111 Kilometer Akten. Der offizielle Podcast des Stasi-Unterlagen-Archivs

Was genau machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Archiv? Wer nutzt die Akten und warum? Wie diskutieren ForscherInnen, Zeitzeugen und Interessierte über die DDR und das Wirken der Stasi? Der Podcast gibt Einblicke in die Arbeit des Stasi-Unterlagen-Archivs und sucht den Dialog mit Nutzerinnen und Nutzern der Akten. Episoden mit Gesprächen wechseln sich ab mit Veranstaltungsmitschnitten zu historischen und aktuellen Themen aus der Beschäftigung mit dem Archiv und seiner Geschichte. Jede Episode endet mit einem historischen Ton-Beispiel. Auch auf: www.stasi-unterlagen-archiv.de/podcast

https://anchor.fm/stasi-unterlagen-archiv

Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 53m. Bisher sind 53 Folge(n) erschienen. Alle zwei Wochen gibt es eine neue Folge dieses Podcasts.

Gesamtlänge aller Episoden: 1 day 21 hours 9 minutes

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recommended podcasts


Ep. 12 - Der KSZE-Prozess und die DDR-Staatssicherheit


Im Sommer 1975 kam die "Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" KSZE in Helsinki zu einem ersten Abschluss. Ost und West gingen aufeinander zu und verpflichteten sich, Grenzen zu respektieren und Menschenrechte allerorten zu gewährleisten...


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 2020-07-22  45m
 
 

Ep. 11 - Arabische Studenten als IM der Stasi


In den 1980er Jahren rekrutierte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR verstärkt Studierende aus dem arabischen Raum für als inoffizielle Mitarbeiter (IM). Die Politologin Dr. Susanne Hoffmann vom Leibniz-Zentrum Moderner Orient hat dieses wenig bekannte Kapitel der Stasi erforscht. Sie bringt es in den Kontext der transnationalen Zusammenarbeit von Nachrichtendiensten.


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 2020-07-08  1h4m
 
 

Ep. 10 - Operative Psychologie


In der MfS-internen Juristischen Hochschule (JHS) wurde 1965 auch ein Lehrstuhl zur "operativen Psychologie" eingerichtet. Die Lehrinhalte sind u.a. in Audio-Mitschnitten erhalten. Wie die Stasi die Psychologie einsetzte, das analysiert die Historikerin Prof. Dr. Daniela Münkel aus der Forschungsabteilung des BStU entlang diverser Originalaufnahmen in diesem Gespräch.


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 2020-06-24  1h0m
 
 

Ep. 9 - Stasi-Akten für ein Datenbankprojekt


Im Rahmen des Forschungsverbundes "Landschaften der Verfolgung" wird erstmals in einem Datenbankprojekt eine quantitative und qualitative Bestandsaufnahme zur politischen Haft in der DDR erstellt. Dr. Michael Schäbitz leitet das Projekt, das als eine zentrale Quelle einen Karteidatensatz der Stasi nutzt.


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 2020-06-10  49m
 
 

Ep. 8 - Akten für die Enkel der Revolution


Wie sehen eigentlich die Kinder und Enkelkinder der Menschen, die die DDR erlebt haben, die Friedliche Revolution und den Aktenzugang? Johannes Nichelmann (Autor "Nachwendekinder", Jg. 1989), Dr. Kathrin Cholotta (Initiative "Dritte Generation Ost", Jg. 1977) und Karsten Huhn (Journalist, Jg. 1988) sprechen darüber, wie sie den Umgang mit DDR und Stasi im vereinten Deutschland sehen.


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 2020-05-27  46m
 
 

Ep. 7 - Recht und Gesetz


Günter Bormann  arbeitet seit 1993 beim BStU und ist heute Justiziar des Hauses. Er begleitete unter anderem einen langjährigen Rechtsstreit, bei dem  Altkanzler Helmut Kohl vor 20 Jahren die Herausgabe von Stasi-Unterlagen  zu seiner Person verhindern wollte. Bormann war auch an Arbeiten zur Novellierung des Stasi-Unterlagen-Gesetz beteiligt. Ihn bewegen Fragen zur Staatskriminalität und staatlichem Unrecht.


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 2020-05-20  53m
 
 

Ep. 6 - Der frühe Bundesnachrichtendienst und die DDR


Der erste westdeutsche Geheimdienst entstand 1946 im Auftrag der US-Amerikaner und hieß zunächst Organisation Gehlen. Was wusste die Organisation und der 1956 gegründete Bundesnachrichtendienst (BND) über die DDR und das Wirken der Stasi? In dieser Folge tauschen sich Experten, die u.a. an der historischen Erforschung des BND seit 2011 arbeiten, über diese Phase deutsch-deutscher Geheimdienstarbeit aus.


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 2020-05-13  49m
 
 

Ep. 5 - "14 Akten für nichts"


Im März 1989 stürzte der DDR-Flüchtling Winfried Freudenberg mit einem selbstgebauten Ballon in West-Berlin in den Tod. Die Autorin und Künstlerin Caroline Labusch hat die tragische Geschichte des letzten Mauertoten rekonstruiert. Im Gespräch reflektiert sie die Stasi-Akten, die sie für ihr Buch "Ich hatte gedacht, wir können fliegen" ausgewertet ha


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 2020-05-06  44m
 
 

Ep. 4 - Archivgeschichte und NS-Akten


Dr. Karsten Jedlitschka arbeitet seit 2007 beim BStU, zunächst im Archiv und seit 2017 betreut er die Anträge von Forschern und Journalisten, darunter auch solche zu Akten aus der NS-Zeit. Er hat zudem einen Faible für die Geschichte des Archivwesens


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 2020-04-29  46m
 
 

Ep. 3 - Wo ist meine Akte? Wie alles anfing


Ab dem Dezember 1989 besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger die Dienststellen der Stasi in Erfurt und anderen Städten der DDR und schließlich im Machtzentrum des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin. In unserem Podcast kommen zwei Zeitzeugen sowie ein Historiker zu Wort, der die Vernichtungsaktionen der Stasi wissenschaftlich untersucht hat.


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 2020-04-22  56m