Essay und Diskurs - Deutschlandfunk

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recommended podcasts


Die Stadt planen (3/4) - Jan Gehl, der menschenfreundliche Architekt


Jan Gehl interessiert sich nicht für die gebaute Masse, sondern für das, was sich "zwischen den Häusern" abspielt. Das sind die nicht absehbaren Bewegungsströme von Menschen, die dem städtischen Umfeld allererst Leben einflößen. Das Improvisierte und Nicht-Geplante, eben das "Leben zwischen Häusern", spielte in den Überlegungen von Jan Gehl von Beginn an eine zentrale Rolle.

Der dänische Stadtplaner Jan Gehl im Gespräch mit Klaus Englert
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 2016-01-24  24m
 
 

Die Stadt planen (2/4) - "Nebeneinander von neuer Wohnungsnot und Abrissprogrammen"


Der Wohnraum in vielen deutschen Städten ist knapp, die Mieten für viele Menschen nicht mehr zu bezahlen. Über Jahrzehnte hinweg sei der soziale Wohnungsbau reduziert worden, sagte Architektursoziologie Tilman Harlander im DLF. Zusätzlich führe die Gentrifizierung der Innenstädte dazu, dass einkommensschwache Schichten verdrängt würden. Der Erhalt sozialer Durchmischung in den Städten sei aber enorm wichtig...


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 2016-01-17  28m
 
 

Die Stadt planen (1/4) - Die Stadt in der Schönheitsfalle


Der Architekturhistoriker Thilo Hilpert beschäftigt sich seit einem halben Jahrhundert mit den Ideen der modernen Stadtplanung, die "Bandstadt" der japanischen Metabolisten oder Le Corbusiers "Funktionelle Stadt" haben ihn stets mehr fasziniert als der "postmoderne Schönheitsstädtebau" der Gegenwart. Wie lässt sich die Fortbewegung in der Stadt lösen?

Der Architekturhistoriker Thilo Hilpert im Gespräch mit Marietta Schwarz
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 2016-01-10  28m
 
 

Die Arbeit im Anthropozän - Eine knappe Weltgeschichte der Arbeit in praktischer Absicht


Homo sapiens ist der Primat, der Werkzeuge herstellen kann, vom Faustkeil und Pflug über Windmühle und Dampfmaschine bis zu den Computersystemen, die die geistige Arbeit automatisiert und die Fantasieproduktion standardisiert haben. Und wie es scheint, ist der neuerliche Automatisierungsschub erst am Anfang.

Von Mathias Greffrath
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 11.07.2016 10:30
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 2016-01-03  28m
 
 

Zukunft - Warum das Abendland beim Untergehen nicht untergeht


Beim Untergang des Abendlandes geht es offenbar nicht ganz mit rechten Dingen zu. Einerseits hat dieser Untergang, seit Oswald Spengler ihn vor etwa 100 Jahren verkündete, permanent Hochkonjunktur. Andererseits ist das Abendland noch immer da. Freilich nur, um mehr denn je vom Untergang bedroht zu sein.

Von Johannes Ullmaier
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 09.07.2016 10:30
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 2016-01-01  29m
 
 

Hannah Arendt über Flüchtlinge - "Es bedeutet den Zusammenbruch unserer privaten Welt"


1933 floh die politische Theoretikerin Hannah Arendt aus Deutschland. Zehn Jahre später veröffentlichte sie den Artikel "We refugees". Ausgehend von ihrem eigenen Schicksal als Flüchtling entwickelte sie hier erstmals ihre These, wonach Menschsein das Recht bedeutet, Rechte zu haben.

Von Thomas Meyer
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 27.06.2016 10:30
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 2015-12-20  27m
 
 

Grenzverluste - Die Suche nach Heimat in Zeiten permanenter Migration


Der entwurzelte Flüchtling und der radikale Individualist sind die Hauptfiguren unserer Epoche. Der Flüchtling ist der Homo sacer, der radikale Individualist der Homo faber. Der Eine verlässt seine Heimat und irrt Jahre rechtlos auf der Suche nach neuer Geborgenheit umher; der Andere berechnet seine Heimat und zäunt sie aus Furcht vor dem Homo sacer ein.

Von Christian Schüle
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 20.06...


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 2015-12-13  28m
 
 

Schriftsteller Martín Caparrós - "Hunger wird nicht nur durch Mangel verursacht"


Auf unserem Planeten werden so viele Nahrungsmittel produziert, dass die gesamte Weltbevölkerung problemlos davon leben könnte. Doch warum muss mehr als eine Milliarde Menschen ständig unter Hunger leiden? Martín Caparrós sucht in seinem "Hunger" nach Antworten - die fallen manchmal fatalistisch aus.

Martín Caparrós im Gespräch mit Peter B. Schumann
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 13.06.2016 10:30
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 2015-12-06  28m
 
 

Klimapolitik - Philosophie gegen den Klimawandel?


Derzeit sieht es so aus, als könnte die Kehrtwende in der Klimapolitik nicht mehr gelingen. Dürrekatastrophen, Unwetter und Nahrungsmittelknappheit werden die unabwendbaren Folgen sein. Aber liefert die Philosophie über die rein nutzen-orientierten Argumente hinaus noch weitere gute Gründe, den Menschen auf Naturschutz und Arterhalt zu verpflichten?

Die Philosophin Angelika Krebs im Gespräch mit Jan Drees
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 06.06...


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 2015-11-29  27m
 
 

Divestment als Strategie gegen den Klimawandel - "Zieht die Kohle ab!"


Nach 20 UN-Klimakonferenzen ohne durchschlagende Erfolge ist eine Bewegung entstanden, die es mit einem neuen Hebel versucht: Divestment - Deinvestieren. Kampagnen sollen Staaten und Städte, Universitäten und Stiftungen, Banken und Versicherungen anregen, ihr Geld aus Unternehmen abzuziehen, die mit fossilen Brennstoffen zu tun haben. Die Erfolge können sich sehen lassen - in mittlerweile mehr als 60 Ländern.

Von Markus Metz und Georg Seeßlen
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 2015-11-22  28m