Helmholtz-Humboldt-Sonntagsvorlesungen 2015

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In die Stadt oder aufs Land - Wo leben wir besser?


PD Dr. Leonore Scholze-Irrlitz, Landesstelle für Berlin-Brandenburgische Volkskunde am Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt- Universität zu Berlin

Der andere Blick: Sind flotter Großstadtalltag und ruhige Landromantik tatsächlich so gegensätzlich, oder bewegen sich vermeintlich unterschiedliche Lebenskonzepte immer stärker aufeinander zu? Während politische Maßnahmen der Realität hinterherlaufen, verwirklichen Jung wie Alt ihre Zukunftsvisionen und versuchen sich an Stadtackern oder Urban Gardening. Zwischen ländlichen Nahrungsmittelproduzenten und städtischen Verbrauchern entstehen kleinteilige Netzwerke, die u. a. solidarische Landwirtschaft genannt werden. Dauerhaft nutzbare Ressourcen wie der Boden für sauberes Trinkwasser sind für Metropolen zudem unabdingbar; Kulturlandschaft für Tourismus bedarf der Menschen, die diese pflegen. Die Ethnologin Leonore Scholze-Irrlitz sagt, dass Ressourcenökonomie in einem umfassenden Sinne auch neuartiger Alltagspraxen bedarf, aus denen heraus gesellschaftliche Teilhabe aller solide wachsen kann.


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 2015-05-15  n/a