1908 - Der Life Radio LASK Podcast

- präsentiert von Zipfer, urtypischer Partner des Lask Der große Fußball Fanpodcast von Life Radio und dem LASK. 2 Mal im Monat wirft Moderator Wolfgang Müller einen Blick hinter die Kulissen des Spielbetriebs und diskutiert mit Fans, Spielern und Offiziellen die wichtisten Themen bei den Schwarz-Weißen. Du hast Feedback zum Podcast? Schreib uns an podcast@liferadio.at!

https://www.liferadio.at

subscribe
share





episode 42: Simone Krammer - „Wir haben´s drauf beim LASK!“ [transcript]


Wenige Tage vor dem Doppelevent am kommenden Sonntag in Pasching spricht die 25jährige Micheldorferin mit 1908-Host Wolfgang Müller über ihre Fußball verrückte Familie, die Zeit im Nachwuchs, Akademie und Medizinstudium, Bundesliga mit 15, Hype ums Nationalteam, ein Schmankerl in Pettenbach, das LASK-Projekt, Strafenkatalog und No-Gos in der Kabine, internationale Role-Models, spannende Vision beim neuen LASK-Projekt, die Fan-Unterstützung und natürlich Details zum Spiel am kommenden Sonntag.


share







 2021-10-14  27m
 
 
00:00
Music.
00:11
Mit Wolfgang Müller. Servus, grüß dich, hallo, herzlich willkommen zum Lafradios Podcast neunzehn null acht
00:18
diese Folge präsentiert euch Zipfer, Ultipischer Partner des Lars, heute bei mir zu Gast, sie kommt aus Micheldorf, ist 25 Jahre alt, dirigiert beim Lars das Mittelfeld.
00:28
Und schließt gerade ihr Medizinstudium ab. Herzlich willkommen, Simone Kramer.
00:33
Hallo. Was die Hütte zum Trinken anbieten, ein Zipfer-Uhrtyp, bei drei, ein Radler oder ein alkoholfreies Helles, beziehungsweise ein Wasser von BWT oder prickelnd.
00:43
Dann eher das prickelnde Mineralwasser bitte. Okay, für mich, wie üblich, als Tipp, Brustzimmer.
00:49
Simone, ich habe zum Sonntag, also gestern gegen die vermutlich einzigen Titelkonkurrentinnen aus Steier, die zweite von Drepatin gehabt. Die erste Partie ist unentschieden ausgegangen, bei der zweiten
01:00
habt's ordentlich zugelegt und 4:0 gewonnen. Klingt nach einem guten Sonntag.
01:06
Ja, also der Sonntag ist eigentlich gut gestartet. Wir sind super ins Spiel kemma. Ähm haben dann leider die Chancen, was wir gehabt haben, net genutzt. Danach ist die Spür ein wenig abgeflacht. Haben in der 45. Minuten fast ein Gegentor gekriegt.
01:19
Zum Glück, unsere Dorffrau, die Julie superiert hat
01:23
und dann zweite Halbzeit war einfach schwierig, weil Steier hinten gestanden ist, nur abgewart hat und ähm kontert hat. Leider hat sie dann eine Spielerin, die Julia Kofler bei uns verletzt. Da war's dann a wenger Durchhänger während der Partie. Und dann in der siebenundsiebzigsten Minute ist zum Glück das 1:null gefallen und das war
01:39
wie so gesagt der Flaschenöffner und dann haben wir's uns
01:45
Ein großer Schritt Richtung Titel. Wie geht's dir nach dieser wichtigen Partie? Ja natürlich ist a Druck abgefallen, weil jeder in der Liga uns eigentlich nur verlieren sehen will, muss man ganz deutlich sagen, weil wir eine eigene Mannschaft san und
01:58
auch für die besten Spielerinnen sicher in der Liga haben. Und da war es natürlich ein gutes Gefühl, wenn man dann den Leuten sagen kann, dass wir's drauf haben und das verdient.
02:07
Haben und jetzt da souverän an der Tabellenspitze stehen
02:10
Simone geben wir gleich ein Video aus Reh, lass uns über deine bisherigen Fußballstationen sprechen, du kommst aus Micheldorf und hast schon recht früh mit dem Kicken angefangen. Ja, das stimmt, also nachdem er seiner Fuß.
02:21
Familie kommen, wo schon der Opa, der Papa unter der Bruder spülen. Bin ich eigentlich am Fußballplatz groß geworden und ist die erste Leidenschaft gewesen und ist bis jetzt nur immer
02:31
eigentlich der schönste Hobby, was man machen kann
02:34
Simone, du sagst, du kommst aus einer Fußballer verrückten Familie, gerüchteweise bist du schon im Kinderwagen äh an der Adline gestanden. Wann hast denn äh wirklich zum Kieken angefahren?
02:44
Laut der Mama bin ich schon wirklich, sobald ich laufen habe, kenne den Ball nach gerennt, aber dann im Verein war's so mit vier, fünf Jahren, dass ich dann in angefangen habe.
02:55
Die Frage warum gerade Fußball brauche die vermutlich nicht stören oder hast du einen jungen Juan da irgendein konkurrierendes Hobby geben? Eigentlich habe ich schon mehrere Sachen gemacht, also musikalisch.
03:06
Flöten gespült, ähm im Durnen war ich und im Schwimmen war ich eigentlich sehr gut, also ziemlich viel
03:12
Sportsachen haben mich interessiert, aber schlussendlich hat der Fußball einfach das Rennen gemacht, weil's die schönste Sportart ist. Du hast bald mit Fußball angefangen mit fünf bei Grün-Weiß Micheldorf, wie wo waren diese ersten Jahre im Nachwuchs?
03:24
Die ersten Jahr waren super, es ist halt einfach am Land,
03:28
man hat mit die gleichäutrigen Burschen erfreut, rennt einfach in Bayern nach, macht's ihm Spaß und ist a Superausgleich. Schon alles in die jungen Jahren, zur Schule und.
03:37
Es steht wirklich nur der Spaß im Vordergrund und das das Schönste. Da an der schulische Wechsel 211äh vom LAZ Wöhrs nach Sankt Pölten ins Internat.
03:46
Bist, nach Linz zu gern München die Bundesliga. Vielleicht diese Phase a bissel skizzierst? Ja, die Phase war
03:54
Die prägendsten, glaube ich in meinem Leben. Ähm im März war Sichtungstraining in St. Birten
03:59
da san i weiß nicht mehr, wie viele Mädchen aus ganz Österreich gewinnen und schlussendlich haben's die besten 20 Nummer, ist natürlich a Ehre
04:07
ob er großer Schritt von Dahoam weg äh ein Schulwechsel, weil ich ja doch schöne Oberstufen in Kirchdorf im Gymnasium war. Es war lange Überlegung, ob man's wirklich durchzieht, weil man nie weiß, ob's aufgeht
04:20
aber da war zum Glück auch die Schule in Kirchdorf sehr zuvorkommend, dass man
04:24
sie ausmachen hat, Kinder, wenn's net funktioniert, kann ja wieder zurück kämen noch einen Monat und das war halt dann auch der ausschlaggebende Punkt, dass ich weiß, es gibt ein zurück, falls es nicht klappen könnte. Top du bist.
04:36
5zehn, knapp 16 äh schon in die in der obersten Liga Österreichs zum Ernst kommen. Ja, das ist richtig, das ist a.
04:45
Mittlerweile nicht mehr selbstverständlich. Damals war ja doch die Breite noch net so groß, wie sie jetzt ist. Und für das bin ich auch gleich München dankbar, dass da auf junge Spieler gesetzt haben, dass wir das Vertrauen geben haben und das hat mich nicht nur fußballerisch, sondern auch menschlich wirklich weiterbracht, weil man sie einfach durchbeißen muss. Auch schon in junge Jahr
05:03
parallel zum Fußball hast du ja matteriert, wurde Schwerschule mit dem Leistungssport zu kombinieren und die ist auch noch dazu äh äh Stück weit weg von daheim.
05:13
Am Anfang war es schon schwierig, weil's einfach eine Umstellung ist für sieben Mal die Woche Training und noch nebenbei und am Wochenende nur irgendwo in Österreich spielen. Ähm mein Glück ist, dass ich mal in der Schule ziemlich leicht tue
05:25
und deswegen hat es gut gepasst, aber es
05:29
viel Freizeit ist nimmer geblieben. Okay. Du warst ja äh Nachwuchshoffnung, hast Nationalteams gespielt, sportlich bist du in der
05:39
ÖFB-Akademie ausgebildet worden und hast in der U17 und ohne Team gespielt. Wie läuft sowas ab
05:45
Dürfen sie das ähnlich wie bei den Burschen vorstellen oder gibt's da Unterschiede? In der Nachwuchsausbildung? Mhm.
05:51
Also, der große Unterschied ist, glaube ich, dass einfach im Mädchen, Frauenfußball, ähm, net so a große Breite gibt, wie bei den Männern, bei den
06:00
Burschen. Das wird schlussendlich aber auch immer besser und mit der Installation der Akademie ist ja der Riesenschritt in die richtige Richtung ganga. Weil so waren wir mit vierzehn.
06:09
Eigentlich vom ÖFB fertig ausgebildet und hat in der Frauenmannschaft gehen müssen, wo die Technik und taktischen Vorgaben
06:17
Nähzug gelehrt werden, wie mit einer Akademie. Okay, und das heißt, ähm zwischen Burschen und Mädels äh in der fußballerischen Ausbildung ähm
06:27
gibt's keinen wirklichen Unterschied
06:28
der Unterschied ist nur, dass bei die Burschen mehr Geld investiert wird, wie bei den Frauen, würde ich sagen. Okay, wie war das bei euch äh von der von der Anzahl der Spielerinnen, von der Trainingsintensität, was du uns da bissl was den Ortstag betrifft, ein bissel teilhaben lasst
06:42
Also wie ich nur dort war, war der Alltag so Montag ähm sechs Stunden schuld, dann am Nachmittag die erste Trainingseinheit
06:49
Dienstag, vormittags Krafttraining, Nachmittags ähm Spielformen. Mittwoch auch Vormittag Nachmittag und Donnerstag ebenfalls wieder und am Freitag dann noch beim Verein
06:59
und die Intensität war schon sehr hoch, also am Ende der Woche waren wir eigentlich echt am Limit angelangt und manchmal
07:08
waren wir echt froh, wenn wir dann am Freitag nicht mehr ins Heimtraining. Aber da ist er da an die Wochenenteria gestartet, oder?
07:16
Ja, das stimmt, da waren wir dann leider am Wochenende mal nicht mehr ganz so fit, weil das Training echt geschlaucht hat, voll mal in die Jahr zwischen 15 und 18, wo man auch körperlich einen Schritt macht. Mhm. Ist halt jede Woche nicht immer gleich und.
07:30
Das war dann schon auch für den Körper nicht immer leicht zum Verkruften.
07:33
Du hast dich damals, ähm aber dann auch für a sportliche Pause entschieden und den akademischen Weg gewählt, sprich, du bist studieren gegangen. Ja, der Grund war
07:43
beziehungsweise es war die Entscheidung, entweder nach Amerika auf a Collage gehen und weiter
07:47
in Fußball verfolgen und daneben akademische Karriere starten oder eben den Platz fürs Medizinstudium in Anspruch zu nehmen. Und für mich
07:57
war dann die Entscheidung, dass sie das Medizinstudium mache, weil damals war das noch net so im Frauenfußball, dass man wirklich sagen hätte, können in fünf Jahren
08:05
verdiene ja gutes Geld damit, weil sie kann dann nur mal fünf, sechs Jahre studieren, ohne dass ich jetzt wirklich
08:12
schauen muss, dass ich das überhaupt noch machen kann in Geld. Mhm. Und ja, schlussendlich war mir die, war mir das akademische einfach sicherer wie der Fußball
08:20
Mhm, okay und unser Studium in Amerika waren's da nicht äh fettes Stipendium hast, das ja nahezu nicht lesbar oder? Ja, das Stipendium hätte ich schon gehabt, aber leider nicht fürs Medizinstudium. Okay. Und
08:32
Ja. Das ist das Medizinstudium geworden, hast gesagt, warum Ärztin?
08:35
Mir hat das eigentlich schon immer interessiert, nur hat mich die lange Studienzeit ein wenig abgeschreckt. Aber schlussendlich habe ich dann beim U19 Lehrgang im Nationaltimmer Supergespräch mit unserem Teamarzt gehabt
08:47
und da ist eigentlich dann
08:49
wirklich der Entschluss gereift, dass ich sage, ich möchte das machen. Ich möchte äh dann in die Richtung vor Sportmedizin gehen und an den jungen Athleten, mein Wissen weitergeben, weil's doch was anderes ist, wenn man selber in der Situation war, unverletzt waren, vielleicht.
09:03
Drei Wochen Pause machen müssen. Wie wenn jetzt irgendein Anas das sagt, der was noch nie in dem Sport.
09:10
Beteiligt war. Ich glaube, das macht schon einen großen Unterschied und bringt sicher einen Vorteil mit.
09:15
Ende zwei fünfzehn bis zweitausendneunzehn, also da warst neunzehn bis dreiundzwanzig, hast du da komplett passiert oder hast du rein nur eine Meisterschaft gespielt?
09:27
Nein, ich habe tatsächlich die vier Jahre keinen einzigen Boy angegriffen. Also ich habe bissel Fitness daneben gemacht und heute laufen, aber
09:36
Fußball habe ich wirklich nur mehr vom Zuschauerrang verfolgt. Das ist ja total Entzug, oder?
09:41
Ja, aber ich glaube, den totalen Zug, der hat mal gar net so schlechter, weil wenn man seit seinem fünften Lebensjahr eigentlich in nur für den Fuß belebt, ist irgendwann mal schön, wenn mal wieder Freizeit hat und.
09:51
Da gibt's doch dann noch ganz viele schöne Dinge neben Fußball, was man dann so auch mal erleben kann
09:55
Österreich, also das österreichische Frauenteam hat ja parallel bei der Europameisterschaft zwo017.
10:03
Also quasi in der Mitte deiner Pause ein Highlight mit dem Halbfinale gesetzt, das Faust ins Finale kumma.
10:08
Wie hast du das damals miterlebt? Also ich habe mich irrsinnig gefreut, dass der Frauenfußball mal so eine Anerkennung kriegt hat in Österreich, weil der sich das wirklich verdient hat und
10:17
die Frauen, was dort spielen, unter anderem auch Freundinnen von mir. Die haben sich das mit einer harten Arbeit wirklich ähm verdient, dass so weitkomma sind. Natürlich.
10:27
Immer Quäntchen Glück dazu. Aber schlussendlich habe ich mich wirklich für alle gefreut. Gibt's da so einen Hauch von Wemo, so im Nachhinein schadet das da nicht Werder gemacht hast und in dieser Zeit passiert warst.
10:38
Oder ist das für die im Rückblick eher okay
10:42
Also, ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde, es hat es war net da ein kleiner Wehmut da, aber schlussendlich ist ganz okay, so wie es kumma ist und ich bereue meine Entscheidung.
10:53
In keiner Minuten. Du wärst net gerne im Halbfinale gestorben. Ich war schon gern da gestanden, aber ich habe mich halt einfach für einen anderen Weg entschieden und dann ja.
11:01
Ist es so. Dann ist ja okay. Mit deinem Medizinstudium in München bist du ja sehr flott unterwegs und schon fast fertig. Du hast noch die Staatsexamen in Deutschland für dich, habe ich gehört.
11:10
Ja genau, also ich
11:12
bin jetzt im 13. Semester, also in Regelstudienzeit und habe ähm Ende November mein drittes Staatsexamen mündlich. Das möchte ich so gut wie geht erfolgreich abschließen und dann
11:24
Freue mich, wenn's endlich mal ans Arbeiten geht und studieren hinter mir zu lassen
11:28
Job als Medizinerin in Aussicht, beziehungsweise gibt's a Facha Spezialgebiet, das die besonders reizt
11:34
Hier genau ist in Österreich, muss man als erstes nur das Basisjahr machen. Das san nun mal neun Monate, also fünf Monate innere, vier Monate Chirurgie. Ähm das werde ich im Klinikum Wels Chriskirchen anfangen. Da habe ich schon a Stelle ab Februar.
11:46
Danach möchte ich eigentlich schon in die Richtung Orthopädie und für Chirurgie gehen, um eben schlussendlich irgendwann auch Sportler betreuen zu können und denen mein Mit
11:55
und mit meinem Rat zur Seite zu stehen. Ja, da bin ich absolut überzeugt davon, dass du da einen tollen Job kriegst. Danke. Simone, zurück zum Kieken, du warst dann bei.
12:03
Bis zur Innsbruck in die Bundesliga gewechselt, pandemiebedingt äh leider dann kein Spiel in der vergangenen Saison, dann wieder zurück nach Oberösterreich, wie und warum dieser Verlauf der letzten beiden Jahre
12:16
das mit Bettenbach hat sich eigentlich so ergeben, weil ich mit ihnen äh meine Doktorarbeit gemacht habe
12:22
und mit dann der Trainer drei, vier Mal gefragt hat, ob ich mal nur einen Pass und nur im Notfall aushelfen will. Großer. Schlussendlich ist dann anders gekommen und ich habe ein paar Beispiele gemacht, wo
12:35
was auch richtig Spaß gemacht hat, weil die Mannschaft super war und man einfach miteinander einen Spaß gehabt hat
12:41
Da ist gar net dann so drum gegangen, dass man gewinnt, sondern wirklich, dass man Spaß am Fußball hat und das war auch mal schee, das so zum sehen. Großwartig liege ich einfach in Post zu uns. Schauen wir mal.
12:51
Ja, es hat gut geklappt. Es hat offenbar gut geklappt, ja. Jetzt bist du auf alle Fälle wieder da und hast beim Lars angeheuert. Für mich als Außenstehender schaut
13:00
ist nach einer ziemlich coolen Geschichte aus für den Frauenfußball in Oberösterreich, dass der Laskdour einsteigt, wie es an diese Wochen und Monate vor dem Saisonstart, dass sich zu klaffen. Vorm Saisonstart war ich leider gar net in Oberösterreich, da war ich
13:14
studiumsbedingt in der Schweiz und habe eben nur mit der Trainerin, mit der Lisa Alzner, äh mal telefoniert, dass mir das Projekt eben interessieren wird, weil es heimatnah ist und super oft so ist, finde ich
13:24
und wollte mir einfach mal erkundigen, wie das abläuft, was so geplant ist und nachdem ich das dann mitgekriegt habe, sind die ersten paar Monate, wie das aufgezogen wird
13:33
wo ich eigentlich gleich überzeugt, dass ich ein Teil davon sein möchte und den jungen Spielerinnen da zu unterstützen, dass da
13:40
ein Standbein in die Liga kriegen. Danke, soweit einmal gleich immer mit äh Simone Kramer über weitere spannende Themen, die uns brennend interessieren, so zum Beispiel über den Staat und die Visionen des Frauenteams beim Lars.
13:52
Ziele bei den Schwarz-Weißen No-Gos in der Kabine, Fansupport in der Kurve und natürlich.
13:58
Diese Highlight dann am kommenden Wochenende. Als Partner des Lask interessiert uns nicht nur, wer gewonnen hat, denn wir sind Lars, genau wie du.
14:10
Urtypisch Zipfer. Simone wie wurde es zum Start des Lars Frauen Teams 23 Spielerinnen sind ja nach Sichtung et cetera übrig geblieben
14:23
und dann ist losgegangen.
14:25
Ja, wie gesagt, leider war ich beim Trainingsstart noch gar nicht da. Das heißt, ich habe die ganze Mannschaft erst a Wochen später kennengelernt. Aber es war gleich super angenehm. Es hat sich jeder
14:36
Christ gegenseitig vorgestellt, dann ist man gleich ins Reden gekommen und das hat eigentlich von Anfang an der Schnee in der Mannschaft passt. Wie war das gefühlt zum Start?
14:44
Echt super, wenn man so auf so eine Anlockung als Frauenfußballerin ist das, ist das a Wahnsinn, also
14:50
das ist unbeschreiblich, wenn man da eine eigene Kabine hat, wo man seinen eigenen Spint hat und die Sachen da lassen kann. Das bin ich für meine vorherigen Stationen einfach nicht gewöhnt gewesen
15:00
Ist das so, wie mit einem Track
15:02
Richtung Westen zu ziehen, zur Mischung aus Spannung und Ungewisse, was einem da so erwartet. Ja, auf jeden Fall, also Spannung, wie sind die anderen Spielerinnen, Ungewissheit.
15:12
Passt man gut in die Mannschaft ein, ich kann das was werden, es sind ja doch 23 Spielerinnen, jeder hat seinen eigenen Kopf, jeder ist vom Charakter a bissel anders, ob das dann wirklich so kloppen kann und wird
15:23
da macht man sich sicher schon Gedanken, aber schlussendlich ist wichtig, was man am Platz bringt und das funktioniert bei uns eigentlich ausgezeichnet.
15:30
Wie ist das für dich? Äh als arrivierte Spielerin mit äh Bundesligavorrang so a Projekten
15:37
zu bringen. Hm, auf der anderen Seiten ist natürlich a Freude, dass man da mitwirken kann, auf der anderen Seiten ist aber gewisse Verantwortung, weil man ja doch ähm
15:45
Die Erfahrung mitbringt, jetzt das älteste Spielerin, dass man a den Jungen sagt, wo der Weg hinführt, dass man harte Arbeit in das
15:53
legen muss, dass man weiterkommt und einfacher, wenn's mal nicht so läuft, dass dann wer da ist und sagt, hey Mädels, wir machen das schon, macht euch keine Sorgen, wir sind alle füreinander da und dann, das ist, glaube ich, ganz wichtig
16:04
das Lars Frauenteam jetzt in der dritthöchsten Spielklasse mit der Vision möglichst bald in der höchsten Liga zu spielen.
16:12
Wie schnell es sowas machbar. Schlussendlich kommt's ja immer auf die anderen Mannschaften drauf an, wie sie die verstärken, wie die sprühen. Ich glaube, in.
16:22
Diese Saison ist ganz klar das Ziel, der Aufstieg in die zweite Bundesliga, für die san ma a die Mannschaft, die das erreichen kann. Wie das dann in einer zweiten Bundesliga ist, muss man natürlich auch immer schauen. Reicht dann das gleich im ersten Jahr oder sagt man.
16:36
Wir geben uns mal ein Jahr Zeit, dass wir sie etabliert und dann aufsteigt, aber schlussendlich ist sicher das Ziel, dass man in die erste Bundesliga aufsteigen.
16:43
Mit einem Meistertitel ist der Aufstieg ja nicht automatisch fix. Wie siehst du diesen Modus als Ligameisterin denn nicht automatisch in die nächsthöhere Klasse aufsteigen zu können?
16:52
Ich habe das früher schon bei den Männern in der Regionalliga gefunden, weil's dann auf zwoa Spiele aber
16:59
kürzt wird eigentlich die ganze Saison. Schlussendlich ist aber ein anderer Modus auch einfach schwierig, weil man ja doch nur in Bundesländer sind und dann gibt's nur eine einzige zweite Bundesliga und man muss einfach was finden, damit man drei Aufsteiger hat und
17:13
Momentan ist scheinbar das die beste Lösung. Simone, du spielst die Mittel fördern und drückst dort im Spiel auch deinen Stempel auf. Was würdest du selbst über deine Spielweise sagen?
17:23
Beispielweise ist, glaube ich, ziemlich mannschaftsdienlich. Also ich möchte eigentlich immer.
17:29
Die bessere Spielerinnen in Szene setzen, ich bin jetzt nicht so der Triple König, ich bin eher die, die was dann den letzten entscheidenden Passbild und sie dann mehr gfreit, wenn
17:39
Königin Zukunft oder? Genau. Wie legst du die Rolle im Team an am Platz und äh abseits des Rasens? Wie würdest du das skizzieren?
17:54
Also ich möchte ganz klar Führungsspielerin sein und einfach zaan, dass ähm man mit einer positiven Ort einfach viel erreichen kann
18:03
neben am Platz bin ich manchmal ein bissl a Spaßvogel, aber ich glaube, das gehört auch dazu, wenn nicht gelocht wird, dann ist einfach.
18:12
Net so super in einer Mannschaft, aber sobald man dann am Platz stehen, bin ich, glaube ich, auch nicht für die Ernsthaftigeren und wie immer, dass jeder 100 Prozent gibt und dann gibt's im Training, wo ich vielleicht einmal eine drauf
18:25
Um den heimischen Frauenfußball, weil ja zwischen Zettel entstanden, Live-Übertragungen im Hauptabendprogramm Österreichs Sportteam des Jahres 2017.
18:36
Danach waren das immer dann die Bullen
18:38
so zur Einordnung. Äh nach dem spektakulären EM-Halbfinale, wo's dann leider ausgeschieden sind, wir verschissen gegen Dänemark generell sagen wir
18:48
erhöhte mediale Aufmerksamkeit durch.
18:51
Der Nationale Erfolge. Wie nimmst du das Thema Rezeption des Frauenfußballs national und international wahr? Ich muss sagen, im Gegensatz zu früher
19:00
viel, viel besser, aber ich glaube, es ist einfach nur immer schwierig, weil doch sehr wenig im Vergleich zu Männerfußball berichtet wird, egal, ob's jetzt ähm Lars Gong, Nationalteam angeht
19:11
Es wird oft wenig berichtet und wenn dann nur ganz kleine Anmerkungen in der Zeitung, was ich eigentlich auch sehr schade finde, dass da wir auch einen großen Aufwand haben und eigentlich nichts kriegen, also nichts Materielles kriegen für das und.
19:25
Dann finde ich's schon, wenn dann für über Männer berichtet wird, die nur in unteren Liegen spülen und da Frauenfußball eigentlich immer so außen vorgelassen wird und eher nur.
19:34
Stiefmütterlich behandelt wird.
19:36
Mhm. Beim Lars-Projekt gibt's den Vereinsfuß bei Rollenmodelle, an denen sie der Lars mit dem Projekt orientiert, beziehungsweise orientieren könnte.
19:45
Wenn man die Entwicklung zum Beispiel vor Bayern, München, vor die Damen sieht, dann ist, glaube ich, das auch super Beispiel. Ich meine, das ist jetzt ganz a andere Kategorie. Aber bis vor zehn Jahren waren die Bayern-Frauen sicher, waren's gut und man hat da, sie sagen mal, ihren Meistertitel gewonnen
19:59
aber in den letzten Jahr ist halt wirklich viel investiert worden, mit den Bayern Campus. Ähm es ist alles noch mal professioneller geworden. Und ich glaube, dass man sich da schon ein Beispiel dran nehmen kann, wie's vielleicht in zehn Jahren beim Lask sein könnte.
20:12
Gibt äh beim. Ihr seid die Schwarz-Weißen, aber es geschenkte Formulierung oder die Athletinnen
20:21
Wie kommt es bei euch in der Kabine an? Wir sind super für die Fans aufgenommen worden vom ganzen Verein. Das ist natürlich eine tolle Wertschätzung und das gfreit uns natürlich umso mehr, dass wir ein Teil vom Verein sind. Und
20:33
der Milch hat man einfach ein Stück mit unserer Spiele und mit unserer Leistung zurückgeben, einfach damit's sehen, dass wir das auch sehr wertschätzen, dass wir so wahrgenommen werden. Mhm, bestimmte Begriffe sind ja per Strafe nicht erlaubt
20:45
äh wie zum Beispiel Damenteam, habe ich gelesen. Äh
20:49
Andere essen so weit weg, dass net einmal mehr den Weg in den Strafenkatalog gefunden haben, wie die Lars aus der Reichel ihrer.
20:56
Wie findest du das? Ich finde das eigentlich gut, dass da ähm
21:01
Ein Schnitt gemacht worden ist, weil ich glaube, wir san ganz a andere Mannschaft. Es ist a ganz a andere Vorgabe und
21:07
wir haben nix mehr mit den Lastkledis von früher zum Tor und wir san jetzt die Frauenmannschaft vom Lars, die Schwarz-Weißen und Kern als äh Teil einfach zum Verein dazu. Gibt's sonst nur Begriffe, die ja noch go sein, wie zum Beispiel.
21:20
Dinge, wenn man drüber nachdenkt, Frauen, Mannschaft äh ist das nicht erlaubt oder äh hört man das Umkehren?
21:29
Na, also ich glaube, man kann's ja immer auf der anderen Seite a bissel übertreiben. Frauenmannschaft finde ich vollkommen in Ordnung und
21:37
Das passt für uns alle, glaube ich, ganz gut. Ja, was ist sonst noch im Strafenkatalog, drinnen, was man nicht sagen darf? Eigentlich wirklich nur Damenmannschaft, sonst gibt's vom Song her
21:45
keine No-Gos. Okay, beim Webauftritt steht unter Vision, dass der Auftritt in jeder Hinsicht gleichberechtigt äh zur Profiabteilung der Männer ist. Wie die Männer.
21:58
Zusatz beim Massenauftritt von Echos Laska und.
22:02
Sukzessive zu einer von allen wichtigen Positionen Frauen eingesetzt werden, gelingt auf alle Fälle sehr positiv, sehr fortschrittlich. Das auf alle Fälle, also das
22:11
Freut mich natürlich selber als Frau a, dass da immer mehr das geöffnet wird für Frauen. Es gibt genug, der Fußball interessiert san und auch ähm wirklich a Know-how im Fußball haben und ich finde das ähm super, dass das beim so gleichberechtigt gehandhabt.
22:25
1908 ist ja Fan-Podcast. Was ist dein persönlicher Bezug zum Lask? Ich wollte eigentlich schon immer, als ich klar war, irgendwann beim ähm.
22:35
Sei es jetzt im Nachwuchs noch bei den Burschen, was leider früher nicht möglich war, aber klar auf, war eigentlich lass immer da Vorzeigeverein in Oberösterreich und
22:44
Natürlich gefreut's dann, wenn man ihn einfach die größten Clubs in Österreich spielt und wir wollen eben das jetzt auch im Frauenfußball etablieren, dass der Lask zu einer Größe im österreichischen Fußball wird. Hast du früher schon mal Spiele in der Schwarz-Weißen-Kurve miterlebt.
22:58
Wie klar war bestimmt da mit der Waffe immer mitgenommen, aber danach ist es leider zeitlich oft nicht mehr ausgegangen.
23:05
Die Fans supporten euch ja auch schon bei dem einen oder anderen spüre, denn da wir gegen direkt vom Pasching nur einige zurecht gefahren und ich am Lastplatz an der Delmenler Straße anzufeuern. Wie war das?
23:17
Das war einfach ein Wahnsinn, wenn da dann extra nur Fans nachm Last gespielt zu uns
23:25
zum Frauenfußball kämen und mal die dann so lautstark hört und wirklich die letzten fünfzehn Minuten durchgehend ähm singen und uns ähm motivieren, das ist das ist ein Gefühl, das kann man gar nicht beschreiben, da da glaubt man, man kann nu
23:39
weiß nicht, wie viel Meter laufen einfach, weil das schön ist, wenn man so unterstützt wird und das eigentlich im Frauenfußball so nirgends kenne.
23:47
Neben dem Faktum, dass natürlich toll ist, wie der zum Segen. Ihr habt's ja auch schon in der Reifessenarena in gespielt. Wie ist das in einem richtigen Stadionmeisterschaft zu spielen?
23:58
Also in einen richtigen Stadionmeisterschaftsspiel, ich glaube, da gibt's nichts schöneres und wenn dann auch noch Fans da sind und die wirklich so lautstark unterstützen und jedes Deckling und jedes Tor so bejubeln, da gfreit man sich einfach als Spielerin, das ist für
24:11
Das, was man eigentlich hat, den Sport macht, einfach das so Adrenalinkick, den man nicht beschreiben kann und das ist einfach immer ein Highlight für jeden von uns.
24:18
Ganz großes Kino gibt's ja am kommenden Sonntag mit einer Doppelveranstaltung in Pasching und
24:24
Dafür dürfen wir natürlich ganz groß die Werbetrommel berühren. Nach dem Bundesligaspiel der Männer gegen einen WRC um vierzehn Uhr dreißig spielt's ihr gleich im Anschluss Meisterschaft. Ich werde sicher dabei sein. Was erwartet uns bei dem.
24:37
Doppelten Lars gewählt am 17. Oktober
24:39
klappt das für jeden eine super Chance ist, dass er dann noch die Herren auch mal Frauenfußball sehen kann, die sie noch nicht gesehen haben, nicht extra anreisen müssen, sondern nur im Stadion gleich sitzen bleiben können
24:51
und sie dann einfach nur mal unser Spiel anschauen können und ich glaube, es wird
24:56
ein Spektakel mit viele Toren für unsere Fans. Simone, zu guter Letzt noch mal Frage zur Zukunft. Äh.
25:03
Du hast zu Saisonstart gesagt, Herr, den Westertitel, dann schaust du mal, wie's weitergeht, was sind deine persönlichen Ziele mit dem?
25:11
Also, wie gesagt, das größte Ziel ist eigentlich, dass man in die zweite Bundesliga aufsteigen wollen, ähm für das geben wir auch jedes Spiel 100 Prozent, dass wir
25:20
einfach dieses Ziel als Mannschaft erreichen. Wie es dann in der zweiten Bundesliga ausschaut, muss man natürlich immer schauen, nachdem ich dann auch zum Arbeiten anfange, ähm ob's das dann persönlich noch ausgeht oder ich vielleicht in einer anderen Rolle weiter beim Last.
25:34
Das hängt dann im Sommer vor verschiedene Faktoren ab, aber ich würde sehr gerne nur länger in dieser Mannschaft bleiben. Wo geht die Reise mit dem Lars Frauenteam noch hin?
25:43
Ich hoffe, die geht noch sehr lange und sehr weit und hoffentlich
25:48
steil bergauf, wie es im Moment ist. Leider wissen wir, dass noch jeden bergauf a wieder mal ein Tief kommt. Das heißt dann dazu überwinden und dranzubleiben und schlussendlich sehen wir uns eigentlich wie gesagt, in ein paar Jahren in der 1. Bundesliga.
26:02
Auch wenn wir in Oberösterreich bei den Ärzte und Ärztinnen Mangel froh über jede Medizinerin sehen können.
26:09
Was müsst ihr im Fußball noch erreichen? Das ist eine gute Frage. Aber das hat man eigentlich noch gar nie so Gedanken gemacht. Für mich steht wie gesagt jetzt eigentlich nur der Meistertitel. Da
26:17
gehabt natürlich, also wir wollen gewinnen und der Aufstieg in die zweite Bundesliga ganz oben am Plan und was da noch passiert, ist immer schwierig zu sagen, vor immer im Fußball und wenn man dann mal Arbeit ist a alles nimmer so leicht, aber
26:31
Man wird's dann sehen, was die Zukunft bringt
26:34
Danke dir Simone, für die Zeit beim Lefred Lasko Podcast neunzehn null acht, präsentiert von Tipfer, urtypischer Partner des Lars
26:41
Alles Gute für Erfolg beim Kicken und einen guten Start, dass Ärztin, Gesundheit und noch viele tolle Momente in Schwarz-Weiß mit den Athletikerinnen.
26:50
Dankeschön. Neunzehn null acht. Der Live-Radio Lasst Podcast.