Kinoshita

Der japanische Regisseur Keisuke Kinoshita (1912-1998) ist außerhalb Japans kaum bekannt. Micha von Schneeland, die Videokünstlerin Sandra und Thomas von SchönerDenken entdecken gemeinsam den Regisseur und sprechen über alle Kinoshita-Filme, die sie finden können - in chronologischer Reihenfolge.

https://keisuke-kinoshita.de

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episode 23: Folge 23: THE GARDEN OF WOMEN (1954)


Eine totalitäre Schule für junge Frauen, unerträgliche Zustände, Widerstand und persönliche Tragödien: Kinoshitas Film THE GARDEN OF WOMEN (Onna no Sono) ist lang, anstrengend, sehr politisch, berührend und visuell beeindruckend. Die Schülerin Yoshie (Hideko Takamine) darf abends nicht lernen, sie darf keine Beziehung zu ihrem fleißigen und anständigen Freund haben und ihre Hilferufe werden ignoriert, bis es zu einer Katastrophe kommt. Kinoshita wird hier sehr deutlich in seiner Anklage gegen kaltherzige, unmenschliche Regeln. Michas Fazit: Detailreicher Film über den Kampf junger Frauen um ihre Rechte in einer von Männern kontrollierten Gesellschaft mit exzellenter Cinematographie, sehr sehenswert, könnte aber kürzer sein.

THE GARDEN OF WOMEN aus dem Jahr 1954 ist der einundzwanzigste Film von Keisuke Kinoshita. Der Film kann bei Criterion angeschaut werden.

Diese Episode erscheint als Teil des Japanuary 2023.

Die nächste Folge erscheint am 29. Januar 2023 und beschäftigt sich mit Kinoshitas berühmtesten Film TWENTY-FOUR EYES aus dem Jahr 1954.

  • Eine lesenswerte Besprechung von Hayley Scanlon auf Windows on Worlds.
  • Michaels sehr empfehlenswerten Blog Schneeland findet Ihr hier. 
  • Den Filmpodcast SchönerDenken findet Ihr hier.
Vielen Dank an Michael Meier von Kompendium des Unbehagens für die Unterstützung beim Jingle. Grüße nach Osaka!


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Beitrag zum Japanuary 2023
curated by SchoenerDenken in Japanuary | 2023-01-15,22:42:50