Vorgedacht

Astronomische Entdeckungen, Evolutionstheorien, politische Intrigen - dazu muss man nicht in die Neuzeit schauen. Viel spannender ist es, an den Anfang des Denkens zu gehen. Vorgedacht zeichnet die Geschichte des (europäischen) Denkens nach und bietet damit pro Episode mindestens ein Aha-ach-wirklich-Erlebnis.

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019 Glaubensinterlude


 

Gleich zu Beginn möchte ich mich entschuldigen, sollte ich mich zu weit vorgewagt haben. Ich möchte mit dieser Folge keineswegs Stellung gegen die genannten Religionen beziehen.

Ich bin über ein Buch (oder besser über zwei Bücher) zu einem recht spannenden Thema gestolpert, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Außerdem passt es ganz gut zu den aktuellen Episoden.

Die Bücher sind beide von Jan Assmann, einem Ägyptologen, der sich fragt, welche Folgen der Übergang vom Polytheismus hin zum Monotheismus hat.

Schon in seinem Buch Moses der Ägypter* wird dieser Übergang beschrieben. Ausgeführt wird Die Mosaische Unterscheidung* dann in dem Buch, das den entsprechenden Titel trägt.

Gerne verweise ich auch hier noch einmal auf die aktuellen Folgen des Trojaalert, der sich derzeit mit dem Alten Testament auseinandersetzt.

Über Kommentare und Rückmeldungen freue ich mich hier ganz besonders. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich selbst von den präsentierten Überlegungen halte.
Hier noch das versprochene “Zitat”:

Ihr fragt: Womit sollen wir vor den Herrn treten, diesen großen und erhabenen Gott? Was sollen wir ihm bringen, wenn wir uns vor ihm niederwerfen? Sollen wir einjährige Rinder als Opfer auf seinem Altar verbrennen? Können wir ihn damit erfreuen, dass wir ihm Tausende von Schafböcken und Ströme von Olivenöl bringen? Sollen wir unsere erstgeborenen Söhne opfern, damit er uns unsere Schuld vergibt?
Der Herr hat euch wissen lassen, was er von euch erwartet! Achtet auf das Recht, erweist einander Gutes, tut nichts ohne euren Gott. (Micha 6, 6-8)

 


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 2013-01-08  35m