Lesung - Klassiker, Philosophie, Gedichte von Goethe, Trakl, Heine, Kant, Nietzsche und Lessing gelesen von Elisa Demonki u. a. Erlkönig, Osterspaziergang, Faust

Elisa Demonki liest Klassiker, alte philosophische Werke und Gedichte vor. "Das Wort sei die Macht in deinem Ohr, dein Gefühl zu akzeptieren und neu zu erleben." Lesungen Philosophie Literatur Klassiker Gedichte Goethe Heine Nietzsche Schule Bildung Faust Zauberlehrling Gedichte Deutsch Georg Trakl Gedichte

http://lesung.podspot.de

Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 3m. Bisher sind 62 Folge(n) erschienen. Dieser Podcast erscheint alle 4 Wochen
subscribe
share



 

recommended podcasts


(62) George Gordon Byron »Stanzen für Musik« / »Stanzas For Music«


»Byron allein lasse ich neben mir gelten.« J.W.Goethe There be none of Beauty‘s daughters With a magic like thee; And like music on the waters Is thy sweet voice to me: Der Schönheit Töchter keine gleich’ Mit einem Zauber ähnlich dir, Wie Musik aus dem Wasserreich Ist deine süße Stimme mir: When, as if its sound were causing The charmed ocean‘s pausing, The waves lie still and gleaming, And the lull‘d winds seem dreaming...


share





 2016-06-14  7m
 
 

(61) Jacob und Wilhelm Grimm »Der alte Großvater und der Enkel«


Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden, die Ohren taub, und die Knie zitterten ihm. Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floß ihm auch etwas wieder aus dem Mund...


share





 2015-12-06  4m
 
 

(60) Johann Wolfgang von Goethe »Hexenküche« (Auszug) aus »Faust - Der Tragödie erster Teil«


Auf einem niedrigen Herd steht ein großer Kessel über dem Feuer. In dem Dampfe, der davon in die Höhe steigt, zeigen sich verschiedene Gestalten. Eine Meerkatze sitzt bei dem Kessel und schäumt ihn, und sorgt daß er nicht überläuft. Der Meerkater mit den Jungen sitzt darneben und wärmt sich. Wände und Decke sind mit dem seltsamsten Hexenhausrat geschmückt.Faust...


share





 2015-04-29  4m
 
 

(59) Johann Wolfgang von Goethe »Gretchens Stube« aus »Faust - Der Tragödie erster Teil«


Gretchen (am Spinnrad, allein) Meine Ruh ist hin, Mein Herz ist schwer; Ich finde sie nimmer und nimmermehr. Wo ich ihn nicht hab, Ist mir das Grab, Die ganze Welt Ist mir vergällt. Mein armer Kopf Ist mir verrückt, Meiner armer Sinn Ist mir zerstückt. Meine Ruh ist hin, Mein Herz ist schwer, Ich finde sie nimmer und nimmermehr...


share





 2015-04-14  5m
 
 

(58) Christoph Wilhelm Hufeland im Vor- und Nachwort zu Immanuel Kants »Von der Macht des Gemüts«


Unglaublich ist es, was der Mensch vermag, auch im Physischen, durch die Kraft des festen Willens; und so auch durch die Not, die oft allein einen solchen festen Willen hervorzubringen vermag. Wer kann leugnen, daß es Wunder und Wunderheilungen gibt? – Aber was sind sie anders als Wirkungen des festen Glaubens entweder an himmlische Kräfte, oder auch an irdische und folglich Wirkungen des Geistes? Jedermann kennt die Kraft der Imagination...


share





 2014-10-22  4m
 
 

(57) Joachim Ringelnatz »Fussball«


nebst Abart und Ausartung Der Fußballwahn ist eine Krankheit, aber selten, Gott sei Dank. Ich kenne wen, der litt akut An Fußballwahn und Fußballwut. Sowie er einen Gegenstand In Kugelform und ähnlich fand, So trat er zu und stieß mit Kraft Ihn in die bunte Nachbarschaft. Ob es ein Schwalbennest, ein Tiegel, Ein Käse, Globus oder Igel, Ein Krug, ein Schmuckwerk am Altar, Ein Kegelball, ein Kissen war, Und wem der Gegenstand gehörte, Das war etwas, was ihn nicht störte...


share





 2014-07-02  5m
 
 

(56) Johann Wolfgang von Goethe »An meine Mutter«


Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir, So lang dir kömmt, laß keinen Zweifel doch Ins Herz, als wär die Zärtlichkeit des Sohns, Die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust Entwichen. Nein, so wenig als der Fels Der tief im Fluß, vor ewgem Ancker liegt, Aus seiner Stätte weicht, obgleich die Fluht, Mit stürmschen Wellen bald, mit sanften bald Darüber fließt, und ihn dem Aug entreißt...


share





 2014-05-11  5m
 
 

(55) Joseph Pulitzer »There is no crime...« / »Es gibt kein Verbrechen...«


Lesung anhören (zum Player)
(Ein Zitat von Joseph Pulitzer
aus dem Buch von Denis Brian "Pulitzer: A Life") There is not a crime, there is not a dodge, there is not a trick, there is not a swindle, there is not a vice which does not live by secrecy./ Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt...


share





 2014-03-25  3m
 
 

(54) »Die Sieben Letzten Worte Jesu Christi« aus den vier Evangelien des Neuen Testaments


Lesung anhören (zum Player)
nach der revidierten Übersetzung von Martin Luther Lukas 22 7 Es kam nun der Tag, an welchem man mußte opfern das Osterlamm. Markus 14 22 Und indem sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und sprach: Esset; das ist mein Leib. 23 Und nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. 24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut, das für viele vergossen wird...


share





 2013-03-29  16m
 
 

(53) Friedrich Nietzsche »Der Einsame«


Verhaßt ist mir das Folgen und das Führen. Gehorchen? Nein! Und aber nein - Regieren! Wer sich nicht schrecklich ist, macht niemand Schrecken: Und nur wer Schrecken macht, kann andre führen. Verhaßt ist mirs schon, selber mich zu führen! Ich liebe es, gleich Wald- und Meerestieren, mich für ein gutes Weilchen zu verlieren, in holder Irrnis grüblerisch zu hocken, von ferne her mich endlich heimzulocken, mich selber zu mir selber - zu verführen. Bild: Randolph Caldecott Musik: Ulrike Theusner


share





 2013-02-06  2m