten Rahmenvertrag mit denen und ich wusste als junger Vertriebler, der ich ja seinerzeit war.
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Wenn ich zehn Arbeitsplätze habe, dann habe ich zehn Mal den Budgetwert schon mal äh in meinem in meinen Büchern.
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Und freue mich dann eben eigentlich nur die Module rauszusuchen, die halt immer wieder eingesetzt wurden da. Und da haben wir ganz anders gearbeitet. Und ich glaube, das war so im Nachhinein so eine Initialzündung, einfach Spaß zu haben, nicht nur.
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Crossfunktionale im crossfunktionalen Team so ein Ding zu rocken, ne, äh wo halt eben Planer mit dabei waren, Innenarchitekten mit dabei waren, äh eben auch Techniker und und und, äh sondern eben auch am Ende des Tages ähm ja da etwas
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entwickeln zu lassen und dass es sich dann halt äh
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dass man's ausprobiert und was Neues dann eben halt macht. Mhm. Ja. Ja, ich selbst habe ja auch ein bisschen Bezug zu Coworking-Szenen. Ich bin etwas später eingestiegen. Das war ja ähm so um die zweitausendzwölf, glaube ich, hatte ich so die ersten Kontakten
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mit ähm einer Gründerin hier aus Düsseldorf, die Hinterhof Coburging Space gegründet hat. Das war dann wirklich so ein bisschen, so ein bisschen gewachsen, das war nicht
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konzipiert, sondern man nahm die Räume, die da im Hinterhof war und hat zum Teil selbst gezimmert und und so weiter. Das fand ich als ganz spannenden Wandel. Ich war zu der Zeit freiberufler, kam aus dem Agentur aus der Agenturwelt, wo ich natürlich auch in einem klassischen Bürogebäude gesessen habe und
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und dann plötzlich diese diese Möglichkeiten eben nicht mehr acht Stunden am Schreibtisch zu sitzen, sondern Meeting-Räume, Sofas, äh.
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Spielplätze zu nutzen. So das fand ich ganz toll. Also das ist ja dann so eine Entwicklung gewesen, die dann in ganz viele schillernde Formen ausgeprägt.
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Absolut, absolut. Also von da ab ging's eigentlich los in kleineren Schritten natürlich, dass man sich um Kommunikation Gedanken macht und.
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Auch auch äh im Design her auch Module, Möbel entwickelt hat, die das fördern, ne? Also äh.
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Kann mich an die ersten städtische erinnern, die dann auf einmal kamen, die halt genau äh äh Nähen zugelassen haben und äh.
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Ging's richtig los, ne? Ja oder so, so äh Kreativräume, also einfach mal.
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Dass ich mal für einen Kunden, der ähm ja, einfach mich hat machen lassen, weil er Bock auf auf was Neues hat, aber noch gar nicht genau wusste, was er da äh vorhatte. Ich habe früher viel frei gearbeitet. Ähm
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den habe ich mal wirklich so ein, so einen Kreativraum gemacht, der hat viel mit Kunden gearbeitet, die kamen irgendwie aus Fernost oder aus Indien äh und die brauchten einfach eine andere Umgebung. Da haben wir wirklich irgendwie äh da was äh ähm einen Raum kreiert.
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Da eben nicht mehr Tisch und Stühle hieß und wo halt auch ein Videokonferenzanlage drin war, aber eben Sofas und äh ähm ja dann ein bisschen prunkvoller, weil die Inder das halt so mochten und äh ja, der war am Ende total happy und der Plan ist aufgegangen. Die Leute fühlten sich halt wohl, ne.
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Ja, ich glaube, der Impuls kam ja eh aus der Kreativszene. Mhm. Und dann wurde ja die Kreativität auch immer mehr in äh in das klassische Unternehmertum und äh Projektentwicklung und so weiter integriert. Design Thinking und so weiter.
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Das heißt, irgendwann kriegten dann auch die Unternehmen das spitz, dass man da vielleicht äh effektiv
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kreativer, innovativer arbeiten kann und fing dann auch an.
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Äh Workspaces umzugestalten, sie auch zum Teil Co-Working-Spaces zu nennen
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ob das dann immer ganz gerechtfertigt war, bleibt das steht ja noch auf dem anderen Blatt. Ja, wie wie äh seht ihr dann den die weitere Entwicklung in die äh sage ich mal, in eure Kundenschaft, ich sage mal, der Garagenhinterhof ist nicht
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der äh das, wo ihr Geld verdienen könnt, aber die Unternehmen kamen dann und wollten das auch sozusagen.
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Äh waren dann also eure ersten Projekte das schon eins genannt. Also ähm auch das war ein Weg der kleinen Schritte, weil ähm
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ganzen Themen gingen eigentlich dadrüber, dass auf einmal Schmerzen da waren, ne? Wir wir arbeiten sehr viel halt mit den Megatrends äh.
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Um herauszufinden, wo haben die Unternehmen halt äh ihre.
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Themen, wo drückt der Stein im Schuh? Und äh es ist häufig die Kommunikation oder den Austausch im Unternehmen.
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Ist jetzt ein Thema, was halt äh äh in aller Munde ist.
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Damit haben wir uns aber schon sehr früh auseinandergesetzt, ne, dass wir uns halt mit dem demographischen Wandel auseinandergesetzt haben und viele Unternehmungen, die hatten schon Probleme. Andere wiederum nicht.
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Und so gab's das ganz unterschiedlich und ähm äh die ersten Gehversuche äh haben dann äh auch Unternehmen eher in kleineren Bereichen gemacht. Also nicht grundsätzlich.
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Alles irgendwie umgeworfen, sondern einfach mal so in den Kreativ äh Abteilung, in Marketing, äh hungres mal gestartet.
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Und ich sag mal der ganz große Run ist jetzt in den letzten Jahren entstanden, ne, wo halt.
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Ja ganz ganz viele auch festgestellt haben, äh dass äh man sich mit Zukunft auseinandersetzen sollte, ne und jetzt nicht nur irgendwie.
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Den Zeitraum des Budgets im Auge hat, sondern einfach guckt, Mensch, äh, wir haben viele Themen.
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Wir müssen uns verändern, Geschäftsmodelle verändern sich und es sind ganz viele junge Wilde, die auf einmal ein Impakt auf meinem Markt haben und irgendwie.
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Nicht mehr die kleinen Startups sind, sondern äh an den großen Hotelketten kratzen und äh an den großen Unternehmen kratzen mit Produkten.
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Nenno Sharing, ne? Wir sind gestern noch mit dem Roller gefahren, ne, äh was sagt die Taxi-Industrie dazu? Ja. Bin ich für achtundfünfzig Cent, vier Kilometer.
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Über über überschreitet. Also sind ja eher ganz ne so. Genau, genau, absolut, absolut. Und ähm so sind wir halt
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eigentlich, das hört sich jetzt so an, als wären wir nur bei den jungen Wilden, ne. Wir sind eigentlich viel bei konservativen Unternehmen, also viel im Bankenkontext, viel im Energiekontext unterwegs, äh wo halt äh.
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Ja die Unternehmen spüren, Mensch ähm.
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Äh wir müssen uns bewegen, wir müssen uns attraktiv machen, wir müssen auch unsere Prozesse verändern, weil halt die Arbeit, die wir.
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Gestern gemacht haben oder heute noch tun, morgen gar nicht mehr stattfindet, weil die digitalisiert wird. Hm ja und das ist genau der Punkt, ähm
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die die Prozesse verändern sich oder die Arbeit hat sich schon verändert und die merken so wie sich die Arbeit verändert hat, passen die Räume nicht mehr und fangen halt auch an. Also es sind nicht nur die Schmerzen äh was jetzt die Mitarbeiter angeht, sondern eben auch die Thematik, die arbeiten anders und die Plätze so wie sie jetzt.
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Immer bisher waren, funktionieren nicht mehr. Also die Abläufe funktionieren funktionieren nicht mehr und die Räume müssen sich im Grunde der
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Tätigkeit anpassen. Mhm. Um zu unterstützen. Ja, das fängt ja schon an, dass äh die Wende mit Aktenordnern verschwinden und und solche Dinge, ne? Also es sind ja so ganz äh
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pragmatische äh Sachen. Ja, da gibt's ja eine ganz unterschiedliche ähm
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ja Art von Workspaces, ne, also ich habe zu meinem letzten Interview Stefan Schwerin gesprochen, von der ähm der Leiter der Zentralbibliothek und die bauen ja gerade am Cap eins da ganz neu oder in in ein Gebäude neu rein
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und das ist ja auch ein Lern- und Arbeitsort. Wir sind hier im in der Parkkultur an der Oststraße sind wir auch in einem Ort Workspace. Dann gibt es die Ottos und die Vodafones der Welt, die das ja auch schon relativ früh entdeckt haben und auch Schlagzeilen damit gemacht haben, mit dem total flexiblen Arbeitsplatz und zieht nur noch einen Laptop
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irgendwo raus und setzt sich irgendwo hin. Ich habe kürzlich eine lustige Anekdote von Lego gesehen. Wenn ein Laptop länger als eine gewisse Zeit an einem Platz aufgeklappt und verweist, rumsteht, gibt's ein Schildchen drauf.
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Camping, Fragezeichen. Das heißt, eine hohe Dynamik, das heißt, sogar derjenige, der sich dann den Flexplatz genommen hat, wird dann schon wieder verscheucht und äh wenn dann, wenn er ihn nicht nutzt, ne. Das heißt, ihr gestaltet dann eben die
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die Nutzung um äh äh nicht nur, was die rein ähm flächige Nutzung angeht, sondern auch die Bewegung, die Kommunikation dadrin
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Genau, aber wir wir analysieren das halt mit den Unternehmen, wir stülpen nichts über, wir machen jetzt nicht einfach coole Räume, nur weil sie äh weil sie äh ja weil weil gemeint wird, dass sie benötigt werden. Also kein Bällebad und Rutsche ähm
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und haben eben ähm ja da dieses äh.
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Äh kein Bällebad und Rutsche. Mhm.
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Sondern konzipieren eben Räume für und mit den Menschen. Dass ähm ähm ja, hört sich einfach an, ist es auch am Ende
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Also das heißt, die Mitarbeiter werden von Anfang an äh gestalten, sieht ihren Arbeitsplatz mit, werden einbezogen und wahrscheinlich, wie ich eben schon sagte, in mehreren Schleifen
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Prototyping, verschiedene Setups testen und so weiter. Ja
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Ja, vielleicht so zwei Sätze zu unserem, zu unserem Modell, also es ist tatsächlich so, dass wir dass wir starten mit den Unternehmer, ne, also häufig über Impulse, über Lernreisen, wir nehmen da auch gerne die Mitarbeitenden mit
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und äh bilden aber dann mit den Unternehmervorständen geschäftsführenden Zielbilden gemeinsames, ne? Und äh.
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Challengen dann auch noch, ne, weil äh jeder hat natürlich, wenn er morgens aufsteht, sein Gedanke von seinem Büro der Zukunft und.
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Da die sich ja auch nicht so oft damit auseinandersetzen, sind wir diejenigen, die auch mal den Vorhang öffnen, mal.
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Hier in Düsseldorf haben wir die Flora und Fauna äh von reiner Kunst, ja, genau, genau, die die die hat die ähm.
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Karo ja auch mitgestaltet und da gab's ja auch ein Design Award für und.
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Insofern äh zeigen wir, was da so alles passiert und ändern auch ein Stück weit oder helfen damit den Mindset.
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Auszutarieren, ohne dass wir sagen, ihr müsst jetzt in die Richtung, sondern sondern gucken da am Ende des Tages drauf, äh äh
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Was ist für den für das Unternehmen, auch in dem Reifegrad das Richtige, ne? Und entwickeln das Zielbild. Und dann gehen wir tatsächlich rein mit Delegierten und das ist auch äh für uns ein ganz wichtiger, eine ganz wichtige Komponente.
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Sagen, ohne eine Teilhabe der Mitarbeitenden, also die, die die äh Plattform dann auch nutzen, bespielen, verändern und eben auch zukunftsfähig machen, ne? Äh macht es keinen Sinn, Nutzungskonzept zu machen, weil dann sind wir im Überstülpen
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'ne Übergabe von Fahrplan, Mensch, du musst auf Platz acht, siebenunddreißig B, in der fünften Etage, sondern die sind von Anfang mit dabei und gestalten mit
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führte zu weit zu tief in den Prozess reinzugehen, aber am Ende des Tages sind sie nicht nur diejenigen, die mitgestalten, sondern auch.
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Kommunikation zum Rest des Teams halt auch mit reinbringt, sodass es kein großes Geheimnis ist, was hinter verschlossenen Türen passiert, ne?
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Bürogehalt und Auto und andere Dinge, die so ein Unternehmen Mitarbeiter ergibt, immer ganz wichtige und kritische Punkte sind. Nein, äh sie haben eine Teilhabe und die wissen, was passiert und nicht jeder möchte auch mitmachen.
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Den Prozess. Viele wollen einfach nur Bescheid wissen, was passiert, was passiert mit meinem Arbeitsplatz
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warum wird das gemacht? Und das ist auch ein ganz wesentlicher Punkt, ne, wenn man jetzt, ich sage mal jetzt, äh vielleicht auch Räume öffnet auf einmal, ohne jetzt über Großraum zu sprechen, weil wir glauben auch nicht nur an große Räume, sondern
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braucht auch äh für verschiedene Mitarbeitenden, Rückzugsbereiche oder auch Räume, so Zellen oder so. Genau, genau. Und das eben halt gemeinsam zu machen. Das hat eine hohe Aktie
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das halt am Ende von unserem Prozess die Mitarbeiten einfach sagen, Mensch äh.
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Hätten nie gedacht, dass wir so so einen Eingriff haben äh in den Workshops und dann materialisieren wir nur und da ist ja
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Mhm. Karos, Hauptarbeit, also das wirklich dann äh von zwei D in drei D und dann wirklich in eins zu eins dann. Mhm. Halt mitzugestalten und äh äh ja dann auch äh mit zu begleiten bis zum Ende, ne, weil er ja auch die baulichen.
19:32
Wenn gewünscht und Innenarchitektur mit begleiten.
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Das heißt, es äh wird von Anfang an dafür gesorgt, dass ich gar nicht erst Ängste für diesen Change-Prozess aufbauen, weil
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sofort alles transparent und äh integriert läuft und so. Ja, das ist ja jetzt alles noch so ein bisschen Status quo, ne? Äh wir wollen ja auch einen Blick in die Zukunft werfen
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Es hat ja nun grade durch Corona bedingt jetzt anderthalb Jahre schon wieder ganz große Verwerfungen gegeben in der Arbeitswelt
19:59
viele waren gezwungen Homeoffice zu machen, viele haben's begrüßt, manche wollen zurück, manche Firmen haben das entdeckt
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gegen anfänglichen Widerstand. Das ist ja auch Vorteile bringt. Aber äh das kann ja auch nicht das Ende vom Lied sein, denn im Homeoffice äh es gibt ja arbeitsrechtliche Bestimmungen, Ergonomie und Sicherheit und dies und das. Äh das ist alles zu beachten. Also Homeoffice ist jetzt nicht äh.
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Heilige Gral in der in der Arbeitswelt. Wo seht ihr jetzt durch diese äh aktuelle Krona erzwungene Entwicklung? Äh
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Dinge, die äh vielleicht beibehalten werden, äh wo man aber vielleicht wieder auch zurückkehrt, also wie sieht für euch der Blick da in die Zukunft aus?
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Jetzt haben wir ja ähm auch keine äh ich sage mal, keine Kugel, äh wie heißt die Glaskugel, in die wir schauen können, äh aber wir ähm unterhalten uns mit ganz vielen Menschen und äh haben natürlich auch ähm gerade mit Unternehmen, die diese Frage steht.
20:56
Ganz oben, ganz viele Unternehmen fragen sich genau das und ähm aus unserer Sicht äh muss es eine gute Mischung sein, es wird was Hybrides sein, es äh gibt Menschen, die werden einfach äh ähm zu Hause bleiben wollen und man wird es ihnen auch nicht mehr nehmen können aus meiner Sicht, äh weil
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Na ja, wenn sie das hier nicht bekommen und ne, Ruhr for Talents haben wir ja erwähnt, werden sie's vielleicht woanders bekommen. Ähm auf der anderen Seite ist es ja auch eine Chance für Unternehmen äh mit ihren Flächen umzugehen, ne, wenn sie vorher viel zu großer waren und vielleicht da auch einen Kostenapparaten hatten
21:24
der ja der belastet hat, haben sie ja jetzt die Chance, mal durch Deskering eben da sich zu verkleinern und dafür den Menschen vielleicht zu Hause ein
21:32
adäquaten Arbeitsplatz zu bieten und im In-Office dann nur noch ein Hot Desk oder so was in der Art. Also da gibt es unterschiedlichste Konzepte
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die muss man halt individuell mit den Menschen erarbeiten, ne?
21:44
Werdet ihr denn in sowas auch eingebunden, das heißt möglicherweise jemand sagt, ich möchte einen Teil ins Home-Office verlegen. Absolut. Geht ihr dann da auch in die Haushalte mit rein und das gestaltet das dann möglicherweise ergonomisch, weil das der Arbeitgeber ja auch in der Pflicht ist, kann ja nicht sein, dass der Arbeitnehmer dann am Küchentisch aufm Holzstu
22:01
stuhl sitzt oder so, ne? Tatsächlich haben wir gerade ein aktuelles Projekt, wo wir genau äh so ein Konzept erstellen für ein Corporate.
22:10
Wo wir einfach sagen, Mensch, äh wir müssen die.
22:13
Heimatsplätze, das Homeoffice äh eben nach Arbeitsstätten, Richtlinien auch planen. Das hat was mit Licht, mit Raum, mit Größen und so weiter zu tun, weil das mobile Arbeiten, was so ein Zwischending ja ist, ne, wo ich halt mal mit dem Laptop auf äh auf der Couch sitzen kann
22:27
Das ist nur bedingt und äh gerade bei großen Unternehmen ist es auch Teil der Betriebsvereinbarung, dass da eben auch äh die Rahmenbedingungen äh richtig sind
22:34
Und da sind wir gerade tatsächlich bei einem Konzept dabei, wie können wir das sicherstellen, dass diese Orte nicht nur äh mit den Komponenten ausgestattet sind
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die ergonomisch sind, zum Beispiel, sondern auch der Raum, das hergibt, nur das werden wir äh in so ein digitales Tool mit reinbringen
22:48
haben wir in dem Unternehmen äh die Aufgabenstellung eben äh dafür zu sorgen, äh wenn jetzt.
22:56
Die ganzen Schreibtisch, Friedhöfe auf einmal leer sind, die Mitarbeitenden sind zu Hause
23:01
was passiert dann mit den Flächen? Also da genau zu überlegen ne wie wie bringen wir da wieder Kraft in die Fläche, wie wie bringen wir eine Spannung rein und wie bringen wir eben auch Themen rein, damit diese Flächen auch ein Sog ausbilden.
23:14
Wir haben so ein paar Dinge dabei gelernt. Früher war Homeoffice dafür da, dass ich da mal im Jogger am Freitag äh vorm Rechner sitzen konnte. Ein bisschen äh Waschmaschine noch machen konnte. Das war so ein Add-on, irgendwie so ein wie so ein, wie so ein zusätzlicher Urlaubstag, dreizehnte Gehalt.
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Heute haben Mitarbeitende, aber auch die Unternehmer gelernt, ne, auch selbst die Konservativ sehr konservative.
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Dass sie mitarbeitenden äh produktiv arbeiten, ne? Teilweise produktiver, weil die halt äh vollkommen richtig, weil die halt äh ähm jetzt.
23:43
Eher äh ich sage mal, für sich alleine waren und sich ja irgendwie darstellen mussten, dass sie auch arbeiten. Wird dann halt hier und da ein bisschen länger gearbeitet, ein bisschen intensiver gearbeitet.
23:53
Also es ist halt eine wirkliche Option geworden und jetzt wo so viele sich äh mit dem Digitalisierungsturbo auch technisch darauf ausgerichtet haben und.
24:01
Auch gelernt haben, Mensch, äh ich brauche halt nicht mehr anderthalb Stunden durch einen Stau zu fahren, um in eine Kiste zu gucken, weil ich den ganzen Tag irgendwie was am Rechner machen muss, das kann ich wunderbar auch.
24:11
Im Homeoffice machen oder wie wir glauben, es wird auch viele dritte Orte geben, die äh eine Renaissance erleben, ne, dass man nicht nur diese Coworking-Spaces, aber.
24:20
Lobbys oder eben auch äh auch äh Orte im Freien, die halt ein WLAN haben oder äh und so weiter nutzt.
24:26
Um eben in diesem Dreier Verhältnis äh Headquarter, also das Office, Homeoffice und eben diese dritte Orte.
24:34
Dort zu arbeiten, wo ich am produktivsten bin und wo ich am am besten halt arbeiten. Ja, wo es am meisten Sinn für mich in meiner jetzigen Situation macht, ne. Ist ja auch ein ein Mehrwert für für alle
24:44
Also Wände weg von der Nine to Five Arbeitssimulation sozusagen, wo ich dann, was weiß ich, um vier schon fertig bin, aber nur bis fünf noch so tun muss.
24:51
Also ob ich äh was tue, ähm hinzu wann und wo und wie äh wie du wir dir das äh.
24:59
Genehm ist sozusagen. Ja, was passiert denn mit den frei werdenden Flächen? Natürlich denkt man unternehmerisch erstmal, das wird gespart, verkleinert, verschlankt, aber ihr sagt ja, äh okay, diese Räume ähm müssen ja nicht äh äh
25:11
verkasten oder oder die, die kann man ja dann auch anders nutzen
25:15
Aber auf der anderen Seite wollte er auch nicht unbedingt überall das Bällchenbad den Kicker und die Rutsche einbauen. Wie kann man dann diese freiwerdenden Flächen
25:23
nutzen, weil man muss ja auch immer noch eine gewisse Volatilität äh mit einkalkulieren, ne? Bei aller.
25:28
Ktion. Also es müssen vor allem äh müssen das Inspirierende Orte werden, Orte, die die Menschen denen so kamen, die die Menschen wieder zurück ins Büro holen, die die äh ähm.
25:38
Die auch zurückkommen sollen, da ja auch nicht vereinsamen, äh sondern äh soll ja auch regelmäßig trotzdem der Austausch stattfinden. Äh es müssen Orte sein, die ähm die ja also aus unserer Sicht schon immer äh Orte multifunktional zu gestalten, sodass man jetzt nicht immer nur eine ähm äh ja
25:54
Funktion hat, wie jetzt die Kantine, wie du eben auch so schön sagst, so befassen von zwölf bis Mittag und danach ist nichts
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passiert da nichts, sondern das müssen natürlich Orte sein, äh ähm ja die einfach eine Kraft haben
26:04
einfach 'ne Menge passiert. Ich kann mich erinnern nach der ersten Pandemie Welle als wir wieder zurück ins Büro durften haben wir uns natürlich alle tierisch gefreut, wir dürfen wieder zurück und
26:16
Tage, wo man sich drauf gefreut hat, wo man dann hin ist, man hat äh man hat sich alle Termine dahin gelegt, man hat von morgens bis Meetings gehabt und dazwischen äh eben äh ausgetauscht, vielleicht auch mittags gegessen, äh äh Mittagessen gegangen mit den Kollegen und äh und es war einfach ein mega äh guter
26:33
Tag.
26:34
Auch wenn man jetzt nicht den ganzen am Rechner äh gesessen hat und hat dann äh eben die Aufgaben sich abgeholt und ist nach Hause gegangen und solche Orte müssen's sein. Die müssen natürlich äh wenn ich dann dahin komme und es sind nur äh Schreibtische da und ich habe irgendwie nicht so die Möglichkeit, mich auszutauschen. Ja, dann brauche ich auch nicht mehr ins Büro zu kommen. Es ist jetzt
26:49
im Grunde jetzt eine viel bewusstere Entscheidung für die Leute und von daher sind das halt gute Orte, die es sein müssen. Kulturstiften
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Genau, es muss halt einen Grund haben, warum ich den äh mhm. Ins Office komme, einen Weg auf mich nehme und äh ja, äh mich dort vor Orte. Jetzt dürfen wir mal eins nicht vergessen, äh wir sprechen immer davon, äh Digitalisierung und alles wird, ne, digital und mich kann überall arbeiten, es wird immer noch mitarbeitende geben, die halt auch.
27:14
Den Arbeitsplatz brauchen. Also es werden immer noch Menschen vor Ort sein müssen, aus irgendwelchen Gründen, ne, wenn wir wenn wir in die Chemie gucken, weil die vielleicht auch nochmal andere Ressourcen brauchen.
27:24
Zu ihren Arbeitsplatz. Äh insofern wird das eine Mischung und wir sind da sicherlich auf dem Weg.
27:29
Caro sagte, das möchte ich nochmal unterstreichen, weil ich denke auch, dass der Ort zur Kultur und Identifikationstankstelle. Hm. Das schaffe ich nicht im Homeoffice und auch nicht äh.
27:38
Äh äh an dritten Orten.
27:40
Ich brauche das einfach, um mich zu verbinden, weil wir diese gemeinsamen Erfolge und diese gemeinsames äh dieses äh Kollaborieren und gemeinsame Innovieren und eben auch Dinge zu rocken und äh Erfolge danach zu feiern. Das brauchen wir und da sind wir Mensch
27:55
Gott sei Dank.
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Das können wir digital im Meeting mit zwanzig Köpfen sicherlich mal simulieren für einen gewissen Zeitraum, für gewisse Themen, aber ich brauche ja das Gegenüber, ne? Also ich brauche die Mimik, ich brauche halt äh die Bewegung, damit ich darauf reagieren kann als Mensch
28:09
und äh es gibt da auch so ein paar schlaue Philosophen, die halt einfach sagen, Mensch ich entwickle mich nur weiter, wenn ich in der direkten äh Begegnung mit anderen Menschen bin. Anders geht's.
28:18
Ja, ich bin da auch manchmal ein bisschen zwiegespalten. Ich habe ja in Wirklichen ganz vielen verschiedenen Arbeitswelten gearbeitet. Ich habe ähm.
28:23
Öffentlichen Dienst reingeschnuppert, in der Versicherung, in der Industrie und äh in der Agentur und als Selbstständiger zu Hause ähm äh in der Agentur habe ich zum Beispiel meinen Arbeitsplatz immer sehr verteidigt, weil tatsächlich auch diese weichen Fakt
28:35
ktoren, wie Geräuschkulisse, Licht, Klima, äh auch eine Rolle spielten. Äh die wollte ich, da wollte ich nicht, dass die sich jeden Tag verändern, ne? Ähm es ist auch, auch wenn man das vielleicht so.
28:46
Wahrnimmt, äh wenn's plötzlich zieht die Luft von woanders her oder das Licht fällt anders ein. Das äh ist sind schon Störfaktoren auch, ne. Aber ihr habt ja viel über die, genau, das sind ja eher diese weichen, ganzen weichen Faktoren
28:59
Dann haben wir festgestellt, kann man zunehmend machen, wo man will, zu Hause, im Park
29:04
oder wer einfach mal home. Ähm aber eben um diese
29:10
Kultur, die Identifikation zu bilden, äh da braucht man dann schon den den Raum
29:18
Gutes Wort, Stallgeruch zur Begegnung Kommunikation und wir hatten im Vorgespräch, äh ist mir ein schönes Wort in Erinnerung geblieben, Besiedelung. Äh ich finde ja diesen Begriff etwas besiedeln, ne. Man zieht nicht in eine möblierte Wohnung irgendwie ein, sondern äh nimmt den Raum so ein und gestaltet ihn dann durch Benutzung.
29:36
Wie weit ist dann in eure Arbeit dafür noch Raum? Also da ich meine es gibt natürlich Unternehmensprozesse, da müssen Dinge bestellt werden und man
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kann man nicht jeden Tag die Möbel rücken. Äh das muss ja irgendwann auch mal zu einem Punkt kommen. Aber wie weit ist dann auch Raum in der Praxis, nicht nur im in dem äh in der Vorbereitung, in der Konzeption, sondern auch dann auch in der Praxis, das noch weiterzuentwickeln.
29:58
Besiedeln
29:59
Ja, jetzt ist äh sind wir Menschen ja Gewohnheitstiere. Ähm wir halten nicht viel von solchen Hotelingkonzepten, wenn man äh reinkommt, sich eine Nummer zieht, einen Container nimmt und dann sich halt Platz äh siebenundzwanzig
30:10
B im fünften Etage sucht. Ähm wir denken nach wie vor, also trotz der ganzen Desk-Sharing-Thematik und und der äh ne
30:18
Themen, das sind auch in einem Team innerhalb eines Teams Menschen teilweise von zu Hause, teilweise äh im Homeoffice und und es immer welche geben wird, die die nicht die Möglichkeit haben oder nicht wollen und und einfach den
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Arbeitsplatz vor Ort brauchen oder auch einfach da sein müssen. Ähm wir glauben eher an das Thema Heimat. Die Leute brauchen einfach ihren Kiez, die brauchen einen Bereich, den sie für
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ähm äh und ein ein IT-Support, die äh bei denen ist es ganz wichtig, dass die viel kommunizieren, dass die vielleicht offen sitzen und mitbekommen, was der Kollege nebenan gerade für ein Problem hat, weil ich gestern das Gleiche hatte und ich kann es grad lösen. Also da ist es einfach wichtig
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Mhm. Und äh äh von daher müssen die die Flächen anders gestaltet werden und eben dieses Kiez oder dieses ähm äh Heimatthema ist bei uns ganz ganz wichtig.
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Heimatbesiedlung, Kiez, Steigerung. Also es geht wirklich so um
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um eher so die emotionalen Faktoren als äh um die Gestaltung der Arbeit an sich, ne. Und einen Punkt ist eben auch noch, dass in der Gestaltung.
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Äh ja gerne auch über Ressourcen sprechen, also nicht nur um den Arbeitsplatz, sondern eben die Rahmenbedingungen.
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Und da ähm sind wir eigentlich immer darauf aus, dass wir zusätzlich zu den normalen Arbeitsplätzen, die wir durchzählen.
31:53
Noch spannende Orte schaffen, ne, um so ein bisschen Perspektive zu wechseln, um eben auch da auch Kommunikation adhoc zuzulassen und haben auf einmal
32:01
ganz viele Möglichkeiten im Office zusätzlich zu der ähm Schreibtischplatte, die Spanplatte, die auf zweiundsiebzig Zentimeter hoch genagelt ist, um PC draus zu stellen, habe ich ganz viele andere Möglichkeiten, auch mit der Technik, mich auch woanders hinzusetzen und zu arbeiten
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ich habe es in meiner in meiner alten Umgebung hatte ich sieben, acht Orte und habe die für unterschiedliche Arbeiten einfach genutzt.
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Dieses Perspektivwechsel, um mich auch eben auch zu aufzuladen, weil ich eben da besser rausgucken kann und bekomme da andere Inspirationen, als wenn ich.
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Einfach nur im Raum bin und konzentriert arbeite, ne. Und das eben auch zu nutzen und zum Teil des Konzeptes zu machen, ist, glaube ich, bei uns in der Grundlage oder in einer Planung auch drin, in unserer Planung auch drin, um da eben auch Mehrwert zu schaffen, dass wir nicht so sagen, wir haben
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acht Arbeitsplätze in dem Bereich, sondern wir haben vielleicht äh sechzehn, zwanzig Orte geschaffen, wo ihr zusammenkommen könnt und auch arbeiten könnt. Mhm. Also nicht nur
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ähm äh mit
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Faktoren, man kommt ja auch anders zur Arbeit. Man fährt ja nicht mehr vielleicht in die Tiefgarage oder in das Parkhaus, sondern kommt mit dem Scooter
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Fahrrad, mit dem ÖPNV. Vielleicht läuft man sogar, äh dann ist man verschwitzt, will sich umziehen. Ähm dann so Faktoren wie auch mal zwischendurch Entspannung, Sport
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port. Früher hatte man vielleicht äh in größeren Unternehmen, die Betriebssporthalle oder den Fußballplatz. Heute hat man ja schon mal ein Gym oder einen kleinen kleines Fitnessstudio.
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Wie wird sowas noch in diese Arbeitswelten integriert? Also einmal die Mobilität, ich komme da ganz anders an ähm und ähm bin auch vielleicht in einem anderen Zustand sozusagen, wenn ich da ankomme oder gehe.
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Also wie gestaltet ihr das mit ein? Ja
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Dusches Pflicht, schon lange. Also ganz ehrlich, seine Umkleidekabine, damit der Fahrradfahrer, der halt vielleicht dann äh ja im guten Tritt äh mal seine äh.
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Das macht man einfach, dass so ein Ort da ist ähm aber es werden eben auch äh ich sage mal spannendere Orte als solche Betriebs
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Gruppen mit äh mit mit Matten eingerichtet, also gerade bei den größeren Unternehmen.
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Es eben die Fitnesscenter. Wir haben uns äh vor kurzem noch mit äh einer Unternehmerin auch unterhalten, die halt sagt, Mensch, wir haben eine tolle Ausstattung, die halt auch hochdigital ist. Die Geräte merken sich
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über einen äh äh gewissen Stift, äh welche Einstellung die halt haben, ne. Ähm äh es gibt halt ein gutes Essen, die äh man hat halt die Möglichkeiten, sein Fahrrad auch zu laden, ne? Oder auch äh ein Job-Bike vielleicht auch zu nutzen.
34:44
Um eben auch äh die die Mobilität zu verändern. Eben kein Auto, sondern eben äh dann mit dem Fahrrad äh.
34:50
Zur Arbeit zu kommen. Also da passiert eine ganze Menge. Auch da sind unterschiedliche Reifegrade der Unternehmung und das entwickelt sich auch entsprechend und äh sowas fördern und triggern wir natürlich, ne? Weil wir halt auch zeigen, Mensch
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Was passiert draußen, was machen andere und dann überlegen die Unternehmen Mensch, äh das ist eine gute Option oder nehmen halt eine andere Option
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Wichtig ist, das ist für die Talente wieder, ne? Also ich ruhe die Talente damit ein.
35:14
Ja, wir haben diese Fragestellung ist tatsächlich auch ein Bestandteil unserer ähm ja unserer äh Analyse, also unserer Fragestellung. Wir haben ein äh äh Tool, das ist ein Onlinetool
35:26
wo wir eben 'ne Befragung zu unterschiedlichen Themen ja stattfinden lassen und das ist auch ein Teil also eben dieses Thema Mobilität wie
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wie kommt man an, wie du was auch schon erwähnt hast, aber auch eben, was für Wünsche für eben Sport und Co. Es gibt es gibt auch Betriebskitas, es gibt auch äh ähm wie jetzt bei Sipke zum Beispiel gibt's ja, da gibt's das ja auch,
35:46
ein Ort, wo man eben sein Kind mitbringen kann, betreuen lassen kann. Die haben auch Ferienbetreuung, solche Ideen gibt's halt auch äh bei bei größeren äh oder anderen Unternehmen ebenfalls. Und das sind Themen, die wir mit abfragen, wenn das ein Wunsch ist, dann wird das natürlich auch mit
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berücksichtigt. Dasselbe betrifft ja auch äh Essen, ne? Kantinen. Ja, klar. Früher hat man entweder äh am Schreibtisch gegessen, äh ist rausgegangen oder in die Kantine gegangen. Auch das wird ja heute mehr und mehr verändert. Äh das heißt, es gibt ja mehr kleinteiligere Bereiche, wo man sich da mal zum Essen treffen kann. Äh
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oder draußen vor der Tür steht, ein Foodtruck oder was auch immer. Also auch da.
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Auch ein Mehrwert, den man äh äh quasi äh den Mitarbeitern anbieten kann, um sie auch wieder mehr ins Büro zu locken
36:26
Mhm. Genau. Und dann eben auch mit der guten Ernährung und nicht nur den zwei Teller Gerichten aus der Betriebskantine oder so. Schnitzel und Pommesschranke, ja. Genau und dafür muss ja dann auch der entsprechende Ort da sein, um das dann entsprechend auch äh genießen äh zu können und anstatt sich das äh vielleicht
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hektisch im Schreibtisch eben reinzuziehen. Hm.
36:45
Ja, ich ähm würde jetzt nochmal so zum Abschluss nochmal wirklich vielleicht den Blick in die Glaskugel von euch äh äh locken. Ähm also sprich,
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wo seht ihr denn äh so eine Entwicklung hingehen, wo vielleicht in fünf oder zehn Jahren, wie wie könnten sich da bestimmte Dinge nochmal äh verändert haben, mit
37:04
Blick zurück. Wir hatten die erste Coworking-Welle, dann denn die zweite Unternehmens-Coworking-Welle, jetzt nochmal die dritte Phase. Vielleicht mit mit Homeoffice äh Corona. Und das wird jetzt alles konsolidiert, nochmal und wie geht's dann in der Zukunft weiter aus eurer Sicht? Habt ihr da ein paar Ideen.
37:22
Oder Wünsche auch, vielleicht wünscht ihr euch ja auch was.
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Ja, ich denke einfach, dass ähm wir uns wünschen, dass die, dass die äh äh Unternehmer, die die Vorstände, die äh die Lenker der Unternehmung mutiger sein müssen, ne? Und äh
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jetzt einfach loslegen müssen, weil es geht gar nicht mehr äh drum, ob man was macht, sondern eigentlich nur noch darum, wann man was macht und wann Veränderung da ist. Und da eben drauf zu schauen, die Mitarbeiten mitzunehmen und äh eben auch äh mit mit mit guten Begleitungen halt den Weg äh in in
37:54
in ihren ähm Gefildenheit zu gehen, das ist, glaube ich, ganz wichtig. Wenn wir in die Zukunft gucken
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die Caro sagte es, wir hätten gerne die Glaskugel, wird so manche Sachen vereinfachen, haben wir nicht, aber wir glauben einfach an die Flexibilität. Es fehlt äh.
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Es muss so sein, dass sich halt die Gebäude äh mit einem Update halt äh
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auf äh Flexibilität einstellen. Die meisten Gebäude werden ja heute schon mit zementierten Fluren.
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Diesen schönsten Hamsterrennplätzen rechts und links Büros ausgestattet und die sind so fix, dass man da nichts ändern kann. Wir glauben, dass die.
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Sich weiter verändern müssen, dass dass da eine Flexibilität äh sein muss, damit.
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Man immer wieder in gewissen Zyklen, wie die Unternehmung das braucht, eben auch Veränderung herbeiführen kann.
38:39
Ist es sicherlich auch ganz wichtig, dass äh man sich über Komponenten Gedanken machen muss, ne? Weil äh wenn wir heute über die Einrichtungsgegenstände sprechen, dann haben wir.
38:49
Eine zweistellige Zahl von Abschreibungszeiten.
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Äh bist dann so ein blöder Tisch und so ein blöder Stuhl irgendwie abgeschrieben ist, je nachdem in welcher äh Größenordnung der ist. Ich glaube, da werden Mietmodelle auf uns zukommen, die eine gewisse Spannung haben, sodass ich halt schneller und flexibler.
39:04
Darauf einwirken kann, das gibt's in verschiedenen Bereichen schon in der Bürobranche ist es jetzt schon, ist es jetzt schon so, in den Anfängen.
39:11
Aber ich glaube, Flexibilität ist das Stichwort, ne? Und ähm ich glaube, diese nach wie vor an die, diese Kombination, die wir vorhin schon dargestellt haben, dass.
39:19
Ein ein guter Mix aus äh den Headquarter.
39:23
Den dritten Ort nun in Homeoffice sein wird und da die beste Option für eine Unternehmung herauszufinden. Ich glaube, das ist.
39:30
Das, was in den nächsten zehn Jahren passiert und äh wo sich die Menschen und die Unternehmer mit auf den Weg machen sollten, ne.
39:37
Es wird ja auch äh mit Sicherheit in einhergehen mit einer Stadtentwicklung und auch den Entwicklungen in der Mobilität. Ähm ein ein Punkt ist mir gerade noch eingefallen, bevor ich dir nochmal das Wort gebe, Karo, ähm ist äh die Nachhaltigkeit. Du sagst, okay, schneller iterieren, äh Möbel kürzere Abschreibungszeiten
39:55
aber das darf ja nicht dazu führen, dass die Sachen noch schneller entsorgt und weggeschmissen werden, es müssen natürlich nachhaltige Materialien
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Recycling stattfinden oder Zweitnutzungen, wie auch immer, das aussehen mag, ähm und das betrifft ja nicht nur das äh die Ausstattung, sondern auch den Raum
40:12
habe ich nicht nur, wenn ich nur Betonwände habe, die äh sich schwer verändern lassen, dann ist so ein Büro nach Gebäude nach zehn Jahren nicht mehr vermietbar und es wird abgerissen. Äh auch
40:22
verbaute Energie, die da vernichtet wird, ne? Und wenn ich äh natürlich ein freier Gestaltbaren Raum habe, muss ich vielleicht auch das ganze Gebäude nicht so schnell wieder.
40:31
Ersetzen und äh generieren, ne? Ich weiß es selbst aus eigener Erfahrung, da wird dann schon.
40:36
Trockenbauwänden gearbeitet, die man dann leichter mal versetzen kann, größere, kleinere Einheiten schaffen kann. Also Nachhaltigkeit ist aus meiner Sicht ganz, ganz wichtig bei all diesen Überlegungen, die da
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kommen werden, vielleicht dann und dann noch einen Satz zu, deswegen auch ganz klar dieses Thema des Sharings. Mhm.
40:53
Also nicht das Kaufen, besitzen, sondern wirklich teilen für einen gewissen Zyklus halt nutzen und dann eben auch weitergeben. Mhm.
40:59
Und ich sage mal, da rennst du offene Türen bei uns ein, weil wir gerade uns mit dem Nachhaltigkeitsthema im Kontext der äh Möbel halt unheimlich Gedanken machen auch.
41:09
Universitären Kontext mit einer Professorin für Nachhaltigkeit, wollen wir da was anschieben, was jetzt gar nicht so mit unserem Business direkt zu tun hat, das ist auch kein Geschäftsmodell, sondern das ist so ein Thema, was wir was wir halt nutzen wollen, weil gerade die Gebäude werden immer
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Grüner, ne? Und da achtet man drauf und äh äh die Komponenten, die eingebracht werden, die sind dann nicht mehr so ganz so grün, ne?
41:29
Und äh insofern das zusammenzubringen ist ein ganz, ganz wesentlicher Faktor, ne? Also äh dass das dass wir damit die Welt auch ein bisschen besser machen und.
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Diese Zykle muss das einfach auch darauf reagieren. Das habt ihr auch im Blickauswahl, bei den Materialien und auch bei der Art der Bereitstellung der Ausstattung. Absolut, das haben aber nicht nur wir im Blick, das haben auch tatsächlich die Unternehmen im Blick. Das ist heutzutage
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fester Bestandteil von Ausschreibung, fester Bestandteil von äh ja Wunschlisten der Unternehmen äh äh ist jetzt nicht nur Prestige, hat man das Gefühl, inzwischen, sondern auch wirklich ein echtes Thema
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ja wir wollen das alle und auch jedes
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Möbelunternehmen, würde ich sagen, jeder Hersteller hat mindestens ein Produkt, äh äh was halt grün ist, was äh entweder äh aus Recyclebarem äh äh recycelten Materialien hergestellt ist oder recyclebar ist oder
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Thema ist äh eigentlich in in den Unternehmen schon total angekommen und ähm
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wir hoffen, dass es da in die Richtung weitergeht und äh.
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Wenn du fragst, wie ich mir die Zukunft vorstelle, ich äh äh aus jetzt gestalterischer Sicht wünsche ich mir absolut äh kreative
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inspirierende Orte. Ähm ja, ich habe kein, keine Lust mehr in Büros zu kommen, die einfach nur lange Flure heißen, links, rechts, Einzelbüro, traurige Menschen, die äh äh vor ihrem Rechner hocken und Angst haben, dass sie demnächst die Wand weggenommen bekommen. Ich wünsche mir, dass die
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ja, dass der Generationenwechsel, der ja ganz klar da ist, äh ähm das mitbringt, dass die Menschen ja offener,
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machen und so, wird sich das entwickeln und keiner glaube ich nicht dran, wird in Zukunft irgendwie äh vierzig Jahre auf einer Stelle hocken
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Er hatte die Entwicklung ist ja schon lang so. Ich bin sechsundfünfzig und ich bin äh beruflich selbst schon so ein bunter Vogel
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Also das kann ich mir sowieso nicht vorstellen, dass man heute von der Lehre bis zur Rente in einem Betrieb bleibt. Das ist ja auch die Orte. Ein Stück weit Geschichte, aber du hast Recht, da gibt's noch viele Lernprozesse, viele Menschen sind immer noch nicht so weit.
43:52
Auch viele Unternehmer oder äh C-Level Manager sind dann noch vielleicht nicht so weiter. Es gibt immer noch Missionarsarbeit zu tun.
44:00
Und die werdet ihr leisten, nehme ich an mit eurer Arbeit, viel viel Erfolg für.
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Ja wo kann man euch finden? Also ihr seid
44:12
Helge Bartelmäß und Karo Düla. Äh planen Minus ab Punkt CO kann man euch kontaktieren, wenn man dazu mehr wissen will und äh möglicherweise euch auch beauftragen will. Ähm ja
44:24
sag mal, euer Schlusswort noch, ähm habt ihr noch einen Wunsch äh zu was zu äußern? Ähm.
44:32
Ja, auf jeden Fall. Ähm jetzt kommt der Dauerwärmeblock oder wie nennt man den so schön, ne? Wir freuen uns einfach dadrüber, ähm ja äh Menschen kennenzulernen, Aufgabenstellungen kennenzulernen und.
44:46
Wie du schon sagtest, am einfachsten ist es halt, über die E-Mail oder auch über unsere Seite, die noch nicht so ganz fertig sind, weil wir voll in dem Prozessen schon stecken. Na klar. Und äh da äh im Moment noch eine Startseite ist, aber auch da äh sind Telefonnummer und alles da.
44:59
Wir freuen uns einfach, Menschen, die sich auch mit dem Thema beschäftigen, weil sie halt vielleicht einen Ort haben, der umgestartet werden muss oder
45:06
Planer sind oder oder Menschen sind, die halt auch in solche Prozesse mit reingehen, äh wir sehen uns wie gesagt als Kooperative
45:15
Wir wollen das auch weiter spinnen weiter aufmachen, dass wir halt mit Komplizen diese verschiedenen Projekte eben auch.
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Gemeinsam rocken und die haben immer wieder andere Anforderungen, deswegen freuen wir uns über jegliche Kontakte auch in den Bereichen
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und äh ja über Austausch, ne? Weil nur so kommen wir weiter über Wissen teilen und Erfahrung teilen. Komplizenschaft ist ein schönes Wort. Ja. Ja, dieses der kooperative
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ist ganz wichtig, dass äh äh da würde ich gerne noch kurz darauf eingehen. Also wir arbeiten schon mit mit Crossfunktionalen Teams. Wir arbeiten mit vielen Menschen, weil so ein Projekt heißt ja nicht nur ähm
45:51
und äh Möblierung oder oder Gestaltung, sondern da sind ja ganz viele Komponenten drin. Das Thema Akustik hattest du vorhin kurz angesprochen, ist ein ganz wichtiges, da haben wir einen ganz tollen Partner, mit dem wir zusammenarbeiten und der ähm ja
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der ist halt nicht nur Akustik, sondern der ist auch äh Mitdenken und äh äh mitgestalten und das ist einfach toll und
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Ja, wir äh brennen für unser Thema. Wir äh lieben, was wir tun und äh zünden gerne an, also freuen uns über jeden, der äh ja mit uns.
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Arbeiten möchte. Ein schönes Schlusswort, schön, dass sie hier wart, vielen Dank Corolina
46:25
Caro. Vielen Dank, Helge. Dann schauen wir, wie sich die Arbeitswelt der Zukunft äh weiterentwickelt. Wir werden's erleben und äh mitgestalten.
46:35
Vielen Dank. Vielen Dank auch äh an dich, dass wir die tolle Plattform hier mal nutzen durften. Sehr gerne.
46:41
Ihr hörtet, dass futuristische Duette auf Stream de Radio.
46:46
Music.
47:06
Ansage von.
47:12
Eine Fotos-Podcast-Produktion zweitausendeinundzwanzig.