1908 - Der Life Radio LASK Podcast

- präsentiert von Zipfer, urtypischer Partner des Lask Der große Fußball Fanpodcast von Life Radio und dem LASK. 2 Mal im Monat wirft Moderator Wolfgang Müller einen Blick hinter die Kulissen des Spielbetriebs und diskutiert mit Fans, Spielern und Offiziellen die wichtisten Themen bei den Schwarz-Weißen. Du hast Feedback zum Podcast? Schreib uns an podcast@liferadio.at!

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episode 44: Alles was im Tank steckt raushauen! [transcript]


Neo-LASK-Stürmer Christoph Monschein kurz vor Alashkert und Tirol zu Gast bei Wolfgang Müller. Der spätberufene Stürmer aus Brunn/Gebirge spricht mit Host Wolfgang Müller über Low-Carb und Liebe, unkonventionelle Wege mit Schule, Studium und Nebenjob, Rückschläge und Comeback, mentale Stärke und Energiearbeit, seine fußballverückte Familie und die Schwiegereltern im Innviertel. Außerdem: Wie er mit der aktuellen LASK-Krise umgeht, wer gerade jetzt welche Rollen in der Kabine hat und wie er als Goalgetter die Schwarz-Weißen aus dem Tabellenkeller schießen will.
Viel Vergnügen beim Reinklicken und Forza ASK!


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 2021-11-04  39m
 
 
00:00
Music.
00:11
Mit Wolfgang Müller. Servus, grüß dich. Hallo, herzlich willkommen zum Lef Radio Last Podcast 1908. Diese Folge präsentiert euch Zipfer.
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Urtypischer Partner des Lars, heute bei mir zu Gast. Er ist 29 Jahre alt, steht für Dynamik, Schnelligkeit und Tor-Instinkt
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ist in der Offensive quasi überall zum Einsetzen und soll bei den schwarz-weißen mindestens so viele Türen schießen wie bei den Fältchen. Herzlich willkommen Christoph Mondschein
00:37
Hallo, servus, freut mich, dass ich da sein darf und bin schon gespannt auf Fragen.
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Ja, ich bin schon gespannt auf eure Antworten. Was der da zusammen trinken anbieten? Ein Tipp für Urtyp, bei drei Jahren Radler oder alkoholfreies Helles beziehungsweise ein Wasser von BWT, still oder prickelnd?
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Ich trinke sehr gerne Wasser, vor allem von BWT, also bitte ein stilles Wasser. Für mich ein Tipp für Urtyp, Prost Christoph. Prost!
01:00
Danke. Du hast am Sonntag bei der spektakulären Auswärtsniederlage wegen einer Erkältung gefehlt. Wie geht's da aktuell gesundheitlich?
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Ja, also seit gestern geht's mir wieder viel besser. Ich war gestern und heute schon wieder normal da im Stadion und haben mittrainiert. Von dem her ist wieder alles gut.
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Leider war ich nicht dabei, aber ich hab's vom Fernseher verfolgt, ja. Bist wieder fit für Allahs Gerd am Donnerstag?
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Ja, auf jeden Fall. Also ich denke schon. Natürlich werde ich's an der Luft noch merken, aber alles, was in meinem Tank steckt jetzt werde ich raushauen.
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Auf jeden Fall. Mit einer gelinde gesagt, so gravierenden Ergebniskrise haben wir vermutlich alle miteinander net gerechnet. Wir sind derzeit Tabellenletzter.
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Wie geht's dir mit dieser aktuellen, schwierigen Situation? Ich glaube, es ist für niemanden leicht, weil das absolut für keinen das Ziel ist, dass man da unten steht.
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Was einfach so so schade ist, ist, dass wir einfach wirklich
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gut spielen und und Woche für Woche eigentlich auch größtenteils im Match die Leistung am Platz bringen. Aber wir uns einfach nicht belohnen und ja daran daran scheitert's im Moment.
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Bevor wir uns der Gegenwart widmen, freue ich mich einfach einmal.
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Mit dir Zeit zu verbringen, einen Podcast aufzunehmen, dich unseren Fans mal ein bissel vorzustellen, fangen wir mit denen Karrierestationen an und starten wir mit deinen
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ersten Schritten im Fußball Brunn am Gebirge, Nachwuchs ab neunzehn achtundneunzig, also mit sechs Joahn. Wie bist du eigentlich zum Kieken gekommen? Wie du schon gesagt.
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Gebirge, mein mein Vater und mein Bruder haben selber dort gespielt. Dadurch war ich, ja
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seit ich auf der Welt bin, auf dem Fußballplatz dort und habe alles immer miterlebt und wie ich dann schon wirklich am Ball treten habe können, bin ich dort auch eingestiegen im Nachwuchs und
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insgesamt 16 Jahre dort. Das heißt, kurz und in eine fußballverrückte Familie hineingeboren. Ja, genau, also das trifft's gut
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Mit sechzehn, erste Schritte im Erwachsenenfußball, sprangende Kampfmannschaft von Brun am Gebirge. Ja, genau, da waren wir damals.
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In der 6ten Liga war das, genau, Gebietsliga Süd Südost hat die geheißen in Niederösterreich und da sind wir dann im ersten Jahr, wo ich dabei war, eigentlich schon Meister waren, sind aufgestiegen in die 2. Landesliga, also fünftöchste Liga.
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Dort habe ich dann glaube ich vier oder fünf Jahre sogar gespielt in dieser Liga, ja.
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Der nächste Step, dann Christoph, Ebersdorf mit 21 knapp 22 Jahren, wie war die Zeit damals? Wie hat's der Doktor ausgeschaut? Also ich habe.
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Mit 20, 21 dann schon maturiert gehabt, war dann.
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Bundesheer und habe mich dann dazu entschieden, dass ich ja studieren möchte. Habe dann auf der Wirtschaftsuniversität BWL begonnen.
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Und ja, habe das dann insgesamt glaube ich zweieinhalb Jahre durchgezogen, bis ich dann Profi geworden bin
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hast du damals noch ans Profigeschäft geglaubt beziehungsweise wo ein Profifußball in deiner Amateurzeit nur ein Ziel von dir?
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Ja als kleines Kind würde ich jetzt sagen, als junger Buer will man natürlich immer Fußballprofi werden, aber wie ich dann so dreizehn, vierzehn, 5zehn worden bin
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natürlich gar nimmer dran gedacht. Da war dann ja Schulzeit.
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Pubertät, was man halt da so erlebt und ich habe eigentlich nie dran gedacht, dass ich jetzt Profi werden will dann mehr.
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Natürlich innerlich ist es immer ein Traum, aber es war jetzt nicht mein mein primäres Ziel und ich habe jetzt nicht alles dran gesetzt, sondern ich habe einfach.
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Einfach gern nach gefahren mit meiner Freunde jeden Tag trainiert und am Wochenende gespielt, hab Spaß gehabt
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habe viel erlebt und ja, es ist halt dann eins zum anderen gekommen. Ich habe immer wieder gut gespielt, habe dann viele Tore gemacht und.
04:47
Ziemlich bald dann 17-jähriger war ich ein Stammspieler und habe dann ja eigentlich Jahr für Jahr meine Tore gemacht und ich glaube so
04:54
Ich halte die Aufmerksamkeit entstanden für für was höheres ja. Kriegst du vorne richtig informiert bin. Du hast ja gestern in gespielt hast, auch parallel gearbeitet, oder?
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Ja genau, also wie ich dann 2014 bin ich dann zu Ebersdorf gewechselt, eben zu mein Dametrainer da haben wir ein Jahr
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davor noch in der fünften Liga gegeneinander gespielt, also Ebersdorf gegen Brunn, da bin ich Torschützenkönig geworden und er hat mich eigentlich schon nach paar Monaten.
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Quasi fast ein ganzes Jahr genervt, dass ich unbedingt zu Ebersdorf kommen soll, wenn sie Meister werden und ich mit ihnen in die 1. Landesliga mitkomme und
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im Endeffekt ja, hat er sich wirklich sehr bemüht um mich und
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habe ich dann mich dazu entschlossen, dass ich's doch probieren will. Eigentlich war für mich immer klar, ich werde da Brunnen hier wegbleiben bei meinen Freunden und habe dort immer Spaß gehabt und ja, aber dann habe ich mir gedacht, warum nicht? Ich werde das probieren, eine Liga höher und.
05:49
Mich dazu entschlossen und bei Ebersdorf habe ich dann wirklich viele coole Leute kennengelernt, unter anderem den Präsidenten von Ebersdorf, der.
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Eigene Firma hat und bei dieser Firma habe ich dann ziemlich bald, ich glaube nach zwei, drei Monaten, wie ich dort war.
06:04
Ein Jobangebot bekommen, parallel zu meinem Studium und zum Fußball. Das hat sich alles sehr gut getroffen, weil ich war dann im Endeffekt ähm in der Buchhaltung und im Personalmanagement tätig, was sich sehr gut gematcht hat mit meinem BWL-Studium.
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Mit Joris Beginn zweitausendsechzehn, also genau mit die ersten die ersten.
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Immerhin schon 23 Jahren dann eine große Zäsur in dem Leben wechselt werden wir in die Bundesliga. Also da gibt's noch natürlich eine Vorgeschichte. Es war.
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Ebersdorf am Anfang im ersten Halbjahr natürlich nicht leicht für mich die Umstellung, neuer Verein. Ich war wie gesagt 16 Jahre selber Umfeld, Freunde immer gehabt dort und das ist natürlich nicht leicht.
06:44
Nach einem halben Jahr hat das aber dann super funktioniert. Ich habe angefangen wirklich viele Tore zu schießen. Dadurch ist wieder Interesse von weiter oben entstanden und da war ich dann sogar
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im Jahr glaube ich 215 im Frühling war ich dann mal in Altach eine Woche, aber mein Probetraining gemacht quasi. Da war der Damianer die Trainer und war ein guter Freund vom.
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Von dem her die Connections und er wollte mich unbedingt anschauen, hat dann auch gemeint, dass sie mich gern haben wollen würden und ich habe mir das wirklich lange überlegt
07:18
aber ich war mir damals noch nicht so sicher und habe mir gedacht, ja mit Ebersdorf war man an erster Stelle. Wir könnten in der Regionalliga aufsteigen und ich wusste, wenn ich zu Altach gehe, dass eventuell ich dort wahrscheinlich am Anfang in der Regionalliga Westspiel werde
07:31
da habe ich mich dann entschlossen, dass ich gesagt habe, ja ich
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Bebersdorf. Ich fühle mich da zu wohl. Ich arbeite weiter und und spiele halt dann in der Regionalliga Ost hoffentlich, wenn wir Meister werden und ja und so ist dann dazu gekommen.
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Und in der Regionalliga Ost habe ich dann natürlich mit Ebersdorf dann gegen Admiral Juniors zum Beispiel gespielt und ich habe danach wieder ein paar Tore gemacht in in der Liga, ist dann ziemlich gut von Anfang an ja ist losgegangen, bin mir auch wieder mit Gitarre
07:56
und
07:56
bei dem Spiel gegen Atmira habe ich eben glaube ich zwei oder drei Tore gemacht und da waren eben der Olli Lederer und der Jans Baumeister zuschauen und so ist dann eins zum anderen gekommen, die wollten dann unbedingt.
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Auf ein Gespräch mit mir und ja, das hat sich dann wirklich sehr gut angehört und da war von Anfang an klar, ich bin gedacht für einen Profikader, für die erste Mannschaft, also nichts für die Juniors wie bei alt.
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Und ja, das habe ich mich dann wirklich schon gereizt und da habe ich gesagt, okay, das wäre ein Schritt, den den den würde ich gerne machen. Das traue ich mir auch zu, dass ich bei vielleicht Fuß fassen könnte.
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Dann habe ich ja alles stehen und liegen lassen, eben den Job bei aufgeben.
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Natürlich schweren Herzens mich von Ebrisdorf trennt, aber das musste ich einfach machen. Es war ums Eck. Ich bin im 23. Bezirk, habe ich gelebt und
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noch im Bezirk Mödling, wo die Admira ist ähm aufgewachsen, eben durch Brunnengebirge, ist gleich daneben. Von dem her war das alles perfekt. Das hat super gelungen für mich und ich habe mir gedacht, das das probiere ich. Nicht ganz so wertig wie Alter. Genau, das war natürlich ein sehr, sehr.
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Großes Argument, was wenn man mich kennt, weiß man, dass dass mir das umfällt und Freunde, Familie sehr am Herzen liegt. Wie wurden diese anderthalb Saison bei der Admira?
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Die ersten Monate sehr aufregend, sehr spannend. Es war ja, alles neu. Ich muss dazu sagen, ich
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habe vor drei Jahren maximal viermal die Woche Training gehabt am Abend
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und dann am Wochenende das Spiel immer bei. Von dem her stärkt man dann ein in die Vorbereitung, wo man bis zu neun Einheiten.
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Die Woche, wo man dann ein, zwei Spiele auch noch hat in der Woche. War natürlich für meinen Körper eine Wahnsinnsumstellung und
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Am Anfang natürlich ja bist einfach aufs Stadion gefahren, hast trainiert, bist heim, bist schlafen gegangen und das waren die ersten Monate so
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Bis ich mich verfangen habe und dadurch, ja, war aber trotzdem sehr aufregend und entspannend, was ich da gesehen habe und
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Ja, es ist dann immer besser geworden, dann habe ich die ersten Einsätze bekommen, auch in der Bundesliga und durfte auch schon treffen, also es war dann eher ein cooler Start.
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Ja und dann war die Sommerpause und da ist man dann nicht so gut gegangen. Das war dann ja eher eine schlechte Phase von mir, wo man nichts gelungen ist, wo ich auch körperlich wieder.
10:13
Bekommen habe und dann habe ich wenig gespielt. Aber irgendwann habe ich dann die Chance im Cup bekommen. Habe danach drei Tore gegen Rietzing gemacht und habe den Zeitpunkt habe ich dann noch in der Bundesliga von Anfang an spielen dürfen. Und ist auch gut funktioniert und
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habe ich eine Phase gehabt, wo ich in sieben Spielen sieben Tore hatte.
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Das ist ja natürlich in der Bundesliga und auch für einen Stürmer nicht alltäglich. Da war ich sehr stolz auf mich und das hat mir dann wieder weitere Türen geöffnet.
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Mhm, die nächste Tür. Es ist ja dann Schlag auf Schlag gegangen. Ja genau, also die Austria hat sich auch wirklich wieder sehr um mich bemüht
10:47
die waren zu dem damaligen Zeitpunkt auch an zweiter Stelle und es war immer, ich werde mir aber ja, hat man sich nicht gefreut, wenn man zu Austria gefahren ist oder wenn die Austria gekommen ist, man hat gewusst, man hat kaum Bälle, sie spielen sehr
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Fußball mit dem Thorsten Fink damals noch. Dazu waren sie auch ja berechtigt und Vizemeister, also.
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Da wirklich eine sehr gute Zeit, haben international auch für Aufsehen gesorgt, ja, das ist das macht er sich gesucht habe.
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Danke. Ja und da habe ich mich dann dazu entschieden, dass ich das auch machen möchte. Das war im Sommer 2017 Wiener Austria. Das war dann schon irgendwie andere Nummer, oder? Ja, genau, also wie gesagt, die Astrid
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als Vizemeister gewesen. Sie haben international gespielt, waren wieder eben qualifiziert für die Europa League.
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Das war noch dann wirklich auch mein Ziel von mir und ein Traum, wie ich gesehen habe, dass bei Admira funktioniert, dass ich.
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In der Bundesliga, dass ich dann nochmal einen Schritt mache, wo ich dann auch vielleicht international Spieler bekomme.
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Die Entscheidung austria, aber ich muss sagen, die Umstellung von Ebersdorf auf Admira war schwieriger, wie hat Mira auf Austria? Weil ich da eigentlich schon
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professionellen Fußball dann kannte, das Training kannte
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Natürlich war's wieder eine andere Intensität von der Spielweise auch her, was immer unterschiedlich ist bei den verschiedensten Vereinen. Von dem her habe ich auch wieder Zeit braucht paar Monate, aber weil wir so viele Spiele hatten auch international
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ich oft zum Einsatz, habe dann auch wirklich sehr, sehr erfolgreiche Zeit in der Europa League gehabt. Ja, das war schon eigentlich
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ähm mein größtes Highlight jetzt aktuell in meiner Karriere, dass ich da international.
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Dürfen in der Europaliga und auch einige Tore gemacht haben. Christus bitte Austria, weißt du dann vier Jahre. Großteil ist eine sehr erfolgreiche Zeit, bewerbsübergreifend.
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144 Spiele und 69 Torbeteiligungen
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fast klingt echt gut jetzt wo du sagst so bewusst war man das nicht
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aber ich weiß natürlich um meine Stärken und die sind schon immer gewesen einfach, dass ich
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sehr geradlinig und mit hohem Tempoversuch zum Tor zu kommen und
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schnellstmöglich den Abschluss zu suchen und ja, ich kann mich eben erinnern, auch an die letzten Jahre bei der Austria war es einfach so, man bekommt nicht viele Chancen als Stürmer, man man hat einfach
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probieren müssen mit jeder Aktion, die du vorne im letzten Drittel im Strauchraum hattest, das Tor zu zielen, um erfolgreich zu sein und das eignet man sich dann auch irgendwie an und man ist dann noch fokussierter und konzentrierter beim Abschluss,
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Man wird nicht so oft die Chance bekommen und ja, das hat mich dann in die letzten Jahre auch irgendwie geprägt und
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von dem her, glaube ich, kann man sagen, dass meine Torquote vielleicht daher stammt, dass ich sehr schätze, eine Torchance zu haben im Match und.
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Dann versuchen mit allem, was geht zu nutzen, ja.
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Tour sicher, der Debut im Team, siebter9ter, 220, Nationalteam-Premiere. Was deine Erinnerungen daran.
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Ja, also ich muss dazu sagen, der Moment, wo ich das erste Mal überhaupt auf Abruf gestanden bin, das war.
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Ein Jahr davor im Sommer oder Ende im Mai, das war ein unbeschreibliches Gefühl, also.
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Meine Eltern haben mich angerufen, ich habe das gar nicht mitgekriegt, weil ich eigentlich nie die Pressekonferenzen vom Nationalleben geschaut habe, wo die Kadernominierung war. Weil mich das ja, das war einfach so weit entfernt für mich.
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Aber ähm ja, auf einmal war ich auf Abruf, sprich.
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Sozusagen war ich auf einmal im im Fokus vom Teamchef und
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Generell war dann das Thema National, die auf einmal präsent und ja, das war überragendes Gefühl, also eine Art von
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Belohnung für den Fleiß und mein mein die Arbeit, die ich reingesteckt habe und auf was ich auf mich genommen habe und was ich alles geopfert habe. Eigentlich ja, das war die die größte Belohnung, die man kriegen kann.
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Und dass es dann schlussendlich dazu kommt, dass ich ein Jahr oder eine ein Viertel Jahre später sogar nominiert werde.
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Und dabei sein darf, ja, dann da glaube ich, brauche ich nicht viel dazu sagen, dass dass träumt sicher in jeder Profispieler dann, ja.
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War ein überragendes Gefühl, also dort dabei zu sein. Die Leute kennenzulernen, die man aus dem Fernsehen oder von.
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Deutschen Liga oder was weiß ich wo kennt. Ja, es war echt cool, also es wäre echt nie mein Leben vergessen.
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Äh Rückblick auf deine Violett. Was sind so deine deine Highlights beziehungsweise was ist dein was ist der Resümee? Monster auf die vier Saison ein.
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Bei Australien gab's auf jeden Fall sehr viel Höhen, aber auch einige Tiefen. Auf jeden Fall, wie ich schon erwähnt habe.
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Beste Highlight war einfach die Zeit, die im Europa-League-Spiel haben in meinen ersten halben Jahr, wo ich eben viel spielen habe dürfen und viele Tore gemacht habe. Das war echt.
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Sehr besonderes in meinem Leben und.
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Ansonsten die Saison vor zwei Jahren, wo ich sehr, sehr viel Tore schießen habe können, bei der Austria war auch ein.
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Für mich und ja ansonsten
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Gab's eigentlich immer wie ein Achterbahnfahrt rauf und runter? Ich glaube, es ist jedem bekannt, was in den letzten Jahren passiert ist bei der Austria. Das hatte sehr, sehr viele Gründe und.
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Natürlich war's dann zeitweise auch nicht leicht und auch stimmungstechnisch sehr schwierig sich selbst nochmal zu motivieren, alles rauszuhauen, wenn's eigentlich nicht so gut rennt und
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die große Kunst, dass man da immer dranbleibt und sich Tag für Tag wieder pusht aufs Neue.
16:18
Du hast von von einer Hochshop angesprochen von äh negativen Dingen. Was nimmst von
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diesen Dingen mit. So als als Lernfelder für ihr Leben.
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Ja, auf jeden Fall, dass man dass man sich immer bewusst ist, dass nicht immer nur rumrennt im Leben, dass immer Sterne in den Weg kommen und ja, dass man einfach
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Hindernisse, Hürden überspringen muss und dran arbeiten muss an sich immer
16:44
wir dann natürlich auch noch mehr dir Folge schätzt und die positiven Dinge im Leben und das ist glaube ich das Größte daran, dass ich dadurch wirklich angefangen habe.
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Dinge zu schätzen, die vorher einfach selbstverständlich waren oder die die ich nicht so gesehen habe, ja.
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Christoph, vor kurzem der Wechsel nach Linz zum Lars, nach den Turbulenzen im letzten Sommer Verteilerkreis ist der Weg.
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Generell net so überraschend gewesen, wieso der Schritt mit 28 Jahren
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gerade zu uns. Ja, einerseits ist kein Geheimnis, dass der Lars die letzten Jahre überragend performt hat, dass sich da wirklich
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was Großartiges entwickelt hat und wirklich ein sehr, sehr starker Verein, starke Mannschaft, ein super Kollektiv da entstanden ist. Das war wirklich
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sehr faszinierend für mich. Ich habe natürlich oft gegen einen Lars gespielt mit der Astria.
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Dadurch habe ich hartnah miterlebt, wie schwierig und wie anstrengend es sein kann.
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Zu spielen und gegen den Verein zu spielen, das ja war dann auch im Endeffekt
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Ähm natürlich vor allem muss man sagen, die internationalen Erfolge, also das war ja echt ein Wahnsinn. Ich habe ja jedes Spiel verfolgt international vom Lars.
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Und ich habe mir gedacht, ich will das unbedingt wieder leben. Ich hab's kennengelernt bei der Austria damals. Ich weiß, wie sich das anfühlt und das war dann mein absolutes Ziel. Also ich wollte dann unbedingt.
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Nochmal das erleben, dabei sein, international zu spielen und bin dann im Endeffekt froh, dass ich das den Schritt gemacht habe, dass ich's geschafft habe, daher zu kommen und
18:14
jetzt auch international spielen zu dürfen wieder
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Danke so wer da mal gleich immer mit Christoph Mondschein über weitere spannende Themen so zum Beispiel.
18:22
Liebe und Low Carb Mentaltraining und guten Energie
18:26
unkonventionelle Wege und wie er uns aus dem Tabellenkeller rausholen will.
18:30
Als Partner des Lask interessiert uns nicht nur wer gewonnen hat, denn wir sind Lars, genau wie du, urtypisch Ziffer. Im Sommer bist du also mit großen Ambitionen zum Lak gekommen. Wie.
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Dich die Truppe damals aufgenommen
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Ja also wirklich überragend. Ich habe mich ab dem zweiten Tag wohl gefühlt. Ich muss sagen, der erste Tag ist immer sehr angespannt, bissel Nervosität dabei, wie wie sind alle. Man kennt sich halt nur vom gegeneinander spielen.
19:05
Vom Fernsehen und da weiß man nie so recht, passt du dazu.
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Gut an bei den anderen, aber ja, es war einfach wirklich ein angenehmes Klima. Ich bin reingekommen. Es waren alle nett, freundlich. So wie man sich's halt erträumt und ab dem zweiten Tag war ich ganz ich, so wie ich einfach immer bin und dass ich dann auch gut
19:23
ziemlich gut ankommen, denke ich und mittlerweile ja kommt man vor, wie wenn ich schäbig da wäre.
19:28
Klingt sehr cool. Hast schon irgendwelche Spiele vorher persönlich kennt? Ja, also in in BC, in Michel habe ich natürlich kenne, die Sawina.
19:35
War auch früher bei der Austria natürlich, haben auch den selben Berater seiner Nonkel in in Seppe Michael, von dem her hatte man auch früher immer wieder Kontakt.
19:44
Miteinander und ansonsten ja in in Gassi, also in in alle Schlagerkennen habe ich beim Nationaleam kennenlernen dürfen. War auch ein cooler Typ damals schon und ja, es hat alles passt, also.
19:54
Nach wenigen Wochen der erste Rückschlag gleich a Verletzung zum Start. Wie war das so? Ja, ich glaube, man erwartet sich einfach, wenn man wo neu hinkommt.
20:04
Natürlich alles gleich positiv ist, dass alles aufgeht, was man sich vornimmt, das ich war komplett motiviert
20:11
Schade, dass dann gleich in der ersten Woche ein ein minimaler Rückschlag schon war, wo ich drei Tage aussetzen müsste. Habe ich mich aber schnell wieder erfangen und habe dann auch gleich im ersten Cup-Spiel starten dürfen.
20:21
Ist dann leider noch zwanzig, fünfundzwanzig Minuten, ja
20:24
passiert, dass ich ein Muskelbündel ist, mal zugezogen habe. Habe mich natürlich sehr getroffen, nicht nur körperlich, auch mental, also es ist echt nicht das, was man sich zu einem Saisonstart wünscht und vornimmt, noch dazu beim neuen Verein
20:38
war dann nicht einfach für mich, aber umso mehr wollte ich schneller zurückkommen, umso ehrgeiziger bin ich geworden und umso ja, überhastet habe ich natürlich.
20:47
Den Wiedereinstieg gemacht und da habe ich ziemlich bald gemerkt nach den Bayern, dass eigentlich nicht gut ist und dass ich's noch extrem spüre. Habe zurückstecken müssen, habe wieder mir zwei, drei Wochen mehr Zeit genommen und habe das wirklich super aushellen lassen und
21:02
mittlerweile spüre ich von dem ganzen gar nichts mehr und jetzt geht's mir auch ja.
21:07
Woche für Woche viel besser. Fühle mich wirklich besser, schon wie ich damals eigentlich zum Rast gekommen bin vom Fitnesslevel her, von meinem Körper her. Also bin ich echt schon sehr weit, ja.
21:17
Das klingt super. Bei Verletzungen hast du es ja in der Vergangenheit immer geschafft, relativ rasch zurückzukommen, habe gehört, dass du dir da seit Jahren immer wieder.
21:25
Energie von draußen holst. Also damals in Eberxdorf habe ich eine spezielle Person kennenlernen dürfen
21:35
Eine äh mittlerweile ähm eigentlich meine beste Freundin jetzt. Das war ein ein sehr spezieller Weg, um.
21:42
Kein alltäglicher, glaube ich. Das ist sehr viel mit Mentaltraining, mit Kinesiologie, energetische Arbeit, also
21:50
es ist sehr komplex und sehr schwierig jetzt ähm in kurzer Zeit auf den Punkt zu bringen. Das muss man einfach gemacht haben. Im Endeffekt hilft mir das sehr.
21:58
Mich selbst zu reflektieren, mich mental zu verbessern, mit Rückschlägen und
22:04
auch mit Höhenflügen besser umzugehen und die richtig einordnen zu können. Also sehr, sehr.
22:10
Viel und ein weitreichendes Thema, das ich eben seit der Zeit in Ebersdorf schon mache und wo ich sagen muss, ohne den ganzen wäre ich da auch nicht jetzt, wo ich bin
22:20
von dem her hilft mir das natürlich auch sehr bei Verletzungen eben zu deiner Frage zurückzukommen. Was haben wir ganz andere Sichtweise von einer Verletzung und man erkundet auch bissel
22:31
psychologisch eben mental die Ursache von Verletzungen und.
22:35
Ja um umso schneller man glaube ich im Kopf ein klares Bild von sich hat, von der Situation, umso schneller kann dein Körper deine Zellen auch auch regenerieren und heilen dementsprechend und ich glaube, das ist so das Geheimritt.
22:48
Bei dem Ganzen, ja, dass zuerst im Leben generell der Kopf einfach immer
22:53
Hauptrolle spielt und der Körper dann nur ein Produkt von von seinen Gedanken, von seinen Emotionen und Gefühlen ist und von dem her kann man sehr viel, wenn man da an sich mental und im Kopf arbeitet
23:06
sehr viel an seinen Körper sehr positive Auswirkungen erzielen.
23:10
Vorstellen, ist das ritualisiert oder sind das so einzelne Situationen, die's da das da rausnimmst
23:17
Ich meine, da könnte ich jetzt hier ausschweifen, aber ist wirklich also ich muss sagen, sieben Jahre. Ich glaube, über
23:24
30, 40 Einheiten pro Jahr, die ich gemacht habe, also es ist eine Menge an verschiedensten Techniken zusammenkommen. Ja im Prinzip kann man sich so vorstellen.
23:35
Wie ich schon gesagt habe, in erster Linie geht's um einen Kopf, um die Gedanken, die Emotionen, wie man sich fühlt.
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Wie man sich gefühlt hat, was kann man seine Emotionen in Griff kriegen und sich anders zu fühlen, um dadurch.
23:48
Seine Zellen im Körper in eine positive Richtung zu bewegen, also.
23:54
Man man spricht viel, man arbeitet Themen auf. Es geht wirklich um vieles Allgemeines und im Endeffekt ja.
24:01
Kann man das dann so auf den Sport doch hinprojizieren und dann gezielt auf Erfolge und und Ziele hinarbeiten.
24:09
Du hast wenige Zeit a deine Ernährung umgestellt auf Ketogen, das heißt keine Kohlenhydrate mehr quasi Low Carb
24:17
da war wirklich eine Phase bei der Austria, ich glaube
24:20
Kurz bevor Corona begonnen hat, habe ich angefangen, mich sehr, sehr intensiv mit der Ernährung zu beschäftigen, auch aufgrund, dass ich bei der Austria dann am Ende schon immer wieder Verletzungen hatte, vor allem Muskelverletzungen und.
24:33
Wie ich mir gedacht habe, ja ob das wirklich mit der Ernährung so zusammenhängt, dadurch viel recherchiert, auch eben viel mit meiner Freundin ähm drüber geredet. Von dem her bin ich dann drauf gekommen und
24:44
auf die Methode Low Carb in ketogene Ernährung, um quasi auf
24:49
Deutsch gesagt, ja, dass man mehr in dem Fettstoffwechsel lebt und seine Energie von den Fettzellen im Körper, die ja eigentlich unendlich sind, von dort bezieht
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und habe das auch lange ausprobiert, also fast ein halbes Jahr.
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Und muss sagen, ist mir wirklich sehr, sehr gut gegangen, aber natürlich spielt auch der Kopf immer eine Rolle bei Ernährung und es war dann schon recht mühsam, auch aufgrund von Corona. Wir haben dann viel also kaum trainiert, wir waren dann viel daheim und.
25:18
Ist dann auch schwierig gewesen, das durchzuziehen, aber mittlerweile probiere ich noch immer viele Dinge aus, aber finde immer besser, einen Weg für mich und
25:28
Generell ist es Low-Carb, das behalte ich mir schon immer bei, vor allem am Abend, weil es am Abend oft nicht notwendig ist, noch Kohlenhydrate zu essen, da man ja am Abend wenig Energie braucht und von dem her dann einen besseren Schlaf hat und über Nacht einfach besser regenerieren kann. Das ist der Sinn dahinter, wenn man im Fettstoffwechsel auch ist und
25:47
der Körper nicht zu viel Energie braucht, um jetzt die Kohlenhydrate zu verwerten.
25:51
Du hast ja gesagt, dass beim Lars in Sachen Ernährung hochprofessionell gearbeitet wird. Wie siehst du die Arbeit beim Lastkin-Vergleich zu deinen bisherigen Stationen?
26:00
Ja, also sehr, sehr positiv, wirklich. Ich war total überrascht, wie professionell hier gearbeitet wird. Jetzt nicht nur im Ernährungsbereich, auch im Fitness.
26:09
Von dem her
26:11
zur Ernährung kann ich nur sagen, ich ich freue mich jeden Tag, wenn ich in Dürle und seinen Ernährungsberater sehe, weil's wirklich Spaß macht, mit ihm über alles zu reden. Ich bin wirklich ähm sehr intensiv in dem Thema, Ernährung immer wieder und von dem her
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ja gibt auch super Tipps und er kümmert sich wirklich, dass immer alles passt und es ist ähm.
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Sehr abwechslungsreich, riesen Auswahl, ich meine auch Nahrungsergänzungssachen an Riegeln, Proteinshakes, also es macht richtig Spaß auch sich gesund zu ernähren, wenn man solche, ja wie soll ich sagen, solche Angebote hat wie hier und das ist schon cool, ja.
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Der Oliver Klarsner. Vor einigen Jahren hat.
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Den Spruch geprägt waren's zum Lars kommst und warst dann mit drei bis sechs Monat, bist äh das Spiel abgenommen hast und die Trainingsintensität da mal schaust, äh wie siehst du das? Ja, nach vier Monaten glaube ich oder viereinhalb Monaten kann ich sagen, da hat er recht, also ich weiß genau jetzt, was er meint
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es ist echt sehr sehr intensiv, also es ist ja eine sehr intensive Spielweise, aber man muss dazu sagen, es ist auch.
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Eine sehr erfolgreiche Spielweise aufgrund der letzten Jahre, also man sieht
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was man für Erfolge erzielt hat und ich merke das auch Tag für Tag und auch vor allem sehe ich's bei den Spielern, die schon länger da sind, wie erfolgreich man sein kann und wie gut das sich das auch auswirken kann auf auf sein eigenes Spiel, in was für Szenen, in was für
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Aktionen man im Spiel auch dadurch kommt.
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Und umso mehr gebe ich jetzt Gas, umso mehr will ich, dass so schnell es geht, ähm mich dran gewöhnen und das umzusetzen. Von dem her, also ist wirklich so, muss man sagen, dass es natürlich intensiver ist als
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bisher bei meinen Stationen
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zum Thema unkonventionelle Karrierewege. Wie Thomas Goickinger Rene Renner und einige andere Laskia bist da du kein klassischer Akademiespieler.
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Wurde es für ihn ihr Thema, bist du unterm Radar von Skauz geflogen oder hat's für dich einfach net ins Ausbildungskonzept?
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In die Lebensplanung gepasst, in einer Akademie zu gehen.
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Ich war wirklich sehr gerne einfach mit meiner Freunde zusammen und habe Fußball eigentlich immer nur gespielt
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aufgrund von Spaß und ja als Hobby und weil weil ich einfach meine Freunde dort gehabt habe und
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ja, ich mich eigentlich jeden Tag in der Schule nur drauf gefreut habe, dass ich zum Training kann und die ganzen Leute dort sehe
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Von dem her war das immer so in meinem Kopf und auch von meinen Eltern aus war da eh nicht irgendwie ein Druck. Du musst jetzt versuchen in eine Akademie zu kommen. Du musst nicht versuchen Fußballprofi zu werden, sondern.
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War ganz frei immer meine Entscheidung, was mir Spaß gemacht hat, ob ich machen dürfen und so hat sich das dann eigentlich meine ganze Kindheit durchzogen und im Endeffekt dann
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gab's bei uns natürlich diese Landesausbildungszentrum auch in Mödlingen, wo ich auch dabei war, also da waren immer von den quasi nicht.
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Um nicht professionellen Vereine noch aus der Umgebung die ganzen Spieler zusammen, die halt immer
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bissel besser aufzeigt haben oder wie wir halt so sagen kann als Kind, die auffälliger waren und da war ich eh auch einige Jahre dabei, aber es hat sich dann nie irgendwie ergeben, dass ich jetzt in der Akademie von Admira oder von Rapid oder Austria gehe.
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Sondern
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es war bei mir einfach so, dass ich mich auch nicht wohl gefühlt hätte, wenn ich weggehe von dort, wo's mir Spaß macht, wo alles passt und was für mich einfach schon normal war und da war nie der Anreiz da oder einfach auch vielleicht war ich zu schüchtern oder zu unentschlossen und zu wenig Selbstvertrauen gehabt, dass ich jetzt sage, ich ich will unbedingt eine Akademie und
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C-Zeit ist dran, dass ich Fußballberufe werde
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man muss zusammen dampft äh zwei Sätze für den Schritt zum Profifußball zu gehen dann im Endeffekt doch Ausschlag gewinnt.
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Einerseits mein Alter, wo ich mir dann schon gedacht habe, wenn ich's jetzt nicht probiere, dann wird's, glaube ich, nie wieder gehen mit dreiundzwanzig Folgen und andererseits, das ist die Admira war und ich einfach
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gewusst habe.
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Wie Diad Mira schon tickt, einfach weil sie quasi ums Eck von mir waren und ich gewusst habe, wenn ich's wo schaffen würde oder wenn ich wo viele Einsätze bekommen kann, dann dann bei der und das war so irgendwie mein mein Zugang zu dem Ganzen dann.
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Christopher sicher nicht viele wissen. Du hast ja einen starken privaten Bezug zu Oberösterreich, deine Freundin kommt aus dem Bezirk Scherding, genauer gesagt deine Schwiegereltern leben in Zella an der Brahm, das ist nur wenige Kilometer von entfernt.
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Da wärst vermutlich, worauf ich hinaus will. Sante Schwieges
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Im Räderlager zu Hause eher neutral oder richtige. Also jetzt auf jeden Fall richtige Lasla. Davor muss ich sagen, haben sie eigentlich nichts mit Fußball am Hut gehabt und
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nicht meine Freundin von dem her waren die da ganz neutral und ab jetzt sind sie komplett äh schwarz-weiße Fans.
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Die ist ja dann unsere Fans sicher gern, äh wird bei dir zu Hause viel debattiert über Fußball, also wahrscheinlich äh im Haus der Freundin und der Schwiegereltern net unbedingt, aber
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deiner Familie. Ja, bei meiner Familie auf jeden Fall, also ich bin auch ständig in Kontakt mit denen jetzt, wo ich in Linz bin, früher in Wien, wie ich noch war, habe ich's fast jeden zweiten Tag besucht. Mein Bruder auch
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spielt selber noch im Alter von 37 ähm in den Hobby-Liegen und von dem her ja, also sie kommen auch soft, es geht nach Linz
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zuschauen. Ich meine verletzt, aber sie waren trotzdem schon dreimal da und haben zugeschaut, besuchen mich hier und von dem her wird da ständig eigentlich.
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Tatsächlich über Fußball geredet und mittlerweile muss ich sagen, bei meinen Schwiegereltern auch, vor allem.
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Schwiegerpapa schaut auch jedes Spiel schon von mir im Fernsehen, auch wenn ich nicht dabei bin, schaut er jedes Spiel vom Lars, von dem her ist er schon sehr interessiert an dem Ganzen.
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Beim Transfer bist du folgendermaßen zitiert worden, mit dem Last möchte ich in Zukunft noch Rekorde brechen und historische Erfolge fehren.
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Äh die erste Saison in Linz war sicherlich eine andere. Wie gehst du mit einer so veritablen Krise als Sportler jetzt an?
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Aufgrund der letzten Jahre, wie ich schon erwähnt habe, ist beim Lars so viel passiert und.
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Sie waren so erfolgreich, dass ich da eigentlich immer gedacht habe, es kann nur weitergehen so und es es es ist so viel möglich noch und
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sie werden so oft knapp dran an einen Titel zu holen und das war einfach mein Ziel, dass ich daherkomme und mir einen Last Titel gewinne
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bloß international vielleicht eben auch neue Rekorde aufstellen, noch weiterzukommen, noch mehr Sieger einzufahren und
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ging noch spannendere Gegner zu spielen. Das waren meine Ziele oder sind meine Ziele. Es ist ja alles möglich. Das ist jetzt nur eine Phase, wo ich mir ganz sicher bin, weil ich da auch jeden Tag ähm in der Kabine und.
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Ganzen mitbekommen, wie die Stimmung ist. Es ist
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trotzdem weiterhin in dem Sinn positiv und alle sind motiviert und sehr ehrgeizig, da schnellstmöglich rauszukommen aus dieser Phase, vor allem vom letzten Tabellenplatz und
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da bin ich noch ganz sicher, dass das bald passieren wird. Im Endeffekt ist es einfach auch so, dass die Leistungen ja prinzipiell über weite Strecken in den Spielen passt. Es fehlen lediglich die Tore
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da müssen wir uns echt noch weiterentwickeln und jetzt anfangen, die Tore zu schießen und
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vielleicht ab und zu auch ja noch konzentrierter und konsequenter zu verteidigen, dass man dann weniger Tore bekommen
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Das heißt, dir hilft das mentale Coaching für Stabilität in so einer schwierigen Situation, dass du da bei dir bleibst, dass du fokussiert sein kannst.
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Ja, also für mich persönlich auf jeden Fall kann man's viel mitnehmen, aber natürlich ist es nie einfach, ähm wenn man tagtäglich mit so Sachen konfrontiert wird oder einfach in dem ganzen negativen Flow
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drin ist, dann muss man natürlich umso mehr an sich arbeiten, dass man das wegsteckt und dass man das Ganze irgendwie auch einen positiven Nutzen draus zieht, ja.
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Beim Lars kann man aus Fensicht die Situation Tabellenletzter zu sein, entweder lebt oder.
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In meinem Alter ist schon etwas länger her. Ich hab's schon erlebt in der Kurven sind wir zum Teil etwas geschockt. Äh wie ist die Stimmung in der Kabine bei den Jungs?
34:13
Ich hab's hier grad vorhin gesagt, also es ist jetzt
34:17
Trauerstimmung und dass wir alle extrem schlecht miteinander umgehen oder was weiß ich, also es ist wirklich weiterhin ein super Charakter in der Mannschaft, generell, es ist der Zusammenhalt absolut da, ist
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ist jeder motiviert, es ist jeder ehrgeizig, alles dafür zu tun, dass man da rauskommen und das sind auf jeden Fall mal die Grundtugenden und.
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Basics, dass man das auch schaffen und die sehe ich wirklich zu 100 Prozent in jeden hier.
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Von dem her bin ich mir ganz, ganz sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Natürlich muss ich dazu sagen, keiner ist jetzt über happy, über also überaus glücklich und freut sich und.
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Lacht rund um die Uhr, weil wir am letzten Tabellenplatz stehen
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Das ist uns schon jeden bewusst und ich glaube, das weiß auch jeder ganz genau, was das bedeutet und was das heißt, aber eben umso mehr will ein jeder jetzt noch mehr geben und ist noch motivierter da, dass ma uns da rausziehen.
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Christoph, du bist mit 29 Jahren einer der älteren Spieler in der Kabine. Wie kannst du da auch mit deiner bisherigen Erfahrung positiv einwirken? Also
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ich fühle mich noch nicht so alt, wie ich wirklich bin und ich hoffe, ich schaue noch nicht so aus, aber ja, ich bin irgendwie ganz anderer, ein ganz anderer Typ, als dass ich mich da jetzt
35:35
wie soll ich sagen, dass ich da extrem eine Führungsrolle einnehmen würde. Ich bin da eher.
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Mehr für die gute Laune zuständig, für den positiven Spirit, aber jetzt nicht, dass ich versuche, mit vielen Leuten
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da, dass ich da jetzt so viel bewegen kann, da bin ich eher nicht der Typ dafür, aber da haben wir wirklich ganz ganz viele andere Spieler, die das super können und die das auch die ganze Zeit machen
35:56
Von dem her muss ich da echt sagen, ich bin nicht der Typ, dass ich da jetzt
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meiner Erfahrung oder das, was ich erlebt habe, dass ich da jetzt extrem ähm aus mir rausgehe und vielen Leuten da jetzt weiterhelfen kann
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Ja, durch gute Stimmung positiv einwirken. Genau. Ähm wer san die die Jungs, die da vorne wegmarschieren in der Kabine?
36:17
Ja, also auf jeden Fall der der Gassi, der Schlager-Alex, der
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James wirklich, die sind sehr bemüht
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der Krieger Filipovic später, also ja sind eh einige, also es ist wirklich ein guter Spirit in der Mannschaft und.
36:35
Schauen auch alle wirklich gut drauf, dass da alles passt, ja.
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Bei den Fans geht aktuell etwas die Angst um ob und wann die Mannschaft die Kurven in der Saison kratzt. Wie wollt ihr das schaffen diese sprichwörtliche Kurve zu kratzen? Rein sportlich gesehen auf jeden Fall, dass wir die Tore machen, dass ma die Chancen, die ma uns erarbeiten
36:54
und raus.
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Die wirklich bald schon unzählige Chancen, dass man die verwerten. Also ich glaube, das wär der erste Schritt, den wir sportlich machen könnten, um erfolgreicher zu sein.
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Und andererseits von der Mentalität her, von der Einstellung ja, habe ich jetzt eh schon erwähnt, dass das passt alles, das ist absolut gegeben. Jeder ist zu 1hundert Prozent dahinter, sie noch verbessern zu wollen, dann noch einen draufzusetzen und
37:19
alles, was sich rauszuholen
37:20
Man sagt ja, die beste Medizin gegen eine sportliche Krise ist ein Sieger. Innerhalb weniger Tage habt's ihr jetzt gehört, zwei Möglichkeiten dazua. Gleich am Donnerstag gegen Allahs Kerte in der Konferenz League. Wie legt sich das Spiel an?
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Ey, genauso wie die anderen Spiele auch in und vor allem in der Konferenz League. Wir wissen mittlerweile nach den drei Spielen, gegen jeden Gegner, dass ma
37:40
absolut auch jeden schlagen können, dass man auch ein Favorit für den Gruppensieg sind. Das ist unser Ziel. Wir wollen absolut alles reinhauen, um drei Punkte zu holen und
37:50
ja, dann werden wir so wie immer voll motiviert und mit 100 Prozent an das Ganze rangehen
37:55
den Schwung mitnehmen für Sonntag. Es wird dann schon richtig wichtig daheim gegen die Tiroler gut gehen kann. Wie schafft ihr den Befreiungsschlag in der Bundesliga?
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Ja, so wie du gesagt hast, wir holen uns jetzt mal drei Punkte, machen hoffentlich viele Tore am Donnerstag.
38:13
Und nehmen den Schwung mit für Sonntag. Wir haben gesehen, im Cupspiel gegen Tirol, dass dass man wirklich sehr sehr viele Chancen haben können gegen sie, dass unser Spiel wirklich super funktioniert.
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Aber wir müssen die Chancen verwerten und die Tore erzielen, ja. Dann bin ich mir sicher, dass wir auch in der Liga jetzt endlich
38:30
drei Punkte holen und äh ja schleinigst vom letzten Platz wegkommen.
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Abschließend noch eine Frage zu deiner Zukunft. Ich habe eingangs gesagt, fuffzig Prozent Torquote bei der Austria. Was dürfen sich die Fans von dir in der laufenden Saison noch erwarten?
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Ja hoffentlich dasselbe dazu werde ich auch alles tun und wirklich bin höchst motiviert, dass ich schnellstmöglich topfit wäre und dann möglichst viele Spielminuten habe haben kann und dann dann bin ich mir sicher
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Torchancen werde ich scheinbar reinhauen.
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Christoph, großer Dank für deine Zeit, speziell in dieser schwierigen Phase der Saison ist so ein Interview sicher net ganz so leicht, super, dass du dabei warst beim Live Radio Last Podcast neunzehn null acht präsentiert von Zipfer, Urtypischer Partner des Lask.
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Danke, hat mich sehr gefreut und hoffentlich bis bald. Alles Gute vor allem Gesundheit.
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Gute Energie, zieh Wasser beim Torschuss und hoffentlich noch viele tolle Momente in schwarz-weiß. Dankeschön, tschau, servus. Neunzehn null acht. Der Live-Radio Last-Podcast.