Lesung - Klassiker, Philosophie, Gedichte von Goethe, Trakl, Heine, Kant, Nietzsche und Lessing gelesen von Elisa Demonki u. a. Erlkönig, Osterspaziergang, Faust

Elisa Demonki liest Klassiker, alte philosophische Werke und Gedichte vor. "Das Wort sei die Macht in deinem Ohr, dein Gefühl zu akzeptieren und neu zu erleben." Lesungen Philosophie Literatur Klassiker Gedichte Goethe Heine Nietzsche Schule Bildung Faust Zauberlehrling Gedichte Deutsch Georg Trakl Gedichte

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recommended podcasts


(52) Johann Wolfgang von Goethe »Dilettant und Kritiker«


Es hatt ein Knab' eine Taube zart, Gar schön von Farben und bunt, Gar herzlich lieb, nach Knabenart, Geätzet aus seinem Mund Und hatte so Freud' am Täubchen sein, Daß er nicht konnte sich freuen allein. Da lebte nicht weit ein Alt-Fuchs herum, Erfahren und lehrreich und schwätzig darum; Der hatte den Knaben manch Stündlein ergetzt, Mit Wundern und Lügen verprahlt und verschwätzt. "Muß meinem Fuchs doch mein Täubelein zeigen!" Er lief und fand ihn strecken in Sträuchen...


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 2013-02-05  2m
 
 

(51) Oscar Wilde »Der Schüler« / »The Disciple«


Als Narziß starb, verwandelte sich die Quelle seiner Freuden von einer Schale voll süßen Wassers in eine Schale voll salziger Tränen, und die Bergnymphen kamen weinend durch den Wald, dass sie zur Quelle singen und dieser Trost geben konnten...


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 2013-02-04  3m
 
 

(50) »Frau Holle« ein Märchen der Gebrüder Grimm von 1857


ine Wittwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul. Sie hatte aber die häßliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber, und die andere mußte alle Arbeit thun und der Aschenputtel im Hause sein. Das arme Mädchen mußte sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen setzen, und mußte so viel spinnen, daß ihm das Blut aus den Fingern sprang...


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 2012-12-17  10m
 
 

(49) Heinrich Heine »Die Heil'gen Drei Könige«


Die Heil'gen Drei Könige aus Morgenland, Sie frugen in jedem Städtchen: "Wo geht der Weg nach Bethlehem, Ihr lieben Buben und Mädchen?" Die Jungen und Alten, sie wußten es nicht, Die Könige zogen weiter; Sie folgten einem goldenen Stern, Der leuchtete lieblich und heiter. Der Stern blieb stehn über Josephs Haus, Da sind sie hineingegangen; Das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie, Die Heil'gen Drei Könige sangen. Bild: Dreikönigsbild des Meisters von Meßkirch, um 1538 Musik: Ulrike Theusner


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 2011-12-20  1m
 
 

(48) Sigmund Freud »Vergänglichkeit«


Vor einiger Zeit machte ich in Gesellschaft eines schweigsamen Freundes und eines jungen, bereits rühmlich bekannten Dichters einen Spaziergang durch eine blühende Sommerlandschaft. Der Dichter bewunderte die Schönheit der Natur um uns, aber ohne sich ihrer zu erfreuen...


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 2010-12-07  11m
 
 

(47) Ludwig van Beethoven »Das Heiligenstädter Testament«


Empfehlt euren Kindern Tugend, sie nur allein kann glücklich machen, nicht Geld - O ihr Menschen, die ihr mich für feindselig, störrisch oder misantropisch haltet oder erkläret, wie unrecht tut ihr mir; ihr wißt nicht die geheime Ursache von dem, was euch so scheinet; mein Herz und mein Sinn waren von Kindheit an für das zarte Gefühl des Wohlwollens, selbst große Handlungen zu verrichten, dazu war ich immer aufgelegt, aber bedenket nur, daß seit 6 Jahren ein heilloser Zustand mich...


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 2010-04-18  11m
 
 

(46) Henrik Ibsen »Peer Gynt - Solveigs Lied« (Edvard Grieg)


Kanskje vil det gå både Vinter og Vår, Vielleicht werden Winter und Frühjahr vergehen, både Vinter og Vår, og neste Sommer med, og det hele År und der nächste Sommer gleich mit, und auch das ganze Jahr, og det hele År und auch das ganze Jahr, men engang vil du komme, det vet jeg visst,aber einmal wirst du kommen, das weiß ich gewiß, det ved jeg vist,das weiß ich gewiß, og jeg skal nok vente, for det lovte jeg sist,und ich werde auf dich warten, denn das versprach ich zuletzt, det lovte jeg...


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 2010-01-15  1m
 
 

(45) Kurt Tucholsky »Kreuzworträtsel«


Kreuzworträtsel mit Gewalt Der Arzt versank in meinem Bauch. Dann richtete er sich hochaufatmend wieder auf. »Es sind die Nerven, Herr Panter«, sagte er. »An den Organen ist nichts. Ruhe – Ausspannen – Massage – Rohkost – Gemüse – Gymnastik – kohlensaure Bäder ... passen Sie auf: wir kriegen Sie schon wieder hoch. Schwester –!« Da saß ich in dem Klapskasten, und nun war es zu spät. (...) Das konnte heiter werden. Es wurde sehr heiter...


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 2009-10-29  9m
 
 

(44) Johann Wolfgang von Goethe »Wilhelm Meisters Lehrjahre«


Achtzehntes Kapitel Er war, man darf sagen, auf dem Theater geboren und gesäugt. (...) Leider mußte er den Beifall, den er an glänzenden Abenden erhielt, in den Zwischenzeiten sehr teuer bezahlen...


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 2009-07-03  4m
 
 

(43) Friedrich Nietzsche »Menschliches, Allzumenschliches«


228 Der starke, gute Charakter Die Gebundenheit der Ansichten, durch Gewöhnung zum Instinkt geworden, führt zu dem, was man Charakterstärke nennt. Wenn Jemand aus wenigen, aber immer aus den gleichen Motiven handelt, so erlangen seine Handlungen eine grosse Energie; stehen diese Handlungen im Einklange mit den Grundsätzen der gebundenen Geister, so werden sie anerkannt und erzeugen in Dem, der sie tut, die Empfindung des guten Gewissens...


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 2009-06-10  4m