Eiszeit - Der Life Radio - Black Wings Podcast

Wenn sich einer mit Eishockey auskennt dann er. Kultsprecher Gerold Rachlinger präsentiert den Life Radio Black Wings Podcast. Mit Spielanalysen, Black Wings News und Kabinengeflüster. Außerdem kommen Fans zu Wort und wir treffen die Spieler privat!! Liiiiinzzzzaaaaa.

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episode 14: Black Wings Coach Philipp Lukas und seine Linzaaa - Start in die neue Saison [transcript]


Black Wings Legende Philipp Lukas ist neuer Coach der Linzer Eishockeycracks. Wie tickt er? Was hat er vor? Wie ist er zu dem Job gekommen? Wie geht’s der Mannschaft? Was ist drin in der Saison? Philipp, alias Phil, Luki oder Coach, nimmt sich kein Blatt vor dem Mund – und ist im Talk mit Kultsprecher Gerold Rachlinger offen, direkt, kompromisslos und manchmal unheimlich witzig.


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 2022-09-16  40m
 
 
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Linser! Eiszeit. Der Live-Radio Black Wings Podcast. Mit Black Wings Kultsprecher Gerold Rachlinger. Hallo und herzlich willkommen. Es Radio,
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Podcast. Georld Rachlinger hier und bei mir Philipp Lukas, der neue Coach der Blickwings. Servus, grüße dich. Gerold, hallo liebe Zuhörer.
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Die erste Frage, die ich dir stellen muss, ähm ist das jetzt Luki, viel Coach, wie willst du genannt werden? Wir haben wenigsten Coach am wenigsten Coach wirklich? Ja, ich bin ja trotzdem immer noch der Filter.
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Okay. Oder wie auch immer. Okay, ich bleibe ich bleibe bei Phil und Luki abwechselt. Wie wie wird's denn da in der Mannschaft.
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Ja, die meisten sagen dann trotzdem Coach, ja? Ja. Also bissel gewöhnungsbedürftig für mich, aber ähm es ist alles okay für mich. Da stimmt man sowieso den 60-jährigen äh Highschool-Coach aus Amerika vor, oder?
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Pumpen massive vor, aber ähm wie gesagt, alles ist okay. Ich fühle mich dann meistens eher angesprochen. Klar, stürzen wir sie,
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Rennen. Neuer Coach bei den Blackwings. Ähm das machen wir mit die die normalen Sachen. Äh wie war der Sommer?
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Sehr beschäftigt war, muss ich ehrlich sagen, es war dann wenig Pause, sobald mein Saison fertig war mit dem Stil, wenn's jetzt relativ schnell einmal angefangen.
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Ähm sich vorzubereiten natürlich auf die neue Aufgabe ähm und ist Nationalteam war ein Riesenaufgabe dann auch nach nach der Saison. Das heißt, ich bin eigentlich sehr äh für die erste Hälfte des Sommers
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zweigleisig fahren mit äh Vorbereitung für die Weltmeisterschaft mit dem Nationalteam und mit dem Trainerteam von Roger,
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Und und natürlich mit dem Vorbereitungen auf die kommende Saison jetzt mit den Black Wings hier eine Mannschaft zu stellen äh.
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Von der wir überzeugt sind, dass sie dann auch konkurrenzfähig sein kann. Es war keine leichte Aufgabe und somit,
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kleingeschrieben und äh war dann doch äh sehr viel telefonieren, äh sehr viel Video schauen,
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äh auf der Tagesordnung und dann natürlich auch irgendwann einmal finale Entscheidungen zu treffen. Das heißt, du hast wie viel Wochen frei gehabt oder oder und wo warst du dann, wenn du frei gehabt hast?
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Was auf der Baustelle? Ja,
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Ähm wie gesagt, das waren wirklich net viel freie Tage. Das heißt jetzt net, dass ich mich beschweren würde oder überhaupt keine. Aber das war mir bewusst, dass wenn ich diese Aufgabe auch äh annehme.
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Oder diese äh diesen Job jetzt antrete, das das da natürlich einiges zu tun ist in in Verbindung äh damit.
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Und somit wie viele Wochen, ich glaube es war net so viele Wochen, wir waren vier Tage mit äh mitn mit dem Mark und seiner Familie auch, das machen wir jedes Jahr auch mal in den Berg.
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Das waren zwei, drei, drei, vier Tage oder was in den Berg. Das ist immer cool, um mal zum zum Abschalten,
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bissel wandern gehen und die Geschichten ähm,
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hat dann trotzdem in meinem Computer mit und so weiter und das und dann waren's noch mal drei oder vier Tage in Grado äh im Juli dann äh die notwendig waren, meine Frau hat mich fast a bissel genötigt dazu, dass ich jetzt nochmal abschalte bevor ihr alles losgeht.
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Und äh auch da habe ich mein Handy dann
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Nur morgens beim Hundespaziergang dabeigehabt und gesehen hat. Äh na, das war so für mich mit mir selbst eine Vereinbarung. Man muss halt einmal wegkommen von diesen äh Electronic Devices und und einmal.
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Telefon nicht Nachrichten schreiben, nicht E-Mail lesen und so weiter und das war wichtig, das habe ich mir an das festgehalten.
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Und ähm es ist auch dann in der zweiten Hälfte das Sommer leichter geworden mit der Unterstützung von Rick Nasham äh der uns natürlich beim Recruiting und beim Scouting in geholfen hat.
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Unsere Podcasts immer so aufgebaut, dass wir die den Anfang haben, den wir jetzt gibt und dann dritteln und dann das Overtime und ich würde sagen.
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Du hast eigentlich schon so viel beantwortet von den Einstiegssagen, dass man sich gleich mal ins erste Drittel reinschmeißen. Ja, das ist so, wir müssen's die da schlagen. Du weißt, wie sich's gehört. Wir haben 30 Minuten Zeit, dass wir den Podcast so
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machen, dass sie nicht gleich nach drei Minuten abschalten die Zuhörer, also das ist eine Herausforderung. Okay. Erstes Drittel,
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über deinen Job? Wie sind die Black Wings an dich herangetreten? Äh das ist eine gute Frage, weil ich letztes Jahr tätig bei den Steal Wings und äh es waren zwei,
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zwei separate äh Organisationen mehr oder weniger und ist mein,
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letztjähriger Boss unter Anführungszeichen äh Conny Linner. Ist da nämlich herangetreten mit einem.
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Organisationskonzept äh und eine Möglichkeit wie beide Vereine wieder miteinander äh,
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zusammenarbeiten könnten und unter einem Dach fungieren könnten und.
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Und ich eventuell ein Kandidat dafür sein könnte, den den Job zu übernehmen als als Headcoach von den von den Black Wings links.
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Das war jetzt nochmal ein ein Grundgerüst, sage ich mal, was immer durch den Kopf gehen habe lassen,
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aber es hat sich dann alles relativ schnell einmal bewegt, fast etwas zu schnell muss man sagen.
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Aber ja, über kurz oder lang sind dann Gespräche äh geführt worden und ich habe das,
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Das sehr interessant empfunden. Ja viele Leute haben dann natürlich gesagt, er ist sehr vorsichtig und so weiter, die kurze Vergangenheit und das habe ich mich für mich ist es immer wichtig, dass ich Entscheidungen sage ich mal abweg und ja. Und die auch für mich, sage ich einmal, treffe und,
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für mich.
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Hat's hier war Warten nicht unbedingt auf der Liste drauf. Äh auf was soll ich warten, habe ich gesagt, sondern das ist eine Herausforderung. Äh.
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Ich lebe für das, dass ich auch eine Herausforderungen annehme, aus denen auch natürlich lerne und und mich so weiterentwickele,
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Es war schon lang bevor die Saison des zu Ende, wo eigentlich bekannt, wenn auch vielleicht nicht offiziell, dass dort der neue Coach sein wirst. Ähm wie oft bist du da gestört worden in in deiner Arbeit, aus aus Stilings äh Headcoach?
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Es war mir schon wichtig, dass ich äh einen sauberen Saisonabschluss habe mit meiner Truppen bei den Stevens letztes Jahr und das habe ich auch ganz klar kommuniziert.
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Ich habe auch mit meiner Mannschaft letztes Jahr gegen Ende der Saison kommuniziert, dass da seine Möglichkeit ist und dass das im Raum steht und dass darüber wahrscheinlich auch ein bisschen diskutiert wird und äh ich hab's allen voran natürlich meiner Mannschaft kommunizieren wollen,
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dass dass sie auch Bescheid wissen, dass das im Raum steht, dass auch noch nix fix ist, aber dass wir uns als Mannschaft auch nicht ablenken lassen. Wir haben zu hart gearbeitet letztes Jahres,
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aus Organisation auch mit der Mannschaft um jetzt etwas dazwischen kommen zu lassen. Die Mannschaft hat das auch super,
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verarbeitet, wir alle haben das glaube ich ganz gut verarbeitet und sind sehr gut damit umgegangen und haben uns dann schlussendlich.
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Auch gefreut über einen äh über einen respektvollen Saisonabschluss. Wie lange hat die Entscheidung gedauert, dass du gesagt hast ja ich bin dabei.
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Äh
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Das ist jetzt schwer zu sagen, dass ich dann doch äh sage ich einmal der Entscheid von beiden Seiten würde ich sagen, sowohl von Clubseite der Black Wings, als auch von meiner Seite, vielleicht.
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In dieser Zeit wurde Gespräche geführt worden, sind äh hat sich hat sich gedehnt wahrscheinlich über vier bis sechs Wochen und das ist schwer jetzt mit einem Finger auf einen Tag zu zählen.
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Du bist der dritte österreichische Coach, der der Black Wings, ich weiß jetzt nicht österreichweit, wie viel das da gibt, sehr sehr wenig, also der Helmut Gecker ist was,
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Im ersten Jahr und dann haben wir den Kurt Haarand gehabt äh einige Zeit in in Linz.
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Warum ist es so schwer, aus österreichischer Trainer einen Job zu bekommen in Österreich?
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Mir wird die Frage sehr oft gestellt und ich weiß net, ob man das zusteht, das zu beurteilen, ja. Ich.
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Ich habe ich konzentriere mich jetzt nicht drauf, was ein Helike Kickers früher gemacht hat und das andere österreichische Coaches machen. Kenne ich seit meinen Teenagerjahren, sage ich.
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Aber ich beschäftige mich relativ wenig damit äh warum österreichische Coaches.
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Keine keine Posten haben in der sondern ich habe jetzt eine Möglichkeit und und auf die konzentriere mich da ist es ganz ganz wichtig, dass ich.
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Abgelenkt damit bin äh warum jetzt jemand anderer.
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Staatsbürgerschaft hat wie ich ja. Nicht dieselbe Aufgabe trägt oder das das muss mir jetzt so brutal das auch klingt irgendwo wurscht sein.
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Okay, alles klar. Wichtigste ist, dass ich mich täglich vorbereite, dass ich bereit bin für die Aufgabe, die mir bevorsteht. Was für Trainertyp ist da für Lukas?
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Das ist jetzt ja das ist schon eine sehr breite Frage. Ich glaube ich muss.
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Ich muss das mit einfließen lassen, was ich selber für Erfahrungen mitgenommen habe als Spieler. Ähm auf der anderen Seite ist man natürlich klar, dass äh ich jetzt vorne stehe und äh auch Entscheidungen treffe äh und für die dann die Konsequenzen trage.
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Und hier gilt's natürlich einen Mittelweg zu finden ähm das vorzugeben, was wir machen wollen.
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Und auch Verständnis zu zeigen dafür, dass Fehler einfach äh uns uns widerfahren werden.
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Und auch irgendwo eine Plattform zu zu bieten, in der das auch gut ist und erlaubt ist. Mhm. Weil nur aus Fehlern können wir uns weiterentwickeln, aus Fehlern können wir lernen und hier kommt's wieder darauf an, wie vermittle ich das.
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Wie vermittle ich, das ist hier eine oder ist hier einfach ein bissel ein Raum drinnen, weil wie schon vorher angesprochen habe.
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Wir müssen Fehler machen, wir müssen Fehler machen dürfen, um unser maximales Potential auf der einen Seite abrufen zu können als Spieler und auf der anderen Seite, um uns weiterzuentwickeln und und und zu lernen und somit.
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Einen Mittelweg zu finden zwischen dem, ich gebe das schon vor, was wir machen wollen. Mhm. Und ich habe eine genaue Vorstellung, wie wir spielen wollen. Mit welcher Energie, mit welcher Intensität und wie unsere Spielweise aussehen. Das weiß ich ganz genau.
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In diesem Raum wären Fehler passieren, wie ich damit umgehe,
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Äh das ich glaube, das wird das Ausschlaggebende sein, inwiefern unsere Spieler dann auch äh ihr Potential abrufen können.
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Trainer hat die am meisten beeinflusst in den Spielerkarriere und und von wem hast du jetzt am meisten umsetzen? Gibt's da einen, zwei oder oder was auch immer oder von von überall,
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was du sagst. Der Trainer XY der hat das so super gemacht, hat so gut mit der Mannschaft gearbeitet, war taktisch so gut oder oder was auch immer. Gibt's da irgendjemanden? Na ja man nimmt von jedem was mit,
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Ein Spieler ist es mir nicht immer in Einklang oder man stimmt nicht immer überein mit dem, was der Coach denkt ja? Und das war bei mir ja net anders.
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Aber nichtsdestotrotz gibt's bei jedem Coach, den ich gehabt habe und ich habe ja äh doch genug Coaches gehabt in meiner.
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Auch zehnjährigen Laufbahndown in Linz äh und auch vorher in in in Wien und in Feldkirch. Ich habe einige Coaches kennenlernen dürfen und von denen auch lernen dürfen. Ähm,
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mitnimmt was jemandem passen scheint und hier ist jetzt glaube ich das Ausschlaggebende für mich,
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ich versuche hier nicht irgendetwas zu imitieren, sondern hier äh eignet man sich selbst in meinem Falle jetzt eine Bibliothek an,
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Mhm. Mit den Dingen, die für einen oder die für mich damals einfach,
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Sinn ergeben haben und auch auch äh eine gewisse Effizienz mit sich gebracht haben in zum Beispiel in einer taktischen Spielweise.
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Dass ich sie einfach angenommen habe oder mitgenommen, aber,
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hier hört ihr einfach der Lernprozess nicht auf, natürlich habe ich viele Coaches gehabt, von denen ich viel mitgenommen habe und alle Coaches, die ich gehabt habe, haben mich geprägt über Rockdown, über Kim Collins, äh Jim Bohne,
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über ganze Palette in in Wahrheit auch über auch über Kurt Haaren natürlich und Stanislav Barer, die in den Anfangsjahren,
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hier waren ähm von denen habe ich alle, allem was mitnehmen können. Okay, ja. Die prägen mich jetzt irgendwo als Trainer,
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hier gilt's natürlich nicht aufzuhören, sondern das Spiel entwickelt sich ständig weiter und wir Coaches müssen das auch tun. Okay, alles klar. Ähm was ist dir beim Spieler wichtig?
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Das Allerwichtigste für mich ist Charakter und Arbeitseinstellung.
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Äh ich habe sehr viel Zeit für jemanden, der jeden Tag bereit ist, alles für uns zu geben und sich ständig weiterentwickeln will und und jeden Tag im Training bereit ist, hart zu arbeiten,
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Leute habe ich einfach äh sehr, sehr viel Zeit und sehr, sehr viel Verständnis, weil über gut oder lang äh.
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Über kürzere Lang bin ich davon überzeugt, dass gute Dinge passieren äh für für für Leute, die,
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die hart arbeiten. Mhm, genau. Das ist der der Spruch im Englischen oder? Ähm wie war der erste Tag im im Black Wings Office? Wie wie kam ich mir das vorstellen aus aus,
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HR-Interessierter gibt's ja da diesen äh Begriff Onboarding
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so wie jeden Tag normal oder hat's da Blasmusik, Bratwürschtl, haben alle geklatscht oder
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mir das vorstellen. Erster Arbeitstag vom Philipp Lupgers als Coach.
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Aber für Rana mag was keiner, aber ähm meinst jetzt äh ins Büro, acht Uhr, gut Mannschaft dein erster Arbeitstag bei den Blackwings. Ja.
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Ja, der erste Arbeitstag geht ja eigentlich in die Off-Season zurück, aber reden wir mal über den ersten Tag, wo ich vor die Mannschaft treten bin. Natürlich ist es immer
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gewisse Aufregung da, man möchte sich vorbereiten. Äh das ist eigentlich diese erste und einzige Möglichkeit, die nicht wiederkommt, einen ersten Eindruck zu hinterlassen und da möchten wir natürlich schon vorbereitet sein und net irgendwo
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äh Freestyle mit dem Meeting, äh was man das erste Mal vor der Mannschaft hat. Ähm.
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Somit ist er natürlich schon eine gewisse Anspannung oder gewisse Aufregung gegeben. Ähm.
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Hier gilt's natürlich auch wieder sich nicht zu lang zu fassen, sondern eher kurz zu fassen das Ganze auf den Punkt zu bringen. Das ist glaube ich die große Kunst im Coaching.
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Die wichtigsten Dinge anzusprechen, die sind im Moment anzusprechen gibt, sich kurz zu halten und damit dann alle mit dem Fokus auch noch bei der Sache sind,
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Ich denke es war gut, aber natürlich die Aufregung ist immer wieder da. Hier ist hier lernt man jetzt neue Menschen kennen. Ja. Äh neue Athleten kennen,
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und und ja, natürlich stellt man sich die Frage, wie ist das jetzt rüberkommen? Wie war das? Äh man kann ja nicht äh gleich beurteilen, wie das jetzt für den Empfänger angekommen ist, aber ähm.
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Ich hatte ein gutes Gefühl an dem ersten Tag und äh und nachher.
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Dieses Tag um Tag, das man Beziehungen mit diesen Menschen und man muss irgendwo auch äh kennenlernen, für das ist oftmals viel zu wenig Zeit, das muss man sagen äh aber es gilt, diese Gespräche auch zu führen,
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damit man auch vielleicht einmal nachvollziehen kann, wo wo steht, wo steht der Athlet,
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und das ist dann ein Prozess und der fängt am Tag 1 an. Und äh ich sage nicht, dass er leichter wird, aber,
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Man lernt sich halt über Tag über die Tage besser kennen. Jetzt haben wir schon sechs Wochen,
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Hat man gespielt. Wie geht's einem Athleten oder wie geht's net oder man spricht ihn einfach drauf an und der Umgang wird einfach immer einfacher.
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In der nächsten Frage, wie dein Arbeitstag jetzt, dass sie die ich schließe daraus viele Gespräche für Vorbereitung und viel Zwischenmenschliches, weil man sieht der Spieler nicht wohlfühlt und kein Vertrauen zu dir hat, wieder net seine
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hundert, zehn, hundert20 Prozent oder was auch immer verlangt wird bringen können, oder
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Ja, musste da gleich korrigieren, Gerold, es gibt nur hundert Prozent, ja. 11 sind, fast äh sind eigentlich unmöglich. Also wir verlangen hundert, ja. Verlangen wir, ja. Ja.
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Ja oder für immer, dafür immer. Da gibt's kein, da gibt's keine Ausrede, äh hundert Prozent, das ist die Zeit, die wir zusammenarbeiten.
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Wollen wir Qualität vor Quantität ja? Und das aber wie schaut mein Arbeitstag aus.
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Meistens sind wir sehr, sehr früh im Büro. Also da rede ich jetzt über manchmal vor sieben oder um sieben herum. Ähm das heißt äh um sechs Uhr ist meistens Tagwache oder bissl früher.
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Schaut dann, dass man äh um sieben drinnen ist, meistens wollen wir das Training für den nächsten Tag am Vortag schon vorbereiten,
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wir wissen, woran wollen wir arbeiten? Das heißt, das ist dieses Gespräch unter den Coaches passiert meistens nach dem Training des Vortages. Mhm. Dass man schon vorbereitet haben, hier das und das,
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an dem sollten wir arbeiten, das haben wir bemerkt im im Training, das haben wir bemerkt im Spiel, im Letzten, das sollten wir angreifen, über das sollte man nochmal sprechen, das sollten wir nochmal äh im Training äh Übungen finden, dass wir das mit reinpacken können,
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Also der äh sogenannte Trainingsplan on Ace ist dann schon etwas, wofür ich die volle Verantwortung äh und natürlich auch noch das Feedback einfordere von meinen Coaches und auch vom Rig.
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Und ähm dann geht's natürlich für mich auch das Office-Training, sage ich einmal, zu steuern,
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gewisse Vorstellung, was wollen wir an dem Tag in der Woche machen, wann ist unser nächster Spieltag und so weiter, wie sehr wollen wir zusätzlich office belasten, was wollen wir attackieren,
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damit die die die Athleten auch am nächsten Tag, wenn sie in die Kabine kommen,
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sofort wissen, hey am steht oben, das ist unser Hoffestprogramm für diesen Tag. Sie haben dann die Selbstverantwortung, wann können Sie das erledigen, vorm Training, nachm Training? Das ist mir relativ egal, aber es gehört erledigt.
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Ähm und ja schlussendlich haben wir nicht an jedem Tag, ein acht Uhr vierzig oder acht Uhr fünfundvierzig Meeting. Mhm. Ähm sondern so wie heute war's ja neun Uhr Meeting, wo wir den Jungs dann natürlich auch die Möglichkeit geben, dass sie vielleicht ein bissl später reinkommen,
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Es hat ja keiner was davon, dass sie da drinnen sitzen und nix tun.
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Ähm wie ich's angesprochen habe mit Qualität und dann gehen wir zehn Minuten bevor wir aufs Eis gehen, aus Mannschaft äh gehen wir aber über die gehen wir über den Trainingsstart.
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Wenn man aufs Eis kommen, damit wir sofort loslegen mit den ersten drei, 4 Übungen, äh damit man einen gewissen Rhythmus und einer gewissen Spielintensität auch imitieren können im Training.
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Der Arbeitstag.
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Ja, jetzt rennt er immer noch. Jetzt ist kurz vor zwei, aber ähm nein, normalerweise ist es wirklich so. Von sieben im Büro ist es oftmals so, ich probiere manchmal a bissel früher rauszukommen, zwischen halb zwei und zwei.
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Äh weil mein Sohn am Nachmittag oftmals auch Training hat und dann verbringe ich noch einmal zwei, drei Stunden. Oftmals in der Halle. Äh.
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Benni, gut unterwegs bin mit allem, was ich machen will,
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Dann dann bleibt mir Zeit, dass ich das Training von meinem Sohn auch anschauen ja. Mhm. Und wenn ich fui super unterwegs bin und alles vorbereitet habe, dann ähm ist es an der Tagesordnung, dass ich auch körperlich für mich natürlich etwas mache und Sport betreibe,
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Am liebsten mache ich das, wenn dann in der Früh, äh wenn alles vorbereitet ist. Deswegen ist oftmals die Vorbereitung für den nächsten Tag, das um und auch für mich, weil dann bleibt a Bilder Zeit für meine Gesundheit und äh,
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Und wenn ich mich bewege und dann bin ich auch kognitiv ein bissel Anspruch äh sage ich äh belastbarer. Das ist auch wichtig für uns,
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Strukturiert organisiert in den Tag gehen und und die Dinge, die es da hast, abarbeiten würde jetzt einmal. Ja. Zusammenfassen. Du, ich glaube, du weißt das auch, es ist es kommt dann immer was dazwischen, was,
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und dann bleibt halt manchmal irgendwas auf der Strecke oder wird und so weiter.
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Aber ich glaube das geht nicht nur Eishockey-Coaches. Wir sind jetzt im zweiten Drittel mittlerweile schon,
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Und wie das sehr philosophische Frage,
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Ich habe schon versucht, dir was herauszulocken. Es ist nicht gelungen und was die Leute zu lästig oft, sie sie fragen so oft, bis er entweder wieder die gleiche Antwort gibst oder oder irgendwas auslässt. Was sind Stil, hast du als Trainer?
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Wie würdest du dich selbst beschreiben? Du hast jetzt bei dir anfangen, der kennt die net, sagt viel Lukas, no al der, i bin a ehemaliger NHL-Spieler. Off was erzählst du dem? Äh dass der zu dir kommt.
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Ich sprech's oft an, äh was mit einlaufen, mit unseren Zielen oder mit meinen persönlichen Zielen einen Mittelweg zu finden zwischen Erfolg und und und Entwicklung, ja. Äh.
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Gilt ja irgendwo da für mich den Weg zu finden, den Athleten kennenzulernen, dass Menschen.
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Einschätzen zu können und dem zu verhelfen, dass er sich weiterentwickelt schlussendlich in weiterer Instanz auch erfolgreich ist mit in unserem Kollektiv.
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Habe ich was empathisches an mir? Ich denke schon. Mhm. Ich habe sicher eine gewisse Empathie, die ich mittrage.
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Ähm aber ich habe auch sehr harte Seiten neben mir aufgrund meiner äh Herkunft und meiner meiner Eltern und wie ich wie ich groß geworden und hier.
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Bin ich schon.
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Geduldig. Ja. Äh gebe auch genug Raum, aber wenn's irgendwann einmal tut, das äh dann bis daher und net weiter. Okay und und das ist das ist was ähm wenn ich was sehe, was man gar nicht gefällt,
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ob das jetzt unsere Mannschaft anbelangt oder ob das ein individueller Spieler anbelangt,
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dann gibt's Gespräche und die Gespräche müssen dann immer gleich lautstark sein oder müssen nicht immer gleich super hart sein, aber da ist es wichtig für mich, dass dass,
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vermitteln, dass wir das überhaupt nicht taugt. Okay. Ja, also ja, ich ich verstehe schon was. Aber wenn ich's jetzt einmal so zusammenfassen darf, auf Wienerisch.
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Man muss kein Arschloch sein, man hätte kurz zu sein. Okay, ja, ist auch gekommen.
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Ganzer. Ja? Ja, ja. Ähm jetzt haben wir eigentlich also,
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wenn ich mir das aussuchen könnte und irgendjemand mir einen Job anbietet und ich kann vermeintlich mit meinen zwei besten Buddies oder wie es halt heißt mit meinen zwei Pros arbeiten,
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nämlich den Backs und den den Sügsee.
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Muss er das eigentlich ein Wahnsinn sein in in diesem Team jetzt da gemeinsam mit den beiden die Fäden zu ziehen oder? Wie wie stelle ich mir das vor die Zusammenarbeit?
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Gemeinsam fischen, ihr kennt's euch seit ich weiß gar net, wie lange seit ewig sage ich jetzt aber äh und und dann kommt der Fehler und ist jetzt der neiche Chef.
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Wie ist das Verhältnis da zwischen euch drei? Also Phil Lookie, Coach geht auch nur, aber Chef geht gar net. Ähm aber wir spaßeln natürlich drüber. Er ist du hast es schon vorweggenommen. Natürlich ist hier,
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ein gewisses Arbeitsklima, was was immer immer gewunschen hat, ja.
22:40
Äh Mark ist mehr Trauzeuge. Wir haben gemeinsam gewohnt. Wir haben gemeinsam gespürt habe ich gespürt. Wir sind sehr, sehr gute Freunde worden,
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über die Vorlauf auch nachdem nachdem gespielt hat, ja? Mhm. Äh du hast die Hobbies angesprochen, die die ma alle eigentlich dieselben inne tragen.
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Ja, es äh es passt und wir haben gemeinsam die Trainerausbildung alle gemeinsam gemacht. Ja, mit mit unserem mit meinem Bruder auch natürlich gemeinsam. Äh und somit,
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ist es schön, jetzt.
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Sich so über unsere tägliche Arbeit oder über über das Spiel über das Spiel Eishockey sage ich mal auszutauschen äh weil man hat ja dann doch verschiedene Hintergründe,
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Man hat verschiedene Herangehensweisen. Man hat verschiedene Gedanken über gewisse Situationen im Spiel, gewisse andere Perspektiven. Bengstwort Torhüter, das Sicht gewisse Sachen, auf die wir vielleicht nicht so den Fokus legen.
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Und somit ich bin sehr froh über das, über das Gespann und das ich dass ich mit denen zusammenarbeiten kann, aber dass ich sie auch als Unterstützung habe,
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für das braucht einfach Leute um sich herum,
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die einen auf der einen Seite challengen und auch besser machen, ja? Und einer nach, sage ich mal, in dem bestärken, was wir machen wollen,
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für eine erfolgreiche äh Saisonkarriere von euch dreien, dass ihr so dick miteinander seid oder ist da auch eine gewisse,
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Naja Gefahr drin waren's, in Brüche geht. Na ich weiß, wo du hin willst jetzt, äh aber man muss das irgendwo trennen. Mhm. Ja. Man muss man man muss sich schon.
24:22
Auch das sagen, was man, was der andere nicht hören will. Ja und das ist das Allerwichtigste und deswegen ist es so.
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Ähm das weiß ich, dass das passiert. Mhm. Weil wir einfach befreundet sind,
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Nicht mehr irgendwo die Angst haben, müssen etwas zu sagen und dafür vielleicht auch noch äh verurteilt werden
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von dem Vorgesetzten, wie du's angesprochen hast, Chef, sondern nein, wie die Sachen genau hören, auch wenn's mir nicht schmecken. Mhm. Ich werde's auch so sagen, wie ich's immer denke, auch wenn's den anderen net schmeckt, ja.
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Weil schlussendlich werden wir nur so Fortschritte machen, genauso wie ich's vorher angesprochen habe mit den Spielern.
25:01
Man muss konstruktive Kritik ausüben Feedback geben um ihnen weiterzuhelfen, dass sie sich entwickelt,
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Wer macht was von euch dreien, wie's die Arbeitsaufteilung? Ja, es ist ähm also da Banks natürlich verantwortlich für die Torhüter und er hilft uns mit dem Prescout für die anderen Mannschaften fünf gegen fünf. Mhm.
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Ähm sowohl natürlich auch mit Videoarbeit und der Mark macht die Verteidiger, also coacht die Verteidiger äh unterm Spiel.
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Und äh ich sage im Training natürlich überschauen wir alles. Ähm ich mache ich mache während dem Spiel die Stürmer und ich habe äh Powerplay.
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Und der Marker das äh aus Unterzahl mehr oder weniger auch noch seine Zusatzaufgabe. So haben wir das mehr oder weniger aufgeteilt
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5 gegen fünf haben wir natürlich einen Austausch. Mhm. Aber grundsätzlich äh äh treffe ich da die Entscheidung, wie wir spielen wollen und so weiter, aber nachdem wir natürlich auch uns ausgetauscht haben,
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Funktion hat der Rick in diesem Trio als vierter? Na Rick ist in dem Sinne sehr, sehr wertvoll, weil er die Vogelperspektive hat in jedem Training.
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Und auch in jedem Spiel und also ihr sitzt net ist net bei euch auf der Bank dabei, sondern aber es ist natürlich sehr, sehr wertvoll, weil sich auch viele Dinge, die man oft von von der Bank nicht sieht. Ja.
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Und und wir tauschen uns aus, auch nach jedem Training. Ähm wie war unser Training? Wie war unser unser Effort, also unser Einsatz? Wie war unser Tempo?
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Und wie hat's einfach von oben auch irgendwo gebirgt, ja? Weil oftmals ist man sehr, sehr kritisch am Eis.
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Und äh von oben hat's dann eigentlich ganz anders gewirkt. Ganz umgekehrt, ja. Oftmals habe ich ein gutes Kopf am Eisen, dann waren aber
26:45
gewisse Details, die die im Ricky zum Beispiel abgegangen sind oder mhm. Gewisse Energie, die im Ricky abgegangen ist und dann so tauscht man sich aus.
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Äh es bringt natürlich einen immer wieder zum Nachdenken, zu reflektieren und und und zu sehen, wo es eventuell äh Verbesserungspotential also man man kann schon sehen oder nachvollziehen, dass Tier.
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Das Gedankenradel eigentlich äh sehr oft äh,
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nicht zum Stillstand kommt. Äh dafür muss man dann schon sorgen, dass irgendwann einmal eine Downtime auch kommt. Überdenkt man die Dinge zu hundertfach und,
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macht man Rückschritte und nicht Fortschritt. Das hat sie verbunden, via Headset während dem Spiel oder oder wie tauscht sich, gibt's da Inputs für,
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Messens hat's dann der Co-Trainer, das Headset und und tragt's dann weiter oder so. Ja, also noch net den Genuss seines Headsets äh,
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weiß nicht, ob das in der Zukunft äh ein Thema ist. Ich weiß, dass die meisten,
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Coaches jetzt, Headsets tragen und jemanden haben, der nach oben, äh der oben auch kommuniziert.
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Wir wissen auch noch nicht, wie oft wir jemanden haben, der mit uns oben kommunizieren kann. Manchmal ist es direkt, manchmal äh vielleicht äh on the es nicht sein. Okay, ja. Und somit äh hat man das noch net so ins Auge gefasst. Mhm, alles klar.
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Wir springen ins letzte Drittel. Was dürfen wir denn von der Mannschaft erwarten?
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Ja es ist wahrscheinlich die Hauptfrage, ja, weil äh kommen wir zum Sport. Das warum uns die Fans bis jetzt zugecht haben, die kennt man ja eh schon, net zu uns wissen, wie geht's weiter? Die letzten zwei Jahre,
28:17
um uns semi-begeistert schönes Wort sinnlos, also nicht begeistert auf gut Deutsch. Äh,
28:24
Jetzt kommt der Phil Lukas, jetzt wird alles anders. Wir werden wieder Serienmeister, wollen wir nicht, aber wir wir starten wieder durch, was was dürfen wir warten?
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Na ja
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Also mit dieser Erwartungshaltung äh ist tun wir bissl schwer, weil es wird natürlich ein hartes Stück Arbeit. Wir wissen, wie wie stark die Konkurrenz ist. Wir haben's in der Pre-Season jetzt schon gemerkt, wie schwer das es ist. Äh Siege einzufahren, ja? Wir hatten ein Bilderproblem im Scoring.
28:48
Aber was kann man von unserer Mannschaft erwarten und was ich gemeint habe, das ist um das geht's eigentlich.
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Um das geht's eigentlich, wie wie sich die Mannschaft präsentieren wird und das ist für mich das Um und wir uns natürlich,
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aus aus Gesamtorganisation präsentieren und wie die wie wie sich die Mannschaft am Eis präsentiert. Das ist für mich das Allerwichtigste.
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Das ist das sogenannte Outwood, wie du das gesagt hast, ja. Ähm.
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Nicht unsere Zuschauer wieder zu entgeistern, sondern zu begeistern. Ja wie ich weiß nicht, ob du das Wort vorher verwendet hast, aber um das geht's ja eigentlich,
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wieder Kids äh Kinder draußen zu inspirieren, Fans wieder zu inspirieren, dass sie wieder gern in in die Eishalle kommen und uns zusehen dabei, was wir machen.
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Und das ist einfach verbunden mit einer Energie und Intensität, die einfach auf der Tagesordnung sein muss im Training und in jedem Spiel.
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Ohne diesem Fundament ist für uns alles andere nebensächlich. Unsere Spielweise,
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wird nebensächlich sein, wenn wir diese zwei Elemente in unserem Spiel nicht tragen und nicht äh sage ich mal verkörpern können. Mhm. Und da liegt für mich das um und auf.
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Ja? Wir wollen natürlich schnelles, attraktives Eishockey spielen. Wir wollen schnell nach vorne spielen. Das sind alles so Floskeln, die können wir jetzt da aus, wir schnalzen bis übermorgen. Aber ja. Das muss es sein.
30:06
Wenn wir das schaffen, dann springt der Funke auch rüber. Wir haben's jahrelang erlebt und du warst auch ein Teil davon, Gerold,
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wie das Publikum mitgegangen ist, weil es einfach spürbar war, dass
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äh vorhanden war und mit diesem müssen wir einfach an die Sache gehen. Also die Mentalität ganz wichtig, dass der Funke überspringt und dass sie
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Na ja, Links wird immer eine Arbeit der Stadt bleiben, dass wir das Gefühl haben, dass die da unten arbeiten und sich das Herz rausreißen und dann verzählt man äh.
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Dinge, die vielleicht net so laufen. Ja, ja, du du hast das jetzt guat gut angerissen, weil wir müssen uns schon dessen bewusst sein, dass wir ein Privileg haben, dass wir dass wir vor Fans spielen dürfen.
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Das ist ein Privileg, äh Leute zahlen Geld für Eintritt, um uns beim Spielen zuschauen zu können und das,
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können wir zurückgeben, einfach nur mit dem, dass wir vollsten Einsatz sind, komme ich zurück zu der Frage, die du mir gestellt hast, was ist für mich das Wichtigste in einem Spieler?
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Arbeitswille und die Einstellung.
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Sich täglich einfach äh sage ich, ja sage ich jetzt ungern in aber das das wir wirklich alles am Eis liegen lassen, weil wenn unsere Fans das sehen werden.
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Dann werden sie, wir sie wieder inspirieren, weil Linz einfach nur mal a Arbeiterstadt ist und wie ich daher gekommen bin,
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dann dann ist dieser Boom so ausgelöst worden. Mhm. Natürlich sind dann Resultate mitgekommen und ich bin davon überzeugt, wenn wir das wiederbringen, dann werden auch Resultate wiederkommen.
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Was ist eine sehr philosophische Frage. Was ist wenn sie net so läuft, wie du dir so stößt? Es ist jetzt natürlich.
31:43
In einem Sportler, in einem äh mit solcher Siegermentalität wie du es hast, sehr sehr schwierig, aber was ist uns net so oft? Worst Case Szenario für diese Saison.
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Was machen wir dann? Genau dann dann machen wir genau dasselbe, was wir gemacht haben wie Spieler. Man kann den Kopf nicht in den Sand stecken, allen voran natürlich nicht ich, sondern da gilt's daran zu arbeiten, warum läuft's nicht? Was fehlt uns?
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Scheitert bei uns im Spiel. Ich hab's angesprochen in der wir hatten ein bissl Probleme mit dem bei unserer Fishingsy. Ähm.
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Also bei unserer Effizienz, da gilt's halt dann anzusetzen, aber net sagen, auf einmal das alles fürn fürn Hugo ist und alles, was wir bis jetzt gemacht haben, das müssen wir jetzt alles übern Haufen werfen, sondern na, wir müssen mit uns.
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Mit mit unseren Athleten in diesem Prozess drinnen bleiben und dran glauben.
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Davon überzeugt, dass wenn wir die Dinge über kurz oder lang konstant so machen, wie ich mir das vorstelle, begleite mit der Energie und Intensität, die ich angesprochen habe, dann werden wir über kurz oder lang erfolgreich werden,
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Und das gehört zu vermitteln und net,
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alles über den Haufen werfen, nur weil's einmal net so rennt und auf einmal systemsändern und so weiter, vielleicht gilt's hier oder eine, vielleicht Schraube zu drehen, vielleicht im Lineup was zu verändern, aber weiterhin sage ich fortzusetzen,
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Was wollen wir tun? Wie wollen wir spielen? Mhm. Für mich baut sich alles auf drei Säulen auf.
33:09
Ist die körperlich. Es hat noch nie jemand was gewonnen im Mannschaftssport ohne dass er hart gearbeitet das heißt wir müssen bessere Athleten werden, wir müssen,
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Athleten sein, um das Spiel laufen zu können, um in den Zweikämpfen bestehen zu können, um die Laufwelle zu gewinnen. Wir müssen uns in unserer Spielweise, wie wir spielen wollen, müssen wir so,
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so nahe ist möglich und an die an die Perfektion zu kommen, wie es nur möglich ist. Das ist sehr, sehr schwierig. Und wir müssen unsere individuellen Skills verbessern. Wenn wir das schaffen, begleiten mit dem Einsatz, mit dem Arbeitswillen, mit der Einstellung, dann werden wir konkurrenzfähig sein.
33:44
Mhm. Erkennt man in der jetzigen Mannschaft schon deine Handschrift? Hast du schon.
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So viel geändert oder oder so viel wie soll ich sagen.
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Gesetz, dass er sagt, okay, das ist jetzt die Handschrift vom Filous. Die setzen das auch schon um, diese körperliche Fitness, diese diesen Kampf. Erkennt man das schon?
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Neutraler Zuseher. Ich stehe jetzt da oben. Ja. Schaue mir das Gerold, das ist das ich kann und werde das net beurteilen, aber das müssen außerstehende beurteilen, was ist meine Handschrift und das geht's mir gar net so,
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aber das Allerwichtigste für mich, was du jetzt gesagt hast, ist die Jungs müssen an ihre Grenzen gehen, ja und tut mir erst einmal hinkommen.
34:25
Überzeugt, dass wir da noch sehr viel Luft nach oben haben. Mhm. Weil sie ist unangenehm an der Grenze. Es ist sehr unkomfortabel an der Grenze. Es tut weh an der Grenze.
34:35
Aber nur, wenn wir uns an der Grenze bewegen und konstant bewegen, dann werden wir Fortschritte machen. Mhm. Und manchen,
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Fällt es leichter in diese unkomfortable Zone zu gehen als anderen,
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Aber wir müssen es kollektiv am Weg dorthin finden, wo uns nichts anderes mehr beeinflusst. So ist meine Vision von unserer Mannschaft.
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Mhm. Es beeinflusst uns nichts mehr. Ka, keine äußeren Umstände, kein Schiedsrichter, kein Gegner, kein gegnerischer Coach kann gar nix, sondern.
35:07
Wir sind's gewohnt an diesem, an dieser Grenze zu gehen, zu marschieren. Körperlich mental. Okay. Und mental ist oftmals die größere Schwierigkeit, aber.
35:17
Wir müssen zuerst einmal körperlich dorthin kommen und dort gehört's die Jungs einfach hinzupuschen, ihnen verständlich zu machen. Jungs, ohne dem ist gar nix. Ohne dem wird's nix geben.
35:28
Ja. Alle wie sie heißen, die Clubs und so weiter, die marschieren die Jungs. Die marschieren,
35:34
Die müssen arbeiten, die müssen hakeln, die müssen sich an der Grenze bewegen, um dieses Spiel überhaupt so spielen zu können. Das müssen uns verständlich werden. Mhm. Und da ist mehr drinnen.
35:43
Als man glaubt, man glaubt man ist schon an der Grenze, man ist noch lange nicht an der Grenze.
35:48
Wichtig ist die dir die Vorbereitung und wie hast du sie angelegt? Es gibt immer wieder ähm,
35:56
der Staat natürlich soll immer gut sein, dann haben immer so eine ganz ganz wichtige äh Phase rund um Weihnachten und um Jenna sowieso keine Pause mehr hin zu zu den Playoffs, wie hast du das äh Konzept jetzt angelegt? November ist glaube ich ein bissel a Pause im Nationalteam.
36:11
Geht's hier zack, zack, zack. So ist es, aber es sind meistens äh zwei Spiele, Wochen jetzt bis zum November Break. Ähm,
36:19
drinnen ja, wo man natürlich äh reisetechnisch versucht hat äh äh von der Liga her,
36:26
den den Aufwand zu minimal zu aufgrund der Spritpreise natürlich und und auch wegen wegen den wegen den Reisestrapazen natürlich, ja.
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Aber grundsätzlich sind's zwei Spielewochen, das heißt wir werden da immer noch Möglichkeiten haben zu belasten in den Trainings und auch die Möglichkeiten haben zu belasten,
36:46
du hast das angesprochen nach dem November Break wird's drei Spiele Wochen geben und da müssen wir einfach Substanz.
36:52
Substanz. Wir brauchen äh verletzungsfreie Körper. Mhm.
36:56
Mitunter etwas, warum wir äh office viel begleitend arbeiten wollen, um einfach Verletzungen vorbeugen zu können und auch mit der Intensität spielen können, wie wir uns das vorstellen,
37:06
Also,
37:08
mein mein mein Hauptaugenmerk jetzt in diese sechswöchigen Vorbereitung war genau die drei Säulen, über die ich jetzt gesprochen habe, vor allem aber natürlich auch die körperliche Komponente,
37:18
unsere Athleten dort,
37:19
Auf einem Eislevel hinzubringen, weg vom Rau, äh weg von äh von äh von von der Laufbahn und so weiter, was man im Sommer in den Sommermonaten gern macht.
37:29
Und das Ganze einfach lernt, zu projizieren aufs Eis, weil am Anfang fühlt sich das an wie eine Spur hat, wenn man's vier Monaten net gemacht hat und die Off-Season der Black Wings war nochmal eine sehr, sehr lange,
37:39
Mhm. Ja.
37:41
Hier ist eigentlich drum gegangen äh ja die Jungs zu belasten und dann natürlich eine Spielweise zu installieren. Ja und nichts anderes ist es jetzt gilt es irgendwo das Verständnis zu verstärken äh der Jungs äh,
37:54
in dem, was wir vermitteln. Okay, wie wir Situationen wie wir in allen drei Zonen spielen wollen, das zu vermitteln, wie wollen wir die Dinge am besten haben, damit es einfach gewohnte Automatismen werden.
38:07
Damit man einfach das Spiel nicht mehr denken muss und das Spiel einfach nimmer agiert. Und das war der Hauptaugenmerk und das ist weiterhin der Hauptaugenmerk. Immerhin,
38:16
In diesen zwei Spielewochen immer noch die Trainings zu nützen, um
38:19
Spielintensitäten zu imitieren um weiterhin an uns zu arbeiten, weil wir haben viele junge Spieler auch in unserer Mannschaft, die einfach immer noch in ihrer Entwicklung sind, in ihrer Karriere und die gilt's einfach weiterzubringen, die Verantwortung trage ich auch.
38:33
In die Overtime,
38:35
Jetzt geht's darum, auf möglichst dämliche Fragen von mir, so schnell wie möglich irgendwas zu sagen. Ähm ich sage genau zehn Fragen und da bin ich jetzt wirklich gespannt, also welcher Ort dieser Stadt gefällt dir am besten?
38:50
Welcher Ort welcher Ort dieser Stadt gefällt dir am besten? Welcher Platz? Der Hauptplatz? Was ist das Beste an deinem Beruf?
38:58
Die tägliche Herausforderung. Auf was für eine Veränderung hoffst du in der Zukunft?
39:05
Dass die Black Wings wieder ein erfolgreicher, gesunder Verein dann. Aber es ist dir wichtiger, Theorie oder Praxis? Praxis. Was macht ein Genie aus?
39:15
Entscheidungsfindung. Welche schlechte Angewohnheiten würdest du gerne verzichten bei dir?
39:23
Essen. Welche weitere Sprache würdest du gerne sprechen und warum genau diese? Sprache.
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Springen noch.
39:35
Italienisch kann ich ein bissl, aber ich täte es gern besser sprechen. Welche Serie hast du zuletzt äh auf Netflix oder Amazon gesehen? Oh.
39:44
Ich schaue net viel für einen Blacklist, habe ich irgendwann geschaut. Welche Ziele willst du im nächsten Jahr erreichen?
39:51
Möchte, dass wir die bestmögliche Mannschaft sind, die wir sein können.
39:56
Welche Songs machen dich nostalgisch und ziehen dich sofort in die Vergangenheit zurück?
40:03
Ich weiß net, wie du das Lidl heißt. Nicht singen. Na. Was für ein Zusammenhang ist's gewesen?
40:10
Ja meine meine Hündin ist verstorben und wenn das Lily kommt. Okay. Ich weiß nur, dass von Jason The Rollo ist und ich wenn das kommt, dann.
40:18
Das spüren wir dann net im Anschluss auf Live-Radio. Alles klar, recht herzlichen Dank. Ähm wir verabschieden uns.
40:27
Mit äh dem üblichen würde ich sagen. Ja für Lukas, danke. Danke vielmals. Der neue Chef in the house.
40:35
Das war's heute wieder. Ähm Asset der Leo Blackwings Podcast. Danke fürs Zuhören und wir hören uns bald und sehen uns in der Halle. Tschau. Eiszeit. Der Live-Radio Black Wings Podcast.
40:49
Music.