111 Kilometer Akten. Der offizielle Podcast des Stasi-Unterlagen-Archivs

Was genau machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Archiv? Wer nutzt die Akten und warum? Wie diskutieren ForscherInnen, Zeitzeugen und Interessierte über die DDR und das Wirken der Stasi? Der Podcast gibt Einblicke in die Arbeit des Stasi-Unterlagen-Archivs und sucht den Dialog mit Nutzerinnen und Nutzern der Akten. Episoden mit Gesprächen wechseln sich ab mit Veranstaltungsmitschnitten zu historischen und aktuellen Themen aus der Beschäftigung mit dem Archiv und seiner Geschichte. Jede Episode endet mit einem Ton-Beispiel aus dem Archiv. Direkt zu hören auch auf www.bstu.de/podcast

https://anchor.fm/stasi-unterlagen-archiv

Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 53m. Bisher sind 49 Folge(n) erschienen. Dies ist ein zweiwöchentlich erscheinender Podcast.

Gesamtlänge aller Episoden: 1 day 18 hours 19 minutes

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Ep. 47 - Der Thomas Brasch Film - das Drehbuch und die Akten


Ungezählte Biographien sind in den Stasi-Akten aus dem Blickwinkel der Geheimpolizei dokumentiert. Auch der Autor, Schriftsteller und Übersetzer Thomas Brasch, Jahrgang 1945, bis 1977 in der DDR lebend, dann ausgereist in den Westen, hat eine Spur in den Akten hinterlassen. Im November 2021 startet ein Spielfilm über sein Leben in deutschen Kinos...


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   49m
 
 

Ep. 46 - Die Stasi an der TU Dresden als App


Auch die Technische Universität Dresden war zu DDR-Zeiten von Interesse für die Stasi. Mit der neuen App "Geheim!" ist eine virtuelle  Spurensuche dieser Zeit entlang von Stasi-Akten auf dem Campus möglich. Im Gespräch erklären Maria Fiebrandt, Historikerin und  Mitarbeiterin der Außenstelle Dresden, und Benjamin Russig, Diplominformatiker und Projektkoordinator, wie die App entstanden ist und was man alles erfahren kann.


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   38m
 
 

Ep. 45 - Der MfS-Komplex in Berlin Lichtenberg


Das Stasi-Unterlagen-Archiv ist in Berlin an einem historischen Ort untergebracht: in der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für  Staatssicherheit. Dieser Ort ist heute auch ein "Campus für Demokratie". Christian Halbrock, Historiker im Stasi-Unterlagen-Archiv, war im Januar 1990 selbst Besetzer der Stasi-Zentrale. Seine Führung durch den zentralen Innenhof gibt uns einen Einblick nicht nur in die Baugeschichte des MfS.


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 2021-10-27  1h0m
 
 

Ep.44 - Der Parteitag, die Liebe und die Fehlfarben


In der Videoserie "40 Dinge. Fundstücke aus 40 Jahren Stasi" präsentiert der Historiker Philipp Springer eine Auswahl von ungewöhnlichen Dingen und Unterlagen aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv. Im Gespräch erläutert er seine Herangehensweise, die Recherche und das Prinzip der großen Geschichte, die auch hinter kleinen Dingen steckt.


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 2021-10-13  59m
 
 

Ep. 43 - Das Jahr 1983 im Blick der Stasi


Jedes Jahr der DDR seit 1953 wird in der Edition "Die DDR im Blick der Stasi" analysiert. Das Jahr 1983, Gegenstand des Gesprächs, war durch die  global eskalierte nukleare Konfrontation und die deshalb erstarkende  Friedensbewegung, den drohenden Staatsbankrott DDR und  ein frustrierendes Gefühl von Stagnation in der Bevölkerung geprägt...


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 2021-09-29  1h10m
 
 

Ep. 42 - Von Wanzen und Spionagekameras


Auch die Stasi investierte zur heimlichen Informationsbeschaffung in Technik wie Spionagekameras, Wanzen und sonstiges Gerät. Zuständig dafür war dafür der OTS, der operativ-technische Sektor. Detlev Vreisleben beschäftigg sich schon seit Jahren mit den Unterlagen dieses Bereichs und gibt Einsichten dazu in dieser Folge des Podcasts.


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 2021-09-15  53m
 
 

Ep. 41 - Eine Recherche zur Desinformation


Jedes Jahr werden Hunderte von Forschungsanträgen im Stasi-Unterlagen-Archiv gestellt. Daniel Bonenkamp, Promotionsstipendiat der Stiftung Aufarbeitung, beschreibt in dieser Folge, wie er zum Thema Stasi gekommen ist, was er über eine fast vergessene Desinformationskampagne der Stasi aus dem Jahr 1968 für seine Masterarbeit herausgefunden hat und mit welchen ungewöhnlichen Fragestellungen er nun im Lesesaal des Stasi-Unterlagen-Archivs seine Doktorarbeit vorantreibt.


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 2021-09-01  51m
 
 

Ep. 40 - Born in the GDR


Im Juli 1988 spielte der US-amerikanische Rockmusiker Bruce  Springsteen vor Hundertausenden von Fans in Ost-Berlin. Was lange  unvorstellbar war, wurde Realität: Rockmusik aus dem Westen konnte in  der DDR gefeiert werden. Aber die Begeisterung junger Menschen für Beat, Rock, Punk und andere westliche Musik war den DDR-Oberen und damit auch der Stasi immer ein Dorn im Auge, wie Forscher und Zeitzeugen in dieser Folge  erinnern.


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 2021-08-18  54m
 
 

Ep. 39 - Wie Mielke Minister wurde


Die ersten Jahre der DDR waren eine besonders repressive Phase. Die ostdeutschen Kommunisten bauten zunächst unter Anleitung der sowjetischen Besatzer und dann zunehmend in Eigenregie ihre Machtbasis und ihren Herrschaftsapparat aus. 1950 wurde die Staatssicherheit zu einem eigenen Ministerium. 1957 wurde Erich Mielke Minister. Roger Engelmann, Historiker im Stasi-Unterlagen-Archiv spricht über die DDR in den 1940er und 1950er Jahren.


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 2021-08-04  56m
 
 

Ep. 38 - Ost-West-Pakete und die Stasi


Im geteilten Deutschland waren Pakete und Päckchen an Verwandte und Bekannte „drüben“ nicht nur Ausdruck der Pflege von Familienbanden. Der Karton aus dem Westen mit Kaffee und Orangen zeigte auch die Wirtschaftskraft des Westens sowie im Gegenzug das Paket mit Erzgebirge-Schnitzwerken eine Binnenansicht des Mangels an Konsumgütern darstellte. Historikerin Dr...


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 2021-07-21  48m