tabularasa – weg mit Tabus

"tabularasa – weg mit Tabus" ist ein Podcast von fünf jungen Frauen, die über Tabuthemen sprechen. Von Depression nach der Geburt, von schlechtem Sex, von Alkoholismus oder von der Angst vor dem Tod. Immer zu zweit, mit Gästen und konkret Betroffenen.

http://www.sr.de/tabularasa

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Wochenbettdepressionen: Traurigkeit statt Mutterglück


Hilfsangebote:

Die gute Nachricht vorweg: Wochenbettdepressionen sind gut zu behandeln. Und: ihr seid nicht alleine damit! Viel mehr Frauen, als man denkt, sind davon betroffen.

Die Selbsthilfe-Organisation „Schatten und Licht e.V.“ ist eine gute Anlaufstelle für Betroffene. Dort gibt es sämtliche Informationen zu postpartalen Depressionen, etwa zu Beratungsangeboten, Selbsthilfegruppen oder Kliniken.

https://schatten-und-licht.de/

Prinzipiell gilt: Nicht zu lange warten! Sogenannte „Babyblues“, also gedrückte Stimmung in den ersten ein bis zwei Wochen wegen des Hormonabfalls sind laut Psychotherapeutin Jenny Spinath ganz normal. Hält die Traurigkeit darüber hinaus an, könnte es sich um eine Wochenbettdepression handeln. Dann sollten Mütter sich an ihre Hebamme, Frauenärzt:innen oder Psychotherapeut:innen wenden. Erste Hilfe gibt es auch bei Psychosozialen Beratungsstellen oder Schwangerenberatungsstellen.

Übrigens: auch Männer können an Wochenbettdepressionen leiden. Auch sie sollten sich nicht scheuen, sich Hilfe zu suchen!

 


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 2022-07-12  n/a