Küchen-Psychologie

Ich bin Caroline, Psychologie-Studentin und möchte hier einen Beitrag für mehr Offenheit und bessere Kommunikation über das Thema Veganismus leisten. Dazu werde ich psychologische Theorien und Modelle aufgreifen und im Kontext der Ernährung reflektieren. Dabei sollen ganz verschiedene Perspektiven zur Sprache kommen. Egal, ob du bereits vegan bist oder noch nie etwas damit zu tun hattest: Ich hoffe, einerseits deine Bedürfnisse und Bedenken aufgreifen und dir vielleicht sogar ein paar Gedankenimpulse mitgeben zu können, andererseits ein Verständnis für die anderen Perspektiven schaffen zu können. Selbstreflexion, persönliche Erfahrung und Neugierde werden dabei eine zentrale Rolle spielen. Du hast Fragen, Anmerkungen, möchtest deine eigene Erfahrung teilen oder  mir Feedback geben? Du findest mich auf Instagram: www.instagram.com/kuechen_psychologie/ oder schreib mir eine Mail: kuechen-psychologie@gmx.de Infos zu Datenschutz und Impressum: https://kuechen-psychologie.letscast.fm/

https://kuechen-psychologie.letscast.fm

subscribe
share





episode 10: #10_Wie pragmatisch sollte veganer Aktivismus sein?


Wie pragmatisch sollte veganer Aktivismus sein und wie viele Kompromisse sind für das übergeordnete Ziel zu rechtfertigen? Warum Tobias Leenaert in seinem Buch „how to create a vegan world“ dafür plädiert, beim Aktivismus manchmal die eigenen Ideale hintenanzustellen und pragmatischer vorzugehen, darum geht es in der heutigen Folge. Denn er argumentiert dafür, dass soziale Bewegungen zunächst einmal eine breite Unterstützung in der Bevölkerung und ein hohes Bewusstsein für die Problematik brauchen, bevor eine wirkliche Veränderung stattfinden kann. Und für diese breite Unterstützung sind seinen Ausführungen nach nicht wenige Vollblut-Veganer*innen nötig, die nur in ihren „Club“ lassen, wer zu 100% ihren Vorstellungen entspricht, sondern es ist wichtig, die breite Masse da abzuholen, wo sie gerade steht  - und dafür sind zu Beginn manchmal Kompromisse nötig und hilfreich. Denn letztendlich geht es uns doch allen um die Frage: Wie können wir so schnell und so nachhaltig wie möglich die Situation von „Nutztieren“ verbessern?

Den Nicht-Veganer*innen unter euch versuche ich euch heute etwas näherzubringen, warum es meiner Erfahrung nach Veganer*innen schwerfällt, Kompromisse einzugehen, so dass ihr auch etwas besser verstehen könnt, was in eurem Gegenüber vorgeht und wie ihr wertschätzender miteinander reden könnt. 

Ergänzender Hinweis zur Folge: Ich habe beim raus suchen der Quellen gesehen, dass auch der englische Titel den Hinweis auf einen pragmatischen Leitfaden enthält :-) 

Infos zu Datenschutz und Impressum: https://kuechen-psychologie.letscast.fm/

Bei allen genannten und empfohlenen Personen/Produkten/Büchern/Websites/… handelt es sich um unbezahlte Nennung/Werbung. 

Quellen:

Leenaert, Tobias (2017): How to Create a Vegan World: A Pragmatic Approach. Lantern Books, US

Auf Deutsch erscheint das Buch voraussichtlich im Januar 2022 unter dem Titel: „Der Weg zur veganen Welt: Ein pragmatischer Leitfaden“ . 


share







 2021-08-30  31m