Bildung - Zukunft - Technik (BZT)

@schb und @gibro reden in regelmäßigen Abständen miteinander über die digitale Bildungsszene. Wir nehmen Schule und Ausserschulisches in den Blick, sprechen über aktuelle Blogbeiträge und Säue, die durchs (digitale) Dorf gejagt werden und wollen Tools vorstellen, die wir benutzen und Apps empfehlen, die uns helfen unsere Arbeit zu machen.

https://bildung-zukunft-technik.de

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episode 84: Notfalltag in der Schule [transcript]


Wir reden über digitale Notfälle, pädagogische Kontrolle, Moodle, das neue iOS15, Cookies und schönes Apps.

Shownotes
  • WMR Podcast
  • Zencastr
  • Studie zu Digitale Überwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz
  • Github App Aktivitäten Auswertungsscript
  • Podcast-Headset (Superlux HMC 660)
  • Süddeutsche Zeitung
  • Was mich wirklich wütend macht
  • Schöne Apps
    • 3D Modelling
    • Mannschaften organisieren
    • Divoom Pixoo
    • Tip: Gruppieren von Tabs im Browser


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   1h45m
 
 
00:00  Soundboard
00:12  Guido
Herzlich willkommen bei Bildung, Zukunft, Technik.
00:25
Hallihallo hallöchen zu einer neuen Episode von Bildung, Zukunft, Technik. Wir haben heute den 23. September,
00:34
dann wahrscheinlich morgen oder übermorgen, vielleicht sogar heute noch. Es ist die 84. Iteration und mit dabei ist.
00:43  Felix
Felix. Yes.
00:45  Guido
Du bist definitiv nicht für die großen Bühnen gemacht.
00:51  Felix
Nein, aber das weiß ich. Das weiß jeder und deshalb werde ich auch nie angefragt wie große Bühnen.
00:57  Guido
Okay, immer nur für die kleinen Nerdbühnen.
01:01  Felix
Da zunehmend weniger, weil man gemerkt hat, auch das funktioniert nicht. Ich äh bin inzwischen auch beziehungsweise nee, ich bin sogar nochmal jetzt wieder gefragt worden, aber das wer zuhört und mich gerade angefragt hat, es tut mir leid, ich schaffe das im Moment nicht.
01:16
Die, die wissen, wer gemeint ist, wissen, wenn sie gemeint sind.
01:20  Guido
Okay, äh du hast also offensichtlich auch so imaginäre HörerInnen, äh die von denen du vermutest, dass sie äh häufig mithören.
01:28  Felix
Nee, ich kann es nicht sagen. Also der bezieht sich, die Anfrage bezieht sich nicht direkt dadrauf, aber ich möchte ja nicht ausschließen, dass es so ist, also von daher. So, ja. Ähm ja, äh sollen wir mal kurz was zum Setting sagen? Oder machen wir.
01:39  Guido
Ja unbedingt.
01:40
Es ist ja wieder so eine kleine Operation am offenen Herzen. Das machen wir ja häufiger und haben dafür ja natürlich auch irgendwie schon ein paar äh Episoden äh in den Sand gesetzt, aber diese hier äh ist äh eine, die wir offensichtlich nicht in den hoffentlich nicht in den Sand setzen. Was machen wir gerade Felix?
01:54  Felix
Wir ähm wir haben, es gibt übrigens keine iPhone-App, das ist schade, deshalb waren wir jetzt gerade nämlich noch meine meine Suche, also nur als Info für dich, das wäre so,
02:05
genial. Ähm nein, wir haben eben äh unser Setup wieder gestartet,
02:10
Das heißt, äh Ultraschall und Studiolink und und allem Pipapo und äh,
02:17
Ich habe dann einfach so mal in den Raum geworfen, immer, gibt da auch Alternativen. Und dann haben wir uns äh eben ich meine, das wäre die Empfehlung oder zumindest das Tool der Wahl auch von WMR gewesen,
02:29
nicht nur gewesen, sondern ist.
02:30  Guido
WMR, wir müssen reden. Genau, Podcast, hm.
02:34  Felix
Und genau. Also äh und ähm dann haben wir uns da eingeloggt und haben festgestellt.
02:42
Es würde einiges erleichtern und sieht eigentlich ganz gut aus und vor allen Dingen ähm das ist jetzt nicht euer ähm Vorteil, aber Guido und ich sehen uns.
02:54  Guido
Dass es einer der größeren Vorteile, die dieses äh Setup jetzt hat, muss ich.
02:58  Felix
Ich kann nicht mehr gelangweilt, mir in der Nase popeln, während Guido irgendwas erzählt. Ähm wir können uns auch gegenseitig mal, es ist tatsächlich da, das ist immer so ein so ein Ding gewesen, dass man auch nicht so mal eben so ein
03:11
so ein so eine visuelle Sache machen. Ich glaube, das macht ein Podcast auch aus,
03:15
Aber ich ähm für für die für die Kommunikation zu zweit vielleicht noch nicht ganz so wichtig, aber spätestens, wenn man Gäste dabei hatte, war's schon gut, wenn man äh visuell irgendwo einen Kanal hatte,
03:27
Das macht halt Caster. Also ZEN-Caster ist im Grunde genommen total Sinn. Es nimmt jetzt hier bei uns grade zwei Spuren in MP3 auf. Vielleicht ja auch ein anderes Format. Das werden wir hinterher sehen. Zeigt, dass ich aufnehme. Zeigt, dass Guido aufnimmt,
03:42
macht also auch zwei Spuren und gleichzeitig ist es oben im Bild den Guido zu sehen und den Felix zu sehen.
03:52
Das ist doch ein Chat ist noch da. Da kann ich äh hallo reinschreiben und ich glaube, ich kann auch die Hand heben.
04:01
Aber das spielt dann auch weiter keine Rolle, außer dass ich die Hand hebe. Also das macht wahrscheinlich dann erst die Sinn, wenn man irgendwie mit zwanzig Leuten irgendwie was macht.
04:08  Guido
Sagen wir mal so, äh wenn es Leute von euch gibt, die sagen, ach Podcast, das machen wir sehr gerne mit, äh was weiß ich, irgend so einem äh Videokonferenzing Tool, äh zum Beispiel auch äh Zoom
04:20
Dann hat Zoom diese unangenehme Eigenschaft äh
04:24
dass sie standardmäßig eigentlich nur die Summe aufzeichnen. Und das ist für so einen Podcast in der Regel ein bisschen bescheiden, weil wenn man die Summe aufzeichnet, dann äh hat man am Ende
04:37
Diese ganzen Aussetzer da drin, äh diese ähm diese äh Unfläglichkeiten, die das Internet so mit sich bringt und ähm die kann man so ein bisschen ausscheiden, wenn man die Spuren einzeln aufzeichnet,
04:50
und äh was SEM-Caster dann macht, ist, es zeichnet auch hier alle Spuren einzeln auf und lädt dann
04:57
äh deine Spur äh direkt
05:00
zu mir so dass wenn ich jetzt die einzelnen Spuren runterlade ich direkt deine lokale Spur hab
05:07
und äh dann äh fallen natürlich irgendwie, das nennt man Doppeländer und dann fallen natürlich die ganzen äh die ganzen äh Aussetzer weg, die man normalerweise in so einem,
05:16
WLAN hat.
05:20  Felix
Man hat den riesen Vorteil, dass man die beiden Spuren, die lokal an den beiden Seiten aufgenommen hat, halt,
05:28
exzellente Qualität haben. Also wir ich merke jetzt zum Beispiel, Guidos Audio und Videospur sind etwas Matsche.
05:38
Sind Matsche im Gegensatz zu Studiolink, wo sie kristallklar waren, aber alt abgebrochen
05:44
Von daher passt sozusagen Senk-Caster offensichtlich die Übertragungs äh Rate im Hintergrund einfach an, führt aber hoffentlich nicht dazu, dass meine lokale Aufnahme anders wird und von daher gehen wir mal davon aus,
05:55
Also, Operation am offenen Herzen, dass das am Ende alles gut wird. Also wenn ihr das hört, was wir hier gerade sagen, dann hat's geklappt.
06:03  Guido
Also was man, äh was ich dann im Nachhinein schon mache, ist, ich ähm äh packe mir das Ganze dann nach nach ähm,
06:11
PA, also nach Ultraschall. Und und ähm,
06:15
bearbeitet es da womöglich noch nach, weil ich sehe jetzt hier es gibt diese also das sind diese Kapitelmarken,
06:22
Kapitelmarken sind uns ja immer ganz wichtig und äh sind auch ganz wertvoll, auch wenn wir äh wissen, dass wahrscheinlich 95 Prozent überhaupt nicht wissen, dass es die gab bisher, aber äh Kapitelmarken helfen so ein bisschen,
06:34
irgendwie diesen Podcast sinnvoll zu unterteilen. Und im Gegensatz zu Rea kann ich bei Zencaster diese Kapitelmarken nicht verschieben.
06:44
Also ich konnte die bei, bei Repers sozusagen
06:47
äh also Ultraschall anlegen und konnte die dann während wir miteinander redeten, schon an die richtige Stelle schieben, weil manchmal äh kommt ihr erst später, okay, das wäre eigentlich eine Kapitelmarke wert,
06:58
hier bei FoodNotes ist das jetzt im Prinzip wie 'n Chat und ich pack die da erstmal rein, muss sie dann aber später nochmal zurechtschieben.
07:05  Felix
Okay. Ähm wobei Weeper dann nur noch das Tool zum Schneiden ist, ne?
07:12  Guido
Genau, ja, also das bisschen, was man dann so wegschneidet, ne? Mhm.
07:16  Felix
Ja. Ähm da könnte man theoretisch also auch wie heißt denn das.
07:22  Guido
Audacity.
07:23  Felix
Audacity oder sonst was nehmen, weil eigentlich, ja, wobei, nee, du musst ja äh die Fußnoten machen und dafür brauchst du ja schon ein eigenes Programm. Gegen.
07:30  Guido
Das kann nein, nein, nein, also diese Fußnoten, ich bin ja nachher gleich mal gespannt, wie die wie die hinten rauskommen, ne, also was das für ein Format ist, ob ich die äh.
07:37  Felix
Es ist ein Textpfeil eigentlich, ne?
07:39  Guido
Das ist eigentlich ein Textfall und das kannst du normalerweise nach Audacity genauso importieren als eigene Spur, wie bei
07:44
wie bei Ultraschall. Ich bin halt mittlerweile Schneidetechnisch richtig in Ultraschall sagen wir mal ne, so drin und was
07:56
also ähm,
07:58
Das geht sicherlich auch mit fortgeschrittenen Kennzeichen äh ähm Kenntnissen bei Audicity. Äh was ich ja mittlerweile mache, ist ähm man äh hört dann irgendwie die Musik und dann wird die ein bisschen runtergespielt und
08:09
äh dann äh kommt, wird was eingesprochen und dann wird die Musik wieder lauter gemacht,
08:14
das äh geht halt ähm mit äh Ultraschall sehr, sehr, sehr komfortabel. Also äh wenn du das mit schneiden meinst, ähm dann ist das sicherlich auch etwas, was sich äh äh alles noch in Ultraschall mache. Und dann erst äh diese unterschiedlich,
08:28
aus äh Spiele für für auf Honig.
08:33  Felix
Sehr cool, also sind wir mal gespannt, äh mir gefällt tatsächlich das Recycling der Fenster hier überhaupt nicht, aber das sind für mich so Kleinigkeiten. Ich ignoriere das jetzt einfach unten weg, so die Ecke und dann äh geht das schon.
08:47  Guido
Äh immer ziemlich nah ran ans Mikro, weil ansonsten hört man dich nur so halb gut.
08:52  Felix
Ja, das ist okay. Also, so ist besser.
08:54  Guido
Sehe ja, also der der Felix, dass äh wir haben uns ja Ewigkeiten nicht gesehen äh bei bei der Gelegenheit äh äh übrigens meine Güte, dadurch, dass ich jetzt den gleichen Bart habe wie du, ähm er äh wird man äh zunehmend auf dem Campingplatz Schwierigkeiten haben und.
09:09
Und nicht nur dort. Ähm,
09:13
und der Felix hat halt ein Setup, äh das nicht mit einem ähm Headset arbeitet, so wie ich, sondern du sitzt sozusagen wie äh beim guten, alten Radio vor so einem ähm vor so einem Mikro ähm,
09:27
und äh sprichst da sozusagen rein. Ja, ja, ja, ja.
09:30  Felix
Genau.
09:32  Guido
Genau und äh das der Nachteil an diesem Setup ist halt, wenn der Felix sich mal zurücklehnt, dann hört man ihn nicht besonders gut.
09:40  Felix
Ja, das schafft natürlich eine gewisse Dynamik. Ich kann so also so ausm Off so ein ey Mann, dazudrüllen, ohne dass es direkt voller Knall, aber ähm,
09:50
Ich kappe die aber das hatten wir schon mal, meine ich auch in einer der letzten, also vor einem vor vor langer Zeit, als ich hier angefangen habe damit. Ich glaube, genau, Corona, das müsste anderthalb Jahre jetzt her sein. Ähm.
10:02
Tatsächlich sind ist, ich weiß nicht, ob der Begriff Dynamik da passt, aber der der Stimmenumfang. Wenn ich so rede und kontrolliert rede, tatsächlich bei mir besser als bei dir. Klar, ich habe auch einen viel, viel größeren Membran, die da einfach aufnimmt,
10:17
aber bei dir ist die Qualität tatsächlich gleichbleibender. Das heißt, wenn ich mich kontrollieren würde und wenn ich etwas erzähle,
10:25
nah ans Mikro gehe, wo ich rede, dann ist es deutlich besser, weil einfach das Mikro besser ist,
10:32
ähm die ähm genau, also eigentlich ist es dafür da, wenn man wirklich eine ganz bewusste Aufnahme macht für ähm Podcastaufnahmen muss man sich da kontrollieren. Ich find's aber immer noch schwierig, ich habe noch kein Headset gefunden,
10:45
Also es gibt ja diese hast du auch diese Haar CX null von oder nee du hast jetzt.
10:53
Hast du die anderen auch probiert?
10:56  Guido
Die sind die sind genauso gut, ne?
10:58  Felix
Genau und die sollen ja, du kannst die ja tatsächlich über die äh Spannung äh des Kopfhörerklinkenanschlusses eben auch,
11:06
nutzen. Also dann brauchst du auch diese Umbaumaßnahmen nicht zu machen und das finde ich eigentlich schon spannend. Ähm aber die sind halt immer aus jetzt ich könnte tatsächlich mal gucken, ob's bei Thomann, die im Moment wieder gibt. Ähm.
11:18  Guido
Äh wir haben auch in der Pandemie Dinger äh also äh habe ich einige bestellen können. Ähm ich empfehle die jetzt äh hier auch immer, weil die ähm weil das Equipment mit den mit den äh dem in
11:31
so gut wie nichts nachsteht und wenn, dann kriegst du das am Ende mit, mit auf Honig rausgerechnet.
11:36  Felix
Also äh worüber wir reden ist, äh es gibt ähm äh ausgebuddelt äh in dem äh Sendegate äh Podcast Portal
11:46
also bei dir der Bayer Dynamics, dreihundertneunzig oder so was, irgendwie sowas, äh ist der äh Referenz,
11:53
Kopfhörer äh den ähm auch äh empfiehlt und den wir früher auch hatten,
11:59
den du immer hattest. Ich habe ihn kurz vor der Pandemie verkauft, weil den habe ich ja nie gebraucht. Dann kam die Pandemie und ich habe gedacht, nee.
12:08  Guido
Und die Dinger kosten halt einfach ein Schweinegeld, wenn man die äh.
12:10  Felix
Kosten zweihundert, dreihundert Euro.
12:13  Guido
250 plus 50 Euro für das Kabel.
12:16  Felix
Kabel, genau und das habe ich damals mit dazugelegt, weil ich gedacht habe, das kostet nichts, ich habe mich nicht informiert, egal. Auf jeden Fall. Und es gibt von Superlux,
12:24
ähm ein HMC60, der Link dazu steht in den Shownotes,
12:32
gehen wir jetzt in den Chat, der muss dann direkt rüber tun,
12:36
und ähm das liegt halt bei 50 Euro. Ist inzwischen auch schon zehn Euro teurer geworden und ähm ist jetzt gerade auch tatsächlich lieferbar. Und dann werde ich das mal mir tatsächlich,
12:49
anschauen, weil ähm das ist ein Mikro, was äh von der Qualität her,
12:56
nicht ankommt an das aber mit ein paar Optimierungen beziehungsweise wenn man es ähm.
13:05  Guido
Die mir da gar nichts. Ich schließe die Dinger an und die laufen.
13:07  Felix
Ja, aber nicht über XLR, aber dann mit der niedrigeren Phatomspannung. Genau, das muss man nämlich machen, weil sonst klirren die. Also, man muss so ein bisschen,
13:18
ein Gefühl für die Dinge entwickeln,
13:20
Dynamics sind definitiv besser, aber die funktionieren halt auch äh sind Plastik, sind auch die Qualität ist nicht so gut, die Ohrmuschel sind nicht so gut und so weiter, aber ähm es ist alles für den Preis dann in Ordnung. Wer also einen Setup sucht,
13:34
Vielleicht hole ich mir das noch und dann probiere ich mal, dass ich das hier als Alternative nehmen kann, aber eben auch meine normale Podcast-Aufnahme.
13:41  Guido
Also, ne, in in normalen Umgebungen, ja? Äh äh wir also ich zum Beispiel bin jetzt
13:47
sagen wir mal so einen Heavy-Podcaster. Ich würde sagen, ich podcaste mittlerweile extrem viel auch äh in anderen Formaten. Ähm aber und dann ist ganz gut, wenn man irgendwie so ein äh High End äh äh Gerät hat
13:59
aber ähm wenn man jetzt äh sagen wir mal einmal im Jahr
14:04
Ja, äh äh mit anderen zusammen einen Podcast aufzeichnen. Wenn das nur einmal im Monat ist, ja, dann ist es, finde ich, äh vollkommen überborden, wenn man sich für 3hundert Euro ähm
14:15
pro äh Stück halt irgendwie so ein Vierer äh Equipment zusammensucht. Äh das ist
14:22
das braucht niemand, ja? Also das hört man auch nicht, ne. Ähm der Tragekomfort und das ist natürlich jetzt alles mit dem total angenehm und cool.
14:33
Äh Themen? Sollen wir ja, sollen wir starten?
14:36  Felix
Ja, wir wir sollten starten und ich habe ähm das ähm ähm.
14:41  Guido
Du hast das Pad überhaupt nicht, pass auf, dann starte ich mal äh mit äh dem Notfalltag in der Schule.
14:47  Felix
Ich hatte das Pad eben. So, jetzt ist es da.
14:50  Guido
Der Notfalltag in der Schule. Äh ich hatte,
14:53
Ich hatte das vor kurzem auch getwittert und und eigentlich ist es auch nur ein Aufhänger, aber ein ein ganz amüsanter ähm zu einem ganz anderen Thema. Also.
15:03
Meine Tochter, meine Große ist ja jetzt in der Elf und die hatten äh und da hat ja die Schule gewechselt und alles. Und äh die hatten jetzt an der neuen Schule letzten Freitag Notfalltag,
15:15
Und Notfalltag ist an der Schule gewesen, dass man halt für den Notfall äh übt, nämlich einen Tag in Distanz,
15:24
falls nochmal Distanz kommt.
15:26  Felix
Ach, ich dachte jetzt Feuer oder sonst was. Nein, Notfalltag, ach wie.
15:29  Guido
Falls man nochmal in Distanz kommt, ja, dass sozusagen alle wissen, was zu tun ist.
15:35
Und äh in gewisser Weise habe ich dann, ich habe mich erst natürlich drüber lustig gemacht, weil ich irgendwie so dachte, ach ja, ähm und und dann habe ich einen Moment drüber nachgedacht und gedacht, ähm na ja, ähm,
15:49
Tatsächlich äh ist das, was äh eben für viele äh Schulen und viele äh,
15:55
und Schülerinnen ganz lange Normalität war. Ähm das ist aus heutiger Perspektive natürlich in gewisser Weise ein Notfall.
16:04
Und so ist es ja auch immer kolportiert worden und äh wenn ich und wenn ich das jetzt sagen wir mal so ein bisschen auch mit äh den aktuellen ähm,
16:14
Beobachtungen äh diverser äh Schulen äh vergleiche, dann würde ich sogar sagen, ähm,
16:22
Präsenz ist ja sozusagen wieder äh das das die neue Normalität. Und ähm vielleicht auch besser gesagt ja eigentlich die Alte und ähm die Modes dieser Welt,
16:34
die sind gerade alle wieder abgeschafft. Also da will gerade keiner mehr was von wissen, ne?
16:41
Und insofern insofern ist das mit dem Notfalltag auch gar nicht so weit hergeholt, ja? Ähm weil das natürlich irgendwie gerade äh so ist.
16:51
Dass man das alles ganz weit von sich wegschiebt und äh dass in gewisser Weise natürlich auch ein bisschen traurig ist, weil ähm ähm ich ich äh bin ähm habe letztens noch irgendwie gesagt, meine Güte, okay,
17:04
Ihr sagt jetzt, ihr braucht das Modell im Prinzip nur noch im Notfall, ähm aber äh wie wie kommt ihr eigentlich da drauf? Wieso benutzt ihr das? Wieso nimmt ihr nicht die Errungenschaften aus dieser Zeit,
17:14
und äh tragt sie jetzt sozusagen mit euch und lasst mal irgendwie ähm den ganzen Scheiß weg, den ihr sonst irgendwie so durchgemacht habt und nehmt das jetzt sozusagen als eine Chance wahr, ähm
17:27
eine Lernplattform in in eure in eure tägliche,
17:31
Bildungsarbeit und in die Lernprozesse der Kinder zu integrieren. Das das liegt doch so nahe, ja? Und dann habe ich das irgendwie auch auf so einer äh Schulkonferenz äh präsentiert und äh dann sagten irgendwie relativ schnell,
17:44
ne Schulpflegschaft, nicht Schulkonferenz, Schulpflegschaft sagt ja ziemlich schnell die äh die anderen Eltern äh Entschuldigung, aber ähm
17:52
Kinder müssen jetzt auch mal wieder gucken, dass sie alleine klar kommen. Und nicht von von dieser Digitalität so gepampert sind, ja? Wo dann immer steht, was sie zu tun haben und was sie nicht zu tun haben.
18:01
Und ähm ja und.
18:05  Felix
Intellektuell gerade nicht. Also die Digitalisierung pampert die, weil die immer wissen, was sie zu tun haben.
18:11  Guido
Weil ihnen immer jemand sagt, was sie tun sollen. Das steht ja dann alles im Mode drin. Ne? Und der normale Weg ist halt, die
18:17
haben so Eigeninitiative, äh haben die, sagen wir mal so, Kompetenzen entwickeln und schreiben sich so Dinge auf und so, ne? Und dann habe ich gedacht
18:24
schräg, was für eine was für eine schräge Welt, ja? Also wenn jemand, also wenn ich beobachtet habe, dass sozusagen, also es
18:31
kann man bestimmt auch nicht für alle Kinder äh äh sagen, ja, aber
18:34
äh viele Kinder sind halt viel, viel selbstständiger geworden. Die haben sozusagen ja niemanden gehabt, der äh ihnen jetzt äh gesagt hat, okay,
18:43
du musst jetzt eine Viertelstunde dabei bleiben, eine Dreiviertelstunde das und das machen oder so
18:47
ja? Das ist ja, könnte man ja sagen, irgendwie so die Aufgabe oder das, was die so in der Schule erleben. Und ähm in in Distanzunterricht war das ja anders. Da war das äh sozusagen ja eher so, die hatten ihre Sachen im Muddel stehen und ähm
19:00
Das wird jetzt sozusagen aus der Präsenzzeit, also aus dieser Präsenzperspektive natürlich irgendwie als das Pampern verstanden, aber in Wirklichkeit ist das,
19:09
vor ein paar Monaten noch komplett anders äh äh geframt worden.
19:14
Und das ist relativ interessant wie sich sozusagen dieses Framing geändert hat das meine ich auch mit diesem Notfalltag eigentlich ist das ja gar kein Notfalltag.
19:25  Felix
Ist lustig, dass das Kategorie bekommt, die man früher für tatsächlich Feuerübungen hatte. Also im Sinne von, das ist tatsächlich ein Worst Case, der tritt nie ein, aber wir müssen dafür üben und das in diese in diese Schublade ähm
19:39
jetzt das Modell kommt, weil es heißt ja eben auch im Alltag ist es eigentlich nicht präsent.
19:47
Also im Alltag ja äh.
19:52  Guido
Dass also das ist relativ, äh das ist relativ traurig, äh was da gerade passiert. Ähm und so gerade eben hier gucken äh und äh ich habe ehrlich gesagt auch keine richtige.
20:05  Felix
Was hast du jetzt gerade verändert.
20:07  Guido
Jetzt bin ich zu laut, ne?
20:09  Felix
Du wurdest gerade ganz leise und jetzt plötzlich sehr laut.
20:12  Guido
Okay, äh ich äh.
20:14  Felix
Das externe Tool dran, ne? Ah, dein, dein, ähm, wie heißt das?
20:23
Dieses Mischpult, ne.
20:24  Guido
Ich versuche gerade.
20:27
Ja, nee, nee, ich äh ich habe hier noch ein äh digital äh am Start. Äh mit dem ich ähm also so ein so ein kleines USB auf äh XLR-Teil, aber kommen wir wieder zurück. Ähm.
20:39  Felix
Ist aber auch spannend.
20:41  Guido
Du hast du hast im Prinzip ein wie soll ich sagen, ein Framing ähm das.
20:51
Innerhalb von Wochen, ja, äh komplett vergessen hat, wie das mal war. Das.
20:59  Felix
Übrigens äh Guido nur wenn ich jetzt unten auf deine Aufnahme gucke und vor allen Dingen den Vergleich von meiner Aufnahme zu deiner Aufnahme, dann ist deine zumindest visuell vollkommen übersteuert.
21:13  Guido
Okay und bei mir und und bei mir sieht's eigentlich ganz okay aus.
21:18  Felix
Okay, dann ähm.
21:19  Guido
Aber ich mach mich jetzt einfach mal 'n bisschen leiser.
21:22  Felix
Ich kann mich ja auch, ja genau, ich kann dich hier ja auch lauter und leiser machen, also für mich, aber so, dass du zumindest nicht so.
21:28  Guido
Ja, genau. Also entschuldigt bitte hier äh unsere äh unsere Setup ähm äh Nummer. Äh wir kommen gleich wieder zum Thema. So äh.
21:39  Felix
Gehört alles dazu.
21:42  Guido
Also, ähm dieses vollkommen äh äh ja, also dass das also innerhalb von,
21:50
wenigen Tagen kannst du sagen, ja?
21:53
Ähm hat man das irgendwie komplett über Bord geworfen und äh da fehlen mir so ein bisschen, da fehlen mir so ein bisschen die Worte. Also all das, was also es geht auch gar nicht dadrum, wie Menschen äh sozusagen
22:06
Mit dieser Zeit so im Nachhinein umgehen
22:08
äh sondern eher darum, dass wir eigentlich immer für uns äh im im äh Kopf hatten, okay, das ist eine Extremsituation, in der wir uns während dieser Distanzphase befunden haben,
22:20
äh aber ähm wir wir werden am Ende gucken, was ist eigentlich das Beste aus dieser Welt und was wollen wir mitnehmen? Und ich habe das Gefühl,
22:30
wir haben uns das angeguckt, haben festgestellt, das war alles Scheiße und wir nehmen nichts davon mit.
22:39
Hm?
22:41  Felix
Ja, also ganz weil ähm äh,
22:45
ja auch ähm sozusagen eine gewisse ähm innere Frustration mit dieser ähm,
22:52
Thematik Corona und sonst was miteinander geht. Das heißt, du bist froh über alles, was du da weggeben kannst,
22:59
und ähm das wird mit in den Topf geworfen und tatsächlich kommen wir jetzt natürlich wieder an den gleichen Punkt, dass der klassische Unterricht sich mit einem LMS.
23:10
Verbinden lässt.
23:12  Guido
Findest du, dass das so ist oder äh.
23:14  Felix
Du brauchst Endgeräte. So und da kommen wir als nächste Punkt. Welche Rolle spielen Endgeräte in der Schule? Es soll wird heute eine Pressekonferenz von Gebauer geben, die wohl da verkündigt, dass auch in Nordrhein-Westfalen das Programm,
23:27
was auch in anderen europäischen Ländern schon startet, also Österreich hat irgendwie alle fünf, sechsklässler mit digitalen Endgeräten ausgestattet, auch bei uns ähm greift, also ist wohl ein europäisches Förderprogramm, aber jedes Land, jede Bund
23:41
Regierung wird wahrscheinlich für sich immer reklamieren, dass es ihr Ding ist, aber
23:45
Auch Nordrhein-Westfalen wird da irgendwo offensichtlich nochmal massiver in den in die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler gehen. Das heißt, ähm,
23:52
Wir werden keine Endgeräteproblematik direkt mehr haben und dann kann man natürlich sagen, okay, wenn jeder Schüler eh ein Endgerät auch dabei hat, dann kann man auch im LMS arbeiten,
24:02
Aber solange das nicht der Fall ist und Endgeräte in der Schule tendenziell verboten werden, also Einschulung oder beziehungsweise Elternabend, Grundschule.
24:13
Äh äh darüber informiert, dass Handys auf dem Schulgelände in der Grundschule verboten sind,
24:19
dürfen ausgeschaltet in der Tasche sein. In den Klassenräumen stehen einzelne Computer, mit denen man arbeiten kann, aber ansonsten ist das private eigene Endgerät verboten. Jetzt kann man noch sagen, in der Grundschule kann das sogar eine pädagogische.
24:31
Sinnvolle Maßnahme sein,
24:35
Kann man drüber diskutieren, aber zumindest sage ich, das ist noch, ne, vielleicht gibt's erstmal andere Fähigkeiten, die tatsächlich erlernt werden müssen, um so einen Zusammenhalt haben, aber spätestens in der weiterführenden Schule finde ich das problematisch.
24:47  Guido
Ja
24:48  Felix
Wenn also aber gleichzeitig die Rechnerausstattung forciert werden soll und wir das Verbot von privaten Geräten haben.
24:58
Das heißt also nur von der Schule kontrollierte Geräte sind erlaubt, dass das wir wir schaffen uns da einen einen Arbeit ähm.
25:08
Wo das LMS dann auch ob das genutzt wird oder nicht, weiß ich gar nicht, weil es ist so viel ähm äh.
25:17
Geschwür dabei. Also weißt du, das warum warum öffnet man nicht einfach den Modus und sagt, die Schülerinnen und Schüler dürfen ihre eigenen Geräte mitnehmen. Warum ist der Staat jetzt dafür verantwortlich,
25:28
Also das frage ich mich wirklich, warum muss der Staat die Verantwortung übernehmen über die Schulträger, die Schüler auszustatten,
25:35
geht nicht dadrum den sozial benachteiligten über die Regelsätze eben auch die Möglichkeit zu schaffen, dass sie zielgebunden und zweckgebunden Geld einen Gutschein für ein Gerät kriegen,
25:48
das, was sinnvoll ist, sondern wir schaffen im Moment eine einen äh ex, einen einen Fall, dass den Schulträger, die Schülerinnen und Schüler ausstatten, daraus wird ein Anspruchsdenken hervorgehen.
26:02  Guido
Ja, nee, das, ich glaube, das ist gar nicht der Punkt, sondern der.
26:04  Felix
Dann tatsächlich LMS im Unterricht auch genutzt wird oder ob das eher diese Geräte sind furchtbar. Das sind billige, kleine Windows-Laptops in den meisten Fällen, die wahrscheinlich na egal, das das.
26:18  Guido
Ja, ich glaube, dass es ein anderer Grund ist. Ich glaube, dass es um die Kontrolle äh des ähm des Bildungsprozesses geht. Ähm mir ist das also wenn wenn die Schule die Geräte ausgibt,
26:30
dann äh geht es nicht dadrum, dass die Schule die Geräte ausgibt, sondern dass sie ein Gerät äh kontrollieren kann,
26:37
Ähm das äh meistens dann mit so einem mit so einem MDM ausgestattet, ja auch irgendwie sagt, das darfst du benutzen und das darfst du nicht benutzen. Das äh kannst du ja mit einem äh privaten Gerät kannst du das ja nicht machen
26:50
und jetzt könnte man natürlich irgendwie sagen, ähm,
26:53
na ja, also äh wenn man den einzelnen Lehrer fragt, dann wird es bestimmt welche geben, die sagen, oh, ich habe da überhaupt keine Ahnung von. Ich wäre da schon froh, wenn das wenn wenn das die äh wenn das der Staat oder die der Schulträger oder wer auch immer macht, und es gibt die, die sagen, oh,
27:06
Mir ist das eigentlich egal. Die sollen auch mit ihrem äh in ihren eigenen Geräten kommen.
27:11
Aber ähm ich ich äh äh bin mir bin mir relativ sicher, wenn du als Schulträger da drauf guckst, ja, dann hast du sozusagen immer ähm ich ich merke, dass an so vielen Ecken und Enden
27:23
in Schule die Verantwortung dafür, dass alles, was sie über dieses Display,
27:29
im Klassenraum sehen könnten, ja, dass das sozusagen eigentlich unter der Kontrolle des Schulträgers äh.
27:36  Felix
Genau, man schafft und das das da überlasten sich alle mit. Das ist genauso, wie wenn ich sagen würde, also sprich mit Sportlehrern,
27:46
Es gibt ein riesen Problem in Grundschule und dann vor allen Dingen in weiterführenden Schulen so in der 8 Klasse. Was die Pflege des Sportzeuges angeht.
27:55
Weil die werden halt aus dem Sportunterricht irgendwo in eine Tasche getan und im nächsten Woche wieder ausgepackt, die stinken oder sonst was. Es wäre also total sinnvoll zu sagen, der Schulträger.
28:07
Um die Pflegeausstattung und vor allen Dingen die Sauberkeit der Sportsachen. Es gibt es, es hilft,
28:15
Machen wir aber nicht. Jetzt kann man sagen, okay, eine Computer ist ein Werkzeug, mit dem ich auch,
28:22
Von dem eine Gefahr ausgeht. Sportzeug macht jetzt keine Gefahr, also der kann sich, man kann sich zwar verletzen, aber nur selber, aber man kann jemand anders nicht verletzen. Gut, nehmen wir den Zirkel. Alle Schülerinnen und Schüler haben.
28:35
Spitzengegenstand in ihrer Schultasche mit dem das Augenlicht in 0 Komma nichts ausgelöscht werden könnte.
28:46
Scheren sind als Standardausstattung in jedem Rucksack drin.
28:52  Guido
Ja, aber du musst mal gucken, was für Scheren äh in Schulen erlaubt sind.
28:56  Felix
Ja ja, ich weiß, nur die stumpfen. Aber dann nehmen wir dann bleiben wir beim Zirkel. Es es geht einfach nur darum, auch beim Zirkel macht sich ja keiner Gedanken. Also im Sinne von, natürlich wird aufgepasst, dass das.
29:05  Guido
Oh doch.
29:06  Felix
Aber der wird nicht am Ende eingesammelt und weggeschlossen, sondern man sagt,
29:12
Das ist ein Gegenstand an dem wir uns inzwischen gewöhnt haben, der ist kulturell etabliert und deshalb ist es in Ordnung. Und bei.
29:19  Guido
Glaube es geht nicht um die Gefahr, die von die von diesem Zirkel für andere Schüler ausgeht. Ähm sondern äh ich bin mir relativ sicher, dass es um die Kontrolle des Bildungsprozesses an sich geht. Und ähm bei dem Zirkel ist das, ne
29:32
gibt's im Prinzip nur die Vorgabe, dass du ihn benutzen musst. Anderes Beispiel ist der Taschenrechner.
29:38
Ähm Schulen sind nach wie vor große Abnehmer von äh Taschenrechnern, ja? Ähm äh hier zu Hause findet man mehrere Taschenrechner, äh die sozusagen von der Schule gekauft wurden und
29:52
Wir reden jetzt hier nicht über ein Produkt, was man irgendwie für zwei Euro fünfzigäh vom vom Wühltisch holt, sondern das sind richtig,
30:00
teure Geräte und die können die so teuer verkaufen.
30:04  Felix
Die Schulen.
30:05  Guido
Die Schule sagt, genau der muss es sein. Und ich jetzt.
30:08  Felix
Da ist ein Chip drin, der kostet ein paar Cent. Das ist äh ein Wi.
30:11  Guido
Genau, also ne, die die haben die haben in der Unterstufe einen Taschenrechner, kostet irgendwie äh ich glaube, für 38 Euro. Das ist noch gar nicht so die Welt. In der Oberstufe brauchen die neuen Taschenrechner, nämlich einen mit einer Grafikfunktion, mit einer
30:23
Grafikfunktion. Der hat so 'ne, so 'n, so 'n, so 'n, so 'n zweihundertfünfzig äh zweihundertsechsundfünfzig Pixel äh Dings da oben drüber, ja? Und weißt du wie viel
30:34
Abbrechen ausgeben müssen? Neunzig Euro.
30:39  Felix
Du kommst nicht drum herum und wenn du dann sagst, die gleiche App gibt's auch fürs Tablet und die kostet da irgendwie zwanzig Euro, das ist immer noch teuer, aber die App gibt es ja in der Regel, also die Texas Instrument zum Beispiel hat ja die App auch ähm,
30:51
Nein, weil ist ja ein Gerät, dann äh ist ein anderes Gerät, das entzieht sich der Kontrolle, es geht nicht prüfungsrelevant, äh prüfungssicher und auf. Die Taschenrechner müssen ja auch vor den Prüfungen abgegeben werden. Die werden vom Lehrer alle einmal resettet.
31:06
Weil du darfst ned natürlich also vorm vom Abi müssen alle Taschenrechner am Tag vorher spätestens abgegeben werden. Die werden einmal resettet.
31:14  Guido
Ach du Scheiße.
31:15  Felix
Weil dort könnte es ja was drin speichern, da ist ja ein Speicher drin.
31:18  Guido
Ach du Scheiße.
31:20  Felix
Und es kann ja nicht sein, dass du auf so einen Taschenrechner möglicherweise deine.
31:23  Guido
Deine ganzen Formeln packst, ja.
31:24  Felix
Ja, also das ist tatsächlich, aber trotzdem ist halt immer die Frage, warum darf ich mir denn nicht meine Arbeitsabläufe auch optimieren? Also.
31:33  Guido
Und das meine ich mit Kontrolle,
31:35
ähm ähm und äh es gibt offensichtlich geht äh wird mit dieser Kontrolle ein bestimmtes pädagogisches Paradigma ähm äh sagen wir mal transportiert, ja? Also die die Aufgaben
31:49
die dann nicht mehr ins Modell gestellt werden. Man könnte ja sagen, Hausaufgaben werden grundsätzlich
31:55
immer ins Modell gestellt. Das hilft den Kindern, die krank sind. Die können da reingucken. Das hilft, äh das hilft allen Beteiligten. Ne? Und dann äh sagt man aber aus pädagogischen Gründen, nee, nee,
32:05
das liegt in der Verantwortung der Kinder, das müssen die sich in dieses Heft reinschreiben. Und das ist sozusagen.
32:10  Felix
Stimmt, stimmt. Es geht nicht darum, dass die Kinder wissen, was die Hausaufgaben sind, sondern es geht darum, dass die Kinder in der Schule sich aufschreiben, was die Hausaufgaben sind. Ja.
32:20
Kinder sagen äh sie machen einen Klassendienst und einer von denen schreibt die Hausaufgaben immer ins in die WhatsApp-Gruppe und dann wissen alle das und fertigt.
32:28  Guido
Äh äh und und das das geht ja auch bis hin zu Arbeitsplätze. Wird ein Arbeitsblatt ausgeteilt und dann will man bitte, dass die Kinder so ordentlich sind und das abheften, ja? Und die sollen sich das nicht irgendwie ausm Nudeln noch mal runterladen können, ja? Und äh das ist natürlich, also das ist.
32:42  Felix
Die müssen lernen, wie sie ihre Arbeitsmaterialien sorgsam und ordentlich pflegen. Und dazu gehört das Heften von Farbpapierblättern als oberste Kompetenz in unserer Welt.
32:54  Guido
So und das ist das Gleiche wie wie diese Übergriffigkeit äh zum Beispiel auch bei der ähm beim Schreiben,
33:01
Ähm ich verstehe, dass man äh irgendwie sagt, schreiben ist total wichtig und man könnte das auch irgendwie bis zur siebten, achten Klasse treiben, aber genauso wie man in der 8. Klasse im Taschenrechner ein äh führt, weil man sagt
33:12
OK wird jetzt ein bisschen komplexer und eigentlich geht's nicht mehr darum dass die im Kopf rechnen können
33:17
allein, sondern es geht eben auch um viele andere mathematische Phänomene, die wir mit unserem Kopf eben nicht mehr alleine lösen können. Und genauso könnte man eben auch beim
33:27
beim äh Schreiben sagen, äh okay, wir wir schreiben jetzt äh eben auch Texte, die sind ein bisschen komplexer und äh da kommt's jetzt halt eben nicht drauf an, dass man die von oben nach unten runterschreiben kann,
33:38
äh
33:40  Felix
Aber es ist tatsächlich in einer gewissen Weise, ich beobachte das auch äh im Moment eine Rolle rückwärts.
33:46
Also ich habe das Gefühl, wir waren in der Pandemie, sowohl was die technische Umsetzung, wie auch was die die Möglichkeiten angeht, das ist weit weg von optimal gewesen. Aber wir haben,
33:59
Dinge gespielt,
34:00
Es es war, glaube ich, erfolgreich. Also mindestens mein Arbeitsleben, allein durch dies, die die Etablierung von Videokonferenzen.
34:09  Guido
Ja, geil, ne?
34:10  Felix
Und ich frage mich tatsächlich, wer möchte bitteschön wieder Elternabende,
34:16
Man kann einen Elternabend mal am Anfang in Präsenz machen und ansonsten finden die doch bitte als Videokonferenz statt, viel Familien eben kompatibler, die Kinder können meinetwegen beim Essen noch mit dabei sein und in der Regel,
34:29
Auch knapper gehalten, weil.
34:31  Guido
Ja, wird's aber nicht geben. Mhm.
34:33  Felix
Leider, aber das wäre gut. Das ist, also ich bin da noch nicht in diesem Modus drin, aber das sind's halt für mich, ich ich habe,
34:41
90 Prozent meiner Besprechungen sind halt inzwischen Video. Und das ist so angenehm, weil man einfach erstens nicht ständig hin und her fahren muss und zweitens in also ich glaube, die sind.
34:56
Produktiver.
34:57  Guido
Ja, aber äh ich ich finde, wir haben hier vor allen Dingen ähm also nicht nur eine technologische Rolle rückwärts, sondern wir haben hier vor allen Dingen eine pädagogische Rolle rückwärts. Ähm weil ähm diese, das ist natürlich wahnsinnig übergriffig, ja? Also,
35:11
nicht an die Selbstständigkeit der Kinder zu appellieren
35:14
ähm und und zu sagen, okay, wir wir stellen euch sozusagen alles an Hilfsmitteln zur Verfügung, aber die, die Selbstständigkeit spielt sich nicht darin ab, dass ihr äh daran denkt, euch die Hausaufgaben aufzuschreiben
35:26
sondern es spielt sich eigentlich darin ab, ähm wie ihr mit einem bestimmten,
35:30
Arbeitsauftrag umgeht, ja? Also, dass man eben nicht sagt, okay, wie viel ist eins plus eins? Sondern ähm,
35:37
versucht bitte also ne, dass die was weiß ich irgendwie komplexere Au Aufträge kriegen, wo recherchiert werden muss und so. Und ähm,
35:44
diese und diese Aufträge haben die natürlich zu Anfang
35:48
auch nicht in der äh in der Distanzphase bekommen. Aber hinten raus eben dann doch, also ich habe das äh zumindest ganz häufig beobachtet, dass die Aufträge nicht mehr so eng wurden, ja, dass die weiter wurden. Die haben also nicht nur Vokabeln gelernt
36:01
sondern die haben auch einen Text bekommen und mussten sich die Vokabeln dazu selbst erschließen. Weißt du, solche Sachen?
36:05  Felix
Beschäftigt euch mal auch. Also nicht nur im Sinne von, ich sage euch immer, sondern macht mal. Mhm.
36:11  Guido
Und äh diese Rolle rückwärts, die die ähm und ich weiß gar nicht, ob ob äh ich Eltern, ähm die sagen, ja, das müssen die aber auch lernen, ja, ob ich denen sozusagen irgendwie dem die pädagogischen ähm sagen wir mal, ähm,
36:26
äh Absichten ähm äh meiner äh also,
36:33
die können das nicht, die also normale Eltern, die haben sozusagen irgendwie manchmal auch einen im Kopf, ja, was ihre Kinder vermeintlich nicht können, aber unbedingt lernen müssen und die haben auch eine Idee davon, wie die das hinkriegen. Nämlich indem die äh ständig äh irgendwie das Gleiche tun,
36:48
aber ähm diese äh ich ich bin da ich bin da fast ein bisschen sauer drüber und dieser Aufhänger mit der äh mit dem mit diesem Notfalltag ähm der der ähm,
37:00
der fasst das aus meiner Sicht irgendwie wahnsinnig gut zusammen, dass ähm dass dass sich ein pädagogisches Framing ähm.
37:10
Da sehr, sehr stark verändert hat.
37:11  Felix
Ja äh und also der Notfalltag suggeriert ja, das ist ein Setting, was wir mit aller Macht verhindern müssen. Dass ihr mit dem LMS arbeitet. Also, wir üben das jetzt. Aber es darf auf keinen Fall vorkommen.
37:24  Guido
Ja ja.
37:25  Felix
Also das, das suggeriert das, ja?
37:26  Guido
Und in in gewisser Weise ist dieses, äh ist das vielleicht auch einfach nur negativ konnotiert, womit jetzt negativ ist, überhaupt nicht die Frage, sondern das ist sozusagen das Tool aus diesem Test, Distanzunterricht gewesen, ja. Das lässt uns distant miteinander lernen, ja? Und äh ähm damit ist das irgendwie, aber dass das
37:44
eigentlich ein Werkzeug wäre, ähm was weiß ich, irgendwie so ein Materialpool. Ja, man könnte ja sozusagen eben mehr als nur einen Arbeitsblatt ausgeben, indem man sagt, hier hast du einen Link zu einem Video,
37:56
ähm äh hast du nochmal eine Linkliste, hast du dieses, hast du jenes, hast du's ah hast du einen Arbeitsblatt? Und das gebe ich dir alles und äh stell dir das zur Verfügung und du hast jetzt äh zwei Wochen Zeit
38:06
dir das anzueignen und komm bitte zu mir, wenn du eine Frage hast, ja? Oder mach irgendein Portfolio. Es gibt tausend andere schöne Ideen und Methoden, wie man jetzt sozusagen irgendwie,
38:16
mit in der Schule, aber auch in Erwachsenenbildung damit arbeiten könnte,
38:20
Also bei mir zum Beispiel habe ich auch dann irgendwie überlegt, na wie kriegt man das jetzt ein, also Mude ist ehrlich gesagt total schlecht dafür geeignet.
38:29
Ich mache mal eben einen neuen ähm S äh ehrlich gesagt total schlecht dafür geeignet. Ähm sagen wir mal, solche Aufträge zu ähm.
38:40
Zu zu ergeben, wo man sagt hier müsstest du dich jetzt selbst mal so 'n
38:46
so ein bisschen irgendwie aus deiner Komfortzone rausbewegen, also ne, wo du also normalerweise kannst du halt irgendwie ganz toll ähm so ähm so Dinge abfragen oder so. Ja, so Wissensabfrage-Übungen, du kannst so Vokabeltest, da kannst du alles irgendwie super mit Nudeln machen, ne?
38:59
Ähm aber im Muddel selbst äh bietet dir erst einmal keine naheliegende Idee von, wie kannst du eigentlich etwas ähm
39:08
offenere Arbeitsaufträge ähm dort dort äh einstellen. Das muss man den Leuten, die jetzt sagen wir mal auch mit,
39:16
Tools nicht so geübt sind, denen muss man das schon erklären. Die brauchen schon auch, denke ich, irgendwie dreizehn Beispiele dafür, ne? Und du hast irgendwie diesen, diesen Typ Aufgabe und da kannst du natürlich irgendwie sagen, hier ist das Arbeitsblatt, äh schick
39:28
bitte eure Lösungen hoch, ne, aber dann das äh die dieses ganze dieses ganze Ding ist im Prinzip darauf angelegt, dass es einen richtig und falsch gibt. Und ähm das gibt's halt
39:38
auch ganz häufig nicht. Äh wo es um Meinungsbildungsprozess oder ähnliches geht, ne. Und da ist Muddel äh auf den ersten Blick erst einmal ein bisschen,
39:46
sperrig, ne? Und ich würde auf den zweiten Blick aber sagen, es geht super.
39:50  Felix
Ja, ich ähm äh glaube, dass also Muddel kann halt den klassischen Unterricht äh abbilden. Das Arbeitsblatt, was dann korrigiert wird und das ist alles optimiert. Aber ähm.
40:02
Ich kann keinen daran hindern, das auch so zu nutzen,
40:05
Aber wenn ich zum Beispiel jetzt in meinen Seminar gucke, der Uni, wo wir halt auch Muddel sozusagen als das ist, das ist die Basis. Also wir machen halt Videokonferenzen, wir haben die dieses Blockseminar als Videokonferenz. Ähm.
40:19
Auch,
40:20
hoffentlich noch weiterführend, weil ich sage, das ist genau das Setting, in dem wir eben auch erfahren dürfen, dass Lernen total gut möglich ist und vielleicht sogar besser möglich ist, weil sowas wie einen einen Breakout-Raum ähm im klassischen Unterricht tatsächlich schwer möglich ist,
40:35
einfach 30 Kinder in einer Klasse. Das sind Arbeitsgruppentische, ist was ganz anderes, als wenn man sich mit einem Vierergruppe mal eben in einem eigenen Raum trifft,
40:43
Man hat Ruhe und Konzentration und dann ist das Muddel ähm quasi nicht der ähm Aufgabenlieferant,
40:53
sondern der Mud des Muddel ist äh die des gemeinsame Lagerfeuer
40:58
um das man sich schad, wo die Links äh sind, zu den Dokumenten der einzelnen Gruppen, wo die Basisinformationen sind, wo die Aufgabenstellung umrissen wird, das heißt also, das Muddel und das kann,
41:10
Also das Nudeln kann einfach auch eine Basisfunktion eines Klassenraumes übernehmen. Im Sinne von hier finden wir uns immer wieder zusammen. Hier sind die Rahmenbedingungen.
41:18  Guido
Ierungselemente. Ja.
41:19  Felix
Aber es muss,
41:20
Muss nicht ein Arbeitsblatt sein, also das System ist ja als LMS auch wirklich etwas, wo man sagen kann, ich kann es als Arbeitsblattschleuder nehmen,
41:31
oder als Rotpotato-Test und äh sonst was, was man machen kann mitm Model, aber ich kann es halt auch wirklich einfach als ähm,
41:40
Dokumentations- und Sammlungsraum begreifen und das ist aber dann, glaube ich, und wenn man das jetzt sozusagen Nudel deckt in diesem Samamodell,
41:50
Die unterschiedlichen äh äh Ebenen super ab. Es kann halt einen regulären Unterricht total gut substituieren,
41:58
Aber es kann eben auch äh zu einer Neudefinierung von von Lern,
42:03
indem einfach gesagt wird, äh das Muddel ist nur der Startpunkt und von da aus springen wir und ähm fangen an, eigentlich lernen als das zu machen, was es ist, nämlich,
42:14
Jetzt im pädagogischen Kontext ganz viel reden, Erfahrung sammeln, das kann ich nie und nimmer in einem Arbeitsblatt,
42:24
Ich musste es einfach, also das ist jetzt ganz eng in dem, was ich halt in der Uni mache, indem ich Leuten Freiraum und.
42:32
Die Möglichkeit gebe, sich zu begegnen,
42:35
und das hast du in normalen Seminaren und in normalen Arbeitsblattschleudern und in den Unterrichten, eben nicht. Und das ging aber auch nur mit Mode, weil,
42:45
oder beziehungsweise mit einer mit einer Remote-Konferenz, weil dieses dieses vertrauensvolle Treffen kannst du eben auch nicht in einem normalen Unterrichtsraum oder Seminarraum machen,
42:54
weil einfach dort keine kein Raum durch allein durch die räumliche Enge für wirklich mal Begegnungen sind.
43:03
Ähm können wir eine Pause kurz machen? Also ich mache jetzt einmal so, jetzt haben wir zwei. Ja, äh ich gebe dir übrigens, du hast nicht weitergeredet, ne?
43:13
Ich gebe dir die Erlaubnis zu schneiden, wenn du möchtest. Ja.
43:20  Guido
Ja, ja, das machen wir eh an dieser Stelle immer so ein bisschen. Okay, also ähm Mode als so, du hast das Lagerfeuer genannt, ähm ich würde auch sagen, das kann äh so eine Art Materialpool sein. Ja, es ist ähm,
43:35
auf einem normalen Papierenden Arbeitsblatt äh einfach wahnsinnig schwer,
43:39
Wenn die, was weiß ich, in Portfolio zu griechischen Göttern, ich hab keine Ahnung machen sollen, ja? Also
43:46
irgendwie es gibt ja solche Arbeits äh Aufträge auch in Schule, die ein bisschen
43:50
mehr verlangen auch ein bisschen mehr Selbstständigkeit verlangt ne? Und dann können die sich natürlich jetzt hinsetzen und sagen recherchiere ich mal aber man kann die manchmal auch auf so eine Fährte setzen und sagen ja dann guck dir doch das mal an und guck dir doch das mal an. Und ähm genau in diese Richtung äh
44:06
entwickle ich gerade auch ähm äh für ein Präsenzseminar in der nächsten Woche, ähm praktisch äh Arbeitsgruppen ähm,
44:15
Aufträge, ja?
44:17
Die finden, die die bekommen den Arbeitsauftrag, der steht überhaupt nicht in Mode, ja. Im Mode stehen im Prinzip nur die Links, ja, an denen die sich abarbeiten können. Das das kann auch manchmal so eine Selbsterfahrungsübung sein. Das äh macht ich mache irgendwie was zu Cambridge Analytica und.
44:30  Felix
Moment nochmal, die Arbeitsaufträge stehen nicht im Model. Das heißt, du machst die Arbeitsaufträge im äh im Kohlenstofflichen und sagst, hier findet sind sozusagen Materialbörsen. Okay. Mhm.
44:43  Guido
Genau. Und dann gibt's im Mode im Prinzip einen Abschnitt dafür und einen Abschnitt dafür und einen Abschnitt dafür und da finden die dann äh na, wie soll ich sagen, äh erste Texte, die können die äh da lesen, können die dann aber auch äh ausdrucken oder so, ja?
44:56
Also die haben dann halt einfach unterschiedliche Herangehens äh äh Weisen, die sie wählen können. Ich habe auch irgendwie ähm manchmal Dinge so aufbereitet, dass man sagen kann, okay, ich äh lese den Text oder ich guck
45:06
mir das entsprechende Video dazu an, ja? Ähm oder äh da hat jemand eine Präsentation genau darüber gemacht, das reicht mir im Prinzip auch. Ich ne
45:14
unterschiedliche Herangehensweisen und dafür ist das Muddel in der Regel viel besser geeignet, als wenn man am Ende des Tages halt sagt, okay, ich habe hier mal Materialprüfe für für dich und dann gibt man denen so einen Ordner.
45:29
Ähm der äh dann im Prinzip ja auch nur für für einen Menschen sozusagen zur Verfügung steht. Manchmal ist ja auch so, wenn man sich für ein Thema entscheidet,
45:37
will man vorher mal gucken, was gibt's denn da überhaupt an Material? Da ist sozusagen die die Ausgangsmateriallage so ganz entscheidend um irgendwie ein Gefühl dafür zu kriegen, okay darauf habe ich Bock oder darauf habe ich keinen Bock.
45:48
Und das ähm sind aus meiner Sicht alles Dinge, die kann man in der Mode wahnsinnig gut machen und die kann man ähm äh auch äh und das braucht sozusagen eigentlich den Präsenzunterricht und dieses äh das Zusammenspiel mit dem Pädagogen, der sagt
46:01
Hast du dir das denn mal angeguckt oder ähm der der ähm im Prinzip auch Hilfestellung gibt, wie man daraus jetzt da mal ein Produkt fertigt oder ja,
46:09
irgendwie was was Gemeinsames macht. Manchmal geht's ja auch eher so um die Gruppenprozesse und dann haben die irgendwie Krach oder so, ne? Und dann wählen wollen die anderen in die Richtung laufen und die anderen in die Richtung laufen.
46:20
Doch eigentlich die Dinge, die wir dann äh im Präsenzunterricht super gut und und äh lösen müssen, aber ähm alles andere schiebt man sozusagen irgendwie in dieses Muddel ab,
46:29
Ähm,
46:30
dass äh das äh wollte ich wollte ich an dieser Stelle auf jeden Fall noch mal irgendwie sagen, weil es äh war man immer leicht sagen kann, ähm ja wir brauchen äh irgendwie müssen wir uns jetzt mal überlegen, wie können wir denn das Modell in Präsenz äh im Präsenzbereich einsetzen, dass es eine
46:44
der möglichen Ideen. Es gäbe da wahrscheinlich auch noch 5zwanzigund andere.
46:48  Felix
Ja, also spannend wird das Ganze, wenn man ähm überlegt, dass ja äh die äh das das LMS auch tatsächlich, wenn du's so auch, wie du es jetzt genannt wirst, als Materialbörse sieht, ähm,
47:02
In den Schulen ist ja das Spiel des Materialjahrs, zum Beispiel in Form der der Schulbücher eine enorm große Rolle. Und was ist denn, wenn man da anfängt, zu sagen, Schulbücher werden halt oder die Inhalte,
47:14
primär auch darüber distribuiert.
47:18  Guido
Da da kann ich übrigens auch noch ein ähm interessantes äh Beispiel erzählen und zwar vom Klettverlag. Der ähm ähm meine große Tochter hat ein Englisch äh äh Buch und zu diesem Englischbuch gehören auch ähm digitale Materialien,
47:32
Diese Digitalien, die diese digitalen Materialien, die liegen natürlich nicht mehr als DVD oder als CD dem Englischbuch bei.
47:40
Sondern die äh muss man dann beim Verlag äh herunterladen, beziehungsweise einsehen, runterladen kann man die nicht. Und ähm das ist,
47:48
relativ kompliziert. Ähm weil man die praktisch kauft, äh zu für null Euro
47:54
ja? Aber du musst dir einen Account anlegen und so weiter, um an diese Materialien zu kommen. Also du hast nicht irgendwie einen QR-Code und scannt den und bist sozusagen dort. Das wäre ja, das das wäre, glaube ich, auch zu einfach, sondern der Klettverlag hat sich überlegt, äh wir machen es besonders kompliziert
48:08
und jetzt muss man sich praktisch eine bestimmte URL merken, weil es gibt keine URL, die zu einem bestimmten Material führt, sondern es gibt nur eine URL, die zu dem Inhaltsverzeichnis des Buches führt und da kannst du dann drauf drücken und kannst dir,
48:20
praktisch irgendwelche Hördokumente anhören oder irgendwie sowas, ne. Das ist das ist halt einfach ähm so so schlecht gemacht, wie man's nur machen kann, ja?
48:30
Und.
48:31  Felix
Aber mit einem großen.
48:35
Ähm Möglichkeit von Kontrolle, weil du halt eine Landing-Page hast, wo du weißt, sind die Schüler hier, wo hat welcher Schüler drauf geklickt, wie lang war er, an welchem Sache eventuell? Also das ist ja äh so so Materialien rund um Schule werden immer, meistens, ähm,
48:50
Mit dieser Dimension, du hast es ja eben gesagt, Kontrolle des Lernprozesses einfach auch schon entwickelt.
48:55  Guido
Ja und ähm Jöran hat irgendwann mal vor ein paar Jahren ähm äh einen ganz interessanten ähm Vortrag auf der Republika gehalten. Ähm und
49:04
und er hat sozusagen aus der äh Zukunft ja äh in die Vergangenheit, also in die heutige Zeit geguckt und sich so gefragt na ja wir stehen jetzt an so einem Scheideweg und es gibt so
49:13
zwei Möglichkeiten. Wir können äh das äh zum einen irgendwie nutzen, um uns ähm äh um sozusagen den,
49:20
die pädagogische Kontrolle zu erhöhen. Wir können es aber auch nutzen, um die pädagogischen Freiheit oder sagen wir mal um die Freiheit des Einzelnen, ja? Ähm im Lernprozess zu erhöhen, ne? Bei beide Möglichkeiten hätten wir. Und.
49:32  Felix
Pädagogik ist das andere. Das ist, glaube ich, auch sein Beispiel gewesen, wo es halt alles so optimiert mit KI und sonstwas äh der einzelne Lernprozess im Mittelpunkt steht, ja.
49:46  Guido
Und im Moment äh sehen wir eigentlich eher, ob man das jetzt äh Notfalltag oder ähm äh Kontrolle äh pädagogische Kontrolle nimmt, ja? Ähm in Wirklichkeit geht's aber äh eher dadrum, die die äh Hoheit über den,
50:00
Bildungsprozess zu äh zu behalten und äh das ist ehrlich gesagt schon ein Armutszeugnis für äh Pädagoginnen, die sich in, die sich vor diesen Karren spannen lassen.
50:13
Äh sage ich mal so, so äh ganz kritisch.
50:20
Musst du ja nicht, ne. Du, du kannst das du kannst ja auch irgendwie sagen, ich mache das ich mache das anders, ne. Ich ähm nutze das äh eben als Materialpool oder was auch immer.
50:29  Felix
Ich überlege grade, ob wir das schon mal in dieser Form hatten, weil es geht natürlich immer irgendwie um die Kontrolle. Ähm aber ähm dass.
50:40
Das sozusagen eins der starren dahinter liegenden äh Dogmen ist. Auf keinen Fall die Kontrolle über den Lernprozess zu verlieren,
50:50
und das die Brüche, die sich mit Corona aufgetan haben und vor allen Dingen die,
50:58
ähm Brüche, die sich dann wieder auftun, indem man eben guckt, was übernehmen wir denn und was übernehmen wir nicht, sich an diesem Punkt, an der Gretchenfrage Kontrolle über den Lernprozess behalten oder Autonomie,
51:13
Lernenden auch möglich machen. Ähm ich glaube, da ist was dran. Das ist halt ähm.
51:20  Guido
Das.
51:22  Felix
Denn ja.
51:23  Guido
Und das ist letztendlich eine Typfrage, ne? Und die die Frage ist halt, ähm welche Werkzeuge erschließen sich mir ähm auf welche Art? Und ähm ein Nudel,
51:35
Ist ja erstmal kein Kontrollwerkzeug,
51:37
Das hängt ja jetzt, sagen wir mal, sehr, sehr stark an meinen Ansprüchen ähm und meiner Rolle als äh Lehrender äh in so einer Einrichtung. Ich sage das mal so allgemein, wie es nur irgendwie geht,
51:49
Und ähm ich.
51:53
Ich kann von mir auch sagen, ich bin äh nicht so ein Kontrollmensch, ja, aber ähm ich möchte jetzt sozusagen auch nicht sagen, ähm
52:02
Also als Lehrer, wenn du
52:04
Minderjährigen, ja, dann ist das vielleicht auch nochmal was anderes, dann äh geht's vielleicht weniger auch um Kontrolle, sondern vielmehr auch äh da drum, dass du nur Verantwortung äh äh für die hast oder so, ja? Ähm aber ich meine, so dieser Grund
52:19
diese diese Grund äh Grundhaltung äh zu sagen ähm ich ich äh möchte eigentlich eher äh sicherstellen,
52:28
das genau das ankommt, was ich sagen will, ja?
52:34
Und das kann man natürlich äh also jetzt wissen wir alle, Konstruktivismus und so weiter, dass das nicht geht. Das wissen auch eigentlich die Kontrollfreaks
52:41
dass das nicht geht, aber sie wollen sich zumindest am Ende nicht vorwerfen lassen, dass sie es doch nicht so ausdrücklich gesagt hätten, ne?
52:50  Felix
Ich ich ja ähm ich erinnere mich jetzt gerade, also die Diskussion erinnert mich an die ähm.
53:02
Das war halt im Studium, also so dieses Erziehung zur Freiheit und du hast ja, du bestehst ja als Pädagoge sozusagen immer an diesem Punkt,
53:11
wie jemanden oder zur Selbstständigkeit. Nehmen wir mal die Freiheit, als als schon idealisierten Begriff, aber zur Selbstständigkeit stehst du ja immer vor dem Punkt, ich kann jemanden nicht zur Selbstständigkeit erziehen, indem ich sage, mach doch alles selber,
53:25
sondern ich muss ihn ja anleiten, muss aber nach hinten raus sozusagen das Glück darin empfinden, dass er es alleine tut.
53:33
Und ich glaube, dass wir im Bildungsprozess dieses, dieses Alleine tun, extrem gut,
53:40
ausblenden können, weil wir halt immer noch sagen, der ist ja noch gar nicht richtig selbstständig,
53:45
Der muss ja erstmal noch selbständig werden. Hier ist er ja nur in der Schule und in der Uni heißt es dann, ja ja, der ist ja nur berufsvorbereitend. Der der danach kommt das Referendariat und im Refen
53:54
ja ja, das ist ja, der ist ja noch gar nicht leerer, das heißt also, wir sind im Grunde genommen immer in einem Modus drin, wo wir Gefahr laufen.
54:02
Bei der Abwägung Freiheit, Selbstständigkeit zulassen oder noch anleiten, um überhaupt die Erfahrung und die Kompetenz zur.
54:12
In Freiheit und Selbstständigkeit zu ermöglichen, ähm dass wir immer eher in diese Richtung gehen, die Kontrolle über den Lernprozess und damit ja auch.
54:24
Gewissen Weise die Kontrolle über unser eigenes Selbstkonzept oder über unsere eigene Legitimation zu erhalten. Ich bin ja als Lehrer oder auch als Seminarbildner,
54:34
umso bedeutender und wichtiger, je mehr ich in diesem Lernprozess aktiv bin,
54:41
Ein Lehrer, der sagt, nee, meine Schüler tun das schon von selbst, der kriegt eventuell von den Schülerinnen und Schülern dankbar ihre Rückmeldung, dass sie mal was tun konnten.
54:53
Aber innerhalb des Kollegiums sich mit der Frage konfrontiert sehen, ey hör mal, äh du nimmst deine Sache aber auch nicht ernst, oder?
55:01  Guido
Ja, ja.
55:02  Felix
Potentiell. Ne, also das heißt, äh dass die das Festhalten an der Kontrolle über den Lernprozess.
55:10
Führt auch dazu, dass ich als guter Lehrer, der sich viel Mühe gibt, ich mache jetzt immer so Airports ähm gesehen werde. Also das heißt, äh das ist tatsächlich auch etwas,
55:23
wo wenn wir das jetzt äh über von von Corona mal abziehen, sondern das äh auf äh weitere,
55:32
erweitern, eben diese Kontrolle,
55:35
dieses Lernen zum Selbstständig sein. Ich weiß, Luhmann hat dadrüber gesprochen und gesagt, dass, ich glaube, das ist die taktvolle Kommunikation, die er dann erfunden hat
55:45
ähm also im Sinne von die Schüler und die Lehrer wissen, dass das, was sie da eigentlich in der Schule tun
55:51
Ding der Unmöglichkeit ist. Der Lehrer soll dem Schüler was beibringen, beides sind aber eigentlich autopoetische Systeme, die äh Konstruktivismus radikaler konstruktiv sind. Eigentlich,
55:59
nicht können, aber sie wissen, beide, dass es ähm ein, eine, ein, ein, ein Gratifikation für ein gewisses Verhalten gibt.
56:08
Im Sinne von, wenn ich mich in einer gewissen Weise verhalte und dann kriege ich am Ende einen,
56:15
Zeugnis oder ein Abitur und der Lehrer weiß, ich darf weiter arbeiten und kriege weiter.
56:22
Mein Berufsbild wird aufrecht erhalten. Und dieses, dieses Zusammenspiel hat Luma mit der taktvollen Kommunikation gemeint. Und ich glaube, dass das ähm,
56:31
Auf einer anderen Ebene dann eben nicht die Kontrolle übers Bildungssystem ist, sondern dass wir tatsächlich in der Schule auch in so einer Situation gefangen sind, wo wir alle wissen.
56:41
Eigentlich in einer gewissen Weise funktioniert, auch die Kontrolle ist ja eine Illusion. Es ist ja gar keine echte.
56:46  Guido
Ja natürlich.
56:47  Felix
Aber sie ist natürlich prägend bei den Entscheidungen, die getroffen werden und man denkt sich so, warum machen wir es uns eigentlich an vielen Stellen so schwer? Jetzt sind wir wieder an dem Punkt mit den ähm digitalen Endgeräten,
56:58
ne? Warum lädt ein Schulträger überhaupt die Verantwortung für Endgeräte auf sich?
57:04
Sowohl was die inhaltliche Kontrolle über den Lernprozess und die Nutzung der Medien angeht, wie auch das überhaupt die Beschaffung gewartet,
57:12
Warum?
57:14  Guido
Ich glaube, dass,
57:16
in gewisser Weise mit so einer Objektivierbarkeit ähm äh zusammen äh dessen dessen, was man da lernen kann. Und diese Objektivierbarkeit ist ähm,
57:29
in sehr, sehr vielen Bildungseinrichtungen, vor allen Dingen davon geprägt, dass ähm sich am Ende nachweisen lässt.
57:38
Dass man äh dass man bestimmte Informationen gegeben hat. Ne, dass man
57:43
äh sozusagen so. Und ähm ich also ich will jetzt gar nicht irgendwie so äh in so eine Richtung von äh, dass Lehrer sich immer ab oder lehrende sich immer irgendwie so absichern wollen.
57:53
Sondern ich möchte tatsächlich, dass er irgendwie von dieser anderen Seite aus angucken und sagen, eigentlich ähm äh stehen wir äh oder ist sozusagen
58:03
in vielen eher häufig ist es in Lernprozessen so, dass diese Objektivierbarkeit ähm eine ganz äh ein ganz, ganz wichtiger äh Aspekt äh ist. Und ähm all das, was hm.
58:16
Also eine Deutschklausur, die die schreiben, ja, die wird sozusagen objektivierbar dadurch, dass man sozusagen im Vorhinein irgendwie so ein Punkteraster anlegt.
58:26
Und dieses Punkteraster muss irgendetwas mit dem zu tun haben, was die eigentlich können sollen und worauf die vorbereitet wurden. Und äh diese Vorbereitung, das ist ja sozusagen das, was wir gerade eben unter pädagogischer Kontrolle abgetan hatten,
58:40
ähm dass man das greift sozusagen ineinander. Äh vermute ich zumindest, ja?
58:46  Felix
Kontrolle in dem Sinne auch ähm man breitet vor auf etwas.
58:55
Zu sagen auf was man vorbereitet. Also.
58:58  Guido
Hm. Ja, ich glaube, man bereit.
59:02  Felix
Ist ja, es ist ja.
59:03  Guido
Auf auf etwas vor. Ähm also doch, dass ich glaube, das ist schon klar. Also ich glaube, es ist zu jedem Zeitpunkt klar, sonst bräuchte man diesen Kontroll-Aspekt auch gar nicht da drin. Also es ist zu jedem Zeitpunkt klar, was soll eigentlich hin rauskommen? Was soll der Schüler.
59:18  Felix
Ja und nein. Dann würde man konsequenterweise sagen, das ist die Klausur, die müsst ihr in drei Wochen beantworten und ich bringe euch bei, wie ihr diese Fragen in drei Wochen gut beantwortet,
59:29
Das passiert eben nicht. Kontrolle ist also immer nur in einer gewissen Weise eine Kontrolle, in der,
59:36
In dem Bereich dessen, was der Lehrer definiert.
59:40
Für die Schüler gibt es kaum Kontrollmöglichkeiten über den Lernprozess im Sinne von,
59:46
Lieber Lehrer, lass mich doch selber tun. Nein, weil der Lehrer lässt durch durch,
59:51
leerstellen eben genau schafft er seinen Kontrollbereich. Also ähm ich
59:57
hinterher im Abitur kannst du das machen, weil das ist sozusagen auch eine Abituraufgabe, die ja nicht von mir gestellt wird im Zentrallabitur. Was ich gemacht habe im letzten,
1:00:06
halben Jahr, dreiviertel Jahr der des des Abiturs. Ich habe jede Woche eine Abituraufgabe der vergangenen Jahre,
1:00:16
Besprochen und gesagt, wie lösen wir die optimal? Im Sinne von das ist das Pool. Wenn ihr die alle beantworten könnt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr die letzte auch beantworten könnt, weil ihr merkt schon, die gleichen sich alle. So, das kann man spielen, das kann ich aber nicht spielen im,
1:00:30
Alltag, wenn ich derjenige bin, der sowohl die Hürde aufbaut und weiß, welche das ist und eben nicht sagen kann,
1:00:39
Also ich ich schaffe ein Unglaubwürdigkeit. Das heißt, es geht nur mitm Zentralabitur. Ja, aber du weißt, was.
1:00:45  Guido
Das geht nicht nur, das geht auch mit zentralen Abschlussprüfungen, wie äh die große Tochter, die gerade hinter sich hat. Und das geht natürlich auch, äh gerade äh finden die ganzen Lernstandserhebungen statt.
1:00:55
Und die Kinder werden das,
1:00:59
Also ich finde, da, daran kann man das auch mit dieser Objektivierbarkeit und der pädagogischen Kontrolle nochmal ganz schön erklären. Ähm diese Lernstandserhebungen, die finden äh statt auf der Basis von vergangenen Lernstandserhebungen. Ähm
1:01:11
Lernstandserhebung von diesem Jahr, so hat man, so haben zumindest meine Kinder, also hat zumindest mein äh mein äh mein kleiner Sohn äh
1:01:17
kleiner in Anführungsstrichen Sohn festgestellt, sind die gleichen wie im letzten Jahr, sind haargenau die gleichen Fragen. Im letzten Jahr hat die aber nicht stattgefunden
1:01:25
Aber die sind trotzdem veröffentlicht worden. Und die sind sozusagen auf exakt in diesem Fall die gleichen Fragen vorbereitet worden und die haben sozusagen in dem Fall die Lernstandserhebungen der letzten Jahre sich angeguckt und geübt,
1:01:38
Das interessante an den Lernstandserhebungen ist, die spielen für die Noten keine Rolle. Erstens und zweitens, die Kinder erfahren auch nie, wie gut sie waren.
1:01:48  Felix
Gelaufen, glaube ich, aber die dürfen positiv oder so was bewertet.
1:01:52  Guido
Oder irgendwie sowas. Ja, ja, ja.
1:01:53  Felix
Unrelevant sind sie nicht, sie dürfen.
1:01:56  Guido
Aber diese Lernstandserhebungen haben eigentlich eine andere Funktion. Die sind weniger dazu da, das Wissen des Einzelnen zu prüfen.
1:02:04
Als viel mehr sicherzustellen, dass die Lehrer aufm richtigen Weg sind,
1:02:09
Und natürlich wird man niemals äh irgendwie sagen, oh, da gibt's aber einen Lehrer, der hat das offensichtlich nicht gebacken gekriegt. Das ist sozusagen nicht der Schluss, den man ziehen will, sondern man will am Ende, sagen wir mal so Durchschnitte bilden können.
1:02:21
Sagen können, äh okay, okay, ähm wie wie ist es eigentlich, wie ist es eigentlich, um unsere Kinder bestellt, ja? Können die ein bestimmtes Niveau äh an an Wissen haben die das oder nicht?
1:02:34
Es geht nicht um den einzelnen bei den bei den Lernstands äh äh Kontrollen.
1:02:39  Felix
Ja, es gibt schon eine individuelle Rückmeldung, meine ich, aber auf, also Kompetenz orientiert, so ein bisschen das und das ist da und das ist so, aber nicht als Note, das ist schon richtig. Das ist aber durchaus in Ordnung. Und am Ende aber auch das,
1:02:51
am Ende dokumentiert es, dass alles okay ist. Oder,
1:02:58
dass es eben nicht okay ist, aber genau das ist wieder okay, weil man eben sagt
1:03:01
seht ihr, wir wussten doch, dass das nicht okay ist und dass wir hier noch mehr arbeiten müssen, aber auch das gehört halt in der achten Klasse äh oder neunten Klasse total zum Modus, dass man eben sagt, seht ihr, das konntet ihr noch nicht. Klar, aber das ist das Ergebnis, was man auch wollte.
1:03:14  Guido
Meines Wissens werden bei diesen Lernstarts Erhebungen auch Schulen miteinander verglichen.
1:03:17  Felix
Ähm ja, also landesweit, im Sinne von wie weit äh funktioniert das, aber das hat, glaube ich, keine Auswirkung.
1:03:26  Guido
Glaube ich auch nicht. Nein. Nein. Aber das ist sozusagen eine.
1:03:30  Felix
Anfang ging es mal darum, dass man darüber stellen Förderstellen auch. Aber das ist jetzt, da bin ich jetzt.
1:03:38  Guido
Ja ja, ja, ja, aber ähm Kontrolle brauchst du ja im Prinzip nur, äh wenn es auf der anderen Seite eigentlich äh jemanden gibt.
1:03:48
Der das sozusagen irgendwann mal vergleicht. Ähm um dann auch sagen zu können, äh bei uns, wir haben alles gemacht, ne? Äh wir können das auch zeigen hier, ne? Und äh die Schüler mussten das und das machen. Hier, das können wir dir auch zeigen, ne?
1:04:02  Felix
Qualifizierbarkeit, das muss halt alles berechnet, bemessen oder sonstwas sein und dann bist du aus der Verantwortung raus, genau.
1:04:10  Guido
Und danach richtet sich äh gerade vieles aus und ähm äh interessant äh jetzt könnte man natürlich umgekehrt interessant äh interessanterweise folgern. Die die Distanzzeit,
1:04:24
den Schulen deswegen auch pädagogisch so schwer gefallen, weil es ihnen offensichtlich nicht gelungen ist, die Kontrolle aufrecht zu erhalten.
1:04:34
Und dann könnte man sich natürlich umgekehrt fragen.
1:04:37
Ist das nicht ein Hinweis darauf, dass äh das Digitale äh eventuell sich gar nicht so dafür eignet, diese Kontrolle im pädagogischen zumindest aufrechtzuerhalten,
1:04:49
Und ähm.
1:04:51  Felix
Weshalb wir viel mehr digitales brauchen, ja ja.
1:04:54  Guido
Näher, ja, ja, ja, ja, aber äh wir wissen alle, dass die Lehrer vor allen Dingen nicht darum wissen, was alles geht.
1:05:03
Äh kleiner Seitenschwenk wird das auch gar nicht weiter vertiefen wollen. Ähm
1:05:08
Äh Wolfi Christel, ein ähm Bekannter aus äh Österreich, aus Wien, hat äh zusammen mit ein paar anderen eine relativ interessante Studie
1:05:19
veröffentlicht zu Überwachung am Arbeitsplatz. Und was am Arbeitsplatz gut funktioniert, das funktioniert auch in Schulen und in pädagogischen Prozessen gut.
1:05:29
Und äh er kommt unter anderem zu dem Schluss, dass ähm äh ne? Der die Einführung von Software ist ja meistens irgendwie darauf äh ausgerichtet.
1:05:38
Ähm.
1:05:42
Die es ja meistens darauf ausgerichtet, dass man ähm äh dass es dass es Mitbestimmungspflichtig, also du kannst das nicht einfach einführen, sondern dann gibt's in der Regel einen Betriebsrat, der.
1:05:51  Felix
Personalrat oder sonst was.
1:05:52  Guido
Oder im Personalrat, der guckt dann da drauf und sagt, nee, das geht so nicht. Äh da muss, da müssen wir auf jeden Fall das ein oder andere abschalten oder das können wir gar nicht erst einführen.
1:06:00
Und das gibt's ja auch schon seit Ewigkeiten. Das funktioniert aus meiner Sicht auch ganz gut. Interessant ist aber, dass es offensichtlich trotzdem Software gibt, die es eingeführt worden und die ist auch gar nicht dafür da, um irgendwas zu zu überwachen. Aber sie natscht die Leute,
1:06:13
Also Sie, sie hat sozusagen so so ähm so Langzeiteffekte, dass äh Menschen ähm sie auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, weil die Software das äh halt mit ihnen so macht,
1:06:26
Ähm das kann sein, dass man äh so im im Kopf vielleicht denkt, hm wer wer weiß, ob ich nicht ob das nicht vielleicht doch kontrolliert wird.
1:06:35
Und das kann aber auch sein, dass ähm dass es
1:06:38
beispielsweise irgendwelche Belobigungen für irgendetwas gibt und dass man äh sich sozusagen ähm mit so einem gemifizierten Prozess so rauf erranken kann oder so, ja? Und dass das zwar äh in insgesamt überhaupt keine Rolle spielt, aber dann trotzdem irgendwie so Halbperformer ausmacht oder so.
1:06:54
Im Endeffekt auf eine bestimmte Art, ne? Ähm und äh ich glaube, dass wir diesen ganzen gamifizierten Scheiß,
1:07:02
Nudel uns noch viel zu wenig angeguckt haben und dass man das äh durchaus auch ähm in die pädagogischen äh Kontrollinstanzen einbringen könnte, weil in der Schule hast du halt keinen Betriebsrat,
1:07:13
da da du kannst da, du kannst da, also du hast einen Personalrat, aber du willst ja vor allen Dingen Kontrolle gegenüber ähm Schülern ausüben und nicht gegenüber Lehrern. Und das kann man, glaube ich,
1:07:23
Das könnte man, glaube ich, schon auch irgendwie so drehen.
1:07:27  Felix
Die Server in Deutschland stehen, ist alles erlaubt.
1:07:31  Guido
Ähm und,
1:07:35
Ich glaube, ähm wenn man, wenn man das äh nur ähm gut genug nach vorne bringt, dann könnte man wahrscheinlich sogar über diese Hintertür in ganz, ganz viele Lehrerkolleginnen reinkommen, die sagen, oh echt, das geht?
1:07:48  Felix
Ja, aber damit hast du ein, damit bist du bei der, also richtig, wenn es darum geht, LMS einzuführen, wäre das sozusagen eine Möglichkeit, zu zeigen, Kontrolle geht noch besser als bisher.
1:07:59
Wenn du allerdings dich an den Vortrag von Jöran erinnerst mit dieser Wegscheider, an der wir stehen, ist es genau die Richtung, die ähm,
1:08:09
adaptiven Lernen führt. Im Sinne von wir werden einfach
1:08:12
immer nur optimierter, aber es geht nicht mehr um Persönlichkeitsentwicklung, sondern es geht nur noch um Lernprozesse. Und deshalb bin ich da sozusagen, du, du, du schaffst über die Hintertür hast du es genannt
1:08:22
nämlich nicht nur 'ne technische Einführung eines Tools, was du dann auch anders nutzen kannst, sondern du ähm fütterst.
1:08:33
Ja, ähm das Verlangen, ähm was also wir haben ja alle das Verlangen nach Kontrolle
1:08:40
um uns in uns, ne? Das ist ja auch jetzt im Moment in anderen Kontexten der Gesellschaft so, dass einfach der beginnende Kontrollverlust grundsätzlich ein Gefühl der, der, des, des unangenehmen irgendwie,
1:08:54
und der Lehrer, glaube ich, ist da im besonderen betroffen. Und von daher fütterst du mit solchen Möglichkeiten halt auch ein Bedürfnis, was du, glaube ich, nicht mehr,
1:09:03
zurückfahren kannst und sagst, das Tool haben wir eingeführt, aber das andere machen wir nicht. Ich glaube, das das sollte man lieber peu peu machen und äh die die grundsätzliche Ausrichtung im Sinne von, wir müssen,
1:09:16
den Lernprozess viel mehr individualisieren. Also das hatten wir alles mit und sinnhaften Lernen und sonst was. Ähm.
1:09:29  Guido
Ja.
1:09:30  Felix
Lieber das hochhalten und sagen, dann mache ich das meinetwegen analog. Das ist wichtiger, weil es schafft tatsächlich auch Kompetenzen, die im Digitalen dann machbar sind. Während ich das digitale Tool eingeführt habe mit mit dieser Kontrollmöglichkeit, ich nicht kompetenter bin im Digitalen, sondern nur das Digitale als zunehmende Kontrolle nutze und
1:09:48
dann lieber analog und kompetent als digital und effektiv. So, als.
1:09:57  Guido
Also äh ich ich glaube, dass äh wir machen da jetzt mal einen Strich drunter, okay?
1:10:04  Felix
War das nicht schon ein Park über die verschiedensten Dinge oder war da.
1:10:09  Guido
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Ich ich würde jetzt als nächstes einmal iOS 15 aufmachen.
1:10:13  Felix
Ach, das ist raus.
1:10:16  Guido
Lass es raus. Äh ich hab's auch direkt am Montag installiert und ähm äh es gibt zwei Funktionen, ähm die mich die mich äh stark begeistern.
1:10:29  Felix
Okay, jetzt bin ich gespannt, was es bei dir ist.
1:10:31  Guido
Dass äh die die erste Funktion ist ähm diese OCR-Erkennung. Ähm also du machst halt ein Foto.
1:10:41  Felix
Live-Text heißt es.
1:10:45  Guido
Ja, also du machst ein Foto und äh du kannst,
1:10:50
Du machst dann deine Foto äh dein, dein, dein, deine Fotomediathek auf und du da ist auch dieses Bild ganz normal drin und es sieht auch aus wie ein Foto, aber du kannst irgendwie mitm Zeigefinger da reingehen und Text markieren.
1:11:04
Und äh das äh begeistert mich in mehrfacher Hinsicht.
1:11:10
Ähm weil du kannst dir jetzt auch solche Dinge vorlesen lassen. Also du kannst dir ein Foto vorlesen lassen. Wie, sag mal, wie geil ist das.
1:11:19  Felix
Ja, tatsächlich habe ich, wenn ich habe dann mal mich auch direkt geguckt und ich gucke auch jetzt gerade nochmal, ich habe in meinem Foto ähm Bibliothek halt kaum.
1:11:28
Texte,
1:11:29
Es sind halt fast nur Bilder, aber hier eins habe ich tatsächlich, das das steht ein Kind hat Läuse, das war offensichtlich ein Foto im Kindergarten oder sowas mal. Ist schon ein bisschen her äh und klar, kann ich direkt machen und kann ich das auch vorlesen lassen? Nee, übersetzen kann ich's. Was bist du, wenn ich,
1:11:44
Ins Foto übersetzt.
1:11:46  Guido
Ja, genau. Ah nee, nee, nee, das macht er als als Fenster dann äh schiebt er das von oben nach unten hoch. Das ist die zweite sehr, sehr geile Funktion, diese Übersetzungsfunktion,
1:11:55
Ähm die jetzt überall funktioniert. Das Problem ist, ich ich habe gedacht, okay, äh wieder zwei Apps, die du nicht mehr nicht mehr brauchst.
1:12:03
Ne, ich hatte ja extra so eine OCR App und ich hatte auch extra so eine äh deep äh, hatten wir, glaube ich, nur darüber geredet als Übersetzungsapp. Äh fürs äh Smartphone.
1:12:11
Und ähm Deep L brauche ich aber trotzdem noch, weil ähm ähm diese Übersetzungsfunktion funktioniert nicht in jede Sprache.
1:12:23  Felix
Genau, ja, ja, das ist äh nur so, so ein paar Hauptsprachen, ja, ja, genau.
1:12:26  Guido
Ich hab's mal mit Niederländisch versucht und niederländisch geht nicht.
1:12:30  Felix
Okay.
1:12:31  Guido
Ähm äh ich ich muss außerhalb dieses Podcasts nochmal erklären, warum ich Niederländisch gönnen muss.
1:12:38  Felix
Okay. Ähm wir müssen lass uns jetzt hier Schluss machen. Äh Guido, es war schön mit dir. Äh.
1:12:43  Guido
Äh nee, ach nee. Äh und äh auf jeden Fall ähm ist diese, sind diese beiden Funktionen, also diese OCR Erkennung und diese diese äh andere Funktion, diese Übersetzungsfunktion. Für mich super hilfreich, ja
1:12:57
Also plötzlich, also ich bin halt nicht besonders gut in Englisch und ähm plötzlich, ich habe natürlich jede Menge englische und wenn ich in meinem Reader äh solche Texte markiere, bekomme ich sofort.
1:13:10
Ähm die äh die Übersetzung dazu. Das finde ich einfach geil. Das finde ich echt einfach geil.
1:13:15  Felix
Lässt sich mal eben schnell machen. Das ist äh ja, ja, ja. Geil. Ja. Und das war die zweite Sache.
1:13:23  Guido
Ja, Übersetzung äh äh und, und, und äh Foto.
1:13:27  Felix
Ähm was hat mir gefallen? Ähm also ich mag tatsächlich.
1:13:36  Guido
So, nutzt du, nutzt du äh habe ich gestern erst äh drüber gelesen, nutzt du eigentlich diese äh diese Datenschutzfunktion, dass du dir äh einmal so mitschreiben lassen kannst, nicht nur einmal, sondern das wird in so ein in so eine Jason-Datei reingeschrieben, welche ähm welche,
1:13:52
ähm äh kommunizieren mit wem?
1:13:55  Felix
Ähm ja, aber wo ist das denn?
1:14:00  Guido
Das ist unter Einstellungen, Datenschutz, hm.
1:14:04  Felix
Eigenstellung, Datenschutz. Doch datenschutz.
1:14:05  Guido
Einstellungen, Datenschutz und da gibt's ganz unten App äh Aktivitäten aufzeichnen. Und äh die kann man äh und da gibt's so ein so ein Gitter.
1:14:14  Felix
Lauft seit vier Tagen.
1:14:17  Guido
Oh, hast du sofort angestellt.
1:14:18  Felix
Ja, aber ist nichts oder achte ich, muss ich das sichern? Das wird dann ihre nicht.
1:14:24  Guido
Dann gibt's ich habe einen, ich habe ein äh Skript, das äh das verlinke ich dir ähm mal. Ähm damit kannst du sozusagen äh dann dann äh das auswerten.
1:14:34
Weil äh man unter Umständen mit dieser ganz normalen Jason Datei erstmal nix anfangen kann. Und dann steht da irgendwie äh am so und zu fielten, hat äh was weiß ich, irgendwie die und die äh Spiele-App das und das äh mit dem und dem Server geredet.
1:14:47  Felix
Oh ja, okay, alles klar. Das ist tatsächlich eine.
1:14:52
Visuell nicht direkt sich erschließende Datei. Alles klar.
1:14:58
Ja, nee, das läuft bei mir tatsächlich äh hinter uns. Ich habe das direkt eingeschaltet. Ähm äh weil ich das äh spannend fand und ich dachte tatsächlich, dass die äh ähm Wertung in der App passiert, dass das darunter dann.
1:15:12  Guido
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Nein, das ist noch ein bisschen nerdig. Also, wie gesagt, du musst es danach runterladen und kannst das dir dann auswerten. Da, also warum Apple das äh nicht wie bei der Bildschirmanalyse, ne, hier ähm Bildschirmnutzungsanalyse,
1:15:26
nicht auch direkt schon äh aus aufbereitet, weiß ich auch nicht.
1:15:29  Felix
Also schick mir mal äh einen Skript zu und dann gucke ich mir das auch mal an. Ansonsten mag ich das Notizen äh Feature. Ich bin da jetzt erstmal nur so vorsichtig reingegangen mit den Text ganz gerne. Ich äh.
1:15:43
Warte mal eben, es klingelt gerade. Ja, na, noch nicht, aber warte mal eben.
1:15:47
Ja, weiß ich nicht, aber es ist zumindest äh jetzt mit äh hat man eben zwei Ordnungsstrukturen und das hilft mir ganz gut, weil ich einmal in Ordnern ablegen kann und ich nutze das äh Tech-Feature so, dass ich äh mit allen Personen
1:16:02
eventuell Institution, das muss ich mal gucken, mit denen ich gesprochen habe, ähm die halt äh in unter der Überschrift in der ersten Zeile dann als Text verlinke oder im Text,
1:16:12
So dass wenn ich dann zum Beispiel hergehe und sage wann habe ich das letzte Mal mit XY gesprochen, egal in welchem Kontext, in welchem Projekt, dass ich halt auf einen Klick,
1:16:24
die letzten Notizen zu dieser Person habe.
1:16:27  Guido
Ah
1:16:28  Felix
Das ist ganz praktisch, weil ich ja zum Beispiel in unter die Projekte in unterschiedlichen Ordnern anlege
1:16:34
aber trotzdem die gleichen Personen betroffen sind und wenn man jetzt 'n Joe Fix hat, man gegebenenfalls tatsächlich über diese Dinge spricht und ich gerne alles auf einen Blick hätte und das lässt sich mit diesem
1:16:46
Features ganz gut machen. Also ich habe jetzt oder auch bisher mit Erfahrungen äh mir aus dem Netz zu beschäftigen, äh das erstmal so genutzt, dass ich halt die.
1:16:56
Kontext,
1:16:59
die die Kontexte da sozusagen drin nutze, also die Projekte sind die Ordner und die Kontexte, das heißt also wen
1:17:07
betrifft es. Das mache ich mit dem Text und gucke mal, wie ich damit zurechtkomme. Ähm das andere ist tatsächlich das Fokus-Feature. Da war ich am Anfang so,
1:17:18
aber.
1:17:18  Guido
Was ist Exoto.
1:17:19  Felix
Eben äh schlafen, arbeiten, du kannst ja die Notifications jetzt so ein bisschen feiner einstellen,
1:17:25
Und das finde ich tatsächlich ganz gut. Also ich habe zum Beispiel jetzt hier automatisch ähm hat er jetzt mir das nicht stören angemacht oder beziehungsweise das Arbeiten. Das heißt, ich,
1:17:34
Notifications, aber nur von äh Notfälle, also im Sinne von irgendwie privat, ansonsten ist alles jetzt ruhig gestalt, weil wir jetzt ja auch sprechen. Das hatte im Kalender erkannt, dass wir jetzt ein Date haben und deshalb ist jetzt sozusagen alles ruhig,
1:17:47
oder zum Beispiel, ich habe mir einen Workflow angelegt, wenn ich einen Powernap mache mittags, nachmittags, dann sage ich, ich hätte gerne 20 Minuten Ruhe.
1:17:57
Dann stellt er mir automatisch einen Timer,
1:17:59
und äh macht automatisch für zwanzig Minuten über die Dauer des Timers eben das Licht stören an und danach macht es sofort wieder auf Normalmodus und also wenn der Timer halt klingelt. Das heißt, ich habe einen Klick,
1:18:13
wo ich vorher irgendwie den Timer stellen musste und den Modus, also den Fokus einstellen musste, dass ich jetzt nicht gestört werde, sonst finde ich ganz angenehm, also dass man da so ein bisschen das automatisieren kann,
1:18:25
Ähm ja, also äh ich mag's tatsächlich. Ich find's auch relativ backfrei,
1:18:32
mich nervt tatsächlich, aber das habe ich bei fast jedem neuen System, dass der einmal die komplette Fotobibliothek wieder scannt und ich wieder hergehen muss und ganz, ganz, ganz, ganz viele Personen,
1:18:44
neu zuordnen muss, weil der halt irgendwie bei mir die 47.000 Fotos der letzten Jahre dann nochmal durchscannt und dann denkt, och, der könnte aber doch der sein oder schmeißt es dann, schmeißt die Fotos erst.
1:18:54  Guido
Ah okay, das habe ich mir noch ehrlich gesagt noch nicht so genau angeguck.
1:18:57  Felix
Ja, ich arbeite da tatsächlich intensiv mit, weil ich das angenehm finde, zu sagen, ich würde gerne Fotos von XY sehen, aber nach so einem System-Update musst du meistens nochmal durchgehen, weil er die wieder vergisst,
1:19:10
Es nervt ein bisschen. Also vielleicht äh am Ende auch, wie sich wieder erinnert, wenn er durchgelaufen ist, aber auf dem auf der Dauer, wo er das äh durchrechnet nochmal, äh gibt's plötzlich hat man das Gefühl, alles ist wieder kaputt,
1:19:23
Das nervt, aber das äh ist bei Barbara bisher bei jedem System so. Ja, äh ansonsten ist es ein nettes Update, habe ich das Gefühl, also.
1:19:30  Guido
Ja, also vieles unter der Haube passiert und ähm äh da helfen äh tatsächlich so die ein oder anderen äh einschlägigen Blogs, äh um irgendwie äh die die richtigen Funktionen zu finden und einzuschalten. Also das ist ja auch erstmal standardmäßig alles aus, ja?
1:19:44  Felix
Eine Sache ist noch ganz wichtig. Drag and Drop funktioniert aufm iPhone.
1:19:49
Das heißt, ich kann eine Mail nehmen und zum Beispiel auf die Erinnerungen schieben oder ich kann eine Mail auch aufm iPhone nehmen und auf omnifokus schieben oder
1:19:57
in sonst was. Das ging bisher ja nur auf dem iPad. Das geht jetzt endlich auch aufm iPhone, das heißt Drag and Drop, also nicht nur Mails, sondern auch Fotos oder sonstwas. Kann ich jetzt von einer App,
1:20:08
in eine andere verschieben. Ähm damit,
1:20:12
erspare ich mir zumindest manchmal das Mitnehmen eines iPads, weil ich dann halt solche Sachen halt auch tatsächlich hier mitmachen kann. Das war oft ein Grund, dass ich gedacht habe, falls jetzt doch noch irgendwas zu tun ist.
1:20:22
Dragon Drop ist für mich vor allen Dingen irgendwie zum Planen da, also To Do's machen, Verlinkungen machen oder sonst was, das geht halt jetzt auch aufm iPhone.
1:20:30  Guido
Sehr schön. Tja,
1:20:32
so viel zu ähm zum Eiweiß-Update. Ähm was sollen wir noch äh ach IPad-Verwaltung? Ich ich mache ich muss es einmal muss einmal kurz,
1:20:44
Brandon.
1:20:45
Also äh iPad verwalten, ups, das äh sollte eigentlich äh in die gehen,
1:20:53
Ähm,
1:20:56
Ich bekam jetzt eine Erinnerung von äh Jan Fnow, dass äh unsere in äh Sprockhövel äh ansässigen zwanzig iPads, ähm dass da die Verwaltung auslagert, sollte ich irgendwie nachladen.
1:21:09
Habe ich irgendwie gedacht, okay, also es war jetzt auch irgendwie so, dass die Dinger so gut wie nicht im Einsatz waren, ne? Weil Corona und so. Ähm aber es ist auch so, ähm,
1:21:18
dass ich nochmal festgestellt habe, na, für zwanzig Geräte, ne, also bei bei Hunderten scheint das irgendwie, ist das wahrscheinlich noch was anderes, aber zwanzig Geräten äh ist manchmal äh so eine so ein MDM auch ein bisschen drüber.
1:21:32
Also ähm habe ich das jetzt, habe ich die jetzt alle da rausgenommen? Und wir benutzen ähm so ein Koffersystem,
1:21:40
wo man praktisch äh alle iPads, wo die laden und die haben hinten dann so einen äh USB-Dings und den kann ich halt an meinen Rechner dran düngeln und dann sehe ich die alle in meinem Konfigurator. Und dann.
1:21:50  Felix
Nimmst du den Apple Konfigurator wieder.
1:21:52  Guido
Jetzt nämlich den Apple Konfigurator und mache das sozusagen lokal, ne? Äh das ist für äh unsere Zwecke halt vollkommen ausreichend. Aber.
1:22:00  Felix
Zwanzig, die auch immer wieder an einem Ort sind, ist es okay. Ähm.
1:22:05  Guido
Ist so. Die sind, ne, also die die sind in diesem Koffer, die sind an einem bestimmten Ort und wenn die jemand braucht, dann nimmt der sich die vielleicht auch mal mit ins Hotel oder so. Ähm oder zu irgendeiner Bildungsstätte.
1:22:15  Felix
Aber die bleiben auch als Paket zwanzig.
1:22:17  Guido
Die kommen dann aber auch wieder zurück, ja, die sind auch nicht personalisiert und gehen auch an niemanden und so, ne, dann ist das nochmal was anderes. Und insofern bin ich jetzt mit meiner Konfiguratorlösung ziemlich ähm zufrieden, allerdings war das,
1:22:29
Rumgenerfe, bis die genau das taten, was ich von denen wollte. Weil das irgendwie mit
1:22:36
den Entwürfen, so heißt das, äh wenn du praktisch diese Profile, ähm also Profil ist da nochmal was anderes, das sind sozusagen dann bestimmte bestimmte Erlaubnisse, also die laufen nach wie vor äh über Apple Business, also die haben sozusagen so einen VPP
1:22:50
ähm Account und die werden da, werden sozusagen über den Konfigurator auch ähm äh wie heißt das? Ähm.
1:22:58  Felix
Visioniert, also.
1:23:02  Guido
Ja betreut betreut aber
1:23:08
ich habe jetzt die Möglichkeit, direkt auf den Geräten vereinzelte Apps zu installieren. Das ist die eine Nummer und die andere Nummer ist halt ähm ich kann äh halt trotzdem auch äh die Geräte wieder zurücksetzen und da relativ schnell äh ein ein,
1:23:22
Ja, also äh die die Voreinstellung vorzunehmen, dass das eben der richtige Hintergrund ist und dass da die richtigen Apps drauf sind und so weiter.
1:23:30  Felix
Tipp ähm Fünferblocks. Also bei uns war's früher so, wir haben ja begonnen damals vor dem MDM das auch äh mit einer Apple Konfigurator zu machen und hatten verschiedene USB Hubs,
1:23:41
Zum Laden sind die in der Regel dann ganz gut,
1:23:44
Aber äh wenn die halt Apps installieren oder die äh Profile drauf tun, dann sind die sehr sensibel. Und ähm wir haben dann hinterher halt immer nur in Fünfer-Blocks sozusagen,
1:23:55
Visionierung gemacht, damit das nicht irgendwie in der Mitte abbrach oder irgendwie was und von daher ähm zwanzig Stück ist zwar cool und ich glaube auch zum Zurücksetzen ist es okay, aber wenn die dann nachhaltig ihre Profile wieder bekommen.
1:24:07
Lieber also die Zeit ist auch die gleiche.
1:24:11  Guido
Koffer. Das sind zwei Zehnerkoffer und du sagst aber besser dann lieber irgendwie noch mal in Fünfer-Blocks, ja?
1:24:15  Felix
Zumindest, wenn du die Visionierung machst und du musst es ja auswählen und sagen, das jetzt bitte auf, also die Blaupause auf das Gerät an. Dann immer nur Fünfer äh Blöcke auswählen. Das geht nicht schneller oder langsamer.
1:24:26
USB ist ja der Flaschenhals, aber du machst sozusagen in zwei Schüben und wenn auch ein Fehler auftaucht, dann hast du halt, genau.
1:24:33  Guido
Sehr gut,
1:24:35
Sehr gut. Ja, das äh nehme ich auf jeden Fall äh noch mal mit äh aber ansonsten äh bin ich jetzt äh erst einmal ganz zufrieden. Die ersten zehn habe ich jetzt sozusagen schon äh umgestellt,
1:24:45
das ist halt ein bisschen nervig ähm äh so ein so ein Zertifikat von so einem äh iPad runterzukriegen, was da sich einmal so rein.
1:24:52  Felix
Ja, weil du halt das hast es ja über die LP ausgerollt, ne. Ihr habt ja, glaube ich, auch das DLP gemacht und äh kann man aber auch über den Apple School Manager dann wieder aus dem DLP rausnehmen.
1:25:03  Guido
Ja, ja, das genau. Ja, ja, das muss ich jetzt ja auch so machen.
1:25:05  Felix
Und
1:25:06
äh es ist äh klar, soll aber ja auch schwierig sein und auch nicht von jedem machbar, weil damit ja auch theoretisch jetzt das iPad so frei ist, dass du's jedem geben kannst, jeder kann da was mit machen. Das ging ja vorher nicht. Der DIP-Account sorgt ja dafür, dass
1:25:20
jemand, der über diesen DLP-Account verfügt, die Macht über das Gerät erhalten kann. Ja. Prima.
1:25:27  Guido
Also, das äh waren also und und das ist wirklich irgendwie einig, ist der Konfigurator ein Scheißprogramm, das muss man mal ganz ehrlich so sagen.
1:25:38  Felix
Der ist ja auch alt, also eigentlich äh gibt's den ja nicht mehr. Das also das muss man, ne, das ist äh,
1:25:44
Eigentlich ist das äh Ding äh veraltet und wird auch nicht mehr irgendwo groß promotet. Aber es macht halt noch Sinn und es gibt auch noch ein anderes Programm,
1:25:54
nicht den Manager, das ist die Serverversion sozusagen des Konfigurators, sondern es gibt auch noch ein Programm, mit dem du explizit ähm Profile nur erstellen kannst. Das heißt, du
1:26:04
könntest dir dann noch so einen eigenen Workflow machen, aber ansonsten auch das vielleicht für alle. Es gibt ja die Situation, dass man vielleicht ähm das WLAN-Passwort nicht rausgeben möchte,
1:26:13
aber man kann in dem Apple Configurator ein Profil erstellen, wo das WLAN-Passwort drin gespeichert ist und man gibt dann sozusagen dieses Profil weiter und kann das perp auch an einzelne Geräte schicken,
1:26:24
dann ist das da drauf gespeichert, aber der Benutzer kann das Passwort nicht aussehen. Das heißt, man kann da drüber.
1:26:32
Ein Profil sozusagen auch anbieten über die Leute ins Passwort ins WLAN kommen, ohne dass sie das Passwort kennen.
1:26:40
Gut. Äh und es ja, einfach nur, also das äh es gibt so ein so ein Profil äh Tool in diesem Apple Configurator auch, ähm wo man halt äh auch Einstellungsprofile und so weiter gut machen kann. Ja.
1:26:53  Guido
Ähm dann äh wollte ich noch kurz über Cookie äh Nerfereien sprechen.
1:27:00  Felix
Ja, die Adventszeit fängt jetzt an, ne?
1:27:02  Guido
Genau, nein, ihr kennt das, ne, ihr seid auf einer Webseite und unten müsst ihr einmal sagen, hier äh einverstanden. Und das,
1:27:10
Problem an, also das äh hängt auch in gewisser Weise, sagen wir mal mit dieser ähm äh Idee DSGVO äh Grundverordnung
1:27:17
zusammen und ähm hat aber aus meiner Sicht irgendwie dazu geführt, dadurch, dass das auf allen Webseiten so ist, äh dass dass man äh natürlich überhaupt nicht mehr bewusst damit umgeht, sondern dass halt einfach immer wegklickt
1:27:31
ja? Ähm.
1:27:33  Felix
Ja, klar. Das ist so das gewisse Nerven, das äh beim letzten Mal habe ich doch dieses Tool Hasch oder so was auch da empfohlen, so dass das einfach immer wegklickt, ja.
1:27:41  Guido
Ja, ja und äh das ist natürlich eigentlich nicht im Sinne. Äh des Erfinders, ne? Und aus diesem Grund ähm,
1:27:50
Habe ich jetzt auch in Vorbereitung auf ein Seminar, mir mal sehr bewusst,
1:27:54
äh so ein so ein Cookie äh Dingsbums von innen angeguckt und äh da empfehle ich einfach mal äh einen Blick äh auf die Süddeutsche, Süddeutsche DE,
1:28:05
Und dort ähm klickt ihr äh also klickt ihr das nicht sofort weg, sondern ihr klickt auf Einstellungen und guckt euch mal bitte,
1:28:13
diese wirklich äußerst ausgefeilte,
1:28:17
äh Cookie. Ähm äh Auswahl an. Du kannst aus insgesamt 480 Cookies auswählen. 480. Und.
1:28:29
Die sind alle wahnsinnig gut erklärt. Ja, also du bekommst sozusagen eine eine.
1:28:34  Felix
Geht ja immer nur noch weiter. Du kannst ja alles.
1:28:36  Guido
Du musst auf die kleinen, grauen Pfeile nochmal drücken. Also, da hat sich, da hat sich auf Anhieb
1:28:45
Welt erschlossen, die ich bis dato vollkommen ausgeblendet hatte, weil ich sagte, die Dinger nerven mich einfach. Aber äh wenn du ein Seminar ähm machst, wo es so um Privacy geht und.
1:28:56  Felix
Ja, das sind ja nicht Cookies. Das ist also das sind, Achtung, das muss man jetzt aufpassen, das sind nicht alles Cookies, sondern das sind das sind Tracker, die auf ein Cookie reagieren, was einmal gesetzt wird. Also es sind nicht vierhundertachtzig Cookies, die sich ne nur technisch, ne, also,
1:29:09
trotzdem, es ist äh.
1:29:11  Guido
Und die sind.
1:29:12  Felix
Hast, mit welchen Erlauben die sich das ausholen. Nee, nichts nichts.
1:29:15  Guido
Ja, ja, ja, ja, ja und und du kannst sie jetzt, du jenseits von äh Ein- und Ausschalten, werden dir aber erklärt, weil das muss die nach der DSGVO ja machen.
1:29:25  Felix
Und vor allem das Geile ist, das muss jemand muss dafür Geld verdienen, es muss Agenturen wahrscheinlich geben, die sich darum kümmern. Das ist krass, ne?
1:29:32  Guido
Ja, ja, ja, ja, das ist das ist schon irre und ähm
1:29:36
das ist auf jeden Fall eine wärmste Empfehlung, das funktioniert natürlich bei äh Zeitungen wesentlich besser als bei irgendwelchen Webseiten, äh irgendwie so eine Wordpress-Webseite hat in der Regel ja, was weiß ich, irgendwie so zehnzehn Tracker am Start, aber
1:29:49
äh so eine so eine normale Online-Zeitung hat halt äh im Standard schon allein zweihundert, ne. Ähm
1:29:56
und äh das ist äh das ist nur eine kleine äh Empfehlung, nicht nur für ähm für euch selbst
1:30:03
sondern vor allen Dingen auch für den Seminarraum. Also ich meine, äh da kann man äh wirklich irgendwie ganz, ganz toll äh auch,
1:30:09
irgendwie ähm so ein bisschen technologisch hinter die Fassaden blicken. Und äh versuchen auch äh irgendwie mit äh den Kolleginnen und und Menschen, mit denen man Seminare macht, darüber ins Gespräch zu kommen. Ähm
1:30:22
was wird eigentlich alles getrackt? Ja, also das ist schon, das ist schon toll und bemerkenswert.
1:30:28  Felix
Wer hat dich denn da hingesetzt? Das hast du bist du hingegangen und hast die alle durchgezählt.
1:30:32  Guido
Baby
1:30:33
Nee, nee, ich hatte, ich hatte vor Kurzem ein äh sehr ein sehr interessantes Telefonat mit Rena, Rena Tangens, äh ehemals Fürbot, jetzt äh Digitalcourage,
1:30:43
also auch schon ewig digital Courage. Also sozusagen eine.
1:30:48
Hexe der ersten Stunde und Rena ähm hatte wir hatten so über alles mögliche geplaudert und und Rena äh hat irgendwie gesagt na ja in meiner letzten ähm Big Brother Awards
1:31:00
äh Nominierung ähm hat sie nicht die süddeutsche nominiert, aber der Aufhänger ist sozusagen die Süddeutsche mit ihren Cookies
1:31:07
und sie sagte, das guck dir mal bitte an und das habe ich mir angeguckt und danach habe ich mir noch ein paar andere Zeitungen angeguckt, die das ähnlich gut aufbereiten, ne? Und jetzt kann man natürlich irgendwie über das ganze
1:31:16
in diesem Cookie
1:31:17
auch drin sprechen, ne? Also äh dieses äh Grau äh auf weißem Hintergrund, ne. Ähm und dass ich ständig sozusagen ähm es gibt doppelte Verneinungen und eigentlich wird ist ist alles dafür getan worden
1:31:31
sozusagen aus aus Anwendersicht dafür zu sorgen.
1:31:34  Felix
Bloß nicht zu verstehen.
1:31:35  Guido
Nee, dass du möglichst viele dieser Cookies ähm auswählst, die die Zeitung unbedingt braucht.
1:31:40  Felix
Das ist dieses ähm Auswahlspeichern oder alle annehmen.
1:31:44  Guido
Ja, ja.
1:31:46  Felix
Auswahl speichern, alle annehmen. Zack, nein, ich bin ja in Einstellungen gegangen, sodass ich jetzt die, ich muss also, du musst sozusagen, ja, genau, das ist das Spiel, hm?
1:31:55  Guido
Aber aber ähm daran, sich zumindest so ein bisschen entlangzuhageln und auch zum Beispiel kann man super daran erklären, wie funktioniert auch die unterschiedlichen Technologien werden hier im Prinzip einmal durchdekliniert, ja?
1:32:07
Ähm äh und das ist das ist ähm,
1:32:11
sehr interessant weil es sich natürlich auch übertragen lässt auf viele viele andere Dinge die wir so aus dem Leben kennen ne? Aber hier sind die sozusagen in diesem in diesem Cookie Dingsbums sind die halt einmal ähm verdichtet.
1:32:28  Felix
Ich bin halt immer noch fasziniert, es muss Leute geben, die sich tatsächlich mit nichts anderem beschäftigen, als Tag für Tag diese Dinge zu pflegen und vor allen Dingen auch einen einen muss ja ein Qualitätsmanagement dahinter haben. Also welche
1:32:40
sind noch aktiv, mit wem haben wir Verträge, worauf basieren die und sonst was, das muss ja das, jetzt weiß ich auch, warum sie Zeitungen so teuer sind,
1:32:47
wahrscheinlich ganz so rechtsabteilungen pflegen, damit der eine Redakteur ähm in diesem Cookie-Dschungel äh rechtssicher agieren kann.
1:32:54  Guido
Ja ja, du hast mindestens zwei, drei Entwickler, die nichts anderes machen, als sich um dieses Cookie da äh zu kümmern, ne. Und ähm wer sich also, ne.
1:33:02  Felix
Leben sein.
1:33:03  Guido
Für die Hörer, wer sich vorstellt, das ist halt ein Cookie, wo man äh irgendwie ein paar Häkchen setzt, der liegt falsch, ja. Das ist eine eine Dashboard-Schaltzentrale, äh die ähm vergleichbar ist mit einem,
1:33:17
Ähm mit einem Tesla.
1:33:21  Felix
Irre. Also guckt euch wirklich Spaß, guckt euch das mal an.
1:33:25
Und dann auf Einstellungen gehen und überall wo ein Plus ist, mal auf Plus klicken, irre. Ja.
1:33:32  Guido
Ähm dann würde ich sagen, äh kommen wir in die äh Kategorie der äh schönen Apps.
1:33:40  Felix
Hast du den Jingle?
1:33:41  Guido
Äh nee, habe ich nicht. Äh das funktioniert also ähm wie das hier mit den, also wir können ja auch mit noch arbeiten und die hier so rein implementieren, aber äh das muss ich noch das muss ich noch herausfinden, wie das geht.
1:33:54  Felix
Ja, wahrscheinlich ist es einfach dann ein läuft eine Spur sozusagen äh noch mit, die müsste sich man anlocken über einen extra Rechner und dann kann man das machen. Also wir sollten versuchen, gleich auch in der Post Production, dass so einfach wie möglich zu halten, weil eigentlich ist das hier ja
1:34:08
simpel. So, ja, schöne Apps.
1:34:12  Guido
Schöne Apps. Erzähl mir.
1:34:13  Felix
Zwei kurze äh Infos, die tatsächlich äh direkt aus meinem Uni-Seminar gefallen sind, weil da haben wir auch die Kategorie schöne Apps oder beziehungsweise ähm
1:34:23
jeder durfte mal so eine App vorstellen, die er äh im Alltag wichtig findet oder die ihm hilft. Ähm und das war sehr spannend, weil auch für mich nochmal neue Dinge,
1:34:32
sind und ich will gerne zwei einfach sagen ähm.
1:34:35  Guido
Pinker Cut kanntest du noch nicht?
1:34:37  Felix
Kannte ich nicht. Ich kannte halt früher die Sketch-Up von von Google und ich habe halt lange jetzt nichts mehr mit drei D gemacht. Aber wer sozusagen eine kostenlose äh Drei-D-Software haben möchte, die er halt auch deutlich über, ich ziehe Blöcke oder so was ist, sondern wo wirklich 3D.
1:34:50  Guido
Jabasiert, ne?
1:34:53  Felix
Genau, Browser basiert ähm äh von eben ähm Architekt, also von den Leuten, die halt auch einfach drei D können, also Architektursoftware.
1:35:02  Guido
Und was du auch machen kannst, ist, du kannst dir aus äh wie wie heißt diese diese große 3D äh Objekteplattform?
1:35:09
Du kannst sie aus ähm die Objekte nach äh holen und die da ähm anpassen, ja.
1:35:17  Felix
Genau, also es ist letzten Endes ein 3D-Ding, wahrscheinlich läuft's mit STL-Dateien äh super, aber eben äh ich hing bei Sketchnote äh Sketch-Up noch fest und ähm jetzt ist sozusagen die kostenlose
1:35:29
kostenlose Einstieg in diese Droge. Das Zweite ist, das war sehr geil, weil ich gedacht habe, ja klar, es gibt ähm.
1:35:39
Tools, Software, Apps, mit denen man Mannschaften organisieren kann. Und zwar von, jetzt zum Beispiel Fußball,
1:35:48
Wer äh ist beim nächsten Spiel dabei?
1:35:51
Wer wäscht äh im Nachgang die T-Shirts, wer kümmert sich um Getränke, wer kümmert sich um sonst was, kann man das alles über so eine App wie Beispiel Spieler Plus organisieren,
1:36:02
Gemeinschaftlich einmal Teilnahmen bekunden, aber eben auch Aufgaben, gemeinschaftlich verteilen, sodass man sagt, die übernehme ich, die habe ich erledigt. Und das finde ich großartig, weil halt.
1:36:16  Guido
Könnte man damit sozusagen auch Veranstaltungen organisieren.
1:36:18  Felix
War dann direkt meine Idee so, gibt es garantiert schon nur ich war auch noch nicht so weit, aber so diese Überlegung, ich bin in einem äh Vorbereitungsteam. Wir haben nicht nur gemeinschaftlich
1:36:28
Aufgaben, sondern eben, es geht auch erstmal um, wer ist bei der Besprechung dabei, wer kümmert sich um was? Das kann ich mit diesen Worts, äh, oder sonst was natürlich auch machen, aber das ist nochmal,
1:36:38
unverbindlicher in diesem Spielermannschaftskontext ist es äh eine engere Verbindung, Verbindlichkeit. Auch da ähm.
1:36:49
Gibt es garantiert äh gerne äh also gerade für Veranstaltungen, sodass man so die verschiedenen Bereiche dadrin hat, also nicht nur.
1:36:56  Guido
Ja, ja, du hast, ne, genau.
1:36:58  Felix
Eben auch, wer ist wann, wo, wer kümmert sich um was? Eventuell auch ähm kann jemand noch irgendwie und so, also.
1:37:06  Guido
Genau und ähm gerade bei so einem bei so einem Barcamp, wo du vielleicht irgendwie auch äh so ein loses Team hast von Leuten und irgendwie sagst, okay, das sind die Aufgaben, die müssen erledigt werden. Ähm und äh wer kümmert sich, ja? Mhm.
1:37:19  Felix
Also tatsächlich hier nicht das gesamte sondern die ne also die Vorbereitung, Tool für die Vorbereitung sozusagen genau also das waren so meine beiden.
1:37:33  Guido
Ja, ich ich habe äh zwei Sachen und zwar habe ich, sie liegt jetzt schon ein bisschen länger her, aber ich habe jetzt auch erste Erfahrungen damit. Äh ich habe von den Kollegen zum Geburtstag.
1:37:44
Pixo geschenkt bekommen. Äh musste gleich mal anklicken. Pixu ist so ein äh ich habe diese zweihundertsechsundfünfzig mal zweihundertsechsundfünfzig,
1:37:53
Nee, nee, ich habe sechzehn mal 16, also insgesamt 256 Pixel
1:37:57
Ähm diese 16 mal 16 Pixel äh so ein Board habe ich und das äh steht bei uns im Wohnzimmer und das kann halt unterschiedliche Dinge. Es kann vor allen Dingen auch Pixelkunst,
1:38:09
Ja, es kann.
1:38:10  Felix
LEDs, ne?
1:38:11  Guido
Ja, ja, ja, genau. Das sind, das sind kleine Bildpunkte, die sozusagen sich zu Bildern zusammensetzen lassen. Es gibt irgendwie so eine Datenbank, wo es ganz viel gibt. Ähm, ich, ich,
1:38:21
Persönlich habe sehr viel Freude daran, jetzt ähm habe ich das ähm äh also für den Bildungsbereich kann man äh zum Beispiel auch irgendwie so Dinge machen wie ähm du kannst irgendwie so Spielstände anzeigen lassen und so was alles.
1:38:32  Felix
Aber darauf auch eine Uranfach anzeigen lassen. Wahrscheinlich.
1:38:35  Guido
Du kannst einfach nur Uhr anzeigen lassen, du kannst Wetter darauf anzeigen lassen, aber das ist alles in dieser äh sehr schönen äh Retropixeloptik.
1:38:43
Und äh das macht halt einfach wahnsinnig äh wahnsinnig viel Freude, sieht sehr, sehr schön aus. Ähm du kannst halt jedes Pixel äh ansteuern, du kannst halt auch,
1:38:52
Bilder damit machen. Äh alles Mögliche kann's da irgendwie äh ich nehme das jetzt nächste Woche mit zum Seminar, kannst da halt irgendwie auch äh so unterschiedliche nette Spielereien für äh den den Morgen zu machen.
1:39:03  Felix
Ich überlege gerade fürs Kinderzimmer, könnte das lustig werden.
1:39:07  Guido
Das könnte fürs Kinderzimmer lustig sein. Es gibt eine, also man man scheuert das Ding über eine App und äh auf dieser App haste dann auch so ein Modus, wo du diese diese sechzehn mal 16 Pixel siehst und dann kannst du die halt äh einzeln ansteuern und und kannst damit Dinge malen oder so Sachen. Sehr, sehr schön,
1:39:22
sehr, sehr schön. Ähm das Zweite, dass ähm,
1:39:26
Muss ich ehrlich gesagt sagen, äh dass das suche ich schon bestimmt seit mehreren Jahren. Also ich suche im Prinzip eine eine Funktion. Bis dato habe ich gedacht, es ist eigentlich eine eher ähm ein ein Plug-in für den Browser.
1:39:40
Mit dem man äh App, mit dem man tabs gruppieren kann.
1:39:43  Felix
Du weißt, dass ein IOS-Dafari das kann, ne.
1:39:47  Guido
Ja ja, das äh ja genau. Das das können mittlerweile offensichtlich nehme ich mal an, so so gut wie alle Browser, aber bis bis ich habe diese Funktion erst vor Kurzem wiedergefunden, weil ich dachte, scheiße, du hast hier zwanzig Tabs auf und du weißt nicht, wo zu welches Tab hier gerade gehört.
1:40:01
Und du hast dann meistens das, wie das dann so ist, ne, dann recherchierst du für ein Seminar und dann hast du irgendwie dann kommt äh dann hast du eine Mail, dann guckst du mal eben schnell nach und dann hast du so unterschiedliche Dinge plötzlich am Rennen
1:40:12
Äh und äh verlierst du das relativ schnell den Überblick. Und äh wenn du mit der rechten Maustaste bei Chrome geht das zumindest bei Safari offensichtlich auch, auf einen Tab drückst, dann kannst du den zu einer Gruppe hinzufügen.
1:40:26
Ähm diese Gruppen sind ja dann meistens auch relativ temporär. Also ich habe
1:40:31
kaum äh kaum irgendwie Tabs, die ähm mal so über drei, vier Wochen äh offen sind, sondern meistens habe ich dann irgendwie so einen Tab äh für,
1:40:39
zwei, drei, vier, fünf Tage und dann äh schließe ich so eine Gruppe auch eigentlich wieder. Aber dann schließt du im Prinzip immer die direkt die ganze Gruppe
1:40:47
ne? Und äh mir hilft das gerade ungemein ähm meine meine ähm Arbeit im Browser zu organisieren.
1:40:58
Hast du das genutz.
1:40:59  Felix
Ich bin komplett ich Webseiten sind bei mir für die Zeit offen, auf der ich auf dieser Webseite bin und danach weg, also.
1:41:14  Guido
Du hast immer nur einen Tap offen oder was?
1:41:16  Felix
Quasi, also manchmal auch zwei. So, weil ich dann, wenn ich sozusagen in äh jetzt äh.
1:41:23  Guido
Aber ne.
1:41:24  Felix
Also
1:41:25
das ist das klassische bei meinem Handy. Ich das sind keine Fenster offen. Und wenn ich jetzt sozusagen surfe und gucke mal hier und dann äh lädt die eine Seite und dann mache ich meistens noch irgendwie eine zweite Seite auf. Das läuft jetzt ja unter iOS fünfzehn so. Aber wenn ich dann äh den Browser wieder verlasse, also wenn ich sozusagen durch bin, schließe ich alle Tabs, Tabs. Ich habe also tatsächlich
1:41:44
eigentlich auch am Desktop. Wenn ich eine Webseite habe, die ich brauche,
1:41:49
verlinke ich die in der Notiz, aber ich habe die also immer kontextbezogen dann, ich habe die nicht ich habe mein Browser ist eigentlich immer.
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Also wenn man mir die Tabs wegnehmen würde
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wer's jetzt kein Verlust. Ich hätte halt dann irgendwie drei, vier Seiten mal hintereinander oder so, aber ich habe jetzt nicht ich bin ich bin kein Jongleur. Mhm.
1:42:12  Guido
Ja, doch, also äh schon. Ähm also ich behalte die dann halt einfach äh offen. Vielleicht ähm äh weil ich das also aber ich kenne viele Leute, du bist jetzt dann äh auch äh nicht angesprochen
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die äh äh eine ähnlich äh problematische
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Schlacht ähm am Ende des Tages vorfinden und äh für die äh falls ihr diese Gruppengruppierungsfunktion bisher noch nicht kanntet, ich finde die sehr, sehr großartig und ich bin mir ziemlich sicher, dass das mittlerweile auf allen Browsern vernünftig funktioniert.
1:42:40  Felix
Also was ich mir tatsächlich überlegen könnte, das ist jetzt gerade das, dass man sich eine Tab-Gruppe anlegt, die irgendwie Standard heißt, sodass eben die Apps, die ich sozusagen eh immer wieder ähm auswähle, da ähm.
1:42:56
Mit einem Klick sozusagen im Verfügbar habe,
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Ja, aber ah ja, also als Gruppe, das hatte man vorher aber auch schon als ähm äh Lesezeichengruppe dann. Aber äh ja, pff äh es ist tatsächlich eins dieser Feature, die wo ich gedacht habe, so,
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wäre ich nie drauf gekommen, dass es wichtig ist, sich Tabs zu organisieren, aber offensichtlich, offensichtlich.
1:43:18  Guido
Und wahrscheinlich nutzen die halbe Welt auch schon seit irgendwie gefühlt zehn Jahren aber,
1:43:24
Ich habe lange Zeit gedacht, es müsste doch ein Plug-in geben, das und es gab nie ein Plug-in. Wahrscheinlich, weil das immer schon so in den Browser integriert war und ich habe diese Funktion jetzt erst gefunden.
1:43:33
Ähm wir kommen äh ans äh Ende dieser Sendung,
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ich äh würde sagen, dieses kleine Experiment hier mit Zentrum hat auf jeden Fall aus meiner Sicht ganz gut funktioniert. Wir müssen jetzt mal gucken, wie das gleich in der Postproduktion weitergeht. Aber ähm ich würde auf jeden Fall vorschlagen, dass wir das so beim nächsten Mal auch machen.
1:43:53  Felix
Wir gucken mal genau, aber äh was angenehm ist, war definitiv, dass wir uns gesehen haben, weil man doch so.
1:43:59  Guido
Ja, absolut.
1:44:00  Felix
Kurz und ah oder so, also eine
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ähm mit hatte und ähm ja, lass uns mal gucken, wie's jetzt weitergeht. Ähm Feedback gerne in unsere Gruppe, ähm auch ob ihr irgendwas feststellt, was passt oder nicht passt
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und wir werden dann beim nächsten Mal kurz reflektieren wie's danach war.
1:44:21  Guido
So ist das. Ich ähm wünsche euch also ähm eine schöne Restwoche, beziehungsweise eine schöne kommende Woche ähm und äh wir hören uns irgendwann im Oktober wieder.
1:44:22  Soundboard
1:44:32  Felix
Genau, wir werden jetzt gleich noch einen Termin machen. Bis die Tage, tschau.