Ich bin hier und du bist tot. Der Trauerpodcast.

Willkommen im Club in dem Du niemals sein wolltest. Es tut uns sehr leid, dass Du einen Grund dafür hast, hier zu sein. Trotzdem freuen wir uns sehr darüber, dass Du da bist. Wir sind Stephi und Jenni und seitdem wir beide unsere Partner verloren haben, beschäftigen wir uns permanent mit dem Thema Trauer. Wir möchten unsere Gedanken und Gefühle mit Dir teilen. Wir hoffen, dass wir Dir, wenn Du selbst betroffen bist, eine Stimme geben können, die uns gerade am Anfang oft gefehlt hat. Auch wenn Du Angehörige oder Angehöriger bist und jemanden in seiner Trauer unterstützen möchtest, bist Du hier richtig.

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episode 27: Tierische Trauerbegleiter: Wie uns Tiere unterstützen können.


Ich bin hier und du bist tot. Der Trauerpodcast.

Diese Folge wird wohl die haarigste, die wir je gemacht haben, denn es geht um große und kleine Trauerbegleiter mit viel und wenig Fell: Es geht um Tiere als Unterstützung.

Tiere geben einem etwas, ohne Fragen zu stellen, sie sind einfach da. Sie müssen im Fall von Hunden aber routinemäßig vor die Tür, was einen auch dazu bringt, das Haus zu verlassen. Tiere müssen versorgt werden, aber sie sorgen sich eben auch um einen. Zumindest fühlt es sich so an, wenn die kleinen und großen Fellnasen angedackelt kommen, wenn man gerade heulend auf dem Boden liegt.

Wir fühlen uns einigen Tieren aber auch auf einer anderen Ebene verbunden. Denn es gibt Tierarten, die scheinbar auch um tote Verwandte trauern - zumindest sieht es von außen betrachtet so aus. Bei Walen und Elefanten zum Beispiel kann man das in Dokus sehen, aber sogar bei Meerschweinchen, Affen oder sogar Wildgänsen beobachten.

Wir tauchen heute mit euch in die Welt der Tiere ab, die uns schon immer auf dem Weg unserer Trauer begleitet hat.

Links aus der Folge:

  • Die Pferde-Therapie als Podcastfolge findest du hier.

  • Zu den Walen geht's hier lang, die Elefanten findest Du hier. Es gibt aber auch gratis ganz tolle Dokumentationen bei YouTube und Co.

Wer es gerne wissenschaftlich erklärt haben will, warum Tiere-Streicheln gut tut, kann das unter anderem auch noch einmal beim Tagesspiegel nachlesen. Da heißt es: "Beim Streicheln produziert der Menschenkörper das Liebeshormon Oxytocin und das Glückshormon Dopamin, das stressende Cortisol wird gesenkt." Auch ein Grund, warum Bürohunde übrigens zu mehr Zufriedenheit auf der Arbeit führen können. Und: Tiere können laut einer Studie der schwedischen Universität Uppsala sogar das Sterberisiko ihrer Besitzer senken! Alles tierisch gute Nebeneffekte, wie wir finden.

Wir freuen uns auch tierisch, wenn ihr uns eine Bewertung bei Apple Podcasts schreibt, den Podcast abonniert oder einem guten Freund, einer Freundin sagt, dass es den Podcast gibt.

Alles Liebe, Stephi & Jenni

Dieser Podcast entsteht in Eigenregie, Inhalt und Produktion Stephi & Jenni (danke Alex für die Musik!)

Trauer ist kompliziert. Wir reden drüber! www.dubisttot.de


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 2021-08-24  26m