Die Leichtigkeit der Kunst

Der Podcast “die Leichtigkeit der Kunst” bringt dir regelmäßig unbefangene Kunstgespräche aus ganz Deutschland. Ich liebe es, die Kunst mit Achtsamkeit und Leichtigkeit zu betrachten und bin immer gespannt auf die Geschichte hinter den Werken. Im Podcast “die Leichtigkeit der Kunst” schnappe ich mir Experten, die informativ & intim sowie augenzwinkernd & aufschlussreich erklären können. Und zwar genau dort, wo sie am leichtesten zu finden sind: in Museen, Ausstellungen, Galerien, Werkstätten und vielleicht auch mal hinter der Bühne. Dort spreche ich mit meinen Gästen über die Frage der Herkunft, Passion & Leidenschaft sowie über Biografien aller Art. Findet hier eure monatliche Inspiration für eine Begegnung mit Kunst und Kultur.

https://dieleichtigkeitderkunst.de/podcast/

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episode 1980: Berührung Beobachten [transcript]


Vor ein paar Tagen habe ich ein interessantes Interview mit dem Philosophen und Bestsellerautor Wilhelm Schmid gelesen. In diesem Gespräch ging es um… Berührung. Und ihre vielen Ebenen.

In erster Linie denken wir bestimmt an … die körperliche Berührung.

Ein sanftes Streicheln, eine sinnliche Liebkosung…

Prof Schmid ging darüber hinaus auch auf die seelischen bzw. geistigen Berührungen ein.
Die Berührungen, die Beziehungen aufbauen, Zusammenhänge schaffen und unsere Energien anregen und dabei unsere Gefühle tief durchdringen. Dieses außerordentliche Berühren findet wie ein leiser Hauch auf gedanklicher Ebene statt … zum Beispiel beim Betrachten eines Bildes …

Diesen Gänsehautmoment beim Betrachten kenne ich sehr gut, doch wie gelingt es eigentlich, diesen leisen Hauch einer Berührung künstlerisch darzustellen…?

Fragen wir dies doch eine Künstlerin, von der folgendes schöne Zitat stammt:

„Für mich ist der Pinselstrich eine Berührung, die ins Schwingen gebracht wird.“

Und damit bin ich mir sehr sicher, dass euch meine heutige Gesprächspartnerin – die Künstlerin Natascha Schmitten – ein besonders schönes Gefühl einer „gehauchten Berührung“ vermitteln kann, indem sie uns mitnimmt auf ihre symbiotische Reise aus Abstraktion und Figurativ.

Liebe Natascha, now its your turn – suus viccisim – bitte stell dich doch einmal vor…

 

 

 


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 2022-05-13  51m
 
 
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Music.
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Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast Die Leichtigkeit der Kunst.
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Heute begrüße ich euch von der Discovery Artfair in Köln und freue mich ganz besonders, dass ich hier meinen lieben Freund,
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Raffaele, Horst Man, treffe wiederfinde und ich freue mich so sehr, dass wir zwei uns hier begegnen und du mein Herzensprojekt.
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Mit deinen Worten unterstützt.
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Vielen Dank liebe Claudia, dass du mich auf der Discovery Artfair in Köln besuchst. Mein Name ist Raffaelo Horstmann und ich bin.
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Grafischer Künstler aus Köln und äh ich möchte diese Chance nutzen, all deine fotografierenden Zuhörerinnen und Zuhörer noch mal auf den Fotowettbewerb Demenz neu sehen, aufmerksam zu machen vom Verein Desideria Care.
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Ein sehr großes Anliegen, auch Menschen mit Demenz ein neues Gesicht zu geben und die Aufmerksamkeit auf diese Leute zu lenken. Ganz, ganz lieben Dank für deine Zeit. Sehr gern.
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Ich hoffe nun, dass sich nun viele Hörende eingeladen fühlen, ihren Beitrag zu dem Fotowettbewerb Demenz Neues sehen, einreichen werden.
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Demenz Neues sehen ist ein Projekt des Vereins Desideria Care, der sich für die Angehörigen von Menschen mit Demenz einsetzt.
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Alle Infos dazu findet ihr unter WWW Demenz Neuseen Punkt DE.
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Der Einsendeschluss ist am fünfzehnten Juni zweitausendzweiundzwanzig. Und nun wünsche ich euch viel Freude beim Hör.
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Music.
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Tagen habe ich ein interessantes Interview mit dem Philosophen und Bestsellerautor Professor Wilhelm Schmidt gelesen.
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In diesem Gespräch ging es um Berührung und ihre vielen Ebenen.
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In erster Linie denken wir bestimmt an die körperliche Berührung. Ein sanftes Streicheln, eine sinnliche Lebkosung.
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Professor Schmidt ging darüber hinaus auch auf die seelisch beziehungsweise geistigen Berührungen ein.
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Berührungen, die Beziehungen aufbauen, Zusammenhänge schaffen und unsere Energien anregen und dabei unsere Gefühle tief durchdringen.
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Außerordentliche Berühren findet wie ein leiser Hauch auf gedanklicher Ebene statt.
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Zum Beispiel beim Betrachten eines Bildes. Diesen Gänsehautmoment beim Betrachten kenne ich sehr gut.
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Wie gelingt es eigentlich diesen leisen Hauch einer Berührung künstlerisch darzustellen?
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Fragen wir dies doch eine Künstlerin, von der folgendes schöne Zitat stammt.
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Für mich ist der Pinselstrich eine Berührung, die ins Schwingen gebracht wird und damit bin ich mir sehr sicher, dass euch meine heutige Gesprächspartnerin
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Kölner Künstlerin Natascha Schmitten ein besonders schönes Gefühl einer gehauchten Berührung vermitteln kann.
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Indem sie uns mitnimmt auf ihre symbiotische Reise aus Abstraktion und figurativ.
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Liebe Natascha. Ich versuche mich mal auf lateinisch.
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Bitte stell dich doch einmal vor. Danke für die Einladung Claudia, schön hier zu sein mit dir im Atelier. Ja danke, dass ich dich hier besuchen darf. Erzähle mir, wie bist du zur Kunst gekommen?
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Das ist ja so eine Frage, die die natürlich total vielschichtig ist, weil ich glaube, ich wollte immer wieder mal Künstlerin werden und,
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mir dann auch mal wieder nicht, dann wollte ich auch mal mit werden oder Wissenschaftlerin, aber Künstlerin war tatsächlich von Anfang,
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immer wieder auf dem aufm Schirm so. Ich habe immer viel,
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meiner Mutter und ich habe äh in den ersten Jahren mit einer anderen alleinerziehenden Mutter und deren Tochter, die genauso alt war wie ich, zusammengelebt. Wir haben super viele Sachen selber gemacht, also im Grunde alles, was wir
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wir haben wollten oder brauchten, haben wir versucht uns selber wie anzueignen oder umzusetzen. Wir hatten immer viele Möglichkeiten zu experimentieren.
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Und interessanterweise war sogar auch der Vater dieses anderen Kindes Künstler, das heißt auch die ein oder andere Ausstellungseröffnung habe ich.
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Früh schon miterlebt aber ich glaube das war eigentlich weniger der Anstoß, sondern wirklich dieses Entdecken auf.
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Ebene uns, sinnlichen oder seh erfahrenden Ebene
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was mich immer wieder dazu gebracht hat zu sagen ich will Künstlerin werden, aber als,
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pubertierende oder in in der Teenager-Zeit war das dann aber wieder auch mal eine Zeit lang ziemlich weit.
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Vom Tisch. Ich habe zwar viel gezeichnet trotzdem, aber da war das dann auch wieder sehr unrealistisch und nicht so diese kindliche Sicht darauf. Und dann hast du deine Schule beendet und bist.
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An die Akademie gegangen. Ja, nicht ganz direkt. Ich bin ja in der Eifel aufgewachsen. Nachdem wir dann aus den WGs mit diesem anderen Kind ausgezogen sind, sind wir zurück in die Eifel, in das Heimatdorf meiner Mutter.
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Also meine Mutter und ich
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da bin ich dann im Grunde den großen Teil aufgewachsen, seit ich fünf war. Haben dann da in so einem ganz schönen Bauernhof ganz runter gekommen, aber sehr idyllisch.
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In einer kleinen Wohnung gewohnt ohne Fliesenwarmes Wasser und ohne Heizung aber es war total schön, weil
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natürlich ganz viel da auch angegliedert war, also von Heuböden, über uralte Werkbänke in irgendwelchen Kellern, mit viel Material, mit denen man noch was machen konnte.
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Habe ich dann da natürlich auch so eine Art Erfinderwerkstatt aufbauen können und ganz viel experimentiert.
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Ist deine Mutter auch künstlerisch angehaucht? Die hat Kunstgeschichte und Archäologie studiert, aber nur bis sie schwanger geworden ist und dann abgebrochen äh hat auch immer gerne viel gezeichnet und hatte.
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Totalen Spaß daran, mit mir glaube ich vieles zu entdecken.
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Und für sich selbst auch immer noch. Hast du dann nach dem Abitur direkt beschlossen, so jetzt gehe ich.
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Köln um Kunst zu studieren. Äh genau, das war deine
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Ich bin ein bisschen ja stimmt. Nee, genau. In der Eifel da war äh das für mich nicht so
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ersichtlich, wie man überhaupt Künstler werden kann oder wie man studiert oder was man überhaupt studiert, ob man das sollte, muss äh mag und habe dann schon so ein bisschen mich da hereingefragt
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und die Möglichkeiten mal so ein bisschen ertastet, aber hatte noch nicht wirklich eine Ahnung, wie das alles gehen kann und mein erstes Team,
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war wahrscheinlich erstmal aus der Eifel.
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Rauszukommen und wirklich irgendwie was Neues zu entdecken und zu erleben und so ein bisschen die Vielschichtigkeit eines Stadtlebens so zu erkunden.
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Und direkt nach dem Abitur bin ich tatsächlich erstmal gereist weil ich das auch schon jahrelang so geplant hatte, dass ich irgendwie mal
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nach Lateinamerika möchte und als ich wiederkam, war ich dann eben so ein bisschen aufgeschmissen und habe dann entschieden, ich mache erstmal ein paar Praktika, handwerklicher Natur, zum Beispiel
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Ich habe lange bei einem Schreiner gearbeitet dann in Bonn oder in den Theaterwerkstätten da in der Bühnenbildabteilung.
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Und habe dann parallel in meiner neuner WG, in der ich damals dann in Bonn gelebt habe
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angefangen meine Mappe zu erstellen und habe einen Künstler kennengelernt, der äh mir dann auch so ein bisschen gesagt hat, hier man kann Kunst studieren und das sieht so und so aus, also dass man das studieren konnte, musste ich natürlich aber, wie das aussieht, dann bin ich auch durch Deutschland gereist und habe mir ein bisschen Akademien angeschaut, war natürlich super heiß auf Berlin.
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Weil's die größte Stadt war im Verhältnis zu meinem 400 Einwohnerdorf. Und natürlich fand ich Berlin einfach total spannend und interessant, habe da viel Zeit verbracht und habe mich dort auch beworben. Dann mit der ersten Mappe an zwei Akademien.
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Und bin auch angenommen worden und dachte so jetzt geht's los, jetzt.
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Ich nach Berlin und studiere da Kunst und dann hatte ich aber auch noch eine zweite Mappe als Backup vorher, bevor ich die Zusagen bekommen hatte, schon in Düsseldorf abgegeben und habe da auch eine Zusage bekommen und dann meinte dieser befreundete Künstler, ja, Düsseldorf ist schon gut, so
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unterhalte dich doch mal mit Freunden von mir, die sind da grade auch frisch, angenommen worden, bevor du die jetzt total ablehnst so.
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Und dann bin ich auch nach Köln gefahren und habe mir eine Ausstellung von diesen beiden Künstlern angeschaut
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und die haben mich sofort überzeugt, dass ich doch nach Düsseldorf gehen muss, dass die Professoren da einfach wahnsinnig spannend sind und ich dann ja immer noch wechseln könnte, wenn ich unbedingt möchte und das hat mich.
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Auch bewogen.
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Dann in Düsseldorf zu studieren und nicht nach Berlin zu gehen, obwohl das eigentlich mein Plan war. Wurde alles total umgeschmissen. Am Ende habe ich noch nie in Berlin gelebt, obwohl ich das so dringend wollte. Ja. Vielleicht ergibt sich ja mal eine
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Möglichkeit.
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Genau. Was hast du aus deiner Zeit an der Düsseldorfer Akademie mitgenommen? Zunächst mal wirklich so ein war das total interessant Leute zu treffen, die ähnlich
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experimentieren, ähm entdecken wollen, sich austauschen möchten, ja einfach.
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Viele Menschen kennenzulernen, die ja auch auf auf einer Suche sind so ein bisschen
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Ich finde ja oft kommt's halt auch was Wissenschaftliches, also dass man wirklich einfach vieles ausprobieren möchte und so eine Aufbruchstimmung.
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Habe ich da mitgenommen zunächst mal und dann äh unterteilt sich das ja irgendwann in Klassen.
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Und dadurch finde ich äh geht das schon mehr in konkrete Richtungen. Bei wem warst du? Ich war die meiste Zeit bei Siegfried Anfänger
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der hat ein wahnsinnig gutes Auge und
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wenn's dann um Malerei ging und es bei ihm ging es immer um Malerei, aber zunächst in dem ersten Jahr war ich eben noch nicht ganz entschieden, will ich wirklich malen oder will ich bildherisch arbeiten, war ich dann aber als ziemlich für die Malerei ganz bewusst entschieden habe da sehr gut aufgehoben
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weil er wahnsinnig gutes Auge hat und das Sehen so,
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geschickt nahebringen kann beziehungsweise er selber ist sein rhetorisch sehr gewandt gewesen und
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Du bist doch auch Meisterschülerin bei ihm gewesen, oder? Ja, genau.
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Was war das für ein Gefühl, ursprünglich aus der Eifel kommend Praktika bei einem Tischler? Im Bühnenbau und auf einmal wirst du bei einem angesehenen Professor Meisterschülerin
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Ach ehrlich gesagt hat er allen einen Meisterschüler gesehen.
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Aber natürlich ist es ein super schöner Titel. Aber da hat er äh da hat er gar nicht so differenziert. Das war für ihn glaube ich auch einfach nur ein Wort.
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Und ist es ja auch im Grunde, ne? Es ist eigentlich auch ziemlich egal, bei wem man studiert hat oder mit welchem Titel man abschließt. Man geht ja zu einer Akademie um das Sehen
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noch mehr zu lernen oder beziehungsweise eher noch in Vielfältigkeit
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zu zu üben und in die eigene Arbeit vielfältig. Das sind Worte, die du gerne benutzt.
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Und wenn wir jetzt einen Blick auf deine Werke werfen, die hier im Atelier hängen
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würde ich sagen vielschichtig trifft es auch ziemlich gut.
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Woher kommt deine Vielschichtigkeit? Die Suche nach vielfältigen, vielleicht Darstellungsmöglichkeiten
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Ich glaube, vieles ist ja nicht so auf den ersten Blick zu erfassen und durch so eine genaue Beobachtung
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im Alltag ergeben sich ja ganz viele neue Dinge und ich glaube das versuche ich in der Arbeit, in der Malerei auch wirklich verschiedene Ebenen auf eine eigentlich begrenzten Fläche wie eine Leinwand.
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Zu eröffnen und wirklich so.
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Sensibel zu gestalten, dass jeder Betrachter oder Betrachterin einsteigen kann und wirklich in Kommunikation tritt, also.
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Einfach eine Nähe aufbaut und ähm in Berührung tritt,
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so wie du das am Anfang ja auch ganz schön eingeleitet hast, dass man wirklich eine Kontaktaufnahme herstellt mit der Arbeit und ich glaube, das passiert eben, wenn
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Dinge entdeckt werden. Du meinst, dass du den Betrachtenden deines Bildes die Möglichkeit schaffst.
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Seine eigene Schicht zu finden
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Ja, vielleicht so seinen eigenen Zugang zu dieser Arbeit, weil der ist mit Sicherheit immer unterschiedlich und meiner war es ja auch, aber in dem Moment, in dem ich arbeite, in dem ich male, geht's natürlich in erster Linie um meinen Zugang, aber ich möchte dem Betrachter der Betrachterin
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ermöglichen, ihren eigenen auch zu finden
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du arbeitest nicht mit Leinwand, sondern auf, ich weiß nicht, ist das eine Art Nylon? Ja, das ist ein Polyestergewebe.
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Du grundierst nicht wirklich die komplette Leinwand, sondern.
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Partiell ausgewählt. Genau. Du arbeitest mit Tusche und Öl. Mhm. Du hast
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Spaß daran figuratives und abstraktes zu einem ineinander überfließen zu lassen und du gibst deinen Formen die Möglichkeiten sich auf dem Polyestergewebe zu entwickeln.
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Frei zu entfalten. Bist du bei mir? Ja. Du arbeitest, ich würde sagen, eher leise, deine Bilder sind nicht laut.
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Und man erkennt Körperfragmente, mhm die sich auflösen,
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und ich als langjährige prima Ballerina. Das stimmt auch nicht, aber ich habe lange Ballett gemacht mit äh diesen schönen Trikots, die so schimmernd und ganz leicht opak wirkten
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und deine, deine Bilder, die wirken für mich wie so ein wie so ein Ballettröckchen, dass ich sanft bewegt.
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Ich glaube, du kannst das ein bisschen besser beschreiben als ich.
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Wobei du bist neugierig, was ich sage, das erkenne ich da im Blick an. Ja, auf jeden Fall. Klar, das hat natürlich äh viel mit Bewegung zu tun, die arbeiten alleine schon daher, dass ich.
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Selbst auch in Bewegung bin, wenn ich arbeite, je nachdem wie großformatig das ist, habe ich auch wirklich Pinselkonstruktion, die ich vergrößern oder verkleinern kann, so dass ich.
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Aber aufs Bild steigen muss, wenn ich im Liegen sehr flüssig arbeite, um.
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Große Spuren anzulegen und dann ist das immer ein Wechsel aus Geschwindigkeit, also wirklich einer dynamischen Setzung und aber auch einem Abbremsen und einem ganz gezielten Einfassen.
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Einer Form oder einer Bewegung, die vielleicht sonst zu weit gehen würde, die wirklich zu begrenzen und in ihre Richtung zu fühlen. Das heißt, da ist natürlich,
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vielleicht was Tänzerisches dabei, einfach in der Bewegung des Pinselstrichs und ja in der Arbeitsweise, aber natürlich auch, weil man.
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Jetzt in den hm ja mittel-bis großformatigen Arbeiten, die du hier siehst. Ähm
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schneller das Gefühl hat, selber einsteigen zu können. Das ist mehr in die Körpergröße, die einem als Spiegelbild so gegenübersteht, ne? Und gleichzeitig, was du jetzt meinst mit diesem Stoff, der an den es sich erinnert.
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Die Stofflichkeit von Gewebe, also Absetzen dahingeworfenes T-Shirt ist oder eben dieser dieses Polyestergewebe auf dem ich arbeite oder wirklich einen Mantel oder einfach nur ein Tuch, was abgebildet.
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Zu sein scheint, die finde ich auch total interessant auf mehreren Ebenen. Natürlich auf der einen Ebene des Faltenwurfes, ganz klassisch. Auf der anderen Ebene aber auch in der Oberflächenstruktur diese verschiedene Stoffe mit sich bringen.
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Und natürlich gibt's ganz viele Strukturen, die jetzt innerhalb der Tusche als auch in der Ölfarbe so eine Stofflichkeit suggerieren, die eigentlich ja gar nicht da ist. Das ist eben nur Farbe, es ist gemalt
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Es ist im Grunde immer noch ein klassisches Bild, das ist Farbe auf Stoff, aber natürlich gibt es ganz viele Ebenen an
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Struktur, die damit
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fließen. Wann fängst du an auf Polyestergewebe zu arbeiten? Ich könnte mir vorstellen, dass du ja auf Leinwand gelernt hast. Ja, tatsächlich.
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In der Akademie habe ich dich auf Leinwand oder Nässe gearbeitet und habe irgendwann aber gemerkt, ich
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würde so gerne in diesen Raum dahinter noch mehr eindringen können. Also ich wurde immer immer lasierender auf im Farbauftrag, das heißt
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im Grunde die Malerei selbst ähm hat mich auch zu dieser Stoffänderung äh geführt, weil ich eben in lasierenden Schichten, in vielen Schichten übereinander schon gearbeitet habe und immer geschaut habe, was passiert dann mit der dahinterliegenden.
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Und dabei habe ich dann auch Experimente gemacht wie Stoff, also Leinwand in Öl tränken, so dass das so eine gläserne Struktur gibt
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oder er bringt die in die Tiefe gerät und gleichzeitig aber auch eine Oberfläche erzeugt, auf der ich ganz anders arbeiten kann, weil die natürlich dann sehr sehr glatt
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ist, ne? Auf der wieder andere Pinselspuren sichtbar bleiben als auf einer Leinwand, die noch diese ganz groben Poren
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Strukturen aufweist aber auch diese Unterschiedlichkeiten innerhalb eines Bildes und solche Experimente habe ich viel gemacht und dabei bin ich dann auch irgendwann auf ja Transparenzpapier gestoßen, womit ich experimentiert habe. Hat aber überhaupt nicht
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was passiert. Das ist gerissen. Nach einer Zeit. Und das obwohl ich verschiedene Materialien als Grundierung versucht habe, die auch.
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Für Papier geeignet sind, aber ich hab's natürlich auch noch aufgespannt gleichzeitig, das heißt, der Druck war einfach zu groß und Transparentpapier ist auch überhaupt nicht geeignet, weil es eine wahnsinnige äh Dehnung hat
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Das finde ich unfassbar frustriert. Ja, schon. Aber so ist das halt manchmal, ne, wenn man Sachen ausprobieren
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muss, dann gibt's eben auch Dinge, die man oder Erkenntnisse, die man gewinnt, die äh eben davon ab
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raten, das weiterzuverwenden und dann weiterbringen auch also das ist dann ausgeschlossen gewesen also weiter. Trial and Error richtig genau.
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Ja? Und dabei bin ich dann irgendwann auf diesen Stoff gestoßen und auch da musste ich erstmal mit verschiedenen Grundierungen zu experimentieren und auch Keilrahmen.
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Weil der ist natürlich echt ein bisschen hysterisch, also nicht ganz so einfach wie eine Leinwand, die
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kann man dann schön bisschen nass machen von der Rückseite, wenn sie durchhängt, weil die äh Keilrahmen.
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Hitze oder Kälteveränderungen mitgemacht haben, dann spannt die Leinwand sich wieder und alles ist gut.
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Jetzt bei diesem Nylon oder dem Polyestergewebe muss ich da von Anfang an für sorgen, dass das ideal aufgespannt ist und dann
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für immer hält und jetzt habt ihr euch gut angefreundet. Genau. Ja.
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Schon seit vielen Jahren. Eine Verbindung auf ewig? Wahrscheinlich nicht. Warum? Ich merke, dass ich seit ein paar Jahren schon wieder anfange auch mit Weiß ganz konkret äh also wie ein Leinwandweiß.
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Flächen zu verschließen, so dass wirklich nur noch Aussparungen transparent sind, wie Fenster. Gleichzeitig sind diese weißen Flächen aber auch wieder vielschichtige Nieren äh Strahl oder Opaken Oberflächen.
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Das heißt, es gibt Stellen, an denen es noch
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halbtransparent ist oder wirklich ein Verlauf zu sehen ist oder man nicht genau weiß, ist das dahinter der Keilrahmen oder ist das eine gemalte Struktur, was auch durchaus sein kann, dass sich das so ein bisschen verschiebt.
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Das heißt, ich fange das an, wieder so ein bisschen zu verschließen, diese Transparenz, diese totale Transparenz.
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Und kann mir gut vorstellen auch wieder auf eine Naturfaser zurückzukommen, auf der ich dann arbeiten kann.
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Und es ist auch nicht ganz von weit her, dass ich diesen Stoff nicht ewig beziehen kann. Der wird nicht mehr produziert. Ich habe jetzt noch ein
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guten Vorrat, aber irgendwann muss ich entweder wieder neue Experimente machen oder einfach aus dem Grund heraus, dass es die nicht mehr gibt. Diese Phase abschließen, aber das ist jetzt noch
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in der Ferne, also noch zu weit gedacht. Ich glaube, dass es eher ein Prozess ist, mit dem ich da in eine Richtung gelange, die dann
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eben weiter gut ist für meine Arbeit? Freust du dich auf das neue Experimentieren oder ist es eher Wehmut? Beides.
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Wenn ich mir vorstelle, dass es diesen Stoff gar nicht mehr wirklich auch nicht in einer ähnlichen Form finde, dann ist es schon auch ein bisschen wehmütig, aber ich bin immer total gespannt, was Neues passiert. Also in jedem Bild, ich glaube
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Das ist ja auch so der Ansporn für mich zu arbeiten ist, dass.
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Ich während des Arbeitens entdecken möchte und sehen möchte, was passiert und ja, das ist eben für mich,
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besonders interessant, mich zu überraschen oder Dinge zu entdecken, die die ich in der Arbeit, vielleicht auch in der nächsten Arbeit dann erst wirklich dem ich dann nachgehen kann
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weil ich das jetzt in diese ersten Arbeit nicht alles verpacken kann. Aber ich will mich ja selber auch wirklich überraschen und im Grunde eine ja einen
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wissenschaftlichen, experimentellen Vorgang immer wieder erzeugen
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ist es so, dass deine Arbeiten aufeinander aufbauen, dass du sagst, okay, was passiert hier mit mir
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wie geht es im nächsten Schritt im nächsten Werk weiter? Ja also häufig ist es so, dass ich Dinge entdecke, die ich dann in der Arbeit aber nicht mehr realisieren kann, weil das zu viel wäre, zum Beispiel also es hat auch ganz banal was mit Farbe zu tun, also ich denke jetzt
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die Farbe auch noch geht, leider nicht, aber in Verbindung mit der Farbe muss ich das unbedingt bei der nächsten Arbeit versuchen. Es kann aber auch Formen sein
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eben eine eine Form, die sich wiederholt, die dann aber in einem anderen Licht erscheint, also dass das Licht dann eben doch von von der Rückseite der Leinwand sozusagen von der Wand
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durchkommt und nicht mehr nur von von einer Seite, dass wirklich ein ein gemaltes Licht ist, sondern eher ein Licht, was von innen heraus leuchtet.
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Es können Strukturen sein, weil ich auch in dem letzten eineinhalb Jahren viel mit Acrylmedien experimentiert habe.
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Was sich dort wieder auftut an verschiedenen ja Oberflächenstrukturen, die so eine gewisse Haptik anregen, ob das jetzt irgendwie
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krisselige, runzelige Struktur ist oder was ganz Glattes und Glänzendes oder eine extrem matte Fläche, also ganz unterschiedliches. Ich habe auch den Eindruck, wenn man mit deinen Bildern spielt
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also sich um sie herum bewegt, dass sie immer eine andere Anmutung haben.
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Mal schimmern sie, mal sind sie durchlässig und man entdeckt, egal aus welcher Perspektive, immer neue Situationen. Ja.
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Genau und das ist auch was, was ich selbst entdecke während des Arbeitens.
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Natürlich aber auch ganz gezielt zwischenzeitlich dann anlege, zum Beispiel eine Fläche, die von vorne, von einer ganz normalen Frontalansicht eher flächig wirken oder einfach nur kräftig farbig
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dass die, sobald man sich nur ein bisschen durch den Raum bewegt, sofort in Kontakt treten, dadurch, dass sie ihre Farbe total verändern, weil.
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Plötzlichen Glanz entsteht und man merkt, das ist ja eine ganz abgegrenzte Fläche, eine Struktur, die ich von vorne gar nicht gesehen habe, die aber von der Seite ganz, ganz, ganz spiegelnd und glänzend
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auf mich eingeht und im Grunde das ganze Bild verschiebt.
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Und meine Betrachtung darauf. Machst du eigentlich vorab skizzen und komponierst du dein Werk? Meistens nicht
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also ich zeichne auch, obwohl leider schon längst nicht mehr so viel wie früher. Vielleicht muss ich da mal wieder mehr ran. Das ist dann aber nicht unbedingt eine Vorlage für die Arbeit. Manchmal mache ich ganz konkret Skizzen vorher, weil ich da ausprobieren möchte.
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Wie die Komposition am besten in diesem Bildformat sitzen kann, aber
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Das meiste passiert wirklich direkt auf der Leinwand selbst.
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Ja also ich fange ja im Grunde schon damit an, das Bild so ein bisschen zu gliedern, indem ich Aussparungen am Anfang nicht grundiere.
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Gar nicht grundiere, auch nicht transparent grundiere, weil das ist nämlich die erste. Grundierungsschicht, die es einfach nur transparent und matt, damit ich eben
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Pinselstriche und deren Ränder, an denen sich die Farbpigmente so schön sammeln, wirklich scharfkantig herstellen kann, darstellen kann, aber
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Es gibt eben Stellen, die nicht grundiert sind und da verhält sich die Farbe ganz anders. Das heißt, die die verschiebt sich. Im Grunde wühnen.
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Ein bisschen wie bei einer bei einem Glas, was
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vorgeschoben wird und dadurch eine Vergrößerung erzeugt und eine Weichheit zum Beispiel erzeugt und diese harte Kante, von der ich gerade gesprochen habe, plötzlich.
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Ein Stück weit nach oben verschiebt und so ausblühen lässt.
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Das heißt, das ist die erste Komposition, die ich schon ein bisschen in der Grundierung, also mit einer transparenten Farbe im Grunde fasse und dann.
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Arbeite ich ziemlich direkt und eben mit einer gewissen Geschwindigkeit und wahrscheinlich auch ziemlich intuitiv. Also ich habe dann vielleicht ein Vorstellung von Farbe und von so ein bisschen nach Verteilung im Raum.
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Also in der Bildfläche, aber das ist dann.
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Erstmal so dieses Bild einfangen. Arbeitest du stets an einem Bild oder an mehreren gleichzeitig? Ja eigentlich komme ich ja aus der Ölmalerei, also ich arbeite am liebsten immer noch mit Ölfarbe.
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Allerdings schon deutlich weniger.
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Also alleine daher kommt das natürlich, dass ich immer viel an vielen Arbeiten gleichzeitig gearbeitet habe, weil Trocknungszeiten einfach eingehalten werden müssen, damit ich Überlagerung erzeugen kann und keine Vermischungen.
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Und gleichzeitig diese Farbintensität und der Pigmente in der Ölfarbe.
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Aber trotzdem verwenden kann und die Tusche ist dann natürlich nach einem Tag trocken, aber auch die muss eben eine Zeit lang trocknen, auch gerade wenn ich mit verschiedenen Medien und verschiedenen Verdünnungen angesetzt habe, um
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Strukturen zu erzeugen
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kann das eben auch 24 Stunden dauern. Das heißt, ich arbeite immer an mehreren Arbeiten gleichzeitig auch oft gerne zu unterschiedlichen Formaten, also von ganz klein bis wirklich riesengroß.
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Auch ein bisschen auf die Platzkapazitäten an, die so wenn vieles auf dem Boden liegt, kann ich auch irgendwann nicht mehr weitermachen, weil sonst trete ich aus Versehen doch noch mehr drauf als das, was ich
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sowieso manchmal schon extra machen. Natürlich. Die Bilder, die müssen ja liegen, sonst verläuft ja alles. Mhm ja genau, also der Großteil so am Anfang entsteht im Liegen.
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Aber
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natürlich wandert das halt auch immer wieder an die Wand und dieses ja Rausschneiden oder Sizieren des Bildes und die ganz konkreten Formen oder Cut-Arts das sind's von Dinge, die ich dann auch wirklich an der Wand mache und mit festerer
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pastoseerer Farbe, was jetzt Acryl ist oder Ölfarbe. Sogar Tusche.
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Spuren, je nachdem, kann ich dann auch wieder an der Wand erarbeiten, weil da hat man dann doch noch ein anderes Gefühl für.
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Seine Gegenüber? Kannst du zwischen den Farben wechseln innerhalb eines Tages oder sagst du nein, heute muss ich unbedingt in meiner blauen Welt
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agieren. Ich finde, alle Farben irgendwie meistens täglich interessant und muss mich dann entscheiden, so mehr oder weniger und man fällt eben die Entscheidung dann doch schneller wieder auf eine ähnliche Farbe, die ich vielleicht vorher genutzt habe, aber
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im Grunde sind die alle sehr wichtig und ich habe im Moment
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tatsächlich Bilder, die eher in so einem Farbton bleiben, obwohl man da auch immer wieder kleinere Spuren erkennen kann, so.
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Lichter sozusagen, aber ich glaube, das hat auch ganz viel damit zu tun, dass ich auch
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ein Licht setze, was aber eigentlich aus einer Farbe herauskommt, dass eben keine Anstrahlung nur in hell erscheint von einer bestimmten Perspektive aus, sondern vielleicht aus einem
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kräftigen, rot und dann wird es halt nach hinten gehend immer.
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Blasser, weil eben das Licht aus dem Rot selbst erscheinend, ja, diesen Scheinwerfer wirft. Die Figuren, die wir sehen.
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Sind ja immer Ausschnitte von Figuren, mal ein Arm, mal ein Bein.
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Deute ich das richtig? Ja, ich glaube, es gibt viele Arme und Beine, die ich nicht gemalt habe, die auch äh Betrachter und Betrachterinnen sehen können, aber für mich selbst ist es auch sehr wichtig diese
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Momente, das sind oft Momente kurz vor einer Berührung oder in einer Bewegung, die alltäglich ist oder aus einem Bildgedächtnis, was
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schon uralt ist, jedem bekannt ist.
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Und das ist oft für mich oder meistens für mich eine kompositorische Herausforderung, das so zu verweben, dass.
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Abstrakte Flächen und Körperfragmente.
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Die gleiche Bedeutung haben und zwar eine malerische Form darstellen. Du sagst kurz vor einer Bewegung, also der Arm, der dich.
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Liebkost. Etwas greift zum Beispiel, genau. Ist es dein Arm, den du darstellst? Hm, eigentlich nee, nicht konkret.
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Ich glaube, das ist eher was andere hyne was irgendwie eine.
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Allgemeingültigkeit hat. Auf der einen Seite, auf der anderen Seite kenne ich natürlich meine meine Arme am besten. Das heißt, ich glaube, die haben häufig,
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mein Spitzenellebbogen oder meine große Hand oder so, ne? Das heißt, da da bin ich natürlich irgendwie bezugsmäßig sehr nah dran, um das als.
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Beispiel zu nehmen, aber es geht eigentlich nicht darum, meinen Körper darzustellen. Sondern eher einen
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Androgynen Körper, einen Körper einfach in den Körper. Möchtest du, dass der Betrachter das Gefühl einer Umarmung oder einer Berührung spürt, wenn er das Bild anschaut?
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Ja, das ist natürlich toll, wenn das passiert.
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Und zwar eben auf vielen Ebenen, nicht nur auf dieser Ebene des dargestellten, da ist jetzt eben eine eine Umarmung dargestellt. Ich kann das erkennen und ich kann das irgendwie auf mich beziehen.
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Sondern auch die Kontaktaufnahme vor allem über die Malerei selbst, also über diese Frage ist das jetzt negativ Raum oder ist das ein Positivraum? Also ist dieser Raum zwischen Arm und Körper der äh
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wenn man im Gegenlicht steht, ist das eine Raute oder ist das die Begrenzung um den Arm darstellen zu können? Also wo ist das
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negativ und wo ist das positiv? Und wie verhält sich das Licht
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das dadurch scheint, wird das nicht eher zu einer ganz konkreten Form, die nach vorne springt und viel interessanter plötzlich wird, als.
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Der Arm und der Körper, die Silhouette an sich und dieses Oszillieren, dieses Hin und Herspringen
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Finde ich unglaublich spannend und das ist natürlich ein Punkt, der berührt, insofern.
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Äh so die Perspektive eröffnet, was kann ich eigentlich sehen? Wenn wir uns jetzt.
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Großformatigen recht rot geprägtem Bild zuwenden. Ich kann ziemlich eindeutig einen Arm erkennen.
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Und ich habe das Gefühl, möglicherweise bist du jetzt schmunzeln, aber dass ich dort den Kopf eines Säuglings erkenne.
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Ja, das ist auch eine Art Stillbild tatsächlich. Das sind
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ja diese Verbindung von Brust zu Kopf, zu Arm ist ja sehr offen, das heißt es bildet so eine eigene Form bisschen wie eine Sanduhr oder so was
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und da drin passiert malerisch auch ganz viel. Also auch in den ersten Schichten, also mit ganz viel
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Tuschen, Strukturen passiert viel und gleichzeitig gibt es aber zwei Formen, die diese Sanduhr ja im Grunde mehr oder weniger von Rand aus begrenzen.
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Die nach vorne treten, die aber eigentlich einen Hintergrund bedeuten, also diese weißen Ausschnitte und dieses verschwommene von eigentlicher Zweikörpern und so einer ganz innigen Beziehung finde ich, ist in dem Fall auch,
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besonders malerisch ja eine eine Kontaktaufnahme zum Betrachter.
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Darf ich fragen, ob es da ein persönliches Erlebnis gibt von Arm und Bein, hin zu
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Kopf und Brust? Ja, na klar. Also ich bin Mutter geworden und da ist es eine ganz,
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besondere Art von Körperlichkeit und und
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Kontaktaufnahme für mich selber natürlich zu erleben gewesen und das spiegelt sich sicher in den Bildern wider, dass man eine ganz andere Form von
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Körperwahrnehmung noch mal hat, also auch von vorher so eine Art mit Homorphose durch Macht in der Schwangerschaft, aber auch in dieser Beziehung zu einem anderen Menschen und
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das ist ja auch eine Art von Kontaktaufnahme, ne, die dann jetzt in dem Fall.
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Sehr persönlich da mit einfließt und gleichzeitig aber auch wieder auf so einer ja flächigen oder strukturellen Ebene
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mit dem Betrachter und der Betrachterin in Kontakt treten kann dadurch, dass eben verschiedene Haptiken auch so eine Sensualität erzeugen und auffordern.
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Bitte bewege dich durch den Raum und schau mal, wie wie ich mich verändere und welche, ja, vibrierenden Farbpigmente hier noch auftauchen können auf etwas, was vielleicht eher fleischig.
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Zunächst gewirkt hat oder Gläsern. Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Kindes. Danke.
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Flur. Ich habe in meiner Einleitung gesagt.
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Du bist dran, eine Tüte, darauf will ich hinaus.
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Sind geprägt durch lateinische Begriffe. Ja, ich glaube, das ist so eine.
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Also zum einen habe ich so ein bisschen eine Schwäche für Phonetik. Was für eine klingende Wörter und zum anderen.
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Hatte ich auch lange Latein. Soll ich jetzt sagen du Glücklicher, du Arme. Ach das war völlig in Ordnung. Aber das du wolltest ja auch ursprünglich mal Mathe studieren. Ja das war mal so zwischendurch. Ja stimmt. Nee das war völlig in Ordnung und ich
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finde einen lateinischen Wörtern ganz schön, dass die so eine so eine Einfachheit haben, dass man sie auch wirklich genauso,
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sprechen kann, wie sie eben geschrieben werden und sie sind nicht unbedingt sofort erkennbar.
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Vielleicht hat das auch was mit mit meinen Bildern zu tun, aber,
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kann ganz viel unterschiedliche Bedeutungen haben. Also ich glaube, in meinem Sturhwasser gab's Wörter, die.
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Ach, ich bist zu 200 unterschiedliche Bedeutungen hatten und das ist äh natürlich auch wieder so eine Vielseitigkeit, die da mit hinein.
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Spielen kann, die ich sehr interessant finde, aber meistens finden meine Bilder sowieso erst den Titel, nachdem sie fertig sind und wenn das ein lateinischer Titel ist, dann.
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Tatsächlich ist das oft der Fall, aber es können genauso gut Kürzel sein oder englische Titel oder ich habe auch schon Texte, Lied Titel genutzt
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Zum Beispiel zum Beispiel bitte oszillieren sie. Und davon dann abgewandelt wieder ins Lateinische zurückgeschwenkt Oszillatio und so, ne, also das hast du da aufgebaut hat.
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Hattest du auch Spaß an Chemie?
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Ja. Ja, auf jeden Fall die Naturwissenschaften waren mein Ding. Man hört's so ein bisschen raus. Ja. Genau. Ich wollte ja auch Wissenschaftlerin mal werden zwischenzeitlich. Ein Stück weit bist du das doch auch geworden, oder?
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Ja, finde ich auch. Es hat was sehr wissenschaftliches für mich mit der Malerei zu arbeiten.
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Und ich glaube, das war auch damals deswegen meine Entscheidung für die Malerei, dass ich das Gefühl hatte, dass es da eigentlich so eine begrenzte Fläche und das so eine begrenzte Materialität oder Möglichkeit und gleichzeitig.
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Ist da so wahnsinnig viel zu entdecken und
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obwohl ja auch schon tausend Mal die Malerei für tot erklärt wurde, habe ich nicht das Gefühl, dass da irgendwo ein Ende sichtbar sein könnte. Das ist so im Grunde sehr.
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Mikrokosmos kann man aber so wahnsinnig viel noch.
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Rausholen und entdecken und sehen und scheitern und wiederholen, aber auch.
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Einfach ja Räume aufmachen, die sind
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unbegrenzt. Und das macht Scheitern mit dir. Oh, ich habe Momente, natürlich, in denen ich total unzufrieden bin in in dem Atelier und ich dann auch denke, ach nee, muss ich das morgen jetzt wieder machen? Aber ich glaube, das ist total wichtig ist, weil
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ich natürlich da auch wieder Dinge entdecke, ne. Das sind ja auch wieder Schlüsse, die ich daraus ziehe.
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Wo ich merke, da an der Stelle bin ich nicht weitergekommen oder an der Stelle bin ich zwar nicht weitergekommen, habe aber etwas entdeckt, was ich vielleicht in anderer Form noch mal umsetzen kann.
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Also um das Herausfinden. Ja schon, aber in Verbindung mit dem Einfangen von dem was existiert.
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Also damit meine ich, dass wir ein Bildgedächtnis in uns tragen, jeder von uns und das
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hat jetzt nicht nur was mit mit Bildern zu tun, die schon mal jemand gemalt hat, sondern mit der eigenen Umgebung eines jeden. Das heißt.
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Im Grunde sind es Dinge, die ich da entdecke, die in meinem Umfeld passieren.
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Zum Beispiel Arme, die kurz davor stehen, das T-Shirt auf den Boden zu werfen am Morgen
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bis man's ausgezogen hat, ne? Bist du da sehr präsent in diesen Alltagsmomenten? Hm, ich glaube, ich beobachte das seit vier Jahren. Also so über mich selbst, aber vor allem auch andere, auch schon früher. Ja, ich habe
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sehr, sehr viel beobachtet früh. Ich glaube, ich habe
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lange nicht so viel gesprochen dafür aber wahnsinnig viel körperlich gemacht und vor allem geschaut, also so beobachten ist ein großer Teil meiner Kindheit gewesen.
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Und fangen immer noch, bist du noch bitter aurischt tätig eigentlich
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Nein, eigentlich gar nicht. Oder hast du das Gefühl, dass die Erfahrungen aus der Bildhauerei oder die Bewegungen auch in deinen Malereien sichtbar sind?
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Ja, insofern, dass ich oft das Gefühl habe, ich schäle so was heraus. Ich schäle aus dem aus dem Bild eine Volumen oder eine Form, die eigentlich ja gar nicht als Relief oder so sichtbar sind, also durch irgendwie ganz pastosen Auftrag.
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Sondern rein malerisch, aber trotzdem ist es so ein skulpturaler Angang vielleicht an dieses Volumen wie umfasse ich das jetzt, dass es so aussehen könnte wie ein Arm und gleichzeitig aber auch wie ein oval, hm?
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Oder eine Säule.
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Vielleicht was was architektonisches, ist dir das eine Art Inspiration für dein nächstes Werk zu sehen, wie geht der Betrachter damit um, sieht er etwas, was ich vielleicht gar nicht gesehen habe.
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Ich glaube nicht, dass sich das unbedingt einfließen lasse, aber ich finde das total spannend zu sehen, ob das Gleiche passiert, wie das, was mir passiert ist, als ich das.
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Gemalt habe, weil das ist ja das, was ich so große Freude habe, dann im Prozess mich selbst auch zu beobachten und zu merken, ah, da funktioniert was auf diese Art und Weise oder das hat gerade ja mit mir.
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Interagiert das Bild, als ich von der Seite zur anderen Seite gegangen bin und plötzlich ein ganz tiefes Violett aufgetaucht ist, was vorher, wo ganz flächig schwarz wirkte oder so, ne und ob das dann beim.
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Betrachter oder bei der Betrachterin auch funktioniert das finde ich schon spannend oder aber eben ganz andere Sachen da auftauchen.
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Du hast schon viele große Ausstellungen gehabt, aber eine ganz besonders große vor. Ich würde sagen zwei Jahren im NRW Forum. Ja. Das war schön.
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Wolfgang Tilmans erzählt mir doch ein bisschen was von der Ausstellung, wie es dazu kam und wie es zu der Zusammenarbeit kam.
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Ach, das war total spontan, äh die Kuratorin der Sparkassenstiftung, die das damals
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kuratiert hat und initiiert hat, hat er mich angeschrieben und gefragt, ob ich das machen möchte. Das ist nämlich eine jährliche Sammlungsausstellung dieser Stiftung.
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Und die stellen immer einen bekannten Künstler einer jungen Position gegenüber und da hat sie
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an mich gedacht und ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut, weil ich Tillmann sehr mag, weil ich eben auch dieses ja dieses abstrakte in der konkreten Darstellung total liebe, also jetzt nicht nur diese Bilder, die wirklich aus Farbschlieren bestehen, sondern vor allem die äh
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Fotografie
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den ja die Stilllebenartig sind oder wirklich Personen sind, einfach in unserem Alltag, nimmt Alltag unserer Zeit abgebildet und welche Formen dort entstehen, welche Farben, welche Lichter.
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Also ich fühlte mich irgendwie so verwandt, obwohl man das vielleicht nicht sehen würde und habe mich total gefreut.
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Dass das zusammengestellt wurde, also doch erkannt auch beruhte das auf Gegenseitigkeit, dass er auch äh über deine Werke gesagt hat, das berührt mich an der und der Stelle oder
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der hatte da gar nichts mit zu tun im Grunde ne. Er war gar nicht so wirklich involviert in diese Entscheidung, sondern das war die Kuratorin der Sparkassenstiftung, die das initiiert hat. Das sind ja Teile der Sammlung gewesen, die von ihm eben schon bestanden und die hat das dann gegenüber gestellt.
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Für mich total spannend war und ich glaube auch für viele andere so diese malerischen Qualitäten in Fotografie nochmal anders eröffnet hat und umgekehrt mein Interesse an einer doch irgendwo
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ja Silhouetten haften oder Röntgen haften Darstellung einer Situation, die vielleicht fotografisch anmutet.
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Innerhalb aber eine total malerischen, manchmal auch gestischen Abstraktionen sehen zu können.
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So dieses Verbindungen zu finden. Ich bin über einen ganz spannenden Titel gestoßen. Aurola.
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Das klingt ja schon so schön. Ja, Ola, das ist eine Serie, die ich auch jetzt eineinhalb Jahren erst angefangen habe und die ist eben sehr monochrom und ähm beschäftigt sich ganz viel mit diesen Grundierungen, mit denen ich jetzt neuerdings gearbeitet habe und
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wirklich bis zu zehn Schichten von einer weißen Kreidegrundierung. Die
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auf eine ähm ja mehr oder weniger schwarz-weiß angelegten
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Struktur, so ihre Form herausschält und dadurch, dass das eben alles schwarz-weiß ist und wirklich ganz viel mit diesen weißen Flächen und weißen Ebenen in der Monochromität changiert.
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Waren die so leicht und auch in ihrer Bewegung so leicht, dass ich natürlich da ein entsprechendes Wort finden wollte. Zum einen, was klingend
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darauf anspielt zum anderen auch eine Bedeutung, hat eben einen.
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Hauchen den genau.
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Ja, also ist manchmal auch durchaus so ein bisschen witzig gedacht, zum Beispiel bei dem Oszillieren sie. Es ist ja auch ein ziemlich witziger Titel, weil Tocotronic dieses Lied eben. Ja, ich ich finde, es klingt so, passt
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leichtfüßig und ironisch, wie sie es angelegt haben. Serien, wie viele Teile umfassen denn eine Serien oder ist das ganz unterschiedlich? Ja, das ist ganz unterschiedlich, weil
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eine Serie, ich nehme mir nie vor, ich möchte so und so viel arbeiten jetzt dazu machen, ganz im Gegenteil.
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Merke einfach nur manchmal, dass es noch nicht fertig so da da gibt's noch was, das sich ansprechen oder anmalen muss. Das ist so hm ich kann auch weiterlaufen plötzlich nochmal nach einem Jahr Pause, ne, dass dann dann doch noch mal was kommt, was da reinspringt und es gibt aber auch auf
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Bildtitel, die wirklich dann nur einmal stattfinden.
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Und wenn ich aber merke, da ist im Zusammenhang oder da ist etwas, was was weitergeführt werden kann und muss, dann kommt das dann noch mit.
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Das ist ja im Grunde nur die Titelbeschreibung, ne, dieses Serienhaft.
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Das klingt immer so schön, ne, meine Serie ja es stimmt, in der Lithographie habe ich das auch tatsächlich häufiger, dass ich Serien mache, weil ich selten Editionen mache, wo ich dann wirklich immer das versuche das Gleiche zu drucken, sondern auch am Stein wieder weiter
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arbeite während des Druckens und sowohl mit der Farbe als mit auch mit dem Stein, also auch mit Abdeckungen.
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Oder einen Ausschnitt haften, drucken, dass es so unterschiedliche Blätter werden, jedes Blatt für sich, weil ich eben auch selber drucke und das nicht drucken lasse.
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Dass das eigentlich immer Serien sind und diese können dann auch von drei Blättern bis 15 Blätter unterschiedlich
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groß sein, bis die Helitografie und die Malerei nicht auch eine Art Wider.
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Nee, gar nicht, finde ich. Also äh ich fand Drucktechniken auch immer interessant und in der Lithographie habe ich wirklich was entdeckt, was wahnsinnig äh nah an der Malerei ist. Also da da passieren so viele, wenn man jetzt mal in einem
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Raster denken so viele Grauwerte und so viele Abstufungen eben fern von dem Raster einer anderen Drucktechnik, dass das so vielseitig nutzbar ist und so malerisch nutzbar ist.
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Dass ich natürlich da ein bisschen anders arbeiten muss und wieder neue Sachen entdecken kann und gleichzeitig aber
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meine Malerei auch wirklich damit transportieren kann. Ich verstehe das nicht so richtig deine Werke, deine gemalten Werke sind so vielschichtig und Lithographie ist doch
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einmal gedruckt und fertig, oder? Nee, also.
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Zum einen passiert innerhalb des Steins wahnsinnig viel. Da sind so viele Grautöne, dass man da auch schon mitarbeiten kann, weil das ist so, dass da ein Fett
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Bild, also die das Bild an sich, das wird mit einer fettigen Substanz gemalt oder gezeichnet. Das sinkt in den Steinen richtig ein und das ist dann da drinnen erstmal, wie so ein
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Geisterbild. Mhm. Und dann mache ich das aber auch oft so, dass ich eben überdrucke. Manchmal exakt das gleiche Bild noch mal übereinander, so dass
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da auch wieder äh im Grunde viel bei einer altmeisterlichen Ölmalerei eine eine Farbbrillanz entsteht durch das exakte Überdrucken von zwei verschiedenen Farben, dann gibt's wirklich eine ganz tiefe Farbvibration und eben nicht so alles in einer Farbe gemischt und manchmal aber auch mit,
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mit eben anderen Steinen oder äh anderen Cut-Outs, die dann doch zusätzlich mit eingedruckt werden. Also ich kann ja mehrfach Überdruck
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auch da. Ja, genau, manchmal muss man halt wahnsinnig exakt sein, was gar nicht so leicht ist beim Anlegen einer Affenstein von einem Blatt, weiß man nicht mehr verschieben darf. Mhm. Weil sonst die Farbe verschmiert, aber.
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Mache sehr interessant und macht Spaß. Arbeitest du da mit Papier oder mit einem auch mit irgendwie einem ganz besonderen Trägermaterial? Bist du da
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gerade am auch meistens klassisch mit Bötten, aber ich habe auch schon auf dem Nylon gedruckt und dann auch sogar wieder aufgespannt teilweise. Also es gibt Editionen und Serien, die direkt auf das Nylongewebe gedruckt sind.
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Ähm und es gibt aber auch welche, die ich dann nachträglich nochmal aufgespannt habe und dann weitergearbeitet habe mit Ölfarbe.
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Also da kam dann wirklich nochmal eine Ebene dazu.
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Bin ganz, ganz, ganz gespannt, welche Ebenen so zukünftig noch alle dazukommen, grade auch in Hinblick auf
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deine neuen Träger, mit denen du da ja das witzig formuliert und auf deine neuen Trägerstoffe so.
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Ja, da bin ich auch gespannt. Ich freue mich so sehr, dass vielschichtig und hauch Berührung ist ja hier irgendwie so ein wenig häufiger gefallen, dass du mich in all deiner Vielschichtigkeit hier
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berührt hast, dich in deinem Atelier besuchen durfte und du mich mitgenommen hast und ich über dich so viel erfahren durfte.
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Möchte mich ganz, ganz, ganz herzlich bei dir bedanken. Ich habe zu danken, schön, dass du da warst.
48:50
Music.
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Immer auf der Suche nach spannenden Gesprächspartner innen, die euch und mir die Welt der Kunst entschlüsseln, reise ich quer durch Deutschland.
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Wenn du die Reisen von die Leichtigkeit der Kunst unterstützen möchtest, dann freue ich mich sehr über deine Kulturpartnerschaft.
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Geht auch ganz einfach. Via PayPal Punkt Me Slash Leichtigkeit der.
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Oder mit einer goldenen silbernen oder bronzenden Mitgliedschaft über Steady Haarkuh Punkt com Slash die Leichtigkeit der.
49:39
Bedanken möchte ich mich von ganzem Herzen bei allen Hörenden, die bereits die ein oder andere Reise unterstützt haben.
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Ihr möchtet mehr über die Leichtigkeit der Kunst erfahren und mal einen Blick hinter die Kulisse werfen.
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Ich einen Tipp. Tragt euch in den Newsletter bei Steady Haku Punkt com Slash die Leichtigkeit der Kunst.
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Ihr habt Fragen, Anregungen und Feedback dann schickt mir gerne eine E-Mail an Claudia at die Leichtigkeit der Kunst Punkt DE. Und wenn ihr mögt, dann freue ich mich sehr über euer Like und eine Bewertung.
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Weitere Informationen? Dann schaut auf meiner Website unter WWW die Leichtigkeit der Kunst Punkt DE.
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Und nun von Herz.
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Music.