Ein Filmarchiv

Jeden Monat erscheinen frisch aufbereitete Klassiker und vergessene Filmperlen auf Blu-ray, zumeist bei mit Herzblut kuratierten Reihen von Boutique-Labels. Knut Brockmann und Jochen Ecke picken sich die Werke heraus, die sie besonders interessant finden, und sie reden darüber: über die Form, die filmhistorische Einordnung und filmische Besonderheiten.

https://filmarchiv.chamberofunderstanding.net

Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 52m. Bisher sind 114 Folge(n) erschienen. Jede Woche gibt es eine neue Folge dieses Podcasts
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recommended podcasts


episode 112: Die Archivare fragen sich: Was ist eigentlich Film Noir?


Was ist eigentlich Film Noir? Wir wollen diesem Phänomen irgendwo zwischen Epochalstil und Genre etwas näher kommen.


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   1h27m
 
 

episode 111: Die blonde Venus (Blonde Venus), 1932


Die Dietrich als Hausfrau – das geht nicht. Mit ihrem wichtigsten Regisseur sendet sie queere Signale in die USA und baut so ihre Star-Persona auf. Großes Kino, direkt aus den Berliner 20ern importiert!


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   57m
 
 

episode 110: Goldenes Gift (Out of the Past), 1947


Jacques Tourneur destabilisiert unsere Erzählwahrnehmung im Sekundentakt und erlaubt uns niemals, Sicherheit über seine Figuren zu bekommen – Film Noir als Metafilm.


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   58m
 
 

episode 109: Die Nacht des Jägers (The Night of the Hunter), 1955


Charles Laughton durfte nur einmal Regie führen. Schade! Denn sein einziger Film ist ein Meisterwerk zwischen dunklem Märchen, Religionsreflexion und Re-Etablierung alter Filmstrategien im modernen Kino.


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   54m
 
 

episode 108: Diebe haben's schwer (I soliti ignoti), 1958


Eine Komödie oder eine Milieustudie? Noir oder Neorealismus? Der außerhalb Italiens sträflich vergessene Regisseur Mario Monicelli erklärt, warum man alles verbinden kann und großartig erzählt, nachdenkt und unterhält.


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 2019-10-20  52m
 
 

episode 107: Augen ohne Gesicht (Les yeux sans visage), 1960


George Franju erzeugt mit Kameramann Eugen Schüfftan und Komponist Maurice Jarre eine mal ironische, mal erschreckende Vermengung aus Expressionismus, Universal Horror, Nouvelle Vague und Surrealismus.


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 2019-10-13  52m
 
 

episode 106: Das Cabinet des Dr. Caligari, 1920


Robert Wienes Stummfilm entwickelt aus der Avantgarde seiner Zeit heraus eine Filmsprache, die uns bis heute immer wieder begegnet: den filmischen Expressionismus als Basis für Noir und Horror.


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 2019-10-06  59m
 
 

episode 105: Wiegenlied für eine Leiche (Hush... Hush, Sweet Charlotte), 1964


Robert Aldrich, beruflich Regie-Maverick in Hollywood, lässt die große Bette Davis mit über 50 ihre alte Debütantinnen-Rolle persiflieren. Southern Gothic mit politischem Effekt und viel Humor.


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 2019-09-29  51m
 
 

episode 104: Episode 104: Barry Lyndon, 1975


Es ist schwer, über einen Film von Stanley Kubrick zu reden, denn eigentlich ist ja alles besprochen. Wir wagen es trotzdem und versuchen uns anhand der Romanvorlage den filmischen Strategien zu nähern.


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 2019-09-22  57m
 
 

episode 103: Asphaltrennen (Two-Lane Blacktop), 1971


Monte Hellman verbietet sich die Zielgerichtetheit und Redundanz des klassischen Kinos und Spektakel und erschafft mit extremen Willen zum Auteurismus ein spannendes Portrait einer Zeit des radikalen Individualismus.


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 2019-09-15  51m