111 Kilometer Akten. Der offizielle Podcast des Stasi-Unterlagen-Archivs

Was genau machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Archiv? Wer nutzt die Akten und warum? Wie diskutieren ForscherInnen, Zeitzeugen und Interessierte über die DDR und das Wirken der Stasi? Der Podcast gibt Einblicke in die Arbeit des Stasi-Unterlagen-Archivs und sucht den Dialog mit Nutzerinnen und Nutzern der Akten. Episoden mit Gesprächen wechseln sich ab mit Veranstaltungsmitschnitten zu historischen und aktuellen Themen aus der Beschäftigung mit dem Archiv und seiner Geschichte. Jede Episode endet mit einem historischen Ton-Beispiel. Auch auf: www.stasi-unterlagen-archiv.de/podcast

https://anchor.fm/stasi-unterlagen-archiv

Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 53m. Bisher sind 53 Folge(n) erschienen. Dies ist ein zweiwöchentlich erscheinender Podcast.

Gesamtlänge aller Episoden: 1 day 21 hours 9 minutes

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recommended podcasts


Ep. 41 - Eine Recherche zur Desinformation


Jedes Jahr werden Hunderte von Forschungsanträgen im Stasi-Unterlagen-Archiv gestellt. Daniel Bonenkamp, Promotionsstipendiat der Stiftung Aufarbeitung, beschreibt in dieser Folge, wie er zum Thema Stasi gekommen ist, was er über eine fast vergessene Desinformationskampagne der Stasi aus dem Jahr 1968 für seine Masterarbeit herausgefunden hat und mit welchen ungewöhnlichen Fragestellungen er nun im Lesesaal des Stasi-Unterlagen-Archivs seine Doktorarbeit vorantreibt.


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 2021-09-01  51m
 
 

Ep. 40 - Born in the GDR


Im Juli 1988 spielte der US-amerikanische Rockmusiker Bruce  Springsteen vor Hundertausenden von Fans in Ost-Berlin. Was lange  unvorstellbar war, wurde Realität: Rockmusik aus dem Westen konnte in  der DDR gefeiert werden. Aber die Begeisterung junger Menschen für Beat, Rock, Punk und andere westliche Musik war den DDR-Oberen und damit auch der Stasi immer ein Dorn im Auge, wie Forscher und Zeitzeugen in dieser Folge  erinnern.


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 2021-08-18  54m
 
 

Ep. 39 - Wie Mielke Minister wurde


Die ersten Jahre der DDR waren eine besonders repressive Phase. Die ostdeutschen Kommunisten bauten zunächst unter Anleitung der sowjetischen Besatzer und dann zunehmend in Eigenregie ihre Machtbasis und ihren Herrschaftsapparat aus. 1950 wurde die Staatssicherheit zu einem eigenen Ministerium. 1957 wurde Erich Mielke Minister. Roger Engelmann, Historiker im Stasi-Unterlagen-Archiv spricht über die DDR in den 1940er und 1950er Jahren.


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 2021-08-04  56m
 
 

Ep. 38 - Ost-West-Pakete und die Stasi


Im geteilten Deutschland waren Pakete und Päckchen an Verwandte und Bekannte „drüben“ nicht nur Ausdruck der Pflege von Familienbanden. Der Karton aus dem Westen mit Kaffee und Orangen zeigte auch die Wirtschaftskraft des Westens sowie im Gegenzug das Paket mit Erzgebirge-Schnitzwerken eine Binnenansicht des Mangels an Konsumgütern darstellte. Historikerin Dr...


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 2021-07-21  48m
 
 

Ep. 37 - Tod eines Stasi-Offiziers


Am 26. Juni 1981 wurde das letzte Todesurteil der DDR vollstreckt.  Werner Teske, 41 Jahre, Hauptmann des Ministeriums für Staatssicherheit, hingerichtet durch einen Nahschuss. Warum endete die  vielversprechende Karriere des jungen Wirtschaftswissenschaftlers in der Todeszelle? Autor Gunter Lange diskutiert die Lebensgeschichte von Teske mit der Historikerin Daniela Münkel, Leiterin der Forschung im  Stasi-Unterlagen-Archiv im Bundesarchiv.


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 2021-07-07  1h1m
 
 

Ep. 36 - Stasi-Unterlagen-Archiv im Bundesarchiv


Mit dem 17. Juni 2021 ging das  Stasi-Unterlagen-Archiv in die Verantwortung des Bundesarchivs über, der dritte und letzte Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn (68), ist aus dem Amt ausgeschieden...


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 2021-06-23  19m
 
 

Ep. 35 - Gefängnis statt Rolling Stones


Im späten September 1969 elektrisierte ein Gerücht junge Menschen in  der DDR: Die Rolling Stones sollen ein Konzert auf dem Dach des  Springer-Hochhauses in West-Berlin geben. Viele Hunderte versammelten sich am vermeintlichen Konzerttag auf der Ost-Seite der Mauer.  Volkspolizei und Stasi trieben die Rock-Fans zusammen. Es kam zu Verhaftungen und Haftstrafen. Im Podcast erinnern sich drei Zeitzeugen an den Tag und die Folgen.


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 2021-06-09  51m
 
 

Ep. 34 - Der DDR-Strafprozess 1961 gegen Walter Praedel


Am 13. August 1961 begann die DDR, die Grenze  zwischen  Ost- und West-Berlin durch eine Mauer zu verfestigen. Zwei Monate  später zündete der Ofen- und Landarbeiter Walter Praedel in  Ost-Brandenburg aus Protest eine Scheune an. Stasi und DDR-Justiz  machten den Strafprozess zu  einem politischen Exempel. Walter Praedel wurde zum Tode verurteilt und  hingerichtet...


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 2021-05-26  1h1m
 
 

Ep. 33 - Ein Forscherleben im Stasi-Unterlagen-Archiv


Im August 1992 richtete der Bundesbeauftragte für die  Stasi-Unterlagen einen eigenen Forschungsbereich ein. Damals begann Dr. Roger Engelmann seine Arbeit in der Behörde. Fast 30 Jahre lang erkundete und erforschte der Münchner Historiker die Stasi-Unterlagen und teilte seine Erkenntnisse in Dutzenden von Publikationen und  Vorträgen mit. Im Podcast-Gespräch erläutert Engelmann u.a...


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 2021-05-12  1h5m
 
 

Ep. 32 - Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution


Von heute aus betrachtet vollzog sich das Ende der DDR rasant. Doch der Weg des Widerstands bis dahin war komplex. Viele Menschen begehrten an vielen Stellen auf unterschiedliche Weise auf. Das Buch "Die unheimliche  Leichtigkeit der Revolution" von Peter Wensierski handelt davon, wie  der Boden für die Revolution 1989 in Leipzig vorbereitet wurde...


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 2021-04-28  56m